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Studierendenbefragung B.A. Public Health - Sommersemester 2009

Studierendenbefragung B.A. Public Health - Sommersemester 2009

Zeitaufwand im Studium

Zeitaufwand im Studium Zeitaufwand für das Selbststudium im Semester bzw. den Semesterferien 82% der Teilnehmer machten Angaben zu ihrem wöchentlichen Zeitaufwand für das Studium neben den Veranstaltungen. Die Angaben reichten von 1 bis 40 Stunden; der Durchschnitt lag bei 13,2 Stunden. Zum Vergleich sei hier der Durchschnittswert der 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks aus dem Jahr 2006 genannt: In dieser Studie lag der Zeitaufwand der befragten BA- Studierenden bei durchschnittlich 16 Stunden; Studierende der Fächergruppe Medizin/Gesundheitswissenschaften wendeten sogar 19 Stunden für das Selbststudium auf. gesamt 2. FS 4. FS 6. FS Semester 13 12 17 10 Semesterferien 9 7 10 9 Tabelle 5: Wöchentlicher Zeitaufwand für das Selbststudium im Semester bzw. den Semesterferien nach Fachsemestern – durchschnittliche Stundenangabe Betrachtet man den Zeitaufwand nach Studienfortschritt (hier unterschieden nach Semester und - ferien) zeigt sich eine starke Zunahme der zeitlichen Belastung für das Selbststudium nach dem 2. Fachsemester. Als abhängige Variablen für den zeitlichen Aufwand wurden neben dem Studienfortschritt vor allem die Anzahl der Prüfungen, die zu erledigenden Hausarbeiten, Praktika, Lohnarbeitsverpflichtungen und familiäre Verpflichtungen genannt. Auch scheint es zwischen Winter- und Sommersemestern eine unterschiedliche Verteilung zu geben: Die Verteilung der Prüfungen sollte anders organisiert werden, damit nicht im Sommersemester absoluter Stress und im Wintersemester Langeweile herrscht (4. FS). Viele Prüfungen im SS und wenig im WS (4. FS). Beurteilung des Zeitaufwands für das Studium gesamt 2. FS 4. FS 6. FS zu hoch 13% 7% 22% 7% gerade richtig 72% 87% 59% 67% zu niedrig 15% 7% 19% 26% Tabelle 6: Einschätzung des Zeitaufwands nach Fachsemestern – prozentuale Angaben Der Zeitaufwand wird in der Tendenz als angemessen empfunden. Die reale Zunahme des Aufwandes für das Selbststudium laut Selbsteinschätzung ab dem dritten Semester (s. Tab. 5) führt nicht zu einer tendenziellen Überbelastung, sondern hier gehen die Meinungen recht ausgewogen auseinander. Eine Interpretation dieser Kennzahl bleibt jedoch unbefriedigend, ohne die weiteren Lebensumstände der Studierenden zu kennen. Folgende Kommentare spiegeln die Bandbreite der genannten Einschätzungen und Ansprüche gut wieder. Zwischen diesen beiden Polen zeigt sich ein Nebeneinander an Unter- und Überforderungstendenzen auf Seiten der Studierenden. Zu viel Input in zu kurzer Zeit. Typisch BA. Es wird zu sehr an zu vielen Seminaren/Vorlesungen an der Oberfläche gekratzt, jedoch vertieft wird sehr wenig... Die Argumentation „zu Hause bitte vertiefen“ wird jedoch schwierig bei sechs Abschlussprüfungen und 22 SWS. Meiner Meinung nach müsste mehr geprüft werden, damit die Studenten das Studium ernster nehmen. Zumindest im 6. Semester wünscht man sich, man hätte etwas mehr lernen müssen. Und möglich ist das allemal, denn eine Überlastung ist das nicht. 9

Zum Teil hängt die Einschätzung sicher auch mit der Auswahl der Seminare zusammen wie auch der folgende Kommentar verdeutlicht: Die Kluft zwischen Seminaren mit sehr hohem und sehr niedrigem Anspruch ist sehr groß. (…) Manche Seminare sind von so niedrigem Anspruch, dass es Überwindung kostet, weiter hinzugehen. (4. FS) Einschätzung der Anforderungen unterteilt nach Studienjahren Als Ergänzung zu den vorigen Angaben wird nun der Aufbau des Curriculums aus studentischer Sicht beleuchtet. Interessant ist, dass die Anforderungen scheinbar im dritten bzw. vierten Semester rapide ansteigen: Erstes Studienjahr: Gerade die Veranstaltungen in den ersten beiden Semestern haben aus meiner Sicht zu wenig Praxisbezug, die Theorielastigkeit ermüdet und frustriert die Studierenden ein wenig. Man weiß nicht so richtig, woran man bei Public Health eigentlich ist; das wird danach jedoch deutlicher. Die ersten zwei Semester sind zu allgemein und praxisfern. Das einfache Niveau der Lehrveranstaltungen zumindest in den unteren Semestern entspricht nicht meinen Erwartungen an ein Studium. Mehr Anspruch in den ersten Semestern, weil er im 3. und 4. vernünftig und hoch angesetzt ist und so starke Diskrepanzen entstehen. Evtl. würde ich mir noch ein Nebenfach auswählen, um von Anfang an spezialisierter zu sein und um gerade im ersten Jahr des Studiums mehr ausgelastet zu sei. Das 2. Semester ist sehr „vollgestopft“ mit Epi und Medizinische Grundlagen sowie vier weiteren Leistungsnachweisen. Zweites Studienjahr: Leistungsanforderung im 4.Semster plötzlich sehr geballt. Im 4. Semester ist der Zeitaufwand um einiges höher als in anderen Semestern. Eine Aufspaltung der Prüfungsleistungen wäre m.E. sinnvoll - z.B. die Klausur zu neue Versorgungsformen in der GKV schon nach dem dritten Semester und nicht nach dem vierten Semester zusammen mit BWL. Akzeptabler Arbeitsaufwand bis Mitte des 4. Semesters. Der große “'Wust“ der Klausuren aus dem Bereich des Gesundheitsmanagements am Ende des 4. Semesters sollte besser auf die vorherigen Semester verteilt werden. Die Verteilung der Modulabschlussprüfungen ist sehr schlecht organisiert. Im 2. Semester hatte ich insgesamt neun Prüfungen, was den Rahmen völlig gesprengt hat. Dieses Problem haben jetzt im 4. Semester die meisten Studenten die PH als Haupt- oder Vollfach studieren. Drittes Studienjahr: Neben der Bachelorarbeit zu viele Prüfungsleistungen im 6. Semester, die sich nicht vorziehen lassen. 6. Semester ist neben der BA-Arbeit mit sinnlosen Seminaren gespickt. 10

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