Aufrufe
vor 4 Jahren

Studierendenbefragung B.A. Public Health - Sommersemester 2009

Studierendenbefragung B.A. Public Health - Sommersemester 2009

Einschätzungen zum

Einschätzungen zum Thema Vereinbarkeit Studium/Beruf/Familie Dass die hohe Lehrveranstaltungsdichte der Bachelorstudiengänge mit der Lebensrealität zahlreicher Studierender, die sich selbst finanzieren müssen, nicht im Einklang steht, wurde auch in dieser Befragung deutlich: Der Studiengang PH behauptet immer von sich, besonders flexibel und für Studenten geeignet zu sein, die nebenbei arbeiten müssen/wollen. Dies ist nicht so. Ich habe noch kein Semester erlebt, wo man bei der Wahl der Seminare halbwegs seinen Arbeitsalltag integrieren konnte. Manche Lehrende (…) machen den Eindruck, dass sie berufstätige Studenten als lästig empfinden. Ein Vollstudium als Familienfrau ist sehr anstrengend. Sechs Prüfungen in einem Semester sind zu viel - wenn man nebenbei arbeiten und pendeln muss, fehlt einem die Zeit, die man in das Studium investieren müsste. Ein höheres Problembewusstsein und mehr Flexibilität auf Seiten der Lehrenden wären hier wünschenswert und für zahlreiche Studierende sicherlich hilfreich wie auch die folgenden Kommentare zeigen: Es ist in der heutigen Zeit für Studenten nicht mehr so einfach zu studieren wie etwa in den `68. (…) Druck kommt von allen Seiten und dann noch Studenten aus Seminaren werfen oder Leistungsnachweise nicht annehmen, wenn sie nicht kommen, ist nicht angebracht! Ich finde es komisch, Leute aus den Veranstaltungen in Stud-IP. rauszuschmeißen, wenn sie mal nicht zum Unterricht kommen und sich nicht abmelden. Der Stoff sollte für jeden Studierenden verfügbar sein. Manche möchten am liebsten ganz viele Seminare besuchen, weil sie sehr interessant sind, schaffen es aber zeitlich nicht, oder müssen zu anderen Seminaren, weil sie da noch Prüfungen machen müssen. Da schaut man sich schon gerne wenigsten die Unterlagen in Stud-IP. an. Dass die nur manchen zur Verfügung stehen sollen, find ich sehr bedenklich. 11

Unterrichtsform – Dominanz der Referate Im engen Zusammenhang mit der Kritik am allgemeinen (Lern-/Lehr-)Niveau der Veranstaltungen des ersten Studienjahres wird häufig eine Praxis beklagt, die im Studiengang weit verbreitet zu sein scheint: Die 14 Termine im Semester werden von vielen Veranstaltern komplett mit Referaten gefüllt. Dies wird von einem Teil der Studierenden als eine sehr ermüdende und ineffektive Unterrichtsform wahrgenommen und teilweise auch als „Faulheit der Dozenten“ ausgelegt. Ich finde es sehr schade, dass viele Seminare mit Referaten überflutet sind. (2. FS) Was habe ich davon, ein Referat zu hören und die Fachleute kriegen binnen 12-14 Doppelstunden den Mund nicht auf außer zur Einführung? (4. FS) Viele Referate, geringer Lerneffekt, geringe Teilnahme. (4. FS) Leistungsnachweise in Form von Referaten sollten abgeschafft werden, denn in einigen Seminaren hört man das ganze Semester über nichts anderes als Referate. Zum einen nervt es kolossal und zum anderen geht uns dadurch das Fachwissen der DozentInnen verloren. Ich finde es uneffektiv! (4. FS) Es ist ein Witz, wenn sich die lehrende Person vorne hinstellt, die Studenten nur Gruppenarbeit machen lässt und zwischendurch mal ein Referat halten lässt. Das kann ich auch. Da lerne ich nichts und dann wird über Anwesenheitspflicht diskutiert. (6. FS) Evtl. sollten Referate – gerade in kleineren Seminaren – so gelegt werden, dass sie nicht die gesamte Veranstaltungszeit einnehmen. Aus didaktischer Sicht ist die Verknüpfung von Referaten mit fachlichen Inhalten sicherlich notwendig; vielen Studierenden scheint jedoch der Sinn bzw. der didaktische Wert dieser Präsentationsübungen innerhalb der Veranstaltungen nicht unbedingt klar zu sein. Von Studierendenseite wurde wiederholt vorgeschlagen, Referate statt in den Veranstaltungen im Modul 61 – Wissenschaftliches Arbeiten zu üben. Leistungsanforderungen bei Referaten Man kann sich häufig mit Referaten durchmogeln, ohne sich mit der Materie zu beschäftigen. (6. FS) Referate werden in der Befragung nicht nur als eine durchgesetzte Unterrichtsform beschrieben, sondern auch als eine vergleichsweise einfache Art des Erwerbs wie auch der Vergabe von Credit Points. Die Bewertungs-Maßstäbe werden häufig als ungerecht wahrgenommen, isb. von denjenigen Studierenden, die Hausarbeiten verfassen: Modulprüfung als Referat zu dritt oder Hausarbeit allein á 15 Seiten ist nicht gerecht, wird aber gleich gewertet. (6. FS) Die Anforderungen an ein Referat, sind teilweise die einer 8. Klasse Realschule. (4. FS) Was ist aber mutiger? 40-60 Std. für eine Hausarbeit an Arbeit investieren, die in der Regel „zerpflückt“ wird und Dozenten genau hingucken oder ein Referat zu halten? Da braucht man nur 20 Stunden, kann schlampig recherchieren, braucht ggf. noch nicht mal eine Handout schreiben, ist rhetorisch geschickt, macht eine Gruppenarbeit, lässt andere Mitstudenten Flyer kleben und kriegt gute Noten!!!???Das steht in keinem Verhältnis zueinander!!! (4. FS) Für hohen Aufwand wenig Credits und umgekehrt. (4. FS) Analog zu den Credit Point-Vergabe wird auch die Notenvergabe bei Referaten als ungerecht, d.h. besser benotet im Vergleich zu den Hausarbeiten und insgesamt zu wenig differenziert betrachtet. In manchen Seminaren wird jedes Referat mit 1,3 benotet. (4. FS) 12

Hochschulführer Wintersemester 2009/2010 Sommersemester 2010 ...
Sommersemester 2009 - Fakultät für Rechtswissenschaft ...
Sommersemester 2009 - Medienwissenschaften
Ausgabe Karlsruhe - Sommersemester 2009 - campushunter.de
Evaluation Praxissemester B.A. Public Health - Fachbereich 11 ...
AbsolventInnenbefragung B.A. Public Health - Wintersemester 2010 ...
1 Vorlesungsplan B.A.- und Master-Programme Sommersemester ...
1 Vorlesungsplan B.A.- und Master-Programme Sommersemester ...
1 Vorlesungsplan B.A.- und Master-Programme Sommersemester ...
Zulassungsantrag Sommersemester 2009 - FernUniversität in Hagen
ERSTI-INFOHEFT – Sommersemester 2009 - meine-PH.de
Prüfungsordnung BA Public Health - Fachbereich 11 Human-und ...
1 Vorlesungsplan B.A.- und Master-Programme Sommersemester ...
DUALER STUDIENGANG PUBLIC ADMINISTRATION (DSPA) B.A.
Public Health - Medizinische Hochschule Hannover
Sommersemester 2009 Studienbegleitende Deutschkurse
Semesterprogramm Sommersemester 2009 - KHG
Schreib-Coaching Gruppenangebote im Sommersemester 2009 ...
Sommersemester 2009 - Seminar für Europäische Ethnologie ...
Sommersemester 2011 - Fakultät für Rechtswissenschaft ...
Erfahrungsbericht DAAD-Semesterstipendium Sommersemester 2009
Sommersemester 2009 - Alfred-Weber-Institut für ...
Newsletter 01 - Sommersemester 2013 - Hochschule Ansbach