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Modulbeschreibungen

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Modulbezeichnung/Titel

Modulbezeichnung/Titel Verantwortliche Lehrende Modulart Stundenbelastung der Studierenden im Modul Credits Lehr- und Lernformen Dazugehörige Lehrveranstaltungen (soweit feststehend) Dauer des Moduls Inhalt des Moduls Psychologische Diagnostik Prof. Dr. Franz Petermann Pflichtmodul 540 Stunden 18 Vorlesung, Übungen, Seminare, praktische Übungen, Vor- und Nachbereitung durch die Studierenden; Referate, Präsentationen, Diskussion, Rollenspiele, Beobachtung, Videoaufzeichnung, schriftliche Ausarbeitung, Selbststudium, Software-Demonstrationen, Arbeitsgruppen Das Modul wird in 4 Einheiten studiert. Die einzelnen Einheiten sind als inhaltlich aufeinander abgestimmte Veranstaltungen konzipiert: Grundlagen der Diagnostik V: Diagnostik und Intervention (2 SWS, 3. Sem.) S: Theoretische Grundlagen und Methoden (2 SWS, 3. Sem.) Diagnostische Verfahren S: Anwendung Testdiagnostik (2 SWS, 4. Sem.) Ü: Diagnostik bei spezifischen Fragestellungen (2 SWS, 4. Sem.) S: Praktische Testdiagnostik (4 SWS, 4. Sem.) 2 Semester In den 5 aufeinander bezogenen Veranstaltungen wird ein fundiertes Grundlagenwissen zur Psychologischen Diagnostik vermittelt. Es werden Ziele Psychologischer Diagnostik formuliert und diagnostische Strategien erörtert. Zudem wird die Auffassung von Diagnostik als einem kontinuierlichen Entscheidungsprozess vermittelt und gezeigt, wie diagnostische Urteile gefällt werden und der Nutzen diagnostischer Untersuchungen bestimmt werden kann. In einer Vorlesung mit großer Übung wird in die theoretischen Grundlagen der Psychologischen Diagnostik eingeführt; hier geht es unabhängig von Anwendungsthematiken um methodologische Positionen etwa in der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie oder die vergleichende Analyse von Entscheidungstheorien und Methoden diag-

Lernziele/Qualifikationsziele des Moduls nostischer Urteilsbildung und -evaluation. Auf dieser Basis sollen die Studierenden ein detailliertes theoretisches und praktisches Wissen zu unterschiedlichen Datenerhebungsverfahren der Psychologischen Diagnostik erwerben (Anamnese, Verhaltensbeobachtung, Interview, psychometrische Leistungstests, Persönlichkeitstests, Fragebogen, projektive Verfahren etc.). Insbesondere sollen die Studierenden lernen, für spezifische Fragestellungen aus den Anwendungsbereichen der Pädagogischen Psychologie, Klinischen Psychologie, Forensischen Psychologie sowie der Arbeits- und Organisationspsychologie relevante diagnostische Verfahren auszuwählen und anzuwenden und geeignete Interventionen abzuleiten und zu begründen. Vorlesung „Diagnostik und Intervention“ Überblick über Grundlagen der Psychologischen Diagnostik; Zielsetzungen der Diagnostik; Arten von Diagnostik- und Interventionsstrategien; Diagnostischer Prozess; Diagnostik und Intervention in verschiedenen Disziplinen der Angewandten Psychologie Seminar „Theoretische Grundlagen und Methoden“ (A) Theoretische Grundlagen: Erkenntnistheorie, Aussagenlogik, Entscheidungstheorie, Urteilsbildung; (B) Modellbildung und Datenanalyse: Messtheorie, Skalierung, Klassische & Probabilistische Testtheorie, Veränderungsmessung; (C) Innovationen: Online-Assessment, adaptives Testen, etc. Seminar „Anwendung Testdiagnostik“ Theoretische Grundlagen, sachgerechte Auswahl von psychologischen Testverfahren aus unterschiedlichen Anwendungsfächern Übung „Diagnostik bei spezifischen Fragestellungen“ Anwendung des Wissens zum diagnostischen Prozess auf spezifische Fragestellungen inklusive Ableitung von Interventionsmaßnahmen Seminar „Praktische Testdiagnostik“ Professionelle praktische Durchführung von Testverfahren - intensive Übung von Vorbereitung, Durch- führung, Auswertung und Reflexion; Gutachtenerstellung Die Studierenden sollen die grundlegenden Inhalte und Methoden der Psychologischen Diagnostik und Intervention erarbeiten. Dieses Wissen soll ermöglichen, diagnostische Informationen regelgeleitet zu erheben und zu verarbeiten (z.B. Kenntnis der Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen Diagnostika und der Grenzen dieser Verfahren unter Bezug auf DIN 33430). Durch die selbstständige Anwendung diagnostischer Verfahren wird praktisches Wissen und Können vermittelt. Die Veranstaltungen dienen insbesondere der Ausdifferenzierung der Berufsrolle einer Psychologin/eines Psy-

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