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Paradigmatische Bedeutungsrelationen

Paradigmatische Bedeutungsrelationen

Komplementarität Wenn

Komplementarität Wenn nicht-graduierbare nicht graduierbare Adjektive aus Gegensatzpaaren wie verheiratet–ledig verheiratet ledig in prädikativen Ausdrücken verwendet werden (Hans Hans ist verheiratet, Maria ist ledig), ledig), teilen sie die Grundmenge der Objekte, auf die sie anwendbar sind (engl. universe of discourse) discourse) in zwei komplementäre Teilmengen. verheiratet ledig

Komplementarität Das bedeutet nicht nur, daß die Prädikation des einen Teils des Paares die Prädikation der Negation des anderen impliziert (d.h. P(x) ⇒ ¬Q(x) ¬ Q(x) & Q(x) ⇒ ¬P(x)), ¬ P(x)), sondern daß umgekehrt die Prädikation der Negation des einen Teils die Prädikation des anderen impliziert (¬P(x) ( P(x) ⇒ Q(x) & ¬Q(x) Q(x) ⇒ P(x)): Definition Komplementarität Ein Prädikat P ist komplementär zu einem Prädikat Q genau dann, wenn für ein beliebiges Objekt x des "universe of discourse" die Assertion des einen äquivalent mit der Negation des anderen ist. (x)[P(x) ⇔ ¬Q(x)]. Q(x)]. Beispiele: (verheiratet, ( verheiratet, ledig), ledig), (männlich, ( männlich, weiblich), weiblich), (tot, ( tot, lebendig) lebendig

Hachez und Feodora - SWA Bremen
Analysis
Musterlösung 1
Modell - SSOAR
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