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Evaluation Praxissemester B.A. Public Health - Fachbereich 11 ...

Evaluation Praxissemester B.A. Public Health - Fachbereich 11 ...

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Büro Praxis ⎢Studium ⎢Arbeitsmarkt Evaluation des Praxissemesters im Studiengang Public Health/ Gesundheitswissenschaften 1. Ausgangslage 1 Mit der Einführung der Bachelorstudiengänge folgt Bremen der von den zuständigen Ministern im Juni 1999 unterzeichneten Bologna-Erklärung 2 , bis zum Jahr 2010 einen einheitlichen ‚Europäischen Hochschulraum’ zu schaffen. Kernelement und Folge der Bologna-Erklärung ist die Umstellung der tradierten Studiengänge auf ein zweistufiges Bachelor-/Masterstudiensystem mit strukturellen Neuerungen wie Modularisierung, dem Kreditpunktesystem und den studienbegleitenden Prüfungen. Weniger offensichtlich - jedoch mit der Einführung der konsekutiven Studiengänge unmittelbar verknüpft ist die inhaltliche Reform der universitären Ausbildung 3 , wonach u.a. der Bachelor als Regelabschluss eines Hochschulstudiums ein eigenständiges berufsqualifizierendes Profil voraussetzt. Dies muss „durch die innerhalb der Regelstudienzeit zu vermittelnden Inhalte deutlich werden. Bachelorstudiengänge müssen die für die Berufsqualifizierung notwendigen … berufsfeldbezogenen Qualifikationen vermitteln.“ 4 Nach Auffassung von KMK, HRK und BMBF sollte die universitäre Erstausbildung mit einem eigenständigen berufsqualifizierenden Profil auftreten und sich auf ein wissenschaftliches Kernfach konzentrieren 5 . Bereits ein Jahr zuvor hatte sich der Wissenschaftsrat mit der Empfehlung „Hochschulausbildung sollte sich am Ziel der Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen orientieren, die in der Erstausbildung zugrunde gelegt und durch kontinuierliche Weiterbildung aufrechterhalten und erweitert werden kann“ 6 zu einem zukünftigen Verhältnis von universitärer Bildung und Beschäftigungssystem geäußert. Aber auch Personalvorstände führender Unternehmen in Deutschland haben mit ihrer Erklärung „Bachelor welcome!“ 7 und „More Bachelors and Masters welcome! 8 in den Jahren 2004 und 2006 nicht nur ein klares Bekenntnis zur Umstellung der Studienstruktur auf ein Bachelor-/Masterstudiensystem abgegeben, sondern darüber hinaus auch ihre Erwartung deutlich gemacht, das jeder Bachelorabschluss zur Aufnahme einer Berufstätigkeit qualifizieren muss. Bei der Umsetzung der unmittelbaren Berufsfähigkeit geht es jedoch nicht um eine Verkürzung der Ausbildungsziele auf praktische Berufsfertigkeiten. Eine solche Reduzierung wird weder den Anliegen des Arbeitsmarktes für akademisch qualifizierte Absolventen noch dem Leistungsprofil der Universitäten gerecht. „Die Fähigkeit zum innovativen, 1 Vgl. das Arbeitspapier des Netzwerks Studium-Praxis-Perspektiven erstellt von Sabine Scholz/ Beate Heitzhausen 2 http://www.bmbf.de/pub/bologna_deu.pdf; zuletzt 31.10.06. 3 KMK (2003): 10 Thesen zur Bachelor- und Masterstruktur in Deutschland, Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12.6.2003: http://www.kmk.org/doc/beschl/hschulw.htm; (letzter Zugriff 17.11.06) 4 KMK (2003): 10 Thesen zur Bachelor- und Masterstruktur in Deutschland, Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12.6.2003, S2: http://www.kmk.org/doc/beschl/hschulw.htm; (letzter Zugriff 17.11.06) 5 KMK, HRK und BMBF 2003: Realisierung der Ziele der ‚Bologna-Erklärung’ in Deutschland – Sachstandsdarstellung, Gemeinsamer Bericht von KMK,HRK und BMBF, Stand: 30.7.2003: http://www.ahpgs.de/hrk-kmk/kmk_etc_sachstand.pdf; (letzter Zugriff 17.11.06) 6 Wissenschaftsrat (2002):Empfehlungen zur Reform der staatlichen Abschlüsse vom 15.11.2002, Saarbrücken: http://www.wissenschaftsrat.de/texte/5460-02.pdf; (letzter Zugriff 17.11.06) 7 http://www.bda-online.de/www/bdaonline.nsf/id/43CC6A6BA8196E02C1256EAC00409057/$file/ErklaerungBachelorno.pdf; (letzter Zugriff 01.06..2007) 8 http://www.bdaonline.de/www/bdaonline.nsf/id/C7ACFBC15EC2511BC125717E0051994E/$file/more%20bachelors%20and%20masters%20welcome%20 -%20farbe.pdf; (letzter Zugriff 01.06.2007)

verantwortlichen Umgang mit Wissen und zum lebenslangen Lernen reichen über die unmittelbare Praxisbefähigung weit hinaus. Sie sind nur in einem wissenschaftlichen, forschungsgeprägten Studiengang zu erwerben.“ 9 2. Das Praxissemester im Studiengang Public Health/ Gesundheitswissenschaften Den oben skizzierten Grundgedanken folgend sieht die Prüfungsordnung für den Studiengang Public Health/Gesundheitswissenschaften im 5. Fachsemester ein Praxissemester vor. Es soll den Studierenden einen Einblick in das berufspraktische Handeln im späteren Arbeitsfeld ermöglichen sowie Möglichkeiten bieten, bisher erworbene theoretische Kenntnisse anzuwenden. Es ist somit ein zentraler Baustein des Studiengangs und ein wichtiges Instrument zur Erfüllung des unter Kapitel 1 formulierten Bildungsauftrags. Das Praxissemester ist definiert als ein in das Studium integrierter, vom Studiengang geregelter, inhaltlich bestimmter, betreuter und mit Lehrveranstaltungen begleiteter Ausbildungsabschnitt. 2.1. Die begonnene berufsfeldspezifische Spezialisierung soll gemäß der fachspezifischen Prüfungsordnung durch ein Praxissemester und eine darauf aufbauende Abschlussarbeit abgerundet werden. Mit dem Praktikum sollen folgende ausbildungsrelevante Optionen ermöglicht werden: • Spezialisierung auf ein konkretes Berufsfeld und kennen lernen spezifischer institutioneller Arbeitsaufgaben und -strukturen; • Erlernen spezifischer berufsfeldrelevanter Handlungskompetenzen und mögliche Integration/ Implementation bisher gelernter Methoden und Konzepte in die institutionellen Praxen; • Vermittlung von Berufswissen und wissenschaftlichem Wissen durch die universitäre Begleitung des Praxissemesters; • dialogische Vermittlung zwischen Bedarfen der Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens und universitärer Ausbildungsstruktur; • verbesserte Einmündung in einen Beruf durch praktische, berufsfeldspezifische Kenntnisse. 2.2. Während eines Praxissemesters sollten sich die Studierenden neben der fachlichen Thematik auch den wirtschaftlichen, organisatorischen und sozialen Problemen im Ausbildungsbetrieb/in der Einrichtung widmen. 2.3. Vier unterschiedliche Arten von Praktika sind möglich. a) Assistenzpraxis: Im Rahmen dieses Praktikumstypus können Studierende im Rahmen ihres Praxissemesters ein konkretes Berufsfeld und die damit verbundenen Anforderungen, Aufgaben, institutionellen Strukturen und Prozessabläufe kennen lernen. Durch die Assistenz der professionell Tätigen und der damit verbundenen Übernahme von spezifischen Aufgaben erwerben sie berufsfeldspezifische Handlungskompetenz und Methoden. b) konzipierende Praxis : Im Rahmen konzipierender Praxis sollen in Absprache mit Institutionen des Sozial- und Gesundheitsbereiches Module, Praxismodelle und/oder Projektvorhaben entwickelt werden, die in die Praxis implementiert, durchgeführt und evaluiert werden. Dies eröffnet für die Studierenden eine große Praxisnähe und eine Umsetzung professioneller Kompetenzen: Analyse von Problemlagen und Defiziten, 9 http://www.hrk.de/de/presse/95_3272.php; (letzter Zugriff 01.06.2007)

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