GRANITMUSEUM HAUZENBERG

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GRANITMUSEUM HAUZENBERG

KULTURSPEICHER WÜRZBURG

Ein altes Lagerhaus wird zum modernen Museum – dennoch bleibt der

»Geschmack« der Vergangenheit: Der »Kulturspeicher« führt dieses

Kunststück überzeugend vor.

Die konsequente Methode: ein fast vollständiges Entkernen des Objekts, eine optimale Erschließung

und eine geschickte Erweiterung um zwei Kopfbauten. Das etwa 100 Jahre alte Denkmal ist so in

seiner Struktur und seiner Originalsubstanz nach wie vor präsent; gleichzeitig entsteht aber ein modernes

Gebäude, das von seiner Funktionsfähigkeit her kompromisslos ist.

Das 160 Meter lange Haus speichert Kultur auf etwa 3.500 qm Ausstellungsfläche. Damit reiht sich

der Kulturspeicher ein in die Gemeinschaft der großen deutschen Kunsthäuser und Museen.

Die neuen Kopfbauten zeigen Naturstein (Kalkstein und Sandstein, wie sie auch in der erhaltenen Fassade

des Denkmals gegenwärtig sind) in gestalterisch innovativer Haltung. Die entstandene Lamellenfassade

setzt sich aus 2.248 Steinquadern (je 200 x 22,5 x 10 cm / 90 kg) zusammen. Diese Kalkund

Sandsteinblöcke sind auf einer dem verglasten Gebäudekörper vorgelegten Stahlkonstruktion in

unterschiedlichen Neigungswinkeln verankert. So entstehen reizvolle Ein- und Ausblicke und fantastische

Lichtsituationen.

Architekturwettbewerb 1996

1. Preis/Planung/Realisierung: Brückner & Brückner, Tirschenreuth

Realisierung: 1997 - 2002

9.420 qm Gesamtnutzfläche, davon ca. 3.500 qm Ausstellung und 600 qm Theater

Träger: Stadt Würzburg

Auszeichnungen:

Balthasar-Neumann-Preis 2002

BDA-Preis Franken 2002

Deutscher Natursteinpreis 2003 (Besondere Anerkennung)

Internationaler Preis für Europäische Architektur – Mies van der Rohe-Award 2003 (Selected Work)

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