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Propädeutikum – Einzelveranstaltungen

Propädeutikum – Einzelveranstaltungen

Kennziffer: Alt: Neu:

Kennziffer: Alt: Neu: ECTS: 11-323 1.1; 1.2.2; 1.2.3; V1-3: 1.1-1.3; V4: 1.1; 1.2 1b,2b+c; V1-4:1,2 3 Titel: Konzeptionelle Überlegungen zur Pflege als behindert geltender alter Menschen Zeit/Ort: Mi 13.04.05 von 12:00-13:00 GRA2 0180 Mittwochs (20.04.05- 06.07.05) 13:00-15:00 GRA2 0180 Veranstalter/In: N.N. (LB) Adresse: Ziel und Inhalt der Veranstaltung: Bis Anfang der 1980er Jahre war nach Stöppler (2004) das Alter von Menschen, die als geistig behindert gelten, kaum ein Thema, das diskutiert wurde. „Bei der Betrachtung der demografischen Entwicklung ist besonders hervorzuheben, dass es sich in Deutschland überhaupt um die erste Generation von Menschen mit geistiger Behinderung handelt, die alt werden kann (...) denn im nationalsozialistischen Staat wurden Menschen mit psychischer und geistiger Behinderung (...) ermordet“ (Stöppler 2004: 161). Derzeit sind nach Einschätzungen des Kuratoriums Deutsche Altershilfe etwa 20.000 bis 30.000 der Bewohner und Bewohnerinnen in Heimen der Behindertenhilfe älter als 65 Jahre, wobei in den nächsten 10 Jahren noch von einer deutlichen Erhöhung ausgegangen werden kann. Viele der inzwischen alt gewordenen Menschen hatten keine Chance, selbstbestimmt ihr Leben zu gestalten, vielmehr lassen sich die Lebensbedingungen charakterisieren durch Traumatisierung, Hospitalisierung und Hilflosigkeit (Kreuzer 1996: 17). Viele der alt gewordenen und als behindert geltenden Menschen werden aus verschiedenen Gründen zunehmend pflegebedürftig. Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen Überlegungen angestellt werden, welche Auswirkungen diese Zusammenhänge auf die Pflege in diesem Handlungsfeld haben können bzw. welche Grundprinzipien eine Rolle spielen, um dieser Gruppe von Menschen eine angemessene und subjektorientierte Unterstützung anbieten zu können. Literatur: Haveman, M./Stöppler, R. (2003). Altern mit geistiger Behinderung. Grundlagen und Perspektiven für Begleitung, Bildung und Rehabilitation. Stuttgart: Kohlhammer. Jahncke-Latteck, Ä.-D./Weber, P. (2004). Pflegeberatung in Wohngruppen der Behindertenhilfe. Erfahrungen und Ergebnisse aus einem Hamburger Projekt. PR-Internet, 10, 548 - 555. Kaczmarek, T. (2003). Behinderte brauchen spezifische Angebote. Altenheim, Zeitschrift für das Altenhilfe-Management, 42, 11, 30 - 33. Kreuzer, M. (1996). Behinderte Menschen im Ruhestand: Biografisches Verstehen als Grundlage humaner Betreuung. Neue Praxis, 26, 2, 168 - 175. Saup, W. (2003). Betreutes Wohnen und Demenz. Die richtigen Vorkehrungen treffen. Altenheim, Zeitschrift für das Altenhilfe-Management, 42, 1, 20 - 23. Stöppler, R. (2004). „Eisiger Winter“ oder „Goldener Herbst“? Pflegezeitschrift, 3, 161 - 163. 14

Kennziffer: Alt: Neu: ECTS: 11-324 1.1; 1.3; V1: 1.1; V3: 1.4; V4: 1.1; 1.3 1c; 3a+b; V1-4:1,3 3 Titel: Qualitätsentwicklung in Pflegepraxis und Schule Zeit/Ort: Do von 10:00-12:00 GRA2 0080 Veranstalter/In: N.N. (LB) Adresse: Inhalte und Ziel der Veranstaltung sowie Vorbereitungsliteratur In den vergangenen Jahren haben Bemühungen um Qualitätssicherung und entwicklung in der Pflegepraxis und den Pflegeschulen insbesondere durch rechtliche und gesellschaftspolitische Veränderungen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die gesetzlich festgeschriebene Verpflichtung zur Qualitätssicherung in der Pflege hat die Entwicklung einer Vielzahl von Konzepten interner und externer Maßnahmen gefördert und eine breite Diskussion in der Fachöffentlichkeit als auch der Praxis und den Schulen angestoßen. Jedoch fehlt es aktuell an konsensfähigen Qualitätszielen, Standards und Indikatoren zur Evaluation, um die Forderungen nach Qualitätsentwicklung auch entsprechend erfüllen zu können. Auch von einem einheitlichen Konsens über die zentralen Dimensionen von Qualität in der Pflegepraxis und den Schulen kann zum jetzigen Zeitpunkt nur eingeschränkt ausgegangen werden. Es existiert keine einheitlich geltende Definition eines Qualitätsbegriffs. Vielmehr wird der Begriff Qualität vielfältig, je nach eingenommener Perspektive interpretiert. Die Interpretation erfolgt dabei auf der Basis der unterschiedlichen Bezugssysteme, auf die die Pflegepraxis und die Schulen zurückgreifen, wenn Instrumente und Methoden entwickelt werden. Untersucht man die unterschiedlich weit entwickelten Qualitätsansätze, so zeigen sich zahlreiche positive Ergebnisse aber es wird auch deutlich, dass die Rahmenbedingungen für den Umsetzungserfolg entscheidend sind. Häufig fehlt es an Akzeptanz der Mitarbeiter aufgrund abstrakter Qualitätskategorien, wenig geeigneter Anreizsysteme und nicht gegebener Möglichkeit der Mitgestaltung bei der Einführung von Qualitätsansätzen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden nach einer Einführung in das Thema "Qualität" zentrale Grundlagen ausgewählter Instrumente und Methoden der Qualitätssicherung erarbeitet und vorgestellt, kritisch reflektiert und hinsichtlich einer künftigen Qualitätsentwicklung diskutiert. Dabei spielen konzeptionelle, organisatorische, personelle und qualifikatorische Bedingungen eine zentrale Rolle. Literatur: Bundeskonferenz zur Qualitätssicherung im Gesundheits- und Pflegewesen e. V. (BUKO-QS) (Hrsg.) (2004): Qualitätssicherung in der Pflege im Sozialrecht. Heidelberg Görres, S. (Hrsg.) (1999): Qualitätssicherung in Pflege und Medizin. Bestandsaufnahme, Theorieansätze, Perspektiven am Beispiel des Krankenhauses. Bern, Göttingen, Toronto, Seattle Igl, G.; Schiemann, D.; Gerste, B.; Klose, J. (Hrsg.) (2002): Qualität in der Pflege. Betreuung und Versorgung von pflegebedürftigen alten Menschen in der stationären und ambulanten Altenhilfe. Stuttgart Sieger, Margot (Hrsg.) (2001): Handbuch zur pflegeberuflichen Bildung. Bern Wissenschaftliches Institut der AOK (Hrsg.) (2004): Qualitätssiegel und Zertifikate für Pflegeeinrichtungen. Bonn 15

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