HERBST - Stadt Bayreuth

bayreuth

HERBST - Stadt Bayreuth

Tel. tagsüber:

Theaterkasse

Luitpoldplatz 9

95444 Bayreuth

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ausreichend

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SCHAUSPIEL

Dienstag, 16. Dezember 2008, 20 Uhr

HÄNDEL UND BACH

VON PAUL BARZ

REGIE: BARRY L. GOLDMAN

MITWIRKENDE: SIGMAR SOLBACH,

WALTER RENNEISEN U. A.

Sigmar Solbach, Walter Renneisen

© Theatergastspiele Kempf

Eine mögliche Begegnung: Händel, das „charmante Ungeheuer“,

wie man ihn in London nennt, protzt mit seinem

europäischen Ruhm und seinem Vermögen, trumpft als

lebensfroher, ständig Austern schlürfender Genussmensch

auf und spöttelt anfangs immer wieder über den ihm leicht

beschränkt erscheinenden „kleinen Kirchenkantor“. Bachs

zunächst zurückhaltende, stille, fast devote Art, verunsichert

ihn zunehmend, weil sich im Laufe des Duells zeigt,

dass Bachs Selbstbewusstsein bei aller Bescheidenheit und

allen Klagen über seine familiäre und miese finanzielle

Situation in Leipzig wohl doch robuster ist.

Der witzige und spritzige Text von Paul Barz bietet eine

raffinierte Rezeptur aus Komik und Tragik. Die Inszenierung

präsentiert eine unterhaltsame Mischung aus Elementen

der Commedia dell'arte (wie bei Goldoni oder Molière)

und poetischen Elementen des absurden Theaters (wie bei

Beckett). Die Dialoge haben Geist, Witz, Komik, sind voller

lakonischer Brillanz und Ironie.

STADTHALLE BAYREUTH

Reihe

GROSSES HAUS

Parkett

1. RANG

2. RANG

Reihe

HERBSTABONNEMENT 2008

umfasst vier Schauspiele (SCH) sowie auf Wunsch eine

Opernaufführung (O). Der Preisnachlass beträgt ca. 20 %.

EINTRITTSPREISE - ABO

GROSSES HAUS - PREISGRUPPEN SCH SCH+O

Gr. I

Gr. II

Gr. III

Gr. IV

Gr. V

Gr. VI

Parkett 1 – 6

1. Rang Mitte

Parkett 7 – 13

Parkett 14 – 20

1. Rang Seite

2. Rang Mitte | Reihe 1 – 3

Parkett 21 – 23

2. Rang Mitte | Reihe 4 – 6

2. Rang Seite

BUSTRANSFER

58 €

51 €

42 €

38 €

35 €

32 €

74 €

66 €

54 €

49 €

44 €

40 €

für die Hin- und Rückfahrt.

ALLGEMEINE HINWEISE

Das Abonnement wird zwischen der Stadt Bayreuth und

dem Abonnenten abgeschlossen und umfasst 4 bzw. 5 Vorstellungen

im Großen Haus der Stadthalle.

Das Abonnement wird nur insgesamt abgegeben; die

Karten sind übertragbar. Eine Rücknahme der Karten ist

jedoch nicht möglich. Nicht besuchte Vorstellungen verfallen

ohne Ersatzanspruch.

Der Abonnementpreis ist bei Abholung an der Theaterkasse

zu entrichten.

THEATERKASSE BAYREUTH

Luitpoldplatz 9, 95444 Bayreuth

Mo. – Fr. 9.00 – 18.00, Sa. 9.00 – 14.00 Uhr

Tel. 0921/69001, Fax 0921/22042

info@kurier-tickets.de

Die Zeichnung des Herbstabonnements kann ab sofort mit

nachstehender Bestellkarte erfolgen. Diese muss jedoch

spätestens am 16.9.2008 bei der Theaterkasse Bayreuth

vorliegen.

Verantwortlich: Stadt Bayreuth, Kulturamt

Gestaltung: www.wunschpunkt.de, Druck: Ellwanger Bayreuth

2008

HERBST

ABO

STADTHALLE BAYREUTH

Tourneetheater-Gastspiele


SCHAUSPIEL

Donnerstag, 2. Oktober 2008, 20 Uhr

BUDDENBROOKS

Jan-Hinnerk Arnke, Heidemarie Wenze

© Euro-Studio Landgrafl

REGIE: FRANK MATTHUS

MITWIRKENDE: JAN-HINNERK ARNKE,

HEIDEMARIE WENZEL U. A.

Der allein in Deutschland ca. 5 Millionen Mal verkaufte

Jahrhundertroman ist – wie die Presse schreibt – auf der

Bühne „fast zwangsläufig ein Renner. Gut unterhaltend,

witzig, lebenswahr.“ (WAZ, 15.5.2007)

Das Schauspiel zieht uns direkt hinein ins Leben der Lübecker

Kaufmannsfamilie Buddenbrook, in die Sorgen um den Fortbestand

des Unternehmens, die sich schon in der zweiten

Generation einstellen, in die persönlichen Schicksale der

Kinder des Konsuls Johann Buddenbrook, ihre scheiternden

Ehen, neurotischen Verstimmtheiten, ihr bisweilen exzentrisches

Auftreten und das letztlich vergebliche Ringen um den

Erhalt ihrer gesellschaftlichen Stellung.

„Ein als Familien-Saga verkleideter Gesellschaftsroman“

seien die „Buddenbrooks“, sagte Thomas Mann von jenem

Werk, das ihm 1929 den Literatur-Nobelpreis einbrachte,

„ein vom Verfallsgedanken überschattetes Kulturgemälde,

(...) eine Seelengeschichte des deutschen Bürgertums“.

SCHAUSPIEL

Montag, 27. Oktober 2008, 20 Uhr

JULIUS CAESAR

Shakespeare faszinierte am „Julius Caesar“ nicht nur die

Verwandlung eines Herrschers in einen Tyrannen. Er war von

der Geschichte fasziniert. Wann und wo, so fragte er sich,

entscheidet sich die Geschichte und wer entscheidet sie?

Besitzt sie ein menschliches Gesicht? Trägt sie den Namen und

die Leidenschaften des Herrschers, oder ist sie die Summe der

Zufälle, ist sie etwa ein in Bewegung gesetzter Mechanismus?

In „Julius Caesar“ geht es um „Macht und Moral“, „Macht

und Gewissen“. Wann, in der Politik, ist der Mensch nur seinem

Gewissen gegenüber verantwortlich? Diese Frage stellt

sich der Senat in Shakespeares „Julius Caesar“ und beantwortet

sie auch.

Ein Meisterstück der Volksverführung demonstriert der Dichter

in der Leichenrede des Marc Anton. Diese ist in der Weltliteratur

beispiellos geblieben, sie ist von demagogischer

Rhetorik mit allen Tricks und Rezepten der Massenverführung

so virtuos gehandhabt, dass man unter Schauern hingerissen

ist.

OPER

Dienstag, 18. November 2008, 20 Uhr

SCHAUSPIEL

Sonntag, 7. Dezember 2008, 20 Uhr

WERTHER DER STEPPENWOLF

VON THOMAS MANN VON WILLIAM SHAKESPEARE

VON JULES MASSENET

NACH HERMANN HESSE

REGIE: MANFRED H. GREVE

MITWIRKENDE: PETER RAUCH,

REINHARDT VON HACHT U. A.

Peter Rauch, Reinhardt von Hacht

© www.theatergreve.de

Der Roman „Die Leiden des jungen Werther“, den Johann

Wolfgang von Goethe 1774 schuf, löste zu seiner Zeit wahre

Begeisterungsstürme aus und wurde zur literarischen Sensation.

Der erst 23-jährige Autor wurde über Nacht berühmt.

Doch Themen wie unerfüllte Liebe und Sehnsucht und der

Kampf zwischen Gefühlen und Konventionen waren nicht

nur zu Goethes Zeit aktuell – sie sind zeitlos.

Fast hundert Jahre nach dem Erscheinen des Kultromans

komponierte der Franzose Jules Massenet eine Oper in vier

Akten auf Basis dieses Stoffes und fügte mit seiner mal

lyrischen, mal packend-dramatischen Musik die Motive des

Romans zu dem Drame lyric „Werther“ neu zusammen. In

Zusammenarbeit mit den Librettisten Edouard Blau, Paul

Milliet und Georges Hartmann entstand ein Werk, das bis

heute nichts von seiner Faszination und Bedeutung verloren

hat. Es wurde am 16. Februar 1892 an der Wiener Hofoper

uraufgeführt. Als Massenet die erste Orchesterprobe des

Werthers hörte, soll er gemurmelt haben: „Ist es möglich?

Das ist zu schön! Habe ich das geschrieben?“

Jules Massenet (portrait.kaar.at)

LANDESTHEATER COBURG REGIE: GIL MEHMERT

MITWIRKENDE: JOCHEN HORST,

JACQUELINE ZEBISCH U. A.

In den 60er-Jahren wird Harry Haller, der Steppenwolf, zum

Idol der Jugend der Welt. In ihm drückt sich exemplarisch

das Lebensgefühl eines Zerrissenen und eines Rebellen aus.

Für die Studentenbewegung in Europa und besonders für

die Hippie-Bewegung in den USA wird der Roman Kult. Sie

glauben im „Steppenwolf“ ihre Träume und Sehnsüchte

wieder zu finden und das, was sie selbst bewegt: die antibürgerliche

Revolte, das Leiden unter dem Establishment und

der Politik, die pazifistischen Grundüberzeugungen, die

Hoffnung, sich durch Drogen und esoterische Selbsterfahrungsexperimente

davon befreien zu können. Die Initialen

Hermann Hesses trägt der fast 50jährige Harry Haller, der

sich nach kleinbürgerlicher Harmonie und Geborgenheit

ebenso sehnt wie er ihre Begrenztheit verachtet. Diesen

Konflikt erklärt er sich damit, dass er sich gespalten hat: in

einen zivilisierten, ordnungsliebenden, und in einen zerstörerischen,

chaotischen Teil, die ihn zerreißen. Er steht am

Rande des Selbstmordes. Da findet er zufällig den Weg ins

Magische Theater und erfährt eine neue Lebensperspektive.

Szenenfoto © Euro-Studio Landgraf

Hiermit bestelle ich:

2008

Abonnement(s) mit 4 Vorstellungen der Gruppe zu je €

HERBST

ABO

Abonnement(s) mit 5 Vorstellungen der Gruppe zu je €

Plätze wie bisher Änderungswünsche Neuabschluss

STADTHALLE BAYREUTH

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