drexel und weiss Broschüre

gasser.ch

drexel und weiss Broschüre

Ist gesundes

Wohnklima Luxus?


90% unserer Zeit verbringen wir in

geschlossenen Räumen. Da ist es doch

naheliegend, sich die Natur ins Haus

zu holen.

Denn in behaglichem Raumklima mit

sauberer Luft lebt sich‘s einfach besser.

Und wer will darauf schon verzichten.


Klimawandel in den

eigenen vier Wänden.


Vordenker der Energiewende.


Als Pioniere und Vorreiter erarbeiten

wir Haustechnik-Konzepte für das

Niedrig energiehaus und Passivhaus

und den gesamten energieeffizienten

Wohnbau – vom Einfamilienhaus bis zum

Mehrgeschosswohnbau, vom Sanierungsbis

zum Neubau. Intelligente Lösungen

für ein gesundes Raumklima heben den

Wettbewerb zwischen Ökonomie und

Ökologie auf. Unsere Systeme stehen für

einzigartigen Wohnkomfort und höchste

Energieeffizienz – Nachhaltigkeit auf

allen Ebenen.

Christof Drexel

und Reinhard Weiss

7 7

I


Die Gebäude unserer Zeit

Warum werden Gebäude in den verschiedenen

Epoch en so und nicht anders gebaut? Welche

Ein flüsse und Aspekte, welche Anforderungen

sind prägend? Auf der Zeitachse der menschlichen

Entwicklungsgeschichte stellen die fossilen

Energieträger ein (noch) kurzfristig sehr hohes

Energieangebot dar. Diese Tatsache führte uns

Erdbewohner zur Energieverschwendung. Nie

zuvor konnten wir es uns leisten, energetisch

unwirtschaftlich zu bauen. Alle bekannten Formen

des Bauens – von den Anfängen an – widmeten

sich auch dem Thema der energetischen

Wirtschaftlichkeit. Ob mongolische Jurte oder

Bregenzerwälder Bauernhaus, in allen Bauweisen

stecken Methoden und Strategien um sich vor

Wind und Nässe, Hitze und Kälte mit möglichst

geringem Energieaufwand zu schützen.

Zuerst Verlustminimierung,

dann Energiebereitstellung

Auch heute, gerade heute ist das Ziel dasselbe:

geringster Energieverbrauch, Nachhaltigkeit

gepaart mit einzigartigem Wohnerlebnis und

Lebensgefühl. Wir wünschen uns Behaglichkeit

in Form von angenehmen Raumklima, Schutz

vor Lärm und vor allem den Luxus ständig

frischer Luft.

9 9

I

12

10 kW kWh

4000

v. Chr.

Peak Oil

0 2000

4000

6000

n. Chr.


Lebensqualität ohne Kompromisse

Neun von zehn Hausbesitzer empfinden gesteigerte

Lebensqualität durch verbesserte Wohnqualität,

dank behaglichem Raumklima und frischer Luft.

Andere wiederum fühlen sich rundum wohl,

wenn sich in Sachen Haustechnik alles wie von

selbst erledigt. So wie bei der all-in-one Lösung

von drexel und weiss. Mit nur einer intelligenten

Steuerung für Heizung, Kleinst-Wärmepumpe,

Warmwasserspeicher sowie die Lüftung mit

Wärmerückgewinnung und passive Kühlung.

Gesteigertes Glücksempfinden rufen aber auch

die vielen weiteren Vorteile hervor, die Ihnen die

Vordenker der Energiewende aufgrund jahrzehntelanger

Erfahrung garantieren.

Das gute Gefühl der richtigen

Entscheidung

Wirtschaftlich, die sparsame Gesamtrechnung.

Effektive Wärmerückgewinnung garantiert

höchste Energieeffizienz. Und die schlanke,

auf Schnittstellen reduzierte Konstruktion

ist unterhaltsarm auf Dauer. Da verliert der

Anschaffungspreis rasch an Bedeutung.

Behaglich, das angenehme Raumklima.

Geschützt vor Lärm, Kälte oder Wärme und dazu

der Luxus ständig frischer Luft. So lässt sich’s

leben.

Komfortabel, die vollautomatische Steuerung.

Das drexel und weiss Systems mit nur einer zentralen

„Denkeinheit“ arbeitet prozessoptimiert

Hand in Hand. Sie koordiniert selbständig alle

Funktionen der Haustechnik vollautomatisch und

optimal.

Bei Belieben ist die gesamte Haustechnik

über „ein“ zentrales Touchpanel mit intuitiver

Bedienoberfläche ansteuerbar. Da werden auch

Technik-Banausen schnell zu Freaks.

Unabhängig, das macht frei.

Energiequellen unabhängig und Ressourcen schonend.

Kein Gas, kein Öl, keine Pellets und so gut

wie kein Strom. Das ist nachhaltig, ökologisch

und wertvoll.

Sicher, das beruhigt.

Was das Gefühl bereits vermittelt ist sogar wissenschaftlich

belegt. Drexel und weiss ist nachweislich

das beste Kompaktgerät mit Passivhaus-

Zertifizierung.

Ausgebildete Kompetenzpartner sorgen für

Beratung, Installation, Inbetriebnahme und

Wartung.

Ein Qualitätsprodukt aus Österreich. Mit 5 Jahre

Vollgarantie.


Der Weg vom Gebäude zum Gerät

– vom Wunsch zur Lösung

Einfamilien- und Reihenhaus

Die meisten unserer Geräte können in Einfamilienund

Reihenhäusern eingesetzt werden – egal ob

Neubau oder Sanierung. Als Kompakt gerät stehen

die Geräte serien aerosmart und x² zur Auswahl.

Die Type aerosmart mono kommt zum Einsatz,

wenn die Brauchwasser-Erwärmung nicht mit

einem Kompaktgerät erfolgen soll. Für die reine

Komfort lüftung mit Wärmerückgewinnung wird

die Geräte serie aerosilent eingesetzt.

11 11

I

Funktionen der Haustechnik

Heizen

Die Wärme wird im Passivhaus bzw. im

Niedrig energiehaus über die Zuluft bzw.

über einen Niedertemperatur-Heizkreis

an das Gebäude übertragen.

Lüften

Die Komfortlüftung hat die Aufgabe ganzjährig

für hohe Luftqualität zu sorgen.

Wärmerückgewinnung

Die Wärme der Abluft aus Küche,

Bad und WC wird durch die Wärmerück

gewinnung (zur Vermeidung von

Lüftungs wärmeverlusten) in der Lüftung

auf die Zuluft übertragen.

Warmwasser

Der Inhalt des Warmwasserspeichers

wird zur Gänze durch die Kleinst-

Wärmepumpe erwärmt. Auch Solarenergie

kann mit eingebunden werden.

Passive Kühlung

Bei der passiven Kühlung wird im

Sommer die überschüssige Raum wärme

im Gebäude mittels Nieder temperaturheizsystem

und Solekreislauf an das

Erdreich abgeführt, was dort zu einer

Regeneration des Erdreichs für den

Winter führt. Kühlen ohne „wirklichen“

Energieverbrauch.


Und so funktioniert‘s

im klassischen Passivhaus:

Die für gute Luftqualität ohnehin erforderliche

Frischluftmenge wird über einen Erdwärmetauscher

(Luft- oder Solewärmetauscher) auf

4 – 10°C vorgewärmt und dann der statischen

Wärmerückgewinnung zugeführt. So kann die

Wärme der verbrauchten Abluft auf einfachste

Art und Weise genutzt werden. Durch die hohe

Effizienz des Wärmetauschers wird die frische

Luft ohne relevanten Energieeinsatz bereits annähernd

auf Raumtemperatur erwärmt. Die Abluft

aus Küche, Bad und WC hingegen kühlt sich auf

ca. 5 – 10°C ab, so dass ihr noch weitere Wärme

entzogen werden kann, und zwar mit Hilfe der

Kleinst-Wärmepumpe. Diese kühlt die Abluft weiter

ab (auf bis zu -5°C) und führt die Wärme dem

Brauch wasser, bzw. der Zuluft zur Raumbeheizung

zu. Die Innovation dabei: komfortabel heizen ohne

konventionelle Heizung! Seite 16/17

Und so funktioniert‘s

im Niedrigenergiehaus:

Die automatische Komfortlüftung unterscheidet

sich in der Funktion nicht von jener vom

Passivhaus. Die Abdeckung des Heizwärmebedarfs

erfolgt jedoch mit konventionellen Wärme ver teilsystemen

wie Fußbodenheizung, Wand hei zung

oder Radiatorenheizung. Die Basis dafür ist die

Kompaktgerätetechnologie mit Kleinst wärmepumpen

bis max. 5,5 kW Heizleistung. Die Einbindung

thermisch solarer Techniken ist je nach

Heizungs- und Warmwasserkonzept möglich. Die

detaillierte Darstellung finden Sie auf den Seiten

18/19 und 22/23.

1 Kompaktgerät – Heizen, Lüften,

Wärmerückgewinnung, Warmwasser

2 Außenluft – Frischluft

3 Zuluft – Zufuhr warmer, gefilterter Luft

4 Abluft – Rückführung verbrauchter Luft

5 Fortluft – Abführung verbrauchter Luft

6 Außenluftfilter

7 Erdwärmetauscher


Ein zentrales Gehirn

für alle Aufgaben

Eine einzige, hochintelligente Steuerung koordiniert

das Zusammenspiel aller angeführten Funktionen.

Heizen, Lüften, Warmwasser, Wärmerückgewinnung,

Badheizung und Kühlen des Gebäudes,

sowie wahlweise auch die Solaranlage und die

teilsolare Raumheizung werden mit einem Gehirn

gesteuert und geregelt.

Der Mensch im Mittelpunkt: in Abhängigkeit der

Anwesenheit von Personen bestimmt die CO - 2

Regelung die erforderliche Nutzungsintensität.

Über das Touchpanel lassen sich sämtliche für

den Gebrauch nützliche Informationen ablesen

und die Bedienung ist kinderleicht.

Unterschiedlichste Aufgaben –

eine intelligente Steuerung

• Heizen

• Lüften

• Warmwasser

• Wärmerückgewinnung

• Badheizung

• Teilsolare Raumheizung

• Solarsteuerung

• Passive Kühlung

• CO Regelung

2

13 13

I

Raumbediengerät

mit Touchpanel -

eine neue Generation

der Intelligenz

EIN Gehirn für alle

Aufgaben.

EIN Gehirn für alle

Komponenten.

Design gepaart mit

einfachster Bedienung –

bedienerfreundlicher

geht’s nicht mehr.

RGB-TP


Energieeffiziente Haustechnik von

drexel und weiss macht‘s möglich.


15 15

I

aerosmart ®

Die kompromisslose Gesamtlösung

für Ihr Passivhaus.

0 kW 7 kW

Die Gesamtlösung für Ihr

Niedrigenergiehaus.

0 kW 7 kW

aerosilent ®

die Modulkomponente für privaten

und gewerblichen Wohnbau für

Fälle, wo es nur eine Lüftung mit

Wärmerückgewinnung braucht


17 17

I

aerosmart ®

Die kompromisslose Gesamtlösung

für Ihr Passivhaus.


Die klassische

Passivhaustechnik

Ist die Heizleistung von max.

1,7 kW ausreichend, um den

Bewohnern die gewünschte

Raumtemperatur sicherzustellen,

ist das Kompaktgerät die unschlagbare

Lösung. Die kleine elektrische

Spitzen lastabdeckung sitzt nicht

im Boiler, sondern raumseitig

im Zuluftrohr oder in einzelnen

Räumen als Strahlungsfläche.

Diese wird bedarfsorientiert mit

der Raum hei zungssteuerung

ergänzend aktiviert.

Als optionale Ergänzung bietet

sich eine solare Stromerzeugung

(Photo voltaik) an – eine Fläche von

15 – 25 m² erntet jenen Beitrag, der

für den Haustechnikstrom für das

ganze Jahr benötigt wird.

ABL ZUL

ABL Abluft

ZUL Zuluft

FOL Fortluft

AUL Außenluft

Lüftungsmodul

Wärmepumpenmodul

EWT Erdwärmetauscher

EWT

FOL AUL


19 19

I

aerosmart m, l

Erstes PHI zertifiziertes

Kompaktgerät weltweit.

aerosmart s

Das einzige Kompaktgerät

für kleine Wohneinheiten

und kleine Reihenhäuser.

Höchste Energieeffizienz

auf kleinstem Raum.


Kompaktgerät für das sehr gute

Niedrigenergie- und Passivhaus

Diese Innovation erlaubt auch im

Gebäude mit 2 – 3 kW die mono valente

Versor gung mittels Kleinst-

Wärme pumpe. Ein Kunststoffrohr

(Solewärmetauscher) im Erdreich

liefert Erdwärme an das Kompaktgerät

aerosmart xls, dessen Wärme -

pumpen leistung auf 2,5 – 3,0 kW

beträgt. Die Wärme abgabe erfolgt

über die Zuluft und primär über

einen beliebigen, „schlanken“

Nieder tempera tur-Heizkreis.

AUL

aerosmart xls

Die kompromisslose

Gesamtlösung für

Gebäude mit 2 – 3 kW.

ABL ZUL

SOL

ABL Abluft

ZUL Zuluft

FOL Fortluft

AUL Außenluft

Lüftungsmodul

Wärmepumpenmodul

SOL Sole

FOL


Passivhaustechnik

meets Romantik

Ein sehr beliebtes Konzept für

Menschen, die gerne Feuer im

Wohn raum sehen. Auf der Funktion

der Passivhaus-Technik aerosmart

basierend, wird hier eine Spitzenlastabdeckung

in Form eines halbautomatischen

Pelletofens, welcher

über unsere Steuerung angefordert

wird, oder aber auch eines Stückholzofens

in beliebiger Form realisiert.

Hiermit werden Gebäude mit

einer Heizenergiekennzahl von ca.

30 kWh/m²a ausgestattet.

21 21

I

ABL ZUL

ABL Abluft

ZUL Zuluft

FOL Fortluft

AUL Außenluft

Lüftungsmodul

Wärmepumpenmodul

Pellet- oder Stückholzofen

EWT Erdwärmetauscher

EWT

FOL AUL


23 23 I

Die Gesamtlösung für Ihr

Niedrigenergiehaus.


x², x² plus

Ein Gerät für die Aufgaben

Heizen, Lüften, Warmwasser,

Wärmerückgewinnung und

passive Kühlung

Warmwasserspeicher

300 l, 560 l-Hygiene, 820 l-Hygiene


Passivhaustechnik für‘s

Niedrigenergie- und Passivhaus

Mit unserer neuesten Entwicklung

der Geräteserie x² ist es uns einerseits

möglich, eine Heizleistung von

bis zu 5,5 kW einzubringen – sei es

aufgrund der Größe des Gebäudes,

oder auch weil eine bessere thermische

Qualität des Gebäudes nicht

möglich ist – andererseits bietet

dieses Gerät auch serienmäßig den

Komfort der passiven Kühlung.

Hier bei wird die überschüssige

Raum wärme des Sommers in das

Erd reich abgeführt, was dort wiederum

zu einer Regeneration für den

nächsten Winter sorgt. Und alles

natürlich in der gewohnt hohen

Effizienz.

Ein einzigartiges Konzept für

Neubau und Sanierung.

25 25

I

AUL

FOL

ABL ZUL

SOL

ABL Abluft

ZUL Zuluft

FOL Fortluft

AUL Außenluft

Lüftungsmodul

Wärmepumpenmodul

SOL Sole

E


27 27

I

aerosilent ®

die Modulkomponente für privaten

und gewerblichen Wohnbau für

Fälle, wo es nur eine Lüftung mit

Wärmerückgewinnung braucht.


Komfortlüftung für den

Neubau und Sanierung

Weniger ist mehr! Vor vielen Jahren, als die Komfort

lüftung erfunden wurde (damals hatte sie noch

einen anderen Namen), dachten die Techniker nur

an das eine: weniger Energie zu verbrauchen. Die

Moti vation war ja auch klar: bei gut gedämmten

Gebäuden stellen die Lüftungs wärme verluste

mehr als die Hälfte des gesamten Wärmebedarfs

dar, im Passivhaus gar bis zu 70 %. Mittlerweile

längst technisch ausgereift, opti miert, steht beim

Kunden nicht mehr nur das Weniger (Energie),

sondern auch das Mehr (Komfort) im Vordergrund:

durch das kontinuierliche Einbringen von

frischer, vorgewärmter Luft wird die Luftqualität

deutlich erhöht, was sich in einem sehr angenehmen

Raumklima manifestiert.

Eine Alternative zum Fensterlüften? Fragezeichen

darum, weil wir es eigentlich mehr für eine

Notwen digkeit als für eine Alternative zum herkömmlichen

Lüften halten: die Empfehlungen,

stündlich 10 Minuten lang quer zu lüften

sind genauso bekannt wie unmöglich in der

Realisierbarkeit. Und: was macht das berufstätige

Ehepaar nach der morgendlichen Dusche:

Feuchtigkeit raus über das dann ganztägig gekippte

Fenster? Nein; die Feuchtigkeit bleibt also und

nagt langsam aber beharrlich und konsequent an

der Bausubstanz.

Oder das Schlafzimmer: bei geschlossenem

Fenster steigt der CO -Gehalt schon nach kurzer

2

Zeit auf das Dreifache des als angenehm empfundenen

Wertes. Sicher sind es viele Menschen

gewohnt, bei geöffnetem oder gekipptem Fenster

zu schlafen, aber kom fortabel ist es im Winter

nicht. Der Gedanke, nur im kalten Raum gut zu

schlafen, kommt aus der Assoziation von kalter

mit frischer Luft. Klar – seit Generationen

ist die Luft nur dann frisch, wenn sie auch kalt

ist; zumindest im Winter. Doch wir sind keine

„Saison sch läfer“, auch im Sommer können wir

bei 20°C wunder bar schlafen. Vielleicht etwas

leichter bekleidet und weniger zugedeckt. Wen

stört´s, wenn das auch im Winter möglich ist?

Mit Hilfe dieses Systems wird der verbrauchten

Abluft (Küche, Bad, WC) die Wärme entzogen

und der Zuluft (Wohnen und Schlafen) zugeführt.

Einer seits ist ein hoher Wirkungsgrad (im Fachjargon

„Wärmebereit stell ungs grad“) bedeutsam;

um wirklich Energie ein zu sparen muss aber vor

allem auch der Strombe darf für die Ventilatoren

sehr klein gehalten werden. Insge samt sollte etwa

15 – 20 mal mehr Heizenergie eingespart werden, als

in Form von elektrischem Strom verbraucht wird.

Vorteile einer Komfortlüftung

Was Sie genießen werden:

• Ständig frische Luft in allen

Räumen

• Keine unan genehmen

Hausgerüche

• Keine Zugerscheinungen

durch eintretende Kaltluft

• Auch der Lärm bleibt draußen

• Gefilterte, pollenfreie Luft –

ein Segen für Allergiker!

• Stark reduzierte Heizkosten

• Kein Feuchtigkeitsproblem

im Haus vor allem im Bad –

dauer haft gesunde Bausubstanz

Eine optimal konzipierte und

ausgeführte Anlage zeichnet

sich aus durch:

• Hohe Energie effizienz

• Niedrigste Schall wer te

(„nicht hörbar“)

• Hohen Be dien komfort

• Fein staubfilter in der Zuluft

• Einwandfreie Zugänglichkeit

für Wartung und Service


ABL ZUL

ABL Abluft

ZUL Zuluft

FOL Fortluft

AUL Außenluft

EWT Erdwärmetauscher

Lüftungsmodul

29 29

I

EWT

aerosilent primus

die Modulkomponente, wo es

nur eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung

braucht.

FOL AUL


Das befreiende Gefühl der

richtigen Entscheidung.


Die klassische

Passivhaustechnik

Mein Haus fasziniert durch unglaublich niedrige

Energiekosten. Die Technik im Passivhaus ist betörend

einfach und damit auch kostengünstig. Das Gebäude

selbst weist natürlich höchsten Dämm-Standard auf

– eben ein Passivhaus. Komfort? Maximal, durch angenehmes

Temperaturempfinden in allen Räumen – es gibt keine wirklich

kalten Oberflächen im Passivhaus. Herrlich!

So funktioniert‘s im Detail: Das Kompaktgerät aerosmart enthält neben

den Komponenten für die Komfortlüftung (Wärmerückgewinnung,

Ventilatoren) auch die Kleinstwärmepumpe, die der verbrauchten

Abluft ihre Energie entzieht und auf das Brauchwasser bzw. die

Zuluft überträgt. Damit sich die Abluft in der Wärmerückgewinnung

(vor der Wärmepumpe) nicht zu stark abkühlt, wird die Außenluft

in einem Erdwärmetauscher vorgewärmt. Da das ausschöpfbare

Wärmepotenzial der Abluft beschränkt ist, bleibt in den meisten Fällen

ein bescheidener Anteil der Spitzenlastabdeckung vorbehalten (für

wenige Tage / Wochen im Jahr). Sie erfolgt in elektrischer Form und

erreicht in der Regel eine Größenordnung weniger hundert kWh – also

ein paar Prozent des durchschnittlichen Haushaltsstrombedarfs.

Kompaktgerät für das sehr gute

Niedrigenergie- und Passivhaus

Ich hab ein Haus mit hohem Dämmstandard. Zwar

kein Passivhaus aber ein Gebäude mit sehr niedrigem

Energieverbrauch. Da kommt das aerosmart xls gerade

recht – es bringt genau die Leistung, die mein

Haus benötigt und eine Luftqualität, die sonst nur ein

Passivhaus bietet.

Dieses System verfügt über eine stärkere Wärmepumpe und arbeitet

mit zusätzlicher Erdwärme, die über einen Sole- Erdwärmetauscher

gewonnen wird. Die Wärmeeinbringung erfolgt wieder über die Zuluft

und zusätzlich „klassisch” über Fußboden- oder Wandheizung.

Integration von aktiver Solarenergie: ja gerne – mittels Photovoltaik,

da beide auf dem Energieträger Strom basieren und die Primärener

giebilanz so am besten abschneidet. Im Passivhaus bspw.

kann eine 1 kW Anlage (ca. 10 m²) bereits die Hälfte des gesam ten

Stromverbrauchs für die Haustechnik abdecken!

31 31

I

Sehr kostengünstiges Haustechniksystem

für Gebäude

mit niedrigstem Energiebedarf

(Passivhäuser mit

ca. 15 kWh/m²a)

Stromeinsatz für die

gesamte Technik in einem

mittleren Einfamilienhaus:

ca. 2000 kWh/a

Kostengünstiges Haustechniksystem

für Gebäude mit

niedrigem Energiebedarf

(bis ca. 30 kWh/m²a)

Stromeinsatz für die

gesamte Technik in einem

mittleren Einfamilienhaus:

2000 bis 3500 kWh/a


Passivhaustechnik

meets Romantik

Einen Ofen haben wir uns immer schon gewünscht.

Sicher, der Betrieb ist auch mit Arbeit verbunden –

aber für die kurze Zeit im Jahr nehmen wir das gerne

in Kauf. Es gibt doch nichts schöneres, als an einem

Winterabend vor einem warmen Ofen zu sitzen...

Hier wird die klassische Passivhaustechnik um einen im Wohnraum

platzierten Ofen ergänzt. Ob halbautomatisch mit Pellet, oder manuell

mit Stückholz – Biomasse als erneuerbarer Energieträger erlaubt

hier auch einen höheren Spitzenlast-Anteil als im reinen Passivhaus.

Je nach Ausführung der thermischen Gebäudequalität dauert die

„ Heiz per iode” eben ein paar Wochen oder auch wenige Monate.

Integration von aktiver Solarenergie: sowohl in Form von Thermie

(warmes Wasser) als auch PV (Strom) möglich aber nicht erforderlich.

Meine Vorstellung von Haustechnik:

überall angenehm warm und manchmal auch wärmer. Ich

wünsch mir einen Ofen!

Eine beliebte Kombination: Kleinst-Wärmepumpen und

Biomasse als Spitzenlastabdeckung.

Passivhaustechnik für‘s

Niedrigenergie- und Passivhaus

Das x² ist das Herz unserer Haustechnik, und es erledigt

seine Aufgaben Wärmen, Kühlen, Lüften und Warmwasser

bereiten auf eine sehr sparsame Art und Weise.

Dabei besitzt es noch die notwendigen Reserven, um

unser großes Passivhaus mit einer Heizlast von 3,5 kW

auch in den kalten und trüben Wintertagen problemlos warmzuhalten.

Gäbe es das x² noch nicht, für unser Haus müsste man es erfinden.

Dieses einzigartige System verfügt über eine Reihe von Lösungen

menschlicher Bedürfnisse. Eine Heizleistung die für große Passivhäuser

und gute Niedrigenergiehäuser, aber auch im Sanierungsfall

ausreichend sein kann, ist die Basis dieses Systems. Eine sommerliche

passive Kühlung verbindet dabei Ökonomie und Wohnkomfort.

Mit sagenhaft geringem Energieeinsatz (ca. 50 KWh/a) kann dieser

Sommerkomfort erreicht werden. Effizienz auf allen Ebenen.

Mittels Flüssigkeitsunterkühlung wird die Frostfreihaltung des

Wärmerückgewinnung-Wärmetauschers bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung

der Wärmepumpe (COP) erreicht. Den Kundenwünschen

angepasst verfügt der aerosmart x² über eine integrierte Badheizung,

wenn sonst nicht geheizt wird. Je nach Nutzwasserverbrauch und

Kundenwunsch steht neben einem 300 ltr. Speicher auch ein 560 ltr.

und 820 ltr. Hygienespeicher mit thermisch solarer Einbindung zur

Auswahl.

Das x² ist das einzige Kompaktgerät in dieser Klasse. Kostenneutral

gegenüber modularen Systemen, jedoch wesentlich innovativer,

kunden- und nutzenorientierter.

kostengünstiges Haustechniksystem

für Gebäude

mit niedrigem Energiebedarf

(bis ca. 30 kWh/m2a)

Energieeinsatz für die

gesamte Technik in einem

mittleren Einfamilienhaus:

Strom ca. 2500 kWh/a;

Pellet z.B. 600 kg/a

Kostengünstiges Haustechniksystem

für

Gebäude mit niedrigem

Energiebedarf

(bis ca. 35 kWh/m²a)

Stromeinsatz für die

gesamte Technik in einem

mittleren Einfamilienhaus:

2000 bis 3500 kWh/a


Häufigste Fragen

Gibt es in kontrolliert belüfteten Räumen überhaupt

Fenster die sich öffnen lassen? Es gibt

natürlich in allen Räumen öffenbare Fenster. Und

man darf sie öffnen, wann immer man will (im

Winter hat es die gleiche Konsequenz, wie in konventionellen

Gebäu den: es wird kalt). Nach der

Erfahrung vieler unserer Kunden hat man nicht

oder nur ganz selten das Bedürfnis, ein Fenster

zu öffnen, da die Luft qualität extrem hoch ist und

Zugerscheinungen durch eintretende Kaltluft ja

unerwünscht sind. Ein Rat an skeptische Kunden:

sprechen Sie mit Menschen, die ein solches

Gebäude bewohnen.

Wie gut ist diese Lüftungsanlage hörbar? Können

auch sehr sensible Menschen damit leben?

Eine Studie zeigt, dass trotz großer allgemeiner

Zufrieden heit mit Lüftungsanlagen fast die Hälfte

der Nutzer die Geräusche als störend empfindet.

Dies ist aber kein technisches Problem, sondern

eine Planungs- und Geräteentwicklungsaufgabe.

Aufgrund unserer Erfahr ungen mit einigen

tausend Anlagen sind wir längst in der Lage,

die Systeme so zu dimensionieren, dass der

Bewohner die Anlage kaum wahrnehmen kann.

Und genau das ist unser Anspruch: eine automatische

Komfortlüftung muss in allen Bereichen

eine Komfortsteigerung mit sich bringen – auch

im Bereich des Schalls. Übrigens wird auf diese

Art und Weise auch der sogenannte Telefonieschall

(Geräuschüber tragung zwischen 2 Räumen)

unterbunden.

Kann sich in solchen Lüftungsleitungen im Lauf

der Zeit nicht allerhand ansammeln? Wie ist es

da um die Hygiene bestellt? Das erste was die

frische Außen luft passiert, ist ein großflächiger

Feinstaubfilter. Der lässt keinen Staub, aber auch

keine Partikel bis zur Pollen größe in das System

hinein. Weiters wird die Zuluft in allen Leitungsabschnitten

tendenziell wärmer, also trockener.

Zu einer Schimmel- oder Pilz bildung fehlt

also sowohl das keimfähige Material, als auch

die Feuchtigkeit. Eine Unter suchung von einer

großen Anzahl solcher Systeme in der Schweiz

bestätigt dies: die in den Raum eintretende Luft

war aufgrund der Filter ung sogar in allen Fällen

sauberer (!) als die Außenluft. Und sollte das

alles nicht stimmen oder alles schief gehen:

alle Leitungsabschnitte sind mittels spezieller

Düsensysteme reinigbar.

33 33

I

Wie steht es um die Luftfeuchtigkeit, kann sie

geregelt werden? Was passiert im konventionellen

Haus? Der Raum wird aufgeheizt, das Gebäude

wird über Fenster gelüftet (auch im Winter), um

ausreichende Luftqualität zu gewährleisten. Durch

die Zufuhr trockener Außenluft wird die relative

Feuchtigkeit im Raum auf ca. 35 – 45 % reduziert.

Wem das zu trocken ist – was individuell verschieden

ist – der befeuchtet: mit zu trocknender

Wäsche, mit mehr Topfpflanzen, mit elektrischem

Dampfbefeuchter. Genau gleich verhält es sich

beim Einsatz der Komfortlüftung, voraus gesetzt,

die Anlage wird nicht überdimensioniert (was

übrigens immer noch ein weit verbreiteter Fehler

ist). Die Komfortlüftung ist vor allem aber auch

dazu da, den „Schadstoff” Luftfeuchtigkeit abzutransportieren.

Thema Wartung: aufwändig und teuer? Nach ca.

3 Betriebs monaten wird der Nutzer aufgefordert,

die Filter zu wechseln. Das ist nachweisbar einfacher

als beim Staubsauger. Jährliche Filterkosten

(Allergiker-geeignet): 60 – 80 €. Ansonsten

empfiehlt sich vielleicht nach 3 Jahren ein einfacher

Gerätecheck. Und das war´s dann schon.

Kann man mit einer solchen Anlage im Sommer

auch kühlen? Grundsätzlich ja. Jedoch wird mit

so kleinen Luftmengen gearbeitet, dass man

das System keinesfalls mit einer Klimaanlage

vergleichen darf. Es ist möglich, im Sommer

Luft mit 15 – 20°C einzubringen, die Kühlleistung

ist aber mit 200 bis 500 W sehr bescheiden. Bei

Kompaktgeräten, je nach Gerätetyp, kann eine

Kühlleistung von ~2500 W erreicht werden. Aber

hocheffi ziente Häuser sind vom Gebäude her

bereits so gestaltet, dass ein aktives Kühlsystem

nicht erforderlich ist: mit guter Wärme dämmung

(nützt auch von außen nach innen) und außenliegender

Be schatt ung der Glasflächen werden in

der Regel Innentem per turen von 24 – 25°C nicht

über schritten.

Wie sieht denn ein solches System überhaupt

aus? Muss man im ganzen Haus Rohrleitungen

und Lüf tungsgitter akzeptieren? Rohrleitungen

werden in der Regel nicht sichtbar installiert,

sondern in Wänden, Decken, etc. Luftein- und

-auslässe gibt es in verschiedensten Formen,

sodass für jeden Geschmack eine Linie gefunden

werden kann – „kein Rohr ist das beste Rohr”.


®

aerosilent centro

aeroschool

®


Systemvergleich – Komfortlüftungsgeräte

Technische Daten aerosilent aerosilent primus aerosilent topo

Luftleistung 80 – 230 m³/h 80 – 180 m³/h

Wärmebereitstellungsgrad zuluftseitig 85 % 85 %

Abmessungen B/T/H mm 600 / 600 / 745 600 / 382 / 1050

Gewicht 71 kg 68 kg

Schallleistungspegel ZUL 35 dB(A) 32 dB(A)

Schallleistungspegel ABL 49 dB(A) 34 dB(A)

Schallleistungspegel Gehäuse 35 dB(A) 31 dB(A)

Übrigens: aerosilent ist nicht nur

ein Komfort-Lüftungsgerät, sondern

gleichzeitig auch die Basis für alle

Kompaktgeräte aerosmart – für

Passiv- und Niedrigstenergiehäuser.

Informieren Sie sich!

aerosilent primus

aerosilent topo


Systemvergleich – Kompaktgeräte

Technische Daten aerosmart s aerosmart m aerosmart l aerosmart xls x² x² plus

Luftleistung 80 – 180m³/h 80 – 230 m³/h 80 – 230 m³/h 80 – 230 m³/h 80 – 230 m³/h 80 – 230 m³/h

Wärmebereitstellungsgrad ZUL 85% 85% 85% 85% 85% 85%

Schallleistungspegel ZUL 37 dB(A) 48 dB(A) 48 dB(A) 45 dB(A) 40 dB(A) 40 dB(A)

Schallleistungspegel ABL 48 dB(A) 48 dB(A) 48 dB(A) 48 dB(A) 48 dB(A) 48 dB(A)

Schallleistungspegel Gehäuse 45 dB(A) 45 dB(A) 45 dB(A) 45 dB(A) 45 dB(A) 45 dB(A)

Thermische Nennleistung der WP 970 W 1315 W 1695 W 2585 W 3960 W 5650 W

Leistungsaufnahme

Elektrische Leistungsaufnahme

285 W 375 W 475 W 655 W 895 W 1350 W

der Ventilatoren gesamt 0,29 Wh/m³ 0,29 Wh/m³ 0,29 Wh/m³ 0,29 Wh/m³ 0,38 Wh/m³ 0,38 Wh/m³

Leistung der passiven Kühlung – – – – 2500 W 2500 W

Allgemeine Daten

B/T/H mm 600 / 600 / 2316 1200 / 600 / 2053 1200 / 600 / 2053 1200 / 600 / 2053 600 / 600 / 1723 600 / 600 / 1723

Gewicht 232 kg 255 kg 255 kg 255 kg 180 kg 180 kg

Stromversorgung 230 V / 50 Hz 230 V / 50 Hz 230 V / 50 Hz 230 V / 50 Hz 400 V / 50 Hz 400 V / 50 Hz

aerosmart s

aerosmart m, l, xls

x² mit 300l Speicher

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