Vollversion (7.42 MB) - Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen

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Subjektive Technikbewertung

Was leisten kognitive Einstellungsmodelle zur Analyse von

Technikbewertungen — dargestellt an Beispielen aus der Gentechnik

von Martin Slaby und Dieter Urban

2002. X/194 S. r kt. € 27,- / sFr 47,30. ISBN 3-8282-0212-8

Die Einführung neuer technologischer Anwendungen, wie z.B. der medizinische

Einsatz der Gentherapie, wird immer häufiger von einer kontrovers geführten gesellschaftlichen

Debatte um den Nutzen und die Risiken von neuen Technologien

begleitet. Dabei wird oftmals behauptet, dass fehlendes Wissen und die Komplexität

der in Frage stehenden Technologien eine individuelle Urteilsfindung unter

Laien und Nicht-Experten sehr schwer oder gar unmöglich mache.

Vor diesem Hintergrund wird im vorliegenden Buch der Frage nachgegangen,

inwieweit kognitive Einstellungsmodelle, welche die subjektiven Urteile gegenüber

technologischen Anwendungen in erster Linie als das Ergebnis eines "systematischen"

Informationsverarbeitungsprozesses begreifen, in der Lage sind, die Strukturen

dieser Urteilsbildung zu analysieren und zu erklären.

Kursbestimmung der Entwicklungspolitik

Ausgewählte Beiträge von Walter Güldner mit Einführungen von

Wilhelm Hankel und Heiko Körner

2002. XX/155 S., geb. € 36,-/sFr 63,-. ISBN 3-8282-0235-7

Walter Güldner hatte stets das Ziel einer lebenslangen Forschungs- und Entdeckerreise

vor Augen. Schon als junger Ökonom entschloss er sich, seine Forschungen

dem Problem des Reichtums-Armutsgefälles in der Welt zu widmen. Wie kein

Zweiter hat er mit dieser persönlichen Entscheidung den offiziellen Weg der

Bundesrepublik in die Zusammenarbeit mit den damals (und weitgehend auch

heute noch) armen Ländern des Globus, der sogenannten Dritten Welt, beeinflusst

und geprägt: in der wissenschaftlichen Diskussion, in der Praxis und als erfolgreicher

Unternehmer und Begründer einer ganz neuen Dienstleistungs"industrie",

dem unabhängigen Consulting.

Walter Güldner machte klar, dass die reichen Volkswirtschaften, um selber reich zu

bleiben, nicht auf billige Kolonialwaren angewiesen waren, sondern zahlungsfähige

Kunden in aller Welt brauchten: auch in der Dritten! Das Motiv für eine zu verstärkende

Entwicklungshilfe und -Zusammenarbeit sei darum nicht Caritas, sondern

die unerlässliche Wohlstands- und Beschäftigungssicherung für alle in die

gemeinsame Weltwirtschaft integrierten Partner, die starken wie die schwachen.

In diesem Band werden ausgewählte Beiträge von Walter Güldner publiziert, die in

Vielem gerade heute von unveränderter Aktualität sind.

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LUCIUS *=»

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