„Der gemeinsame Lebens- und Wirtschaftsraum Niederbayern ...

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„Der gemeinsame Lebens- und Wirtschaftsraum Niederbayern ...

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„Der gemeinsame Lebens- und Wirtschaftsraum Niederbayern/Südböhmen

– Raum ohne Barrieren?!

I. Mögliche Folgen für die Berufsschulen:

1. Es kommen:

a) Erwachsene mit/ohne Fachausbildung;

b) Jugendliche mit/ohne Fachausbildung;

c) Schulpflichtige/Berufsschulberechtigte

mit Lehrvertrag

ohne Lehrvertrag

2. Allgemeine Folgen:

a) Anzahl der Bewerber/offene Stellen werden sich u. U. angleichen

und um einen „Idealwert“ pendeln;

b) Anpassung der eigenen Berufs- und gewünschten Beschäftigungsprofile

muss erfolgen;

c) gesellschaftliche Integration ist nötig;

d) berufliche und persönliche Flexibilität aller Beteiligten wird steigen.

3. Folgen und Ziele für die Berufsschulen:

a) Schulpflichtige/Berechtigte mit Lehrvertrag

- Integration in die Fachklassen

- Förderung der Sprache (Deutsch, Muttersprache, Fachsprache,

Englisch)

- Förderstunden und Wahlfächer für die gesamte Klasse


) Jugendliche ohne/mit Fachausbildung/ohne Lehrvertrag

- berufliche Förderung an der Berufsschule

- berufliche Fortbildung an der Berufsschule

- berufliche Weiterbildung an der Berufsschule

c) Ressourcenbedarf an der Berufsschule

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- mehr finanzielle Mittel (Anpassung an andere Schulen)

- personelle Ausstattung

- Öffnung der Berufsschule für Ausbildung, Fortbildung, Weiterbildung,

Berufsförderung

4. Eignung der Berufsschulen

Denn: Die Berufsschulen haben:

- das treffende Fachpersonal

- die nötige Fachausstattung

- entsprechende Fachkapazitäten

- größten Erfahrungsschatz

- wirksame, verlässliche duale Partner

-

-

II. Schwierigkeiten/Hemmnisse der Partnerschaften

- Sprache, Schulung der Lehrkräfte und Schüler

- Befreiung/Urlaub von der Arbeitsstelle für die Dauer des

Aufenthalts (teilweise bis 3 Wochen)

- finanzielle Ausstattung

- Erfüllung der Lehrpläne

- Organisation/Unterrichtsvertretung

- Personal-Engpässe

- Terminliche Einordnung in das Schuljahr

- Versetzte Ferientermine

-


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„Der gemeinsame Lebens- und Wirtschaftsraum Niederbayern/Südböhmen

– Raum ohne Barrieren?!

III. Schulpartnerschaft der

Staatlichen Berufsschule I Deggendorf

mit der

VOŠ, SPŠ automobilní a technická České Budéjovice

Chronologische Zusammenstellung

08.03. - 14.03.2009

Drei Lehrer sind eine Woche zu Besuch in Budweis im Rahmen eines

Leonardo da Vinci Projekts, Zielgruppe VETPRO (Fachkräfte in der Beruflichen

Bildung).

18.10. - 24.10.2009

Vier Pädagogen aus Budweis besuchen eine Woche die Berufsschule I

Deggendorf.

07.03. - 27.03.2010

Sechs Schüler (fünf KFZ-Mechatroniker, ein Lackierer-Azubi) mit einem

Lehrer sind drei Wochen zu Besuch in Budweis im Rahmen eines Leonardo

da Vinci Projekts, Zielgruppe IVT (Personen in der beruflichen

Erstausbildung).


12.04. - 23.04.2010

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Aus Budweis sind 15 Schüler mit zwei Lehrkräften für zwei Wochen zu

einem Aufenthalt in Deggendorf.

04.10. - 08.10.2010

Vier Pädagogen aus Budweis besuchen eine Woche die Berufsschule I

Deggendorf.

aktuell: 02.05. - 13.05.2011

Aus Budweis sind 15 Schüler mit zwei Lehrkräften für zwei Wochen zu

einem Aufenthalt in Deggendorf.

geplant: 22.04. - 13.05.2012

Sechs Schüler (vier KFZ-Mechatroniker, zwei Lackierer-Azubi) mit einem

Lehrer sind drei Wochen zu Besuch in Budweis im Rahmen eines

Leonardo da Vinci Projekts, Zielgruppe IVT (Personen in der beruflichen

Erstausbildung).


IV. Programm-Inhalte

1. Allgemeiner Teil

Empfang:

- Schulleitung

- Landrat

- Oberbürgermeisterin

- Innung / HWK

- geselliges Beisammensein

Kultur / Wirtschaft:

- Handwerksmuseum

- BMW-Museum

- Besichtigung von wichtigen öffentlichen Einrichtungen

- Fachfirmen-Besuche

- Deutsches Museum

-

2. Fachspezifischer Teil

- aktive Teilnahme am jeweiligen Fachunterricht

- praktische, werkstattmäßige Arbeiten in bilingualen Gruppen

- Übungen von Fachvokabeln Deutsch-Englisch (-Tschechisch)

- Projektarbeiten, z. B.:

„Pneumobil-Reifenerneuerung“

„Bearbeitung eines Unfallschadens“

„PC-basiertes Kfz-Lernprogramm“

„Schalt-Getriebe“

„Präsentation“

3. Evaluation

- Bewertung der Aktionswochen

- Analyse des abgelaufenen Programms

- Kollegiales Fachgespräch

- Ausblick auf nächste Folgeschritte

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