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ERASMUS - ERFAHRUNGSBERICHT NUI MAYNOOTH, 2004/2005

ERASMUS - ERFAHRUNGSBERICHT NUI MAYNOOTH, 2004/2005

20m Luftlinie...), fuer

20m Luftlinie...), fuer den er nicht zustaendig waere. Was ich ueberhaupt von ihm wollen wuerde. Als ich daraufhin erklaerte, ich haette gedacht, dass er mir vielleicht ausnahmsweise eine Muenze verkaufen, damit ich wenigsten eine Ladung waschen koennte, prasselte die Tirade auf mich herunter. Was ich mir denn denken wuerde, er wuerde seinen Job dadurch verlieren, dass waere ganz unmoeglich, und ueberhaupt – wenn das jeder so machen wuerde… Nach langem Hin- und Her habe ich dann doch meine Muenze erhalten. Ich glaube ja immer noch, dass ich es mit einem verkappten Schauspieler zu tun hatte, den die Drama Society hat abblitzen lassen und der sich nun auf anderem Wege verwirklichen muss… 2.3.2 Telefonieren Die guenstigste Moeglichkeit in Maynooth zu telefonieren sind die zwei Muenzfernsprecher in den Village Apt Haeusern Hargadon und Leavey. Beide Apparate besitzen Nummern, ueber die man aus dem Ausland zurueckgerufen werden kann und mit der entsprechenden Billigvorwahl kostet dies auch nur 1-2.5 cent pro Minute. Wer kein Vertragshandy besitzt, sollte sich auf jeden Fall eine irische SIM Karte zulegen. Diese ist in Dublin in jedem O2 Shop erhaeltlich (z.B. in der Henry Street, die links von der O’ Connell Street hinter dem General Post Office abgeht). Sie kostet nur 10 Euro und ist mit dem selbigen Startguthaben ausgestattet. Durch diese Karte ist es guenstiger nach Deutschland zu telefonieren und SMS zu verschicken (Ausland 25c und Inland 11c), und man bezahlt selbst nichts, wenn man aus dem Ausland angerufen wird. Bei manchen Handys – wie bei meinem aelteren Nokia- kam es trotz Roaming Funktion dennoch sein, dass man sein deutsches Handy vor Ort entsperren lassen muss. Dies kann recht abenteuerlich werden, wenn man der Empfehlung des serioesen Anzugangestellten im O2 Shop folgt und in der Moore Street (erste rechte Abzweigung von der Henry Street) nicht auf ein ebenso serioeses Geschaeft trifft, sondern auf einen schaebigen chinesischen Gemueseladen. Hierhin sollte man unbedingt eine Begleitung mitnehmen! Im hinteren Teil des Ladens gibt es eine Art Stahltuer, durch die man per Treppe zu einem Office gelangt, das Repairdienste am Mobile Phone durchfuehrt. Etwas unheimlich wirkt es schon, allerdings ist das Entsperren kurz und schmerzlos, auch wenn man nicht viel davon sieht und sich die ganze Zeit denkt: „Oh Gott, was macht dieser Typ da mit meinem 10

Handy?!“. Theoretisch kostet es 20 Euro, praktisch kann und sollte man unbedingt handeln! Das Handy funktioniert dann weiterhin reibungslos und man kann jederzeit die irische SIM Karte mit der deutschen auswechseln. 2.3.3 Mensa NUI Maynooth besitzt natuerlich auch eine Mensa. Sie befindet sich auf dem Nordcampus im Sportkomplex und ist von den Wohnheimen aus 5-10 min zu Fuss entfernt. Man sollte allerdings nicht den Fehler begehen, davon auszugehen, eine irische Mensa sei so studentenfreundlich wie eine deutsche. Nachdem ich fuer ein vegetarisches Gemuesecurry, einen Yoghurt und eine 0,33l Dose Seven Up an der Kasse 8 Euro bezahlen musste, war dies mein erster und letzter Mensabesuch. Es ist auf jeden Fall wesentlich guenstiger, sich selbst etwas zu kochen! Wer dennoch lieber in die Mensa gehen moechte, sollte sich sein Essen aus Beilagen zusammenstellen und auf fertige Gerichte, die angeboten werden, verzichten. 2.3.4 Lebensunterhaltskosten Letztendlich moechte ich noch ein paar Worte zu den Lebensunterhaltskosten in Maynooth sagen. Obwohl es nur ein kleines, irisches Staedtchen ist, sind die Kosten fuer Lebensmittel, Toilettenartikel etc. ungewohnt hoch! Fuer die Miete sollte man zwischen 300 und 400 Euro pro Monat einplanen, je nachdem wo man einen Platz oder ein Zimmer findet. Seit der ALDI vor den Toren des Nordcampus eroeffnet hat, sind zumindest die Lebensmittelkosten ein wenig gesunken, aber man sollte nicht den Fehler begehen zu denken, die Produkte seinen aehnlich guenstig wie bei uns in Deutschland – sie sind an die irischen Preise angeglichen und nach irischem Standard preiswerter als andere. Man muss auf jeden Fall zwischen 150 und 200 Euro pro Monat fuer Lebensmittel etc. berechnen und dabei auf „Delikatessen“ wie Weintrauben (1kg fuer 5 Euro) oder Fruechtetee (20 Beutel fuer 2,30 Euro) verzichten. Wer sich gerne mal ein Glas Wein oder sonstiges goennt, sollte auf den Pubbesuch zurueckgreifen, denn Alkohol ist in irischen Supermaerkten fuer Studenten beinahe unermesslich ( 0.75l Bailey’s kosten rund 20 Euro). Das einzig guenstige in Irland ist das Benzin mit 92c pro Liter. Im Hinblick darauf und auf das schlechte oeffentliche Verkehrssystem ist es auf jeden Fall eine Ueberlegung wert, sein Auto mitzunehmen, wenn man den eines besitzt! Wer vorhat, sich einiges im Land 11

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