Rothmann & Cie. - LogisFonds 2 - Finest Brokers GmbH
Rothmann & Cie. - LogisFonds 2 - Finest Brokers GmbH
Rothmann & Cie. - LogisFonds 2 - Finest Brokers GmbH
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Detailanalyse<br />
Es gelten die Allgemeinen Lizenzbedingungen.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 1/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Fondsübersicht<br />
Übersicht<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 2/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Übersicht<br />
Fonds-<br />
Kurzname<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Emissionshaus <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
ISIN ---<br />
Status Emission (BaFin genehmigt)<br />
Prognose Emittent vor Steuern nach Steuern<br />
Rendite 10,2 % 8,6 %<br />
Gesamtausschüttung 348,2 % 300,3 %<br />
Investitionsparameter<br />
Fondsvolumen 145.991 TEUR<br />
Eigenkapital 50.110 TEUR<br />
Laufzeit 15 Jahre<br />
Mindestanlage / Stückelung 10.000 EUR / 100 EUR<br />
Ausschüttungsintervall Classic: jährlich<br />
Einkunftsart Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Rechtsform AG & Co. KG<br />
Beteiligungsart Kommanditist/Treugeber<br />
Platzierungsart Public<br />
Emissionsstart / -ende 19.04.2006 / 31.12.2007<br />
Vertrieb über ---<br />
Einzahlung<br />
einmalig (Classic) oder ratierlich<br />
(Sprint)<br />
Agio 5 %<br />
Hafteinlage 10 % der Pflichteinlage<br />
Listing ---<br />
Alle Prozentwerte beziehen sich auf das Eigenkapital inkl. Agio.<br />
Hinweis<br />
Renditen/Gesamtausschüttungen<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Sektor Geschlossene Investmentfonds<br />
Segment Immobilien<br />
Zielmarkt Deutschland<br />
Struktur Mehrobjektfonds<br />
Portfolio Rating<br />
Qualität im Sektor<br />
Geschlossene Fonds<br />
BBB+ erhöht<br />
Qualität über alle Sektoren --- ---<br />
Basis Rating<br />
Prognoserendite BB leicht erhöht<br />
Prognosesicherheit BB leicht erhöht<br />
Chancenpotenzial BB leicht erhöht<br />
Risikopotenzial AA sehr gering<br />
Fungibilität CC minder<br />
Prospektierungsqualität A hoch<br />
Management Rating<br />
Qualität im Segment Immobilien BBB- erhöht<br />
Erläuterung Rating<br />
(BBB) - Rating nur eingeschränkt gültig<br />
(BBB) - Rating auf der Watchlist mit positivem Ausblick<br />
(BBB) - Rating auf der Watchlist mit neutralem Ausblick<br />
(BBB) - Rating auf der Watchlist mit negativem Ausblick<br />
[ B ] - Rating entsprechend der ehemaligen Skala (gültig bis<br />
05.04.2005)<br />
Die hier angegebenen Werte beziehen sich grundsätzlich auf einen Anleger der Classic-Variante (Einmaleinlage).<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 3/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Eckdaten<br />
Details & Beschreibung<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 4/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Details<br />
Fonds-Kurzname <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Immobilien Blind-Pool, Erwerb und Vermarktung von Logistik-Immobilien<br />
Standort der Fondsimmobilien diverse Standorte in Deutschland<br />
Prospektherausgeber Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospektkennzahlen<br />
ISIN ---<br />
Währung des Fonds EUR<br />
Platzierungsstand keine Angaben<br />
Ausschüttungsspanne 6,00 - 13,00 %<br />
Zeitpunkt der Ausschüttung ab 2007<br />
Fälligkeit der Ausschüttung jeweils bis 31.10. des Folgejahres<br />
Bareinlage 100 %<br />
Classic: 100% zzgl. Agio binnen 2<br />
Wochen nach Aufforderung<br />
Sprint: 25% inkl. Agio binnen 2<br />
Einzahlungsmodalitäten<br />
Wochen nach Aufforderung,<br />
weitere monatl. Raten von mind.<br />
100 EUR<br />
Prospektherausgabe 13.04.2006<br />
Prognosezeitraum 2006 bis 2020<br />
Kündigung ab<br />
nach Beendigung der<br />
Mindestvertragslaufzeit<br />
Liquidation erwartet 31.12.2023<br />
Platzierungsgarantie keine<br />
Mindestkapital ---<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 5/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Beschreibung<br />
Fondskonzept<br />
Die Anleger beteiligen sich unmittelbar als Kommanditist oder mittelbar als Treugeber über den Treuhandkommanditisten an der<br />
Fondsgesellschaft "Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG".<br />
Geschäftsgegenstand der Fondsgesellschaft ist der direkte Erwerb oder der indirekte (Teil-)erwerb von Logistikimmobilien<br />
beziehungsweise logistiknahen Unternehmensbeteiligungen.<br />
Das Investitionskapital soll über Einmalzahlungen beziehungsweise alternativ über ein Ansparmodell aufgebracht werden.<br />
Die Gesellschaft erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb.<br />
Die Prognoserechnung der Beteiligungsgesellschaft endet mit Ablauf des Jahres 2020. Die Anleger scheiden sukzessive<br />
entsprechend der gewählten Mindestlaufzeit zwischen dem zehnten und dem 15. Jahr aus.<br />
Aufgelegt wird der Fonds von der seit 1992 im Vertrieb von Beteiligungsmodellen tätigen <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG, welche über die<br />
börsennotierte Holding Finanzhaus <strong>Rothmann</strong> AG mehrheitlich im Eigentum der bankenunabhängigen ALBIS Leasing AG steht.<br />
Objektdarstellung<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Das Beteiligungsprodukt besitzt einen Blindpool-Charakter. Die Fondsgesellschaft hat noch keine Investitionen getätigt und<br />
beabsichtigt direkt oder über das Eingehen von Beteiligungen an Immobilien-Objektgesellschaften (auch<br />
Minderheitsbeteiligungen zulässig) indirekt Logistikimmobilien zu erwerben, zu entwickeln und zu vermarkten. Des Weiteren<br />
können auf Basis der gesellschaftsvertraglich vereinbarten Anlagegrundsätze auch strategische Beteiligungen erworben werden.<br />
Der Verkauf von Beteiligungen / Immobilien und die Reinvestition der Erträge sind während der Investitionsphase geplant.<br />
Bereits konkret ist eine Beteiligung von 15 Prozent an der Garbe Logistic Center Development <strong>GmbH</strong> (Garbe LCD) für 300.000<br />
EUR geplant. Der per Wertgutachten (Stichtag: 01.07.2004) eines Wirtschaftsprüfers festgestellte Wert der Beteiligung beträgt<br />
450.000 EUR.<br />
Zusammenfassend und auszugweise werden nachfolgend die wesentliche Anlagegrundsätze, die eine Anlage des<br />
Gesellschaftsvertrags bilden, wiedergegeben:<br />
1. Zulässig sind nur folgende Investitionen:<br />
a) Erwerb von Immobilien, die hinsichtlich ihrer baulichen Gestaltung sowie ihrer geographischen Lage überwiegend für die<br />
Erbringung von logistischen Dienstleistungen geeignet sind ("Logistik-Immobilien");<br />
b) Anmietung oder Erwerb von unbebauten Grundstücken oder grundstücksgleichen Rechten zum Zwecke der Errichtung,<br />
Vermietung und Vermarktung von Logistik-Immobilien ("Projektentwicklung");<br />
c) Erwerb von Beteiligungen an Unternehmen, die Dienstleistungen für die Gesellschaft oder für im Logistikmarkt tätige<br />
Unternehmen erbringen ("Unternehmensbeteiligungen").<br />
2. Die anfängliche Mietrendite, im Falle von eigenen Projektentwicklungen das Verhältnis der voraussichtlichen Jahresnettomiete<br />
zum Kaufpreis der Grundstücke zuzüglich der voraussichtlichen Herstellkosten, soll im Durchschnitt über 7,75 Prozent (unter<br />
12,90-fach) liegen.<br />
3. Eine Investitionstätigkeit im Ausland ist möglich.<br />
4. Der Wert der Immobilien, der Projektentwicklung beziehungsweise der Unternehmensbeteiligungen ist jeweils durch einen<br />
unabhängigen Sachverständigen in Form eines Wertgutachtens zu belegen. Der jeweilige Kaufpreis darf den gutachterlich<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 6/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
festgestellten Wert um nicht mehr als 5 Prozent überschreiten.<br />
5. Das Baukostenrisiko bei Projektentwicklungen ist, soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll, durch den Abschluss von<br />
Generalunternehmerverträgen zu begrenzen.<br />
6. Die Immobilien sind möglichst langfristig zu vermieten.<br />
7. Vor Abschluss eines Mietvertrages ist die Bonität der Mieter zu prüfen.<br />
8. Die Fremdkapitalfinanzierung hat grundsätzlich in Euro zu erfolgen. In Ausnahmefällen darf die Fremdfinanzierung auch in<br />
einer anderen Währung erfolgen. Dieser Anteil soll dauerhaft nicht mehr als 20 Prozent des Fremdfinanzierungsvolumens aller<br />
Immobilieninvestitionen betragen.<br />
9. Vor dem Erwerb von Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen ist die Zustimmung des Anlageausschusses einzuholen.<br />
Gleiches gilt für Erweiterungen oder Umbauten bestehender Immobilien mit einem Investitionsvolumen von mehr als 5 Millionen<br />
Euro.<br />
Finanz- und Investitionsplan<br />
Die Mittelverwendung und Mittelherkunft betrifft den Emissionszeitraum 2006 bis 2007.<br />
Laut Gesellschaftsvertrag ist ein Kommanditkapital von 50,0 Mio. EUR (40,0 Mio. EUR von Einmalanlegern und 10,0 Mio. EUR<br />
von Ratenanlegern) vorgesehen. Das Fondsvolumen beträgt im Emissionszeitraum abweichend von den Angaben des Initiators<br />
voraussichtlich rund 145,991 Mio. EUR, da Scope aufgrund der Vergleichbarkeit zu anderen Initiatoren ohne Innen-Agio rechnet.<br />
Der Initiator selbst weist ein Fondsvolumen in Höhe von 148,490 Mio. EUR (inklusive Innen-Agio).<br />
Mittelverwendung<br />
Die Investition in Bestandsimmobilien, in zum Verkauf vorgesehene Immobilien und in Beteiligungen beträgt 128,517 Mio. EUR<br />
beziehungsweise 88,0% des Investitionsvolumens. Für Erwerbsnebenkosten wurden 0,937 Mio. EUR (0,6% des<br />
Investitionsvolumens) in Ansatz gebracht.<br />
Die Fondskosten (Weichkosten) in Höhe von 9,860 Mio. EUR umfassen die Kosten der Konzeption,<br />
Geschäftsführungsvergütung, Mittelverwendung, Treuhändervergütung, Fondsverwaltung sowie für die Platzierung. Die<br />
Fondskosten gesamt entsprechen 6,8% des Investitionsvolumens und 19,7% des Eigenkapitals.<br />
Weitere Mittel werden für Fremdkapitalkosten in Form von Zinsaufwendungen und Tilgungen (4,428 Mio. EUR),<br />
Liquiditätsrücklage (0,216 Mio. EUR), Ausschüttungen an Investoren (0,728 Mio. EUR) sowie für die Gewerbesteuer (1,305 Mio.<br />
EUR), insgesamt rund 4,5% des Investitionsvolumens, verwendet.<br />
Mittelherkunft<br />
Der Einzahlungsstand der Kommanditeinlagen soll am Ende des Jahres 2007 rund 43,013 Mio. EUR betragen, wobei 40,0 Mio.<br />
EUR Einlagen von Einmalanlegern sind. Im Laufe des Prognosezeitraumes sollen weitere 6,996 Mio. EUR (ausstehende<br />
Einlagen in Höhe von -4,8% des Fondsvolumens) durch die Einzahlung der Ratenanleger erbracht werden. Das gesamte<br />
Eigenkapital beträgt somit 50,110 Mio. EUR beziehungsweise rund 34,3% des Fondsvolumens. Rund 62,0% (90,587 Mio. EUR)<br />
des Fondsvolumens werden durch Fremdkapital sichergestellt. Zusätzliche Mittel (12,290 Mio. EUR) stehen aus Umsatzerlösen,<br />
Beteiligungserträgen und Ausgleichsposten für Fremdanteile, insgesamt 8,5% des Fondsvolumens, zur Verfügung.<br />
Prognoserechnung<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Die Prognoserechnung bezieht sich auf den Zeitraum von 2006 bis 2020.<br />
Einnahmen entstehen der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG (Fondsgesellschaft) in Form von Mieterträgen, Gewinnen<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 7/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
aus Immobilienverkäufen, dem Agio aus der Emission sowie aus Beteiligungserträgen.<br />
Bei den dargestellten Mieterträgen handelt es sich um Mieteinnahmen nach Abzug etwaiger Miet- und Pachtzahlungen aus den<br />
unmittelbar oder mittelbar über die Objektgesellschaften gehaltenen Logistik-Immobilien. Über die gesamte Prognoselaufzeit wird<br />
von Erträgen in Höhe von 207,921 Mio. EUR für die Fondsgesellschaft ausgegangen. Mieterträge werden aus den zu<br />
erwerbenden Bestandsimmobilien generiert. Die Mieterträge machen rund 80,1% der gesamten Erträge des Fonds über die<br />
Fondslaufzeit aus.<br />
Die Position Gewinne aus Immobilienverkäufen macht rund 18,3% der über die Fondslaufzeit prognostizierten Gesamterträge<br />
aus. Es wird davon ausgegangen, dass im Durchschnitt 10% der Immobilien, die sieben Jahre im Bestand gehalten wurden, zum<br />
12,6-fachen der Jahresmiete beziehungsweise mit einem Gewinn von 15% einer Jahresmiete verkauft werden.<br />
Im Bereich Projektentwicklung wurde unterstellt, dass ab 2007 ein durchschnittliches Volumen von 40 Mio. EUR fertiggestellt und<br />
mit einer Vermietungszeit von sechs Monaten zum 12,8-fachen der Jahresmiete beziehungsweise mit einem Gewinn in Höhe<br />
einer Jahresmiete wieder veräußert wird.<br />
Die Beteiligungserträge enthalten den auf den Fonds entfallenden Anteil am Ergebnis der Garbe Logistic Center Development<br />
<strong>GmbH</strong> (Garbe LCD). Diese Erträge entsprechen rund 0,6% der über die Fondslaufzeit prognostizierten Gesamterträge. Die<br />
Garbe LCD erzielt ihre Erlöse aus Dienstleistungen der Logistik-Immobilien.<br />
Bei den restlichen rund 1,0% der Gesamterträgen des Fonds handelt es sich um das zur teilweisen Deckung der<br />
Emissionskosten verwandte Agio.<br />
Die Position Materialaufwand enthält nicht umlagefähige Mietnebenkosten, das Objektverwaltungshonorar der Garbe LCD, nicht<br />
umlagefähige Instandhaltungskosten sowie eine Rücklage für Leerstandskosten. In den ausgewiesenen Fondskosten ist die<br />
Geschäftsführungsvergütung sowie die für den Verwaltungsaufwand wesentlichen Kosten erfasst worden.<br />
Die Zinsaufwendungen entfallen auf das zur Finanzierung der Immobilien notwendige Fremdkapital. Der angenommene Zinssatz<br />
für Kredite mit zehnjähriger Zinsfestschreibung beträgt 5,00% p.a. im Jahr 2006, ansteigend auf 6,04% p.a. im Jahr 2020. In der<br />
Prognose wurde unterstellt, dass 50% des Fremdkapitals mit zehnjähriger Zinsfestschreibung und der Rest mit variabler<br />
Verzinsung aufgenommen wird. Der Zinssatz für variabel verzinste Kredite wurde dabei mit einem Abschlag auf die zehnjährigen<br />
Finanzierungen in Höhe von 0,5% kalkuliert. Der durchschnittlicher Zinssatz mit 4,75% p.a. im Jahr 2006 geplant und steigt<br />
kalkulatorisch bis zum Jahr 2020 auf 5,79% p.a. an.<br />
Die Gesamtausgaben über den vollständigen Prognosezeitraum betrachtet, setzen sich wie folgt zusammen:<br />
Kostenarten in TEUR in % der Gesamtausgaben<br />
Darlehenszinsen 86.668 56,1<br />
Gewerbesteuer 21.806 14,1<br />
Materialaufwand 21.626 14,0<br />
Fondskosten 17.908 11,6<br />
Gewinnvorab 6.450 4,2<br />
Gesamt 154.548 100,0<br />
Auf die Immobilien entfallen Abschreibungen die in der Handelsbilanz mit 2,0% des jeweiligen anteiligen Gebäudewertes<br />
angesetzt werden. Der Gebäudewert beträgt annahmegemäß im Durchschnitt 70% der jeweiligen Gesamtinvestition.<br />
Die Emissionskosten beinhalten die Prospekterstellung und Akquisition des Kommanditkapitals sowie die Vergütung der<br />
beauftragten Wirtschaftsprüfergesellschaft und betragen insgesamt 10,8 Mio. EUR.<br />
Die geplanten Ausschüttungen für Einmalanleger beginnen im zweiten Beteiligungsjahr mit 6% p.a. der jeweils geleisteten<br />
Einmaleinlage für das erste Beteiligungsjahr und steigen auf 13% p.a. für das 14. und die folgenden Beteiligungsjahre.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 8/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Rechtliche und steuerliche Grundlagen<br />
Recht<br />
Fondsstruktur<br />
Die Fondsgesellschaft Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG beabsichtigt im Rahmen eines Blind-Pool-Konzepts direkt oder<br />
indirekt über Objektgesellschaften Logistik-Immobilien im In- und Ausland zu erwerben, zu entwickeln und zu vermarkten. Der<br />
Erwerb strategischer Beteiligungen und Reinvestitionen sind möglich. An der Garbe Logistic Center Development <strong>GmbH</strong> soll eine<br />
Beteiligung von 15% gehalten werden.<br />
Anteilszeichnung<br />
Der Anleger zeichnet als Treugeber über die Treuhandkommanditistin oder als Kommanditist.<br />
Die Einlage kann zu 100% zzgl. 5% Agio sofort vollständig geleistet werden ("Classic") oder in Raten ab 100 EUR monatlich<br />
("Sprint"). In letzterem Fall ist eine Anzahlung von 25% der Zeichnungssumme zu leisten, die das Agio beinhaltet. Es können<br />
verschiedene Mindestlaufzeiten zwischen zehn und 15 Jahren gewählt werden. Bei Ratenzahlern besteht während der<br />
Vertragslaufzeit kein Ausschüttungs- oder Entnahmeanspruch.<br />
Geschäftsführung / Vertretung<br />
Komplementärin ist die Garbe Logimac Fonds Verwaltung AG. Deren Alleingesellschafterin ist die Garbe Logistic Management<br />
<strong>GmbH</strong>, an der die Garbe Gruppe mittelbar zu 75,1% und die <strong>Rothmann</strong> AG zu 24,9% (letztere ist Anbieterin und Konzeptionärin<br />
der Emission) beteiligt ist. Die Komplementärin ist von den Beschränkungen des § 181 BGB (Insichgeschäft) befreit.<br />
Treuhänderin ist die Scientia Treuhand <strong>GmbH</strong>.<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Schließung<br />
Eine Platzierungsgarantie besteht nicht. Die Anlage von Geldern ist grundsätzlich auch auf Basis eines vermindertes<br />
Zeichnungsvolumens möglich. Eine Möglichkeit der Rückabwicklung von Beteiligungen besteht nicht.<br />
Durch die Vermögensanlagen-Verkaufsprospektverordnung unterliegen Prospektveröffentlichungen ab dem 01.07.2005 der<br />
Gestattung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Ein BaFin gestatteter Prospekt liegt vor.<br />
Mitspracherechte der Kommanditisten<br />
Die Gesellschafter beschließen im schriftlichen Verfahren oder in Gesellschafterversammlungen über Rechtsgeschäfte. Zu den<br />
weitreichenden Befugnissen der Geschäftsführung siehe nachfolgend "Besondere Rechte der Geschäftsführung".<br />
Die Anleger können alle Mitglieder eines dreiköpfigen Beirats wählen. Bis zur Beschlussfassung über die Entlastung für das<br />
Geschäftsjahr 2006 wurden die Mitglieder jedoch von der Komplementärin bestellt. Der Anlageausschuss hat beratende und<br />
überwachende Funktion, zudem obliegt ihm die Überwachung der Einhaltung der Anlagegrundsätze und die Zustimmung zu<br />
Investitionsentscheidungen. Widerspricht dieser einer Investition, ist eine Entscheidung durch die Gesellschafter möglich.<br />
Beschlussfassungen können auch mündlich erfolgen, Niederschriften hierüber sind anzufertigen. Von der Komplementärin<br />
vorgeschlagene Änderungen der Investitionskriterien bedürfen zu ihrer Annahme der einfachen Mehrheit der abgegebenen<br />
Stimmen (§ 5 Ziff. 3 Buchstabe c) Gesellschaftsvertrag).<br />
Erteilen die Treugeber der Treuhänderin keine Weisung, wird diese das Stimmrecht - bis auf jederzeit möglichen Widerruf durch<br />
den Gesellschafter - nach pflichtgemäßem Ermessen ausüben. Das Recht der Anleger zur selbständigen Teilnahme und<br />
Stimmrechtsausübung an der Gesellschaftsversammlung bleibt unberührt. Im schriftlichen Verfahren ist stets Beschlussfähigkeit<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 9/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
gegeben.<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Treugeber können unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Jahresende die Umwandlung ihrer Stellung in die eines<br />
Kommanditisten verlangen. Nach einer Umwandlung wird das Treuhandverhältnis als Verwaltungstreuhand fortgeführt. Eine<br />
vollständige Beendigung des Treuhandverhältnisses ist grundsätzlich nur bei Kündigung der Gesellschaft gemäß den<br />
Bestimmungen und Fristen des Gesellschaftsvertrages über die Kündigung der Gesellschaft möglich. Die Treuhänderin ist<br />
berechtigt, das Vollmachtsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen für beendet zu erklären.<br />
Besondere Rechte der Geschäftsführung<br />
Eine Veräußerung von Immobilien durch die Komplementärin bedarf nicht der Zustimmung der Gesellschafter (§ 5 Ziff. 4<br />
Buchstabe b) des Gesellschaftsvertrages). Gleiches gilt nach Buchstabe e) für die Veräußerung, Belastung oder Verpachtung<br />
von Unternehmensbestandteilen (erfasst wird die Beteiligung an anderen Unternehmen, Immobilien bzw. Beteiligungen an<br />
Immobiliengesellschaften), die Veräußerung, Belastung oder Verpachtung des ganzen Unternehmens bleibt hingegen<br />
zustimmungsbedürftig.<br />
Die Komplementärin ist nach § 5 Ziff. 5 des Gesellschaftsvertrages grundsätzlich ohne Gesellschafterbeschluss berechtigt,<br />
Ergebnisabführungsverträge mit Unternehmen zu schließen, zu ändern oder aufzuheben, an denen die Gesellschaft mehrheitlich<br />
beteiligt ist. Auch ist sie berechtigt, das ganze Unternehmen oder wesentliche Teile desselben zum Zweck der Finanzierung von<br />
Abfindungsguthaben an ausscheidende oder ausgeschiedene Gesellschafter zu veräußern, zu belasten oder zu verpachten.<br />
Mittelverwendungskontrolle<br />
Die Mittelverwendungskontrolle erfolgt durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und umfasst das Agio und bei Classic-<br />
Anlegern die volle Pflichteinlage sowie bei Sprint-Anlegern die Anzahlung und die erste Rate. Freigabekriterium für Zahlungen ist<br />
im Wesentlichen nur der Nachweis des Beitritts und der Eingang der Zahlung. Der Nachweis einer geschlossenen<br />
Gesamtfinanzierung ist nicht Freigabevoraussetzung.<br />
Haftung des Anlegers<br />
Die Haftung des Anlegers ist auf seine Hafteinlage beschränkt. Diese beträgt 10% der Pflichteinlage. Im Insolvenzfall ist der<br />
Anleger zur Rückzahlung von Ausschüttungen verpflichtet, wenn und soweit das handelsrechtliche Kapitalkonto der Gesellschaft<br />
unter den Wert der Hafteinlage gesunken ist.<br />
Soweit Ausschüttungen nicht von Gewinnen gedeckt sind, sind Anleger nach Maßgabe des Gesellschaftsvertrages zur<br />
Wiedereinzahlung dieser Ausschüttungen verpflichtet, soweit sich bei Beendigung ihrer Beteiligung ein negatives<br />
Abfindungsguthaben oder im Rahmen der Liquidation der Gesellschaft ein negatives Kapitalkonto des Anlegers ergibt, §§ 18 Ziff.<br />
6, 19 Ziff. 7, 20 Ziff. 3 Gesellschaftsvertrag. Eine Nachschusspflicht besteht nicht.<br />
Anteilsveräußerung / Kündigung der Beteiligung<br />
Kommanditisten können ihre Beteiligung nur im Ganzen veräußern, bei Treugebern sind auch Teilverfügungen zulässig. Die<br />
Zustimmung der Komplementärin ist erforderlich und darf nur aus wichtigem Grund - so z.B. bei unterjährigen Übertragungen -<br />
versagt werden. In Zusammenhang mit der Anteilsübertragung entstehende Gewerbesteuermehraufwendungen und sonstige<br />
Kosten tragen Verkäufer und Käufer als Gesamtschuldner.<br />
Der Anleger kann nach Ablauf der gewählten Mindestlaufzeit (10 - 15 Jahre) unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwölf<br />
Monaten zum Jahresende kündigen. Classic-Anleger erhalten dann ein Abfindungsguthaben auf Basis einer<br />
Auseinandersetzungsbilanz, bei der der tatsächliche Wert unter Auflösung stiller Reserven - abzüglich eines Gewinnvorabs der<br />
Komplementärin von 10% auf die stillen Reserven (nur bei ausgeglichenen Kapitalkonten) - angesetzt wird. Sprint-Anleger sind in<br />
diesem Fall hingegen mit lediglich 66% der eingezahlten Einlagen an den stillen Reserven - abzüglich des Gewinnvorabs -<br />
beteiligt. Der Initiator weist darauf hin, dass die Regelung mit der Absicht getroffen wurde, die zum Ende der Beteiligungszeit<br />
relativ höhere Gewinnbeteiligung von Sprint-Anlegern im Verhältnis zu Classic-Anlegern zu kompensieren. Die Kosten einer<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 10/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
streitigen Wertermittlung trägt der Anleger. Das Auseinandersetzungsguthaben ist ein Jahr nach Ausscheiden fällig. Die Zahlung<br />
kann bei Liquiditätsengpässen verzinslich um 18 Monate aufgeschoben werden.<br />
Liquidation der Gesellschaft<br />
Die Gesellschaft ist bis zum 31.12.2023 errichtet. Sie kann durch die Komplementärin dreimal um jeweils ein Jahr verlängert<br />
werden, im übrigen durch Gesellschafterbeschluss. Eine Liquidation kann mit 75%iger Mehrheit der abgegebenen Stimmen<br />
beschlossen werden. Sie wird durch die Komplementärin durchgeführt.<br />
Prospektgutachten<br />
Ein Prospektgutachten nach IDW ES 4 n.F. Standard ist von Scope angefordert.<br />
Steuern<br />
Gewinnerzielungsabsicht<br />
Da die Gesellschaft einen Totalgewinn anstrebt, liegt Gewinnerzielungsabsicht vor. Auf Ebene der Gesellschafter ist darauf zu<br />
achten, dass bei Fremdfinanzierung oder einer kürzeren Haltedauer der anteilige Totalgewinn erreicht wird.<br />
Einkunftsart<br />
Die Gesellschaft erzielt gewerbliche Einkünfte.<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
5. Bauherrenerlass<br />
Der 5. Bauherrenerlass regelt, welche Kosten eine Fondsgesellschaft sofort als Werbungskosten geltend machen kann und<br />
welche Kosten sie zusammen mit den Wirtschaftsgütern aktivieren muss.<br />
Unterschieden wird, ob der Fonds Hersteller – also Bauherr – oder lediglich Erwerber ist. Regelmäßig sind Fonds Erwerberfonds<br />
und können in erster Linie nur Fremdfinanzierungskosten sofort geltend machen. Die Abzugsfähigkeit eines Damnums ist auf 5%<br />
der Darlehenssumme beschränkt.<br />
Nur bei Herstellerfonds ist eine Eigenkapitalvermittlungsprovision in Höhe von 6% sofort abzugsfähig. Hierfür bestimmt der Erlass<br />
als Voraussetzungen: Klare Vereinbarungen über Grund und Höhe der Leistungen bereits vor Zahlung; Entsprechung von<br />
vereinbarten Leistungen und zugehöriger Entgelte, keine Verletzung des Rechtsgedankens des § 42 AO; eindeutige<br />
Abgrenzbarkeit der Aufwendungen, die mit der Anschaffung des Erwerbsgegenstandes in Zusammenhang stehen;<br />
Vergütungsanspruch nur zahlbar, wenn der Anleger die Gegenleistung auch tatsächlich in Anspruch nimmt; Existenz einer<br />
rechtlichen und tatsächlichen Abwahlmöglichkeit der Leistung sowie – in diesem Fall – Ermäßigung des Gesamtpreises. Zudem<br />
müssen bei Herstellerfonds die Anleger in ihrer gesellschaftsrechtlichen Verbundenheit wesentliche – im Erlass näher bestimmte<br />
– Einflussnahmemöglichkeiten auf die Fondsgestaltung haben.<br />
Gemäß Prospektangabe wurde der Erlass berücksichtigt. Die Vorgaben des 5. Bauherrenerlasses dürften daher erfüllt sein. Der<br />
Fonds hält sich die Geltendmachung der Nebenkosten der Investitionsphase im Veranlagungsverfahren vor.<br />
§ 15b EStG<br />
Da nach der Fondskonzeption keine steuerlichen Verluste zugewiesen werden, ist der Anwendungsbereich § 15 b EStG nicht<br />
berührt.<br />
3-Objekt-Grenze<br />
Zur 3-Objekt-Grenze hat das Bundesfinanzministerium mit Schreiben vom 26.03.2004 bestimmt, dass gewerblicher<br />
Grundstückshandel und keine private Vermögensverwaltung jedenfalls dann anzunehmen ist, wenn folgende Voraussetzungen<br />
erfüllt sind.<br />
Eine Veräußerung von mehr als drei Objekten - d.h. von Grundstücken jeglicher Art - innerhalb von fünf Jahren begründet<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 11/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
grundsätzlich einen gewerblichen Grundstückshandel, bei Vorliegen weiterer Umstände kann sich der relevante Zeitrahmen auf<br />
bis zu zehn Jahre verlängern. Beteiligt sich ein Steuerpflichtiger an einer Grundstücksgesellschaft, die ein gewerbliches<br />
Unternehmen i.S. § 15 Abs. 2 EStG betreibt, sind Grundstücksveräußerungen der Gesellschaft bei der Prüfung, ob auf der<br />
Ebene des Gesellschafters ein - weiterer - gewerblicher Grundstückshandel besteht, als Objekt mitzuzählen. Gleiches gilt, wenn<br />
der Gesellschafter seinen Anteil an der Grundstücksgesellschaft veräußert. Voraussetzung hierfür ist jeweils, dass der<br />
Gesellschafter an der Gesellschaft zu mindestens 10% beteiligt ist oder dass der Verkehrswert seines Anteils - auch bei einer<br />
Beteiligung von weniger als 10% - mehr als 250.000 EUR beträgt. Zur Finanzierung des Objekts von der Gesellschaft<br />
aufgenommene Kredite sind bei der Berechnung des Anteilswertes nicht abzuziehen.<br />
Veräußert die Gesellschaft mehrere Grundstücke, so zählt die Veräußerung jedes einzelnen Grundstückes als Veräußerung<br />
eines Objektes im Sinne der 3-Objekt-Grenze, so dass bereits eine einzige Veräußerung des Anteils an einer Gesellschaft, die<br />
mindestens vier Objekte veräußert hat, zur Überschreitung der 3-Objekt-Grenze und somit zum gewerblichen Grundstückshandel<br />
mit der Folge der vollen Steuerpflicht des Veräußerungserlöses führen kann. Eheleute können jedoch grundsätzlich je Ehegatte<br />
bis zu drei Objekte veräußern, ohne die Grenze zur Gewerblichkeit zu überschreiten.<br />
Mit Urteil vom 07.10.2004 hat der BFH entschieden (IV R 27/03), dass das Überschreiten der 3-Objekt-Grenze nicht<br />
grundsätzlich die Nachhaltigkeit des Handels indiziert. Werden mit einem einzigen Vertrag mehr als drei Objekte veräußert, ist<br />
Nachhaltigkeit i.d.R. hiernach nur dann gegeben, wenn sich aus den Umständen ergibt, dass noch andere Grundstücksgeschäfte<br />
geplant waren.<br />
Treuhanderlass<br />
Der Treugeber kann Kommanditist werden. Das Treuhandverhältnis wird dann als Verwaltungstreuhand fortgeführt. Dies dürfte<br />
nach Ansicht von Scope den Anforderungen des Treuhanderlasses vom 01.09.1994 genügen. Nach dem Erlass ist ein<br />
Treuhandverhältnis jedenfalls dann steuerrechtlich anzuerkennen, wenn die Kündbarkeit nicht für länger als ein Jahr vertraglich<br />
ausgeschlossen ist und die Kündigungsfrist gleichfalls nicht mehr als ein Jahr beträgt. Der Zielsetzung des Treuhanderlasses,<br />
dem Treugeber die wirtschaftlichen Chancen und Risiken der Beteiligung zuzuordnen, dürfte durch diese Regelung genüge<br />
getan werden. Scope sind bisher keine Fälle bekannt, in denen dies von der Finanzverwaltung problematisiert wurde. Eine<br />
Vorhersage der zukünftigen Handhabung ist nicht möglich, so dass zumindest ein theoretisches Risiko besteht.<br />
Nach einem Erlass des Finanzministeriums Baden-Württemberg vom 27.06.2005 entfallen für treuhänderisch gehaltene<br />
Kommanditbeteiligungen die erbschafts- und schenkungssteuerlichen Vergünstigungen nach §§ 13a, 19a ErbStG (Freibetrag,<br />
Bewertungsabschlag, Tarifbegrenzung). Zudem soll die treuhänderisch gehaltene Kommanditbeteiligung nicht mit dem anteiligen<br />
Buchwert des Betriebsvermögens, sondern mit dem gemeinen Wert bewertet werden.<br />
Die rechtliche und steuerliche Beurteilung erfolgt aufgrund der zum Zeitpunkt der Analyse geltenden Rechtslage,<br />
Rechtsprechung und Verwaltungspraxis. Die steuerlichen Ausführungen gelten für in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtige<br />
Personen, die ihre Beteiligung im Privatvermögen halten.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 12/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Quantitative Analyse<br />
Benchmarks, Sensitivität<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 13/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Benchmarks<br />
Anlageparameter<br />
Benchmarks<br />
Fonds Ø Min Max<br />
Laufzeit 15 Jahre 18,4 Jahre 3 Jahre 35 Jahre<br />
Mindestanlage 10.000 EUR 38.721 EUR 1.000 EUR 2.000.000 EUR<br />
Stückelung 100 EUR 4.244 EUR 100 EUR 100.000 EUR<br />
Agio 5,00 % 4,96 % 3,00 % 6,00 %<br />
Renditen / Steuern<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Rendite vor Steuern 10,20 % 6,86 % 5,00 % 10,20 %<br />
Rendite nach Steuern 8,60 % 5,65 % 3,40 % 8,60 %<br />
Break Even (Jahr) inkl. Agio ohne steuerliche<br />
Komponente<br />
2021 2021 2015 2028<br />
Break Even (Jahr) inkl. Agio mit steuerlicher<br />
Komponente<br />
2021 2022 2015 2030<br />
Ausschüttung nach 5 Jahren ohne steuerliche<br />
Komponente<br />
22,90 % 26,40 % 17,20 % 33,30 %<br />
Ausschüttung nach 5 Jahren mit steuerlicher<br />
Komponente<br />
16,40 % 22,75 % 0,60 % 41,40 %<br />
Ausschüttung nach 10 Jahren ohne steuerliche<br />
Komponente<br />
51,70 % 57,67 % 37,90 % 84,80 %<br />
Ausschüttung nach 10 Jahren mit steuerlicher<br />
Komponente<br />
35,90 % 42,39 % -10,00 % 63,00 %<br />
Gesamtausschüttung ohne steuerliche<br />
Komponente mit Exit<br />
348,20 % 252,99 % 176,80 % 619,30 %<br />
Gesamtausschüttung mit steuerlicher<br />
Komponente mit Exit<br />
300,30 % 222,45 % 142,00 % 510,70 %<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 14/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Investition<br />
Benchmarks<br />
Fonds Ø Min Max<br />
Fondsvolumen (exkl. Agio) 145.991 TEUR 68.401 TEUR 1.750 TEUR 661.903 TEUR<br />
Eigenkapitalquote 38,00 % 54,92 % 14,00 % 100,00 %<br />
Fremdkapitalquote 62,00 % 56,35 % 35,90 % 80,80 %<br />
Investition in % zum Fondsvolumen (inkl. Agio) 87,30 % 85,96 % 73,60 % 93,80 %<br />
Weichkosten in % des Fondsvolumens (exkl.<br />
Agio)<br />
6,75 % 7,81 % 3,53 % 15,94 %<br />
Weichkosten in % des Fondsvolumens (inkl.<br />
Agio)<br />
8,32 % 9,85 % 5,28 % 18,55 %<br />
Weichkosten in % des Eigenkapitals (exkl. Agio) 19,68 % 16,84 % 9,10 % 28,10 %<br />
Weichkosten in % des Eigenkapitals (inkl. Agio) 23,49 % 20,61 % 13,23 % 31,60 %<br />
EK-Beschaffung in % des Eigenkapitals 15,96 % 6,94 % 2,99 % 15,96 %<br />
Realisierung<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
angenommene Preissteigerungsrate 2,00 % 2,04 % 1,50 % 2,75 %<br />
laufende Fondskosten ges. in % der Einnahmen<br />
ges.<br />
6,90 % 4,91 % 0,56 % 9,94 %<br />
Liquiditätsreserve zu Beginn der Laufzeit 2,60 % 2,85 % 0,10 % 16,20 %<br />
Liquiditätsreserve zum Ende der Laufzeit 0,40 % 3,23 % 0,20 % 11,60 %<br />
durchschnittliche Liquiditätsreserve 0,30 % 3,14 % 0,10 % 17,40 %<br />
Die Durchschnitts-, Minimal- und Maximalwerte im Bereich "Anlageparameter" berücksichtigen alle von Scope erfassten Fonds der letzten<br />
12 Monate. Im übrigen beziehen sich die Werte auf die von Scope analysierten Fonds des selben Fondssegmentes im genannten Zeitraum.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 15/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Sensitivität<br />
Prognose Emittent vor Steuern nach Steuern<br />
Rendite 10,2 % 8,6 %<br />
Gesamtausschüttung 348,2 % 300,3 %<br />
Sensitivität vor Steuern nach Steuern<br />
High-Case Rendite 10,3 % 8,7 %<br />
Mid-Case Rendite 6,4 % 5,9 %<br />
Low-Case Rendite 3,2 % 3,1 %<br />
High-Case Gesamtausschüttung 361,4 % 307,9 %<br />
Mid-Case Gesamtausschüttung 244,8 % 231,1 %<br />
Low-Case Gesamtausschüttung 157,6 % 156,3 %<br />
Erläuterung<br />
Mieterträge ab 2006. Trianguläre Verteilung (Prognose Initiator - 10%; Prognose Initiator; Prognose Initiator + 5%)<br />
Gewinne aus Immobilienverkäufe ab 2007: Trianguläre Verteilung (Prognose Initiator - 10%; Prognose Initiator; Prognose<br />
Initiator + 5%)<br />
Beteiligungserträge ab 2006: Trianguläre Verteilung (Prognose Initiator - 10%; Prognose Initiator; Prognose Initiator + 5%)<br />
Materialaufwand ab 2006: Trianguläre Verteilung (Prognose Initiator - 10%; Prognose Initiator; Prognose Initiator + 5%)<br />
Zinssatz EUR ab 2007: Normale Verteilung (5,15%; 7,23%; 9,31%)<br />
Die angegebenen Werte entsprechen den 10%-igen, den 50%-igen und den 90%-igen Quantilen der Verteilung.<br />
Hinweis<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Die Sensitivitätsanalyse wurde nach dem "Monte-Carlo-Verfahren" erstellt, wobei die Benchmarks von den jeweiligen Analysten festgelegt<br />
wurden. Wir weisen darauf hin, dass diese Art der Analyse rein quantitativer Natur ist. Ausschlaggebende qualitative Aspekte, wie zum<br />
Beispiel das Management, ob positiv oder negativ, finden keine Berücksichtigung.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 16/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 17/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 18/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Qualitative Analyse<br />
Prognosesicherheit, Chancen, Risiken, Zielgruppe<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 19/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Prognosesicherheit - Chart<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Panels / Kriterien Prognosesicherheit Gewichtung<br />
Investition 45% 10 %<br />
Einnahmen 60% 25 %<br />
Ausgaben 55% 10 %<br />
Desinvestition 40% 20 %<br />
Management 60% 15 %<br />
Externe Einflüsse 80% 10 %<br />
Rechtliche Situation 40% 5 %<br />
Steuerliche Situation 80% 5 %<br />
Gesamtbewertung 56 % BB<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 20/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006<br />
leicht erhöht
Prognosesicherheit - Erläuterung<br />
Investition<br />
Die Prognosesicherheit wird im Bereich "Investition" als "mäßig" eingestuft.<br />
Es handelt sich um einen Blindpool, da noch keine konkreten Investitionen erfolgt sind. Die Investitionen unterliegen weit<br />
gefassten Anlagegrundsätzen und der Zustimmung des Anlageausschusses, der bereits im Vorläuferfonds tätig ist. Die Stärke<br />
der Diversifikation des Fonds ist derzeit noch ungewiss, da weder eine Fremdkapitalfinanzierung noch eine Platzierungsgarantie<br />
besteht. Es werden auch Projektentwicklungen realisiert, so dass erhebliche Herstellungs- und Fertigstellungsrisiken bestehen.<br />
Dem Initiator und dem Partner Garbe ist ein hoher Vertrauensvorschuss seitens des Anlegers entgegen zu bringen. Die<br />
Erfahrung und Professionalität der Garbe-Gruppe lässt eine hohe Investitionsqualität erwarten.<br />
Grundstückssicherung<br />
Bei dem hier analysierten Immobilienfonds handelt sich um einen Blindpool, da noch keine konkreten Investitionen erfolgt sind.<br />
Die Investitionen unterliegen den Anlagegrundsätzen der Fondsgesellschaft, die jedoch weit gefasst sind. Einzige Beschränkung<br />
liegt im Bereich der Einkaufsrendite und der Fokusierung auf die Nutzungsart "Logistik". Die Komplementärin der<br />
Fondsgesellschaft hat weitgehende Handlungsfreiheit bezüglich Kauf und Veräußerung von Immobilien und Beteiligungen. Dies<br />
ist problematisch, da zwar Marktwertgutachten eingeholt werden müssen, jedoch um bis zu 5 Prozent höhere Kaufpreise laut<br />
Anlagegrundsatz gezahlt werden dürfen. Zu den Investitionen muss der Anlageausschuss seiner Zustimmung geben. Dieser<br />
besteht aus höchstens drei Mitgliedern, die für die Dauer von drei Geschäftsjahren durch Gesellschafterbeschluss gewählt<br />
werden. Abweichend hiervon wurden die Mitglieder des ersten Anlageausschusses von dem persönlich haftenden Gesellschafter<br />
bestellt, und zwar für eine Amtsdauer bis zur Beschlussfassung über ihre Entlastung für das Geschäftsjahr 2006. Die derzeit<br />
bestellten Mitglieder des Anlageausschusses sind ebenfalls im <strong>LogisFonds</strong> 1 tätig und wurden dort der<br />
Gesellschafterversammlung gewählt. Ohne die erfolgte Bestellung des Anlageausschusses wäre der Fonds bis zur ersten<br />
Gesellschafterversammlung nicht handlungsfähig. Die Immobilien sollen sowohl von der Garbe-Gruppe, dem<br />
Partnerunternehmen des Fonds, als auch auf dem Markt erworben werden. Die Garbe-Gruppe kann, bestätigt durch eine Studie<br />
der TU-Berlin, als einer der führenden und innovativen Full-Service-Provider-for-Logistics-Real-Estates angesehen werden, dass<br />
eine hohe Investitionsqualität erwartet werden kann. Zusammenfassend sind dem Initiator und dem Partner Garbe ein hoher<br />
Vertrauensvorschuss seitens des Anlegers entgegen zu bringen. Der Fonds beabsichtigt den Erwerb mehrere Immobilien und<br />
Beteiligungen, um eine Diversifikation innerhalb des Fonds zu erreichen. Da jedoch derzeit weder eine Fremdkapitalfinanzierung<br />
noch eine Platzierungsgarantie besteht, ist die Höhe des tatsächlich investierten Kapitals und damit die Stärke der Diversifikation<br />
ungewiss.<br />
Baurisiken / Fertigstellung<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Da auch Projektentwicklungen realisiert werden sollen, bestehen erhebliche Herstellungs- und Fertigstellungsrisiken. Das<br />
Baukostenrisiko soll durch den Abschluss von Generalunternehmerverträgen begrenzt werden.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 21/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Einnahmen<br />
Die Prognosesicherheit wird im Bereich "Einnahmen" als "erhöht" eingestuft.<br />
Scope beurteilt die Einnahmenkalkulation auf Basis von geplanten Zielmietrenditen von durchschnittlich über 7,75% p.a. (unter<br />
12,90-fach) unter Berücksichtigung der generellen Unsicherheit aufgrund der Blindpool-Konstruktion und bereits erzielten<br />
Einkaufsrendite des Vorläuferfonds erreichbar.<br />
Einnahmeüberschuss / Ausschüttungen<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Aufgrund des Blindpool-Charakters können keine konkreten Mietverhältnisse beurteilt werden. Die Einnahmen werden auf Basis<br />
von Mietrenditen kalkuliert. Beim Erwerb von Bestandsimmobilien soll die Mietrendite im Durchschnitt 7,60% p.a. (13,16-fach)<br />
inklusive der Anschaffungsnebenkosten von 5,625% betragen. Die Netto-Einkaufsfaktor beträgt somit 12,46-fach. Bei der<br />
Realisierung von Projektentwicklungen beläuft sich die angenommene Mietrendite zum Zeitpunkt der Erstvermietung auf 8,45%<br />
p.a. (11,83-fach). Es wurde unterstellt, dass der Fonds für die Dauer von sechs Monaten nach Fertigstellung entsprechende<br />
Mieterlöse erzielt, bevor die Immobilie veräußert wird. Außerdem besteht kalkulatorisch bei einem Drittel der Bestandsimmobilien<br />
innerhalb von fünf Jahren nach Erwerb ein Erweiterungsbedarf in Höhe von 25% der bestehenden Nutzfläche. Nach Realisierung<br />
dieser Investitionen werden zusätzliche Mieteinnahmen erzielt, wobei eine anfängliche Mietrendite von rund 9,20% p.a. (10,87fach)<br />
erzielt werden soll. Laut Initiator beträgt die durchschnittliche Einkaufsrendite des Vorläuferfonds, bei dem bereits neun<br />
Investitionen in einem Gesamtvolumen von fast 150 Mio. EUR getätigt wurden, derzeit 8,61% p.a. (11,61-fach). Scope beurteilt<br />
zusammenfassend die Einnahmenkalkulation auf Basis der Zielmietrenditen von durchschnittlich über 7,75% p.a. (unter 12,90fach)<br />
unter Berücksichtigung der generellen Unsicherheit aufgrund der Blindpool-Konstruktion erreichbar.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 22/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Ausgaben<br />
Die Prognosesicherheit wird im Bereich "Ausgaben" als "leicht erhöht" eingestuft.<br />
Die Zinsen werden als leicht zu niedrig kalkuliert beurteilt. Die eingeplanten Aufwendungen für Instandhaltungen und<br />
Mietausfallwagnis sind angemessen. Separate Revitalisierungsaufwendungen sind nicht kalkuliert, jedoch laut Initiator in den<br />
Instandhaltungskosten berücksichtigt.<br />
Finanzierung<br />
Die Immobilieninvestitionen sollen plangemäß grundsätzlich in EUR zu rund 70% fremdfinanziert werden. Es wird unterstellt,<br />
dass 50% des Fremdkapitals mit zehnjähriger Zinsfestschreibung und der Rest mit variabler Verzinsung aufgenommen wird. Der<br />
angenommene durchschnittliche Zinssatz für Kredite mit zehnjähriger Zinsfestschreibung beträgt 5,00% p.a. im Jahr 2006,<br />
ansteigend auf 6,04% p.a. im Jahr 2020. Der durchschnittlicher Zinssatz für variabel verzinste Kredite ist mit 4,75% p.a. im Jahr<br />
2006 geplant und steigt kalkulatorisch bis zum Jahr 2020 auf 5,79% p.a. an. Die Zinsen werden aufgrund des durchschnittlichen<br />
Hypothekenzinssatzes der letzten zehn Jahre von 6,49% p.a. für Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung (Quelle: Scope<br />
Themenstudie, Hypothekenzinsentwicklung) als leicht zu niedrig kalkuliert beurteilt.<br />
Instandhaltung<br />
Der Vermieter hat nur Instandhaltungen an Dach und Fach zu leisten. Es werden sukzessiv steigende Instandhaltungskosten, die<br />
im Durchschnitt bei 2,6% der Bruttomieten liegen, eingeplant. Aufgrund der eher einfachen Bauweise von Logistik-Immobilien<br />
sowie der laut Prospekt niedrigen Kosten beim Vorgängerfonds erscheinen die kalkulierten Aufwendungen angemessen.<br />
Mietausfallwagnis<br />
Für Mietausfall und Leerstand werden 2% der Bruttomieten kalkuliert. Die Ansätze erhöhen sich pro Jahr um 0,15% auf 4% im<br />
Jahr 2020. Die Aufwendung von durchschnittlich 3% der jährlichen Bruttomieten werden als noch angemessen kalkuliert beurteilt.<br />
Revitalisierung<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Revitalisierungsaufwendungen sind nicht kalkuliert, da solche Maßnahmen bei Logistikimmobilien über die Instandhaltung<br />
realisiert werden.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 23/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Desinvestition<br />
Die Prognosesicherheit wird im Bereich "Desinvestition" als "mäßig" eingestuft.<br />
Scope beurteilt das Veräußerungsszenario unter Berücksichtigung der generellen Unsicherheit aufgrund der Blindpool-<br />
Konstruktion realistisch.<br />
Verhältnis Einkauf / Verkauf<br />
Die Gewinne aus Beteiligungsverkäufen, die die Gewinne aus der Veräußerung von Immobilien beinhalten, machen rund 18,3%<br />
der gesamten Erträge in Laufe der Prognoselaufzeit aus. Im Bereich der Projektentwicklung wurde unterstellt, dass die<br />
Immobilien zum 12,80-fachen der Jahresmiete beziehungsweise mit einem Gewinn in Höhe einer Jahresmiete verkauft werden.<br />
Bei den Bestandsimmobilien wird davon ausgegangen, dass im Durchschnitt 10% der Immobilien, die sieben Jahre im Bestand<br />
gehalten wurden, zum 12,61-fachen der Jahresmiete beziehungsweise mit einem Gewinn von 15% einer Jahresmiete veräußert<br />
werden. Laut Initiator wurde ein Objekt des Vorläuferfonds kürzlich innerhalb eines Jahres zum rund 13-fachen veräußert. Scope<br />
beurteilt zusammenfassend das Veräußerungsszenario unter Berücksichtigung der generellen Unsicherheit aufgrund der<br />
Blindpool-Konstruktion realistisch.<br />
Objektzustand und -alter, / Revitalisierung<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Kosten für Revitalisierungsmaßnahmen sind über die gewöhnliche Instandhaltung hinaus nicht eingeplant. Aufgrund der<br />
einfachen Bauweise von Logistik-Immobilien sind diese ohnehin laut Initiator sehr niedrig<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 24/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Management<br />
Die Prognosesicherheit wird im Bereich "Management" als "erhöht" eingestuft.<br />
Das hauptsächlich bisher in der Emission von Leasingfonds tätige Unternehmen absolvierte im September 2005 ein<br />
Management-Quality-Rating der Scope Group. Dem Unternehmen wurde in allen Fondssegmenten eine erhöhte Qualität (BBB)<br />
bescheinigt.<br />
Struktur<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG agiert seit 1992 als Initiator von Geschlossenen Fonds und hat ein Grundkapital von rund 1,69 Mio. EUR.<br />
Sie ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Finanzhaus <strong>Rothmann</strong> AG mit einem Grundkapital von 60 Mio. EUR, die seit<br />
November 2005 börsennotiert ist. Die Aktien sind zu 81,7% im Besitz der ebenfalls börsennotierten ALBIS Leasing AG. Das<br />
Emissionshaus <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. hat derzeit etwa 32 Mitarbeiter und konzipiert Leasingfonds unter der Marke "LeaseFonds",<br />
deutsche Immobilienfonds mit dem Schwerpunkt Logistik unter dem Namen "<strong>LogisFonds</strong>" in Kooperation mit der Garbe Logimac<br />
AG und Lebensversicherungsfonds (TrustFonds). Vorstände sind Herr Rüdiger Wolf und Thomas Gerald Foth. Bis August 2005<br />
wurden sechs Leasingfonds mit einem Eigenkapitalvolumen von rund 798 Mio. EUR (Investitionsvolumen von rund 3.503 Mio.<br />
EUR), ein Logistik-Immobilienfonds (Emissionsstart 2003) mit einem Eigenkapitalvolumen von rund 29 Mio. EUR<br />
(Investitionsvolumen von rund 118 Mio. EUR) und ein LV-Sekundärmarktfonds mit einem Eigenkapitalvolumen von rund 10 Mio.<br />
EUR (Investitionsvolumen von rund 51 Mio. EUR) konzipiert. Am 31.12.2005 betrug das bei mehr als 38.000 Anlegern platzierte<br />
Eigenkapital mehr als 905 Mio. EUR.<br />
Kompetenz<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Die Logistik-Immobilienfonds werden mit dem Unternehmensbereich Logistik der Hamburger Garbe Gruppe konzipiert. Die<br />
Garbe Gruppe besteht seit 40 Jahren und ist seit 15 Jahren im Bereich im Bereich von Logistik-Immobilien tätig. Heute<br />
projektiert, entwickelt, verwaltet und vermarktet die Garbe Gruppe mit rund 200 Mitarbeitern ganzheitliche Anlagekonzepte mit<br />
Schwerpunkt auf Immobilien im In- und Ausland. Laut der Studie "Analyse des Logistikmarktes und dessen Entwicklung für<br />
flächenrelevante Logistik-Dienstleistungen in Deutschland und ausgewählten Ländern Europas" (2003) der Visality Consulting<br />
<strong>GmbH</strong> in Verbindung mit der TU Berlin kann GARBE aufgrund der durchgeführten Marktanalyse als einer der führenden und<br />
innovativen Full-Service-Provider-for-Logistics-Real-Estates angesehen werden. Der <strong>LogisFonds</strong> 1 hat bereits in fünf Logistik-<br />
Immobilien mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von 70 Mio. Euro investiert sowie sich an drei Immobilienprojekten mit einem<br />
Gesamt-Investitionsvolumen von rund 73 Mio. Euro zu 94% beteiligt.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 25/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Performance<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
In der von <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. aufgestellten Soll-/Ist-Gegenüberstellung werden neutralisiert sämtliche acht emittierte Fonds<br />
aufgeführt, also neben den sechs LeaseFonds auch der <strong>LogisFonds</strong> und der TrustFonds. Insofern gelten die Aussagen<br />
segmentübergreifend. Eine 100%ige Soll-Erfüllung zeigt sich bei den Ausschüttungen. Bei allen Fonds entsprechen die<br />
tatsächlichen Ausschüttungen den ursprünglich geplanten. Abweichungen gab es beim Gesamtinvestitionsvolumen, wo sieben<br />
Fonds die Planwerte unterschritten. Bei der gleichen Zahl trifft dies auch für die Einnahmen zu, während ein Fonds die Prognose<br />
erfüllen konnte. Bei fünf Fonds lagen die Ausgaben unter Plan und bei drei darüber. Die Tilgung des Fremdkapitals erfolgte<br />
jeweils vertragsgemäß. Ausschüttungen an die Anleger und Tilgungszahlungen für das Fremdkapital erfolgten angabegemäß<br />
nicht ausschließlich aus Überschüssen.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 26/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Externe Einflüsse<br />
Die Prognosesicherheit wird im Bereich "Externe Einflüsse" als "sehr hoch" eingestuft.<br />
Aufgrund der Möglichkeit der Fremdwährungsfinanzierung besteht ein theoretisches Währungsrisiko. Die Mieteinnahmenplanung<br />
basiert auf einer Inflationsrate von 2% p.a., die als realistisch kalkuliert beurteilt wird.<br />
Inflationsprognose<br />
Bezüglich der voraussichtlichen Mieteinnahmenentwicklung erfolgt eine Mietpreisanpassung auf Basis der Entwicklung des<br />
Verbraucherpreisindizes. Hinsichtlich der Prognose der zukünftigen Indexentwicklung wurde mit jährlichen Steigerungen von<br />
2,0% kalkuliert. Annahmegemäß werden hiervon 75% bei zwei Freijahren auf die Mieter umgelegt, wobei im Vorläuferfonds auch<br />
100%ige Indexierungen durchgesetzt werden konnten. Die Preissteigerungsrate in Deutschland betrug während der letzten zehn<br />
Jahre durchschnittlich 1,49% p.a. (Quelle: Scope Themenstudie, Inflationsentwicklung und Prognosen, Stand: September 2005).<br />
Wird die Zielvorgabe an die Europäische Zentralbank (Art. 105 Abs. 1 EG-Vertrag) mit einem langfristigen Inflationsziel von 1,9 -<br />
2,0% p.a. in die Wertung mit einbezogen, muss die Initiator-Prognose als realistisch beurteilt werden.<br />
Währungsrisiko<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Die Immobilieninvestitionen sollen plangemäß zu rund 70% fremdfinanziert werden. Der Aufnahme der Fremdmittel soll<br />
grundsätzlich in EUR erfolgen, jedoch ist in Ausnahmefällen eine Fremdwährungsfinanzierung bis zu einem Anteil von 20% am<br />
Gesamtfinanzierungsvolumen möglich. Eine Fremdwährungsfinanzierung in Yen oder Schweizer Franken ist somit, insbesondere<br />
vor dem Hintergrund derzeit steigender Zinsen im Euro-Raum, nicht ausgeschlossen. Es bestehen damit theoretisch<br />
Währungsrisiken. Eine Währungsreserve wird nicht gebildet.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 27/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Rechtliche Situation<br />
Die Prognosesicherheit wird im Bereich "Rechtliche Situation" als "mäßig" eingestuft.<br />
Die Befugnisse der Geschäftsführung insbesondere in Hinblick auf Veräußerung, Belastung oder Verpachtung von<br />
Unternehmensbestandteilen und auf Ergebnisabführungsverträge sind nach Ansicht von Scope sehr umfänglich. Eine<br />
Zustimmung der Anleger ist regelmäßig nicht einzuholen. Abfindungen erfolgen abzüglich weiterer Abzüge bei Sprint-Anlegern<br />
mit einem Abschlag von 34% auf die Stillen Reserven, der Initiator weist darauf hin, dass die Regelung mit der Absicht getroffen<br />
wurde, die zum Ende der Beteiligungszeit relativ höhere Gewinnbeteiligung von Sprint-Anlegern im Verhältnis zu Classic-<br />
Anlegern zu kompensieren. Die Komplementärin ist vom Verbot von Insichgeschäften befreit. Eine externe<br />
Mittelverwendungskontrolle findet grundsätzlich statt. Eine Platzierungsgarantie liegt nicht vor, das Volumen kann jedoch<br />
vermindert werden. Die Treuhänderin darf auch bei Nichtvorliegen von Weisungen abstimmen.<br />
Herleitung<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Eine Veräußerung von Immobilien durch die Komplementärin bedarf nicht der Zustimmung der Gesellschafter, § 5 Ziff. 4<br />
Buchstabe b) des Gesellschaftsvertrages. Gleiches gilt nach Buchstabe e) für die Veräußerung, Belastung oder Verpachtung von<br />
Unternehmensbestandteilen (erfasst wird die Beteiligung an anderen Unternehmen, Immobilien bzw. Beteiligungen an<br />
Immobiliengesellschaften), die Veräußerung, Belastung oder Verpachtung des ganzen Unternehmens bleibt hingegen<br />
zustimmungsbedürftig. Die Komplementärin ist nach § 5 Ziff. 5 des Gesellschaftsvertrages grundsätzlich ohne<br />
Gesellschafterbeschluss berechtigt, Ergebnisabführungsverträge mit Unternehmen zu schließen, zu ändern oder aufzuheben, an<br />
denen die Gesellschaft mehrheitlich beteiligt ist. Auch ist sie berechtigt, das ganze Unternehmen oder wesentliche Teile<br />
desselben zum Zweck der Finanzierung von Abfindungsguthaben an ausscheidende oder ausgeschiedene Gesellschafter zu<br />
veräußern, zu belasten oder zu verpachten. Abfindungen unterhalb des Verkehrswertes sind grundsätzlich für Anleger nachteilig,<br />
ein Abschlag in Höhe von 34% auf den Verkehrswert abzüglich Fremd- und Eigenkapital somit auf die Stillen Reserven<br />
benachteiligt Sprint-Anleger aber aus Sicht von Scope unangemessen. Der Initiator weist darauf hin, dass die Regelung mit der<br />
Absicht getroffen wurde, die zum Ende der Beteiligungszeit relativ höhere Gewinnbeteiligung von Sprint-Anlegern im Verhältnis<br />
zu Classic-Anlegern zu kompensieren. Bei allen Anlagearten erfolgt zudem grundsätzlich der Abzug eines Gewinnvorabs der<br />
Komplementärin von 10% auf die stillen Reserven bei ausgeglichenen Kapitalkonten.<br />
Insichgeschäfte: Die Befreiung der Geschäftsführung von den Beschränkungen des § 181 BGB birgt das Risiko<br />
von Interessenkollisionen in sich. Die Mittelverwendungskontrolle minimiert das Risiko einer nicht<br />
zweckkonformen Verwendung der Gelder und erhöht die Aussicht auf eine ordnungsgemäße Durchführung der<br />
Investition. Diesem Zweck läuft zuwider, dass das Vorliegen des Fremdkapitals nicht Freigabevoraussetzung ist,<br />
die Freigabevoraussetzungen sind insoweit nach Ansicht von Scope nicht hinreichend bestimmt. Bei Fehlen einer<br />
Platzierungsgarantie besteht grundsätzlich ein Rückabwicklungsrisiko. Die Anlage von Geldern ist hier aber<br />
grundsätzlich auch auf Basis eines verminderten Zeichnungsvolumens möglich, eine Möglichkeit der<br />
Rückabwicklung von Beteiligungen besteht nach Prospektangabe nicht. Eine Veränderung der<br />
Finanzierungsstruktur kann bei geringerem Zeichnungsvolumen mit einer Risikoerhöhung verbunden sein. Auch<br />
eine geringere Risikodiversifikation kann die Folge sein. Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung des BGH zu<br />
Treuhandverhältnissen kann es nicht ausgeschlossen werden, dass die Befugnis, auch ohne Weisung abstimmen<br />
zu dürfen, nicht mit dem Rechtsberatungsgesetz vereinbar ist. Eine künftige Verwerfung durch die<br />
Rechtsprechung erscheint möglich. Ein Widerruf der Stimmrechtsvollmacht durch den Treugeber ist hier jederzeit<br />
möglich.<br />
Sonstiges<br />
Im schriftlichen Verfahren ist stets Beschlussfähigkeit gegeben. Dies erhöht die Gefahr von<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 28/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Minderheitsentscheidungen, an die dann alle Gesellschafter gebunden sind.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 29/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Steuerliche Situation<br />
Die Prognosesicherheit wird im Bereich "Steuerliche Situation" als "sehr hoch" eingestuft.<br />
Die Vorgaben des 5. Bauherrenerlasses dürften erfüllt sein. Die Anforderungen des Treuhanderlasses dürften erfüllt sein.<br />
Herleitung<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Der 5. Bauherrenerlass regelt die Aktivierungspflicht bestimmter Kosten. Werden diese entgegen den Anforderungen nicht<br />
aktiviert und als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben geltend gemacht, sinkt - wenn dies von der Finanzverwaltung im Rahmen<br />
einer Betriebsprüfung festgestellt wird - die Höhe der anfänglichen steuerlichen Verlustzuweisungen.<br />
Der Treugeber kann Kommanditist werden. Dies dürfte nach Ansicht von Scope den Anforderungen des Treuhanderlasses vom<br />
01.09.1994 genügen. Nach dem Erlass ist ein Treuhandverhältnis jedenfalls dann steuerrechtlich anzuerkennen, wenn die<br />
Kündbarkeit nicht für länger als ein Jahr vertraglich ausgeschlossen ist und die Kündigungsfrist gleichfalls nicht mehr als ein Jahr<br />
beträgt. Der Zielsetzung des Treuhanderlasses, dass dem Treugeber dadurch die wirtschaftlichen Chancen und Risiken der<br />
Beteiligung zuzuordnen sind, dürfte durch diese Regelung genüge getan werden.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 30/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Chancen, Risiken<br />
Chancenpotenzial<br />
Bewertung<br />
Scope ermittelt im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse eine High-Case-Rendite (n.St.) von 8,7%, was einem Chancenpotenzial-<br />
Rating von "BB" (leicht erhöht) entspricht.<br />
Begründung<br />
Faktoren, die das Chancenpotenzial des Investments wesentlich beeinflussen:<br />
- Mit der Garbe-Gruppe steht ein Management-Partner mit langjähriger Markterfahrung zur Verfügung<br />
- Das Blindpool-Risiko wird gemindert durch einen offensichtlich guten Marktzugang zu bonitätsstarken Mietern<br />
- Positive Marktaussichten in der Logistikbranche<br />
Risikopotenzial<br />
Bewertung<br />
Scope ermittelt im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse eine Low-Case-Rendite (n.St.) von 3,1%, was einem Risikopotenzial-Rating<br />
von "AA" (sehr gering) entspricht.<br />
Begründung<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Für einen möglichen negativen Verlauf des Investments bestehen folgende Gründe:<br />
- Vielfältige Kostenrisiken aufgrund der Blind-Pool-Konstruktion<br />
- Herstellungs- und Fertigstellungsrisiken aufgrund der möglichen Realisierung von Projektentwicklungen<br />
- überdurchschnittlich hohe Fremdfinanzierungsquote<br />
- Prognoseannahmen (An- und Verkaufsgeschwindigkeit, Höhe der Miet- und Beteiligungserträge) sind von der Geschwindigkeit<br />
des Eigenkapitalvertriebes abhängig<br />
- Interessenkonflikte des beauftragten Managements<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 31/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Zielgruppe<br />
Übersicht<br />
Hauptmotiv Renditeorientierte Portfolioergänzung<br />
Bindung Liquidität langfristig<br />
Währungsrisiko vorhanden<br />
Ansparvariante möglich<br />
Anteilsfinanzierung begrenzt möglich<br />
Affinität Immobilien<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 32/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Analyse - Zusammenfassung<br />
Fazit<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Renditeorientiertes Investment voraussichtlich überwiegend in deutsche Logistik-Immobilien. Das Beteiligungsprodukt ist als<br />
Blind-Pool konzipiert, so dass dem Initiator sowie dem im Logistik-Bereich erfahrenen Partner Garbe Gruppe ein hohes<br />
Vertrauen entgegen gebracht werden muss. Trotz der Einhaltung der geplanten Ausschüttungen beim Vorläuferfonds kann der<br />
Erfolg des Fondsmodells noch nicht uneingeschränkt bestätigt werden.<br />
Aufgrund der noch zu erfolgenden Investitionen sind wichtige Parameter der Fondskonzeption nicht vertraglich gesichert und<br />
vielfältige Risiken nicht ausgeschlossen, so dass die Prognosesicherheit unterdurchschnittlich ist. Die Prognoserendite ist<br />
überdurchschnittlich (jeweils bezogen auf das Segment Deutschland-Immobilienfonds).<br />
Die rechtliche Konzeption weist nach Ansicht von Scope die im Analysepunkt "Rechtliche Situation" genannten deutlichen<br />
Schwächen auf.<br />
Die steuerliche Konzeption ist nach Ansicht von Scope einwandfrei.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 33/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Anlage<br />
Relation - Chart<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 34/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Relation - Chart<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Verhältnis Prognoserendite (n. St.) / Prognosesicherheit<br />
Verhältnis High-Case Rendite / Low-Case Rendite (beide n. St.)<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 35/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Anlage<br />
Partner<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 36/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Partner<br />
Emittent<br />
Partner<br />
Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG<br />
Valentinskamp 18<br />
20354 Hamburg<br />
Handelsregister HRA 103743, Amtsgericht Hamburg<br />
Geschäftsführender Gesellschafter, Persönlich haftende Gesellschafterin<br />
Partner<br />
Garbe Logimac Fonds Verwaltung AG<br />
Valentinskamp 18<br />
20354 Hamburg<br />
Handelsregister HRB 77869, Amtsgericht Hamburg<br />
Geschäftsführer Vorstand: Jens-Uwe Wittern, Thomas Kubicki, Stephan Freitag<br />
Anbieter, Konzeptionär, Vertrieb<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Partner<br />
Ifflandstraße 4<br />
22087 Hamburg<br />
Gesellschaftskapital 1.689.120 EUR<br />
Handelsregister HRB 38775, Amtsgericht Hamburg<br />
Geschäftsführer<br />
Vorstand: Rüdiger Wolff (Hamburg), Olaf Mahn (Aufsichtsrat, Hamburg), Eduard Unzeitig (München),<br />
Edgar K. Geffroy (Düsseldorf), Thomas Gerald Foth<br />
Anlegerbetreuung, Anlegerverwaltung<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. Datenservice <strong>GmbH</strong><br />
Partner<br />
Ifflandstraße 4<br />
22087 Hamburg<br />
Gesellschaftskapital 410.000 EUR<br />
Handelsregister HRB 35467, Amtsgericht Hamburg<br />
Geschäftsführer Rüdiger Wolff, Oliver Brinks (beide Hamburg)<br />
Mittelfreigabe<br />
Schröder, Nörenberg + Partner <strong>GmbH</strong>, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft<br />
Partner<br />
Neumühlen 11<br />
22763 Hamburg<br />
Gesellschaftskapital 25.565 EUR<br />
Handelsregister HRB 46548, Amtsgericht Hamburg<br />
Geschäftsführer Harald Schröder (Hamburg), Frank Nörenberg (Hamburg), Martin Thiel (Hamburg)<br />
Treuhandkommanditist<br />
Scienta Treuhand <strong>GmbH</strong><br />
Partner<br />
Wandsbeker Zollstraße 5a<br />
22041 Hamburg<br />
Gesellschaftskapital 25.800 EUR<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Handelsregister HRB 67026, Amtsgericht Hamburg<br />
Geschäftsführer Susanne Klinker-Alber (Hamburg), Anja Janssen (Hamburg)<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 37/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Anlage<br />
Marktrecherche<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 38/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Marktrecherche<br />
Länderbericht Deutschland (Stand: Dezember 2005)<br />
Allgemeines<br />
Fläche 357.021 km²<br />
Einwohner ca. 82,5 Mio.<br />
Hauptstadt Berlin<br />
Anzahl Bundesländer 16<br />
BIP/Kopf 2004 ca. 23.700 EUR<br />
Währung Euro (EUR)<br />
Nationalfeiertag 03. Oktober (Tag der Einheit)<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Konjunktur<br />
Nach einer dreijährigen Stagnationsphase ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2004 um 1,7% gewachsen. Die Erholung war<br />
überwiegend auf die starke Entwicklung der Weltkonjunktur zurückzuführen. Nach einem starken ersten Halbjahr wurde die<br />
wirtschaftliche Dynamik in Deutschland in der zweiten Jahreshälfte 2004 aufgrund der schwächeren Weltwirtschaft bereits<br />
wieder gedämpft. Das Wirtschaftswachstum erhält bislang nur von der Auslandsnachfrage konjunkturelle Impulse.<br />
Die Steigerung des realen Bruttoinlandsprodukts war im zweiten Quartal 2005 saison- und kalenderbereinigt ebenso hoch wie<br />
im ersten Vierteljahr. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr belief sich nach Berücksichtigung der Kalendereinflüsse auf 0,6%.<br />
Zu der Seitwärtsbewegung hat insbesondere ein Rückgang des Außenbeitrags beigetragen. Zum einen sind die<br />
Exportaktivitäten nicht mehr ganz so kräftig ausgeweitet worden wie im ersten Jahresviertel. Zum anderen haben sich die<br />
Importe merklich erhöht. Belastend auf das Wachstum wirken die hohe Arbeitslosenquote und hohe Energiepreise. Für das<br />
laufende Jahr prognostiziert das Institut für Wirtschaftsforschung ein Wachstum von 0,7%. Im nächsten Jahr rechnen die<br />
Experten des IfW mit einem Wachstum von 1,7%.<br />
Arbeitsmarkt<br />
Die konjunkturelle Belebung in 2004 hat sich auch in 2005 nicht auf dem Arbeitsmarkt niedergeschlagen. Die harmonisierte<br />
Arbeitslosenquote lag im 1. Halbjahr 2005 durchschnittlich bei 10,1% und damit 1,1 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der<br />
Europäischen Union (Eurostat). Die Arbeitslosigkeit hat sich seit Anfang 2005 nach den Angaben der Bundesagentur für Arbeit<br />
im August nochmals leicht verringert. Saisonbereinigt sank die Anzahl der registrierten Personen auf 4,796 Millionen. Während<br />
in den alten Bundesländern keine Veränderung festzustellen war, kam es in Ostdeutschland zu einem Rückgang. Dieser ist<br />
aber kaum Ausdruck einer konjunkturellen Besserung, vielmehr dürfte die intensivierte Überprüfung der<br />
Anspruchsberechtigungen eine Rolle gespielt haben. Nach Angaben der Bundesagentur sind dadurch etwa 15.000 Personen<br />
aus der Statistik ausgeschieden. Weitere 10.000 Abgänge können Effekten von Hartz IV (Änderung der Zumutbarkeitskriterien,<br />
Verstärkung der Betreuung) zugeschrieben werden.<br />
Inflation<br />
Die Inflationsrate in Deutschland liegt seit Jahren deutlich unter dem Durchschnitt der Eurozone. In den letzten Monaten<br />
näherte sich die Teuerungsrate dem Durchschnittsniveau der Eurozone infolge der Gesundheitsreform, hoher Energiepreise<br />
sowie der Anhebungen der Tabaksteuer an. Für 2004 lag die harmonisierte Preissteigerungsrate bei 1,8%. Im August 2005<br />
wurden 1,9% ermittelt. Für die Zukunft wird von geringen Inflationsrisiken ausgegangen. Aus der konjunkturellen Entwicklung<br />
wird kein Preisdruck entstehen, da der internationale Wettbewerb und die schwache Inlandsnachfrage die<br />
Preiserhöhungsmöglichkeiten der Unternehmen und Lohnverhandlungen in enge Grenzen setzt. Ebenfalls dämpfend auf die<br />
Teuerungsrate wirkt sich der starke Euro aus. Insgesamt wird für 2005 mit einer Inflationsrate von 1,7% und 2006 mit 1,4%<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 39/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
gerechnet.<br />
Wirtschaftspolitik<br />
Die im Jahr 2003 verabschiedete "Agenda 2010" - insbesondere die bereits beschlossenen Reformen im sozialen Bereich und<br />
auf dem Arbeitsmarkt - hat die Weichen für umfassende Reformen gestellt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich keine<br />
raschen Erfolge einstellen werden, da die Reformen erst mit zeitlicher Verzögerung ihre volle Wirkung entfalten. Die Reformen<br />
auf dem Arbeitsmarkt sind dabei am weitesten fortgeschritten. Nur geringe Fortschritte kann die Regierung bei der Reform der<br />
Sozialsysteme vorweisen. Das Überschreiten der 5 Millionen-Grenze bei den Arbeitslosenzahlen hat zusätzlichen Druck auf die<br />
Regierung ausgeübt. Die durch die vorgezogene Bundestagswahl im September 2005 gewählte Regierung muss daher weitere<br />
wirtschaftliche Reformen folgen lassen.<br />
Unterdessen rechnet der internationale Währungsfonds 2006 zum fünften Mal in Folge mit einer Verletzung der Defizitgrenze in<br />
Deutschland. Danach erwarten die Experten für das laufende Jahr 2005 ein gesamtstaatliches Haushaltsdefizit von 3,7% des<br />
Bruttoinlandsproduktes. 2006 soll der Fehlbetrag auf 3,4% sinken. Erlaubt sind nach den EU-Verträgen maximal 3%. Das<br />
Einhalten der Defizitgrenze wird nur mit einer nachhaltigen Erholung der Konjunktur gelingen. Die Staatsverschuldung hat in<br />
den vergangenen Jahren stetig zugenommen. 2004 bezifferte sie sich auf 66% des BIP und lag damit über der<br />
Maastrichtgrenze von 60%. Eine Haushaltskonsolidierung ist daher dringend geboten.<br />
Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ist expansiv ausgelegt und wirkt anregend auf die Konjunktur im<br />
Euroraum. Am 01.12.2005 fand die erste Leitzinserhöhung seit März 2003 statt. Der Leitzins der EZB hat nun ein Niveau von<br />
2,25%.<br />
Indikatoren 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004<br />
* bis 1998 in Mrd. DM<br />
Quellen: OECD, Statistisches Bundesamt, Bundesbank, IKB, DekaBank, Helaba, Bankenverband, Commerzbank,<br />
Bankgesellschaft Berlin, Dresdner Bank, Internationaler Währungsfonds, Bundesagentur für Arbeit, IfW<br />
Logistikimmobilienmarkt Deutschland<br />
1. HJ.<br />
2005<br />
reales BIP (in %) 1,7 0,8 1,4 2,0 2,0 2,9 0,8 0,2 -0,1 1,7 0,6<br />
Bevölkerung (in Mio.) 81,661 81,895 82,052 82,029 82,024 82,160 82,277 82,456 82,502 82,500 k.A.<br />
Arbeitslosenquote (in %) 8,0 8,5 9,1 8,8 7,9 7,2 7,4 8,2 9,0 9,5 10,1<br />
Inflationsrate (in %) 1,7 1,2 1,5 0,6 0,6 1,4 1,9 1,3 1,0 1,8 1,7<br />
Leistungsbilanzsaldo<br />
(in % des BIP)<br />
Staatsverschuldung<br />
(in % des BIP)<br />
-1,1 -0,6 -0,4 -0,6 -1,0 -1,2 0,2 2,2 2,2 3,3 k.A.<br />
57,1 60,3 61,8 63,2 61,6 60,9 60,5 62,9 65,1 66,0 k.A.<br />
Leitzinsen (in %) 3,00 2,50 2,50 2,50 3,00 4,75 3,25 2,75 2,00 2,00 2,00<br />
Ausländische<br />
Direktinvestitionen<br />
(in Mrd. EUR/DM)*<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
17,233 9,890 21,233 43,276 52,634 215,209 25,518 53,679 24,157 -31,054 3,411<br />
Die Standorte für Logistikimmobilien verteilen sich entsprechend den wirtschaftlichen Zentren und den Verkehrsknotenpunkten<br />
über die gesamte Bundesrepublik. Die Zentrale Lage innerhalb Europas, die durch EU-Osterweiterung noch an Bedeutung<br />
gewonnen hat, begünstigt Deutschland als Standort für Logistikimmobilien. Die stärksten Konzentrationen finden sich in den<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 40/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Immobilienhochburgen Frankfurt/Main, Berlin, Hamburg, München und Düsseldorf. Hier werden regelmäßig die größten<br />
Flächenumsätze erzielt.<br />
Die positive Nachfrageentwicklung auf dem Markt für Lager- und Logistikimmobilien wirkt sich insgesamt stabilisierend auf das<br />
Mietpreisniveau aus. Für gut bis sehr gut ausgestattete Hallenflächen in bevorzugten Lagen liegen die Monatsmieten derzeit<br />
bei € 4,5 – € 6,00 pro m². In Frankfurt/Main bzw. in München liegen die Spitzenmieten mit € 8,- bzw. € 7,- pro m² etwas über<br />
dem Durchschnittsniveau. Leipzig und Dresden dagegen schneiden mit € 5,- pro m² schlechter ab als der Durchschnitt.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 41/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Spezialeinrichtungen, noch dazu in besonders verkehrsgünstigen Lagen erzielen weit darüber hinaus bis zu 15 EUR pro m².<br />
Aufgrund der EU-Osterweiterung wird den östlichen Standorten mittelfristig ein überdurchschnittliches Wachstumspotenzial<br />
zugesprochen. An den übrigen Logistikstandorten werden für die kommenden Monate keine nennenswerten Bewegungen<br />
erwartet - Ausnahmen stellen hier die aufstrebenden Regionen Kassel/Bad Hersfeld und Nürnberg dar.<br />
Der Markt für Lager- und Logistikimmobilien ist insgesamt durch ein stabiles, bis leicht steigendes Preisniveau geprägt. In den<br />
genannten Ballungsräumen mit entsprechender Verkehrsinfrastruktur und hohen Nachfragepotenzialen werden in bevorzugten<br />
Lagen durchschnittlich Mietpreise von 4 bis 6 EUR pro m² bezahlt. Frankfurt, Berlin und München führen das Mietpreisgefüge<br />
an, die westlichen Agglomerationen, v. a. Köln und Düsseldorf, platzieren sich deutlich vor den ostdeutschen Metropolen<br />
Leipzig und Dresden. Spezialeinrichtungen, noch dazu in besonders verkehrsgünstigen Lagen (z. B. in Flughafennähe),<br />
erzielen weit darüber hinaus bis zu 15 EUR pro m². Marktexperten gehen davon aus, dass sich auch kurz- bis mittelfristig keine<br />
Veränderung des Niveaus einstellen wird.<br />
Insgesamt verdeutlicht die regionenübergreifende Konstanz der Preisentwicklung eine weitestgehende Konjunkturresistenz der<br />
Logistik aufgrund des breiten Tätigkeitsfeldes sowie ihrer grundlegenden Bedeutung im Gesamtgefüge der Wirtschaft.<br />
Auszug - Pressemeldung des Bundesvereinigung Logistik (BVL) zur Studie "Top 100 der Logistik 2006"*<br />
Die Logistik steuert weiter auf Wachstumskurs: Miteinem Umsatz von 170 Mrd. Euro ist sie im Vergleich der Wirtschaftszweige<br />
um eine Position vorgerückt und belegt nun hinter der Automobilindustrie (ca. 285 Mrd. Euro) und dem Gesundheitswesen (ca.<br />
250 Mrd. Euro) zusammen mit dem Maschinenbau Platz drei. Derzeit arbeiten 2,5 Mio. Erwerbstätige direkt in der<br />
Logistikbranche. Weitere 600.000 sind in der Zulieferwirtschaft beschäftigt. In Wirtschaftsbereichen, die nicht unmittelbar mit<br />
der Logistik in Verbindung stehen, gibt es eine von der Logistik induzierte Beschäftigung von 1,6 Mio. Arbeitsplätzen.<br />
Insgesamt wächst die Beschäftigung verhalten und hebt sich somit vom leicht sinkenden Gesamttrend ab. Die beförderte<br />
Tonnage lag 2004 bei knapp 3,6 Mrd. Tonnen. Das entspricht einer durchschnittlichen Fracht von 45 Tonnen für jeden der 82<br />
Mio. Bundesbürger.<br />
Im Vergleich mit der Vorjahresstudie haben die Verfasser nach kleineren statistischen Anpassungen ein absolutes<br />
Umsatzwachstum der Logistikwirtschaft von 10 Mrd. Euro auf 170 Mrd. zwischen 2001 und 2004 ermittelt. Das entspricht einer<br />
durchschnittlichen Wachstumsrate von 2,1 Prozent jährlich. Gewinner dieser Entwicklung sind die weltweiten Container-<br />
Seeverkehre, die internationalen Land- und Lufttransport-Logistik-Systeme und die Kontraktlogistik. Zu den relativen<br />
Wachstums-Verlierern zählen die nationalen Transport- und Lagerleistungen. Besonders negativ betroffen sind die von den<br />
Wirtschaftssektoren Bau, Steine, Erden und Grundstoffindustrien abhängigen Massengutverkehre.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 42/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Kräftig gewachsen ist dagegen zwischen 2001 und 2004 der Anteil outgesourcter Logistikleistungen – von etwa 71 Mrd. Euro<br />
(44,6 Prozent) auf 78,4 Mrd. Euro (46,1 Prozent). Das heißt, dass die konsolidierten Umsätze des Logistik-<br />
Dienstleistungssektors im Schnitt um 3,5 Prozent (2,5 Mrd. Euro jährlich) weitgehend durch Umsatzumschichtung<br />
zugenommen haben. Dabei unberücksichtigt geblieben ist ein weiteres Wachstum des Dienstleistungssektors durch<br />
Einbeziehung von nicht-logistischen Mehrwertaktivitäten wie Produktion, Vertrieb oder allgemeiner Administration als<br />
Leistungen der Kontraktlogistik.<br />
Die beiden Top-Unternehmen sind – mit deutlichem Abstand – der Deutsche Post/DHL-Konzern und die in Dänemark<br />
beheimatete Maersk-Gruppe, deren größter Umsatzbringer das weltweite Container-Schifffahrtsgeschäft von Maersk-Sealand<br />
ist. Die Umsätze der europäischen Top 10 haben sich seit 2001 von damals 76,9 Mrd. Euro auf 97,5 Mrd. Euro in 2004 um 25<br />
Prozent erhöht.<br />
Acht große Trends aus dem allgemeinen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Umfeld machen die Logistik auch<br />
in den kommenden Jahren zu einem ein überaus dynamischen, von beschleunigtem Wandel gekennzeichneten<br />
Wirtschaftsbereich.<br />
Vier, die Logistik-Nachfrage bestimmende "Megatrends":<br />
- Globalisierung der Produktion und des Wirtschaftsverkehrs: "Dislozierung", wachsende Transportdistanzen, neue<br />
Kommunikations- und Integrationsbedarfe, gesteigerte Wettbewerbsintensität<br />
- Übergang zur postindustriellen Gesellschaft: Ende des Wachstums industrieller Güterproduktion, Individualisierung und<br />
Expansion der Service-Ökonomie<br />
- Beschleunigung der Takt-Raten wirtschaftlicher Aktivität in der "On Demand"-Welt: Sofortreaktion auf Kundenwünsche,<br />
Verkürzung von Technologie- und Produktzyklen, zeitbasierter Wettbewerb, Logistik-Güterstruktureffekt<br />
- Wachsende Umweltsensibilität: Recycling, Verlängerung logistischer Ketten, die Vision von der Kreislaufwirtschaft und<br />
zunehmende Aversion gegen den Straßentransport<br />
Vier, die Logistik-Angebotsmöglichkeiten verändernde "Megatrends":<br />
- (Wieder-)Entdeckung der Erfolgswirkungen optimierter Struktur- und Prozessorganisation: "Pull"-orientiertes, ganzheitliches<br />
Management von "Supply Chains" mit Just in time und CRP (Continuous Replenishment Program)<br />
- Deregulierung und Privatisierung ehemals öffentlicher Dienste der Kommunikation und des Verkehrs: Neue Anbieter, neue<br />
Leistungsangebotspakete, neue Konkurrenz<br />
-·Konzentration auf Kernkompetenzen und Shareholder Value Denken: Ein Fokus auf Komplexitätsreduzierung und<br />
Outsourcing<br />
- Konzentration und Differenzierung der Branchenstruktur: "Polarisierung" und "Hierarchisierung": Wachstum der ganz Großen<br />
und der ganz Kleinen, neue Beziehungsstrukturen, mehrstufige Subunternehmerkaskaden.<br />
* Autoren: Prof. Peter Klaus, Christian Kille; Herausgeber: Bundesvereinigung Logistik (BVL), Bremen, Deutsche<br />
VerkehrsVerlag, Hamburg.<br />
Immobilienzeitung vom 03.05.2006<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Starke Vermietungs- und Transaktionsumsätze mit Deutschlands Logistikimmobilien<br />
Nach Rekordumsätzen im vergangenen Jahr sind hier zu Lande auch im ersten Quartel 2006 wieder deutlich mehr<br />
Logistikimmobilien vermietet worden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nach Zahlen von Jones Lang LaSalle (JLL)<br />
wurden in den ersten drei Monaten fast 1 Mio. qm vermietet. Im gesamten Vorjahr belief sich der Umsatz auf 2,7 Mio. qm.<br />
Besonsers stark präsentierte sich im ersten Quartal Hamburg, wo mit 170.000 qm gleich drei Mal so viel vermietet wurde wie<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 43/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
vor einem Jahr. Rainer Koepke, Leiter Industrie Immobilien bei JLL Deutschland, prophezeit für dieses Jahr bereits Umsätze<br />
von 3 Mio. qm. Zwei Drittel davon würden jenseits der Ballungsräume Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und<br />
München umgesetzt. Zuwächse hält JLL auch beim Transaktionsvolumen von Logistikimmobilien für möglich. Das hatte 2005<br />
mit 1,8 Mrd. EUR so hoch gelegen wie noch nie. Als Umsatztreiber dient mehr und mehr der Portfoliohandel.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 44/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Anlage<br />
Presse<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 45/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Presse<br />
Beiträge zur Kapitalanlage<br />
Quelle Titel Datum<br />
Scope Analysis Emissionsrating <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2 19.05.2006<br />
Beiträge zur Emissions- und Mangagementgesellschaft<br />
Quelle Titel Datum<br />
Scope Analysis Rating Management Qualität <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. 14.11.2005<br />
Beiträge zum Markt<br />
Quelle Titel Datum<br />
Vermögen und Steuern 10 vom 01.10.2005 Seite<br />
012<br />
Der Tagesspiegel Nr. 18971 VOM 30.09.2005<br />
SEITE 023<br />
FINANCIAL TIMES Deutschland Nr. 191 vom<br />
02.10.2003 , Seite BE3<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Weg von den Steuervorteilen 01.10.2005<br />
Immobilien lohnen sich wieder 30.09.2005<br />
Investoren streben in die Ferne 02.10.2003<br />
Kurs Nr. 04 vom 01.04.2003 Seite 024 Wie der Phoenix aus der Asche 01.04.2003<br />
Die Welt vom 2.1.2003, Nr. 1 (Jg.54) Seite 23 2003 wird das Jahr der Marktbereinigung 02.01.2003<br />
Handelsblatt Nr. 146 vom 01.08.02 Seite 31 Immobilienfonds suchen neue Konzepte 01.08.2002<br />
Weitere Informationen zu diesem Fonds bzw. Initiator können Sie in unserem Pressearchiv recherchieren.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 46/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Anlage<br />
Finanzplan, Fremdkapital, Prognose<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 47/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Finanzplan<br />
Investitionsplan / Mittelverwendung<br />
TEUR in % des Fondsvolumens in % des Eigenkapitals<br />
Anschaffungskosten brutto 129.454 88,7 258,3<br />
...Erwerbs- u. Erwerbsnebenkosten 129.454 88,7 258,3<br />
... ...Erwerbskosten 128.517 88 256,5<br />
... ... ...Investition in Bestandsimmobilien 95.217 65,2 190<br />
... ... ...Investition in zum Verkauf vorgesehene<br />
Immobilien<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
33.000 22,6 65,9<br />
... ... ...Investition in Beteiligungen 300 0,2 0,6<br />
... ...Erwerbsnebenkosten 937 0,6 1,9<br />
... ... ...Materialaufwand 518 0,4 1<br />
... ... ...Rechts- und Beratungskosten 127 0,1 0,3<br />
... ... ...Konzernfremden zustehendes Ergebnis 192 0,0 0,4<br />
... ... ...Zunahme/Abnahme sonstiger Aktiva/Passiva 100 0,1 0,2<br />
Fondskosten (Weichkosten) 9.860 6,8 19,7<br />
...Konzeptionskosten 150 0,1 0,3<br />
...Geschäftsführungsvergütung 600 0,4 1,2<br />
...Mittelverwendungskontrolle 117 0,1 0,2<br />
...Treuhandgebühren 106 0,1 0,2<br />
...Fondsverwaltung laufend 740 0,5 1,5<br />
...Fondsverwaltung einmalig 147 0,1 0,3<br />
...Platzierungskosten 8.000 5,5 16<br />
Fremdkapitalkosten 4.428 3 8,8<br />
...Zinsaufwendungen 2.793 1,9 5,6<br />
...Tilgung Fremdkapital 1.635 1,1 3,3<br />
Rücklagen 216 0,1 0,4<br />
...Liquiditätsreserve (Guthaben) 216 0,1 0,4<br />
Gewerbesteuer 1.305 0,9 2,6<br />
Auszahlungen an Einmalanleger/Komplementär 728 0,5 1,5<br />
Fondsvolumen (Investitionsvolumen) 145.991 100 291,3<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 48/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Finanzierungsplan / Mittelherkunft<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
TEUR in % des Fondsvolumens in % des Eigenkapitals<br />
Eigenkapital 50.110 38 100<br />
...Gründungskapital 110 0,1 0,2<br />
... ...Komplementär-Kapital 100 0,1 0,2<br />
... ...Treuhandkommanditist 10 0,0 0,0<br />
...Anleger-Kapital 50.000 34,2 99,8<br />
So. Eigenkapital -6.996 -4,8 -14<br />
Fremdkapital 90.587 62 180,8<br />
...Darlehen 90.587 62 180,8<br />
... ...Bankdarlehen 90.587 62 180,8<br />
Umsatzerlöse 10.898 7,5 21,7<br />
Beteiligungserträge 243 0,2 0,5<br />
Ausgleichsposten für Fremdanteile 1.149 0,8 2,3<br />
Fondsvolumen (Finanzvolumen) 145.991 100 291,3<br />
Agio (Aussen-Agio) 2.500 1,7 5<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 49/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Fremdkapital<br />
Die Tabelle zeigt die prospektierten Angaben des Initiators<br />
Summe der<br />
Darlehen<br />
Kreditwährung EUR<br />
Kreditbetrag 90.587 TEUR<br />
Hinweis<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Die hier aufgeführte Höhe des Fremdkapitals bezieht sich auf die Angabe der Prognose der Mittelherkunft 2006 bis 2007. Da<br />
noch keine konkreten Investitionsvorhaben bestehen, wurden noch keine Verhandlungen über die Aufnahme von Fremdkapital<br />
geführt. Angaben über Kreditzusagen und -fälligkeiten können daher nicht gemacht werden.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 50/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Prognose Initiator 2006 - 2013<br />
Alle Angaben in TEUR, soweit nicht anders bezeichnet.<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Einnahmen 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013<br />
1 Mieterträge 947 6.571 9.370 10.185 10.938 11.723 13.124 14.184<br />
2 Gewinne aus Immobilienverkäufen 0 3.380 3.380 3.380 3.380 3.380 3.423 3.460<br />
3 Agio aus Emission 2.000 500 0 0 0 0 0 0<br />
4 Beteiligungserträge 72 170 84 81 85 88 97 99<br />
5 Einnahmen gesamt 3.019 10.621 12.834 13.646 14.403 15.191 16.644 17.743<br />
Ausgaben 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013<br />
6 Laufende Kosten 597 1.642 1.845 1.966 2.089 2.223 2.427 2.608<br />
7 ...Bewirtschaft.+ Instandhalt. 62 457 693 800 908 1.026 1.207 1.369<br />
8 ... ...Materialaufwand 62 457 693 800 908 1.026 1.207 1.369<br />
9 ...Fondskosten 535 1.185 1.152 1.166 1.181 1.197 1.220 1.239<br />
10 ... ...Verwaltungsaufwand 385 735 702 716 731 747 770 789<br />
11 ... ...Geschäftsführungsvergütung 150 450 450 450 450 450 450 450<br />
12 Gewerbesteuer 343 962 1.097 1.156 1.209 1.265 1.411 1.493<br />
13 Gewinnvorab Garbe 0 0 0 384 444 455 508 529<br />
14 Fremdkapitalkosten 410 2.383 4.052 4.422 4.751 5.095 5.486 5.929<br />
15 ...Darlehenszinsen 410 2.383 4.052 4.422 4.751 5.095 5.486 5.929<br />
16 Ausgaben gesamt 1.350 4.987 6.994 7.928 8.493 9.038 9.832 10.559<br />
Ergebnis u. Verwendung 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013<br />
17 Einnahmeüberschuss (+) 1.669 5.634 5.840 5.718 5.910 6.153 6.812 7.184<br />
18 Einnahmeüberschuss in % 55,28 53,05 45,50 41,90 41,03 40,50 40,93 40,49<br />
19 Ausschüttung brutto (+/-) 0 720 2.160 2.400 2.400 2.400 2.400 2.400<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 51/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Prognose Initiator 2006 - 2013<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Steuerpflichtiges Ergebnis 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013<br />
20 Abschreibung 8.817 3.023 1.415 1.565 1.704 1.845 2.003 2.183<br />
21 ...Abschreibung auf Sachanlagen 174 899 1.415 1.565 1.704 1.845 2.003 2.183<br />
22 ...Emissionskosten 8.643 2.124 0 0 0 0 0 0<br />
23<br />
Differenz Gewinn der Gesellschaft und<br />
Anteiliger Gewinn Kommanditisten<br />
2 9 10 9 9 9 9 9<br />
24 Anteil Gewinn/Verlust Konzernfremde 8 184 197 203 208 214 235 245<br />
25 Steuerpflichtiges Ergebnis -7.153 2.419 4.218 3.942 3.988 4.086 4.565 4.748<br />
26 Steu. Ergebnis in % d. Kap.Einl. -21,10 5,60 9,60 8,80 8,80 8,80 9,70 9,90<br />
Fortschreibung 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013<br />
27 Stand Liquiditätsreserve inkl. Rücklagen 3.365 216 240 240 240 240 240 240<br />
28 Restschuld 23.175 88.952 96.254 102.004 107.839 113.605 120.810 128.789<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 52/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Prognose Initiator 2014 - 2021<br />
Alle Angaben in TEUR, soweit nicht anders bezeichnet.<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Einnahmen 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Summe<br />
1 Mieterträge 15.254 16.303 17.880 18.931 19.881 20.687 21.943 0 207.921<br />
2 Gewinne aus Immobilienverkäufen 3.395 3.393 3.393 3.391 3.391 3.396 3.396 0 -<br />
3 Agio aus Emission 0 0 0 0 0 0 0 0 -<br />
4 Beteiligungserträge 102 103 108 108 110 107 110 0 -<br />
5 Einnahmen gesamt 18.751 19.799 21.381 22.430 23.382 24.190 25.449 0 259.483<br />
Ausgaben 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Summe<br />
6 Laufende Kosten 2.796 2.990 3.253 3.464 3.670 3.864 4.100 0 39.534<br />
7 ...Bewirtschaft.+ Instandhalt. 1.541 1.720 1.967 2.168 2.366 2.555 2.787 0 21.626<br />
8 ... ...Materialaufwand 1.541 1.720 1.967 2.168 2.366 2.555 2.787 0 21.626<br />
9 ...Fondskosten 1.255 1.270 1.286 1.296 1.304 1.309 1.313 0 17.908<br />
10 ... ...Verwaltungsaufwand 805 820 836 846 854 859 863 0 -<br />
11 ... ...Geschäftsführungsvergütung 450 450 450 450 450 450 450 0 -<br />
12 Gewerbesteuer 1.563 1.638 1.788 1.854 1.923 1.982 2.122 0 -<br />
13 Gewinnvorab Garbe 538 553 599 602 617 629 682 0 -<br />
14 Fremdkapitalkosten 6.390 6.837 7.344 7.903 8.281 8.576 8.809 0 86.668<br />
15 ...Darlehenszinsen 6.390 6.837 7.344 7.903 8.281 8.576 8.809 0 -<br />
16 Ausgaben gesamt 11.287 12.018 12.984 13.823 14.491 15.051 15.713 0 154.548<br />
Ergebnis u. Verwendung 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Summe<br />
17 Einnahmeüberschuss (+) 7.464 7.781 8.397 8.607 8.891 9.139 9.736 0 104.935<br />
18 Einnahmeüberschuss in % 39,81 39,30 39,27 38,37 38,02 37,78 38,26 0 -<br />
19 Ausschüttung brutto (+/-) 2.400 2.400 2.720 3.120 3.520 4.240 5.040 0 -<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 53/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Prognose Initiator 2014 - 2021<br />
Steuerpflichtiges Ergebnis 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Summe<br />
20 Abschreibung 2.370 2.552 2.732 2.903 3.056 3.181 3.284 0 42.633<br />
21 ...Abschreibung auf Sachanlagen 2.370 2.552 2.732 2.903 3.056 3.181 3.284 0 -<br />
22 ...Emissionskosten 0 0 0 0 0 0 0 0 -<br />
23<br />
Differenz Gewinn der Gesellschaft<br />
und Anteiliger Gewinn<br />
Kommanditisten<br />
9 10 11 11 11 12 12 0 -<br />
24<br />
Anteil Gewinn/Verlust<br />
Konzernfremde<br />
250 257 277 280 287 293 314 0 3.452<br />
25 Steuerpflichtiges Ergebnis 4.835 4.963 5.377 5.411 5.538 5.653 6.127 0 -<br />
26 Steu. Ergebnis in % d. Kap.Einl. 9,90 10,10 10,90 10,90 11,10 11,30 12,30 0 -<br />
Fortschreibung 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Summe<br />
27<br />
Stand Liquiditätsreserve inkl.<br />
Rücklagen<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
240 272 312 352 424 504 520 0 -<br />
28 Restschuld 136.378 143.571 150.698 156.783 161.745 164.886 167.427 0 -<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 54/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Rating-Stufen<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 55/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Prognosesicherheit<br />
Rating<br />
AAA hervorragend<br />
AA sehr hoch<br />
A hoch<br />
BBB erhöht<br />
BB leicht erhöht<br />
B mäßig<br />
CC minder<br />
C gering<br />
D sehr gering<br />
Chancenpotenzial<br />
Rating<br />
AAA extrem hoch<br />
AA sehr hoch<br />
A hoch<br />
BBB erhöht<br />
BB leicht erhöht<br />
B mäßig<br />
CC minder<br />
C gering<br />
D sehr gering<br />
Fungibilität<br />
Rating<br />
AAA extrem hoch<br />
AA sehr hoch<br />
A hoch<br />
BBB erhöht<br />
BB leicht erhöht<br />
B mäßig<br />
CC minder<br />
C gering<br />
D sehr gering<br />
Portfolio Rating<br />
Rating<br />
AAA hervorragend<br />
AA sehr hoch<br />
A hoch<br />
BBB erhöht<br />
BB leicht erhöht<br />
B mäßig<br />
CC minder<br />
C gering<br />
D sehr gering<br />
+/- positive oder negative Tendenz<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Prognoserendite<br />
Rating<br />
AAA extrem hoch<br />
AA sehr hoch<br />
A hoch<br />
BBB erhöht<br />
BB leicht erhöht<br />
B mäßig<br />
CC minder<br />
C gering<br />
D sehr gering<br />
Risikopotenzial<br />
Rating<br />
AAA extrem gering<br />
AA sehr gering<br />
A gering<br />
BBB vermindert<br />
BB mäßig<br />
B leicht erhöht<br />
CC erhöht<br />
C hoch<br />
D sehr hoch<br />
Prospektierungsqualität<br />
Rating<br />
AAA extrem hoch<br />
AA sehr hoch<br />
A hoch<br />
BBB erhöht<br />
BB leicht erhöht<br />
B mäßig<br />
CC minder<br />
C gering<br />
D sehr gering<br />
Managementqualität<br />
Rating<br />
AAA hervorragend<br />
AA sehr hoch<br />
A hoch<br />
BBB erhöht<br />
BB leicht erhöht<br />
B mäßig<br />
CC minder<br />
C gering<br />
D sehr gering<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 56/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006
Hinweis<br />
<strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. - <strong>LogisFonds</strong> 2<br />
Bei Vorliegen einer Prognoserechnung berechnet Scope die Prognoserendite analog dem BMF § 2b EStG-Modul. Es handelt sich hierbei um<br />
eine Modifikation der "Internen Zinsfußberechnung" (IRR), welche geeignet ist, Anlageformen mit unterschiedlich schnellem Kapitalrückfluss<br />
vergleichbar zu machen. Die mittels IRR berechnete "Verzinsung" bezieht sich dabei immer nur auf das durchschnittlich dynamisch<br />
gebundene, d.h. jeweils um Ausschüttungen, Steuererstattungen, etc. verringerte, Kapital und nicht das ursprünglich eingesetzte Kapital. Es<br />
besteht damit keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.<br />
Berater <strong>Rothmann</strong> & <strong>Cie</strong>. AG<br />
Prospekt vom 13.04.2006<br />
Seite<br />
Interessent Analysiert am 19.05.2006<br />
© 2006 Scope Analysis <strong>GmbH</strong> 57/57<br />
Ausdruck vom 29.05.2006