FFHS-Jahresbericht 2012 (PDF) - Fernfachhochschule Schweiz

fernfachhochschule.ch

FFHS-Jahresbericht 2012 (PDF) - Fernfachhochschule Schweiz

Jahresbericht 2012

Fernfachhochschule Schweiz

1


Impressum

Herausgeberin

Fernfachhochschule Schweiz (FFHS)

Überlandstrasse 12

CH-3900 Brig

Konzept / Gestaltung

tonic gestaltung.marketing.multimedia

CH-3900 Brig

Druck

Schlossdruckerei, Brig

Auflage

200 Exemplare


Inhalt

Editorial 4

1. Direktion 5

1.1 Corporate Relations 5

1.2 Ehrungen 6

1.3 Diplomfeier 6

1.4 SUPSI 8

1.5 Ausblick 8

1.6 Dank 8

2. Departement Wirtschaft & Technik 10

2.1 Allgemeines und Personelles 10

2.2 Ausbildung 10

2.3 Weiterbildung 13

2.4 Forschung und Dienstleistung 14

2.5 Ausblick 16

3. Departement Informatik 17

3.1 Allgemeines und Personelles 17

3.2 Ausbildung 18

3.3 Weiterbildung 20

3.4 Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie

Dienstleistungen für Dritte 21

3.5 Ausblick 23

4. Departement Gesundheit 24

4.1 Weiterbildung 24

4.2 Tagung Gesundheit 25

4.3 Ausblick 25

5. Stabsstelle Forschung 27

5.1 Forschungswissensmanagement und interne Organisationsentwicklung 27

5.2 Projekte im Bereich eCollaboration 30

5.3 Beitrag der Stabsstelle Forschung zur Lehre 33

6. Institut für Fernstudien- und eLearningforschung 34

6.1 Allgemeines und Personelles 34

6.2 Forschung und Entwicklung 34

6.3 Dienstleistungsprojekte 37

6.4 Ausbildung und Wissenstransfer 38

6.5 Webseite und Broschüre für Learning Center 40

7. Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement 41

7.1 Ausbau der Studienberatung 41

7.2 E-Hochschule in Unterricht und Kommunikation 42

7.3 Vorarbeiten zur Qualitätsstufe II nach EFQM 42

7.4 Statistiken der Studierendenzahlen 44

7.5 Finanzbericht 46

7.6 Ausblick 51

8. Organigramm 52

9. Mitarbeitende 53

10. Gremien 54

Inhalt


Editorial

Präsident VFFHS

Dr. phil. Hans Widmer

4

Editorial

Digitale Nachhaltigkeit,

mehr als ein Schlagwort.

Das digitale Zeitalter ist längst eine Tat sache.

Kommunikationstechnologien entwickeln sich

von Jahr zu Jahr rasant weiter. Kaum jemand

überblickt all die Neuigkeiten, die auf den Markt

kommen. Nur eine kleine Fachelite kennt sich

noch in den theoretischen Grundlagen dieser

wunderbaren Technologien aus, die den ganzen

Wissenschaftsbereich, aber auch unseren Alltag

weitgehend beeinflussen und mitgestalten.

Die FFHS bedient sich erfolgreich der Vorteile

dieser Technologien im Bereich der Wissensvermittlung

und Forschung auf der tertiären

Bildungsstufe. Seit Beginn ihres erfolgreichen

Wirkens haben die Verantwortlichen erkannt,

dass die Methoden des e-Learning nur dann ihr

Potenzial freisetzen können, wenn sie durch

Präsenzveranstaltungen ergänzt werden. Damit

haben sie den Tatbeweis erbracht, dass sie sich

im Wertehorizont dessen bewegten, was heute

– noch etwas einseitig – unter dem Begriff

«digitale Nachhaltigkeit» thematisiert wird.

Vor kurzem hat sich in den eidgenössischen

Räten sogar eine parlamentarische Gruppe for-

miert, die sich Anliegen rund um die digitale

Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben hat.

Im vergangenen März haben Studierende der

Universität und der ETH Zürich eine Nachhaltigkeitswoche

organisiert, die sich unter anderem

ebenfalls mit digitaler Nachhaltigkeit befasste.

Es ist höchste Zeit für eine umfassende Auseinandersetzung,

die über rein technologische

Aspekte und informationelle Inhalte hinausgeht;

für einen Diskurs, der den digitalen Bereich

als solchen ins Auge fasst, um die Nachhaltigkeitsfrage

zu stellen.

In den bisher geführten Diskussionen wurde

vor allem auf die wirtschaftliche und soziale

Bedeutung des Wissens hingewiesen und damit

auch auf die Relevanz von Trans parenz

und Partizipation. Das Spannungsfeld zwischen

Privatem und Öffentlichem wurde insbesondere

anlässlich der Zürcher Nachhaltigkeitswoche als

Problemfeld geortet und im Zusammenhang mit

dem gefährdeten Begriff des geistigen Eigentums

herausgearbeitet.

Die Frage, wie die Menschen nachhaltig digi tale

Wissensofferten aufzunehmen – und allenfalls

abzustossen – haben, findet im jungen Dossier

der digitalen Nachhaltigkeit noch nicht den ihr

gebührenden Platz. Zwar mag ich den Ausdruck

«Human Resources» deswegen nicht, weil er

tendenziell die Menschen als auszubeutende

Ressource in den Blick nehmen könnte. Wenn

man diesen Term aber ausweitet und darauf

hinweist, dass der Mensch auch eine Ressource

von Bewahrung und Kreativität ist, dann

kann er auch im Umfeld der Diskussionen um

die Probleme digitaler Nachhaltigkeit frucht-

bar werden. Wie – so könnte man in konkreten

Forschungsprogrammen u.a. fragen – kann der

mit der digitalen Informationsflut konfrontierte

Mensch «auswählen», Neues kreieren‚ emo-

tionale und soziale Kompetenz bewahren? Die

FFHS mit ihrer langen und erfolgreichen Lehrund

Lern erfahrung wäre wie kaum eine andere

tertiäre Institution in unserem Lande geradezu

berufen, sich mit einem umfassenden «Human

Resources-Konzept» in die eben erst eröffnete

Diskussion rund um das Thema der Digitalen

Nachhaltigkeit einzubringen.

Dr. phil. Hans Widmer

Präsident VFFHS


1. Direktion

1.1 Corporate Relations

Einer der Leistungsgrundsätze der FFHS

ist die Pflege der Praxisnähe und der Wirtschaftskontakte

sowie die langfristige Einbindung

der Partner und Studierenden. Im

Rahmen dieser strategischen Ausrichtung und

mit dem Ziel, unsere Beziehungen zur Wirtschaft

zu stärken, wird der Bereich Corporate

Relations auf- und ausgebaut. Dieser Bereich

fokussiert die Zusammenarbeit mit Unternehmen,

um die Aus- und Weiterbildung zu

stärken, Kooperationen in der angewandten

Forschung zu forcieren und Dienstleistungsprojekte

anzukurbeln.

Demografische Entwicklung spricht

für Diversifizierung des Weiterbildungsangebots

Betrachtet man die Demografie der Schweiz,

lässt eine niedrige Geburtenrate seit den

1990er Jahren darauf schliessen, dass die

Zielgruppe Berufsmaturanden entweder stagnieren,

bestenfalls nur leicht ansteigen wird,

bevor es ein Plateau erreicht. Diese Entwicklung

verschärft den Konkurrenzkampf der

Hochschulen um diese Zielgruppe und bedarf

der Diversifizierung im Bereich Weiterbildung.

Die Schweiz ist ein Immigra tionsland

mit einer hohen Zuwanderungsquote an Fachkräften,

um wirtschaftlich weiterhin konkurrenzfähig

zu bleiben. Darüber hinaus besteht

die Tendenz zu einer höheren Lebenserwartung

und einem späteren Zeitpunkt des Renteneintrittsalters.

Diese demographischen Entwicklungen in

Kombination mit der vom Bund unterstützten

Initiative und hervorgehobenen Notwendigkeit

zum lebenslangen Lernen unterstreichen

das Potential im Bereich Weiterbildung.

Mitwirkung der Unternehmen

in bestehenden Studiengängen

Die Möglichkeiten, die Perspektiven in der Weiterbildung

auszubauen, bestehen zum einen

in der Angebotserstellung. Weiterbildungen

können gemeinsam mit Unternehmen und

Verbänden konzipiert und Studiengänge durch

unternehmensbezogene Projekte, Thesen und

bereichert werden. Für Unternehmen bedeutet

diese Möglichkeit, Projekte wissenschaftlich

und effizient durch die Studierenden erarbeiten

zu lassen und sich gleichzeitig als potentiell

zukünftiger Arbeitgeber zu profilieren.

Weiterbildung in Unternehmen

Zum anderen kann die Diversifizierung zur

verstärkten Weiterbildung bedeuten, dass die

FFHS mit und bei Unternehmen speziell zugeschneiderte

Schulungsmodelle entwickelt

(«Company Colleges»). Diese Dienstleistung

greift auch in das Forschungsgebiet des Instituts

für Fernstudien und eLearningforschung

(IFeL) und ermöglicht die erweiterte Anwendung

ihrer Kapazitäten im Bereich e-Learning

und Usability. Bei der Entwicklung von sogenannten

Company Colleges oder unternehmensspezifischen

Weiterbildungskonzepten

werden alle Aspekte, beginnend bei der Stellung

der Lernziele, der Identifikation der Zielgruppen

und deren Bedürfnisse, der Organisationsstruktur

sowie die technischen Details

der Plattform des Learning Management Systems

und der Ausgestaltung der Lernmodule

und -inhalte betrachtet.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Firma

eLeDia (e-Learning im Dialog) entwickelt das

IFeL speziell das Konzept «Learning Usability».

Learning Usability ermöglicht neue und/

oder bestehende Weiterbildungsprojekte in

Unternehmen systemisch zu analysieren,

Direktion

Direktor

Prof. Dr. Kurt Grünwald

5


Direktion

6

Schwachstellen aufzudecken, an Bedürfnisse

anzupassen und somit eine kostengünstigere

und effizientere Weiterbildung mit höherer

Akzeptanz anzubieten.

Positionierung der FFHS in der Wirtschaft

Kooperationen mit und für Unternehmen

unterstreichen unsere Bestrebung, Dienstleistungsaufträge

für die Institute zu realisieren

und damit ihre Aktivitäten in der angewandten

Forschung zu unterstützen. Dafür

bedarf es der verstärkten Kommunikation und

Interaktion mit Unternehmen, die FFHS besser

und stärker in der Wirtschaft direkt zu positionieren

und bekannt zu machen. Verbände

spielen dabei eine Multiplikatoren Rolle, jedoch

ist die konkrete Präsentation der Hochschule

und der Institute bei Firmen unumgänglich

und bildet einen wichtigen Pfeiler in

der Corporate Relations-Strategie der FFHS.

Weitere Aktivitäten um die Profilierung der

FFHS in der Wirtschaft zu stärken sind die

aktive und passive Teilnahme an Events wie

Konferenzen und Messen, die speziell Unternehmer,

höheres Management und Bereichsleiter

ansprechen. Für die aktive Teilnahme

platzieren wir verstärkt die Institutsleiter als

Referenten für Wirtschaftsevents, deren Themenschwerpunkte

den Forschungsbereichen

der Institute entsprechen. Erfolgsversprechend

sind hier die derzeit hochaktuellen

Themen des Laboratory for Web Science

(LWS), wie beispielsweise die personalisierte

Suche und die Verwertung von Big Data,

die die Wirtschaft herausfordern. Sie bieten

dem LWS eine Möglichkeit, als einziges

Schweizerisches Hochschulinstitut in diesem

Forschungsgebiet neben der ETH, auf

sich aufmerksam zu machen und bei Bedarf

Dienstleistungsaufträge und Forschungskooperationen

zu realisieren.

1.2 Ehrungen

2012 durften wir acht Dozierende anlässlich

ihrer 10jährigen Dozierendentätigkeit ehren:

Departement Wirtschaft und Technik:

Beat Bolliger, Dozent im Fachbereich

Wirtschaftsmathematik und -statistik

Paul Müller, Dozent im Fachbereich Technik

Nello Gaspardo, Dozent im Fachbereich

Sozialkompetenz

Departement Informatik:

Josef Schuler, Fachbereichsleiter und

Dozent im Fachbereich Informationssicherheit

Waldemar Feller, Dozent im Fachbereich

Mathematik und Operation Research

Die FFHS dankt den Jubilaren herzlich. Sie

haben in den vergangenen zehn Jahren mit

grossem Engagement ihr Wissen und ihre Erfahrung

an die Studierenden weitergegeben

und damit einen massgeblichen Beitrag zum

Erfolg der Schule geleistet.

1.3 Diplomfeier

An der Diplomfeier vom 16. Juni 2012 konnten

in der Simplonhalle in Brig 124 Personen

ihre Diplome entgegennehmen. Wir gratulieren

allen Absolventen herzlich! Mit dem Preis

für die beste Gesamtleistung, gestiftet von

der Burgergemeinde Brig-Glis, wurden die folgenden

Studierenden ausgezeichnet:


Die Bachelor-Thesis von Nicole Winkler

Loedeman mit dem Titel «Die Einführung

des neuen Kontenrahmens für Hotellerie und

Gastgewerbe 2006» wurde mit der Note 5.4

bewertet. Damit erreichte Nicole Winkler

Loedeman eine Gesamtwertung ihres Betriebsökonomie-Studiums

von 5.5.

Mit der Note 5.4 wurde die Bachelor-Thesis

von Matthias Habegger mit dem Titel «PHP-

Framework FLOW 3» bewertet. Matthias

Habegger schliesst sein Informatik-Studium

mit einer Gesamtwertung von 5.5 ab.

Den Preis der Steinbeisstiftung der Abteilung

Chemical Economic Research im Bachelor

Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ging

an Claudio Böhni. Er untersuchte in seiner

Bachelor-Thesis die «Auswirkungen der knappen

Helium-Ressourcen auf die Tieftemperaturforschung».

An der Abschlussfeier am 29. September 2012

haben ausserdem 28 Absolventinnen und Absolventen

des Executive MBA ihr Diplom er-

halten. Die Übergabe der Diplome erfolgte im

Rittersaal des Stockalperschlosses in Brig.

Ausgezeichnet für die besten Master-Thesen

wurden Santon Saia (Note 5.9), Thomas Roter

(Note 5.8) und Marc Anthamatten (Note 5.5).

Direktion

Eindrucksvolle Diplomfeier

vom 16. Juni 2012

in der Briger Simplonhalle.

7


Direktion

8

1.4 SUPSI

Im 4-Jahres-Rhythmus verlangt das BBT von

den Fachhochschulregionen eine überarbeitete

Strategie. Innerhalb der SUPSI wurde die

Strategie 2012-2016 in mehreren Sitzungen

diskutiert und verabschiedet. Die Rolle der

FFHS in der SUPSI-Strategie umfasst folgende

Kerngebiete:

FFHS allgemein

Grundausbildung

Weiterbildung

Forschung

Dienstleistungen

Im Rahmen der Forschungskooperation zwischen

den Forschungsinstituten der SUPSI

und jenen der FFHS wurden in 2012 folgende

Projekte bewilligt:

STORY@eTeam

Handle Energy

Games4Learning

1.5 Ausblick

Die Zusammenarbeit mit Unternehmen bedarf

eines noch grösseren Bekanntheitsgrads. Um

sich neben den übrigen Institutionen durch

unsere Alleinstellungsmerkmale zu positionieren

und sich einen Namen machen zu können,

setzen wir ein verstärktes B2B-Marketing ein

und kümmern uns um kontinuierliches und fokussiertes

Netzwerken in der Wirtschaft.

Die Stiftung Universitäre Fernstudien

Schweiz (FS-CH) und die Fernfachhochschule

Schweiz (FFHS) sind zwei Fernstudienorganisationen

mit Sitz in Brig. Beide

Institutionen bieten Fernstudien auf Hochschulebene

an − die FS-CH auf universitärem

Niveau und die FFHS auf Fachhochschul-

stufe. Die zuständigen Gremien bei der FFHS

und FS-CH beabsichtigen, ein gemeinsames

Kompetenzzentrum für Fernstudien und

E-Learning aufzubauen. Um die Vorausset-

zung für die Realisierung des Kompetenz-

zentrums zu schaffen, transferieren wir 2013

den Verein Fernfachhochschule Schweiz

(VFFHS) in eine Stiftung Fernfachhochschule

Schweiz (FFH-CH) − auch mit dem Zweck,

den vierfachen Leistungsauftrag des Bundes

zu erfüllen. Gleichzeitig wird der VFFHS in

einen Verein zur Förderung des Fernstudiums

auf Hochschulstufe umgewandelt.

Nach näherer Prüfung haben sich die

FS-CH und FFHS entschieden, einen Neu-

bau eines gemeinsamen Campus gegenüber

der Variante Kauf der Liegenschaft an der

Überlandstrasse 12 vorzuziehen. Verschie-

dene Standorte in der näheren Umgebung

des Bahnhofs Brig werden geprüft. Die Realisierung

erfolgt in einem Zeithorizont von

vier bis fünf Jahren. Als Überbrückung wird

ein Ausbau des 5. Stockwerks am heutigen

Standort geprüft.

1.6 Dank

Wir nehmen die Gelegenheit wahr, den

verschiedenen Institutionen, Ämtern und

Personen für die Unterstützung und angenehme

Zusammenarbeit im vergangenen Jahr

unseren herzlichsten Dank auszusprechen:

Den verantwortlichen Personen der SUPSI:

Herr Alberto Cotti, Präsident des Schulrates

der SUPSI

Herr Franco Gervasoni, Direktor der SUPSI

Herr Manuele Bertoli, Departementsvorsteher

Erziehung, Kultur und Sport (TI)


Dem Departement für Erziehung, Kultur und

Sport des Kantons Wallis (DEKS):

Herr Claude Roch, Departementsvorsteher

Herr Stefan Bumann, Dienststelle für tertiäre

Bildung

Dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie

(BBT):

Frau Ursula Renold, Direktorin

Herr Blaise Roulet, Leiter Leistungsbereich

Fachhochschulen

Herr Marco Scruzzi, Grundsatzfragen und

Verfahren

Danken möchten wir auch der Stadtgemeinde

Brig-Glis für ihre finanzielle Unterstützung.

Ein spezieller Dank gehört den verschiedenen

Gremien der Fernfachhochschule Schweiz,

Brig (Vorstand, Vorstandsausschuss, Strategischer

und Wissenschaftlicher Beirat) für ihr

grosses Engagement.

Den Erfolg des vergangenen Jahres verdanken

wir dem Vertrauen unserer Studierenden

in unsere Institution und dem engagierten

Einsatz unserer Mitarbeitenden und Dozierenden.

Ihnen allen gehört unser herzlichster

Dank.

Prof. Dr. Kurt Grünwald

Direktor

Direktion

9


Departement Wirtschaft & Technik

Departementsleitung

Désirée Guntern Kreuzer

Master-Studiengang

– Business Administration

Bachelor-Studiengänge

– Betriebsökonomie

– Wirtschaftsingenieurwesen

Executive Master (EMBA)

– Business Administration

Master of Advanced Studies

– Business Law

Diploma of Advanced

Studies

– General Management

Certificate of Advanced

Studies

– Apothekenmanagement

Institut

– Institut für Management

und Innovation (IMI)

10

2. Departement Wirtschaft & Technik

2.1 Allgemeines und Personelles

2012 wurde die FFHS weiter in Richtung

E-Hochschule entwickelt. Dabei standen in

der Lehre die Strategie-Projekte «Major-Überarbeitung

Bachelor-Studiengänge» im Vordergrund.

In der Forschung wurde das Strategie-

Projekt «Ausbau Forschungsfeld Innovation &

Strategy» weiterverfolgt.

Trotz der vorausgesagten langsameren Zunahme

der Anzahl Studierenden an Schweizer

Hochschulen konnte das Departement Wirtschaft

und Technik die Studierendenzahlen

auch dank neuen Studienangeboten und neuen

Kooperationen weiterhin erhöhen.

Der in 2011 neu konzipierte MAS in Business

Law startete im Herbstsemester 2012/2013

mit dem CAS in Contract and Trade Law. Die

weiteren drei CAS sowie das abschliessende

Master-Thesis-Semester werden in 2013 entwickelt.

Martin Stupf (RA, LL.M.) übernahm

ab Januar 2012 die Studiengangsleitung in

diesem neuen MAS-Angebot.

Im Sinne des steten Ausbaus entwickelten

wir 2012 ein weiteres Weiterbildungsangebot.

Das neue CAS in Potenzialdiagnostik,

bestehend aus den Modulen Grundlagen in

Personaldiagnostik, Personalselektion und

Assessment Center, soll im Herbstsemester

2013/14 lanciert werden.

Dr. Daniel Zöbeli konnte in seinem Forschungsfeld

Innovation & Finance die laufenden

KTI-Projekte erfolgreich abschliessen

und mit Publikationen die Kompetenz der

FFHS in diesen und verwandten Gebieten

unter mauern.

Im Institut für Management & Innovation

(IMI) wurde im Herbst 2012 eine weitere

Stelle gesprochen. Dr. Hagen Worch nimmt ab

Februar 2013 seine Tätigkeit im Forschungsfeld

«Innovation & Strategy» auf.

Die Kontakte zu Wirtschaft, Verbänden und

Schulen wurden in 2012 weiter gepflegt und

ausgebaut. So konnten wir insbesondere in

den neuen Studienangeboten Kooperationsgespräche

führen und Verträge abschliessen.

2.2 Ausbildung

BSc Betriebsökonomie

Im Frühjahr 2012 wurden 46 Betriebsökonomen

diplomiert. Am 15. Oktober 2012

waren im Bachelor-Studiengang Betriebsökonomie

462 Studierende eingeschrieben.

Da sich die Ausbildungsziele und Berufsbilder

im Finanz- und Bankensektor stark von denjenigen

im Accounting- und Controllingbereich

unterscheiden, wurde im Rahmen der

Strategie-Projekte entschieden, die bisherige

Vertiefungsrichtung in Finanzen in die beiden

neuen Vertiefungsrichtungen Finance,

Banking & Taxation und sowie Accounting,

Controlling & Taxation aufzusplitten. Die erfreulichen

Studierendenzahlen im Bachelor-

Studiengang Betriebsökonomie erlaubten

es zudem, von bisher vier auf neu fünf Vertiefungsrichtungen

zu erhöhen. Mit diesem

Schritt sollen die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit

des Studiengangs Betriebsökonomie

weiterhin erhöht und die Bedürfnisse

des Marktes noch besser befriedigt

werden.


Vertiefungsstudium 60 ECTS-Credits

7. Sem. Finance II

Commercial Banking

& Financial

Institutions

8. Sem. Asset Management Steuerrecht Capital Markets

9. Sem. Unternehmenssteuerrecht

Bachelor-Thesis

Im Jahr 2012 wurde ebenfalls entschieden,

in den Bachelor-Studiengängen Betriebsökonomie

und Wirtschaftsingenieurwesen das

Niveau der Business English-Module von BEC

Vantage (B2 des europäischen Referenzrahmens)

auf BEC Higher (C1 des europäischen

Referenzrahmens) zu erhöhen. Dies geschieht

vor allem vor dem Hintergrund, dass einerseits

die Berufsmaturanden auf Stufe B2 abschliessen

und andererseits im konsekutiven

Master-Studiengang Englisch-Kenntnisse auf

Stufe C1 verlangt werden.

Die FFHS ist seit Mai 2012 in der Fachkommission

Bachelor der AMS Switzerland (Association

of Management Schools) vertreten. Die

AMS positioniert sich auf Ebene der Politik,

der Medien und des öffentlichen Sektors, um

die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten.

BSc Wirtschaftsingenieurwesen

Höhepunkt im Jahr 2012 war die vom Studiengang

Wirtschaftsingenieurwesen durchgeführte

Fachtagung mit dem Thema «Ressourcenmanagement:

Handlungsbedarf für

die Zukunft». Die spontane Zusage von

namhaften Referenten aus Forschung und

Wirtschaft, sowie die zahlreichen Teilnehmer

bestätigen die Bedeutung der im Vorjahr

eingeführten neuen Vertiefungsrichtung

Wissens- &

Informationsmanagement

Wissenschaftliches

Praxisprojekt

«Strategisches Ressourcenmanagement». Die

Studierenden erwarten von uns eine Ausbildung,

die auf dem Arbeitsmarkt in der nahen

Zukunft eine Nachfrage bietet. Eine erfreuliche

Zunahme der Einschreibungen in diese

neue Vertiefung bestätigt die Aktualität des

Angebots.

Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

ist noch nicht etabliert in der Schweiz. Aus

diesem Grund haben alle fünf anbietenden

Fachhochschulen 2012 die Fachschaft Wirtschaftsingenieurwesen

gegründet. Ziel dieser

Vereinigung ist, der Industrie und Wirtschaft

standardisierte Abgangskompetenzen eines

in der Schweiz ausgebildeten Wirtschaftsingenieurs

zu garantieren.

Der diesjährige markante Anstieg der verliehenen

Diplome auf 33 ist auf das im Jahr

2009 eingeführte Passerellen-Studium für

Absolventen einer Höheren Fachschula zurückzuführen.

Bei diesen Studierenden ist

zu erwähnen, dass die Studienabbrüche trotz

gleich hohen Anforderungen gering sind.

Aufgrund dieser sehr positiven Erfahrungen

konnten wir den Passerellen-Einstieg für weitere

Diplom-Studiengänge von Höheren Fachschulen

öffnen.

Departement Wirtschaft & Technik

Das neue Vertiefungsstudium

Accounting, Controlling

& Taxation

(Wahlpflichtstudium).

11


Departement Wirtschaft & Technik

Angeregte Podiumsdiskussion

an der Tagung

«Ressourcenmanagement»

12

MSc Business Administration

Der Master of Science (M. Sc.) in Business

Administration konnte sich mit der Akkreditierung

im April 2012 seinen Platz in der

Schweizer Fachhochschullandschaft sichern.

Dieses Qualitätssiegel verlieh das Volkswirtschaftsdepartement

der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

nachdem eine inhaltliche,

qualitative und strukturelle Prüfung des Studiengangs

erfolgreich absolviert wurde.

Der Studiengang orientiert sich an den Bedürfnissen

des Marktes und verwirklicht in diesem

Zusammenhang Praxisprojekte für und mit der

Industrie. Anhand realer strategischer Problemstellungen

der Unternehmen konnten Ergebnisse

in den Bereichen Markt, Wettbewerb und

Innovation für nationale und internationale

Grossunternehmen, KMU im In- und Ausland sowie

Start-Ups erfolgreich erarbeitet und präsentiert

werden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit

wird künftig auf der Webseite dokumentiert.

Ein Highlight des Master-Studiengangs bildet

der Zukunftsworkshop, der Bestandteil des

Moduls «Entrepreneurship & Innovation» ist

und über mehrere Tage die Teilnehmer zu Kreativität

und Ideengenerierung animiert. Hier

ist es erklärtes Ziel, den Event breiter und

internationaler aufzustellen.

Im Rahmen der permanenten Verbesserungen

wird das Curriculum der Vertiefung «Innovation

Management» neu strukturiert und inhaltlich

durch «Leadership», «Innovation &

Law» sowie «Creativity» ergänzt

Im Juni 2012 konnte wir zum ersten Mal die

erfolgreichen Absolventen des M. Sc. beglückwünschen,

die ihre Karriere in der Wirtschaft

auf verschiedenen Führungspositionen fortsetzen.

Zudem beginnen erste Absolventen

des M. Sc. BA der FFHS ein Doktorats-Studium

an europäischen Universitäten.


2.3 Weiterbildung

Executive MBA

2012 haben sich 39 Studierende für den Executive

MBA neu angemeldet. Damit betrug

die Gesamtzahl der im 2012 eingeschriebenen

EMBA-Studierenden im Berichtsjahr 67

Studierende. Dies ist umso erfreulicher, als im

Zusammenhang mit dem gestiegenen Qualitätsanspruch

strikte auf die Erfüllung der Zulassungsbedingungen

geachtet wurde.

Im September 2012 haben 28 Absolventinnen

und Absolventen ihr berufsbegleitendes Studium

erfolgreich abgeschlossen und das Executive

MBA Diplom erhalten.

Auf grosses Medieninteresse stiess im Anschluss

die Master-Thesis von Rolf Walker,

der in dieser Arbeit «Grossgemeinde Laufenburg

– eine Untersuchung zur Prüfung einer

Gemeindefusion» die Thematik des Zusammenschlusses

der Gemeinden Laufenburg,

Kaisten, Mettauertal, Schwaderloch und Gansingen

beleuchtet.

Eine weitere Publikation erfolgte durch die

Zusammenarbeit des EMBA-Studierenden Prof.

Dr. Nicolas Diehm mit der Dozentin Dr. Irene

Pill anlässlich des im 2012 durchgeführten

Wahlfaches Cross-Cultural Competences:

Diehm, N., Pill, I., & Baumann, F. (2013). Der

kleine Unterschied – Interkulturelle Kommunikation

zwischen Schweizern und Deutschen

in der Medizin. Schweizerische Ärztezeitung,

94, 31-33.

Um der grossen Nachfrage nach Sozial- und

Führungskompetenz-Fächern Rechnung zu

tragen, wurden zwei neue Wahlmodule ins

Angebot aufgenommen: Operative Unter-

nehmensführung (Simulationsmodul) sowie

New Leadership Approach. Zudem ersetzt das

Fach Strategisches HRM das Basismodul Leadership,

Change & People Management, weil

dieses im Zusammenhang mit der strikten

Einhaltung der Zulassungsbedingung (qualifizierte

Führungserfahrung) nicht mehr adressatengerecht

ist.

MAS Business Law

Der MAS in Business Law ist im Herbst 2012

erstmalig und erfolgreich mit zwei Klassen

(in Bern und Zürich) und insgesamt 30 Studierenden

mit dem ersten CAS Contract &

Trade Law gestartet. Für die einzelnen Module

konnten ausgewiesene Praktiker (allesamt

Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen) mit

entsprechenden Zusatzqualifikationen (Dr.,

LL.M., Fachanwälte) als Dozenten gewon-

Departement Wirtschaft & Technik

Erfolgreicher Start des

MAS Business Law

im Herbst 2012.

13


Departement Wirtschaft & Technik

14

nen werden. Auf diese Weise sind ein konsequenter

Praxisbezug und die Qualität der

Lehrinhalte jederzeit gewährleistet.

Das bisherige Publikum des MAS in Business

Law entspricht der Bedarfsumfrage im Vorfeld:

Es haben sich nebst Geschäftsführern,

HR-Verantwortlichen, Linienmanagern und

weiteren Kaderleuten auch Personen aus

den Bereichen Medizin, Sozialversicherung,

Steuer beratung und Buchhaltung sowie aus

der Finanzbranche für diesen Studiengang

entschieden.

Bereits im Berichtsjahr wurde ein besonderes

Gewicht auf mögliche Kooperationen mit Verbänden

und anderen Körperschaften gelegt,

deren Mitglieder laufend mit Rechtsfragen

und Rechtsproblemen konfrontiert sind, so

etwa mit dem Centre Patronal oder der Swiss

Paralegal Association. Derartige Zusammenarbeit

mit möglichen Partnern soll künftig auf

weitere Bereiche, etwa den Finanzsektor, ausgeweitet

werden.

CAS Apothekenmanagement

Im Jahr 2012 führte die FFHS im Auftrag von

pharmaSuisse zum zweiten Mal in Folge den

zweisprachigen Kurs in Marketing für Apotheker

erfolgreich durch. Der zweitägige Kurs

fand in einem Seminarhotel im Rahmen eines

Wochenkurses in Jongny (VD) statt.

Da immer mehr französischsprechende Apothekerinnen

und Apotheker den Kurs besuchen,

wurde Ende 2012 beschlossen, dass die

FFHS im Jahr 2013 neben dem deutschsprechenden

Referenten zusätzlich einen französischsprechenden

stellt.

2.4 Forschung und Dienstleistung

Am Institut für Management & Innovation

(IMI) wurden 2012 von Institutsleiter Prof.

Dr. Daniel Zöbeli folgende Forschungsprojekte

durchgeführt:

BREF Projekt «Die Sozialfirma als Grundstein

sozialer Innovation in der Schweiz:

Rahmenbedingungen, Erfolgsfaktoren und

Wirkungen»

Infolge einer zunehmenden Rationalisierung

und Konkurrenzierung auf dem schweizerischen

Arbeitsmarkt ist anzunehmen, dass

der Anteil jener Personen, die auf dem ersten

Arbeitsmarkt nicht mehr beschäftigt werden

können, weiter steigt. Damit gewinnen

Sozial firmen, die hierzulande mittlerweile

eine Vielzahl alternativer Beschäftigungsmöglichkeiten

anbieten, weiter an Bedeutung.

Erstmals soll dieser Organisationstypus

in der Schweiz systematisch erfasst, analysiert

und diskutiert werden. Die im Projekt

zu entwickelnden Systeme und Konzepte

beabsichtigen, einen grundlegenden Beitrag

zur betriebs-, volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen

Weiterentwicklung des relativ

neuen Beschäftigungszweigs sowie zur

Beurteilung der zahlreichen Innovationen zu

leisten. Dabei wird ebenfalls untersucht, inwiefern

ein vermehrter Einsatz von marktwirtschaftlichen

Elementen zur Verbesserungen

der Wirksamkeit, des Innovationspotenzials

und der betrieblichen Effizienz dieser Organisationen

beitragen könnte. In Zusammenarbeit

mit Betriebsverantwortlichen, Leis -

tungs finanzierern, Regulatoren und Stakeholdern

werden Grundlagen erarbeitet, um

das bisher v.a. organisch gewachsene System

kohärenter und effizienter zu gestalten sowie

das heterogene Angebot besser zu koordinie-


en. Zudem wird abgeklärt, inwiefern harmonisierte

Rahmenbedingungen zu einer nachhaltigeren

Entwicklung der gesamten Branche

beitragen könnten und inwiefern sich daraus

in Gesetz und privaten Empfehlungen ein zusätzlicher

Handlungsbedarf ergibt.

Trägerschaft: Gebert-Rüf-Stiftung/Rektorenkonferenz

der Fachhochschulen der

Schweiz (KFH).

Forschungs- und Praxispartner: Dipartimento

Scienze Aziendali e Sociali der

SUPSI (DSAS); Hochschule für Soziale

Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz

(HSA).

Praxispartner: Arbeitsgemeinschaft Schweizer

Sozialfirmen (ASSO); Fachverband

unternehmerisch geführter Sozialfirmen

(FUGS); Conseil romand de l’insertion

par l’économique (CRIEC). Projektdauer:

2013–2015.

Untersuchungen zu externen Mandaten und

Kaderlöhnen in Nonprofit-Organisationen

Die Professionalisierung im NPO-Sektor

schreitet voran. So gibt es heute zahlreiche

Beratungs- und Dienstleistungsangebote für

gemeinnützige Institutionen, zum Beispiel

bezüglich Vermögensverwaltung, Fundraising,

Revision, Buchhaltung, Immobilienverwaltung

oder Organisationsberatung. Indem die

Führungsgremien davon Gebrauch machen,

entlasten sie sich von Aufgaben, für die ihnen

die Zeit oder das Fachwissen fehlen. Bei bestimmten

Honorarmodellen oder Mandatskonstellationen

können allerdings falsche Anreize

entstehen. Eine systematische Befragung,

welches das IMI bei 20 Schweizer Stiftungs -

aufsichtsbehörden durchgeführt hat, kommt zu

folgenden Schlüssen: Entschädigungen an Externe

sollten marktkonform sein und nicht zu

Fehlanreizen führen. Um Interessenkonflikte

zu vermeiden, sollten Mandate nur in zweiter

Linie an nahestehende Personen wie Stiftungsräte

vergeben werden. Schliesslich lohnt es

sich, die Entgegennahme von Geschenken und

persönlichen Vorteilen für die Mitglieder der

leitenden Organe zu regeln. Dass die externen

Mandate im Sinne der Organisation sind, können

die verantwortlichen Stellen untermauern,

indem sie externe Dienstleister sowie Honorare

an leitende Organe und Kadermitglieder im

Anhang zur Jahresrechnung offenlegen.

Um in NPO die nötige Professionalität sicherzustellen,

ist zudem über eine moderate

Honorierung der obersten Leitungsorgane

(Stiftungsräte oder Vereinsvorstände) nachzudenken.

Zusammen mit dem Centre for

Philanthropy Studies der Universität Basel

hat das IMI zudem die Studie «Die Honorierung

der obersten Leitungsorgane von Nonprofit-Organisationen»

herausgegeben.

Departement Wirtschaft & Technik

Müller, K., Zöbeli, D. (2012):

«Die Honorierung der

obersten Leitungsorgane von

Nonprofit-Organisationen»,

Eine Situationsanalyse und

Diskussionsgrundlage,

CEPS Forschung und Praxis,

Band 5, Universität Basel.

15


Departement Wirtschaft & Technik

16

Forschungsfeld Innovation & Strategy

Das Forschungsfeld Innovation & Strategy

unter der Leitung von Dr. Andrea Sablone

konzentrierte sich 2012 auf verschiedene

Themengebiete:

Kann man mit Berechtigung von der Intelligenz

einer Organisation sprechen

und falls ja: Inwiefern kann man diese

fördern? Welche Instrumente und Förderungsmassnahmen

kommen in der Praxis

zum Einsatz und wie sind diese aus wissenschaftlicher

Sicht zu beurteilen? Diese

Themen wurden im Rahmen eines 2012

erschienen wissenschaftlichen Beitrags

behandelt und stellen nun die Basis für

Kooperationsprojekte mit Partnern aus

Forschung und Praxis dar.

Zum Thema «Strategieabwesenheit» wurde

eine dreiteilige Artikelserie erstellt.

Darin werden alternative Führungsinstrumente

und Organisationsmechanismen

erläutert, die sich spezifisch für KMU

eignen. Dazu werden in den Artikeln Bedingungen

und Umstände beschrieben,

an denen sich die KMU-Leiter orientieren

können, um zwischen den «klassischen»

und «alternativen» Ansätzen zu wählen.

Eine Gruppe von Master-Studierenden

wählte das Thema «Innovation und Qualität

bei Schweizer KMU» für ihr empirisches

Forschungsprojekt. Damit wird

der wechselseitige Transfer zwischen

Forschung und Lehre gefördert: Nicht nur

die Studierenden, sondern auch das Forschungsfeld

hat die Möglichkeit, von den

gewonnen Erkenntnissen zu profitieren.

2.5 Ausblick

Im Rahmen der Strategie-Projekte werden

die Majors der Bachelor- und Master-Studiengänge

weiter optimiert und die Forschungsfelder

des Instituts für Management und

Innovation intensiviert. Ebenso werden in

Zusammenarbeit mit dem Learning Center

des Instituts für Fernstudien- und eLearningforschung

(IFeL) die Lehrangebote künftig

noch präziser an den Anforderungen einer

E-Hochschule ausgerichtet. Die bestehenden

Kontakte zur Wirtschaft, zu Verbänden

und Schulen werden auch 2013 intensiv

gepflegt und Gespräche mit weiteren Kooperationspartnern

sind geplant. Mit Beginn

des Herbstsemesters 2013/14 lancieren wir

das CAS in Potenzialdiagnostik. Marktabklärungen

für weitere neue Angebote werden

durchgeführt und Konzepte wie etwa für ein

CAS in Fundraising in Kooperation mit einem

Praxispartner und der FHNW entwickelt.

Das Forschungsfeld Innovation & Strategy

strebt die Einreichung eines Antrags für ein

drittmittelfinanziertes Projekt an. Ebenso

soll im Forschungsfeld Innovation & Finance

ein drittmittelfinanziertes (Auftrags-)Forschungsprojekt

eingegeben bzw. akquiriert

werden. Im Herbst 2013 wird zudem ein Symposium

zu Themenbereichen des Forschungsfeldes

Innovation & Finance durchgeführt.


3. Departement Informatik

3.1 Allgemeines und Personelles

Am Sommermeeting der Dozierenden vom

6. Juli 2012 durften wir zwei Jubilaren zu

ihrem 10jährigen Engagement an der FFHS

gratulieren und ein kleines Geschenk in

Form einer «Gläcktricka» überreichen: Josef

Schuler, Fachbereichsleiter und Dozent für

Informations sicherheit, und Waldemar Feller,

Dozent für Mathematik.

Frau Erika Lagger trat am 1. Februar 2012 ihre

neue Stelle als Sachbearbeiterin für das Prüfungssekretariat

und Lehrbetriebscontrolling

am Departement Informatik als Nachfolgerin

von Frau Janine Bumann an.

Am «Open Day» vom 24. März 2012 erhielten

fünf Studieninteressierte für die Fachrichtungen

Informatik und Wirtschaftsinformatik

einen praktischen Einblick in unsere Lernplattform.

Anschliessend besuchten sie während

einer halben Stunde eine Präsenzveranstaltung.

Drei Teilnehmende konnten wir über

den Open Day zur Aufnahme des Studiums

gewinnen.

Die Akquise-Massnahmen in Form von Firmenbesuchen,

Teilnahme an einschlägigen

Messen und Ausstellungen, Überarbeitung

von Prospektmaterial, aktive Beteiligung am

Projekt «Informa» und Intensivierung von

Kontakten zu Höheren Fachschulen (zum Beispiel

Uster und Winterthur) wurden wie schon

in früheren Jahren weitergeführt.

Der im Jahr 2011 erstmals angebotene Weiterbildungsworkshop

zum Thema Betreuung

von Bachelor- bzw. Master-Thesen konnte

auch im Berichtsjahr wieder zweimal durchgeführt

werden. Damit sind nun fast aus-

nahmslos alle Dozierenden und Mitarbeitenden,

die eine Thesis als Referent oder

Korreferent betreuen, über die Richtlinien

des Departements zum Thema wissenschaftliches

Arbeiten an Fachhochschulen auf dem

gleichen Stand. Die Kursinhalte geben den

Dozierenden verbindliche Hinweise, nach

welchen Grundsätzen die Thesen vorbereitet

(Disposition), durchgeführt (schriftliche Arbeit)

und benotet werden müssen. Damit sich

auch die Studierenden auf die Seminararbeit

im achten Semester und die Bachelor-Thesis

im neunten Semester vorbereiten können,

setzen sie die wissenschaftliche Denk- und

Arbeitsweise ab dem vierten Semester in

einem Modul pro Semester thematisch und

praktisch um. Die in der Öffentlichkeit publik

gewordenen Plagiatsfälle von bekannten Politikern

bewirkte auch an der FFHS verstärkte

Beachtung korrekter Kennzeichnung fremder

geistiger Leistungen. Plagiate in Bachelorund

Master-Thesen beschränkten sich auf

sehr wenige Fälle.

Die Fachbereichsleitenden (FBL) bezogen wir

stärker in wichtige Fragen zur Führung der

FFHS ein. Wir bezeichnen die FBL als eine Art

erweiterte Studiengangsleitung für die fachliche,

organisatorische und qualitative Unterstützung.

Als Beispiel sei hier die Prozessoptimierung

bei der Erstellung und Kontrolle

von Prüfungen genannt, in der die FBL eine

wichtige Schlüsselrolle spielen. Die in den

FBL-Meetings aufgeworfenen und diskutierten

Probleme und Anregungen sammelten wir

systematisch, um anschliessend verbindliche

Antworten und Lösungen zu finden. Wir danken

den FBL, und natürlich den Dozierenden,

für ihre wertvollen Beiträge zur Qualitätssteigerung

in der FFHS.

Departement Informatik

Departementsleitung

Prof. Dr. Martin Sutter

Bachelor-Studiengänge

– Informatik

– Wirtschaftsinformatik

Master of Advanced Studies

– Informatik

– Web4Business

– Business- & IT-Consulting

Certificate of Advanced

Studies

– Informatik

(versch. Fachrichtungen)

Institut

– Laboratory for Web

Science (LWS)

17


Departement Informatik

18

Im Rahmen der schrittweisen Realisierung

der E-Hochschule wurden im Berichtsjahr

vermehrt – wo möglich und sinnvoll –

E-Books anstelle der traditionellen gedrucken

Lehrmittel eingesetzt. Um E-Books optimal

in das Fernstudium zu integrieren, waren Anpassungen

in den Modulplänen und den Referenzkursen

nötig.

3.2 Ausbildung

Erfolgreiche Absolventen/-innen

26 Bachelors of Science erhielten am 16. Juni

2012 ihre ersehnten Abschlusszeugnisse. Vier

neue Wirtschaftsinformatikerinnen und elf

neue Wirtschaftsinformatiker, zwei neue Informatikerinnen

und neun neue Informatiker

dürfen sich fortan Bachelor of Science nennen.

Der Gesamtnotendurchschnitt aller Diplomierten

des Departements betrug 5.1, was

beweist, dass die Studierenden ihre Ausbildung

mit viel Elan und Einsatz durchliefen.

Mit der Note 5.5 sicherte sich der Informatiker

Matthias Habegger den Preis der Burgerschaft

Brig-Glis für den besten Abschluss

des Departements Informatik, während der

Wirtschaftsinformatiker Christian Gaisberger

mit der Note 5.3 den besten Abschluss seines

Studiengangs aufwies.

Erstmals an der Diplomfeier 2012 vergab das

Departement Informatik den Poster Award

für das beste Poster, das als Teil der Bachelor-

bzw. Master-Thesis benotet wird. Simon

Wyssen, BSc in Informatik, durfte als Anerkennung

für das Poster seiner Bachelor-Arbeit

«Cloud Computing: Möglichkeiten und

Risiken aus unternehmerischer Sicht» ein

kleines Präsent in Form einer «Gläcktricka»

entgegennehmen. Ein auch für nicht einschlägig

ausgebildete Personen verständliches

Poster zu gestalten, das die wesentlichen

Inhalte von oftmals komplexen technischen

Problemlösungen in kurzer Zeit verständlich

vermittelt, ist eine schwierige, aber wichtige

Arbeit und muss deshalb besonders gefördert

werden.

Studierendenzahlen 2012

Aufs Herbstsemester 2012/13 meldeten

sich 56 Personen für das Studium der Wirtschaftsinformatik

an, was gegenüber 2011

erneut einer leichten Zunahme entspricht.

43 Personen traten ins erste Semester ein,

13 Personen starteten ihr Studium über

die Passerelle oder als Quereinsteiger im

dritten oder fünften Semester. Am für die

Subventionen massgebenden Stichtag vom

15. Oktober 2012 verblieben noch 52 neue

Studierende bei einer gesamten Anzahl von

179 eingeschriebenen Wirtschaftsinformatik-

Studierenden.

Bei den Informatikern waren es exakt wie

2011 total 47 Anmeldungen, davon 29 fürs

erste Semester, 18 für die Passerelle ins dritte

oder fünfte Semester bzw. als Quereinsteiger

mit einem Sondercurriculum. Am für die Subventionen

massgebenden Stichtag vom 15.

Oktober 2012 verblieben noch 41 neue Studierende

bei einer gesamten Anzahl von 164

eingeschriebenen Informatikstudierenden.

In beiden Studiengängen zeigen die Zahlen,

dass sowohl bei den Erstsemestrigen wie

bei den Passerellen-Studierenden die Studienabbrüche

rückläufig sind. Wir führen dies

einerseits auf die hohe Motivation zurück,

an der FFHS ein Fernstudium zu beginnen,


andererseits auf die gute Studienberatung

vor dem Studienbeginn sowie die kompetente

Betreuung nach Aufnahme des Studi-

ums. Eine detaillierte Abbruchanalyse deckte

den noch nötigen Handlungsbedarf auf: So

sind in den unteren Semestern, beim Studiengang

Wirtschaftsinformatik stärker als bei

der Informatik, Anpassungen im Mathematik-

Unterricht nötig, und zwar sowohl im Umfang

wie im Inhalt. Diese werden im Jahr 2013 in

Angriff genommen.

Neuerungen Zulassung

Aufgrund der durch das BBT nicht mehr zugelassenen

Aufnahmeprüfung an die Fachhochschulen

wird ab 2013 das bisherige Propädeutikum

obsolet, welches normalerweise mit der

Aufnahmeprüfung abschliesst. Da der Wunsch

nach einer fachlichen Vorbereitung auf das

Fachhochschulstudium bei etlichen zukünftigen

FFHS-Studierenden weiterhin besteht,

bei denen die Berufsmatura oft schon einige

Jahre zurückliegt, wurden in Zusammenarbeit

mit dem Departement Wirtschaft und Technik

Vor- bzw. Refresher-Kurse für Mathematik und

Englisch entwickelt. Diese sollen erstmals ab

Frühjahr 2013 angeboten werden.

Das im Jahr 2011 ausgearbeitete neue Passerellen-Konzept

mit Eintritt ins fünfte Semester

bei gleich bleibender Studienrichtung

«Höhere Fachschule – FFHS» oder ins dritte

Semester bei verwandter Studienrichtung griff

erstmals ab dem Herbstsemester 2012/13.

Die im ganzen Departement Informatik knapp

30 Passerellen-Einsteiger verteilten sich etwa

je hälftig auf das fünf- bzw. siebensemestrige

Curriculum. Das neue Konzept bewährt sich

offensichtlich, verzeichneten wir doch weniger

Studienab brüche bei den Passerellen-

Studierenden als bei den Erstsemestrigen.

Neuausrichtung Studiengänge

Die gründliche curriculare Reform des

Studien gangs Wirtschaftsinformatik wurde

im Jahr 2012 planmässig durchgeführt und

weitestgehend abgeschlossen. Neu können

sich Studierende als IT-Service Manager nach

ITIL V3 zertifizieren lassen, ein begehrtes

und in der Berufswelt anerkanntes Zertifikat.

Erste Vorbereitungen wurden auch getroffen,

um ab 2013 weitere Zertifizierungen in der

Unter nehmensressourcenplanung, konkret

Zertifikate des Unternehmenssoftware-Herstellers

SAP, anbieten zu können.

Als Resultat der strategischen Stossrichtungen,

wie sie seit 2009 formuliert wurden,

fand im Berichtsjahr eine Neuausrichtung

der Vertiefungsrichtungen unter dem Titel

«Web Science» statt. Beim Studiengang Wirtschaftsinformatik

betraf dies die neue Vertiefungsrichtung

Wissensmanagement, die

mit Inhalten aus der interdisziplinären Welt

der Web Science angereichert wurde. Wirt -

schaftsinformatik-Bachelor mit dieser Vertiefungsrichtung

sind fit im Erarbeiten von

Wissensmanagement-Lösungen für eine wissensorientierte

Unternehmensführung und

Interaktion in einer Web Society. Beim Studien

gang Informatik entstand die neue Ver-

tiefungsrichtung Web Science, die die Studierenden

in der Konzeption und praktischen

Anwendung vor allem der eher technischen

Aspekte wie verteilte künstliche Intelligenz,

semantische Webtechnologien sowie weiteren

Grundlagen des modernen World Wide

Web sattelfest macht.

Eine weitere strategische Stossrichtung im

Bereich der Ausbildung wurde im Berichtsjahr

erstmals angedacht: Die meisten Fachhochschul-Abgänger

werden in ihrer beruflichen

Departement Informatik

19


Departement Informatik

Integration querliegender

Kompetenzen im Studiengang

Wirtschaftsinformatik.

20

Praxis in oder an Projekten arbeiten, sei es

als Projektmitarbeitende, sei es in der Projektleitung.

Deshalb wurden erste Gedanken

entwickelt, wie das FH-Studium nicht in erster

Linie als eine Aneinanderreihung von fachlichen

Themen aufgebaut sein könnte, sondern

mit dem Begriff des Projekts als Nukleus,

um den herum die den Studiengang definierenden

Kompetenzen in einer sinnvollen Anordnung

gruppiert sind (siehe Abbildung 1).

Als Vorbereitung für diese Entwicklung wurde

im Bereich der Wirtschaftsinformatik eine

Kooperation mit der Leibniz-Fachhochschule

in Hannover vereinbart, um eine gemeinsame

Projektarbeit in der Lehre zu entwickeln.

3.3 Weiterbildung

Am 16. Juni 2012 konnten vier neue Master

of Advanced Studies ihr Diplom entgegennehmen.

Sieben neue Studierende meldeten sich

aufs Frühjahrssemester 2012 oder Herbstsemester

2012/13 für den ganzen Weiterbildungstudiengang

MAS Informatik oder einzelne

CAS an, mit der Option, sich nachträglich

für weitere CAS und damit für den ganzen

MAS inklusive Master-Thesis einzuschreiben.

Die Anmeldezahlen für den MAS Informatik

blieben weiterhin unter den Erwartungen,

weshalb der Studiengangsleiter Dr. Urs-Martin

Künzi eine komplette Neuausrichtung

des Weiterbildungsmasters in Richtung Web

und Data Science in Angriff nahm. Zu diesem

Zweck evaluierte er bestehende Studiengänge

auf Bachelor- und Masterstufe vornehmlich

zum Thema Web Science.

Entwicklung neuer Weiterbildungs-Master

Gegen Ende des Berichtsjahres entstand ein

erster Wurf eines neuen Weiterbildungsstudiengangs

MAS in Web4Business. Die Inhalte

basieren einerseits auf der Analyse von beste-


henden Studiengängen anderer Hochschulen –

genannt sei der Informationsaustausch mit der

Universität Koblenz und der Fachhochschule

Köln als Teil des Verbundstudiums Nordrhein-

Westfalen – wie auf dem Know-how des Laboratory

for Web Science (LWS), das sich intensiv

mit den genannten Fachgebieten an vorderster

Front befasst. Den letzten Schliff erhält das

modulare Curriculum durch Gespräche mit Firmen,

die in den genannten Gebieten tätig sind

und den Weiterbildungsbedarf ihres Personals

benennen können. Der neue Weiterbildungsmaster

soll erstmals ab dem Herbstsemester

2013/14 angeboten werden.

Als Ergänzung des im weitesten Sinn der Informatik

zuzuordnenden Weiterbildungsstudiengangs

Web Science entstand im Gebiet der

Wirtschaftsinformatik das Konzept eines Weiterbildungsstudiengangs

zum Thema Businessund

IT-Consulting. Basis dazu bildete eine

Kooperation mit der weltweit operierenden

Software-Firma logica, mit der ein Projekt

zur Eruierung eines firmeninternen Weiterbildungsprogramms

für Business- und IT-Berater

entstand. Dieser neue Weiterbildungsmaster

soll ebenfalls erstmals ab dem Herbstsemester

2013/14 angeboten werden. Das curriculare

Konzept dieses Weiterbildungsmasters wurde

vom Wissenschaftlichen Beirat in der Sitzung

vom 31. Oktober 2012 positiv aufgenommen.

3.4 Anwendungsorientierte Forschung

und Entwicklung sowie Dienstleistungen

für Dritte

Schwerpunkte

Das LWS hat im Jahr 2012 einige Anstrengungen

unternommen, um seinen Namen,

gekoppelt an die FFHS, breiter in die Indus-

trie und Forschung zu tragen. Um dieses Ziel

zu erreichen, haben wir parallel auf verschiedene

Schienen gesetzt:

Social Media: Über Twitter wurde eine

stabile Community aufgebaut, die sich

über Neuheiten in den LWS-Forschungsfeldern

austauscht.

Proaktive Kontaktaufnahmen: Das LWS

hat durch proaktive Kontaktaufnahmen

zur Industrie und zu akademischen Instituten

einige Dienstleistungsprojekte und

vielversprechende Forschungskollaborationen

generiert.

Event Organizer: Gemeinsam mit Dr.

Fabio Magagna, Mitarbeiter des ETH

Departments of Management, Technology,

and Economics, hat das LWS die Swiss

Association for Data Experts (SADEX) ins

Leben gerufen. Die Organisation will die

Wirtschaft – vor allem KMUs – auf das

Mega-Thema Daten sensibilisieren. Im

September 2012 wurde der erste Event

mit externen Beiträgen organisiert und

durchgeführt. Als Sponsor konnte EMC

Switzerland, einem der grössten Anbieter

von Lösungen für Cloud Computing

und Big Data, gewonnen werden, welcher

auch die Events im Jahr 2013 unterstützen

wird. Für die FFHS und das LWS bietet

diese Plattform ein exzellentes Networking-Umfeld.

Qualitativ hochwertige Publikationen:

Das LWS publizierte 2012 etwas weniger

häufig als in den vorangegangen Jahren.

Dafür gelang es erstmals, an der für das

LWS wichtigsten Konferenz «RecSys ACM

Recommender Systems» in Dublin ein

Paper zu präsentieren. Neben einer in der

Community viel beachteten Publikation

konnte das LWS weitere Erfolg versprechende

Kollaborationen aufbauen.

Departement Informatik

21


Departement Informatik

Visualisierung des

Kombi-Netzwerkes

«Karriere-Level / Industrie».

Die Grösse der Knoten

gibt die Wichtigkeit im

Netzwerk wieder.

Die Farben entsprechen

den Karriere-Levels.

Der grösste rote Knoten

stellt die IT-Industrie mit

dem Karriere-Level 3 dar.

22

Projekte

KTI Projekt 12471.1 PFES-ES: Das zu-

sammen mit der ETH geführte Projekt

«Buddysourcing – Drivers and Measurements

for Viral Outsourcing of Tasks to

the Crowd» wurde erfolgreich mit einem

durch die KTI anstandslos akzeptierten

Schlussbericht abgeschlossen. Damit

führte das LWS ein erstes KTI-Projekt in

der Rolle als Co-Leiter durch.

Jobs.ch: Für die Stellenvermittlungsfirma

wurde eine Vorstudie mit Empfehlungen

zur Verbesserung der Mustererkennung

in Daten durchgeführt und mit einem

Schlussbericht und einer Präsentation

abgeschlossen. Diese Vorstudie stellt die

Vorstufe eines Projektes dar, das 2013 zu

noch zu verhandelnden Rahmenbedingungen

weitergeführt werden soll.

x28: Das LWS startete gemeinsam

mit der x28 AG, einer auf innovative

Arbeitsmarktlösungen – insbesondere semantische

Lösungen für Stellensuchende

und Recruiter – spezialisierte Firma, das

Projekt Carrier-Explorer. Ziel ist es, das

Karriere-Potential auf XING spielerisch

auszuloten. In diesem Projekt spielt die

Netzwerktheorie eine wichtige Rolle, was


zeigt, dass auch das eher theoretisch orientierte

Forschungsfeld Komplexe Netzwerke

des LWS sich nutzbringend in Wirtschaftsprojekten

einsetzen lässt.

Zalando: Der Online-Versandhändler für

Schuhe und Mode startete mit dem LWS

eine Kooperation mit dem Ziel, eine bessere

Muster erkennung im Bereich Kunden-

transaktions-Daten zu entwickeln. Das

Projekt wurde im November 2012 gestartet

und dauert vor aussichtlich bis Ende

November 2013.

SUPSI: Das LWS hat für die SUPSI ein

Recommender-System für Weiterbildungskurse

entwickelt, das über den «Fondo

FFHS» initialisiert wurde.

Publikationen und Präsentationen

«Recommendation Systems in the Scope

of Opinion Formation: A Model», Präsentation

an der an der RecSys-Konferenz

2012, Dublin, Irland.

«Recommendation System for Continuing

Education Courses», Präsentation

am DAILE13 Workshop on Data Analysis

and Interpretation for Learning Environments,

Villard-de-Lans, Frankreich.

«Preferential Attachment in Online Networks,

Measurement and Explanation»,

eingereicht für die Web Science Conference

2013, Paris, Frankreich.

«Physics of Recommender Systems», Vortrag

im April 2012 durch Dr. Marcel Blattner

bei Netflix, San Francisco, USA.

«A networked approach to the Bass

Model», Vortrag im September 2012 durch

Dr. Marcel Blattner an der Universität

Koblenz, Koblenz, Deutschland.

3.5 Ausblick

Das Hauptaugenmerk des Departements Infor-

matik im Jahr 2013 gilt folgenden Punkten:

Detailplanung des neuen Weiterbildungsmasters

MAS in Business- und IT-Consulting

(Bereich Wirtschaftsinformatik),

Aufbau der Marketing-Kampagne und

Start der ersten CAS ab Herbstsemester

2013/14.

Detailplanung des neuen Weiterbildungsmasters

MAS in Web4Business (Bereich

Informatik) als Ersatz des MAS in Informatik,

Aufbau der Marketing-Kampagne

und Start der ersten CAS ab Herbstsemester

2013/14.

Weiterentwicklung des Studiengangs Wirtschaftsinformatik

in Richtung projektorientiertes

Studium.

Etablierung von weiteren Berufszertifikaten,

v.a. im Bereich SAP.

Anpassung von Modulen ab dem 4. Semester,

um das Konzept der wissenschaftlichen

Denk- und Arbeitsweise vor der

Seminararbeit im 8. und der Bachelor-

Thesis im 9. Semester aufzubauen.

Aufbau von neuen Partnerschaften für

Forschungsprojekte im Rahmen der strategischen

Stossrichtungen: Akquisition

von je einem KTI- und Dienstleistungsprojekt

sowie entsprechende Publikationen.

Departement Informatik

23


Departement Gesundheit

Departementsleitung

Franziska Borter

Master of Advanced Studies

– Gesundheitsförderung

Certificate of Advanced

Studies

– Gesundheitsförderung

und Prävention

– Betriebliche Gesundheitsförderung

– Gesundheitspsychologie

24

4. Departement Gesundheit

Das Departement Gesundheit besteht seit

zwei Jahren und konnte den Studiengang

MAS in Gesundheitsförderung im Jahr 2012

zum zweiten Mal erfolgreich starten. Aufgrund

der hohen Nachfrage planen wir ein

neues CAS-Angebot im Bereich der Betrieblichen

Gesundheitsförderung.

4.1 Weiterbildung

Mit 24 Studierenden, verteilt auf zwei

Klassen, startete der MAS in Gesundheitsförderung

dieses Jahr zum zweiten Mal.

Insbesondere das CAS in Betrieblicher Ge-

Beruflicher Hintergrund der Studierenden des MAS Gesundheitsförderung.

18%

12%

Bildung und Wissenschaft 28%

Gesundheitswesen (Klinik, Spital, Spitex, Praxis) 42%

Sonstiges 18%

Selbstständig im Gesundheitswesen 12%

sundheitsförderung stösst auf reges Interesse.

Die meisten Studierenden kommen

aus dem Gesundheits- oder Bildungssektor

und wollen sich im Bereich der Gesundheitsförderung

spezialisieren oder selbstständig

machen. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden

beläuft sich auf 40 Jahre. Lediglich

sechs der 24 Studierenden sind Männer.

Die Einführungsveranstaltung im September

wurde gemeinsam mit der Institution

Gesundheitsförderung Schweiz organisiert.

Diese Institution betreut zusätzlich mehrere

Master-Thesen der Studierenden.

28%

42%


4.2 Tagung Gesundheit

80 Personen nahmen an der Tagung Gesundheit

am 11. Mai 2012 in Brig teil. Die Frage,

wie Menschen zu einem gesunden Lebensstil

motiviert werden können, stand im Zentrum

der Tagung. Die Teilnehmenden haben sich in

Vorträgen und Workshops von Fachpersonen

aus dem Gesundheitsbereich mit diversen

Themen der Gesundheitsförderung wie Stress,

gesunde Ernährung oder Schlafstörungen

auseinandergesetzt.

Am Nachmittag fand die Podiumsdiskussion

statt, die von Armin Walpen, dem ehe maligen

Generaldirektor der SRG SSR idée suisse,

moderiert wurde.

Abgerundet wurde der Tag mit der Besichtigung

des Gardemuseums in Naters.

4.3 Ausblick

Der Aufbau des Departements mit der

Einführung neuer Studienangebote steht

weiterhin im Fokus. Aufgrund der hohen

Nachfrage nach dem CAS in Betrieblicher

Gesundheitsförderung wird dieses gezielt

mit einem eigenen Flyer beworben. Dadurch

erhoffen wir uns eine Steigerung

der Studierendenzahlen für die nächsten

Frühlingssemester.

Im April 2013 organisiert das Departement

Gesundheit ein Seminar in Regensdorf,

das sich mit den Besonderheiten

des Schlafes befasst. Menschen, die von

Schlafstörungen betroffen sind oder sich

beruflich damit beschäftigen, lernen

dabei die Faktoren für einen gesunden

Schlaf kennen. Im Seminar wird beleuch-

Departement Gesundheit

Tagung Gesundheit,

Referat Dr. Rolf Heusser

25


Departement Gesundheit

26

Seminar

«Schlaflos – nicht mehr!»

tet, was einen gesunden von einem gestörten

Schlaf unterscheidet und welche

Ursachen für Schlafprobleme verantwortlich

sind. Das Angebot richtet sich vor

allem an Personen, die nachts mit Einschlaf-

oder Durchschlafschwierigkeiten

kämpfen oder durch ihren Beruf mit

Betroffenen in Verbindung kommen.

Am 14. September 2013 findet die

Diplomfeier der ersten beiden Masterklassen

Bern und Regensdorf statt.


5. Stabsstelle Forschung

Die Stabsstelle Forschung hat im Jahr 2012

Research Services angeboten und sowohl interne

Projekte durchgeführt als auch verschiedene

drittmittelfinanzierte Projekte in ihrem

Forschungsfeld E-Collaboration realisiert. Dies

entspricht dem zweifachen Auftrag der Stabsstelle

Forschung: a) Wissensmanagement für

Forschende und Organisationsentwicklung für

die FFHS als Ganzes, sowie b) E-Collaboration

als eigener Forschungsschwerpunkt. E-Collaboration

ist einer der strategischen Pfeiler,

der die FFHS auf ihrem Weg zur E-Hochschule

strategisch unterstützt.

5.1 Forschungswissensmanagement und

interne Organisationsentwicklung

Die Vernetzung, der Wissensaustausch und

die Zusammenarbeit zwischen Forschenden

der SUPSI und der FFHS wurden einerseits

durch die Betreuung und Koordination des

Forschungsfonds FFHS, andererseits durch

die Organisation und Durchführung des jährlichen

Forschungskolloquiums in Manno gefördert.

Auch für Mitarbeitende, Dozierende,

Alumni und Studierende der FFHS realisierten

wir eine Vernetzungs- und Wissensaustausch-

Lösung, das «Praxisnetzwerk FFHS» das ganz

im Sinne der E-Hochschule die webbasierte

soziale Plattform Xing nutzt.

Forschungsfonds FFHS

Um die Forschungskooperation zwischen den

Forschungsinstituten der SUPSI und jenen

der FFHS weiter zu stärken, hat die FFHS 2011

einen Forschungsfonds bereitgestellt, der in

der Zeitspanne von 2011 bis 2013 pro Jahr

CHF 50‘000 ausschüttet. Beim Forschungsfonds

FFHS können Projekte eingereicht

werden, die mit der Strategie der SUPSI in

Einklang stehen. Priorität kommt dabei jenen

Forschungsthemen zu, welche die Einbindung

der FFHS in die SUPSI-Forschung fördern sowie

Projekten, die sich auf die Bewirtschaftung

des Master of Science SUPSI in Business

Administration positiv auswirken können. Mit

den Mitteln des Fonds wird die Vorbereitung

von Anträgen an Förderinstitutionen finanziert.

Zweimal jährlich können hierzu Gesuche

zur Vorprüfung an die Leitung der SUPSI eingereicht

werden. Diese werden geprüft und

für den Entscheid über die Gewährung von

Fördergeldern an die FFHS-Direktion weitergeleitet.

Die Koordination dieses Fonds unterliegt

der Stabsstelle Forschung. Bis Ende

2012 erfolgten insgesamt 3 Ausschreibungen

und es wurden folgende sieben Projekte bewilligt

und durchgeführt:

1. Recommendation System for Continuing

Education Courses (RSCEC),

2. Collaborative Scaffolding with Multiple-

Choice (COSAMUI),

3. Games for Smart Environment (GxSE),

4. International Computer and Information

Literacy Study (ICILS),

5. STORY@eTeam,

6. Handle Energy und

7. Games4Learning.

Forschungskolloquium mit der SUPSI

Zum dritten Mal trafen sich 31 Forschende

der FFHS (15 Teilnehmende) und SUPSI

(16 Teilnehmende) am 26. Oktober 2012 zum

gemeinsamen Austausch im Tessin. Wie bereits

in den Jahren zuvor, waren auch 2012

mit dem IFeL, IMI, LWS und der SF Forschende

aus allen vier FFHS-Forschergruppen

vertreten. Nachdem im Vorjahr der Fokus des

eintägigen Treffens mit Gastreferent David

Gurteen (www.gurteen.com) auf Konversation

gerichtet war, bot das FOKO 2012 den

Stabsstelle Forschung

Leitung Stabsstelle Forschung

Prof. Marco Bettoni

Schwerpunkte

– Forschungsmanagement

& -koordination

– Research Services

– aF&E/DL Qualitätsmanagement

– E-Collaboration

27


Stabsstelle Forschung

28

Gruppenarbeiten am

3. Forschungskolloquium

SUPSI-FFHS

Forschenden die Gelegenheit, im Rahmen

eines Projektmarktes an gemeinsamen Projekten

und Projektideen zu arbeiten. Eine

Postersession am Morgen gewährte Einblicke

in aktuelle Projekte einzelner FFHS und SUPSI

Institute, gefolgt von einer Brainstorming-

Runde für neue Projekte im Plenum, die mit

der Auswahl von fünf Ideen abgeschlossen

wurde. An diesen Projektideen und ihrer

konkreten Umsetzung wurde am Nachmittag

in kleinen Interessensgruppen gearbeitet.

Abgerundet wurde der betriebsame Tag mit

einem gemeinsamen Abendessen in Lugano.

Die Teilnehmenden nutzen diesen informellen

Rahmen zu interessanten Gesprächen – auch

abseits professioneller Themen.

Folgende fünf Projektideen wurden in kleinen

Gruppen mit einem idea-host von den Forschenden

weiter vertieft:

Innovative Organizational Setup

for Educational Institutions:

Andrea Sablone (FFHS)

Mobile Teaching & Learning:

Ioana Porumb (FFHS)

Usability / Visability:

Massimo Botta (SUPSI)

Storytelling for Emergency:

Nicole Bittel (FFHS)

Multiplayer Games for eCollaboration:

Willi Bernhard (FFHS)


Mit dem Ziel, Vorarbeiten für einen konkreten

Projektantrag zu leisten, arbeiteten

die Interessensgruppen an ihrer Idee. Sie dis-

kutierten und definierten Ziele, Bedürfnisse

und Inhalte des Projektes, identifizierten

geeignete nationale und internationale Forschungsfinanzierungs-Institutionen,

etc. Um

die Projektarbeit auch über den Präsenzworkshop

hinaus aufrecht zu erhalten, steht den

Forschenden auf der online Moodle-Plattform

ein eigener Kurs zur Verfügung. Das nächste,

bereits 4. Forschungskolloquium wird am

25. Oktober 2013 in Manno stattfinden. Der

letztjährige Erfolg des Events macht deutlich,

dass die Arbeit an konkreten Projektideen

ein wertvoller Weg ist, um Forschende aus

unterschiedlichen Institutionen und Regionen

der Schweiz besser miteinander zu vernetzen.

Deshalb werden die Teilnehmenden

auch 2013 wieder die Möglichkeit erhalten,

gemeinsam Projektideen zu lancieren. Darüber

hinaus sollen in der 4. Ausgabe des Kolloquiums

noch weitere Institute der SUSPI

eingebunden werden, um einen möglichst

breiten und vielseitigen Austausch unter den

Forschenden zu fördern.

Pranet – Praxisnetzwerk FFHS

Pranet ist ein neues Praxisnetzwerk, das

aktuelle Informationen über die Kontakte

sowie Sach- und Methodenkompetenzen von

Mitarbeitenden, Dozierenden, Alumni und

Studierenden der FFHS zugänglich macht.

«Kontakte sollen mit Pranet so verwaltet werden,

dass Teilnehmende ihr professionelles

Netzwerk erweitern und es erfolgreich für ihre

beruflichen Anliegen nutzen können», erklärt

Projektleiterin Cindy Eggs. Die innovative

Idee des Praxisnetzwerks entstand im Rahmen

der Strategieentwicklung der FFHS und

wird von der Stabsstelle Forschung entwickelt

und umgesetzt. Nach einer erfolgreichen

Pilotevaluationsphase wird Pranet seit März

2012 an der FFHS eingesetzt. Ganz im Sinne

der E-Hochschule wird dazu die webbasierte

soziale Plattform Xing genutzt. Sie ermöglicht

es, geschäftliche und private Kontakte

online zu verwalten und mit ihnen zu inter-

Stabsstelle Forschung

Startseite der XING-Gruppe

«Praxisnetzwerk FFHS»

29


Stabsstelle Forschung

30

agieren. Auf Xing bildet die FFHS eine Gruppe

«Praxisnetzwerk FFHS», der ausschliesslich

Dozierende, Studierende und Alumni beitreten

können. Die Mitglieder der Gruppe

ergänzen ihr Profil mit Angaben zu ihren

Sach- und Methodenkompetenzen, welche

auch als grafisches Netzwerk den Mitgliedern

zu Informationszwecken zur Verfügung steht.

Zudem macht Xing automatisch das Kontaktnetz

sichtbar. Anleitungen für den Beitritt

und weiterführende Informationen sind unter

http://pranet.ffhs.ch zu finden.

Link zu Xing:

https://www.xing.com/net/ffhspranet/

5.2 Projekte im Bereich E-Collaboration

SIG E-Collaboration

Seit dem Sommer 2009 leitet die Stabsstelle

Forschung eine Special Interest Group (SIG)

zum Thema E-Collaboration, die im Rahmen

der Community «eduhub.ch» von SWITCH

unterstützt wird. Eine SIG ist eine themenzentrierte,

selbstorganisierte Gruppe die sich

mehrmals pro Jahr zum Austausch trifft und

hat das Ziel, Spezialisten eines Fachgebiets

zusammenzubringen und vertiefte Diskussionen

bzw. die Entwicklung von Ressourcen

zu ermöglichen. Im Berichtjahr 2012 trafen

sich die Mitglieder der SIG eCollaboration

insgesamt drei Mal, einmal in Präsenz und

zweimal online. Hauptthemen der Meetings

2012 waren:

1. Ein gemeinsamer Projektantrag für die

Ent wicklung einer Technologie, die mit

Hilfe von kategorisierenden Piktogrammen

E-Learning-Szenarien abbildet und

sich auch auf andere Interaktionsformen

adaptieren lässt

2. Die Nutzung von Social Media als Instrument

für die Förderung von eCollaboration

an Schweizer Hochschulen

3. Die Nutzung von Social Media zur Unterstützung

der Lehre und des Lernens (mit

Gast Prof. Susan Göldi, FHNW)

4. Drei Modelle von Social Media: Social-

Media-World, Social Media an Hochschulen,

eHelpers.

www.eduhub.ch/cms/ehwiki/sigecollaboration

Tool für Qualitätsmanagement im E-Learning

Die Stabsstelle Forschung hat mit «e-xcellence.ch»

gemeinsam mit dem IFeL und der

SUPSI ein innovatives Qualitätsmanagement-

Tool entwickelt und im April – anlässlich

der eduhub days 2012 in Murten – lanciert.

Dozierende können damit ihre E-Learning-

Kurse evaluieren und optimieren, fachliche

Kontakte knüpfen und einfach auf viele nützliche

Informationen zugreifen. Das Online-

Tool wurde durch das IFeL angeregt und entstand

in Kooperation mit anderen Schweizer

Hochschulen. «E-xcellence.ch» soll es Lehrpersonen

an Hochschulen ermöglichen, ihre

E-Learning-Kurse zu evaluieren, Praxiserfahrungen

und Know-how im Bereich E-Learning

miteinander zu teilen, Fragen zu stellen und

Lösungen für Probleme zu finden, die sich in

ihrer täglichen Arbeit auftun», erklärt Projektleiter

Willi Bernhard von der Stabsstelle

Forschung. Das Herzstück von «e-xcellence.

ch» ist das Selbsteinschätzungstool «QUALI-

SCAN», das es Dozierenden ermöglicht, ihren

E-Learning-Kurs in fünf Schritten zu evaluieren.

In einer LinkedIn Community können

vor oder während der Selbsteinschätzung

aufgetauchte Fragen diskutiert werden. Zudem

dient sie zum Knüpfen von Kontakten.

Auch kann der Nutzer auf einen Informationsbereich

in Form eines Wikis (Switch-


Toolbox) zugreifen, der nützliche Dokumente,

Anleitungen, Best-Practices und ein Kontaktverzeichnis

zu einem Expertenpool umfasst.

Alle «e-xcellence.ch»-Elemente (Qualiscan,

Community und Wiki) sind in den Sprachen

Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch

zugänglich. Am 14. Juni 2012 wurde

e-xcellence.ch im Rahmen eines Webinars an

der FFHS vorgestellt.

Analyse von Lehr- und Lernaktivitäten mit

MOCLog

Mit dem neuen Instrument MOCLog, das die

FFHS zusammen mit Partnern entwickelt

hat, können die Logfiles der Lernplattform

MOODLE nach didaktischen Gesichtspunkten

analysiert werden. Die Projektleitung hatte

der Leiter der Stabsstelle Forschung, Marco

Bettoni, inne, der auch das didaktische Modell

entwickelte. Für das Projektmanagement

wurde er von Jetmire Sadiki (IFeL) effizient

und effektiv unterstützt. Ziel von MOCLog

ist die Steigerung der Qualität der Lern- und

Unter richtsaktivitäten. Das Monitoring dieser

Aktivitäten auf einer Lernplattform kann

einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssiche-

rung leisten; allerdings werden die Protokolle

der User-Aktivitäten (logfiles) bisher noch

selten genutzt. Einer der Gründe dafür ist, so

die Hypothese im Projekt MOCLog, dass die

Logdaten nicht nach didaktischen Gesichtspunkten

zusammengestellt werden. Um diese

Schwierigkeit zu überwinden, hat die FFHS

zusammen mit dem eLab der Tessiner Universität

und der SUPSI, der Fachhochschule

Nordwestschweiz und der Berner Fachhochschule

das Instrument MOCLog entwickelt,

mit dem die Logfiles von MOODLE-Kursen

gezielt nach didaktischen Kriterien analysiert

und visualisiert werden können. Das Projekt

lief von Januar 2011 bis September 2012 und

wurde von SWITCH im Rahmen des Förderprogramms

AAA zu 50 Prozent mitfinanziert.

Das AAA-Programm hat die Weichen für eine

natio nale IT-Infrastruktur im akademischen

Feld gestellt.

www.switch.ch/cms/de/uni/projects/aaa/

projects/detail/SUPSI.5

Tablet Didactics 2012

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur führenden

E-Hochschule der Schweiz, wie es die

Stabsstelle Forschung

«E-xcellence.ch» ist

ein innovatives Qualitätsmanagement-Tool,

entwickelt in Zusammenarbeit

mit der Stabsstelle

Forschung, dem IFel und

der SUPSI.

31


Stabsstelle Forschung

Der Tablet-Pilotversuch

im Herbstsemester 2011/12

zeigte vielversprechende

Ergebnisse.

32

FFHS in ihrer Vision anstrebt, könnte durch

die Verwendung von Tablets im Unterricht

geschehen. Die vier Dozierenden Willi Bernhard,

Bodo Möslein-Tröppner, Heinrich Zimmermann

und Cornelius Kortenbach haben im

Herbstsemester 2011/12 im Rahmen eines Pilots

ihren Unterricht mit Apple iPad 2 Tablets

durchgeführt (vgl. auch Kap. 6 IFeL). Dafür

wurden bereits durchgeführte Lehrveranstaltungen

für iPads aufbereitet, die anschliessend

allen teilnehmenden Studierenden zur

Verfügung gestellt wurden. Die Reaktionen

auf den Pilotversuch waren positiv: «Tablet-Computer

sind Hilfsmittel, die schnell

bedient werden können und den Unterricht

mit ihren Features sehr gut ergänzen. Mit

dem Tablet haben die Studierenden zudem

immer alles dabei und können sehr schnell

und effizient interagieren», hat der Leiter

des Pilotversuchs Willi Bernhard während

des einsemestrigen Versuchs festgestellt. Im

Pilotkurs wurde nicht zuletzt auch die technische

Implementierung geprüft. Verwendet

wurde das Apple iPad 2, jedoch ist künftig

der Einsatz von Tablets mit anderen Betriebssystemen

ebenfalls vorgesehen. Die Studierenden

erachteten die Integration der Tablets

in die Lehre als gelungen. Fast die Hälfte der

teilnehmenden Studierenden hat das Tablet

anschliessend an die Pilotkurse gekauft und

benutzt es nun im Berufs- und Privatleben.


5.3 Beitrag der Stabsstelle Forschung zur

Lehre

Um den Transfer zwischen Forschung und

Lehre zu gewährleisten, dozierten Mitarbeitende

der SF insgesamt vier Module: im Lehrdepartement

Informatik die Module «Complexity

Management» und «Social Media» und im

Lehrdepartement Wirtschaft und Technik zwei

Module zum Thema «Wissens- und Informationsmanagement».

Ausgewählte Auftritte

Bernhard, W., Eggs, C.: Tool supported

Quality Assesment. eduhub-Webinar,

04.06.12.

Bernhard, W., Platteaux, H.: E-xcellence.

ch Opening Session. Learning Café Table,

eduhub days, Murten, 02./03.04.12.

Bernhard, W., Siegenthaler, E.: Tablets im

Einsatz, Eduhub Webinar, 14.03.12.

Bettoni, M., Mazzola, L.: MOCLog – Monitoring

Online Courses with log data. 1st

Moodle Research Conference, Heraklion,

14.9.12.

Bittel, N., Bettoni, M.: Learning CSCW

through Fairytales: a Practical Model.

1st Intern. Symposium on Innovation

and Sustainability in Education (InSuEdu

2012) Thessaloniki, 1.10.12.

Bittel, N., Bettoni, M.: The E-Collaboration

Attitude Model. KM Forum 17, Milano,

12.10.12.

Bittel, N. Learning through Fairy Tales.

Eduhub webinar 29.11.2012

Eggs, C., Kauer-Ott, P.: Skill Profiler Project

– Relevance of Soft Skills for the Competency

Management. Learning Café Table,

eduhub days, Murten, 02./03.04.12.

Eggs, C., van der Vlies, S.: eCollaboration-SIG

and their activities. Learning Café

Espresso. Learning Café Table, eduhub

days, Murten, 02./03.04.12.

Eggs, C.: Pranet – Ein Netzwerk für die

FFHS, Alumni-GV FFHS, Villigen, 15.03.12.

Eggs, C.: Trust Building in Communities

of Practice. European Conference of

Intellectual Capital (ECIC 2012), Helsinki,

23./24.04.12.

Ausgewählte Publikationen

Bernhard, W.: Kreativitätstechniken –

erfolg reich neue Ideen generieren, in: Talent

Career (2), Verlag Success & Career,

28-31.

Bernhard, W.: Mit Tablets noch flexibler

studieren, in: KMU Life, 19.6.2012, 5.

Bernhard, W.: Tablet-Computer bringen

im Fernstudium viele Vorteile, in: Tages

Anzeiger, 12.07.12, 11.

Bernhard, W.: Tablets im Hochschulunterricht,

in: Magazin Alpha, 10.08.12, 6-7.

Bernhard, W.: Tablets machen das Fernstudium

noch flexibler, in: Tages Anzeiger,

8.10.12.

Mazza, R. Bettoni, M., Faré, M. & Mazzola,

L.: MOCLog – Monitoring Online

Courses with log data. In: S. Retalis & M.

Dougiamas (eds.) Proc. of the 1st Moodle

Research Conference, Heraklion, Crete,

Greece, Sept. 14-15, 2012, pp. 132-139.

Bittel, N.: Learning CSCW by Fairytales,

in: Linex Blog, http://www.linexsystems.

com/linex-blog, 22.06.2012.

Stabsstelle Forschung

33


Institut für Fernstudien- und eLearningforschung

Institutsleitung

Prof. Per Bergamin

IFeL Kursangebot (Auszug)

– Teledozent 1 + 2

– MOODLE Kompakt

– Allg. Didaktik

– E-Moderation

– Webinare

– Tablet Didactics

– E-Collaboration

34

6. Institut für Fernstudien- und

eLearningforschung

6.1 Allgemeines und Personelles

Das Jahr 2012 war weitgehend geprägt

durch die Umstrukturierung des Institutes

durch den Aufbau des Learning Centers (LC)

als Supportstruktur für die Lehre. Unser

Fokus lag dabei auf der Umsetzung der Stra-

tegie E-Hochschule. Die Zu- und Umteilung

der Aufgaben führte zu einer Neustrukturie-

rung der Organisationseinheiten, welche ab

Januar 2013 voll operativ tätig werden. Die

Leitung des Instituts wird dabei durch drei

Einheiten mit unterschiedlichen Aufgaben

unterstützt:

1. Lehr- und Lernforschung: Durchführung

von F&E-Projekten sowie Methodenentwicklung

in den Bereichen SRL, Medienkompetenz

und Qualität virtueller Lernumgebungen

2. Usability Labor: Durchführung von F&Esowie

Dienstleistungs- Projekten im Bereich

Usability und Lernen

3. Learning Center: Unterstützung der Lehrmaterialproduktion,

didaktische und methodische

Aus- und Weiterbildung, Quali -

tätsverbesserung und Helpdesk für organisatorische

und technische Fragestellungen.

Auch personell ergaben sich 2012 einige

Mutationen:

Dr. Eva Siegenthaler, bisherige Leiterin

des Usability Labors, hat ein Forschungsstipendium

des Schweizerischen Nationalfonds

erhalten und wird ihre Forschungstätigkeit

am Barrow Neurological

Institut, einem der weltweit grössten

neurologischen Forschungszentren in

Phoenix (USA) fortsetzen. An dieser Stelle

bedanken wir uns für ihr Engagement

und die kompetente Mitarbeit.

Neu angestellt wurde Marc Garbely, der

vor allem für das Usability Labor im

Dienstleistungs- und Evaluationsbereich

tätig ist. Im Learning Center sind neu

Ueli Zumkehr, Pascal Piller, Ioana Porumb,

Aurelia Ittig und Barbara Fuhrer tätig.

Barbara Fuhrer ist zudem für die Aus- und

Weiterbildungsangebote des IFeL zuständig.

Jetmire Sadiki wird im Frühling 2013

im Rahmen einer 40 Prozent-Stelle zum

Team wieder hinzustossen.

Andreas Hediger wird neben seiner bisherigen

Tätigkeit im Learning Center die

Aufgabe Kommunikation übernehmen,

damit die Tätigkeiten und Dienste des

Instituts sowohl intern als auch extern

besser bekannt werden.

6.2 Forschung und Entwicklung

Forschungsprojekte mit Dritten

Im Jahr 2012 haben wir folgende Drittmittelprojekte

eingereicht, durchgeführt oder

beendet:

Learninfra13: Im September 2012 wurde

seitens Switch das Projekt learninfra13

bei der Rektorenkonferenz der Schweizer

Universitäten (CRUS) im Rahmen des

Programms «Accès à l’information scientifique»

eingereicht. Die FFHS-SUPSI

beteiligt sich als Projektpartner neben 9

weiteren Hochschulen (ETH Zürich, Fachhochschule

Ostschweiz, Uni Basel, Uni

Bern, Uni Genf, Uni Zürich, Uni Fribourg,

Uni Lausanne, Fachhochschule Nordwestschweiz

) und Switch an dem Projekt. In

dem Projekt werden Bedarfs- und Machbarkeitsanalysen

zum Aufbau von Infrastrukturen

in den Bereichen Personal


Learning Environments und E-Assessment

durchgeführt. Das einjährige Projekt, an

dem das IFeL und die Stabsstelle Forschung

beteiligt sind, beginnt im Januar

2013 und schliesst eine Übergangsphase

zwischen dem AAA-Switch und dem neuen

Programm Informationsversorgung.

ICILS 2013: In den ersten Monaten des

Jahres 2012 wurde in 20 Ländern (darunter

auch die Schweiz) die Datenerhebung

für den Feldversuch des internationalen

Projekt ICILS (International Computer

and Information Literacy Study) der IEA

durchgeführt. Der Feldversuch verlief

erfolgreich und führte zu den notwendigen

Verbesserungen der Instrumente

und Prozesse. Ende 2012 wurden die Vorbereitungen

für die Datenerhebung der

Hauptstudie (Start Anfang 2013) in Angriff

genommen. Das IFeL hat unter der

Leitung von Per Bergamin die nationale

Forschungskoordination des Projektes der

acht Hochschulpartner in der Schweiz

inne. Egon Werlen führt das zentrale Projektmanagement

durch und organisiert

die Datenerhebungen in der Schweiz.

Strategieprojekte

QOME (Qualität Online Module entwickeln):

Die Referenzkursentwicklungsperioden

RP 1–3 konnten abgeschlossen

werden. Im April und Mai 2012 wurden

12 Referenzkurse und im Oktober und

November 2012 drei Referenzkurse entwickelt.

Die Evaluationsprozesse EVP1

+ 2 wurden abgeschlossen. Bis im August

2012 wurden 40 Qualitätsberichte

erstellt, in einer zweiten Phase bis im

Dezember folgten nochmals 43 Qualitätsberichte.

SRL-Li (Selbstreguliertes Lernen in das

Lernangebot integrieren): Zur Förderung

des Selbstregulierten Lernens wird ein

Moodle-Kurs für Dozierende und Studierende

konzipiert. Die Lernenden können

dort Informationen zum SRL abrufen,

ihren aktuellen Stand im SRL erfassen

und an eigenen Lernbeispielen verbessern.

Die Einführung eines Kurses im

ersten Durchlauf ist auf Ende 2013 bzw.

Anfang 2014 geplant.

E-Read-Li (E-Reading und PLE in das

Lernangebot integrieren): Das Projekt

E-Read-Li wurde in das Projekt MobiLER

überführt. MobiLER steht für Mobile Lernumgebungen

und erweitert das bestehende

Projekt durch die Untersuchung

der Integration von E-Reading in mobilen

Lernumgebungen. Wir führten einen

Kurs über das Unterrichten mit Tablet

PCs durch und reicherten drei eBooks

mit Materialien sowie Lern-, Leseanweisungen

an. Diese dienen im FS13 in zwei

laufenden Kursen als Lehrbücher. Die Anreicherung

und die Distribution der Lehrbücher

erfolgte über die Softwarelösung

taBook der Firma Scitix. 2013 werden die

Ergebnisse des Pilotversuchs ausgewertet,

um eine definitive Infrastruktur mit

einem entsprechenden Supportprozess

aufzubauen.

Interne Projekte

OSLQ: Die Validierung und Auswertung

des Fragebogens zum Selbstregulierten

Lernen bei Blended Learning Modellen

wurde weitergeführt. Die Ergebnisse präsentierten

wir der Konferenz EARLI SIG in

Zürich. Daraus werden zwei Fachartikel

entstehen.

Institut für Fernstudien- und eLearningforschung

35


Institut für Fernstudien- und eLearningforschung

36

COSALOAD: In dieser Workload-Studie

testeten wir experimentell die COSAMUI-

Applikation, welche das Lösen von Multiple-Choice

Aufgaben in kooperativer Form

erlaubt. Form, Design, Datenerfassung,

Bereinigung und erste Auswertungen

wurden durch Yves Bochud und Eva Siegenthaler

durchgeführt. Die weitere Bearbeitung

der Studie erfolgt durch Per

Bergamin und Egon Werlen. Neben einem

Artikel in einem Peer Reviewed Journal

wird das Experiment dazu dienen, die

COSAMUI-Software weiter zu entwickeln.

Publikationen, Tagungen und Konferenzen

Im Rahmen der Forschungstätigkeiten haben

die Mitarbeitenden des IFeL verschiedene

Artikel in Fachzeitschriften und -büchern

publiziert und an folgenden Tagungen und

Konferenzen ihre Beiträge präsentiert:

Artikel in Fachzeitschriften

Siegenthaler, E., Bochud, Y., Bergamin,

P., & Wurtz, P. (2012). Reading on LCD

vs e-Ink displays: effects on fatigue

and visual strain. Ophthalmic and Physiological

Optics, doi: 10.1111/j.1475-

1313.2012.00928.x

Siegenthaler, E., Wyss, M., Schmid, L. &

Wurtz, P. (2012). LCD vs. E-ink: An analysis

of the reading behavior. Journal of Eye

Movement Research, 5(3), 1-7.

Siegenthaler, E., Bochud, Y., Wurtz, P.,

Schmid, L., & Bergamin, P. (2012). The

Effects of Touch Screen Technology on

the Usability of E-Reading Devices. Journal

of Usability Studies, 7(3), 94–104.

Bergamin, P., Werlen, E., Siegenthaler, E.,

& Ziska, S. (2012). The relationship between

flexible and selfregulated learning

in open and distance universities. The

International Review of Research in Open

and Distance Learning, 13(2), 59-80.

Tagungen und Konferenzen

Bochud, Y., Hediger, A., & Bergamin, P.

(2012). Der Usability-Ansatz in der Entwicklung

eines innovativen Moduls. Gehalten

auf der MoodleMoot 2012, Münster.

Bochud, Y., Siegenthaler, E., & Bergamin,

P. (2012). The Relationship Between Eye-

Tracking-Data and User Ratings in Usability

Testing. Gehalten am 48. Kongress

der Deutschen Gesellschaft für Psychologie

2012, Bielefeld.

Bergamin, P. (2012, November). Kompetenzorientierung

im Kontext neuer

Lerntechnologien. Vortragsreihe Lehre

im Wandel. Neue Lehr- und Lernformen

mit Blick auf die Kompetenzorientierung,

Fraunhofer-Institut ITWM, Kaiserslautern

http://www.ifel.ch/de/publikationen/resolveuid/df4f637d12f8bfb4cb55e59b8b7b255d

Bergamin, P., Düggeli, A (2012, Oktober).

Informations- und Computerkompetenz im

Kontext der beruflichen Orientierung von

Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe

I. MINT-Tagung 2012, Basel

Bergamin, P., & Werlen, E. (2012). Selfand

co-regulated learning with multiple

choice in a technology enhanced learning

environment (TELE). The European

Conference on Educational Research 2012

(ECER 2012) «Freedom, Education, Development».

Càdiz, Spain, 20th September

2012.

Bergamin, P. (2012). Collaborative Solving

of Multiple Choice Assessments. Gehalten

auf der eduhub days 2012, Murten.

Werlen, E., & Bergamin, P. (2012). Elearning

environments and self-regulation

influence the effectiveness of e-learning


online activity. Third biennial meeting of

the EARLI Special Interest Group 18. From

Theory to Theory. Empirical Analyses in Relation

to Theoretical Models of Educational

Effectiveness. Zurich, 30th August 2012.

Artikel in Magazinen

Michel, F.I. & Bochud Y. (2012). Haus und

Freizeit. Unfall-, Risiko- und Interventionsanalyse.

Bern: bfu – Beratungsstelle

für Unfallverhütung. bfu-Sicherheitsdossier

Nr. 09.

Werlen, E. & Bergamin, P. (2012). Lebens-

langes Lernen. Die Rolle der Selbstregulation.

Psychoscope, 1-2, 4-7.

Fernsehbeiträge

Computergebrauch der Schüler. (2012,

September 11). Tagesinfo. Brig-Glis.

Abgerufen von http://www.canal9.ch/

tele-oberwallis/tagesinfo/tagesinfo/

11-09-2012/tagesinfo.html

6.3 Dienstleistungsprojekte

Externe Dienstleistungen

Hischierweine: Der Webauftritt von

Hischierweine wurde gemäss dem am

Usability Lab erarbeiteten Konzept «Website

Test» einem Usability Test unterzogen

und optimiert.

Universitäre Stiftung Fernstudien Schweiz

(FS-CH): In Zusammenarbeit mit «The

Web Worker Company» überprüften wir

ein Redesign des Internetauftrittes im

Hinblick auf die Usability und gaben entsprechende

Empfehlungen ab.

Evaluation des Medienkurses für die Oberstufe

der Swisscom: Die Abteilung Lernund

Lehrforschung analysierte anhand

bereits erhobener Daten der Swiss com,

die Wirksamkeit des Medienkurses. Im

Anschluss daran erhielten wir einen erweiterten

Auftrag zur Verbesserung des

Fragebogens und einer weiteren Evaluation

des Medienkurses für die Oberstufe.

Interne Dienstleistungen (Auszug)

Usability-Tests zur Migration der Moodle-

Plattform: Im Hinblick auf die Migration

von Moodle auf Version 2.3 wurden zwei

Usability-Tests (Oktober und Dezember)

konzipiert und durchgeführt. Diese Ergebnisse

konnten bei der Umsetzung der

Migration berücksichtigt werden.

Evaluation des Pilotkurses «Tablet

Didactics»: Der Kurs wurde evaluiert. Der

Bericht wird noch durch die Stabsstelle

Forschung mit den Outcomes des Kurses

ergänzt.

Evaluation zur Pilotstudie «CBA an der

FFHS»: Der Test-Einsatz von computerbased

assessement (CBA) im Modul OOP

von Frank Koch wurde evaluiert, der Bericht

wird momentan verfasst.

Usability-Tests im Rahmen von MobiLER:

Hier wurden neben der Erstellung eines

Evaluationskonzepts verschiedene Usability-Tests

der Applikationen von Scitix

(taBook, edu für iOS und Android) und

der SUPSI (OnDigita) durchgeführt und

Empfehlungen als auch notwendige Spezifikationen

abgeleitet.

Institut für Fernstudien- und eLearningforschung

37


Institut für Fernstudien- und eLearningforschung

38

6.4 Ausbildung und Wissenstransfer

Bereits zum siebten Mal konnten im Jahr

2012 Kurse und Workshops für Dozierende

angeboten werden. Wie bereits im vorherigen

Jahr führten wir sowohl Präsenzworkshops

als auch Webinare durch.

Aus- und Weiterbildungsprogramm

Insgesamt wurden elf Kurse im 2012 durchgeführt.

Präsenzworkshops

Sieben Präsenzworkshops konnten erfolgreich

durchgeführt werden:

E-Moderation am FR 03.02.2012 in

Regens dorf

Herstellung guter Multiple-Choice Fragen

am FR 20.04.2012 in Regensdorf

Hochschul- und Fernstudiendidaktik am

SA 12.05.2012 in Bern

Moodle Kompakt am SA 16.06.2012 in

Regensdorf

E-Moderation am FR 17.08.2012 in

Regensdorf

Hochschul- und Fernstudiendidaktik am

SA 22.09.2012 in Bern

Herstellung guter Multiple-Choice Fragen

am FR 26.10.2012 in Regensdorf.

Webinare

Vier Webinare fanden jeweils mittwochs zwischen

17.30 Uhr und 18.30 Uhr statt:

Vereinbaren, umsetzen, evaluieren: Lernziele

als Chance am MI, 17.10.2012

Aktuelle Praxis-Erfahrungen mit FFHS-

Kursen am MI 07.11.2012

Tablets im Einsatz am MI 14.03.2012

Aktuelle Praxis-Erfahrungen mit FFHS-

Kursen, am MI 28.03.2012.

Nebst dem Aus- und Weiterbildungsprogramm

fanden auch Einführungen für Dozierenden

sowie das CAS Teledozent/-in statt.

Einführung für Dozierende

Die Einführung für neue Dozierende wurde

auf der Basis von Rückmeldungen von der

Departements- und Studiengangsleitungen

komplett überarbeitet und für 15 Neudozierende

mit einem abschliessenden Treffen in

Regensdorf durchgeführt.

CAS Teledozent/-in

Modul 1 – CAS Teledozent/-in (April bis

Oktober 2012): Sieben Teilnehmer haben das

Modul 1 erfolgreich mit einer Kursbestätigung

abgeschlossen.

Modul 2 – CAS Teledozent/-in (März bis Oktober

2012): Neun Personen haben das Modul 2

erfolgreich abgeschlossen und das Zertifikat

(CAS) erhalten.

Tutorials

Im Zuge der Moodle-Migration auf Moodle

2.3 erstellten wir neue Moodle-Tutorials als

Hilfestellung für Studierende und Dozierende.

In kurzen Screencast-Videos werden jeweils

Schritt für Schritt einzelne Vorgehensweisen

in Bezug auf Moodle in Wort und Bild erklärt.

Bis heute sind mehr als 20 Moodle Videos

entstanden.

Zwei weitere Screencast-Reihen sind entstanden.

In der ersten Reihe werden in fünf

Videos die wichtigsten Funktionen von Picasa

erklärt. Picasa ist ein Fotoverwaltungs- und

Bearbeitungsprogramm und für die Aufbereitung

von Bildmaterial fürs Internet ausgelegt.

In der zweiten Reihe (10 Videos) wird

schrittweise in das Programm Screencast-


o-matic eingeführt, mit dem Dozierende

selbst Screencasts erstellen können. Alle

Videotutorials sind auf der Learning Center

Website online zugänglich.

Tagungen

Das IFeL konnte für die IEA das dritte ICILS

NRC-Meeting in Brig organisieren. Vom 10.

bis zum 14. September 2012 beteiligten

sich rund 50 Forschende aus aller Welt an

dem Meeting. Dabei wurden die Ergebnisse

des Feldversuches dargestellt und diskutiert

sowie die Verbesserung der Erhebungsinstrumente

und das weitere Vorgehen besprochen.

Fernstudientag 2012

Am 15. Juni 2012 fand erstmals der Fernstudientag

der FFHS statt, der durch das Learning

Center organisiert wurde. Rund 50 TeilnehmerInnen

erlebten ein abwechslungsreiches

Programm mit Referaten und Workshops rund

um das Thema «Study Guidance». Keynote-Referent

Prof. Dr. Hans-Peter Baumeister (Universität

Reutlingen) legte am Vormittag den

Fokus auf die vertrauensvolle Kommunikation

zwischen Dozierenden und Studierenden. Er

verwies auf die grosse Bedeutung einer guten

Vertrauensbasis zwischen den Lehrenden

und Lernenden, ohne die auch die ausgeklügelsten

didaktischen und technologischen

Konzeptionen ins Leere laufen. Für ein gutes,

vertrauensvolles Verhältnis braucht es nebst

fachlicher Kompetenz der Dozierenden auch

die Bereitschaft, die Studierenden ernst zu

nehmen und ihnen «auf Augenhöhe» zu begegnen.

Ebenso müssen die institutionellen

Institut für Fernstudien- und eLearningforschung

Aufmerksame Zuhörer

am ersten Fernstudientag

der FFHS

39


Institut für Fernstudien- und eLearningforschung

40

Werte und Rahmenbedingungen auf die Förderung

einer gemeinsamen Vertrauenskultur

ausgerichtet sein. In den Nachmittags-Workshops

wurde das Thema «Study Guidance»

vertieft. In nach Departement aufgeteilten

Gruppen wurde anhand konkreter Modul-

Beispiele diskutiert, wie man optimal mit

Lernzielen arbeitet und die Kommunikation

mit den Studierenden während des Semesters

gestaltet. Wie die Auswertung der Evaluation

des Fernstudientags ergab, waren die Teilnehmenden

mit dem Anlass sehr zufrieden. Für

viele brachte der Tag wertvolle Anregungen

und Denkanstösse, wie sie konkret ihren Unterricht

weiter verbessern können. Für den

Fernstudientag 2013 wurde das Thema «Interaktion

und Kollaboration» festgelegt.

6.5 Webseite und Broschüre für Learning

Center

Im Juni 2012 haben wir die neue Website

des Learning Centers vorgestellt. Diese wurde

visuell dem Design der FFHS angepasst und

entsprechend aufgebaut. Sie enthält Informationen

wie Häufige Fragen, Kurse und Webinare,

usw. Prominent auf der Seite wurde das

neue Helpdesk des Learning Centers platziert.

Es verfügt über die üblichen Kanäle Telefon,

Mail und Ticketing, besitzt aber auch ein

eigenes Skype-Konto und einen Live-Chat, so

dass man das Learning Center schnell und unkompliziert

erreichen kann. Ebenfalls im Juni

wurde die Broschüre des Learning Centers anlässlich

des Fernstudientags vorgestellt.


Die Hauptaufgaben des Departements Zentrale

Dienste / Qualitätsmanagement liegen in der

Sicherstellung und Organisation des Lehrbetriebs

und umfassen das gesamte Personalund

Rechnungswesen sowie den IT-Support.

Darüber hinaus standen im vergangenen Jahr

der Ausbau der Serviceleistungen und die

Ausrichtung der Marketingaktivitäten bzw.

der Kommunikation auf den Online-Bereich

im Fokus.

In der Studienberatung konnte ein wichtiger

Schritt zur Optimierung und Ausbau

getan werden, indem mit Rafaela Meyer

per Februar 2012 eine neue Verantwortliche

der Studienberatung ihre Tätigkeit

an der FFHS aufnahm.

Im Rahmen der Positionierung als

E-Hochschule wurde das Marketing bzw.

die Kommunikation stärker auf den Online-Bereich

ausgerichtet. Im Speziellen

konnte mit der Teilnahme am internationalen

Projekt «Swiss Academics & the Social

Media Landscape» wertvolles Wissen

für den Ausbau der Social Media-Aktivitäten

gewonnen werden.

Nicht zuletzt bereiteten die Zentralen

Dienste im Jahr 2012 eine wichtige Weiterentwicklung

im Qualitätsmanagement

vor und erarbeiteten die Grundlage

für die Erreichung der nächsten Stufe

«Recognised for Excellence» nach EFQM-

Modell.

Per Dezember 2012 verliess mit Ronny Mathieu

der bisherige Leiter der Zentralen Dienste

die FFHS nach 10 Dienstjahren. Die Mitarbeitenden

danken Ronny für sein langjähriges

Engagement und wünschen ihm für seine

neue berufliche Herausforderung alles Gute.

Sein Nachfolger ab dem 1. Januar 2013 heisst

Silvio Andenmatten, der ebenfalls auf eine

bereits langjährige Tätigkeit bei der FFHS zurückblicken

kann, zuletzt als Verantwortlicher

für die Organisation des Lehrbetriebs und das

Qualitätsmanagement.

7.1 Ausbau der Studienberatung

Im Februar 2012 übernahm Rafaela Meyer

die Verantwortung der Studienberatung und

widmete sich der Weiterentwicklung des

Serviceangebotes für Studieninteressierte,

aktuell Studierende sowie Absolventen. Sie

ist zudem als Bindeglied der FFHS in der

Alumni-Organisation vertreten. Das Hauptaugenmerk

der Studienberatung im Jahr 2012

richtete sich auf den Ausbau der Beratungsangebote

für Studieninteressierte. So werden

die Info-Anlässe in Kleingruppen in den

vier Studienzentren nun regelmässiger angeboten

und erfreuen sich grosser Beliebtheit.

Um einen authentischen Einblick in den

Studienalltag zu vermitteln, entwickelte

die Studienberatung neu die sogenannten

«Open Days», eine Art Schnuppertage, an

denen sich die Interessierten in den Präsenzveranstaltungen

unter die Studierenden

und Dozierenden mischen können. Auch die

persönlichen Beratungsgespräche sind ausgebaut

und strukturierter organisiert worden.

Interessierte Personen können neu mit einer

Online-Terminvereinbarung unkompliziert

und schnell einen Beratungstermin finden.

Insgesamt stiessen die getroffenen Massnahmen

auf grosses Interesse, was die Wichtigkeit

einer intensivierten Studienberatung

untermauert.

Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

7. Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

Abteilungsleiter

Ronny Mathieu

Bereiche

– Finanz- und Rechnungs-

wesen

– Personalwesen

– Qualitätsmanagement

– Lehrbetrieb

– Marketing/Kommunikation

– Studienberatung

41


Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

42

7.2 E-Hochschule in Unterricht und Kom-

munikation

Auf dem strategischen Weg zur E-Hochschule

heisst es für die Zentralen Dienste, auch ihre

Marketing- und Kommunikationsmassnahmen

noch stärker auf den Online-Bereich auszurichten.

Mit dem Ziel, ihre Aktivitäten im

Bereich Social Media zu professionalisieren,

hat sich die FFHS am internationalen Trainingsprogramm

«Swiss Academics & the Social

Media Landscape» beteiligt. Dank praxisorientierten

Schulungen, Austausch von

Expertenwissen und dem Vergleich mit anderen

Hochschulen konnte wertvolles Knowhow

abgerufen werden, das künftig in die

Social Media-Aktivitäten der FFHS einfliessen

kann.

Die Positionierung als E-Hochschule wurde

ebenfalls im (Präsenz-)Unterricht spür- und

greifbar. Im Rahmen eines Pilotversuchs wurden

im Herbstsemester 2011/2012 mehrere

Klassen mit iPads der zweiten Generation

ausgerüstet, auf denen zuvor eigens zugeschnittene

Inhalte und Lernplattformen eingerichtet

wurden. Der mit dem Institut für

E-Learningforschung (IFeL) durchgeführte

Pilotversuch zeigte, dass die Nutzung der Geräte

an einer Hochschule zahlreiche Vorteile

mit sich bringt und hervorragend zum zeitlich

flexiblen und mobilen Lernen passt.

FFHS goes Social Media

Auf folgenden Plattformen ist die FFHS derzeit präsent:

7.3 Vorarbeiten zur Qualitätsstufe II

nach EFQM

Um die geplante nächste Stufe des Qualitätsmanagement-Systems

der European Founda -

tion for Quality Management (EFQM) zu erreichen,

konnten im Jahr 2012 die erforderlichen

Vorarbeiten abgeschlossen werden.

Dazu gehörte die Erarbeitung einer Hochschul-Prozesslandkarte

auf Basis der EFQM-

Excellence-Kriterien. Auf dieser Prozesslandkarte

sind alle Führungs-, Leistungs- und

unterstützenden Prozesse einer Hochschule

abgebildet. Zudem wurden die Kernprozesse

gemäss den Vorgaben der EFQM aktualisiert,

vereinheitlicht und fehlende Prozesse aufgesetzt.

Mit der Erreichung der Stufe II «Recognised

for Excellence», die für das Jahr 2013 geplant

ist, schafft sich die FFHS die Grundlage für

einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess

aufgrund einer externen, objektiven Beurteilung.

Dies stellt gleichzeitig auch eine gute

Basis für die bevorstehende institutionelle

Akkreditierung dar. Nicht zuletzt bewirken

klar definierte Prozesse und Abläufe mehr Zufriedenheit

bei Mitarbeitenden, Dozierenden

und Studierenden und steigern die Motivation,

die Organisation so weiter zu entwickeln,

dass Excellence Teil der Unternehmenskultur

wird.

Facebook Google+ Twitter Xing LinkedIn iTunesU


Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

Prozess-Landkarte der

FFHS für die Erreichung der

nächsten Qualitätsstufe

«Recognised for Excellence»

des Modells EFQM.

43


Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

7.4 Statistiken der Studierendenzahlen

44

Ausbildung:

Studierende nach

Studiengang

Weiterbildung:

Studierende nach

Studiengang

17%

15%

20%

5%

in % in Anzahl

BSc Betriebsökonomie 43% 462

BSc Wirtschaftsingenieurwesen 20% 218

BSc Wirtschaftsinformatik 17% 179

BSc Informatik 15% 164

MSc Business Administration 5% 49

Total 1072

18%

14%

27%

in % in Anzahl

EMBA 41% 59

MAS Gesundheitsförderung 27% 39

MAS Business Law 18% 26

MAS Informatik 14% 21

Total 145

43%

41%


26%

in % in Anzahl

Zürich 66% 806

Bern 26% 318

Basel 6% 75

Brig 2% 18

Total 1217

25%

6%

2%

in % in Anzahl

Männer 75% 911

Frauen 25% 306

Total 1217

Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

66%

75%

Studierende nach

Regionalzentrum

Studierende

nach Geschlecht

45


Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

Entwicklung der Studierendenzahlen

46

7.5 Finanzbericht

Aus finanzieller Sicht ist das Jahr 2012 für

die FFHS sehr erfolgreich verlaufen. Per

31.12.2012 resultiert ein positives Jahresergebnis

von CHF 2 268 444.21. Aufwendungen

von insgesamt CHF 14 586 799.18 stehen Erträge

von CHF 16 855 243.39 gegenüber.

Das kumulierte Eigenkapital inkl. Jahresergebnis

beträgt per Ende Jahr CHF 5.694 Millionen. Dies

entspricht einer Eigenkapitalquote von 50.76%

(Vorjahr: 40.50%). Im Vergleich zum Jahresumsatz

sind dies 33.78% (Vorjahr: 22.12%). Somit

konnte die Zielvorgabe des Ausschusses (mind.

20%) deutlich erfüllt werden.

Dass die finanzielle Entwicklung weiterhin

positiv verlaufen ist, ist in erster Linie auf

den erneuten Zuwachs an Studierenden zu-

Weiterbildung

Ausbildung

rückzuführen resp. auf die erhöhte Zahl abzurechnender

ECTS-Credits. Per 15.10.2011 zählte

die FFHS 946 Studierende. Dies entspricht

17 310.50 ECTS-Punkten. Per 15.04.2012 sank

diese Zahl unerwartet stark um 135 (oder 2 191

ECTS) auf 811 Studierende (15 119.50 ECTS).

Dieser überdurchschnittliche Rückgang (Vorjahr

-72 Studierende oder -914 ECTS) wirkte sich

negativ auf die Pauschalbeiträge des Bundes

sowie auf die Gelder der Interkantonalen FH-

Vereinbarung aus. Per 15.10.2012 konnte die

FFHS jedoch wieder einen markanten Studierendenanstieg

verzeichnen (1 042 Studierende

/ 18 416.50 ECTS), womit sogar die Vorjahreswerte

übertroffen werden konnten. Dieser

Anstieg reichte jedoch nicht aus, um die Ertragseinbussen

von insgesamt CHF 649 902.62

(FHV- und BBT-Pauschalen) wett zu machen.


Des Weiteren gilt festzuhalten, dass auch

in diesem Jahr Projekterträge von Total

CHF 378 095.85 generiert werden konnten.

Allen voran die zwei KTI-Projekte («IKS-NPO»

und «PFES-ES») mit insgesamt CHF 113 839.–

gefolgt von weiteren kleineren Forschungs- und

Dienstleistungsprojekten wie «Skill Profiler»,

«Bruker Bio Spin», «Sfida della Complessità»,

«E-xcellence.ch», «MOClog», «Gender», «LLL-

Transfer», «AAA PLE», «Fondation The Ark»,

«Umfrage Valaiscom» und «LWS-Arbeiten».

Die aktive Rechnungsabgrenzung fällt mit

CHF 4 051 874.57 nur unwesentlich tiefer aus

als im Vorjahr (CHF 4 081 270.–). Die zentralsten

Posten sind die noch nicht eingegangene

Schlusszahlung des BBT (CHF 1.003

Mio.) und die abgegrenzten Beiträge im Zusammenhang

mit der Interkantonalen Fachhochschulvereinbarung

(CHF 2.47 Mio.) sowie

die noch offenen Subventionsgelder der Gemeinde

Brig-Glis (CHF 0.198 Mio.).

Die passive Rechnungsabgrenzung beträgt

CHF 492 952.30. Diese beinhaltet neben den

transitorisch gebuchten Studiengebühren von

CHF 350 000.–, voraussichtliche Aufwendungen

für den MAS Gesundheit (CHF 30 000.–).

Ebenfalls sind zusätzliche Gelder für diverse

Projekte im Forschungs- und Dienstleistungsbereich

(CHF 100 000.–) geplant.

Zudem wurden die Rückstellungen für Infrastruktur

um CHF 400 000.– erhöht. Zusätzlich

ist für die Einzahlung des Stiftungskapitals

(SKZ) ein Betrag von CHF 250 000.– auf die

Seite gelegt worden.

Bei der Walliser Kantonalbank besteht

ein Konto mit einem Guthaben von

CHF 226 402.30. Dieses Geld ist zweckgebunden

bestimmt für den Aufbau eines

Nationalen Kompetenzzentrums für Fernstudien

und E-Learning. Diese einfache Gesell-

schaft wird getragen von Fernstudien Schweiz

(FS-CH), der Fernfachhochschule Schweiz

(FFHS) und dem Förderverein FernAkademie

für Erwachsenenbildung und berufliche Weiterbildung

(VFA).

Stichdaten: 15.10.10 15.04.11 15.10.11 15.04.12 15.10.12

Studiengang Anz. ECTS +/- Anz. ECTS +/- Anz. ECTS +/- Anz. ECTS +/- Anz. ECTS

BSc Wirtschaftsingenieurwesen 2 620 -81 2 539 991 3 530 -696 2 834 1153 3 987

Anzahl Studierende 137 -7 130 55 185 -33 152 67 219

BSc Wirtschaftsinformatik 2 811 -358 2 453 284 2 737 -325 2 412 464 2 876

Anzahl Studierende 150 -19 131 24 155 -25 130 39 169

BSc Betriebsökonomie 7 130 -259 6 871 655 7 526 -681 6 845 1213 8 058

Anzahl Studierende 395 -35 360 44 404 -46 358 93 451

BSc Allgemeine Informatik 2 397 -216 2 181 514 2 695 -411 2 284 456 2 740

Anzahl Studierende 129 -8 121 29 150 -24 126 30 156

MSc in Business Administration 378 0 378 444 822 -78 744 11 755

Anzahl Studierende 21 -3 18 34 52 -7 45 2 47

TOTAL ECTS 15 336 -914 14 422 2888 17 310 -2191 15 119 3297 18 416

Total Anzahl Studierende 832 -72 760 186 946 -135 811 231 1042

Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

47


Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

48

Bilanz per 31. Dezember 2012 2011

CHF CHF

Aktiven

Flüssige Mittel 6 691 380.98 3 871 506.56

Forderungen 363 320.30 398 810.88

Aktive Rechnungsabgrenzung 4 051 874.57 4 081 270.00

Total Umlaufvermögen 11 106 575.85 8 351 587.44

Finanzanlagen 4 502.00 2.00

Sachanlagen 107 000.00 107 000.00

Total Anlagevermögen 111 502.00 107 002.00

Total Aktiven 11 218 077.85 8 458 589.44

Passiven

Fremdkapital kurzfristig 300 377.05 289 444.15

Passive Rechnungsabgrenzung 492 952.30 634 841.00

Fremdkapital langfristig 4 729 808.00 4 107 808.00

Total Fremdkapital 5 523 137.35 5 032 093.15

Eigenkapital 3 426 496.29 1 446 038.87

Total Eigenkapital 3 426 496.29 1 446 038.87

Jahresergebnis 2 268 444.21 1 980 457.42

Total Passiven 11 218 077.85 8 458 589.44

Erfolgsrechnung

Ertrag

1.1.-31.12.2012

CHF

Beiträge Kantone 7 321 856.40

Ertrag Studiengelder 4 363 205.35

Beiträge Bund 4 445 740.08

Übriger Ertrag 130 636.56

Erträge Projekte 114 953.35

Beiträge Gemeinde 478 851.65

Total Ertrag 16 855 243.39

Aufwand

Personalaufwand 9 294 839.47

Aufwand für Drittleistungen 2 582 739.73

Sonstiger Betriebsaufwand 2 612 688.41

Abschreibungen 113 580.91

Finanzerfolg -1 855.63

Ausserordentlicher Erfolg -15 193.71

Total Aufwand 14 586 799.18

Jahresergebnis 2 268 444.21


12.31%

in % in CHF

Ausbildung 79.24% 10 957 844

Weiterbildung 12.31% 1 702 216

aF+E 7.20% 995 303

Dienstleistungen 1.25% 173 107

19 735

7.20%

1.25%

BSc Informatik

in CHF

21 963

BSc Wirtschaftsingenieurwesen 19 322

BSc Betriebsökonomie 18 406

BSc Wirtschaftsinformatik 19 735

MSc Business Administration 29 370

79.24%

29 370 18 406 21 963

19 322

Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

Verteilung der Kosten

nach Leistungsauftrag

Kosten pro Student/in

49


Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

50


7.6 Ausblick

Die Weiterentwicklung der Services und der

Kommunikation in Richtung E-Hochschule,

das EFQM-Zertifikat «Recognised for Excellence»

und eine weiter ausgebaute Dienstleistungspalette

der Studienberatung – dies

sind die wesentlichen Zielsetzungen der

Zentralen Dienste im kommenden Jahr. 2013

wird gleichzeitig das Jubiläumsjahr der FFHS

sein, die auf nunmehr 15 erfolgreiche Jahre

zurückblicken kann.

Services und Kommunikation einer

E-Hoch schule: Die Positionierung als

E-Hochschule wird weiter vorangetrieben.

Die Kommunikation sowie Marketing-Aktivitäten

sollen immer mehr mit den Social

Media vernetzt werden. Die Wahrnehmung

als E-Hochschule wird stark auch durch

die Gesamtheit der Services für Studierende

geprägt. So sind für 2013 neue Studierendenausweise

im Kreditkartenformat

geplant. Auch im Unterricht soll der Einsatz

von Multimedia-Anwendungen wie

Podcasts und Geräten wie etwa E-Books

oder Tablets weiter gefördert werden.

QM-Stufe II «Recognised for Excellence»:

Nach den erfolgreichen Vorarbeiten

soll 2013 die zweite Umsetzungsphase

mit dem Zertifikat «Recognised for

Excellence» abgeschlossen werden. Ein

erfahrenes Assessoren-Team wird die FFHS

nach einer Selbstbewertung auf Basis der

EFQM-Kriterien beurteilen und einen Bericht

erstellen. Erfüllt die FFHS alle Anforderungen,

erhält sie die offizielle Urkunde

«Recognised for Exellence».

Studienberatung vor, während und nach

dem Studium: Nach der Lancierung von

neuen Beratungsangeboten für Studieninteressierte

im vergangenen Jahr wird

insbesondere die Begleitung während

des Studiums intensiviert. Um Studienabbrüchen

vorzubeugen, sollen Themen wie

etwa Zeitmanagement oder Lerntechniken

mit gezielten Schulungen an die Studierenden

vermittelt werden.

Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

51


Organigramm

8. Organigramm

52

Departement

Gesundheit

Franziska Borter*

MSc (in Vorbereitung)

NN

BSc in Gesundheitsförderung

in Vorbereitung

Franziska Borter

MAS in Gesundheitsförderung

Franziska Borter

Institut für Gesundheits -

förderung & Prävention

in Vorbereitung

NN

* Mitglied der Direktion

Wissenschaftlicher

Beirat

Direktionsassistent

Ambros Bumann*

Account Managerin

Anja Bouron

Departement

Wirtschaft & Technik

Désirée Guntern Kreuzer*

MSc in Business Administration

Ute Eisenkolb

BSc in Business Administration

Désirée Guntern Kreuzer

BSc in Engineering & Management

Rolf Singer

Executive MBA

Dr. Claudia Stadelmann

MAS in Business Law

Martin Stupf

Institut für Management &

Innovation

Dr. Daniel Zöbeli

SUPSI

Vereinsvorstand

Direktor

Prof Dr. Kurt Grünwald*

Departement

Informatik

Prof. Dr. Martin Sutter*

BSc Informatik

Dr. Urs-Martin Künzi

BSc Wirtschaftsinformatik

Dr. Oliver Kamin

MAS in Informatik

Dr. Urs-Martin Künzi

Laboratory for Web Science

Dr. Marcel Blattner

Strategischer

Beirat

Stabsstelle

Forschung

Prof. Marco Bettoni*

Institut für Fernstudien-

& eLearningforschung

Learning Center

Prof. Per Bergamin

Zentrale Dienste &

Qualitätsmanagement

Ronny Mathieu*

Finanz- & Rechnungswesen

Johannes Bühler

Personalwesen

Johannes Bühler, Ambros Bumann

Marketing / Kommunikation

Ronny Mathieu

Lehrbetrieb

Silvio Andenmatten

Studienberatung

Renate Gerritzen

Qualitätsmanagement

Silvio Andenmatten

Hauptsekretariat

Iris Lomatter

IT-Support

brain-tec AG

Stand 31.12.2012


Direktion

Prof. Dr. Kurt Grünwald, Direktor

Ambros Bumann, Direktionsassistent

Departement Wirtschaft & Technik

Désirée Guntern Kreuzer, Departements leiterin und

Studiengangsleiterin BSc in Betriebsökonomie

Ute Eisenkolb, Studiengangsleiterin MSc Business

Administration

Rolf Singer, Studiengangsleiter BSc in

Wirtschaftsingenieurwesen

Dr. Claudia Stadelmann, Studiengangs leiterin

Executive MBA

Dr. Daniel Zöbeli, Forschungsschwerpunktleiter

«Innovation & Finance» (IMI)

Dr. Andrea Sablone, Forschungsfeldleiter

«Innovation & Strategy» (IMI)

Franziska Jäger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Jasmine Stoffel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Sandra Rota, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Petra Kongehl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Hannah Jansen, Sachbearbeiterin

Daniela Munari-Bottamedi, Sachbearbeiterin

Tatjana Schmid, Sachbearbeiterin

Departement Informatik

Prof. Dr. Martin Sutter, Departementsleiter

Dr. Oliver Kamin, Studiengangsleiter BSc in

Wirtschaftsinformatik

Dr. Urs-Martin Künzi, Studiengangsleiter Informatik

Dr. Marcel Blatter, Forschungsschwerpunktleiter des

Laboratory for Web Science (LWS)

Dr. Beatrice Paoli, Forschungsfeldleiterin (LWS)

Dr. Fabio Mariotti, Forschungsfeldleiter (LWS)

Mariette Schmid, Sachbearbeiterin

Erika Lagger, Sachbearbeiterin

Departement Gesundheit

Franziska Borter, Departements- und

Studiengangsleiterin

Hannah Jansen, Sachbearbeiterin

Mitarbeitende

9. Mitarbeitende Stand 31.12.2012

Zentrale Dienste & Qualitätsmanagement

Ronny Mathieu, Departementsleiter

Silvio Andenmatten, Leiter Lehrbetrieb

& Qualitätsmanagement

Johannes Bühler, Leiter Finanz- und Rechnungswesen

Renate Gerritzen, Verantwortliche für Werbung,

Studienberatung und Gender

Rafaela Meyer, Studienberaterin

Sandra Bumann, Sachbearbeiterin

Ruth Herrendorf, Sachbearbeiterin

Iris Lomatter, Sachbearbeiterin

Luzia Kummer, Sachbearbeiterin

Michel Mathieu, Sachbearbeiter

Sabine Eggel, Lernende

Stabsstelle Forschung

Prof. Marco Bettoni, Leiter Stabsstelle Forschung (SF)

Prof. Willi Bernhard, Bereichsleiter Dienstleistungen (SF)

Prof. Per Bergamin, Leiter des Instituts für Fernstudienund

eLearningforschung (IFeL)

Cindy Eggs, Forschungsfeldleiterin (SF)

Nicole Bittel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin (SF)

Andreas Hediger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter (IFeL)

Jetmire Sadiki-Hasani, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

(IFeL)

Dr. Egon Werlen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter (IFeL)

Ives Etienne Bochud, Wissenschaftlicher Mitarbeiter (IFeL)

Aurelia Ittig, Wissenschaftliche Mitarbeiterin (IFeL)

Ioana Porumb, Wissenschaftliche Mitarbeiterin (IFeL)

Pascal Piller, Wissenschaftlicher Mitarbeiter (IFeL)

Marc Garbely, Wissenschaftlicher Mitarbeiter (IFeL)

Ueli Zumkehr, Wissenschaftlicher Mitarbeiter (IFeL)

Barbara Fuhrer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin (IFeL)

53


Gremien

54

10. Gremien

Vereinsvorstand

Hans Widmer, Alt-Nationalrat,

Präsident, Luzern

Wilhelm Schnyder, Vizepräsident, Steg

Walter Borter, Vizepräsident, Brig

Armin Walpen, Herrenschwanden

Franco Gervasoni, Direktor SUPSI

Patrick Amoos, Stadtrat, Brig-Glis

Ursula Gugg, Vertretung der lokalen

Wirtschaft, Brig

Kurt Grünwald, Direktor FFHS

Strategischer Beirat

Hans Widmer, Alt-Nationalrat,

Präsident, Luzern

Wilhelm Schnyder, Vizepräsident, Steg

Walter Borter, Vizepräsident, Brig

Armin Walpen, Herrenschwanden

Kathy Riklin, CVP Nationalrätin

Fabio Abate, FDP Nationalrat

Hansruedi Wandfluh, SVP Nationalrat

Uwe Haug, Vertreter Steinbeis Stiftung,

Deutschland

Ursula Gugg, Vertretung der lokalen

Wirtschaft, Brig

Erich Kalbermatter, Management Services,

Gümmenen

Kurt Grünwald, Direktor FFHS

Stand 31.12.2012

Wissenschaftlicher Beirat

Prof. Dr. Thomas Myrach, Universität Bern

Prof. Dr. Urs Frey, Hochschule St. Gallen

Prof. Dr. Hans Hinterberger, ETH Zürich

Prof. Dr. Rolf Pfeiffer, Export-Akademie

Baden-Württemberg

Externe Rekurskommission

Peter Margelist, Verwaltungs- und Rechtsdienst

DEKS, Kanton Wallis


Fernfachhochschule Schweiz

Überlandstrasse 12, 3900 Brig

Telefon 027 922 39 00

Fax 027 922 39 05

www.ffhs.ch

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