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Küchenplaner - Ausgabe 10/11 2013

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Ausgabe 10/11 / 2013

Küchenmeile –

Moderne Wohnlichkeit

trotzt dem

l andhaus-Style ▶ 4

bMK Innovationspreis –

Miele, blanco

und b allerina

ganz oben ▶ 34

www.kuechenplaner-magazin.de

Strobel VerlAg

IFA 2013:

Hausgeräte werden

leiser, effizienter

und flexibler ▶ 40


Mehr Informationen:

www.kesseboehmer.de/info

LINERO MosaiQ

Vielseitig, wandelbar, ästhetisch.

www.kesseboehmer.de


Messe

4 Die Top-Themen der Küchenmeile

40 IFA-Trends:

Leiser, effizienter, flexibler

52 area30: Ziele übertroffen

52 house4kitchen:

7000er-Marke geknackt

76 Übersicht:

Die Messehighlights 2013/14

Küchenmöbel

16 ff Messenews: nobilia, Schüller,

next125, Nolte, Leicht, Alno,

Häcker, Ballerina, Poggenpohl,

Sachsenküchen, zeyko

66 Messenews: Küchenmeile kompakt

Markt + Menschen

34 BMK-Innovationspreis 2013:

Sieger in Serie

36 Personalien

38 Grass/Elbau:

Gesucht und gefunden

78 ff Meldungen

Hausgeräte

42 Messeneuheiten:

Marktübersicht Kühlgeräte

50 ff Messenews:

Miele, Samsung, Berbel, Amica,

AEG, refsta, Novy, Gutmann

Küchenzubehör

58 Messenews: Blanco, Sage müller

& Rohrer, Franke, Vogt, Systemceram,

Sedia, Villeroy & Boch,

Naber, Erbi, r Küchen technik,

Linak

Impulse

72 Produkte: Innenausstattung

81 Impressum

Ausgabe 10/11 / 2013

Küchenmeile -

Moderne Wohnlichkeit

trotzt dem

l andhaus-Style ▶ 4

bMK Innovationspreis -

Miele, blanco

und b allerina

ganz oben ▶ 34

www.kuechenplaner-magazin.de

Strobel VerlAg

IFA 2013:

Hausgeräte werden

leiser, effizienter

und flexibler ▶ 40

Zum Titelbild

Die Nische zwischen Oberschrank und Arbeitsplatte ist der

optimale Platz, um Kochwerkzeuge und Zubehör griffbereit

in Reichweite der zentralen Küchenarbeitsplätze unterzubringen.

Mit dem neuen Nischensystem „Linero MosaiQ“ erweitert

Kesseböhmer die erfolgreiche und nach wie vor aktuelle

„Linero“-Serie um ein neues modulares Gestaltungssystem mit

universell nutzbaren Anwendungen. Es bietet dem Küchenhersteller

viele Individualisierungsmöglichkeiten, u. a. durch den

Einsatz von Licht, Farbe, Material und Oberflächengestaltung.

www.kesseboehmer.de

4Die bundesdeutschen Wohnungen und

Eigenheime rüsten sich im Landlust-Zeitalter

für die Gemütlichkeit 2.0, doch das

Thema Landhausküche findet im Messeherbst

2013 so gut wie gar nicht statt. Moderne

Wohnlichkeit bleibt das Maß.

34

Ballerina, Miele und Blanco standen ganz

oben auf dem Podest des 8. BMK-Innovationspreises

des Küchenfachhandels

2013. Die Gewinner fanden das richtig

gut.

40

Das Thema Kühlen + Gefrieren spielte

auf der IFA eine wichtige Rolle. Nicht

nur bei Liebherr (Foto Claudia Meindl) –

aber auch. Unsere Marktübersicht fasst

die Neuheiten zusammen.

58

Inhalt

Auch die Küchenausstatter nutzten die

Küchenmeile. Fast alles, was Rang und

Namen hat, stellte in einem der vier

Messezentren entlang der A30 aus. Hier

abgebildet: Blanco auf Gut Böckel.

10/11/2013 KücHenplaner 3


Messe

Die Top-Themen

der Küchenmeile

Moderne Wohnlichkeit

trotzt dem Landhaus-Style

Von Dirk Biermann

Wer hätte das gedacht. Die bundesdeutschen Wohnungen und Eigenheime

rüsten sich im Landlust-Zeitalter für die Gemütlichkeit 2.0, doch das Thema

Landhausküche findet im Messeherbst 2013 so gut wie gar nicht statt. Moderne

Wohnlichkeit bleibt das Maß. Aufgewertet mit gedämpftem Möbelkomfort

für alle, mit praktischen Nischenfunktionen samt LEDs und mit grifflosen

Designkonzepten bis in den Preiseinstieg. Ein kommentierender Überblick

über die Top-Themen der Küchenmeile.

4 küchenplaner 10/11/2013


Dämpfung für alle

Noch kein einziger Gast hatte seinen

Fuß in eine der Ausstellungen gesetzt,

da hallte nobilias Paukenschlag

durchs Küchenland. Und zwar als Ankündigung,

ab sofort alle Küchen mit

gedämpften Scharnieren ausrüsten

zu wollen. Nicht optional für Besserbetuchte

– sondern serienmäßig und

ohne Mehrpreis für alle. Bei Hettich in

Kirchlengern dürften die Bänder schon

seit geraumer Zeit schneller takten.

Denn bekanntlich setzt der Küchenmarktführer

aus Verl im großen Stil

auf Hettich-Produkte. In diesem Fall

auf das Scharnier Sensys mit integrierter

Dämpfung. „Wir wollen, dass unsere

Kunden stets die beste Küche für

ihr Geld bekommen“, begründet Sonja

Diermann, Marketingleiterin von

nobilia, die sortimentsübergreifende

Offensive und lächelt freundlich. Was

in Verl so nobel klingt, dürfte an anderen

Stellen zu faltenähnlichen Verwerfungen

auf der Stirn mancher Manager

geführt haben. Und zu besorgten

Blicken in die zuletzt arg gebeutelten

Portokassen. Denn serienmäßige

Dämpfung für lau und quer durch alle

Preisgruppen gilt nicht überall als gute

Idee. Eine Investition, die vielleicht

viele wollen, die derzeit aber nicht unbedingt

jeder kann. Von Werteverfall

wird mancherorts getuschelt. Und

dass das Marketing nicht vergessen

dürfe, diese hochwertige Mehrausstattung

verstärkt ins Scheinwerferlicht

von Werbung und Kommunikation zu

rücken. Eine Aussage mit Anspruch:

Denn wer dies der Rabattitis-Großfläche

beibringen soll, ist noch

gar nicht geklärt. „Dämpfung

für alle“ – davon profitiert

der Küchen kaufende Kunde.

Es kann die Wertschätzung

für den Erlebnisraum

Küche zusätzlich

fördern. Insoweit ist die Komfortoffensive

zu begrüßen. Wird sie werblich

nicht begleitet, kostet sie aber nur Geld

und schmälert die Erträge. Von den Beschlagherstellern

jetzt mal abgesehen.

Vorerst setzt das Thema jedenfalls gehörig

unter Druck – die Branche als

Ganzes und manche Protagonisten

speziell. Der direkte Wettbewerb von

nobilia wollte das Thema nicht unkommentiert

lassen. Häcker zum Beispiel

hatte vorgesorgt und schon im Sommer

eine gleichlautende Dämpfungsinitiative

für den hochwertigen Teil des Sortiments

angekündigt – zur Hausmesse

folgte dann die Ausweitung auf das

Classic-Programm. Ebenfalls mit Sensys

von Hettich. Was muss, das muss.

Das gilt auch bei Schüller für die konsumige

C-Collection. Hier kommen nun

ebenfalls durch die Bank gedämpfte

Produkte zum Einsatz. Wie schon beim

hochwertigen next125-Sortiment. Aber

vom Stammlieferanten Blum. Es dürfte

sich von selbst verstehen, aber nochmal

zur Sicherheit: Für alle und ohne

Mehrpreis.

10/11/2013 küchenplaner 5

Foto: Blum


Messe/Die Top-Themen der Küchenmeile

Das grifflose Konzept LINE N zieht sich bei nobilia ab sofort durch alle Programme. In diesem Fall umgesetzt mit der neuen Front Laser

im ebenfalls neuen Farbton Mineralgrau.

Volles Programm grifflos

Grifflose Küchenmöbel ein Trend für das Jahr 2014? Kein Tippfehler:

Sie lesen richtig. Dabei ist es bereits seit 1960 eine ebenso beliebte

wie gängige Idee, Fronten so zu bearbeiten, dass 1. auf Griffe verzichtet

und 2. durchgehende Flächen realisiert werden können, wie

sie Designliebhaber schätzen. Die Lorbeeren für die Erfindung griffloser

Küchen werden nach wie vor in Löhne gehegt. Bei SieMatic. Auch

wenn das Grün der Pioniertage langsam verblasst. Denn längst haben

die meisten Hersteller nachgezogen. Auch wenn manche etwas

schummeln und „grifflos“ sagen, aber Griffmulden oder andere technisch

weniger aufwendige Lösungen meinen. Egal. Grifflose Küchenmöbelkonzepte

ziehen sich ab sofort und endgültig durch alle Preisgruppen.

Und wieder ist es der Hersteller nobilia, der mit der neuen

LINE N Maßstäbe setzen will. Denn dieses neue Programm beglückt

selbst unterste Preisgruppen mit echten grifflosen Möbeln. Allein die

Gestaltungsart der Wangen – auf Gehrung geschnitten oder „gerade

weg“ – und ob es überhaupt Wangen gibt, entscheidet über die Preisdifferenzierung.

Doch auch in Sachen grifflos will die Branche ihren

Marktführer nicht allein agieren lassen. „Können wir längst“, kontern

etliche Marktteilnehmer und betonen entspannt ihre seit vielen Jahren

gewachsene Griffloskompetenz. Allen voran unterstreichen dies

Nolte (Matrix Art), Schüller und Häcker. Viele andere Anbieter verstehen

sich natürlich ebenfalls auf den Bau griffloser Küchenmöbel – haben

dies aber nicht explizit ausgedrückt.

6 küchenplaner 10/11/2013

Foto: nobilia


Copyright Blum · LBX04DE11_HITE Lighthouse.de

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LEGRABOX pure –

Eleganz in Bewegung

Klare Linienführung, schlankes Design und umfangreiche

Material- und Farbauswahl, kombiniert mit hoher

Bewegungsqualität – das ist LEGRABOX pure von Blum.

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Messe/Die Top-Themen der Küchenmeile

Von Acryl bis Altholz

Seitdem vor einigen Jahren die ersten Fronten

mit Sägerauoptiken und Synchronporen die Ausstellungen

eroberten, ist das Grundthema der Küchenoptik

auf Jahre besetzt. Naturnähe lautet seitdem

das Gebot der Stunde. Immer authentischer

müssen die Nachbildungen wirken, mit sicht- und

fühlbaren Einschlüssen, Rissen oder sonstigen

simulierten Beeinträchtigungen. Das naturnahe

Prinzip wirkt nach wie vor. Ob als Nachbildung

oder „in echt“: In den Marktnischen des Möbelbaus

gedeihen Glas und andere „echte“ Frontmaterialien

wie Leder, Keramik, Metalle und feinporiger

Beton. Das gilt besonders auch für Arbeitsplatten,

die sich immer rustikaler geben. Doch die Schere

der Materialität geht inzwischen weit auseinander

und reicht von „künstlich aber richtig gut

gemacht“ bis zu „wenn schon echt, dann kompromisslos

einzigartig“. Als günstige Alternative

zu Einscheibensicherheitsglas (ESG) erobern

zum Beispiel widerstandsfähige Polymerfronten

die Sortimente. Ähnlich wie die ungezählten Eiche-Nachbildungen

bei den Holzdekoren wirken

diese Hochglanzflächen täuschend echt – mit gefaster

Kante inklusive. Lieferant Rehau grüßte

kreuz und quer durch die ostwestfälischen Ausstellungen.

Auf der anderen Seite begnügt sich

Furnier aus echtem Altholz.

der anspruchsvolle Teil der Küchenplanung immer

unwilliger mit Nachgemachtem. Mag es echt

aussehen wie es will. Die allgegenwärtige Suche

nach Authentizität führt Designer, Furnierscouts

und Frontenhersteller inzwischen auf Bauernhöfe

und zu Abbruchunternehmen. Fronten aus Altholz

scheint das Potenzial für einen respektablen

Trend in der hochwertigen Nische zu haben. Die

Furniere dafür – meist sind es Furniere aber natürlich

im Einzelfall auch massive Fronten – werden

aus jahrzehnte- oder sogar jahrhundertealten

Dielen und Dachstuhlbalken gefertigt. Ballerina

hat zur Hausmesse 2013 eine „Altholz-Eiche“

ins Programm aufgenommen. Ebenso Schüller

mit der „Alteiche“ – konkret kombiniert mit Glasfronten

in einem matten Indigoblau. Sehr edel

in der Anmutung (siehe Foto sowie Schaufenster

auf S. 18), wozu die matte Oberfläche einen maßgeblichen

Teil beiträgt. Zugleich offenbart dieses

Planungsbeispiel eine zweite optische Schere.

Das Brot- und Butter-Geschäft wird weiterhin auf

Glanz und Hochglanz setzen. Im Premium jedoch

finden matte und supermatte Optiken ihren übersichtlichen

aber stabilen Markt. „Hauptsache anders“

ist ein wichtiges Kriterium in einer Welt, die

Individualität zum Standard erklärt.

8 küchenplaner 10/11/2013

Foto: next125


Jedes Weiß ist anders

Sprechen wir über Farbe. Ironisch veranlagte Zungen behaupten

zwar, dass dieses Thema in unserer Branche mit

dem Begriff „Magnolie“ erschöpfend abgehandelt sei, aber

das stimmt so natürlich nicht. Denn wenn 60 % aller Küchen

in hellen Tönen geordert werden – ein seit Jahren stabiler

Wert –, bleiben immerhin 40 % übrig für Materialien aller

Art, inklusive Holz und wahrnehmbaren Farb-Unis. Ob

das Glas damit halb voll oder halb leer ist, bleibt der Einschätzung

jedes Einzelnen überlassen. Aber bei rund 1,1 Mio.

ausgelieferten Küchen im Jahr (Ikea wie stets außen vor gelassen)

mit durchschnittlich 10 Schränken pro Kommission,

sind immerhin 4,4 Mio. Möbelteile im Holz- oder sonstigen

Dekor gestaltet oder schimmern blau, gelb, braun, grau oder

rot – in 1001 Nuancen den RAL-Fächer hoch und runter. Wobei

den Unifarben aktuell gern eine ordentliche Portion Grau

oder Braun beigemischt wird, damit es schön wohnlich wird.

Holzdekore wiederum wirken unterschwellig wie weiß gekälkt.

Das unterscheidet die Eichoptik 2013 von der Eiche-

Version 1993. Ein wichtiges Argument im Kontakt mit den

zaudernden Die-sind-doch-noch-gut-Kunden.

Und überhaupt: Weiß. Auf der populären Nicht-Farbe süffisant

herumzuhacken, wird der Situation nicht gerecht.

Denn 1. wollen sehr viele Kunden weiße Oberflächen in der

Küche, und 2. gilt nach wie vor die Weisheit: Jedes Weiß ist

anders. In diesem Jahr heißen die aktualisierten Favoriten

bei den Mengenanbietern zum Beispiel Premiumweiß (nobilia),

Polarweiß ( Häcker) und Schneeweiß (Ballerina). Schon

im vergangenen Jahr hatte unter anderem Schüller neu gemischt

und die Variante Kristallweiß präsentiert. Und was

ist mit Schwarz? „Aktuell kein wirkliches Thema “, sagt Nolte-Designer

Rainer Kalesse. Jedenfalls kein Mengenthema.

Und schon gar nicht als pures Tiefschwarz. Allenfalls mit etwas

Grau. Da könnte man drüber reden.

Ballerina hat Schneeweiß neu im Programm, hier umgesetzt

an einer exklusiven Resopal-Front in Keramikoptik.

Die Front kann zusätzlich mit einer magnetischen

Pinnwand-Funktion ausgestattet werden.

Foto: Ballerina

Wir bringen

Ihre Küche in Bewegung.

Ausgezeichnet mit dem Plus X Award

für das Beste Produkt des Jahres 2013

und dem BMK Innovationspreis 2013

im Rahmen der area30 in Löhne.

Sachsenküchen präsentiert als erster Küchenhersteller

das Hubsockelsystem Sachsenküchen-ERGOmatic –

ein elektrisch verstellbares Sockelsystem, welches auf

Knopfdruck eine Verstellung der Arbeitshöhe um bis zu

200 mm ermöglicht. Dabei wird nicht nur die Arbeitsfl äche,

sondern auch der gesamte Stauraum in den Schränken

auf die individuelle Arbeitshöhe angepasst. Das zertifi zierte

und GS-geprüfte Hubsockelsystem ERGOmatic ist

bereits seit Anfang 2013 lieferbar.

Lassen auch Sie sich von dem innovativen Produkt

Sachsenküchen-ERGOmatic begeistern!

Weitere Informationen fi nden Sie auch unter:

www.sachsenkuechen.de

SACHSENKÜCHEN

Hans-Joachim Ebert GmbH

Dresdner Straße 78 | 01762 Schmiedeberg

Telefon +49 (0) 3504 64810 | Fax +49 (0) 3504 648135

E-Mail info@sachsenkuechen.de


Messe/Die Top-Themen der Küchenmeile

In vielen Ausstellungen integriert:

Nischensystem Linero MosaiQ von Kesseböhmer.

Als Hingucker mit Lichtprofil und als

eleganter Funktionsbereich.

Die (Wieder-) Entdeckung der Nische

Grifflose Küchenmöbel schaffen großzügige

und damit elegant wirkende Flächen.

Das mag das designverwöhnte Auge.

Doch ob Ausstellung oder Küchenalltag:

Langeweile droht sich zu manifestieren,

da mehr als 60 % aller in Deutschland verkauften

Küchen in hellen Tönen glänzen –

sprich: in Weiß oder Magnolie artigen Nuancen.

Die meisten Küchenkäufer mögen

zwar „glatt und geradlinig“, doch ein Zuviel

davon gerät schnell in den Verdacht,

unlebendig zu sein. Was wiederum dem

Zeitgeist völlig zuwiderläuft. Authentizität

hat viele Gesichter und wird unerbittlich

eingefordert. Auch von den meisten klassischen

Designkäufern. Das alles klingt

paradox und zerrt an den Nerven, doch es

ist so. In dieser gestalterischen und argumentativen

Not besinnen sich immer mehr

Küchenhersteller auf homöopathisch eingesetzte

Konturen, integrierte Regale und

farbliche Kontraste, um sich zu differenzieren.

Vor allem aber gerät die gute alte Küchennische

neu ins Blickfeld. Und längst

sind es nicht mehr allein farbige Nischen-

verkleidungen aus Glas oder abwischbare

Flächen mit typischen Küchenmotiven, die

das helle Allerlei der Küchenmöbel aufpeppen

sollen. Die einfache Relingstange

für Schneebesen und Suppenkelle hat soundso

meist ausgespielt. An deren Stelle

rücken Relingsysteme, die mit ihrer Designorientierung

gegensätzlich anmutende

Ansprüche an Lebendigkeit, Funktionalität

und Aufgeräumtheit verbinden. Zulieferer

Kesseböhmer zum Beispiel ist mit

Linero MosaiQ offensichtlich ein gro ßer

Wurf gelungen. In zahlreichen Ausstellungen

kam es zum Einsatz. Ebenso war

es bei den führenden Zubehörgroßhändlern

auf der area30 und im MAZ zu sehen.

Schüller setzt schon seit Jahren auf ein eigenes,

unverwechselbares Nischensystem,

und Nolte auf die Lösungen aus dem Hause

Schüco. Wobei Nolte-Produktentwickler

Rainer Kalesse einen Schritt weitergeht

und Lichtprofile zur Strategie erklärt. Um

mit seinen Küchen in den Ausstellungen

aufzufallen, sagt er. Aber auch um die Aspekte

Funktion und Emotion noch dauer-


hafter miteinander zu verschmelzen. Dass

dabei vorrangig stromsparende LED-Lösungen

zum Einsatz kommen sollten, darüber

sind sich die meisten Anbieter einig.

Meinungsverschiedenheiten gibt es hingegen

hinsichtlich der Möglichkeit, die Lichtfarbe

je nach Situation selbst bestimmen

zu können. Und zwar unkompliziert wie

bei einem klassischen Lichtstärke-Dimmer.

In der Redaktion KÜCHENPLANER

gehen wir davon aus, dass es schon bald

nur noch LED-Nischenbeleuchtungen mit

individuell einstellbarer Lichtfarbe geben

wird. Denn die Vorteile sind immens:

Wenn im Raum LEDs in verschiedenen

Lichtfarben leuchten – z. B. in der Haube,

in der Nische, über dem Tisch und an

der Decke –, führt dies zu einem fürchterlichen

Gesamteindruck. Dann ist es gut,

wenn sich die Nische als zentrales Gestaltungselement

daran anpassen kann. Unkompliziert

von direkter Arbeits- auf gemütliches

Feierabendlicht umzuschalten,

hat ebenso seinen Reiz im Lebens- und Erlebnisraum

Küche.

10 küchenplaner 10/11/2013


Themenpartner Leading Partner Swissbau Focus

swissbau.ch


Messe/Die Top-Themen der Küchenmeile

Schnappschuss aus der Ausstellung von Ballerina: Mit dem AMK ergonoMeter © lässt sich fix die korrekte Arbeitsplattenhöhe ermitteln.

Zusätzlich bieten immer mehr Hersteller in der Höhe verstellbare Inseln und Zeilen an.

Immer die passende Höhe

Nachdem auf der LivingKitchen

im Januar 2013 das Thema Ergonomie

den Staub von Alter und Verfall nachhaltig

abschütteln konnte, erlebte es

auf der Küchenmeile einen weiteren

Schub. Pionier Sachsenküchen zeigte

auf der area30, dass mit dem System

ERGOmatic nicht nur Kücheninseln

lautlos nach oben und unten schnurren,

sondern sich auch Küchenzeilen

in der Höhe verstellen lassen, um

dem jeweiligen Nutzer optimale Arbeitsbedingungen

zu ermöglichen.

Auch bei der reaktivierten Alno-Tochter

Tielsa sind die Zeiten der Prototypen

vorbei. Präsentiert wurden höhenverstellbare

Inseln, Zeilen und

Funktionsmodule. Und das TÜV-geprüft,

wie das Unternehmen stolz verkündet.

Technikpartner ist wie bei

Sachsenküchen das dänische Unternehmen

Linak. Wobei sich Tielsa bewusst

nicht allein auf ergonomische

Aspekte reduzieren lassen möchte,

sondern die Rücken freundlichkeit in

einen größeren Zusammenhang integriert

sehen will. Mit der Formel

„ Ergonomie + Sicherheit = Tielsa“. Die

dafür nötigen Möbel stammen übrigens

von Mutter Alno in einem ausgewählten

Sortiment von 11 Programmen

und 60 Frontvarianten. Ebenfalls

serienreif zeigte Ballerina seine Ergonomie-Lösung,

die in Zusammenarbeit

mit Kesseböhmer entstanden

ist. ergoAgent base heißt das Produkt

für höhenverfahrbare Kücheninseln.

Und auch bei rational gehen die Inseln

ab sofort auf Knopfdruck hoch

und runter. Neben den Küchenmöbelherstellern

rückte Zubehörgroßhändler

r Küchen technik ergonomische

Aspekte ebenfalls nach vorn. So hat

Geschäftsführer Sven Weyh die stufenlose

Höhenverstellung von Küchenschränken

jeglicher Art – also

unabhängig vom Hersteller – unter

dem Titel „ rGonomic – Für mehr Komfort

in Ihrer Küche“ im MAZ präsentiert.

Technikpartner: Linak.

12 küchenplaner 10/11/2013

Foto: Biermann


Die ganze Vielfalt

Mehr als 100 Unternehmen präsentierten

sich in diesem Jahr ihren Fachhandelspartnern:

in den Hausausstellungen

der Küchenmeile sowie im

Rahmen der Fachausstellungen area30,

house4kitchen, Gut Böckel und MAZ

Löhne. Neben den subjektiv ausgewählten

Top-Themen der Messewoche gab

es natürlich viel weiteren Gesprächsstoff

sowie Produkthighlights und modische

Ideen. Auf den kommenden Seiten

berichten wir über die ausgeprägte

Vielfalt der Neuvorstellungen für 2014.

Dann geht es verstärkt auch um die Geräte-

und Zubehörtrends.

Allein das Thema Landhausküche

hält sich aller Vielfalt zum Trotz in Grenzen.

Auf niedrigem wenngleich stabilem

Niveau. Stichproben ergaben, dass bei

den großen Herstellern der Anteil der

10/11/2013


verkauften Landhausküchen seit Jahren

zuverlässig bei 6 bis 8 % liegt. Zwar

lässt sich unter dem Begriff „Modernes

Landhaus“ so manche wagemutige Idee

umsetzen und so tun, als ob, aber allein

eine 10-mm-Rahmenfront ist noch kein

stichhaltiges Indiz für die Landhaus-Kategorie.

Selbst in der modernen Umsetzung.

Dass das Thema vereinzelt doch

stattgefunden hat, z.B. bei rational, folgt

dem Grundsatz von den Ausnahmen, die

die Regel bestätigen. Auch in diesem

Fall.

Zumal sich das typische Landhaus-

Feeling bei Kundenbedarf auch ganz

unkompliziert realisieren lässt: mit modernen,

geradlinigen Möbeln und einer

zielgerichteten Umfeldgestaltung. Insbesondere

in der Küchennische. Landhaus

geht immer. Wer hätte das gedacht.

Poggenpohl hat die Konzernmarke Goldreif reaktiviert. Für Poggenpohl-Händler zur

Unterfütterung. Eins der Modelle setzt deutlich auf den klassischen Stil.

Messethemen kompakt

Komfort: Dämpfung für alle

Design: Volles Programm grifflos

Funktion: Die (Wieder-) Entdeckung der Nische

Emotion: LED-Beleuchtung mit einstellbarer Lichtfarbe

Ergonomie: Immer die passende Höhe

Fronten (1): Von Acryl bis Altholz

Fronten (2): Fugenfrei gelasert

Farben: Jedes Weiß ist anders

Von den Hausausstellungen der Küchenmöbelhersteller sowie

den Präsentationen der area30, im house4kitchen, im

MAZ Löhne und auf Gut Böckel berichten in Wort und Bild:

Sybille Hilgert, Astrid Plaßhenrich und Dirk Biermann.

www.kuechenplaner-magazin.de

Foto: Biermann

LUMICA ® LED Leuchten

Newcomer

zeitgemäßer LED-Lichtkultur

Swag LED

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Minimalismus in ausgewogener

Balance

Swag LED und Yolo LED steigern

sowohl als Solist oder in Reihe

positioniert durch das gleichmäßig

flächig emittierte Licht die Einsatzmöglichkeiten

zur Akzentuierung

oder Ausleuchtung.

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Tel. 00 49 (0)59 21 704-0

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Schaufenster

Hochwertige Lackfronten oder perfekt verarbeitete

matte Fronten mit fugenloser, laserverschweißter

Kante wirken am schönsten ohne

Griffe. Denn so entsteht automatisch das geradlinige

und geschlossene Frontbild einer modernen

Designküche. LINE N ist der Star der neuen

nobilia Kollektion 2014. Die Einführung dieser

grifflosen Linie steht für noch mehr Qualität und

Perfektion im Design. Hier gezeigt im neuen Programm

Laser in der ebenfalls neuen Trendfarbe

Premiumweiß.

www.nobilia.de

14 küchenplaner 10/11/2013


10/11/2013 küchenplaner 15


küchenmöbel

Haben die Schatulle geöffnet und spendieren jedem Schrank ab sofort gedämpfte Scharniere: Dr. Günter

S cheipermeier, Vorsitzender der nobilia-Geschäftsleitung (Foto links), und Gesellschafter Werner Stickling.

nobilia investiert ins Produkt

In Festzelten und auf Rittergütern,

im Schatten von Frabrikschloten

und in Lagerhallen wird

eine der wohl ungewöhnlichsten

Messen der Republik veranstaltet:

die Küchenmeile an der Autobahn

30. Ungewöhnlich wohl auch

deshalb, weil der stärkste Akteur

aus der Küchenszene nicht an der

A30 ausstellt sondern an der A2:

nobilia. Und das Verler Unternehmen

hält die Konkurrenz mit einer

Produktoffensive in Atem. Auf dem

Weg zum Umsatz-Milliardär stattet

nobilia nun auch seine Preiseinstiegsmodelle

mit gedämpften

Auszügen, Laserkanten und Grifflos-Varianten

aus. Geschäftsführer

Dr. Günter Scheipermeier bringt

auf den Punkt: „Wir haben in diesem

Jahr ganz bewusst in das Produkt

investiert.“ So ist Laserbekantung

aus eigenem Haus ebenso

im Einstiegsbereich erhältlich wie

auch die grifflose Küche LINE N.

Dazu wird der Beschlag Sensys

(Hettich) mit integrierter Dämpfung

zum Standard. „Damit verfolgen

wir eine Ein-Produkt-Strategie“,

erklärt Pressesprecherin und

Marketingleiterin Sonja Diermann.

Die nobilia Hausausstellung wurde

in diesem Jahr komplett überarbeitet

und ging mit einem themenorientierten

Konzept an den Start.

„Hierfür wurde die Fläche vollständig

entkernt und neu in Szene gesetzt“,

sagt Diermann. Die Fläche

der Dauerausstellung beträgt mehr

als 4000 Quadratmeter, auf denen

sich insgesamt 78 Küchen auf drei

Bereiche verteilen.

Star im Sortiment

Als Star des neuen Programms

bezeichnet nobilia das Griffloskonzept

LINE N. Dem Kunden stehen

dafür 13 Fronten zur Auswahl.

Den Preiseinstieg bilden Melaminfronten

in matter Oberfläche mit

laserverschweißter Kante aus dem

neuen Programm Laser. Sie sind in

den Farben Premiumweiß (neu), Magnolia,

Sand und Mineralgrau (neu)

erhältlich. Das Programm Focus bietet

Lack-Fronten in Ultrahochglanz,

und Lackfronten in Hochglanz liefert

das Programm Lux. LINE N-Küchen

sind in allen Korpusfarben lieferbar.

Für die Planung kann das

gesamte bekannte nobilia-Umfeldprogramm

genutzt werden.

Mit dem Programm Laser ergänzt

nobilia die Kollektion um

Fronten mit laserverschweißter

Kante. „Dadurch erhalten Melaminfronten

nun ein wesentlich verbessertes

Qualitätsmerkmal, das

bisher den Lackfronten vorbehalten

war“, erklärt Sonja Diermann.

Durch den Einsatz der Lasertechnik

wird die Kante nahtlos mit der

Platte verschweißt. Im Vergleich

zur herkömmlichen Verklebung

entfällt die Leimfuge, wodurch

die fugenlose Optik entsteht. Das

Programm gibt es in vier Farben:

Magnolia, Sand, Premiumweiß

16 küchenplaner 10/11/2013


Das neue Tool auf der Website

Seit der Hausmesse präsentiert nobilia

neben seinen neuen Produkten auch den

Küchen-Konfigurator als Online-Tool. Als

Eingangsfrage muss der Nutzer sich entscheiden,

ob seine Traumküche mit Griffen

oder grifflos sein soll. Danach kann man die

Form (Zeile, U-Küche oder Insel) wählen.

Und dann kann man sich nach Herzenslust

austoben: Welche Fronten gefallen am besten?

Welche Griffe, Wandschränke, Arbeits-

und Mineralgrau. Das Modell Laser

Plus kombiniert Fronten mit laserverschweißter

Kante und Hölzer in Digitaldruck.

Die farbliche Basis bilden Premiumweiß

und Mineralgrau. Dazu gibt es

die Trendhölzer Eiche hell geplankt oder

Eiche grau geplankt im Used-Look.

lebendiger Marktplatz

Seine Stärke in der Komplettvermarktung

demonstriert das Verler Unternehmen

am Marktplatz, dem zentralen

Platz der Ausstellung. Ebenfalls am

Marktplatz angesiedelt: das gläserne Labor.

Dort gaben in der Messewoche die

Experten der Quality Control Auskunft

über neue Materialien oder Beschläge

und zeigten Tricks und Kniffe bei der

Montage.

Zum Ende der Ausstellung hin hat

sich nobilia etwas Besonderes einfallen

lassen. Das Unternehmen hat fünf Küchen

aufgebaut. Sicherlich: Das ist alles

andere als besonders. Aber die Küchen

haben eines gemein: Sie sind auf

einer Grundfläche von jeweils 11,5 m 2

10/11/2013

platten, E-Geräte passen dazu? Und welche

Korpusfarbe wirkt am schönsten? Der Clou:

Mit dem Ändern verschiedener Komponenten

wechseln auch die Accessoires, Blumen

und die Dekoration in der jeweiligen Küche.

Der Nutzer merkt: Es wurde mit viel Liebe

zum Detail entwickelt. Und der Kreativität

sind keine Grenzen gesetzt.

www.nobilia.de/de/myelement/konfigurator

geplant. Das ist aber auch die einzige

Gemeinsamkeit. Denn die Küchen sind

völlig unterschiedlich geplant und sprechen

deshalb auch völlig unterschiedliche

Zielgruppen an. So steht neben einer

für eine Familie geplanten Küche

die stylische Designküche, die eher ein

berufstägiges Paar bewohnt. „Die Größe

von 11,5 Quadratmeter ist dabei nicht

wahllos gewählt, sondern entspricht

tatsächlich der Größe einer deutschen

Durchschnittsküche“, erklärt Sonja

Diermann: „Wir wollten einfach zeigen,

was alles auf diesem begrenzten Raum

möglich ist. Als Inspiration für die Ausstellungen

im Handel. Die Lösungsansätze

passen sich den individuellen Bedürfnissen

der Besitzer an. Sie sind aber

auch im Preis sehr unterschiedlich.“

Ein weiteres wichtiges Thema: die Nischen-Beleuchtung.

LED-Lampen sind

bei nobilia ebenso Standard wie die

Möglichkeit, von Kaltweiß auf Warmweiß

umzustellen.

www.nobilia.de

Sonja Diermann,

Marketingleiterin

nobilia: „Immer

die beste Küche

fürs Geld.“


Schaufenster

Die Front Alteiche zeigt Charakter. Sie

ist chic im Design und folgt zugleich

der für next125 typischen Philosophie

„ Design im Einklang mit Natur und

Preis“. Das Furnierholz dafür stammt

aus alten Feldscheunen, Dachstühlen

und Böden – teilweise Jahrhunderte

alt. Mit Astlöchern und Gebrauchspuren

ist jedes Stück ein Unikat. Kombiniert

wird die authentische Alteiche

in dieser Planung mit matten Glasfronten

im neuen Farbton Indigo blau.

Das wirkt hochwertig und elegant.

Eine individuelle Küche, die Persönlichkeit

ausstrahlt.

www.next125.de

18 küchenplaner 10/11/2013


10/11/2013 küchenplaner 19


küchenmöbel

NEuHEitEN

an allen Fronten

Es wird farbiger im Schüller-Sortiment: Die beiden

neuen Töne Sandgrau und Indigoblau sind über viele

Preisgruppen und Oberflächen hinweg zu bekommen.

„Das Indigoblau entfaltet speziell in mattem Glas eine tiefe

Eleganz. Wir versprechen uns sehr viel von der Farbe“,

sagt Marketingleiterin Annette Schumacher. Als weitere

Akzentfarbe wird Smaragdgrün als Satinlack angeboten.

Die Umstellung der Strukturlackfarben auf ein neues

wasserbasiertes Verfahren war eins der wichtigen Kommunikationsthemen

im house4kitchen.

Dazu gibt es Cremona in Bergeiche Platin NB mit

100-prozentiger Synchronpore. Das naturgetreue Dekor

ist auch für das Umfeld wie Wangen, Stollen oder Steckborde

in Synchronpore ausgeführt. Aus den Neuheiten

bei next125 sticht die Front Alteiche hervor. Astlöcher

und authentische Gebrauchsspuren machen jede dieser

furnierten Fronten zu einem Unikat. (Siehe auch Schaufenster

auf S. 18 / 19).

Einen elegant-schmalen Rahmen hat die neue Front

Lugano, die in 27 Farben erhältlich ist. Für die beliebte

Echtholzfront Rocca gibt es zwei neue Ausführungen in

natürlicher Eiche. Zusätzlich wird die Collection 2014

durch vier neue Korpusfarben auf insgesamt 20 erweitert.

Ergänzend dazu gibt es 13 neue Umfeldfarben. Hinzu

kommen im Produktbereich für 2014 neue Besteckeinsätze

in Eiche natur sowie dimmbare und in der

Lichtfarbe verstellbare LED-Leuchten und ein Regal für

das Nischen sys tem. Ergänzt wird es von technischen Artikeln

wie die Schalterblende für Glasfronten oder den

Mitnehmer für Innenschübe.

Auch bei Schüller gehört die Dämpfungsfunktion beim

Scharnier ab November zur Grundausstattung. „Alle

Küchen werden serienmäßig mit dem Ganzmetall Clip-

Scharnier von Blum ohne Aufpreis bestückt“, erklärt die

Marketingleiterin.

Investitionen für die Zukunft

Schüller investierte in den vergangenen Jahren kräftig

in seine Produktion. Der Bereich der Oberflächenbearbeitung

wurde weiter ausgebaut. Dafür wurde bereits

Ende 2012 auf mehr als 6000 m² Platz geschaffen. Eine

Ablaufoptimierung sowie Lackierprozesse nach neuesten

technischen Erkenntnissen sind im Sinne der Umwelt

ressourcenschonend und energieeffizient. Die Anlagen

sind speziell im Bereich der Satinlacke auf die

Fertigung eines wasserbasierenden Dual Cure-Lacksys

tems mit UV-Trocknung umgestellt worden. Eine

Oberflächenveredlung, die für noch mehr Qualität sorgt.

Charakteristisch für das Programm Lugano aus der Schüller C.Collection

ist der feine 20-mm-Rahmen. Hier umgesetzt in Magnolia mit einer

hochwertigen Arbeitsplatte von Systemo Quarzstein sowie Echtholzapplikationen

in Eiche astig gebürstet.

Annette Schumacher, Marketingleiterin Schüller: „Komplett auf ein wasserbasiertes

Lackierverfahren umgestellt.“ 27 Farben umfasst die Palette.

Durch diese Umstellung wird der bisherige Strukturlack auf lösemittelhaltiger

Basis ersetzt. Die Farbpalette bei den Schüller Satinlacken

umfasst nun 27 Farben. Darüber hinaus wurde die Kantenverarbeitung

im Hause Schüller durch die Investition in die Lasertechnologie erweitert.

www.schueller.de

20 küchenplaner 10/11/2013


Ein wichtiger Schritt dorthin ist der

Verzicht auf das separate next line- Logo.

Die grifflose Küche ist natürlich weiterhin

zu bekommen, allerdings konzentriert

man sich bei der Namensgebung

auf die Ursprungsmarke. „Denn wer Kunden

heute erreichen will, muss noch eindeutiger

auftreten und sich klarer fokussieren“,

ist das Unternehmen überzeugt.

Die Einführung nur einer Marke in neuen

Märkten – bzw. die Stärkung in bestehenden

– gestalte sich so wesentlich einfacher.

„Nun können wir gezielter und

eindeutiger kommunizieren “, sagt Markus

Schüller, Geschäftsführer der Schüller

Möbelwerk KG, Hersteller der next125

Premium- Küchen.

Die elegante Farbe Indigoblau sowie

markante Hölzer wie die Alteiche

oder Ast eiche gebürstet prägen die Produktneuheiten

der Collection 2014. Eine

schöne Möglichkeit, damit die Küche immer

aufgeräumt ist, sind die 120 cm breiten

Einbauschränke mit Einschubtüren.

Hier lässt sich eine Apartementlösung

mit Spüle und Kochfeld, sowie auch Abstellfläche

für größere Küchengeräte integrieren.

100 cm hohe Oberschränke oder

Schiebetüren für Insellösungen sind genau

das, was die next125 Collection ausmachen:

elegante Lösungen für anspruchsvolle

Planungen.

Durchgehende präsenz

Besonders umfangreich ist das integrative

neue POS Konzept, das ab Herbst für

eine durchgängige Präsenz des Brandings

im Markt sorgt. Das Konzept beinhaltet

moderne 3-D-Logos und hochwertige Tafeln

mit den beliebten Kampagnenfotos,

die Wiedererkennung im Handel geben.

Außer Tafeln in bedarfsgerechten Größen,

Produktbranding und einer Schaufenstergestaltung

gibt es Anzeigenvorlagen für

verschiedene Einsatzzwecke. Ein Corporate

Design Handbuch vervollständigt das

Marketingpaket und bietet nun für den

Premium-Partner neben innovativen, ausgezeichneten

Produkten, ein neues Service-Spektrum.

Die erfolgreiche Anzeigenkampagne

für next125 erhält ein neues tierisches

Motiv und wird auch für 2014 weitergeführt.

Sehenswert ist zudem die neue Internetseite

www.next125.de. Nach einem

kompletten Relaunch ist der Aufbau optisch

innovativ und für verschiedene Endgeräte

optimiert. Bereiche wie „Campaign“

oder „Aktuelles“ geben dem Endkunden

Hintergrundinformationen und der Marke

ein Gesicht.

www.next125.de

Nach Ziegen, Schafen und

Gänsen sind nun Hochlandrinder

die neuen

Stars der next125-Werbekampagne.

Abgelichtet in

der Residenz Würzburg.

Markenfestigung im Premiumbereich

Die Premium-Partner der next125 Collection können sich ab Herbst auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket

freuen. Das Ziel: Die Marke next125 stärken und einen einheitlichen Auftritt prägen.

10/11/2013 küchenplaner 21


küchenmöbel

Lichtprofile sind für Nolte-Chefdesigner Rainer Kalesse

(Foto) besonders geeignet, um die Küche zu emotionalisieren.

Ein neues Nischensystem sowie das neue Arbeitsplattenmaß

25 mm waren weitere wichtige Messethemen.

Noltes Matrix

Auch Nolte legt in diesem Jahr seinen Fokus auf

grifflose Planungen. Das neue Design Matrix Art stand

im Mittelpunkt des Ausstellungszentrums in Löhne.

Dafür gibt es zunächst sechs Frontprogramme. Ergänzt

wird die neue Linie durch eine 25 Millimeter

starke Arbeitsplatte und die durchgängige LED-Beleuchtung.

„Matrix Art steht für ein gehobenes, lineares

Design“, sagt Rainer Kalesse. Noltes Chefdesigner

betont, dass die Küche auch ein Wohn- und Arbeitsraum

ist. Deshalb werde auch mehr Wert auf gute Ausstattung

und gutes Design gelegt. Dazu komme es auf

passende Ergonomie, intelligente Materialauswahl,

qualitativ hochwertige Verarbeitung und durchdachte

Planung an. Bei Matrix Art sei das gegeben.

„Und dazu eröffne Matrix Art ein Designspektrum

mit immer neuer Optik“, heißt es vonseiten des

Unternehmens. Gleichzeitig wird der Stauraum, den

das 150-mm-Raster bietet, optimal genutzt. Mit Nova

Lack, Glas Tec Plus und Lux stehen Akzentfarben genauso

zur Auswahl wie Naturtöne in hochglänzender

Lack- und Echtglasausführung. Die Kombination von

Schwarz und Weiß ist ebenfalls möglich. Soft Lack

steuert die Mattlackoberfläche bei und bringt zusammen

mit Nova Lack mit Curry eine neue Farbe ins

Spiel. „Curry ist sehr kombinationsfähig“, sagt Reiner

Kalesse.

Neu ist auch Glas Tec Satin, zunächst erhältlich

in den Farbstellungen Weiß und Quarzgrau. Als Gegenstück

zur Glas Tec Plus hat die neue Front eine

Oberfläche aus satiniertem Glas und dadurch mattschimmernde

Effekte. Nature rundet das Matrix Art-

Programm mit einer Echtholzoberfläche ab. Eiche

Tabak und Eiche Mokka ergänzen die Front seit ihrer

Einführung auf der LivingKitchen. „Denn starke Hölzer

sind ein Riesenthema“, erklärt der Chefdesigner.

licht lockt

So auch bei den Arbeitsplatten. „Denn das i-Tüpfelchen“,

wie es Kalesse nennt, ist für Matrix Art die neue

25-mm-Arbeitsplatte, die passend zur beliebten natürlichen

Optik in einer großen Auswahl an Unifarben und

gemaserten Holzdekoren auf den Markt kommt. Neu

sind Nordic Oak als helles Holzdekor, ergänzt durch

Altholz hell und Altholz dunkel mit realistischer, ausdrucksstarker

Oberflächenstruktur, sowie Quarzgrau

als Variante mit keramikartiger Oberfläche. So rundet

die 25-mm-Arbeitsplatte, zu der auch passende Wangen

erhältlich sind, das Grifflosdesign ab.

Eine beleuchtete obere Griffspur, die hier optional

als atmosphärisches Licht eingeplant werden kann,

bringt die Arbeitsplatte optisch zum Schweben und

unter streicht zusätzlich die Linienführung von Matrix

Art. „Das wirkt frisch und jung“, sagt der Chefdesigner.

Neben Matrix Art spielt die Nische bei Nolte eine

wichtige Rolle. „Sie ist das Hauptthema in der Differenzierung“,

erläutert Rainer Kalesse. So bietet Nolte

beispielsweise Digitaldrucke mit verschiedenen Motiven

an. Die LED-Beleuchtung in der Nische ist optional.

„Aber Licht emotionalisiert, Licht lockt, zieht die

Blicke auf sich und schafft Ambiente“, sagt Kalesse. Dabei

setzt Nolte auf eine vorgegebene Lichtfarbe, der stufenlos

einstellbare Wechsel zwischen Warm- und Kaltlicht

sei derzeit nicht geplant.

www.nolte-kuechen.de

22 küchenplaner 10/11/2013


Die Schubkastenzarge als

Basis für alle Varianten.

Eine Reling sorgt für eine

leichte Optik.

Leistungsträger für

Möbel: ArciTech

Variantenreich, komfortabel und dazu extrem belastbar –

die Idealbesetzung im ganzen Haus! Das ArciTech Schubkastensystem

setzt neue Maßstäbe im Möbel: Einmaliger

Laufkomfort, außerordentliche Stabilität, auch bei Belastungen

bis 80 kg. Profitieren Sie mit ArciTech von maximaler

Designflexibilität. Gleichgültig, ob Sie sich für Silber, Weiß,

Anthrazit oder Edelstahl oder unterschiedliche Seitenelemente

entscheiden: alle Auszugvarianten entstehen auf

Basis einer Schubkastenzarge. So beherrschen Sie schon

heute die Marktanforderungen von morgen.

Mehr dazu auf www.hettich.com

Ein nachträgliches Ändern

von Reling auf TopSide aus

Stahl oder DesignSide ist

auch in der Ausstellung

problemlos möglich.

Gemacht für die

Zukunft: ArciTech

DesignSide – Purismus, der

begeistert und individuell

gestaltbar ist.

Laufkomfort, Stabilität und ein breites Programm

auf Basis einer Plattform. Noch nie war Qualität

so spürbar.


Schaufenster

Mit offenen Regalelementen schafft

diese Planung aus dem Programm

Avance von Leicht eine moderne Wohnlichkeit.

Dass sie gleichzeitig frisch

und jung wirkt, liegt auch an der nur

4 mm starken Front „Core-A“ in Arktisweiß.

Horizontale und vertikale

Griffmulden entstehen bei der „Core-A“

durch den Überstand des Frontmaterials

über den 16 mm starken Träger. Filigran

wirken die nur 10 mm starken

Wangen sowie die ebenfalls 10 mm

starke Inselarbeitsplatte mit ihrem

charakteristischen Schwarzkern. Farbakzente

setzen mintgrün lackierte

Winkelelemente, die wie Buchstützen

in die offenen Regale eingestellt werden

und rutschsicher auf einer Gummilippe

stehen. In Verbindung mit

den Glasfronten der Innenauszüge ergibt

sich eine besonders schöne Farbharmonie.

Die Elektrogeräte sind in

die Hochschränke hinter Einschubtüren

integriert.

www.leicht.de

24 küchenplaner 10/11/2013


10/11/2013 küchenplaner 25


küchenmöbel

Das Team von

Leicht Küchen

setzt auf eigenständige

Ideen

für Design und

Funktion (von

links): Charlotte

Farber- Hemeling

(Pressekoordinatorin),

Stefan

Waldenmaier

(Vorstandsvorsitzender)

und

Ulrike Kolb (Chefdesignerin

und

Marketingleiterin).

Eigenständig

IM DESIgn

Die Leitlinie „Moderne Wohnlichkeit“ hat bei Leicht

Küchen eine über Jahre gewachsene Tradition. Individualität

inklusive: Das gilt für die elegante Optik

der Möbel und für wohnliche Planungsgrundsätze,

aber auch für den funktionalen Charakter des Möbelinnenlebens.

So markiert die Funktionsserie Interior+

den Einstieg in eine neue und völlig eigenständige

Schrank ausstattungslinie. Diese wurde Inhouse entwickelt.

„Wie viele andere Ideen auch“, betont Ulrike

Kolb, Chefdesignerin und Marketingleiterin, eine

Design eigenständigkeit, die dem Unternehmen besonders

wichtig sei, um sich im Markt mit einem eigenen

Gesicht zu präsentieren.

Basis von Interior+ ist ein verwindungssteifer Profilrahmen,

der beweglich in den Korpus eines 50 oder

60 cm breiten Hochschrankes integriert ist. Hier können

unterschiedlichste Ordnungselemente angedockt

werden. Ein an der Scharnierseite angeschlagenes

Regal lässt sich komplett herausschwenken und öffnet

den Zugang zum Schrankinnenraum. Aluminium,

Glas, Holzwerkstoff mit Alukanten und Einlagen aus

einem Kunststoff in Carbonoptik unterstreichen die

wertige Materialität. Das Interior+­Gestaltungsprinzip

wendet Leicht für 30 und 45 cm breite Hochschränke

und Oberschränke an.

robust und filigran

Vitrea heißt die neue Polymerglasfront mit gelaserter

Glasoptik­Kante. „Die ist besonders strapazierfähig“,

erläutert Ulrike Kolb. Bei der neuen Carré­2­LG,

einer hochglänzenden Rahmenfront, wird durch den

zweiteiligen Aufbau eine besondere Oberflächengüte

mit gleichmäßigem hohen Glanzgrad erreicht. Die

Carré­2­FG im Farbton Firn hat ebenfalls einen zwei­

26 küchenplaner 10/11/2013


Pastellfarben beleben moderne Küchen ohne aufdringlich

zu sein. Hier ist die hochglänzend lackierte Rahmenfront

„Carré-2-Lg“ zweifarbig angelegt: Hängeschränke und

Hochschrankzeile in Arktisweiß, die wandgebundenen Unterschränke

und die Insel in einem hellen Blaugrau-Farbton

aus der RAL-Design-Farbpalette. glas-Arbeitsplatte,

nischenrückwand und die Winkelelemente im beleuchteten

Regal nehmen das Blaugrau der Fronten auf.

teiligen Frontaufbau und erweitert das Carré­Programm um

eine auch preislich interessante Variante. Hinzu kommt die

neue Farbe Alpingrau und das neue horizontale Dekor Antikeiche.

Zu den filigranen Arbeitsplatten gibt es in der neuen Kollektion

jetzt auch Wangen in 10 mm Stärke – in mattem und

glänzendem Lack, auch in RAL­Farben, passend beispielsweise

zu Glasarbeitsplatten. Akzentglasfronten mit Siebdruckrahmen

werden in Magnolie, Firn und Metallicgrau

angeboten. „Damit gewinnt der Händler mehr Flexibilität bei

der Farbabstimmung mit den Küchenfronten“, so Ulrike Kolb.

Planerisch interessant sei auch ein neuer Aufsatz­Einschubtürenschrank

für den Aufbau auf 66 oder 80 cm hohe Unterschänke.

Das Einsatzspektrum bietet drei Breiten, drei Höhen

und drei Tiefen. Wahlweise lässt sich bei der 58 cm tiefen

Variante das untere Fach als Funktionsbereich mit Steckdosen

und Licht einrichten. Eine weitere Planungsoption bietet

ein Aufsatz­Einschubtürenschrank in 70 cm Breite für den

Backofeneinbau. Neu aufgenommen wurde außerdem ein

konzentriertes Spülenprogramm der Marke Villeroy&Boch

mit sechs Modellen in vier Farben (jeweils in Rechts­ oder

Linksversion) inklusive Eckspülen. Und ergänzend dazu

verschiedene Spülen­Wertstoffschränke, beispielsweise mit

Blancoselect­Ausstattung oder einer flexiblen Siphon­Ausschnittverkleidung

zur Optimierung der Nutzfläche.

www.leicht.de

10/11/2013

Foto: Leicht

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küchenmöbel

Tielsa denkt mit

Auf 3.500 Quadratmeter präsentierte die Alno AG

im Ausstellungszentrum Enger die vier Marken Alno,

Wellmann, Impuls und Pino. Hinzu kam auf einer großzügigen

Sonderfläche das neue Ergonomie­ und Sicherheitskonzept,

das unter der reaktivierten Marke Tielsa

vertrieben wird. „Tielsa steht für Küchen, die mitdenken“,

sagte Produktentwickler Hubert Knott und verwies

auf verschiedene ergonomische Produktlösungen sowie

Sicherheitsaspekte gerade für alte oder in der Gesundheit

beeinträchtigte Menschen. Mittelpunkt ist dabei die

bewegte Küche, die modular aufgebaut ist und je nach

Bedarf umgebaut und ergänzt werden kann. Je nach Lebenssituation:

Von der ergonomischen Anpassung über

dynamische Hubelemente bis zur Unfall­ oder Notfallerkennung

im Boden sind viele Optionen möglich.

Ebenfalls Teil der „Design Tour“ war eine Konzeptstudie

für eine Shop­in­Shop­Lösung zur Präsentation der

Marke Alno im Handel. Das Unternehmen stellte während

der Küchenmeile insgesamt 60 Küchenideen vor.

Für seine Marke Alno präsentierte das Unternehmen 32

neue Frontfarben und 28 neue Lackvariationen in den Küchenprogrammen

Alnoprime, Alnoshape, Alnosund oder

Alnobrit. Diese neuen Programme gibt es nun also in

klassischen und bunten Farben, in Hochglanz lackiert,

mit Matt­ oder Strukturlack. Daneben zeigte Wellmann

erstmals eine grifflose Küche mit 22 Frontfarben und mit

dem Programm Vitus eine Küche mit Echtglasfronten.

Ebenso setzt auch Impuls auf die grifflose Variante und

setzt mit frischen Farben und Lackfronten Akzente. Bei

der Einsteiger­Marke Pino wurde der Fokus auf Trendfarben,

grifflose Frontoptiken, Holdekor oder Hochglanzfolien

mit kompletter Ummantelung gelegt.

www.alno.de

Hubert Knott, Alno-Produktentwicklung, hat die Technik

der beweglichen Tielsa-Küche maßgeblich mitentwickelt.

Hier präsentiert er die verschiedenen Vorkehrungen, damit

möglichst keine Flüssigkeit in die Spalten der höhenverstellbaren

Module läuft. Besonders verweist er auf die

TÜV-Abnahme des Systems.

In einem „experimentellen Bereich“ der Ausstellung zeigte

Häcker einige inspirierende Zukunftsideen. Zum Beispiel dieses

Spülenmodul, das in Zusammenarbeit mit Eisinger entstand.

Zehn Jahre grifflos

Dass der Kunde bei Häcker König

ist, zeigte schon der rote Teppich, der

in die komplett erneuerte Ausstellung

führte. Und der gleichzeitig symbolisieren

sollte: „Hier findet Kommunikation

statt.“ Ein Hauptthema spielte dabei die

grifflose Küche, die das Röding hauser

Unternehmen nun seit zehn Jahren anbietet.

Denn Häcker ergänzte bereits

2003 seine Produktlinie systemat um

die grifflose Variante systematART. „Damals bot noch kein

weiterer Küchenhersteller diese Alternative in einer so großen

Stückzahl an“, betonte Marketingleiter Karsten Bäumer (Foto).

Seitdem wird das Programm stets erweitert: So gibt es seit diesem

Jahr z. B. das systemat­Modell AV 3020 als grifflose Front.

Dazu präsentierte das Unternehmen drei neue Frontfamilien

und elf Frontergänzungen in den Produktlinien systemat/

systemat ART. Dazu sind seit August 2013 alle systemat­Modelle

ohne Mehrpreis mit dem Sensys­Scharnier von Hettich ausgestattet.

Ab Anfang kommenden Jahres wird auch das gesamte

classic/classicART­Segment mit Sensys – ebenfalls ohne Aufpreis

– bestückt. Daneben stattet Häcker das Modell classic erstmals

mit der Acrylglasfront Saphir aus und erweitert das Segment

um die zwei Country­Designs Oxford und Texel.

Als neue Farben ergänzen Nachtblau sowie die Umfeldfarben

Kiwi, Curry, Vino und Türkis das Programm. Dazu gibt es sechs

neue Motive für die Nischenrückwand. Zu den Frontfarben Weiß,

Magnolie, Kaschmir und Basaltgrau bietet Häcker ab sofort Arbeitsplatten

in gleicher Farbe mit Steinstruktur an. Rustikale

Optiken wie Bergfichte, Eiche­seidengrau, Eiche­barrique und

Tessina ergänzen das Angebot. Abgerundet wird es durch zehn

neue Griffdesigns.

Die Kataloge zu den Produktlinien classic/classicART und

systemat/systematART werden erstmals am Ende des Jahres

erscheinen, da das Fotoshooting im Anschluss der Hausmesse

stattfand. Gleichzeitig wurde auch die Website überarbeitet.

www.haecker.de

28 küchenplaner 10/11/2013


Das weißeste Weiß getoppt

Ballerina ist seinem Ruf als Trendsetter

erneut gerecht geworden. Manchmal

sind es aber die scheinbaren Kleinigkeiten,

die für einen Aha­Effekt sorgen.

Die notwendigen Standardthemen kommen

dennoch nicht zu kurz. Ein Standardthema

ist die Farbe Weiß. Auch Ballerina

will sich mit einem neuen weißen

Farbton differenzieren und bringt das

Schneeweiß mit einem leichten Blaustich

auf den Markt. „Bisher war Premiumweiß

unser weißestes Weiß. Das haben wir

noch einmal getoppt“, sagt Geschäftsführerin

Heidrun Brinkmeyer. Das gibt es

als neue Korpusfarbe in matt und glänzend

sowie durchgängig für Fronten und

im Umfeld in den Materialien Melaminharz,

Schichtstoff, Mikrolack, Mattlack

und Hochglanzlack. Ein Alleinstellungsmerkmal

sei der schneeweiße Innenkorpus.

Zusätzlich wird Schneeweiß in dem

neuen Front­Material in Acryl­Glasoptik

angeboten. „Diese Küche sieht aus wie aus

Glas, ist strapazierfähig und schmutzabweisend

und damit genauso pflegeleicht

wie Glas“, sagt Marketingleiter Andreas

Predian. Die Küche wirkt mit ihren grifflosen

Fronten durch ihre klaren Linien.

Dazu erhält sie durch das neue Lichtkonzept

Light emotion eine kühle oder warme

Ausstrahlung. Je nach Situation, denn das

Licht ist stufenlos regelbar. „Damit bieten

wir nun ein exklusives Lichtsystem an“,

meint Predian. Eine besondere Ausstrahlung

erhält die schneeweiße hochglänzende

Küche durch die Kombination mit

Fronten aus echtem Altholz.

Magnetische Front

Original Resopal ist seit fünf Jahren einer

der stärksten Umsatzträger von Ballerina.

Die neue Front in Keramikoptik hat

die typischen Eigenschaften von Original

Resopal: schlagfest, kratzfest, resistent

gegen Chemikalien und hitzebeständig.

Somit kann diese Küche mit einer echten

Keramikfront verglichen werden, ist aber

„in allen individuellen Größen und Sonderausführungen

lieferbar und bezahlbar“,

erklärt Predian. Für einen der erwähnten

Aha­Effekte sorgt die optional

mögliche magnetische Pinnwand­Funktion

der Resopal­Front. Dort können Urlaubsfotos,

Einkaufszettel oder Termine

angepinnt werden. Das schafft sowohl

Ordnung als auch Individualität.

Seine Digitaldruck­Range hat Ballerina

um sechs neue Dekore aus rustikalen

Holzarten mit Holzstruktur erweitert. Die

Dekore sind auch als Nischenrückwand in

Dekor oder Glas erhältlich. Das Standardsortiment

von Nischenrückwänden in Glas

mit Fotodigitaldruck umfasst jetzt 20 Möglichkeiten.

Ein weiteres exklusives Highlight

für die Nische ist die Leuchte Venice,

die auch bei Küchenplanungen ohne Hängeschränke

eingesetzt werden kann. Auch

Venice ist mit Light emotion ausgestattet.

Und noch ein Aha­Effekt: In Zusammenarbeit

mit Spülenhersteller Systemceram

wurde eine neue Front für den

Spülenschrank entwickelt – massiv aus

Keramik, jeweils in der Systemceram­Farbe

Grönlandweiß.

Bei den Farben setzt Ballerina auf

Kiwi, Ozean, Curry und Vino. Sie kön­

Ballerina-geschäftsführerin

Heidrun Brinkmeyer

und Marketingleiter

Andreas Predian

überraschten die

Messegäste wieder

mit zahlreichen

neue Ideen mit

Aha-Effekt.

nen komplett oder als Kontrast geplant

werden. Auch das neue Dekor Raucheiche

grau in Kombination mit dem neuen Farbton

Mikrostruktur­Lack Lavagrau bildet

eine harmonische Farbeinheit.

Die Reihe der Ritzenhoff­Glasdesigns

setzt in diesem Jahr die in Berlin lebende

Künstlerin Michaela Koch fort. Der in

Schwarz und Weiß gehaltene Stil lässt

sich in modernen wie auch klassischen

Küchen einsetzen.

Die höhenverstellbare Insel

Die Kochinsel in Altholz bietet neben

ihrer besonderen Anmutung die Zusatzausstattung

ergoAGENT base. Die höhenverstellbare

Kücheninsel lässt sich über

ein Bedienfeld mit Anzeige der stufenlosen

individuellen Höheneinstellung leise

und reibungslos anheben und absenken.

Sie kann als zentrale Stell­ und Arbeitsfläche

genutzt werden oder ein Kochfeld

aufnehmen. Die Hubkraft von 1000 Kilo

erlaubt freie Wahl bei Material und Ausstattung.

Je nach Größe der Insel (Breiten:

180 cm, 210 cm und 240 cm, Tiefe: variabel

von 95 cm ­ 111 cm) werden bis zu zwei

durch einen Rahmen verbundene Hubmodule

verbaut. Die Mechanik kommt von

Kesseböhmer und ist in den Sockel integriert.

Die variable Höhenverstellung beträgt

20 cm. Je nach Korpushöhe ergibt sich

hier aus eine Arbeitshöhe von 67 ­ 87 cm bei

39 cm hohen Schränken, 80 ­ 100 cm bei

52 cm hohen Schränken und 93 ­ 113 cm bei

65 cm hohen Schränken.

www.ballerina.de

10/11/2013 küchenplaner 29


Küchenmöbel

Abschied vom Elfenbeinturm

Es ist das große Selbstverständnis von Poggenpohl, seine

Markenidentität als Premium-Küchenhersteller zu wahren.

Schließlich hat das Herforder Unternehmen eine 121 Jahre lange

Tradition, und der gilt es treu zu bleiben. Dennoch gibt es

auch bei Poggenpohl Veränderungen. So zählt seit der Küchenmeile

auch die Marke Goldreif zum Angebot. „Aber nur für unsere

Poggenpohl-Händler zur Unterfütterung der Premiummarke“,

Mit Goldreif hat Poggenpohl eine zweite Marke für das Mainstream-Segment

installiert. Von der Zwei-Marken-Strategie

überzeugt sind (von links): Lars Völkel (Geschäftsführer),

Christiane Danielsmeyer (Marketing), Martin Gill (Vertriebsleiter)

und Frederik Nyström (Director Goldreif).

wie Geschäftsführer Lars Völkel ausdrücklich betont. Die Geräte

für Goldreif kommen exklusiv von Electrolux. Mit Goldreif

können die Händler ab sofort eine Designküche für unter 20 000

Euro ihren Kunden anbieten. „Denn die“, sagt Poggenpohl-Geschäftsführer

Lars Völkel, „wird es bei uns mit dem Poggenpohl-

Label versehen auch künftig nicht unterhalb dieser Preisschwelle

geben.“ Die Premiummarke Poggenpohl selbst bleibe durch die

Zwei-Marken-Politik unangetastet. „Wir nehmen uns allerdings

selbst einen gewissen Druck. Denn wir haben nun mehr Freiheiten,

unserem eigenen Design treu zu bleiben, aber auch die Freiheit

zu einigen Trends Nein zu sagen“, erklärt Völkel. Denn die

Positionierung ist klar: Goldreif ist Mainstream, dagegen bleibt

Poggenpohl exklusiv. „Der Anspruch nach Luxusgütern wächst“,

hat der Geschäftsführer festgestellt. Aber mit der Marke Goldreif

will sich das Herforder Traditionsunternehmen von seinem „Leben

im Elfenbeinturm“ verabschieden, wie Völkel sagt. Um eine

weitere Abgrenzung vorzunehmen, werden die Goldreif-Küchen

nicht in Herford produziert, sondern bei ewe-Küchen in Österreich,

einer weiteren Tochter der schwedischen Nobia Gruppe, zu

der bekanntlich auch Poggenpohl gehört.

Mit dem bisherigen Geschäftsjahr ist Lars Völkel zufrieden:

„Der Umsatz ist im einstelligen Prozentsatz gestiegen. Wir sind

profitabel unterwegs.“ Genauso wichtig wie die wirtschaftlichen

Zahlen ist für den Poggenpohl-Chef allerdings, dass all die Versprechen,

die die Geschäftsleitung zum 120-jährigen Geburtstag

im vergangenen Jahr gemacht hat, zu 100 Prozent eingehalten

wurden. So investierte das Unternehmen beispielsweise zwei

Millionen Euro in den Maschinenpark, um die Produktionsverfahren

zu optimieren. „Dadurch können wir eine noch bessere

Qualität anbieten, als wir es sowieso schon tun“, erklärt Völkel.

Doch trotz aller Zuversicht schlägt der Geschäftsführer auch leisere

Töne an: „Der Markt ist aggressiv. Deshalb sind wir an allen

Fronten gefordert.“

relaunch für porsche Küche

Die bahnbrechenden Produktneuheiten blieben bei Poggenpohl

in diesem Jahr aus. Es wurden jedoch Detailveränderungen

vorgenommen und Akzente gesetzt. Der inzwischen vier Jahre

alten Porsche-Küche wurde ein technischer Relaunch spendiert.

Die Auszüge wurden verbessert und komplett auf LED-Beleuchtung

umgestellt. „Im Frühjahr 2014 wird auf der Mailänder

Messe dann ein zweites Porsche-Produkt vorgestellt“, verspricht

Völkel.

Daneben stellte Poggenpohl auf der Küchenmeile die neue Farbe

Steingrau vor. Die +Edition-Kollektion wird um zwei Weißtöne

für die Hochglanz-Kassettenfront erweitert. Dazu gibt es zwei

neue Griffe: einen Bügelgriff aus Edelstahl und einen modernen

Glasgriff. „Weitere Produktverbesserungen sind die neue Sockelblende

in Edelstahl oder das neue Abfalltrennsystem für Spülenunterschränke“,

gibt das Unternehmen bekannt.

Ein neuer Internetauftritt ist ebenfalls seit Ende September

online.

www.poggenpohl.com

Weitere Berichte von der Küchenmeile lesen Sie ab S. 66.

30 Küchenplaner 10/11/2013


Stabiler Tischlerkorpus

Zugpferd der Sachsenküchen­Präsentation auf der area30

war klar das Ergonomiekonzept ERGOmatic. Allein darauf

wollten sich Geschäftsführer Elco Beeg und sein Team jedoch

nicht reduzieren. So wurde unter anderem ein hochwertiger

Korpus aus Tischlerplatte gezeigt. Die Stabilität ist, wie der

Praxistest offenbarte, bemerkenswert. Besonders die im Trend

liegenden breiten Schränke dürften davon profitieren. Die Biegefestigkeit

sei 3,5­mal so hoch wie bei der herkömmlichen

Spanplatten­Variante, so Beeg. Ein „Glaslaminat“ (Polymerfront)

sowie neue Holzdekore in „Synchronoptik“ rundeten den

Messeauftritt von Sachsenküchen ab. Als neue Farbe präsentierte

das Unternehmen ein Brillantweiß.

Doch Neuigkeiten gab es auch zu ERGOmatic. Nachdem sich

das Unternehmen anfangs auf die Höhenverstellbarkeit von Kücheninseln

konzentriert hat, rückte Sachsenküchen nun auch

eine variabel zu positionierende Zeile in den Mittelpunkt. Hinzu

kommt der bereits bekannte Hub­Tisch. Das System wurde

in den vergangenen Monaten konsequent weiterentwickelt und

erhielt kurz vor der Messe eine besondere Auszeichnung: den

Plus X Award. „Dieser Preis bestätigt, dass wir mit ERGOmatic

die Wünsche moderner Küchennutzer in jeder Hinsicht erfüllen

können“, erläuterte Elco Beeg.

www.sachsenkuechen.de

Die neuen Küchen-Einbaugeräte von Miele.

Perfekte Kombinierbarkeit, hochwertige Materialien und eine intuitive Bedienung zeichnen

die neue Generation von Miele Küchen-Einbaugeräten aus. Ganz gleich, wie Sie die Geräte

zusammenstellen, sie harmonieren immer mit Ihrem individuellen Wohnstil.

Das nennen wir Design for life.

www.miele.de 0800 22 44 666 (gebührenfrei)

3,5-mal biegefester als eine herkömmliche Spanplatte ist diese

hochwertige Tischlerplatte, die Elko Beeg, geschäftsführer

Sachsen küchen, auf der area30 dem Fachpublikum vorstellte.


Schaufenster

Die Oberflächeninnovation

Stucco war der unumstrittene Publikumsfavorit

der zeyko-Präsentation im house4kitchen. Drei Grautöne

stehen zur Verfügung: hell, medium und dunkel. Jeweils als hand-

gearbeiteter Betonspachtel auf einem MDF-Träger und doppelt versiegelt

mit einer transparenten, matten und strapazierfähigen Spezialbeschichtung.

Damit sei die Betonfront ebenso gebrauchstauglich wie eine furnierte Holz küche.

Und das zu einem Preis, der nur knapp 10 Prozent über der Furnier-Variante liege.

„Bei diesem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis ist es nicht besonders schwierig,

Publikumsliebling zu sein“, resümiert zeyko mit einem Augenzwinkern.

www.zeyko.de

32 küchenplaner 10/11/2013


10/11/2013 küchenplaner 33


Markt + Menschen

Gewonnen! Ballerina-Geschäftsführerin

Heidrun Brinkmeyer und

Marketingleiter Andreas Predian

freuen sich über den BMK-Innovationspreis

für den „Ultimativen

Korpus“. Bosch-Vertriebsleiter

Andreas Diepold (Foto rechts im

Hintergrund) lächelt wohlwollend.

Freuen sich über den BMK-

Innovations preis 2013 (von links):

Udo Heckels berger (Blanco) und Heidrun

Brinkmeyer (Ballerina Küchen)

sowie Michael Henkenjohann und

Erik C. Swenson (Miele).

Sieger in Serie

Ballerina, Miele und Blanco. Nein, hier ist

nicht versehentlich die Siegerliste von 2012

veröffentlicht. Auch beim 8. BMK-Innovationspreis

des Küchenfachhandels 2013 standen

exakt diese drei Unternehmen ganz

oben auf dem Podest – und fanden das richtig

gut.

Alter und neuer Sieger in der Kategorie

Küchenmöbel ist Ballerina mit dem „Ultimativen

Korpus“. Häcker landet mit dem

„Moving Table“ auf dem zweiten Platz. Den

dritten Platz belegt Sachsen küchen mit

„ERGOmatic“. Bei den Küchengeräten ist

Miele mit dem Kochfeld „Power Flex“ ganz

vorn. Dahinter punktet Siemens mit der

„5fach Induktionskochstelle“. Auf den dritten

Platz wählten die Küchenfachhändler

Liebherr für die „Integrierbare Kühl-Gefrier-Kombination

mit Bio Fresh ECBN 5066“.

Den Innovationspreis 2013 in der Kategorie

Küchenzubehör sichert sich Blanco für das

Heißwassersystem „Blanco Hot“. Die Steckdoseneinheit

„Twist“ von Bachmann klettert

als Zweite auf das Siegerpodest, und mit der

Keramikspüle „Genea 100“ erreicht Systemceram

den dritten Platz.

In diesem Jahr hatten 16 Hersteller ihre

Innovationen in den Segmenten Küchenmöbel,

Küchengeräte und Küchenzubehör zur

Abstimmung eingereicht. Teilnehmen konnten

nur Neuheiten, deren Markteinführung

längs tens ein Jahr vor Einsendeschluss zurücklag.

Die bundesweite Umfrage erzielte

einen Rücklauf von knapp 20 Prozent, sodass

sich auch 2013 wieder über 500 Küchenfachhändler

beteiligten. BMK-Präsident Hans

Hermann Hagelmann überreichte den Siegern

und Nominierten Trophäen und Urkunden.

Moderiert wurde die Preisverleihung

im Rahmen der Fachmesse area30 in Löhne

von TV- und Rundfunkmoderatorin Britta

Wiegand.

preis der praxis

Die Intention des BMK-Innovationspreises

ist es, unter den zahlreichen am Markt angebotenen

Produkten diejenigen zu prämieren,

die in besonderem Maß die Vorstellungen

und Ansprüche der Endkunden berücksichtigen.

Deswegen legen die abstimmenden

Küchenfachhändler bei ihrem Votum besonderen

Wert auf die Praxistauglichkeit des

neuen Produktes sowie seine wirtschaftlichen

Erfolgschancen. Innovativ ist, was die

Menschen wirklich brauchen, was sich im

täglichen Gebrauch bewährt, was Problemlöser-Qualitäten

zeigt und Kundenzufriedenheit

schafft. „All das hilft dem Fachhandel,

zu verkaufen und Umsatz zu generieren“, betonen

die Initiatoren.

www.hartwaren.de

34 küchenplaner 10/11/2013

Fotos: Biermann


Unsere Kündigungsabteilung:

seit 8 Jahren nix zu tun.

0,58%

Zentralkosten

bedeutet: mehr Geld in

den Kassen unserer Mitglieder.

10,68%

Ausschüttungen

durchschnittlich pro Jahr

an jedes unserer Mitglieder.

Alle

Dienstleistungen

und Marketinginstrumente,

die für Küchenspezialisten

im Wettbewerb entscheidend

sind.

9 Jahre

Wachstum

in Folge. Jahr für Jahr

schreiben wir das

erfolgreichste Jahr in unserer

Unternehmensgeschichte.

W

elche Kriterien sind für Sie ganz persönlich bei der Auswahl Ihres Verbandes ausschlaggebend?

Spielen Zahlen und klare Fakten dabei eine Hauptrolle? Dann sind

Sie beim KÜCHENRING genau richtig.

Als erfolgreichster genossenschaftlich organisierter Küchenverband Deutschlands bieten

wir unseren Mitgliedern hervorragende Einkaufskonditionen. Schlanke Strukturen und kurze

Kommunikationswege erlauben es uns, mit extrem niedrigen Zentralkosten auszukommen.

Das versetzt uns in die Lage, unseren Mitgliedern überdurchschnittlich hohe Boni und Ausschüttungen

zu gewähren.

Darüber hinaus bieten wir unseren Partnern ein breites Spektrum an erfolgsorientierten und

auf die unterschiedlichen Zielgruppen zugeschnittene Vertriebskonzepte, Marketingstrategien

und Dienstleistungen. Das und vieles mehr sind gute Gründe für die Entscheidung

„DER KÜCHENRING“. Lassen Sie uns darüber reden.

Das Team KÜCHENRING freut sich auf Sie!

KÜCHENRING GmbH & Co. KG Marie-Curie-Straße 6 · 53359 Rheinbach

Telefon Herr Töpert: 02226-904-127 · www.kuechenring.de

Das Team Küchenring – effizient und

kompetent (v.l.n.r.): Thorsten Vetters,

Erika Burkard, Bernd Gersitz, Sabine Hofmann,

Bernd Jendras und Geschäftsführer

Manfred Töpert.


Markt + Menschen/Personalien

1 Die geballte Kraft ostwestfälischer

Küchenbaukunst erlebte hongyi cai, Geschäftsführer

der aMk-Tochter in Beijing/

China, beim Besuch der Küchenmeile 2013.

Unter fachkundiger Reiseleitung von AMK-

Geschäftsführer Frank hüther besuchte Cai

die Hausausstellungen der Küchenmöbelhersteller

sowie die begleitenden Fachmessen.

Die Menge der Informationen dürften

sich mit der Zahl der geschüttelten Hände

in etwa die Waage gehalten haben. Hinzu

kamen Namen über Namen. Hongyi Cai

nahm es mit Gelassenheit und einem stets

freundlichen Lächeln. www.amk.de

2 hans hermann hagelmann, 60, ist

neuer Vorsitzender des Vorstandes beim

Bundesverband Mittelständischer Küchenfachhandel

(BMk). Er folgt in dieser Position

Gerd Bendl, der dem Verband seit 2011

vorstand. Hagelmann war zuletzt für nolte

küchen tätig. Aktuell ist er mit einem Beratungsbüro

in Herford selbstständig. www.

hartwaren.de

3 Führungswechsel bei der Mhk in Österreich:

Matthäus Unterberger geht in

den Ruhestand. Nachfolger und neuer

Geschäftsführer wird zum 1. 1. 2014 ernst

Tanzler, 45, der von rational zur Verbundgruppe

wechselt. Die vakante Position als

Vertriebleiter rational und regional hat bereits

christian p lacho, 44, übernommen.

www.mhk.de; www.rational.de

4 Mit Michael Wicht, 42, hat Nieburg

Küchen einen erfahrenen Vertriebsprofi

an Bord. Er soll das Auslandsgeschäft des

wachsenden Unternehmens weiter ausbauen.

Wicht war unter anderem für Berbel

tätig und zuletzt vier Jahre als Exportleiter

beim Küchenmöbelhersteller alno.

www.nieburg.de

5 Mit Wirkung zum 1. September 2013

unterstützt Manfred van Ginkel, 44, die

Waren dorfer k üchen Gmbh als neuer

Export Director. Zuletzt war der gebürtige

Niederländer als Geschäftsführer

der Firma Bruynzeel parkett tätig.

www.warendorf.com

6 Am 1. August hat Daniel hörnes

die Leitung Vertrieb- und Marketing bei

Quooker-Deutschland übernommen. Er

folgt auf erik Spelt, der die Funktion interimsweise

übernommen hatte und sich ab

Januar 2014 wieder den internationalen Expansionsplänen

des Unternehmens widmen

wird. www.quooker.de

7 Auch an der Spitze von häfele Engineering

GmbH & Co KG, der Industriedivision

des internationalen Beschlagtechnikspezialisten

Häfele, gibt es ein neues

Gesicht. Geschäftsführer Marketing und

Vertrieb ist nun Jörg Schmid, 37. Er tritt die

Nachfolge von rupert kichler an. Dieser

ist aus dem Unternehmen ausgeschieden.

www.haefele.com

8 Dirk hollstein, 48, ist seit dem 1. Oktober

2013 neues Vorstandsmitglied der

lechner Holding AG. www.lechner-ag.de

9 christina Werthner, seit April 2006

verantwortlich für die Kommunikation und

Öffentlichkeitsarbeit der egger Gruppe,

hat das Unternehmen auf eigenen Wunsch

verlassen. Nachfolgerin wird Michaela

h olzmann. www.egger.com

10 Marko klokow, 41, verstärkt seit dem

1. August 2013 das Team der küchenTreff-

Regionalleiter im Bereich Norddeutschland.

www.kuechentreff.de

11 Hausgerätehersteller amica hat wie

geplant vier neue Gebietsrepräsentanten

eingestellt. henrik Schwarze, 46, ist in der

Region Ost tätig, heinz-Werner Thomas,

50, in der Region West, reinhard a lexander

l eutschaft, 42, in der Region Süd, und

Sven ackermann, 42, in der Region Nord.

www.amica-international.de

12 nico Bergmann hat bei Naber die Verkaufsbereichsleitung

eines neu geschaffenen

Teams übernommen, das sich ausschließlich

um das Produktsegment „Concept Kitchen“

kümmert. Damit hat das Unternehmen eine

Schnittstelle zu den Vermarktungspartnern

im Küchenfachhandel geschaffen. Bergmann

war zuletzt als Abteilungsleiter bei

einem Küchenspezialisten tätig. Der 39-Jährige

berichtet direkt an Gesamtvertriebsleiter

Bernhard Schonhoff. www.naber.de

Details zu diesen und weiteren Personalien sowie alle wichtigen Branchen-News lesen Sie

auf www.kuechenplaner-magazin.de. Bestellen Sie unseren Newsletter!

1 Hongyi Cai, Frank Hüther

2 Hans H. Hagelmann 3 Ernst Tanzler

4 Michael Wicht

5 Manfred van Ginkel

6 Daniel Hörnes 7 Jörg Schmid

8 Dirk Hollstein 9 Christina Werthner

10 Marko Klokow 12 Nico Bergmann

neuer Bezugspreis: Ab Januar 2014

gelten unsere neuen Bezugspreise.

36 küchenplaner 10/11/2013


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Markt + Menschen

Gesucht und gefunden

Warum die Kooperation von Grass und Elbau für beide Seiten ein Gewinn ist.

Es war Liebe auf den ersten Blick. Wenn es so etwas

zwischen zwei Unternehmen gibt. Vielleicht ist

dieser Vergleich auch etwas weit her geholt. Fakt ist

aber: Zwischen Grass Bewegungs-Systeme und der Elbau

Küchen aus der Schweiz hat die Chemie von Anfang

an gestimmt. Deshalb waren sich die Entscheider

beider Firmen schnell einig, zukünftig einen gemeinsamen

Weg zu gehen. Das Ziel: Zwei starke Marken sollen

zusammen den Markt beleben.

So sind Grass und Elbau eine Markenkooperation

eingegangen. Konkret sieht diese zunächst einmal

vor, dass die Küchen von Elbau mit dem Schubkastensystem

Vionaro von Grass ausgestattet werden. Es ist

der Anfang. Wohin die Kooperation führen wird, lassen

die Verantwortlichen offen. „Wir sind sicher, dass

wir in Zukunft mit weiteren Bewegungssystemen die

Marke Elbau unterstützen können“, sagt Ronald Weber,

Vorsitzender der Grass-Geschäftsführung. Elbau-

Geschäftsführer Engelbert Weis stimmt dem zu: „Mit

Grass verbindet uns mehr als nur perfekte technische

Details, wie zum Beispiel Laufeigenschaften, Geräuschlosigkeit

oder Komfort-Features.“ Weis

wörtlich: „Das Grass-Team brennt für die Kreationen.

Genau das tun wir bei Elbau auch.

Das spüren wir im intensiven Austausch

mitein ander. Und in der Reibung, um die

bestmögliche Lösung zu finden.“

Ähnliche philosophie

Die Kooperation soll Kräfte bündeln

und Synergien schaffen. Und der Konsument

soll den Mehrwert spüren, der entsteht,

wenn zwei Marken sich vereinen.

Beide Unternehmen sind davon

überzeugt, dass die Zusammenarbeit

fruchten wird.

„Denn die Philosophien ähneln

sich sehr. Neben der

Qualität stehen Funktion

und Design bei beiden

im Mittelpunkt“,

sagt Engelbert Weis.

Eine weitere Gemeinsamkeit:

Beide Unternehmen

wollen sich

als Marke etablieren.

Elbau schaltet

beispielsweise TV-

Spots in der Schweiz

zur besten Fernseh-

Harald Klüh, Global Brand-Manager, Grass:

„Aus allen Kooperationen gelernt.“

zeit. Die Markenbekanntheit im Heimatmarkt ist auch

dadurch seit 2006 auf 50 Prozent gestiegen, wie das Unternehmen

betont. Dabei sieht sich der Küchenmöbelhersteller

gern als Pionier in der Branche, der Trends

erkennt, umsetzt und nach individueller Maßgabe fertigt.

Im Dezember vergangenen Jahres machte sich das

Schweizer Unternehmen auf die Suche nach einer neuen

Lösung für das Innenleben seiner Küchen – der Weg

führte nach Vorarlberg/Österreich. „Wir sind froh, mit

Grass genau dafür den richtigen Partner gefunden zu

haben“, betont Geschäftsführer Engelbert Weis. Rolf

Mintgen, Leiter der Produkt-Division Unterflur-Systeme

bei Grass, teilt diese Zufriedenheit: „Es passt! Es

war von Beginn an eine super Zusammenarbeit – von

der Entwicklung bis zur Umsetzung.“

Für das kubistische Schubkasten-System Vionaro

werden auf das Unterflur-Führungs-System zwei

13 Millimeter schmale Zargen aufgesetzt, wahlweise

aus Aluminium oder Stahl. Mintgen ist der Meinung,

dass die schmale Zarge aus dem Wohnbereich

mehr und mehr auch in der Küche Einzug halten

wird. „Mit Vionaro unterstreichen wir unser

Verständnis für ganzheitliche Möbel-Visionen“,

sagt er: „Das Streben nach Perfektion

endet für uns nicht an der Oberfläche

des Möbels, sondern geht bis in den

hintersten Winkel

eines Schubkastens.

Denn dort

vollenden wir

die Design-Ansprüche

unserer

Kunden.“

38 küchenplaner 10/11/2013


Vierte kooperation

Die Kooperation mit Elbau ist bereits die vierte Markenpartnerschaft,

die Grass seit 2011 eingegangen ist.

Zusammenarbeiten bestehen bereits mit Stosa (Italien),

Haka (Österreich) und Dada (Italien). „Wir sind mit den

ersten Kooperationen sicherlich auch Wagnisse eingegangen.

Aber im Rückblick haben sich diese gelohnt“,

sagt Harald Klüh, Global Brand-Manager bei Grass:

„Wir haben natürlich aus allen Kooperationen gelernt.

Das ist für alle weiteren Zusammenarbeiten ein großer

Vorteil.“ Für Klüh ist eine starke Markenbildung

für den Erfolg eines Unternehmens unerlässlich: „Marken

schaffen Emotionen und Marken helfen dem Konsumenten,

Entscheidungen zu treffen.“ Mit jeder neuen

Partnerschaft schärfe Grass nicht nur sein eigenes

Markenprofil, sondern knüpfe auch ein internationales

Netzwerk, von dem die bisherigen und alle zukünftigen

Markenpartner profitieren sollen. Das große Ziel

sei es, Potenziale gemeinsam zu nutzen, um dadurch

die Markenwahrnehmung für alle Partner nachdrücklich

zu stärken“, so der Markenexperte. „Mit Elbau gehen

wir diesen Weg konsequent weiter, denn der Allianzgedanke

ist integraler Bestandteil der Marke Grass.

Das ist für uns die Zukunft.“ (Astrid Plaßhenrich)

www.grass.at

www.elbau.ch

Fotos: Plaßhenrich

Engelbert Weis,

Geschäftsführer

Elbau Küchen: „Das

Grass-Team brennt

für die Kreationen.

Genau das tun wir

bei Elbau auch.“


Messe/IFA 2013

Kann auch Pasta: Björn Freitag in der Showküche von Electrolux.

Sechs Tage lang ist die Berliner Messe ein „Melting

Pot“. Es ist sowohl ein Schmelztiegel von Besuchern,

Händlern und Journalisten aus aller Welt – aber auch

von den neuesten Techniktrends. Im Schatten des geschichtsträchtigen

Olympiastadions heißt es in diesem

Jahr aber nicht „höher, schneller, weiter“. Die Schlagworte

bei den Küchengeräteherstellern lauten 2013:

„Leiser, energieeffizienter, flexibler“. So gleich auch der

Tenor in der Industrie ist, so unterschiedlich präsentieren

sich die Unternehmen. Mit ihren Strategien und

Neuheiten.

Themenwelten geschaffen

So zeigt Bosch in diesem Jahr ein neues Standkonzept.

Anstatt einzelne Flächen nach Produktgruppen

zu unterteilen, gibt es vier Themenwelten mit den Rubriken

„Silence“, „Energieeffizienz“, „Funktionalität“

und „Design“. Dabei ist es alles andere als verwunderlich,

dass die farbigen Kühlgeräte der neuen SmartCool

Color-Edition in der zuletzt genannten Themenwelt gezeigt

werden. Ein Jahr zuvor durften die IFA-Besucher

abstimmen, welche drei Farben ihnen am ehesten zusagen.

Das Ergebnis: Das knallige „Lime Green“ gewinnt

vor den eher dezent daher kommenden Farben

„Stone Grey“ und „Espresso Brown“.

Bosch setzt weiter auf Farbe.

Leiser, effizienter, flexibler

Unbarmherzig strahlt das Neonlicht. Die Luft ist stickig, die Temperaturen steigen

von Minute zu Minute. Tausende von Menschen flanieren von einer künstlichen

Welt in die nächste. Unaufhörliches Gemurmel, überall flackern Blitzlichter. Und

mittendrin treffen sich Fernsehköche wie Alfred Schuhbeck oder Björn Freitag zum

Showcooking. Es ist wieder Messe. Aber nicht irgendeine: Es ist die IFA 2013 in Berlin.

akzente statt reine Masse

Elektrolux präsentiert seine Marken AEG, Zanussi

und Grand Cuisine entlang eines Boulevards. Es geht

ruhig zu in der Ausstellung. Hektik? Fehlanzeige. In

der Grand-Cuisine-Profiküche zaubert Björn Freitag

Pasta. Bei Zanussi geht es hip, jung, fröhlich und

frech zu. Dazu bestechen die Einstiegsgeräte durch ihr

klares Design und ihre Funktionalität. Bei AEG werden

ganz bewusst Akzente gesetzt. Die Ausstellung

ist nicht überladen. Ein Highlight ist sicherlich der Geschirrspüler

ProClean mit XXL Stauraum. Das findet

auch Pressesprecherin Elisabeth Lokai-Fels: „Durch

eine tiefere Innentür ist für ein neues Korbsystem Platz

geschaffen worden. Dadurch können nun 15 Gedecke

untergebracht werden. Dazu sorgen die SoftSpikes für

einen festen Halt von langstieligen Weingläsern.“

Wie die Generation 6000

Im Gegensatz dazu geht es bei Miele wesentlich hörbarer

zu. Die Geräteneuheiten werden auf einer Bühne

dem Publikum vorgestellt. Unentwegt schallt Musik aus

den Lautsprechern. Es pulsiert das Leben. Den Schwerpunkt

legen die Gütersloher in diesem Jahr auf die Wäschepflege.

Reinhild Portmann, stellvertretende Leiterin

der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, verweist aber auch

auf die neuen Geschirrspüler für die Generation 6000.

Das Spitzengerät verfügt über eine knock2open-Funktion.

40 küchenplaner 10/11/2013


Liebherr ist für höchste Produktqualität

bekannt. Wie vielfältig

das hinter der Designfront des

Kühlgeräts umgesetzt wird, zeigt

Pressesprecherin Claudia Meindl.

Zweimal sanft auf die Front klopfen – schon öffnet sich

die Gerätetür. Eine Lösung für grifflose Fronten. Begeistert

ist die Kommunikationsexpertin aber auch von den

beiden Kaffeevollautomaten CM6100 und CM6300. Die

Standautomaten sind in Design und Funktionalität den

Einbaugeräten der Generation 6000 angepasst. „Dazu

können bei dem Modell CM6300 bis vier so genannte Genießerprofile

programmiert werden und das Reinigen ist

absolut unkompliziert.“

Die Zukunft im neonlicht

Die Pupillen verengen sich: Unglaublich hell ist es

bei Siemens – Weiß überwiegt im Neonlicht. Der Starkoch

Alfred Schuhbeck wirkt wie ein Magnet auf die

Messebesucher. Dicht gedrängt zwängen sie sich auf

die Tribüne und schauen zu, wie der 64-Jährige in der

Siemens-Küche wirbelt. Alles geht ihm leicht von der

Hand. Siemens hat den Anspruch, dass all ihre Geräte

schnell, reibungslos und flexibel funktionieren. Und

zwar für jeden und nicht nur für den Profi. „Das Gerät

muss sich dem Alltag des Benutzers anpassen. Das ist unser

Ziel“, sagt Roland Hagenbucher. Der Geschäftsführer

der Siemens-Electrogeräte GmbH ist auch der Überzeugung,

dass die Vernetzung der einzelnen Geräte immer

mehr zunimmt. „Die Berührungsängste haben dahingehend

abgenommen. Die Akzeptanz ist da, und die Technologie

dafür wird immer besser“, so Hagenbucher.

Spots auf aSkO

In der Ausstellung von Gorenje ist das Licht dagegen

gedämpft. Die Pupillen weiten sich wieder. Nur einzelne

Produkte werden mit Spots hervorgehoben. Erstmals

präsentiert das slowenische Unternehmen seine

neue Gerätereihe ASKO Pro Series. Die Edelstahl-Modelle

bestechen durch ihre klaren Linien und die hochwertige

Ausstattung. „Allerdings wird erst nach der

IFA entschieden, ob ausgewählte Modelle der Serie auf

dem deutschen Markt platziert werden“, sagt Marketingleiterin

Elisabeth Wieser. Hingegen erhältlich bei

Gorenje ein ebenso wichtiges wie erfolgreiches Thema:

Die farbigen Kühlgeräte der Retro-Serie.

Volles Haus bei Siemens. In Blickrichtung kocht Alfons Schuhbeck.

Futuristischer auftritt

Einen futuristischen Auftritt legt Samsung dahin.

Wie ein Gerät aus der Zukunft wirkt auch der Smart

Oven. Dabei sieht er so unscheinbar aus. Aber es ist

eine All-in-one-Lösung. „Mikrowelle und Backofen in

einem. Dank eines Temperatursensors können aber

auch wie in einer Fritteuse knusprige Pommes zubereitet

werden und es gibt eine Joghurt-Funktion“, erklärt

Produktmanagerin Diana Diefenbach. Und damit

sind nur wenige Funktionen des Smart Oven aufgezählt.

Stets höchste Qualität

Klassisch – und doch modern: Das sind die Attribute,

die Liebherr auf seinem Messe-Areal vereinigt.

Die Fronten der Kühlgeräte mit dem schwarzen, gebürsteten

Stahl wirken edel. Die Technik ist ausgereift.

„Wir wollen in allen Facetten höchste Qualität

bieten. Die Technologie muss mit dem Design einhergehen“,

sagt Pressesprecherin Claudia Meindl und verweist

auf die wichtigsten Messeneuheiten: 1. Das Programm

der Einbau-Gefrierschränke wird um drei

Modelle mit NoFrost Kältetechnologie in Energie-Effizienzklasse

A++ erweitert. 2. Nie-mehr-abtauen-Komfort

in Verbindung mit bester Energie-Effizienz bietet

die neue integrierbare NoFrost-Kühl-Gefrierkombination

ICNP 3356. 3. Unterbau-Weinschrank UWT 1682 mit

TipOpen-Technologie zur Integration in Küchen mit

grifflosen Fronten. 4. Geräte mit BioFresh-Technologie.

(Astrid Plaßhenrich)

www.ifa-berlin.de

Leiser, energieeffizienter, flexibler – diesen Nutzen

bieten nahezu alle Produkte der Gerätehersteller. Und

es sind keine leeren Phrasen: Die Themen sind schon

jetzt mit Leben gefüllt. Intelligent, zukunftsweisend

und nachhaltig. Auf den folgenden Seiten beleuchten

wir die Neuheiten aus dem Produktsegment Kühlen +

Gefrieren im Detail.

10/11/2013 küchenplaner 41


Hausgeräte/Kühlen + Gefrieren

Foto:

Gorenje

außen retro, innen modern.

Mit der Einführung der farbenfrohen

Kältegeräte

bewies Gorenje vor rund

zehn Jahren ein feines Gespür

für Trends. Seither

sind die kultigen Retro-

Cooler topaktuell und heiß

begehrt, denn mit ihnen

zieht ein Lifestyle-Produkt

erster Klasse in den Haushalt

ein. Mit einigen aktuellen

Neuigkeiten: Das

Modell RK 603510 rangiert

jetzt im Gegensatz zu seinem

Vorgänger RK 60359

(EEK A++) in Energieeffizienzklasse

A+++. Die

Kühl-Gefrier-Kombination

in der typischen bombierten

Form gibt es in

Champagne Creme, Black,

Vulcano Red, Royal Coffee

und Dark Chocolate. Das

Modell RK 60319 mit separatem

Gefrierteil unterhalb

des Kühlbereiches

ist in den gleichen Farben,

darüber hinaus aber

auch in Schneeweiß erhältlich.

Blickfang beim Modell

RB 60299 ist ein platzsparendes,

verchromtes Flaschengitter. Dank sei-

nes leichten Neigungswinkels können darin auch bereits geöffnete

Flaschen sicher aufbewahrt werden. Das Kultmodell gibt es neben

den bekannten Farben Feuerrot, Champagne Creme, Lime Green

(Foto), Rasp berry Pink, Juicy Orange, Dark Chocolate, Vulcano Red

und Royal Coffee ebenfalls als Blickfang in Schneeweiß. Ab Herbst

2013 werden zudem alle Kühl-Gefrier-Kombinationen der OldTimer-

Serie im deutschen Sortiment mit Türanschlag wahlweise rechts

oder links erhältlich sein. Neu auch die Umstellung auf eine sparsame

LED-Beleuchtung bei allen Modellen der Linie. www.gorenje

Viel platz, wenig Strom. Bei 355 Litern Gesamt-

Nutzinhalt benötigt die Siemens Kühl-Gefrierkombination

KG39NXI40 nur 179 kWh Strom pro Jahr.

Das bedeutet Energieeffizienzklasse A+++ für das

Gerät der Reihe iQ 300 mit NoFrost und automatischer

Abtauautomatik. Verschiedene Lagerzonen

halten das Kühlgut länger frisch. In der coolBox

zum Beispiel Fleisch und Fisch. Der Feuchtigkeitsgehalt

der crisperBox lässt sich individuell regeln,

so bleiben Nährstoffgehalt und appetitliches Aussehen

von Obst und Gemüse länger erhalten. Das

moderne Edelstahl-Design erhält durch ein LED-

Display eine weitere Aufwertung. Und praktisch ist

es auch: Die Innentemperatur lässt sich von außen

ablesen und einstellen. Blendfreie und energieeffiziente

LED-Lampen leuchten den Innenraum aus.

www.siemens-home.de

clever öffnen. Die IFA 2013 wählte Liebherr als Bühne für

die Präsentation der neuen TipOpen-Technologie – umgesetzt

beim Unterbau-Weinschrank UWT 1682. Dank TipOpen könne

das Gerät perfekt in Küchen mit grifflosen Fronten integriert

werden. Leichtes Antippen genügt, und die Glastür des Vinidor

Weinschranks öffnet sich um 7 cm von selbst. Das erlaube einen

bequemen Eingriff, um die Tür vollständig zu öffnen. Besonderer

Clou: Wird die Türe nicht innerhalb von ca. 3 Sekunden weiter

geöffnet, schließt sie durch das Softclosing System wieder

selbstständig. www.liebherr.com

42 kücHenplaner 10/11/2013

Foto: Liebherr

Foto: Siemens


Schneller eingebaut

als aufgetaut

mit der einzigartigen 3D-Festtürtechnik*

des BSS 121200 für die 122 cm Nische

schaffen Sie den Einbau in kürzester Zeit.

Die 3D-Festtürtechnik ist auch erhältlich

für die Nischen 88 cm und 178 cm.

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Hausgeräte/Kühlen + Gefrieren

Frischer Wind im einbaukühlschrank. Im

Kühlschrank geht es anspruchsvoll zu: Fisch

braucht eine andere Temperatur als Salat und

dieser wiederum eine andere als Fleisch. Für den

Kühlschrank heißt das: einen kühlen Kopf bewahren

und jedem Früchtchen seine Komfortbedingungen

schaffen. „Gute Voraussetzungen

für junges Gemüse, Fleisch und Fisch“, meldet

nun AEG. Weil der SANTO-Einbaukühler Temperatur

sowie Luftfeuchtigkeit passgenau regeln

kann, bleiben bestimmte Lebensmittel in

den Null-Grad-Fächern im Kaltraum bis zu dreimal

länger frisch. Dank der TwinTech-Technik

mit separaten Verdampfern und Ventilatoren

hat dieser 0 °C-Kaltraum eine vom übrigen Kühlraum

komplett unabhängige Luftzirkulation. Das

schafft nahe Null Grad in den Longfresh-Fächern

und sieben Grad im Kühlraum. Wahlweise ist das

gewählte Gerät auch mit einem 4-Sterne-Gefrierfach

ausgestattet. Die eingestellten Temperaturen

im Kühlbereich, den Longfresh-Fächern

und dem Gefrierfach bleiben durch die

gute Isolierung individuell erhalten. Innerhalb

des Kühl- und 0 °C-Kaltraums sorgt jeweils eine

dynamische Umluftkühlung für die gleichmäßige

Kälteverteilung und damit für eine bessere Lagerqualität.

Mit einer Energieeffizienz von A+++

oder A++ ist das Kühlgerät extrem sparsam. Die

neuen SANTO-Geräte für die 140er-Nische gibt es

in vier Ausführungen. www.aeg.de

Foto: AEG

Mehr platz für frische Ideen. Samsung

stellte auf der IFA bzw. der area30 zwei neue

French Door Kühl-/Gefrier-Kombinationen vor,

deren edles Design sich nahtlos in moderne

Wohnwelten integriert. Dank Smart Fresh+

lassen sich einzelne Fächer flexibel an individuelle

Speisewünsche anpassen. Die Kühl-Gefrier-Geräte

seien so entwickelt, dass sie bei

normalen Außenmaßen innen mehr Raum bieten.

Sie bieten 820 Liter (RF90) beziehungsweise

510 Liter (RF24, Foto) Stauraum. Die helle

LED-Innenbeleuchtung trägt zu einer gut sortierten

Aufbewahrung bei, sodass keine Lebensmittel

im Hintergrund verderben. Die

Einteilung des großzügigen Innenraums orientiere

sich an den Bedürfnissen der Nutzer, betont

der Hersteller, und „durchbricht traditionell

starre Raumkonzepte. Ein erstes Highlight

sind die ausladenden Flügeltüren, die sich weit

zu beiden Seiten öffnen lassen: Ohne störende

Zwischenwände steht die komplette Breite

des Kühlschrankes zur Verfügung. Zu den

technischen Funktionen der Samsung Kühlgeräte

gehört die CoolSelectZone PLUS, deren

Temperatur sich variabel zwischen 2 und

-23 Grad einstellen lässt. Grundsätzlich sorgen

drei getrennte Kühlkreisläufe und ein Dual-Kompressor

mit Digital Inverter Technologie

für mehr Frische, effiziente Kühlung und weniger

Stromverbrauch. Hinzu kommt NoFrost+:

Die Technologie leitet Feuchtigkeit nach außen

und verhindert Eisbildung, sodass der Kühl-/

Gefrier-Schrank nicht abgetaut werden muss.

www.samsung.de

44 kücHenplaner 10/11/2013

Foto: Samsung


COLOUR

YOUR HOME

WEIL DESIGN MEHR ALS EIN ANSPRUCH IST.

www.gorenje.de

www.mein-dein-zuhause.de


Hausgeräte/Kühlen + Gefrieren

kühlen mit weniger Sauerstoff. vacuumTechnology nennt

Siemens eine Neuentwicklung, die in Kühlgeräten eine niedrige

Lagertemperatur nahe 0 °C mit einer reduzierten Sauerstoff-Atmosphäre

kombiniert. Das soll Lebensmittel bis zu fünfmal

länger frischhalten, Vitamine

und Nährstoffe

länger erhalten sowie

die Keimbildung stark

verringern. Zur IFA präsentierte

das Unternehmen

das Modell

KG38QAL30 mit vacuumTechnology.

Die 1,90

Meter hohe Kühl-/Gefrierkombination

im

Edelstahl-Look bietet

drei verschiedene Vorratszonen:

einen konventionellenKühlteil

im oberen Teil, eine

Vier-Sterne-Gefrierabteilung

mit Eis-Twister

unten und einen vitaFresh-Bereich

in der

Mitte. Letzterer ist in

zwei Schubladen unterteilt,

in denen eine

Kühltemperatur nahe

0 °C herrscht. Die obere

vitaFresh Schublade

hat eine automatische

Feuchtekontrolle

und eignet sich darum

besonders gut für Obst,

Gemüse und Salate. Darunter

befindet sich die

vacuumSchublade, ein

Fach, das mit einem speziellen

Griff hermetisch verriegelt

wird. Per Tastendruck wird die darin befindliche

Luft abgesaugt. „In der um 300 mbar reduzierten Atmosphäre halten

alle Lebensmittel besonders lange“, verspricht der Hersteller.

www.siemens-home.de

Foto: coolGiants ®) AG

Foto: Siemens

Der kühlschrank denkt mit. Bakterien geht es jetzt noch

schneller an den Kragen. Zumindest in den neuen Kühl-Gefrier-

Kombinationen von Gorenje der Linien Essential sowie Advanced

und Superior. Das integrierte IonAir-System der Geräte generiert

Negativ-Ionen, die Schmutzpartikel binden und gleichzeitig die

Luft im Kühlschrank verbessern. Das soll nicht nur die Lebensmittel

und deren Nährstoffe schonen, sondern bis zu 95 % aller

Bakterien und die meisten Allergene beseitigen und unangenehme

Gerüche neutralisieren. Möglich macht dies das MultiFlow

360 °-System, das in allen Total NoFrost-Geräten eingesetzt wird,

bzw. in Kombination mit dem Belüftungssystem DynamicCooling

bei den neuen FrostLess-Modellen der Advanced Linie. Als weiteres

technisches Highlight präsentiert Gorenje das sensorgesteuerte

AdaptCool-System. Das intelligente Temperaturmanagement

registriert über ein elektronisches Programm individuelle

Gewohnheiten der Kühlschranknutzer und passt Temperaturverteilung

und Kompressorleistung an. Erkennt das System beispielsweise,

dass der Kühlschrank täglich immer zwischen 17 und

19 Uhr benutzt wird, weil in dieser Zeit die Tür häufig geöffnet und

geschlossen wird, wird die Kühlleistung zu diesem Zeitraum automatisch

erhöht, um ideale Kühlbedingungen zu schaffen. Durch

die erreichte Konstanz der Temperatur im Kühlgerät bleiben Lebensmittel

im Durchschnitt bis zu 20 % länger frisch, weniger Lebensmittel

müssen entsorgt werden und auch der Energieverbrauch

wird optimal an die Nutzung angepasst. www.gorenje.de

leicht zu montieren. In 30 Minuten montiert und dabei jederzeit flexibel

jus tierbar. Mit diesem Versprechen präsentiert die coolGiants ®) AG die neue Generation

der Kühlgerätereihe Integrated von Sub-Zero. Die anspruchsvollen

Kühlgeräte aus den USA sind mit Soft-Open-Scharnieren ausgestattet. Für die

unkomplizierte Montage stehen Faktoren wie die flexible Sockelleistenhöhe

oder das patentierte 4-Rollen-System mit der Einstellung von vorne. Für die

Langzeitfrische von Lebensmitteln sorgen das bekannte duale Kühlsystem mit

präziser Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle sowie das patentierte Luftreinigungssystem

Air-Purification. Diese Technologie reinige die Kühlraumluft von

Bakterien und Viren, verhindere Gerüche und neutralisiere das Reifegas Ethylen,

betont der Importeur. Der neue integrierte Wasser-Dispenser lässt sich einhändig

bedienen und hält kaltes und gefiltertes Tafelwasser vorrätig. Die Integrated-Kühlgeräte

von Sub-Zero stellte der Importeur coolGiants erstmals im Rahmen

der Küchenmeile vor – bei allmilmö und Warendorf. www.coolgiants.de

46 kücHenplaner 10/11/2013

Foto: Gorenje


wein.liebherr.com

Spitzenlage für

perfekten Genuss

■ Weinschränke der Vinidor-Reihe bieten bis zu drei

Weinsafes

■ Die Temperaturen in den Weinsafes sind unabhängig

voneinander von + 5 °C bis + 20 °C regelbar

■ Ideal geeignet zur Lagerung von Rotwein, Weißwein

und Champagner

Liebherr, die Technik für mehr Frische. Qualität und

Leistung für Ihren Erfolg.


Hausgeräte/Kühlen + Gefrieren

Beko kühlt smart

Unter dem Motto „Smart Solutions for a Smart Generation“

hat Beko Produkte vorgestellt, die sich besonders an eine junge

und umweltbewusste Zielgruppe richten, und Menschen begeistern

will, die hohen Wert auf Design, Funktionalität und Qualität

legen. So erweitert zum Beispiel die neue Kühl­/Gefrierkombination

CN 148250 X die „EcoSmart“­Linie des Herstellers. Das

Gerät ist 10 % sparsamer als A+++ und verbrauche somit 55 % weniger

Energie als eine vergleichbare Kühl­/Gefrierkombination

der Ener gieeffizienzklasse A+.

Eine weitere Neuheit ist das viertürige Side­by­Side­Modell

GNE 1146314 X mit Touchscreen­Oberfläche an der Außentür. Diese

Oberfläche ist im Design eines Tablet­PCs gehalten und trifft

damit den Zeitgeist auf besondere Weise. Und das von unterwegs

und daheim: So lassen sich beispielsweise mobil Rezepte,

Diätpläne oder Notizen abrufen, die auf dem heimischen Kühlschrank

gespeichert sind. Webbrowser, Internetradio und Fotoalbenfunktion

würzen das heimische Kochvergnügen zusätzlich.

Im Kältegerät DN 162220 DJIZX verlängert die „EverFresh“­

Technologie die Haltbarkeit von Gemüse um bis zu fünf Tage,

fährt Beko fort. Möglich wird dies durch exakte Temperaturkontrolle

und präzise Einstellung der Luftfeuchtigkeit. Zusätzlich

ist das Modell mit „Active Fresh Blue Light“ ausgestattet. Dabei

sorgt blaues Licht für die Fortsetzung der Photosynthese von

grünem Gemüse, das so länger frisch und knackig bleibt. Das

neue Gerät ist mit einer „Fingerprint­Free“­Beschichtung versehen

und mit einem elektronischen TouchControl­Display ausgestattet

für die punktgenaue elektronische Temperatursteuerung.

Ein in die Tür integrierter Wasserspender hält gekühltes Wasser

und Eiswürfel vorrätig. Das Bruttovolumen beträgt 611 Liter und

Kühl-/Gefrierkombination

CN 148250 X.

Die Kühl-/Gefrierkombination

CN 158230 ZX setzt auf „EverFresh+“.

der Energieverbrauch 343 kWh pro Jahr. Das bedeutet die Einstufung

in die Energieeffizienzklasse A++. Eisliebhaber werden speziell

die „Home Cream“­Funktion des DN 162220 DJIZX zu schätzen

wissen. Denn mit dieser Funktion lässt sich spielend einfach

Eiscreme selbst herstellen.

Komplettiert wird die smarte Neuheitenschau von der Kühl­/

Gefrierkombination CN 158230 ZX mit einem Bruttovolumen von

580 Litern. Ausgestattet mit „EverFresh+“ bietet diese eine weitere

neuartige und von Beko in Eigenregie entwickelte Frischetechnologie

zur Regulation von Luftfeuchte und Temperatur. Laut

Hersteller bleiben Gemüse und Obst so bis zu zweieinhalb Mal

länger frisch. Zum Einsatz kommt „EverFresh+“ bei Kühlgeräten

mit unten positioniertem Kühlfach. Für natürliche Frische im

Kühlschrank sorgt unterstützend der integrierte „Active Ioniser“

zur Neutralisierung von Bakterien. Ein antibakterieller Filter reinigt

die zirkulierende Luft im Innenraum zusätzlich und eliminiert

zugleich unerwünschte Gerüche. Ein Touch Control­Display

und die sparsame LED­Innenbeleuchtung gehören zur weiteren

Ausstattung.

Alle vier aufgeführten NoFrost­Produkte sind mit der neuartigen

„NeoFrost“­Technologie ausgestattet. Diese Technologie

hält die Feuchtigkeit im Kühlschrank auf einem „optimalen

Level“ – dank der zwei unabhängig voneinander arbeitenden

Kühlsysteme. Beko spricht von 90 Prozent. Das verlängert die

Frische der Lebensmittel und hält die Luft rein. Zudem ermögliche

die smarte „NeoFrost“­Technologie schnelleres und stabileres

Kühlen sowohl im Kühl­ wie auch im Gefrierfach.

www.beko-hausgeraete.de

„EverFresh“-Technologie inklusive:

Kältegerät DN 162220 DJIZX.

Side-by-Side GNE 1146314 X mit

Touchscreen-Oberfläche.

48 kücHenplaner 10/11/2013

Fotos: Beko


exklusive kühlkultur. Durchdachte Details prägen die Gaggenau Vario Kälte-Serie 400.

Die 14 Kältegeräte des 2007 eingeführten ersten modularen Systems vollintegrierbarer Einbaugeräte

lassen sich in vielen Variationen zu einer eleganten Kühlwand kombinieren.

Ihre Edelstahl-Innenräume zeigen sich mit LED-Ausleuchtung und optimaler Raumnutzung

hell und funktional. Hochwertige Materialien in passgenauer Verarbeitung gewährleisten

die Langlebigkeit der Geräte. Die Abstellflächen aus gehärtetem Sicherheitsglas lassen sich

auch in komplett beladenem Zustand motorisch oder manuell verstellen. Die Schubladen

sind voll ausziehbar. Alle Geräte der Serie sind mit NoFrost-Technik ausgestattet. Besonderen

Komfort bieten die Kühlgeräte mit integrierter Frischkühlzone. Eingestuft sind die Geräte

„fast ausnahmslos“ in den Energieeffizienzklassen A+ bzw. A++. Die neue Serie ist ab

Oktober 2013 erhältlich. www.gaggenau.com

BioFresh per app. Nach dem Erfolg der iPhone- und Android-App hat Liebherr die

BioFresh-HD-App nun auch als iPad-Version mit erweiterten Features vorgestellt. Die Anwendung

ist kostenfrei verfügbar und wird regelmäßig aktualisiert. Die BioFresh-HD-App

will besonders gesundheitsbewusste und wellnessorientierte Konsumenten ansprechen

und auf die BioFresh-Technik hinweisen. Die Kühltechnik steht für die Frischeverlängerung

von Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch und Milchprodukten. Aber auch für alle Konsumenten

ohne Liebherr-Kühlschrank bietet die App einen echten Mehrwert: Noch im Supermarkt

kann gecheckt werden, was für die Kühlung und die optimale Lagerung des Lebensmittels

beachtet werden muss. www.liebherr.com

10/11/2013

Foto: Liebherr

Foto: Gaggenau

Black Beautys

Unglaublich schön: das exklusive

Geräte-Set der neuen black collection

von Amica in edler schwarzer Optik.

www.amica-international.de


hausgeräte

Im Fokus der Miele-Präsentation zur

Küchenmeile stand die neue Geschirrspüler-Baureihe

6000 mit dem Top-Feature

„Knock2open“ für vollintegrierte Modelle.

Diese Geräte unterstützen den Trend

zur grifflosen Küche: der nicht sichtbare

Geschirrspüler öffnet sich nach Klopfen

auf der Möbelfront automatisch. Weitere

Highlights: Im kommenden Februar

kommt ein neuer Dampfgarer mit

Backofen in den Handel. Dieses Kochgerät

hat einen Garraum im XXL-Format

(68 Liter Volumen) und ist sowohl vollwertiger

Backofen wie Dampfgarer. Mit

neuen Dunstabzugshauben, die im ausgeschalteten

Zustand hinter der Möbelfront

verborgen sind, setzt Miele weitere

Impulse zur Gerätevollintegration. Eine

neue Umlufthaube für Kochinseln eig-

Einfach mal

klopfen

net sich insbesondere zur Installation in

hochwärmegedämmten Gebäuden. Bei

den Kochfeldern ist der Trend zu Induktion

ungebrochen. Miele zeigte dazu ein

Gerät mit weißer Glaskeramikfläche und

leistungsstarke Modelle mit klassischen

Drehknebeln.

Ideales Forum

Im Jahr der größten Produkt- und Innovationsoffensive

seiner Geschichte zieht

das Unternehmen nach den beiden traditionellen

Herbstmessen ein rundum zufriedenes

Fazit. Auf der IFA in Berlin wie

auch auf der Küchenmeile A30 im ostwestfälischen

Rödinghausen seien die Erwartungen

„in jeder Hinsicht deutlich übertroffen

worden“, so das Resümee von

Frank Jüttner, Chef der Miele Vertriebsge-

Tafelkünstler

Marcus Schneider

verwöhnte die

Miele-Gäste auf

Gut Böckel mit

Gaumenfreuden

aus dem

XXL-Dampfgarer.

„Damit geht auch

Sous-vide“, sagt

der Leiter einer

Kochschule in

Reutlingen.

sellschaft Deutschland. Dies gelte für die

Besucherzahlen wie auch für das Feedback

der Fachhändler auf die neuen Gerätegenerationen

des Gütersloher Familienkonzerns.

Auf der IFA zählte Miele rund

7000 registrierte Fachbesucher und Journalisten

aus mehr als 40 Ländern, auf Gut

Böckel in Rödinghausen waren es mehr

als 5500 Fachbesucher. „Nach der Weltpremiere

unserer Einbaugeräte-Generation

6000 im Januar auf der LivingKitchen war

die Küchenmeile das ideale Forum“, sagte

Jüttner, „um unser neues Produktportfolio

in einem eleganten und stimmungsvollen

Ambiente zu vervollständigen und abzurunden.“

Miele will auch 2014 wieder auf

Gut Böckel ausstellen.

www.miele.de

Knock2open

– das neue, zum

Patent angemeldete

Tür-Öffnungsprinzip: Durch

zweimaliges Klopfen an die

Gerätefront öffnet sich die Tür

des Miele-Geschirrspülers, der

komplett hinter der grifflosen

Küchenmöbelfront verborgen

ist. Automatisch schiebt sich

die Tür auf und kann dann

durch Ziehen komplett

geöffnet werden.

50 küchenplaner 10/11/2013

Foto: Miele

Foto: Biermann


Messe

7000er-Marke

geknackt

Auch im house4kitchen

freuten sich die Organisatoren

über eine rege Besucherfrequenz.

„Erstmals wurde die

7000er-Marke geknackt“, meldeteSchüller-Marketingleiterin

Annette Schumacher. Genau

7051 Besucher seien an den

Messetagen ins Ausstellungszentrum

an der Oeynhausener

Straße gekommen und haben

die Präsentationen der Ausstellergemeinschaft

mit Erbi, Franke,

Leicht, Schüller und Zeyko

begutachtet.

www.house4kitchen.de

„Ziele übertroffen!“

Die Fachmesse area30 ist endgültig an

der Küchenmeile angekommen. 108 Aussteller

und Marken boten einen lebendigen

Querschnitt aus allen Segmenten der Küchenplanung.

Die Veranstalter der küchentrends

GmbH zählten 10 278 Fachbesucher.

Das seien abermals rund 10 Prozent mehr

Besucher als im Vorjahr, heißt es im Nachmessebericht.

Bei durchgehend hoher Qualität,

wie Gesellschafter Stefan Kuchenbauer

erläutert: „Nach Informationen der meisten

Aussteller wurde bei der dritten Ausgabe

der area30 gut bis sehr gut geordert. Verschiedene

Aussteller sprachen von 10 bis 45

Prozent Orderzuwachs, manche hatten bereits

am Montagabend das Vorjahresergebnis

erreicht. Insgesamt ist die Ausstellungsfläche

der area30 auf 7250 m 2 gewachsen.

Der Messegesellschaft zufolge kamen die

meisten Fachbesucher wie bereits 2012 aus

Deutschland, gefolgt von den Niederlanden,

Belgien, Österreich und Schweiz. Frankreich,

im Vorjahr noch auf Platz 6 der Statistik,

wurde knapp von Russland und Polen

überholt. Insgesamt wurden 41 unterschiedliche

Nationalitäten erfasst.

Mehr Fachbesucher, mehr Ausstellungsfläche,

zufriedene Aussteller, ein sehr gutes

Orderverhalten – und eine reibungslose

Organisation. „Damit haben wir die wichtigsten

Ziele erreicht bzw. sogar deutlich

übertroffen,“ so Kuchenbauer und blickte

gleich nach vorn: „Das ist beste Motivation

für die area30 im Jahr 2014.“

Flexibles hallensystem

Das temporäre Hallensystem bewährt

sich nach Aussage der Organisatoren immer

mehr. Zum Beispiel bei der Hallenerweiterung

oder bei Spezialwünschen von Ausstellern.

„Das gibt uns Flexibilität und Sicherheit“,

erläutert Stefan Küchenbauer. Und

Geschäftsführerin Ulrike Rohde ergänzt:

„Jetzt kann man weiter an Details arbeiten.“

Besonders begeistert habe sie die gute

Stimmung auf der area30 und die freundlichen

Menschen. „Die offenen, kommunikativen

Messestände der Aussteller haben einen

wertvollen Beitrag zum Gesamterfolg

geleistet.“ Dem schließt sich Initiator Michael

Rambach vorbehaltlos an. „Für uns bedeutet

dieser schöne Erfolg, dass wir wieder ein

Jahr intensiv daran arbeiten, die area30 stetig

weiter zu entwickeln und zu optimieren.“

www.area-30.de

52 küchenplaner 10/11/2013

Foto: André Nattermann, area 30


Wie im echten leben. Während viele Hausgerätehersteller

zu Messezeiten auf die Künste prominenter

Fernsehköche vertrauen, ging Samsung auf der aera30

einen gänzlich neuen Weg. Und einen ungewöhnlichen

dazu: Während der Messewoche zog eine ganze Familie

sowie ein junges Paar auf den Messestand und lebte

in zwei kreierten Wohnwelten zwischen neuen Sideby-Side-Kühlgeräten

und der neuen Einbaugerätelinie

NEO. Vater, Mutter, Sohn und Tochter sowie das Pärchen

wurden zwar von professionellen Schauspielern

in Szene gesetzt – die Idee gefiel vielen Besuchern.

Mal kochten die Akteure, mal entspannten sie in der

Lounge. Aber immer ganz ungezwungen und so locker

wie im echten Leben. „Das kam bestens an“, freute

sich Produktmanagerin Weiße Ware, Diana Diefenbach.

Zumal sich die Samsung-Bewohner kommunikativ von

ihrer besten Seite zeigten und auf jede Besucherfrage

freundlich eingingen. Auch Andreas Seidler, Director

Sales & Marketing Home Appliances der Samsung Electronics

GmbH, war begeistert vom Gesamtauftritt in

Löhne. „Mit großem Erfolg sind wir in diesem Jahr auf

der area30 mit hoher Qualität an den qualifizierten

Küchenfachhandel herangetreten“, lautete sein Fazit.

Die Aufstockung der Verkaufsmannschaft habe

sich ebenso positiv bemerkbar gemacht wie die mitgebrachten

neuen Produkte. Allen voran die Design-

Einbaubacköfen der Linie NEO, eine Haube, die sich per

Handbewegung steuern lässt, sowie die neuen Sideby-Side-Kühlschränke

(siehe Marktübersicht Kühlen

auf S. 44 in dieser Ausgabe). „Wir konnten den Austausch

mit den Fachhändlern auch dazu nutzen, um

unsere Anregungen für die Ausrichtung unserer Fachhandelsunterstützung

vorzustellen“, so Seidler. Vor

allem das Interesse an Ausstellungssystemen, mit denen

der Fachhandel seine Kunden am PoS von neuen

Produkten überzeugen kann, sei „außergewöhnlich

hoch“ gewesen. Ebenso die Aufmerksamkeit für

die neuen multimedialen Kataloge mit interaktiven

Video-Applikationen. www.samsung.de

Es beginnt

mit einer

Dunsthaube

Um die Highlights lebensnah in Szene zu setzen, hatte Samsung sein Standareal auf

der area30 vergrößert und in zwei Wohnwelten verwandelt. Die Besucher konnten

selbst erleben, wie eine Familie und ein junges Paar mit den neuen Samsung-Produkten

kochte und lebte.

Diana Diefenbach, Produktmanagerin Samsung Home Appliances:

„Mit einem stärkeren Team im Küchen- und Möbelfachhandel unterwegs.“

Gute Freunde einladen, etwas

Besonderes kochen und dabei

Lebensfreude spüren – das alles

geht in Ihrer neuen Küche nur,

wenn Sie sich schon bei der

Planung für die richtige Dunsthaube

entschieden haben. Denn

Komfort entsteht erst, wenn Ihre

Dunsthaube effizient und ganz

besonders leise ist. Als Spezialist

für Küchenlüftung bietet

Ihnen die Marke Novy für jede

Küchenplanung das leiseste

Sortiment weltweit.

www.novy-dunsthauben.de

10/11/2013 küchenplaner 53

Fotos: Biermann


Fotos: berbel

hausgeräte

Geschäftsführer Peter Ahlmer präsentiert die neueste Entwicklung aus dem Haus berbel: die Tischlifthaube Moveline mit effizienter

45°-Beugung.

Übers Kochfeld gebeugt

Eine Downdraft-Haube, die erst bei Bedarf aus der

Arbeitsfläche hinausfährt, bei Nicht-Gebrauch aber

unsichtbar bleibt, ist nicht wirklich der neueste Schrei.

Jeder, der im Haubensegment auf sich hält, sollte eine

Muldenlüftung im Programm haben. Schon allein wegen

der küchenplanenden Architekten, die sehr eigen

reagieren, wenn ein Bauteil ihr ästhetisches Empfinden

stört. Nun also auch berbel, möchte man die Nachricht

ungerührt zur Kenntnis nehmen. Doch der Haubenspezialist

aus Rheine zog nicht einfach mit einem

x-beliebigen Downdraft-Modell nach, sondern präsentierte

auf der area30 eine ganz besondere Version.

Dank Liftfunktion schnurrt die Tischlifthaube Moveline

hinter dem Kochfeld nach oben aus der Arbeitsplatte

und beugt sich in einem zweiten Schritt regelrecht

über die Kochstelle. Diese 45 °-Beugung hat zwei

prägnante Vorteile, wie Geschäftsführer Peter Ahlmer

erläutert: „1. So werden alle aufsteigenden Dunstwrasen

vollständig erfasst. 2. Und das bei angemessener

Motorisierung.“ Bei der Moveline-Tischhaube genügt

ein 850m 3 /h-Lüfter. Den gemessenen Schalldruck

gibt berbel mit 48 dB(A) an. Warmweiß und blendfrei

leuchtende LEDs gehören ebenso zum Funktionsumfang

wie die bewährte Back-Flow-Technologie. Diese

Technik sorgt dafür, dass die Dunstwrasen zuverlässig

erfasst werden – und zwar ohne dass sich störendes

Kondensat auf der eleganten Glasdekorfläche

niederschlägt. Die Tischlifthaube Moveline ist ein autonomes

System und ermöglicht eine freie Wahl des

Kochfeld-Herstellers. Sie kommt ab März 2014 auf den

Markt. Und das in einer Breite von 100 cm.

Fast unsichtbar

Mit dem Bedienkonzept „seamless“ ausgestattet ist

die neue Einbauhaube Glassline. „seamless“ integriert

sich nahtlos und fast unsichtbar in die Glasblende und

wird erst beim Berühren wirklich sichtbar. Wie auch

in der Tischhaube Moveline arbeiten bei Glassline besonders

sparsame und leise EC-Lüftermotoren. Diese

wurden in einem Gemeinschaftsprojekt mit ebm

Papst entwickelt. Eine der Besonderheiten: Die gesamte

Steuerungselektronik ist in den Lüfterbaustein

integriert. Laut Peter Ahlmer spart die EC-Technik damit

im Vergleich zu herkömmlichen AC-Lüftern in der

dritten Stufe bis zu 62 % Energie. Unterstützt werden

diese Energiespar-Maßnahmen durch die EcoSwitch-

Steuerung und den Einsatz von LED-Leuchten. Die

Back-Flow-Technologie ist serienmäßig.

Die Einbauhaube Glassline mit elegant wirkender

schwarzer Glasblende wird ab Februar 2014 erhältlich

sein – in den Breiten 60 und 90 cm.

www.berbel.de

54 küchenplaner 10/11/2013

Foto: Biermann


Andreas Weiland, Key Account Manager Amica: „Schönes und solides Programm.“

Mit liebe gegart. Wenn Electrolux in diesen Tagen auf

einer Messe ausstellt, ist Christian Mittermeier (Foto) nicht

weit. Denn mit dem Gerät AEG ProCombi Multi-Dampfgarer

mit Sous-vide-Funktion hat der Hausgerätehersteller eine

exklusive Technik am Markt. Und Mittermeier lebt das Thema

Sous-vide wie kaum ein zweiter Profi-Koch in Deutschland.

Mit Hingabe und offensichtlicher Liebe für seinen Beruf

allgemein und für das sanfte Garen im Vakuumbeutel im

Besonderen zauberten er und sein nicht minder motiviertes

Team allerlei Köstlichkeiten für die Besucher im MAZ Löhne.

Zu den begeisterten Abnehmern der köstlichen Schmankerl

zählte auch Klaus Wührl, Geschäftsführer von Electrolux in

Deutschland und Österreich. Wührl war gleich doppelt angetan.

Von den leckeren Häppchen und über den Marktvorsprung.

Denn mit dem genannten Multi-Dampfgarer samt

passendem Vakuumiergerät verfügt das Unternehmen derzeit

über ein exklusives Technik-Duo – von Luxusausstatter

KitchenAid einmal abgesehen. „Das kann im Moment sonst

niemand“, freut sich Wührl. Und so lange niemand von den

anderen Mengenherstellern nachzieht, wird Christian Mittermeier

wohl weiterhin stets mit von der Partie sein, wenn

die Electrolux-Marke ausstellt. www.aeg.de

amica im Set. Auch für Amica entwickelt sich der Auftritt

im Rahmen der Küchenmeile zunehmend zu einem

festen Termin – neben der IFA als „absolutem Muss“, wie

Marketingleiterin Maria Stork verdeutlichte. In Löhne auf

der area30 ging es dem aufstrebenden Hersteller vor allem

darum, „den Kunden den Set-Gedanken näher zu bringen“,

betonte Key Account Manager Andreas Weiland. Die

Einbau-Designlinie in Weißglas ist neu im Programm und

ab November 2013 erhältlich. Wie gewohnt verfügbar ist

die Range zudem mit Fronten in schwarzem Glas. Zu dieser

Design-Linie gehören übrigens auch Deckenlüfter in entsprechender

Glasfarbe. Als weitere Schwerpunkte rückte

Amica sein Sortiment an Kopffreihauben in den Mittelpunkt,

ausgestattet mit moderner Sensortechnik wie beispielsweise

Geruchserkennung, sowie energieeffiziente

Side-by-Side-Kühler. Mit „schönen Produkten, einem guten

Preis-Leistungsverhältnis, einem spezialisierten Team

und gutem Service“ will das Unternehmen in Deutschland

weiter wachsen. www.amica-international.de

Steht auf Sous-vide und kann gut mit Messegästen umgehen:

Christian Mittermeier.

plasma-hauben. Moderne, zeitgemäße

Produkte mit hohem Wirkungsgrad

anzubieten – mit diesem Anspruch waren

Burkhard Stark, Geschäftsführer der refsta

Handels GmbH (Foto links), und sein Sohn

Malte Stark zur aera30 gereist. Farbige

Hauben im Look eines Vogelhauses

führten zu lebhaften Diskussionen während

der Messe. Im Mittelpunkt standen

jedoch klar die neuen Plasma-Hauben,

mit denen refsta seit August am Markt

ist. Aktuell wird das Programm an Hauben

mit dieser Technologie kontinuierlich

ausgeweitet. www.refsta.de

10/11/2013 küchenplaner 55


hausgeräte

Ganz viel Neues

Ruhe, Effizienz und hohe Qualität zum bezahlbaren

Preis. Mit dieser Kombination steigert die Novy Dunsthauben

GmbH kontinuierlich ihren Umsatz. „Von Januar

bis August konnten wir deutlich mehr Dunsthauben

ausliefern als in unserem bisher besten Jahr 2012“,

berichtete Deutschland­Geschäftsführer Tobias Kruse

auf der area30. Und angesichts zahlreicher erfolgversprechender

Messeneuheiten, blickt er zuversichtlich

nach vorn. Für 2013 gesamt rechnet er mit einem zweistelligen

Umsatzwachstum.

„So viele Neuheiten wie noch nie“ mit nach Löhne

zu bringen ­ das hatte die Marke Novy schon im Vorfeld

der Herbstmesse versprochen. Tatsächlich stellt

der belgische Dunsthaubenspezialist drei neue Modelle

vor und gab schon heute einen Ausblick auf vier weitere

Neuigkeiten im kommenden Jahr. Highlights für

das laufende Geschäft sind die neue Schrankhaube Fusion

(ab Dezember erhältlich), die neue Kopffreihaube

Vision (ab November) sowie die Kochfeldabsaugung

UP_SIDE als Weiterführung der Kochfeldabsaugung

in’to. Hier hat Novy ein völlig neues Gerät entwickelt,

die Optik bzw. äußere Funktion aber annährend belassen.

„Damit behält auch die neue UP_SIDE das Alleinstellungsmerkmal,

die einzige höhenverstellbare

Muldenlüftung des Marktes zu sein“, so Kruse. Neu ist

allerdings die deutlich vereinfachte Montage. „Das aktuelle

Modell ist nun genauso einfach zu installieren

wie ein normales Kochfeld“, verspricht der Geschäftsführer.

neue einbauhaube

Premiere feierte die Schrankhaube Fusion, die im

geschlossenen Zustand optisch komplett in den Hängeschrank

integriert ist. Das Licht leuchtet die Kochzone

hell aus, aber ansonsten ist das Gerät unauffällig

und nahezu unsichtbar wie ein vollintegrierter

Lüfterbaustein. Erst beim Kochen wird die Besonderheit

sichtbar: Mit einem Schwenk wird der Wrasenfangschirm

nach vorne geklappt und sorgt so für optimale

Lufterfassung. Das weiße Gerät ist in den Breiten

56 und 86 cm erhältlich und ist für Abluft und Umluft

ausgelegt. Im Umluftbetrieb mit dem Monoblock­

Filter.

neue kopffreihaube

Als zweite Neuheit stellt Novy die neue Dunsthaube

Vision vor. Dabei handelt es sich um eine Kopffreihaube

mit Hartglasoberfläche, wahlweise in Schwarz

oder Weiß. Mit 90 und 120 cm stehen zwei Breiten zur

Auswahl. Die Umluftversion inklusive Monoblock­Filter

kann frei hängend ohne Schacht an der Wand montiert

werden. Erstmalig kommt bei dieser Dunsthaube

die von Novy neu entwickelte LED­Leuchte zum

Einsatz, die mit neutralweißer Lichtfarbe und angenehmer

Helligkeit für eine ansprechende Ausleuchtung

der Kochzone sorgt.

Mit der neuen Einbauhaube

Fusion vereint

Novy die Funktionen

einer Flachschirmhaube

mit der eines modernen

Lüfter bau steins.

neue Generation Deckenhauben

Neben diesen Neuheiten machte Kruse schon Lust auf die aktuelle Generation

der Deckenhaube Pure’line, die im kommenden Jahr auf den Markt

kommen wird. „Als Europas Marktführer für Deckenhauben ist Novys heutige

Deckenhaube das erfolgreichste Modell unserer Firmengeschichte“, betont

er die Wichtigkeit dieser Gerätereihe für das Unternehmen. Die neue

Pure‘line Deckenhaube ist optisch stark an das jetzige Erfolgsmodell angelehnt,

es konnten jedoch 10 wichtige Produktverbesserungen realisiert

werden. Dazu zählt neben serienmäßigem LED­Licht, einem noch leiseren

Geräusch, einer neuartigen Motoraufhängung und doppelt so vielen Modellvarianten

zu guter Letzt auch ein noch attraktiverer Preis. Wann die

neue Pure‘line im Handel erhältlich ist, wird Anfang 2014 bekannt gegeben.

Und eine letzte Neuigkeit: Ab Herbst werden alle Hauben im Umluftbetrieb

mit dem regenerierbaren Kohlefilter Monoblick ausgestattet.

www.novy-dunsthauben.de

Tobias Kruse, Geschäftsführer Novy Dunsthauben GmbH, hat „auf vielfachen

Kundenwunsch“ eine neue Kopffreihaube mit Glasschirm präsentiert. Vision

heißt das Modell (Foto). Hinzu kommen viele weitere Neuheiten.

56 küchenplaner 10/11/2013

Foto: Biermann

Fotos: Novy


Patrick Schleicher, Gutmann-Vertriebsleiter

Süd (Foto links), erläutert,

wie die Inselhaube Silla Technik

und Design vereint. Das sehen

die Besucher am besten von unten.

Lüften im System

Gutmann ist längst kein ausschließlicher Haubenbauer

mehr – auch wenn dies die Kernkompetenz bleibt. Aber

inzwischen hat sich das Unternehmen als Systemlieferant

einen Namen gemacht. Beispielsweise bei der Kombination

der modularen Muldenlüftung Abajo mit zwei

Induktionskochfeldern, wie es auf der area30 gezeigt

wurde. Damit wird auch der Wunsch vieler anspruchsvoller

Küchenplaner nach möglichst freier Sicht an der

Kücheninsel erfüllt. „Die modulare Muldenlüftung Abajo

bietet bei einfacher Handhabung eine effektive Absaugung

und weist durch den Multifunktionsfilter einen hohen

Fett­ und Kondensabscheidegrad auf“, beschreibt

das Unternehmen den Leistungsumfang. In Kombination

mit unterschiedlichen Kochfeldtypen erschließen

sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.“ Dabei

gelte stets: „Durch das zurückgenommene Design und

die einheitliche Rahmengestaltung drängt sich diese

Muldenlüftung nicht auf, sondern lässt ihre Vorzüge

Gutmann als Systemlieferant: hier in der Kombination

von zwei Induktionskochfeldern und

der Muldenlüftung Abajo.

im Verborgenen wirken.“ Zur Verfügung stehen drei

Gebläseausführungen: extern, intern, Umluft.

Vielfältige l-Original

Kein Fettfilter, geringes Gewicht, besonders niedriger

Energieverbrauch – und montiert in nur acht Minuten.

Für Exklusiv­Hauben Gutmann ist klar: Die L­

Original passt in jede Umgebung und macht aus einer

herkömmlichen Küche eine Traumküche. Dafür stehe

die Gutmann typische technische Zuverlässigkeit und

besonders das nicht alltägliche Design. Kein Wunder,

dass die L­Original einer der Stars auf dem Stand auf

der area30 war. Besser gesagt: Stars – Mehrzahl. Denn

L­Original gibt es in verschiedenen Farben. Entweder

von Gutmann angeregt (siehe Fotos) oder in Wunschfarbe

nach RAL.

www.gutmann-exklusiv.eu

L-Original passt

in jede Küche.

Auf Wunsch in

Schwarz glänzend,

Carbon,

Grün matt,

Purple Taupe

matt, Weiß

glänzend oder

Gelb matt.

10/11/2013 küchenplaner 57

Foto: Gutmann Foto: André Nattermann, area30

Fotos: Gutmann


küchenzubehör

Hart, edel, exklusiv

Durinox heißt die neue Edelstahlqualität der besonderen Art.

Die Oberfläche von Blanco SteelArt sei im Vergleich zu herkömmlichen

Edelstahl-Küchenarbeitsplatten mehr als doppelt so hart.

Das mache sie extrem widerstandsfähig gegenüber Kratzern –

und wirkt dabei zeitlos ästhetisch. Positiver Nebeneffekt: Fingerprints

lassen sich dank der besonderen Oberflächenstruktur ganz

einfach entfernen. Blanco meldete Durinox bereits zum Patent an.

Möglich sind Arbeitsplatten mit dieser Veredelung in einer Stärke

von 12 bis 100 Millimetern und in Längen bis ca. 3,80 Metern.

Ebenso lassen sich Lösungen mit der eleganten Massiv-Kantenausführung

SolidEdge realisieren. „Wenn es um exklusive Systemlösungen

geht, bietet Blanco SteelArt als Spezialist für exklusive

Spülen und maßgeschneiderte Arbeitsplatten mit integrierten

Funktionsbereichen aus Edelstahl vielfältige Möglichkeiten für

die Küchenplanung“, sagt Blanco-Vertriebsleiter Lars Kreutz und

betont die „führende Marktposition“ des Unternehmens beim Thema

Edelstahl. Diese Stellung werde durch die Neuheit Durinox

nun untermauert. Ebenfalls neu im SteelArt-Programm ist die Designer-Armatur

Blancoculina-S Duo für professionelle Ansprüche,

und die im vergangenen Jahr präsentierte Attika-Becken wurden

um ein Tropfbecken und weiteres Zubehör ergänzt.

Foto: Biermann

Als „Paukenschlag“ bezeichnet das Unternehmen die Erweiterung

der erfolgreichen Andano-Becken-Serie, die es nun auch

mit integrierter Armaturenbank gibt. Die Serie ist in insgesamt

28 Varianten erhältlich (siehe Bericht S. 59). Zuwachs erhielt zudem

das Sortiment der Silgranit PuraDur II-Spülen mit den Modellen

Yova und Adon. Charakterisierendes Merkmal beider Spülen

ist das Prinzip der Symmetrie – deutlich zu erkennen an den

beiden Funktionsbereichen, die in zwei gleich große Quadrate

aufgeteilt sind. Die mittig positionierte Armaturenbank ist dabei

sowohl trennendes als auch verbindendes Element von Becken

und Abtropffläche. Sanft geschwungene Konturen prägen das

Design von Blanco Yova XL 6 S. Hingegen gilt Blanco Adon XL 6

S als ein ausdrucksstarkes Bekenntnis zur Geradlinigkeit. Prägnantes

Merkmal ist der erhabene, umlaufende Rand, der im Zusammenhang

mit der klaren Geometrie der Spüle einen ganz bewussten

Bezug zur Architektur herstellt.

Die Spüle Zenar XL 6 S bietet Blanco nun auch in Keramik

an. Unter anderem in der „Muss-Farbe“ (O-Ton Lars Kreutz)

Magnolie.

www.blanco-germany.com/de

Doppelt so hart wie herkömmliche Edelstahlarbeitsplatten:

Durinox von Blanco

SteelArt.

„Da wackelt nichts“. Achim Schreiber, Vorsitzender

der Blanco-Geschäftsführung

(Foto links), und Vertriebsleiter Lars Kreutz

präsentieren die Spüle Andano – mit Blick

von unten auf die aufgedoppelte Armaturenbank.

Frei positionieren. Zubehörgroßhändler Sagemüller & Rohrer fühlt

sich pudelwohl in seiner Rolle als klassischer Großhändler und Dienstleister.

Dennoch bringt das Unternehmen immer wieder eigene und

exklusive Ideen in den Markt. Unter anderem eine magnetische Nischenwand.

„An der lassen sich Module für Gewürze, Papierrolle oder

auch eine Hakenleiste frei positionieren“, erläutert Geschäftsführer

Manfred Staubach (Foto). Gestaltet werden könne die Oberfläche in

verschiedenen Farben oder mit vorgegebenen oder freien Motiven.

„Alles ist möglich“, so Staubach. Bei den Maßen reicht die Bandbreite

bis zu 3,05 Meter in der Länge und 1,20 Meter in der Breite. Das Material

kann mit der Stichsäge bearbeitet werden. Ein ausgeweitetes

LED-Sortiment sowie eine Hybrid-Lüftung für den Sommer-Winter-

Betrieb rundeten die Präsentation im MAZ ab. Die Hybrid-Lüftung

kündigte Staubach für Ende 2013 an. Und das zu einem besonders

günstigen Preis-Leistungsverhältnis. 149 Euro soll der VK betragen.

www.sagero.de

58 küchenplaner 10/11/2013

Foto: Biermann

Foto: Blanco


Neu von Blanco: Andano-Becken mit integrierter Armaturenbank.

Hier in der Version 500-IF/A, kombiniert mit der

Armatur Blanco Saga. Abgestimmtes Zubehör

erhöht den Komfort am Spülen-

arbeitsplatz zusätzlich.

Foto: Blanco

Armaturenbank inklusive

Die erfolgreiche Beckenserie Blanco Andano gibt es jetzt auch mit integrierter

Armaturenbank – und das gleich in fünf unterschiedlichen Größen.

Das umfangreiche Programm Andano aus Edelstahl steht für

eine perfekte Komposition funktionaler und ästhetischer Elemente.

Nach dem fulminanten Start der Serie im letzten Jahr folgt

nun mit der Variante mit integrierter Armaturenbank der nächste

Paukenschlag. Darüber hinaus wurde das Sortiment der Einzel­

und Doppelbecken ohne Armaturenbank um vier zusätzliche Modelle

erweitert: Neu sind die komfortable Zwischengröße 450­U/­IF

und das stattliche Großformat 700­U/­IF. Mit insgesamt 23 Varianten

für verschiedene Einbauarten ist die hochwertige Becken­Serie

eine überaus attraktive Alternative zu klassischen Spülen.

„Wir freuen uns, dass wir nach der gelungenen Einführung der

Andano­ Linie jetzt zusätzlich die vom Fachhandel gewünschte

Komfort­Lösung vorstellen können“, so Senior­Produktmanagerin

Petra Sohn. Die Vorteile hinsichtlich Planung und Montage seien

evident: Für die Becken mit integrierter Armaturenbank sind keine

zusätzlichen Bohrungen für Armatur und Ablauffernbedienung

in der Arbeitsplatte nötig. So lassen sich die fünf Modelle

– drei Einzelbecken (400­IF/A, 500­IF/A, 700­IF/A) und zwei Doppelbecken

(340/180­IF/A, 400/400­IF/A) – wirkungsvoll sowohl

mit exklusiven Granit­Arbeitsplatten als auch mit Laminat­Ar­

beitsplatten kombinieren. Dank des extra flachen IF­Randes können

sie von oben aufliegend oder flächenbündig eingebaut werden.

Als Armaturen empfehlen sich besonders Blanco Vonda, ab 500er­

Beckengröße kommt Blanco Saga hervorragend zur Geltung.

Vielfalt für planer

Alle Becken eint die moderne, hochwertige Gesamtanmutung,

die durch das harmonische Zusammenspiel von Eck­ und Bodenradien

und der Seidenglanz­Oberfläche entsteht. Sämtliche Ausführungen

verfügen über eine außerordentliche Beckentiefe von

190 Millimetern sowie über eine maximal nutzbare Beckenbodenfläche.

Die Programmvielfalt von insgesamt 23 Varianten ermöglicht

Planern für jeden Grundriss und Geschmack eine elegante

Lösung in zeitgemäßem Design.

Optionales Zubehör erhöht den Komfort im Spülenalltag zusätzlich.

Dazu zählen das filigrane Esche­Compound­Schneidbrett,

die Blanco CapFlow­Ablaufabdeckung sowie der anlegbare

Tropf aus wertigem schwarz­grauen Kunststoff.

www.blanco-germany.com/de

Anzeige

10/11/2013 küchenplaner 59


küchenzubehör

Rund um Spüle und Kochfeld

Ein durchgängiges Design für alle

Funktionsbereiche in der Küche – von der

Spüle plus Armatur und Dispenser über

die Dunstabzugshaube bis hin zum Induktionskochfeld

– das bietet Franke mit

dem SINOS DESIGN CONCEPT, bei dem

alle Elemente eine optisch aufeinander

abgestimmte Einheit bilden. Anfang des

Jahres stellte Franke das Konzept erstmals

vor – rechtzeitig zur Küchenmeile

in Ostwestfalen hat das Unternehmen

jetzt alle Elemente im Programm. Also inklusive

des Induktionskochfeldes. Die Integration

der Kochfläche war lange fraglich.

Wichtigste Themen für Franke im

house4kitchen waren das LARGO Work-

Center sowie ein patentiertes Druckknopf-

Ventil zum Öffnen und Schließen des

Wasserablaufs (siehe ausführlicher Bericht

auf S. 61). Für Menschen mit eingeschränkter

Beweglichkeit wurde das AR-

GOS Care-Center entwickelt. Es verfügt

über ein extrem flaches Becken, sodass

die Funktionselemente mit dem Rollstuhl

unterfahren werden können und sich das

Becken in eine höhenverstellbare Arbeitsfläche

integrieren lässt. Eine darauf abgestimmte

Mischbatterie (Eco Care) verfügt

über einen besonders langen und gut erreichbaren

Griffhebel. Weitere Neuheiten

rund um die Spüle: Design-Armaturen

Grammy und Flexus-S sowie die Bi-color-

Armatur Sinta. Umbra und Cashmere heißen

die beiden neuen Fragranit-Farben.

Die Fragranit+-Modelle der Maris-Linie

Imagine: die neue leistungsstarke Haube

gilt als leisestes Modell im Franke-Sortiment.

Als ein „richtig cleveres Ding“ bezeichnet

Klaus Stiegeler, Geschäftsführer Franke

GmbH, das neue patentierte Druckknopf-

Ventil zum Öffnen und Schließen des Wasserablaufs.

sind ab sofort auch flächenbündig in die

Arbeitsfläche integrierbar.

Franke ist aber längst nicht mehr allein

Ausrüster für das Funktionsmodul

Spülcenter, sondern auch ein respektabler

Anbieter von Dunsthauben mit

eigener Produktion (Faber). Hier präsentierte

das Unternehmen die leistungsstarke

Wandhaube Retro im angesagten

Stil der 1950er-Jahre (siehe ausführlicher

Bericht in KÜCHENPLANER 9/2013) sowie

die Edelstahl-Kopffreihaube Imagine

mit Glasabdeckung. Die SC-Ausstattung

steht für Silent Comfort und gibt damit

den Hinweis auf eine besondere Stärke

der Haube: den besonders leisen Betrieb.

www.franke.de

leuchten für den Wohnraum küche. Wie schon

auf der LivingKitchen rückte Zubehörspezialist Vogt

auch auf der area30 sein umfangreiches Sortiment

an Pendelleuchten in den Mittelpunkt. „Hier leisten

wir derzeit Pionierarbeit für den Küchenfachhandel“,

meint Geschäftsführer Mathias Meloh (Foto) und verweist

auf die wohnlichen Aspekte, die mit entsprechenden

Leuchten realisiert werden können. Meloh:

„Wer sich damit beschäftigen will, ist bei uns richtig.“

Hauben von Airforce sowie das breite Thema

Licht (inkl. Varianten mit regelbarer Lichtfarbe) und

Steckdosen fanden ebenso ihren Platz. Hinzu kamen

„platzschaffende“ Zubehöraccessoires vom Zulieferer

Kesseböhmer wie cookingAgent, cleaningAgent und

allen voran das Nischensystem Linero MosaiQ (Foto).

Der Messeaktionszeitraum läuft bei Vogt noch bis

Ende November 2013, besondere Angebote verspricht

zudem der Zusatzkatalog „news@area30“, gültig bis

31. Dezember 2013. www.vogtwelt.de

60 küchenplaner 10/11/2013

Foto: Biermann

Foto: Biermann

Foto: Franke


LARGO

Work-Center:

Mit einem sanften

Fingerdruck lassen sich

die beiden push-open Ab-

deckplatten der beiden Boxen

öffnen und schließen. Fotos: Franke

auf und zu

Ausgesprochen praktisch ist das neue und von

Franke patentierte Druckknopf-System zum Öffnen und

Schließen des Wasserablaufs. Vergleichbar dem Mechanismus

eines Kugelschreibers ist der Ablauf geöffnet,

wenn der Knopf flächenbündig mit der Spüle abschließt,

steht der Druckknopf nach oben, ist das Ventil

geschlossen.

LARGO Work-Center:

Anzeige

Spüle mit Mehrwert

Bio-Abfälle lassen sich

nach dem Schnippeln

direkt an der Spüle

entsorgen, und Lappen

und Bürste finden

nun endlich ihren

leicht zugänglichen

Stammplatz: Das

LARGO Work-Center

von Franke fördert

den Spaß an der

Küchenarbeit.

Neu bei diesem Spülen-Arbeitsplatz sind die beiden rechts neben dem

Becken integrierten Boxen zum Entsorgen der Bio-Müllabfälle und zum

Aufbewahren laufend benötigter Küchenutensilien. Die Abdeckplatten der

Behälter lassen sich einfach und sanft auf Fingerdruck öffnen. Push-open

heißt diese Funktion. Vom durchgängig verschiebbaren Rüstbrett aus

kann man den Biomüll so direkt in den herausnehmbaren Behälter befördern.

5,5 Liter Volumen sind groß genug für die Familienmahlzeit – aber

gleichzeitig nicht zu voluminös. Dies verhindert, dass die Grünreste unangenehm

zu riechen beginnen, weil sie zu lange im Behälter verbleiben,

bis dieser voll ist und die Inhalte entsorgt werden. Die etwas kleinere Box

im Frontbereich bietet sich zum Aufbewahren von Spülmittel, Bürste und

nassen Lappen an. Die Biomüll-Box ist mit einem 3½-Zoll-Ventil an den Ablauf

angeschlossen und hat zusätzlich eine Ablaufverbindung zur Utensilien-Box.

So kann man beide Boxen einfach und hygienisch mit dem Brauseschlauch

ausspülen.

Das LARGO Work-Center verfügt über einen ultra-flachen SlimTop-

Rand und kann bündig in die Arbeitsplatte integriert werden. Der hygienezertifizierte

Integralablauf ist ebenso Serie wie der verdeckte Überlauf.

Optimiertes Zubehör rundet das Angebot ab. Ein über die gesamte Fläche

verschiebbares Rüstbrett gehört dazu, eine Einhänge-Siebschale aus Edelstahl

ebenso. Das Rüstbrett ist modellabhängig aus schwarzem, antibakteriellem

Kunststoff oder aus Massivholz. Auf den Arbeitsfluss am Work-Center

abgestimmt ist auch die neue semiprofessionelle Design-Mischbatterie

FLEXUS S mit der charakteristischen Spiralfeder.

Zum Lieferstart im Januar 2014 sind drei Modellvarianten verfügbar

– jeweils für den 60 cm breiten Spülenschrank. Darüber hinaus ist das

Boxen-Modul auch separat erhältlich.

www.franke.de

10/11/2013 küchenplaner 61


küchenzubehör

Startschuss für Concept Kitchen

Die Vorschusslorbeeren ranken schon seit vielen Monaten um die Metallstreben, und über

den Modulen glänzt der Schein diverser Designpreise. Nun ist es endlich soweit: Die Concept

Kitchen von Naber ist marktreif und kann bestellt werden. Designer und Entwickler Kilian

Schindler sieht die Modulküche als Antwort auf die wechselnden räumlichen Bedürfnisse der

heranwachsenden Generation. Concept Kitchen wurde als Projekt von der Firma Naber initiiert

und wird vom französischen Metallmöbelproduzenten Tolix umgesetzt. Anlässlich der

Präsentation auf der area 30 gab Naber ein hochwertiges Magazin heraus. Autoren aus den

Bereichen Designtheorie und Kulturforschung thematisieren darin die Funktion der Concept

Kitchen im Dialog mit unseren gegenwärtigen Lebenspraktiken und Bedürfnissen. Illustriert

Funktion und Design gehen bei KeraDomo-Spülen von

systemceram stets Hand in Hand. Modernste Technik für die

Formgebung und der ausschließliche Einsatz des hochwertigen

Feinsteinzeugmaterials ermöglichen es, immer wieder richtungweisende

Designentwürfe in erfolgreiche Produkte umzusetzen.

Auch zur diesjährigen area30 stellte der Keramik-Spezialist

aus dem Westerwald neue Modelle vor, die ihren Platz

in modernen und anspruchsvollen Küchengestaltungen finden

sollen. „Und deren Einsatz jede Einrichtung optisch aufwertet“,

wie die Verantwortlichen selbstbewusst betonen. Dies gelte gleichermaßen

für die „Genea 100“ (vorbereitet für Dampfgargeschirr)

wie für die symmetrische Spüle „Stema 80“. Wünsche

nach Einzelbecken – ein klarer Trend in weiten Teilen der

Küchen planung – erfüllen zwei neue Versionen der Erfolgslinie

Mera: Als „Mera 39“ für den flächenbündigen Einbau und

als „Mera 32“ für den Unterbau. Zwei neue Armaturenserien

,„Scope“ und „Snella“, die sich auf viele Spülenfarben abstimmen

lassen, runden die Neuheitenschau im Herbst 2013 ab. Dazu

kommt die „Delta 86“ als Programmergänzung und Neuauflage

eines erfolgreichen Spülen-Klassikers. „Bei allen Produkt-Innovationen

haben wieder systemceram-Kunden aus dem Küchenhandel

ihre Erfahrungen mit dem Markt, den aktuellen Trends

im Küchenbereich, vor allem aber ihr Wissen um die Wünsche

und Ansprüche der Endkunden eingebracht“, betont das Unternehmen.

www.systemceram.de

Fotos: Biermann

Nico Bergmann managt als

Verkaufsbereichsleiter den

Vertrieb von Concept Kitchen.

wird das Magazin durch drei Fotostrecken von Autorenfotografen, die den Blick auf den Einsatz in

Büro, Garten und Wohnraum darstellen. Ebenso wie Geschäftsführer Lasse Naber sieht Produktentwickler

und Marketingleiter Martin Staaks der Einführung zuversichtlich entgegen: „ Concept Kitchen

kann eigenständig geplant werden, möglich sind aber auch einzelne Module in der Ergänzung

einer herkömmlichen Einbauküche“, macht er deutlich. Aktuell werde an der Integration in die gängige

Planungssoftware gearbeitet. Eine neue Website zum Thema ist seit der Messe ebenfalls online:

http://www.n-by-naber.com. Die Markteinführung der Concept Kitchen konnte die übrigen Naber-

Themen auf der area30 aber nur bedingt in den Schatten stellen. Dafür strahlten zum Beispiel die

Lumica-LED-Boxen zu hell. Naber hat mit den Modellen Pixel, Slash und Flip nun drei Lampen mit

einstellbarer Lichtfarbe im Lieferprogramm. Ebenfalls Thema: Ein neu aufgestelltes Stuhl-Angebot,

Ergänzungen beim Cox-Abfallsammlerprogramm (Orga-Schublade Base-Board als Prototyp) sowie

Funktions- und Designlösungen für die Nischenrückwand inklusive Konfigurator.

www.naber.de

Mera als Einzelbecken

Martin Staaks, Leiter Produktentwicklung

und Marketing bei Naber:

„Concept Kitchen geht völlig eigenständig

oder als ausgewählte Solitäre

in Verbindung mit klassischen

Küchenmöbeln.“

Manfred Engel und Gerhard Göbel lenken als geschäftsführende

Gesellschafter zwar nach wie vor die Geschicke des Keramikspezialisten

Systemceram – aber die Söhne sind längst ins Geschäft

eingebunden. Felix Engel (Foto links) arbeitet in der Exportabteilung,

und Kevin Göbel (Foto rechts) leitet den Innendienst.

Hier präsentieren sie die beiden neuen Einzelbecken Mera 39 und

Mera 32.

62 küchenplaner 10/11/2013

Foto: Biermann


einfach drücken. Aus dem umfangreichen Zubehörsortiment

stellte Sedia Küchentechnik das Steckdosenelement

Elevator besonders hervor. Per Daumendruck fährt das Element

aus der Arbeitsplatte heraus und bietet auf kleinstem

Raum drei Steckdosen. Nach Gebrauch wird das Steckdosenelement

einfach wieder versenkt. Weitere Highlight-Themen,

die Geschäftsführerin Dr. Brigitte Kornmüller (Foto)

und ihr Team mit den Kunden erörterten, waren die neuen

Dunstabzugshauben sowie das Armaturensortiment von

Grohe. www.sedia-kuechentechnik.de

MULTITALENT.

DIE SPÜLE MIT DEM GEWISSEN ETWAS.

Foto: André Nattermann, area30

einfach umlegen. Nach einiger Zeit der Abstinenz war auch Villeroy

& Boch wieder im Rahmen der Küchenmeile vertreten. Und das mit

einer Präsentation im MAZ Löhne. Mit im Messegepäck: Das umfangreiche

Sortiment an Keramikspülen, das im Januar auf der Living-

Kitchen Premiere feierte. Also inklusive der beiden wichtigen Modelle

„Flavia“ und „Monumentum“ (Eckspüle). Beim umfangreichen Armaturenprogramm

lenkte Heike Graf (Foto), Außendienst Bayern, die

Aufmerksamkeit besonders auf die „Como Shower“, einer Vor-Fenster-Armatur

mit Schlauchbrause. www.villeroy-boch.com

Wer gerne, gut und gesund kocht, wird von diesem Spülplatz begeistert sein: Die neue GENEA ist das ideale

Pendant für die Küche mit dem Dampfgarer. Funktion formvollendet! Passend für Gastronormbehälter!

GENEA 100 IN POLAR

MIT ARMATUR SNELLA

www.systemceram.de

FEINSTEINZEUG AUS DEM WESTERWALD! – Darauf geben wir 5 Jahre Garantie

10/11/2013 küchenplaner 63

Foto: Biermann


Anzeige

Steinhart und seidenweich

Eine extrem matte Oberfläche kennzeichnet

das neue Material Fenix von Erbi für maßgefertigte

Küchenarbeitsflächen. Trotz ihrer

massiven Ausstrahlung fühlen sich die Platten

seidenweich an. Dank „Soft touch“ – einer

Oberflächenbeschichtung auf Nano-Basis. Diese

Technologie verhindert ablenkende Lichtreflexe,

sodass die jeweilige Farbe von allen

Blickwinkeln gleich intensiv strahlt. Die extrem

matte Oberfläche ist zudem unempfindlich

gegen Fingerabdrücke, und kleine Kratzer

regenerieren sich bei normalem Gebrauch von

allein. Darüber hinaus bieten die 1 cm starken

Fenix-Platten alle praktischen Vorteile des Top-

Core-Sortiments von Erbi. Das Material ist also

formbeständig, antistatisch, kratz-, stoß- und

scheuerfest, hitzebeständig und einfach zu reinigen.

PITT-Cooking ist ebenfalls möglich.

Die Kollektion startet mit acht Farben: von

Off White bis Dark Forest mit Holzstruktur.

Dank der bekannten V-Grooving-Falttechnik

setzt sich das Dekor im Rand fort. Das verleiht

den Platten ihre typische massive Ausstrahlung.

www.erbi.nl

64 küchenplaner 10/11/2013


Gonomic. Das Thema Ergonomie spielt auch bei r Küchentechnik

aktuell eine große Rolle. Zusammen mit Linak hat Geschäftsführer

Sven Weyh (Foto) die Lösung rGonomic zur Höhenverstellung

von Möbeln entwickelt. Das System kann universell eingesetzt

werden. Das breit gefächerte Zubehörprogramm namhafter Marken

bekam im MAZ Löhne ebenfalls Raum. www.r-kuechentechnik.de

Experten in Sachen Ergonomie: Richarda Burré (AMK) setzt auf

das AMK ergonoMeter © zur unkomplizierten Ermittlung der optimalen

Arbeitsplattenhöhe, Christoph Messing (Linak) zusätzlich

auf die Technik für höhenverstellbare Möbelelemente.

Bewegung ist „in“. „We take you higher“ – ist das Motto von

Linak für seine Lösungen zur Höhenverstellung in Küchen. Bereits

auf der LivingKitchen im Januar in Köln gab es zahlreiche

Hersteller, die mit Systemen des dänischen Spezialisten für Antriebstechnik

in Möbeln präsent waren. Auf der Küchenmeile hat

sich der Trend zu ergonomischen Lösungen bestätigt. Hersteller,

die im Januar noch Konzepte zeigten, sind mittlerweile zur Serienreife

gelangt und stellen ihrerseits großes Interesse im Handel

und bei Endkunden fest. „Nicht mehr nur frei stehende Insellösungen

werden auf die richtige Höhe gebracht, sondern auch

Küchenzeilen“, resümiert Christoph Messing, Linak-Vertriebsleiter

für den Bereich Möbel, seine Eindrücke aus den verschiedenen

Ausstellungszentren. Linak gilt als Spezialist für ergonomisch anpassbarer

Küchen. Die platzsparende Höhenverstellung im Sockel

gehört dazu, aber auch multifunktionale Beistelltische. Die Einbindung

der höhenverstellbaren Küche in Haussteuerungssysteme

ist ebenso möglich. Für Hersteller bietet das Unternehmen

konkrete Marketingunterstützung an. Denn Hersteller, die eine

solche Lösung ins Programm aufnehmen wollen, müssten sich

auch mit dem Thema auseinandersetzen, um nachhaltig erfolgreich

zu sein. Messing: „Die Kompetenz von Hersteller und Handel

in Bezug auf ergonomische Küchen zeigt sich nicht nur im Angebot

dieser Technik, sondern auch in der gezielten Beratung für

den Endkunden.“ Ist dies gegeben, werde sich der Trend zur Höhenverstellung

in Küchen in Deutschland mittelfristig durchsetzen,

prognostiziert das Unternehmen. www.linak.de

Foto: André Nattermann, area30 Foto: Biermann

www.linak.de

KITCHEN

SYSTEMS

FRANKE LIFESTYLE

EXPERIENCE

Mit wegweisenden Innovationen und Leidenschaft

für Perfektion setzt Franke seit über

einem Jahrhundert Standards in der Küchentechnik.

Komplette Design-Konzepte zum

Wohlfühlen und Genießen - bei Spülen und

Armaturen, ebenso wie bei Abfalltrennsystemen

und Dunstabzugshauben.

www.franke.com


Küchenmöbel

Küchenmeile kompakt

In bester Ordnung. SieMatic stellte zur Küchenmeile

ein neues Korpus- und Innenausstattungssystem, einen

Hochschrank als Raumteiler und ein neues Schubkasten-

und Auszugssystem vor. Weitere Highlights waren das Anti-Rutschsystem

Flock2Block und das Kingsize-Fach mit

seinem USB-Anschluss als Ladestation. Basis der neuen

Schubkästen von SieMatic ist die filigrane und rechtwinkelige

Auszugszarge mit neuer Mechanik und Unterflurführung.

Die Führungsschienen sind unter dem Schubkastenboden

verborgen. Die Zarge ist wählbar in Aluminium

oder Stahl und passt sich so der Optik der Seitenwangen

und Arbeitsplatten an. Bei dieser flexiblen Systematik

setzt der Premiumanbieter erstmals auf den Zulieferer

Grass und dessen erst kürzlich präsentiertes Auszugssystem

Vionaro.

Die Innenausstattung gibt es in den Materialkombinationen

aus eloxiertem Aluminium, heller Eiche oder dunkler

Rauchkastanie, Flock und Porzellan. Dazu bietet das Kingsize-Fach

mit seinem USB-Anschluss 50 Prozent mehr Stauraumhöhe.

Zusätzlich ist das Flock2Block-Prinzip sowohl

einfach als auch nützlich: Denn die samtigen Einlegematten

garantieren, dass alle Utensilien rutschfest platziert

werden. So erhalten auf dem weichen Flock auch Smartphones

oder Tablets eine sichere Lage und können dort

aufgeladen werden.

Eine weitere Neuheit: Am neuen roten Punkt ist das

neue Linear-Scharnier zu erkennen. Mit seiner serienmäßig

integrierten Dämpfung, der Scharniertopfkappe und dem

Verzicht auf sichtbare Verschraubungen bietet es eine reduzierte

Optik.

Ein zentrales Thema bei SieMatic spielt seit jeher das

ganzheitliche Raumkonzept. Dafür präsentierte der Küchenhersteller

nun einen Hochschrank im Farbton Nussbaum

natur, der gleichzeitig als Raumteiler fungiert. „Die

Fronten reichen beinahe von der Decke bis zum Boden“,

heißt es vonseiten des Unternehmens. Das Konzept schafft

Marketingleiterin Elke Pfeiffer und rational-Vertriebsleiter Christian

Placher in der Landhausküche „Casa“ in Blau.

fließende Übergänge zwischen Räumen und ermöglicht

eine elegante Verbindung von Kochen und Wohnen – so

entsteht eine formale Einheit. www.siematic.de

Variantenreiche landhausküche. Anlässlich des

50-jährigen Firmenjubiläums fand bei Rational in Melle

nicht nur eine große Geburtstagsparty statt, selbstverständlich

wurden auch einige Messehighlights präsentiert.

Rational war einer der wenigen Hersteller, der die Landhausküche

zum Thema machte. „Casa“ hat dabei weniger

mit britischem oder französischem Country-Stil zu tun.

Vielmehr soll das Programm „Faszination Deutschland“ bis

in alle Regionen hinein stehen und kann dementsprechend

variabel geplant werden. Die „Tio Collection“ wurde

in einer neuen Frontvariante mit schräger Griffausführung

gezeigt, lieferbar in Softlack und Hochglanzlack. Als

besonderer Eyecatcher wurde eine Planung in der Farbkombination

Arctisweiß und Eiche Sepia vorgestellt – mit

einer Kochinsel, deren Sockelsystem elektronisch höhenverstellbar

ist. Der neue Einbau-Klappenschrank imponiert

mit durchgehenden Fronten und einer Breite von 180 cm.

Auf den demographischen Wandel reagiert Rational mit

der Multitasking-Küche „Vision“. In einem geradlinigen

Schrank, der relativ wenig Platz benötigt, verbergen sich

alle notwendigen Küchenfunktionen. „Ideal für Singlehaushalte,

Seniorenresidenzen, aber auch Hotels“, wie

Marketingleiterin Elke Pfeiffer meint. www.rational.de

Blick nach oben. Bauformat stellte in Löhne die neue

Design-Linie „Cube Fashion“ vor. Sie wird künftig im

Handel im Shop-in-Shop-System verkauft. Mit den anspruchsvollen

Küchenmodellen und dem durchdachten

Shop-System unterstreicht Bauformat die Neuausrichtung

auf ein höherwertiges Marktsegment. Auch die Zweitei-

Bauformat-Geschäftsführer Michael Assner

vor den Grifflos-Küchenmodellen von Burger.

66 Küchenplaner 10/11/2013


GUTER GESCHMACK IN 16 VERSCHIEDENEN FARBEN.

HOCHWERTIGE KERAMIKSPÜLEN VON VILLEROY&BOCH.

Ob zum Vorbereiten, Spülen oder Trocknen, die Spüle ist das Herzstück der Küche: Dafür steht Ihnen bei Villeroy&Boch seit vierzig Jahren eine enorme Auswahl an keramischen Küchenspülen zur Verfügung.

Eigenschaften wie hervorragende Pfl egeleichtigkeit, Stoß- und Kratzfestigkeit sowie außerordentliche Hygieneeigenschaften machen das Material Keramik so besonders. Die verschiedenen Farben und Formen verleihen

jedem Spülbereich noch mehr Individualität – angefangen vom klassischen Weiß bis zu modernen Trendfarben wie der neuen Farbe Timber, einem matten Grau-Braunton oder unseren einzigartigen Dekoren.

Alle Spülen verfügen über die

innovative Oberfl ächen-Veredelung.

WWW.VILLEROY-BOCH.COM

17124_AZ_Farbvielfalt_210x146mm.indd 1 08.10.13 09:14

lung der Ausstellung verdeutlichte diese Neuorientierung.

Im Erdgeschoss wurden ausschließlich Bauformat-Küchen

präsentiert. Dabei fielen nicht nur die neuen Farben

Mandarin, Vino und Eukalyptus sowie Moonlight Grey auf,

sondern auch die hochwertigen Lack- und Glasfronten.

Im Obergeschoss wurden Burger Küchen gezeigt, die am

Standort Burg in Sachsen-Anhalt produziert werden. Sie

richten sich an preisbewusste, aber trotzdem designorientierte

Kunden. Geschäftsführer Andreas Assner betonte

zudem, dass die Entwicklung bei Bauformat und Burger

noch stärker in Richtung grifflose Küchen gehen wird.

www.bauformat.de

ewe eröffnet Showroom im MaZ. Der Startschuss fiel

auf der Küchenmeile: Der österreichische Küchenhersteller

ewe hat seit dem 14. September seinen permanenten

Showroom im MAZ in Löhne eröffnet. „Neben der Messe an

der A30 werden wir diesen für Veranstaltungen und verkaufsunterstützende

Aktivitäten nutzen“, gibt das Unternehmen

bekannt. Auch dafür wurde mit einem neuen

Katalog, dem Relaunch der beiden Websites von ewe und

INTUO und einem modular aufgebauten Bemusterungskonzept,

gleichzeitig das neue Kommunikationskonzept

vorgestellt.

Mit der Marke INTUO setzt ewe seit 2009 auf ausgefallene

Küchenmodelle, welche durch reduziertes Design und

hochwertige Materialien auffallen. Jede der Küchen ist jetzt

mit der Innenausstattung Legrabox von Blum ausgestattet.

Erstmals in diesem Jahr wurden die Keramikfronten präsentiert,

die in den Farben Nieve und Iron Copper erhältlich

sind.

Dazu stellte ewe die neuen INTUO-Modelle Parado (Die

Gala) und Gracio (Die Grazie) vor. Parado hat eine Eckwange

aus Glas, hochwertige Glasfronten in der Farbe Fango,

eine Funktionsinsel mit dünner Arbeitsplatte in Naturstein

Coffee Brown Leather sowie ein Aufsatzpaneel in Nussholz

mit Steckfächern aus Glas und LED-Hinterbeleuchtung. Dagegen

hat das Modell Gracio Keramikfronten in der Farbe

Iron Copper und dazu die passenden Hängeborde aus

gehärtetem Glas und Edelstahlrahmen. Abgerundet wird

dies durch das Räuchereiche-Furnier im Ober- und Unterschrankbereich.

Daneben zeigt das österreichische Unternehmen die

neuen ewe-Modelle Nouva und Lucca-Strato. Nuova gibt es

in der Farbe Sand und wird mit dem Regalsystem Conception

12 in Wildeiche-Furnier kombiniert. Das Hochglanzlack-

Modell Lucca-Strato wird in der Sonderfarbe Lime Green

hergestellt und mit geölter Wildeiche verquickt.

Dazu hat Ewe/Intuo die Laserkantentechnologie in seinen

Produktionsprozess mit aufgenommen. „Im Vergleich

zur Schmelzklebetechnologie überzeugt sie durch einen

nahtlosen Übergang zur Kunststoffkante“, heißt es. Dazu

wird als Optimierungsmaßnahme die Laserkantentechnologie

ab Mitte November 2013 auch für Seitenverkleidungen

und Dünnborde möglich. www.ewe.at

10/11/2013 Küchenplaner 67


Küchenmöbel

Alexander Schmidt, Gebietsverkaufsleiter,

vor der breit gefächerte Farb-

und Frontenpalette von Brigitte

Küchen.

„Lack- und Glasfronten werden noch

stärker kommen“, meint Störmer-

Marketingleiter Michael Papenkordt.

noch mehr Farben. Fronten und Schubkastensysteme

zählten zu den wichtigsten Themen

bei Brigitte Küchen in Hiddenhausen. Mit

dem Kunststoffprogramm „Cottage“ wurde eine

neue Frontfamilie vorgestellt. Das Programm

mit vertikaler Linienbetonung gibt es in vier

Farben mit Holz- bzw. Vintagecharakter. Die ohnehin

schon umfangreiche Farbpalette des Herstellers

wird jetzt noch durch ein kräftiges Ziegelrot

ergänzt. Ab der Hausmesse setzt Brigitte

Küchen das Schubkastensystem ArciTech von

Hettich ein. Das breite Programm umfasst neben

dem Schubkasten einen Auszug mit Reling,

Stahl-TopSide oder DesignSide aus Glas. Dabei

kann die Reling mühelos im Küchenstudio gegen

TopSide oder DesignSide ausgetauscht werden.

www.brigitte-kuechen.de

1,2 Millionen euro investiert. Zufrieden

zeigte sich Michael Papenkordt, Marketingleiter

von Störmer Küchen, mit dem Verlauf der Hausmesse,

bei der das Unternehmen seinen Anspruch

auf mehr Qualität unterstrich. Das Unternehmen

investierte 1,2 Mio. Euro in eine eigene

Laserkantenmaschine. So können jetzt fünf Programme

mit der anspruchsvollen Laserkantentechnologie

gefertigt werden. Die Korpusvariante

„Lino Grigio“ in Leinenstruktur setzt einen

weiteren Akzent in Sachen Hochwertigkeit. Der

steigenden Nachfrage im Bereich Glas- und

Lackfronten kommt Störmer mit zahlreichen

unterschiedlichen Farbstellungen entgegen.

Den Fachhändler unterstützt das Unternehmen

künftig mit Aufpreis-Leistungspaketen im Bereich

Innenausstattung (ähnlich wie im Autohandel).

www.stoermer-kuechen.de

Die neue Küchenfreiheit. Es weht ein frischer

Wind bei Nieburg – und zwar in allen Bereichen.

So präsentierte das Unternehmen zu seiner

Hausmesse nicht nur seinen komplett neuen

Markenauftritt, sondern gab auch eine wichtige

Personalie bekannt. Daneben durften natürlich

auch die Produktneuheiten nicht fehlen.

Sobald man die Ausstellung in Löhne betrat,

wurde klar: Hier hat sich eine Menge verändert.

Sofort fällt das neu gestaltete Logo ins Auge:

Nieburg – Küchenfreiheit. Überall findet sich das

Markenzeichen wieder: in der Ausstellung, im

Internetauftritt, im Katalog und auf allen weiteren

Publikationen. Und diese Freiheit spürt man

selbst in der Ausstellung. Denn die hat sich um

700 Quadratmeter auf mehr als 2000 vergrößert.

Nieburg will mit seinem neuen Markenauftritt

deutlich machen: Der Kunde hat alle Gestaltungsfreiheiten.

Das fängt bereits mit der Farbe

an, geht über den Holzbereich und die anderen

Materialien wie Glas, Stein oder Leder und hört

bei der Beleuchtung auf. Dafür hat Nieburg auch

in seine Fertigungstechnologie investiert. Durch

die neue Sägeanlage für Einzelzuschnitte kön-

nen Sondermaße realisiert werden. „Außerdem

wird eine auf dem Markt einmalige Fertigungslinie

zur Produktion von Unter-, Hoch- und Hängeschränken

installiert“, sagt Geschäftsführerin

Alexandra Robeck. Dazu findet die früher ausgelagerte

Massivholzfertigung wieder im eigenen

Haus statt. „Und durch diese individuelle Fertigungstechnik

können wir nahezu jeden Kundenwunsch

realisieren“, erklärt Robeck.

Als weiteres Messehighlight nennt die Geschäftsführerin

den neuen Point of Sale: Dabei

handelt es sich um einen modernen Beratungsplatz,

bestehend aus einer Werkbank,

zwei Sitzplätzen und einer Hochglanz-Küchenschrankwand.

Dazu können in die Arbeitsplatte

verschiedene Materialmuster integriert und so

dem Kunden direkt präsentiert werden.

Zudem wurden die Modelle Pure und Creativo

erweitert. Bei Creativo handelt es sich um eine

neue Interpretation des Landhausstils, der mit

modernen Elementen wie Edelstahl oder grifflosen

Arbeitsblöcken kombiniert wird. Die komplette

Modellreihe wurde um eine Lackierung in

Hochglanzlack ergänzt. Die Pure-Serie setzt dagegen

auf klare Linien und puristische Gestaltung

und ist dem Bauhaus-Stil angelehnt. Die

Linienführung ist filigran und die Frontstärke

beträgt nur 13 Millimeter. „Nur sehr wenige Hersteller

sind in der Lage, diese Materialien so zu

verarbeiten“, sagt Robeck.

Unmittelbar vor der Hausmesse gab Nieburg

bekannt, dass Michael Wicht den Vertrieb verstärken

wird. Der 42-jährige Betriebswirt soll

das Auslandsgeschäft weiter ausbauen. Wicht

war bereits in führenden Positionen bei Bridgestone

und Berbel tätig und zuletzt vier Jahre als

Exportleiter beim Küchenmöbelhersteller Alno.

www.nieburg.de

Die antwort auf eintönigkeit. Bei Beckermann

geht es bunt zu: Denn das niedersächsische

Unternehmen aus Cappeln bei Oldenburg

setzt auf ein Vier-Farben-Konzept und will mit

Retrofarben das 70er-Jahre-Feeling vermitteln.

So beinhaltet die „Collection 2012“ eine breite

Auswahl an Materialien. Lackausführungen in

Matt, Supermatt und Hochglänzend stehen im

Portfolio, hinzu kommen Erdtöne und die Farbe

Polarweiß. Daneben hält Beckermann eine Serie

an Echtholzfronten bereit – eine Modellfamilie,

die das Thema im klassischen und modernen

Landhausbereich gleichermaßen abdeckt.

Der Mittelpunkt liegt hierbei auf Eichenholz mit

seiner natürlichen Optik. Auffällig ist die eichenfurnierte

Front im roughcut-look – eine

senkrechte Holzmaserung mit einem deutlich

sichtbaren Sägeschnitt im waagerechten Verlauf.

Sämtliche Beckermann-Fronten werden serienmäßig

– ob Schublade, Apotheker- sowie Eckschränke,

Klappen oder Drehtüren – mit einem

softgedämpften Einzugssystem ausgestattet.

www.beckermann.de

68 Küchenplaner 10/11/2013


Für mehr Bewegungsfreiheit. An Schiebetüren

geht in der Küche kein Weg mehr

vorbei. Das bestätigt auch der Bad Oeynhausener

Hersteller Beeck und stattete mehrere

seiner Küchen mit Schiebetürbeschlägen

von Hettich aus. So wurde auch u. a. mit den

„InLine“-Schiebetürbeschlägen dem Trend

zu flächenbündigem Design Rechnung getragen.

Beim Programm „Verona“ sorgt ein

Massivholzrahmen mit furnierter Füllung für

die hochwertige Anmutung. „Rena F“ heißt

das neue Programm mit eleganter Griffleiste.

Fünf neue Glasfarben, die Front Bergfichte

sowie „Arte H“ – eine furnierte Front

mit unterschiedlichen Stärken im 3-D-Effekt

– komplettierten die Neuheiten-Palette.

www.beeck-kuechen.de

Individuellere planungen. Die Ausstellung

von Artego im Messezentrum Kirchlengern,

wo auch Optifit und Art of Kitchens

by Probewa präsent waren, dokumentierte

die erfolgreiche Unternehmensentwicklung

der letzten Jahre. Insbesondere im

qualitativen Bereich gab es weitere Anstrengungen.

So ersetzt künftig Schnittlack

in 11 Farben die Hochglanzfolie. Beim Glaslaminat

wurde der Echtglas-Effekt durch

neue Produktionstechniken weiter perfektioniert.

Im Unibereich stehen jetzt fünfteilige

Fronten in Hochglanz und Supermatt

zur Verfügung. In Sachen Farbe setzt

Artego auf Kaschmir, das vor allem mit rustikalen

Hölzern in Szene gesetzt wurde.

Wertige Paneel- und Regalsysteme sowie

-Boxen in bunten Akzentfarben sind optimal

für eine offene Raumgestaltung geeignet.

www.artego.de

Schiebetüren im Oberschrank. Pronorm

präsentierte „Neue Spielräume für die Küchenplanung“

im unternehmenseigenen

Markus Hillebrand, Vertriebsleiter Artego,

präsentiert das Küchenmodell „Starlight“.

10/11/2013

Ausstellungs- und Kommunikationszentrum

in Vlotho. Man wolle dem Händler mit

einem runden, durchgehenden Sortiment

ein einfaches Handling garantieren, so Udo

Helweg, Verkaufsleiter Deutschland. So ergänzen

bei der Linie Classicline farblich abgestimmte

Aluminium-Rahmentüren die

Fronten mit klassischer Griffleiste. Die Naturfarbpalette

wurde durch den Ton Quarz-

Gold ergänzt. Dazu kommen Echtholzfronten

in fünf Farben, darunter die neuen

Farbtöne Eiche Lehm und Eiche Sepia.

Als technische Highlights präsentierte

Pronorm u. a. neue Beschläge für Hochschrankklappen

oder einen Spülenauszugschrank

mit eingehängtem Abfallsammler-System.

Exklusiv bietet Pronorm ein

multifunktionales Nischenbox-System mit

Tablaren, Haltern und Steckdosen in Aluminium

oder Edelstahl. Einen besonderen

Schwerpunkt legte Pronorm auf das

Thema Schiebetüren. In Zusammenarbeit

mit Hettich wurden unterschiedliche Anwendungen

im Ober-, Hoch- und Unterschrankbereich

gezeigt. Auf den Trend zur

Wohnlichkeit reagiert Pronorm mit 1 cm

starken Designregalen in Farb- oder Holzdekor.

www.pronorm.de

Zeigen, was möglich ist. Maßgeschneiderte

Lösungen mit Manufaktur-Anspruch

– dafür steht Eggersmann. Einige Beispiele

dieser „Unique“-Küchen wurden in

der Ausstellung in Hiddenhausen präsentiert,

etwa ein Modell, das eine Arbeitsplatte

aus wassergestrahltem Nero-Assoluto

mit einer ausdrucksstarken auf Bild

furnierten Eukalyptus-Front kombiniert.

Auch Möbellösungen für den Übergangsbereich

zwischen Küche und Wohnen

können so realisiert werden. Im Bereich

Fronten präsentierte Eggersmann „Vancouver“

in gebürsteter Eiche. In Sachen

Pronorm: Udo Helweg, Verkaufsleiter

Deutschland, zeigt das multifunktionale

Nischenbox-System, ein exklusiver

Pronorm-Artikel.

Filigran und elegant

Mit der Unterbauleuchte

LED Slim-Pad

hat Hera in Anlehnung an die mehrfach für Design- und

Produktqualität prämierte Unterbauleuchte LED L-Pad

eine besonders fi ligrane Lichtlösung entwickelt.

Dank moderner, langlebiger LED-Technik ist mit einem

breiten Abstrahlwinkel von 100° eine optimale Ausleuchtung

der Küchenarbeitsfl äche gewährleistet.

Weitere Details im Überblick:

• 5W Leistung; LED 80 lm/W

• Leuchte 275 lm (Vergleich: 20W Halogen

entspricht 197 lm)

• Gehäusefarben: edelstahloptik und weiß

• Lichtfarben: neutral weiß (ca. 4000K) und

warm weiß (ca. 3000K)

• sehr hohe Lebensdauer von über 30.000h

• Geeignet für Hera-Zubehör LED „Funkdimmer“

zum Dimmen per Funkfernbedienung

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Küchenmöbel

Technik setzt das Unternehmen auf Falttüren mit Pocketbeschlag.

www.eggersmann.de

Fünf neue arbeitsplatten-Dekore. Signia stellte erneut

sein Leitmotto „Kochen, Wohnen, Leben“ in den Mittelpunkt

seiner Ausstellung. Das im vergangenen Jahr erstmals

präsentierte grifflose Programm BLX wurde durch ein neues

Griffprofil, Leisten und eine Muldenfarbe in Alpinweiß erweitert.

„Dadurch ergeben sich völlig neue Front ansichten,

die den Gestaltungsrahmen komplettieren“, erklärt Signia.

Als Neuheiten präsentierte das Löhner Unternehmen ebenfalls

die Metallic-Hochglanzfarben Champagner und Quarzgrau

sowie das Holzdekor Eiche Provence. Daneben stellte

Signia fünf neue Arbeitsplatten-Dekore vor. www.signia.de

ein Schrank für den hochgenuss. Es ist ein Nischenprodukt

das Spaß macht: Jeschny Küchen zeigte auf der

area30 den LivCube in zwei Varianten. Neben der lackierten

Version war die Massivholzausführung im Used Look

neu. In der ungewöhnlichen Schrankidee findet sich alles

wieder, was einen Abend zu einem kulinarischen Hochgenuss

werden lassen kann. Kaffee, Espresso, Cappuccino,

Schokolade, Cantuccini, Rotwein, Whiskey und Cognac. Die

Türen öffnen sich durch ein leichtes Antippen. Die Breite

beträgt 90 cm (geöffnet 180 cm), er ist 205 cm hoch und

65 cm tief. www.jeschny-kuechen.de

Die inneren Werte zählen. Zwei Marken unter einem

Dach – das machte das Unternehmen Warendorf mit dem

neu gestalteten Showroom in Warendorf deutlich. Der Massivholzspezialist

Kornmüller, der von Warendorf übernommen

wurde, sei jetzt in Warendorf zu Hause. Gleichzeitig

bleibe die Produktion und Kompetenz von Kornmüller in

Weistrach erhalten. Mit dem gemeinsamen Aufritt wolle

man dem Händler Sicherheit vermitteln. Warendorf legte

bei den Neuheiten großen Wert auf die Details. Zu den

viel beschworenen inneren Werten gehörten zum Beispiel

Schubladengriffe mit Edelstahleinlagen. Auch die neue

Glasfront „F 18“ wirkt durch die optische Geschlossenheit

von Glas und Frontmaterial sehr hochwertig. Auch ein individuell

zusammenstellbares Nischensystem mit unterschiedlichen

Kombinationsmöglichkeiten gehörte zu den

präsentierten Neuheiten. www.warendorf.eu

Warendorf hat Gut Böckel den Rücken gekehrt und am

Werkssitz in Warendorf einen Showroom eröffnet. Dort

wird auch Kornmüller gezeigt.

Drei Firmen, eine ausstellung. Maßfreiheit, Viefalt,

Qualität und Handarbeit: Das sind die Stichwörter, mit denen

die Küchenmanufaktur Bax wirbt. Zusammen mit V-

Zug und Avetro stellte das Detmolder Unternehmen auf

der area30 aus. „Die drei Firmen passen von ihren Philosophien

einfach zusammen“, sagt Vertriebsleiter Robert

Woelk. Dabei stellte Bax nur kleinere Produktneuheiten

vor. So wurde beispielsweise der Unterflurauszug um die

Ausführung Eiche erweitert. Ahorn, Buche, Nussbaum waren

bereits vorhanden. Der Drei-Schicht-Bereich wurde um

neue Fronten und Rahmen in Erle, Kernbuche und Kernesche

erweitert. www.bax-kuechen.de

Die weiße Front veredeln. Rotpunkt-Geschäftsführer

Heinz-Jürgen Meyer konnte mit dem Verlauf der Messe

ebenfalls zufrieden sein. Zwar zeigte das Unternehmen

auch Farbe, aber hauptsächlich werde die Küche immer

noch in Weiß verkauft. Daher gehe es vor allem darum,

wie man die weiße Front weiter veredeln könne. Das gelingt

dem Unternehmen u. a. mit einer neuen Oberfläche

in Strukturlack sowie der Farbe Icy White. Außerdem präsentierte

Rotpunkt drei Schubkastensys teme: Inox (Metall

mit Seitenführung), Wood (Holz mit Unterflurführung) und

Vinora (Metall mit Unterflurführung). Darüber hinaus gehört

jetzt die eine frontbündige Arbeitsplattentiefe von

65 cm zur Standardausstattung. www.rotpunktkuechen.de

handwerkliche Qualität. Natürlich freut sich zeyko über

jede verkaufte Küche. Doch für Geschäftsführer Andreas

Kress steht fest: „Wir machen lieber eine Küche weniger,

dafür aber alle in bestmöglicher Qualität.“ Und dieser

Anspruch zieht sich durch das komplette Unternehmen und

gilt für das Produkt in allen Facetten: Oberflächen, Möbelkorpus,

Auszüge, Beschläge und Innenausstattungen. Der

Qualitätsanspruch durchwirke aber auch den Service, die

internen Abläufe und die Schulungen in der zeyko Akademie.

Im house4kitchen zeigte das Unternehmen als Highlight

handwerklich hergestellte Oberflächen. Verflüssigter

Beton auf MDF (3 mm) zählt neu dazu, aber auch die bereits

vor drei Jahren präsentierte Küche mit einer Front aufl age

aus verflüssigtem Metall. Rindsleder als Frontmaterial gibt

es ebenfalls. Als durchgehendes Stilelement sorgt die facettierte

Alu-Kante für eine hochwertige Anmutung. Mehr auf

die Marktmitte als das anspruchsvolle Stammsortiment zielt

Rotpunkt: Andreas Wagner, Geschäftsführer Technik (links)

und Heinz-Jürgen Meyer, Geschäftsführer, vor den neuen

Schubkastensystemen.

70 Küchenplaner 10/11/2013


Eine Front mit einer Auflage aus verflüssigtem Beton ist

für Geschäftsführer Andreas Kress (Foto) das Highlight der

diesjährigen zeyko-Ausstellung im house4kitchen.

das neue Angebot zeyko €co. „Damit sprechen wir Kunden

mit einem Budget von ca. 12 000 bis 15 000 Euro an“, so Kress.

Die voluminöse Landhausküche Palazzo in Cocosweiß rundete

die Präsentation stilvoll ab. www.zeyko.de

Best of the Best. Im Hause allmilmö ist man stolz auf

sein Modell Pia. Genau deshalb zeigte es die „Pia“ wie

schon zur Living Kitchen auch im September auf der Küchenmeile.

Allerdings nicht in Erikaviolett, sondern in Caprigrün

und Sonnenblumengelb. „Der Farbvielfalt sind aber

keine Grenzen gesetzt“, sagt Marketing- und Vertriebsleiter

Herbert Rückert: „Dadurch schaffen wir eine gewisse Individualität.“

Das Modell mit seinem minimalistischen Design

und den filigranen Edelstahldekorkanten ist in den

drei Lackvarianten Mattlack, Diamantlack und Hochglanzlack

erhältlich. Stolz ist man bei dem Hersteller auch deshalb

auf das Modell Pia, weil es beim Red Dot Design Award

die Auszeichnung „Best of the Best“ erhielt. Dass eine Designerküche

nicht nur auf einer großzügigen Fläche wirkt,

bewies der Premium-Hersteller auch. Das Modell Pia präsentierte

das Unternehmen in seiner Ausstellung auf dem

Gut Böckel auf acht Quadratmetern. Kleiner Raum, große

Wirkung.

Für das ebenfalls mit dem red dot Design Award ausgezeichnete

Auszugs- und Schubkastensystem a-Box steht

nun das Orga-Set in Eiche naturhell, Metallschwarz und

in Nussbaum furniert zur Verfügung. Die a-Box gibt es in

Marketing- und Vertriebsleiter Herbert Rückert vor dem

allmilmö-Erfolgsmodell Pia in Caprigrün.

kuhlmann-Geschäftsführer Dr. Ewald Barta (Foto links)

und Verkaufsleiter Martin Zbanysek mit der Neuentwicklung

„Multilevel“.

verschiedenen Tiefen und in drei Höhen. Sie kann auch

auf Maß gefertigt werden. Und zwar in Kristallweiß, Metallschwarz,

in Nussbaum furniert und im Edelstahldekor.

www.allmilmoe.de

Um die ecke gedacht. „Der Familienname Kuhlmann

wirkt als Firmenname sehr viel authentischer als die drei

Buchstaben RWK. Auch die Händler bestätigen uns das: Es

ist sehr viel einfacher, eine kuhlmann-Küche zu verkaufen“,

zeigt sich Verkaufsleiter Martin Zbanysek mit der Entwicklung

des Unternehmens nach dem Markenrelaunch zufrieden.

Parallel dazu habe sich auch die „Jette Küche“ positiv

weiterentwickelt. Es sei gelungen, Küchen von „kuhlmann“

als authentisch, emotional und bedürfnisorientiert zu positionieren.

Daher konnte sich das Unternehmen in Ruhe der Weiterentwicklung

von Fronten, Farben und Griffe widmen.

Eine Alternative zu echten Glasfronten sei die Front „Cris“,

die Glaslaminat und Trägermaterial auf 14 mm MDF zu einer

gleichmäßig glänzenden Optik verbindet. Bei den Neuheiten

fiel vor allem der Übereckschrank „Multilevel“ auf. Er verbindet

die Küche mit dem Essraum zu einer Einheit. Platziert

an den Abschluss einer Küchenzeile öffnen sich die Schubkästen

in zwei Richtungen. Drei Auszüge gehen nach vorne

und zwei zur Seite. Dabei wahrt der Schrank die optische Linienführung

ums Eck. Den „schlauen“ Schrank hat sich das

Unternehmen patentieren lassen. www.kuhlmann.de

Unterlagenversand:

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10/11/2013 Küchenplaner 71


Impulse/Produkte

Eleganter Rahmen. Ein minimalistisch geradliniges Design prägt das Boxsystem

Legrabox von Blum. Seine reduzierte Formensprache wurde bereits

mehrfach international ausgezeichnet. Nun steht mit Ambia-Line auch das

passende Inneneinteilungssystem zur Verfügung. Ambia-Line sorgt mit seinen

eleganten Rahmen für formvollendete Ordnung im gesamten Wohnbereich.

Das Inneneinteilungssystem gibt es in zwei Ausführungen: Mit Rahmen

aus pulverbeschichtetem Stahl in verschiedenen Farben oder als Kombination

aus Stahlkomponenten und ausgewählten Holzdekoren. Beide Möglichkeiten

lassen Schubkästen und Innenleben zu einer harmonischen Einheit

verschmelzen. Durchdachte Details wie z. B. die magnetische Anbindung der

Ambia-Line ist einfach und intuitiv in der Handhabung. Ein

Magnet gibt dem Rahmen sicheren Halt an der Rückwand.

Schnell zur Hand. Die Nische zwischen Oberschrank und

Arbeitsplatte ist ein guter Platz, um Utensilien und Kochzubehör

aller Art schnell griffbereit unterzubringen. Bei der neuen

Nischenausstattung „Linero MosaiQ“ von Kesseböhmer funktioniert

das besonders reibungslos. Das modulare System fügt

sich optisch in viele Küchenstile ein und lässt sich auch nachträglich

anbringen. Das horizontale Multifunktionsprofil kann

wahlweise verschraubt oder aufgeklebt werden. In dieses

Profil werden die verschiedenen Funktionselemente einfach

eingehängt. Zur Auswahl stehen

Legrabox, das neue Boxsystem von Blum, überzeugt mit geradliniger,

schlichter Optik und minimalistischem Design. Die

Seitenwände sind gerade mal 12,8 mm schlank.

Stahlrahmen an die Rückwand des Auszugs oder seitlich an andere Rahmen

machen die Innenorganisation einfach und intuitiv in der Handhabung und

universell einsetzbar.

Das Boxsystem Legrabox gibt es in zwei Linien: als Legrabox pure in der

durchgängigen Metallausführung oder als Legrabox free mit großflächigen

Einschubelementen in unterschiedlichen Materialien. Schlanke Seitenwände,

die sowohl innen als auch außen gerade sind, sind charakteristisch für

die klare Formensprache. Edle Materialien wie Aluminium, Edelstahl mit

Antifingerprint oder matter Beschichtung in unterschiedlichen Farben unterstreichen

das elegante Erscheinungsbild. Bei den Zargen kann aus fünf

verschiedenen Höhen ausgewählt werden. Integrierter Bestandteil ist das

individuelle Branding der Zarge – entweder schlicht zurückhaltend oder bewusst

akzentuiert. „Ob Schubkasten oder Innenschubkasten, ob Front- oder

Innenauszug – die neue Lösung ist durchgängig bei vielen Anwendungen im

gesamten Wohnbereich einsetzbar“, betont Blum. www.blum.com

Universalablagen für unterschiedliche Anwendungen – beispielweise

für die Platzierung von Kochbuch oder iPad. Aber

auch spezielle Köcher mit einer zum Anwender hin leicht geneigten

Öffnung für besonders komfortablen Zugriff. Hinzu

kommen Hakenleiste, Messerblock, Tuch- oder Kellenhalter,

Doppel-Rollenhalter mit patentiertem Abrisssystem, Papierrollenhalter

und ein Memoboard. Auf Wunsch lässt sich das

Profil sogar beleuchten. www.kesseboehmer.de

72 kücHEnplanER 10/11/2013

Fotos: Blum


„Schieben lieben“ bei Pronorm: Heinz Hachmeister und

Thorsten Gösling zeigen Anwendungen im Ober-, Hoch- und

Unterschrank.

Möbelhersteller unterstützt. Hettich unterstützt gleich

mehrere Küchenhersteller bei der Präsentation neuer Produkte:

1. mit individualisierten Marketingmaterialien und

2. in der Beratung der Kunden während der Hausmessen. Aus

gutem Grund: „Die Rückmeldungen der Küchenhändler sind

wertvoll für unsere weiteren Produktentwicklungen“, erläutert

der Beschlaghersteller aus Kirchlengern. So setzt Brigitte

Küchen ab sofort auf das Schubkastensystem ArciTech,

und Sensys, das Scharnier mit integrierter Dämpfung, wird

ab den Hausmessen von Nobilia und Häcker montiert. Beide

Küchenhersteller setzen damit auf das gedämpfte, selbsttätige

Schließen der Möbeltür über einen Anzugswinkel von

35 Grad. In einem Produktvergleich zeigt Nobilia während der

Messe die Vorteile moderner Beschlagtechnik: am Beispiel des

Scharniers Sensys und dem Schubkasten Profi +. Anhand der

Gegenüberstellung einer „alten“ und einer neuen Küche wurde

der Entwicklungssprung deutlich, den Nobilia in nur zwei

Jahren Produktentwicklung in seinem Gesamtsortiment umgesetzt

hat. Beide Küchenhersteller werden von Hettich bei

der Vermarktung und Präsentation durch individualisierte

Animationsfi lme sowie Handmodelle für den Vertrieb unterstützt.

Verschiedene Hersteller bringen aktuell zudem mithilfe von

Schiebetüren eine neue Optik und Funktion in ihre Küchen.

So zeigt Pronorm das Thema „Schieben lieben“ in einem zentralen

Bereich der Ausstellung. Drei Küchen wurden dafür mit

den Schiebetürbeschlägen von Hettich ausgestattet: InLine

XL ist das neue Premium-Schiebetürsystem für fl ächenbündige

Fronten. Das einbahnige System SlideLine M erlaubt das

Das Sensys Scharnier mit integrierter Dämpfung bei Nobilia

serienmäßig ohne Mehrpreis in allen Produkten, vorgestellt

von Ulrich Wostbrock.

Nina Hollmann präsentiert das neue ArciTech Schubkastensystem bei

Brigitte Küchen.

Spiel mit off enen und geschlossenen Flächen im Möbel. Der oben laufende

Schiebetürbeschlag SysLine S für einliegende Türen besticht durch seinen

schwebend leichten Lauf und sanften Bewegungskomfort. Außerdem

wurde der Prototyp InLine S präsentiert, der eine designorientierte Lösung

für Küchenoberschränke darstellt. Auch Beeck Küchen und Rotpunkt statten

mehrere Küchen mit Schiebetürbeschlägen aus. So wurde auch bei Beeck

unter anderen mit den InLine Schiebetürbeschlägen dem Trend zu fl ächenbündigem

Design Rechnung getragen. www.hettich.com

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programmierbaren Steuereinheiten und Bedienelementen. Wir legen

unseren Schwerpunkt auf Sicherheit, große Verstellkraft und eine

robuste, zuverlässige Qualität.

10/11/2013 kücHEnplanER 73

Fotos (3): Hettich


Impulse/Produkte

Schlanke Zarge. Wenige Monate nach der Präsentation setzen bereits drei

deutsche Küchenhersteller die elegante Designlösung in ihren Premium-Küchen

ein. Neben den Bestandskunden eggersmann und Rotpunkt Küchen hat sich auch

SieMatic als Neukunde für eine Umstellung auf das Auszugsystem von Grass entschieden.

Vionaro steht für „Minimalismus in Perfektion“. Das kommt an: „Wir

haben uns wegen der geradlinigen und fugenlosen Zarge aus eloxiertem Aluminium

für Vionaro entschieden“, so eggersmann-Geschäftsführer Michael Wunram.

Und SieMatic sieht sich mit seinen hohen Forderungen an Design, Materialität

und Funktion gut aufgehoben, wie Ulrich W. Siekmann, Geschäftsführender Gesellschafter,

erklärt. Diesen Statements schließt sich Rotpunkt Küchen an und

nennt „eine klare Linienführung, ein schlankes Design und eine hohe Funktionalität“

als entscheidende Aspekte. „Dass wir auf der Küchenmeile allein bei drei

Herstellern Vionaro verbaut sehen, erfüllt uns mit großem Stolz“, kommentiert

Grass-Geschäftsführer Ronald Weber die Platzierungen. Vionaro gibt es in Alu

Graphit oder eloxiert. Als Stahl-Variante wird das System ab Anfang 2014 für die

Industrie lieferbar sein. www.grass.at

11 mm Einbautiefe. Dank seines filigranen

Designs in runder Optik erweist sich der Strahler

AR 45-LED von Hera als wahrer Integrationskünstler:

Mit dem nur 50 mm schlanken

Durchmesser sowie der geringen Einbautiefe

von gerade 11 mm findet er auf kleinstem Raum

Platz. Ausgestattet ist der Strahler mit sechs

langlebigen LEDs (500 mW). Und das mit einer

Lichtausbeute von 80 Lumen pro Watt. „Dabei

lässt der Farbwiedergabewert von Ra/CRI > 90

die angestrahlten Objekte in ihrer natürlichen

Farbe erscheinen“, so Hera. Zwei Lichtfarben

sind erhältlich: Warmweiß (ca. 3000 Kelvin)

und Neutralweiß (ca. 4000 Kelvin). Die Lebensdauer

der LEDs gibt Hera mit rund 30 000 Betriebsstunden

an. Und das wartungsfrei. Dies

sei ein wesentlicher Faktor für die Wirtschaftlichkeitsberechnung,

so das Unternehmen.

www.hera-online.de

Minimalistisch: Design-Schubkasten Vionaro von Grass.

libero statt HFO. Als Hailo HFO wurde das automatische Türöffnungssystem

erstmals auf der interzum 2011 präsentiert. HFO steht für

Hands-free open. Inzwischen kam es zu einer Umbenennung. „ Libero“

heißt das System nun – und überzeugt laut Hersteller immer mehr

Küchen studios und Küchennutzer. „Wir freuen uns, dass der ‚Libero‘

so erfolgreich ist“, berichtet Martin Mies, Leiter Hailo Einbautechnik.

Das Unternehmen hat für die Vermarktung ein umfassendes POS-Paket

– bestehend aus Karten, Displays und Flyern – erstellt, das die Kunden

über die Vorteile und Funktionsweise informiert. „Ein Türöffnungssystem

ist im Gegensatz zu einem Abfalltrennsystem nicht selbsterklärend.

Schließlich ist es unsichtbar in den Küchenunterschrank integriert.

Deswegen war es uns wichtig, die Endkunden im Küchenstudio

gezielt auf unsere Neuheit aufmerksam zu machen und auch theoretisch

darzustellen, wie sie im Handumdrehen den Komfort in der Küche

erhöhen können“, ergänzt Frank-Peter Koch, Leiter Marketing. Das

Auswerfersystem der LGA- und TÜV-zertifizierten Öffnungsunterstützung

wird in den Schrankboden hinter der zu öffnenden Tür integriert.

LEDs zeigen an, wo der Küchennutzer die Fußspitze hinhalten muss,

damit sich der Auszug öffnet. Sollte der Strom ausfallen, lässt sich die

Tür manuell öffnen. www.hailo-einbautechnik.de

74 kücHEnplanER 10/11/2013


Ihre Effizienz sorgt für klare Luft.

Ihr Design für frischen Wind.

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Die innovativen Dunstabzugshauben von

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häcker

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• Relaunch der Porsche Küche

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• Innenorganisation Legra­Box

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System „Cube Fashion“

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Eukalyptus

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76 küchenplaner 10/11/2013


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Sensortechnik

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10/11/2013 küchenplaner 77

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* Wir haben ausgewählte Aussteller gefragt: Welches sind Ihre drei wichtigsten Messethemen? In der kommenden

Ausgabe, KÜCHENPLANER 12 / 2013, berichten wir über weitere Neuheiten und Messepräsentationen.

Ebenso online auf www.kuechenplaner­magazin.de.


Markt + Menschen

Fachhandel „rettet“ Küchenmöbelindustrie

Das 1. Halbjahr 2013 hat der deutschen

Küchenmöbelindustrie einen Umsatzrückgang

beschert. Diese vielfach im

Markt geäußerte Vermutung bestätigte

Vorsitzender Stefan Waldenmaier (Leicht-

Küchen) anlässlich der Jahrespressekonferenz

des Verbandes der Deutschen Küchenmöbelindustrie

(VdDK). Nach den

amtlichen Zahlen schloss die deutsche

Küchenmöbelindustrie per 30. 6. 2013 mit

einem leichten Umsatzrückgang von 1,71 %

ab. Während sich das Inlandsgeschäft mit

einem „geradezu marginalen Rückgang

von 0,5 %“ vergleichsweise stabil halten

konnte, brach das Auslandsgeschäft in

Summe geradezu ein: um 7,3 %. Für die

zweite Jahreshälfte erwartet der Verband

indes einen deutlichen Aufschwung.

Die Stabilität des Inlandsgeschäfts

führt Waldenmaier auf die positive Entwicklung

insbesondere im Fachhandel zurück:

„Der Fachhandel hat sich nach unseren

Zahlen deutlich besser entwickelt

als die Großfläche. Von dieser starken

Stellung in der Küchenbranche profitiert

die deutsche Küchenmöbelindustrie nachhaltig.“

Die Ursache sieht der VdDK darin,

dass der klassische Käufer im Fachhandel

nicht so stark auf konjunkturelle

Stimmungsumschwünge reagiert wie der

Kunde in der Großfläche.

Uneinheitlicher export

Zur Situation im Export stellt der Vorsitzende

fest: „Wesentliche Ursache dieser

Rückgänge sind die schlechten Konjunkturaussichten

in drei der vier wichtigsten

Auslandsmärkte der deutschen Küchen-

Berichtete, wie es der Küchenmöbelindustrie

geht: VdDK-Vorsitzender Stefan

Waldenmaier. Währenddessen studiert

Hauptgeschäftsführer Dr. Lucas Heumann

die Unterlagen.

möbelindustrie. So ist der Außenhandel

nach den amtlichen Zahlen sowohl in

Frankreich mit 1,2 % als auch in den Niederlanden

mit 16,0 % und sogar in Österreich

mit 2,3 % rückläufig. Lediglich die

Schweiz mit einem Umsatzzuwachs von

0,9 % hat sich im Konzert der vier wichtigsten

Auslandsmärkte positiv entwickelt.

Dies konnte nicht ohne Auswirkung

bleiben auf die nunmehr vorliegenden

amtlichen Zahlen.“ Positiver stimmen allerdings

die Entwicklungen des Auslandsgeschäfts

nach Russland, dem gesamten

asiatischen Raum, den USA und auch

Großbritannien. Hier belegen die Zahlen

eine deutliche Konjunkturerholung und

eine Stärkung der internationalen Stellung

der deutschen Küchenmöbelindustrie.

„Gerade die Entwicklung in diesen

Regionen ist wichtig“, so Stefan Waldenmaier.

Und weiter: „Wir erwarten in den

nächsten Jahren eine deutliche Verschiebung

der Weltkonjunktur in Richtung

Asien und BRICS-Staaten. Dass die deutsche

Küchenmöbelindustrie hier zugelegt

hat, belegt ihre hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit.“

Besserung in Sicht

Für das 2. Halbjahr 2013 ist die deutsche

Küchenmöbelindustrie etwas optimistischer.

Hier verweist Waldenmaier auf

die Ergebnisse einer internen Auftragsstatistik

des VdDK, die zeitnah die Auftragseingänge

der Branche misst, und an der

nahezu alle relevanten Unternehmen der

deutschen Küchenmöbelindustrie teilnehmen:

„Während wir auch bei den Auftrags-

eingängen im gesamten 1. Halbjahr kumuliert

einen Rückgang von 2,4 % feststellen

mussten, sind die Daten in den Monaten

Juli/August besser. Der Rückgang reduzierte

sich kumuliert auf 2,1 %.“

Der Verband geht davon aus, dass sich

diese Tendenz in den letzten vier Monaten

des Jahres verstärkt. Der VdDK begründet

dies mit der verbesserten Konjunkturerwartung

insbesondere im

Inland und verweist insoweit auf die Konsumklimastudien

der GfK. Diese wirken

sich nach Beobachtungen des Verbandes

regelmäßig mit halbjährlicher Verzögerung

auf die realen Auftragseingänge aus.

Nach Kenntnis des VdDK hatte sich in

den letzten drei Monaten des Jahres 2012

die Konjunkturerwartung der deutschen

Verbraucher deutlich verschlechtert. Im

Dezember erreichte sie einen Wert von

- 17,9 Punkten.

Stefan Waldenmaier: „Die verschlechterte

Konjunkturentwicklung im letzten

Quartal 2012 spiegelt sich in den Rückgängen

der Auftragseingänge im 1. Halbjahr

2013 wider. Seit Frühjahr 2013 ist

die Konjunkturerwartung laut GfK allerdings

wieder steigend. Im Juli 2013 hat sie

einen Wert von + 4,3 erreicht – auch der

Index der Einkommenserwartung und

der Anschaffungsneigung erreichen Spitzenwerte.

Spätestens im letzten Quartal

2013 dürfte sich dies positiv auf die Gesamtkonjunktur

auswirken. Zum Jahresende

geht der VdDK von einer schwarzen

Null aus.

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78 küchenplaner 10/11/2013

Foto: André Nattermann, area30


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Markt + Menschen

artego verabschiedet sich

von zerlegter Ware

Eine erfolgreiche Entwicklung mit einer Umsatzsteigerung

um 11,63 % auf jetzt 30,4 Mio. Euro meldet die artego

Küchen GmbH & Co. KG, Bad Oeynhausen. Und zwar

für das jetzt abgeschlossene Geschäftsjahr 2012/2013.

Der Exportanteil liegt bei 20 %, die Zahl der Mitarbeiter

beträgt 96. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

gibt das Unternehmen mit 952 000 Euro an. Dies

entspräche im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von

etwa 250 %.

Der Küchenmöbelhersteller hatte 2011 von Hobby

Küchen GmbH & Co. KG in artego Küchen GmbH &

Co. KG umfirmiert. Damit sollte auch die Neuausrichtung

des Produktportfolios dokumentiert werden: von

zerlegter in aufgebaute Ware. Bereits seit 2004 werden

auch fertigt montierte Küchenschränke produziert und

geliefert. Inzwischen, so Markus Hillebrand, Vertriebsleiter

und Mitgesellschafter des Unternehmens, sei

die Umstellung auf aufgebaute Küchen vollzogen. Der

Umsatzanteil an zerlegter Ware betrage derzeit noch

knapp 10 %.

Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 2013/2014

will sich artego komplett vom Produktbereich „Zerlegtküche“

trennen. Die entsprechenden Kunden des Unternehmens

wurden bereits informiert. Die zwangsläufig

damit verbundenen Umsatzeinbußen nimmt das Unternehmen

einer Mitteilung zufolge bewusst in Kauf. Gleichzeitig

zeigen sich die Verantwortlichen zuversichtlich,

den Umsatzanteil der aufgebauten Ware weiter ausbauen

zu können. Und das bei einer Produkt-Positionierung im

Preissegment zwischen 2000 und 6000 Euro.

Seit 2010 hat das Unternehmen rund 2,5 Mio. Euro investiert.

Zumeist in die Produktion. So wurde unter anderem

eine zusätzliche Montagelinie in Betrieb genommen,

mit deren Hilfe die Fertigungskapazität von artego

um 50 % erweitert werden konnte. Hillebrand: „Damit

können wir auch größere Projekte umsetzen.“ Aktuell

arbeitet das Unternehmen im Zwei-Schichtbetrieb. „Wir

sind uns bewusst, dass wir in keinem Fall schlechter

als unsere größeren Mitbewerber sein dürfen“, betont

Markus Hillebrand, „sondern schneller und besser.“

Das Unternehmen ist in Besitz von sieben Gesellschaftern.

Kerstin Otzen (geb. Meinert) und Frank

Meinert halten jeweils 24,5 %. Weitere Inhaber mit jeweils

11,2 % sind Jürgen Drescher, Wilfried Kröger, Uwe

Feistel und Oliver Gößling. Markus Hillebrand ist mit

6,2 % beteiligt.

www.artego-kuechen.de

Verbraucher sind mit dem Miele-Kundendienst rundum zufrieden.

In der breit angelegten Umfrage „Kundenmonitor Deutschland“

erlangte der Miele-Service den ersten Platz. Mit der Benotung 1,88

liegt Miele deutlich über dem Branchendurchschnitt (Note 2,05).

Miele: Kundendienst erhält Note 1,88

Bereits zum 18. Mal haben Deutschlands Verbraucher den

Miele-Kundendienst zum besten der Branche gewählt. In der großangelegten

Vergleichsstudie Kundenmonitor Deutschland 2013

gaben die Verbraucher Miele dabei die Durchschnittsnote von

1,88 (beim letzten Mal 2,05). „Damit liegt Miele deutlich über der

Durchschnittsnote von 2,05 aller getesteten Kundendienste“, meldet

das Unternehmen.

Bei der Umfrage konnten die Befragten ihre Bewertung auf der

5er-Skala von 1 (= vollkommen zufrieden) bis 5 (= unzufrieden) abgeben.

Von den Befragten, die einen Miele-Kundendienst beauftragt

hatten, gaben 73 Prozent der Befragten an, „vollkommen zufrieden“

oder „sehr zufrieden“ gewesen zu sein. 24 Prozent waren

„zufrieden“, nur zwei Prozent „weniger zufrieden“. Der Prozentsatz

der unzufriedenen Kunden lag bei einem Prozent. Beste Noten

konnte Miele auch bei der Frage nach der Wiederwahl (1,29)

und der Weiterempfehlung (1,81) des Hersteller-Kundendienstes

erzielen. „Für Miele ist dieses herausragende Abschneiden beim

Kundenmonitor Deutschland eine besondere Auszeichnung und

zugleich ein Vertrauensbeweis“, erklärt der Geschäftsführende

Gesellschafter Dr. Markus Miele.

www.miele.de

80 küchenplaner 10/11/2013

Foto: Miele


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Herausgeber

Dipl.-Kfm. Christopher Strobel, Verleger

Redaktion

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Sybille Hilgert (sy)

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STROBEL PrePress & Media, Postfach 56 54, 59806 Arnsberg,

E-Mail: datenannahme@strobel-verlag.de

Herstellung

Siegbert Hahne

Layout

Catrin Dellmann

Druck (Lieferadresse für Beihefter und Beilagen)

Griebsch & Rochol Druck GmbH & Co. KG

Gabelsbergerstraße 1 (Gewerbepark Rhynern) 59069 Hamm

Veröffentlichungen

Zum Abdruck angenommene Beiträge, Manuskripte und Bilder,

einschließlich der Negative, gehen mit Ablieferung in das

Eigen tum des Verlages über. Damit erhält er gleichzeitig im

Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen das Veröffentlichungs-

und Verarbeitungsrecht. Der Autor räumt dem Verlag das

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Film, Rundfunk, Datenbanken, Telekommunikations- und

Datennetzen (z. B. Online-Dienste) sowie auf Datenträgern (z. B.

CD-ROM), Diskette usw. ungeachtet der Übertragungs-, Träger-

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und Redaktion keine Gewähr.

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Sofern Sie Artikel aus „KÜCHENPLANER“ in Ihren internen

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oder unter Telefon 030 284930, PMG Presse-Monitor GmbH.

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind

urheberrechtlich geschützt.

ISSN 0722-9917

Mitglied bei:

Arbeitsgemeinschaft

Die Moderne Küche e.V.

Informationsgemeinschaft zur Feststellung

der Verbreitung von Werbeträgern

10/11/2013 küchenplaner 81


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