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Untitled - Sahwa

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22 LEBEN FÜR ALLAH was

22 LEBEN FÜR ALLAH was gemacht werden sollte ist, zu hundert Prozent das Wohlgefallen Allahs zu suchen ohne für sich selbst etwas zurückzulegen. Wenn man bei einem Akt neunundneunzig Prozent das Wohlgefallen Allahs und nur ein Prozent für sein eigenes Begehren sucht, könnte es sein dass diese neunundneunzig Prozent von Allah nicht anerkannt werden, weil dieser Mensch damit sich selbst Gott beigesellt hat. Nur dieses eine Prozent würde schon ausreichen um die restliche Bemühung als ungültig gelten zu lassen. Der Zustand derjenigen, die bei einem Akt für Allah Ihm andere beigesellen und einen Anteil für sich zurücklegen, wird im Quran auf folgende Weise beschrieben: Und sie haben von dem, was Er an Feldfrüchten und Vieh wachsen ließ, für Allah einen Anteil bestimmt und sprechen: "Dies ist für Allah" - ihrer Meinung nach - "und dies ist für unsere Teilhaber." Was für ihre Gefährten ist, das kommt nicht Allah zu, und was Allah gehört, das kommt ihren Gefährten zu. Ihr Urteil ist miserabel. (Sure 6:136 – al-An'am) Es ist schwer die Regel von Allahs Wohlgefallen einzuhalten, wenn jemand bei Gefahr sein eigenes Haus und seine Familie verteidigt, aber bei einem Angriff auf den Quran und die Gläubigen herumsitzt und sich in andere Arbeiten vertieft. Solch eine Haltung ist ein Vorgehen wie es das Selbst (an-nafs) vorsieht, es zeigt die Abhängigkeit von seinem Ego. Das jedoch steht zur Grundlage des Islams die "nur Allah dienen" ist, total im Gegensatz. Seinem eigenen Verlangen nachzugehen, heißt im Quran, Allah Gefährten beizugesellen: Hast du nicht den gesehen, der seine Gelüste zum Gott nimmt? Könntest du etwa dafür verantwortlich sein? (Sure 25:43 – al-Furqan) Aber ein Gläubiger hat seine Existenz, Güter, Seele, Leben und

Das Höchste Wohlgefallen Allahs Suchen 23 Tod, alles Allah gewidmet. Die überlegene Eigenschaft des Gläubigen wird im Quran wie folgt beschrieben: Sprich: "Siehe, mein Gebet, mein Gottesdienst, mein Leben und mein Tod gehören Allah, dem Herrn der Welten." (Sure 6:162 – al-An'am) Eines der Geschehnisse in Bezug auf das höchste Wohlgefallen Allahs in der Zeit der Propheten, die im Quran erzählt werden, ist das Benehmen der Gläubigen im Krieg. Diesbezüglich wollten die Gläubigen von den zwei Gegnergemeinschaften mit der Schwächeren zusammenstoßen. Aber der Wohlgefallen Allahs wäre gewesen, das Schwierigere zu bewerben und somit also ein Krieg mit den Stärkeren. Diese Geschehnisse erläutert uns Allah im Quran folgenderweise: Damals verhieß euch Allah, dass eine der beiden Gruppen euer sein solle, und ihr wünschtet, dass es die unbewaffnete sein würde. Allah aber wollte die Wahrheit Seiner Worte bestätigen und die Wurzel der Ungläubigen abschneiden, damit Er die Wahrheit triumphieren lasse und das Nichtige als nichtig erwiese, auch wenn es die Sünder nicht wollten. (Sure 8:7, 8 – al-Anfal) Am Ende hat Allah die Gläubigen der stärkeren Gruppe gegenüber gebracht. Er hat die Gläubigen zum höchsten Wohlgefallen Allahs geführt. Und mit Hilfe Allahs siegten die Gläubigen. Das oben genannte Beispiel der Vergangenheit ist ein Ereignis für die Gläubigen, die in der Zeit unseres Propheten (s.a.w.s) gelebt haben, dessen Umstände dem Zeitalter entsprechen. Aber Muslime können in jedem Zeitalter mit verschiedenen Vorfällen geprüft werden. Zum Beispiel sollten die Muslime unserer Zeit gegen solche, die den Glauben und die Schöpfung nicht anerkennen und die für die Verbreitung sittenloser Handlungen in der Gemeinschaft arbei-