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Hand und Auge

Hand und Auge

Repräsentation Zeichen

Repräsentation Zeichen beeinflussen sich gegenseitig. Sie antworten auf verschiedene, jeweils unterschiedlich stark ausgeprägte Funktionen von sym- bolischen Formen. 09 “Reine Bedeutungen” in der Mathematik stellen einen Randfall dar, der eventuell nur approximiert werden kann. 17 Formale Sprachen: Logik, Mathematik, formale Aspekte von Musik, Architektur, Kunst. Tabelle 1: Ausdifferenzierung der Objekt-Konzept-Dichotomie Piagets. In bezug auf die Beispielkonzepte HAND und AUGE bedeutet Piagets Dichotomie, daß die Hand vom Kind zuerst als bewegliches permanentes Objekt (auch wenn es aus dem Sichtfeld verschwindet) und als Teil der motorischen Kontrolle des Körpers durch das Selbst kategorisiert (im Sinne Piagets konstruiert) wird. Ganz im Sinne seiner Stufengenese ist dieses “Objekt” dann Ausgangspunkt weiterer Kategorisierungen und Operationen mit Objekten, an Objekten. Das Auge wird nicht in derselben Weise wahrgenommen und bewegt und hat deshalb sicher eine andere “Konstruktionsgeschichte”, und auch die Struktur der späteren Konzepte für HAND und AUGE wird durch die unterschiedliche motorische Einbettung verschieden ausfallen. 2.3. Theorie der Meme und die kulturelle Evolution Der Begriff „Mem“ ist eine Variation von „Gen“; in Anklang an lateinisch „memoria“ wurde er von Richard Dawkins 1976 eingeführt, wobei weder Cassirer noch Piaget erwähnt werden. Besonders mit dem Begriff der „symbolischen Form“ ergeben sich merkwürdige Analogien, wie das folgende Zitat aus Dawkins (1994: 306) zeigt: „Unsere eigene Art ist es, die wirklich zeigt, was die kulturelle Evolution zu leisten vermag. Die Sprache ist nur ein Beispiel unter vielen. Kleidermode und Ernährungsgewohnheiten, Zeremonien und Brauchtum, Kunst und Architektur, Ingenieurwesen und Technologie — sie alle entwickeln sich im Verlauf der geschichtlichen Zeit auf eine Art und Weise, die wie gewaltig beschleunigte genetische Evolution aussieht, in Wirklichkeit jedoch nichts mit genetischer Evolution zu tun hat.“

18 Der Unterschied zu Cassirer besteht im Versuch, den Darwinismus als universales Erklärungsmodell heranzuziehen. Dawkins setzt seine Argumentation deshalb auch zuerst im Tierreich an, bei den Neuseeland- Lappenstaren. 5 Das Tertium comparationis zwischen Gen und Mem bildet die Replikation, die Vervielfältigung mit Mutation und Selektion. Die partiellen Analogien zwischen Gen und Mem sind: Mutation (genetisch z.B. durch Gen-crossing). Zellteilung und Kopieren der DNA. Fortpflanzung mit Selektion als Ausbreitung eines Genpools. Unvollständiger Spracherwerb und spontane Veränderung im Gebrauch. Erlernen der Meme bzw. des Mempools. Soziale Nachahmung und Verbreitung des Mempools. Tabelle 2: Analogien von Gen und Mem. Die Kuhnschen Thesen zum Paradigmenwechsel und nachfolgende wissenschaftssoziologische Untersuchungen können soziobiologisch als Ausbeutung, Konkurrenz, Dominanz, Ausschaltung von Mempools reinterpretiert werden. Auf den ersten Blick erscheint somit die Theorie der Meme selbst als eine Strategie der imperialen Ausbreitung einer in der Biologie beheimateten Theorie in den Bereich der Human- und Geisteswissenschaften. Der Analogiesprung wird weniger abenteuerlich, wenn es gelingt, die Entstehung von „Gemeinwesen“ und „Gesellschaften“ ausgehend von Insektenstaaten (Bienen, Termiten u.a.) über ähnlich organisierte Säugetiere (etwa Nacktmullen), über Primatenhorden bis zum Menschen nach evolutionstheoretischen Prinzipien inhaltlich zu beschreiben. Die in der darwinistischen Tradition stehenden Maynard Smith und Szathmary (1995) setzen die folgenden Stufen der Erweiterung des grundlegenden Replikationsmechanismus an (ibid: 6): The origin of chromosomes. The origin of eukaryotes. The origin of sex. The origin of multicellular organisms. 5 Ibid.: 305: „Der Gesang der Neuseeland-Lappenstare entwickelt sich in der Tat auf nicht-genetische Weise. Es gibt noch andere Beispiele kultureller Evolution bei Vögeln und Affen, doch sie sind lediglich interessante Kuriositäten.“ (Es folgt das obige Zitat.)

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