FRÄNZI – FORUM - Franziskanergymnasium Bozen

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FRÄNZI – FORUM - Franziskanergymnasium Bozen

Zeitung

Über das neue

Konzept der

Maturazeitung

Seite 2

Latein

Latein pur -

auf einer

ganzen Seite

Seite 4

Politisch

Der Besuch der

1. Gymnasium im

Landtag

Seite 5

Nachwuchs

Professoren-

Kinder in Wort

und Bild

Seite 6

Musical

Unsere Schüler

inszenieren

ein Musical

Seite 8

Impressum

Seite 6

Spedizione in A.P.- 70% DCI BZ - quadrimestrale - in caso di mancato recapito, restituiere al CPO - Bolzano

Viele zieht es Ende Januar in den Meraner Kursaal,

wo sich alljährlich die Schulgemeinschaft

im weitesten Sinne verstanden ein Stelldichein

gibt. Karten werden bestellt, Abendroben

zurechtgebügelt, und wenn der große Abend

dann gekommen ist, genießt man das weißschwarze

Treiben, das für einige Stunden das

Kurhaus erfüllt. Vielleicht ist es diese Atmosphäre

gehobener Unterhaltung, die so geschätzt

wird, vielleicht auch die Möglichkeit, sich als

Teil einer großen Gemeinschaft zu fühlen fest

steht jedenfalls, dass der Besucherstrom nicht

abreißt und dass der Fränziball über die letzten

Jahre zur Institution geworden ist.

Hohe Erwartungen werden an dieses Ereignis

geknüpft. Das ist für die Veranstalter zuallererst

eine große Ehre. Doch auf den kurzen Moment

des Stolzes folgt, nüchtern betrachtet, vor allem

jede Menge Arbeit. Die ganze Palette von Aufgaben,

Herausforderungen und Stolpersteinen

zu präsentieren, ist unökonomisch. Nur so viel

sei unseren Nachfolgern anvertraut: Erstens ist

mehr zu tun, als ihr glaubt, und zweitens werden

Abgabetermine, egal wofür, spätestens ab

November mit beängstigender Konstanz auf

„Gestern!“ festgelegt. Dies zum Geleit!

Aber egal, wie gut man von den vorhergehenden

Jahrgängen vorbereitet und eingeschworen

wurde, vieles bleibt, wie etwa die Sponsorensuche,

ein mühsames und zeitaufwändiges

Unterfangen. Alle Pflichten neben der Schule

Ausgabe 3/2007

FRÄNZI FORUM

F r a n z i s k a n e r G y m n a s i u m

Passive Notwendigkeiten

Über die Organisation des Fränziballs

immer pünktlich und sorgfältig zu erfüllen, ist

tatsächlich nicht ganz einfach. Aber vielleicht

gehört diese doppelte Anstrengung, die die

Monate vor dem Ball prägt, zum letzten Schuljahr

notwendigerweise dazu, ist es eine Chance,

einmal das zu erleben, was später den Alltag

bestimmen wird. Wir lernen zu koordinieren,

zusammenzuarbeiten und unweigerlich auch,

Rückschläge hinzunehmen. Alle werden gefordert,

und alle tragen zum Gelingen des Balles

bei. Das ist es auch, was daraus mehr macht

als bloß eine weitere x-beliebige Aufgabe, die

es hinter sich zu bringen gilt: Zum ersten Mal

kämpft in einer Klasse nicht mehr jeder einzelne

darum, den eigenen Kopf über Wasser zu

halten, sondern um etwas, das alle betrifft.

Werden die Herausforderungen gut gemeistert,

merken die Gäste im Jänner dann umso weniger

von den vielen organisatorischen Schwierigkeiten

alles verläuft reibungslos, und höchstens

ein paar Maturanten wirken unausgeschlafen.

Ob der Ball tatsächlich gelingt, die Unterhaltung

gehoben ist und sich die Gäste als Teil einer

großen Gemeinschaft fühlen, hängt von vielen

Faktoren ab. Ganz sicher aber hat die Oktava

in jedem Jahr alles gegeben, und das, so viel sei

vorweggenommen, wird auch dieses Mal nicht

anders sein.

Zeno Junior Bampi (Oktava)

Fränzi - Forum 1


Nachdem viele Jahre

lang die Vorstellung

von Schülern und

Lehrkräften, garniert

mit diversen Hoppalas

aus fünf Jahren Unterricht

die Seiten der

Maturazeitung füllte

und bestenfalls das

Format wechselte, hat

die Oktava sich heuer

etwas ganz anderes einfallen

lassen. Ein Maturant

stellt das neue

Konzept vor und

versucht Sie neugierig

zu machen auf das

Ergebnis.

Fränzi - Forum 2

Fragen an das Zielpublikum

Manifest einer Maturazeitung

Was stellen Sie sich unter einer Maturazeitung

vor? Das Beste aus fünf Jahren Unterricht? Viel

gäbe es zu berichten aber wahrscheinlich würden

all die Sprüche und Anekdoten den Rahmen

dessen, was als leichte Unterhaltung gelten kann,

sprengen. Und früher oder später würde es Sie

langweilen. Nein, der Versuchung, ein reines Best-

Of-Album auf den Markt zu bringen, mussten wir

widerstehen.

Eine Autobiographie der Oktava 2008, das wäre

die nächste Möglichkeit gewesen. Doch wahrscheinlich

haben Sie jetzt, wo Ball und Zeitung in

die x-te Runde gehen, von Babyfotos, Leitsprüchen

und abstrusen Lebensplänen allmählich

genug gelesen und gesehen, und zur reinen

Pflichtübung sollte der Erwerb unseres Blattes

natürlich nicht werden.

Als wir die Greatest Hits und die Memoiren ausgeschlossen

hatten, galt es, aus der Flut der Ideen

auszuwählen. Und nach langem Hin und Her

haben wir uns schließlich entschieden. Was dabei

herausgekommen ist, ist beileibe nicht einfach zu

definieren, denn die Artikel gehen in Form und

Inhalt weit auseinander.

In einem Punkt sind sie aber alle dem Grundsatz

verpflichtet, den wir nach langen Debatten aus

den vielen, verschiedenen Vorstellungen herausschälen

konnten: Dem Schulstoff, wie trocken,

mühsam oder langweilig er auch sein mag, etwas

Komisches abzugewinnen.

Bei manchen Themen war das gar nicht schwer,

denn ohne Zweifel haben Philosophie, Kunst

und Literatur im Laufe der Zeit nicht weniges

hervorgebracht, bei dem es schwerfällt, sich ein

kleines Grinsen zu verkneifen. Leider bleibt das

aber wie wir nach viereinhalb schweißtreibenden

Jahren sagen können im Schulalltag

gelegentliche Ausnahme.

Deshalb war es bei vielen Texten notwendig, es

den poetischen Realisten gleichzutun und „die

Welt noch einmal zu schaffen“, gewissermaßen.

Unter dem Vorsatz, dem kulturellen Erbe, mit

dem wir während unserer Zeit am Franziskanergymnasium

in Berührung gekommen sind, neben

all dem Interessanten und Aufschlussreichen

auch etwas Komisches abzugewinnen, mussten

sich einige Werke erheblichen Veränderungen

unterziehen. Gut möglich, dass Sie überrascht

sein werden:

Kennen Sie den Teil von Goethes Faust, der der

Sinnkrise des Intellektuellen die des Gymnasiasten

gegenüberstellt? Kennen Sie den Teil des

Nibelungenlieds, der nicht die Geschichte von

Siegfried, Hagen, Gunther und Krimhild, sondern

die Abenteuer der drei Musketiere zum Inhalt

hat? Kennen Sie den lange verschollenen Bozner

Landboten, der nicht gegen soziale Ungerechtigkeit,

sondern die Bildungsmissstände zu Felde

zieht?

Vermutlich nicht. Vermutlich kennen sie den Faust,

der, von seinem Beruf enttäuscht, seine weltanschauliche

Midlifecrisis nicht für sich behalten

kann, das Nibelungenlied, in dem es tatsächlich

um die Nibelungen geht, und vermutlich kennen

Sie den Hessischen Landboten.

Aber wenn Sie das und noch mehr schon immer

aus einer zweiten Perspektive sehen wollten,

die das Tragische plötzlich komisch und Bildung

plötzlich unterhaltsam werden lässt, dann haben

sie dieses Jahr Gelegenheit dazu.

Denn wenn wir unserem Anspruch gerecht werden

konnten, werden Sie über das schmunzeln,

was uns während der letzten Jahre das Lachen

hat im Halse steckenbleiben lassen.

Wie dem auch sei, genug jetzt wir wollen nicht

zu viel verraten. Und versprechen natürlich auch

nicht.

Zeno Junior Bampi (Oktava)


Unter einem Dach

Zusammenschluss der österreichischen Franziskanerprovinzen

Die neue Provinz zählt 140 Franziskaner, die auf

24 Klöster in allen Bundesländern Österreichs

(ohne Vorarlberg) und in Südtirol verteilt sind.

Zum Wesen unseres Ordens gehört zuerst das

religiöse Leben in Gemeinschaft. Es ist nicht

wesentlich, ob ein Franziskaner die Priesterweihe

empfangen hat oder einen manuellen Beruf

ausübt. Ganz im Gegenteil. Gerade die manuelle

Berufe spielen für das Leben im Kloster eine

große Rolle und sind für das Wohlfühlen im Haus

besonders wichtig. Dazu zählen v.a. Dienste in

Küche, Sakristei, Garten, Pforte oder, wie bei uns

in Bozen, in der Buchbinderei.

Die Franziskaner unserer Provinz widmen sich

vielen verschiedenen Aufgaben. Ein ganz zentrales

Anliegen des Ordens ist natürlich die Seelsorge.

Daneben hat die Arbeit mit und an jungen

Menschen in unserer Ordensprovinz einen

hohen Stellenwert. Große Bedeutung kommt

dabei den beiden Gymnasien in Bozen und Hall,

die von Franziskanern geführt werden, zu. Mehrere

Mitbrüder sind in hohen Lehraufgaben tätig:

Zwei sind Professoren an der Ordenshochschule

in Rom, drei weitere haben Lehraufträge an verschiedenen

Fachhochschulen in Österreich. Ein

Mitbruder, Franz Lackner, ist seit 5 Jahren Weihbischof

der Diözese Graz-Seckau.

Das Kloster in Wien ist Sitz von zwei wichtigen

Hilfswerken: eines für die franziskanischen (karitativen,

spirituellen) Projekte in Osteuropa und

eines für die Christen im Heiligen Land. Außerdem

ist Wien der Sitz eines spirituellen Netzwerks,

der „Rosenkranz-Gebetsliga“, die über

ganz Europa verbreitet ist und mehr als eine

halbe Million Mitglieder hat.

Die Provinzleitung wird angeführt von P. Rupert

Schwarzl als Provinzial. Ihm steht ein Beratungsgremium

(Definitorium) aus fünf Mitgliedern zur

Seite, dem auch P. Willibald Hopfgartner angehört.

Der Ordensnachwuchs kam in den letzten

Jahren hauptsächlich aus Ostösterreich, aus Südtirol

ist schon seit 10 Jahren kein Novize mehr

eingetreten. In der Nachwuchsfrage besteht auch

die größte Sorge der Provinzleitung. Umso mehr

freuen wir uns über die aufrichtige Sympathie,

die unsere Klöster bei den Menschen genießen.

P. Willibald Hopfgartner

Das offizielle Kapitelfoto mit Provinzial P. Rupert Schwarzl (1. Reihe, 5. von rechts) und dem

Ordensgeneral P. Rodriguez Carballo (links davon, mit dunkler Brille) aus dem Gymnasium

nahmen P. Willibald (schaut zwischen dem, von links beginnend, 3. und 4. Bruder der 1. Reihe

hervor) und P. Roland (über dem, von rechts beginnend, 3. Bruder der 1. Reihe zu sehen) am

Kapitel teil

Am 21. Oktober 2007

wurde im Franziskanerkloster

Pupping an der

Donau (nahe Linz) die

Vereinigung der beidenFranziskanerprovinzen

von Tirol und

Wien feierlich vollzogen.

Der Ordensgeneral

selbst, P. Rodriguez

Carballo, proklamierte

die Errichtung der neuen

Provinz mit dem

offiziellen Namen

„Franziskanerprovinz

Austria vom Hl. Leopold

mit Sitz in Salzburg“.

Bereits vor

sechs Jahren war in

Maria Weißenstein die

Vereinigung der Tiroler

und Südtiroler Franziskanerprovinzvollzogen

worden, sodass

jetzt unter dem neuen

Dach drei vor wenigen

Jahren noch getrennte

franziskanische Familien

zusammen wohnen.

Fränzi - Forum 3


Lateinseite

Fränzi - Forum 4

Lateintest

Lateinisches Kreuzworträtsel

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Tragen Sie die entsprechende lateinische Bedeutung

in das Gitter ein. Sofern nicht anders angegeben,

steht Nominativ Maskulin!

Waagrecht:

5 lang, weit 7 der Schnee 8 nur 9 du 12

aus, heraus 14 zu, hin 15 er möge lachen 17

ein anderer 19 das Recht 20 ich gebe 22

er sei 23 ja sogar, vielmehr 24 mit Gewalt

(Ablativ) 27 langsam, träge 28 du bist 31

sich (Akkusativ) 32 wohin 33 die Sache, das

Ding 34 damit, sodass, wie 35 ich gehe 37

römischer Kriegsgott 38 so 39 geh!

Senkrecht:

1 der Buchstabe 2 nicht 3 eins 4 ich sei 6

die Hilfe 10 mein 11 aber 13 lange (Adverb)

14 kleinste römische Münze 16 die Bekannten,

Berühmten 18 reich 21 jener 25 zu sein

26 bis zu 29 er ist 30 ich gebrauche 31

der Angeklagte 36 wenn, ob

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EINMAL LANDTAGSABGEORDNETER SEIN

Die 1. Klasse Gymnasium im Südtiroler Landtag

Am Anfang, d.h. nach der freundlichen Begrüßung

durch Herrn Wolf, der die Besuchergruppen

im Landtag betreut, stand ein Film über die

Geschichte, den Aufbau und die Aufgaben des

Landtages.

Soweit war es noch fast wie eine Schulstunde.

Doch dann wurde es richtig politisch: Wir Schüler

wurden in den Sitzungssaal begleitet, wo wir

eigentlich eine Landtagssitzung verfolgen wollten.

Doch genau an dem Tag war sie aus organisatorischen

Gründen abgesagt worden. Zunächst

bedauerten wir dies natürlich sehr, doch erwies

sich dieses vermeintliche Unglück als großes

Glück: So war es nämlich möglich, dass wir uns

auf den Sesseln der Abgeordneten niederlassen

und als Volksvertreter fühlen durften.

Ganz ohne Profis blieben wir Politamateure dann

aber doch nicht: Thomas Widmann, Landesrat für

Personal, Tourismus, Verkehr und Transportwesen,

stellte sich, so wie im richtigen parlamentarischen

Leben, den (An-)Fragen von uns „Abgeordneten“

und wir durften ihm Löcher in den

Bauch fragen (was wir ausgiebig taten). Es wurde

unter anderem über das Verkehrssicherheitszentrum

in der Frizzi-Au und den Brenner-Basis-

Tunnel diskutiert.

Bevor wir wieder in unseren Zivilberuf als Schüler

zurückkehrten, gab es sogar noch eine Landtagsdiät

in Form eines belegten Brotes und eines

Apfelsafts.

Im Yu Ri und Greta Unterlechner

(1. Klasse Gymnasium)

Die 1.Klasse Gymnasium im Landtag mit Frau Prof. Eder und LR Thomas Widmann (2. und 1. v.r.)

Die OKTAVA 08

lädt

alle Eltern, Freunde

und Absolventen

zum alljährlichen

FränZi-BALL

Datum: 19.01.08

ORT: Kurhaus Meran

EINLASS AB 20.00 UHR

POLONAISE UM 21.30 UHR

MUSiK:

NOSTALGIC DANCE ORCHESTRA

THE SATELLITES

JAZZ FANTASY

KArTEnVOrVErKAUF:

OPTIK WALTER

LAUBEN 13 • BOZEN

TEL. 0471 973 522

15. & 16. JANUAR, 15.00 19.00 UHR

TiSCHrESErViErUnG

NACHMITTAGS AB 07. JANUAR

TEL. 329 7118227

EINTRITT ERWÜNSCHT AB 16 JAHREN

EINLASS NUR IN ABENDROBE

„Der Mensch ist ein

politisches Wesen,“

wusste schon Aristoteles.

Und was die

alten Griechen zu

sagen pflegten, wird

bekanntlich an unserer

Schule hoch gehalten.

Doch nicht nur deshalb

ging Frau Professor

Eder im Rahmen

des Wirtschafts- und

Rechtskundeunterrichts

mit der 1. Klasse

Gymnasium zu einem

Besuch in den Südtiroler

Landtag. Dort

sollten die Schüler

nämlich auch die Möglichkeit

erhalten, ihre

Fragen direkt an ein

Mitglied des Landtags

zu stellen, um diese

wichtige Institution

besser kennen zu lernen.

Heuer stellte sich

Landesrat Thomas

Widmann den Fragen

der Schüler.

Fränzi - Forum 5


Während Europa am

Aussterben ist, sind

unsere Professoren

sehr zeugungsfreudig:

2007 sind drei Kinder

geboren, in deren

Adern „Fränzi-Professoren-Blut“

fließt.

Fränzi - Forum 6

Ihr Kinderlein, kommet...

nachwuchs im Franziskanergymnasium

Fabian Oberrauch

Rückblick in das letzte Schuljahr: Als der Vormittag

des Elternsprechtages am 3. April 2007 vorüber

ist, verlässt Prof. Lukas Oberrauch mit einer

knappen Entschuldigung und unter neugierigen

Blicken der Schüler hastig das Schulgebäude. Auf

die Frage nach dem Grund seines Verlassens antwortet

er nur: „Privat!“

Kurz darauf breitet sich der „private Grund“ wie

ein Lauffeuer im ganzen Gymnasium aus: Fabian

Oberrauch, der erste Sohn von Professor Oberrauch

und seiner Frau Uli, erblickt das Licht der

Welt!

Anne Perterer

Aber Fabian bleibt nicht lange allein: Nur knappe

vier Wochen später, am 29. April, bringt die

Schulsekretärin Karin Robatscher ein kleines

Mädchen namens Anne zur Welt. Vater ist Naturkunde-

und Mathematikprofessor Johann Perterer.

Prof. Oberrauch und Prof. Perterer zeigen ihre

Kinder stolz beim Schulfest in Nals im Mai 2007,

ernten eine große Menge Gratulationen und sind

sozusagen das „Highlight“ des Tages.

nick Hafner

Unsere Lehrkräfte sind aber nicht nur zeugungs-,

sondern auch gebärfreudig. Das sehen wir an

Frau Prof. Ariane Hertscheg, die ihren kleinen

Buben im Sternzeichen der Waage am 26. September

zur Welt brachte. Das Kind sollte einen

Anne Perterer

impressum: Fränzi - Forum

Eigentümer und Herausgeber: Wolfgang Malsiner,

Franziskanergymnasium Bozen

Eintragung beim Landesgericht Bozen: Nr. 2/2003

R.ST. am 20/3/2003

Fabian Oberrauch

englischen Namen erhalten wozu ist Prof.

Hertscheg schließlich Englisch-Professorin an

unserer Mittelschule? und trägt nun den klangvollen

Namen Nick Hafner. Auch dieses Professorenkind

durften wir bewundern, als es Frau

Prof. Hertscheg Anfang November in die Schule

kutschierte; Nick zeigte uns allerdings kein

Lächeln, weil er felsenfest schlief.

Uns bleibt nur noch, den Eltern zum gesunden

Nachwuchs zu gratulieren und den drei Kleinen

ein glückliches Leben zu wünschen.

Im Yu Ri und Greta Unterlechner

(1. Klasse Gymnasium)

Nick Hafner

Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Walther Werth

Redaktion: Wolfgang Malsiner, Im Yu Ri, Greta

Unterlechner, Christian Romano, Toni Widmann,

Maximilian Sanoner

Gestaltung: Thomas Tschager

Druck: Ferrari Auer Bozen


EINMAL ÖTZI UND ZURÜCK

Kanadische Studenten besuchen unsere Schule

Zu Beginn des heurigen Schuljahres gab es an

unserer Schule übrigens zum zweiten Mal,

nach der Premiere im September 2006 einen

besonderen Besuch: 30 Geographiestudenten

und drei Professoren aus Toronto ließen sich

zum Abschluss einer Studienreise durch Europa

von den Schülern der Maturaklasse Bozen

zeigen und über die Besonderheiten unseres

Landes aufklären. Die Initiative für diese Begegnung

war von Frau Prof. Eder ausgegangen, die

über die Vermittlung ihres Mannes diesen Besuch

organisiert hatte. Auf diesen außergewöhnlichen

Schultag wurden die Maturanten von Frau Prof.

Tagesordnung:

Eder und der Lehrkraft für Englisch, Frau Prof.

Elliott, vorbereitet denn schließlich musste

alles auf Englisch ablaufen. Nach einem ersten

Teil im Heimsaal der Schule, bei der die Schüler

die kanadischen Gäste in Kurzreferaten über

die Gesellschaft, die Wirtschaft, die Politik und

den Tourismus in Südtirol informierten, ging es

in Kleingruppen durch die Altstadt mit den

Maturanten als Fremdenführern. Den Abschluss

bildete ein Besuch bei Landeshauptmann Dr. Luis

Durnwalder.

Der Vorstand des Gymnasialvereins lädt alle Mitglieder zur

Vollversammlung

Christian Roman (2. Klasse Lyzeum)

am Samstag, 12. Jänner 2008 in den Heimsaal des Franziskanergymnasiums

um 05.00 Uhr in erster und

um 09.00 Uhr in zweiter Einberufung

1. Beschlussfassung über den Antrag des Vorstandes zur Änderung von Art.8 Abs.1 der Vereinsstatuten

2. Ratifizierung der Beschlüsse des bisherigen Vorstandes

3. Neuwahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer

4. Allfälliges

Im Anschluss an die Vollversammlung lädt der Gymnasialverein um 11.00 Uhr alle Vereinsmitglieder

und Freunde der Schule zum Vortrag

Fakten zum Klimawandel

Der 4. Bericht des Weltklimarates (IPCC) von Univ. Prof. Dr. Georg Kaser

Prof. Georg Kaser aus Meran ist Gletscher- und Klimaforscher an der Universität Innsbruck mit Forschungs-schwerpunkten

in den Peruanischen Anden und auf den Gletschern Ostafrikas. Er wurde

im Mai 2004 in die Gruppe von 150 Wissenschaftlern berufen, die in fast dreijähriger Arbeit den 4.

Weltklimabericht erstellt haben.

Dass Ötzi und die

Bozner Lauben weltberühmt

sind, bewies

einmal mehr eine

Gruppe von Kanadischen

Studenten, die

sogar den großen Teich

überquerten, (fast)

nur um diese zwei einmaligen

Attraktionen

bestaunen zu können.

Vermittelt hat diesen

Besuch Frau Professor

Eder, deren Mann Professor

an der Universität

von Toronto ist.

Das aus unserer Sicht

Aufregende daran

war, dass die Maturanten

des Franziskanergymnasiums

dabei

als Fremdenführer für

die kanadischen Gäste

auftraten.

Fränzi - Forum 7


Mit großem Fleiß

und ebensolchem

Engagement wird in

einem der Nachmittagskurse,

unter der

Leitung von Herrn

Professor Armin Thomaser,

dieses Jahr auf

eine ganz besondere

Veranstaltung hingearbeitet:

die Aufführung

eines Musicals.

Derzeit sind sechsundzwanzig

Schüler

und Schülerinnen aus

der Mittelschule am

Projekt beteiligt, doch

laut Professor Thomaser

könnten es noch

einige mehr werden.

Fränzi - Forum 8

DAS DEBAKEL IM EINKAUFSMIRAKEL

Mittelschüler proben für Musicalaufführung

Kein Debakel dürfte das große Vorhaben werden,

das seit einigen Monaten eine Gruppe von

Mittelschülern unter der Leitung von Prof. Thomaser

angegangen ist: die Aufführung eines Musicals.

Das Musical ist nämlich sehr rockig, spaßig

und lustig und wird die Zuschauer deshalb mit

Sicherheit gut unterhalten. Doch es besitzt auch

Tiefgang zumindest für jene, die ihn erkennen

wollen. Es trägt den Titel "Max und die Zaubertrommel

oder Das Debakel im Einkaufsmirakel" und

stammt aus der Feder von Gerhard A. Meyer,

dem Schulmusiker eines Gymnasiums in Mannheim.

Es geht darin um Max, einen elfjährigen

Buben, der von seiner Mutter immer wieder in

alle möglichen Kaufhäuser verschleppt wird. Die

Mutter ist nämlich richtig einkaufsüchtig. Deshalb

flüchtet der arme Max in eine Traumwelt ...

mehr darf über die Handlung aber nicht verraten

werden.

Am Musical wird wöchentlich einmal am Nachmittag

jeweils zwei Stunden gearbeitet. Dabei

gehen die Schülerinnen mit solcher Begeisterung

an das Vorhaben heran, dass des Öfteren noch

über die zwei Stunden hinaus weitergearbeitet

wird.

Musikalisch werden sie von einigen Profimusikern

unterstützt. Die Schülerinnen übernehmen

daher den Teil des Singens. Die meisten Lieder

des Musicals sind Solostücke d.h. es müssen alle

Schülerinnen auch etwas alleine vorsingen! Alles

in allem wird es ein sehr schwungvoll Musical

werden, in dem sowohl mit viel Tanz als auch

Schauspielerei gearbeitet wird. Das Musical soll

in den letzten Schulwochen in der Tunhalle der

Schule, die dafür mittels ausziehbarer Tribünen

zur Aula umfunktioniert wird, aufgeführt werden.

Die genauen Termine werden noch bekannt

gegeben. Wir dürfen aber jetzt schon alle Mitglieder

der Schulgemeinschaft, Lehrkräfte, Eltern,

aktuelle und ehemalige Schüler und alle Freunde

der Schule ganz herzlich dazu einladen!

Maximilian Sanoner (1. Klasse Gymnasium)

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