11/2012 - Herzlich willkommen auf der Internetseite des FKW Verlag

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11/2012 - Herzlich willkommen auf der Internetseite des FKW Verlag

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt Dinge auf dieser Welt, die kann man kaum glauben: Das desaströse 4:4 der deutschen

Fußballer gehört dazu oder der Rekordsprung des Österreichers Felix Baumgartner aus 39

Kilometern Höhe. Aber auch im Kleinen gibt es Dinge, die nahezu unglaublich sind. Eines

dieser Phänomene hat Bestand, kann in diesen Tagen auf zweijährige Praxis zurückblicken:

Die Kollegen rauchen nicht mehr im Büro. Eigentlich kaum zu glauben, angesichts der besonderen

Intensität, mit der sie ihrer Leidenschaft fröhnen. Intensiv und kollektiv, seit Jahren,

Jahrzehnten. Aus Überzeugung, Lust, in großen Mengen und immer noch. Die Kollegen

gehen vor die Tür. Drei Etagen, 53 Treppenstufen tief. Kein Vergnügen, wenn es dort regnet,

wenn es Winter wird.

Die Raucher verordnen sich freiwilligen Verzicht, definieren ihr eigenes Sperrgebiet, das sie

eisern akzeptieren. Natürlich, am Anfang des rauchfreien Zeitalters hatte der nichtrauchende

Skeptiker immer wieder das Gefühl, der Toilettengang werde mit der Sucht garniert. Doch

scheint auch dieser innere Schweinehund besiegt: Man trifft sich vor der Tür, pflegt die

Sucht, aber auch Kontakte zu anderen Bürogemeinschaften und schafft damit Verbindungen,

die den Nichtrauchern (nahezu) verschlossen sind.

Die Nichtraucher staunten lange, wussten nicht, ob sie dem Frieden trauen konnten. Zu selbstverständlich

war der Glimmstängel, zu groß die qualmende Hingabe, viel zu groß das Durcheinander

der Nichtraucher-Regelungen im öffentlichen Leben. Daran hat sich bislang wenig

geändert, die politischen Eiertänze scheinen noch lange nicht am Ende. Kaum ist das uneingeschränkte

Rauchverbot in der Gastronomie verkündet, werden die vielen möglichen Ausnahmen

schon wieder diskutiert, eingefordert und vollzogen.

Das Durcheinander ist noch lange nicht vorbei, auf Raucher und Wirte warten Veränderung,

Ärger und Abstinenz. Hoffnung machen ein rauchfreies Oktoberfest und die nicht für möglich

gehaltene Selbstbeschränkung der Kollegen. Danke für die gute Luft. Schöne Tage in den

nächsten Wochen wünschen (nicht nur) die Nichtraucher vom MESCHEDE MAGAZIN!

Impressum: Das Meschede Magazin erscheint im 5. Jahrgang:

F.K.W. Fachverlag für Kommunikation und Werbung GmbH

Nelmannwall 4 | 59494 Soest | Telefon: 02921 – 3609-0 | Fax: 02921 – 3609-29

Email: info@fkwverlag.com Herausgeber: Rüdiger Deparade

Anzeigen: Rüdiger Deparade (verantw.) | Druck: Senefelder Misset, Doetinchem

Erscheinungweise: monatlich | Erfüllungsort: Soest

Abdruck von Veranstaltungshinweisen kostenlos, jedoch ohne Gewähr.

Für unverlangt eingeschickte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen.

Von uns gestaltete Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit

unserer ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung weiterverwendet werden.

2 Auflage: 17.500 | Titelbild: Apassionata, 08.-09.12.2012, Dortmund Westfalenhalle

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Die Kolumne des Bürgermeisters:

Liebe Bürgerin, lieber Bürger,

um die Schulentwicklung in

einer Stadt gezielt voranbringen

zu können, ist ein breiter

Konsens wichtig. Das gilt für

Politik, Verwaltung und Fachbehörden

- ganz besonders gilt

das aber für Lehrerkollegien,

Schülerschaft und natürlich die

Eltern. Deshalb hatte sich die

Stadt Meschede vor einigen

Wochen an die Eltern der jetzigen

Dritt- und Viertklässler

gewandt. Die Wünsche und

Meinungen, die in dieser Elternbefragung

zur Sprache

kommen, sollten dann die

Stadt Meschede bei ihrer künftigen

Schulorganisation unterstützen.

Zunächst einmal: Dass weit

mehr als 90 Prozent aller Fragebögen

zurückgegeben wurden,

ist eine hervorragende

Beteiligung. Dafür danke ich

allen Eltern, die mitgemacht

haben, ganz herzlich. Diese

enorm hohe Rücklaufquote hat

es der Stadt Meschede möglich

gemacht, ein exaktes Bild der

Eltern-Meinung zu ermitteln.

Das Ergebnis dieser Befragung

war dann allerdings sehr ernüchternd:

Die voraussichtlichen

Anmeldezahlen reichen

nicht aus, um die Einrichtung

einer Sekundarschule zum

Schuljahr 2013/14 weiter zu

verfolgen. Auch, wenn ich persönlich

mir ein anderes Resultat

erhofft habe: Als Stadt Meschede

sehen wir uns selbstverständlich

an das Votum der Eltern

gebunden. Große Vorbehalte,

so ein Resultat der Befragung,

bestehen gegen den -

rechtlich vorgeschriebenen -

Ganztagsunterricht an einer Sekundarschule.

Das will ich

zum Anlass nehmen, zu diesem

Thema das Gespräch mit dem

Regierungspräsidenten Herrn

Dr. Bollermann zu suchen.

Möglicherweise haben die Eltern

in einer Region wie der

unseren andere Bedürfnisse als

in städtisch geprägten Räumen.

Planungen zur Weiterentwicklung

des Schulsystems

müssen auch so etwas berück-

sichtigen. Denn auch weiter

gilt: Wir werden nicht umhin

kommen, unsere Schullandschaft

zumindest mittelfristig

weiterzuentwickeln, wenn wir

weiter jedem Kind optimale

Bildungschancen bei kurzen

Wegen ermöglichen wollen.

Der demographische Wandel

mit seiner Veränderung der Bevölkerungsstruktur

ist eine Tatsache,

vor der wir uns nicht verstecken

können. Im Gegenteil:

Wir müssen sie gemeinsam gestalten.

Persönlich halte ich dabei gerade

die Sekundarschule für

eine hervorragende Möglichkeit,

da hier die Förderung der

ganz persönlichen Fähigkeiten

unserer Kinder im Mittelpunkt

steht. Und sie öffnet Lebenswege:

So ist neben einem

Haupt- oder Realschulabschluss

auch der spätere Übergang zum

Gymnasium möglich, weil eine

Sekundarschule nach gymnasialen

Standards unterrichtet.

Die Stadt Meschede wird ihre

Bemühungen fortsetzen, die

heimische Bildungslandschaft

weiterzuentwickeln und auf die

Bedürfnisse der Zukunft einzustellen.

Ich bin überzeugt

davon, dass unsere Kinder

davon profitieren werden.

Gleichzeitig bitte ich Sie, die

Bürgerinnen und Bürger, die

Stadt Meschede bei diesem Prozess

zu begleiten und zu unterstützen.

Schließlich sind es Ihre

Kinder, die in dieser Stadt optimale

Bildungschancen vorfinden

sollen.

Ihr Uli Hess

Bürgermeister

Stipendien für die Besten

Mescheder Studenten freuen sich

Die Mescheder Stipendiaten mit ihren Förderern im

Holzlager der Firma Egger. Foto: FH

Brilon / Meschede. Strahlende

Gesichter gab es jetzt im

Studio der Firma Egger Holzwerkstoffe

in Brilon. 72 Studierende

der Fachhochschule

Südwestfalen erhielten dort im

Rahmen einer Feierstunde ihr

NRW- oder Deutschlandstipendium,

darunter 21 vom

Hochschulstandort Meschede.

Das Unternehmen Egger beteiligt

sich an diesem Stipendienprogramm

und war in diesem

Jahr Gastgeber für Stipendiaten

und Stipendiengeber.

„Wir haben 2009 von diesem

Stipendienmodell erfahren“,

berichtete Martin Ansorge,

Kaufmännischer Geschäftsführer

bei Egger. „Da werden

die absoluten Leistungsträger

gefördert und für uns war

sofort klar, da machen wir mit

und zeigen Engagement,

zumal die Region Sauerland

sehr attraktive Arbeitsplätze

für junge Akademiker bietet.“

Davon konnten sich die Stipendiaten

bei Egger gleich vor

Ort überzeugen.

Gefördert werden besonders

begabte Studierende, die sich

durch sehr gute Noten auszeichnen.

Jedes Stipendium

beläuft sich auf 300 Euro

monatlich und wird

mindestens für zwei Semester

bis maximal für die gesamte

Regelstudienzeit gezahlt.

Die Basis für jedes Stipendium

legen mit 150 Euro

private Geldgeber wie Unternehmen,

Institutionen oder

Privatpersonen. Das Land

oder der Bund steuert die

zweite Hälfte bei.

Die Stipendiengeber für die

Mescheder Studierenden sind

in diesem Jahr: Almecon

Technologie GmbH &

Co.KG, AM-GmbH Application

Management Egger

Holzwerkstoffe Brilon

GmbH & Co. KG, Industrieund

Handelskammer zu Arnsberg,

M. Busch GmbH & Co.

KG, Annegret und Hans-

Richard Meininghaus-Stiftung,

Oventrop GmbH & Co.

KG, Sparkasse Meschede,

Tital GmbH, ThyssenKrupp

AG, Verein der Freunde und

Förderer der Fachhochschule

Südwestfalen e.V., Volksbanken

und Spar- und Darlehenskasse

im HSK und die

Wissenschaftliche Genossenschaft

Südwestfalen e.G.

„Durch das große Engagement

unserer Förderer können

wir in auch in diesem Jahr

wieder 72 Stipendien an leistungsstarke

Studierende vergeben“,

freute sich FH-Präsident

Prof. Dr. Claus Schuster.

Schusters besonderer

Dank galt dem Gastgeber und

allen anderen, die sich am

Stipendienprogramm der

Fachhochschule beteiligt haben.

„Nehmen Sie Kontakt

zu den Stipendiaten auf, bieten

Sie Praxisplätze in den

Semesterferien an und vergeben

Sie Themen für Abschlussarbeiten“,

regte er zu

einem weiteren Austausch mit

den Studierenden an.

Den Energiekonzernen eine Nase gedreht

Wallen – ein ganz besonderes Dorf mit warmen Füßen

Von Peter Benedickt

Wallen. Manchmal spielt bei

großen Ideen der Zufall eine

gewisse Rolle. Oft werden Pioniertaten

nur möglich, wenn

viele Menschen mit anpacken.

Und gleich ganze Berge

können versetzt werden,

wenn eine möglichst hohe

Anzahl von Gleichgesinnten

an ein gemeinsames Ziel

glauben.

Und bei der Geschichte mit

dem Bioenergiedorf Wallen

kamen diese Punkte, wie der

Sauerländer sagt, auf einen

Haufen. Und in fast unglaublich

kurzer Zeit wurde ein

Modell buchstäblich auf die

Wiese gestellt, welches

inzwischen schon Vorbild für

einige weitere Projekte ist.

Wie der Vorstandsvorsitzende

der ausführenden Planungsfirma,

Matthias Partetzke,

betonte.

Die Vorgeschichte: Während

einer Geburtstagsfeier kam

das Gespräch auf die Möglichkeit

einer autarken Wärmeversorgung.

Der Landwirt

Wilhelm Seemer wollte seine

Bioabfälle nutzen. Also

stellte er sich den Bau einer

Biogasanlage vor, die

allerdings mehr Energie erzeugen

würde, als er selbst

nutzen konnte. Also sollte irgendwie

diese überschüssige

Wärme sinnvoll eingesetzt

werden. Interessiert hörten

zwei weitere Festgäste dem

Gespräch zu. Reinhold Mues

und Antonius Schulte spitzten

gespannt die Ohren und

waren erstaunt. Planten doch

auch sie, sich unabhängig von

Energie-Multis zu machen.

Ihnen schwebte allerdings

eine Hackschnitzel-Heizung

vor, denn Holz gibt es im

Sauerland ja nun genug. Das

Ziel war also klar: Wärme

und Strom sollten zu einhundert

Prozent aus „Erneuerbaren

Energien“ gewonnen

werden.

450 PS röhren los: Auf der einen Seite die Baumstämme rein, auf der anderen Seite die

Holzschnitzel raus. (Fotos: Peter Benedeickt)

Die Frage war, wie finanzieren?

Wer nun auf den Gedanken

kam, das ganze Dorf mit

einzubeziehen, ist nicht überliefert.

Spielt allerdings auch

keine Rolle. Denn es wurde

nicht gezögert. Erste Gespräche

geführt und schnell war

die Begeisterung geweckt.

Am Tag der Einsegnung im

September, dazu später mehr,

waren von 117 Haushalten

unglaubliche 105 an das Netz

angeschlossen. Dazu kamen

kommunale Gebäude wie der

Kindergarten, das Feuerwehrhaus,

das Sportheim und

die Mehrzweckhalle.

Um die Angelegenheit so weit

voran zu treiben, musste

selbstverständlich viel Detail-

arbeit geleistet werden. Und

natürlich Überzeugungsarbeit.

„Es gab zu Beginn sicherlich

Skeptiker“, erinnerte sich Johannes

Rüthing, der Aufsichtsratsvorsitzende.

Viele

Einwohner sahen aber hier

ihre Chance, den Energiekonzernen

eine lange Nase zu drehen.

Und sagten schnell zu.

Und der Panzer der Ablehnung

wurde dünner und dünner.

Ein großer Vorteil war es

zudem, das im Vorstand alle

Berufsgruppen vertreten waren,

die zum Gelingen des

Projektes aus dem Fundus ihrer

eigenen beruflichen Erfahrung

schöpfen konnten.

Und ein ganz großes Pfund,

mit dem die Ehrenamtlichen

wuchern konnten, ist der unglaubliche

Zusammenhalt in

dem kleinen Ort. Wo an anderer

Stelle der Neid auf den

Nachbarn regierte, war hier

in Wallen ein echtes „Sauerländer

Wir-Gefühl“ spürbar.

Das machte vieles einfacher.

Wie Andreas Donner stolz am

Tag der offenen Tür mitteilte,

hatte er neben den richtigen

Mitstreitern auch immer

das Gefühl, das Dorf hatte nur

auf diese Möglichkeit gewartet.

Wobei, „das Dorf“ ist

falsch ausgedrückt, die Bürger,

die Wallener, trifft die

Sache besser.

Und wer nun fragt, Vorsitzender?

Von was? Nun ja, es

wurde eine Genossenschaft

gegründet. Denn laut dem

Leitfaden für den „Weg zum

Bioenergiedorf“ des Bundesministeriums

für Ernährung,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz

(das Türschild

möchte ich mal sehen) ist

nicht die technische Umsetzung

das Problem, sondern

die Vorbehalte in der Bevölkerung.

Es gilt, die Bewohner,

die Landwirte, sowie die

kommunalen Vertreter von

der Idee zu überzeugen. Um

jeden gleich einzubinden, ob

Wilhelm Seemer hatte die Idee mit der Biogasanlage. Fortsetzung >>>

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Fortsetzung

bei der Einlage, so wie auch

bei etwaigen Verlusten, war

deshalb die Form der Genossenschaft

der richtige Weg.

Jeder hat gleiche Anteile.

Und welch Zufall: 2012 ist

das Jahr der Genossenschaften.

Die Einlage war ebenfalls

gleich. 2.500 Euro zahlte jedes

Mitglied. Insgesamt waren

1,8 Millionen Euro als

Investitionssumme geplant.

Dazu kamen schließlich noch

200.000 Euro für die Photovoltaikanlage.

Schließlich

war da die Halle und das Dach

schön groß und … leer. Da

sollte auch noch die Sonne

genutzt werden. Tja, die Planer

und Organisatoren haben

an alles gedacht.

Und wie das bei großen Baustellen

so ist, reicht der Etat

nie aus. Aber, dies ist hier

ebenfalls anders. Arnold

Donner: „Wir haben fast eine

Punktlandung hingelegt.“

Weil auch alle Genossenschafts-Mitglieder

ordentlich

Hand angelegt haben, weil

sich jeder ein bisschen verantwortlich

fühlte, weil die

richtigen Berater gefunden

wurden, weil…alles passte.

2,5 Millionen Kilowattstunden

pro Jahr beträgt die Gesamtleistung.

Bei Spitzenbelastungen

oder Störungen sichert

ein Heizölbrenner die

Versorgung.

Da Verwaltung, Bezirksregierung

und andere staatliche

Stellen das Projekt absolut

Segnung: Pater Reinald fand auch ohne Vorlage die richtigen Worte.

positiv begleiteten, dankte

der Vorsitzende des Aufsichtsrates,

Johannes Rüthing, am

Tag der offenen Tür den Behörden.

„Es war unglaublich,

wie flott alle Anträge bearbeitet

wurden. Bei Fragen

fanden wir immer ein offenes

Ohr“, freute sich der (natürlich

ehrenamtliche) Funktionär.

Meschedes Bürgermeister Uli

Hess zog symbolisch den Hut

vor den Einwohnern des kleinen

Ortes: „Hier haben wir

das beste Beispiel vor Augen,

was in der Gemeinschaft erreicht

werden kann.“ Und

weiter: „Diese Mammutaufgabe

einfach beispielhaft

umgesetzt. Ein ganz wichtiger

Baustein für nachhaltige

Entwicklung wurde in Wallen

geleistet.“ Kurzum: „Verdient

höchste Anerkennung.“

In den Reigen der Bewunderer

fügte sich der stellvertretende

Landrat Rudolf Heinemann

(Nuttlar) nahtlos ein:

„Ein tolles Beispiel wie die

Bereitschaft der Bürger

wächst, sich einzubringen.“

Eben ein guter Gemeinschaftssinn

in einer guten

Dorfgemeinschaft. Es war

ein enges Zusammenrücken,

auch dies wäre ja nun eine

gewisse Wärme.

Der heimische Landtagsabgeordnete

Matthias Kerkhoff

brachte es dann auf den

Punkt: „Sogar die Einweihung

habt ihr auf den richtigen

Zeitpunkt gelegt, wo

doch nun die kalten Tage

kommen. Ich wünsche Euch

auf alle Fälle warme Füße und

warmes Wasser.“

Die Gelegenheit nutzte der

Vorsitzende Arnold Donner,

um sein Führungs-Team vorzustellen

und zu loben. „In

unserer Truppe, gerade mal

elf Köpfe stark, haben wir

viele Fachleute. Bauingenieur,

Kaufmann, alles da. Das

war und ist ein nicht zu unterschätzendes

Pfand.“

Mit Problemen ganz anderer

Art als etwa technische Stö-

rungen hatte bei der Einsegnung

Pater Reinald zu kämpfen.

Mit anklagendem Blick

zeigte er den Gästen ein Buch.

„Hier stehen viele geistliche

Worte für jede nur erdenkliche

Segnung vom Abort bis

zur Seilbahn. Nur ein Bioenergiedorf

habe ich auch beim

zehnten Durchblättern nicht

entdecken können.“ „Da sollte

doch mal eine Überarbeitung

vorgenommen werden“,

meinte er schmunzelnd. Um

dann doch die richtigen Worte

zu finden.

Und als schließlich der feierliche

Akt sein Ende fand, gab

es noch etwas zum Staunen.

Die 450 PS starke Holzhackmaschine

startete. Und bei

manchem Beobachter blieb

der Mund offen stehen, als

mit unglaublicher Geschwindigkeit

dicke Baumstämme

mit bis rund 50 Zentimeter

Durchmesser seitlich in das

Werk hineingeschoben und in

Nullkommanichts als Holzschnitzel

auf der anderen Seite

wieder herausgeblasen

wurden.

Gelungener Abschluss im Jubiläumsjahr

Konzert des Tambourcorps Freienohl in der Abtei Königsmünster

Von Sarah Lübke

Freienohl. Ein tolles Jubiläumsjahr

ist für die Musikerinnen

und Musiker des Tambourcorps

Freienohl jetzt zu

Ende gegangen. Das Tambourcorps

ist in diesem Jahr

80 Jahre jung geworden und

hat dieses Jubiläum gleich

dreimal gebührend gefeiert.

Los ging es bereits im Januar

mit einer Auftaktveranstaltung

im Rahmen der Generalversammlung

des Tambourcorps,

bei der die 17 Jubilare

im Vordergrund des gemütlichen

Abends standen,

die auf eine zehnjährige

Laufbahn beim Tambourcorps

zurückblicken können.

Mit ihrem Programm „Casino

Royale - Wir setzen alles

auf die 10“ rundeten sie einen

gelungenen Abend ab.

Die nächste Feierlichkeit war

dann im Mai mit einem großen

Freundschaftstreffen, an

dem mehr als 800 Musiker

aus über 30 Vereinen teilnahmen.

Im Anschluss daran

wurde – entgegen dem wahren

Alter – eine 80er Jahre-

Party bis in die frühen Morgenstunden

veranstaltet. Am

nächsten Tag gab es noch ein

Frühschoppenkonzert, bei

dem zunächst die Kleinsten

im Vordergrund standen. Alle

Jugendgruppen durften sich

mit ihren Instrumenten vorstellen

und führten mit ihren

Gruppenleitern zwei Stücke

vor. Anschließend folgte ein

Konzert des Seniorencorps

des TCF. Weitere Programmpunkte

des Vormittages waren

die Auftritte der Freunde

aus Belecke, Oeding, Büderich

und Soest-Mitte, die alle

einmal mehr ihr Können

preisgaben.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahrs

veranstaltet das

Corps jetzt ein Kirchenkonzert

mit festlicher, sakraler

und weltlicher Abendmusik-

Abschlusskonzert im Jubiläumsjahr: Das Tambourcorps und der MGV Liedertafel 1847

Freienohl in der Abtei Königsmünster.

in der Abtei Königsmünster „Vater unser“ von Haller/ Das Tambourcorps bedankt

in Meschede, zusammen mit Meinunger gemeinschaftlich sich bei alle Helfern auf der

dem MGV 1847 Liedertafel auf und zeigten, wie auch Bühne und im Hintergrund

Freienohl, der dieses Jahr sei- schon beim Kirchenkonzert sowie bei seinem Publikum.

nen 165. Geburtstag feiert. 2009 in Freienohl, dass Tam- Für Tambourmajor Klaus

Groß war die Aufregung und bourcorps und Gesangverein Höhmann war das Konzert die

Anspannung vor dem Kon- gut harmonieren können. letzte große Veranstaltung in

zert. Klappt alles, so wie man

seiner aktiven Laufbahn beim

es sich vorgestellt hatte? Auch auf die letzte Frage er- Tambourcorps Freienohl – er

Kommen viele Zuhörer? Wie hielt man dann zum Ende des wird bei der Generalversamm-

kommen die ausgesuchten Konzertes schnell eine Antlung im Januar des kommen-

Stücke herüber? Gefällt es wort: Es gefiel. Applaus sagt den Jahres offiziell in den Ru-

den Anwesenden?

mehr als tausend Worte. hestand entlassen.

Bereits nach den ersten paar

Tönen war klar: Es klappt.

Die Mühen haben sich gelohnt.

Ein Tambourcorps

kann nicht nur mit Marschmusik,

sondern auch mit festlicher,

sakraler und weltlicher

Abendmusik begeistern. Die

Zuschauerreihen waren gut

gefüllt und die Gesichter erwartungsvoll.

Ein buntes Programm folgte:

In Abwechslung mit den

Vorträgen der Liedertafel sowie

mit Gerd Demmel, der

mit „Weisen Geschichten“

zum Nachdenken anregte,

füllte man die kommenden

zwei Stunden. Zum Abschluss

traten beide Vereine

mit „Dank sei dir, Herr (Arioso)“

von Händel und mit

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Bürgerfest als Einkaufserlebnis

Einzelhändler mit der Veranstaltung wieder sehr zufrieden

Meschede. (pb) Großes Aufatmen

bei allen Beteiligten am

Morgen: der Himmel verspricht

seine Schleusen zu

schließen. Freitag Regen.

Samstag immer wieder

Schauer. Da galt die Hoffnung

dem Wetterbericht. Und

der hatte nicht gelogen. Die

Wolkendecke riss auf und ein

paar Mal strahlte sogar die

Sonne auf das Mescheder

Bürgerfest herab.

Die Besucher waren sich einig:

die Veranstaltung war

mehr als gelungen. Von der

Hennestraße bis zur Fritz-

Honsel-Straße wurde alles

zum „Festivalgebiet“. Wobei,

Festival trifft den Ton nicht

richtig. Denn hier waren die

Einzelhändler der Innenstadt

gefragt. Und (fast) jeder beteiligte

sich mit Aktionen, mit

Sonderverkäufen und Rabattmöglichkeiten.

Die Organisatoren des Stadtmarketing

hatten die Kugel

angestoßen und sie lief durch

die komplette Fußgängerzone.

Wer von Richtung L 743

das „Gelände“ betrat, kam

sofort an den Ständen der

Geschäfte vorbei. Diese Gelegenheit,

sich zu präsentierten,

wollte sich natürlich niemand

entgehen lassen. „Ich

freue mich, dass hier einmal

die komplette Innenstadt an

einem Strang zieht. Da will

ich mich selbstverständlich

beteiligen. Denn wie zu sehen

ist die Stadt voller Menschen“,

findet eine Geschäftsinhaberin

ihre Begründung.

Eine gute Begründung, denn

das Bürgerfest ist immer

wieder eine Möglichkeit, seinen

Bekanntheitsgrad bei den

Kunden zu steigern. Denn in

den heutigen Tagen heißt es

nicht mehr nur, Türen auf

und die Käufer strömen herbei.

Nein, Erlebnis ist gefragt.

Und dies wurde überall geboten.

Ein Hase bringt Kinder zum Strahlen, denn er verteilt

Geschenke. Fotos: Peter Benedickt

Hat immer den Überblick: der Stelzenmann.

Zum Kinderschminken gehört eine ruhige Hand.

Der Clown und die Drehscheibe: der Joker verspricht einen

tollen Preis.

Laute Musik schalte aus den

Türen beim Reisebüro. Ferne,

unbekannte Töne, das

macht neugierig auf ferne

Urlaubsziele. Da, wo sich der

Mensch erholen kann.

Lustige, bunte Luftballons,

die im Wind flattern, locken

vor der Tür des Friseursalons.

Gutscheine mit eingeschweißten

Düften warten

vor der Parfümerie darauf,

aufgerissen zu werden. Beim

Schnuppern öffnen sich die

Sinne: diese Creatión möchte

ich haben.

Aber auch unter freiem Himmel

haben sich die Teilnehmer

einiges einfallen lassen.

Ein Hase verteilt Gewinncoupons.

An Kinder, die sich riesig

freuen. Dann lüftet der

Nager mal die Maske: „Bei

uns gibt es auf alle Fälle ein

kleines Geschenk“, verspricht

die Dame unter dem Kostüm.

Ein Stelzenläufer hier, ein

Clown da, für Abwechslung

ist gesorgt.

Und die Besucher sind zufrieden.

„Auf dem Bürgerfest

wird etwas geboten“, ist zu

hören. „Hier ist an diesem

Tag immer etwas los“, sagt

der Gast aus Bestwig . „Stur

durch die Fußgängerzone ist

altmodisch, hier schauen, da

überrascht werden, dass ist

Einkaufsspaß“, strahlt Josie

aus Warstein.

Dazwischen plötzlich Dixieland.

Musik aus einer anderen

Welt. Die Leute drehen

sich um, bewundern die Musiker.

Haben auf einmal einen

anderen Gesichtsausdruck.

Mit einem Satz: sie

fühlen sich wohl, vergessen

manche Sorge.

Und auch dafür ist das Bürgerfest

da: Durch die Stadt

bummeln, interessante Gespräche

führen, Bekannte

treffen, Spaß haben. Und

wieder ist dies gelungen.

Star des Handels: Cafe Frings

Auszeichnung während des Bürgerfestes überreicht

Meschede. (pb) Zum achten

Mal wurde auf dem Mescheder

Bürgerfest der „Star des

Handels“ verliehen. Eine Auszeichnung,

die auch dadurch

zusätzlich an Wert gewinnt,

weil hier die Kundschaft direkt

ihre Favoriten kürt.

Die Kriterien sind streng. Es

wird nicht nur der freundlichste

Einzelhändler gesucht,

auch die Kompetenz

und das Ambiente werden

bewertet.

Und da machten die Inhaber

des Cafe Frings alles richtig.

Meschede. (pb) Mit Spannung

erwarten in Meschede Einzelhändler

und Kunden den 11.

November, den so genannten

NovemberSonntag. Denn

dann wird sich die Innenstadt

und auch das Gewerbegebiet

Enste wieder mit neugierigen,

gut gelaunten Menschen füllen.

Der verkaufsoffene Sonntag

lädt von 13 bis 18 Uhr zum

Bummeln, Schauen und auch

Einkaufen ein. Unter der Regie

von Stadtmarketing und

„Werbegemeinschaft Meschede

aktiv“ werden wieder viele

ganz besondere Attraktionen

angeboten.

Ganz exklusiv wird „Dein

Gesicht für Meschede“ gesucht.

Das Stadtmarketing

freut sich auf Werbegesichter

im, Achtung, „offenen

Fotoshooting“.

Stylist, das nötige Knowhow

und natürlich der Fotograf

sind vor Ort und freuen sich

auf viele „Models“. Eine

Fachjury wird im Nachhinein

fünf Gesichter auswählen, die

im nächsten Jahr Meschede

repräsentieren. Von 14 bis 17

Christina Henke (2.v.re.) gratulierte Petra Dahmen, Ruth

Frings, Max Dahmen, Elisabeth Frings und Klaus Dahmen.

Foto: Peter Benedickt

Mit überwältigender Mehrheit

haben die Kunden den

„Dein Gesicht wird gesucht“

Der NovemberSonntag in Meschede am 11.11.

Von der Ruhrbrücke bis zur St. Walburgakirche beteiligten

sich 2011 die Einzelhändler und boten viele Attraktionen

an. Foto: Peter Benedickt

Uhr findet in den Räumlichkeiten

von Möbel Knappstein

diese Aktion statt.

„Also egal ob du neun Monate,

neun Jahre, 40 + 9 oder

90 Jahre alt bist - wir suchen

dich“, lockt nicht nur Christine

Henke vom Stadtmarketing,

sondern auch der offizielle

Flyer, der für diesen

verkaufsoffenen Sonntag erstellt

wurde.

Natürlich haben sich zudem

die einzelnen Geschäftsinhaber

wieder einiges einfallen

Service und die engagierte

Arbeit der Inhaber und Mit-

lassen. Den ganzen Tag über

gibt es Kinderschminken,

Walking Acts, Verkaufsstände

und vieles mehr. Auch kulinarische

Highlights wie geräucherte

Forellen, frische

Waffeln der Elterninitiative

arbeiterinnen belohnt. Fast

1.000 Stimmkarten wurden

abgegeben und 268 Mal stand

dort der Name Frings. Auf

den Plätzen folgten Cafe und

Bäckerei Fritz Becker, im

Vorjahr erfolgreich (161

Stimmen), und Nikola Wamser

(93 Stimmen) mit ihrem

Blumenhaus.

Zum sichtbaren Zeichen des

Erfolges überreichten Christina

Henke vom Stadtmarketing

sowie Yasin Kosdik (Meschede

aktiv) Urkunde und

Wanderpokal an den „Star des

Handels“.

Spatzennest und weitere

Köstlichkeiten warten auf die

Besucher.

Die Öffnung des Hennedeckels

animiert die Einzelhändler

am Winziger Platz

wieder zu exklusiven Baustellenrabatten.

So bekommt

jeder Kunde zusätzlich zu seinem

Einkauf bei „Blumen

Wamser“, „Paul & Pauline“

und „Style In“ ein leckeres

Martinsbrezel.

Für Karnevalisten ist der

11.11. ein ganz spezielles Datum:

Start in die Session. Darum

gestaltet die Kolpingsfamilie

einen karnevalistischen

Umzug durch die Ruhrstraße

mit anschließenden Programmpunkten

wie einem

Gardetanz und der offiziellen

Schlüsselübergabe auf der

Bühne am Kaiser-Otto-Platz.

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Vom Handwerk bis ins Schlafzimmer

3. Teil Eversberger Heimatmuseum: Die Geschichte des Bergdorfes

Von Peter Benedickt

Eversberg. Mit weit ausholender

Armbewegung lädt Museumsführer

Paul Lenze in den

letzten Raum des Erdgeschosses

ein. Hier werden die Werkzeuge

weiterer Handwerker

aus der Region vorgestellt.

Beispielsweise die Materialien

der Schuster. Raffiniert

waren die Herrscher über

Sohlen und Oberleder.

Mit einfachen Mitteln aber

doch perfekter Kenntnis der

Physik, sorgte der Schuhmacher

in grauer Vorzeit für

Ausleuchtung seines Arbeitsplatzes.

Eine Kerze, eine Flasche

gefüllt mit Wasser,

reichte für ansprechende Helligkeit.

Das Licht, gebrochen

in der Flüssigkeit, verteilte

sich über den gesamten Arbeitsbereich

und schon konnte

der Meister auch in dunklen

Räumen oder bis spät in

den Abend hinein seiner Tätigkeit

nachgehen. Aber auch

sonst ist einiges zu sehen in

diesem Bereich. Da liegen

Hämmer, die verschiedensten

Zangen, Ahlen, Passformen

oder halbfertige Schuhe. Und

schon wird erläutert, wie die

Sohle an das Oberleder kam.

Nicht nur so einfach erklärt,

sondern mit dem vorhandenen

Anschauungsmaterial gezeigt.

Das versteht auch der

Dümmste oder der ungeschickteste

Heimwerker.

Weitere Berufe werden hier

vorgestellt. Der Gast hat fast

das Gefühl, gleich ertönen

schwere Schritte, eine kräftige

Gestalt verdunkelt den

Türdurchbruch und geht

schnaufend an die Drechselbank.

Denn hier ist ein Tischbein

eingespannt und wartet

darauf, fertig gestellt zu werden.

Unglaublich, über mehrere

Übersetzungen wurde das

Gerät mit Fußkraft ähnlich

einer Nähmaschine in Drehung

versetzt. Da gehörte

schon viel Gefühl dazu, denn

Raffiniert und mit perfekter Kenntnis der Physik leuchtete der Schuster seinen Arbeitsplatz

aus. Hier ist zu erkennen, wie das Licht in viele Strahlen gebrochen wird. Fotos: Peter

Benedickt

der Schwung sollte möglichst

gleichmäßig sein, sonst lautete

das Ergebnis, die Arbeit

ist nicht perfekt. Apropos

Nähmaschine: die steht an

der anderen Wand und deutet

auf den Schneiderberuf

hin. Dazu kommt

beispielsweise auch noch der

Zigarrenmacher.

Großen Platz nimmt ein Webstuhl

ein. In früheren Jahren

war die Weberei in Eversberg

ein wichtiger Gewerbezweig.

Nicht zuletzt deshalb entstanden

im Tal Tuchfabriken, die

bis ins 20. Jahrhundert betrieben

wurden. Einige Ge-

schäftsbücher sind hier ausgestellt.

Und dann großes Staunen, in

einer Vitrine stehen kunstvoll

gefertigte Uhren. Und in der

Ecke tickt tatsächlich eine

große Standuhr. „Kaum zu

glauben, aber hier in der Region

gab es einige ganz bekannte

Uhrmachermeister,

die exzellente Zeitmesser herstellten,

sehr begehrte Stücke“,

kann Museumsführer

Paul Lenze berichten.

Doch nun geht es in das Obergeschoss.

Die Treppe hinauf

und schon wird das Thema

Wer hat hier an diesem Schreibpult mal die Feder geführt?

Dies ist leider unbekannt.

Wald vor Auge geführt. Eine

große Säge hängt an der

Wand, Äxte, Schälmesser,

alles da. Einige Baumscheiben,

dazu mehrere Bilder und

Stiche lassen ahnen, wie körperlich

anstrengend das Wirken

der Holzfäller doch in der

grauen Vergangenheit war.

Dann sind da zwei Gewehre

zu sehen. Aha, auch der Jagd

ist ein Kapitel gewidmet. Des

Jägers Umhängetasche für

Munition und Verpflegung

hängt dort. Ein mächtiges

Geweih gibt Zeugnis von der

Artenvielfalt im tiefen Forst.

Ein Fuchs ist so lebendig präpariert,

dass der Eindruck

entsteht, dass er gleich fauchend

das Weite sucht. Weitere

kleinere Raubtiere, Vögel,

alles grüßt von der Wand.

Zwei mächtige Truhen nehmen

großen Raum ein, Tierfallen

zeigen ohne Worte, dass

nicht immer geschossen wurde,

um Wild zu erlegen.

Und eine Unmenge Bilder an

der Wand geben Auskunft

über Jagdgesellschaften.

Eversberg hatte schon 1242

das Jagdrecht verliehen be-

kommen. Dreht sich der Besucher,

erblickt er weitere

Abbildungen, diesmal aus

dem Dorf. Zu jeder Einzelnen

kann Paul Lenze Erläuterungen

geben. Langsam ziehe

ich den Hut vor diesem

engagierten Mann. Was der

alles weiß…

Weiter führt der Weg durch

den Raum und wer mal den

Blick ein bisschen nach oben

hebt, kann staunen. Mächtige

Balken stützen die Decke.

Hier ist wohl alles irgendwie

einmalig. Doch keine Zeit

sich auszuruhen oder auch

nur einen Moment unaufmerksam

zu sein. Paul Lenze

nutzt die Gelegenheit, aus

der Stadtgeschichte zu erzählen.

Urkunden, Münzen,

Stempel, Medaillen, alles

weist auf die spannende Vergangenheit

hin. Nur eine kleine

Ortschaft war dieses

Eversberg, doch auch hier

wurde Geschichte gemacht.

Ohne die geistliche Obrigkeit

war allerdings kein Leben

auf dem Berg vorstellbar. In

Glasvitrinen sind Gewänder

der Priester ausgestellt, in

weiß mit goldenen Verzierungen.

Heiligenfiguren stehen

hinter Glas und auf Sockeln.

Ein Opferstock lockt fast zum

Einwurf einer Geldmünze.

Aber der Stolz des Museumsführers

steht in der Mitte des

Raumes. Geschützt durch

eine Scheibe präsentieren

sich hier mehrere Bücher.

Eines der Folianten ist nicht

geöffnet und sieht fast aus wie

neu. „Ist auch restauriert worden,

in Bigge“, erklärt Paul

Lenze. Und macht dann auf

geheimnisvoll. „Woher, meinen

Sie, kommt der Satz:

Schlag mir mal das Buch

auf?“, fragt er und gibt selbst

die Erklärung. Im Mittelalter

wurden die Deckel mit

Haken an der Seite gesichert,

um die wertvollen Seiten zu

schützen. Sollte das Buch

geöffnet werden, mussten erst

die Haken zur Seite geschlagen

werden. Und wieder etwas

gelernt.

Weiter geht der Weg durchs

Obergeschoss hinein ins Ratszimmer.

Erst geht es an einem

Modell der Bergstadt

Museumsführer Paul Lenze erläutert

mit Hilfe eines Fotos,

wie ein Fachwerkhaus entsteht.

vorbei, dann steht der Gast

mitten in der „Guten Stube“.

Ein massiver Tisch, drum

herum die Stühle (darunter

auch der Sorgenstuhl, dem

Familienoberhaupt vorbehalten,

damit er, über was wohl?,

den Sorgen nachbrüten konnte,

ein Schrank im Hintergrund

mit Glasfenster, damit

das kostbare Geschirr zu sehen

ist. Hier wohnten keine

armen Leute. Dazu noch ein

gusseiserner Ofen. Dazu ein

paar Becher und Teller, die

Pfeifen des Hausherren runden

das Bild ab.

Und noch sind wir nicht

durch. Es folgt ein Biedermeierzimmer.

Mit Schreibpult

und einer Babywiege,

einem Bücherschrank und ei-

ner Sitzgruppe. An der Wand

das Bild der beliebten preußischen

Königin Luise, die

auch hier verehrt wurde. Unglaublich,

was sich hier mit

viel Liebe zum Detail angesammelt

hat.

Jetzt werden Gewänder und

Kleidungsstücke gezeigt.

Vorher gab es noch das Kinderzimmer.

Dann ein Zimmer mit Tapete.

Hier ist das Elternschlafzimmer.

Mit massiven Möbeln

und dem Waschtisch.

Und hier findet die Führung

nun ihr Ende. Unglaublich

viel hat Paul Lenze mitgeteilt,

unglaublich viele Gegenstände

aus der Vergangenheit sind

hier gesammelt worden.

Erstaunlich nur, dass der

Schreiber dieser Zeilen 58

Jahre benötigt hat, um zum

ersten Mal das Ackerbürgerhaus

Engeln in Eversberg zu

besichtigen. Fest steht

allerdings, kommt mal Besuch

aus der Ferne, wird ein

Programmpunkt die Fahrt in

die Mittelstraße 12 sein.

Vielleicht hat hier die Dame des Hauses ihre Freundinnen zum Plausch empfangen? Im Hintergrund der Durchgang zu den

Gewändern und dem Schlafzimmer.

10 11


Der Duft von Bratäpfeln

Weihnachtsmarkt in Meschede: 29. November bis 2. Dezember

Meschede. (pb) Vom 29. November

bis zum 2. Dezember

liegt eine besondere Stimmung

über der Kreisstadt.

Denn: Das Weihnachtsdorf

steht auf dem Von-Stephan-

Platz in Meschede.

Der Duft von Bratäpfeln und

Glühwein zieht durch die

Straßen. Feierliche Musik

von „Leise rieselt der Schnee“

bis „Ihr Kinderlein kommet“

öffnet die Herzen der Besucher.

Die kleine Luisa zieht hektisch

an der Hand von Oma

Ute. Sie hat den Mann mit

dem langen weißen Bart entdeckt,

den „Weihnachtsmann“.

Und dort, da, da… da

ist die Sechsjährige ganz

sprachlos. Da steht ein

Schneemann mit roter Nase

und schwarzen Augen. Und

er hat einen schlabbrigen Hut

auf. Das Mädchen zieht sich

ein bisschen hinter den Rock

von Großmutter zurück.

Denn der Schneemann hat

sich bewegt, kommt auf die

beiden zu und schenkt Luisa

einen „Schoko-Weihnachtsmann“.

Der Weihnachtsmarkt in Meschede

ist einfach nur gemütlich.

Er bietet für Groß und

Kids-Markt-Premiere im Grohe Forum

Einkaufseldorado für Eltern – Unterhaltungsprogramm für Kinder

Hemer. Das Grohe Forum am

Sauerlandpark Hemer öffnet

im Jahr 2012 erstmals die

Tore für den Kids-Markt. Am

11. November (11 bis 16 Uhr)

wird die Veranstaltungshalle

zum Einkaufs- und Verkaufseldorado

für alle Artikel rund

ums Baby und Kind.

Der Organisator des Kids-

Marktes, Jens Ole Wilberg, ist

selbst Vater und weiß, dass

die Kleinen ruckzuck aus

Hosen und Pullovern rausge-

Der Schneemann, der Schneemann, hat aber eine große

Nase. Findet zumindest die kleine Luisa. (Foto: Benedickt)

Klein, Alt und Jung, viel

Spaß und bringt große Vorfreude

auf Heiligabend und

die Feiertage.

wachsen sind. Deshalb hat

sich der hauptberufliche

Event-Veranstalter etwas einfallen

lassen: den Kids-Markt.

Hier ist alles, was das Kinderherz

begehrt, unter einem

Dach zu finden. Was zu klein

ist, kann verkauft werden

oder die Eltern können günstige

Schnäppchen machen.

„Wir stellen die Tische auf

und die Aussteller müssen nur

noch ihre Waren darauf ausbreiten“,

erklärt Organisator

Aber den Höhepunkt bildet

der Abschluss des Weihnachtsmarktes:

der verkaufsoffene

Sonntag (2. Dezem-

Jens Ole Wilberg das einfache

Mietprinzip.

Die einheitlichen Tische stehen

übersichtlich in Reih und

Glied. Auch Kinder-Fachgeschäfte

bieten Waren zu attraktiven

Messepreisen an.

Und: Während Mama und

Papa auf Stöbertour sind, dürfen

sich die Kids kostenlos auf

der Hüpfburg, im Kids-Markt-

Atelier mit Künstlerin Dieuwke

Holmgren-Lübbert, beim

Kinderschminken oder bei

ber). Wer nun noch Geschenke

sucht oder die passende

Dekoration für die Festtage,

ist hier zur richtigen Zeit am

richtigen Platz. Die Einzelhändler

sorgen mit fachkundiger

und freundlicher Beratung

und ihren Angeboten für

ein tolles Einkaufserlebnis.

Natürlich für die ganze Familie.

Aber auch für Singles.

Oder Pärchen. Also, es wird

für jeden Besucher etwas geboten.

Ein pures Einkaufserlebnis

eben. Neben der Innenstadt

öffnen auch die Geschäfte

im Gewerbegebiet

Enste ihre Türen.

Für Abwechslung ist mit speziellen

Aktionen rund um das

Thema an diesem Sonntag

gesorgt. Wer Meschede da

eine Stippvisite abstattet,

wird überrascht. Positiv

selbstverständlich.

Öffnungszeiten Weihnachtsmarkt:

Donnerstag, 29. November,

16 bis 19 Uhr

Freitag und Samstag, 30.

November und 1. Dezember,

10 bis 23 Uhr

Sonntag, 2. Dezember, 12 bis

19 Uhr; Verkaufsoffen, Innenstadt

und Gewerbegebiet

Enste: 13 bis 18 Uhr.

Die kleinen Besucher

vergnügen sich beim Kids-

Markt. Foto: p:e:w

anderen Mit-Mach-Aktionen

vergnügen.

12 13


Von Ameisensäure und Propolis

Wie Bienen geholfen wird – und wie sie sich selbst helfen

Von Peter Benedickt

Meschede. Manchmal gibt es

auch Diebe, ja tatsächlich. Da

kommen bewusst fremde Bienen

und wollen räubern. Ein

gesundes Volk lässt da aber

nichts zu, kann sich wehren.

Doch gibt es im Stock Probleme,

bekommen das andere

ganz schnell mit, dass dort was

nicht stimmt. Und schon ist

der Überfall perfekt. Auch

Wespen schleichen sich schon

mal ein, aber schon nach kurzer

Zeit ist der Fremde erkannt.

Und „fliegt“ raus.

Als von einem der Kästen der

Deckel abgenommen wird,

riecht es etwas streng. Im Inneren

ist ein kleiner grauer

Kasten eingehängt. Darin befindet

sich flüssige Ameisensäure,

die verdampft. Damit

werden die „Varroen“ abgetötet.

Diese Milbe hat sich

aus dem asiatischen Raum

eingeschlichen und gibt es in

unseren Breiten erst seit etwa

30 Jahren im Sauerland.

Nach der letzten Ernte wird

die Säure eingehangen. Dazu

Martin Tolksdorf: „Jeder Imker

muss die Milben bekämpfen,

sonst überleben die Völker

nicht.“ Auf einem Brett,

„Bodenwindel“ genannt, werden

die abgestorbenen Milben

aufgefangen und kontrolliert.

„Ich habe durch Varroa

so gut wie keine Verluste“, ist

der Imker sichtlich stolz.

„Weil ich auch weiß, wie ich

damit umzugehen habe.“ In

diesem Zusammenhang wird

noch einmal darauf hingewiesen,

dass Weiterbildung

enorm wichtig ist. Sonst ist

so mancher Fortschritt nur

schwer zu verstehen und es

geht ja schließlich um Lebewesen.

Zudem wissen sich die Bienen

auch selbst zu helfen. Der

Stock wird innen, jede Ritze,

jede, Ecke, jede Wand,

mit Propolis überzogen. Diese

harzige Substanz, von den

Keine Berührungsängste: Martin Tolksdorf kümmert sich um seine Bienen. (Fotos: Peter

Benedickt)

Hautflüglern selbst hergestellt,

hemmt die Entwicklung

in den Stock eingeschleppter

oder vorhandener

Bakterien, Pilze und anderer

Mikroorganismen oder tötet

sie sogar ab.

Gefährlich für die Tiere ist

auch die Amerikanische Faulbrut.

Eine meldepflichtige

Seuche, die für den Menschen

allerdings völlig unbedenklich

ist. Am Anfang ist

ein Befall schwer zu entdecken,

dann kann es aber ganz

schnell gehen, bis das Volk

stirbt. Es ist eine Bruterkrankung,

nur für die Bienen sehr

ansteckend. „Es ist kein Untergang,

macht aber viel Arbeit“,

beschreibt der Experte.

Alles muss gereinigt werden,

der Landesverband hilft

hier mit einem mobilen Fahrzeug,

Hochdruckreiniger und

geeigneten Chemikalien. Ist

ein Stock befallen, zieht dies

zur Sicherheit drastische Konsequenzen

nach sich. Ein

Sperrbezirk wird um die betroffenen

Stände im Umkreis

von einen Kilometer eingerichtet.

Der Kreisveterinär

kommt ins Spiel und ein Bie-

nensachverständiger, etwa

Martin Tolksdorf: „Ich habe

einen Lehrgang gemacht und

bin geschult.“ Finanziell sind

die organisierten Imker abgesichert.

Die Tierseuchenkasse,

in der die Mitgliedschaft

Pflicht ist, ist die Versicherung

im Eintrittsfall.

Doch zurück zu den Stöcken

im Garten. Als der Deckel

von einem Kasten abgenommen

wird, kommt etwas Komisches,

zumindest in den

Augen des Laien, zum Vorschein.

Ein blauer Plastiksack,

über den reichlich Tiere

krabbeln, füllt fast den

kompletten Innenraum aus.

„Naja, ich habe ja den meisten

Honig weggenommen, da

muss ich zufüttern“, zuckt der

Imker die Schultern. Vorsorge

für den Winter. Futterteig,

in der Hauptsache ein Zuckerprodukt,

enthält alles,

was zur Stärkung der Insekten

benötigt wird. Die Aufnahme

zieht sich über Wochen

hin, der Vorrat wird geteilt,

jedes Individuum bekommt

seinen Teil. Wenn ein

Volk verhungert, verhungert

es komplett und dann geht es

meist ganz schnell. Doch so

etwas ist Martin Tolksdorf

fremd. Er kümmert sich eben

um seine „Schutzbefohlenen“.

Das heißt natürlich viel Arbeit.

Von Ende April bis etwa

Ende Juli wird jeder Stock

mindestens einmal die Woche

kontrolliert. Die Kontrollen

bedeuten natürlich auch einen

Eingriff ins Volk. Rahmen

werden entnommen, neue

eingehangen. Schwarmverhinderung,Völkervermehrung,

Honigernte, Königinnenzucht,

alles kommt

dann in kürzester Zeit auf

den Imker zu. Tolksdorf zieht

nur kurz die Augenbrauen

hoch: „Ich mache es doch mit

Leidenschaft, mir macht‘s

Spaß.“

Von Anfang November bis

Ende Februar wird es ruhiger,

nur noch gelegentlich

wird mal nach den Standorten

geschaut. Da könnte ein

Specht ein Loch hineingehackt

haben. Das muss repariert

werden. Oder die Mäusegitter

werden eingesetzt,

damit die Nager nicht ein-

dringen können. Jetzt wird

aber durchgeschnauft und

Kraft gesammelt.

Insgesamt war 2012 kein gutes

Honigjahr. Muss auch unser

Fachmann zugeben. „So

rund 30 bis 40 Kilogramm

können jährlich geerntet werden,

aber diese Zahl wurde

diesmal nicht von allen erreicht“,

präzisiert der „Honigbauer“.

Und trotz aller Komplexität

in der Imkerei gewinnt diese

Tätigkeit in den letzten Vergangenheit

an Attraktivität.

Der Mitgliederbestand des

Landesverbandes hat nach

einigem Rückgang

inzwischen wieder die Zahlen

der 70er bis 90er Jahren

erreicht. „In unserem Mescheder

Verein konnten wir

uns um rund 50 Prozent steigern,

von 40 auf 60 feste

Teilnehmer“, strahlt Martin

Tolksdorf. Der sich auch

darüber freut, dass ein relativ

junger und aktiver Vorstand

den Club führt.

Den typischen Anfänger beschreibt

er als Mitte bis Ende

40, wobei auch mal Jüngere

Interesse zeigen. Diese Anfänger

haben meist in der Jugend

die Arbeit mit Bienen

kennen gelernt, weil die Eltern

geimkert haben oder

noch imkern. Ein eintägiger

Schnupperkurs soll den Einstieg

erleichtern. Der Landesverband

hilft ebenfalls, bietet

Schulungen für Neulinge,

stellt Leute zur Jungimkerbetreuung

ab.

„Wir lassen keinen alleine,

geben Tipps, greifen unter die

Arme, schieben an“, lockt

Martin Tolksdorf. Und wer

erlebt hat, wie er das Leben der

Bienen erklärt, wie er komplizierte

Vorgänge einfach darstellen

und rüber bringen kann, ist

fest überzeugt, den richtigen

Partner zur Seite zu haben.

Wer Kontakt zum Imkerverein

Meschede aufnehmen

möchte, kann sich unter

0291/9081411 bei Martin

Tolksdorf melden.

Martin Tolksdorf zeigt die Bienen in seinem Garten.

Jüppkenpark deutlich

aufgewertet

Intrastruktur verbessert

Mit viel bürgerlichem Engagement wurde der Jüppkenpark

auf Hochglanz gebracht und im Rahmen einer Feierstunde

mit Bürgermeister Uli Hess eingeweiht. Foto: Friedrich Nagel

Berge. (fn) Mit einer Feierstunde

wurde jetzt der modernisierte

und verschönerte

Rad- und Wanderrastplatz

„Jüppkenpark“ eingeweiht.

Bürgermeister Uli Hess lobte

in Anwesenheit von Heinz-

Peter Schmitt für die LEA-

DER Region, Heinz Dieter

Tschuschke von der Sparkasse

Meschede und Andreas

Schulte von der Volksbank

Sauerland den Berger Verkehrsverein

für sein vorbildliches

Engagement: „Die

Stadt Meschede ist nur unter

diesen Voraussetzungen zu

solchen Maßnahmen in der

Lage.“

Der Park präsentiert sich jetzt

in neuem Glanz. Info-Tafeln

weisen Wanderern und Radfahrern

den Weg, neue Bänke

und Tische wurden aufgestellt,

die Wege neu gepflastert

und der Spielplatz aufgerüstet.

Sitzkarkaden und

ein Grillplatz laden zum Verweilen

oder Feiern ein. Die

Nordschleife des Sauerlandringes

wurde in seiner Infrastruktur

wesentlich aufgewertet.

Im Rahmen einer Helferfete

hatte der Geschäftsführer des

Berger Verkehrsvereins

Bernd Krämer die Sponsoren

und aktiven Mitarbeiter ein-

geladen. Er lobte sie alle:

„Nach Monaten intensiver

Zusammenarbeit freuen wir

uns, dass dieses Werk so gut

gelungen ist.“ Bei den Sponsoren

wurde die LEADER

Region „4 mitten im Sauerland“

hervorgehoben, bei der

man vor einem Jahr einen

Antrag auf Förderung gestellt

hatte und der sofort genehmigt

wurde. Weitere Sponsoren

waren die Sparkasse Meschede,

die Volksbank Sauerland

und die Berger Firmen

Langer und König-Krölleke,

die sich durch Geld- und

Sachmittel hervortaten. Nicht

zu vergessen sind natürlich

die vielen Stunden Eigenleistung

und eingebrachte Eigenmittel

des Berger Verkehrsvereins.

Insgesamt wurden 40.000

Euro in den Park investiert,

die Hälfte davon stellte die

LEADER Region zur Verfügung.

Die schwieriger auszuführenden

Arbeiten wurden

an die Firma Felix Müller in

Meschede vergeben.

Bürgermeister Uli Hess hob

in dieser Feierstunde hervor:

„Das ehrenamtliche, gemeinsame

Engagement stärkt die

örtlichen Kräfte für die Heimatpflege,

wodurch gleichzeitig

die Allgemeinheit und

der Tourismus profitiert.“

14 15


Zentrumsnah und gut erreichbar

Gewerbegebiet Schwarzer Bruch / Jahnstraße: Rund 50 Betriebe

Das Gewerbegebiet Schwarzer Bruch / Jahnstraße ist durch den großflächigen Einzelhandel

ein wichtiger Versorgungsbereich für die Region Meschede.

Meschede. Die ausgesprochen

gute Lage, zentrumsnah

und von der Autobahn gut zu

erreichen, macht das Gewerbegebiet

Schwarzer Bruch /

Jahnstraße in Meschede so

attraktiv. Rund 50 Betriebe

haben sich hier auf einer Fläche

von etwa 270.000 Quadratmetern

angesiedelt.

Einen Schwerpunkt bilden

Automobile. In der Jahnstraße,

dem vorderen Teil des

Gewerbegebietes, haben sich

viele Betriebe rund um das

Thema Kfz angesiedelt. Hier

finden die Besucher die neuesten

Modelle der verschiedenen

Automarken und natürlich

auch Gebrauchtwagen. Werkstätten

sind hier ebenso zu finden

wie Reifenservice, Autozubehörhandel

oder Lackierereien.

Eben alles, was sich um

vier Räder dreht.

Ergänzt wird das Angebot in

der Jahnstraße durch Bauunternehmen,

vorwiegend aus

dem Bereich Tiefbau und

Baumaschinen sowie Gastronomie-Angeboten.Außerdem

ist neben Bodenverlegern

bzw. Raumausstattern auch

der Einzelhandel großflächig

vertreten und bietet so die

ideale Ergänzung zu den Angeboten

in der Innenstadt: die

Nahversorgung ist hier

bestens gewährleistet.

Im hinteren Teil des Gewerbegebiets,

Schwarzer Bruch, haben

sich Fotostudios, Ingenieurund

Vermessungsbüros sowie

Dentaltechnik angesiedelt.

Außerdem ist das Gewerbegebiet

auch ein wichtiger

Standort für die Fachhoch-

schule Südwestfalen, die hier

ebenfalls vertreten ist.

Die Erschließung des Gewerbegebiets

begann bereits in

den 1970er Jahren mit der

Ansiedlung der ersten Unternehmen

im Schwarzen Bruch.

Später wurde das zentrumsnahe

Gebiet schließlich noch um

die Jahnstraße erweitert.

Auskünfte über freie Gewerbeflächen

in Meschede erteilt

gerne das Stadtmarketing

Meschede, Tel.: 0291 - 90 24

91 15

Im Gewerbegebiet Schwarzer Bruch / Jahnstraße gibt es

alles rund um das Thema Auto.

16 17


Mit Sicherheit in den Winterurlaub

Auto vor Reiseantritt checken lassen – Unfall im Ausland

Regen, Nebel, Schnee, rutschige

Straßen und schlechte Sicht

erfordern im Winter die erhöhte

Aufmerksamkeit der

Autofahrer. Natürlich muss

auch das Auto entsprechend

vorbereitet sind. Während

hierzulande in der Regel Winterreifen

ausreichen, sollte

bei der Fahrt in den Skiurlaub

noch auf einiges mehr

geachtet werden.

Ganz wichtig sind die

Schneeketten. Immer wieder

kommt es vor, dass Gebirgspässe

ohne sie nicht passierbar

sind und die Autos stundenlang

in der Kälte festsitzen.

Schon vor Reiseantritt

sollten die Schneeketten probehalber

montiert werden,

damit es im Ernstfall einfach

von der Hand geht.

Vor der Reise sollten auch die

Scheinwerfer überprüft und

Frostschutz für die Scheibenwaschanlage

und Kühlung

gegebenenfalls aufgefüllt

bzw. ausgetauscht werden.

Ebenso sollte die Batterie

vorher in einer Werkstatt auf

ihre Leistungsfähigkeit geprüft

und eventuell ersetzt

werden, rät der ADAC.

Während der Fahrt in den

Urlaubsort sollte immer

rechtzeitig getankt werden,

damit der Motor auch im Stau

lange läuft und es im Auto

warm bleibt. Zur Sicherheit

sollten auch Decken, Mützen,

Handschuhe, Taschenlampe,

rutschfeste Matten, ein

Klappspaten sowie eine

Thermoskanne mit heißem

Tee bei einer Reise in ein

Skigebiet im Auto sein.

Vor der Fahrt in den Skiurlaub sollte das Auto gründlich geprüft werden. Foto: Rainer

Sturm / pixelio.de

Die Deutsche Verkehrswacht

empfiehlt Reisenden, beim

Beladen des Autos einige Regeln

zu beachten, um ihre

Verkehrssicherheit durch falsches

Beladen nicht zu gefährden.

Das ist vor allem mit

Blick auf die durch Zuladung

veränderten Fahreigenschaften

des Pkw von großer Bedeutung.

Schwere Gepäckstücke

gehören im Kofferraum

stets nach unten und unmittelbar

hinter die Rücksitzwand.

Dort bleiben sie auch

bei einer Vollbremsung an

ihrem Platz. Wichtig ist

zudem, dass das Gepäck

gleichmäßig verteilt wird.

Winterurlauber, die keine

Möglichkeit haben, Skier,

oder Snowboards im Inneren

des Wagens zu verstauen, nutzen

am besten einen Dachgepäckträger

oder eine Dachbox.

Dort sollten allerdings nur

sperrige und keine schweren

Gegenstände untergebracht

werden, damit der Schwerpunkt

des Wagens nicht zu

weit nach oben verlagert wird.

Eine Testfahrt kann vor Reiseantritt

nicht schaden, um

sich mit dem veränderten

Fahrverhalten des beladenen

Pkw vertraut zu machen.

So wird das Risiko eines Unfalls

erheblich reduziert. Natürlich

kann es trotzdem krachen.

Dann sind, gerade im

Ausland, einige Regeln zu

beachten. Der ADAC hat

Tipps zusammengestellt, was

zu tun ist: Prinzipiell sollte

jeder Verkehrsteilnehmer in

so einem Fall genau so handeln,

wie er es in Deutschland

tun würde. Das heißt,

zuerst Unfallstelle mit Warndreieck

absichern (Warnweste

überziehen nicht vergessen!),

mögliche Verletzte versorgen

und wenn nötig, einen

Notarzt verständigen. Die

Notrufnummer „112“ gilt in

allen Ländern der EU sowie

in Island, Liechtenstein, Norwegen

und der Schweiz.

Die Polizei sollte bei Personen-

und/oder größeren Sachschäden

immer hinzugezogen

werden. Nach Möglichkeit

sollte die Unfallstelle auch

durch Fotos aus verschiedenen

Blickwinkeln dokumentiert

werden. Die wichtigsten

Daten des Unfallgegners sollten

in jedem Fall notiert werden:

Name und Anschrift,

amtliches Kennzeichen, Nationalitätszeichen,Haftpflichtversicherungsgesellschaft

und Versicherungsscheinnummer.

Verletzte sollten sich von einem

Arzt des Reiselandes ein

Attest ausstellen lassen. Bei

Schmerzensgeldforderungen

kann es sonst Probleme mit

der ausländischen Haftpflichtversicherung

geben.

Die Unfallaufnahme wird erheblich

durch den Europäischen

Unfallbericht erleichtert.

Er wird von allen Unfallbeteiligten

ausgefüllt und

unterschrieben. Das Formular

gibt es u.a. bei den Versicherungen.

Auch die grüne

Versicherungskarte erleichtert

die Schadensregulierung.

Hilfreich bei einem Unfall im

Ausland ist in jedem Fall ein

Schutzbrief. Der Versicherer

zahlt die Pannenhilfe und

wenn nötig, Bergung und

Rücktransport des Autos sowie

der Insassen nach

Deutschland. Wer noch seine

Kfz-Versicherung wechseln

möchte, sollte daran denken:

Stichtag ist der 30. November.

Mehr über die neuen Unisex-

Tarife der Versicherungen lesen

Sie auf Seite 23.

Verwöhnprogramm kann Wunder wirken

Den Infekten in der kalten Jahreszeit ein Schnippchen schlagen

Kaum ist es draußen nass, kalt

und ungemütlich geworden,

rollen wieder die Erkältungswellen

durchs Land. Im Büro,

in öffentlichen Verkehrsmitteln

oder bei sonstigen Menschenansammlungen

kann

man den lauernden Viren

kaum entgehen. Und so plagen

sich Erwachsene im

Durchschnitt drei bis vier Mal

pro Jahr mit Husten, Schnupfen

und Heiserkeit herum. Infekte

sind zwar lästig, aber in

den meisten Fällen unbedenklich

- wenn man sie nicht verschleppt.

Dennoch sollte man

alles tun, was eine schnelle

Genesung fördert.

Regen, kriechende Kälte,

kurze Tage: Das Schmuddelwetter

schlägt vielen Menschen

aufs Gemüt. Nicht wenige

sehnen sich nach einem

Urlaub in wärmeren Gefilden.

Doch auch schon ein

kleines Verwöhnprogramm

im Winter kann manchmal

Wunder wirken.

Massagen, Wohlfühlbäder,

Saunabesuche und ein kleines

Fitnessprogramm. Dazu ein

ausgiebiges Frühstück oder

ein Candlelight-Dinner. Mehr

ist nicht nötig, damit Körper

und Seele in den tristen

Herbst- und Wintermonaten

ein paar Streicheleinheiten

bekommen. Dass der regelmäßige

Saunagang das Immunsystem

stärkt und damit

gegen Erkältungskrankheiten

und Grippeerkrankungen abhärten

kann, ist vielen bekannt.

Auch Kreislauf, Atmung

und Stoffwechsel werden

angeregt, und der Blutdruck

wird gesenkt. Die Haut

wird besser durchblutet, und

die Gefäße werden trainiert.

Die Sauna hilft auch bei

leichten Durchblutungsstörungen.

Eine unterstützende

Behandlung kann der Saunabesuch

– in Absprache mit

dem behandelnden Arzt - auch

bei chronischen Atemwegserkrankungen

wie z. B. Asth-

Regelmäßiges Saunieren entspannt und stärkt die Abwehrkräfte. Foto: djd/Passauer Land

ma bieten. Auch bei psychischen

und psychosomatischen

Beschwerden wie Schlafstörungen

oder (Winter-)Depressionen

kann die Sauna

hilfreich sein.

Doch in der heutigen hektischen

Zeit brauchen Körper,

Geist und Seele ein umfassendes

Wohlfühlprogramm, um

sich zu erholen. Um das

Stimmungstief zu vertreiben,

sind ein paar Tage Verwöhnprogramm

genau das Richtige.

Einfach mal raus, ein paar

Tage Ruhe genießen und den

Alltagsstress weit hinter sich

lassen – das wünschen sich

viele Menschen. Welche Methode

die Deutschen dabei

bevorzugen, wollte das frei

Hautforschungsinstitut wissen

und hat dazu in einer repräsentativen

Umfrage 1.000

Männer und Frauen ab 14

Jahren interviewt. Demnach

ist regelmäßige Bewegung an

der frischen Luft bei 41 Prozent

das beliebteste Mittel zur

Förderung der Abwehr-Power.

Am zweithäufigsten

wird mit 26,9 Prozent der

Verzehr von Obst und Gemüse

genannt. Während Frauen

und Männer fast gleicher-

maßen auf Bewegung an frischer

Luft setzen, sind in

punkto Obst und Gemüse

schon deutliche Unterschiede

zu sehen. So wollen sich 31,5

Prozent der Frauen, aber nur

22,2 Prozent der Herren gesund

ernähren. Letztere bevorzugen

dafür mehr Sport.

Weitere Maßnahmen sind

Sport, Saunabesuche und viel

Schlaf. Fühlt man sich müde

oder unwohl, ist nicht immer

gleich zu wenig Schlaf schuld

an fehlender Energie. Auch

das vorhandene Tageslicht ist

ein nicht zu unterschätzender

Faktor, wenn es um die Gesundheit

und Lebensfreude

des Menschen geht.

18 19


Gehölze sind

Individualisten

Pflege unterstützt Gesamtbild

Landschaftsgärtner beim Schneiden von Sträuchern. Pflege

ist wichtige Grundlage. (Foto: AuGala)

Gehölze und Bäume geben

einem Garten Struktur und

sind zugleich interessante

Blickfänge. Damit die Schönheit

der Gehölze dauerhaft

erhalten bleibt, müssen sie

gepflegt werden. Der richtige

Schnitt zur rechten Zeit ist

dabei von großer Bedeutung.

Gehölze sind Individualisten

und deshalb muss auch nicht

jedes Gehölz gleichermaßen

geschnitten werden. Manche

Gehölze sollten überhaupt

nicht geschnitten werden,

zum Beispiel Zaubernuss,

Magnolien oder Goldregen.

Einen regelmäßigen Schnitt

dagegen brauchen alle öfter

blühenden Rosen und spätsommerblühendeZiersträucher,

wie zum Beispiel der

Schmetterlingsstrauch oder

die Hortensie.

Mit dem richtigen Schnitt

kann der Gärtner nicht nur

Form und Größe des Gehölzes

beeinflussen, sondern

auch die Bildung neuer Triebe

anregen. Das wiederum

kräftigt die Pflanze und hält

sie gesund. Manche Seitentriebe

müssen dagegen entfernt

werden, damit das Ge-

hölz mit der weiteren Ausbildung

des Triebs keine Energie

vergeudet. Unabhängig

davon, wann das Gehölz geschnitten

wird, kommt es auf

die richtige Schnittführung

an. Die Wundfläche sollte so

klein wie möglich gehalten

werden, um wenig Angriffsfläche

für Krankheiten und

Pilze zu bieten.

Der Gehölzschnitt ist eine

wichtige Pflegemaßnahme,

die allerdings grundlegende

Kenntnisse erfordert. Unerfahrene

Hobbygärtner sollten

sich daher vor dem Schnitt

informieren oder die Dienste

eines Fachmanns in Anspruch

nehmen. Schon das Schneiden

eines dicken Astes kann

zum Problemfall werden.

Dies gilt insbesondere, wenn

hohe Bäume geschnitten oder

gar gefällt werden müssen.

Dann ist der Einsatz von professionellem

Werkzeug gefragt,

mit Kettensäge und speziellen

Fälltechniken sollten

Laien nicht hantieren.

Das Meschede Magazin

im Internet unter: www.fkwverlag.com

Natur in die eigenen vier Wände holen

Holz sorgt für viel Behaglichkeit – auch unterm Dach

Die Natur in die eigenen vier

Wände holen: Diesem Trend

folgen immer mehr Menschen

bei der Einrichtung ihrer

Wohnräume. Insbesondere

Echtholz bietet hier als vielseitiges

und lebendiges Material

zahlreiche Möglichkeiten,

vom Bodenbelag bis zur

Wandgestaltung, von Dielen

und Treppen bis hin zu hochwertigen

Möbelstücken.

Massivholz ist nicht nur pflegeleicht

und langlebig, sondern

lässt sich auch ganz nach

eigenen kreativen Wünschen

verarbeiten – zu Möbeln, die

echte Unikate sind. Wohnräume

lassen sich auf diese Weise

individuell in Szene setzen.

Darüber hinaus wird

Holz auch beim Dachausbau

gerne eingesetzt.

Holz lebt und atmet, das Baumaterial

trägt so zu einem

gesunden Raumklima bei.

Holz ist auch gerade für Allergiker

ideal, da sich weniger

Staub und nur selten

Schimmel bildet und das

Material selbst keine Schadstoffe

emittiert. Darum ist es

ein überaus beliebtes Material

beim Innenausbau, bei

Innentreppen, Verkleidungen

und als Bodenbelag.

Edle Optik, einfache Reinigung

und wohngesundes

Raumklima sind drei Argumente,

die Parkett zu einem

der beliebtesten Bodenbeläge

im Haus gemacht haben. Parkettböden

sind schadstofffrei

und hygienisch, denn durch

ihre geringe elektrostatische

Aufladung haften an ihnen

nahezu keine Staub- und

Schmutzpartikel. Ein Parkettboden

ist überdies ein

Garant für pure Wohlfühlatmosphäre,

denn er nimmt

Wasserdampf aus der Raumluft

auf und gibt diesen auch

wieder an die Raumluft ab.

Die ist besonders in beheizten

Räumen im Winter sehr

angenehm, selbst wenn es

Wohnlichkeit mit natürlichen Materialien: Hochwertige Hölzer liegen bei der Einrichtung

der eigenen vier Wände im Trend. Foto: djd/skloib/TopaTeam AG

dabei kleine Fugen geben

wird. Ein regelmäßiges Lüften

wird außerdem empfohlen.

Auch für die Haushaltskasse

macht sich die Entscheidung

für einen Fußboden aus

Echtholz bezahlt. Er bewahrt,

bei entsprechender Pflege,

ohne größere Schönheitsreparaturen,

rund 45 bis 50 Jahre

lang sein schmuckes Äußeres.

Was für den Boden gilt, gilt

selbstverständlich auch für die

Wände. Auch hier sorgt Holz

durch seine ansprechende

Optik, seine sehr guten raumklimatischen

Eigenschaften

und seine Langlebigkeit für

Wohlfühlatmosphäre.

Mehr als 100 Holzarten weltweit

lassen sich für den Mö-

belbau verwenden. Dabei

gilt: Ordnung ist nur das halbe

Leben. Neben der Funktionalität

kommt es vor allem

auf die Ästhetik der Einrichtung

an, die den eigenen Vorstellungen

von Wohnlichkeit

gerecht wird. Haptik, Optik

und sogar der Geruch von

Massivholzmöbeln sprechen

buchstäblich alle Sinne an.

Helligkeit, Härte und Optik

verleihen jeder Holzart einen

eigenen Charakter – ideal,

um damit als echte Maßarbeit

individuelle Möbel anzufertigen.

Dank der massiven

Qualität kann der Kunde sicher

sein, dass Schränke, Tische

und Regale über viele

Jahre Freude bereiten. Meisterbetriebe

aus dem Tischler-

Viele Gründe sprechen für einen Parkettboden. Er strahlt nicht

nur Behaglichkeit aus, sondern ist auch leicht zu reinigen und

bei entsprechender Pflege sehr langlebig. Foto: djd/Pallmann.

und Schreinerhandwerk haben

sich auf den Möbelbau

konzentriert und unterstützen

von der Planung bis zur Lieferung

der millimetergenau

angefertigten Unikate.

Auch bei Treppen dominiert

Holz als Baumaterial, gerne

auch mit Metall oder Glas

kombiniert. Treppen sind

heute nicht mehr nur funktional,

sondern auch sehr aufwändig

gestaltet. So wird die

Verbindung zwischen den

Etagen zu einem architektonischen

Hingucker. Mit Holztreppen

lässt sich auch eine

optisch ansprechende Verbindung

zum ausgebauten Dachgeschoss

schaffen.

Ganz gleich, wie der Raum

unterm Dach genutzt werden

soll – als Schlafzimmer,

Wohnzimmer, Arbeits- oder

Hobbyzimmer – bietet sich

Holz als Baumaterial an, das

für behagliches Ambiente unterm

Dach sorgt. Allerdings

sollte beim Dachausbau auch

immer auf die richtige Dämmung

geachtet werden. Denn

gegen ein ungedämmtes

Dach, kann auch die effizienteste

Heizung nicht ankämpfen.

20 21


Zehn Millionen hören schlecht

„Tag des Hörens“ soll Bewusstsein für Bedeutung fördern

Autolärm ist nur eine von vielen Lärmquellen, gegen die

man sich nicht wehren kann, aber dennoch schützen sollte.

Foto: djd/BioEars/shutterstock/chaoss

Am 23. November ruft der

Bundesverband der Hörgeräte-Industrie

wieder zu bundesweiten

Aktionen anlässlich

des „Tag des Hörens“

auf, um damit das Bewusstsein

für die Themen Hören,

Hörminderung und Hörtechnologie

zu stärken sowie die

aktive Auseinandersetzung

mit dem eigenen Hörsinn zu

fördern.

APASSIONATA: Feuerwerk an Emotionen

APASSIONATA, dieser Name

steht seit nunmehr zehn Jahren

für magische Begegnungen

zwischen Mensch und

Pferd und Besucherrekorde

in ausverkauften Hallen in

ganz Europa. APASSIONATA

ist ab November wieder in

über 30 Städten in neun Ländern

zu sehen.

In der großen Jubiläums-

Show „Zehn Jahre APASSI-

ONATA - Freunde für

immer“ nimmt Hauptdarstellerin

„Amélie“ das Publikum

mit auf ihre Reise. Nach einer

unbeschwerten Kindheit

löst sie sich schweren Herzens

von ihrem Vater und ihrem

Zuhause auf dem Land – es

zieht sie in die Großstadt. Es

geht um Irrwege, Glück und

vor allem um ihre besten

So leiden laut einer Umfrage

13 Prozent der Gesamtbevölkerung

in Deutschland unter

einer Hörminderung. Davon

tragen lediglich ein Drittel

der von einer Hörminderung

betroffenen Menschen ein

Hörgerät. Eine gute Kommunikation

ist der entscheidende

Faktor in vielen Lebensbereichen.

In erster Linie ist

gutes Hören und Verstehen

5x2 Karten für Jubiläums-APASSIONATA-Show in Dortmund gewinnen

Freunde, die Pferde. Denn

was wäre APASSIONATA

ohne die vierbeinigen Hauptdarsteller?

Sie werden Stars des letzten

Jahrzehnts wiedertreffen.

Freuen darf man sich auf

traumhafte Freiheitsdressuren

von Christophe Hasta Luego

aus Frankreich, Doma Vaquera

auf höchstem Niveau mit

Sebastian Fernandez aus Spanien

und eine Gala der „Hohen

Schule“ von der Equipe

Luis Valença aus Portugal.

Action pur erlebt man beim

Western- und Trickreiten und

auch die Kleinen kommen bei

„fliegenden“ Shettys und lustigen

Eseln auf ihre Kosten.

Ob rasante Islandpferde, elegante

Friesen oder der imposante

Bretone von Laurent Ja-

wichtig für das harmonische

Zusammenleben im Alltag.

Dies gilt insbesondere für

Familien. Wenn ein Familienmitglied

an einer Hörschwäche

leidet, kann es passieren,

dass er oder sie von

der Kommunikation ausge-

han, der schwierige Dressurlektionen

zeigt – die Zuschauer

erleben zwei Stunden

grandiose Unterhaltung und

können sich auch im Jubiläumsjahr

vom „Pferdefieber“

anstecken lassen!

Drei Vorstellungen stehen am

8. Dezember (15 und 20

Uhr) und 9. Dezember (15

schlossen. Es gibt jedoch einen

Ausweg: Moderne Hörgeräte

ermöglichen Menschen

mit Hörminderungen, ohne

Einschränkungen an Gesprächen

teilzunehmen und ihre

Beziehungen in der Familie

zu gestalten. (djd/pt).

Uhr) in der Dortmunder

Westfalenhalle auf dem Programm.

Sichern Sie sich jetzt

die schönsten Plätze unter

www.apassionata.com oder

gewinnen Sie bei uns. Wir

verlosen 5x2 Eintrittskarten

für die Show am Samstagabend.

Die Teilnahmebedingungen

finden Sie im Internet

unter www.fkwverlag.com

Gleichberechtigung bei Versicherungen

Ab dem 21. Dezember gelten neue Unisex-Tarife

Emanzipation bei Versicherungsverträgen:

Ab dem 21.

Dezember 2012 gibt es bei

Versicherungen keine unterschiedlichen

Tarife für Frauen

und Männer mehr. Neue

Policen werden dann nur

noch nach den sogenannten

Unisex-Tarifen abgeschlossen.

Grund hierfür ist eine

Entscheidung des Europäischen

Gerichtshofs, der die

unterschiedlichen Tarife als

diskriminierend einstufte.

Daher dürfen Versicherungen

ihre Policen ab dem 21. Dezember

nur noch geschlechtsneutral

gestalten. Für die Versicherungsnehmer

kann dies

sowohl zu höheren als auch

zu niedrigeren Kosten führen.

Denn bislang kalkulierten

Versicherungen ihre Tarife

nach dem persönlichen

Risiko des Versicherten. So

kamen häufig unterschiedliche

Tarife für Frauen und

Männer zu Standen.

So war z.B. eine Lebensversicherung

für Frauen auf

Ab Ende des Jahres kommt es für Versicherer und Versicherte zu einschneidenden

Änderungen: Die Tarife dürfen dann nicht mehr am Geschlecht ausgerichtet werden - nur

noch sogenannte Unisex-Tarife sind erlaubt.Foto: djd/DEVK

Grund ihrer statistisch höheren

Lebenserwartung günstiger

als für den Mann, der einen

höheren Tarif zahlen

musste. Genau umgekehrt

verhielt es sich bei privaten

Rentenversicherungen. Die

war für Männer günstiger.

Junge Autofahrerinnen mussten

weniger für ihre Kfz-Versicherung

zahlen als männlicher

Fahranfänger, die statistisch

häufiger Unfälle produzieren.

Wer profitiert von der neuen Unisex-Regelung, wer ist eher im Nachteil? Grundsätzlich gilt:

Für wen die geschlechtsneutrale Tarifierung günstiger ist, hängt von der Versicherung ab.

Foto: djd/DEVK

Bis auf die betriebliche Altersvorsorge

und Riester-

Renten, für die schon seit

2006 die Unisex-Regelung

gilt, sind praktisch alle Versicherungen

von der neuen

Tarifgestaltung betroffen.

Wer die Vorzüge der bisherigen

Regelung mit dem persönlich

niedrigeren Tarif genießen

möchte, sollte also

noch vor dem 21. Dezember

die entsprechende Police abschließen.

Umgekehrt kann es sich aber

auch lohnen, mit dem Versicherungsabschluss

zu warten.

Für Frauen war, wegen der

höheren Lebenserwartung,

beispielsweise die private

Krankenversicherung teurer

als für Männer. Ab dem 21.

Dezember gelten hier dann

die Einheitstarife und der

Beitrag für Frauen sinkt

dann.

Grundsätzlich sollte aber keine

wichtige Versicherung

jetzt vorzeitig gekündigt werden,

um später in einen günstigeren

Tarif zu wechseln.

Der Versicherungs schutz geht

hier vor.

22 23


Vom „stillen Örtchen“ zur Komfort-Toilette

Am 19. November ist Welttoilettentag – Ernster Hintergrund

Am 19. November wird alljährlich

der Welttoilettentag

begangen. Hört sich lustig an,

hat aber einen durchaus ernsten

Hintergrund. Denn für

rund 40 Prozent der Weltbevölkerung

gibt es nicht ausreichend

hygienische Sanitäranlagen.

Die Folge sind

ernste gesundheitliche Probleme

und Verunreinigung

des Grundwassers.

Daher hat die Welttoilettenorganisation

diesen Tag 2001

ins Leben gerufen, um weltweit

die Situation sanitärer

Einrichtungen zu verbessern.

Auch die Vereinten Nationen

unterstützen diesen Tag.

Auch wenn moderne Bäder

sich hierzulande als Wellness-

Oasen präsentieren, sind die

Zeiten als die Toilette als

„stilles Örtchen“ ein Schattendasein

führte, noch gar

nicht so lange her. Wenn es

überhaupt eine gab. Mit der

Entwicklung sanitärer Einrichtungen

wurden in Europa

auch die hygienischen

Zustände deutlich verbessert.

Inzwischen haben sich Bäder

vom reinen Funktionsraum,

der möglichst wenig Platz

einnehmen sollte, zu großzügigen

Räumen mit Wohlfühlatmosphäre

und allem erdenklichen

Komfort entwickelt.

Ein Höchstmaß an Körperhygiene bieten moderne Toiletten.

Foto: djd / Geberit

Für die Ausstattung ihrer privaten

Wellnessoase sind Hausbesitzer

bereit, einiges zu investieren:

Edle Fliesen, elegante

WC- und Waschtischkeramiken,

bodenebene Duschen

und Armaturen mit innovativen

Designs und Funktionen

bestimmen das Bild im

WCs mit Duschfunktion für den Po passen zu den

gestiegenen Ansprüchen, die man heute an die Körperpflege

hat. Foto: djd / Geberit

modernen Bad. Körperpflege

hört da bei der Toilette

nicht auf. Sogenannte Dusch-

WCs markieren heute den

Stand der Technik in puncto

Hygiene auf dem WC. Für

die gründliche Reinigung mit

Wasser fährt auf Knopfdruck

ein Duscharm aus, nachdem

der WC-Benutzer seine Geschäfte

erledigt hat. Er spendet

einen sanften Duschstrahl

und reinigt genau dort, wo es

darauf ankommt. Je nach Modell

lassen sich weitere Komfortfunktionen

wie etwa Wassertemperatur

einstellen. Ein

Warmluftfön übernimmt die

sanfte Trocknung. Und eine

Ladydusche sorgt für mehr

Komfort bei Frauen – die die

neue Art der Intimhygiene

natürlich ebenfalls zu schätzen

wissen.

Gestylt bis ins Detail, bieten

selbst die Betätigungsplatten

für die Spülung des WCs mit

dem unsichtbaren Unterputz-

Spülkasten vielfältige Varianten

und Optionen. So können

Auslösungen zur WC-Spülung

beispielsweise eine Geruchsabsaugung

in Gang setzen

und damit für angenehme

Frische und Duft im Bad

sorgen. Die Absaugung

nimmt unangenehme Gerüche

direkt dort auf, wo sie entstehen

– in der WC-Keramik.

24 25


Mehr als „Ora et labora“

Kultur und Museum im

Kloster Dalheim

Mittelalterliches Frauenkloster,Augustiner-Chorherrenstift,

barocke Blütezeit, preußische

Staatsdomäne, Gutshof:

Das Schicksal des Klosters

Dalheim bei Paderborn

ist ebenso bewegt wie beispielhaft

für die Klöster seiner

Zeit. Heute beherbergt

das idyllisch gelegene Kulturdenkmal

Deutschlands einziges

Landesmuseum für klösterliche

Kulturgeschichte: die

Stiftung Kloster Dalheim.

LWL-Landesmuseum für

Klosterkultur.

Von der Klostermauer über

die mittelalterliche Kirche

und den Kreuzgang bis zu

den imposanten Bauten des

Barocks sind fast alle Gebäude

des einst einflussreichen

Klosters erhalten. Ausgehend

von der eigenen eindrucksvollen

Geschichte lädt das

Haus mit seiner preisgekrönten

Dauerausstellung ein, die

Welt der europäischen Klosterkultur

zu entdecken. Und

dazu zählen nicht nur „Ora et

labora“ (lat.: Bete und arbeite),

sondern auch Musik und

Theater, Essen und Trinken,

bedeutende Kunstschätze,

Bau-, Buch- und Gartenkunst.

Zum Museum gehören

ein Wirtshaus und ein eigener

Klosterladen. Gut ein

Viertel der 7,5 Hektar großen

Anlage nehmen die Dalheimer

Klostergärten ein.

Öffnungszeiten: dienstags bis

sonntags 10 bis 18 Uhr, montags

geschlossen außer an

Feiertagen, ganzjährig geöffnet

außer 24., 25. und 31.12.

Augenblick, wer von Westernbödefeld Richtung

Meschede fährt, kommt kurz vor Remblinghausen bergauf

auf eine zweispurige Straße. Dann gibt es für viele

Autofahrer nur eines: Gas geben und den langsamen

Vordermann überholen. Dabei weiß dieser Lenker nicht,

welch tolles Fotomotiv er verpasst. Denn da gibt es rechts

eine Abzweigung, nur von oben sind tolle Hinweisschilder

zu erkennen. Der Fahrer von unten sieht nichts, rast vorbei

und verpasst einen echten Hingucker. Denn da steht die

Nothelferkapelle und die Sägemühle. Kaum zu glauben,

knapp neben einer vielbefahrenen Straße ein ganz tolles

Motiv, von dem die meisten Menschen noch nicht einmal

Anzeige

etwas ahnen. Sie wissen ja nicht, welch wahres Kleinod da

auf ein Erinnerungsfoto wartet. Das Sauerland ist eben

schön.

Meschede Magazin wird in loser Folge immer wieder

„Hingucker“ liefern, wo sich ein kurzer Stopp lohnt. Keine

großen Ausflugsziele, aber doch Details aus der Mescheder

Region. Vielleicht mal eine kleine Kapelle, ein toller

Fachwerkgiebel, eine schmale Gasse oder ein unglaublicher

Blick über das Ruhrtal. Seien Sie gespannt.

Egal, ob neue Fotomotive oder nur etwas Neues kennen zu

lernen, hier wird jeder eine große Fundgrube vorfinden, die

nur eines im Sinn hat: unseren Leser Spaß zu bringen.

ADRESSEN & INFOS

ÄRZTLICHER

NOTDIENST

Zentrale Rufnummer:

116 117.

APOTHEKEN

NOTDIENST

Zentrale Notdienstansage unter

Telefon 08 00 00 22 833

Notdienstkalender im Internet

unter www.akwl.de/

notdienstkalender.php

STANDESAMT

Franz-Stahlmecke-Platz 2

59872 Meschede

Tel: 0291 / 2050

Öffnungszeiten:

montags, 8 bis 12 Uhr, dienstags

8 bis 12 und 14 bis 16

Uhr, mittwochs 8 bis 12 Uhr,

donnerstags 8 bis 12 und 14

bis 17 Uhr, freitags 8 bis 12

Uhr. Terminvereinbarungen

möglich.

BÜRGERBÜRO

Franz-Stahlmecke-Platz 2

59872 Meschede

Tel: 0291 / 205 180 bis 183

Fax: 0291 / 205 5180 bis 183

Öffnungszeiten: Montag bis

Mittwoch 8 bis 16 Uhr, Donnerstag

8 bis 17 Uhr, Freitag

8 bis 12 Uhr, Samstag 10 bis

12 Uhr.

Verwaltungsstelle Freienohl

Hauptstraße 38 – 40

59872 Meschede

Tel: 0291 / 205-410

Fax: 0291 / 205-411

E-Mail: buergerbuerofreienohl@meschede.de

Öffnungszeiten: Mo., Do.,

Fr. 9 - 12 Uhr, Do. zusätzlich

14 - 17 Uhr, zusätzliche

Terminvereinbarungen sind

möglich.

STADTBÜCHEREI

Franz-Stahlmecke-Platz 2

59872 Meschede

Tel.: 0291 / 205-220

Fax: 0291 / 205-5295

buecherei@meschede.de

Öffnungszeiten:

Dienstag 9 - 12.30 Uhr, 14 -

18 Uhr, Mittwoch 14 - 18

Uhr, Donnerstag 14 - 18 Uhr,

Freitag 9 -12 Uhr, Samstag

9.30 - 12.30 Uhr.

26 27

KLINIKEN

St. Walburga-Krankenhaus

Meschede

Schederweg 12

59870 Meschede

Tel: 0291 / 202-0

Fax: 0291 / 202-2002

info@walburgakrankenhaus.de

LWL Kinder- und jugendpsychiatrische

Tagesklinik und

Ambulanz

Feldstraße 1

59872 Meschede

Tel: 0291 / 90 223-0

Fax: 0291 / 90 223-19

E-Mail: tagesklinikmeschede@wkp-lwl.org

STADTARCHIV

in der

Verwaltungsstelle Freienohl

Hauptstraße 38 – 40

59872 Meschede

Tel: 0291 / 205-412

Fax: 0291 / 205-411

E - M a i l :

stadtarchiv@meschede.de

Öffnungszeiten: nach telefonischer

Terminabsprache von

Mo. bis Do. jeweils vormittags

KREISHAUS

Steinstraße 27

59872 Meschede

www.hochsauerlandkreis.de

Öffnungszeiten:

Montag: 8.30 - 12 Uhr, 14 -

15.30 Uhr

Dienstag: 8.30 - 12 Uhr, 14 -

17 Uhr

Mittwoch: 8.30 - 12 Uhr, 14

- 15.30 Uhr

Donnerstag: 8.30 - 12 Uhr,

14 - 15.30 Uhr

Freitag: 8.30 - 13 Uhr

RATHAUS MESCHEDE

Franz-Stahlmecke-Platz 2

59872 Meschede

Tel.: 0291 / 205-0

Fax: 0291 / 205-300

E-Mail: post@meschede.de

www.meschede.de

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag 8 - 12 Uhr

Donnerstag zusätzlich 14 - 17

Uhr; Terminvereinbarungen

möglich

TECHNISCHES RATHAUS

Sophienweg 3

59872 Meschede

Fachbereiche Infrastruktur

und Planung & Bauordnung

Tel: 0291 / 205-0

Fax: 0291 / 205-159

AGENTUR FÜR ARBEIT

Brückenstraße 10

59872 Meschede

Öffnungszeiten:

montags 8 bis 15.30 Uhr,

dienstags 8 bis 15.30 Uhr,

mittwochs 8 bis 12.30 Uhr,

donnerstags 8 bis 17 Uhr,

freitags 8 bis 12.30 Uhr.

TOURIST-INFO

www.hennesee-tourismus.eu

Bestwig:

Tel: 02904 / 712 810

E-Mail: bestwig@henneseetourismus.eu

Meschede:

Tel: 0291 / 90 22 443

E-Mail: meschede@henneseetourismus.eu

KFZ ZULASSUNG

im Kreishaus

Öffnungszeiten:

Montag: 7.30 - 12 Uhr

Dienstag: 7.30 - 16 Uhr

Mittwoch: 7.30 - 12 Uhr

Freitag: 7.30 - 12 Uhr

Samstag: 9 - 11.30 Uhr

NOTRUFE

Feuerwehr: 112

Polizei: 110

Hinweis

in eigener

Sache

Die Adress- und Telefonliste

erhebt keinen Anspruch auf

Vollständigkeit.

Wenn Sie sich mit ihrem Verein,

ihrer Institution, Beratungsstelle

oder ähnlichem

auch hier präsentieren möchten,

dann schicken Sie uns

einfach eine E-Mail mit Namen

und Kontaktdaten und in

der nächsten Ausgabe des

Meschede Magazins werden

diese Daten veröffentlicht.

E-Mail an folgende Adresse:

redaktion@fkwverlag.com


EVENTS AUS DEM UMKREIS

Zehn nackte Frisösen

Party-Nacht in Olsberg mit Mickie Krause und Markus Becker

Die Party- Nacht am 23. November

in Olsberg ist ein Fest

für Fans der Schlager- und

Mallorca-Szene. Zugpferd ist

Mickie Krause („Schatzi,

schenk mir ein Foto“) - einer

der beliebtesten Party- und

Mallorca-Stars überhaupt.

Unzählige Hits stammen aus

der Ideenschmiede des Münsterländers:

„Zehn nackte Frisösen“,

„Finger im Po, Mexiko“

und „Geh doch zuhause“

sind nur einige davon.

Unterstützung gibt’s von dem

Mann mit dem roten Stetson,

Markus Becker. Mit seinem

„Roten Pferd“ ist er festes

Inventar im Mega-Parc Mallorca

und am bulgarischen

Goldstrand, hat mit Songs

wie „Düdeldü“ und „Hörst du

die Regenwürmer husten“

immer wieder Kracher gelandet.

Für Ohrwürmer nonstop

Vom Zug oder Bus direkt ins Karussell

Soester Allerheiligenkirmes vom 7. bis 11. November

„Raus aus dem Zug und rein

ins Vergnügen“ könnte das

Motto der diesjährigen Kirmes

lauten, denn das Veranstaltungsgelände

beginnt

erstmals unmittelbar vor den

Türen des Soester Bahnhofs.

Anlässlich der beeindruckenden

Zahl von inzwischen 675

Jahren trumpft die größte

Altstadtkirmes Europas, die

in diesem Jahr vom 7. bis 11.

November stattfindet, mit einem

Paukenschlag auf: das

Kirmesgelände dehnt sich am

nördlichen Altstadtrand in

diesem Jahr bis vor den Bahnhof

aus. Für die riesige Fangemeinde

des einmaligen

Spektakels ein echtes Bonbon.

Zugreisende werden sich

daher die Augen reiben, wenn

sie nach Verlassen des Bahn-

ist die Schlagermafia gut.

Torben Sälliwenn und Joost

Montännar sind der Party-

Export aus Norddeutschland!

Skurill und unerschütterlich

packen sie olle Kamellen in

neue Gewänder. Die unverkennbaren

Outfits, billige

weiße Anzüge und extravagantes

Haupthaar samt Mafiabrille

sind ihr Markenzeichen.

100 Prozent Mitsing-

Garantie!

Star-DJ Frank Neuenfels,

auch bekannt als Moderator

der Olé-Veranstaltungen in

Olpe, Köln und Oberhausen,

hat auch schon für HSK Total

zugesagt. Gleich zweimal

hat der Könner den Schlager-

Saphir als bester Mann an

den Turntables eingeheimst.

hofs direkt vor dem ersten

Karussell stehen. Insgesamt

sorgen wieder mehr als 400

Schausteller dafür, dass Soest

fünf Tage lang Kopf steht.

Natürlich sind auch wieder

Top-Karussells in Soest. In

diesem Jahr wird z.B. neben

dem Original Oktoberfest-

Riesenrad mit „Artistico“ die

größte transportable Swing-

Schaukel der Welt mit 46,5

Metern Höhe aufgebaut –

übrigens das einzige Fahrgeschäft

seiner Art mit Blickrichtung

nach außen.

Zu den Attraktionen zählt

natürlich auch der Pferdemarkt

am Kirmesdonnerstag

von 8 bis 14 Uhr. Neu ist,

dass die Händler ihre Stände

diesmal zwischen Osthofenund

Thomätor platzieren.

VERANSTALTUNGEN

Sonntag, 4. November:

„Bez Granitz - Grenzenlos“,

Jazz mit dem Vadim Neselovskyi-Trio,

18 Uhr Bürgerzentrum

Alte Synagoge.

Freitag, 9. November:

„Darf ich noch auf eine Ohrfeige

mit rauf?“, Komödie

nach Adrew Robb mit Tanja

Baumgart und Christian

Holdt, 20 Uhr Stadthalle

Meschede.

Sonntag, 11. November:

„Es war einmal...war

gestern“, märchenhafte Komödie

mit Grimms Figuren

in der modernen Welt, 16.30

Uhr Schlossberghalle Eversberg.

Konzert: Kuersche, 20 Tröte

Meschede.

Dienstag, 13. November:

Klavierabend mit Alexander

Krichel, 20 Uhr Stadthalle

Meschede.

Donnerstag, 15. November:

„Im letzten Garten“, bildreicher

Vortragsabend über Wandel

und Symbolik von Fried-

Kabarett mit Rainer Pause

an einem ungewöhnlichen

Ort. Pause bittet am 18.

November in der

Friedhofskapelle Meschede-

Nord „zum letzten Gericht“.

hofsgärten der Frauengeschichtswerkstatt

Sauerland,

19.30 Uhr Bürgerzentrum

Alte Synagoge.

Sonntag, 18. November:

Farb-Töne, Ausstellung mit

Aquarellen von Helmut

Moczalla, Eröffnung 11 Uhr

Bürgerzentrum Alte Synagoge,

danach ist die Ausstellung

noch bis bis zum 9. Dezember

freitags, samstags und

sonntags von 15 bis 18 Uhr

geöffnet.

„Es war einmal...war

gestern“, märchenhafte Komödie

mit Grimms Figuren

in der modernen Welt, 16.30

Uhr Schlossberghalle Eversberg.

„Das letzte Gericht“, Kabarett

mit Rainer Pause, 18 Uhr

Friedhofskapelle Meschede-

Nord.

Freitag, 23. November:

Musical Delight mit Dorothee

Kunst (Traversflöte) und

Susanne Peuker (Theorbe,

Barock-Gitarre), 20 Uhr

Stadthalle Meschede.

Kuersche ist ein echtes Faszinosum. Der Mann spielt

unermüdlich Konzerte, veröffentlicht Alben und komponiert

in traumwandlerischer Leichtigkeit wundervolle

Popmelodien, die jedem Brit-Pop-Hoffnungsträger gut zu

Gesicht stünden. Kuersche hat seine ganz eigene

Perspektive. Den Kuersche-Blickwinkel. Er erzählt uns von

Alltäglichem und bietet uns trotzdem neue Einsichten. Sein

Gespür fürs Komponieren ist dabei unerschrocken, locker

und zeitlos schön. Am 11.11. spielt er in der Tröte.

Donnerstag, 29. November:

Theater für Kinder: „Hui Buh

das Nachtgespenst - in „Die

verschwundene Weihnacht“,

16 Uhr Stadthalle in Meschede.

Der Pianist Alexander Kirchel spielt am 13. November in der Stadthalle. (Foto: Steven

Haberland).

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Das Meschede

Magazin finden

Sie auch im

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An- und Verkauf

Erotik

Nähmaschinen

Ihr Horoskop für November

Widder 21.3. - 20.4. Verblüffende Leistungen stärken

diesen Monat Ihr Ego. Machen Sie noch

mehr daraus. Auch mit dem Partner läuft es

wunderbar. Erhalten Sie diese Stimmung, indem

Sie sich was Besonderes einfallen lassen.

Stier 21.4. - 20.5. Sie sollten nicht lange überlegen,

wenn sich im Beruf neue interessante Angebote

und vielversprechende Möglichkeiten

bieten: Greifen Sie beherzt zu.

Zwillinge 21.5. - 21.6. Pflichten und Vergnügen

sollten sich die Waage halten. Ein Mensch, an

dem Ihnen viel liegt, hat Sie längst durchschaut.

Hören Sie also mit dem Rollenspiel auf und seien

Sie der, der Sie wirklich sind.

Krebs 22.6. - 22.7. Im Freundeskreis gibt es mächtig

Trubel. Ihre Freunde reden sich die Köpfe

heiß, doch Sie können objektiv sein. Es sollte

Ihnen gelingen, schlichtend einzuwirken.

Löwe 23.7. - 23.8. Sie haben sich selbst in eine

verzwickte Lage gebracht, aus der Sie alleine nur

schwer wieder rauskommen. Geben Sie Ihrer Intuition

eine Chance und gönnen Sie sich Ruhepausen.

Dann kommen Sie aus dem Dilemma.

Jungfrau 24.8. - 23.9. Im Job haben Sie eine

Menge um die Ohren. Denken Sie in der Freizeit

darum an den nötigen Ausgleich und verkriechen

Sie sich nicht zu Hause. Sorgen Sie

für Abwechslung im Alltag.

Waage 24.9.-23.10. Sie werden von Ihrem Partner

beim Lügen ertappt. Lassen Sie sich bloß

nicht zu einer weiteren falschen Aussage bewegen,

wenn Ihnen an der Beziehung etwas liegt.

Zeigen Sie Interesse am Partner.

Skorpion 24.10. - 22.11. Sie sollten bereit sein,

bei der Behandlung von Beschwerden eine Änderung

Ihrer Vorgehensweise zu akzeptieren.

dann haben Sie Ende des Monats Ihren Schreibtisch

abgearbeitet.

Schütze 23.11. - 21.12. Um Ihre Beziehung steht

es nicht gut. Beharren Sie nicht auf Prinzipien

und seien Sie zugänglicher. Zeigen Sie Ihrem

Partner, wie viel er Ihnen bedeutet und machen

Sie sich eine schöne Zeit.

Steinbock 22.12. - 20.1. Ihre Laune kann hervorragend

sein. Je harmonischer Sie den Alltag gestalten,

umso ansteckender wird Ihre positive

Ausstrahlung. Das gibt Ihnen Energie, die Sie

am Arbeitsplatz brauchen.

Wassermann 21.1. - 19. 2. Unbewusst haben Sie

große Verantwortung auf sich genommen. Aber

Ihr Optimismus bahnt Ihnen den Weg, so dass

Sie enorme Fortschritte machen. Privat läuft alles

rund.

Fische 20.2. - 20.3. Sie sind gut drauf und Ihr

Zärtlichkeits- und Harmoniebedürfnis ist ebenso

starkt ausgeprägt wie Ihre gesellige Ader. Verbinden

Sie beides. Das wirkt sich positiv auf

alle Lebensbereiche aus.

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