Aktivitäten der Jugendberufshilfe

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Aktivitäten der Jugendberufshilfe

Gastbeitrag

Im Lukas-Evangelium mahnt Jesus seine

Zuhörerschaft, die Zeichen der Zeit zu erkennen

(Lk 12,54 ff). „Kairos“ – ist dort das griechische

Wort für die rechte Zeit zum Handeln. Dem geht

voraus eine sorgfältige Analyse der aktuellen

Situation.

Wer die jeweilige Lage erkennt und recht

beurteilt, soll dabei nicht stehen bleiben.

Konsequenzen dürfen nicht fehlen. Wir müssen

etwas tun!

Mitte der achtziger Jahre haben engagierte

Christinnen und Christen in den Dürener

katholischen Innenstadtgemeinden und bald

auch weitere Frauen und Männer aus Stadt und

Region den „Kairos“, die rechte Zeit zum

Handeln, erkannt.

Die Jugendarbeitslosigkeit war und ist eine der

großen Herausforderungen in unserer Gesellschaft.

Ein Staat, ein Sozialwesen, die nicht allen

Mitgliedern der jüngeren Generation Chancen

von Teilhabe im beruflichen und gesellschaftlichen

Bereich geben, stehen vor einem

Bankrott. Sie sind in der Gefahr, von ganzen

Gruppen nicht mehr als ihre eigene

Gemeinschaft erfahren und akzeptiert zu

werden.

So kam es auf dem Hintergrund der um sich

greifenden Chancenminderung für Jugendliche

in Ausbildung und Beruf zu einer lokalen und

bald auch regionalen Initiative, die

Bemerkenswertes erreicht hat. Heutzutage ist

sie eine der größten gemeinnützigen

Institutionen in der Trägerschaft von

Ausbildungs- und Integrationsmaßnahmen in

den Arbeitsmarkt weit und breit.

Dabei hat sich ein vorbildhaftes Miteinander von

ehrenamtlich Tätigen und hauptamtlich Beschäftigten

entwickelt. Auf beiden Seiten ist ein

hohes Maß von Professionalität anzutreffen.

Das Katholische Sozialwerk Dürener Christen

für arbeitslose Jugendliche ist aus dem hiesigen

Bildungsnetzwerk als wichtiges Element nicht

mehr weg zu denken.

4

Paul Larue

Bürgermeister

Innerhalb von zweieinhalb Jahrzehnten haben

sich die sozialen Verhältnisse sowie die

sozialpolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen

für das Handeln des Sozialwerks

vielfach verändert.

Das stellt die Verantwortlichen immer wieder vor

große Herausforderungen, die allerdings bisher

immer großartig gemeistert wurden.

Dafür und für vieles, was in einem solchen

Beitrag nicht genannt werden kann, schulden

wir dem Katholischen Sozialwerk Dürener

Christen Respekt und Dank.

Dies gilt nicht zuletzt auch für die gute

Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Das

Sozialwerk ist geschätzter Kooperationspartner

in der Jugendhilfe, im Bereich der schulischen

Bildung und auf dem sozialen Sektor insgesamt.

Ich gratuliere ganz herzlich zum fünfundzwanzigjährigen

Jubiläum! Das Sozialwerk ist

ein Glücksfall, mehr noch: ein Segen für Stadt

und Region!

Auf viele weitere gute Jahre des Dienstes für

Lebenschancen junger Menschen!

In Verbundenheit

Ihr

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