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Untitled - FRM II

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Angewandte Forschung mit Neutronen:

Materialentwicklung und

Werkstofftechnik

Nutzung von Neutronen fürdie industrielle Forschung und

Entwicklung

Mit Exkursion: Führung durch die

Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II)

Teilnehmerkreis

Forscher, Entwickler und Qualitätsbeauftragte, Materialund

Werkstoff-Prüfer aus Automobilindustrie, Metallbearbeitung,

Maschinenbau, Medizintechnik

Inhalt

1. Einführung in die Welt der Neutronen/Neutronen für Halbleitertechnik

und Medizin

(Referent: Dr. Martin Meven)

Die hier vorgestellten speziellen Eigenschaften von Neutronen

eröffnen einzigartige Anwendungen zur Untersuchung

von Materialien und Werkstoffen. Außerdem werden Neutronen

erfolgreich zur Herstellung spezieller Halbleiter und in

der Medizin (z. B. zur Gewinnung von Radioisotopen) eingesetzt.

2. Radiographie u. Tomographie mit Neutronen -ANTARES -

(Referent: Dr. Burkhard Schillinger)

Bei der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung ist die Neutronenradiographie

und -tomographie in der Lage die Verteilung

von leichten Elementen sichtbar zu machen. Besonders

wichtig ist hier der Wasserstoff. So kann z. B. die Ölverteilung

zur Schmierung und Kühlung in einem laufenden Motor

überprüft werden.

3. Eigenspannung und Texturanalyse -STRESS-SPEC -

(Referent: Dr. Michael Hofmann)

Die Spannungsverhältnisse in einem Material sind ein wichtiger

Faktor, der die Qualität und Zuverlässigkeit von mechanischen

Komponenten bestimmt. Mit Neutronenbeugung

können Eigenspannungen ortsaufgelöst bis zu einigen

Zentimetern tief im Inneren von Bauteilen bestimmt werden.

So kann z. B. das Spannungsfeld im tiefgewalzten Bereich

einer Autokurbelwelle kartographiert werden.

4. Struktur- und Phasenanalyse an Funktionsmaterialien -

SPODI -

(Referent: Dr. Markus Hölzel)

Durch Neutronenpulverbeugung kann die Kristallstruktur

und magnetische Ordnung analysiert und bei mehrphasigen

Proben die Phasenanteile bestimmt werden.


Diese Informationen sind von grundlegender Bedeutung für

das Verständnis der Beziehung zwischen Struktur und Materialeigenschaften

und unterstützen ganz wesentlich die Entwicklung

neuer Funktionsmaterialen, beispielsweise Wasserstoffspeichern

und Ionenleitern.

5. Kleinwinkelstreuung zur Untersuchung nanoskaliger

Strukturen -SANS-1 -

(Referent: Dr. Ralph Gilles)

Neutronen-Kleinwinkelstreuung ist eine Methode zur Bestimmung

von Mikrostrukturen auf der Größenskala von 1-

300 nm. Sie erlaubt es zum Beispiel, die Morphologie, die

Größe und den Volumenanteil von Ausscheidungen in

Nickel-Basis Superlegierungen zu bestimmen. Hierzu werden

Bulkproben bis zu einem cm 3

Volumen (auch in situ bei

verschiedenen Temperaturen möglich) gemessen.

6. Oberflächen, Grenzflächen und dünne Schichten -

REFSANS -

(Referent: Dr. Jean-Francois Moulin)

Mit Hilfe der Neutronen-Reflektometrie können Informationen

über Oberflächen, innere Grenzflächen und dünne

Schichten gewonnen werden. Ein typisches Beispiel stellt

die Untersuchung von ferromagnetischen Dünnschichtsystemen

fürAnwendungen im Gebiet der Spintronik dar.

Leitung/Referent(en)

Dr. Martin Meven

Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II),

München-Garching

Termin/Ort

04.04.2011, 9:30 Uhr -16.30 Uhr

05.04.2011, 9:30 Uhr -17:00 Uhr

München, Regus Business Center Laim

Hinweise

Bestandteil des Seminars ist eine Exkursion zu einer Führung

durch die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-

Leibnitz (FRM II) der Technischen Universität München in

Garching.

Teilnahmegebühr

HDT Mitglieder: Ä 1190,00 -Nichtmitglieder: Ä 1230,00

einschließlich veranstaltungsgebundener Arbeitsunterlagen

sowie Mittagessen und Pausengetränken

Kurztitel: Materialforschung mit Neutronen

Veranst.-Nr.: E-H130-04-048-1


Diese Informationen sind von grundlegender Bedeutung für

das Verständnis der Beziehung zwischen Struktur und Materialeigenschaften

und unterstützen ganz wesentlich die Entwicklung

neuer Funktionsmaterialen, beispielsweise Wasserstoffspeichern

und Ionenleitern.

5. Kleinwinkelstreuung zur Untersuchung nanoskaliger

Strukturen -SANS-1 -

(Referent: Dr. Ralph Gilles)

Neutronen-Kleinwinkelstreuung ist eine Methode zur Bestimmung

von Mikrostrukturen auf der Größenskala von 1-

300 nm. Sie erlaubt es zum Beispiel, die Morphologie, die

Größe und den Volumenanteil von Ausscheidungen in

Nickel-Basis Superlegierungen zu bestimmen. Hierzu werden

Bulkproben bis zu einem cm 3

Volumen (auch in situ bei

verschiedenen Temperaturen möglich) gemessen.

6. Oberflächen, Grenzflächen und dünne Schichten -

REFSANS -

(Referent: Dr. Jean-Francois Moulin)

Mit Hilfe der Neutronen-Reflektometrie können Informationen

über Oberflächen, innere Grenzflächen und dünne

Schichten gewonnen werden. Ein typisches Beispiel stellt

die Untersuchung von ferromagnetischen Dünnschichtsystemen

fürAnwendungen im Gebiet der Spintronik dar.

Leitung/Referent(en)

Dr. Martin Meven

Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II),

München-Garching

Termin/Ort

04.04.2011, 9:30 Uhr -16.30 Uhr

05.04.2011, 9:30 Uhr -17:00 Uhr

München, Regus Business Center Laim

Hinweise

Bestandteil des Seminars ist eine Exkursion zu einer Führung

durch die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-

Leibnitz (FRM II) der Technischen Universität München in

Garching.

Teilnahmegebühr

HDT Mitglieder: Ä 1190,00 -Nichtmitglieder: Ä 1230,00

einschließlich veranstaltungsgebundener Arbeitsunterlagen

sowie Mittagessen und Pausengetränken

Kurztitel: Materialforschung mit Neutronen

Veranst.-Nr.: E-H130-04-048-1

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