Stärkung der Umweltbewegung in Südkorea - Evangelisch ...

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Stärkung der Umweltbewegung in Südkorea - Evangelisch ...

Verbinden und helfen

mission 21 versteht sich als eine Gemeinschaft

von Kirchen und christlichen

Organisationen, welche Menschen aus

verschiedenen Kulturen und Ländern

verbindet, Begegnungen mit fremden

Lebenswelten ermöglicht und da konkret

hilft, wo Friede, Gerechtigkeit und

die Schöpfung bedroht sind. mission

21 verbindet in ihrer Arbeit Verkündigung

(Wort) und Diakonie (Tat) über

konfessionelle und religiöse Grenzen

hinweg. Verständnis und Respekt anderen

Glaubensüberzeugungen gegenüber

gehören zum Selbstverständnis

von mission 21.

mission 21 setzt in 17 Ländern Afrikas,

Asiens und Lateinamerikas zusammen

mit 57 Partnerkirchen und -organisationen

Zeichen der Hoffnung auf der

Grundlage des Evangeliums – mit 100

Projekten der Armutsbekämpfung, Gesundheitsförderung,

Frauenförderung,

Friedensarbeit, der theologischen Ausbildung

sowie mit der Aufbauarbeit im

theologisch-kirchlichen Bereich. Unsere

Partnerinnen und Partner entscheiden

in der Missionssynode («Missionsparlament»)

mit gleichberechtigter

Stimme über die Zukunft des Missionswerkes.

mission 21 ist am 1. Januar 2001 aus

fünf Missionswerken hervorgegangen.

Seit dem 1.1.2007 sind die Basler

Mission, die Evangelische Mission im

Kwango, die Herrnhuter Mission und

die Südafrika-Mission Trägervereine von

mission 21. mission 21 ist Partnerin des

Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes

SEK und der Direktion

für Entwicklung und Zusammenarbeit

DEZA.

Bildlegenden

Seite 1: Fastengebetsveranstaltung während der

Passionszeit mit dem Generalsekretär

Seite 2,1: Gemeinsames Konzert mit Kangnam

Gemeinde und Younggin Gemeinde

Seite 2,2: Ökumenischer Gottesdienst zu Ostern

die PROK 2008 das Ecology

Community Movement

Centre (ECMC).

Vision des Ökozentrums

Das Ecology Community

Movement Centre befähigt

Kirchgemeinden und Pfarrpersonen,

sich aktiv für Um-

weltbelange und damit für

die Bewahrung und den

Schutz der Schöpfung einzusetzen.

Die Gemeindemitglieder

sollen den Umweltschutz

als eine ethische

Verpflichtung gegenüber

Gott und der Gesellschaft

verstehen lernen und eine

Spiritualität gegenüber der

Schöpfung entwickeln.

In diesem Sinne initiierte

das Zentrum das von der

Passionszeit bis in den Mai

dauernde Gebetsfasten. Da-

bei wechselten sich Gemeindemitglieder

jeweils für 24

Stunden ab und trafen sich

öffentlich in einem Zelt,

um für die Bewahrung der

Schöpfung zu beten und

zu fasten. Um die Menschen

zudem für schädliche

Grossprojekte wie die Begradigung

von vier Flüssen

in Korea zu sensibilisieren,

bietet das Zentrum Exkursionen

in Feuchtgebiete an,

um im persönlichen Erleben

der Natur einen Bezug

zur Umwelt zu schaffen.

Das Ökologiezentrum setzt

sich zudem für einen Wandel

in der Energiepolitik

ein, damit der Wirtschaftsstandort

Korea zunehmend

auf erneuerbare Energie

setzt. In diesem Bereich besteht

eine Zusammenarbeit

mit Fachleuten, um die

Regierung gemeinsam von

einer Energiewende überzeugen

zu können.

Der europäische Beitrag für

die koreanische Umweltbewegung

Im Wissen, dass die Umwelt-

bewegung in Europa eine

lange Geschichte hat und

über die Jahre hinweg vielfältige

Veränderungen zum

Schutz der Umwelt bewirken

konnte, hat die PROK

im Namen des Ökologiezentrums

mission 21 und

das EMS um die Entsendung

einer ökumenischen

Mitarbeiterin gebeten.

Anfang Januar 2012 hat

Karina Schumacher, eine

junge deutsche Ökologin,

ihren Einsatz in Seoul begonnen.

Ziel ihrer Tätig-

keit ist es unter anderem,

ein kirchliches Umweltmanagement

für die Gemeinden,

vergleichbar mit

dem Grünen Gockel in

Deutschland, zu initiieren.

Diese speziell für Kirchgemeinden

entwickelte Form

des Managementsystems

hat die stetige Verminderung

der Umweltbelastung

und die Verbesserung der

Umweltleistung zum Ziel.

Karina Schumacher soll

dazu beitragen, ein solches

Umweltmanagement für

die PROK aufzubauen und

umzusetzen, angepasst an

das südkoreanische Umfeld.

Markus Jäggi, zusammengestellt

aus Unterlagen von mission 21

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