Verlagsprogramm 2013 - Angelika Fischer

atelierfischer.berlin.de

Verlagsprogramm 2013 - Angelika Fischer

edition a·b·fischer

Das Programm 2013

Neuheiten

Menschen und Orte

Wegmarken

Kalender


Die Orte, an denen hier Dichter ihre Werke

schufen, sind urban, manchmal bizarr und

mitunter ungemütlich: hochherrschaftliche

Häuser und Kammern in Kommunal-

wohnungen, literarische Salons und Kasernen

räume, Hotelzimmer und Kerkerzellen,

spartanische Arbeitszimmer und labyrinthische

Paläste. Fast immer sind die Petersburger

Dichterorte von Dramen und Geheimnissen

umwittert und haben ihren eigenen Mythos

erzeugt, in dessen Mittelpunkt oft

der Dichter selbst steht.

Steffi Memmert-Lunau

Bei der Arbeit in

Petersburg:

Angelika Fischer und

Steffi Memmert-Lunau


PETERSBURG

Eine literarische Zeitreise

Text: Steffi Memmert-Lunau, Photographien: Angelika Fischer

Es gibt wohl kaum ein Land, in dem die Dichter so verehrt werden, wie

in Russland. Doch steckt die Geschichte der russischen Literatur voller

Widersprüche. In Sankt Petersburg, der alten Hauptstadt des Zarenreiches,

laufen ihre Fäden zusammen. Etwa zweihundert Jahre lang konzentrierte

sich in der Stadt an der Newa alles, was Ehrgeiz und Talent hatte.

Zwischen Anpassung und Rebellion gerieten Schriftsteller und Intellektuelle

oft in gefährlichen Widerspruch zur Macht. So ist die Petersburger

Literaturgeschichte geprägt von Ausgrenzung und Verbannung, aber

auch von hoher Verehrung und glanzvollen Auszeichnungen.

Alexander Puschkin erlebte beides: die Verbannung aus Petersburg ebenso

wie die glühende Begeisterung des Publikums. Fjodor Dostojewski

erlitt seine Stadt als ein Sammelbecken von „Halbirren“, als einen Ort

dunkler Einfl üsse auf die menschliche Seele. Alexander Blok blieb auch

lange nach seinem Tod im Jahr 1921 der Schwarm vieler russischer

Frauen. Die Lyrikerin Anna Achmatowa erlebte erst 1989 ihre „Rehabilitierung“

als eine der größten Dichterpersönlichkeiten des modernen

Russland. Andere, wie Vladimir Nabokov oder der Nobelpreisträger

Joseph Brodsky, gelangten im Exil zu Weltruhm und wurden erst spät in

den Kanon der russischen Literatur aufgenommen. Ihre Wohnungen und

Lebensorte sind heute liebevoll gepfl egte Erinnerungsorte, an denen sich

die Atmosphäre ihres spannungsreichen Lebens nachspüren lässt.

Die Autorin Steffi Memmert-Lunau lebte lange in St. Petersburg. Fasziniert

von der Vielzahl literarischer Orte beschloss sie, deren Geschichten

für die deutschsprachigen Leser zu erzählen. Gemeinsam mit der

Photographin Angelika Fischer bereiste sie im Frühjahr 2012 die Newastadt.

Sie besuchten Kommunalwohnungen und Paläste, Hinterhöfe und

Hotels, auf den Spuren der Hofpoeten, Romantiker und Satiriker. Von

Michail Lomonossows Turmzimmer bis zu Joseph Brodskys winzigem

Arbeitsraum reicht die Vielfalt der Schreiborte in diesem Band. In den

atmosphärisch dichten SW-Aufnahmen von Angelika Fischer entfaltet

sich ein Panorama des literarischen Petersburg, wie man es bisher noch

nicht gesehen hat. Ein Lageplan und ein Adressenverzeichnis runden das

Buch ab und machen es zu einem wertvollen Reisebegleiter. Aber auch

für die nur in Gedanken Reisenden erschließt sich ein neuer literarischer

Kosmos.

Steffi Memmert-Lunau, geboren 1962, aufgewachsen in Halle. Autorin,

Übersetzerin, Dolmetscherin und Gründerin des Badischen Kulturforums

Russland e. V., studierte Slawistik und Literaturgeschichte und

promovierte über den russischen Futurismus. Sie arbeitete viele Jahre für

internationale Unternehmen in der Schweiz und reist immer wieder nach

Petersburg. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Lörrach. Für ihr vorliegendes

Buch erhielt sie 2012 ein Stipendium des Grenzgängerprogramms

der Robert-Bosch-Stiftung.

Angelika Fischer, geboren 1947 in Berlin. Photographenlehre, danach

Industrie- und Pressephotographin. Seit 1983 freischaffend tätig.

Veröffentlichungen in diversen Publikationen. Parallel dazu freie

kü nstlerische Serien in SW und zahlreiche eigene Buchveröffentlichungen,

u.a. Bastionen des Lichts – 1997 von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet

– sowie die kulturgeschichtlichen Reihen Spurensuche und Zwischen den

Zeiten. Ihre Bilder bestimmen das ästhetische Bild der Publikationsreihen

Menschen und Orte und wegmarken. Viele Einzelausstellungen, seit 2009

die Wanderausstellung Menschen und Orte, die in verschiedenen Museen

gezeigt wird.

Steffi Memmert-Lunau • Angelika Fischer

PETERSBURG

Eine literarische Zeitreise

EDITION A • B • FISCHER

PETERSBURG – Eine literarische Zeitreise

Text: Steffi Memmert-Lunau,

Photographien: Angelika Fischer

Format: 17x24,5cm, 172 Seiten mit 168

Abbildungen im Duoton und einem Lageplan.

Fadenheftung als Klappenbroschur.

ISBN 978-3-937434-51-3 g 22.80

Wohnungen und Lebensorte von

Anna Achmatowa

Alexander Blok

Joseph Brodsky

Gawrila Dershawin

Fjodor Dostojewski

Sergej Jessenin

Michail Lomonossow

Ossip Mandelstam

Vladimir Nabokov

Nikolai Nekrassow

Alexander Puschkin

Konstantin Romanow

Kondrati Rylejew

Michail Sostschenko

Sinaida Hippius und Dimitri Mereschkowski

Neu!

März

2013


Neu!

Juni 2013

Motive:

Menschen

und Orte

Kalender

Menschen

und Orte 2014

PHOTOGRAPHIEN VON ANGELIKA FISCHER Lebensorte von Schriftstellern und Künstlern

Auch in diesem Jahr erscheint wieder

der beliebte Kalender für die Freunde

unserer Reihe Menschen und Orte !

13 schöne Blätter mit Photographien

von Angelika Fischer: 12 Monatsblätter,

(Neu: jeweils mit einem Originalzitat

des Künstlers), 1 Titelblatt und ein

Schlussblatt mit einer Motivübersicht

und Erklärungen.

Format 29,5 x 40 cm, mit weißer

Spiralbindung und Aufhänger

und einer stabilen Rückenpappe.

Eingeschweißt.

978-3-937434-55-1 g 19.80

APRIL

Peter Rühmkorf in Altona

SEPTEMBER

Gerhart Hauptmann

auf Hiddensee

MAI

Walter Kempowski in Nartum

OKTOBER

Voltaire in Sanssouci

Bollschweil, Familiensitz und Schreibort der Marie Luise Kaschnitz

Es schien mir oft, als würde ich nicht mehr derselbe Mensch sein,

wenn ich nicht wenigstens einmal im Jahr unter dem Rinnen des Brunnens

und dem Rauschen der Linden zur Ruhe gehen, nicht einmal vom Kamm

des Rebbergs hinüberschauen könnte auf das Haus…

Marie Luise Kaschnitz

JANUAR

Anna Seghers in Adlershof

JUNI

Thomas Mann in Nidden

NOVEMBER

Wolfgang Koeppen

in Greifswald

1 1 22 3 3 4 4 5 5 6 6 7 7 8 8 9 9 10 10 11 11 12 12 13 13 14 14 15 15 16 16

17 17 18 18 19 19 20 20 21 21 22 22 23 23 24 24 25 25 26 26 27 27 28 28 29 29 30 30

NEUJAHR

Die Bibliothek der Anna Segers in Adlershof

Ich will durch die Bücher, die hier entstehen werden,

verhindern helfen, dass die Fehler der Vergangenheit

jemals wiederholt werden.

Anna Seghers

Wolfgang Wolfgang Koeppens Koeppens Schreibmaschine Schreibmaschine in in Greifswald

Greifswald

Es Es steht steht die die alte alte Schreibmaschine Schreibmaschine vor vor mir mir auf auf dem dem Tisch Tisch und und wartet. wartet.

Ich Ich habe habe sie sie vor vor langen langen Jahren Jahren in in einer einer Gebrauchtwarenhalle Gebrauchtwarenhalle erworben. erworben.

Wolfgang Wolfgang Koeppen Koeppen

Menschen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

und Orte

JULI

7

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19

20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

FEBRUAR

Carl Zuckmayer in Henndorf

JULI

Marie Luise Kaschnitz

in Bollschweil

DEZEMBER

Hermann Hesse in Montagnola

Menschen

und Orte

NOVEMBER

11

Menschen

und Orte

JANUAR

1

MÄRZ

Karl Hagemeister –

von Werder bis Lohme

AUGUST

Hans Fallada in Carwitz

TITEL

Göschen & Seume in Grimma


Jürgen K. Hultenreich

Die Schillergruft

Als der junge Georg Hull Mitte der 60er Jahre in der DDR

wegen eines gescheiterten Fluchtversuchs verhaftet wird,

ahnt er noch nicht, welcher leidvolle, manchmal absurde

Weg durch die Mühlen der Justiz und Psychatrie ihm bevorsteht.

Weil er sich vor Gericht mit Schillerzitaten verteidigt

und überdies erklärt, er läse nur Schiller, fi ndet er sich

bald schon „zur Beobachtung“ unter Geisteskranken oder

sonst irgendwie Auffälligen wieder. In der Tat kennt er viele

Gedichte Schillers, die ihm Halt geben in dieser „Gruft“,

auswendig. Immer wieder muss er sie seinen Vernehmern

perfekt rezitieren – und manchmal bringen Sie ihm auch

fi nanzielle Sonderleistungen ein.

Dort, in tiefster Bedrängnis, fi ndet Georg Hull sogar seine

verloren geglaubte Jugendliebe wieder. Trotz einer gespenstischen

Geisterfahrt durch die Welt von Medikamentenzwang

und Elektroschocks besteht er diesen Irrwitz mit

Ironie und Haltung.

Nicht ich bin krank, das Land ist es (Georg Hull)

Jürgen K. Hultenreich, 1948 in Erfurt geboren, arbeitete als

Musiker, Bibliothekar und Lyrikrezensent.

1985 wurde er aus der DDR ausgewiesen und lebt seitdem

als freier Schriftsteller in Berlin. Erst vor wenigen Jahren

entdeckte er seine alte Neigung zum Zeichnen und Malen

wieder und arbeitet seitdem mit beeindruckender Produktivität

als Tuschör, der mit seinen charakteristischen, mehrfarbigen

Tuschezeichnungen auch auf literarische Werke

reagiert.

1990 Marburger Literaturpreis ,

2012 Dritter Preisträger beim Hattinger Aphorismen-Wettbewerb,

2013 Kester-Haeusler-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung

in Marbach.

Veröffentlichungen u.a.: Langsam rückwärts ist eine kräftige

Gangart, Gedichte (1985); Mein Erfurt, Poetischer Reiseführer

(1994); mittenmang – Eindrücke aus den Berliner Bezirken

Mitte und Prenzlauer Berg (1995); Die 748-Schritte-Reise,

Erzählung (1996); Die Entfernung der Nähe (1997); Zerbrochene

Krüge, Kriminalgeschichten (1998); Die Schillergruft, Roman

(Erste Fassung 2001); Einschüsse, Aphorismen (2003); Westausgang,

64 Storys (2004); Versager enden scheintot, Aphorismen

(2012).

Außerdem 30 Illustrationen zu Gerhart Hauptmanns

Novelle Das Meerwunder (2012), sowie VERTUSCHT – Landschaften,

Porträts, Selbstbildnisse (2012).

Jürgen K. Hultenreich

Die

Schillergruft

Edition A•B• Fischer

Roman

Die Schillergruft Roman

Format: 13,5 x 21 cm, 256 Seiten.

Hardcover, Fadenheftung mit Schutzumschlag

und Lesebändchen

ISBN 978-3-937434-56-8 g 19.80

Neue überarbeitete Ausgabe

Kester-Haeusler-Ehrengabe 2013

der Deutschen Schillerstiftung !

Jürgen K. Hultenreichs Roman ist ein literarischer

Glücksfall. Er sei den DDR-Nostalgikern ans

Herz gelegt, aber auch all jenen, die gern übergangslos

vom Lachen zum Weinen wechseln.

Freya Klier

Was der Autor schildert, ist ihm widerfahren. Eine

Staatsanwältin ließ den 18-jährigen in die Psychiatrie

Pfafferode einweisen. So abschreckend die Verhältnisse

in der geschlossenen Anstalt DDR auch immer waren,

so faszinierend sind die Gestalten, die in diesem

grandiosen Panoptikum agieren.

Wulf Kirsten

Neu!

März

2013


Neu !

März 2013

Menschen

und Orte

Henry van de Velde

in Weimar

Menschen und Orte

Ich bin nicht nur Kunsttheoretiker

und Lehrer, sondern vor allem ein

schaffender Künstler, dessen Arbeit von

Jahr zu Jahr anwächst, und ich habe

es für meine Pfl icht gehalten, die von

mir zu einer höheren Kunstauffassung

erzogenen Gewerbe und Handwerker des

Landes ... so in den Dienst ... zu stellen,

daß sie den denkbar größten Nutzen

aus ihr ziehen konnten.

H.v.d.Velde, Denkschrift vom 27. Mai 1914

Henry van de Velde in Weimar

Im Rückblick und altersmilde beschrieb der 90jährige

Henry van de Velde die fünfzehn Jahre, die er in Weimar

lebte und wirkte, als eine Hoch-Zeit seines ereignisreichen

Lebens. Umworben von Harry Graf Kessler und Elisabeth

Förster-Nietzsche, kam der gebürtige Belgier im Frühjahr

1902 nach Weimar. Als Designer und Architekt übernahm

er die Leitung der Großherzoglichen Kunstgewerbeschule

und legte den Grundstein für die Entstehung des Weimarer

Bauhauses.

Doch musste er von Anbeginn an gegen die Borniertheit

und Prüderie des Hofstaates um Großherzog Wilhelm

Ernst von Sachsen-Weimar kämpfen. Für van de Velde gab

es kein selbstzufriedenes Ausruhen, zu viel stand für ihn

und seine Familie auf dem Spiel. Nicht genug, dass er quasi

im Alleingang die Reformierung der europäischen Kunst

durchführen wollte und dafür kämpfte, dass sich der Neue

Stil, den wir heute landläufi g als Jugendstil bezeichnen,

etablieren konnte. Nein, auch seine junge Familie, seine

Frau Maria Saithé-van de Velde und seine fünf Kinder galt es

zu ernähren. Und das angesichts fi nanzieller Misserfolge,

die er noch aus vorhergehenden Stationen seines jungen

Lebens zu verarbeiten hatte. In Weimar ging es nun für

van de Velde um alles und er warf sich mit seinem ganzen

Enthusiasmus in die neue Aufgabe, die ihm die Stadt bot.

Sein Hauptquartier und zugleich seinen Ruhepol fand er

in dem von ihm entworfenen Wohnhaus, das unter dem

Namen Unter den hohen Pappeln schnell auf die Liste der

Weimarer Sehenswürdigkeiten gelangte und gezielt von

auswärtigen Gästen mit der Droschke angefahren wurde,

um sich dann entweder über das Haus zu echauffi eren oder

vor Begeisterung den Hut zu ziehen.

Text:

Martin H. Schmidt

Photographien:

Angelika Fischer

978-3-937434-52-0

g 7.80


Es schien mir oft, als würde ich

nicht mehr derselbe Mensch sein,

wenn ich nicht wenigstens einmal

im Jahr unter dem Rinnen des

Brunnens und dem Rauschen der

Linden zur Ruhe gehen, nicht

einmal vom Kamm des Rebbergs

hinüberschauen könnte auf das

Haus…

Marie Luise Kaschnitz

Marie Luise Kaschnitz in Bollschweil

Selten hat eine Autorin derart souverän ihre ganz persön-

liche Welt, die Orte und Menschen ihres Lebens, ins

Überzeitliche gestellt, wie die Schriftstellerin Marie Luise

Kaschnitz. 1901 in eine preußisch-badische Offi ziersfamilie

hineingeboren, wurde sie zu einer sensiblen Zeitzeugin

des 20. Jahrhunderts. Nach bemerkenswerten Erfolgen

als Romanautorin, Erzählerin, Lyrikerin und Verfasserin

von Hörspielen, wandte sie sich später der refl ektierenden

Prosa zu. In ihren kurzen Prosastücken, oft verdichteten Tagebuchaufzeichnungen,

reagierte sie auf die immer komplexer

werdende Welt und präparierte mit besonderem Blick

die Substanz des Lebens heraus. Dabei wurde ihr das alte Familiengut

Bollschweil bei Freiburg immer mehr zum geistigen

Kraftzentrum. Zwar lebte sie viele Jahre an der Seite ihres

Mannes, des Archäologen Guido Freiherr Kaschnitz von

Weinberg, in der Mittelmeerregion. Doch kehrte sie immer

wieder nach Bollschweil zurück, um dort zu schreiben und

Bilanz zu ziehen.

Ganz ohne erzieherischen Gestus, mit großer Souveränität

und Empathie für die Menschen, sparte sie auch das

Schreckliche und Verhängnisvolle nicht aus. Als sie 1978

starb, galt sie als „Grande Dame“ der Deutschen Literatur.

Noch heute ist in Bollschweil die Atmosphäre dieser ungewöhnlichen

Frau gegenwärtig.

Dem Alten hielt sie die Treue, für das Neue zeigte sie sich empfänglich,

schrieb Marcel Reich-Ranicki. Sie bewährte sich als unermüdliche

Sachwalterin der Tradition ebenso wie der Moderne. Und

wie sie konserativ und fortschrittlich zugleich war, so lassen sich in

ihren Schriften Kunst und Moral, Ästhetik und Engagement nicht

voneinandnder trennen. Sie bilden eine selbstverständliche Einheit.

Menschen und Orte

Menschen

und Orte

Marie Luise Kaschnitz

in Bollschweil

Text:

Bernd Erhard Fischer

Photographien:

Angelika Fischer

978-3-937434-53-7

g 7.80

Neu !

Juni 2013


Neu !

März 2013

wegmarken

Das Weimar des

Harry Graf Kessler

Text: Klaus Bellin

Photographien:

Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

Fadenheftung

„Englische Broschur“

mit Schutzumschlag,

zahlreiche Abbildungen

in getöntem Duoton

978-3-937434-50-6

g 12.00

Das Weimar

des Harry Graf Kessler

wegmarken

Das Weimar des

Harry Graf Kessler

Text: Klaus Bellin | Photographien: Angelika Fischer

edition a· b · fischer

Text: Klaus Bellin

Photographien: Angelika Fischer

Das Neue Weimar wollte er schaffen, der Stadt den Glanz wiedergeben,

den sie einmal besaß, als Wieland, Goethe, Herder

und Schiller hier lebten und mit Franz Liszt noch einmal ein

Silbernes Zeitalter anbrach. Diese großen Zeiten waren, als

Harry Graf Kessler im August 1891 zum ersten Mal an die Ilm

kam, lange vorbei. Er traf auf freudlose Häßlichkeit und eine erschütternde

Ärmlichkeit. Aber er fuhr seit 1896 immer wieder

hierher und setzte, gemeinsam mit Elisabeth Förster-Nietzsche,

der Schwester des Philosophen, und dem belgischen Designer

und Architekten Henry van de Velde, alles daran, Weimar aus

seiner Erstarrung zu holen. Kessler, 1868 in Paris geboren, Sohn

eines wohlhabenden Hamburger Bankiers, weltkundig und vielseitig

begabt, war einer der seltenen Männer, die jene Zeit kannte:

Dandy, Ästhet, Kunstsammler, Mäzen, Literat, nach dem Ersten

Weltkrieg auch Diplomat und Pazifi st. Er hatte Umgang mit

Gerhart Hauptmann, Rilke und André Gide, war befreundet mit

Hofmannsthal, unterstützte Edvard Munch und Aristide Maillol.

1903 wurde er Direktor des Museums für Kunst und Kunstgewerbe

in Weimar und verwandelte das verzopfte, schläfrige Provinznest

für eine kurze Spanne in einen Ort, von dem man redete.

Kessler, zu Hause in den Hauptstädten Europas und in den Ateliers

der Künstler, präsentierte in rascher Folge Ausstellungen

der Moderne: von Klinger über Cézanne und Gauguin bis zu van

Gogh und Rodin. Während die Welt mit Erstaunen wahrnahm,

wie Weimar sich zu einer attraktiven Kunstmetropole entwickelte,

sorgten die Intrigen des Hofes und ein ungehobelter, machtbesessener

Großherzog schon 1906 für das Ende aller Hoffnungen.

Mit Kesslers erzwungener Kündigung ging der eben

erst errungene Ruf schon wieder verloren. Nur die rühmenswerten

Aktivitäten des Grafen als Förderer der Buchkunst, als

Schöpfer der Cranach-Presse mit ihren traumhaft schönen Luxusdrucken

sicherten der Stadt auch weiterhin die Aufmerksamkeit

all jener, die längst in der neuen Zeit angekommen waren.

Beim Grossherzog der Versuch, Etwas zu

thun, das seine Regierung für das Land in

einer glänzenden Weise einleitet. Bei der

Hofgesellschaft die Langeweile und dass

es sie nach einem Spielzeug juckt ...

Harry Graf Kessler: Tagebuch 4. 11. 1901


wegmarken

Veilchen nennt der Volksmund das, was

im verborgenen blüht und gut duftet ...

Im Merz blühen die meisten Veilchen.

Im April nennt man sie meistens

Anemonen. Im Mai heißen sie Maiglöckchen,

und im Juni Maikäfer.

Im Dezember aber blühen sie an kalten

Fensterscheiben und heißen Eisblumen ...

Ich bin selbst solch ein Veilchen, welches

mit Absicht im Verborgenen blüht,

weil ich überzeugt bin, daß ich dort

schöner dufte.

Text: Oliver Matuschek

Photographien: Angelika Fischer

Das Hannover

des Kurt Schwitters

Kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges zeigte der in

Hannover geborene und lebende Werbegraphiker Kurt

Schwitters in der Berliner Galerie Der Sturm erste Bilder

einer von ihm ins Leben gerufenen Kunstrichtung. Im

Streit mit den Dadaisten der Hauptstadt hatte deren Wortführer

Richard Huelsenbeck Schwitters als den Caspar

David Friedrich der dadaistischen Revolution bezeichnet. Doch

der hatte sich durch eine so abwertende Äußerung nicht

von seinem Konzept abbringen lassen und seine Idee

weiterentwickelt. In einer seiner neuesten Collagen aus

diversen Fundstücken hatte Schwitters auch den Fetzen

eines Schriftstückes verklebt, auf dem das Wort Kommerz

gestanden hatte. Nun wurde die zweite Silbe nicht nur zum

Teil eines Kunstwerkes, sondern zum Namensgeber eines

dadaistischen Gesamtweltbildes: MERZ.

Schwitters stand in den kommenden Jahren für moderne

graphische Entwürfe, die er vor allem für heimische Unternehmen

wie die Keksfabrik Bahlsen oder für Pelikan-Tinte

ausführte. Durch seine künstlerische Arbeit, die er parallel

zum Brotberuf betrieb, gelangte er selbst bald zu internationalem

Ruf, wie die Firmen seiner Heimatstadt. In einschlägigen

Werken zur Kunstgeschichte der 1920er Jahre

wird die Stadt Hannover vor allem durch Kurt Schwitters’

Wirken in einer Reihe mit den Zentren der dadaistischen

Bewegung in Zürich, Berlin und Paris genannt.

Hier in Hannover klebte eines Tages ein Plakat mit Schwitters’

wohl bekanntestem Gedicht An Anna Blume an den

Litfaßsäulen und sorgte für öffentliche Diskussionen.

Hier entstand in seinem Atelier der MERZbau, eine begehbare

Skulptur, die über Jahre weiter ausgebaut wurde und

schließlich durch mehrere Räume der Wohnung der Familie

wucherte. Und hier hatte Kurt Schwitters seine eigenen

literarischen Werke in Varietés und vor Publikum in seinem

Atelier vorgetragen.

Unter zunehmendem Druck ging er im Jahr 1937 ins Exil,

denn die Nationalsozialisten hatten seine Kunst als „entartet“

geächtet. Zunächst lebte er in Norwegen, später in

England, wo er 1948 verarmt starb.

Sein Wohnhaus und der darin enthaltene MERZbau sind im

Krieg zerstört worden, doch in Hannover sind noch zahlreiche

Orte mit seinem Namen verbunden, die hier in Wort

und Bild vorgestellt werden sollen.

wegmarken

Das Hannover des

Kurt Schwitters

Text: Oliver Matuschek | Photographien: Angelika Fischer

edition a · b · fischer

Das Hannover

des Kurt Schwitters

Text: Oliver Matuschek

Photographien:

Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

Fadenheftung,

„Englische Broschur“

mit Schutzumschlag,

zahlreiche Abbildungen

in getöntem Duoton

978-3-937434-54-4

g 12.00

Neu !

September

2013


Bisher

erschienen

Hans Fallada

in Carwitz

Menschen und Orte

Ernst Barlach in Güstrow

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-03-2 // g 7.80

Brecht & Weigel in Buckow

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-06-3 // g 7.80

Wilhelm Busch

in Wiedensahl

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-09-4 // g 6.–

Otto Dix in Hemmenhofen

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-32-2 // g 7.80

Annette von Droste-Hülshoff

im Rüschhaus

Text: Bodo Plachta

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-26-1 // g 7.80

Hans Fallada in Carwitz

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-36-0 // g 7.80

Menschen

und Orte

Die bibliophilen Hefte

zu Leben und Lebensorten

bedeutender Menschen

Goethe bei Frau von Stein

in Grosskochberg

Menschen und Orte

Goethe bei Frau von Stein

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-33-9 //g 7.80

Göschen & Seume

in Grimma

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-37-7 // g 7.80

Karl Hagemeister

von Werder bis Lohme

Text: Anja Möller

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-13-1 // g 7.80

Gerhart Hauptmann

auf Hiddensee

Text: Bernd E. Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-39-1 // g 7.80

Hermann Hesse

in Montagnola

Text: Mathias Iven

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-16-2 // g 7.80

Jährlich erscheinen zwei bis drei Hefte der Reihe

„Menschen und Orte“. Die Hefte haben das Format

13,5 x 21 cm und jeweils 32 Seiten Inhalt mit 42

Abbildungen in anspruchs vollem Duoton-Druck,

einen Umschlag aus farblich wechselndem Edel karton

und ein umgeklebtes Etikett mit Titel und Titelbild.

Ernst Jünger in Wilfl ingen

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-14-8 // g 7.80

Walter Kempowski

in Nartum

Text: Oliver Matuschek

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-31-5 // g 7.80

Wolfgang Koeppen

in Greifswald

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-05-6 // g 6.–

Georg Kolbe in Westend

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-00-1 // g 7.80

Alfred Kubin

in Zwickledt

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-24-7 // g 7.80

Otto Dix

in Hemmenhofen

Menschen und Orte

Franz Liszt in Weimar

Text: Michael Schwalb

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-44-5 // g 7.80

Thomas Mann

in Nidden

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-17-9 // g 7.80

Karl May in Radebeul

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-01-8 // g 7.80

Edvard Munch in

Warnemünde

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-42-1 // g 7.80

Peter Rühmkorf in Altona

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-46-9 // g 7.80

Anna Seghers in Adlershof

Text: Ernst Stöckmann

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-43-8 // g 7.80

Gerhart Hauptmann

auf Hiddensee

Menschen und Orte

Arno Schmidt in Bargfeld

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-12-4 // g 7.80

Hermann Sudermann

in Blankensee

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-00-010432-9 // g 6.–

Voltaire in Sanssouci

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-02-5 // g 6.–

Christoph Martin Wieland

in Oßmannstedt

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-23-0 // g 7.80

Carl Zuckmayer

in Henndorf

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-29-2 // g 7.80


Peter Rühmkorf

in Altona

Menschen und Orte

FRANZ LISZT

in Weimar

Menschen und Orte

Anna Seghers

in Adlershof

Menschen und Orte

Carl Zuckmayer

in Henndorf

Menschen und Orte

Die Reihe wird ständig fortgesetzt

Walter Kempowski

in Nartum

Menschen und Orte

Ein Verkaufsdisplay ist auf Wunsch

kostenfrei erhältlich.

(nur für Buchhändler !)

EDVARD MUNCH

in Warnemünde

Menschen und Orte

Bisher

erschienen


Bisher

erschienen

wegmarken

Viele bedeutende Schriftsteller und Künstler

hinterließen kein Haus, keinen besuchbaren

Lebensort. Obgleich immer präsent in ihren

Werken, fällt es schwer, ihre Lebensorte aufzufi

nden. Die Originalschauplätze existieren

nicht mehr, sind nicht besuchbar, oder haben

nie existiert, weil der Künstler meist aus dem

Koffer lebte. Wer sich auf den Spuren dieser

Menschen bewegt, wird allenfalls eine Stadt,

eine Landschaft oder ein geistiges Umfeld ausmachen

können.

Unsere Reihe wegmarken weist schon im

Titel auf diesen Sachverhalt hin. Die Autoren

bereisen Das Mecklenburg des Uwe Johnson, Das

Amsterdam des Klaus Mann, Das Irland des Heinrich

Böll und folgen den Lebenswegen des Friedrich

Nietzsche, um in sensiblen Recherchen geistige

Landschaften zu erschließen, die zur Inspirationsquelle

großer Literatur und Kunst wurden.

Neben aktuellen Photographien stehen viele

zum Teil unveröffentlichte historische Bildmaterialien

und zahlreiche Originalzitate.

So entsteht ein kleiner, aber abgerundeter Einblick

in die Lebenswelt von Menschen, die zu

den Ruhelosen und Unbehausten zählten.

Die Bücher sind auf edlem Werkdruckpapier in

verschieden farbig getöntem Duplex gedruckt

und als „Englische Broschur“, in Fadenheftung

mit Schutzumschlag verarbeitet.

Die Reihe wird ständig fortgesetzt

wegmarken

Das Berlin des

Robert Walser

Text: Gudrun Ortmanns, mit Photographien von Angelika Fischer

edition a· b · fischer

Das Berlin

des Robert Walser

Text: Gudrun Ortmanns,

mit historischen Photographien

und aktuellen Aufnahmen

von Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

978-3-937434-30-8

g 10.00

wegmarken

wegmarken

Lebenswege der

Brigitte Reimann

Das Irland

des Heinrich Böll

Text: Bernd Erhard Fischer, Photographien: Angelika Fischer

EDITION A·B·FISCHER

Text: Christina Onnasch | Photographien: Angelika Fischer

edition a· b · fischer

Das Amsterdam

des Klaus Mann

Text: Bodo Plachta, Photographien: Angelika Fischer

edition a· b · fischer

Das Amsterdam

des Klaus Mann

Text: Bodo Plachta

Fotos: Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

978-3-937434-38-4

g 12.00

Das Irland

des Heinrich Böll

Text: Bernd Erhard Fischer

Fotos: Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

978-3-937434-28-5

g 10.00

wegmarken

wegmarken

Lebenswege des

Friedrich Nietzsche

Text: Mathias Iven, Photographien: Angelika Fischer

edition a · b · fischer

Lebenswege

des Friedrich Nietzsche

Text: Mathias Iven

Fotos: Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 56 Seiten

978-3-937434-34-6

g 12.00

Das Salzburg

des Stefan Zweig

Text: Oliver Matuschek, Photographien: Angelika Fischer

edition a· b · fischer

Das Salzburg

des Stefan Zweig

Text: Oliver Matuschek

Fotos: Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

978-3-937434-25-4

g 10.00

Dieser Titel erscheint verspätet

nun voraussichtlich im Frühjahr

des Jahres 2013 !

Lebenswege der

Brigitte Reimann

Text: Christina Onnasch

Photographien:

Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

Fadenheftung,

„Englische Broschur“

mit Schutzumschlag,

zahlreiche Abbildungen

in getöntem Duoton

978-3-937434-48-3

g 12.00

wegmarken

wegmarken

Lebenswege des

Hans Purrmann

Text: Eva Zimmermann Photographien: Angelika Fischer

edition a · b · fischer

Lebenswege

des Hans Purrmann

Text: Eva Zimmermann,

mit historischen Photographien

und aktuellen Aufnahmen

von Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 56 Seiten

978-3-937434-35-3

g 12.00

Das Mecklenburg

des Uwe Johnson

Text Anja-Franziska Scharsich | Photographien Angelika Fischer

Das Mecklenburg

des Uwe Johnson

Text: Anja-Franziska

Scharsich

Fotos: Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

978-3-937434-19-3

g 10.00


Das illustrierte Buch lebt!

gerhart hauptmann

jÜrgen k. hultenreich

das meerwunder

eine unwahrscheinliche geschichte

edition a․b․fischer

Gerhart Hauptmann

Jürgen K. Hultenreich

Das Meerwunder

Eine unwahrscheinliche Geschichte

Nachwort: Franziska Ploetz

15 x 23,5 cm, 112 Seiten

mit 30 zweifarbigen Tuschezeichnungen

auf edlem Werkdruckpapier,

Fadenheftung mit Schutzumschlag

als „Englische Broschur“

978-3-937434-45-2 g 19.80

bernd erhard fischer

ullrich wannhoff

comptons vÖgel

atlantische geschichten

edition a․b․fischer fischer

Bernd Erhard Fischer

Ullrich Wannhoff

Comptons Vögel

Atlantische Geschichten

15 x 23,5 cm, 112 Seiten

mit 40 Rötelzeichnungen

auf edlem Werkdruckpapier,

Fadenheftung mit Schutzumschlag

als „Englische Broschur“

978-3-937434-47-6 g 19.80

Dokument einer

Freundschaft

Hermann Hesse

Hans Purrmann

Briefe 1945 – 1965

Herausgegeben von

Eva Zimmermann und

Felix Billeter.

Mit zahlreichen Bilddokumenten

und Faksimiles

14 x 21,5 cm, 176 Seiten

Fadenheftung, Ganzleinen,

Hardcover mit Schutzumschlag

und Leseband

978-3-937434-40-7 g 19.80

Backlist


Backlist

Weitere verfügbare Titel:

PHOTOESSENZ ESSENZ

PHOTOESSENZ

yva

Else Neulaender –

Modephotographie der Dreißiger Jahre

Else Neulaender – yva

Modephotographie

der Dreißiger Jahre.

Text: Elisabeth Moortgat und

Marion Beckers.

Mit 39 Abbildungen in Duoton

14,8 x 19,6 cm, 48 Seiten

Fadenheftung, Hardcover

Verk. Preis: g 12.80

978-3-937434-27-8

Coco de Mer –

Mythos und Eros der

Meereskokosnuß

Fotografi en: Angelika Fischer

Texte: Frauke Fleischer-Dogley und

Bernd Erhard Fischer

16 x 24 cm, 128 Seiten,

Hardcover in Fadenheftung,

128 Seiten mit 75 Abbildungen in

Duoton und Farbe

Verk. Preis: g 24.00

Deutsche Ausgabe:

978-3-937434-21-6

Englische Ausgabe:

978-3-937434-22-3

Hans W. Mende

WestZeit

Kurfürstendamm 1980 – 85

Photographien.

Text : Ulrike Schuster.

Mit 39 Abbildungen in Duoton

14,8 x 19,6 cm, 48 Seiten

Fadenheftung, Hardcover

Verk. Preis: g 12.80

978-3-937434-15-5

Claudia Marcy (Hrsg.)

Raum für die Kunst –

Künstlerateliers

in Charlottenburg

14,5 x 22,5 cm,

88 Seiten, Fadenheftung,

Französische Broschur

mit Klappen

88 Abbildungen im Duoton

+ 1 Übersichtskarte

Verk. Preis: g 10.00

978-3-937434-11-7


Expl.

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Buchhandlung

Novitäten !

PETERSBURG – literarische Zeitreise

978-3-937434-51-3 | € 22.80

J.K.Hultenreich, Die Schillergruft

978-3-937434-56-8 | € 19.80

Henry van de Velde in Weimar

978-3-937434-52-0 | € 7.80

M.L.Kaschnitz in Bollschweil

978-3-937434-53-7 | € 7.80

Das Weimar des Harry Graf Kessler

978-3-937434-50-6 | € 12.00

Das Hannover des Kurt Schwitters

978-3-937434-54-4 | € 12.00

Menschen und Orte Kalender 2014

978-3-937434-55-1 | € 19.80

Menschen und Orte

Ernst Barlach in Güstrow

978-3-937434-03-2 | € 7.80

Brecht & Weigel in Buckow

978-3-937434-06-3 | € 7.80

Wilhelm Busch in Wiedensahl

978-3-937434-09-4 | € 6.–

Otto Dix in Hemmenhofen

978-3-937434-32-2 | € 7.80

Droste-Hülshoff im Rüschhaus

978-3-937434-26-1 | € 7.80

Hans Fallada in Carwitz

978-3-937434-36-0 | € 7.80

Goethe bei Frau von Stein

978-3-937434-33-9 | € 7.80

Göschen & Seume in Grimma

978-3-937434-37-7 | € 7.80

Karl Hagemeister – Werder bis Lohme

978-3-937434-13-1 | € 7.80

Gerhart Hauptmann auf Hiddensee

978-3-937434-39-1 | € 7.80

Hermann Hesse in Montagnola

978-3-937434-16-2 | € 7.80

Ernst Jünger in Wilflingen

978-3-937434-14-8 | € 7.80

Walter Kempowski in Nartum

978-3-937434-31-5 | € 7.80

Wolfgang Koeppen in Greifswald

978-3-937434-05-6 | 6.–

Alfred Kubin in Zwickledt

978-3-937434-24-7 | € 7.80

Georg Kolbe in Westend

978-3-937434-00-1 | € 7.80

Franz Liszt in Weimar

978-3-937434-44-5 | € 7.80

Datum: Zeichen:

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Thomas Mann in Nidden

978-3-937434-17-9 | € 7.80

Karl May in Radebeul

978-3-937434-01-8 | € 7.80

Edvard Munch in Warnemünde

978-3-937434-42-1 | € 7.80

Peter Rühmkorf in Altona

978-3-937434-46-9 | € 7.80

Arno Schmidt in Bargfeld

978-3-937434-12-4 | € 7.80

Anna Seghers in Adlershof

978-3-937434-43-8 | € 7.80

Hermann Sudermann in Blankensee

978-3-00-010432-9 | € 6.–

Voltaire in Sanssouci

978-3-937434-02-5 | € 6.–

Wieland in Oßmannstedt

978-3-937434-23-0 | € 7.80

Carl Zuckmayer in Henndorf

978-3-937434-29-2 | € 7.80

wegmarken

Lebenswege der Brigitte Reimann

978-3-937434-48-3 | € 12.00

Das Irland des Heinrich Böll

978-3-937434-28-5 | € 10.–

Das Mecklenburg des Uwe Johnson

978-3-937434-19-3 | € 10.–

Das Amsterdam des Klaus Mann

978-3-937434-38-4 | € 12.–

Lebenswege des Friedrich Nietzsche

978-3-937434-34-6 | € 12.–

Lebenswege des Hans Purrmann

978-3-937434-35-3 | € 12.–

Das Berlin des Robert Walser

978-3-937434-30-8 | € 10.–

Das Salzburg des Stefan Zweig

978-3-937434-25-4 | € 10.–

Photoessenz

Yva – Modephotographie der

Dreißiger Jahre

978-3-937434-27-8 | € 12.80

Horst W. Mende WESTZEIT

978-3-937434-15-5 | € 12.80

Illustrierte Ausgaben

Hauptmann / Hultenreich,

Das Meerwunder

978-3-937434-45-2 | € 19.80

Verkehrsnummer:

Fischer / Wannhoff, Comptons Vögel

978-3-937434-47-6 | € 19.80

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Weitere Bücher

H.Hesse -H. Purrmann

Briefe 1945 – 19.62

978-3-937434-40-7 | € 19.80

Fischer / Fleischer-Dogley,

Coco de Mer

dt. Ausgabe | € 24.–

978-3-937434-21-6

engl. Ausgabe | € 24.–

978-3-937434-22-3

Raum für die Kunst –

Künstlerateliers in

Charlottenburg

978-3-937434-11-7 | € 10.–


Vertretungen

Menschen

und Orte

Die Welt wird weder mit Gold noch durch Gewalttat erlöst, sondern allein

durch Menschlichkeit, durch Menschenachtung, durch Humanität.

Bremen, Hamburg, Schleswig-

Holstein, Niedersachsen

Said Benali

Sperberweg 8

21244 Buchholz

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Telefax 04181 - 21 85 06

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Berlin, Brandenburg

und Mecklenburg-Vorpommern

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10407 Berlin

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Telefax 030 - 421 22 46

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Mehr als 85 Motive, jeweils mit einem

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41464 Neuss

Telefon 021 31 - 125 59 90

benedikt.geulen @ t-online.de

Sachsen, Sachsen-Anhalt,

Thüringen, Hessen, Rheinland-

Pfalz, Saarland, Baden-

Württemberg, Bayern

Rudi Deuble

c/o Stroemfeld Verlag

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60322 Frankfurt / Main

Telefon 069 - 95 52 26-22

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Literarische Postkarten !

Es Es tritt tritt eine eine Art Art von von Starrsucht Starrsucht ein ein mit mit den den Jahren, Jahren, und und eine eine sonderbare sonderbare

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die Welt merkwürdig zu finden,…

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A-1040 Wien

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Prinzipien erhalten sich am Leben durch ihre Verletzung.

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Großbuchhandelsgesellschaft

An der Südspitze 1–12

04579 Espenhain

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Bertolt Brecht

Unser Dasein besteht aus Wollen. Wollen ist Wünschen. Wünschen setzt

Mangel voraus. Mangel ist Schmerz. Wir leiden Schmerzen, weil wir so sind.

Wilhelm Busch

Titelbild:

Anna Achmatovas Wohnung

in Petersburg

Foto: Angelika Fischer

Edition A·B·Fischer

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12307 Berlin

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Telefax 030 - 705 05 73

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