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Testen oder Lernen -

Methoden der Leistungsbewertung beim selbstgesteuerten

Fremdsprachenerwerb und ihr Potenzial für den Sprachunterricht

• Von Kursgängern, Kursgängern Rad- Rad und

Trittbrettfahrern

• Missverständnisse durch die

SPZVO

• Verkehrszeichen im Vergleich

• Mit dem Tandem auf der MS SPZ

• Radfahren im Sprachkurs

• Schöne, neue

Verkehrsbedingungen


Testen oder Lernen -

Methoden der Leistungsbewertung beim selbstgesteuerten Fremdsprachenerwerb

und ihr Potenzial für den Sprachunterricht

1. Probleme bei Leistungsdiagnose und -

bewertung im Fremdsprachenunterricht

2. Defizite der Leistungsbewertung durch

Tests

3. Möglichkeiten der dialogisch-reflexiven

Lit Leistungsbewertung b t

4. Leistungsbewertung im selbstgesteuerten

Fremdsprachenerwerb

55. SSelbstevaluation lb t l ti i im gesteuerten t t

Fremdspracherwerb

6. „Bewertungskultur“ vs. „Lernkultur“


„Wie (...) gezeigt wurde, glaubt man in besonders gestalteten

Prüfungssituationen solche Leistungsfähigkeiten in reiner Form erfassen

zu können, indem man z.B. die Kommunikation der Lerner unterbindet,

besondere Aufgaben gibt, Hilfsmittel ausschließt und Zeitdruck herstellt.“

(Winter (Winter, Leistungsbewertung, Leistungsbewertung 2010, 2010 S. S 154)

Leistung hängt ab (Bohl, Prüfen und Bewerten, 2009, S. 73):

-vom situativen it ti ZZustand t d

- von der Qualität des vorausgehenden Unterrichts

- von der Zusammensetzung der Gruppe

- vom Leistungsverständnis der Institution

- vom familiären und sozialen Kontext

- von kulturellen und gesellschaftlichen g

Normen

Fehlerquellen bei der Leistungsbewertung (Bohl, Prüfen und Bewerten, 2009, S. 66ff.):

- Logischer Fehler

- Reihungsfehler

- Kontrast- oder Ähnlichkeitsfehler

- Milde Milde- und Strengefehler

- Tendenz zur Mitte

- Halo-Effekt

- Wissen-um-die-Folgen-Fehler

- Pygmalion-Effekt


Bedingungen für die Anerkennung der Teilnahme am Tandem-Kurs

(Teilnahmeschein Tandem und/oder ECTS-Punkte)

- Teilnahme an der Einführungsveranstaltung

- sich mindestens einmal pro Woche während des Semesters für zwei Stunden

(mindestens 12x im Semester) treffen

- Dokumentation dieser Treffen im Logbuch

- Teilnahme an einer Einführungsveranstaltung, zwei Sprachlernberatungen während des

Semesters und einem Evaluationsgespräch am Ende des Semesters

- Teilnahme an mindestens zwei Workshops zu Schwerpunkten des Sprachenlernens im

Tandem (1. Lernziele, 2. Fehlerkorrektur/Feedback, 3. Materialien/Aktivitäten,

4. Evaluation des Lernfortschritts)

- aktive Teilnahme an der Lernplattform MOODLE

- zusätzlich (für den Erwerb von 5 ECTS-Punkten): Gestaltung eines Projekts in der

Zielsprache


Evaluationsgespräch

- Lernziele

- Materialien und Medien

- Logbuch

- Aufgaben und Aktivitäten

-Projekt

- Fehler und Feedback

- Ort und Zeit

- Umgang mit Problemen

- Evaluation des Lernfortschritts

- Perspektive


Aufgaben des Dozentenberufs:

• unterrichten (fachwissenschaftliche, allgemein-fachdidaktische, pädagogischpsychologische

Kompetenzen)

• Diagnostik und beurteilen, beraten, erziehen, kooperieren

• Unterricht entwickeln (und Lerner befähigen, ihre Lernprozesse selbst zu

organisieren)

• Institution entwickeln

• Selbstkompetenz p entwickeln

Konsequenzen für die LK und für die Institution

• Veränderung der Lehrerarbeitszeit (für SPZ: der Verträge)

• Professionelle Begleitung und Beratung

• Kontinuierliche Weiterbildung

• Passung von Bewertungs-, (Abschluss-) Prüfungs- und

Dokumentationsverfahren zu unterrichtlichen Zielsetzungen g

(nach Bohl, Prüfen und Bewerten, 2009, S. 24ff.)


Die Leistungsbewertung zu einem Gestaltungsbereich machen!

„Die Bemühungen um eine genauere Leistungsfeststellung allein werden aber

wenig g bewirken. Eine Verbesserung g der Lernerergebnisse g kann die Schule

vor allem über ihre pädagogische Arbeit zu erreichen versuchen – sie sind ein

Produkt der Lernkultur. (...)“

„Leistungsbewertung und Lernkultur bedingen sich gegenseitig. Das, was

geprüft und beurteilt wird, wird bestimmt in großem Maße das, das was gelernt wird wird.

Darüber hinaus bestimmt aber auch die Art, wie geprüft und beurteilt wird, die

Lernkultur.“

(Winter, Leistungsbewertung, 2010, S. 312)

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