warsteiner - Herzlich willkommen auf der Internetseite des FKW Verlag

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warsteiner - Herzlich willkommen auf der Internetseite des FKW Verlag

warsteiner 1


IMPRESSUM

warsteiner

20. Jahrgang, erscheint bei:

F.K.W. – Fachverlag für

Kommunikation und

Werbung GmbH

Nelmannwall 4 | 59494 Soest

Tel: 02921 – 36090

Fax: 02921 – 360929

Email: info@fkwverlag.com

Herausgeber: R. Deparade

Druck: Senefelder Misset

Erscheinung: monatlich

Verbreitungsgebiet:

Raum Warstein -

Haushaltsverteilung und über

70 Auslagestellen.

Erfüllungsort: Soest. Abdruck

von Veranstaltungshinweisen

kostenlos, jedoch ohne Gewähr.

Für unverlangt eingeschickte Manuskripte

und Fotos wird keine

Haftung übernommen. Von uns

gestaltete Anzeigen sind urheberrechtlich

geschützt und dürfen

nur mit unserer ausdrücklichen

schriftlichen Genehmigung

weiterverwendet werden.

Auflage: 13.500

Titel: Spektakel am Himmel und

am Boden: Die WIM findet vom 31.

August bis 8. September statt.

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

sind Sie mit dem Sommer zufrieden? Denken Sie eher an die Regenschauer im Juli oder die

heißesten Tage des Jahres im August? Wie so oft im Leben kann es eine Generalantwort nicht

geben, dafür klaffen Vorstellungen und Wünsche viel zu weit auseinander.

Haken wir also das Wetter der vergangenen Wochen und Monate einfach ab, ändern können

wir es sowieso nicht mehr. Es wird eingehen in Statistiken und Aufzeichnungen, möglicherweise

in der Betrachtung Rückwirkungen auf Erderwärmung oder Klimaveränderung bieten,

wenngleich Aussagen dazu nicht an Gefühlen oder gefühlten Temperaturen festzumachen

sind, auch nicht an subjektiven Erinnerungen.

Interessante Aufzeichnungen liefert der Deutsche Wetterdienst: Immer wieder taucht bei den

höchsten Temperaturen der August des Jahres 2003 auf, in der heimischen Region kletterte

das Thermometer am 12. August auf 37, 5 Grad, selbst am Kahlen Asten ging es mit 31,3

Grad Celsius ungewöhnlich warm zu. Das ist nichts im Vergleich zu den Hitzewallungen des

Jahres 1923 in Libyen, dort wurden im August 57,3 Grad gemessen.

Nach dem Sommer kommt der Winter. Der scheint in der Region insbesondere im Jahre 1942

sehr kalt gewesen zu sein, Ende Januar wurden minus 30 Grad gemessen, den Rekord hält

eine unbewohnte Einöde in der Antarktis, wo am 21. Juli 1983 Temperaturen von minus 89,2

Grad dokumentiert wurden. Bliebe noch der Blick in die Zukunft: Wie wird es im kommenden

Winter? Wer mag, kann den Bauernregeln vertrauen. „Genauso wie der Juli war, wird

nächstes Jahr der Januar“, heißt es dort. Mit einer Wahrscheinlichkeit von immerhin 60 Prozent

folgt nach einem warmen Jakobitag (25. Juli) ein durchschnittlich zu kalter Januar. Der

war in diesem Jahr schon fast heiß, ziehen Sie sich also im Januar warm an oder kontrollieren

Sie in den nächsten Wochen mit Beobachtungen in der Natur. „Ist der Nussbaum früchteschwer,

kommt ein harter Winter her“, heißt eine Bauernregel,, Falls Sie keinen Nussbaum

zur Hand haben, könnte der Birnbaum weiterhelfen: „Sitzen die Birnen fest am Stiel, bringt

der Winter Kälte viel“. Viel Vergnügen bei der Kontrolle, einen schönen Herbst wünscht das

Team vom WARSTEINER!

Montgolfiade vom Logenplatz erleben

3 x 2 Karten für den VIP-Club Happy-Ballooning zu gewinnen

Erleben Sie die 22. Warsteiner

Internationale Montgolfiade

von einem Logenplatz

aus.

In Kooperation mit der

Warsteiner Brauerei verlosen

wir 3 x 2 Eintrittskarten für

den VIP-Club Happy-Ballooning.

Am Samstag, 8. September

2012, freuen sich die

Organisatoren von Deutschlands

größter Ballonfiesta,

Sie im Festzelt ab 14.30 Uhr

begrüßen zu dürfen.

Im VIP-Club der Warsteiner

Internationalen Montgolfiade

(WIM) sind Sie mitten im

Geschehen und erleben das

Aufrüsten der Ballone, den

Massenstart sowie das Night-

Glow hautnah mit. Im An-

Genießem Sie die WIM vom Logenplatz im VIP-Club.

schluss an das Tagesprogramm

steigt die „After Ballooning

Party“ im Festzelt.

Dieses hautnahe Erlebnis

sollten Sie sich nicht entgehen

lassen. Die Teilnahmebe-

dingungen finden Sie im Internet

unter der Adresse

www.fkwverlag.com .


„Auch das Drumherum ist einmalig“

Montgolfiade lockt vom 31. August bis 8. September

Wenn sich Katze und Fuchs

am Himmel begrüßen, wenn

das Brandenburger Tor

plötzlich über Warstein

schwebt, wenn die Eisenbahn

durch die Luft fährt und wenn

sich Ballone im Mondschein

und im Takte der Musik

leicht hin und her bewegen –

dann kann nur Montgolfiade

in Warstein sein. Das farbenfrohe

Ballonspektakel findet

in diesem Jahr vom 31. August

bis zum 8. September

statt.

Die Warsteiner Internationale

Montgolfiade (WIM) geht

in diesem Jahr bereits zum

22. Mal an den Start und mit

ihr rund 1.200 Piloten und

Crewmitglieder. Bis zu

200.000 Besucher, die das

Schauspiel aus nächster Näher

erleben wollen, werden

zur größten jährlich stattfindenden

Ballonfiesta Europas

auch diesmal in Warstein erwartet.

Und ein Erlebnis ist die

Montgolfiade nicht nur für

die Besucher. „Wir starten

jedes Jahr bei der WIM. Die

Organisation und das Drumherum

sind einmalig“, meint

Thomas Siebel, Ballonpilot

aus Freudenberg, der von

Albuquerque über Sint Niklaas

bis nach Warstein

bereits alle größeren Ballonfiestas

besucht hat.

Die Montgolfiade ist aber

nicht nur ein Spektakel am

Himmel, sondern auch am

Boden. „Neben den farbenprächtigen

Ballonstarts bietet

die WIM ein spektakuläres

Rahmenprogramm für Groß

und Klein“, erklärt Hermann

Löser, Geschäftsführer der

Warsteiner International

Montgolfiade GmbH. Als erfahrener

Ballonpilot und Mitorganisator

der Veranstaltung

weiß er: „Vor allem die zahlreichen

Sonderformen, die

hier an den Start gehen, sorgen

bei den Besuchern für

Aufsehen.“ In Warstein werden

in diesem Jahr wieder

zwanzig fantasievolle Heißlüfter

wie der Action Man,

die Sonnenblume oder auch

das Brandenburger Tor die

Massen begeistern. Deutschlandweit

sind nur 30 dieser

Special Shapes zugelassen.

„Außerdem haben wir bestimmt

noch die ein oder andere

Sonderform aus dem

Ausland zu Gast, die erstmals

den Sauerländer Himmel erobern

wird“, so Löser.

Bei der WIM startet das Ballon-Massenstart-Spektakel

zweimal täglich: morgens um

6.30 Uhr und abends gegen

17.30 Uhr werden die riesigen,

bis zu sechsfamilienhausgroßen

Stoffhüllen mit

heißer Luft gefüllt. Dann

steigen auf dem Montgolfiadegelände

in Warstein bis zu

200 Heißlüfter gleichzeitig in

Fortsetzung Seite 6

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Fortsetzung

den Himmel. Bei den abendlichen

Night-Glows werden

in der Dämmerung alle am

Boden stehenden Ballonhüllen

zum Glühen gebracht. Zu

Rock- und Pop-Klassikern

wiegen sich die im Takt aufleuchtenden

Stoffhüllen

leicht im Abendwind und ziehen

Jung und Alt in ihren

Bann.

Eine Besonderheit der WIM

sind die alljährlich stattfindenden

Ballonwettkämpfe.

Das „Long Distance Race“

bietet Spannung pur. Früh

morgens steigen die Ballone

auf, um sich ein atemberaubendes

Rennen am Sauerländer

Himmel zu liefern. Und

auch die Damen der Ballönerszene

wollen nicht hinten

anstehen. Die Pilotinnen treten

beim „Ladies Cup“

gegeneinander an. Auch bei

ihnen heißt es: Wer einem

ausgelegten Zielkreuz am

nächsten kommt, darf sich

den Siegerpokal abholen.

Außergewöhnlich still ist es

unter den Zuschauern, wenn

beim Paraballooning die Fallschirmspringer

aus dem Korb

springen, ihr Ziel fest im

Blick haben, und mit hoher

Geschwindigkeit auf das auf

dem Montgiolfiade-Startgelände

markierte rote Kreuz

auf der Erde zurasen. Landen

sie nah an der Markierung

oder gar auf ihr, jubeln die

Besucher ihnen voller Begeisterung

zu.

Auch die Kleinen kommen

bei der WIM voll auf ihre

Kosten: Bei Ballonschnupperkursen

für Schulklassen

und den täglichen Besichtigungen

einer Ballonhülle erfahren

Schüler und ballonsportinteressierte

Kinder alles

über den Stoff aus dem

Ballonfahrerträume sind. Pi-

Früh am Morgen und am Abend steigen die Ballone in den

Himmer auf, sofern das Wetter es zulässt.

loten erklären die Technik des

Ballons und jeder, der noch

mehr zu den bunten Stoffriesen

oder zum Erlebnis Ballonfahren

wissen will, kann

den Experten Löcher in den

Bauch fragen.

Wer lieber mit beiden Beinen

am Boden bleibt, kann sich

auf viele Attraktionen auf

dem Gelände freuen. Karussells,

Schlemmerstände und

das Festzelt bieten Unterhaltung

für Groß und Klein. Der

einmalige Blick auf die unzähligen

bunten und fantasievollen

Ballone ist auch von

der Basis aus einen Besuch

wert.

Wer selbst einmal Ballon fahren

möchte, kann sich bei der

WIM diesen Traum erfüllen.

Morgens (6.30 Uhr) und

abends (17.30 Uhr) haben

Besucher die Möglichkeit, in

einem Heißluftballon (189

Euro pro Person) oder einem

Luftschiff (129 Euro pro

Person, nur abends) mitzufahren.

Wer sich den faszinierenden

Blick von oben auf

das Sauerland und die Soester

Börde nicht entgehen lassen

möchte, kann sich vorab

bei der Mitfahrerzentrale unter

02902/ 88-1400 einen

Platz reservieren.

Dann ist man hautnah dabei,

wenn die bunten Stoffriesen

aufgerüstet werden und packt

selbst mit an, wenn der Korb

bereitgestellt und die Hülle

aufgeblasen wird. Nach der

sicheren Landung darf die

Taufe natürlich nicht fehlen:

Nach alter Ballonfahrer-Tradition

werden Sie, wenn Sie

zum ersten Mal in einem Ballon

den Himmel erobert haben,

mit Erde, Feuer und

kühlem Warsteiner Premium

Verum in den Adelsstand der

Ballonfahrer erhoben.

Schon ein fester Bestandteil der Montgolfiade: Der Orient-

Express hebt ab.

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Das Programm der Montgolfiade im Überblick

Freitag, 31. August

Familienspaß mit Hubschrauberrundflügen,Kirmestrubel,

Info-Ständen,

Gleitschirm- und Drachenflügen,

und vieles mehr, ab

16 Uhr

Bundeswehr-Ausstellung,

ab 16 Uhr

Feierliche Eröffnung, 18

Uhr

Paraballooning-Wettbewerb,

19 Uhr

After-Ballooning-Party mit

der Live-Band Deluxe, 19.30

Uhr

Night-Glow, Glühen der

Ballone, ca. 22 Uhr

Samstag, 1. September

Morgenstart, ab 6.30 Uhr

Paraballooning-Wettbewerb,

7 Uhr

Pin-Tauschbörse, 11 bis 14

Uhr

WIM-Lörmecketurmlauf,

11 Uhr

Familienspaß, ab 14 Uhr

Bundeswehr-Ausstellung,

ab 14 Uhr

Besichtigung einer Ballonhülle

von innen, 15 - 16 Uhr

Abendstart, ab 17.30 Uhr

Paraballooning-Wettbewerb,

19 Uhr

After Ballooning Party mit

der Live-Band Cocktail,

19.30 Uhr

Night-Glow, ca. 22 Uhr,

anschließend Feuerwerk

Sonntag, 2. September

Morgenstart, ab 6.30 Uhr

Paraballooning-Wettbewerb,

7 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag in

der Innenstadt, 13 bis 18 Uhr

Familienspaß, ab 14 Uhr

Ballon am Kran (wetterabhängig),

ab 14 Uhr

Bundeswehr-Ausstellung,

ab 14 Uhr

Besichtigung einer Ballonhülle

von innen, 15 - 16 Uhr

Abendstart, ab 17.30 Uhr

After Ballooning Party mit

DJ, 19.30 Uhr

Montag, 3. September

Long-Distance-Race, 6.30

Uhr

Morgenstart, ab 6.30 Uhr

Familienspaß, ab 16 Uhr

Bundeswehr-Ausstellung,

ab 16 Uhr

Abendstart, ab 17.30 Uhr

After Ballooning Party mit

DJ, 19.30 Uhr

Dienstag, 4. September

Ladies-Cup, Wettfahrt der

Pilotinnen, 6.30 Uhr

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Viel Spaß

beider WIM

2012

Immer ein Hingucker bei der WIM: die Sonderformen.

Fortsetzung Programm

Morgenstart, ab 6.30 Uhr

Familienspaß, ab 16 Uhr

Bundeswehr-Ausstellung,

ab 16 Uhr

Abendstart, ab 17.30 Uhr

After Ballooning Party mit

DJ, 19.30 Uhr

Mittwoch, 5. September

Morgenstart, ab 6.30 Uhr

Außenstart vom Flughafen

Paderborn, ab 7 Uhr

Familienspaß, ab 16 Uhr

Bundeswehr-Ausstellung,

ab 16 Uhr

Abendstart, ab 17.30 Uhr

After Ballooning Party mit

der Live-Band Nightshift,

19.30 Uhr

Night-Glow, ca. 22 Uhr

Donnerstag, 6. September

Morgenstart, ab 6.30 Uhr

Familienspaß, ab 16 Uhr

Bundeswehr-Ausstellung,

ab 16 Uhr

Abendstart, ab 17.30 Uhr

After Ballooning Party mit

der Live-Band Rosa, 19.30

Uhr

Freitag, 7. September

Morgenstart, ab 6.30 Uhr

Familienspaß, ab 16 Uhr

Bundeswehr-Ausstellung,

ab 16 Uhr

Familientag mit Attraktionen

für Groß und Klein, ab

16 Uhr

Abendstart, ab 17.30 Uhr

After Ballooning Party mit

der Live-Band Rosa, 19.30

Uhr

Night-Glow, ca. 22 Uhr

Samstag, 8. September

Morgenstart, ab 6.30 Uhr

Pin-Tauschbörse, 11 bis 14

Uhr

Familientag, ab 14 Uhr

Drachenfestival und große

Modellballon-Präsentation,

ab 14 Uhr

Familienspaß, ab 14 Uhr

Gleitschirm- und Drachenflüge,

ab 14 Uhr

Bundeswehr-Ausstellung,

ab 14 Uhr

Ballon am Kran (wetterabhängig),

ab 14 Uhr

Besichtigung einer Ballonhülle

von innen, 15 bis 16

Uhr

Abendstart, ab 17.30 Uhr

After Ballooning Party mit

der Live-Band Supreme,

19.30 Uhr

Night-Glow, ca. 22 Uhr,

anschließend Abschluss-Feuerwerk

Kammerchor Vox Humana feiert 25. Geburtstag

Jubiläumskonzert am 29. September in der Elisabethkirche

Der Warsteiner Kammerchor

feiert sein 25-jähriges

Bestehen. Am Samstag, 29.

September, findet um 17 Uhr

in der Elisabethkirche auf

dem LWL-Gelände ein Jubiläumskonzert

statt.

Dabei wird Vox Humana ein

klassisches Sakralprogramm

auflegen und quasi ein „Best

of“ der Lieblingsstücke des

Chors präsentieren.

Dazu zählen Werke in vierbis

achtstimmiger Besetzung

aus den Bereichen Barock,

Romantik und 20. Jahrhundert.

Das Spektrum reicht

dabei von Bach über Mendelssohn

bis Wilson. Die Stücke

werden überwiegend acapella

vorgetragen.

Anschließend lädt der Jubelchor

die Zuhörer in den Festsaal

des LWL ein. Auf dem

Weg dahin, werden die Gäste

mit romantischen Volksliedern

begleitet. Im Festsaal

gibt es dann noch ein besonderes

Chorwerk: Die Vertonung

und Inszenierung einer

Marktszene in London um

1600 von Orlando Gibbs.

Danch folgt der Festakt mit

Ehrungen und Gratulanten.

Der Eintritt ist frei.

Rückblick: Vor 25 Jahren

gründete sich der Chor Vox

Humana. 30 Sängerinnen und

Sänger formieren einen

Klangkörper, der im Vierteljahrhundert

seines Bestehens

zu einem festen Begriff in der

heimischen Chorszene geworden

ist. Der erste kleine

Kreis, gegründet von Chorleiter

Heinz-Helmut Schulte,

Die Sängerinnen und Sänger des Chors Vox Humana proben schon fleißig für das

Jubiläumskonzert am 29. September.

wollte experimentell und innovativ

andere Wege ausprobieren,

die das Chorsingen

attraktiv machen. Dazu zählten

Workshops, Allianzen mit

anderen Chören und neue

Methoden für das Üben nach

der Probe zu Hause.

Durch diese Herausforderungen

war eines der ersten größeren

Werke gleich zu Beginn

der „Messias“ von Händel.

Bald danach vergrößerte sich

die Besetzung des Chors

durch wachsendes Interesse

und wurde zu einem Garant

für kontinuierliche Planung

von Werken der klassischen

Chorliteratur.

Dabei wurde die sakrale Musik

zum Schwerpunkt, bedingt

durch die Ausbildung

des Chorleiters. Durch die

Motivation der Eigenverantwortung

legte der neue Chor

ein straffes Pensum von Kon-

zerten in den ersten Jahren

vor, die eingebunden waren

in das Programm der Warsteiner

Konzert- und Orgelwochen

in den Jahren 1988

bis 1998.

Danach wandte sich Vox Humana

dem Leistungssingen

des Deutschen Chorverbands

zu und konnte zwei Mal den

Titel Meisterchor im CV

NRW erringen (2001 und

2006). Auf der Skala der

weltlichen Chorliteratur war

das Highlight die Aufführung

der Carmina Burana von Carl

Orff in 2003, anlässlich des

25-jährigen Bestehens der

städtischen Musikschule

Warstein.

Zum 20-jährigen Chorbestehen

wurde die kreolische

Messe, „Misa criolla“ von

Ariel Ramirez, gemeinsam

mit dem chilenischen Solotenor

Jorge Escobar drei Mal

in Originalsprache aufgeführt.

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Vorträge der Chefärzte

Hochmoderne Medizin, wohnortnahe Versorgung für Warstein,

Rüthen und Anröchte sowie kompetente persönliche Betreuung in

familiärer Atmosphäre sind die Zutaten für das Erfolgsrezept des

Krankenhauses Maria Hilf in Warstein. Das Krankenhaus ist

wieder absolut wettbewerbsfähig und für die Zukunft gut aufgestellt.

Nach wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat das Krankenhaus

mit der Ausweitung des Leistungsangebots genau den richtigen

Weg beschritten. Neue Behandlungsangebote und eine hoch qualifizierte

moderne medizinische Versorgung sorgen dafür, dass

die Menschen in Warstein und Umgebung Vertrauen in die Leistungskraft

des Krankenhauses haben, wie steigende Patientenzahlen

belegen „Die wohnortnahe Versorgung für Warstein,

Rüthen und Anröchte ist uns ganz wichtig“, betont Prokurist

Klaus Wohlmeiner. Diese wird auch durch die eigenständigen

Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Warstein

und Anröchte gewährleistet.

Es hat sich in den vergangenen beiden Jahren viel getan im

Krankenhaus Maria Hilf, sowohl im personellen als auch im

strukturellen Bereich. Damit sich die Menschen davon ein

Bild machen und einen Blick hinter die Kulissen werfen

können, lädt das Krankenhaus am 7. und 8. September zum

„Family & Friends Day“ ein.

Während am Freitag, 7. September, die Familienmitglieder

der Klinik-Belegschaft von 15 bis 17 Uhr die Arbeitsplätze

besichtigen können, findet am Samstag, 8. September, von

10 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Dabei warten

interessante Einblicke auf die Besucher, die sie so sonst nicht

bekommen. So kann beispielsweise einer der drei OP-Säle

besichtigt werden. Die Anästhesie und das OP-Team demonstrieren

beispielhaft unterschiedliche Operationen und

erläutern die Operationsverfahren sowie die Abläufe bei einer

OP. Die Endoskopie veranschaulicht wie Magen- und

Darmuntersuchungen mit hochauflösender Technik vorgenommen

werden. Nicht weniger interessant ist ein Blick in

die neu eingerichtete Zentralsterilisation mit ihren hoch modernen

und effizienten Sterilisationsverfahren.

Die geburtshilfliche Abteilung öffnet den Kreißsaal und die

Geriatrie innerhalb der Inneren Medizin zeigt ihre Behandlungsmethoden

und gibt wertvolle Informationen. In der

Röntgenabteilung kann modernste digitale Technik bewundert

werden. Ein Blick in die neu renovierte und moderne

Großküche darf natürlich nicht fehlen.

Am Tag der offenen Tür kann auch ein Blick in einen hochmodernen

OP-Saal geworfen werden. (Foto: Th. Zimmermann)

Keime haben in der neu eingerichteten

Zentralsterilisation keine Chance.

10 Uhr: Geriatrische Behandlung und Früh-

Außerdem werden im Krankenhaus zwei begehbare Organmo-

Auch der Storch schaut mal im Kreißsaal und der

rehabilitation im Maria Hilf, Herr Chacko

delle vom Herzen und vom Darm aufgestellt und in der Zentralen

Beim Tag der offenen Tür werden zwei begehbare

Säuglingsstation vorbei.

11 Uhr: Wenn das Herz nicht mehr so will –

Aufnahme und der chirurgischen Ambulanz wird eine Puppen- Organmodelle ausgestellt (Foto: www.organmodelle.de)

High-Tech-Herzschrittmacher im Maria Hilf,

Herr Dr. Cramer

und Teddy-Ambulanz für die kleinen Besucher eingerichtet.

12 Uhr: Schlaganfallbehandlung im Maria Hilf,

Zudem präsentieren die beiden Medizinischen Versorgungszen-

Herr Dr. Minwegen

tren Warstein und Anröchte ihr Leistungsprofil und auch die

13 Uhr: Darmkrebs/Darmerkrankungen – Früh-

katholische und evangelische Seelsorge sowie der Warsteiner Hoserkennung

und Therapie, Herr Humpert

pizkreis stellen sich nach ihrer Neuorganisation den Besuchern

14 Uhr: Proktologie (Enddarmerkrankungen) –

vor. Zudem sind auch die Kooperationspartner des Krankenhau-

neue OP- und Therapieverfahren,

ses vor Ort: Die Physiotherapiepraxis Kunze/Mimberg, die Ergo-

Herr Dr. Houben

therapie-Praxis Mies und die logopädische Praxis Tisch informie-

15 Uhr: Arthrose im Hüft- oder Kniegelenk –

ren über ihre Fachbereiche und beantworten gern die Fragen der

benötige ich ein neues Gelenk?,

Besucher. Darüber hinaus gibt es eine Reihe interessanter Vorträge

Herr Dr. Hacker

16 Uhr: Schmerzfreies Krankenhaus – moderne

(siehe Kasten links).

Narkoseverfahren und Schmerzbehandlung,

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Besucher beim Tag der

12 warsteiner

Herr Schumacher

offenen Tür gesorgt!

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„Der neue Anzug sitzt ja wie angegossen.“ Über so

ein Kompliment freut sich jeder. Viel wichtiger als

bei Kleidung ist die Passgenauigkeit allerdings bei

künstlichen Hüftgelenken. Hier geht es nicht um

die Optik, sondern um das Wohlergehen des Patienten.

Um im Bild zu bleiben, gab es Hüftprothesen

allerdings lange Zeit nur „von der Stange“. Durch

eine neuartige Methode sind jetzt aber auch Maßanfertigungen,

die sich optimal den anatomischen

Gegebenheiten des Patienten anpassen, möglich.

„Bei dieser Methode wird die Prothese dem Knochen

angepasst und nicht umgekehrt. Bislang wurde

nur wenig Rücksicht auf die anatomischen Gegebenheiten

genommen“, erläutert Dr. Stefan Dragulescu,

der gemeinsam mit Daniel Rovers und Hans Jürgen

Michel die Fachübergreifende Gemeinschaftspraxis

für Orthopädie und Chirurgie in Soest führt.

Möglich wird dies durch eine computertomographische

Untersuchung des Knochens. Anhand

der dreidimensionalen Bilder lassen sich

exakte Rückschlüsse auf den Zustand und die

individuellen Gegebenheiten des Knochens ziehen.

„So erkennen wir, ob eine Standard-Prothese

problemlos einsetzbar ist oder ob sie individuell

für den Patienten angefertigt werden

muss“, erklärt Dr. Dragulescu. Ist eine individuelle,

maßgefertigte Prothese nötig, wird diese

vom Computer genau berechnet. „Das ist dann

ein absolutes Einzelstück und passt nur für diesen

einen Patienten“, so Dr. Dragulescu.

Für den Patienten bietet diese Methode natürlich

erhebliche Vorteile und erspart auch spätere Komplikationen.

So entsteht beispielsweise keine Differenz

in der Beinlänge und es wird, ähnlich wie

bei Kurzschaftprothesen, weniger Metall in den

Knochen eingeführt. „Eine sehr schonende Methode“,

so Dr. Dragulescu. Die Kosten werden

übrigens von der Krankenkasse übernommen.

Dennoch gilt in der Fachübergreifenden Praxis

für Orthopädie und Chirurgie nach wie vor der

Grundsatz „Gelenkerhalt vor Gelenkersatz“.

Gute Ergebnisse werden dabei mit der Knorpelschutztherapie,

bei der Eigenblut in die Gelenke

injiziert wird, erzielt.

„Unser Blut enthält Substanzen, die aktiv gegen

Arthrose wirken“, erklärt Dr. Dragulescu. Diese

Wirkstoffe werden dem Eigenblut entnommen

und wieder den Gelenken zugeführt. „Arthrose

wird so nicht geheilt, aber ihr Fortschreiten ge-

stoppt“, ergänzt Daniel Rovers. Eine weitere

Möglichkeit, das eigene Gelenk länger zu erhalten,

ist eine Knorpelknochentransplantation.

Leider lassen sich Operationen nicht immer vermeiden.

Die ambulanten Operationen werden im angeschlossen

OP-Saal im Haus durchgeführt, die stationären

Eingriffe im Marienkrankenhaus. Hans Jürgen

Michel weiß, dass eine OP fast immer auch eine

mentale Belastung für den Patienten

darstellt: „Die Patienten haben

Sorgen und Nöte und wissen

meist nicht, was bei der OP

auf sie zukommt. Wir nehmen

diese Gedanken sehr ernst und

informieren ganz genau, wie die

Behandlung abläuft. In aller Regel

können wir ihnen so die Sorgen

nehmen.“

Über maßangefertigte Hüftgelenke, die Begleitung

des Patienten, von der Untersuchung über

Diagnose und Behandlung bis zu Reha-Maßnahmen

und vieles mehr informieren Dr. Schönle,

Chefarzt der Klinik am Lindenplatz in Bad Sassendorf,

und die drei Ärzte am Mittwoch, 19.

September, um 18 Uhr in der Soester Stadthalle.

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1.100 Jahre jung: Die Hüstener Kirmes

Buntes Vergnügen mit Karussells, Viehmarkt und Showprogramm

Im September steht Hüsten

traditionell Kopf. Denn dann

findet die ca. 1.100 Jahre alte

Hüstener Kirmes statt. Riggenweide

und Ruhrwiesen

verwandeln sich zu einer glitzernd

schillernden Traumwelt,

die Kinder und auch viele

Erwachsene gleichermaßen

in ihren Bann zieht.

Auf dem über 70.000 Quadratmeter

großen Kirmesplatz

findet jeder die Abwechslung,

die er sucht: Einen

geselligen Tag mit Freunden,

Spannung an den Losbuden,

das Kribbeln im

Bauch bei den Fahrgeschäften

oder Musik und Tanz im

Festzeit.

Das bunte Rahmenprogramm

besticht gleich mit mehreren

Attraktionen: Neben den musikalischen

Höhepunkten im

Festzelt und dem bekannten

sonntäglichen Jazz-Frühschoppen

begeistert die große

Tierschau rund um die St.

Petri-Kirche die Besucher.

Weitere Attraktionen: Der

Krammarkt mit über 150

Ständen am Montagmorgen

und das Brillanthöhenfeuerwerk

über dem Kirmesplatz

am Dienstagabend bilden einen

krönenden Abschluss.

Das größte Volksfest des Sauerlandes

findet in diesem Jahr

vom 7. bis 11. September

statt. Mit den traditionellen

Böllerschüssen und dem Fass-

Vom 7. bis 11. September drehen sich in Hüsten wieder die Fahrgeschäfte.

anstich im Festzelt wird die

Kirmes am Freitag um 18

Uhr eröffnet. Das Volksfest

präsentiert eine große Anzahl

an Fahrgeschäften. Wieder

dabei ist der Transformer, ein

High-Tech-Karussell, das

schon vor zwei Jahren die

Kirmesfreunde begeisterte.

Hinzu kommt der nostalgische

Fahrspaß im Musik-Express,

Kettenkarussell und

Riesenrad. Außerdem gibt es

zahlreiche Gastronomie-

Stände sowie Verkaufs-, Losund

Imbiss-Stände.

Abgerundet wird der Kirmesbummel

in Hüsten durch das

tolle Programm im Festzelt.

DJs und Lifebands bieten ein

abwechslungsreiches Musikprogramm.

So gastiert am

Samstag die Top-40-Coverband

Relaxe mit den besten

Hits der 80er und 90er Jahre.

Zum sonntäglichen Frühschoppen

bietet „Bayrisch

Music Power“ Schlager, Alpenrock

und Power-Hits der

Klostertaler, Schürzenjäger

und Kastelruther Spatzen. Am

Montag wird Deutschlands

bekanntester Schlagersänger

Michael Wendler erwartet.

Mit „Hot Dogs“ bieten sich

zuvor topaktuelle Hits aus

den Bereichen Schlager, Popund

Rock und die besten Oldies,

Jörg Bausch wird

ebenfalls zu einer phänome-

nalen Live-Show animiert.

Der Eintritt ist frei.

Am Montag verwandelt sich

das Gelände rund um die St.

Petri Kirche in einen Krammarkt

mit über 100 Ständen

sowie in eine der artenreichsten

Tierschauen in NRW. Ab 9

Uhr präsentieren Züchter aus

dem Kreisgebiet verschiedenste

Rassetiere und ihre Zuchterfolge.

Der Verein zur Förderung

der Tierhaltung im HSK

unterstützt die Großtierschau

mit der Ausstellung und Demonstration

von Milchrindern.

Nicht versäumen sollte man

auch das Feuerwerk am

Dienstagabend um 22 Uhr.

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Mädelsparty – Eis selber machen!

Cremig, fruchtige Verführung: Verlosung mit VERPOORTEN ORIGINAL

Ob als krönender Abschluss

eines gelungenen Grill-Nachmittags

mit Freundinnen

oder als willkommene Abkühlung

beim Nachmittags-Kaffee:

Eis ist im heißen Sommer

wohl die beliebteste Speise

überhaupt! Der „gelbe Klassiker“

von VERPOORTEN

macht jedes Eis noch einmal

zu einem besonderen Geschmackserlebnis.

Er verfeinert Eis-Desserts,

Eis-Kaffees und Co. mit einer

besonders cremigen Note.

Mit seiner schier unglaublichen

Vielfalt an Verwendungsmöglichkeiten

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Mädelspartys unter Freundin-

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Und damit das selbstgemachte

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Farben im Herbst-Garten

Pflanzen trumpfen mit außergewöhnlichen Eigenschaften auf

Früher war Obst aus dem eigenen

Garten für viele Menschen

selbstverständlich.

Nutzgärten dienten zur Sicherung

der Ernährung und waren

weit verbreitet.

Zwischenzeitlich verlor der

private Anbau von Nahrungsmitteln

an Bedeutung, es entstanden

immer mehr Ziergärten.

Inzwischen erlebt der

Anbau von Obst und Gemüse

eine Renaissance, eigene Ernte

steht hoch im Kurs.

Im September herrscht

Hochsaison im Obstgarten.

Jetzt reifen Äpfel, Birnen,

und späte Pflaumen- und

Zwetschgensorten. Der

Herbst ist auch eine Zeit, in

der manche Pflanze mit außergewöhnlichenEigenschaften

auftrumpft. Clematis

beispielsweise sind wegen

ihrer auffallenden, schönen

Blüten beliebt. Doch manche

dieser feintriebigen Kletterpflanzen

überraschen mit

interessanten Fruchtständen.

Ein anderer Pflanzenschatz ist

die Blaue Mädchen-Kiefer,

von der es verschiedene schöne

Sorten gibt. Diese Kiefern

haben sehr feine, bläuliche

Nadeln, die immer zu fünft

beieinander stehen und deutlich

gedreht sind.

Auch die Fruchtmyrte beeindruckt

im Herbst mit besonderen

Früchten, die sehr dekorativ

sind. Dieser kleine

immergrüne Strauch entwickelt

auffallende weiße, rosafarbene

oder rote Beeren,

die bis in den Winter hinein

an den Zweigen bleiben. Sie

bilden einen schönen Kontrast

zu den kleinen, glänzendgrünen

Blättern. Die

Bartblume ist ebenfalls wenig

bekannt. Sie hat zierliche,

aromatisch duftende Blätter

und blüht erst spät im Jahr,

im September. Es gibt verschiedene

Sorten mit dunkelblauen

Blüten. Sowohl die

Fruchtmyrte als auch die

Bartblume sind kleine Sträu-

Der Anbau von Obst und Gemüse erlebt eine Renaissance.

Im September herrscht Hochsaison im Obstgarten, denn

jetzt reifen Äpfel und viele andere Früchte. Foto: PdM.

cher, die sich gut für die

Pflanzung in Gefäße eignen.

Viele Astern blühen erst spät

im Jahr und sollten deshalb

in keinem Garten fehlen.

Während viele andere Stauden

schon verblüht sind, lassen

Herbst-Astern die Beete

dann mit ihren intensiven

Blütenfarben leuchten. Die

Farbpalette umfasst eine Fülle

an Nuancen von reinem

Weiß über Pastelltöne bis hin

zu kräftigem Blau, Rot und

Violett. So gibt es selbst für

kleine Gärten eine Fülle ganz

unterschiedlicher Pflanzenschätze,

die vergessen lassen,

dass das Gartenjahr langsam

zu Ende geht.

Wussten Sie eigentlich, dass

immer am dritten Septemberwochenende

der Tag des Fried-

hofs ist? Der Tag wurde ins

Leben gerufen, um auf das

Kulturgut Friedhof aufmerksam

zu machen. Die Friedhofsund

Bestattungskultur erlebt

einen tief greifenden Wandel.

Immer mehr Menschen entscheiden

sich für naturnahe

Bestattungen. Der klassische

Friedhof verliert an Bedeutung.

Eine aktuelle Studie prognostiziert

für die Zukunft

parkartige Erinnerungsgärten

und beobachtet einen deutlichen

Trend hin zu den verschiedenen

Formen der Urnenbestattung,

insbesondere zu

naturnahen Varianten wie Rasengräbern

oder Baumbestattungen.

Die Einäscherung und

die einfach zu handhabende

Aschekapsel bzw. Urne passen

perfekt zur mobilen Gesellschaft.

Das bedeutet, zahlreiche

verschiedene Formen der

Bestattung und des Erinnerns

sind möglich. Klassische Friedhöfe

haben ihre Probleme mit

den von Fischer herausgearbeiteten

Trends. Der veränderte

Umgang mit Trauer und Ritualen

führe zu einem Auseinanderdriften

von Bestattungsort

und Erinnerungsort. Schon seit

Jahren werden große - und teure

- Familiengräber und Sarggräber

weniger nachgefragt,

die Gebühreneinnahmen der

Friedhöfe sinken. Die Erinnerung

lebt verstärkt zuhause, an

anderen Orten oder gar in der

virtuellen Welt des Internets

fort. PdM

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Anna-Maria Zimmermann

beim Marienmarkt in Rüthen

Der Marienmarkt in Rüthen

blickt auf eine lange Tradition

zurück. Vom 8. bis 11. September

wird bereits die 480.

Auflage gefeiert.

Dabei gehört seit 2009 ein

kostenloses Konzert zum Erfolgskonzept.

Begeisterten

vor einem Jahr noch Wingenfelder

& Wingenfelder

(ehemals Fury in the Slaughterhouse)

das Publikum, so

steht diesmal Anna-Maria

Zimmermann am Samstag, 8.

September, ab 21 Uhr auf der

Eventbühne.

Darüber hinaus hat der Marienmarkt

natürlich noch eine

Menge zu bieten. Kirmesrummel

und Budenzauber

gehören an allen vier Tagen

natürlich dazu. Außerdem

lockt am Dinestagmorgen der

traditionelle Krammarkt und

am Abend das Feuerwerk.

Auch die Rüthener Vereine

sind wieder in die Gestaltung

Anna-Maria Zimmermann

kommt zum Marienmarkt in

die Bergstadt. Foto: Tatiana

Back Copyright EMI Music

Germany

des Stadtfestes eingebunden

und die Händler öffnen am

verkaufsoffenen Sonntag, 9.

September, ihre Geschäfte

und laden zum entspannten

Bummeln ein. Sicher wartet

auch noch die eine oder andere

Überraschung auf die

Besucher.

Der erste Eindruck zählt

Fassade, Türen und Fenster sind die Visitenkarte des Hauses

Für den ersten Eindruck gibt

es keine zweite Chance: Dieses

Bonmot gilt nicht zuletzt

auch für die Außenhaut von

Wohnhäusern. Eine Fassade

verleiht jedem Gebäude deshalb

erst sein individuelles

und repräsentatives Gesicht.

Daneben hat die Fassade aber

eine zweite wichtige Funktion.

Sie soll das Haus vor unnötigen

Wärmeverlusten

schützen, neben der Dachdämmung

erzielt man mit einer

effizienten Wärmedämmung

der Wände den größten

Energiespareffekt.

Für eine individuelle Note

sorgt eine immer größere

Auswahl an attraktiven Farben

für die Fassade. Standardfarben

wie Weiß, Beige

oder Grau sind zwar immer

noch gefragt, spielen aber

nicht mehr unbedingt die führende

Rolle. Heute kann aus

einer Vielzahl trendiger Töne

ausgewählt und damit das

Gebäude deutlich aufgewertet

werden.

Neben Putzen gibt es auch

bei den Materialien eine große

Auswahl. Vorgefertigte

Paneele aus Faserzement mit

beispielsweise einer eingeprägten

Holzmaserung sind

ein echter Hingucker und lassen

sich zeitsparend anbringen.

Oder auch eine praktische

Fassadenverblendung hat

viele Vorteile. Schmutzunempfindliche,

atmungsaktive

und witterungsbeständige

Flachverblender-Elemente

lassen sich auch an schwierigen

Stellen wie Fensterstürzen,

Hausecken oder Gesimsen

verlegen und verleihen

dem Haus eine ganz neue

Optik.

Häufig bietet es sich an, die

Fassadenrenovierung gleich

mit einer energieeffizienten

Dämmung zu kombinieren.

Besonders energieeffizient ist

eine Außendämmung der gesamten

Gebäudehülle

Eine Hausfassade in Klinkeroptik ist immer ein schmucker Anblick. Foto: djd/delport.de

beispielsweise auch mit einer

vorgehängten und hinterlüfteten

Fassade. Sie bietet gestalterische

Vorteile, da sich

das Gesicht des Hauses mit

unterschiedlichen Materialien

– von Holz über Metallbleche

bis zu Faserplatten – frei

gestalten lässt.

Sie ist ein vergleichsweise

kleines, aber ein wichtiges

Bauteil: Die Haustür spielt

eine entscheidende Rolle

dabei, wie die Fassade des

Eigenheims auf den ersten

Blick wirkt. Außerdem kann

sie einen Beitrag zur Wärmedämmung

leisten, und sie soll

zuverlässig vor Einbruchsversuchen

schützen. Moderne

Türen signalisieren deshalb

schon auf den ersten

Blick: Einbrecher finden hier

nur schwer Zutritt.

So wie die Fassade die Visitenkarte

des Hauses ist, sind

die Fenster seine Augen und

spielen eine wesentliche Rolle.

Fenster müssen heute viele

Eigenschaften vereinen:

Optik, Wärmedämmung und

Schutz vor Einbrechern.

Schon vor 4.500 Jahren statteten

die Menschen in Mesopotamien

ihre Behausungen

mit Fenstern aus – durchlöcherte

Tonplatten, die Tageslicht

hineinließen, zugleich

vor Eindringlingen und der

Tageshitze schützten sowie

die Fassade verschönerten. An

diesen Grundfunktionen hat

sich kaum etwas geändert.

Ganz anders ist das bei den

„inneren Werten“: Fenster

sind heute Hightechprodukte

mit vielen unsichtbaren Details,

die immer bessere Energiesparwerte

erreichen. Sie

bieten je nach Ausführung

Lärm-, Einbruch- oder

Brandschutz und widerstehen

selbst einem Beschuss.

Moderne Materialien von

Kunststoff bis Aluminium

ermöglichen eine Vielfalt an

Farben und Formen, die der

jeweiligen Fassade ein indi-

Großzügige Glasflächen

sorgen für Wohnlichkeit und

helle Innenräume. Foto:

djd/Schüco

viduelles Gesicht verleihen.

Großzügige Glasflächen holen

die Natur buchstäblich ins

Haus – und sorgen zugleich

dafür, dass Belastungen wie

der Alltagslärm, Feinstaub

und Pollen draußen bleiben

und wertvolle Heizenergie

nicht entweichen kann. Dazu

werden Fenster von Markenherstellern

mit hoch wärmegedämmtem

Mehrscheiben-

Isolierglas ausgestattet. Zwei

oder drei Glasscheiben bilden

einen Verbund, die Räume

zwischen den Scheiben werden

meist mit einem Edelgas

gefüllt, um Heizenergieverluste

zu reduzieren und die

persönliche CO2-Bilanz zu

verbessern.

Neue Haustüren sehen gut aus

und setzen Einbrechern mehr

Widerstand entgegen. Foto:

djd/Groke Türen und Tore

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Basta macht blau

A-cappella-Formation am 15. September im Bürgerhaus Anröchte

„Du kennst so viele Straßen

und stellst dich in den Stau.

Du kennst so viele Farben und

malst doch alles grau“. Was

tun? Die A-capella-Formation

Basta jedenfalls macht

blau.

Konzerte werden allerdings

keine geschwänzt. Und deshalb

gastiert Basta im Rahmen

der „Mach blau Tour“

am Samstag, 15. September,

um 20 Uhr im Bürgerhaus

Anröchte.

„Versteh es als Fangopackung

für deinen Geist. Versteh es

als Schönheitsrenovierung

deines Oberstübchens. Als

Anti-Schwerkraft-Training

für deine Mundwinkel. Als

Workout für dein Zwerchfell

und Inspiration für dein Tanzbein.

Gönn deinem Fernseher

eine Pause und deiner Couch

eine Auszeit und mach blau“,

Basta macht blau: am 15. September im Bürgerhaus Anröchte.

raten die fünf Musiker von

Basta. Wie das funktioniert,

zeigen sie auch. Einfach den

neuen Liedern zuhören, bei

den alten mitsummen, die

Lichter bei „Feuerzeug“

brennen lassen und bei „Gimme

Hope Joachim“ sich so

richtig die Seele aus dem

Leib singen. Basta macht blau

– am 15. September in Anröchte.

Ausbildung

Erotik

An- und Verkauf

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