MEHR KOMFORT DER GLUCOMEN® LX IST ... - Berlin-Chemie AG

berlinchemie

MEHR KOMFORT DER GLUCOMEN® LX IST ... - Berlin-Chemie AG

GlucoTour

Erzgebirge –

„Glück auf“ im dunklen Wald

GlucoWissen

Wissenswertes übers Schlafen –

Die Nacht hat’s in sich

GlucoSerie

Basiswissen Diabetes

Folge 3: Blutzucker-Selbstkontrolle

GlucoMenue

Rezepte zum Sammeln –

Für die Glucoinfobox

GlucoAktiv

Aqua-Fitness –

Wassersport für jedermann

GlucoMix

Adventskalender basteln

Nr. 3/2008

IHR MAGAZIN FÜR DIABETIKER

CUSTOMER

SERVICE

CENTER


2

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER,

heute locken wir Sie wieder einmal

in heimatliche Gefilde, und zwar

ins Erzgebirge. Und wenn wir es kurz

zusammenfassen: Hier gibt es nichts,

was es nicht gibt. Berge, Burgen,

Holzkunstmanufakturen, Sport, Erholung

und vieles mehr. Lassen Sie

sich von uns entführen in die Welt des Erzes und der Räuchermännchen.

Außerdem wandern wir mit Ihnen durch einen abwechslungsreichen

Herbst, mit Wissenswertem und Leckerem rund um den Pilz. Auch für Ihre

Fitness ist wieder gesorgt. Wir möchten Sie in dieser Ausgabe für Aqua-

Fitness begeistern. Außerdem berichten unsere drei Leser-Reporter vom

Diabetiker-Tag in Kassel, und auch sonst greifen wir einige Themen rund um

Diabetes und Gesundheit auf. Selbstverständlich ist wieder unser

Service-Center montags bis donnerstags von 8.00 bis 18.00 Uhr und freitags

von 8.00 bis 16.00 Uhr für Sie erreichbar: unter der Rufnummer 01802

666333 – für nur 6 Cent aus dem deutschen Festnetz.

Viel Spaß beim Lesen, Rätseln und Nachkochen unserer Rezeptideen

wünscht Ihnen

Ihre Sybille Beer

PS: Auf unserer Homepage www.kundenservice-diabetes.de können Sie

nicht nur an unseren Online-Umfragen teilnehmen und die Abstimmungsergebnisse

einsehen. Hier finden Sie auch eine Vielzahl von Broschüren zum

Bestellen und Herunterladen sowie viele Tipps und Anregungen.

IMPRESSUM

Herausgeber:

A. Menarini Diagnostics Deutschland

eine Division der Berlin-Chemie AG

Glienicker Weg 125

12489 Berlin

Vorstandsvorsitzender:

Dr. R. Uppenkamp

Projektleitung:

Sybille Beer

Redaktion/Verlag:

Neumann & Friends

Gesundheitsagentur

Andrea F. Neumann

Rheingaustraße 88

65203 Wiesbaden

Redaktion/Text/Lektorat:

Andrea Neumann, Mona Werner,

Dr. med. Albert Röder,

Hildegard Tischer

Layout/Grafik:

Ralf Grölle

Produktion:

Scancomp GmbH,

Rheingaustraße 88

65203 Wiesbaden

Gerichtsstand und Erfüllungsort:

Berlin

Nachdruck von Beiträgen nur mit

Genehmigung des Herausgebers

Titelbilder:

Nußknacker: ©panthermedia

Landschaft Erzgebirge:

©erzgebirge- tourismus

Himmel: ©panthermedia

Hände/Messgerät:

©Bildarchiv A. Menarini Diagnostics

Essen: ©Rotkäppchen Markenkäse

Wassergym.: ©AOK-Mediendienst

Adventskalender:

©UHU press Jürgen Fey/Realisation,

Styling Petra Hoffmann

INHALT

GlucoTour

Erzgebirge – „Glück auf“

im dunklen Wald ......................... 3-5

GlucoMed

Wissenswertes übers Schlafen –

Die Nacht hat’s in sich ................6-7

Honigstudie –

Honig ohne Nachteile für die

Blutzuckerregulation? ....................9

GlucoMenue

Rezepte zum Sammeln.................. 9

Pilze sammeln und zubereiten..... 8

GlucoIntern

Mehr Sicherheit – Mehr Komfort

Der GlucoMen® LX ist goldrichtig...............................................

13

Häufig gestellte Fragen –

Unsere Hotline antwortet............16

GlucoDialog

Online-Umfrage:

Was ist Ihnen an Ihrem Blutzuckermessgerät

wichtig?........... 10

Unsere Reporter beim

Diabetiker-Tag in Kassel................ 11

Zehn Jahre Arbeitsgemeinschaft

diabetischer Fuß Rheinland-Pfalz/

Saarland in der ADE.......................18

GlucoAktiv

Aqua-Fitness

Wassersport für jedermann..........12

GlucoSerie

Basiswissen Diabetes, Folge 3:

Blutzucker-Selbstkontrolle.......14-15

GlucoMix

Rätsel .............................................. 16

Adventskalender basteln.............. 17

Kolumne..........................................19

Gewinner des Olympiarätsels .....19

GlucoTipps

Buchtipp.......................................... 17


Foto: www.panthermedia.de „GLÜCK

Fotos: © erzgebirge-tourismus

GlucoTour Erzgebirge

„GLÜCK AUF“

IM DUNKLEN WALD

Auch wenn das Erzgebirge

im Südosten Sachsens sicher

zu jeder Jahreszeit einen Besuch

wert ist, haben wir diesen

Landstrich wohl kaum

zufällig für unsere Herbstund

Weihnachtsausgabe gewählt.

Zwar lassen sich im

Winter die gut erschlossenen

Skigebiete rund um die

höchste Erhebung auf deutscher

Seite, den Fichtelberg

mit 1.215 Metern nutzen, im

Sommer die wunderschönen

Berge und Täler auf den ausgezeichneten

Wanderrouten

erkunden. Der traditionelle

Reise-Höhepunkt bleibt jedoch

die Advents- und Weihnachtszeit.

Schwibbögen und Weihnachtssterne,

Nussknacker und Bergmänner,

„Raachmannl“ und Pyramiden:

Die erzgebirgische Volkskunst dreht

im wahrsten Sinne des Wortes gewaltig

auf, denn traditionell werden

die beliebten Figuren gedrechselt.

Von Bergmännern und Engeln

War ein Erzgebirgler Vater geworden,

so musste er seinem

neugeborenen Sohn einen Bergmann

und seiner Tochter einen

Engel schnitzen oder drechseln.

Zu Weihnachten wurden die Figuren

dann ins erleuchtete Fenster

gestellt und signalisierten,

wie viele Kinder im Haus waren.

Außerdem war es zu dieser Jahreszeit

sowohl zu Schichtbeginn

als auch zu Schichtende des

Bergmanns dunkel, so dass die

Frauen ihren Männern Lichterbergmann

und Lichterengel ins

Fenster stellten, um ihnen den

Weg durch die dunkle Winternacht

zu zeigen. Möglicherweise

Foto: © lutherer

haben sich aus diesem Brauch

die Schwibbögen entwickelt, die

halbkreisförmigen Kerzenständer,

die in der Weihnachtszeit auf vielen

Fensterbrettern zu sehen sind.

Aber so schön dieses alte Brauchtum

auch ist, geprägt wurde die

Region vom Bergbau. Schließlich

heißt es nicht Weihnachts-, sondern

Erzgebirge. Noch zu Beginn des

12. Jahrhundert wurde das Erzgebirge

„Mirquidi" (dunkler Wald) genannt.

Erst durch die Silberfunde

zwischen dem 12. und 15. Jahrhun-

Foto: © www.panthermedia.de

3


Fotos: © erzgebirge-tourismus

4

GlucoTour Erzgebirge

dert bekam die bewaldete Berglandschaft

ihren Namen „Erzgebirge".

Auch wenn mittlerweile

kein Erz mehr abgebaut wird, zieht

es jedes Jahr mehr Touristen in die

abwechslungsreichen Regionen um

Zwickau, Chemnitz, das Osterz -

gebirge, Silbernes Erzgebirge, Mittleres

Erzgebirge, Obererzgebirge

und Westerzgebirge.

In Anlehnung an die historische

Silberstraße wurde nach 1990 eine

zwischen Zwickau und Dresden das

gesamte Erzgebirge durchquerende

Touristenstraße geschaffen, die alle

bedeutenden Sehenswürdigkeiten

erschließt. Alle hier zu nennen,

würde den Rahmen sprengen, deshalb

haben wir aus jeder der sieben

Regionen etwas für Sie herausgepickt.

Zwickau–Lichtenstein

In Lichtenstein hat 1996 die

1. Sächsische Landesgartenschau

stattgefunden und das gesamte

Stadtbild entscheidend geprägt.

Heute liegt dem Besucher in Lichtenstein

die ganze Welt zu Füßen,

und er kann sie mit eben diesen

problemlos durchwandern: Im Kultur-

Landschaftspark „Miniwelt"

sind die Dresdner Frauenkirche, die

Oper von Sydney, die Chinesische

Mauer, holländische Windmühlen

und viele andere weltbekannte

Bauwerke und Wahrzeichen im

Maßstab 1:25 originalgetreu nachgebildet.

Wer es lieber beschau -

licher mag, sollte auf keinen Fall

einen Besuch im 1. Sächsischen

Kaffeekannenmuseum verpassen.

Chemnitz–Augustusburg

Wer beim Lesen des Jugend -

buches „Ronja Räubertochter“

daran gezweifelt hat, dass ein Blitz

eine Burg spalten könnte, der wird

in Augustusburg eines Besseren be-

lehrt: Die Burg Schellenberg wurde

1547 durch einen Blitzschlag so beschädigt,

dass Kurfürst August 1567

ihren Abriss beschloss und in nur

vier Jahren Bauzeit die Augustus-

GlucoTipps Hotel-Tipp

Burg errichten ließ. Fast schon

typisch für unsere adligen Vorfahren

ist die Tatsache, dass das edle

Gemäuer nicht nur als Jagd-, sondern

auch als Lustschloss genutzt

wurde. Heute ist dort Europas

wichtigstes Motorradmuseum untergebracht,

ein Kutschenmuseum,

ein Museum für Jagdtier und Vogelkunde,

eine Ausstellung zu Jagd

und Hofhaltung, die Ausstellung

„Richter, Henker, Missetäter", ein

Adler- und Falkenhof, ein Aussichtsturm

mit Galerie sowie eine

Jugendherberge. Und um noch einmal

an das Lustschloss anzuknüpfen:

Auch Trauungen sind hier

heute möglich.

Osterzgebirge–Altenberg

Egal was Altenberg – 2004 sogar

zum Kneipp-Kurort ernannt – sonst

noch zu bieten hat: Hauptsächlich

dreht sich hier alles um die berühmte

Bob-Bahn von Altenberg.

Ob als Zuschauer von internationalen

Wettkämpfen wie beispielsweise

Sportlich aktiv erholen und passiv entspannen?

Natur erleben und Kultur genießen?

Alles ist möglich. In 36 komfortabel und gemütlich

eingerichteten Zimmern fühlt man

sich im „Hotel zum Bären“ zu jeder Jahreszeit

richtig gut aufgehoben. Ob man lieber

im hauseigenen Schwimmbad, dem Dampfbad

oder der Sauna entspannt oder den Verleih von Mountainbikes

nutzt und die Gegend erkundet: Hier findet jeder das Passende. Und

für die Belohnung nach getanem Werk sorgt der Küchenchef des Hauses

– im Sommer auch auf einer herrlichen Sonnenterrasse.

Hotel zum Bären

Talblick 6, 01773 Altenberg-Oberbärenburg, Telefon: 035052 610

Foto: © zum-baeren


Fotos: © erzgebirge-tourismus

Foto: © panthermedia

der Bob-WM in diesem Jahr oder

als Teilnehmer beim Gäste-Bobfahren,

diese Bahn zieht magisch an.

Aber auch zum Radfahren und

Wandern, Ski-Langlauf oder Abfahrtsski:

Altenberg ist eine Reise

wert. Fast überflüssig zu erwähnen,

dass es natürlich auch hier einen

typisch erzgebirgischen Weihnachts -

markt gibt.

Silbernes Erzgebirge–Frauenstein

Auch wenn jeder von uns wahrscheinlich

darauf achtet, dass zu

Hause alles sauber und ordentlich

gepflegt ist, so scheinen doch Ruinen

einen ganz eigenen Reiz auf

uns auszuüben. Hier in Frauenstein

ist die größte und am besten erhaltene

Burgruine Sachsens zu bewundern.

Sie stammt aus dem 12.

Jahrhundert und hält allerlei Geschichten

und Sagen bereit. Den -

jenigen, die es doch etwas „heiler“

vorziehen, bietet sich ein Ausflug

entlang des Kunstwanderweges an.

Mittleres Erzgebirge–Seiffen

Und so kommen wir doch noch

einmal zurück auf das erzgebirgische

Lieblingsthema: Weihnachten

und das erzgebirgische Brauchtum.

Das weltbekannte Spielzeugdorf

Seiffen wurde vor 680 Jahren erstmals

urkundlich erwähnt und ist

das Zentrum der erzgebirgischen

Holzkunstmanufaktur. Wahrzeichen

von Seiffen allerdings ist die achteckige

Bergkirche.

Obererzgebirge–Annaberg–Buchholz:

Nach Adam Riese sind wir nun in

der sechsten Region des Erzgebirges

angelangt. Warum man beim

weltbekannten Rechenmeister Adam

Ries, der hier gelebt und gewirkt

hat, einfach ein „e“ an den Namen

gehängt hat, vermögen wir Ihnen

allerdings auch nicht zu erklären.

Bei einem Besuch der „heimlichen

Hauptstadt des Erzgebirges“ sollten

Sie sich die St.-Annen-Kirche,

die größte spätgotische Hallen -

kirche Sachsens, auf keinen Fall

entgehen lassen. Fällt Ihr Aufenthalt

auf den dritten Sonntag im

Oktober, werden Sie vom Tag des

traditionellen Handwerks begeistert

sein.

Westerzgebirge–Rittersgrün

Weil Rittersgrün mit seinem

Ortsteil Tellerhäuser die höchst -

gelegene Ortschaft Sachsens und

für seine Schneesicherheit bekannt

ist, dürfen in diesem idyllisch gelegenen

Ort natürlich der Rodelhang

mit Familienrodelabenden sowie

der Skilift mit Nachtlifttagen nicht

fehlen. Wandermöglichkeiten und

Skiwanderungen auf 120 Kilometern

im Winter versprechen perfekten

Aktiv-Urlaub.

Fast nahezu jeder Ort im Erz -

gebirge verfügt über eine eigene

Touristen-Information. Ebenso wichtig

und spannend wie das Hier und

Jetzt sind aber auch die alten Geschichten

und Bilder, die viel Stoff

für unterhaltsame Abende zu bieten

haben.

Sagen und Bilder aus

dem Erzgebirge

Roger Rössing

Gebundene Ausgabe:

112 Seiten, Tauchaer Verlag

ISBN: 978-3897720244

12,80 Euro

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GlucoMed Wissenswertes übers Schlafen

DIE NACHT

HAT’S IN SICH

Manchmal, wenn noch allzu viel zu tun ist, die

Woche zu wenig Tage und die Tage zu wenig Stunden

haben, dann mag uns das Schlafen als reine Zeitverschwendung

erscheinen. Da wissen wir nicht, wie

alles zu schaffen sein soll, und in dem ganzen Tumult

verschlafen wir doch glatt rund ein Drittel unseres

Lebens.

Früher gingen die Menschen davon aus, dass der

Schlaf keine wesentliche Bedeutung für uns Menschen

hat und lediglich eine lästige Unterbrechung des

Tagesablaufes darstellt. Doch wer sich selbst und seinen

Körper schon einmal auf die Probe gestellt und seinen

Schlaf mehrere Tage hintereinander auf ein

absolutes Minimum reduziert hat, stellt fest, dass

weder Körper noch Geist diesem Entzug auf die Dauer

positiv gegenüberstehen. Heute weiß man, wie wichtig

und lebensnotwendig der Schlaf für Körper und Seele

ist. Aufmerksamkeit und Konzentration lassen nach,

mancher wird anfälliger für Infektionen, andere werden

mürrisch und sind nicht mehr zu genießen.

Was passiert im Schlaf?

Tja, da wir es nicht so richtig mitbekommen – wir

schlafen ja schließlich – müssen wir uns hier wohl auf

die Wissenschaft verlassen. Schlaf setzt sich grob betrachtet

aus zwei unterschiedlichen Perioden zusammen,

die wiederum in einzelne Stadien unterteilt sind.

Solche Stadien mit der Traumphase sowie der Leichtund

Tiefschlafphase laufen in einem zirka 80- bis 100minütigen

Rhythmus ab, und das mehrere Male in einer

Nacht. Doch auch, wenn wir eigentlich nicht wahrnehmen,

was zwischen Einschlafen und Auf - wachen passiert,

ist der Schlaf ganz sicher keine rein passive

Tätigkeit. Offensichtlich macht unser Körper im Schlaf

einen umfassenden „Boxenstop“, der sich positiv auf

Entwicklung, Wohlbefinden und Gesundheit auswirkt.

Ammenmärchen über den Schlaf

Fotos: © panthermedia


Der Schlaf vor Mitternacht ist

der beste, will uns so mancher

weismachen. Stimmt nicht! Diese

Weisheit stammt aus einer Zeit, als

es noch kein elektrisches Licht gab

und den Leuten gar nichts anderes

übrig blieb, als zeitig ins Bett zu gehen. Und da der

Schlaf in den ersten Stunden am tiefsten und intensivsten

ist, hat man eben damals den Schlaf vor Mitternacht

als den erholsamsten empfunden.

Gesunde Schläfer schlafen durch!

Stimmt auch nicht! Selbst jemand, der der Meinung

ist, immer an einem Stück durchzuschlafen, wacht jede

Nacht bis zu 28 Mal auf. Man vermutet, dass das noch

aus längst vergangenen Zeiten herrührt, wo auch im

Schlaf unbewusst geprüft werden musste, ob die Umgebung

frei von Gefahren ist. Meist dauern diese Momente

weniger als eine Minute, am nächsten Morgen

erinnert man sich in der Regel nicht mehr daran.

Ältere Menschen brauchen weniger Schlaf!

Stimmt ebenfalls nicht. Ältere Menschen gehen nur

häufig, wenn sie die Muße dafür haben, dazu über, auch

mittags mal ein Nickerchen zu machen. Klar, dass sie

dann nachts weniger Schlaf benötigen.

Auf harten Matratzen schläft es sich besser!

Auch falsch. Wissenschaftler haben herausgefunden,

dass es bei einem höheren Druck als 28 mmHG zum

Blutstau in dem Körpergewebe kommt. Auf zu harten

Matratzen werden die feinsten Kapillargefäße zusammengedrückt,

und das Blut kann hier nicht mehr fließen.

Dann signalisiert der Körper „drehen“. Wie wir

wissen, wachen wir dabei leicht auf und unterbrechen

so eventuell eine Tiefschlafphase – gar nicht gut.

Sie wollen noch mehr über das Schlafen erfahren?

Im Internet unter www.kundenservice-diabetes.de

können Sie die gesamte Schlafbroschüre lesen oder

herunterladen.

Warum fallen wir im Schlaf eigentlich nicht aus

dem Bett?

Ganz ehrlich: Haben Sie sich das nicht auch

schon mal gefragt? Kinderbettchen sind durch Gitterstäbe

gesichert. Doch nicht, um den Säugling

am Herumstreunen zu hindern? Nein, das kann er

ja noch gar nicht. Später ja, aber zunächst sichern

die Stäbe, dass das Baby sicher im Bettchen bleibt.

Warum also fallen wir Erwachsenen nicht heraus?

Da drehen und wälzen wir uns, der eine wird zum

umjubelten Fußballstar und rennt, was das Zeug

hält, die andere träumt sich zur Eisprinzessin mit

den wildesten Pirouetten, und dennoch bleiben

wir bei all dem wohlbehütet in unserem Bett.

Nach Erkenntnissen von Schlafforschern liegt das

allein an einer reduzierten Muskelspannung. Lediglich

die Augen bewegen sich in akuten Traumphasen

schnell hin und her. Will der Schläfer sich

drehen, wird die Muskulatur aktiviert, und in diesem

Moment wacht er ganz kurz auf und nimmt

im Unterbewusstsein die Umgebung wahr. Weil

diese Wahrnehmung wie fast alles im Leben hartes

Training ist, braucht es eine Zeit, bis man diese

Kunst gelernt hat. Deshalb fallen eben zwar manche

Kinder, aber keine Erwachsenen aus dem Bett.

SCHON GEWUSST?

Schlafmangel wirkt

wirkt wie Alkohol

Nach 17 Stunden ohne Schlaf schneiden wir in

Leistungstests ungefähr so schlecht ab wie mit

einem halben Promille Alkohol im Blut. Nach 24

Stunden Schlafentzug steigt unsere Reaktionszeit

gar auf Werte, die wir ausgeschlafen nur mit einer

Promille Alkohol im Blut erreichen.

GlucoDay®S – Blutzuckerwerte unter Kontrolle – Tag und Nacht

A. Menarini Diagnostics hat mit dem

GlucoDay®S ein Gerät zur Kontrolle von

Blutzucker werten entwickelt. Über einen Zeitraum

von maximal 48 Stunden kann damit

der Blutzuckerwert kon tinuierlich überwacht

werden. Zugleich kann man sich mit angelegtem

Gerät und bei angemessener Vorsicht

normal be wegen. Der

GlucoDay®S wird aus schließ -

lich vom Arzt oder von geschultem

Fachper sonal an -

gelegt. Weitere Informationen

finden Sie unter:

www.glucoday.de

Fotos: © panthermedia

Fotos: © A. Menarini Diagnostics

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GlucoMenue Pilze sammeln und zubereiten

HERBSTLICHER GENUSS

„Erfahrungen sammelt man wie Pilze: einzeln und

mit dem Gefühl, dass die Sache nicht ganz geheuer ist.“

So wusste der amerikanische Schriftsteller Erskine Caldwell

zu berichten. Eine Meinung, die erfahrene Pilzsammler

sicher nicht teilen, viele „Sammel-Laien“

allerdings schon. Wir wollen Ihnen hier ein wenig näherbringen,

warum Pilze so gesund und beliebt sind

und wie Sie sie unbeschwert genießen können.

Leicht und vitaminreich

Pilze sind nicht nur auf Grund ihrer Schmackhaftigkeit

begehrt, sondern auch wegen ihres ausgezeich -

neten Nährwerts. Mit 30 bis 50 Kilokalorien pro 100

Gramm sind Pilze der Linie zuträglich, dennoch enthalten

sie reichlich Kalium, Phosphor und nahezu alle Vitamine.

Zusätzlich wirken sich Pilze positiv auf den

Cholesterinspiegel aus. Fazit: Pilze sättigen, haben

dabei kaum Kalorien, beschäftigen den Darm und

liefern wertvolle Spurenelemente.

Herbstliches Vergnügen in Wald und Flur: Pilze sammeln

Durch bunt gefärbte Wälder und Fluren streifen und

dabei die letzten Sonnenstrahlen genießen – im Herbst

zieht es viele noch einmal hinaus in die Natur. Manch

einer hat einen Korb dabei und kommt zum Pilzesammeln.

Doppelte Wirkung: zuerst die Bewegung, anschließend

kalorienarmer Genuss. Und: Wen die Sammelleidenschaft

einmal gepackt hat, der kommt meist immer wieder.

Wissen ist besser

Auch wenn nur sehr wenige

Pilze der hier in Europa

wachsenden Sorten giftig

sind, besteht bei Unwissen doch immer die Gefahr, genau

diese eine Sorte zu pflücken. Pflücken Sie deshalb nur

Pilze, die Sie eindeutig und zweifelsfrei bestimmen können.

Anfängern hilft ein Pilzbestimmungsbuch.

Nicht auf Vorrat sammeln

Sammeln Sie nicht mehr Pilze, als Sie verwenden können,

und lassen Sie ein paar alte Pilze zur Arterhaltung

stehen. Frisch geerntet schmecken Speisepilze am besten.

Die Pilze sollten zu Hause angekommen sofort ausgebreitet

und luftig gelagert werden. Gesammelte Pilze sind

grundsätzlich innerhalb von 24 Stunden sauber zu putzen,

von etwaigen Wurmstellen zu befreien, zuzubereiten

oder haltbar zu machen.

Einige Konservierungstipps

1. Trockenpilze: Pilze sorgfältig

reinigen (nicht waschen),

zerschneiden, auf Papier oder Gazerahmen

ausbreiten und bei geringer Wärme im Ofen oder einem

speziellen Dörrgerät trocknen. Es ist zu beachten, dass einige

Pilzarten, wie Pfifferlinge, Reizker, Schnecklinge, Egerlinge

und Graukappe, sich nicht zum Trocknen eignen, da

sie zäh werden oder an Geschmack verlieren. Vor dem Gebrauch

getrocknete Pilze zwölf Stunden einweichen!

2. Pilzpulver: Getrocknete Pilze können in einer Mühle

zu Pulver zermahlen und anschließend in luftdicht schließenden

Gläsern oder Metalldosen aufbewahrt werden.

3. Einfrieren: Alu-Grillschale mit Folie (durchsichtige

Haushaltsfolie) belegen, Steinpilze in schöne Scheiben

schneiden und nebeneinander legen, nächste Folie und

nächste Schicht Pilze und so weiter, man kann einen ganzen

Turm bauen. Schnell einfrieren und nach zwei bis drei

Tagen herausnehmen, in einen großen Plastiksack geben.

Die Pilze fallen locker in den Plastiksack und können zum

Kochen in beliebiger Menge entnommen werden. Haltbar:

sechs bis zehn Monate bei Temperaturen von –18 bis

–23 Grad.

Darf man Pilzgerichte aufwärmen?

Immer wieder hört man, dass Pilzgerichte nicht

aufgewärmt werden sollen. Was ist dran? Die

Empfehlung, Pilze nicht mehr aufzuwärmen,

stammt noch aus der Zeit, als sich Sporen und Bakterien

rasch vermehren konnten, weil es keine

Kühlmöglichkeiten gab. Heute ist ein einmaliges

Aufwärmen innerhalb von 24 Stunden nach der

Zubereitung kein Problem mehr, wenn sie kühl gelagert

wurden. Allerdings sollte man Pilzsoßen niemals

im Kupfer- oder Alugeschirr belassen, da diese

mit den Pilzinhaltsstoffen oxidieren und giftige

Substanzen bilden. Dies war beispielsweise früher

die Hauptursache für Vergiftungen durch Pilze.

Fotos: © panthermedia


TOURNEDOS MIT PFIFFERLINGEN

HAUPTMAHLZEIT

Tournedos mit Pfifferlingen

FÜR 4 PERSONEN

Foto: © Rotkäppchen Markenkäse

ZUTATEN:

4 Tournedos

vom Rinderfilet

à 160 g

4 EL Rapskernöl

4 Streifen

frischer Speck

125 g Camembert

1 Zwiebel

1/2 Knoblauchzehe

200 g Pfifferlinge

50 g frischer

Kräuterrahm

0,1 l Weißwein

Salz, grober

Pfeffer aus der

Mühle

Zirka 2,5 BE pro Portion (zzgl. Kroketten)

GlucoMed Honigstudie

HONIG OHNE NACHTEILE FÜR

BLUTZUCKERREGULATION?

Honig ist als gesundes Nahrungs- und Heilmittel bekannt.

Doch gerade Diabetiker und übergewichtige

Menschen kennen Honig trotz all seiner positiven Inhaltstoffe

vor allen Dingen als sehr kohlenhydratreiches

Nahrungsmittel.

In einer neuen Studie untersuchte Prof. Dr. med.

Aloys Berg vom Institut für Sport und Sportwissenschaft

(IfSS) der Universität Freiburg im Auftrag des

Deutschen Imkerbundes e. V., wie sich der Verzehr von

Honig auf das Blutzuckerverhalten und die Insulinreaktion

auswirkt. Insgesamt wurden bei dieser Studie

sieben typische deutsche Honigsorten auf ihre Stoffwechselwirkung

untersucht und dabei sowohl der Gly -

kämische Index (GI) oder auch die Glykämische Last (GL)

ermittelt. Im August wurden die ersten Unter -

suchungsergebnisse veröffentlicht, die belegen, dass die

meisten getesteten Honigsorten einen gegenüber der

Glukosekontrolle deutlich niedrigeren GI-Wert erreichten.

Vor allem helle Honige wie Linden- und Blüten -

GEFÜLLTE BRATÄPFEL

DESSERTS/KUCHEN/GEBÄCK

Gefüllte Bratäpfel

FÜR 4 PERSONEN

Foto: © Rotkäppchen Markenkäse

ZUTATEN:

honig schnitten sehr positiv ab. Praktisch kann das

Ergebnis für übergewichtige und an Diabetes leidende

Menschen bedeuten, dass bestimmte Honigsorten in

kleinen Portionen durchaus ohne Nachteile für die Blutzuckerregulation

verzehrt werden können und sich bei

gezieltem Austausch gegen Lebensmittel mit hohem GI

günstig auf die Insulinresistenz auswirken können.

GI und GL

4 säuerliche Äpfel

1/2 Becher Sauerrahm

1/2 Päckchen Camembert

1 Eigelb

Zirka 1,5 BE pro Portion

Diese Werte geben Auskunft über Stoffwechsel -

wirkungen, die ein Lebensmittel hervorruft. Steigt der

Blutzuckerspiegel kurze Zeit nach dem Verzehr eines

bestimmten Produktes sehr stark, drückt sich das in

einem hohen GI-Wert (70 und darüber) aus, ist der GI

dagegen unter 55, steigt die Blutzuckerkurve nur leicht

an und verursacht auch eine entsprechend geringere

Insulinreaktion. Für die Insulinreaktion und den Kohlenhydratstoffwechsel

als günstig zu bezeichnende

Lebensmittel weisen einen GL-Wert unter 10 auf.

Foto: © panthermedia

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DESSERTS/KUCHEN/GEBÄCK

Gefüllte Bratäpfel

ZUBEREITUNG:

Zubereitungszeit

zirka 30 Minuten

1.

Die Äpfel vom Kerngehäuse befreien und etwas

aushöhlen.

2.

Den Camembert entrinden, in kleine Stücke

schneiden und mit einer Gabel gut zerdrücken.

3.

Den Sauerrahm cremig rühren und mit dem

Camembert und dem Eigelb vermengen.

4.

Die Äpfel mit der Masse füllen und im vorgeheizten

Backofen etwa 20-25 Minuten bei

200 °C backen.

TIPP:

Guten Appetit!

GEFÜLLTE BRATÄPFEL

HAUPTMAHLZEIT

Tournedos mit Pfifferlingen

ZUBEREITUNG:

GlucoDialog Wir wollen es wissen! Wir wollen es wissen!

Diese Frage stellten wir Ihnen in unserer letzten

Ausgabe der GlucoNews.

Bis zum Redaktionsschluss beteiligten sich wieder

mehr als 250 Leserinnen und Leser an der Umfrage und

haben auf unserer Homepage ihre Angaben gemacht.

Die meisten gaben an, die Nadeln täglich zu wechseln

(27 %). Gleich viele Stimmen fielen auf die Antworten

„vor/nach jeder Blutzuckermessung“, „alle 2-3 Tage“ oder

„einmal pro Woche“. Nur wenige gaben an, die Nadel länger

als eine Woche zu gebrauchen, doch immerhin 10 %

warten mit dem Wechsel, bis die Nadel stumpf erscheint.

ONLINE-UMFRAGE! ONLINE-UMFRAGE! ONLINE-UMFRAGE! ONLINE-UMFRAGE!

WIR WOLLEN ES WISSEN!

Diesmal lautet unsere Frage an Sie:

Zubereitungszeit

zirka 50 Minuten

1.

Die Tournedos mit Speckstreifen umwickeln, mit

Küchenschnur fixieren, leicht einölen und pfeffern.

Dann im restlichen Öl von beiden Seiten zirka

3 Minuten braten, anschließend die Speckstreifen

entfernen, das Fleisch salzen und warm stellen.

2.

Die Pfifferlinge putzen, waschen und abtrocknen.

3.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, glasig dünsten,

Pilze zugeben und alles 5 Minuten bei guter

Hitze braten, anschließend salzen und pfeffern.

Pfifferlinge herausnehmen und warm stellen.

4.

Den Fond mit Wein ablöschen, den Kräuterrahm

einrühren und die Sauce nochmals abschmecken.

5.

Die Tournedos mit Camembert belegen und im

vorgeheizten Backofen ganz kurz überbacken,

bis der Camembert gerade anfängt zu zerlaufen.

Etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

darübergeben.

AUSWERTUNG: „WIE OFT BEZIEHUNGSWEISE WANN

WECHSELN SIE IHRE NADELN (LANZETTEN) IN IHRER STECHHILFE?“

Zur Erinnerung: Da sich nach jedem Einstich die

Beschichtung der Nadel verändert, ist das mehrmalige

Verwenden der Lanzetten nicht empfehlenswert.

Zudem wird die Spitze mit jeder Verwendung stumpfer.

Ganz abgesehen von der nicht mehr gegebenen Sterilität.

(Mehr zu diesem Thema finden Sie auf den Seiten

6 und 7 unserer Ausgabe 1/2007, die Sie bestellen können

unter: www.kundenservice-diabetes.de)

Was ist Ihnen an Ihrem Blutzuckermessgerät

wichtig?

Stimmen Sie online ab unter

www.kundenservice-diabetes.de

TOURNEDOS MIT PFIFFERLINGEN

Foto: © Archiv Berlin-Chemie


GlucoDialog Diabetiker-Tag in Kassel

Foto: © Siegfried Straube

„MEINE ERWARTUNGEN

WURDEN ÜBERTROFFEN“

Am 20. September fand in Kassel der Diabetiker-

Tag statt. Das Thema lautete dieses Jahr „Selbstbestimmtes

Leben ... für alle!?“. GlucoNews hatte

Leser-Reporter aufgerufen, über ihre Eindrücke zu berichten.

Ernst August Hölscher, Birgit Dangela und

Volker Renken waren dabei (von links nach rechts).

Erstmalig in meiner über 20-jährigen „Diabeteskarriere“

bin ich zum Diabetiker-Tag nach Kassel gereist.

Die Vielfalt der Veranstaltungen war überwältigend. Ich

habe mein Augenmerk auf die Vorträge konzentriert,

die mich als Typ-1-Diabetikerin beschäftigen, wie zum

Beispiel die Pumpentherapie. Besonders erwähnenswert

ist, dass auch auf das Problem der Wahrnehmung

einer Hypoglykämie in einem Vortrag eingegangen

wurde. Gerade bei Diabetikern, die „normnahe“ Werte

und einen sehr guten HbA1c-Wert haben, ist die Gefahr

für eine schwere „Hypo“ sehr groß, da mit den Jahren

die Wahrnehmungsschwelle sinkt. Ich finde es wissenswert,

dass das frühzeitige Erkennen der „Hypo“

wieder erlernt werden kann und dieses Training sogar

weiterhin von der Kasse übernommen wird.

Im Großen und Ganzen war es für mich ein gelungener

Tag. Alle meine Erwartungen wurden übertroffen.

Birgit Dangela

Das sechsstündige Vortragsprogramm war abwechslungsreich,

aber auch anstrengend in der Entscheidung,

was anhören: Fernsehmoderator Peter

Escher leitete die Podiumsdiskussion „Wie stellt sich die

Gesundheitsreform für chronisch kranke Menschen

dar?“. Fachreferenten beschäftigten sich mit Fragen der

Prävention zur Vermeidung von Folgekrankheiten und

um die Verbesserung der Lage durch Lebensstiländerungen.

Auch psychische und familiäre Auswirkungen

der Krankheit, rechtliche Probleme im Job, im Umgang

mit Krankenkassen und Behörden sowie das Thema

„Diabetes im Alter“ wurden erörtert.

Zwischen den Vorträgen konnte sich der Besucher an

rund 50 Ständen informieren oder sich mit anderen Betroffenen

am Kuchenbuffet austauschen. Viele ließen

sich zu den Blutzuckermessgeräten und Insulin-Pens

von Berlin-Chemie beraten und steckten sich das Kochbuch

für Diabetiker in eine schicke blaue Einkaufstasche.

Ernst August Hölscher

Insgesamt hat mir die Veranstaltung gut gefallen

und ich hatte viel Spaß. In einem guten Vortrag konnte

man in witziger Atmosphäre lernen, dass ein Gleich -

gewicht zwischen Bewegung und Ernährung zu einem

gesunden Leben führt. Dann habe ich erfahren, wieso

es gut ist, Blutzuckerextreme zu vermeiden. Eine gute

Mischung aus Wissenschaft beziehungsweise Information

und wiedererkennbaren Alltagssituationen traf genau

die Interessen der Zuhörer.

Daneben konnte man Kontakt zu verschiedenen Versandhändlern

aufnehmen, sich über Diabetikersocken

oder sogar Diätbier informieren. Neben vielen Ver losungen

gab es ein umgebautes Fahrrad mit – muskelbetriebenem

– Mixer, mit dem man sich aus frischen

Früchten und Joghurt seinen eigenen Drink machen

konnte. Allerdings hatte das Getränk noch mehr BEs, als

man bei der Herstellung verbraucht hat ...

Volker Renken

Foto: © Archiv Berlin-Chemie

(Texte wurden aus Platzgründen von der Redaktion gekürzt.)

11


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GlucoAktiv Aqua-Fitness

WASSERSPORT

FÜR JEDERMANN

Bewegung und Ausdauer halten fit. Wissen wir! In

den trockenen Monaten des Jahres fällt es ja vielen

auch leicht, vor die Tür zu gehen und sich zu bewegen,

sei es beim Wandern, Nordic-Walken oder Fahrradfahren.

Aber wenn das „Schmuddelwetter“ kommt mit

Wind und Regen, werden die guten Vorsätze doch das

ein oder andere Mal über Bord geworfen. Unser Tipp: Im

Schwimmbad herrscht das ganze Jahr über dieselbe

Temperatur, nass wird man sowieso, und neben der altbewährten

Wassergymnastik werden mittlerweile

vielerorts auch Aqua-Jogging, Aquarobic oder Aqua-

Walking angeboten: Den Varianten der Aqua-Fitness

sind kaum Grenzen gesetzt. Wir stellen an dieser Stelle

einige der beliebtesten vor:

Wassergymnastik

Klassische Form der Aqua-Fitness

und etwas ruhiger angelegt

als beispielsweise Aquarobic. Die konditionelle Wassergymnastik

dient der Stärkung von Kraft und Ausdauer.

Bei verschiedenen Bewegungsübungen werden Spielund

Sportgeräte wie Bälle, Ringe oder Bretter zu Hilfe

genommen.

Aquarobic

Aquarobic ist die Wasservariante des Aerobic. Dabei

werden verschiedene Bewegungen wiederholt mit

mittlerer bis schneller Geschwindigkeit ausgeführt.

Aquarobic zielt besonders auf eine Verbesserung der allgemeinen

Ausdauer ab. Spezielle Schwimmhaut-

Handschuhe erhöhen den Widerstand.

Aqua-Jogging

Aqua-Jogging oder Aqua-Running ist Laufen oder

Rennen im Wasser und trainiert die Ausdauer. Ein Auftriebsgurt,

eine Art Schwimmgürtel, sorgt dafür, dass

die Füße den Boden nicht berühren und der Kopf über

Wasser bleibt. Daher ist Aqua-Jogging auch angenehm

für Menschen, die sich im tiefen Wasser sonst nicht so

wohlfühlen oder ungern untertauchen. Mit den Beinen

wird eine freie Laufbewegung im Wasser gemacht.

Arme und Hände bewegen sich ebenfalls unter Wasser.

Foto: © Techniker Krankenkasse

Aqua-Walking

Aqua-Walking ist perfekt für Neueinsteiger, ältere Menschen

und Reha-Patienten. Im stehtiefen Wasser werden

bei Bodenkontakt Lauf- und Gehbewegungen

gemacht. Aqua-Walking hat neben der Verbesserung

der Ausdauer einen Entspannungseffekt und verbessert

die Koordination.

Alles haben die Sportarten im Wasser gemeinsam:

Sie sind ein gutes Kreislauftraining, bewirken eine

schonende Kräftigung der Muskulatur und wirken sich

auch für Menschen mit Diabetes in mehrfacher Hinsicht

günstig aus:

◆ Die Empfindlichkeit des Körpers für das blutzuckersenkende

Hormon Insulin nimmt wieder zu. Der

Insulinbedarf sinkt.

◆ Im Wasser lässt es sich besonders „angenehm“ Kalorien

verbrennen. Das Wasser reduziert das Körpergewicht,

das getragen werden muss, so dass Bewegung

im Wasser besonders gelenkschonend ist.

Außerdem wird durch den erhöhten Widerstand des

Wassers jede Bewegung noch effektiver.

◆ Bewegung erleichtert das Abnehmen. Wer sich nur

ab und zu bewegt, profitiert vom höheren Kalorienverbrauch.

Wer regelmäßig Ausdauersport betreibt,

bringt den Körper dazu, mehr Fett zu verbrennen und

weniger Fett einzulagern. Auch das senkt langfristig

den Insulinbedarf.

◆ Bewegung beeinflusst die Blutfettwerte günstig und

erhöht die Konzentration des gefäßschützenden

„guten“ HDL-Cholesterins. Dazu müssen Sie jedoch

regelmäßig Ausdauersport betreiben.

◆ Bewegung verbessert die Stimmung und macht seelisch

ausgeglichener. Das kann Menschen helfen, die

nach der Diagnose „Diabetes“ Schwierigkeiten mit

den „vielen Einschränkungen“ haben.

Regelmäßig den Blutzucker messen!

Vor und nach der Bewegungseinheit im

Wasser den Blutzucker messen und auch im

Schwimmbad immer Not-BEs dabei haben!

Foto: © AOK-Mediendienst

Foto: © Archiv Berlin-Chemie


Fotos: © A. Menarini Diagnostics

GlucoIntern Neues Messgerät für bessere Selbstkontrolle

MEHR SICHERHEIT –

MEHR KOMFORT

DER GLUCOMEN® LX

IST GOLDRICHTIG

Schon die Umfrage in der ersten Ausgabe der

GlucoNews in diesem Jahr zeigte, wie wichtig den

meisten unserer Leserinnen und Lesern eine regelmäßige

Selbstkontrolle ist – und das am liebsten

mehrmals am Tag. Der neue GlucoMen® LX

macht das Messen nun noch einfacher und sicherer.

Die GlucoMen® LX-Teststreifen sind mit einer hauchdünnen,

besonders leitfähigen Schicht aus Gold

ver sehen und können so reproduzierbar hergestellt

werden, dass keine Codierung erforderlich ist.

Das innovative Doppelkammerverfahren auf den

Goldelektroden sorgt für zuverlässige Messwerte – und

zwar innerhalb von nur vier Sekunden.

Für eine Messung werden nur 0,3 Mikroliter Blut benötigt

– die geringste Menge, mit der man derzeit eine

Blutzuckerbestimmung durchführen kann.

Der Speicher des Gluco-

Men® LX erfasst bis zu 400

Ergebnisse mit Datum und

Uhrzeit. So können die

Durchschnittswerte eines

Zeitraums von 1, 7, 14 und

30 Tagen ermittelt werden.

Via Datenkabel können die

gespeicherten Messwerte

mit der passenden Software

auf den eigenen PC

übertragen, ausgewertet

und verwaltet werden.

FAZIT:

Der neue GlucoMen® LX mit den neuen Gluco-

Men® LX-Teststreifen bieten eine perfekte Kombination,

wenn es um sichere und komfortable

Blutzucker-Selbstmessung geht. Denn ein gut kontrollierter

Blutzuckerspiegel ermöglicht die richtige

Reaktion und somit eine entscheidende

Verbesserung der Lebensqualität – egal ob sich

eine Mahlzeit einmal verschiebt oder üppiger ausfällt,

als ursprünglich geplant, oder ob eine Sporteinheit

zwischengeschoben wird.

13


14

GlucoSerie · Basiswissen Diabetes · GlucoSerie · Basiswissen Diabetes · GlucoSerie ·

3. Folge: Blutzucker-Selbstkontrolle

ALLES UNTER KONTROLLE?

Vieles spricht dafür, die Blutzuckerkontrolle nicht nur dem Arzt zu

überlassen, sondern selbst zu messen. Wie man seine Zuckerwerte

kontrollieren kann und worauf man dabei achten sollte, lesen Sie in

unserer heutigen Folge aus der Reihe „Basiswissen Diabetes“.

Wer über seine Blutzuckerwerte stets im Bilde sein

will, der sollte sie regelmäßig selbst kontrollieren. Eine

solche Blutzucker-Selbstkontrolle hat eine Reihe von

Vorteilen. Man kann die Blutzuckerwerte in wesentlich

kürzeren Abständen erfassen, als dies bei der Messung

durch den Arzt möglich ist. Stimmen die Werte nicht,

kann man rasch reagieren und Gegenmaßnahmen

ergreifen. Das gibt einem nicht nur eine gewisse

Sicherheit vor Über- und Unterzuckerung,

sondern man lernt

auch den eigenen Körper besser

kennen und weiß, wie sich die

Blutzuckerwerte in bestimmten

Situationen verändern. Wichtig

sind die Messungen aber auch

für die eigene Motivation, denn man kann immer

wieder überprüfen, ob man das einmal gesteckte

Ziel auch erreicht hat. Prinzipiell gibt es zwei Methoden,

mit denen Diabetiker ihren Blutzucker überprüfen

können: die Harnzuckermessung und die Blutzuckermessung.

Foto: © Archiv Berlin-Chemi

Harnzuckermessung

Die Harnzuckermessung ist einfach, schmerzlos und

billig. Es genügt, nur einen Teststreifen in den Harnstrahl

zu halten, zwei Minuten zu warten und dann die

Farbe des Testfeldes mit der Farbskala auf dem Röhrchen

zu vergleichen. Leider ist die Harnzuckermessung

aber recht ungenau. Ihr Nachteil besteht vor allem

darin, dass sie erst bei stark erhöhten Blutzuckerwerten

anspricht. Das liegt daran, dass Zucker im Urin erst ab

einem bestimmten Schwellenwert nachweisbar wird.

Diese sogenannte Nierenschwelle liegt je nach Alter

zwischen 150 und 200 mg/dl (8,3 – 11,1 mmol/l). Diese

Werte sind erheblich höher als die heute angestrebten

Zielwerte, und Unterzucker lässt sich überhaupt nicht

feststellen. Zusätzlich liefert die Harnzuckermessung

keine aktuellen Werte. Wenn kein Zucker im Urin nachweisbar

ist, besagt das lediglich, dass der Blutzucker seit

dem letzten Wasserlassen unter der Nierenschwelle lag.

BLUTZUCKER

Blutzuckermessung

Viel präziser und aktueller ist die Blutzuckermessung.

Sie wird mit Hilfe eines Blutzuckermessgerätes durchgeführt.

Vor der Messung sollte man sich die Finger waschen

und gut abtrocknen. Zur Blutentnahme sticht

man seitlich in die Fingerbeere.

Eine Stechhilfe erleichtert

diese Prozedur. Das aus -

tretende Blut wird auf den

Teststreifen übertragen. Die

Aus wertung des Teststreifens

erfolgt automatisch, und der

aktuelle Blutzuckerwert wird

angezeigt. Den Nüchternblutzucker misst man am

besten gleich nach dem Aufstehen und noch vor dem

Frühstück. Interessant sind aber auch die Werte nach

dem Essen. Sie werden zirka zwei Stunden nach einer

normalen Mahlzeit gemessen.

Messfehlern auf der Spur

BLUTZUCKER

BLUTZUCKER

Moderne Blutzuckermessgeräte

arbeiten sehr präzise

und verlässlich. Tritt trotzdem

mal ein Wert auf, der unmöglich

stimmen kann, so kann das

mehrere Ursachen haben. Zum

einen kann es sein, dass man

noch Zuckerreste an den Fingern

hatte. Eine andere Fehlerquelle kann die falsche

Lagerung von Teststreifen sein. Die Dose mit den

Streifen sollte nach jeder Entnahme wieder fest

verschlossen und vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung

geschützt werden. Die Messung funktioniert

übrigens nur in einem bestimmten Temperaturbereich

präzise. Darunter und darüber können Werte angezeigt

werden, die nicht korrekt sind. In seltenen Fällen

kann auch das Messgerät defekt sein, oder man hat

bei der Bedienung einen Fehler gemacht. Im Zweifel

also die Bedienungsanleitung lesen und/oder bei

Fotos: © A. Menarini Diagnostics

Foto: © panthermedia


GlucoMen-Geräten sich beim Kunden-Service Diabetes,

Telefon 01802 666333, melden. Wir stehen Ihnen gerne

mit Rat und Tat zur Seite.

Was tun, wenn die Werte zu hoch sind?

Wenn man einen Nüchternwert

über 125 mg/dl (7,0 mmol/l)

misst, dann ist das ein Grund,

die Blutzuckermessungen häufiger

durchzuführen. Bleiben

die Werte bei mehreren Messungen

erhöht, ist es ratsam, den Arzt aufzusuchen und

mit ihm das weitere Vorgehen zu besprechen. Gleiches

gilt, wenn zirka zwei Stunden nach einer Mahlzeit Blutzuckerwerte

von über 160 mg/dl (9,0 mmol/l) gemessen

werden. Liegen die Werte nach der Mahlzeit über

250 mg/dl (13,9 mmol/l), so sollte man umgehend einen

Arzt konsultieren.

Tagebuch führen lohnt sich

Es lohnt sich, die gemessenen Werte in einem Diabetes-Tagebuch

festzuhalten. Mit Hilfe des Büchleins kann

man den Zusammenhängen zwischen bestimmten Lebensumständen

und Blutzuckerschwankungen besser

auf die Spur kommen. Auf diese Weise lernt man sich

und den Diabetes besser kennen. Bei einem Arztbesuch

sollte man sein Diabetes-Tagebuch immer dabei haben

und vorlegen. Diabetes-Tagebücher

bekommen Sie kostenlos

von Berlin-Chemie. Sie

können Sie entweder im Internet

unter www.kundenservice-diabetes.de

bestellen

oder telefonisch unter 01802

666333 (6 Cent pro Gespräch).

Neues vom Gesundheits-Pass Diabetes

Der Gesundheits-Pass Diabetes der Deutschen

Diabetes-Gesellschaft ist jetzt noch praxistauglicher

geworden. Er wurde überarbeitet und neu aufgelegt.

Erkennbar ist die Neuauflage schon am Umschlag.

Dieser ist jetzt orange statt blau. Im Innenteil wurde

einiges verbessert. Zum Beispiel erfasst der Pass jetzt

zusätzlich zu den bisherigen Daten und Werten auch

das persönliche Wohlbefinden. Der neue Gesundheits-Pass

Diabetes kann zum Preis von 2,60 Euro

unter www.kirchheim-buchshop.de bestellt werden.

Foto: © A. Menarini Diagnostics

Foto: © Archiv Berlin-Chemie

Ein Land,

zwei Maßeinheiten

In Deutschland

existieren gleich zwei

Maßeinheiten für den

Blutzucker. Das liegt an

der Einführung des internationalenEinheitensystems

(SI). Entsprechend

diesem System muss die Blutzuckerkonzentration

in Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben werden.

Die ehemalige DDR führte diese Umstellung

durch, während die alten Bundesländer sich an

den USA orientierten und die eigentlich veraltete

Einheit Milligramm pro Deziliter (mg/dl) bei -

behielt. Umrechnen kann man die beiden Maßeinheiten

mit folgenden Formeln:

1

2

1

mg/dl : 18 = mmol/l

mmol/l x 18 = mg/dl

2

Bequemer geht die Umrechung übrigens im

Internet, dort gibt es beispielsweise unter

http://www.diabetes-deutschland.de/3997.htm

einen interaktiven Blutzuckerrechner.

Foto: © panthermedia

Dr. med. Albert Röder

Foto: © Kirchheim-Verlag

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Fotos: © Archiv Berlin-Chemie

Grafik: © Ralf Grölle Designer

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Wir freuen uns, dass so viele von Ihnen die Möglichkeit nutzen, unseren Kunden-Service anzurufen, wenn Fragen

bestehen. Die häufigsten stellen wir hier in der GlucoNews vor. Sicher ist das ein oder andere dabei, was auch Sie

immer schon einmal fragen wollten …

Glucointern Häufig gestellte Fragen …

Andrea Lauke, Mitarbeiterin im Customer Service Center

Frage: Vor allem im Winter sind meine Finger oft kalt, so

dass ich mich manchmal öfters stechen muss, um einen

ausreichend großen Blutstropfen zu gewinnen.

Antwort: Wir empfehlen vor jeder Messung die Hände

zu waschen. Am besten mit (lau-)warmem Wasser. Auch

die Hand massieren und mehrmals zu einer Faust ballen

und wieder öffnen, hilft die Durchblutung der Finger anzuregen.

Beim GlucoMen® Visio haben Sie z.B., wenn

Ihr Blutstropfen nicht ausreicht, auch die

Möglichkeit, innerhalb von 60 Sekunden Blut

nachzutropfen. Bei unserem neuesten Gerät

GlucoMen® LX benötigen Sie mittlerweile

sogar nur noch 0,3 μl Blut. Dies entspricht in

etwa einer Stecknadelkopfgröße.

Zusätzlich haben Sie bei beiden Geräten auch die Möglichkeit

z.B. am Handballen oder am Unterarm zu testen.

Vielleicht lässt

sich an diesen

alternativen Teststellen

bei Ihnen

leichter ein aus-

GlucoMix Rätsel

… UNSERE HOTLINE

ANTWORTET!

Hochbetrieb herrscht im Wald. Da ist nicht nur ein Weihnachtsmann

unterwegs. Damit sich die Weihnachtsmänner nicht in die

Quere kommen, müssen sie sich an bestimmte Regeln halten: Jeder

Weihnachtsmann ist einem Baum horizontal oder vertikal zugeordnet,

und zwar nur einem einzigen. Kein Weihnachtsmann ist

einem anderen Weihnachtsmann benachbart, auch nicht diagonal.

Das Diagramm zeigt nun den Lageplan des Waldes. Die Zahlen

am linken und oberen Rand geben an, wie viele Weihnachtsmänner

in der jeweiligen Zeile beziehungsweise Spalte stehen. Zeichnen

Sie die Weihnachtsmänner ein!

Viel Spaß dabei! Die Auflösung finden Sie auf Seite 19.

Foto: © Archiv Berlin-Chemie

reichender Blutstropfen gewinnen.

Wichtig zu wissen ist, dass hier die

Messergebnisse von einem Wert an

der Fingerbeere abweichen können.

Frage: Was ist beim Messen an alternativen

Teststellen zu beachten. Wo kann

gemessen werden?

Antwort: Neben der Fingerbeere ist es auch möglich, am

Daumenballen, Klein fingerballen und Unterarm zu

messen.

Hinweis:

Die Ergebnisse aus dem Unterarm können sich von

denen aus der Fingerbeere unterscheiden, wenn die

Blutzuckerwerte sich schnell verändern, z. B. nach Mahlzeiten,

nach der Einnahme von Insulin oder während

oder nach sportlicher Betätigung. Verwenden Sie zu diesen

Zeitpunkten nur Proben aus dem Finger oder aus

dem Handballen.

Vorsicht

Fragen Sie stets Ihren Arzt oder medizinischen Berater

um Rat, bevor Sie am Unterarm oder am Handballen

testen. Bei der Blutentnahme an diesen Stellen können

sich Blutergüsse bilden.

WER WER BEHAUPTET, BEHAUPTET, ES GÄBE GÄBE NUR NUR EINEN EINEN WEIHNACHTSMANN?

WEIHNACHTSMANN?

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Grafik: © Ralf Grölle Designer


Foto: © Petra Grölle Fotografin

GlucoMix Adventskalender basteln

FILZPANTOFFELN

FÜR DEN

WEIHNACHTSMANN

Keine Sorge: Wer diesen Adventskalender bastelt oder

geschenkt bekommt, ist mit Sicherheit kein Pantoffelheld.

Wem 24 „Türchen“ einfach zu viel sind, kann die

Pantoffeln auch einzeln verschenken. Als weihnachtliche

Dekoration neben dem Lesesessel aufgehängt und

zum Brillenetui umfunktioniert, geht die Brille zumindest

in der Weihnachtszeit dann sicher nicht mehr verloren.

Material:

◆ „UHU Creativ“-Klebstoff für Stoff, Filz, Bänder

◆ Filzpantoffeln in Rot und Grün

◆ Filzhirsche in Rot, Orange und Gelb

◆ Seidenpapier in Weiß

◆ Rayonbast matt in Weiß

◆ Holzklammern mit Flitter

◆ Strasssteine in verschiedenen Formen

◆ Moosgummizahlen in Rot und Grün

◆ Spraydose in Weiß, Weidenzweig, Schere

Tipp:

Zum Ausschmücken des Zweiges können zusätzlich

kleine Weihnachtskugeln angebracht werden.

Es müssen auch nicht alle Geschenke in

GlucoTipps Buchtipp

ICH PUTZ MEIN CHRISTBAAM AA:

WEIHNACHTLICHES IN ERZGEBIRGISCHER MUNDART

VON KARL-HEINZ SCHMIDT

Der emeritierte Pfarrer Karl-Heinz Schmidt lebt

selbst im Erzgebirge und kann wie kaum ein anderer

Fremden und Einheimischen das Erzgebirge mit viel

Witz und Herz nahebringen. In herrlicher Mundart erzählt

er, was passiert, wenn „es Raachermannl naabelt

und de Peremett sich dreht“. Eine Vorbereitung

aufs Weihnachtsfest rund um Bergmann und Engel,

Stollen und Schwibbogen mit heiteren Anekdoten

zum Thema Weihnachten und Advent, die man sich

nicht entgehen lassen sollte.

Wem das Lesen in Erzgebirger Mundart zu anstrengend

ist oder wer die Geschichten vom Autor

Anleitung:

1. Die Blätter vom Zweig entfernen, diesen im Freien weiß

lackieren, dann zum Trocknen draußen aufhängen.

2. Die Filzpantoffeln mit Rehen und Strasssteinen bekleben.

3. Als Nächstes werden die kleinen Geschenke in weißes

Seidenpapier eingepackt, dieses wird mit Bast

zugebunden. Die überstehenden Enden werden mit

der Schere fransig eingeschnitten.

4. Die Päckchen werden mit den entsprechenden Zahlen

versehen, in die Pantoffeln gesteckt und anschließend

mit den Klammern am Zweig befestigt.

Pantoffeln untergebracht werden. Kleine Geschenke

kann man auch einfach in weiß verpackten Schachteln

dazwischenhängen.

selbst hören möchte, liegt mit dem Hörbuch genau

richtig: Neben den Geschichten führt stimmungsvolle

erzgebirgische Weihnachtsmusik auf eine 70-minütige

Reise ins Weihnachtsland.

Gebundene Ausgabe:

95 Seiten

Evangelische Verlagsanstalt

ISBN: 978-337402212X

9,80 Euro

Foto: © UHU press Jürgen Fey / Realisation + Styling Petra Hoffmann

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GlucoDialog IHRE FÜSSE IN GUTEN HÄNDEN

ZEHN JAHRE ARBEITSGEMEINSCHAFT DIABETISCHER

FUSS RHEINLAND-PFALZ/SAARLAND IN DER ADE*

Seit mehr als zehn Jahren engagieren sich Diabetesärzte,

Diabetologen, Orthopädieschuhmacher, Diabetesberaterinnen,

Diabetesassistentinnen in unserer

Arbeitsgemeinschaft, unterstützt durch Podologen,

Wundassistenten DDG, Gefäßchirurgen, Angiologen,

Radiologen, Chirurgen und Orthopäden.

Wir – das sind Spezialisten verschiedener Berufe, die

in einem Netz eng in Sachen „Füße von Menschen mit

Diabetes“ zusammenarbeiten.

Gemeinsames Ziel aller im Netz tätigen Spezialisten

ist das Verhindern von Amputationen und damit das

Verbessern der Behandlungsergebnisse bei Menschen

mit Diabetes und Fußproblemen.

Ein reger Erfahrungsaustausch unterstützt die wissenschaftliche

Arbeit des Netzes. Qualitätskriterien sind

nicht nur für die ärztliche Behandlung der diabetischen

Füße erarbeitet, sondern auch für Orthopädieschuhmacher

und -techniker, die spezielle Einlagen und

Schuhe anpassen und herstellen.

Seit dem Jahr 2004 gibt es eine freiwillige Zertifizierung

für die Mitglieder des Netzes auf höchstem

Niveau, die eine absolute Transparenz innerhalb der

Gruppe voraussetzt. Nahezu flächendeckend in Rheinland-Pfalz

gibt es im stationären und ambulanten Bereich

derzeit annähernd 30 zertifizierte Einrichtungen

für die Behandlung der diabetischen Füße. Jährlich müssen

die mit einem Zertifikat ausgezeichneten Einrichtungen

Hospitationen und 30 ausführlich dokumentierte

Behandlungsverläufe von diabetischen Füßen

nachweisen. Das belegt: Zertifiziert wird nur, wer über

Sind auch Sie Mitglied einer Selbsthilfegruppe

oder eines Vereins?

Dann nutzen Sie die Möglichkeit einer

Veröffentlichung in den GlucoNews. Gerne

geben wir Ihre Termine in einer der nächsten

Ausgaben bekannt. Auch Themenvorschläge,

Erfahrungen, Fragen oder Erlebnisse sind uns

jederzeit willkommen, denn schließlich ist

GlucoNews Ihre Zeitschrift!

die entsprechende Erfahrung verfügt. Ergebnisse dieser

kritischen Selbstkontrolle werden jedes Jahr nicht nur

auf dem Deutschen Diabetes-Kongress veröffentlicht,

auch auf europäischen Kongressen finden unsere

Arbeiten Gehör.

Die Mitglieder unseres Netzes unterstützen die ört -

lichen Selbsthilfegruppen, sie investieren viel Zeit und

Energie in die Aufklärung und leisten damit eine

erhebliche Hilfe zum Vermeiden von Fußverletzungen

bei Menschen mit Diabetes.

Unsere Bemühungen spiegeln sich in einer sehr niedrigen

Zahl an Ober- und Unterschenkelamputationen

wider, im Jahr 2006 kam es bei den von uns betreuten

Patienten nur bei drei Prozent zu solchen, die Lebensqualität

des Betroffenen stark beeinträchtigenden,

Operationen.

Dies zeigt: Unsere Arbeit und unser Engagement

lohnen sich!

Nutzen Sie die Möglichkeiten der spezialisierten

Fußeinrichtungen zur Information, Behandlung und

Schulung. Fragen Sie bei Ihrer regionalen Diabetes-

Selbsthilfegruppe, Ihrem Hausarzt oder auch in Ihrer

Apotheke nach den „Spezialisten für Ihre Füße“.

Mit beiden Beinen im Leben stehen – dies gilt auch

für Menschen mit Diabetes!

Dr. Sibylle Brunk-Loch

Sprecherin der AG Fuß Rheinland-Pfalz/Saarland in der ADE

* Arbeitsgemeinschaft Diabetologie und Endokrinologie

(Text wurde aus Platzgründen von der Redaktion gekürzt.)

GlucoDialog · TERMINE · TERMINE · TERMINE · TERMINE · TERMINE · TERMINE ·

Kontaktmöglichkeiten:

Per Post: Berlin-Chemie AG

Kunden-Service Diabetes

Glienicker Weg 125

12489 Berlin

Per Mail: glucomen@berlin-chemie.de

Per Fax: 030 67073487


GlucoMix Kolumne

LEBT LEBT DENN DENN DER

ALTE ALTE HOLZMICHEL

HOLZMICHEL

NOCH? NOCH?

ODER: WIE IM RICHTIGEN LEBEN!

Ich konnte wirklich nichts dafür. Ich weiß auch nicht

wirklich, wie ich hier hingekommen bin. Ich glaube,

meine Tante ist schuld. Hat mich mitgeschleift, und nun

bin ich hier. Die Stimmung ist gut, doch plötzlich springt

um mich herum alles auf, schmeißt die Hände in die

Höhe und besingt den nun doch nicht toten Holzmichel

„Ja, er lebt noch …“

Fassungslos schaue ich mich um. Na, der hatte doch

nur `ne rote Nase, warum sollte denn da gleich einer

sterben? Und außerdem, der Holzmichel ist doch eigentlich

ein Pilz. Müssten die hier in Sachsen eigentlich

wissen. Und wächst passenderweise noch am Rand von

Fichten. Aber das meinen die hier wohl kaum. Oh Gott,

es geht schon wieder los: „Ja, er lebt noch …“.

Gut, mittlerweile ist die rote Nase in einen heftigen

Husten übergegangen, und der arme Kerl scheint sich

wirklich nicht wohlzufühlen. Na, dann könnte man ja

wohl mal ein bisschen Mitgefühl zeigen und nicht so

Diese Leserinnen und Leser waren olympiareif!

Wir gratulieren den folgenden Leserinnen und Lesern

aus unserer letzten GlucoNews.

Klaus W. aus Taunusstein, Ebert K. aus Marienberg, Hedwig Sch. aus

München, Dr. Heribert Sch. aus Potsdam, Beate

M. aus Ottendorf-Okrilla, Kevin A. aus Siegen,

Evelyn Sch. aus Siegburg, Hansjörg B. aus Sulzbach/Murr,

Klaus F. aus Cottbus OT Kiekebusch,

Anneliese Sch. aus Wernigerode, Leo-W. W. aus

Ludwigslust, B. B. aus Dortmund und Irene L. aus Bad-Neustadt/Saale.

Die 13 Easy-Gourmet-Gewürzmühlen-Sets wurden

bereits an die Gewinner verschickt.

rumbrüllen. Also, wenn mein Mann krank wäre, dann

wollte der so eine Lautstärke bestimmt nicht haben, der

leidet dann nämlich richtig und braucht absolute, aber

wirklich absolute Ruhe. Aber welcher Frau erzähle ich

das! Ha, sieh da, die Leute waren nicht ruhig … und jetzt

ist er tot. So ein Quatsch. Ich wusste es, ich hab Recht

gehabt. Denn kaum vom Tode gesungen, springt wieder

alles auf und grölt diesmal noch viel lauter als zuvor:

„Ja, er lebt noch …“

Diesmal hält auch mich nichts mehr auf meinem

Bänkchen und ich singe lauthals mit. Denn das ist jetzt

die einzige Passage, die mir wirklich glaubhaft erscheint:

Mann hat ein rotes Näschen, hüstelt ein wenig,

vermittelt allen, sein letztes Stündlein hätte geschlagen,

und wenn endlich einer dran glaubt, wie schlecht es

ihm geht, schwups, ist er auf wundersame Weise von

seinem schweren Leiden genesen! Da muss wohl in

jedem Mann ein kleiner Holzmichel stecken?

Und hier die Auflösung des Rätsels von Seite 16

0 2 1 2 1 0 4 0

Mona Werner

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Foto: © panthermedia

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