EIDG. TECHNISCHE HOCHSCHULEN . Eidg. Anstalt für ...

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EIDG. TECHNISCHE HOCHSCHULEN . Eidg. Anstalt für ...

schmutzte Meteorwasser im Leitungsgraben der ins Netz führenden

Druckleitung in unbekannter Entfernung vom Pumpwerk in das nur

wenig tiefer liegende Grundwasser versickert.

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Auf Grund der geschilderten Ergebnisse dieser Besichtigung beschlossen

wir, einen kombinierten Markierversuch zur genauen Abklärung

des Einflusses der erwähnten Meteorwasser-Beseitigung

auf die bakteriologischen Eigenschaften des aus dem Pumpwerk gewonnenen

Grundwassers durchzuführen. Die Abb. 4.18 orientiert in

ausführlicher Weise über die Anordnung, die Ausführung und die

Ergebnisse des am 22. Okt. 1980 durchgeführten Markierversuchs.

Aus den Ergebnissen des Versuchs konnten, kurz zusammengefasst,

die nachstehenden Schlussfolgerungen gezogen werden:

- Das von der Kellertreppe abfliessende Meteorwasser gelangt

durch Versickerung in den Entnahmebereich des Filterbrunnens

und anschliessend beim Pumpbetrieb in den Filterbrunnen

selbst.

2E

400-

Û

E

200-

300- 150-

200- 100-

100- 50-

80- 40-

60- 30-

40- 20-

20- 10

0 0

Abb. 4.18: Markierversuch

00 10 20 30 40 50 i0h 10 20 30 40 50 11h 10 20 30 40

22. 0kt. 1980 ZEIT

Markiersubstanzen:

- 25 kg Kochsalz (NaC1)

- Bakterien: Aufschwemmung von Gartenerde + Kultur von Bakterien der Spezies

"Sarcina lutea"

Zugabe der Markiersubstanzen:

Einschwemmung mit 22 1/min Wasser in den Ablauf der Kellertreppe des Pumpwerks

Nachweis der Markiersubstanzen in dem gepumpten Grundwasser:

- Analyse auf Chlorid (Cl)

- Bestimmung der Keimzahl in 1 ml (PC-Agar, 30°C, 3 Tg)

16h

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