Emsradweg, Dollart-Route und

willi.arzdorf.de

Emsradweg, Dollart-Route und

© H. Willi Arzdorf

Emsradweg, Dollart-Route und


Emsland: wieso, weshalb, warum???

Nachdem wir 2010 im Süden (Main, Tauber, Altmühl, Donau) und 2011 im Osten (Spree) geradelt waren,

stand nun mal wieder der Norden im Focus unserer Überlegungen. Schnell hatten wir uns dann für das

Emsland entschieden.

Zu unterscheiden ist der Emsradweg von der Emslandroute. Während der Emsradweg unterschiedliche Startund

Zielorte (wie fast jeder Flussradweg) hat, ist die Emslandroute ein Rundkurs mit einheitlichem Start- und

Zielort.

Das hatte für uns den Vorteil der An- und Rückreise. Wir waren nicht mehr auf die DB angewiesen, sondern

konnten individuell mit dem Auto anreisen, unsere geplante Radtour durchführen und anschließend mit dem

eigenen Pkw die Heimreise antreten.

Das Hotel am Anreisetag (Lindenhof in Emsdetten) war identisch mit dem letzten Hotel vor der Rückreise. Uns

wurde von der Hotelleitung gestattet, unsere Pkw auf dem Hotel eigenen Parkplatz während der Radtour

abzustellen.

Was aus dieser Radtour geworden ist?

Viel Vergnügen beim Weiterlesen!!!

2


Textpassagen aus bikeline „Emsland-Route“ (1)

Die fünf Gesichter des Emslandes

Da das Emsland die für entspanntes Dahinrollen nötigen Radwege hat, kann man die Beschaulichkeit seiner flachen

Kultur- und Naturlandschaft vom Rad aus bestens genießen. Unerwartet ragen dazwischen immer wieder Kleinode aus

Frühgeschichte, Technik und Architektur wie „Leuchttürme“ auf.

1. Ohne erkennbare Landschaftsunterschiede rollen Sie vom westfälischen Rheine ins Südliche Emsland hinüber, das – wie

das Münsterland – seit Urzeiten Bauernland ist. Zwischen saftigen Weiden und fruchtbaren Feldern ist trotzdem Raum für

Natur. Nicht nur an Fluss und Moor, sondern auch am Wegesrand, wo Klatschmohn, Margerite und Kornblume leuchten. In

Lingen und den kleineren Orten zeugen schmuckvolle Herrenhäuser von der Tätigkeit der „Tödden“ oder „Hollandgänger“

genannten Kaufleute.

2. Das Bourtanger Moor, einst größter Hochmoorkomplex Westeuropas, zieht sich westlich der Ems von Geeste bis fast nach

Papenburg und in die Niederlande hinein. Heute großflächig trockengelegt und erschlossen, hat es doch vielerorts seinen

Reiz nicht verloren und bietet seltener Flora und Fauna Rückzugsräume und Zugvögeln wohlverdiente Rast. Im Heseper

Moor lädt das Emsland Moormuseum zur Entdeckung seiner Geschichte(n) ein.

3. Zweimal nur kurz gekreuzt wird das romantisch-verträumte Hasetal: erst in der Kreisstadt Meppen, später in der

Kornbrennerstadt Haselünne im Osten Ihrer Radrundreise.

4. Im Nördlichen Emstal trifft die Natur auf historische und hochmoderne Technik: Östlich parallel, nur wenige Kilometer vom

Fluss entfernt, absolviert die Magnetschwebebahn Transrapid ihre rasenden Testfahrten zwischen Lathen und Dörpen.

Und die Rheder Emsauen, wo unzählige Wasservögel im stetig auf- und ablaufenden Wasser nach Futter suchen, werden

von den weithin sichtbaren, überwältigend großen Trockendocks der Meyer Werft überragt. Die Ausdockung eines neuen

Luxus-Ozeankreuzers durch die schmale, extra dafür aufgestaute Ems bis in die Nordsee ist immer wieder ein

spektakuläres Ereignis. Die lange Schiffsbautradition wird außerdem in den Freilichtmuseen in Haren und Papenburg

eindrucksvoll präsentiert.

3


Textpassagen aus bikeline „Emsland-Route“ (2)

5. Südlich der Papenburger Fehnkanäle und -kolonien liegen die Wald- und Heidehügel des Hümmlings. In der „grünen

Weite“ seiner Buchenwälder verstecken sich mythisch anmutende Großsteingräber aus Eisen-, Bronze- und Jungsteinzeit

sowie zahlreiche Wind- und Wassermühlen. Die berühmte Hüvener Mühle vereinigt sogar beide Antriebsarten unter einem

Dach! Die einst gepriesenen Jagdreviere lockten auch den Kölner Kurfürsten, der sich vom münsterschen

Barockbaumeister J.-C. Schlaun das berühmte Schloss Clemenswerth in Sögel errichten ließ.

Streckencharakteristik, Wegequalität & Verkehr

Die Hauptstrecke der Emsland-Route ist rund 297 Kilometer lang. Fast durchgehend bietet Ihnen die Emsland-Route gut

bis sehr gut befestigte Oberflächen – nur rund 40 Kilometer der Hauptroute sind nicht geteert . 236 Kilometer sind sehr

autoarm (u. a. Feldwege, Wohnstraßen) oder gar völlig autofrei. Nur knappe 6 km werden im mäßigen Verkehr ohne

Radverkehrsanlagen zurückgelegt, an allen übrigen befahrenen Straßen gibt es Radwege. Auch die unvermeidlichen

Querungen stärker belasteter Straßen sind bis auf je eine handvoll außer- und innerorts überall gut mit Ampeln,

Verkehrsinseln oder Zebrastreifen gesichert.

Beschilderung

Das gesamte Emsland ist – wie auch der kleine westfälische Zipfel bei Rheine – flächendeckend mit sehr guten,

zielorientierten Hauptwegweisern ausgestattet. Die Signets von Emsland-Route und anderen streckenweise parallel

verlaufenden Radfernwegen sind als Einschubschildchen darunter angehängt; immer für beide Fahrtrichtungen. Zwischen

diesen Hauptstandorten (meist Routenverzweigungen) werden neutrale Zwischenwegweiser benutzt, die nur das

Fahrradsymbol und den jeweiligen Pfeil beinhalten – im Emsland grün, in NRW rot auf weiß.

4


Hubert

Udo

Hedi

Brigitte

Reinhold

H. Willi

Margret

Christel

6


Abfahrt: 12.30 Uhr Ankunft: 16.30 Uhr Fahrzeit: 1:52 Stdn

Gefahrene KM: 26,50 Durchschnitts-KMH: 14,20

Temperatur: 18° - 22° Wind: spielte heute keine Rolle

Wetter: Mix aus Sonne und Wolken

Hotel: Lindenhof Preis DZ inkl. Frühstück: 85 €

Strecke: Amelsbüren – Münster – Mauritz - Hiltrup - Amelsbüren

Tagesablauf: Der erste Urlaubstag begann um 09.00 Uhr mit einem Frühstücksbüffet bei

Lindemanns. Dafür herzlichen Dank, es war sehr lecker. Gegen 10.30 Uhr fuhren wir dann mit den

Autos nach Amelsbüren, ca. 10 KM von Münster entfernt. Die Autokilometer beliefen sich auf

ungefähr 170 KM. Dann fuhren wir mit den Rädern auf kürzester Strecke mittels Fahrradnavigation

nach Münster. Ausgewählt wurde die Route über den Routenplaner der Landesregierung NRW.

In Münster unternahmen wir einen Stadtrundgang mit Besichtigung der Kirche Sankt Lamberti und

einer britischen Rundkirche. Der Dom war leider wegen Renovierung geschlossen.

Die Route zurück nach Amelsbüren führte uns über weite Teile entlang des Dortmund – Ems -

Kanals. In Amelsbüren gönnten wir uns den Besuch eines Eiscafes, bevor dann mit dem Auto noch

48 Kilometer bis nach Emsdetten gefahren werden mussten.

Gegen 17.30 Uhr erreichten wir dann das Hotel Lindenhof im Emsdetten. Nach dem Abendessen

Rundgang durch Emsdetten.

Abendessen: Biergarten Restaurant Wefer

Absacker: Gartenterrasse Hotel Lindenhof (Selbstverpflegung)

7


Amelsbüren - Münster

Amelsbüren

Hiltrup

Mauritz

Münster - Amelsbüren

8


Impressionen Hotel Lindenhof, Emsdetten

9


Frühstück bei Lindemanns Start in Amelsbüren

Blick auf St. Lamberti in Münster

Orgel in St. Lamberti

Kirche St. Lamberti*

*siehe Seite 12

10


Erste Eispause in Amelsbüren

Kunst in Emsdetten

Biergarten Wefers, Emsdetten

11


Kirche Sankt Lamberti (Auszüge aus Wikipedia)

St. Lamberti im westfälischen Münster war die Markt- und Bürgerkirche, eine durch Kaufleute der Stadt finanzierte

Gegengründung zum übermächtigen St.-Paulus-Dom. St. Lamberti ist der bedeutendste sakrale Bau der

westfälischen Spätgotik.

Allabendlich (außer dienstags) besteigt der Türmer, neben denen in Bad Wimpfen, Nördlingen und Krakau einer der

letzten in Europa, den Kirchturm und bläst von 21 Uhr bis Mitternacht halbstündlich in sein Horn. Außerdem brennen

in den Körben in den Abendstunden die im Rahmen der Skulptur.Projekte 1987 dort von Lothar Baumgarten

angebrachten Drei Irrlichter, als Erscheinung von drei Seelen oder inneren Feuern, die keine Ruhe finden können.

Die Lambertikirche steht am Kreuzungspunkt der ältesten Straßen Münsters: Sie markiert das nördliche Ende des

Prinzipalmarkts, weiter Richtung Norden schließt sich nahtlos der Roggenmarkt an. Zwischen der Kirche und der

Salzstraße liegt der Lambertikirchplatz mit dem Lambertibrunnen.

Bereits um das Jahr 1000 existierte am Markt eine kleine Kirche der Kaufleute. Die heutige Stadt- und Marktkirche

St. Lamberti entstand ab 1375.

Stilistisch ist St. Lamberti eine Hallenkirche im Stil der westfälischen Spätgotik. Der jetzige Bau wurde nach

Grundsteinlegung im Jahre 1375 begonnen. Am Nordwestpfeiler des Turms ist eine Kreuzigungsgruppe erhalten,

die der Bildhauer Johann Brabender aus Münster um 1540/50 schuf.

Der Turm mit seinem durchbrochenen Helm ersetzte Ende des 19. Jahrhunderts einen älteren Vorgängerbau.

Wegen mangelhafter Fundamente hatte sich der alte Turm nach Westen geneigt. 1871 wurde aufgrund der

Einsturzgefahr der Umbau des Daches in Angriff genommen, 1887 wurde der Turm völlig abgerissen und 1888/89

durch den neugotischen Nachfolger ersetzt. Der jetzige Turm ist eine verkleinerte Kopie des Turms des Freiburger

Münsters und 90,5 Meter hoch. Der Entwurf stammt von Hilger und Bernhard Hertel.

Pfarrer der Gemeinde von St. Lamberti war von 1929 bis 1933 der selige Clemens August Graf von Galen, der

spätere Bischof von Münster und Kardinal. Mit dem Beginn des Kirchenjahres am 1. Advent wurden am 2.

Dezember 2007 die Pfarrgemeinden St. Lamberti, St. Ludgeri und Aegidii sowie St. Martini zur neuen

Pfarrgemeinde St. Lamberti zusammengelegt.

12


Abfahrt: 09.35 Uhr Ankunft: 16.55 Uhr Fahrzeit: 3:14 Stdn

Gefahrene KM: 48,04 Durchschnitts-KMH: 14,86

Temperatur: 18° - 26° Wind: wenig Wind, ohne Bedeutung

Wetter: Sonne pur vom frühen Morgen bis zum späten Abend

Hotel: Akzent Hotel Evering Preis DZ inkl. Frühstück: 86 €

Strecke: Emsdetten – Horst – Rheine – Salzbergen – (Emsflower) - Emsbüren

Streckencharakteristik: fast ganztägig separate gut ausgebaute Radwege, wenige Kilometer

entlang von Autostraßen, Belag überwiegend Asphalt, einige Kilometer

unbefestigte, aber gut zu befahrene Radwege bei Trockenheit,

Radwege in Sichtweite zur Ems waren eher die Ausnahme

Tagesablauf: erste Störche auf der Strecke nach Rheine gesehen, Ortsrundgang durch Rheine

mit Besichtigung der Stadtkirche und der Basilika St. Antonius. Mittagsrast

(Resteessen vom Vortag) ca. 3 Kilometer von Rheine entfernt auf einem Rastplatz

direkt an der Ems. Besuch im Erlebnispark Emsflower, Europas größtem

Gartenbaubetrieb.

Abendessen: Hotel Emsländischer Hof

Absacker: Außenterrasse des Hotels Emsländischer Hof

13


Emsbüren

Salzbergen

Horst

Emsdetten

14


Impressionen Hotel Evering, Emsbüren

15


Es geht auch mal ohne Männer…

Emsblick normal

Emsblick hinter Gitter

Direkter Draht nach oben

16


Altarbild Stadtkirche, Rheine

Deckenmalerei und Orgel: Basilika St. Antonius, Rheine

Rheine

17


Besuch bei Emsflower

Mittagspause unter kritischer Betrachtung

Absacker: den hatten wir uns verdient

18


Abfahrt: 09.22 Uhr Ankunft: 17.50 Uhr Fahrzeit: 4:00 Stdn

Gefahrene KM: 60,57 Durchschnitts-KMH: 15,14

Temperatur: 22° - 29° Wind: fast ganztägig Windstille

Wetter: Sonne pur mit geringer Schleierbewölkung, sehr warm aber nicht schwül, ein

perfekter Sonnentag

Hotel: Parkhotel Preis DZ inkl. Frühstück: 85 €

Strecke: Emsbüren – Bernte – Elbergen – Lingen – Holthausen – Biene – (Speicherbecken

Geeste) – Hesepe – Meppen – Meppen-Esterfeld

Streckencharakteristik: Einstieg in den Emsradweg kurz hinter Emsbüren verpasst, dadurch ca.

10 Kilometer Radweg entlang einer relativ stark befahrenen Autostraße,

ansonsten gut ausgebaute Radwege entlang der gesamten Strecke,

weitgehend asphaltiert, abwechselnd zwischen Feldern und Wäldern,

Radwege führten häufig durch kleine gepflegte Ortschaften

Tagesablauf Besichtigung der Kirche St. Johannes des Täufers in Elbergen, Rundgang durch

Lingen, Besichtigung der St. Bonifatius-Kirche, Rast auf einer groß angelegten

Terrasse eines Cafés am Marktplatz, Mittagsrast am Speicherbecken Geeste, alle

Männer bis auf Hubert nutzten die Bademöglichkeit zum Schwimmen, Rundgang

durch Meppen mit Einkehr bei einer Außengastronomie

Abendessen: Gartenterrasse Parkhotel

Absacker: wie Abendessen

19


Dalum

Rühle

Groß Hesepe

Meppen

Klein Hesepe

Biene

Holthausen

Emsbüren

20


Impressionen Parkhotel, Meppen

21


so sehen Sportler aus

AKW Lingen

Erfrischung bei „Theo Lingen“

Kirche St. Johannes d. T. in Elbergen

mehr Urlaub geht nicht…

22


Rast am Geester Speicherbecken so gut geht es einem in Meppen

Abendessen im Biergarten des Parkhotels wem es schmeckt???

23


Abfahrt: 09.35 Uhr Ankunft: 17.15 Uhr Fahrzeit: 4:06 Stdn

Gefahrene KM: 66,70 Durchschnitts-KMH: 16,27

Temperatur: 24° - 30° Wind: fast ganztägig Windstille

Wetter: Sonne pur, sehr warm, am Spätnachmittag bildeten sich leichte aber unbedenkliche

Wolken

Hotel: Windjammer Preis DZ inkl. Frühstück: 78 €

Strecke: Meppen-Esterfeld – Holthausen - Haren – Lathen – Aschendorf - Papenburg

Streckencharakteristik: Heute stimmte der Begriff „Emsradweg“. Viele Kilometer führten auf

abwechselnd befestigtem und unbefestigtem Belag entlang der Ems.

Das Wegenetz führte uns heute selten durch Waldstücke. So waren wir

stark der Sonne ausgesetzt. Die letzten fast 10 Kilometer bis nach

Papenburg führten über Radwege entlang von Autostraßen mit

mäßigem Verkehr.

Tagesablauf: Hinter Holthausen, also innerhalb der ersten Stunde, hatte Christel einen platten

Reifen und wir konnten uns zum ersten Mal mit dem Ausbau eines Hinterrades mit

Scheibenbremsen auseinander setzen. Letztlich war es relativ einfach. Rundgang

durch Haren mit Besichtigung der Kirche Sankt Martinus. Einkauf in Haren für die

Mittagsrast. Mittagsrast einige Kilometer nach Lathen.

Mit Großraumtaxi nach Papenburg zum Abendessen und wieder zurück gefahren

Abendessen: Terrasse des „Alten Gasthauses Kuhr“ direkt an einem Kanal

Absacker: Garten Hotel Windjammer

24


Niederlande

Versen

Papenburg

25


Impressionen Hotel Windjammer, Papenburg

26


Frühstück in Meppen

endlich hatten wir unseren 1. „Platten“

schöner kann Dorfeigentum nicht sein

Eis in Haren

27


auch das gibt es in Haren

Kirche St. Martinus, Haren

das gelingt nur bei ruhigem Wasser, Papenburg

28


Abfahrt: 09.22 Uhr Ankunft: 16.20 Uhr Fahrzeit: 3:53 Stdn

Gefahrene KM: 60,66 Durchschnitts-KMH: 15,62

Temperatur: 22° - 29° Wind: aus nördlichen Richtungen, dadurch fast die

gesamte Strecke mäßiger Gegenwind

Wetter: ab ca. 09.00 Uhr Sonne pur, ohne jegliche Wolken, bis zum Sonnenuntergang, sehr

warmer Sommertag

Hotel: Prinz Heinrich Preis DZ inkl. Frühstück: 84 €

Strecke: Papenburg – Leer – Bingum - Jemgum – Hatzum – Ditzum (Fähre) – Petkum -

Emden

Streckencharakteristik: aus Papenburg heraus durch das Hafenindustriegebiet, danach bis

nach Leer auf meist asphaltiertem Deichweg (öde), von Leer bis nach

Ditzum wieder entlang des Deiches (wieder öde): Radwegeführung

insgesamt o.k., wenig Abwechslung, Ems insgesamt selten gesehen,

obwohl so nahe

Tagesablauf Rundgang in der Altstadt und im Hafengebiet von Leer, Besuch eines Eiscafès in

Leer, Fährüberfahrt von Ditzum nach Petkum, vor dem Abendessen Stadtrundgang

durch Emden, während des Abendessens Livemusik im Rahmen der Emdener

Kulturveranstaltungen

Abendessen: Italiener „AURORA“

Absacker: Terrasse „Zum Insulaner“ im Hotel Prinz Heinrich

29


Niederlande

Emden

Borssum

Ditzum

Weener

Jemgum

Mark

Bingum

Papenburg

30


Impressionen Hotel Prinz Heinrich, Emden

31


Emsüberquerung bei Leer

na und?

32


Pause in Leer

Fährüberfahrt Ditzum - Emden

selbsterklärend

Bundeswehr begleitete uns

Absacker, und alle machen mit

33


Abfahrt: 08.15 Uhr Ankunft: 17.00 Uhr Fahrzeit: 3:55 Stdn

Gefahrene KM: 62,25 Durchschnitts-KMH: 15,89

Temperatur: 22° - 28° Wind: spielte heute wieder fast keine Rolle

Wetter: 6. Sonnentag in Folge, fast Sonne pur mit einigen wenigen Wolken, sehr schwül,

Wetterwechsel kündigte sich an

Hotel: Prinz Heinrich Preis DZ inkl. Frühstück: 84 €

Strecke: Emden – Außenhafen (Fähre nach Delfzijl) – Termunterzijl – Termunten – Nieuwe

Statenzijl - Pogum – Ditzum – Petkum - Emden

Streckencharakteristik: Radwege vom Hotel zum Außenhafen, ab Delfzijl auf der Dollardroute

erst durch das Hafengebiet, danach überwiegend auf asphaltierten und

separierten Radwegen entlang der Deiche des Dollard, wenige

Kilometer entlang von schwach befahrenen Autostraßen

Tagesablauf: Fährüberfahrt von Emden Außenhafen nach Delfzijl, Mittagsrast bei einer

gastfreundlichen Familie, die uns nach Ansprache ihren Garten mit Tischen und

Stühlen zur Verfügung stellte, ca. 7 Kilometer danach stellte Hedi den Verlust ihrer

Handtasche fest, bei der Mittagsrast vergessen, Udo radelte dann mal eben in ca.

45 Minuten die Strecke zurück und wieder zur Gruppe, Erfrischung in Ditzum auf

der Terrasse der Gaststätte „Altes Fährhaus“, weitere Erfrischung nach der

Hotelankunft auf der Terrasse „Zum Insulaner“

Abendessen: Grieche PIRÄUS direkt neben unserer Unterkunft mit Ouzo bis zum Abwinken

Absacker: Terrasse „Zum Insulaner“ im Hotel Prinz Heinrich

34


am Fährhafen Emden

36


Windpark Emden (1. Panoramafoto)

37


nette Gastgeberin

wir warten auf Udo…

da fühlten wir uns wohl

hier gab es Ouzo bis zum Abwinken

38


Abfahrt: 09.25 Uhr Ankunft: 16.30 Uhr Fahrzeit: 3:51 Stdn

Gefahrene KM: 62,74 Durchschnitts-KMH: 16,30

Temperatur: 20° - 24° Wind: leichter Nordwind, somit meist Rückenwind

Wetter: morgens ca. ½ Stunde leichter Regen, dann bis zum Mittag bewölkt, danach

setzte sich die Sonne immer mehr durch und blieb bis in die Abendstunden

Hotel: Windjammer Preis DZ inkl. Frühstück: 78 €

Strecke: Emden – Petkum – Borssum - Gandersum (Emssperrwerk) – Oldersum – Bingum –

Weener – Völlen - Papenburg

Streckencharakteristik: einige Kilometer auf der Strecke nach Petkum unbefestigte Radwege,

die aufgrund der Nässe einen erheblichen Rollwiderstand boten,

überwiegend allerdings asphaltierte Radwege, viele Kilometer entlang

von Verkehrsstraßen, teils in schlechter Qualität mit vielen

Unebenheiten

Tagesablauf: kurz vor dem Emssperrwerk hatte Reinhold platt gefahren, Flicken war angesagt,

Besichtigung des Emssperrwerks, Mittagsrast bei Bingum, nach Ankunft in

Papenburg Einkehr auf der Terrasse des „Alten Amtshauses“, zum Abendessen mit

dem Taxi gefahren, zurück zum Hotel, ca. 3 Kilometer, sind wir gelaufen

Abendessen: Fischrestaurant Smutje

Absacker: Garten Hotel Windjammer

39


Borssum

Gandersum

Weener

Bingum

40


eine halbe Stunde Regen musste sein

Emssperrwerk Gandersum

Kinder: anfangs lieb, später: na ja

41


Papenburg hatte uns wieder

abends im Fischlokal „Smutje“

es war halt Urlaub….

42


Abfahrt: 09.05 Uhr Ankunft: 16.00 Uhr Fahrzeit: 3:28 Stdn

Gefahrene KM: 53,12 Durchschnitts-KMH: 15,32

Temperatur: 21° - 24° Wind: mäßiger Nordwestwind, der weitgehend als

Rückenwind wirkte

Wetter: bis Mittag bewölkt, dann setzte sich die Sonne mehr und mehr durch, am späten

Nachmittag nahm die Bewölkung wieder zu, gegen Mittag kamen einige

Regentropfen, die aber nach zwei Minuten wieder endeten

Hotel: Clemenswerther Hof Preis DZ inkl. Frühstück: 75 €

Strecke: Papenburg – Meyer Werft – Papenburg – Börgermoor – Börgerwald – Surwold -

Börger - Werpeloh - Sögel

Streckencharakteristik: zwischen Papenburg und Börgerwald fast 20 KM geradeaus am

Splittingkanal entlang, Radwege bis auf wenige Ausnahmen befestigt

mit wechselndem Belag aus Asphalt und Verbundpflaster

Tagesablauf: zur Meyer Werft leicht verfahren, Besichtigung mit exklusiver Führung der Meyer

Werft, Mittagspause an einem geschlossenen Imbiss vor Börgerwald, in Sögel

Besuch des alle zwei Jahre stattfindenden kulinarischen Marktes

Abendessen: Chinarestaurant LOTUS

Absacker: Bierstube Clemenswerther Hof

43


Meyer Werft

Papenburg

Sögel

44


Impressionen Hotel Clemenswerther Hof, Sögel

45


Meyer Werft Papenburg

46


Geschichte der Werft

Meyer Werft Papenburg (1/3), Sonntag, 29.07.2012

Die Meyer Werft wurde 1795 als Holzschiffswerft gegründet. Das Unternehmen befindet sich in sechster Generation im Besitz

der Familie Meyer.

In Papenburg gab es bis 1920 etwa zwanzig Werften. Nur die Meyer Werft überlebte bis ins 21. Jahrhundert – unter anderem,

da das Unternehmen bereits 1872 mit dem Bau von Stahlrumpfschiffen mit Dampfmaschinen-Antrieb begann. Zwischen den

beiden Weltkriegen baute die Werft vor allem Fischdampfer, Lotsenboote, Feuerschiffe sowie Passagierschiffe für die

Küstenfahrt. Während des zweiten Weltkrieges war die Werft vor allem mit Reparaturaufträgen beschäftigt. Für die

Kriegsrüstung wurden in geringer Zahl kleinere Einheiten wie U-Jagdboote neu gebaut. Nach den Kriegen wich die Werft auch

auf den Bau von Maschinen aus, wodurch sie die Nachkriegsjahre überdauern konnte.

In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hat sich die Meyer Werft international durch den Bau von Autofähren,

Passagierfähren, Containerschiffen, Tiertransportern und seit Mitte der 1980er Jahre vor allem durch den Bau von luxuriösen

Kreuzfahrtschiffen einen Namen gemacht. Seit 1961 wurden hier auch rund 55 Gastanker hergestellt. Der größte auf der

Meyer Werft gebaute Tanker war die Donau mit 30.000 Kubikmetern Tankvolumen.

Seit ihrer Gründung bis in die 1980er Jahre befand sich die Meyer Werft in der Papenburger Stadtmitte. Vor allem durch

Platzmangel aufgrund stetig wachsender Neubauten war die Werft gezwungen, ihren Sitz an den heutigen Standort im

Außenhafen zu verlagern.

1985 lief das erste Kreuzfahrtschiff der Werft vom Stapel. Die folgenden Kreuzfahrtschiffe wurden in dem zur damaligen Zeit

weltweit größten überdachten Baudock gebaut, das 1987 in Betrieb genommen wurde. Die Halle misst – nach einer

Verlängerung um 100 m in den Jahren 1990/91 – heute 370 m in der Länge, sie ist 101,5 m breit und 60 m hoch. Das Dock in

dieser Halle hat eine Länge von 358 m und eine Breite von 39 m.

Im Jahr 2000 wurde mit dem Bau einer zweiten überdachten Baudockhalle (384 m Länge, 125 m Breite und 75 m Höhe)

begonnen.

47


Meyer Werft Papenburg (2/3), Sonntag, 29.07.2012

Anfang Dezember 2007 begannen die Bauarbeiten für die Verlängerung der zweiten Halle um 120 m. Mit 504 m Länge ist

diese Halle danach das weltweit größte überdachte Baudock. Die symbolische Grundsteinlegung erfolgte am 18. Januar 2008

durch Werft-Chef Bernard Meyer sowie den damaligen Ministerpräsidenten Niedersachsens, Christian Wulff. In seiner Rede

betonte Meyer die weitere Ausrichtung des Unternehmens auf den Standort Papenburg.

Die Meyer Werft hat etwa 2.600 Beschäftigte. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten liegt bei 38 Jahren, die eine

durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von 13 Jahren haben (Stand: 2008). Zusammen mit den zahlreichen Beschäftigten in

den Zulieferbetrieben ist das Unternehmen ein äußerst wichtiger Wirtschaftsfaktor im nördlichen Emsland und südlichen

Ostfriesland.

Im September 2008 wurde das Schiff Celebrity Solstice, das erste von fünf neuen Schiffen für Celebrity Cruises, ausgeliefert.

Clubschiffe für AIDA Cruises befinden sich in Bau. Mit der „Solstice“-Baureihe (122.000 BRZ) hat die Meyer-Werft erstmals die

100.000-BRZ-Marke überschritten. Ein weiterer Auftrag vom April 2007 umfasst zwei Schiffe für die Disney Cruise Line, wobei

auch das erste Schiff dieses Auftrags mit 124.000 BRZ wieder den Titel „größtes bisher in Deutschland gebautes

Kreuzfahrtschiff“ trägt. Im Oktober 2010 gab die Werft den Vertragsschluss für zwei neue Schiffe der Norwegian Cruise Line

bekannt. Mit 143.500 BRZ werden die Schiffe erneut als größte je in Deutschland gebaute Passagierschiffe gelten.

Im Februar 2011 wurde ein Vertrag mit Royal Caribbean Cruises für ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit Ablieferung im Herbst

2014 und eine Option auf ein Weiteres im Frühling 2015 unterzeichnet. Die Schiffe werden 158.000 BRZ groß sein und sind

damit nochmals größer als die Bauten für NCL.

Da auf Kreuzfahrtschiffen auch Theater von großer Bedeutung sind, ist die Meyer Werft gleichzeitig Deutschlands größter

Theaterbauer. Die Meyer Werft hat mehr und größere Theater mit wechselnden Bühnenbildern und versenkbaren

Orchestergräben gebaut als jedes andere Unternehmen.

Die Meyer Werft hat eines der größten überdachten Trockendocks der Welt. Durch ihre außergewöhnliche Lage an der Ems,

die für fast jedes Auslaufen durch das Emssperrwerk gestaut werden muss, ziehen die etwa 36 Kilometer langen Transfers der

Luxusschiffe zum Dollart tausende Schaulustige an. Jährlich besichtigen ca. 300.000 Menschen (da sind wir noch nicht

mitgerechnet) die Werft über ihr Besucherzentrum. Das Besucherzentrum wird von der Papenburg Tourismus GmbH mit der

Werft organisiert.

48


Meyer Werft Papenburg (3/3), Sonntag, 29.07.2012

Am 9. Dezember 2011 haben unbekannte Arbeiter auf der Werft einen Wasserschaden auf der Disney Fantasy von Disney

Cruise Line herbeigeführt. Es wurden auf Deck 11 und Deck 12 mehrfach Feuerlöschanlagen geöffnet, wodurch Wasser in das

Schiff eingedrungen ist. Durch diese Sachbeschädigung ist ein erheblicher Schaden an dem Kreuzfahrtschiff entstanden, 48

Kabinen wurden dabei beschädigt. Der Terminplan und die geplante Übergabe an die Reederei konnten dennoch eingehalten

werden.

Die Lage der Meyer Werft sorgt jedoch auch für Belastungen der Umwelt. Unter anderem auch für die Transfers immer

größerer Schiffe wurde die Ems mehrmals vertieft, wobei schließlich 7,3 Meter Wassertiefe erreicht wurden. Beim Aufstauen

des Wassers durch das Emssperrwerk werden 8,5 Meter Tiefe erreicht. Die Vertiefungen haben die Fließgeschwindigkeit der

Ems erhöht, was die Ablagerung von Schlick in der Unterems beschleunigt und zur Verlandung von Häfen und Nebenarmen

führt, was wiederum erhebliche Folgekosten für die stromabwärts gelegenen Gemeinden nach sich zieht. Kosten in Höhe von

mehreren Millionen Euro sind dadurch entstanden.

In Rahmen des Emsschutzes wird über einen Ems-Kanal zwischen Papenburg und Leer nachgedacht, der bis nach Dörpen

zum Dortmund-Ems-Kanal verlängert werden könnte. Christian Wulff hat in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident

eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Falls der Kanal gebaut werden sollte, wird die Ems wieder in ihren

Ursprungszustand zurückversetzt und als Bundeswasserstraße gelöscht werden. Umweltverbände befürworten diesen Kanal,

nicht nur aufgrund der Überführungen von Schiffsneubauten, sondern auch, damit die allgemeine Schifffahrt von der Ems

verschwindet. Bürgerinitiativen bevorzugen jedoch die Umsiedlung der Werft an einen Standort mit ausreichend tiefem

Wasser. Dieses würde aber Arbeitsplatz- und Kaufkraftverluste in Papenburg und Umgebung bedeuten, ebenso wie einen

Wegfall des mit der Werft verbundenen Tourismus.

49


Rast an einem (anfangs) geschlossenen Kiosk

exklusive Führung durch die Meyer Werft

Besuch des kulinarischen Marktes in Sögel

50


Abfahrt: 09.25 Uhr Ankunft: 16.15 Uhr Fahrzeit: 3:47 Stdn

Gefahrene KM: 60,00 Durchschnitts-KMH: 15,86

Temperatur: 16° - 22° Wind: bis ca. 14.30 Uhr mäßiger Südwestwind, der uns

als Gegenwind das Fahren erschwerte, nach

dem Regen hatte sich der Wind weitgehend

gelegt

Wetter: Mix aus Sonne und Wolken bis zum Mittag bei mäßigen Temperaturen,

Mittagspause wurde durch Starkregen abrupt beendet, nach dem Regen

weitgehend bewölkt, gegen Abend wieder abwechselnd Sonne und Wolken

Hotel: Saller See Preis DZ inkl. Frühstück: 89 €

Strecke: Sögel – Groß Berßen – Hüven – Lähden – Haselünne - Andrup – Gersten –

Lengerich - Freren

Streckencharakteristik: abwechselnde Beläge auf gut ausgebauten Radwegen, selten entlang

von Autostraßen, gute Wegequalität

Tagesablauf: Besuch von Schloss- und Klostergarten und Klosterkapelle Clemenswerth in Sögel,

Besichtigung diverser Steingräber bei Groß Berßen, Ortsrundgang durch

Haselünne, Mittagspause am Haselünner See, die durch einen Starkregen beendet

wurde, Kurzpause wegen Regens in einer Gaststätte am Campingplatz beim

Haselünner See, individuelle Aktivitäten bis zum Abendessen (Sauna, Spaziergang,

etc.)

Abendessen: Restaurant im Hotel Saller See

Absacker: Foyer Hotel Saller See

51


Impressionen Hotel Saller See, Freren

53


Schlosskapelle (oben links), Schlossanlage und Klostergarten Clemenswerth

Steingräber bei Groß Berßen

54


abwarten und Tee trinken

Radfahren stählt offensichtlich Absacker im Hotel Saller See

55


Abfahrt: 09.25 Uhr Ankunft: 16.30 Uhr Fahrzeit: 3:49 Stdn

Gefahrene KM: 62,02 Durchschnitts-KMH: 16.25

Temperatur: 16° - 23° Wind: am letzten Tag spielte der Wind keine

nennenswerte Rolle mehr

Wetter: weitgehend bewölkt mit gelegentlichen Aufheiterungen, einige Regentropfen, die

man aber nicht als Schauer bezeichnen kann

Hotel: Lindenhof Preis DZ inkl. Frühstück: 80 €

Strecke: Freren (Saller See) – Freren – Lohe – Beesten – Spelle - Rheine - Horst -

Emsdetten

Streckencharakteristik: Emslandroute: fast ausschließlich asphaltierte Radwege, die bis Rheine

auch weitgehend von Autostraßen separiert wurden, Emsradweg: ab

Rheine führten auch einige Kilometer entlang von stark frequentierten

Bundesstraßen, ansonsten auch hier gute Wegequalität

Tagesablauf Rundgang durch Rheine, Mittagsrast auf der Außenanlage des Wassersportvereins

Rheine, Kaffeepause auf der Terrasse des Waldhotels Schipp-Hummert, ca. 4

Kilometer vor Emsdetten

Abendessen: Hotel Lindenhof

Absacker: wie Abendessen

56


Rast auf der Anlage vom Wassersportverein Rheine

Ziel erreicht

der macht auch ne Radtour

das hat man doch schon mal irgendwo gesehen,

oder?

58


eim letzten Abendmahl (auf dieser Tour)

59


Tagesablauf:

Nach dem gemeinsamen Frühstück gegen 08.00 Uhr traten wir die Heimreise mit den eigenen Pkw‘s

an.

Die ca. 210 Kilometer lange Rückfahrt führte uns über die A1 (A43) und A3 (A59) nach Hause. Kurz

vor 12 Uhr waren wir wieder alle in Heisterbacherrott angekommen.

Das Wetter an diesem letzten Urlaubstag war gut. Die Temperaturen lagen bei 23° - 28°.

Heinz Willi stellte dann sehr schnell fest, dass er wohl im Hotel Lindenhof sein Black Berry hatte

liegen lassen. Ein Anruf im Hotel bestätigte diese Vermutung. Die Hotelleitung versprach eine

Rücksendung mit der Post, die am Freitag dann auch schon die „Fundsache“ brachte.

Am Abend um 18.30 Uhr hatten wir uns dann noch zu einem gemeinsamen Abendessen im Innenhof

des Restaurants Lichtenberg in Heisterbacherrott getroffen.

An diesem Abend konnten wir dann auch Rolf begrüßen, der an diesem Tag seine Frau nach einer

Hüftoperation in eine Reha-Klinik in Bonn gebracht hat.

Helga wünschten alle Radler gute Besserung und baldige Genesung.

60


so endete die Radtour 2012 beim Lichtenberg

61


Zusammenfassung (1/4):

Hotels: Alle gebuchten Hotels haben die Erwartungen erfüllt und waren gut

ausgewählt. Es gab kein Hotel, das wir nicht wieder anfahren würden.

Koffertransfer: Der Koffertransfer wurde durch Emsland-Touristik und Fa. Engberts

Busreisen durchgeführt und hat super geklappt. Unsere Koffer waren in

allen Hotels sofort verfügbar.

Wetter: Sommer 2012: bis zum 21.07.2012 Fehlanzeige. Ab 22.07.2012,

pünktlich zu Beginn unserer Fahrradtour kam der Sommer mit

entsprechenden Temperaturen und vielen Sonnenstunden. Die ersten 6

Tage waren vom Wetter her super. Ab dem 7. wechselten sich Sonne

und Wolken bei Temperaturen um die 20° ab. Niederschläge waren

selten: eine halbe Stunde fuhren wir durch leichten Nieselregen und bei

einer Regenschauer suchten wir Schutz unter Bäumen und später in

einer Gaststätte.

Wind: Wind war bis auf wenige Ausnahmen kein Thema. Während der

gesamten Radtour hatten wir, wenn überhaupt, mäßigen Wind. Mitunter

wirkte der auch noch als Rückenwind. Lediglich an einem Tag war er

ein wenig hinderlich.

62


Zusammenfassung (2/4):

Streckencharakteristik: Bis auf wenige Ausnahmen verlief die gesamte Radtour auf separierten

Radwegen, meist jenseits von Autostraßen. Die Wegebeschaffenheit

kann grundsätzlich als gut bezeichnet werden. Eine Ausnahme bildet

hier ein Teil der Tagesetappe zwischen Emden und Papenburg. Dieses

Teilstück ist durch Wurzelauftrieb so holprig, dass schon gewisse

Gefahren davon ausgehen. Die Radwege waren überwiegend

asphaltiert. Unbefestigte Wege kamen vor, können aber vernachlässigt

werden.

Die Radwege führten oft durch kleine Dörfer. Unverkennbar und

auffallend war die absolute Sauberkeit. Obwohl das Emsland eine

Vielzahl an landwirtschaftlichen Betrieben aufweist, stach die

Sauberkeit besonders hervor. Dies hat uns so beeindruckt, dass es in

dieser Präsentation Erwähnung findet.

Höhenprofil: Das Höhenprofil wurde durch das Navigationsgerät aufgezeichnet, aber

nicht ausgewertet. Das Emsland ist halt flaches Land ohne

nennenswerte Erhebungen.

63


Zusammenfassung (3/4):

Beschilderung: Emsradweg: Hier war eine einheitliche Beschilderung in meist

hervorragender Qualität feststellbar. Ganz wenige Kreuzungspunkte

liefern Optimierungsbedarf.

Dollartroute: Diese Route sind wir nur einen Tag gefahren. Die

Beschilderung war in Ordnung und lieferte die erforderliche

Orientierung.

Emslandroute: Die Beschilderung der Emslandroute hat noch

Potenzial nach oben. Vielfach fehlt auf der Beschilderung das

Emslandroutenlogo, was zu Unsicherheiten in der Navigation führt.

KM und Zeiten: Rund 560 Kilometer wurden gefahren bei einer

Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,66 kmh. 36 Stunden betrug die

reine Fahrzeit.

Rastplätze: Das Angebot an Rastplätzen ist hervorragend. Wir haben täglich einen

Tisch mit entsprechenden Sitzgelegenheiten, oft auch im Schatten,

gefunden.

Literatur: Wie in all den Jahren zuvor, hat uns auch hier bikeline mit den

entsprechenden Radtourenbüchern nicht enttäuscht.

64


Zusammenfassung (4/4):

Navigation: Die gesamten Tourendaten wurden mittels Navigationsgerät von

Garmin aufgezeichnet und ausgewertet. Bei der Streckenführung ist

das Gerät ein verlässlicher Partner.

Organisation: Hier hat wieder alles bestens geklappt. Hubert sei an dieser Stelle

herzlich gedankt. Dank gilt auch wieder der Hedi, die fast jeden Tag

Kaffee gekocht und für die Mittagspausen eingekauft hat.

Unfälle: Davon blieben wir dieses Jahr verschont. „Schwester Margret“ war

arbeitslos.

Reparaturen: Auch hier hatte die Gruppe richtig Glück. Lediglich in zwei Fällen

musste je ein platter Schlauch geflickt bzw. gewechselt werden. H. Willi

und Udo, die gerne mal bei einer Reparatur ihr Können unter Beweis

stellen, hatten halt Pech.

65


Zahlen, Daten, Fakten

Datum Wochentag Abfahrt Ankunft Fahrzeit KM Durchschnitt Temperatur Strecke

22.07.2012 Sonntag 12:30 16:30 01:52 26,50 14,20 18° - 22°

Amelsbüren - Münster und

retour

23.07.2012 Montag 09:35 16:55 03:14 48,04 14,86 18° - 26° Emsdetten - Emsbüren

24.07.2012 Dienstag 09:22 17:50 04:00 60,57 15,14 22° - 29° Emsbüren - Meppen

25.07.2012 Mittwoch 09:35 17:15 04:06 66,70 16,27 24° - 30° Meppen - Papenburg

26.07.2012 Donnerstag 09:22 16:20 03:53 60,66 15,62 22° - 29° Papenburg - Emden

27.07.2012 Freitag 08:15 17:00 03:55 62,25 15,89 22° - 28° Emden - NL - Emden

28.07.2012 Samstag 09:25 16:30 03:51 62,74 16,30 20° - 24° Emden - Papenburg

29.07.2012 Sonntag 09:05 16:00 03:28 53,12 15,32 21° - 24° Papenburg - Sögel

30.07.2012 Montag 09:25 16:15 03:47 60,00 15,86 16° - 22° Sögel - Freren

31.07.2012 Dienstag 09:25 16:30 03:49 62,02 16,25 16° - 23° Freren - Emsdetten

Summe 35:55 562,60 15,66

66

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine