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Morphologische Modelle

Morphologische Modelle

Problematisierung Wenn

Problematisierung Wenn man nur das Kriterium der semantischen Äquivalenz heranzieht, müsste man beispielsweise das Morph /n/ n/ (in ox – oxen, child – children, brother – brethren) brethren) als weiteres Allomorph des Pluralmorphems zulassen: {PL} = {/s/, /z/, /iz/, /n/} / n/}. . Würde rde man hingegen als weiteres Kriterium die phonologische Ähnlichkeit hnlichkeit mit hinzuziehen, müsste m sste man von zwei verschiedenen Pluralmorphemen ausgehen: {/s/, /z/, /iz/} einerseits und {/n/} n/} andererseits, andererseits, wodurch Bedarf für einen zusätzlichen Terminus entsteht, der die Gemeinsamkeiten von beiden berücksichtigt. In der Tat wurde dafür das terminologische Monstrum Morphom (engl. morphome) morphome) vorgeschlagen.

Beschreibungsmodelle: Hockett 1954 Charles F. Hockett, Two Models of Grammatical Description, Word Word 10(1954), 210-31 210 31 [wiederabgedruckt in: Martin Joos (ed.), Readings Readings in in Linguistics, Linguistics, New York 31963, 1963, 386-99] 386 99] Unterscheidet drei Modelle der grammatischen Beschreibung, diskutiert aber nur die ersten beiden: Item and Arrangement Item and Process Word and Paradigm Es handelt sich bei den ersten beiden allgemein um grammatische Modelle, nicht spezifisch morphologische Modelle

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STRUMENTI 1 - Lear
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