FRÄNZI – FORUM - Franziskanergymnasium Bozen

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FRÄNZI – FORUM - Franziskanergymnasium Bozen

Sommerreise

Ein Bericht

über die

Sommerreise

nach Berlin

Seite 2-3

Bücher

Unsere Schüler

besuchten

zwei autorenlesungen

Seite 4-5

Interview

Unser neuer

Kunstprofessor

im Gespräch

Seite 6

Schulreform

Die Neuerungen

im Überblick

Seite 8

Gratulation

Seite 8

Impressum

Seite 4

Spedizione in A.P.- 70% DCI BZ - quadrimestrale - in caso di mancato recapito, restituiere al CPO - Bolzano

Eine Schule ist dann gut, wenn sie ihren Schülern

beibringt, wie sie den Herausforderungen im

Leben begegnen können, und wenn sie sie dafür

sensibilisiert, ihren Platz in der Gesellschaft zum

Wohle der Allgemeinheit ausfüllen.

Schlüsselqualifikationen

Dazu müssen die Schüler zunächst einmal

„Schlüsselqualifikationen“ erwerben, das sind

jene Kulturtechniken, die sie in Beruf und Alltag

brauchen: z.B. die Fähigkeit, Texte verstehen, aber

auch verfassen zu können, oder die Fähigkeit,

komplexe Strukturen zu durchschauen (was

etwa bei der Übersetzung aus dem Lateinischen

und Griechischen trainiert wird!). Dazu bedarf

es viel Übung, weshalb eine gute Schule eine

hohe Leistungsbereitschaft bei ihren Schülern

voraussetzt.

Faktenwissen

Über dieses Ziel herrscht weitgehende

Übereinstimmung. Umstritten ist hingegen, ob

Ausgabe 1/2005

FRÄNZI FORUM

F r a n z i s k a n e r G y m n a s i u m

Was ist eine gute Schule?

von Direktor Wolfgang Malsiner

überhaupt und, wenn schon, wie viel eine Schule

von ihren Schülern Faktenwissen verlangen darf.

Ich bin der Meinung, dass sie das nicht nur

darf, sondern sogar muss. Obwohl bekannt ist,

dass vieles von dem, was sich Schüler mühsam

aneignen, später wieder vergessen wird, kann

sich trotzdem derjenige, der viele Bereiche

der Wirklichkeit kennen gelernt hat, besser in

ihr zurechtfinden, als derjenige, der weniger

„gelernt“ hat. Selbst wer nicht mehr die Details

der Photosynthese kennt, versteht das Leben

der Pflanzen besser als derjenige, der nie etwas

davon gehört hat.

Haltung

Am schwersten zu erreichen ist das dritte Ziel

einer „guten“ Schule, nämlich dass ihre Schüler

mit der „richtigen“ Haltung durchs Leben gehen.

Die ersten beiden Ziele können durch viel Üben

erreicht und ihr Grad durch Überprüfungen in

der Schule kontrolliert werden. Die Haltung

hingegen nehmen die jungen Menschen in erster

Linie von zu Hause mit, und sie ist stark vom

Zeitgeist geprägt. Der Schule bleiben dabei nur

beschränkte Möglichkeiten.

Bei den Schülern die Bereitschaft zu wecken, in

der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen,

die Weitergabe von Leben über Bequemlichkeit

und Erfolg zu stellen, moralisch zu handeln und

nicht zuletzt auf die Stimme Gottes in uns zu

hören, sind in einer Zeit, in der „Geiz geil“ und

„blöd ist“, wer nicht ausschließlich auf seine

Brieftasche und den eigenen Vorteil schaut,

äußerst schwierig.

Sich nicht selbst in den Mittelpunkt zu stellen,

erscheint als „altmodisch“. Doch gerade die

Vermittlung solcher „altmodischer“ Werte

macht eine gute Schule aus. Deshalb ist es

uns zu wenig, wenn unsere Schüler „nur“ gut

lesen und schreiben können und viel wissen

(wenngleich wir natürlich auch darauf großen

Wert legen) denn schließlich wollen wir eine

gute Schule sein!

Fränzi - Forum 1


sommerreise

Fränzi - Forum 2

Die Reise in die große Stadt

Schüler erleben Berlin

Vom 3. bis 10.September verbrachten 30 aktuelle

und ehemalige Schüler ab der 2. Klasse Gymnasium

zusammen mit den zwei Lehrkräften Ariane

Hertscheg und Moritz Windegger auf der heurigen

Schülerreise eine unvergessliche Woche in Berlin.

Durch zahlreiche interessante Museumsbesuche

sowie in ihrer Freizeit lernten die Schüler eine

Stadt kennen, deren Teilung bis heute Spuren

hinterlassen hat. Zu den eindruckvollsten

Besichtigungen zählten das Goya-Museum,

die Museumsinsel, einer der herausragenden

Museumskomplexe Europas, der Potsdamer-

Platz mit dem Sony-Centre sowie das Jüdische

Museum und das Brandenburger Tor, welches das

berühmteste Wahrzeichen der Stadt darstellt.

Auch das Nachtleben der Großstadt war für alle

ein reizvolles Erlebnis.

Jakob Schneebacher (2.Lyz.): „Für mich

war das Tollste an der Reise auf jeden Fall, mit

Freunden als Gruppe etwas zu erleben, Spaß zu

haben und jede Menge neue Dinge kennen zu

lernen. Mitgenommen habe ich aus Berlin, einer

lebendigen, modernen und vielfältigen Großstadt,

außer einem winzigen Stück Berliner-Mauer

und jeder Menge Schokolade aus dem KaDeWe

witzige, schöne, jedenfalls unvergessliche

Erinnerungen. Berlin selbst halte ich für eine

ein bisschen heruntergekommene aufregende

Metropole, voll von moderner Architektur und

sehr weltoffen und multikulturell, gastronomisch

allerdings für nicht sehr einladend.“

Eleonora Seppi (1.Lyz.): „Die Berlinreise

war meine erste Schülerreise. Ich bin von

der guten Organisation und Planung begeistert.

Auch die Freizeit kam nicht zu kurz. Ebenso

hat mich die schöne Gemeinschaft positiv

überrascht. Berlin zeigte sich mir als lebensfrohe

und faszinierenden Hauptstadt, mit einer

außergewöhnlichen Vergangenheit, die bis heute

tiefe Spuren hinterlassen hat.“

Auch einige ehemalige Schüler wollten die Reise nach Berlin mitmachen.


So viel Kultur ist anstrengend: Eva und

Magdalena erholen sich nach einem

Museumsbesuch.

Veronika Puff (2.Lyz.): „Ich bin sehr erfreut

darüber, eine neue, aufregende Stadt und deren

jugendfreundliche Atmosphäre gemeinsam mit

meinen Freunden kennen gelernt zu haben.

Der Besuch Berlins konnte mir die Geschichte

lebendiger vor Augen führen. Außerdem finde ich

kurios, dass als einzige sichtbare Reste Ostberlins

lediglich Ampeln und Teile der Grenzmauer übrig

geblieben sind.“

Magdalena Perwanger (2.Lyz.): „Mich

beeindruckte an Berlin die ungewohnte Größe, die

auf mich keineswegs bedrückend, wohl aber sehr

großräumig wirkte, da alle Häuser und Gebäude

nicht eng aneinander gebaut und die Straßen sehr

breit sind. Besonders schätzte ich an der Stadt

die vielen Grünflächen und den Fernsehturm, der

unübersehbar das Zentrum der Stadt markiert.“

Lukas Elsler (1.Lyz.): „Mich bereicherte

besonders die Erfahrung einer geteilten Welt, die

für uns Jugendliche nicht mehr vorstellbar ist,

weil sie weit entfernt scheint und kaum fassbar.

Um so wichtiger war es für mich, dieses Kapitel

Weltgeschichte selbst zu erleben. Erst durch diese

Reise sind mir die Teilung West-Ost und ihre

Folgen richtig bewusst geworden.“

Prof. Ariane Hertscheg: „Ich würde jederzeit

wieder eine solche Schülerreise begleiten. Ich habe

von den Schülern einen sehr positiven Eindruck

bekommen, wir haben uns auf der Reise sehr gut

verstanden, und es herrschte eine freundschaftliche

und entspannte Atmosphäre. Die Woche in Berlin

hat mir auch deshalb gut gefallen, weil wir

ein sehr ausgewogenes und abwechslungsreiches

Programm hatten, bei dem von Museen bis hin zu

Kino und Musical von allem etwas dabei war. Die

wunderschöne Stadt war auf jeden Fall eine Reise

wert.“

Elfriede Zanellati (1. Lyzeum)

Einer der Höhepunkte der Berlinreise: das Pergamonmuseum.

Berlin 2005

Fränzi - Forum 3


Autorenlesung

Fränzi - Forum 4

Schreiben im Wasserschloss

Jutta Richter liest aus ihrem "Hechtsommer"

Die Autorenlesung mit Julia Richter über ihr

letztes Buch "Hechtsommer" erlaubte den

Schülern tiefe Einbliche in die Arbeitsweise

dieser Schriftstellerin.

Impressum: Fränzi - Forum

Eigentümer und Herausgeber: Wolfgang Malsiner,

Franziskanergymnasium Bozen

Eintragung beim Landesgericht Bozen: Nr. 2/2003

R.ST. am 20/3/2003

Am Mittwoch, den 9. November besuchte unsere

Klasse im Waltherhaus eine Autorenlesung mit

Jutta Richter. Eingeladen hatte uns Frau Maria

Theresia Rössler. Die Schriftstellerin stellte

uns ihr Buch „Hechtsommer“ vor. Es handelt

von drei Kindern, deren Mutter an Brustkrebs

erkrankt. Es wird beschrieben, wie die Kinder

mit dem schweren Schicksal ihrer Mutter leben

und fertig werden. Obwohl das alles sehr traurig

klingt, ist das Buch wunderschön und überhaupt

nicht traurig, weil v.a. die Ferienerlebnisse der

Kinder erzählt werden.

Die Idee zum Buch kam Jutta Richter, weil

unter ihren Bekannten mehrere derartige Fälle

vorgekommen sind.

Die Autorin erzählte uns viel aus ihrem Leben.

Besonders lustig finde ich, dass sie in einem

Wasserschloss in Norddeutschland wohnt.

Wir diskutierten so intensiv mit ihr, dass die

Lesung länger dauerte als geplant und wir sogar

die nächste Schulstunde versäumten.

Bevor wir uns verabschiedeten, signierte Jutta

Richter noch unsere Exemplare von „Hechtsommer“.

Toni Widmann (3. Klasse B)

Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Walther Werth

Redaktion: Wolfgang Malsiner, Veronika Ebner,

Lea De Biasi, Elfriede Zanellati, Christian Romano,

Simon Reckla, Ivo de Concini

Gestaltung: Zoffel Hoff Naderer, Thomas Tschager

Druck: Ferrari Auer Bozen


Herbert Rosendorfer

Der "dichtende Richter" zu Besuch

Die Lyzealschüler waren ganz begeistert von

der Begegnung mit Herbert Rosendorfer.

„Was bei mir - vielleicht - als meine gesellschaftliche,

politische und sonstige Auffassung in meine Arbeiten

einfließt, sind altmodische Dinge, die heute gering im

Kurs stehen: das Verlangen nach Freiheit, nach Unabhängigkeit,

nach Toleranz und - man traut es sich

fast nicht mehr zu sagen - nach Menschlichkeit.“

Rosendorfers Werk umfasst mittlerweile

über 50 Bücher. Dazu zählen Romane,

Erzählungen, Gedichte, Biographien, Drehbücher,

Am 21. Oktober 2005 erwartete die Schule einen

ganz besonderen Gast. Einer der bekanntesten

deutschsprachigen Gegenwartsautoren las aus

seinen Werken vor: Herbert Rosendorfer. Eine

Stunde lang fesselte der in Eppan ansässige

Schriftsteller die zweite und dritte Klasse Lyzeum

mit seiner Lektüre aus „Ballmanns Leiden oder

Lehrbuch für Konkursrecht“, „Die Donnerstage

des Oberstaatsanwalts“ und „Der Hilfskoch

oder wie ich beinahe Schriftsteller wurde“.

Anschließend stand er den Schülern eine weitere

Stunde für Fragen zur Verfügung.

Herbert Rosendorfer, der „dichtende Richter“,

hat eine ganz persönliche Auffassung von seiner

Tätigkeit als Schriftsteller: „Des einen bin ich

aber sicher: Ich habe keine Botschaft, ich habe

keinen Auftrag, keine Sendung oder so was,

sonst würde ich Predigten schreiben.“ Er glaubt

nämlich, dass die Literatur nicht imstande sei,

die Gesellschaft zu beeinflussen. Auf die Frage,

welche Absicht er als Schriftsteller verfolge, sagte

er: „Direkte Absicht verfolge ich keine. Doch will

ich euch eines sagen: Sollte mich der Allmächtige

einmal fragen, was ich denn gegen das Übel auf

der Welt getan hätte, dann kann ich sagen: ,Ich

habe es zumindest genannt’“.

Simon Reckla (2. Klasse Lyzeum)

Theaterstücke. Weniger bekannt ist, dass er

ein hervor-ragender Maler und Komponist ist.

1999 hat Herbert Rosendorfer die höchste

bayrische Auszeichnung für Literatur, den Jean-

Paul Preis erhalten. Der Ministerpräsident von

Bayern Edmund Stoiber zeichnete Herbert

Rosendorfer am 12.07.2004 mit dem Bayrischen

Verdienstorden aus. Am 23. Juli 2004 wurde

ihm die Auszeichnung „Pro Meritis Scientiae et

Litteratum“ verliehen.

In der Schule beschäftigen

sich die Schüler

sehr viel mit Literatur

und Autoren. Sie lesen

Bücher, besprechen sie

in der Klasse, überlegen

sich, was die Autoren

dazu veranlasst haben

könnte, bestimmte

Themen zu wählen

und sie dann auf ganz

bestimmte Art zu verarbeiten;

sie machen

sich Gedanken darüber,

was uns die Autoren

mit ihren Büchern mitteilen

wollen, ob sie

überhaupt eine Botschaft

hineingepackt

haben oder sie einfach

nur die Freude am

Erzählen zum Schreiben

bringt.

Doch wer kann

diese Fragen besser

beantworten als die

Autoren selbst? Es ist

deshalb Jahr für Jahr ein

Höhepunkt im Schulleben,

wenn Schüler

mit Schriftstellern ins

Gespräch kommen

können. Dabei haben

sie die einzigartige Möglichkeit,

sich mit den

Autoren über ihre Bücher

zu unterhalten

und zu erfahren, wie sie

diese Werke verfassen.

Im heurigen Schuljahr

hatten vier Klassen die

Gelegenheit zu einem

solchen Gespräch: die

Schüler der dritten

Klassen trafen mit Jutta

Richter zusammen,

während Herbert Rosendorfer

in die II. und

III. Klasse Lyzeum kam.

Fränzi - Forum 5


Steckbrief

Geburtsdatum:

6.12.1969

Geburtsort:

Bozen

Lieblingsbuch:

„Die Weise von Liebe

und Tod“ von Rainer

Maria Rilke

Lieblingsfilm:

„Nosferatu“ von Werner

Herzog

Lieblingsepoche:

17. Jahrhundert

Lieblingsgebäude:

Haus über den Wasserfall

(falling water) von

Frank Lloyd Wright

Lieblingskünstler:

Leonardo Da Vinci

Lieblingsessen:

Salat mit Krustentieren

Lieblingstier:

Hund

Lieblingsstadt:

Neapel

Fränzi - Forum 6

Prof. Costanzia di Costigliole

Der Kunstgeschichteprof. im Gespräch

Fränzi-Forum: Herr Costanzia di Costigliole, Wieso

haben Sie sich genau für Kunstgeschichte ent

schieden ?

Prof. Costanzia di Costigliole: Nach meinem

Abschluss an der Mailänder Design-

Akademie habe ich mich für dieses Studium

entschieden, weil Kunstgeschichte schon

immer meine große Leidenschaft war.

Da man an der Universität nur Eindrücke

von der eigentlichen Kunstgeschichte

bekommt, finde ich, sollte man

Kunstgeschichte das ganze Leben studieren.

Ich sehe den Unterricht in der Schule als

Möglichkeit, die Leidenschaft für die

Kunstgeschichte über die Vermittlung an die

Schüler nie absterben zu lassen, diese sogar

wissenschaftlich zu erweitern.

Fränzi-Forum: Sie haben Ihre ersten

Erfahrungen mit dem Franziskanergymnasium

bereits als Schüler gemacht.

Wie ist es für Sie, nun mit Ihren ehemaligen

Professoren im Klassenrat zu sitzen?

Prof. Costanzia di Costigliole: Es ist für mich

ein Moment der Vertiefung von Nöten, da ich

als Schüler keine besonders bemerkenswerte

und konstante Schullaufbahn hier hatte. Ich

wünsche mir jetzt eine positive Karriere als

Lehrer an dieser Schule, da ich seitdem einen

persönlichen Reifemoment dazugewonnen habe.

Oft höre ich den alten Verputz dieser Mauern aus

der nun darübergemalten Farbe heraussprechen,

eine Fläche an der nicht nur meine Generation

vorbeigestreift ist, aber es sind nur Momente,

denn kaum bin ich in der Klasse, geht die Sonne

wieder auf.

Fränzi-Forum: Wie würden Sie das Verhältnis zwischen

Schüler und Lehrer an dieser “etwas anderen“ Schule

beschreiben?

Prof. Costanzia di Costigliole: Das Verhältnis ist

hier zwar absolut nicht modern, die Frage aber

ist, ob das Moderne das Bessere ist. Der unfertige

Mensch kann mit Freiheit selten richtig umgehen.

Der Nachteil ist jedoch, dass der Schüler sich

nicht ganz entfalten kann und somit das Gefühl

der Freiheit erst an der Universität kennenlernen

wird.

Fränzi-Forum: Nun zu unserer letzten Frage:

Zu Ihren Hobbies zählt das Motocrossfahren.

Wie haben Sie zu diesem Sport gefunden und was

gefällt Ihnen daran besonders?

Prof. Costanzia di Costigliole: Motocrossfahren

und Kunstgeschichte mögen zwar weit auseinander

liegen, aber sie sind doch irgendwie miteinander

verbunden und meine großen Leidenschaften.

Früher fand ich durch das Motocrossfahren einen

Ausgleich zu dem, was in der Schule geschah. Es

war also eine Art Erlösung von den Problemen

des Alltags. Heute ist das Motocrossfahren etwas,

das meiner Seele gut tut, ermüdet, anstrengt,

aber doch begeistert.

Fränzi-Forum: Wir danken Ihnen für das Gespräch,

und wünschen Ihnen noch viel Erfolg und Freude als

Professor am Franziskanergymnasium.

Das Interview führte Christian Romano

(2. Klasse Gymnasium B)


Die Schulreform

Das Lernen gehört den Schülern

„Naturkundliche Übungen" gehören zu jenen

Angeboten der Schule, aus denen die Schüler

ihre Kurse für den Wahlpflichtbereich wählen

können.

Mit dem heurigen Schuljahr trat die Erprobung

der Schulreform in den Südtiroler Kindergärten,

Volks- und Mittelschulen in Kraft. So ist auch

unsere Schule von den Neuregelungen durch

die Schulreform betroffen.Ursprünglich war dies

auch in der Oberschule vorgesehen, wurde

jedoch um ein Schuljahr verschoben.

Grundlegend sieht die Schulreform eine

Individualisierung des Lernens vor.

Die Unterrichtszeit wird in einen Kernbereich,

einen Wahlpflichtbereich und in fakultative

Angebote (Wahlbereich) gegliedert. Der

Kernbereich gehört zum "normalen" Unterricht,

ist für den Schüler verpflichtend und garantiert

die Erreichung der allgemeinen Bildungsziele.

Der Wahlpflichtbereich ist ebenfalls

verpflichtend, er soll den Unterrichtsstoff

vertiefen und den persönlichen Interessen der

Schüler entgegenkommen. Der Wahlbereich ist

ein Angebot der Schule, das der Schüler auf

freiwilliger Basis nutzen kann.

Weiters sieht die Schulreform die so genannte

„Individuelle Lernberatung“ vor. In Sprechstunden

eigens für Schüler wird diesen die Möglichkeit

geboten, sich beim jeweiligen Fachprofessor

Tipps für das Lernen und die weitere Ausbildung

zu holen.

Daneben gibt es noch das Portfolio, eine Ergänzung

zum bisherigen Zeugnis. Diese strukturierte

Auswahl an aussagekräftigen Arbeiten macht die

erworbenen Kompetenzen sichtbar und zeigt

die Lernentwicklung des Schülers auf. Es wird

über die gesamte schulische Laufbahn hinweg

ausgearbeitet.

Diese Reform betrifft das Franziskanergymnasium

im Bereich der Mittelschule. Trotzdem wurde sie

zu einem Teil bereits auch in der Oberschule

umgesetzt.

Als ein Hauptaugenmerk der Schulreform gilt die

Beteiligung der Schüler am eigenen Lernprozess,

egal, ob um den persönlichen Neigungen und

Begabungen entgegenzukommen oder um

Defizite aufzuholen, es soll jedem Schüler ein

individueller Lernweg sichergestellt werden.

Simon Reckla (2. Klasse Lyzeum)

Schulreform

Fränzi - Forum 7


Fränziball 05

21. Jänner 2006

Kursaal Meran

Ehrenschutz

LH Dr. Luis Durnwalder

Ehrengäste

BM Dr. Günther

Januth

LRin Dr. Sabina Kasslatter

Mur

LR Dr. Otto Saurer

Musik

Andreas Settili und

sein Nostalgic Dance

Orchestra

The Quarrymen

Manuel Randi & Marco

Delladio

Kartenvorverkauf

Optik Walter

Lauben 13 Bozen

Tel. 0471 973522

17. und 18. Januar

14.00 19.00 Uhr

Tischreservierung

nachmittags ab

12. Januar

Tel. 333 9710379

Eintritt

Erwachsene 30€

bis 20 Jahre oder mit

Studentenausweis 18€

Shuttledienst

ab Bozen Zugbahnhof

(Zusteigemöglichkeit

Grieserplatz) 20.00

Uhr

ab Meran Kursaal

03.00 Uhr

Einlass nur in Abendrobe

Fränzi - Forum 8

Frau Professor Ariane Hertscheg und Arno

Hafner haben im Sommer geheiratet.

Das Fränzi-Forum gratuliert herzlich!

Gratulationen

… zum erfolgreichen Abschluss des Studiums

- Marlene Albarello - Medizin, Verona

- Ivan Giovanett Diplom-Ingenieur Wiesbaden/Udine

- Eberhard Toggenburg Boku Wien

- Juliane Ebner - Medizin, Verona

- Heike Larcher - Medizin, Innsbruck

- Konstantin Tengler - Architektur, Venedig

- Ingrid Dissertori - Bildungswissenschaften, Brixen

… zur Hochzeit

- Ariane Hertscheg und Arno Hafner

- Peter Mayrl und Maria Antonietta Lisena

- Lukas von Lutterotti und Dorothea Arbessser

- Andrea Boninsegna und Gudrun Mayr

- Andreas Mahlknecht und Ulrike Grünberger

- Ivano Moschen und Andrea Zeller

- Frau Prof. Karin Amort zur Geburt ihrer Tochter Leni

- Daniela Messner zur Geburt ihres Sohnes Fabian

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