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Paradigmatische Bedeutungsrelationen

Paradigmatische Bedeutungsrelationen

Meronymie - Partonymie

Meronymie - Partonymie Hier und in vielen anderen Fällen ist die Meronymie eher ein Reflex außersprachlicher Gegebenheiten als eine genuin semantische Relation. Eine solche ist sie aber dort, wo das übergeordnete Lexem ganz oder teilweise über seine Teile oder Elemente definiert ist: Buch: Seite/Einband Stuhl: Bein/Sitz/ Lehne Stunde: Minute Bibliothek: Buch Service: Teller/Tasse Untertasse

Meronymie – Partonymie: Transitivität Umstritten ist die Frage, ob die Teil-von Teil von-Relation Relation als Bedeutungsrelation transitiv ist. Auf die außersprachlichen Referenten bezogen ist die Meronymie transitiv: die Klinke ist Teil der Haustür die Haustür ist Teil des Hauses ergo: die Klinke ist Teil des Hauses Die sprachliche Realisierung mit hat oder enthält führt zu nicht akzeptablen Äußerungen: Das Haus hat eine Haustür / *eine Klinke Das Service enthält 12 Tassen / *12 Henkel

Hachez und Feodora - SWA Bremen
Musterlösung 1
Analysis
Modell - SSOAR
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