Einleitung und Problemstellung - RWTH Aachen University

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1.5. Kavafilter

1.5.1. Filter der ersten Generation

Mobin-Uddin Filter®

Abbildung 11:

Mobin-Uddin Filter

1.5. Kavafilter

Im Rahmen der Entwicklung von intravasalen Auffangmöglichkeiten wurde 1967 der

Mobin-Uddin Filter auf den Markt gebracht.

Ursprünglich bestand dieser Filter aus sechs Stahlspeichen, die sich in einer Spitze

vereinten und von einer heparinimprägnierten konischen Scheibe bedeckt waren

[134].

Die Stahlstreben dienten dabei der Fixierung im Gefäß.

Bei einem Außendurchmesser des Filters von 23mm wurde dieser nach Venotomie

über die rechte Jugularvene in die V. cava inf. eingebracht.

Später wurde die heparinimprägnierte konische Scheibe mit achtzehn 3 mm im

Durchmesser betragenden Löchern versehen, um die Behinderung des venösen

Rückstroms durch den Filter zu verringern und damit die Gefahr der Thrombosierung

der Vena cava zu mindern und der Ausbildung von Kollateralen entgegenzuwirken.

Da man in einigen Fällen eine Migration des Filters beobachten konnte, wurde der

Außendurchmesser des Filters Mitte der 70er Jahre auf 28 mm vergrößert.

Doch aufgrund zahlreicher Komplikationen, wie rezidivierende Lungenembolien,

Thrombose der V. cava inf., venöse Insuffizienz, Perforation der Venenwand, und

Sepsis wurde der Filter 1986 wieder vom Markt genommen.

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