Chronik - Turnverein Pattern 1896 eV

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Chronik - Turnverein Pattern 1896 eV

Turnverein Pattern 1896 e.V.

1921 zählte der Verein wieder 40 Mitglieder. Die bereits erwähnten Sportarten wurden

durch eine Fußball– und Faustballmannschaft ergänzt.

Der zweite Weltkrieg unterband wiederum alle Aktivitäten und forderte erneut unter den

Mitgliedern seinen Blutzoll. 1947 wurde der Turnbetrieb zunächst nur im Training

aufgenommen. Im Januar 1949 wurde auf einer Generalversammlung ein neuer Vorstand

gewählt, und nach Kontakten mit Vereinen aus den Kreisen Jülich, Düren, Bergheim und

Aachen sowie aus Holland wurde im Frühjahr des gleichen Jahres wieder mit

Wettkämpfen begonnen. Die Mitgliederzahl stieg rasch auf über 100 Turnerinnen und

Turner. Bei den Turnfesten der so genannten „wilden Vereine“ wurden bemerkenswerte

Erfolge erzielt. Da Pattern zahlreiche Turnfeste besuchte, blieben die Gegenbesuche

nicht aus, und es wurden bei den eigenen Turnfesten bis zu 16 Gastvereine gezählt.

Dabei waren stets viele Zuschauer aus den Nachbarorten zugegen.

Die allgemeine Entwicklung brachte es mit sich, dass sich diese glanzvollen Turnfeste

überlebten und Anfang der 60er Jahre ausklangen. Eine neue Initiative hieß nun

Jugendarbeit. Der Verein trat auch dem deutschen Turnerbund und dem deutschen

Leichtathletikverband bei. Die nun zur Hauptsache betriebene Leichtathletik zeigte viele

Erfolge. Immerhin kam es seinerzeit in der Disziplin Hochsprung auf Mittelrhein-Ebene

sogar zum Kräftevergleich mit der späteren Olympiasiegerin Ulrike Meyfarth.

Der Verein wurde 1970 für seine Breitenarbeit mit Urkunde und Prämie vom

Landessportbund geehrt.

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