Aufrufe
vor 4 Jahren

Propädeutikum – Einzelveranstaltungen

Propädeutikum – Einzelveranstaltungen

die solidarische GKV

die solidarische GKV werden dabei kritisch untersucht werden. Die LV soll dazu beitragen, wichtige rechtlichen und ökonomischen Grundlagen der GKV und ihre Abhängigkeit von anderen Politikfeldern verständlich zu machen. Sie soll auch helfen das konfliktreiche Interessengeflecht der verschiednen Institutionen bzw. Organisationen und Professionen zu erkennen. Außerdem soll die Lehrveranstaltung Einschätzungen ermöglichen, welcher Reformbedarf und welche Veränderungsnotwendigkeiten im Gesundheitswesen vorhanden sind. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Teilnehmer mit den wichtigen Gesetzen und Finanzierungsgrundlagen, den Beziehungen der Institutionen/Organisationen untereinander, den einzelnen Professionen und politischen, z. T. auch tagespolitischen Themen auseinandersetzen. Im Rahmen der grundsätzlichen Einführung in das komplexe und konfliktreiche System der Gesundheitsversorgungen und der GKV in Deutschland wird u. a. folgendes behandelt: Überblick über wichtige rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Aufgaben, Leistungen und Probleme der gesetzlichen Krankenkassen Aufgaben und Veränderungen der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung einschl. der Ärzteorganisationen/KV`n Aufgaben und Funktion des MdK und des öffentlichen Gesundheitsdienstes Was bedeutet „Patientenorientierung? Welchen Stellenwert haben Patienten? Grenzen und Probleme zwischen Solidarität, Qualität sowie „Markt und Wettbewerb“ Skizzierung von weitgehend „erfolglosen“ Reformgesetze“ seit gut 20 Jahren Grundlagen und Auswirkungen neuer Gesundheitsreform- Gesetze für die zukünftige Gesundheitsversorgung und auf die solidarische GKV. Didaktik: Thesenpapiere, Referate, Diskussionen Literatur: Einen guten Überblick gibt das Buch von Becker -Berke, Stephanie: Stichwort: Gesundheitswesen; Lexikon für Einsteiger und Insider, Bonn 1999: Beske, F. Hallhauer J.F. Das Gesundheitswesen in Deutschland, Köln 1999 Kassenärztliche Bundesvereinigung, Die vertragsärztliche Versorgung im Überblick, Köln 2002; Klauber u.a.: Krankenhaus-Report 2003 und 2004, Stuttg. 2004; Thomas Rice: Stichwort: Gesundheitsökonomie. Eine kritische Auseinandersetzung. KomPart Verlag, Bonn 2004. Das Buch, des bekannten US-Autors ist eine gute Einführung in die Grundlagen und Schwächen/Grenzen der Gesundheitsökonomie. Rolf Rosenbrock, Thomas Gerlinger: „Gesundheitspolitik“, Verlag H. Huber, Bern etc. 2004,;Thomas Isenberg, J. Malzahn Hrsg.: Wie viel Krankheit können Sie sich noch leisten?, VAS 1995; beide Bücher sind zu empfehlen. P. Oberender, A. Hebborn/J. Zerth: Wachstumsmarkt Gesundheit, UTB Lucius & Lucius, Stuttgart 2002; L. Hajen et. al.: Gesundheitsökonomie Strukturen, Methoden, Praxisbeispiele, Verl. W. Kohlhammer, Stuttgart, Berlin/Köln 2000; Bolles, Wilfried: Krankenhausversorgung am Scheideweg. Ein Kommentar zur Krankenhauspolitik des Bundes; in: Jahrbuch für kritische Medizin 28, Hamburg 1997. Braun, B./Kühn, H./Reiners, H. Das Märchen von der Kostenexplosion. Populäre Irrtümer zur Gesundheitspolitik; Frankfurt 1998, Fischer TB. Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im GW.: „Finanzierung, Nutzerorientierung und Qualität“ Gutachten 2003 (Internet) Schwartz; F. W. (Hrsg.) Public Health, München 2003 Zur Vorbereitung sind Veröffentlichungen in aktuellen Fachzeitschriften und Berichte über die aktuellen Reformvorschläge z. B. Herzog- Kommission und die Vorschläge zur Rürup Kommission, wie die der Parteien hilfreich. Weitere Literatur kann in der Veranstaltung erfragt werden. 60

Kennziffer: Alt: Neu: ECTS: 11-615 V1-V4:1 3 Titel: Kreative Methoden des wissenschaftlichen Lesens und Schreibens Zeit/Ort: 14-tägig (u) Mo von 13:00-17:00 GRA2 0130 Veranstalter/In: Petra Richter Adresse: Ziel und Inhalt der Veranstaltung: Das Seminar mit gleichem Titel im WS 2004/05 wird auf Wunsch von Studierenden wiederholt, aber mit veränderter zeitlicher Struktur angeboten. Das wissenschaftliche Lesen und Schreiben nimmt im Leben von Studierenden einen großen Raum ein. Forschungen zum Verhältnis wissenschaftlichen Lesens und Schreibens haben ergeben, dass Lese- und Schreibprozesse ähnlicher sind, als es zunächst den Anschein hat. Wie das Schreiben braucht das Lesen die Fähigkeit, Sinnstrukturen zu produzieren, dabei kann die Brücke zwischen Lesen und Schreiben in der Wissenschaft produktiv genutzt werden. Beim Lesen wissenschaftlicher Texte ist ein Zusammenhang herzustellen zwischen den Ideen, die man liest, und den Einfällen, die dem/der Leser/in beim Lesen dieser Ideen kommen. Die eigenen Einfälle verschwinden beim Lesen schnell wieder. Es gibt Techniken, die für das Festhalten eigener Einfälle beim Lesen wissenschaftlicher Texte nützlich sind, und Techniken, die das Lesen vertiefen. Bestimmte kreative Strategien leiten dazu an, Texte zu verstehen, zentrale Gedanken zu erfassen, das Netzwerk von Haupt- und Nebenideen eines Textes zu entschlüsseln. Kreatives Lesen in der Wissenschaft ist zugleich kritisches Lesen und erleichtert durch ein bestimmtes Herangehen, Leseergebnisse zu hinterfragen und zu analysieren. Die Vorgehensweise im Seminar ist geleitet von der Überzeugung, dass Schreiben nur durch Schreiben gelernt werden kann, und dass inneres Sprechen und äußeres Schreiben stufenweise in Wechselbeziehung ausgebaut werden müssen, wenn Studierende im wissenschaftlichen Diskurs heimisch werden wollen. Nach einer Einführung in Modelle des wissenschaftlichen Schreibens werden Textsorten und Schreibtechniken im universitären Bereich einer detaillierten Betrachtung unterzogen. Mehrere Modelle wissenschaftlichen Schreibens (aufsteigend von einfachen zu komplexeren Schreibprozessen) sowie konkrete Methoden der Textarbeit werden erörtert und erprobt. Abschließend wird die Vorgehensweise einer prozessorientierten Textrevision besprochen und eingeübt. Das sorgfältige Revidieren von Texten ist unverzichtbar für eine gelungene Textproduktion. Probleme im Text werden erkannt und gelöst, das Thema tiefer erforscht und die Erinnerung an bisher nicht berücksichtigte Aspekte wird erheblich erweitert. Auch hierfür stehen geeignete Strategien bereit. Das Seminar ist praxisorientiert und beinhaltet die konkrete Einübung verschiedener Lese- und Schreibstrategien. 61

KVV - Fachbereich Informatik - Universität Hamburg
DOWNLOAD "Quote this!" - Initiative Kritischer Studierender
flowmesstechnik & kalibrierung seminare 2011 - Ehrler Prüftechnik ...
Download - Berufsverband Deutscher Markt
Prospekt zum Download - Frank Wilde
Modulhandbuch_BWL_MSc_WS 12_13.pdf - Fachbereich ...
KIRAS Projekte2 NV.qxp - KIRAS Sicherheitsforschung
Seminare 2011 (PDF) - Schneider Geiwitz & Partner
Jahresbericht 05-06-EndfassungII - Deutsches Institut für ...
Vorlesungsverzeichnis WiSe 2013/14 - HAW Hamburg
Medienwissenschaften - Hochschule für Bildende Künste ...
7. Alcatel STR: Ein “Bottom-up”-Ansatz - AOC
professionelle gesprächsführung
waldschlösschen - VNB
Biologisch-dynamische Gemüsezüchtung - Bingenheimer Saatgut AG
Meine Ziele und Methoden beim Geigenunterricht - Chirita, Ionel
Pflegedienst ased für den Großraum Dortmund - Taubenschlag
5 Königreich-Gottes-Seminare 2011 - Kingdom Impact
Präsentation_Budget_für_Arbeit_11-11__Kom... - in Rheinland-Pfalz
Academy4socialskills Einfach rauchfrei
14. Mai Greifswald - Jugendmedienverband Mecklenburg ...
Fort- und Weiterbildungsprogramm 2014 - Agus Gadat
Eine Einzelveranstaltung mit Live-Musik1