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Mathematische und logische Grundlagen der Linguistik

Mathematische und logische Grundlagen der Linguistik

6 Kapitel 1 1.4.

6 Kapitel 1 1.4. Literatur BIERWISCH, MANFRED 1966 Strukturalismus. Geschichte, Probleme und Methoden. In: Kursbuch 5 (1966), 77–152. Verbesserter Abdruck in: Ihwe (1971), 17–90. BLOOMFIELD, LEONARD 1926 A Set of Postulates for the Science of Language. In: Language 2, 153–64. CHOMSKY, NOAM 1957 Syntactic Strucures. The Hague: Mouton. 1964 Current Issues in Linguistic Theory. The Hague: Mouton. HALLIDAY, M.A.K, ANGUS MCINTOSH, PETER STREVENS 1964 The Linguistic Sciences and Language Teaching. London: Longmans. IHWE, JENS (HG.) 1971 Literaturwissenschaft und Linguistik. Ergebnisse und Perspektiven. Bd. 1: Grundlagen und Voraussetzungen. Frankfurt: Athenäum. KLAUS, GEORG UND MANFRED BUHR (HG.) 1971 Philosophisches Wörterbuch. Berlin: das europäische buch. LEONT'EV, A.A. 1971 Sprache – Sprechen – Sprechtätigkeit. Stuttgart: Kohlhammer. ROBINS, R.H. 1964 General Linguistics. An Introductory Survey. London: Longmans SAPIR, EDWARD 1921 Language. New York: Harcourt, Brace & World, Inc. SAUSSURE, FERDINAND DE 1916 Cours de linguistique générale. Publié par Charles Bally et Albert Sechehaye, Paris: Payot, 1968. WUNDERLICH, DIETER 1971 Terminologie des Strukturbegriffs. In: Ihwe (1971), 91–140.

Kapitel 2. Allgemeine Grundbegriffe 2.1. Vorbemerkung In dem Maße wie die Linguistik versucht eine exakte Wissenschaft zu sein, erhalten Aussagen über ihre Gegenstände die Form von THEORIEN. Dabei müssen grundsätzlich drei Aspekte unterschieden werden: 1. Der OBJEKTBEREICH, der durch eine Theorie erklärt oder durch ein Modell modelliert werden soll. Dieser ist immer schon im Sinne eines FORMALOBJEKTES (vgl. Kapitel 1.)zu verstehen. 2. Die THEORIE selbst, die den Objektbereich beschreibt und erklärt. Der gleiche Objektbereich kann durch unterschiedliche Theorien erklärt werden. 3. Die SPRACHE, in der eine Theorie ausgedrückt wird. Die gleiche Theorie kann gegebenenfalls durch unterschiedliche Sprachen ausgedrückt werden. Ausdrücke aus verschiedenen Sprachen sind dann ineinander übersetzbar. Eine Theorie sollte zunächst in (gegebenenfalls terminologisch angereicherter) Alltagssprache ausdrückbar sein. Es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, in den Wissenschaften eine spezielle WISSENSCHAFTSSPRACHE zu verwenden. Darüber wird ausführlicher in Abschnitt 2.3. die Rede sein. 2.2. Theorie und Theoriebildung In den folgenden Abschnitten sollen zunächst kurz Begriffe wie THEORIE, HYPOTHESE, THEORETISCHES KONSTRUKT erläutert werden. Definition 2.1. Theorie Eine THEORIE ist ein System von HYPOTHESEN oder eine Menge von solchen Systemen, die zur ERKLÄRUNG bestimmter Phänomenenbereiche entwickelt werden. Definition 2.2. Hypothese Eine HYPOTHESE ist eine empirische Verallgemeinerung über einer Menge von Beobachtungsdaten. Wir können zumindest vier Phasen der THEORIEBILDUNG unterscheiden. Sammlung und Beschreibung von empirischen Daten Hypothesenbildung Theoriebildung Überprüfung PHASE 1 Beobachtungen über bestimmte Phänomene (Daten) werden gesammelt, beschrieben und klassifiziert. So können wir z.B. beobachten, daß bestimmte Holzgegenstände in Wasser schwimmen, während bestimmte (feste) Metallgegenstände untergehen. Zum Zwecke der Beschreibung und Klassifizierung von Beobachtungsdaten werden Beschreibungssprachen geschaffen (z.B. das phonetische Alphabet und die Terminologie der artikulatorischen Phonetik). Das Resultat der Phase 1 ist eine Beschreibung und Klassifizierung einer Menge von Beobachtungsdaten.

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