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ERASMUS - ERFAHRUNGSBERICHT NUI MAYNOOTH, 2004/2005

ERASMUS - ERFAHRUNGSBERICHT NUI MAYNOOTH, 2004/2005

1. Ein Wort zum Anfang

1. Ein Wort zum Anfang In meiner Zeit als ERASMUS Studentin an der NUI Maynooth habe ich viel erlebt und gratuliere jedem im Vorfeld dazu, einen Platz an dieser Universitaet erlangt zu haben. Im Folgenden moechte ich meinen Aufenthalt Revue passieren lassen und zu verschiedenen Aspekten, die ich als wichtig erachte, Stellung nehmen. Ich hoffe, dass dabei der eine oder andere Tipp fuer den eigenen Aufenthalt gegeben werden kann. Sollten am Ende noch Fragen offen bleiben, bin ich jederzeit per Email kontaktierbar und wuerde mich sehr freuen, meine Erfahrungen weitergeben zu koennen. 2. Das Leben auf dem Campus Zunaechst moechte ich einige Informationen zum Leben auf dem Campus geben. Ich werde ueber die verschiedenen Wohnheime berichten und anschliessend auf Freizeitgestaltung wie z.B. Veranstaltungen auf dem Unigelaende, Clubs und Societies und weiteres eingehen. Danach werde ich generelle Aspekte wie das Waesche waschen, Telefonieren und Handys, Mensa und Lebensunterhaltskosten behandeln. 2.1. Wohnen und Wohnheime Auf dem Universitaetscampus zu leben ist bei weitem die einfachste und bequemste Moeglichkeit in Maynooth. Es eroeffnet einem die Chance, andere irische Studenten schneller kennen zu lernen und mit dem irischen Leben Fuss zu fassen.Generell ist es sogar guenstiger als sich ausserhalb der Universitaet etwas zu suchen. Falls man sich dennoch dazu entschliesst, in einem der umliegenden Wohngebiete ein Zimmer zu mieten, sollte man sich in Maynooth ein Fahrrad beschaffen oder sein Auto mitbringen, denn die Wege zum Campus koennen mitunter mehrere Kilometer betragen und in der Stadt selbst verkehren keine Busse. NUI Maynooth beherbergt drei verschiedene Wohnheimkomplexe, zu denen ich nacheinander einige Worte ueber Ausstattung, Kosten und Regelungen sagen werde. 2

2.1.1 University Village Apartments Die Village Apts sind die „aeltesten“ Wohnheime auf dem Campus. Sie bestehen aus vier verschiedenen Haeusern, die um einen schoenen Innenhof mit Wiesen und Kirschbluetenbaeumen angelegt sind. In jedem Haus befinden sich 12 Apartments, in denen fuenf Studenten zusammen wohnen. Da dieses Wohnheim vom katholischen St. Patrick’s College verwaltet wird, darf es nur reine Jungen – oder Maedchenapartments geben. Die Einrichtung ist relativ spartanisch gehalten. Die Einzelzimmer sind mit 9qm sehr klein und beinhalten neben einem Bett, einen offenen Wandschrank, einen Schreibtisch mit Regal und einen Stuhl. Es ist eher zweckmaessig, aber es liegt schliesslich an jedem selbst, was er aus den ihm zustehenden Raeumlichkeiten macht. In jeden Apartment befinden sich zwei Badezimmer mit Dusche. Laut Ausschreibung soll eines davon eine Badewanne beinhalten, was allerdings zumindest in meinem Haus, Hargadon, nicht der Fall gewesen ist. Durch den Flur gelangt man in den allgemeinen Wohnraum, der von allen Mitbewohnern genutzt wird. Neben einer schoenen, neuen Kuechenzeile mit Elektroherd, Mikrowelle und Wasserkocher und – bei etwas Glueck—einem grossen, funktionstuechtigen Kuehlschrank, gibt es ausserdem einen Esstisch mit Stuehlen und eine Couch mit drei Sesseln. Es besteht die Moeglichkeit sich einen Fernseher von Audio Visual Rentals fuer 20 Euro pro Apartment im Monat zu mieten. Dies wuerde ich unbedingt empfehlen, da er die gelaeufigsten Sender empfaengt (MTV, Eurosport, Sky, Channel 4, TV3, TG4, RTE 1, RTE 2, UTV, BBC 1 und BBC 2) und relativ gross ist. Die Fensterbaenke um den Esstisch herum sind ausserdem mit Polstern ausgestattet und bieten einen schoenen Platz, um sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen oder das Geschehen auf dem Campus zu beobachten, wem danach ist. Jedes Haus besitzt eine andere Wandfarbe. Waehrend die anderen Haeuser in leuchtenden, warmen Farben wie Gelb oder Rot gehalten sind, erzeugte das blasse Pastellgruen in Hargadon eher eine kalte Atmosphaere, was sich allerdings mit ein paar Blumen auf der Fensterbank wettmachen liess. Mit 72 Euro pro Woche und der ueblichen Kaution von 350 Euro fuer das gesamte Semester sind die Village Apts die guenstigste Option auf dem Campus zu wohnen und ich wuerde sie durchaus weiterempfehlen. Wovon man sich keinesfalls abschrecken lassen sollte, sind die teilweise etwas laecherlichen Regelungen wie z. 3

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