Ausgabe 01/2013 des Fränzi-Forums - Franziskanergymnasium Bozen

franziskanergymnasium.it

Ausgabe 01/2013 des Fränzi-Forums - Franziskanergymnasium Bozen

Sommerjob

Franziskanerschüler

und

Ferialarbeit

Seite 2

Bosnien

Schüler

besuchen unser

Gymnasium

Seite 4

Porträt

Musikkarriere

eines Fränzi-

Schülers

Seite 6

Europaquiz

Teilnahme

am Bundeswettbewerb

Seite 8

Essay

Über den Sinn

von Klassenfahrten

Seite 10

Impressum

Seite 9

Spedizione in A.P. - 70% DCI BZ - quadrimestrale - in caso di mancato recapito, restituiere al CPO - Bolzano I.R.

Die Debatte über die Fünf- oder Sechs-Tage-

Woche hat in diesem Schuljahr auch unsere

Schule erreicht. Nachdem die Landesregierung

das Gesetz über den neuen Schulkalender

beschlossen hatte, musste sich auch das

Franziskanergymnasium für eines der beiden

Modelle entscheiden. An unserer Schule gab

es Anhänger beider Seiten. Die Anhänger der

Fünf-Tage-Woche brachten als Argumente vor,

dadurch könnten Schüler mehr Zeit mit ihren

Familien verbringen und hätten mehr Zeit, das

Wochenende zu genießen. Die Anhänger der

Sechs-Tage-Woche meinten hingegen, dass die

Fünf-Tage-Woche die Schüler überfordere, weil

sie, die bereits fast den ganzen Tag über mit

Hausaufgaben und Lernstoff beschäftigt sind,

die Arbeit, die sie jetzt in sechs Tagen erledigen,

nunmehr auf fünf Tage aufteilen müssten. Um die

Wünsche der Eltern, Schüler und Professoren zu

erfahren, wurde schon im November eine erste

Umfrage durchgeführt. Diese durften sich für die

Fünf-Tage- oder für die Sechs-Tage-Woche entscheiden.

Das sogenannte alternierende Modell,

das Unterricht an jedem zweiten Samstag vorsieht,

war in der im November durchgeführten

Umfrage noch nicht als Möglichkeit vorgesehen.

Fast 60% der Befragten entschieden sich für die

Sechs-Tage-Woche. Doch die Diskussion war

nicht beendet. Nach und nach forderten immer

mehr Professoren, Schüler und Eltern die Ein-

Ausgabe 1/2013

FRÄNZI – FORUM

Franziskaner Gymnasium

Fünf- und Sechs-Tage-Woche zugleich

Der neue Schulkalender am Franziskanergymnasium

Im nächsten Schuljahr wird es nur an jedem

zweiten Samstag Unterricht geben.

führung des alternierenden Modells. Nachdem

die Direktion beim Schulamt nachgefragt hatte,

ob es möglich sei, das alternierende Modell einzuführen,

wurde klar, dass auch diese Möglichkeit

bestünde. Die Direktion beschloss also, eine

zweite, nicht bindende, Umfrage durchzuführen,

bei der sich 2/3 der Eltern, Schüler und Professoren

für das alternierende Modell aussprachen.

Dieses Modell wurde auch deshalb bevorzugt,

weil auch im Falle einer Beibehaltung der Sechs-

Tage-Woche an der Oberschule die Mittelschule

ihren Schulkalender in jedem Fall auf die Fünf-

Tage-Woche umstellen hätte müssen. Dies ist

nämlich im neuen Landesgesetz festgelegt.

Der alternierende Samstagunterricht ist für die

Mehrheit der Schulgemeinschaft der ideale Kompromiss

zwischen der Fünf- und der Sechs-Tage-

Woche, weil er die Bedürfnisse und Wünsche

beider Seiten berücksichtigt. Die an jedem Samstag

in der kurzen Woche entfallenden Stunden

holen die Mittelschüler, die künftig von Montag

bis Samstag am Vormittag sechs Unterrichtsstunden

haben, durch die Wahlpflichtfächer nach.

An den Samstagen, die nicht schulfrei sind, endet

der Unterricht wie bisher um 12.10 Uhr. Im

Gymnasium und im Lyzeum gibt es ab dem kommenden

Schuljahr keine Wahlpflichtfächer mehr,

die Wahlfächer und die Stützkurse bleiben aber

weiterhin bestehen. Für alle Oberschüler gibt es

Nachmittagsunterricht in Form von regulären

Schulstunden, wobei die 1., 2. und 3. Klasse nur in

den kurzen Wochen und die 4. und 5. Klasse jede

Woche nachmittags zur Schule gehen müssen.

Den freien Samstag als Zeit für die Familie, wie

ihn die Anhänger der Fünf-Tage-Woche gefordert

haben, gibt es zwar, aber ohne die Schüler

von Montag bis Freitag allzu sehr unter Druck

zu setzen, weil nur wenige Schulstunden am

Nachmittag ablaufen. Der neue Schulkalender

ermöglicht also Familien, ein langes Wochenende

gemeinsam zu verbringen, zugleich hat er aber

auch viele Vorteile der langen Schulwoche.

Philipp Rossi (2. Klasse Gymnasium)

Fränzi - Forum 1


Schuljahr

2013/2014

Das Schuljahr 2013-

2014 beginnt am Donnerstag,

den 5. September

2013 mit dem

Eröffnungsgottesdienst

um 18.00 Uhr in der

Franziskanerkirche.

Die Schüler treffen sich

um 17.45 Uhr (die der

ersten Mittelschulklassen

um 17.30 Uhr) in

den Klassen.

Fränzi - Forum 2

Sommerjob – Ja oder Nein?

Franziskanerschüler und Ferialarbeit

49 % der Schüler des Lyzeums haben im vergangenen

Sommer gearbeitet, während die restlichen

51 % keiner Beschäftigung nachgingen.

Dies ergab eine Umfrage in den Lyzealklassen

Maximal 11 Distinktionen in fünf Bereichen kann

ein Schüler in jedem Jahr, während seiner Zeit

im Lyzeum, also in der 3., 4. und 5. Klasse der

Oberschule, bekommen. Unter Distinktionen

versteht man Bewertungen, die in Form von 1, 2

oder 3 Punkten für gewisse Leistungen während

des Schuljahres innerhalb und außerhalb der

Schule vergeben werden. So wird beispielsweise

für einen pünktlichen und regelmäßigen Schulbesuch

eine Distinktion vergeben, für Interesse am

Unterricht und Einsatz in der Schule werden bis

zu zwei Distinktionen vergeben und für allfällige

Bildungsguthaben bis zu vier Distinktionen.

Unter allfälligen Bildungsguthaben versteht man

den erfolgreichen Besuch von Kursen während

des Schuljahrs, aber auch Praktika im Sommer

oder ehrenamtliche Tätigkeit. Würde ein Schüler

allerdings im Sommer zwei Monate arbeiten, drei

Wochen einen Auslandsaufenthalt mit Sprachkurs

machen, unter dem Jahr aktiv an Schwimmwettkämpfen

teilnehmen und wöchentlich drei

Mal trainieren, zusätzlich noch Klavier spielen

und Leiter einer Ministrantengruppe sein, erhält

dieser trotzdem nur die vier Distinktionen.

Diese vier Distinktionen hätte der Schüler auch

allein für seine Arbeit im Sommer und den Aus-

des Franziskanergymnasiums. Von den 49 %, die

gearbeitet haben, beabsichtigen 86 % auch im

nächsten Sommer wieder zu arbeiten. Ein Grund

hierfür könnte die Anerkennung einer mindestens

vierwöchigen Arbeitserfahrung bei der

Vergabe der Maturapunkte sein. Aufgeteilt nach

Sektoren ergibt sich unter den 49 % folgendes

Bild: 32 % gingen im Gastgewerbe einer Beschäftigung

nach, 22 % waren in der Landwirtschaft

tätig, 18 % im Jugend- oder Sozialbereich und

die restlichen 28 % waren im Tertiärsektor wie

z.B. Büroarbeit, Telefondienst usw. tätig. Es gab

aber auch Schüler, die als Zahnarzthelfer oder

als Verkäufer in einem Feinkostladen gearbeitet

haben. Die Palette der verschiedenen Arbeiten

ist also ziemlich breitgefächert. Unter den 51 %,

die nicht einem Sommerjob nachgingen, haben

sich einige für einen Auslandsaufenthalt zum Verbessern

von Fremdsprachen entschlossen (das

Fränzi-Forum hat darüber berichtet).

Was ist das Schulguthaben?

Belohnung für engagierte Schüler

landsaufenthalt bekommen, weil man grundsätzlich

für außerschulische Tätigkeiten nicht mehr

als vier Distinktionen bekommen kann. Die

zusätzlichen Tätigkeiten unter dem Jahr würden

also nicht mit in die Distinktionen einfließen.

Erreicht ein Schüler mit seinen Tätigkeiten mehr

als die Hälfte aller Distinktionen, also sechs, wird

ihm die jeweils höhere Zahl an Maturapunkten

zugesprochen, die er für seinen Notendurchschnitt

bekommen kann. Das heißt, dass ein

Schüler, der einen Notendurchschnitt von 7,3

hat, zunächst die Möglichkeit hat, fünf oder sechs

Maturapunkte zu bekommen. Erreicht er mindestens

sechs der elf Distinktionen bekommt er

sechs Maturapunkte, sind es weniger, bekommt

er nur fünf Distinktionen. Am Ende des Lyzeums

kann ein Schüler ein Schulguthaben von 25

Punkten gesammelt haben, wobei acht Punkte im

1. und 2. Lyzeum und neun Punkte im 3. Lyzeum

erreicht werden können. Dieses Schulguthaben

macht einen großen Teil, nämlich 1/4 der endgültigen

Punkte bei der Matura aus. Ganz gute

Schüler - mit einer Durchschnittsnote ab 9,01

- bekommen die maximalen Maturapunkte auch

ohne außerschulisches Guthaben, nämlich nur

durch ihre rein schulische Leistung.


Franziskanische Schätze

Grundschüler entdecken das Franziskanergymnasium

„Ist das wirklich möglich? Unglaublich!“, staunen

die Grundschüler, die gerade im Labor erfahren

haben, dass sich Metalle bei großer Hitze dehnen.

Sie führen vorsichtig den Versuch durch,

da ich sie vorher daran erinnert habe, dass das

Experimentieren mitunter auch sehr gefährlich

sein kann. Die Neugierde der jungen Forscher

ist nicht aufzuhalten. Die Jungen und Mädchen

von der Grundschule Bozner Boden sind neben

vielen anderen Grundschulklassen der Einladung

des Gymnasiums gefolgt, die „Franziskanischen

Schätze“ zu erkunden. Mit ihren Lehrerinnen

hatten sie an drei Nachmittagen die Möglichkeit,

das Franziskanergymnasium kennen zu lernen.

Ich selbst half mit einigen Mitschülern im Workshop

von Prof. Christoph Meraner und Prof.

Leonhard Walder mit: Unter dem Motto „Laboratoriumsschätze“

gab es interessante Versuche

für die jungen Besucher.

Beim Experimentieren merkt man, dass die

Grundschüler bereits über einige Vorkenntnisse

verfügen und vorsichtig mit den glühenden

Laborgeräten umgehen. Im Labor sind vier Stationen

aufgebaut. Bei mir dürfen sie Experimente

zur hitzebedingten Ausdehnung von Metallen

durchführen, mit meinen Mitschülern experimentieren

sie mit verschiedenen Chemikalien,

einer „3D-Brille“ aus dem frühen 20. Jahrhundert

und mit einer Waage, die ungefähr 100

Jahre alt ist. Die Dreiviertelstunde, die uns zur

Verfügung steht, ist rasch vorbei, und die Schüler

machen sich auf den Weg zum Workshop

„Naturhistorische Schätze“. Die Schüler werden

von Prof. Lorenz ins Kabinett begleitet, wo

er ihnen die ausgestellten Gesteine und ausgestopften

Tiere zeigt. „Archäologie ist wirklich

gruselig“, sagt ein Volksschüler, der gerade einen

menschlichen Schädel in der Hand hält. Nach

dem Besuch des Kabinetts dürfen die Schüler

noch einen Workshop besuchen. Die Auswahl

ist groß. Bei Prof. Hertscheg dürfen sie sich in

einem englischsprachigen Theaterstück selbst

als Schauspieler versuchen. Bei Prof. Pichler wird

ihnen angeboten, wie die Römer zu schreiben

und eine Kugelspirale im Werkraum herzustellen.

Prof. Niederseer berichtet ihnen über seine

Erfahrung in Thailand, mit Pater Roland können

sie im Kloster die „Schätze des Glaubens“ entdecken.

Und da etwas Bewegung immer gesund

ist, hat Prof. Mair die „Schatzsuche im Blindenland“,

einen Minotaurus-Parcour, in der Turnhalle

aufgebaut. Am Ende des Nachmittags sind

die Grundschüler und ihre Lehrpersonen sehr

zufrieden: „So viel Spaß möchten wir jeden Tag

haben.“. Auch ich habe mich in meiner Rolle als

Betreuer unterhalten und bin mir sicher, dass

den Grundschülern dieser Nachmittag lange in

Erinnerung bleiben wird.

Philipp Rossi (2. Klasse Gymnasium)

Das Naturhistorische Kabinett am Franziskanergymnasium war eine besondere Attraktion für die

Grundschüler (Foto: Max Pattis).

Franziskanische

Schätze

Im Rahmen der Veranstaltung„Franziskanische

Schätze“ sind

verschiedene Grundschulklassen

aus Bozen

am 4., 11. und 18.

Dezember 2013 einen

Nachmittag lang ins

Franziskanergymnasium

eingeladen worden,

um die Schule näher

kennenzulernen und

um an den verschiedenen

Workshops teilzunehmen.

Das Angebot

an Workshops war

sehr groß, so konnten

die jungen Besucher

einen umfassenden Einblick

in das Bildungsangebot

unserer Schule

erhalten. Da die „Franziskanischen

Schätze“

bei Professoren und

Grundschülern großen

Beifall erhalten haben,

wird die Veranstaltung

voraussichtlich

im nächsten Schuljahr

wiederholt.

Fränzi - Forum 3


Laufwunder

Unter dem Motto

„Aller Anfang ist Wasser“

beteiligte sich die

1. Klasse Lyzeum am

3.Mai 2013 am von der

Young Caritas organisierten„Laufwunder

2013“. Bei diesem

Spendenwettbewerb

sucht sich jeder Schüler

einen Sponsor (Eltern,

Großmutter, Unternehmen,...),

der pro

gelaufene Runde einen

bestimmten Betrag

zahlt. Der „erlaufene“

Betrag kommt einem

Wasserprojekt in

Cochabamba, Bolivien,

zugute. Prof. Mair und

Pater Roland, die das

Projekt an der Schule

umsetzten, ging es

vor allem darum, das

Thema Wasser in den

Mittelpunkt zu stellen.

In 90 Minuten

Zeit wurden von den

Schülern knapp 1.400

€ erlaufen, wobei die

sportlichsten Schüler

sogar 15,5 km liefen.

Prof. Mair und die

Organisatoren von

Young Caritas zeigten

sich sehr erfreut über

das Engagement der

Schüler, von denen

einer meinte: „Erstaunlich,

was man leisten

kann, wenn man nur

ein klares Ziel vor

Augen hat. Es ist schön

zu wissen, dass man

etwas Gutes bewirken

kann.“

Florian Felder

(1. Klasse Lyzeum)

Fränzi - Forum 4

Kulturelle Bereicherung

Schüler aus Bosnien besuchen das Franziskanergymnasium

"Knödel, das gute Verhältnis von Lehrern und

Schülern und das Kabinett." Das wird den

Jugendlichen aus Bosnien in Erinnerung bleiben.

Am 17. März besuchten die sechs Schüler des

klassischen Franziskanergymnasiums in Visoko

unter der Leitung ihres Lehrers Fra Stipp das

Franziskanergymnasium Bozen. Diese siebentägige

Reise wurde durch eine Initiative von Prof.

Harald Niederseer ermöglicht. Zusammen mit

einer Gruppe von Schülern des Franziskanergymnasiums

war er im vergangenen Jahr nach

Bosnien gereist. Dort hatten sie das Franziskanergymnasium

in Visoko besucht und gleichzeitig

die Schüler dazu eingeladen, nach Südtirol zu

kommen.

Untergebracht waren die bosnischen Gäste bei

den Schülern, die nach Bosnien gereist waren. Im

Laufe der Woche besuchten sie die wichtigsten

Sehenswürdigkeiten. "Das Ötzimuseum, Meran

und die schönen Gassen in Bozen fanden wir

toll", sagt Adina, eine der Schülerinnen. An einem

Tag besuchten sie das Franziskanergymnasium.

In einem Vortrag erzählten sie den Schülern von

ihrem Land und ihrer Schule. Dabei erfuhren die

Bozner Schüler, dass es in Bosnien viele kulturelle

Unterschiede gibt und dass sich das auch

in ihrer Schulgemeinschaft widerspiegelt. Trotz

dieser Unterschiede würden sich aber alle sehr

gut verstehen: "Wir sollten ein Vorbild für unsere

Politiker sein." In ihrer Schule gebe es außerdem

17 Fächer und an jedem Tag eine Lernzeit

am Nachmittag. Viele in der Klasse interessierte

besonders, wie das Zusammenleben nach der

langen Kriegszeit funktioniere und ob es noch

ethnisch-religiöse Konflikte gebe. Doch diese

Frage wurde von den Schülern und ihrer Begleitperson

nicht beantwortet. Offensichtlich ist also

der Krieg immer noch ein Tabu-Thema.

Auf die Frage, warum sie denn das Gymnasium

in Visoko besuchen würden, das offensichtlich

sehr viel Engagement voraussetzt, antworteten

die Schüler, dass sie mit dieser Schulausbildung

größere Chancen in der Arbeitswelt hätten und

man sich ein gutes Basiswissen aneignen könne.

Den Bozner Schülern ist während dieses Treffens

besonders aufgefallen, wie gut alle Schüler

aus Visoko deutsch sprachen, obwohl sie nach

eigenen Angaben erst seit wenigen Jahren darin

unterrichtet wurden. Am Ende des Vortrages

verteilten die jungen Gäste bosnische Süßigkeiten.

"Der Besuch war eine Bereicherung für uns alle",

betont Prof. Niederseer, der den Kontakt mit

dem Gymnasium beibehalten will.

Hannah Facchinelli (2. Klasse Lyzeum)


Ein besonderes Erlebnis

Schüler nehmen an Fremdsprachenwettbewerben teil

Sie nahmen am Fremdsprachenwettbewerb teil: Gunda Fragner-Unterpertinger, Moritz Plattner,

Valentine Pichler, Susanne Atzwanger, Nicola Stringari, Barbara Knoll, Felix Mair, Francesca

Melega (von links)

Es ist eine Sache, in der eigenen Klasse zu sitzen

und mit den Mitschülerinnen und Mitschülern

eine Schularbeit zu schreiben, die vom eigenen

Professor zusammengestellt wurde. Eine

ganz andere Situation bietet sich hingegen beim

Tiroler Fremdsprachenwettbewerb und bei der

Philosophieolympiade. Auch heuer durften ausgewählte

Schülerinnen und Schüler in Begleitung

vom Professor Pichler nach Innsbruck ins

„Haus der Begegnung“ fahren, um sich dort

Konkurrentinnen und Konkurrenten aus ganz

Tirol zu stellen. Es war möglich in den Fächern

Englisch, Latein und Griechisch anzutreten. Die

Kandidaten für Englisch mussten sich Runde für

Runde weiterkämpfen, während diejenigen, die

für Latein und Griechisch antraten, einen Text

eines zuvor bekanntgegebenen Autors übersetzen

mussten. Für Englisch nahmen Barbara

Knoll und Moritz Plattner teil, sie mussten in

der ersten Runde Übungen zum Hör- und Textverständnis

machen und auch eine kurze Einlage

zu einem vorgegebenen Thema vorbereiten. In

der zweiten Runde waren nur mehr 16 Teilnehmer,

darunter auch Barbara Knoll. Sie musste in

einer kleinen Gruppe über ein Thema diskutieren.

In Latein traten Susanne Atzwanger, Gunda

Fragner-Unterpertinger und Valentine Pichler

an. Susanne und Gunda erreichten mit ihren

Tibull-Übersetzungen den 6. Platz. In Griechisch

traten Francesca Melega, Felix Maier und Nicola

Stringari an. Felix und Nicola landeten dabei

gemeinsam auf dem 5. Platz.

An der Philosophieolympiade nahm Louis M. C.

Schropp teil. Über diese Erfahrung erzählt er:

"Die Philosophieolympiade war ein unvergleichliches

Erlebnis für mich. Ich habe beim Vorbereitungskurs

am Vortag sehr viel darüber gelernt,

wie man ein perfektes Essay abliefert. Am nächsten

Tag haben wir dann alle von 9 bis 13.00 Uhr

Zeit gehabt ein Essay zu einem vorgegebenen

Thema zu schreiben. Ich freue mich, den 8. Platz

belegt zu haben."

Für alle Teilnehmer war es eine besondere

Erfahrung, gegen fremde Schülerinnen und Schüler

anzutreten und von fremden Professoren

bewertet zu werden. Auch wenn heuer beim

Fremdsprachenwettbewerb nicht wie in den

letzten Jahren die ersten Plätze besetzt wurden,

sind alle stolz auf ihre Leistung.

Valentine Pichler (3. Klasse Lyzeum)

Matura-Fach

Latein

Am 29. Jänner hat

das Unterrichtsministerium

in Rom die

Fächer der zweiten

schriftlichen Arbeit der

Matura 2013 bekannt

gegeben. An den klassischen

Lyzeen trifft

es heuer Latein zu

dieser Prüfung, die je

nach Schultyp variiert

und vom Ministerium

Jahr für Jahr neu festgelegt

wird. Die Schüler

werden somit bei

der Prüfung mit einem

Text eines lateinischen

Autors konfrontiert

werden, den sie in die

deutsche Sprache übersetzen

müssen. Zur

Auswahl stand für die

humanistischen Gymnasien

neben Latein

auch Griechisch als

mögliche Sprache der

zweiten Maturaarbeit.

Bekannt gegeben wurden

auch die Fächer,

die von den externen

Mitgliedern der Prüfungskommissionvertreten

werden. Für

das Franziskanergymnasium

Bozen sind es

Latein, Mathematik und

Naturkunde-Chemie.

Die Abschlussprüfung

beginnt am Mittwoch,

19. Juni mit der ersten

schriftlichen Prüfung

(Deutsch schriftlich).

Am 20. Juni steht die

zweite schriftliche Prüfung

mit Latein auf dem

Programm.

Fränzi - Forum 5


Philipp Trojer aus

Bozen/Gries besucht

die 1. Klasse Lyzeum

des Franziskanergymnasiums

und ist nicht

nur ein hervorragender

Schüler, sondern

auch ein Multitalent

in der Musikszene.

Zurzeit ist er Mitglied

in vier verschiedenen

Bands, wo er als Gitarrist,

Sänger und auch

Pianist mitwirkt. Seine

erste Gitarre bekam er

mit sechs Jahren und

ist seitdem ein begeisterter

und motivierter

Musiker. Das Fränzi

Forum berichtet über

seinen Werdegang und

wie Musik sein tägliches

Leben beeinflusst.

Fränzi - Forum 6

„Auf der Bühne bin ich zu Hause“

Über die musikalische Karriere eines Franziskanerschülers

„Musik ist für mich ein Zufluchtsort, ein Gute-

Laune-Macher, Trost und meine große Leidenschaft“,

sagt Philipp Trojer. Alles begann schon

im Kindesalter: Philipps Vater spielte in seiner

Jugend im „Reinegg Quintett“ Bass und so

bekam der kleine Philipp von klein auf schon

immer hautnah mit, was es hieß, ein Musiker zu

sein. Bei einer Fahrt in den Kindergarten, wo

sich Klein-Philipp über das Lied „Walk of Life“

von Dire Straits unwahrscheinlich freute, wurde

dem Vater klar, dass aus diesem kleinen Lausbuben

eines Tages noch ein Musiker werden

sollte. So dauerte es nicht lange und schon im

Alter von zehn Jahren wurde Philipp zum Unterricht

für klassische Gitarre an der Musikschule

Gries aufgenommen. Im selben Jahr schenkte der

Vater dem Sohn eine eigene E-Gitarre und Philipp

besucht nun neben dem Kurs für klassische

Gitarre auch einen für E-Gitarre. Sein Traum,

eines Tages mit einer E-Gitarre auf der Bühne zu

stehen, sollte sich bald erfüllen. Prof. Thomaser

lädt den Elfjährigen ein, als Gitarrist bei der ATB

(Armin Thomaser Big Band) mitzuspielen. Dort

bleibt er, bis sich die Band 2012 auflöst. „Diese

Einladung war ein Riesenglück für mich, weil ich

viel über Jazz und Swing, Akkorde, Rhythmen und

Solos lernen konnte“, erzählt Philipp. „Dieser

Band verdanke ich die Grundlage für all das, was

ich heute kann!“ Auch die großen Auftritte mit

der ATB, z.B. in der Haselburg, beim Vierwitzmitte

in Sarnthein oder beim Tag der Offenen Tür

des Franziskanergymnasiums seien eine wertvolle

Erfahrung gewesen. Heute spielt Philipp als

E-Gitarrist bei der Fränzirockband, wo er die

Rocksongs seiner Idole nachspielen kann. Die

Band, zu der auch Prof. Thomas und Prof. Walder

gehören, ließ im Streitberger Keller, in der Schulturnhalle

und beim Rock No Border–Konzert

des Vereines „Helfens Ohne Grenzen“ aufhorchen.

Bei der FRB traute sich Philipp auch erstmals

ans Mikrophon: „Singen ist für mich eine

neue Herausforderung, die ich mir nicht mehr

wegdenken kann“, beschreibt er diese neue

Erfahrung. „Dabei habe ich als Kind wirklich

mehr schlecht als recht gesungen!“. Jetzt singt er

bei zwei weiteren Bands und hat damit bewiesen,

dass er es durchaus drauf hat. Seit 2011 besucht

Philipp regelmäßig Stimmbildung. Wie es sich für

einen richtigen Künstler gehört, braucht es auch

Erfahrungen in Tonstudios, die Philipp dank seiner

Mitgliedschaft bei der „Pixie Dixie Jazzband“

von Prof. Thomaser machen konnte. Doch der

ehrgeizige Grieser spielt noch in zwei weiteren

Bands: Since 11 und Imaginary Unity. Schon seit

längerer Zeit hatte er den Wunsch eine eigene

Band zu haben. Durch einen glücklichen Zufall

habe er einen Musiker kennengelernt, der wie

Philipp als Kinderbetreuer beim Aktivsommer

Sarntal tätig war: „Schon am ersten Arbeitstag

brachten wir unsere Gitarren mit und spielten

und sangen zusammen in den Pausen und schnell

entschieden wir uns dazu, ein AcousticDuo zu

gründen.“ Die beiden übten den ganzen Sommer

lang und im Herbst folgte der erste Auftritt

in Sarnthein, Konzerte in Pubs, bei Firmenessen,

Geburtstagsfeiern und Kirchtagen. Einziger

Nachteil: „Oft fallen Auftritte unter der Woche

an und da fällt mir das Aufstehen dann besonders

schwer.“ Sein Ehrgeiz und Talent brachten Philipp

schließlich auch den 2. Platz beim österreichischen

Bundeswettbewerb Jazz Pop Rock, wo er

als Sänger mit der Band Imaginary Unity von der

Musikschule Gries teilnahm. Bei Imaginary Unity

saß Philipp erstmals auch hinterm Klavier. Ein

konkretes Vorbild hat Philipp in der Musikszene

nicht, aber Musiker wie Kurt Cobain (Poster

in seinem Zimmer), Freddie Mercury und Steve

Morse (eingerahmtes Autogramm in seinem

Zimmer) sind für ihn eine Möglichkeit täglich

etwas dazuzulernen. „Musik knüpft neue Freundschaften,

schweißt Menschen zusammen und

schenkt einem viele wunderschöne Momente,

wichtige Erfahrungen, Träume und Genugtuung.

Ich wünsche mir, dass ich meine Leidenschaft zu

meinem Beruf machen kann und deshalb werde

ich immer dabei bleiben und Musik machen.“

Florian Felder (I. Klasse Lyzeum)


Ein Tag in der Arbeitswelt

Operation Daywork - eine große Bereicherung

Am Freitag, den 12. April dieses Jahres fand der

sogenannte "Operation Daywork" statt. Dabei

handelte es sich um ein soziales Projekt, in dem

Schüler verschiedener Schulen einen Tag lang bei

Privatpersonen sowie Unternehmen arbeiteten.

Das erwirtschaftete Geld kam dem EZA - Projekt

Adopt Srebrenica zugute. Dieses hat es sich

zum Ziel gemacht - gemäß dem Motto "Vom

Krieg lernen um Frieden zu schaffen" - die Ethnien

der vom Bosnienkrieg schwer betroffenen

Stadt Srebrenica wieder zusammenzuführen,

Ängste abzubauen und ehemalige Freundschaften

neu zu beleben. Durch umfassende Dokumentationsarbeit,

Aufarbeitung der Vergangenheit

und besonders durch das Gespräch mit den

Menschen möchte "Adopt Sreberenica" mentale

Grenzen überwinden und eine neue multiethnische

Gesellschaft, die auf gegenseitige Achtung

und Respekt basieren soll, schaffen.

Am Operation Daywork nahmen Schüler aus

Südtirol, Trentino und der Provinz Cesena (Emilia

- Romagna) teil. Auch an unserer Schule

erklärten sich einige bereit, für karitativ - soziale

Zwecke einen Tag lang die Schulbank mit

dem Arbeitsplatz zu tauschen. Erlaubt war die

Teilnahme - aus rechtlichen Gründen - nur

den Oberschülern. Die Schüler fanden bei sehr

unterschiedlichen Arbeitgebern eine Stelle und

kehrten mit wertvollen Eindrücken und schönen

Erinnerungen an einen ganz besonderen Tag

heim. Allesamt sprachen sie von einer großen

Bereicherung.

Ich verbrachte den Operation Daywork am Landeskrankenhaus

Bozen, in der Abteilung für Urologie.

Vermittelt wurde mir die Stelle durch Prof.

Niederseer.

Während der Arbeitszeit wurde ich von der

Leiterin der Pflegeabteilung begleitet, die mir

die verschiedenen Tätigkeiten und Aufgaben der

Urologieabteilung erläuterte und mir einen Einblick

in den Alltag am Krankenhaus gewährte.

Julian Nikolaus Rensi

Zunächst hielt ich mich in der Sektion für Diagnostik

auf. Dort war es möglich, die verschiedenen

diagnostischen Maßnahmen kennenzulernen.

Ebenso nannte der zuständige Diagnostiker die

Probleme und Komplikationen im Urogenitalbereich

- und wie man heutzutage diesen Problemen

begegnet. Am späten Vormittag wurde mir

die Arbeitsweise mit den Patienten vorgestellt

und aufgezeigt, welche Kriterien das Pflegepersonal

erfüllen muss. Außerdem erklärte mir die

Leiterin der Pflegeabteilung die Grundzüge des

Verhaltens gegenüber Patienten, das auf dem

Prinzip "pflegen, aber nicht verwöhnen" beruht.

Zur Mittagszeit durfte ich mithelfen, das Essen

auszuteilen. Nach einer kurzen Pause wurde ich

anschließend in die Abteilung für Lithotripsie

geführt. Das ist jene Abteilung, in der versucht

wird, die Nierensteine durch Stoßwellen zu zertrümmern.

Im Gespräch mit dem Fachpersonal

lernte ich die vielfältigen Behandlungsmethoden

kennen, ferner wurde die enorme Bedeutung

des technologischen Fortschritts in der Medizin

unterstrichen. Als Abschluss meines Aufenthaltes

am Krankenhaus Bozen wurde mir noch

die Tätigkeit im Verwaltungsbereich präsentiert.

Der Arbeitstag machte mir deutlich, wie viele

Komponenten oft zusammenarbeiten müssen,

um eine effiziente Arbeit zu erzielen. Und auch,

welchen Reichtum an verschiedenen Berufen

und Aufgaben ein Arbeitsplatz bergen kann.

Ich persönlich entschied mich, am Operation

Daywork teilzunehmen, weil ich es für wichtig

halte, dass genau an der Franziskanerschule soziale

Projekte wahrgenommen werden - Franziskus

selbst ist uns diesbezüglich allen ein Vorbild.

Außerdem hoffe ich, mit meiner Teilnahme einen

Beitrag - wenn auch nur einen kleinen - zum

geistigen Wiederaufbau Bosnien - Herzegowinas

geleistet zu haben. Die Thematik rund um den

Bosnienkrieg interessiert mich als Südtiroler

nämlich besonders, es bestehen ja gewisse Parallelen

zwischen der historischen Entwicklung

Südtirols und Bosnien. Beide Länder waren und

sind kulturell nicht homogen, und auch hierzulande

gab es ethnisch motivierte Konflikte, auch

wenn sie nicht in einen Krieg ausarteten. Ich bin

überzeugt, dass jeder Südtiroler die Gründe und

Ursachen für den Bosnienkrieg verstehen kann -

da ja auch seine Heimat lange kulturell und ethnisch

zerrissen war.

Julian Nikolaus Rensi (2. Klasse Gymnasium)

Projekt „Faire

Pause“

„Gesund und Fair“ lautet

das Motto einer

Gruppe von zwölf

Schülern des Franziskanergymnasiums,

die

zusammen mit Prof.

Michael Mair vier bis

fünfmal jährlich das

Projekt „Faire Pause“

auf die Beine stellt.

Die Schüler verkaufen

während der Pausen

Produkte vom Weltladen,

die für eine

gerechte Entlohnung

der Hersteller stehen.

Zudem wird garantiert,

dass keine Kinderarbeit

bei der Herstellung

der sogenannten

„Fair-Trade Produkte“

geleistet wird. Neben

Kornriegel, Bananenmilch

und frischem saisonalen

Obst werden

auch „Brote mit fairer

Nutella“ zu gerechten

Preisen an die Mittel

–und Oberschüler

verkauft. Der Erlös

des Projektes fließt

in gemeinnützige Projekte.

Florian Felder

(1. Klasse Lyzeum)

Fränzi - Forum 7


Wettbewerb

Politische

Bildung

Der „Österreichische

Bundeswettbewerb

Politische Bildung –

Europaquiz“ findet alljährlich

in einem der

österreichischen Bundesländer

statt. Die

Teams, die aus den neun

Bundesländern und aus

Südtirol kommen, müssen

Aufgabenstellungen

aus den Bereichen

Geschichte, Politische

Bildung, Erdkunde und

Sozialkunde lösen. Den

heurigen Wettbewerb

hat die Mannschaft

aus Niederösterreich

gewonnen. Voraussetzung

für die Teilnahme

war der Sieg bei den

Wettbewerben auf

Landesebene: Philipp

Rossi von der 2. Klasse

Gymnasium errang

beim Wettbewerb auf

Südtirol-Ebene einen

hervorragenden ersten

Platz und gehörte auch

beim Wettbewerb der

Nord- und Südtiroler

zu den Siegern. Der

Lohn waren eine Reise

nach Laibach und die

Teilnahme beim österreichischenWettbewerb

in Eggenburg/

Niederösterreich.

Fränzi - Forum 8

Politik, Politik, Politik

Fränzi-Schüler nimmt am Europaquiz 2013 teil

Mittwoch, 17. April 2013, 08.30 Uhr, Autobahneinfahrt

Bozen Süd. Ich warte auf den Kleinbus,

der mich nach Eggenburg (Niederösterreich)

zum „Österreichischen Bundeswettbewerb

Politische Bildung – Europaquiz 2013“ bringen

wird. Endlich hält er an und ich kann einsteigen

und mir einen Platz aussuchen. Die Fahrt ins

östliche Waldviertel ist lange, doch ich kann es

kaum erwarten, dass der Wettbewerb beginnt.

An diesem nehmen jeweils die Erstplatzierten

der regionalen Vorentscheidungen in den verschiedenen

Schulstufen der neun österreichischen

Bundesländer und Südtirols teil. Gleich

nach unserer Ankunft beginnt die erste Runde

des Europaquiz. Die Aufgabe des Team Südtirol

ist es, nach einer zehnminütigen Vorbereitung

Vorschläge und Appelle zur Verbesserung der

Arbeitsmarktpolitik in Form einer Rede bei der

Jury einzureichen. Im Anschluss folgt die zweite

Runde, in der wir einige Fragen über die mittelalterliche

Kleinstadt Eggenburg, z.B. „Wie viele

Stadttore hatte Eggenburg“, beantworten, indem

wir uns die Lösungen durch Besichtigung der

einzelnen Denkmäler und durch Befragung der

Passanten verschaffen. In der letzten Runde des

heutigen Tages müssen wir europäische Staaten

auf einer Landkarte benennen und auf Bildern

herausfinden, um welche prominenten Persönlichkeiten

es sich dabei handelt. Der Tag endet

schließlich mit dem Abendessen im Stadthotel,

wo wir untergebracht sind, und mit der Besichtigung

des örtlichen Museums. Da der Tag lange

gewesen ist, bin ich froh, mich ausruhen zu können,

freue mich aber auf die nächsten Spielrunden.

Am Donnerstag wird der Wettbewerb

gleich nach dem Frühstück in der örtlichen

Raiffeisenbank fortgesetzt. Fragen über aktuelle

Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

erwarten die Teilnehmer. Einige Aufgabenstellungen,

z.B. „Wann wurde die erste U-Bahn

Linie in Wien eröffnet?“, sind zwar schwer, aber

doch mit Vergnügen zu beantworten. Nach einer

kurzen Pause wird der Wettbewerb fortgesetzt.

Es folgen Fragen über Zeitgeschichte in Österreich

und Europa nach 1945 und die Europäische

Union. Bei manchen Fragen, wie z.B. „Welche der

folgenden Städte liegt am südlichsten: Amsterdam,

Berlin, Brüssel oder London?“, sind nicht

nur Vorkenntnisse und Interesse am Fach Politische

Bildung gefragt, sondern auch die Fähigkeit,

Fakten kombinieren und verknüpfen zu können.

Nach dem Ende der Runden erwartet uns ein

entspannender Nachmittag mit zahlreichen Freizeitangeboten,

z.B. einer Modelleisenbahn, in der

Landesberufsschule Eggenburg. Im Gespräch mit

den anderen Teilnehmern aus den neun österreichischen

Bundesländern vergeht die Zeit wie im

Flug. Schnell wird es Abend: Der niederösterreichische

Bildungslandesrat Karl Wilfing prämiert

gemeinsam mit anderen Persönlichkeiten, etwa

dem Eggenburger Bürgermeister Willibald Jordan,

die Siegermannschaft des Europaquiz 2013.

Das Team aus Niederösterreich hat schlussendlich

den Österreichischen Bundeswettbewerb

Politische Bildung 2013 gewonnen, wir Südtiroler

haben den achten Platz erlangt. Nach der Siegerehrung

konnten wir alle, sowohl Veranstalter

als auch Teilnehmer, den Tag am Abendempfang

in der Landesberufsschule gemütlich ausklingen

lassen. Die Zeit in der charakteristischen Waldviertler

Kleinstadt ist wie im Flug vergangen, am

Freitag fahren wir nach dem Frühstück wieder

nach Bozen zurück. Dieser Aufenthalt wird mir

mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben.

Philipp Rossi (2. Klasse Gymnasium)

Auch indem sie eine Rede über die Arbeitsmarktpolitik hielten, bewiesen die Schüler ihre

weitreichenden Kenntnisse im Fach Politische Bildung.


Was Schüler immer schon wissen wollten…

ORF-Redhaus am Franziskanergymnasium

„Warum verdient Luis Durnwalder mit 22.000

Euro monatlich mehr als Barack Obama mit

20.000 Euro monatlich?“ Mit dieser Frage haben

Moritz Grumer und David Lunz aus der 3. Klasse

Mittelschule voll punkten können. Im Rahmen

des vom ORF Tirol organisierten „Redhaus“

wurde Schülern aus allen Klassen die Möglichkeit

geboten, Fragen zu stellen, die sie schon

lange interessierten. Auf Initiative von Prof. Eder

war das „Redhaus“ nun erstmals auch in Südtirol

unterwegs. In einer Kabine, die im Heimsaal

aufgestellt wurde, konnten Schüler Fragen

stellen, die sie schon immer interessierten. Die

fünf besten Fragen wurden von einem Team des

ORF ausgewählt und zum Online-Voting auf die

Homepage des ORF-Tirol gestellt. Neben der

Siegerfrage wurden folgende Fragen gestellt und

als besonders interessant eingestuft: Wie träumen

Menschen, die von Geburt an blind sind?

- Kann ein schwarzes Loch, das alles schluckt,

auch ein anderes schwarzes Loch schlucken?

Wenn ja, wie verändert es sich? - Wenn Superkleber

überall klebt, warum klebt er dann nicht

an der Innenseite von der Tube? - Wie viel wiegt

eine Schneeflocke durchschnittlich? Die „Durnwalder-Frage“

wurde von Politikwissenschaftler

Philipp Frener im Rahmen einer Tirol-Heute-

Sendung beantwortet. Der ORF ermöglichte es

den Schülern in Begleitung eines Kamerateams

dem Landeshauptmann die Frage zu stellen. Dieser

stellte klar: „Bei den 22.000 € handelt es sich

um eine Erzlüge“ Er verdiene als Landtagsabgeordneter

5.800 € monatlich und für das Amt

des Landeshauptmannes die genannten 83% als

Zusatz. „Das heißt, so wie es heute ist, ungefähr

10.000 € im Monat“, so Durnwalder. Mit dieser

Antwort waren Moritz und David sehr zufrieden.

Auch Prof. Eder zeigte sich erfreut:„Die Schüler

hatten viel Spaß bei der Sache. Die Fragen waren

interessant, witzig und auch durchaus philosophisch.“

Manche hätten ihren Mut zusammennehmen

müssen, um die Frage vor der Kamera

zu stellen, manchen sei es ganz leicht gefallen.

„Es war interessant zu sehen, wie der ORF die

Aktion aufzieht, wie online gevotet wurde und

wie die Umsetzung der Gewinnerfrage vonstatten

ging.“ Das Ziel der Veranstaltung sei erreicht

worden und sie könne sich durchaus vorstellen,

dass die Schule auch im nächsten Jahr am Redhaus

teilnimmt.

Florian Felder (1. Klasse Lyzeum)

Beim Redhaus zeigte sich, dass es gar nicht so leicht ist, eine interessante Frage zu stellen.

Impressum: Fränzi - Forum

Eigentümer und Herausgeber: Wolfgang Malsiner,

Franziskanergymnasium Bozen

Eintragung beim Landesgericht Bozen: Nr. 2/2003

R.ST. am 20/3/2003

Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Walther Werth

Redaktion: Paul Bertagnolli, Hannah Facchinelli, Nora

Gasser, Florian Felder, Philipp Rossi

Gestaltung: Thomas Tschager

Druck: Ferrari Auer Bozen

Im Rahmen des ORF

Tirol Redhaus war am

21.01.2013 der ORF

Tirol samt Kamerateam

zu Gast am Franziskanergymnasium.

Beim

Redhaus wird Schülern

aus allen Schulstufen

die Möglichkeit geboten,

Fragen zu stellen,

die sie schon immer

interessiert haben. Auf

der xtF Tirol wird dann

wöchentlich die beste

von den fünf besten

Fragen ausgewählt.

Die Beantwortung der

Siegerfrage kann über

den ORF Tirol verfolgt

werden. Auch die Franziskanerschüler

zeigten

großes Interesse an

der Veranstaltung und

stellten Fragen zu verschiedensten

Themen.

Fränzi - Forum 9


Bildungsfahrten

und

Lehrausflüge

Auch heuer wurde der

Unterricht am Gymnasium

durch Lehrausflüge

ergänzt. So

fuhr die Maturaklasse

nach Paris, die 2. Klasse

Lyzeum erkundete

Wien und die 2. Klasse

Gymnasium zeigte in

Rom durch gut vorbereitete

Vorträge,

dass die Bildungsreise

durchaus ihren Zweck

erfüllen kann. Daneben

standen die Besinnungstage

auf dem

Programm und natürlich

der Maiausflug.

Die Schüler besuchten

Aufführungen des

„English Theatre“, etwa

„Around the world in

80 days“ oder die Aufführung

von Goethes

„Iphigenie“, erlebten

Kunstgeschichte in

der Herz-Jesu- und

der Franziskanerkirche,

andere besuchten

eine Bibelausstellung,

Buchvorstellungen im

Jukibuz, ein Musical im

Waltherhaus oder fuhren

auf den Spuren der

Römer nach Sebatum,

Aguntum und Lienz.

Fränzi - Forum 10

Wenn die Neugier fehlt

Überlegungen zum Sinn von Klassenreisen

„Reisen veredelt den Geist“: Nicht nur der

Dichter Oscar Wilde sah im Reisen einen wichtigen

Teil der Ausbildung eines Menschen. Reisen

überrascht, Reisen erweitert den Horizont.

Über 3,5 Millionen Schüler begeben sich jedes

Jahr auf eine ganz spezielle Reise. Es ist ein

Ereignis, auf das sich jeder Einzelne von ihnen

das ganze Jahr über freut: die Klassenreise.

Geht es nach den Schulen und Lehrpersonen,

so ist der einzige Sinn einer Klassenfahrt so

viele Museen wie möglich zu besuchen und

auf jedem Quadratmeter der Reisedestination

alles Mögliche an Bildungswissen aufzunehmen.

Doch ist die Klassenreise, im Besonderen

die Maturareise, eine solche Bildungsreise?

Bereits die Wahl der Reisedestination lässt

daran zweifeln. Während früher noch die Lehrpersonen

aussuchten, in welche Städte die

Reisen gehen sollten, wird das heute größtenteils

von den Schülern selbst bestimmt.

Inwiefern eine Stadt tolle Museen und Sehenswürdigkeiten

bietet, spielt bei der Wahl allerdings

keine große Rolle. Vermehrt wird nun

Wert auf das Nachtleben, den Alkoholpreis oder

die Legalisierungsgesetze von Drogen gelegt.

Grundsätzlich geht es bei einer Klassenreise

nicht mehr um den „Lern-Effekt“. Das wird auch

darauf zurückzuführen sein, dass die Schüler

bereits mit ihren Eltern, mit Jugendgruppen und

anderen Vereinen schon in sehr vielen Städten

waren. Dadurch fällt der Effekt des „Neu-Entdeckens“

weg. Es fehlt die Neugier; und die Neugier

wäre die Basis eines wissbegierigen Schülers.

Was also tun, wenn die Neugier fehlt? Wozu

dienen Klassenfahrten überhaupt, wenn

sie keinen Bildungszweck mehr erfüllen?

Klassenreisen haben einen sehr hohen sozialen

Stellenwert. Sie dienen dazu Freundschaften

zu stärken, das Klassenklima zu verbessern

und den Lehrpersonen auch einmal im

Alltag zu begegnen. Kennt man seinen Lehrer

normalerweise also nur mit strengem Blick

und Schulbuch in der Hand, wird man bei

einem kleinen „Watter“ an der Strandpromenade

eines Besseren belehrt. Der „Gemeinschaftseffekt“

ersetzt also den „Lerneffekt“.

Doch wozu braucht es dann die kostspielige,

aufwändige Stadtreise in ferne Länder? Wozu die

Museumsbesuche und Besichtigungen? Damit

diese kulturellen Aktionen nicht zur Alibiaktion

verkommen und aus der Bildungsfahrt eine

Scheinbildungsfahrt machen, muss der Gemeinschaftseffekt

mit dem Lerneffekt Hand in Hand

gehen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan.

Um das Interesse der Schüler anzukurbeln, sollte

auf eine gute Planung der Reise geachtet werden.

Schüler sollten dazu befragt werden, welche

Museen sie besonders interessieren und welche

Sehenswürdigkeiten sie unbedingt sehen wollen.

Können sich Schüler nämlich ihr eigenes Programm

gestalten, so wird auch die Begeisterung

größer sein. Man kann dann auch in unserer Zeit

der schwindenden Neugier hoffen, dass die Bildungsreise

nicht nur zu einem Gemeinschaftserlebnis,

sondern auch zu einem kulturellen

Erlebnis wird. Denn Kultur erleben heißt nicht,


ein vorgegebenes Pensum an möglichst vielen

Sehenswürdigkeiten abzuarbeiten. Wenn sich die

Schüler selbst Gedanken machen über den Sinn

ihrer Kulturreise, über konkrete Ziele, dann werden

sie auch Verantwortung in der Gestaltung

der Reise und der Bildung selbst übernehmen.

Außerdem sollte ein Unterschied zwischen

den Klassenfahrten der verschiedenen Klassen

gemacht werden. In einer 2. Oberschule

sollten die Lehrpersonen das Programm

vorschreiben und die Ausgehzeiten festsetzen.

In einer Abschlussklasse sollte das anders

aussehen. Die Schüler sollten mittlerweile

alt genug sein, um einschätzen zu können,

was ihnen gut tut und was nicht. Hätte einer

der Schüler also vor, die Nacht durchzumachen,

so wäre das allein seine Entscheidung.

Eine Klassenreise sollte auf alle Fälle eine Bildungsreise

sein. Bildung sollte allerdings Spaß

machen und nicht aufgezwungen werden. Und so

bin ich derselben Meinung wie Giacomo Leopardi:

„Die Welt gehört dem, der sie genießt.“

Hannah Facchinelli (2. Klasse Lyzeum)

Wahlpflichtfächer im Schuljahr 2013/2014

Die Anmeldungen für den Wahlpflichtbereich erfolgen

erst in der zweiten Schulwoche. Die Kurse für

die Mittelschule finden hauptsächlich am Dienstag

und Donnerstag und die Wahlfächer der Oberschule

besonders am Montag und Donnerstag statt. Die

Fränziball 2013

Maturanten feiern ihr „letztes Schuljahr“

Das gesellschaftliche Ereignis am Franziskanergymnasium

war auch heuer wieder der Schulball.

Die Maturanten der Oktava luden am 12. Jänner

zu ihrem Maturaball im Meraner Kurhaus. Auch

heuer hatte das Ballkomitee, aufbauend auf den

Erfahrungen der letzten Jahre, hervorragende

Die Oktava 2013

Schüler sollten deshalb diese Nachmittage von anderen

Verpflichtungen frei halten. Benutzername, Passwort

und genaue Modalitäten für die Anmeldung werden

den Schülern noch mitgeteilt.

Arbeit geleistet und mit der Mithilfe von Schülern,

Eltern und Lehrern den zahlreichen Ballbesuchern

ein unvergessliches Ballerlebnis geboten,

mit drei verschiedenen Musikgruppen, Polonaise,

Fränziglückstopf, Krönung der Rosenkönigin und

dem traditionellen „Frühstückssackl“.

Erfolgreich

reden

Auch heuer wurde für

die 2. Klasse Lyzeum

ein zweitägiges Rhetoriktraining

angeboten

mit den Kommunikationsberatern

Bernhard

Ahammer und Wolf

Hagen. Die Schüler

hielten zuerst einen

zehnminütigen Vortrag

über ein Thema ihrer

Wahl. Dabei wurden

sie gefilmt. Anschließend

wurden die Filme

gemeinsam analysiert.

„Am Anfang war es

komisch, mich selbst

sprechen zu sehen und

vor allem zu hören,

aber man gewöhnt sich

schnell daran“, fasst ein

Schüler das Gefühl der

meisten zusammen.

Neu für die Klasse war,

dass man Körpersprache

und Modulation

der Stimme bewusst

nutzen kann. Neben

der Spontanrede

wurde auch die Überzeugungsrede

geübt: So

warb ein Schüler für

eine Fluggesellschaft,

ein anderer wollte

Eltern davon überzeugen,

ihre Kinder aufs

Franziskanergymnasium

zu schicken und

wieder ein anderer

davon, dass Barcelona

die beste Stadt für eine

Maturareise sei.

Fränzi - Forum 11


Vorträge am

Franziskanergymnasium

Auch im heurigen

Schuljahr bereicherte

der Gymnasialverein

am Franziskanergymnasium

durch die Organisation

verschiedener

Vorträge das Leben an

der Schule. Neben dem

Experten für Zukunftsforschung

Prof. Domenico

De Masi, dem

Unternehmer Hans

Peter Haselsteiner

und dem Präsidenten

des Weltinstituts der

Sparkassen Heinrich

Haasis war auch Prof.

Eduard Egarter-Vigl

zu Gast. Egarter-Vigl,

ehemaliger Schüler

des Franziskanergymnasiums,

koordiniert

die wissenschaftliche

Betreuung der Gletschermumie

„Ötzi“.

Vor Schülern, Lehrern

und zahlreichen

Interessierten sprach

er über seine Arbeit

in der Forschung. Zu

Gast in der Schule war

auch Martha Ebner, die

über ihre Erfahrungen

in der Zeit der Option

sprach. Die Schüler der

3. Klassen Mittelschule

und die Maturanten

waren zu diesem Vortrag

eingeladen. Der

Vortrag war ein gutes

Beispiel dafür, wie

historische Zusammenhänge

durch Erzählungen

von Zeitzeugen

Schülern anschaulich

und direkt vermittelt

werden können.

Fränzi - Forum 12

Papst, Fränzi-Style und Supertalent

Der Unsinnige Donnerstag am Franziskanergymnasium

Sogar „Papst Benedikt XVI.“ stattete dem Franziskanergymnasium am Unsinnigen Donnerstag

einen Besuch ab.

Ein Papst bei „Wetten, dass…“, Fränzi-Style und

das Supertalent brachte der Unsinnige Donnerstag

heuer. Insgesamt elf kurze Schauspiele haben

die Schüler in der Turnhalle aufgeführt, wobei

jeder Klasse eine Viertelstunde zur Verfügung

stand. Das Thema des kurzen Sketches durften

die Schüler selbst aussuchen. So hat die 7. Klasse

etwa eine Parodie der berühmten Videorubrik

„Ban Luis“ gedreht. Im „Ban Rex“ brachten

Lehrer in einer Audienz mit dem Direktor ihre

Vorschläge zur Optimierung des Unterrichts ein.

Prof. Pichler war z.B. der Meinung, man müsse ab

sofort Indogermanisch und Sanskrit an unserer

Schule unterrichten. Die 1 B zeigte dem Publikum,

wie eine „typische“ Schulstunde aufgebaut

ist. Bei der Schulstunde der 2 A stritten sich Prof.

Frühauf, Prof. Niederseer und Prof. Zorzi hingegen

heftig, wer von ihnen gerade in der Klasse

unterrichten dürfe. „Schlag dem Prof“ gab es bei

der 3 B. Ein Schülerteam und ein Professorenteam

mussten zahlreiche Fragen, z.B. „Seit wann

unterrichtet Fr. Wendelin am Franziskanergymnasium?“,

über unsere Schule beantworten. Ganz

um Schach ging es der 4. Klasse, die ein lebendiges

Schachspiel aufführte. Die 5. Klasse stellte

ihre „Wetten, dass…“-Show vor. Markus Lanz

begrüßte unter anderem Papst Benedikt XVI, der

auf seinem Papamobil kam und in einer Rede auf

Bairisch die Schule begrüßte, und Silvio Berlusconi.

Die 6. Klasse suchte den Fränzi-Superstar.

Die Moderatorin, die „Schwester“ von Cindy aus

Marzahn, begrüßte die Schlümpfe und die Cheerleader,

die jeweils eine Performance aufführten.

Überzeugend war vor allem auch die Jury: Den

Zuschauern kam vor, Bruce Darnell, Juror von

„Germany’s Next Topmodel“, und Michelle Hunziker

säßen leibhaftig auf der Bühne. Die Maturaklasse

meinte in einem Video, die Schule sei

in Dekadenz verfallen, seitdem Pater Willibald

das Franziskanergymnasium verlassen hat. Alexander

Corradini aus der Maturaklasse und der

ehemalige Fränzischüler Peter Bettin moderierten

die Show. Die Fränzi-Rockband sorgte für

die musikalische Umrahmung der Veranstaltung

und spielte bekannte Rockklassiker. Dem Publikum

scheint die Vorstellung sehr gut gefallen zu

haben: Einige Schüler überlegen bereits, wie man

das nächste Jahr den Unsinnigen Donnerstag

gestalten könnte.

Philipp Rossi, 2. Klasse Gymnasium

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