Pfarrbrief - des Pfarrverbandes Bilk-Friedrichstadt

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Pfarrbrief - des Pfarrverbandes Bilk-Friedrichstadt

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Editorial

Amen – ist Übergang – Aufbruch –

Wendezeit.

Das hebräische „aman“ bedeutet:

sich als fest und zuverlässig erweisen;

sich als dauerhaft bleibend bestätigen;

Bestand haben.

Als das Alte Testament im dritten

vorchristlichen Jahrhundert nicht

mehr verstanden wurde und man es

in die damalige Weltsprache des

Griechischen übertrug, brauchte

man für das hebräische „aman“ die

Formel „genoito“ – das heißt übersetzt:

„Es möge so sein!“

Das ist vielen von uns sicher bekannt.

Wir haben gelernt: „Amen“

heißt: „So sei es!“

Haben Sie gemerkt,

was da passiert ist?

Aus der Feststellung (im Hebräischen)

ist (im Griechischen) ein

Wunsch geworden.

Es wird nicht mehr bestätigt, dass

etwas ist, sondern es wird gehofft,

dass etwas sein möge!

So verdunkelt bereits die erste Übersetzung

des Wortes Amen seinen

ursprünglichen Charakter!

Es ist aber gerade die Verbindlichkeit

das wichtigste Merkmal, das

das Amen kennzeichnet. Wenn der

fromme Jude auf jeden Lobpreis

Gottes „Amen!“ sagte, dann erkannte

er damit die Großtaten Gottes

auch für sein eigenes Leben als zutreffend

an. Er sagte: „Ja und

Amen!“ Zuverlässig. Verbindlich.

Unabänderlich.

Das Amen am Ende des Glaubensbekenntnisses

ist demnach also nicht

Ein frohes und gesegnetes Osterfest

wünschen das Pastoralteam:

Pfarrer Bernhard Kerkhoff

Pfarrvikar Wolfgang Härtel

Kaplan Juraj-Domagoj Ledic

Kaplan Alejandro Granado Aguliar

Diakon Torsten Hohmann

Pastoralreferentinnen Beatrix Reese und Kristina Ober

Gemeindereferent Thomas Johannsen

Gemeindereferentin Monika Lingnau

Referentin f. Seniorenpastoral Martina Kreß

für den Kirchenvorstand

Anne-Maria Dietz-Frankenstein und

für den Pfarrgemeinderat Heinz-Horst Dickopp

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