Teil I - Frauenhetz

frauenhetz.at

Teil I - Frauenhetz

Vlfit:.die.FßAUEftlh€te.Fraqen" :

haben uns in Zusammenarbeit

mit anderen interessierten

Frauen für die Konzeption,

Organisation und Durchführung

eines inhaltlichen Jahresschwerpunkts

entschieden.

'Kcmp*trnx *'Konkllrrsm *

Kooperation - Kollektivität'

(von / unter Fraueni

bilden den bestimnrenden

fi*htnen elner R*ihe von lleränütaltung,cü

imleitrasm von .

März 1998 bis März 1999.

DiE Motivation zu dieser kontinuier

lichen und öffentlichen Auseinandersetzung

ist dur*h die :

geiellschafispolitische Diagnose

bestimmt, daß Tendenzen zu verzeichnen

sind, welche die - nie

wirkliqh aufgehobene - Ungleichheit

zwischen den Geschleehtern

wieder verschärfen und die Situation.von

Frauen durch gesteigerte

5pannungsverhältnisse gekennzeichnet

ist.

G.leichreitigwird.dieFrauenbe; ;'

weg ung,,totgesagt". Das trifft für

den BegriffBe*egung hier insofern

zu, weil Aufsplitterungen in einzelne

Teilbereiche und auch,,gelungene"

lnstitutionalisierungen (verschiedensteSozialprojekte,Ge-

:

schlechterfarschung an den Uni'

versitäten] eu verzeichnen sind.

finige der Gründe filr diese $ituation

und ihre Auslt/Virkungen sollen

in und durch unsereVeranstaltun"

gen reflektiert werden.

üie Konzentralion auf das Spannung3feld

weiblicherlKsrnpetenz *

Ksnkurrenz' Kaoperation * Ksllektivität'liegt

nicht nur auf der Hand, '

sondern auch in der Luft. Darauf

weisen u.a,dasin den populären

Fraue,nzeitschriften und anderen

Zeitgeistmagazinen verstärkt repräsenlierte

Bild vonden allroundbefähigten

Superfrauen {Kompe',

tenzen, l{onkurrenzen} und die

Gründungen vqn weiblichen Lobby.

ingeusammenhängen in Wirtschaft

und Politik {Kooperatian} hin.

Das rpezifiEcheunserer Fragä:' ,

stellung ist die Frage nach den

Un/Mögl ichkeiten weibl icher

Kollektivitätsgestaltungen, bzw

selbstinszenierter und machtvoller

lnstitutionalisierungen guer zu den

herkörnmlichen Traditionen,

Herkünften und ldeologien.

Im Sinne ven,,emFoweringl' ut6

deren SelbstAy'erhinderu ng :

Was sind /wären die Motive und

fffeke der.AuslBildunE einir ebenso

offenen wie jeweils gemeinsam

zu en$cheidenden öffentlichen

€estä.ltunEsrrrachtfür und durch'

Frauen?

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Zwischen Mobbing und Lobbying

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Soll es Rahmenbedingungen geben, die die Situation von

Frauen in Betrieben fördern oder bleibt jede Frau ihres

eigenen Glückes Schmiedin? Diese Frage schürt Emotionen,wie

die Diskussionen um die sogenannten,,Quotenfrauen"

gezeigt haben. Benachteiligungen von Frauen

und insbesondere in der Arbeitswelt liegen in der Struktur

unserer Gesellschaft.

,,Verordnete" Maßnahmen wie Quotierungen oder Frauenförderpläne

vermitteln Frauen oft das Gefühl, nicht aus

eigener Leistung und Qualifikation in eine gute Position

zu kommen, sondern weil das Gesetz es verlangt.

Viele Gesetze, die in den letzten Jahren erkämpft und

auch beschlossen wurden, bleiben solange,,totes" Recht,

solange sie nicht von Frauen zum Leben erweckt werden.

Männer sind da nur selten hilfreich. ln der Praxis ist es

jedenfalls so, dass Männer immer Wege finden und

Frauen Wege suchen müssen um erfolgreich zu sein,

fernab von gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Mit dem Argument der Arbeitsplatzsicherung wird sehr

schnell Quantität vor Qualität gestellt. Umso größer die

G e s pröch svo rg ö n g e' 98:

Bedeutung des Raumes -

d.h. der Möglichkeit -

fem i n istischer öffentl ich keit

Nach einem Jahr,,interner" Arbeit unserer Gruppe an

Themen wie,,femi nistische Öffentlich keiten", Raumkonzeptionen

und,,Bedeutungsproduktion" ..., laden wir

Euch ein, das Erarbeitete mit uns weiterzuentwickeln.

,,Dasjenige, was die Teilung der Teilnehmerinnen ermöglicht

(als Mitteilung aneinander ebenso wie

Teilung, d.h. Unterscheidung von einander) und das

also ihre Wahrnehmung formiert, ist der Raum der

zwischen ihnen liegt.Als Abstand oder Herkunft wird

er ihnen als einzelnen anhaften - wo sie aber

zusammenkommen, ermöglicht der Zwischenraum

die Perspektivierung ihrer Wahrnehmung."

fÄusr*g sus riem Kongept)

Probleme am Arbeitsmarkt scheinen, umso schwieriger

wird es für Frauen, Bedingungen zu stellen und zu fordern

- sowohl auf individueller, als auch auf politischer Ebene.

Wir wollen uns bei dieser Veranstaltung nicht mit dem

Besprechen des,,status quo" begnügen, sondern über

Strategien und Lösungsansätze diskutieren. Denn Frauen

waren lange genug Einzelkämpferinnen zwischen Lobbying

und Mobbing.

Teilnehmerinnen am Podium:

Mag". Barbara Prammer, Fro u en mi ni stei n

Dr". lngrid Nikolay-Leitn er, Anwölti n fü r GIeichbehandlungsfragen

Dr". Ulrike Pastner,,4uto i n d e r AM S -Stu di e,, B eti e b Ii ch e

Fra uenförderu n g i n östenei ch "

Renata Fuchs, P sych oth e ra p euti n, Ze ntru m fü r B erotu n g,

Training und Entwicklung (Krems / St. Pölten)

Dr'. Köstner, Woman Success

{**;estr uilrJ ürgc*isnll*n:

Fric:rgcrefe lrr'cu:r;cry;:.,4r,.dres 5fruf:ff sni:

Thematischer Rahmen

Analyse der ästhetischen Vörgaben durch den konkreten

Raum:Wie wird die Öffentlichkeit der Frauenhetz durch

die Grammatik des Raumes strukturiert?

Herangehen

Wir stellen unsere Ergebnisse zur Verfügung / zur

Diskussion im'Zusammenhang mit einer experimentellen

Veränderung der Raumstruktur.

Option

ln Planung befindet sich die,,bewegliche Dokumentation"

(Arbeitstitel,,Edit"), die als Multiple aufgelegt wird

(voraussichtlich bis Sommer).

Gesprächsvorgänge ll: Klaudia Gruber, Romana Hagyo'

Sabine Marte, Gabriele Marth,Johanna Schaffer,

Franziska Schultz, Miriam Wischer.

Diese Veranstaltung ist von den Gesprächsvorgängen

konzipiert.


Wonder Women -

Frauen in der Comic-Welt

Schon in den 60er Jahren wurde Wonder Woman - die

langlebigste der Comic-Superheldinnen - von amerikanischen

Frauenrechtlerinnen für die feministische

Bewegung, auf Grund von Sätzen wie: This mens world of

yours will never be without pain and suffering until it learns

respect for human rights." entdeckt.

Aber - trotz vorhandener Ansätze einer Kritik am männlich

dominierten Weltbild, entsprang Wonder Woman

eben doch der Phantasie ihres männlichen Erfinders,

Diese Ambivalenz ist auch für viele Leserinnen spürbar.

I n dieser Kreativ-Werkstatt sol I eine Auseinandersetzung

mit dem Medium Comic, und auch mit seiner speziellen

Anziehungskraft, stattfinden. I m nächsten Schritt sol len

die Diskussionsergebnisse in die Gestaltung eines

gemeinsam produzierten Comics münden,das den

Ansprüchen an die Darstellung weiblicher Kompetenz,

Konkurrenz, Kooperation und Kollektivität gerecht wird.

K* n ze p { u ri d *rganr'safi*a;

Conr:y lr,'?*sf&ri ck, Andre* SirLltzNTünfi

Kurzvorschau

*aeff m $ Em ws*ää*r*re W*r* ms€m$€uem6em:

Herkunft und Politik

0ktober 1 998

Frauen & ökonomie

November 1 998

Frauen und Frauenbilder in den Medien und der (Trivial-) Literatur

Dezember 1998

Politik und Frauenorganisationen

Jänner 1 999

Äi/e i/er*nsrsJf{irSen für f,r*urn

grilfriff /5pen{ie pro fe:rnsf crifurq i,4olbirgs,t:

Sfl,- b:,,:r. 5S,* {für ,l.,ff ffrs*en ,/Sfude niinr,rrr /f,nrrerbslosej

äiqfriff /5*er:#* p,"* i&bche*el:de:

3Sfi*aar* iSS,-

,,... das wir; das mich anficht"

ffi efühfu Ew, #e"gmm $sm€ü*mss€ru kqm r*afr

qä rft d d*s ffiwse*t* Frmux*mfu eeryffi ffi q*ffi #

Vorträge und Diskussionsforen zu:

Weibliche ldentität und Genealogie, Arbeitszusammenhänge

von Frauen aus psychoanalytischer

Perspektive, zu Organisationsstrukturen

und Generationen in der Zweiten

Frauenbewegung.

Ko nze pt u * d *rg*:"tisclian:

Kath rt ri *n Pewny" Ändre* Slrff lrmsnn

ily'ir #sfir.sn fr#rirl.Eftü -q*&uffz ffir lltre it4ifsrbeif im Icrrfe$ Js&r u$d 5e:ssen Sr:briele SnrEeftr wil/ff*mme*

#,+isrfuiergfuil#: fdji:n* 4nfovs * Äus,,Sp*cu/u n" / f:llsf!nstu!lstian


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lnteruniversitäre

Koordinationsstette

für Frauenforschung

Wien

Spitatg. z, MKH, Hof 7, A-ro9o Wien

I ot 4277 z6rot F or 4277 9z6t

XDrE

ernzlge

/{ l(ü

Longe Gosse 5], 'l080 Wien

Tel (01) 4o2 59 90

Fox. (01) 408 88 58

e-Moil Adresse: frouenvefl og@mileno-verlog.ot

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