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ERASMUS - ERFAHRUNGSBERICHT NUI MAYNOOTH, 2004/2005

ERASMUS - ERFAHRUNGSBERICHT NUI MAYNOOTH, 2004/2005

einer

einer Beetles-Cover-Band, irische Musik, ein kostenloses irisches Fruehstueck in der SU Bar und eine Hypnotiseur- Show. Diejenigen, die im Sommersemester nach Maynooth kommen werden, duerfen sich in der Rag Week vergnuegen oder in ihrer Wohnung einschliessen. Die Rag Week wurde von vielen Internationals schon als der „ultimative irische Ausnahmezustand“ bezeichnet... Waehrend dieser Woche im Maerz werden viele aussergewoehnliche Aktivitaeten wie z.B. Bungee- Jumping oder Beach Parties im Haus angeboten. Alles in allem fliesst waehrend beider Veranstaltungen jede Menge Alkohol von morgens bis abends und man merkt in dieser Zeit besonders, dass die irischen Studenten halt doch noch ein wenig juenger sind, dass sie gerade von zu Hause ausgezogen sind und nun ihre Freiheit geniessen und ihre Grenzen austesten wollen... 2.2.3 Clubs und Societies Waehrend des Semesters werden vielerlei Clubs und Societies von der SU angeboten. Man sollte sie auf jeden Fall als Ausgleich zum Unialltag nutzen und dafuer, andere Studenten kennen zu lernen. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass es relativ schwierig ist, Freundschaften mit Iren zu schliessen, da sie hingegen aller Klischees recht verschlossen sind und man vieles auf dem Campus als „Cliquenwirtschaft“ bezeichnen kann. Meistens ist es einfacher, andere Internationals zu treffen. Neben herkoemmlichen Sportarten wie Basketball, Soccer oder Badminton, werden von der SU auch Clubs angeboten, die sich der irischen Tradition verschrieben haben und Hurling oder Gaelic Football betreiben. Sicherlich eine interessante Erfahrung und auf jeden Fall lustig mitanzusehen. Das Angebot ist sehr zahlreich und man sollte den ausgeschriebenen Fair’s Day nutzen, der in der Main Sports Hall im Winter stattfindet und im Venue im Sommer, um sich ueber die verschiedenen Angebote zu informieren und Mitglied zu werden, denn – wer spielen will, muss 2 Euro Mitgliedschaftsgebuehr pro Semester und Club oder Soc zahlen. Am Fair’s Day stellen sich dann alle Clubs (meistens Sportarten) und Societies (Sprachen und Kuenste) vor und versuchen, zukuenftige Mitglieder mit Gummibaerchen und Lutschern zu koedern. Die Repraesentanten der Vereinigungen sind dabei allerdings nicht wirklich auf das Informieren oder Gespraeche aus, sondern 6

sehr erpicht darauf, schnell einen neuen Namen auf ihrer Liste verzeichnen zu koennen, da eine spezielle Anzahl benoetigt wird, um von der Universitaet Gelder zu erhalten. Da der Arbeitsaufwand bei der Erlangung von 30 ECTS Punkten sehr hoch ist, sollte man nicht mehr als 2 oder 3 Clubs/Socs beitreten, wenn man ernstes Interesse daran hat, die Taetigkeit regelmaessig zweimal die Woche auszuueben. Wahrend meiner Zeit an der NUI Maynooth bin ich dem Badminton Club, der Drama Society und der International Society beigetreten und aus meiner Erfahrung heraus kann ich wirklich nur die International Society weiterempfehlen. 2.2.3.1 International Society Die International Society ist sehr um ihre Mitglieder bemueht und organisiert das ganze Semester hindurch viele Veranstaltungen und Touren, ueber die jedes Mitglied regelmaessig per Email informiert wird. In meiner Zeit wurden ein Trip nach Newgrange und eine Wochenendtour nach Belfast mit Besuch des Giant’s Causeways unternommen. Des Weiteren fanden an jedem Freitag Parties fuer die Internationals statts (die meisten Iren fahren naemlich jedes Wochenende nach Hause und der Campus wirkt dann etwas vereinsamt), und samstags wurden auf dem Campus internationale Filme gezeigt (teilweise interessante Produktionen aus China und Frankreich). Kurz vor dem Christmas Break fand im Venue eine nette kleine Party statt, bei der jedes Mitglied aufgefordert wurde, ein Gericht oder Dessert aus seinem Herkunftsland mitzubringen. Das Highlight des Abends war die Livemusik verschiedener Mitglieder aus zahlreichen Laendern und die allgemeine Belustigung stellte die von der German Society missglueckte Feuerzangenbowle dar, die zu allem Uberfluss auch noch stolz mit der belgischen Flagge dekoriert war… sie hatten sich da ein wenig in der Farbabfolge geirrt – aber wer will bei so einen schoenen Abend schon so kleinlich sein… 2.2.3.2 Badminton Club Was mich persoenlich am Badminton Club gestoert hat, war die Tatsache, dass diejenigen, die wirklich am Spielen interessiert waren, kaum eine Chance dazu erhalten haben – bei fuenf Netzen, 60 Spielern und zugewilligten 10 min Spielzeit, nach denen dann gewechselt wurde. Das „richtige“ Training am Mittwoch war ebenfalls relativ unbeliebt aufgrund des sehr launischen Coaches mit Hang zu 7

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