WinterLust 2011 - Schwäbische Post

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WinterLust 2011 - Schwäbische Post

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Lust auf Schnee. Lust auf Winter.

„Winter Lust“ heißt die

neue Sonderveröffentlichung von

SDZ Druck und Medien. Sie überlässt

dem Spaß im Schnee im Ostalbkreis

und im Allgäu die Bühne

auf 32 Seiten.

Die weiße Pracht fasziniert die

Menschen seit Urzeiten. Und mich,

seit ich denken kann. Meine ersten

Ski standen mit Vier unterm Weihnachtsbaum.

Ab da gab’s kein Halten

mehr. Jede Böschung, jeder

Hügel wurde genommen. Im klassischen

Sinne: Schuss – und unten

reißen.

Die Winterberge entdeckte ich erst

nach einem Skikurs Ende der 80er.

Und dort, auf dem Montafoner

Hochjoch, wurde aus Spaß plötzlich

Text Faszination. ÜBERSCHREIBEN Vielleicht, Dies weil ist ichein dort

Testtext noch dieDies letzten ist ein Jahre Testtext, der Ärader Franz nur

zum Furtner Füllen direkt dererschnuppern Spalten dient. durfte. Er

wiederholt Der Skischulleiter sich immer und wieder. Chef-Skidemonstrator

hatte Mitte der 50er zusammen

mit Professor Stefan Kruckenhauser

einen neuen Schwung

„erfahren“ und um die Welt gebracht:

das Wedeln.

Zum Glück braucht es seit den

spritzigen Carvern Mitte der 90er

keine kunstvoll-verschraubte Körperhaltung

mehr. Skifahren ist

Kniefahren mehr denn je. Und mehr

denn je macht heute die raffinierte

Konstruktionsweise Skifahren zum

Genuss – auch schon für Anfänger.

Lassen Sie sich ein bisschen anstecken

von unserer „Winter Lust“ und

infizieren vom weißen Virus.

Ski Heil! – Wir seh’n uns dann auf

der Piste!

Übers. ÜBERSCHREIBEN

SOFTRETOURN

Ulrike Wilpert

An schneereichen und kalten Tagen wird es abends hell über Aalen. Dann zaubert das Flutlicht der Ostalb-Skilifte

eine einmalige Skyline in den Nachthimmel. (Foto: Oliver Giers)

AALEN ALS EIN SKIRESSORT

An guten Tagen tummeln sich an den Hängen über 1000 Gäste

Von Jahr zu Jahr rüsten die beiden

Aalener Skizentren Ostalb

und Hirtenteich auf. Mit Erfolg.

„Die heimischen Skilifte werden

auch von Auswärtigen immer

besser angenommen“, freuen

sich Bobby Krapp, Betreiber der

Skilifte Hirtenteich und Dieter

Gerstner, Geschäftsführer der Ostalb-Skilift

GmbH. Immer mehr

Besucher nehmen ein bis zwei

Stunden Anreise in Kauf. Entsprechend

steigt damit die Nachfrage

nach Tageskarten.

ULRIKE WILPERT

„Wir haben in den vergangenen Jahren

vermehrt Gäste aus dem Remstal,

aus dem Stuttgarter Raum oder

AUCH ABENDS

Die zwei Skilifte der Ostalb-Skilift Aalen

GmbH liegen oberhalb der Stadt

Aalen am Nordhang der Schwäbischen

Alb.

Die sportliche Standardabfahrt beträgt

etwa 800 Meter Länge und die

kinderfreundliche Familienabfahrt

1,2 Kilometer. An der Talstation gibt

es einen Babylift mit 200 Metern

Schlepplänge und 30 Meter Höhenunterschied.

Neu eingerichtet wurde für alle

Snowboard-Fans eine Halfpipe. Der

550 Meter lange Doppelbügelschlepplift

bringt bis zu 950 Skifahrer

in einer Stunde von 530 Meter auf

680 Meter Seehöhe.

Da beide Lifte mit Flutlicht ausgestattet

sind, ist Skilauf auch in den

Abendstunden möglich.

aus Schwäbisch Hall und dem benachbarten

Franken“, bemerken

Bobby Krapp und Dieter Gerstner.

„Seit zwei Jahren hat sich das Verhalten

der Skifahrer ganz extrem verändert“,

meint Krapp und vermutet Euro-Krise

und hohe Spritpreise als die

wichtigsten Gründe. Und so seien

viele der Skifahrer nicht mehr nur

Stundenfahrer, sondern sogar vermehrt

Übernachtungsgäste an den

Wochenenden. An guten Tagen tummeln

sich nach Aussage Krapps an

den Pisten am Hirtenteich – ebenfalls

wie auf den Ostalbpisten in Aalen –

über 500 Skifahrer und deutlich über

1000 Gäste.

Diesem neuen Ansturm tragen die

Liftbetreiber Rechnung. So sind das

Skigebiet Hirtenteich und die Ostalb-

Skilifte durch ständige Renovierungsarbeiten

auf einem technisch aktuellen

Stand. Ganz aktuell hat das Skizentrum

Hirtenteich ein neues Skidata-Kartensystem

eingeführt, das einen

berührungslosen Eintritt zu den

Liften ermöglicht – nach dem Vorbild

der großen Alpen-Skigebiete. Und

vor wenigen Jahren erst wurde in

eine neue Skihütte bei der Talstation

investiert, mit Selbstversorgermöglichkeit

und einer Außenbar. Und um

an den Wochenenden dem großen

Ansturm von Langläufern und

Schneewanderern gerecht zu werden,

wurde der oberer Parkplatz bei

Lauterburg bereits erweitert.

Ein neues Service-Angebot in der aktuellen

Wintersaison ist eine Verleihund

Reparaturwerkstätte, die sonntags

dann geöffnet sein wird, wenn

auch die Lifte laufen. Diese Servicestation

für Annahme, Reparatur und

Verleih von Ski und Snowboards hat

Bobby Krapp im Untergeschoss seiner

Sportbörse in der Ernst-Abbe-

Straße 35 in Aalen eingerichtet.

Neuheiten gibt es auch an den Ostalb-Skiliften:

die Halfpipe für Snowboardfahrer

beispielsweise.

Einen großen Traum aber verfolgt

Bobby Krapp nach wie vor: Den Besuchern

aus nah und fern die Schneeregion

Ostalb mit all ihren Winter-Freizeitmöglichkeiten

transparent zu machen,

etwa in einem gemeinsamen

Internetportal. „Ein Portal, das nicht

nur die Möglichkeiten auf Piste und

Loipe aufzeigt, sondern ein umfassendes

Angebot für Nicht-Skifahrer

wie Thermalbad, Eislaufen oder Winterwandern

samt Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten.“

FÜR AUSKÜNFTE

Auskünfte während der

Saison: Tel. (07361)

42210. Zudem informiert

die Startseite von

www.aalen.de tagesaktuell,

ob die Skilifte in Betrieb

sind.

Verschiedene Vereine bieten

am Ostalb-Skilift Kurse

an: beispielsweise die

TSG-Hofherrnweiler-Unterrombach,

Hans-Dieter

Wolf, Tel. (07361) 49250;

Karsten Rataj, Tel. (07361)

941618. Oder der Skiclub

Braunenberg, Wolfgang

Beck, Tel. (07961) 2444;

Fritz Berg, Tel. (07961)

53321.

Verleih von Ski und Zubehör:

Rad & Sport Stütz, Tel.

(07361) 88501, www.radundsportstuetz.de


Mit seinen einfachen bis mittelschweren Abfahrten ist das Skizentrum Hirtenteich zwischen Essingen und

Lauterburgbesonders beliebt bei Familien mit Kindern. (Foto: Oliver Giers)

EIN TIPP VOR ALLEM FÜR FAMILIEN

Das Skizentrum Hirtenteich gehört zu den größten Gebieten der Alb

Mit seinen drei Skiliften und zwei

Skihütten gehört das Skizentrum

Hirtenteich zu den größten Skigebieten

der Schwäbischen Alb. Die

Skilifte der Hirtenteich GBR liegen

zwischen Essingen und Lauterburg

und sind durch ihre Nordlage

sehr schneesicher.

Die Skipisten sind sehr familienfreundlich,

es gibt einfache bis mittel-

Skitrends

2011/12

Helm „Nine 10“

Skistiefel I-Type 8X

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geschenkt für

Ihren alten Helm

*beim Kauf eines neuen

Skihelms und Rückgabe

des alten Skihelms.

schwere Abfahrten. Bei genügend

Schnee ist neben dem Übungslift ein

Funpark mit Rails und Boxen aufgebaut.

Für Langläufer sind über 40 Kilometer

Loipen gespurt, teils als klassische

und teils als Skatingstrecken.

Der Ski- und Snowboardverleih der

Sport-Börse Aalen, Ernst-Abbe-Straße

35, hat auch sonntags geöffnet,

wenn die Lifte laufen.

In der aktuellen Saison wird im Ski-

Race Carver

inkl. Bindung

und Montage

zentrum Hirtenteich ein neues Skidata

Kartensystem-eingeführt, das einen

berührungslosen Eintritt zu den

Liften ermöglicht – ganz nach dem

Vorbild der großen Skigebiete in den

Alpen.

Durch zahlreiche Modernisierungen

ist das Skizentrum Hirtenteich in der

Lage, den Liftbetrieb bei ausreichender

Schneelage innerhalb weniger

Stunden zu eröffnen.

Race Tiger Orange

599,95

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INFO-TELEFON

WENN’S SCHNEIT

Protektor „Shield“

129,95

Über die Schneelage informiert die

Talstation, Tel. (07365) 5830 oder

die Geschäftsstelle, Tel. (07361)

44448 oder unter www.sport-boerse-aalen.de/skilifte.

Verschiedene Skischulen unterrichten

am Hirtenteich, zum Beispiel:

der SC Aalen, Hotline 0170

8719096, www.ski-club-aalen.de,

SC Hüttlingen, Joachim Joas, Tel.

(07361) 8240185; SC Essingen,

Holger Miske, Tel. (07365) 6511,

www.sc-essingen.de; TG Hofen, Uli

Spiegler, Tel. (07361) 350522,

www.tghofen.de

Einen Überblick über Schneehöhen

und eine Linkliste zu den Skiliften

und Langlaufloipen auf der Ostalb,

im Rems-Murr-Kreis und auf der

Schwäbischen Alb findet man im Internet

unter www.berglenwetter.de.

SCHWÄBISCH GMÜND AALEN-WEST

Im City Center Carl-Zeiss-Straße 96

Tel. 0 71 71/92 77 80 Tel. 0 73 61/9 26 80

Aus Liebe zum Sport


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KLEINERE SKILIFTE

IM OSTALBKREIS

Sandbergskilift Bopfingen: 340 Meter

Länge mit Flutlicht. Infos über

denTouristikvereinRies-Ostalb,Tel.

(07362) 8010 oder 80122 oder

www.bopfingen.de, E-Mail: tourismus@bopfingen.de

Skilift Kapfenburg: 300 Meter Länge,

mit Flutlicht, Infotelefon Skilift

(07363) 6112; Anmeldung und Infos

zu den Kursen, Tel. (07961) 54983,

E-Mail: skikurse@skiclub-kapfenburg.de

Waldskilift Böhmenkirch: am Ortsrand

von Schnittlingen auf Gemarkung

Böhmenkirch, 300 Meter Länge,

mit Flutlicht. Infos über Tel.

01522 8815291 oder unter

www.waldskilift.

Skilifte Treffelhausen: drei Skilifte,

420 Meter Länge, mit Flutlicht; Info-

Tel. (07332) 6108 oder www.skilifte-treffelhausen.de

Ramensteinskihang Nattheim: Infos,

ob der Lift läuft und die Loipen

gespurt sind unter www.tsg-nattheim.de

oder E-Mail: info@nattheim.de

Skilift am Klosterberg Neresheim:

200 Meter Länge, Infos über Tourist-Information

Neresheim, Tel.

(07326) 8149 oder www.neresheim.de,

E-Mail: tourist@neresheim.de

Skilift Hohenberg bei Rosenberg:

Schlepplift, 300 Meter-Piste mit

Flutlicht, Hütte zum Aufwärmen.

Parken bei der Jakobuskirche. Infos,

Tel. (07967) 6261, E-Mail: info@skilift-hohenberg.de

oder

www.skilift-hohenberg.de

Steinbrunnenlift Stödtlen: 300-Meter-Piste

mit Flutlicht, Infos Tel.

(07964) 1333, oder Gemeindeverwaltung

Tel. (07964) 90090, E-Mail:

info@stoedtlen.de oder www.stoedtlen.de

ROCKER

ROCKEN

DIE PISTE

Neu: wendigere Bretter

Seit fast 30 Jahren ist Bobby

Krapp DSV-Skilehrer. Den weißen

Sport liebt der Aalener nicht nur,

sondern er lebt ihn seit Jahrzehnten.

Als Skitester kennt und testet

er jeden Ski, der neu auf den

Markt geworfen wird.

„Die weitere Spezialisierung auf dem

Skimarkt bietet momentan für jede

Zielgruppe ein optimales Produkt“,

sagt Bobby Krapp. „Und das geht so

weit, dass es bereits Ski gibt, die beinahe

von selbst drehen.“ Also ganz

ohne Kraftaufwand, mit minimalem

Drehwiderstand. Es sind die so genannten

„Rocker-Ski“: Ein Ski, der

vorne, oder auch hinten und vorne ab

der Bindung aufgebogen ist. „Damit

wird die Auflage im Schnee deutlich

verringert, der Drehwiderstand wird

geringer und der Ski erhält für weiche

Schneearten mehr Auftrieb“, erklärt

Krapp.

Was genau ist ein „Rocker-Ski“?

Bobby Krapp: Der Rocker steht für

eine Veränderung der Vorspannung.

Der Ski wird an den Skienden stärker

aufgebogen. Damit wird beim flachen

Ski die Auflage verringert und

so lässt er sich leichter drehen. Wird

der Ski aufgekantet, liegt der Ski aufgrund

seiner Taillierung wieder von

vorne bis hinten mit der Kante im

Schnee und bietet dadurch die gewohnte

Laufruhe.

Welche Vorteile spürt der Skifahrer?

Da der flache Ski weniger Auflagefläche

im Schnee hat, dreht er immens

leicht. Im Tiefschnee bietet der

Rocker mehr Auftrieb.

Was bedeutet das für die Technik des

Skifahrers?

Da ändert sich nichts, es bleibt alles

gleich – nur das Schwingen geht

leichter.

Und wie wirkt sich das auf die Laufruhe

des Skis aus?

Abgestimmt auf die jeweilige Zielgruppe

gibt es viele verschiedene Rockertypen

(Aufbiegungen) für unterschiedliche

Einsatzbereiche. Entscheidend

ist hier nicht nur der

Rocker im Ski, sondern auch die Konstruktion

des Skis, die Biegelinie und

die Taillierung. Alle Faktoren zusammen

bestimmen den Einsatzbereich

Bobby Krapp mit einem Paar Rocker Ski (l.), die ab der Bindung aufgebogen

sind. (Foto: Peter Hageneder)

und spielen eine wichtige Rolle.

Ist ein Rocker-Ski wirklich für jeden

Skifahrer und alle Schneeverhältnisse

geeignet?

Das kann man pauschal nicht sagen.

Durch den Rocker ist der Ski beim

Umkanten etwas träger und sehr

sportliche Pistenfahrer lieben ein

spritziges Fahrverhalten. Die Zielgruppe

für den Rocker ist also nicht

unbedingt der sehr sportliche Pistenfahrer.

Im Gelände und bei weichen

Schneearten sind die Vorteile des

Rockers groß. Der Ski hat mehr Auftrieb

und das ist auf nicht präparierten

Pisten genial.

.

Wie viel muss ein Anfänger für ein

Paar Rocker-Ski berappen?

Diese Ski gibt es tatsächlich für alle

Zielgruppen, vom Einsteiger bis zum

Freerider. Anfänger bekommen ein

gutes Paar schon für 250 Euro inklusive

Bindung.

Muss professionelle Beratung beim

Kauf unbedingt sein?

Da es mittlerweile die unterschiedlichsten

Modelle für die unterschiedlichsten

Skifahrertypen gibt, ist

Selbstauswahl ausgeschlossen.

Selbst ein versierter Skifahrer wie ich

braucht im Jahr rund 30 Skitage, um

auswählen zu können, welcher Ski

für welche Zielgruppe besonders ge-

eignet ist.

Kann ein Profi-Skifahrer überhaupt

einen Ski für Anfänger beurteilen?

Wir testen jeden Skityp auf unterschiedlichen

Pisten in den jeweiligen

Zielgruppen. Ein guter Ski muss in

seinem Anwendungsbereich flexibel

sein, er muss auf weicher und harter

Piste sowie bei sportlichen Schwüngen

auf der Kante gleichermaßen

funktionieren, wie bei langsamer

Fahrweise.

Welche Kriterien muss ein guter Ski

erfüllen?

Das hängt immer von seinem Einsatzbereich

ab. Pauschal kann ich nur

sagen, dass ein guter Ski sehr breitbandig

sein sollte, also nicht nur für

eine bestimmte Fahrweise tauglich.

Gibt’s die „Rocker-Technik“ auch bei

Snowboards?

Hier gibt’s die unterschiedlichen

Rocker-Typen bereits seit drei Jahren

für die unterschiedlichen Einsatzbereiche.

Das bedeutet auch hier: Jeder

kann sein passendes Board finden.

Der Rocker hat auch die Boards drehfreudiger

gemacht. Aber auch für die

Boards gilt: Ohne eine zielgruppengerechte

hundertprozentige Beratung

geht ein Kauf zu hundert Prozent

in die Hose.

Interview: Ulrike Wilpert


ALLES OHNE „BERGZUSCHLAG“

Maria und Karl Bihr betreiben seit 20 Jahren die Ostalb-Skihütte

Die Füße stecken noch in den Skistiefeln,

die Wangen sind gerötet

und es gelüstet nach einem erfrischenden

Getränk oder einem

Snack. Da ist man bei Maria und

Karl Bihr richtig. Die beiden betreiben

seit über 20 Jahren die

Ostalb Skihütte in Aalen und wissen,

was Wintersportlern und

Spaziergängern guttut.

SANDRA FISCHER

„Unser Aushängeschild ist wohl die

Currywurst“, erzählt Maria Bihr. Aber

auch Bratwürste oder Schupfnudeln

mit Kraut aber ohne Speck stehen auf

der Speisekarte.

Speisen und Getränke gebe es zu humanen

Preisen und „ohne Bergzuschlag“,

sagt Karl Bihr. Er ist meist

der Mann am Tresen.

Platz zum Essen gibt’s für etwa 42

Leute. Wenn es „nur ums Trinken

geht“ und die Leute schnuckelig zusammenrücken,

kommen gut 60 Personen

unter. „Häufig stellen wir auch

Bierschrannen draußen auf.“ In der

Hütte ist striktes Rauchverbot.

An den Wochenenden schauen neben

den Skifahrern auch viele Schlittenfahrer

und Spaziergänger bei den

„Wenn Schnee liegt, wird alles andere zur Nebensache“, sagen Maria

und Karl Bihr, die seit 1988 die Skihütte am Ostalb-Skilift in Aalen betreiben.

(Foto: sf)

Bihrs vorbei. Dann nämlich gibt es

neben den deftigen Speisen auch

selbstgebackene Kuchen. Bis zu acht

Kuchen bäckt Maria Bihr für den Hüttendienst

an einem Wochenende.

Seit 1988 liegt das Wohl der Gäste in

den Händen des Pächterehepaars

Bihr. „Das erste Jahr war gleich eine

Nullrunde“, erinnert sich die Pächte-

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rin. Wie zeitaufwändig das Pächter-

Dasein ist, weiß vor einer Saison niemand.

„Wenn Schnee liegt, wird alles

andere zur Nebensache“, sagt

Maria Bihr. „Wir hatten schon Winter

mit nur vier Öffnungstagen, aber

auch schon welche mit 48 Tagen.“

„Wenn wir an 30 Tagen Betrieb haben,

können wir glücklich sein.“

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ÖFFNUNGSZEITEN DER

OSTALB-SKIHÜTTE

An Tagen mit Liftbetrieb ist die Ostalb-Skihütte

in Aalen zu folgenden

Zeiten geöffnet: werktags von 14

bis 21 Uhr, an den Wochenenden

und in den Schulferien von 10 bis 21

Uhr. Telefonischer Kontakt zur Ostalb-Skihütte

ist bei Liftbetrieb über

das Telefon des Skilifts möglich,

Tel. (07361) 42210 (Kassenhäuschen).


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WIE ALLES BEGANN:

DEUTSCHER SKIVERBAND

Ende des 18. Jahrhunderts und vor

allem Anfang des 19. Jahrhunderts

tauchten in Mitteleuropa immer

mehr Skiläufer auf, meist aus dem

skandinavischen Raum. Es waren

überwiegend Norweger, die sich

wegen Arbeit oder Studienzwecken

im deutschen Sprachraum aufhielten.

Sie brachten den so genannten

Schneeschuhlauf in die deutschen

Mittelgebirge und Alpenregionen.

1883 begannen auch deutsche

Wintersportpioniere mit ihren ersten

Skiversuchen, dazu gehörten die

späteren Initiatoren des Deutschen

Skiverbands DSV, Dr. Wilhelm Offermann

und Wilhelm Paulcke. Als

erster deutscher Skiverein gründete

sich 1890 der SC München. Die

Gründung des Deutschen Skiverbands

wurde am 4. November 1905

von Delegierten aus elf Vereinen beschlossen.

Als Dachorganisation deutscher

Skivereine vertritt der DSV national

und international die Interessen des

deutschen Skisports und bildet Athleten

und Trainer aus. Als Fachverband

im Deutschen Olympischen

Sportbund DOSB vertritt der DSV

alle Disziplinen des Skisports im

Leistungssport, Breitensport, Ski-

Inline und Nordic Walking.

In 20 Landesverbänden sind über

700 000 Skisportler im DSV organisiert.

Insgesamt gibt es in Deutschland

etwa 6,3 Millionen aktive Wintersportler,

davon etwa 3,5 Millionen

Alpine, rund zwei Millionen

Langläufer und etwa 800 000

Snowboarder.

ALPENVEREINSHÜTTEN

KANN MAN MIETEN

Alle drei Hütten können von Mitgliedern

des von Mitgliedern des Skiclubs

Aalen angemietet werden. Die

Anmietung kann direkt über den

Belegungskalender im Internet erfolgen

unter www.ski-club-aalen.de.

SCA-Geschäftsstelle, Tel.

(07361) 740624, E-Mail: info@skiclub-aalen.de.Ostalb

Skischule:

Skischulleiter Martin Kraft, Tel.

0172 7370292.Alle wichtigen Programmpunkte

und Skikurse unter

www.ski-club-aalen.de oder

www.ostalb-skischule.de

MIT DEM EISPICKEL HOCH HINAUS

Rolf Weber ist DAV-Alpinsportler und erfahrener Skitourenführer

Rolf Weber ist im Skibezirk Ostalb

Referent für Touren- und

Breitensport. (Eis)kletterkurse

sind sein Metier. Der DAV-Alpinsportler

ist erfahrener Skitourenführer

und vermittelt seine

Kenntnisse in Grund- und Fortgeschrittenen-Kursen.

Und der Aalener

gibt außerdem alles weiter,

was man in Sachen Lawinenausbildung

wissen muss: beim Deutschen

Alpenverein, beim Skibezirk

und auch beim örtlichen Skiclub.

ULRIKE WILPERT

Dort, wo die Berge sind, da ist auch

Rolf Weber. Skibergsteigen, Bergwandern,

Klettersteige oder Eisklettern

– das ist sein Ding. Dabei hat

auch er mal ganz klein angefangen.

Im Mittelgegebirge der Schwäbischen

Alb sozusagen. Er war noch

keine 17 Jahre alt, da war er schon

Mitglied im Alpenverein. Und davor,

beziehungsweise gleichzeitig, natürlich

bei den Pfadfindern. Doch bald

schon zog es ihn immer höher hinauf.

„Die schnelle Mitgliedschaft beim Alpenverein

hatte natürlich einen konkreten

Hintergrund“, schmunzelt der

63-Jährige. Denn als mit der Zeit die

Touren immer länger wurden und immer

höher hinauf gingen, musste

man natürlich auch auf Hütten übernachten.

Und das ist als Mitglied im

Alpenverein deutlich günstiger.

An seine erste große Tour erinnert

Eisklettern und Skitouren – das ist

sein Ding: Rolf Weber. (Foto: hag)

sich Weber noch gut. „Wir waren vier

Jungs, als wir damals im im Sommer

nur mit einem Hanfseil ausgerüstet,

den Stubai-Gletscher überquerten.

Aber wenn da einer von uns in eine

Spalte gefallen wäre, hätten wir nicht

gewusst, wie wir ihn sichern können“,

erzählt der Bergsportler von

seinem frühesten Extrem-Erlebnis.

Kurz darauf entschied er sich für einen

Eiskletterkurs beim Alpenverein,

machte eine Ausbildung zum Fachübungsleiter,

also zum Hochtourenund

Skitourenführer.

Webers erste Ski in den 50er Jahren

waren aus Eschenholz, aus Wehrmachtsbeständen

im alten Zeugamt

HÜTTENGAUDI MAL DREI

Neben der Skihütte am Skizentrum

Hirtenteich hat der Skiclub Aalen seinen

Mitgliedern drei weitere Hütten

zu bieten: die Untere Bierenwang

Alpe am Fellhorn, die Gaisalpe am

Nebelhorn und die Alpe Eschbach im

Stillachtal bei Oberstdorf.

Mitten im Wander- und Skigebiet

Fellhorn/Oberstdorf liegt die Untere

Untere Bierenwang Alpe am Fellhorn

Bierenwang Alpe. Die Hütte ist für

Selbstversorger-Gruppen mit maximal

41 Personen eingerichtet.

Am Nebelhorn liegt die Gaisalpe auf

1775 Metern Höhe. Auch diese Hütte

ist ganzjährig ein idealer Ausgangspunkt

für Wanderungen und Klettersteige

oder im Winter schneesicher.

Das Haus ist für maximal 16 Perso-

Gaisalpe Nebelhorn auf 1775 Metern

Höhe

in Aalen. Seine ersten Skiwanderungen

führten ihn als zwölfjährigen Bub

mit den über zwei Meter langen Latten

zum Rohrwang hinauf und dann

zum Feuerhaus in Nesslau, wo’s zur

Stärkung ein Glas Milch gab. „Das

waren damals so eine Art Universalski,

mit denen man zugleich wandern

und die Buckel hinunterfahren konnte“,

erinnert sich der Alpinist.

Viele Jahre später durchquerte Rolf

Weber die Palaviccinirinne am Großglockner.

Es handelt sich um den berühmteste

Eisanstieg Österreichs

durch die Nordseite des Großglockners.

Oder die Nordwand des Similaun-Gletschers

in den Ötztaler Alpen.

Mitte der 90er Jahre hat Rolf

Weber bei einer Skiexpeditionsreise

nach China seine Liebe zum Tian-

Shan-Gebirge in der zentralasiatischen

Großlandschaft Turkestan entdeckt.

INFO

Deutscher Alpenverein,

DAV-BezirksgruppeAalen,

im Internet unter www.alpenverein-aalen.de;Bezirksgruppenleiter

ist Rainer

Ardinski, Tel. (07173)

1856855; Infotelefon: Brigitte

Kaufmann, Tel.

(07361) 760909.

DAV Sektion Schwaben,

Tel. (0711) 7696366, im Internet:www.alpenvereinschwaben.de.

nen eingerichtet.

Von Dezember bis März gehört auch

die Alpe Eschbach im Stillachtal bei

Oberstdorf zum Angebot des Skiclubs

Aalen. Durch ihre Lage im Tal bietet

sie sich ganz besonders für Langläufer,

Familien und Senioren an. Die

Hütte bietet für maximal zwölf Personen

Platz.

Alpe Eschbach im Stillachtal bei

Oberstdorf


Am „Wächter des Allgäus“ kommt man nicht vorbei: Der Panorama-Rundweg am Grünten beginnt an

der Mittelstation der Grüntenlifte. Der präparierte Wanderweg führt auf etwa 1200 Metern Höhe durch

eine wildromantische Winterlandschaft vorbei an bewirtschafteten Hütten und Berggasthöfen.

WINTER-WANDERPARADIES

Traumhafte Ausblicke in die Bergwelt oder aufs Illertal garantiert

Ob Tiefschnee-Fan, Pisten-As,

Ski-Anfänger oder Schneewanderer.

Am 1738 Meter hohen Grünten

kommt jeder Winterfan auf

seine Kosten.

Sieben Schlepplifte und ein Doppelsessellift

sorgen für ungetrübtes Skivergnügen

im Skigebiet am Grünten.

Abfahrten gibt es bis 4,5 Kilometer

Länge. Insgesamt stehen den Skifahrern

20 Pistenkilometer zur Verfügung.

Traumhafte Loipen bieten sich hier

für Langläufer: Als längste Loipe in

Rettenberg gilt die leichte Vorderburger-Runde

mit einer Länge von acht

Kilometern.

Auf der Kranzegg-Loipe ist täglich

abends Langlauf unter Flutlicht möglich.

In Grünten gibt es sogar eine

Nachtrodelbahn.

Überhaupt ist die Ferienregion Alpsee-Grünten

ein wahres Winter-

Wanderparadies. Mehr Infos bei der

Alpsee-Grünten Tourismus, Sonthofen,

Tel. (01805) 257733.

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DORT, WO DIE HIRSCHE

GANZ NAH SIND

Im östlichen Allgäu, in Füssen, kann

man die Winterlandschaft unverfälscht

und auf die eher sanfte Art

erleben. Ein beeindruckendes Erlebnis

sind die Wanderungen zur

Wildfütterung am Bannwaldsee. Bis

zu 200 frei lebende Hirsche kommen

aus den Bergen und können

am Futterplatz auf kurze Distanz beobachtet

werden. Weitab aller geräumten

Wege stapfen Schneeschuhgänger

mitten durchs unberührte

Weiß. Mit versierten Fuides

lernen auch Einsteiger ganz schnell,

wie’s geht.

Mehr Infos bei Füssen Tourismus

und Marketing, Tel. (08362) 93850

oder unter www.fuessen.de


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SKILIFT WINTERHALDE

IN DEGENFELD

Bei Wintersporttagen von Schulen

öffnet der Lift nach Anmeldung

auch außerhalb der gewöhnlichen

Öffnungszeiten. Infotelefon: 0176

44636029; Kontakt: www.sv-gmuend.de

DIE SKI AUFS

MOPED GESCHNALLT

Der Aalener Peter

Kraft ist Landesausbilder

und seit Jahrzehnten

am Hirtenteich

in Essingen-Lauterburg

als Skilehrer

tätig. Das

Skifahren, so

sagt er, habe er noch vor dem Gehen

gelernt. Die ersten Ski sägte

ihm sein Vater selbst, die Spitzen

bog er über dem Dampfkessel in

der Küche. Die ersten Abfahrten

machte Peter Kraft auf den meterhohen

Schneebergen vor dem Elternhaus

in der Aalener Beinstraße

und am abschüssigen Storchenplatz.

Mit den Jahren wurden seine

Ski länger und die Pisten – etwa im

Hirschbach oder am Heuchelbach –

steiler. „Aber einen Skikurs konnten

wir uns damals noch nicht leisten.“

Der so genannte Hohle Baum am

Langert war Ende der 50er, Anfang

der 60er Jahre Ausgangspunkt für

Skiwanderungen zur Zeppelin- oder

zur Osterbuchhütte oder gar bis

zum Teußenberg. „Zurück ging’s

dann bis hinein in die Aalener Altstadt

im Schlittschuhschritt.“

Mit 16 hat Peter Kraft dann seine

zwei Bretter sogar aufs erste Moped

geschnallt und ist Richtung Hirtenteich

gedüst. Zur dortigen Skihütte

allerdings hatte er damals noch keinen

Zutritt. Skiclub und Alpenverein

waren zu jener Zeit noch elitäre Gesellschaften

und nicht offen für jedermann.

Und so konnte er erst in der Wehrdienstzeit,

als Gebirgsjäger in

Berchtesgaden, die Ausbildung zum

Skilehrer absolvieren. „Die Verbindung

von Skifahren, Naturerlebnis,

Hüttenzauber und Bergliedern hat

mir die Sache wahnsinnig

schmackhaft gemacht.“

Das Foto entstand bei der Einweihung des großen Muldenlifts am 20. Januar 1964. Mit dabei: Hermann

Schoell (Zweiter v.r.) und Landrat Röther (Mitte, neben dem Träger des hellen Pullovers), Alfred Kraus,

Vorsitzender des Degenfelder Skiclubs (Vierter v.r.) und Erich Schrade (Feinkost-Schrade, Siebter v.r.).

MITINITIATOR DES ERSTEN SKILIFTS

Einer der Wegbereiter des großen Muldenlifts war Hermann Schoell

Sehr gern erinnert sich Ulrich

Schoell an die Anfänge des Skifahrens

auf dem Kalten Feld. Die

Pläne für den ersten Lift – den

großen Muldenlift – wurden im

Sommer 1963 geschmiedet. Vorausgegangen

war ein „unglaublicher“

Winter mit Schnee von

Mitte November bis Mitte März

und arktischen Temperaturen

von bis zu 20 Minusgraden.

ULRIKE WILPERT

Die prominentesten Skifahrerinnen

zur damaligen Zeit am Kalten Feld

waren wohl Oberforstratsgattin Mayer

und die Gattin des damaligen

Gmünder Landrats Friedrich Röther.

Den gesamten Winter über genossen

sie den privaten Skiunterricht des Betreibers

des damaligen Gasthauses

„Zur großen Mulde“. „Und irgendwann“,

so Ulrich Schoell, „haben

sich die beiden Damen wohl an ihre

Männer gewandt mit der Forderung:

Da muss ein Skilift her.“ Gehorsam

leisteten die beiden Folge, ergriffen

die Initiative und wandten sich an

den Skiverein Schwäbisch Gmünd

und die Skizunft Degenfeld.

Dort stießen sie auf offene Ohren,

fanden in Franz Seitler, Hermann

Schoell (Vater Ulrich Schoells) „und

ein paar Degenfeldern“ Verbündete.

Noch im Herbst 1963 wurde der erste

Schlepplift, der so genannte Muldenlift,

gebaut, und am 20. Januar 1964

eröffnet. Drei Jahre später wurde der

Sessellift im Steinbühl in Betrieb ge-

Ulrich Schoell mit der Skilehrer-

Urkunde seines Vaters Hermann

Schoell aus den 20er Jahren des

vorigen Jahrtausends. (Foto: UW)

nommen. Trägergesellschaft der Lifte

war die Vereinigte Skizunft Kaltes

Feld (VSZ). In diesem Gremium ist Ulrich

Schoell ein Klassiker. Seit dem

Rücktritt des einstigen Vorsitzenden

Jakob Mack 1998 hat sich kein Nachfolger

gefunden. Und so leitet Ulrich

Schoell als Zweiter Vorsitzender die

Geschäfte.

Allerdings sind die Aufgaben mittlerweile

sehr übersichtlich geworden.

Denn den großen Muldelift und den

Sessellift gibt’s längst nicht mehr.

Nur der Winterhaldelift – ein kurzer

Schlepplift – existiert noch. Und den

hat die VSZ vor zwei Jahren dem

Gmünder Skiverein geschenkt. „Die

Organisation“, sagt Schoell, „hat

sich für uns nicht mehr gelohnt.“

Denn die schneereichen Winter der

60er und 70er Jahre sind längst Geschichte.

Und damit auch das „Kalte

Derby Rennen“, das erstmals 1963

auf der von der Vereinigten Skizunft

Kaltes Feld (VSZ) neu gesschaffenen

hochalpinen Piste am Osthang veranstaltet

wurde. Denn wegen des Erfolgs

bei auswärtigen Rennen wollte

man beim Gmünder Schneeschuhverein

auch ein interessantes Rennen

im heimischen Gebiet veranstalten.

Die Wettläufer des Gmünder Schneeschuhvereins,

seit 1962 geführt von

Hermann Schoell, standen zu dieser

Zeit gleichrangig mit den Großvereinen

des Bezirks Mittlere Alb. Mit

Uschi Feuerle hatte der Verein sogar

eine zweifache schwäbische Skimeisterin

in seinen Reihen.

Der Skisport liegt den Schoells im

Blut. Schon bei der Geburtsstunde

des Gmünder Schneeschuhvereins

1907 war der Großvater Ulrich Schoells

dabei, Hermann Schoell. „Ab diesem

Zeitpunkt“, erinnert sich der

76-jährige Enkel Ulrich Schoell,

„gab’s dann in seiner damaligen Eisenwarenhandlung

auch Sportbekleidung

und Ski zu kaufen.“

Ulrich Schoell selbst stapfte schon als

Sechsjähriger im Skikurs mit, den sein

Vater für die Hitlerjugend am Hornberg

veranstaltete. „Zusammen mit

den 14-jährigen Buben durfte ich damals

schon am 14-tägigen Skilager

am Hornberg teilnehmen.“


„DER HELM IST DAS WICHTIGSTE“

Tipps für die Ausrüstung von Kindern für ungetrübten Pistenspaß

Auf die ersten Ski- und Snowboardabfahrten

freuen sich die kleinen

Wintersportler besonders.

Für ungetrübten Spaß auf der Piste

sorgt eine kindgerechte aber

sichere Ausrüstung. Andreas

Schoell, Geschäftsführer von Intersport

Schoell, fasst einige

Tipps zusammen.

Herr Schoell, muss der Helm immer

mit?

In einem Punkt sind sich alle Hersteller

einig: Der Helm ist der wichtigste

Ausrüstungsgegenstand für Kinder

auf der Piste. Beim Kauf eines Helms

sollten Eltern vor allem auf die CD

Norm 1077 achten. Das heißt, der

Helm ist auf Sicherheitsstandards geprüft.

Ersetzt der Helm die Skibrille?

Keinesfalls. Eine Brille muss sein.

Denn das kindliche Auge ist noch

nicht voll entwickelt und dadurch

empfindlicher. Übrigens sollte die

Brille gemeinsam mit dem Helm gekauft

werden, damit beides eine Einheit

bildet. Wenn das eine nicht zum

anderen passt, tragen die Kinder es

nicht gerne.

Andreas Schoell, Geschäftsführer

von Intersport Schoell. (Foto: UW)

Wie sieht die passende Kinderskibekleidung

aus?

Für die Kleinsten empfiehlt sich ein

Overall-Skianzug. Weil der Übergang

zwischen Jacke und Hose fehlt, kann

kein Schnee unter die äußere Klei-

Skilifte Treffelhausen

Die Skilifte Treffelhausen liegen 1 km nördlich von Treffelhausen.

Am Nordhang des „Kriegsburrens“ (707 m ü. M) erstreckt sich ein Doppel- und

ein Einzelschlepplift (jeweils ca. 420 m lang).

Für Skifahrer und Boarder ein ideales Übungsgelände.

Sport- und Freizeitvergnügen in klarer, frischer Schwäbischer-Alb-Winterluft.

Unter der Woche, abends besonders reizvoll, eine echte Alternative zu Kino,

Kneipe, Sofa! Und am Wochenende ein Spaß für Kinder und Familie.

Flutlicht, Gaststätte mitten im Skigebiet, bequeme, großzügige Parkplätze direkt

neben der Piste.

Einfach, schnell und sicher erreichbar.

Freundlicher Service, keine gefährliche, unpersönliche,

kinderfeindliche Selbstbedienungsbügel, keine Drehkreuze.

Pistenpflege mit professioneller Käsbohrer-Pistenbully-Schneeraupe.

Attraktive Preise! Sondertarife für Gruppen, Lehrgänge, Schulen.

Sonderfahrten für Schulausflüge (nach Absprache).

Wunderschöne, lange, gespurte Loipen.

Zuständig ist die Gemeinde Böhmenkirch.

Parkplätze direkt an der Liftanlage,

gemütliches Restaurant an der Piste,

bestens gepflegt mit modernem Pistenbully,

aktuelle Großbild-Live-Webcam

www.skilifte-treffelhausen.de

Tel.: 07322/61 08 oder 96150

dungsschicht gelangen. Das Material

sollte auf jeden Fall wasserabweisend

sein. Atmungsaktive Skiwäsche

ist zwar etwas teurer als herkömmliche,

nimmt aber die Feuchtigkeit

beim Fahren auf und hält in den Pausen

warm. Für Handschuhe gilt: Bei

gleicher Qualität halten Fäustlinge

wärmer als Fingerhandschuhe.

Was schützt bei Stürzen?

Protektoren schützen bei Stürzen die

Wirbelsäule. Eine gute Ergänzung

zum Rückenprotektor sind die neuen

Protektorenhosen für Kinder. Sie

schützen zusätzlich Steißbein und

Hüftknochen. Im Bereich Ski, Bindung

und Schuh gilt für Kinder das

gleiche wie für Erwachsene: Beim

Fachhändler passend und sicher einstellen

lassen.

Wie lernt man das Skifahren am besten?

Ein mehrtägiger Skikurs vermittelt

nicht nur die richtige Technik, sondern

auch wichtige Sicherheisaspekte

des Skifahrens. Die ersten Abfahrten

gelingen mit Geduld, der richtigen

Ausrüstung und wenn Eltern den

Kindern ein Vorbild sind.

SEITE 9

Wintersportzentrum &

Fun Park Hirtenteich

SICHER IM SCHNEE

UND AUF DER PISTE

Zum Thema Sicherheit im Schnee

und auf der Piste sind alle wichtigen

Informationen im Internet unter

www.sicher-im-schnee.de zu finden.

Zudem gibt’s hier Tipps und

Trends zur sicheren Wintersportausrüstung

2011/2012. „Sicher im

Schnee“ ist eine 2007 gestartete

Initiative für mehr Sicherheit im

Wintersport. Träger sind Intersport

sowie DSV aktiv, der Partner des

Skisports für Sicherheit, Aufklärung

und Information im Deutschen Skiverband.

Im Winter das traumhafte Skigebiet auf der Alb mit

zwei Après-Ski-Hütten und abwechslungsreichen, gepflegten

Skipisten.

Über 40 km gespurte Loipen und zahlreiche Winterwanderwege

befinden sich rund um das Skizentrum.

Durch zahlreiche Modernisierungen sind wir in der

Lage, den Liftbetrieb bei ausreichender Schneelage

innerhalb weniger Stunden zu eröffnen.

Skizentrum Hirtenteich

– Essingen/Lauterburg

www.sport-boerse-aalen.de


SEITE 10

SO KAMEN DIE SKI

AUF DIE OSTALB

Im Winter 1886 ließen sich die Brüder

Paul und Albert Hartmann aus

Heidenheim von Verwandten aus

Schweden die ersten Schneeschuhe

kommen.

Anfang der 1890er Jahre dann ließ

sich Pfarrer Gerok aus Essingen, der

in Norwegen als Erzieher tätig war,

mehrere Paar Schneeschuhe von

dort schicken. Durch Pfarrer Gerok

kamen Pfarrer Dreher von Degenfeld,

dann Pfarrer Klett von Hengen

und Pfarrer Gussmann von Gutenberg

auf diese Schneeschuhe. So

jedenfalls berichtet der Schneeschuhverein

Schwäbisch Gmünd

über die Anfänge des Skifahrens auf

der Schwäbischen Alb.

2012 wird der Gmünder Schneeschuhverein

105 Jahre alt. In den

1890er Jahren kamen durch Fritjof

NansensBuch„AufSchneeschuhen

durch Grönland“ angeregt, die ersten

nordischen Hölzer (Ski) nach

Deutschland. Der erste Skiläufer in

Gmünd war ein Norweger: Herr

Thune, Sohn eines Silberwarenfabrikanten

aus Christiana (heute

Oslo).

Den Muldenlift am Kalten

Feld gibt’s schon lang nicht

mehr. Das Foto wurde bei

der Eröffnung am 20. Januar

1964 gemacht.

DER ERSTE SALTO AM KALTEN FELD

Rolf Bleicher ist seit über 40 Jahren im SV Schwäbisch Gmünd aktiv

Vor über 40 Jahren stand Rolf

Bleicher das erste Mal auf Skiern.

Auf Holzbrettern fuhr er auf dem

Hornberg das Kalte Feld

„Schuss“ den Berg hinunter, bis

zur „Textilbremse“. Die Leidenschaft

hatte ihn gepackt und lässt

ihn bis heute nicht mehr los. Mittlerweile

engagiert sich Bleicher

seit über 40 Jahren im Schneeschuhverein

und dessen Ski- und

Snowboardschule.

BENJAMIN LEIDENBERGER

16 Jahre sei er damals alt gewesen,

als ihn ein Freund mitnahm zum Skifahren.

„Die Skier hatte ich geschenkt

bekommen“, erinnert sich

der heute 58-Jährige. „Die Eltern hatten

ja wenig Geld.“ Zur ersten Fahrt

ging es von Schwäbisch Gmünd aus

– mit dem Linienbus – auf den Hornberg.

Richtige Holzlatten seien die Ski

damals noch gewesen. Ein u-förmiges

Blech und Lederriemen als Bindung,

mit denen man Gummistiefel

festgezurrt habe. Roter Gleitlack auf

den Holzbrettern minimierte die Reibung.

Und dann wurde geradeaus

gerutscht oder es ging in einer

Schussfahrt den Hang hinunter, bis

der quasi unvermeidliche Sturz die

Fahrt beendete: „die Textilbremse.“

Bis heute hat sich der Sport gewaltig

weiterentwickelt. Kunststoffe haben

teilweise Holz ersetzt. Auch das Fahren

an sich habe sich technisch weiterentwickelt.

Seit damals seine Leidenschaft

fürs Skifahren geweckt

worden war, hat Rolf Bleicher bis zur

heutigen Carvingtechnik ständig mitgehalten.

Damals trat er dem Schneeschuhverein

Gmünd bei und absolvierte kurz

darauf die Übungsleiterprüfung des

Deutschen Skiverbandes. Bis heute

unterrichtet er in der Skischule des

Vereins, besucht alle zwei Jahre Fortbildungen

für Skilehrer, um auf dem

neusten Stand zu bleiben. Ein begeisterter

Übungsleiter sei er vor allem

deshalb, um den jungen Menschen

etwas beizubringen. „Es macht Spaß,

wenn man sieht, wie jemand Fortschritte

macht, zu sehen, wie sich die

Kinder freuen, wenn etwas geklappt

hat.“

Breitensport wird im SV trainiert. Im

Gmünder Schneeschuhverein gibt es

aber auch eine Renngruppe – sozusagen

als vereinseigene Talentschmiede.

„Wenn wir Talente erkennen,

dann empfehlen wir ihnen, in

unsere Renngruppe zu gehen.“ Wer

wirklich professionell Skifahren wolle,

der müsse schon im Alter von acht

bis zehn Jahren die entscheidenden

Schritte machen. Außerdem bedürfe

Rolf Bleicher im „Spitzenstand“. (Foto: privat)

es für eine Karriere auch der zeitintensiven

Mithilfe der Eltern.

Für Bleicher selbst waren Skirennen

nicht so attraktiv. Vielmehr habe er

schon ganz früh das Trickskifahren

für sich entdeckt. Schanzen bauen

und darüber springen war einfach

das Größte für ihn. „Ich war der Erste,

der auf dem Kalten Feld einen Salto

gestanden hat“, berichtet Bleicher

zurecht nicht ohne Stolz.

Vor allem aber habe es Spaß gemacht,

als einer der Ersten überhaupt

die neuen Disziplinen zu lernen. Damals

in den 80er Jahren, von den berühmtesten

Pionieren und Idolen,

wie zum Beispiel den Brüdern Fuzzy

und Ernst Garhammer. Über Mattenschanzen

hätten sie ihre Tricks ins

Wasserbecken gesprungen. Zwei bis

drei Grad kalt sei das Wasser gewesen.

„Da war man schnell wieder

draußen“, lacht Bleicher. Freestyle,

Buckelpiste und Skiballett sei er damals

gefahren. Auch zuhause, an der

Winterhalde in Degenfeld, sei er bei

Flutlicht zu Musik aus den Liftboxen

gefahren. „Da habe ich mich zum

Beispiel öfters auf die Skispitzen gestellt.“

Noch heute beherrscht der

Skikönner den „Spitzenstand“.

Auch das Engagement für die Skischule

umfasst bei Rolf Bleicher ein

breites Spektrum: jahrelang hat er

Skigymnastikkurse angeleitet, für Jedermann

und auch für den Schnee-

schuhverein. Bei Bergwacht und Alpenverein

war er darüber hinaus jahrelang

Tätigkeit, 16 Jahre lang gab er

den Schriftführer in der Ski- und

Snowboardschule. Und er war Organisator

und Begleiter von unzähligen

Ski-Wochenausfahrten und Tagesausfahrten

für Jung und Alt in die Alpen.

Unzählig sind die Skikurse die er

im heimischen Gelände in Degenfeld

am Skilift Winterhalde gehalten hat.

Es ist eine lange Zeit, in der Bleicher

den Pistensport begleitet. Natürlich

habe es mit den Jahren auch Veränderungen

in der Ski- und Snowboardszene

gegeben. „Zu meiner Zeit ist

man nach dem Skilaufen immer noch

zusammengesessen, hat sich Geschichten

erzählt, gesungen oder gespielt.“

Unvergessene Zeiten seien

das für ihn gewesen, die noch heute

in der Erinnerung präsent sind. „Ich

kann nur den jüngeren Generationen

raten: nutzt gemeinsame Stunden, in

denen geredet wird, denn wahre

Freundschaft ist unbezahlbar.“

Über den Sommer hält sich der sportbegeisterte

58-Jährige mit Mountainbikefahren,

Joggen und Nordic Walking

fit. „Früher wurde ich über den

Sommer richtig hibbelig“, sagt Bleicher.

Heute sei er gelassener. Trotzdem

wartet er schon sehnsüchtig auf

die ersten Flocken, um wieder auf die

Bretter zu können. Denn er ist Skifahrer

aus Leidenschaft.


Gemütliche Übernachtungsmöglichkeiten in Ein- bis Mehrbettzimmern bietet das idyllisch gelegene

Berghaus Schönblick nahe der Bergstation der Söllereckbahn.

SKIBERG FÜR

FAMILIEN

Auf geht’s! Der Familienberg Söllereck

im Allgäu ruft. Hier, im traditionsreichen

Anfänger- und Familienskigebiet

unweit von Oberstdorf, ist für

Kinder und ihre Eltern bestens gesorgt.

Das traditionelle Familien- und

Anfängerskigebiet erfüllt die hohen

Anforderungen von Kinderland Bayern

und wurde mit vier von fünf möglichen

Kinderland-Bärchen zertifiziert.

Für die Ski- und Snowboardfahrer

stehen fünf Lifte zur Verfügung,

zwölf einfache und mittelschwere

Pistenkilometer.

AUFI, AUFI

MUASS I

Die Söllereckbahn und das Berghaus

Schönblick bieten jeden ersten und

dritten Donnerstag im Monat einen

Extraabend für Skitourengeher an.

Hinauf geht’s entlang der Pisten mit

anschließender geselliger Einkehr.

Am ersten und dritten Donnerstag im

Monat wird dafür zwischen 17 und

22 Uhr die Windenpräparation an der

Hauptabfahrt ausgesetzt. Das Berghaus

Schönblick ist für den Tourengeherstammtisch

geöffnet.

Infos unter www.familienberg-soellereck.de,

Tel. (08322) 5757.

MIT WILDEN

HÖRNERN

Mit 70 Sachen ab ins Tal – ohne Räder

und PS, nur auf Kufen. Ja, das

geht! Auf den einst für den Heu- und

Holztransport gebauten großen

Schlitten mit riesigen Hörnern. In diesem

Winter gibt’s die 25. Auflage des

Internationalen Gunzesrieder Hornrennens

– mit 70 großen Schlitten.

Termine sind am 11. Januar, 22. Februar

und 7. März. Teilnahme an diesen

Schlittenfahrten mit „Chauffeur“

mit Voranmeldung, Tel. (08322)

98756. Erwachsene zahlen 39 Euro,

Kinder unter 14: 24 Euro.

SEITE 11

SCHLAFEN WIE

DIE ESKIMOS

Wo Eis ist, kann auch wohlige Wärme

sein. Eine Nacht in der Iglu-Lodge

auf dem 2220 Meter hohen Nebelhorn

im kuscheligen Schlafsack.

Tagsüber gibt’s hier Aussicht auf

400 Schneeberge, nachts auf 1000

funkelnde Sterne. Bei dieser Iglu-

Romantik auf Rosenblättern und

Rentierfällen sowie einer Flasche

Prosecco kommen nicht nur Eskimos

ins Schwärmen. Weitere Infos

unter Tel. (08321) 6189455 oder im

Internet unter www.iglu-lodge.de


SEITE 12

AUF ZUR

VIERSCHANZENTOURNEE

Vom 29. 12. 2011 bis zum 6.1.2012

fliegen sie wieder über die vier

Schanzen. In der Vierschanzentournee

sind vier Skisprung-Weltcupveranstaltungenzusammengefasst,

die seit 1952 jährlich um den Jahreswechsel

herum in Deutschland

(Oberstdorf/Garmisch) und Österreich

(Innsbruck/Bischofshofen)

stattfinden. Die Tournee gilt neben

den Olympischen Spielen und der

Nordischen Skiweltmeisterschaft

als der prestigeträchtigste Wettbewerb

des Skispringens. In diesem

Jahr findet die Vierschanzentournee

zum 60. Mal statt. Zuschauerplätze

lassen sich zum Beispiel buchen

über Tel. (05151) 4089402 oder

E-Mail an: info@liga-travel.de.

Mehr Infos im Internet unter

www.liga-travel.de

THOMAS AUBELE

BRINGT SIE IN DIE LUFT

ThomasAubele

istseit1989/90

Trainer der SkispringerDegenfeld.In

den

90er Jahren

hat er seine

Übungsleiterlizenz

und den

C-Trainer sowie dann anschließend

den B- und dann den A-Trainer im

Bereich Ski nordisch bei der Trainerschule

des Deutschen Skiverbandes

absolviert. Zunächst war er

Vereinstrainer des SC Degenfeld,

dann zusätzlich Trainer im Bezirk

Mittlere Alb und des Schwäbischen

Skiverbandes. Seit 2001 ist er zudem

Sportwart Skispringen im

Schwäbischen Skiverband. Vom

Landessportverband Baden-Württemberg

wurde er vor einigen Jahren

ausgezeichnet als „Nachwuchstrainer

des Jahres“ und 2007

vom Deutschen Skiverband als

„Skisprung-Trainer des Jahres“. Im

„normalen“ Leben ist Thomas Aubele

Rechtsanwalt in Aalen.

Die 14-jährige Anna Rupprecht ist eines der besten Skisprung-Mädchen im Ski-Club Degenfeld.

HOCHBURG DES SKISPRINGENS

Ski-Club Degenfeld bringt Athleten auf internationale Ebene

Zu einer Hochburg des Skispringens

hat sich in den vergangenen

Jahren Degenfeld, der kleinste

Stadtteil Schwäbisch Gmünds,

entwickelt. Seit rund zwei Jahrzehnten

betreibt hier der örtliche

Ski-Club intensive Aufbauarbeit

im Skispringen. Mittlerweile gehören

zahlreiche Nachwuchstalente

zur nationalen Spitze. Mit

Kevin Horlacher, Carina Vogt und

Anna Rupprecht starteten schon

mehrfach Athleten auf allerhöchster

internationaler Ebene.

THOMAS AUBELE

Anfang der 1990er Jahre wurden in

Degenfeld zwei Sommersprungschanzen

gebaut. Eine Anlage hauptsächlich

für jüngere, aber schon fortgeschrittene

Schüler lässt Sprünge

bis auf etwa 45 Meter zu. Die zweite

Schanze wird von Anfängern besprungen.

Auf ihr können Weiten

zwischen fünf und etwa 15 Metern

erreicht werden. Aufgrund ihrer geringen

Größe ist sie für Kinder ab ungefähr

sechs bis neun Jahren bestens

geeignet, um erste Sprünge zu probieren

und sich erstmals mit dieser

Sportart vertraut zu machen.

Der SC Degenfeld veranstaltet hier

regelmäßige Schnupperprogramme,

an denen Kinder unter Anleitung der

örtlichen Trainer im Schanzenauslauf

mehrere Abfahrten machen können.

Ganz Mutige absolvieren sogar nach

nur wenigen Testfahrten gleich ihre

ersten Sprünge. Mitzubringen sind jeweils

nur ein älterer Trainingsanzug,

ein Fahrradhelm, feste Handschuhe

sowie die ganz normale Skiausrüs-

tung, mit der man auch im Winter

zum Skifahren geht.

Genauso klein angefangen hat auch

Kevin Horlacher. Der 21-Jährige begann

im Alter von sechs Jahren mit

diesem Sport. Durch regelmäßiges

Training in Degenfeld schaffte er früh

den Aufstieg in den Verbands- und

Landeskader. Bereits als Schüler gewann

er die Deutsche Schülermeisterschaft.

Nachdem er in den Bundeskader

des Deutschen Skiverbandes

aufgenommen wurde, wechselte

er in den Schwarzwald an ein Skiinternat

und anschließend zur Bundeswehr-Sportfördergruppe

nach Todtnau-Fahl.

Im Jahr 2007 durfte er sogar

mehrfach im Weltcup starten,

und gewann auf Anhieb die ersten

Weltcup-Punkte. Wenige Monate

später gewann er bei den deutschen

Skisprungmeisterschaften – punktgleich

mit Skisprung-Ass Martin

Schmitt – die Bronzemedaille. Und

nach Verletzung hat er sich zwischenzeitlich

durch großen Einsatz

wieder an die nationale Spitze herangekämpft.

Auch unerschrockene

Mädels am Start

Dass Skispringen jedoch nicht nur etwas

für Jungs ist, beweisen die beiden

besten Mädchen des Vereins,

Anna Rupprecht und Carina Vogt.

Beide sorgten in den vergangenen

Jahren mit tollen Ergebnissen für großes

Aufsehen. Die heute 14-jährige

Anna Rupprecht schaffte im vorigen

Jahr mit dem Gewinn des Deutschen

Meistertitels – wohlgemerkt: bei den

Erwachsenen – eine große Überraschung.

Zudem war sie bereits schon

häufiger auch international in der

Weltspitze zu sehen.

Das gleiche gilt für ihre 19-jährige

Vereinskollegin Carina Vogt, die besonders

bei den Junioren-Weltmeisterschaften

der vergangenen Jahre in

beeindruckender Regelmäßigkeit unter

die besten Zehn sprang. Für beide

stellt Olympia 2014 ein großes Ziel

dar, denn erst im Frühjahr dieses Jahres

wurde das Damen-Skispringen offiziell

in das olympische Programm

für die Winterspiele in Sotschi (Russland)

aufgenommen.

In diesem Winter gibt es zudem erstmals

einen offiziellen Damen-Skisprung-Weltcup

mit regelmäßigen

TV-Übertragungszeiten. Beim Auftakt

Anfang Dezember war zwar

noch keine der beiden „SCDlerinnen“

am Start: Anna Rupprecht durfte

nicht starten, da sie erst Ende Dezember

ihren 15. Geburtstag feiert

und daher die Mindestaltersregelung

eine Teilnahme verhinderte. Carina

Vogt musste zum Weltcup-Auftakt –

wegen einer längeren Abiturs-Pause

im Frühjahr – noch die Rolle als Ersatzfrau

einnehmen. Im neuen Jahr

werden beide sicher regelmäßig bei

Weltcupspringen mit dabei sein.

Während mit Kevin Horlacher und

dem ebenfalls talentierten und zur

Jugendnationalmannschaft gehörenden

19-jährigen Jan Mayländer zwei

Sportler des SC Degenfeld im

Schwarzwald am dortigen Bundesstützpunkt

trainieren, absolvieren

Carina Vogt, Anna Rupprecht und,

(Fortsetzung auf S. 13)


(Fortsetzung von S. 12)

zahlreiche weitere hoffnungsvolle

Athleten ihr Training regelmäßig vor

Ort in Degenfeld.

Die Jüngeren trainieren hier etwa

zwei bis drei Mal bzw. später auch öfters

in der Woche und nutzen dabei

insbesondere auch die vor Ort befindlichen

Sommersprungschanzen. Die

Älteren – wie Carina und Anna – ha-

INFO

Buben und Mädchen, die

gerne einmal diesen Sport

testen wollen, können sich

jederzeit an die Vereinssportwartin

Petra-Neher

Mack wenden, Tel.

(07171) 85742 oder über

E-Mail an den Verein: info@skiclub-degenfeld.de.

Oder an Trainer Thomas

Aubele: ThomasAubele@gmx.de.

Am 14. Januar

2012 besteht für interessierte

Kinder sogar die

Möglichkeit, auf einer

Schneeschanze und einem

Alpinparcours an einemGrundschulwettkampf

für die eigene Schule

zu starten und so einen

ersten Skisprungwettkampf

mitzumachen. Natürlich

besteht vorher die

ausreichende Möglichkeit

für Testsprünge.

Die heute 14-jährige Anna Rupprecht

hat im vorigen Jahr den

Deutschen Meistertitel geholt.

ben fast täglich Training, häufig in

der Sporthalle in Degenfeld. Da die

Schanzen in Degenfeld für sie mittlerweile

viel zu klein geworden sind,

muss das Sprungtraining mit viel

Fahrtaufwand im Allgäu oder im

Schwarzwald absolviert werden.

Um die Trainingsbedingungen weiter

zu verbessern, arbeitet der Ski-Club

Degenfeld derzeit mit Hochdruck an

den Planungen zum Bau einer größeren

Sommersprungschanze, die dann

auch von älteren Schülern, Jugendlichen

und Erwachsenen für das Leistungssporttraining

genutzt werden

kann. Sie soll Sprünge bis an die 80

Meter zulassen.

Skiclub Degenfeld plant

größere Sommerflugschanze

Zwar gibt es in Degenfeld schon eine

größere Schanze, bei der der Schanzenrekord

momentan bei 100 Metern

liegt. Allerdings kann auf der Schanze

nur im Winter gesprungen werden,

und aufgrund der immer wärmer

werdenden Witterung sind daher die

Trainingsmöglichkeiten hierauf sehr

eingeschränkt.

Dafür veranstaltet der Verein alljährlich

ein internationales Skispringen

mit hochkarätigen Teilnehmerfeldern,

zu denen jeweils zwischen

2000 und 3500 Zuschauer pilgern.

Auch in diesem Winter ist wieder ein

Springen geplant, wobei der Termin

wegen der unsicheren Schneesituation

recht kurzfristig in der örtlichen

Presse bekanntgegeben wird.

Interessierte können sich jedoch auch

regelmäßig über die Internetseite des

Vereins informieren (www.skiclubdegenfeld.de).

SEITE 13

ÜBER 80 JAHRE SKILAUF

AM KALTEN FELD

Im Jahr 1922 wurde der Ski-Club

Degenfeld auf Anregung der Stuttgarter

Skikameraden vom Skiclub

Steinbühl gegründet. Paul Aubele,

Fritz Nagel, Anton Nagel, Alfons

Geiger, Georg Nagel, Georg Hieber

und Michael Rieger trafen sich zur

Gründungsversammlung am 21.

Januar im Gasthaus „Hirsch“ in Degenfeld.

Im Protokoll formulierten

die sieben Gründungsmitglieder:

„Zweck des Clubs ist es, den Skilauf

am Kalten Feld zu fördern, zu

pflegen und zu verbessern.“ 1926

wurde die erste Schanze eingeweiht

und 1927 die erste Schwäbische

Meisterschaft ausgetragen.

Degenfeld und das Kalte Feld wurden

damit in den 1920er Jahren zu

dem Wintersportort für den Großraum

Stuttgart.


SEITE 14

„REINSCHNUPPERN“

IST JEDERZEIT ERLAUBT

Bezirkssportwart Alexander Berger

trainiert mit den Langläufern des

Skiclubs Heubach-Bartholomä jeden

Dienstag und jeden Donnerstag

auf der 1000-Meter-Bahn in Bartholomä

unter Flutlicht. Die Rundstrecke

soll in den kommenden

Jahren sogar auf 2,5 bis drei Kilometer

ausgebaut werden. „Neueinsteiger,

die ‘reinschnuppern wollen,

sind immer willkommen“, sagt Trainer

Berger. Eine Vereinsmitgliedschaft

müsse deswegen nicht

gleich abgeschlossen werden. Trainiert

wird dort in Gruppen, die nach

Leistungsstand eingeteilt sind. Ältere

Neueinsteiger dürften also keine

Scheu davor haben, mit jungen,

schnellen Sportlern zu laufen. „Bei

uns funktioniert das bisher wunderbar“,

sagt Berger.

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„SPASS AM LAUFEN VERMITTELN“

Alexander Berger ist Langlauftrainer – auch für junge Spitzenläufer

Langlauf ist als Gesundheitssport

sehr beliebt. Auch auf der Ostalb

werden in der kurzen Schneesaison

die Loipen rege genutzt. Als

Leistungssport wird die technisch

anspruchsvolle Disziplin eher selten

betrieben. Dabei gibt es richtig

erfolgreiche Nachswuchsläufer

aus der Region. Davon und

mehr erzählt Bezirkssportwart

Alexander Berger im Interview.

BENJAMIN LEIDENBERGER

Wie ist denn das Langlaufen auf der

Ostalb verwurzelt?

Alexander Berger: Gut. Denn als Gesundheitssport

ist Langlaufen grundsätzlich

für jedermann geeignet, vom

Kleinkind bis zum Senior. Und der

Skibezirk Ostalb zieht sich ja von

Heubach bis Heidenheim, über die

Kapfenburg und fast bis nach Crailsheim

hin. Hier sind viele schöne Loipen

zu finden. Dass das Langlaufen

sehr beliebt ist, sieht man schon allein

daran, dass die Wanderparkplätze

komplett belegt sind, wenn im

Winter die Loipen frisch gespurt sind.

Aber Heubach ist der einzige Verein,

der noch eine aktive Rennmannschaft

stellt.

Reichen die Bedingungen aus, um die

Basis für Erfolge zu legen?

Es ist schon eine Frage des Einstiegsalters.

Bei uns trainieren 20 bis 25

Kinder, Tobias Weyer läuft als Jugendlicher

unter den Top Ten in

Deutschland. Und der 22-jährige Aalener

Max Olex hat es an die Interna-

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Alexander Berger inmitten seiner Trainingsgruppe, beim ersten Training

des Winters auf frisch gefallenem Schnee am Abend des Nikolaustages

2011.

tionale Spitze geschafft. Und das obwohl

er erst mit 13 angefangen hat

zu laufen. Auch wenn die Schneesaison

auf der Ostalb kurz ist, trainieren

wir hier dennoch über das ganze

Jahr.

Auf was sollte man noch achten,

wenn man mit dem Sport anfängt?

Als Einsteiger sollte man bei der Ausrüstung

nicht an der falschen Stelle

sparen. Sonst hat man schnell kalte

Füße wegen nasser Schuhe. Auch ein

altes Binding-System kann einem

schnell den Spaß verderben. Da hat

es ja eine wahnsinnige Entwicklung

gegeben. Die Materialien sind langlebig.

Grundsätzlich sollte man sich

schon professionellen Rat holen –

zum Beispiel in Skischulen. Auf Skibörsen

braucht es auch Glück, gutes

Material zu finden. Generell eignen

sich für Anfänger eher Schuppenski

als Wachsski. Das Präparieren ist eine

Kunst für sich und dauert jedes Mal

mindestens eine halbe Stunde. Den

Schuppenski zieht man aus dem Skisack

und kann loslaufen.

Was ist eigentlich populärer, Skating

oder klassische Technik?

Skating ist schon attraktiver, aber wir

trainieren gerade weil es unbeliebter

ist zuerst den klassischen Stil. Freistil

wird erst ab den Schülern 12 trainiert.

Lohnt es sich denn überhaupt, sich einem

Verein anzuschließen?

Grundsätzlich läuft jeder für sich, da

besteht keine Verpflichtung. Aber im

Verein kann man in Gesellschaft laufen,

es gibt auch eine Gemeinschaft

außerhalb der Loipe. Außerdem engagieren

sich die Vereine ehrenamtlich,

zum Beispiel beim Spuren. Da

muss man sich sorgen, dass diese Ehrenamtlichen

– auch als Trainer –

aussterben. Es gibt immer weniger

Leute, die sich zutrauen, anderen etwas

beizubringen. Dabei geht es

auch mir letztlich nur darum, Spaß

am Laufen zu vermitteln.

DSV Skischule

Saisonprogramm 2011/2012

Ski- und Snowboardkurse

am Ostalb-Skilift, Aalen

oder bei unseren Ausfahrten

14. 01. 2012 Serfaus-Fiss-Ladies

21. 01. 2012 Silvretta-Montafon

04. 02. 2012 Oberjoch, Familientour

14. 03. 2012 Oberjoch, Frauenpower

21. 03. 2012 Klostertal-Sonnenkopf

31. 03 + 01. 04. 2012 Gerlos/Zillertal 3000

DSV Skischule snow & fun | 73434 Aalen | Hofherrnweiler-Unterrombach

www.tsg-ski.de


IM KANU

DURCH

ALASKA

Claudia Reusch ist Inhaberin von Skitotal.

Sie ist staatlich geprüfte Skiund

Skilanglauflehrerin (DSLV), staatlich

geprüfte Sportlehrerin Trainerin

(IHK) und seit über 20 Jahren im Freizeitmanagement

tätig.

Unter anderem hat sie die Mont

Blanc Nordwand mit Ski bezwungen,

den dritten Platz beim Honolulu International

Triathlon erkämpft, hat

Alaska mit dem Kanu durchquert, hat

mit dem Mountainbike die Alpen

überquert, und drei Jahre den Herzblatt-Hubschrauber

betreut. Zu ihren

Hobbies zählen Skifahren, Skaten,

Freeriden, Golfen, Radeln, Reisen, Lachen,Abenteuer,

Back Gammon,

gut Essen

und Trinken und

das Leben täglich

genießen.

Claudia Reusch

Ski - Coaching

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Skitotal, so nennt sich die Ski- und Schneesportschule, die sich ausschließlich auf

hoch-anspruchsvolles Klientel spezialisiert hat. Und der Service soll dem Namen

alle Ehren machen – eben total sein. Dazu versteht sich Skitotal als Gegenentwurf

zur „klassischen“ Skischule: Es gibt weder offene Gruppenkurse, noch feste Kurstermine

und -zeiten. Auch die Wahl des Ortes ist völlig frei, selbst wenn der Kurs

über mehrere Tage gehen sollte.

Der Rundum-Service umfasst zudem einen kostenlosen Transfer vom Hotel ins

Skigebiet und Liftkarten, die der Lehrer vorab besorgt. Sollte eine Leihausrüstung

benötigt werden, wird diese dem Kunden ins Hotel gebracht – mit mehreren Paar

Schuhen zur Auswahl natürlich. Es kann in bis zu fünf Unterrichtssprachen

gelehrt werden, wobei häufig auf eine individuelle

Video-Analyse zurückgegriffen wird.

Exklusive Action-Tage im Schnee kann man bei Skitotal buchen. Beispielsweise

spaßige Schneeschuhtouren.

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Skiprivatschule im Allgäu macht Träume wahr

So haben Sie Skischule noch nie

erlebt. Service bis ins kleinste Detail

ist für Skitotal-Inhaberin

Claudia Reusch nach über zehn

Jahren in einem Fünf-Sterne-Tophotel

Herzenssache.

Von der Sonnencreme bis zur Ersatzbrille,

vom Transfer bis zur Liftkarte –

Skitotal kümmert sich um alles und

die Gäste genießen den Tag. Über 25

Jahre Erfahrung zeichnen die staatlich

geprüfte Skilehrerin Claudia

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Flexibilität

Reusch aus – davon zwölf Jahre als

Skischulleiterin. Dazu das geballte

Know-how des Skitotal-Schneesportlehrerteams.

Die Schneesportlehrer

und -lehrerinnen des Skitotal-Teams

sind Einheimische oder seit vielen

Jahren auf den Pisten und Loipen des

Allgäus unterwegs.

Das Team richtet sich flexibel nach

den Kundenwünschen. Morgen später

starten? Übermorgen ein anderes

Skigebiet? Pause machen? Kein Problem

– ganz wie Sie wollen.

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87527 Sonthofen

SEITE 15

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Ski-Total, Sonthofen, Tel. (08321)

61 899 55, Mobil: 0151 27 144107

E-Mail: kontakt@ski-total.info

Mobil: +49 (0)151 - 27 144 107

E-Mail: kontakt@ski-total.info

Info: www.ski-total.info


SEITE 16

...UND WENN SIE’S

GENAU WISSEN WOLLEN

Dieter Gerstner kümmert

sich um die städtischen Loipen

auf dem Härtsfeld.

Loipen rund um Aalen: Aktuelle

Schneelage unter Tel. (07361)

522358 oder 0162 2927824

Loipenbeschreibungen: www.aalen.de

(Sport/Wintersport/Loipen

rund um Aalen). Loipenkarte für einen

Euro beim Touristik-Service Aalen,

E-Mail: touristik-service@aalen.de.

Auskünfte über die aktuelle

Schneelage: Touristik-Service Aalen,

Tel. (07361) 522358 oder 0162

2927824.

Karte der Loipen auf dem Albuch:

www.ostalb-net.de (TG SagenhafterAlbuch/Freizeit-Tourismus/Wintersport)

Infotelefon Skilift: (07173)

71114 oder (07361) 44448. Weitere

Infos: www.bartholomae.de oder

www.sport-boerse-aalen.de.

RUND UM

DEN BERG

Hans-Jürgen Fuchs, Vorsitzender des

TSV Oberkochen, sorgt mit der TSV-

Skiabteilung dafür, dass um den

Volkmarsberg auf drei Routen gelaufen

werden kann. Ein Ketten-Quad

wurde extra angeschafft, um für Skating

und klassischen Stil spuren zu

können. Vom Skigebiet aus gibt es

einen fünf Kilometer langen Kurs im

Wolfertstal, sechs Kilometer Spur

Richtung Tauchenweiler und eine

vier Kilometer lange „Kanzelrunde“.

SPUREN IM

MAUERTAL

Die Loipe Mauertal-Spur befindet

sich bei Steinheim am Albuch. Einstiegsmöglichkeiten

gibt es beim

Parkplatz des „Mauertal-Lifts“ am

nördlichen Ortsrand von Söhnstetten.

Die Zufahrt ist von der Bundesstraße

466 her ausgeschildert. Die Mauertal-Spur

ist eine sportliche Strecke,

die mit ihren scharfen Anstiegen und

Abfahrten eine echte Herausforderung

darstellt. Bei günstiger Schneelage

wird gegenüber des Einstiegs

eine kurze, sportliche Skatingstrecke

angeboten.

(Info: Gemeindeverwaltung Steinheim,

Tel. (07329) 960656, E-Mail:

c.abele@steinheim.com)

SKATING BEI

LAUTERBURG

Insgesamt 30 Kilometer geloipte

Spuren rund um Lauterburg verspricht

Bobby Krapp, der zusammen

mit Lutz Senf das Skizentrum Hirtenteich

betreibt und die Loipen bei Lauterburg

pflegt. Überwiegend klassisch,

in verschiedenen Schwierigkeitsstufen,

geht es von den Einstiegspunkten

Wental, Tauchenweiler

und Lauterburg aus auf die Pisten.

Geskatet werden kann nur in Lauterburg.

NACHTS IN

DIE LOIPE

Die Heide am Hornberg und die

Hochfläche auf dem Kalten Feld bieten

in den Wintermonaten hervorragende

Möglichkeiten für sportliche

und bewegliche Aktivitäten. Eine

Nachtloipe gibt es an der Winterhalde

bei Degenfeld. Betreiber ist der

SC-Degenfeld, der gemeinsam mit

dem Schneeschuhverein Schwäbisch

Gmünd die Loipe pflegt. Wenn der

Skilift in Betrieb ist, ist auch die Loipe

mit Flutlicht ausgeleuchtet. Die Loipe

befindet sich links am Skilift, gestartet

wird vom Lift. Nach einem Anstieg

von etwa 100 Metern bei 17

Höhenmeter beginnt der Rundkurs

von einer Gesamtlänge von 1,6 Kilometern.

Bei einem Start von der Talstation

bis zum Schanzenauslauf

werden über eine Strecke von 1,5 Kilometer

80 Höhenmeter überwunden.

Danach folgt eine Abfahrt parallel

zur Skipiste von knapp 400 Metern.

Langlaufen in Skating-Technik: Möglich ist das beispielsweise in der zwölf Kilometer langen Loipe auf

dem Härtsfeld, die wie eine Acht angelegt ist – von Neubau, an Brastelburg und Simmisweiler vorbei

bis nach Arlesberg und zurück. (Fotos: Oliver Giers)

NIX WIE RAUS IN DIE SPUR

Einige Tipps für den Skiausdauersport auf der Ostalb

Sonnenschein, klare Luft, eisige

Temperaturen. Und wenn dazu

dann noch die Loipen für die

Langläufer frisch gespurt sind,

heißt es: nix wie raus! Aber wohin?

Wir geben einige Tipps, wo

der Skiausdauersport auf der

Ostalb betrieben werden kann.

Um die städtischen Loipen auf dem

Härtsfeld kümmert sich Dieter

Gerstner, Geschäftsführer der Ostalb-Skilifte.

„Wir konzentrieren uns

auf die schneereiche nördliche

Härtsfeld-Region“, erklärt er. So

werde am Langert und nach Ebnat

nicht mehr gespurt. Dafür halte

man – bei ausreichender Schneela-

ge – die Loipe von Neubau, an Brastelburg

und Simmisweiler vorbei bis

nach Arlesberg in Topzustand. Eine

Zwölf-Kilometer-lange Loipe, die

wie eine Acht angelegt ist.

In der vergangenen Saison hat sich

diese Loipe durchgehend bis Mitte

März gehalten. „Da kann man noch

fahren, wenn unten in der Stadt

schon die Straßencafés eröffnet haben“,

sagt Gerstner. Die Zwölf-Kilometer-Schleife

wird sowohl für Parallel-

als auch Skatinglauf präpariert,

„mit technischen Gleitpassagen

und knackigen Anstiegen“. Einstiegsmöglichkeiten

gibt es am

Wanderparkplatz Neubau und am

Vierwegzeiger.

Der Skilift-Geschäftsführer wirbt

um Verständnis, dass nach gehörigem

Schneefall über Nacht nicht

schon am anderen Morgen die Loipen

gespurt sein können. Das Loipenspuren,

sagt er, sei mit einem

erheblichen Zeitaufwand verbunden,

zumal die Schneeraupe schon

fast 40 Jahre alt sei. „Wenn 50 Meter

vor mir ein Langläufer geht, hole

ich den mit meiner Pistenraupe und

Spurschlitten nicht ein.“ Dieter

Gerstner und zwei Mitarbeiter der

Ostalb-Skilift GmbH pflegen die

Loipen am nördlichen Rand des

Härtsfelds.

(Info: www.ostalb-skilifte.de

Schneetelefon 0162/2927824)

DURCHS

KUGELTAL

Hinter Arlesberg führt die Parallel-

Loipe unter der Autobahn hindurch

nach Hülen. Ab der A7 übernimmt

der Skiclub Kapfenburg das Spuren.

„Es ist wahrscheinlich der schönste

Loipenabschnitt auf dem Härtsfeld“,

urteilt der Hülener Ortsvorsteher Felix

Auracher über den rund sechs Kilometer

langen Kurs, der unterhalb

der Kapfenburg durchs Kugeltal in

Richtung Beuren führt. Ausgangspunkt

ist der Wanderparkplatz am

Ortseingang von Hülen. Erstmals

bietet der Skiclub Kapfenburg ab dieser

Saison Langlaufkurse im heimischen

Gelände. Geschult wird sowohl

in der klassischen Technik, als

auch die Skating-Technik.

(Info: www.skiclub-kapfenburg.de,

oder E-Mail an: skikurse@skiclubkapfenburg.de)

LOIPELN AM

ALBUCH

Auch der Albuch rüstet sich, sobald

ausreichend Flocken fallen. In der

vergangenen Saison waren mehr als

90 Kilometer Loipe gespurt in er so

genannten Parallelloipe für Sportler,

die den klassischen Stil bevorzugen.

Und 40 Kilometer für Skater. Thomas

Kuhn ist Bartholomäer Bürgermeister

und Geschäftsführer der Touristikgemeinschaft

Sagenhafter Albuch. Er

selbst loipelt am liebsten am Bärenberg

oder fährt über Rötenbach in

Richtung Heidhöfe. An beiden Touren

schätzt Kuhn, dass er von zuhause

aus starten kann. Als besondere

Attraktion bietet der Skiclub Heubach-Bartholomä

eine beleuchtete

Skaterloipe, in der auch abends Langlauf

betrieben werden kann.

BEI DER

KARTBAHN

Auch bei Bopfingen gibt’s Loipen:

Auf zwei parallelen Spuren kann vom

Wanderparkplatz bei Riffingen aus in

die 6,8-Kilometer-Strecke gestartet

werden oder von der MSC-Kartbahnanlage

aus auf eine Runde. „Bei Bedarf

können wir oberhalb der Liftanlage

am Sandberg noch einen Skating-Rundkurs

einrichten“, sagt Günther

Schiele, Betriebsleiter des Lifts.

DAS KALTE

FELD RUFT

Kalte-Feld-Loipe: Auf dem Hornberg

rund um das Schafhaus befindet sich

ein Rundkurs von ca. 2,5 Kilometern,

in klassischer Spur sowie eine Freistilstrecke.

Für Anfänger ist die Spur

sehr gut geeignet. Über einen Anstieg

gelangt man in die reizvolle

Landschaft des Kalten Feldes. Einstiegsmöglichkeit

ist am Parkplatz

Hornberg. Der TV Weiler in den Bergen

pflegt die Loipe rund um den

Schafstall am Hornberg. Gesamstrecke:

10,5 Kilometer, Höhenunterschied:

650 bis 780 Meter.

INS WEITE

WELLAND

Beim Skilift Trübenreute spurt der

Skiclub Dewangen eine 15 Kilometer

lange Loipe, die an Fachsenfeld vorbei

übers Scheurenfeld zurück nach

Trübenreute führt.

SEITE 17

HIER FINDEN SIE WEITERE

LOIPENDETAILS:

Loipen bei Ellwangen, beispielsweise

Schönenberg-Loipe oder Rotenbach-Loipe:

Tourist Information,

Spitalstr.4, 73479 Ellwangen, Tel.

(07961) 84303, www.ellwangen.de

Loipen bei Rosenberg: Ski- und

Tennisclub Rosenberg (Franz

Schneider) Tel. (07967) 8546

Loipen auf dem Härtsfeld:

www.wetterglas.de/Loipen

Steinheim am Albuch: Loipe Mauertal-Spur,

Gemeindeverwaltung

Steinheim, Tel. (07329) 960656,

E-mail: c.abele@steinheim.com,

www.steinheim.com

Kalte-Feld-Loipe am Hornberg: Loipenzentrum

Hornberg,

www.tv-weiler.de/Ski/Loipenzentrum,

Infotelefon: 0162 5328940

oder 0176/446 36 029. Loipenplan

für zwei Euro erhältlich bei: i-punkt

Schwäbisch Gmünd, Marktplatz 31/

1, 73525 Schwäbisch Gmünd, Tel.

(07171) 603 4250.

Loipe an der Winterhalde (Nachtloipe):www.sv-gmuend.de/skiliftwinterhalde/loipe

Loipen bei Heidenheim: Tourist-Information,

Hauptstr. 34, Heidenheim,

Tel. (07321) 3274910,

E-mail: tourist-information@heidenheim.de


Lebensfreude

unter

fünf

Sternen

HolidayCheck Top Hotel 2011

Jeder einzelne der „fünf“ Sterne wird hier gelebt – auf

hohem Niveau, aber nicht abgehoben! Familie Frank

und ihr engagiertes Team schaffen eine Atmosphäre aus

guter Laune, Wärme und Stil. Eine ideale Umgebung für

alle Genussmenschen und Wellnessliebhaber.

Als südlichstes 5-Sterne Hotel Deutschlands liegt das

Parkhotel Frank am Rande von Oberstdorf, umgeben

vom Bergpanorama der Allgäuer Hochalpen. Winterfans

dürfen sich auf 120 km schneesichere Skipisten

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Feinsten tun ihr Übriges, um sich hier rasch vom Alltag

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gräflicher Jagd- und Feriensitz der Familie von Geldern-

Egmont und wurde um 1911 erbaut.

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abschalten und entspannen nicht schwer. Dank der idealen

Lage, befinden sich Winterwanderwege und Loipen

in unmittelbarer Nähe. Nutzen Sie die Gelegenheit

und erleben Sie den 400 Gipfel-Panoramablick vom

Nebelhorn (2.224 m) aus.

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Geldernhaus-Gäste können kostenfrei die Wellnesslandschaft

und das Freizeitprogramm im 5*-Parkhotel

Frank, direkt gegenüber, nutzen.

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die Region Oberstdorf/Kleinwalsertal

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Hotel Garni

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87561 Oberstdorf

Tel. 0 83 22 – 9 77 57-0

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Parkhotel Frank

Wohnen in stilvollem Ambiente –

dieses Versprechen hält das mit

fünf Sternen bedachte Parkhotel

Frank in Oberstdorf. Aber auch

Essen und Trinken wird hier zur

schönsten Nebensache.

Einen Hauch von Luxus bietet das

Wohnen beispielsweise in der Gar-

Das Geschäftsführerehepaar Cora

und Robert Frank.

Viel Holz, viel Licht, viel Gemütlichkeit mit einem Hauch von Luxus:

Das ist die besondere Note des Parkhotel Frank in Oberstdorf.

tenvilla. Feng Shui stand Pate bei allen

Überlegungen, in biologischer

Bauweise ein hohes Maß an Wohngefühl

zu vermitteln. In neun eleganten

Appartements und Suiten im

Landhausstil erwartet den Gast

höchster Wohnkomfort: herrlich ruhig,

mit Bilderbuchblick in die Berge.

Große Fenster und Balkone, lichte

Erdfarben, luxuriöse Bäder – und jedes

Zimmer anders in Zuschnitt, Farbgebung

und Ausstattung. Die Suiten

und Appartements sind eingerichtet

in edlem Kirschbaum, heimischer

Fichte oder – im „Wilden Männle“ –

in etwa 200-jährigem originalen Altholz.

Auch im neuen Ostflügel lässt sich’s

Sportangebot im SCA

365 Tage im Jahr aktiv

Ostalbskischule

Vom Bambini bis zum Senior: Ski- & Snowboardkurse der DSV

Ostalbskischule bei geeigneter Schneelage im Skizentrum

Hirtenteich und am Ostalb-Skilift.

Nordic Walking jeden Dienstag 19°°Uhr

Ski- & Fitness-Gymnastik

jeden Donnerstag ab19°° Uhr, Max-Eyth-Halle, Aalen

Damengymnastik

jeden Dienstag ab 20°°Uhr, Max-Eyth-Halle, Aalen

Stammtisch

jeden 1. Freitag im Monat im Gasthaus zum Engel, Aalen

Mit Ski & Snowboard on Tour . . .

bei Interesse bitte per Mail melden: 2.vorstand@ski-club-aalen.de,

dann werdet ihr in den Infoverteiler aufgenommen und

benachrichtigt, wenn eine Tour angesagt ist.

Familienfreizeit 04. - 08.01.2012

auf der Hütte Untere Bierenwang Alpe, Fellhorn

Jugendcamp 22. - 26.02.2012

auf der Hütte Untere Bierenwang Alpe, Fellhorn

nur für Jugendliche von 12 - 17 Jahre (keine Anfänger)

Hüttenwochenende 30.03. - 01.04.2012

auf der Hütte Untere Bierenwang Alpe, Fellhorn

himmlisch wohnen und schlafen in

zwölf Wohn(t)räumen. Diese Oasen

der Ruhe sind eingerichtet in warmen

Farben, dezent und elegant. In den

Suiten erwarten den Gast modernste

technische Annehmlichkeiten und

eine individuelle und hochwertige

Badeausstattung.

Die Liebe aber – die lässt das Parkhotel

Frank durch den Magen gehen.

Zartgebratenes, Leichtüberbackenes,

Cremiggeschlagenes, Hausgeräuchertes,

Scharfexotisches – das Küchenteam

weiß die Gaumen der Gäste

aufs Trefflichste zu verwöhnen.

Und Maître Stadlhofer, Sommelier

des Jahres, ergänzt die Spezialitäten

durch Raritäten aus dem Weinkeller.

SEITE 19

DAS GELDERNHAUS,

TRAUMHAFT UND FEIN

Keine hundert Meter vom Parkhotel

Frank entfernt liegt das Tochterhotel

Geldernhaus. Ein traumhaft kleines,

feines Hotel Garni. Ausgestattet mit

entzückenden Zimmern und Appartements

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Ashley-Stil für sehr individuelles

Wohnen. Gäste des Geldernhauses

genießenalleAnnehmlichkeitendes

Parkhotels Frank.

Ostalb Skischule

Skischulleiter Martin Kraft

Tel. 01 72 - 7 37 02 92

Geschäftsf. Leiter Norbert Döhring

Tel. 0 73 61 - 6 61 71

Geschäftsstelle

Am Schimmelberg 30

73433 Aalen

Telefon 0 73 61 - 74 06 24

Fax 0 73 61 - 74 06 27

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und Skilift in ca. 300 m. Busstation und Taxistand direkt

am Hotel. Zum Stadtzentrum Aalen 2,5 km. Zum Bahnhof 3,0 km.

Unser besonderes Angebot für Sie:

Bed & Breakfast Plus

• Übernachtung im komfortablen Standardzimmer

• Teilnahme am umfangreichen RAMADA MORNINGS

Frühstücksbuffet

• Begrüßungsdrink in der Kaminbar

• Kuscheliger Leihbademantel

• Eine Flasche Mineralwasser bei Anreise auf dem Zimmer

• Täglich 1x Eintritt in die Limes-Thermen inkl. Nutzung

der separaten Saunalandschaft (max. 90 Min.)

ab 54.- Euro pro Person

im DZ

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Tel.: +49 (0) 73 61 9 44-0 · Fax: +49 (0) 73 61 9 44-5 50

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ÜBER AALENS DÄCHERN

Warme Alternative zu einem kalten Skitag

Wenn es draußen kalt ist, die

Schneeflocken tanzen und der

Wind um die Ecken braust, dann

kann ein Aufenthalt in den Limesthermen

zu einem kleinen Urlaub

zwischendurch werden. Es ist

eine andere Art von Winteraktivität,

eine, die Körper und Seele so

richtig gut tut, wo Entspannung

und sich wohlfühlen im Vordergrund

steht.

SIBYLLE SCHWENK

Heute gönnen sich Edith und Klaus

Berberich aus Aalen mal etwas ganz

Besonderes: Sie genießen bei kaltem

Schmuddelwetter einen Aufenthalt

hoch über den Dächern von Aalen, in

den Limesthermen. Die Kinder sind in

der Schule und Klaus Berberich hat

heute frei.

„Im Winter finden wir es hier besonders

schön“, sind sich die Berberichs

einig und ruhen auf den bequemen

Liegestühlen am Hauptbecken der Limes-Thermen.

Davor waren sie einige

Zeit im Außenbecken und ließen

sich von den Düsen am Rücken und

im Nacken massieren. „Das tut so

richtig gut“, schwärmt das Paar.

Auch mit ihren Kindern kommen sie

gerne in die Limesthermen, besonders

im Winter und gerne auch

abends. Die Beleuchtung sei dann so

schön und der Blick über Aalen. „Unsere

Kinder lieben die Regenwalddusche“,

plaudert Edith Berberich.

Doch heute genießen sie den Vormittag

zu zweit.

Seit 1985 gehören die Limesthermen

zu einem beliebten Ausflugsort. Der

römisch-antike Stil des Thermalbades,

die verschiedenen Becken und

die Massagedüsen, die Therapiemöglichkeiten

und ein großer Saunakomplex

haben ihre Liebhaber gefunden.

Von den Limesthermen aus hat

man eine wunderbare Sicht über die

Stadt. Bei einer Bohrung am Schwäbischen

Lineament wurde an einer

Schichtenverwerfung das Heilwasser

in 650 Metern Tiefe entdeckt. Es handelt

sich um eine fluoridhaltige Calcium-Natrium-Sulfat-Therme

mit Mineralwasser.

Die Temperatur am

Brunnenaustritt liegt bei 36,4 Grad

Celsius und ist deshalb nach Aussage

von Fachleuten besonders gut für

Therapiezwecke geeignet.

„Bei uns gibt es regelmäßig Aquagymnastik,

aber auch die Rheumaliga

ist beispielsweise im wöchentlichen

Turnus da“, berichtet Margret

Klopfer vom Bäderteam. Am Wochenende

und abends strömen eher

jüngere Badegäste und Familien in

die Thermen, vormittags sind es die

Senioren.

Ein kleiner Urlaub

immer Montagvormittags

So wie Anton Vaas aus Baldern, der

jeden Montagvormittag in den Limesthermen

„einen kleinen Urlaub

genießt“. Seine Frau wurde an den

Knien operiert und bekommt Anwendungen.

Währenddessen streift Anton

Vaas durch das vielfältige Badeund

Wellnessangebot in den Thermen.

Gezielt macht er Wechselbäder

zur Stärkung des Immunsystems,

nutzt die Kneipp-Anlage und macht

im Vitalium ein Salzdampfbad. „Das

ist sehr gut für die Atemwege“, weiß

Anton Vaas. Anschließend geht er in

die „normale“ Sauna und in den Ruheraum,

wo er den herrlichen Ausblick

über Aalen genießt. Nach knapp

drei Stunden fühlt er sich wie neu geboren.

„Der Besuch hier ist immer das Highlight

der Woche“, meint Anton Vaas.

Müde sei er nach allem gar nicht. Er

fühlt sich frisch und rundum wohl.

Und das mitten im Winter.

Edith und Klaus Berberich genießen ihren Wellness-Vormittag in den

Limesthermen. (Foto: sik)


CAMPING IM

SCHNEE

Beim Hirtenteich

Camping im Winter? Aber ja! Der

Campingplatz Hirtenteich in Lauterburg

bietet ganzjähriges Campingvergnügen.

Denn dort, „wo

es einen Kittel kälter ist als anderswo“,

sind die Wintersportmöglichkeiten

gleich nochmal so

gut.

SANDRA FISCHER

„Wir haben ganzjährig geöffnet“, erzählt

das Pächterehepaar Claudia

und Alfred Heinrich. Von den rund

130 belegten Dauercamper-Einheiten

kommen rund 40 Prozent auch

im Winter, um die verschneite Ostalb

zu genießen.

Mit dem Winter-Spezial-Angebot haben

Wohnwagen- und Wohnmobil-

Besitzer darüber hinaus die Möglichkeit,

das Gefährt über den Winter abzustellen,

auch wenn sie keine Tage

im Schnee verbringen möchten. Wer

keines dieser Fahrzeuge besitzt und

trotzdem mal Lust auf Campingspaß

im Schnee hat, kann einen der drei

Mietwohnwägen beanspruchen. In

unmittelbarer Nähe wartet Pistenspaß

pur: Wer Skifahren liebt, kann

Bike · Ski·Teamsport

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• Top Bikes

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• Langlauf- und Alpinski

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Seit über 15 Jahren Ihr

persönlicher Sport-Partner

in Unterkochen

Rad und Sport Stütz

Dorfmühle 26

73432 Aalen-Unterkochen

Das Pächterehepaar Claudia und Alfred Heinrich lassen sich für die

Wintercamper in Lauterburg einiges einfallen. (Foto: sf)

direkt am Campingplatz auf die Bretter

steigen und ist in wenigen Minuten

auf der Piste oder inmitten der

Langlaufloipe. Wer lieber mit den

Wanderschuhen oder in dicken Stiefeln

unterwegs ist, hat die Natur und

eine verträumte Winterlandschaft direkt

vor der Wohnwagentür.

Den Kindern gefällt’s, wenn Alfred

Heinrich die Wege auf dem Campingplatz

räumt und sich aus den angehäuften

Riesen-Schneemassen tolle

Iglus und Höhlen bauen lassen. Lediglich

ein Rodelhang in Skipistennähe

wäre noch wünschenswert, sagt

Claudia Heinrich. Ausklingen lässt

sich ein Campingtag im Schnee in der

Sauna, welche die Familie Heinrich

auf Wunsch der Gäste einheizt.

Wenn auch manche nach Lauterburg

kommen, um die idyllische Ruhe zu

genießen, muss sich niemand zur Adventszeit,

zu Weihnachten und zu Silvester

im Wohnwagen verkriechen,

wenn er es nicht möchte. Im Advent

wird zusammen gebastelt und der

Weihnachtsmarkt in Essingen besucht.

An Heiligabend kommt alljährlich

der Posaunenchor Lauterburg

und unterhält mit weihnachtlichen

Weisen, anschließend gibt es ein kleines

Beisammensein mit Plätzchen

und Getränken. Und das Silvester-

Feuerwerk lockt auch Nicht-Camper

alljährlich auf den Berg nach Lauterburg

und zu Neujahr gibt es Sekt.

SEITE 21

Filialen Skilifte Reisen Online-Shop

BIS ZUM 2. APRIL FÜR

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Campingplatz Hirtenteich in Essingen-Lauterburg.

Infos per Mail:

campHirtenteich@aol.com, im Internetwww.campingplatz-hirtenteich.de

oder Tel. (07365) 296. Bis

zum 2. April 2012 kann der Wohnwagen

für 1 Euro täglich (zuzüglich

Stromkosten) abgestellt werden.

Bei Anwesenheit fallen Nebensaisongebühren

an. Gaststätte Hirtenteich:

Familie Peter Hagenlocher,

Essingen-Lauterburg, Tel. (07365)

9646874, Mobil 0163 3731433 Öffnungszeiten:

Donnerstag 14 bis 24

Uhr, Dienstag, Mittwoch, Freitag bis

Sonntag, feiertags 10.30 bis 24 Uhr.

Weitere Öffnungszeiten für Gruppen

und Feste auf Anfrage. Warme Küche

von 11.30 bis 14 Uhr, von 17 bis

21 Uhr.

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SEITE 22

DORADO FÜR

WINTERSPORTFANS

Hülen bei Schloss Kapfenburg hat

ein Dorado für Wintersport-Fans zu

bieten und lockt alljährlich Gäste

aus der gesamten Region. Unweit

von Schloss Kapfenburg gibt es viele

Möglichkeiten, Schnee, Eis und

Winterromantik zu Pferde zu genießen:

Schlittschuhfahren, Schlittenfahren,

den Berg mit den Skiern hinunter

brausen oder die Ausdauer

mit den Langlaufskiern trainieren.

Und abschließend geht’s ins Reiterstüble.

Geöffnet hat es werktags

ab 14 Uhr, Samstag und Sonntag ab

12 Uhr.

AUF DEM

PFERDESCHLITTEN

Ab der Reithalle Auracher in Hülen

geht´s durchs herrliche Kugeltal in

Richtung Elchingen. Bis zu zehn

Personen haben Platz. Die Fahrt

dauert rund anderthalb Stunden,

längere Fahrten sind möglich. Sollte

nicht genügend Schnee liegen,

kann statt des Schlittens die Kutsche

angespannt werden.Die Pferdeschlittenfahrt

kann bei Familie

Auracher gebucht werden, Tel.

(07363) 6080 oder mobil 0175

6333519. Eine 90-minütige Fahrt

kostet 70 Euro, bis zu zehn Personen

finden Platz.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen spurt Stephan Stütz im Winter eine Skating-Trasse bei Simmisweiler.

(Fotos: privat)

NORDIC-SPEED AUF DER TRASSE

Stephan Stütz walzt mit seinem Motorschlitten eine Skating-Trasse

Als sich in den 80er Jahren die

Skating-Technik etablierte, galt

sie als revolutionär im Skilanglauf.

Gegenüber dem klassischen

Stil bietet die Skating-Technik

eine wesentlich höhere Geschwindigkeit,

weil der Ski völlig

auf das Gleiten ausgelegt werden

kann. Stephan Stütz, Inhaber von

„Rad und Sport Stütz“ in Unterkochen,

ist einer der Kenner der

„nordischen“ Szene auf der Ostalb

und liebt besonders das Skating

als dynamische, kraftvolle

Sportart. Er selbst bezeichnet

sich lächelnd als „langlaufverrückt“.

SIBYLLE SCHWENK

Wenn der erste Schnee fällt und sich

eine geschlossene Schneedecke auch

nur andeutet, dann stehen die Fans

des nordischen Skisports in den Startlöchern.

Die langen, schmalen Langlaufskier

werden aus dem Keller geholt,

die Stöcke und die speziellen

Schuhe und natürlich das Wachs.

„Ein wichtiges Thema beim Skating“,

sagt Stephan Stütz.

Gegenüber dem klassischen Langlaufski

nämlich hat der Skatingski nur

eine Gleit- und keine Steigzone in der

Mitte. „Keine Schuppung“, führt Stephan

Stütz aus. Umso wichtiger also

ist das Wachsen. Und die Technik.

Die wesentlichen Elemente der Skating-Technik

sind der Schlittschuhschritt

und der Doppelstockschub.

Dieser entspricht wie die Abfahrts-,

Brems- und Kurventechnik weitgehend

dem klassischen Stil. Durch Ver-

Regelmäßig nimmt Stephan Stütz

bei Skating-Volksläufen teil.

wendung des Schlittschuhschritts

kann der Abstoß vom gleitenden,

sich bewegenden Ski erfolgen, bei

der klassischen Technik muss der Ski

für einen kurzen Moment während

des Abdrucks stehen. Dies ist der

Hauptgrund dafür, dass beim Skating

eine höhere Laufgeschwindigkeit erzielt

werden kann.

Der finnische Langläufer Pauli Siitonen

wandte als einer der ersten diese

Technik an. Seit 1985 werden internationale

Wettkämpfe getrennt in

der klassischen und in der so genannten

„freien“ Technik ausgetragen,

also Skating.

Auch Stephan Stütz nimmt regelmäßig

an Volksläufen teil. Die Liebe zum

Ausdauersport, der Reiz der Geschwindigkeit,

die Bewegung in eiskalter

Luft auf gewalzter Strecke –

das hat für ihn was.

Damit das auch in den heimatlichen

Gefilden möglich ist, spurt Stephan

Stütz im Winter ehrenamtlich eine

Skating-Trasse bei Simmisweiler.

Zwei Kilometer lang. „An schönen

Wintertagen ist hier die Hölle los“,

weiß der sportbegeisterte Stephan

Stütz. Der Vorteil bei der Skating-

Trasse sei, dass nicht ganz so viel

Schnee benötigt wird, wie bei der

klassischen Langlaufloipe. Dennoch

sei der Pflegeaufwand enorm, vor allem,

wenn es dann viel schneit. Doch

die Leidenschaft für den nordischen

Sport treibt ihn immer wieder an,

auch, die Begeisterung weiterzugeben.

Eine gute Ausrüstung ist natürlich

von Vorteil. „Mit 400 bis 500 Euro

sind Sie dabei“, meint Stephan Stütz.

Die Skating-Skier sind etwas kürzer

als die normalen Langlaufskier, die

Stöcke sind dafür etwas länger, die

Skating-Schuhe verfügen über eine

stützende Knöchelmanschette. „Der

Fuß bleibt statisch“, erklärt der Nordic-Spezialist.

Eine gute Anpassung

der Skier ist für ihn unerlässlich. Genauso

unerlässlich, wie für ihn der

Langlauf selbst ist. „Nach einem Tag

alpinem Skifahren noch eine Runde

Skating, das hat schon was“, ist Stephan

Stütz überzeugt. So wie es sich

für einen gestandenen Nordic-Fan

eben gehört.


AUF DEM

AKIA ZU

TALE

DRK-Bergwacht Aalen

Toll im Skifahren, bergbegeistert

und dann auch noch Naturfreund?

Dies alles sind Eigenschaften,

die Mann oder Frau bei

der Bergwacht braucht. Im Winter

sind es verletzte Ski-, Snowboardfahrer

und Rodler, im Sommer

die Mountainbikefahrer oder

Kletterer, die bei Unglücken aus

unwegsamem Gelände gerettet

werden müssen.

SANDRA FISCHER

Wie auch immer: Ein Sturz, ein Zusammenstoß

auf der Skipiste oder

sonstiges Unwohlsein – die Bergwacht

kommt zum Verunglückten

oder Hilfesuchenden, egal wo er sich

befindet.

Im Winter betreut die Aalener Bergwacht

ehrenamtlich die Skigebiete

am Hirtenteich und am Ostalb Skilift.

Ebenso gehören die Langlaufloipen

im Altkreis Aalen dazu. Im vergangenen

Winter hatte die Bergwacht 16

Einsätze, im Sommer zwei. Grundsätzlich

passiert inzwischen weniger,

dafür aber mit umso schlimmeren

Folgen, „wenn’s mal kracht“.

Bereitschaftsleiter Manfred Kluge,

seit fast 40 Jahren aktiv bei der Bergwacht

dabei, zählt die Gründe auf:

„Mangelnde Fitness und zu geringes

Fahrkönnen in Verbindung mit einer

zu hohen Geschwindigkeit bei den

Abfahrten.“ Oft sei auch Alkohol mit

im Spiel, der auf der Piste nichts zu

suchen habe. Ebenso führe es zu

klassischen Unfällen, wenn die zehn

Wir ermöglichen

Wintersport in Aalen.

Nutzen Sie die Vorteile mit

der Stadtwerke-Kundenkarte

bei den Ostalb-Skiliften und beim

Eiszauber.

Stadtwerke Aalen GmbH Servicetelefon

Im Hasennest 9 07361 952-255

73433 Aalen Servicefax

www.sw-aalen.de 07361 952-349

Aktive Mitglieder der DRK-Bergwacht Aalen betreuen im Winter ehrenamtlich

die Skigebiete am Hirtenteich und am Ostalb-Skilift. Verunglückte

Wintersportler werden im Akia zu Tale gefahren.

FIS-Regeln, die Verhaltensregeln des

Internationalen Skiverbandes FIS für

Skifahrer und Snowboarder, nicht

eingehalten werden.

Erfährt die Bergwacht von einem Verletzten,

kommt der Akia zum Einsatz.

Dieser Schlitten gleicht einer Aluminiumwanne,

in der der Verletzte liegend

und wettergeschützt in einem

Wärmesack transportiert werden

kann. Doch zuvor gibt es einen ersten

Check: Ist der Patient bei Bewusstsein?

Was macht sein Puls? Gibt es

äußere Verletzungen? „Nach dieser

Bestandsaufnahme wird entschieden,

ob über Funk ein Rettungswagen

gerufen werden muss“, erzählt

Kluge.

„Nach der Übergabe des Verunglückten

schreiben wir unser Protokoll und

der Fall ist für uns abgeschlossen“,

ergänzt er. Immer wieder kann es

auch passieren, dass ein Verletzter –

aus welchen Gründen auch immer–

die Hilfe der Bergwacht ablehnt. „Wir

können niemand zwingen“, sagt er,

allerdings lasse sich dies die Berg-

Stadtwerke

Aalen

wacht schriftlich geben. Kosten müsse

im übrigen keiner fürchten. „Den

finanziellen Aufwand unseres Einsatzes

trägt die Krankenkasse“, sagt der

Bereitschaftsleiter.

Ein schnell erzählter Einsatz, der nicht

darüber hinwegtäuschen darf, wie

aufwändig die Ausbildung zum

„Bergwachtler“ ist. Zwei bis drei Jahre

sollte man investieren. Es gibt die

Möglichkeit, sich für die Bergrettung

Winter oder Sommer oder den Naturschutz

ausbilden zu lassen.

SEITE 23

RETTUNGSSTATIONEN

AN BEIDEN LIFTEN

Die Bergwacht der Bereitschaft Aalen

hat derzeit über 346 Mitglieder.

Von den davon 61 Aktiven sind 33

für den Rettungsdienst einsetzbar,

die restlichen 28 sind im Naturschutz

tätig. Bei Skibetrieb sind die

Rettungsstationen im Hirtenteich

und am Ostalb Skilift wochentags

ab 17 Uhr und am Wochenende

ganztägig besetzt. Nähere Infos

über die DRK-Bergwacht Aalen bei

Manfred Kluge, Tel. (07365) 5704

oder E-Mail: manfredkluge@t-online.de.

Wintersport

mit Spaß


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40 Jahre BAG-Autohaus GmbH in Bopfingen

Das BAG-Autohaus in Bopfingen

feierte in diesem Jahr 40-jähriges

Bestehen. Seit vier Jahrzehnten ist

das Bopfinger Autohaus mit den

beiden führenden deutschen

Automarken Audi und VW auf dem

hart umkämpften Automobilmarkt

erfolgreich, nicht zuletzt dank seiner

vielen zufriedenen, treuen Stammkunden.

Die Erfolgsgeschichte des

BAG-Autohauses begann 1970.

Damals überlegten sich die

Verantwortlichen die Bezugs- und

Absatzgenossenschaft in Bopfingen auf

ein zweites Standbein zu stellen und

landeten nach reiflichen Überlegungen

beim Autogeschäft. „Glückliche

Umstände,“ so das Unternehmen,

„führten zur Marke Audi.“

Bereits 1971 konnte das neue

Audi-Autohaus in der Neuen Nördlinger

Straße 10 eröffnet werden. 1973

fusionierte Audi mit der Marke VW,

und die BAG war nun Vertriebspartner

von zwei der attraktivsten und

erfolgreichsten, deutschen

Automarken. Neben dem

Neuwagengeschäft ist das BAG-Autohaus

seit Jahrzehnten auch im Gebrauchtwagenhandel

sehr erfolgreich.

1985 baute man einen eigenen

Gebrauchtwagen-Pavillon und übernahm

mit der anspruchsvollen Präsentation der

Gebrauchtwagen eine Vorreiterrolle.

Von 1988 bis 1997 folgte ein Jahrzehnt

der stetigen baulichen Erweiterung des

Autohauses: 1988 wurde die Kfz-Werkstatt

durch einen Neubau um über das doppelte

vergrößert und mit modernsten Werkzeugen

und Messgeräten ausgestattet. Gleichzeitig

wurde der hintere Teil des Hofes befestigt

und neu angelegt.

1991 erfolgte der Umbau und die

Modernisierung des Service-Büros

und der Service-Annahme. 1994 wurde

die Tankstelle an ihren jetzigen Standort

verlegt und die Zusammenarbeit

mit der Marke „Shell“ aufgenommen.

1997 baute das Autohaus eine neue

Neuwagen-Ausstellungshalle nach

den Richtlinien der Hersteller VW und

Audi und modernisierte die

Verkäuferbüros.

Ein Meilenstein in der Firmengeschichte

war auch die Trennung der beiden

Automarken im Jahr 2002. Die

Marke Audi zog um in den

Gewerbehof 2 in Bopfingen in ein bereits

bestehendes Gebäude. Im VW-Autohaus

am Stammsitz wurde gleichzeitig

nach den neuesten Richtlinien eine

Dialogannahme für den Service-

Bereich gebaut. 2004

wurde der Service-

Vertrag für Skoda bei

VW integriert.

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30 Jahre quattro

Eine Erfolgsgeschichte

Audi bot den permanenten

Allradantrieb 1980 erstmals

im Modell Audi quattro in

Serien-Straßenfahrzeugen an.

Der Allradantrieb soll im Vergleich

zu den sonst frontangetriebenen

Audi-Fahrzeugen die aktive Sicherheit,

die Traktion und den

Geradeauslauf verbessern.

Im Jahr 1986 veröffentlichte Audi

einen Werbefilm, in dem ein

Audi 100 quattro aus eigener Kraft

eine schneebedeckte fi nnische

Skisprungschanze mit einer

Steigung von 80% hinauffährt.

Der Film wurde bei den

Werbefilmfestspielen in Cannes mit

dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

Zum 25-jährigen Jubiläum des

quattro-Antriebs im Jahr 2005

wurden diese Werbeaufnahmen

auf der gleichen Schanze mit

einem Audi A6 und unter

Beobachtung der Medien

erfolgreich wiederholt.

Mittlerweile ist jeder vierte Audi

mit dem quattro-Antrieb

ausgestattet. Alle Fahrzeuge

der sportlichen Audi „S“- und

„RS“-Baureihen sind serienmäßig

mit dem quattro-Antrieb

ausgestattet.

Entdecken Sie bei uns den neuen Audi Q3

Erleben Sie das neueste

quattro Konzept

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Viel Spaß für große und kleine Schlittschuhfans bietet der Eiszauber im Aalener Greut. Noch bis Mitte Januar

hat die Eisbahn täglich geöffnet. (Foto: Oliver Giers)

EIS UND

VIEL MEHR

Eiszauber im Greut

Bewegung und Spaß bietet auch

in diesem Winter der Aalener Eiszauber

im Greut. Da heißt es:

nichts wie raus aufs Eis. Aber

auch jenseits der 1200 Quadratmeter

großen Eisfläche ist winterliches

Alpenambiente angesagt.

ULRIKE SCHNEIDER

Kufenfans drehen ihre Runden, bisweilen

sind sogar Pirouetten dabei.

Ein Kleinkind jauchzt. Es macht mit

Mami die ersten, vorsichtigen Schritte

auf dem glatten Untergrund. Die

Eisbahn ist an diesem Nachmittag

gut besucht. Und nicht nur an diesem

einen Tag. Denn die neue Saison

wartet mit vielen Neuerungen auf. So

wird beispielsweise am Abend ein offenes

Feuer im Winterbiergarten entzündet;

hier können es sich die Gäste

an sonnigen Tagen in Liegestühlen

bequem machen und Alpenatmosphäre

genießen. „Hüttenzauber und

Hüttengaudi holen zudem die Alpen

hierher“, meint Organisator und Eisbahnbetreiber

Robert Boncium.

Für zusätzliches Ambiente sorgt die

neue Beleuchtungsanlage nach Einbruch

der Dunkelheit. Sie zaubert

Sterne auf den Boden und ein so genannter

Skybeamer schickt Lichtbündel

gen Himmel.

Eher sportlich geht es bei Fackel- und

Schneeschuhwanderungen im Rohrwang

genauso wie bei den Olympicgames.

Das Jedermann-Eisstockturnier

hat bereits Tradition, hier sind

interessante Preise zu gewinnen.

Und schließlich soll eine Après-Eisparty

im Januar ein zusätzliches winterliches

Glanzlicht sein.

SEITE 25

LADIES ON ICE,

STUDENT-NIGHT UND CO

Jedem sein Motto – so könnte man

die Aktionen überschreiben, die auf

die Eiszauber-Besucher warten. Immer

donnerstags steht die Studenten-Night

auf dem Programm. Ladies

on Ice heißt das Motto am Freitagabend

und für die Kleinen sind

Kindergeburtstage mit Kufi angesagt.

PRW-5000-Modelle

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Die beiden Geschäftsführer der Bergbahnen Ofterschwang-Gunzesried Hanspeter Schratt (l.) und Rainer

Hartmann.

ZWEI BERGE, ZWEI TÄLER – JUCHE!

Weltcup-Piste und FIS-Herrenabfahrt mit nur einem einzigen Ticket

Soll es mal eine etwas längere

Skipiste sein als auf der Ostalb,

bitteschön: Keine zwei Autostunden

entfernt liegen die zwei Skigebiete

Ofterschwang und Bolsterlang

im Allgäu. Ein Skipass gilt

für beide Gebiete.

Was das Winterparadies Ofterschwang

und Bolsterlang zu bieten

hat, darüber sprachen wir mit Rainer

Hartmann, Geschäftsführer und Betriebsleiter

der Bergbahnen Ofterschwang-Gunzesried.

Zwei Täler, zwei Skigebiete, eine Tageskarte.

Wie funktioniert das?

Ganz einfach: Durch die Kooperation

der Bergbahnen Ofterschwang-Gunzesried

mit der Hörnerbahn Bolsterlang

kann man mit einem Ticket

gleich zwei abwechslungsreiche Skigebiete

nutzen.

Das sind wie viele Pistenkilometer?

Insgesamt locken 35 Pistenkilometer

mit breiten Familienabfahrten und

spannenden Herausforderungen wie

der Weltcup-Piste am Ofterschwanger

Horn, der FIS-Herrenabfahrt am

Weiherkopf oder den beiden Funparks

für Snowboarder.

HEISSES FÜR KALTE TAGE.

Wie ist es um die Schneesicherheit in

Oferschwang und Bolsterlang bestellt?

Unsere Beschneiungsanlage wurde

im Sommer 2010 komplett saniert

und erweitert. 13 Kilometer Piste sind

nun auch dank des größten Speichersees

Deutschlands voll beschneit und

schneesicher. Darunter die beliebte

Märchenwiese – eine romantische

Abfahrt auf 3,8 Kilometer vom Ofterschwanger

Horn ohne Stop hinunter

ins Gunzesrieder Tal. Neu in Bolsterlang

ist die Vollbeschneiung vom

Berg bis ins Tal.

Ein ganz besonderes Highlight in Ofterschwang

ist die Weltcup-Piste...

Ganz genau. Als Austragungsstrecke

von Weltcup-Rennen ist die 1800

Meter lange Abfahrt entlang der 4er-

Sesselbahn „Weltcup-Express“ die

sportliche Herausforderung für Könner.

Hier, wo schon Champions wie

Hermann Maier oder Janica Kostelic

um hundertstel Sekunden gekämpft

haben, ist volle Konzentration gefragt.

Im benachbarten Bolsterlang

befindet sich übrigens die einzige FIS-

Herrenabfahrt im Allgäu

Wann findet der nächste Damen-Ski-

Die Seele baumeln lassen, wohlige Wärme genießen und

dem Körper etwas Gutes tun, wenn esdraussen eisig kalt ist.

Winter-Wellness schützt Körper und Seele. Holen Sie sich Ihr individuelles Entspannungserlebnis ganz

einfach nach Hause. Wir bieten Ihnen Whirlpools für Innen und Außen, Saunen &Dampfbäder uvm.

Gerne stehen wir Ihnen bei der Planung und Realisierung Ihrer persönlichen Wellness-Oase zur Seite.

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weltcup in Ofterschwang statt?

Am 3. und 4. März 2012 in den Disziplinen

Riesenslalom und Slalom.

Bereits im September wurden hier für

die Weltcuprennen der Damen gemeinsam

mit dem ZDF, die am Rennwochenende

die Wettbewerbe produzieren

und übertragen werden, die

Kamerapositionen festgelegt. Das

ZDF-Team um Produktionsleiter Matthias

Burbach und Regisseur Achim

Hammer wird voraussichtlich mit bis

zu 17 Kameras vor Ort sein und den

Hang am Ofterschwanger Horn perfekt

in Szene setzten.

Und wer’s lieber beschaulicher mag?

Der findet in Bolsterlang mit sieben

Kilometern tatsächlich einen der

längsten Höhen-Winterwanderwege

im Allgäu. Der geräumte Winterrundwanderweg

führt vorbei am bewirtschafteten

Berghaus Schwaben in die

Hochlagen des Bolgentales hinein,

Richtung Riedberger Horn. Der gespurte

Weg verläuft auf etwa 1500

Metern Höhe durch die märchenhaft

verschneite Berglandschaft. 20 Ruhebänke

laden zum Verweilen, Entspannen

und Genießen ein. Die Runde

dauert etwa zweieinhalb bis drei

Stunden. Interview: Ulrike Wilpert

In unserer ganzjährigen

Wellness-Ausstellung

laden wir Sie herzlich

zum Probewellnessen ein.

SEITE 27

NACHTRODELN JEDEN

SAMSTAGABEND

Je nach Wetterlage von Dezember

bis einschließlich März findet in Ofterschwang

ein Nachtrodeln statt:

jeden Samstagabend von 17.30 bis

21 Uhr. Der Weltcup-Express-4er-

Sessel bringt Sie zum Startpunkt Ihres

Rodelabenteuers – der 2,5 Kilometer

langen, durchgehend beleuchteten

Familienabfahrt. Mini-

Bobs und Rodel können an der Talstation

gemietet werden. Infos über

Schneetelefon (08321) 670333.

HÖRNER-SCHNEE(S)PASS

FÜR FÜNF SKIGEBIETE

Rund 85 Kilometer Abfahrtspisten,

eine Gondelbahn, drei Funparks,

sechs Sesselbahnen und 21

Schlepplifte können mit dem Hörnerschnee(s)pass-Ticket

in den fünf

Skigebieten in Balderschwang,

Bolsterlang, Obermaiselstein, Ofterschwang

und Fischen genutzt werden.

Mehr Infos: Tourismus Hörnerdörfer,

Fischen, Tel. 0800 2554238

oder www.hoernerdoerfer.de


ONLINE

IM SCHNEE

„Das Höchste“: Wer von Montag bis

Freitag auf die Piste geht, der kann

Geld sparen und obendrein wertvolle

Preise gewinnen. Denn die Bergbahnen

an Fellhorn/Kanzelwand, Nebelhorn,

Walmendingerhorn und Ifen –

gemeinsam bekannt als „Das Höchste“,

machen in diesem Winter das

Skivergnügen an Wochentagen noch

attraktiver. Und sie verbinden erstmals

Pulverschnee mit Internet.

Mit dem Online-Portal www.skiline.cc.

kann man ganz einfach Bonuspunkte

sammeln. Und so geht’s:

Nach dem Skitag die Nummer der

Saisonkarte, des Tages- oder Mehrtagesskipasses

eingeben. Und schon

landen – nach Wochentagen gestaffelt

– Bonuspunkte auf dem Konto

des Wintersportlers. Auf diese Weise

kann man attraktive Preise gewinnen.

Und obendrein kann man auf

www.skiline.cc auch ein eigenes Höhen-

und Pistenprotokoll erstellen.

Ab diesem Winter gehören auch Internet

und Pulverschnee zusammen.

Denn unter www.mein-skiticket.com

kann man an allen „Das Höchste“-Bergbahnen

online schon vorher

die Skikarten erwerben.

%D RAUSSEN ZU HAUSE

Gut gerüstet mit Helm und Brille hinein ins weiße Vergnügen: So

schön kann Skifahren im Allgäu sein.

GÜNSTIGERFÜR

SENIOREN

Bares Geld sparen in diesem Winter

jene, deren Geburtsdatum im Ausweis

das Jahr 1951 oder früher zeigt.

Diese Damen und Herren freuen sich

ganz besonders auf die Werktage.

Dann an diesen kommen die reiferen

Jahrgänge an Fellhorn/Kanzelwand,

Walmendingerhorn und Ifen in den

Genuss von Seniorentarifen.

GÜNSTIGER

FÜR KINDER

Ein Skitag ist im Gebiet Fellhorn/Kanzelwand

beispielsweise in der Vorund

Nachsaison um 5,50 Euro günstiger

als in der Hauptsaison. Dann

kostet der Tagesskipass nur 34 Euro.

Die Kindertarife liegen im Vergleich

mit anderen Skigebieten unter dem

Durchschnitt. Eine Kinder-Tageskarte

kostet 14 Euro.

SEITE 29

20% Rabatt

auf die gesamte Kinderkollektion!

Bis 24. Dezember 2011

Löwenstraße 10 · 73430 Aalen

Mo - Mi: 09.00 - 18.15 Uhr · Do - Fr: 09.00 - 19.00 Uhr

Sa: 09.00 - 16.00 Uhr

www.jack-wolfskin.com

NEUE SUPERPIPE

AM NEBELHORN

Snowboarder und Skifahrer können

sich auf die neue Superpipe am Nebelhorn

freuen. 90, 17 und 5 sind

ihre Maße. Rund 15 000 Kubikmeter

Schnee werden nötig sein, um

Deutschlands einzige Superpipe –

90 Meter lang, fünf Meter hoch und

17 Meter breit – zu bauen. Tagesaktuelle

Infos und Wetterbilder unter

www.das-hoechste.com oder

Tel. 0700 55533666 oder 0700

55533888.


Das Schwäbisch Gmünder Haus in

Riezlern

GMÜNDER HAUS

Das Vereinshaus der Skischule

Schwäbisch Gmünd liegt in Riezlern

mit direkter Anbindung zu einem der

schönsten Ski- und Wandergebiete

im Kanzelwand-Fellhorngebiet.

Zu Beginn der Wintersaison 2010/

2011 hat das neue Wirtsehepaar

Hans-Georg und Brigitte Kleemann

das Gmünder Haus übernommen.

Mit sehr viel persönlichem Engagemen

biete es den Gästen Halb- und

Vollpension an. Von der neu gestalteten

Terrasse mit Biergarten hat man

Ski- und Snowboardschule

Schwäbisch Gmünd Kaltes Feld

SV-Gmünd

GMÜNDER HAUS

Buchungen und weitere

Informationen:

Familie Kleemann,

Walserstraße 87,

A-6991 Riezlern,

Tel. (0043) 55175125

Fax: (0043) 551751255

info@gmuenderhaus.de

www.gmuenderhaus.de

einen einzigartigen Blick ins Kleinwalsertal

und auf die Berge Ifen und

Widderstein. Die gesamte Sommerzeit

über ist im Übernachtungspreis

das Sommer-Bergbahnticket für die

Liftbetriebe an der Kanzelwand, an

Fellhorn, Nebelhorn, Söllereck, Hoher

Ifen, Heubergarena und Zafera inklusive.

Das Gmünder Haus bietet zehn

Zimmer mit Warm- und Kaltwasser,

einen Aufenthaltsraum, zwei Duschräume,

Ski- und Schuhraum, Terrasse

und Biergarten.

AUF DIE PISTE, FERTIG, LOS!

Degenfeld. Der Two Seasons Fun Park wird ständig weitergebaut.

Für ambitionierte Wintersportler und Après-Ski-

Gänger bieten wir Tagesausfahrten an. Des Weiteren bieten

wir dieses Jahr Kinderkurse – vom Anfänger bis zum

Profi – in Riezlern an. Die Verpflegung für die Kinder erfolgt

direkt neben der Skipiste im Gmünder Haus.

Unser Lift befindet sich in Degenfeld, einem Teilort von

Schwäbisch Gmünd, in der Winterhalde.

Mehr Infos unter

www.sv-gmuend.de sowie unter Lifthandy: 01 76 – 44 63 60 29

MAL SANFT,

MAL STEIL

Preisfrage: Wie heißt das zweitgrößte

Skigebiet des Kleinwalsertals? Es ist

der Ifen. Und was hat nur er? Dünen!

Unter dem 2228 Meter hoch gelegenen

Gipfel des Ifen erleben die Besucher

nicht nur ein interessantes Skigebiet,

sondern auch ein seltenes

Phänomen: Die faszinierenden

Schneedünen sind ein beliebtes Ziel

von Winterwanderern.

Drei und fünf Kilometer lang führen

präparierte Winterwanderwege in

2000 Meter Höhe über das Gottesackerplateau

und eröffnen ganz neue

Ausblicke. Zum Einkehrschwung treffen

sich alle Wintersportler in der

Ifen-Hütte, der Auenhütte oder im

Restaurant Hahnenköpfle: Da locken

– auch auf den Sonnenterrassen –

Brotzeiten und Allgäuer Köstlichkeiten

sowie Salate, Süßspeisen, Kaffee

und Kuchen.

Skifahrer indes genießen die Abfahrten

auf einer Höhe zwischen 1600

und 2030 Meter mit sehr guten

Schneeverhältnissen – oft liegt sogar

feinster Pulver oberhalb der Baumgrenze.

Rund 25 Kilometer präparierter

Pisten eröffnen gerade Familien

mit Kindern, Anfängern oder Wiedereinsteigern

reizvolle Möglichkeiten.

SEITE 31

Schneeschuhverein

Schwäbisch Gmünd e.V.

IMPRESSUM

SDZ.Druck und Medien

Bahnhofstr. 65

73430 Aalen

Tel. (07361) 5940

Fax (07361) 594-242

Chefredakteur (v.i.S.d.P.):

Dr. Rainer Wiese

Zuständige Redakteurin:

Ulrike Wilpert

Texte und Fotos:

Oliver Giers

Peter Hageneder

Sandra Fischer

Benjamin Leidenberger

Ulrike Schneider

Sibylle Schwenk

Ulrike Wilpert

Verantwortlich für Anzeigen:

Falko Pütz

Anzeigenverkauf:

Sven Roolfs

Der Schneeschuhverein Schwäbisch Gmünd e.V. bietet

Ihnen:

– Mitgliedschaft in einem organisierten Verein und damit

Versicherungsschutz

– ganzjährige Trainingsstunden für Kinder, Jugendliche und

Erwachsene

– Unterkunft und Verpflegung im vereinseigenen Schwäbisch

Gmünder Haus

– günstige Pauschalwochen und -wochenenden

– DSV-Skischule „Kaltes Feld“ mit Skikursen aller Art

– Skifreizeiten für Jugendliche, Erwachsene und Familien

– verbilligte Liftkarten an den Skiliften der VSZ

– Sommerprogramme (z. B. Wanderung, Gartenfest,

Radfahren)

Unsere aktuellen Jahresbeiträge sind:

Erwachsene 3 27.-

Ehefrauen von Mitgliedern 3 22.-

Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr 3 14.-

Studenten bis zum 27. Lebensjahr 3 14.-

Familienbeitrag 3 53.-

Mitglieder über 18 Jahre mit eigenem Verdienst können nicht

im Familienbeitrag berücksichtigt werden, sondern zahlen

den vollen Beitrag.


Ellwangen

Aalen

B290

Industriegebiet

Neunheim

B29

Kaufland

A7

Ausfahrt Ellwangen

Ausfahrt Aalen

Haisterhofen

Westhausen

Röhlingen

Lauchheim

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