Rothmann & Cie. - LogisFonds 2 - Finest Brokers GmbH

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gegeben.

Rothmann & Cie. - LogisFonds 2

Treugeber können unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Jahresende die Umwandlung ihrer Stellung in die eines

Kommanditisten verlangen. Nach einer Umwandlung wird das Treuhandverhältnis als Verwaltungstreuhand fortgeführt. Eine

vollständige Beendigung des Treuhandverhältnisses ist grundsätzlich nur bei Kündigung der Gesellschaft gemäß den

Bestimmungen und Fristen des Gesellschaftsvertrages über die Kündigung der Gesellschaft möglich. Die Treuhänderin ist

berechtigt, das Vollmachtsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen für beendet zu erklären.

Besondere Rechte der Geschäftsführung

Eine Veräußerung von Immobilien durch die Komplementärin bedarf nicht der Zustimmung der Gesellschafter (§ 5 Ziff. 4

Buchstabe b) des Gesellschaftsvertrages). Gleiches gilt nach Buchstabe e) für die Veräußerung, Belastung oder Verpachtung

von Unternehmensbestandteilen (erfasst wird die Beteiligung an anderen Unternehmen, Immobilien bzw. Beteiligungen an

Immobiliengesellschaften), die Veräußerung, Belastung oder Verpachtung des ganzen Unternehmens bleibt hingegen

zustimmungsbedürftig.

Die Komplementärin ist nach § 5 Ziff. 5 des Gesellschaftsvertrages grundsätzlich ohne Gesellschafterbeschluss berechtigt,

Ergebnisabführungsverträge mit Unternehmen zu schließen, zu ändern oder aufzuheben, an denen die Gesellschaft mehrheitlich

beteiligt ist. Auch ist sie berechtigt, das ganze Unternehmen oder wesentliche Teile desselben zum Zweck der Finanzierung von

Abfindungsguthaben an ausscheidende oder ausgeschiedene Gesellschafter zu veräußern, zu belasten oder zu verpachten.

Mittelverwendungskontrolle

Die Mittelverwendungskontrolle erfolgt durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und umfasst das Agio und bei Classic-

Anlegern die volle Pflichteinlage sowie bei Sprint-Anlegern die Anzahlung und die erste Rate. Freigabekriterium für Zahlungen ist

im Wesentlichen nur der Nachweis des Beitritts und der Eingang der Zahlung. Der Nachweis einer geschlossenen

Gesamtfinanzierung ist nicht Freigabevoraussetzung.

Haftung des Anlegers

Die Haftung des Anlegers ist auf seine Hafteinlage beschränkt. Diese beträgt 10% der Pflichteinlage. Im Insolvenzfall ist der

Anleger zur Rückzahlung von Ausschüttungen verpflichtet, wenn und soweit das handelsrechtliche Kapitalkonto der Gesellschaft

unter den Wert der Hafteinlage gesunken ist.

Soweit Ausschüttungen nicht von Gewinnen gedeckt sind, sind Anleger nach Maßgabe des Gesellschaftsvertrages zur

Wiedereinzahlung dieser Ausschüttungen verpflichtet, soweit sich bei Beendigung ihrer Beteiligung ein negatives

Abfindungsguthaben oder im Rahmen der Liquidation der Gesellschaft ein negatives Kapitalkonto des Anlegers ergibt, §§ 18 Ziff.

6, 19 Ziff. 7, 20 Ziff. 3 Gesellschaftsvertrag. Eine Nachschusspflicht besteht nicht.

Anteilsveräußerung / Kündigung der Beteiligung

Kommanditisten können ihre Beteiligung nur im Ganzen veräußern, bei Treugebern sind auch Teilverfügungen zulässig. Die

Zustimmung der Komplementärin ist erforderlich und darf nur aus wichtigem Grund - so z.B. bei unterjährigen Übertragungen -

versagt werden. In Zusammenhang mit der Anteilsübertragung entstehende Gewerbesteuermehraufwendungen und sonstige

Kosten tragen Verkäufer und Käufer als Gesamtschuldner.

Der Anleger kann nach Ablauf der gewählten Mindestlaufzeit (10 - 15 Jahre) unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwölf

Monaten zum Jahresende kündigen. Classic-Anleger erhalten dann ein Abfindungsguthaben auf Basis einer

Auseinandersetzungsbilanz, bei der der tatsächliche Wert unter Auflösung stiller Reserven - abzüglich eines Gewinnvorabs der

Komplementärin von 10% auf die stillen Reserven (nur bei ausgeglichenen Kapitalkonten) - angesetzt wird. Sprint-Anleger sind in

diesem Fall hingegen mit lediglich 66% der eingezahlten Einlagen an den stillen Reserven - abzüglich des Gewinnvorabs -

beteiligt. Der Initiator weist darauf hin, dass die Regelung mit der Absicht getroffen wurde, die zum Ende der Beteiligungszeit

relativ höhere Gewinnbeteiligung von Sprint-Anlegern im Verhältnis zu Classic-Anlegern zu kompensieren. Die Kosten einer

Berater Rothmann & Cie. AG

Prospekt vom 13.04.2006

Seite

Interessent Analysiert am 19.05.2006

© 2006 Scope Analysis GmbH 10/57

Ausdruck vom 29.05.2006

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