Bayern rundfahrt 2013 vorschau

CaroSKA81

Bayern rundfahrt 2013 vorschau

Die Strecke der diesjährigen

Rundfahrt führt vom 21. bis

zum 26. Mai über 784 Kilometer

von Pfaffenhofen a.d.Ilm

im Herzen der Hallertau ins

südöstliche Oberbayern und von dort über

den Bayerischen Wald und die Oberpfalz nach

Mittelfranken. Dort ist die Radsporthochburg

Nürnberg in diesem Jahr der Schauplatz des

großen Finales der Rundfahrt. „Auch wenn

wir bei unserer 34. Austragung die Alpen

nicht mit im Programm haben, es wartet ein

anspruchsvolles Profi l auf die Fahrer“, erklärt

Rundfahrtleiter Ewald Strohmeier.

Sportlich höchstes Niveau, ohne von den

Fahrern um des Spektakels willen Unmenschliches

zu verlangen – das ist es, was

die Teams an der Bayern Rundfahrt schätzen.

„Es wartet ein anspruchsvolles

Profi l auf die Fahrer“

erklärt Rundfahrtleiter Ewald Strohmeier.

Im internationalen Radsportkalender parallel

zum Giro d‘Italia platziert, nutzen viele Top-

Teams die Rundfahrt als Vorbereitungsrennen

auf die Tour de France. „Gute Ergebnisse

bei einem Etappenrennen wie der Bayern

Rundfahrt sind gut fürs Selbstbewusstsein im

Hinblick auf weitere Saisonhöhepunkte und

sie sind ideal für eine Standortbestimmung

– sei es nun für einen einzelnen Fahrer oder

den gesamten Kader eines Teams“, weiß

Hartmut Bölts, der Sportliche Leiter der Bayern

Rundfahrt. Und für junge Talente sind sie

eine ideale Bühne, um die Rundfahrerqualitä-

D

er Bayerische Staatsminister Joachim Herrmann übernimmt nach 2009 bereits zum zweiten Mal

die Schirmherrschaft für Deutschlands größtes Etappenrennen. Das Innenministerium ist ein

wichtiger Partner der Rundfahrt, denn schließlich bedarf es einer engen Abstimmung mit den Behörden,

damit im Mai 133 Profi s sicher über 784 Kilometer durch Bayern geleitet werden und die

rund eine Million Zuschauer an der Strecke und in den Etappenstädten die Rundfahrt unbesorgt

erleben können.

„Straßensperrungen absichern, Verkehr umleiten und ein freundliches Wort an die Autofahrer,

die warten müssen, wenn das Peloton über Bayerns Straßen rollt: Das alles leistet die uns

begleitende Polizeikradstaffel zusammen mit den zahlreichen Polizeibeamten in den Orten

entlang der Strecke, denen auch Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren zur Seite stehen“, erklärt

Ewald Strohmeier. „Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung und wissen den Einsatz des

Innenministeriums gerade bei der Koordinierung dieser vielen Kräfte sehr zu schätzen.“ Die

Bayern Rundfahrt ist dabei für den Freistaat eine ideale Plattform, um für die hervorragenden

touristischen Einrichtungen im Land zu werben. Das gilt natürlich ganz besonders für den Bereich

des Radtourismus. Mit dem Landesamt für Vermessung und Geoinformation und dem von

Innen- und Wirtschaftsministerium gemeinsam betreuten Bayernnetz für Radler hat die Bayern

Rundfahrt zwei weitere starke Partner. Mit dieser Kooperation schlägt die Bayern Rundfahrt eine

Brücke vom Hochleistungssport zum sportlichen Alltag der Bürger. Per Bayernnetz für Radler

oder mit den Freizeitwegen im Bayern Atlas lässt sich schnell die passende Fahrradroute vom

Heimatort an die Strecke der diesjährigen Bayern Rundfahrt fi nden. Mit Radwegen und sonstigen

von Radfahrern benutzbaren öffentlichen Wegen entlang von Bundes- und Staatsstraßen mit

einer Gesamtlänge von mehr als 7.000 Kilometern dürfte es nicht schwer sein, die Route für eine

ganz individuelle Bayern Rundfahrt mit dem eigenen Vélo, ob Rennrad oder Pedelec, zu starten

– so wie es viele Radtouristen schon Jahr für Jahr tun. Denn inzwischen zählt Bayern dank seiner

hervorragenden Infrastruktur speziell für Radfahrer zu den beliebtesten Zielen bei Radtouristen.

ten zu testen und auch das eine

oder andere Ausrufezeichen

zu setzen. Auch in diesem Jahr

rechnet Rundfahrtleiter Ewald

Strohmeier daher wieder fest

damit, dass zwölf Teams, die im Juli auch bei

der Tour de France an den Start gehen werden,

bei der Bayern Rundfahrt mit dabei sind.

Aller Voraussicht nach werden insgesamt

19 Mannschaften à sieben Fahrer verpfl ichtet.

Neben Startplätzen für die ausländischen

Top-Teams halten die Organisatoren der

Bayern Rundfahrt stets auch ein Kontingent

für die deutschen Teams frei, von denen

derzeit keines eine WorldTour-Lizenz hat.

Welche Teams aber tatsächlich in Pfaffenhofen

a.d.Ilm bei der ersten Etappe am Start

stehen werden, entscheidet sich erst in den

kommenden Wochen.

BAYERISCHER STAATSMINISTER

JOACHIM HERRMANN

ProfiSPort und

radtouriSmuS

enG VerknÜPft

www.bayerninfo.de/rad

www.bayernatlas.de

BAyERN RuNdfAHRT 2013 | 5

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