Studio Küpper Jubiläumsmagazin 2013/2014

JarrestrasseUntitledVerlag

Studio Küpper feiert seinen 50. Geburtstag! Grund genug für einen Rückblick auf die Wurzeln und auf 50 Jahre Schmuck- und Uhrengeschichte, die Studio Küpper in Aachen zweifelsfrei mitgeschrieben hat. Außerdem zeigen wir natürlich alle Neuheiten der Marken, die Studio Küpper führt.

Uhren | SchmUck | menSchen

EXCLUSIV

50

Jahre

D a s J u b i l ä u m s m a g a z i n 2 0 1 3 / 2 0 1 4


There are winners.

and There are champions.

Ingenieur Automatic AMG Black

Series Ceramic. Ref. 3225: Sieger haben

es mindestens einmal an die Spitze ge-

schafft – wahre Champions sind für immer

dort. Das Gehäuse und weitere Bauteile der

Ingenieur Automatic AMG Black Series

sind aus schwarzem Zirkonoxid, einer

Hochleistungskeramik, die im Rennsport

zum Beispiel für Bremsscheiben verwendet

wird. Durch den Saphirglas-Sichtboden ist

der Antrieb der Uhr zu sehen: eines der ro-

bustesten IWC-Werke – das Kaliber 80110

mit integriertem Schockabsorber. Denn ein

Champion leistet sich keine Schwächen.

iwc. engineered for men.

Mechanisches Uhrwerk, Automatischer Pellaton-Aufzug,

Gangreserve nach Vollaufzug 44 Stunden, Integriertes

Schockabsorbersystem, Datumsanzeige mit

Schnelleinstellung über die Krone, Zentrumsekunde mit

Stoppvorrichtung, Verschraubte Krone, Saphirglas, flach,

beidseitig entspiegelt, Sichtboden mit Saphirglas,

Wasserdicht 12 bar, Durchmesser 46 mm

Official Partner of the

MERCEDES AMG PETRONAS

Formula One Team

IWC Schaffhausen. Deutschland: +49 89 55 984 210. Schweiz: +41 52 635 63 63. Österreich: +43 1 532 05 80 51. www.iwc.de


Foto: Yvonne Schmedemann

Willkommen bei

Studio Küpper!

Liebe Leserin,

lieber Leser,

2013 ist ein ganz besonderes

Jahr für Studio Küpper: Vor

genau 50 Jahren haben Helma

und Hannes Küpper ihr

„Silberstudio Küpper“ in

Aachen eröffnet. Dass wir

nun den 50. Geburtstag feiern

können, ist zu einem großen

Teil ihr Verdienst. Denn

38 dieser 50 Jahre haben sie

das Geschäft mit großem Engagement

und viel Herzblut

geführt. Ihr Wagemut, mit

Silberschmuck zu damaliger

Zeit etwas völlig Neues zu

probieren, und sowohl im

Angebot, im Service, im Namen und im Design

mehr zu sein als „nur“ ein klassischer Juwelier,

hat die Grundlage für den Erfolg gelegt und uns

nachhaltig geprägt. Ihr Motto und Versprechen

„Bei Studio Küpper finden Sie das, was Sie nicht

überall finden“ leitet bis heute unser Handeln.

Das heißt: Damals wie heute steht der Name

Studio Küpper für eine exzellente Auswahl an

Schmuck und Uhren in höchster Qualität, die Sie

nicht überall finden, sondern nur bei uns. Dafür

muss man offen sein für Neues und die Trends,

aber auch ein klares Profil zeigen – und so mit der

Zeit gehen, ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen.

Wir sind, wie einst die Küppers auch, jedes

Jahr auf vielen Messen und bei Herstellern und

kleinen Manufakturen zu Gast, um für Sie, unsere

Kunden, einzigartige und stilvolle Schmuckstücke

und Uhren zu finden und diese als erste und oft

auch einzige in Aachen anzubieten. Was Studio

Küpper seit jeher auszeichnet,

ist die fachkundige, persönliche

Beratung und der

exzellente Service, den wir

Ihnen nicht zuletzt durch unsere

hauseigene Goldschmiede

und die Uhrmacher-Meisterwerkstatt

bieten können.

Die Welt der Uhren und

des Schmuckes hat sich natürlich

stark verändert in

den 50 Jahren des Bestehens

von Studio Küpper. Wir haben

das Jubiläum zum Anlass

genommen, in unserem

Foto album zu blättern und

die Geschichte des Hauses

und die Geschichte unserer

Marken Revue passieren zu

lassen. Wir haben dabei so

manche interessante Entdeckung gemacht, die

wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Sie sind eingeladen,

mit uns gemeinsam zurückzuschauen: ab

Seite 6 in diesem Jubiläumsmagazin.

Seit den Anfangstagen von Studio Küpper

gehört auch die Kreation eigener Schmuckstücke

zum Angebot, eine Tradition, die wir in unserem

Jubiläumsjahr mit einer neuen, eigenen

Schmuckkollektion mit edlen Solitär-Diamanten

fortführen wollen. Und natürlich können Sie sich

auf jede Menge Jubiläumsangebote freuen! Feiern

Sie mit uns und lassen Sie sich weiterhin vom Besonderen

überraschen!

Herzlichst,

Ursel und Günter Frantzen

EDITORIAL

3


INHALT

4

50 JAHre sTuDIO KÜpper

UHREN

IWC: Lässt sich für die „Ingenieur“ von der Formel 1 inspirieren . 20

OmeGA: Zeigt uns die dunkle Seite des Mondes ganz neu . . . 24

BreITLING: Setzt immer stärker auf eigene Kaliber . . . . . . . . 26

LONGINes: Hat Klassiker aus dem Archiv geholt . . . . . . . . . . . 30

BreITLING FOr BeNTLeY: Erfüllt echte Männerträume . . . . . . 32

ZeNITH: Startet mit Felix Baumgartner jetzt so richtig durch . . . 36

rADO: Schlägt auch beim Tennis erfolgreich auf . . . . . . . . . . 38

uNION GLAsHÜTTe: Schlägt die Brücke zur Geschichte . . . . . 40

TIssOT: Beweist einmal mehr innovative Vielfalt . . . . . . . . . . . 42

CerTINA: Verbindet Sportlichkeit mit Sicherheit . . . . . . . . . . . . 44

mIDO: Liebt die klaren Linien klassischer Architektur . . . . . . . . . 46

seIKO: Legt zum Jubiläum eine Design-Ikone neu auf . . . . . . . 50

BAume & merCIer: Überzeugt mit perfekten Proportionen . . . 52

mONTBLANC: Vereint viele nützliche Funktionen in seinen Uhren 54

OrIs: Geht professionell tauchen und Rallye fahren . . . . . . . . . 56

u-BOAT: Entwirft Sammlerstücke von großem Format . . . . . . 60

JuNGHANs: Demonstriert hohe mechanische Kompetenz . . . 60

HANHArT: Macht seine neuen Chronographen ultra-kratzfest 62

CHrONOsWIss: Erinnert zum Jubiläum an seine Wurzeln. . . . 64

meIsTersINGer: Hält an seinem Einzeiger-Prinzip fest . . . . . . 66

rAYmOND WeIL: Holt drei Erfolgsmodelle neu auf die Bühne . 68

erWIN sATTLer: Lädt zum Innehalten ein . . . . . . . . . . . . . . . . 70

sCHOeFFeL: Bringt die Perle auch aufs Zifferblatt . . . . . . . . . . 72

Impressum

Herausgeber:

Studio Küpper GmbH

Holzgraben 1-3

52062 Aachen

Tel. 02 41/200 68

Fax 02 41/40 37 94

E-Mail: info@studio-kuepper.de

Internet: www.studio-kuepper.de

Verantwortlich: Günter Frantzen

2013/2014

WIr FeIerN

JuBILÄum!

Der große

rückblick auf 50

Jahre Aachener

schmuck- und

uhrengeschichte

06

Konzept und realisation:

Untitled Verlag und Agentur

GmbH & Co. KG

Medienpark Kampnagel / Jarrestr. 2

22303 Hamburg

Internet: www.untitled-verlag.de

E-Mail: info@untitled-verlag.de

UHREN-TRENDS

eXTrem VIeLseITIG: Uhren, die viel mehr können als nur

die Zeit anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

eCHTe ZeITZeuGeN: Die aktuellen Modelle absoluter Uhren-

Klassiker, die einst Zeitgeschichte geschrieben haben . . . . . . . 48

WAHre GrÖsse: Uhren im XXL-Format, die nur echte Männer

tragen können . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58

SCHMUCK

sOLITAIres: Der Klassiker für die Verlobung: Studio Küpper

bietet jetzt eine eigene Linie von Solitärringen . . . . . . . . . . . . . . 76

DIAmANTeN: Bringen Herzen zum Fliegen . . . . . . . . . . . . . . . . 78

TrAurINGe: Wie Sie Ihre Trau(m)ringe finden . . . . . . . . . . . . . 80

LeO WITTWer: Vereint Gold, Diamanten und Emaille. . . . . . . . 82

HeNrICH & DeNZeL: Setzt auf starke Ästhetik . . . . . . . . . . . . 84

IsABeLLe FA: Zeigt Gefühle in Gold, Platin und Bronze . . . . . . 85

mArCO BICeGO: Huldigt der Glasbläserstadt Murano. . . . . . . 86

BuNZDesIGN: Hat zeitlos-moderne Werte geschaffen . . . . . . . 88

pesAVeNTO: Entfaltet italienisches Charisma. . . . . . . . . . . . . . 90

QuINN: Besticht mit der kühlen Eleganz des Silbers . . . . . . . . . 92

XeN: Schmückt charmant und unbeschwert . . . . . . . . . . . . . . 93

WISSEN

perLeN: Welche Arten es gibt und wie sie sich unterscheiden 94

GesCHeNKIDeeN: Diese Geschenke helfen dabei, die guten

Vorsätze fürs neue Jahr auch umzusetzen . . . . . . . . . . . . . . . 96

uHreN: Wann eine Uhr wirklich wasserdicht ist . . . . . . . . . . . . 98

Geschäftsführung:

Dr. Christian Jürgens

projektleitung und redaktion:

Mathias Menzel

Art Direction: Mone Beeck

redaktionelle mitarbeit:

Sabine Zwettler

Druck: D+L Printpartner, Bocholt

Neu BeI

sTuDIO KÜpper

entdecken sie den überaus

anschmiegsamen

schmuck der pforzheimer

manufaktur Leo Wittwer

ab sofort neu bei uns!

82

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Aufnahme

in Onlinedienste und Internet sowie

Vervielfältigung auf Datenträger wie CD-

Rom, DVD-Rom etc. nur nach vorheriger

schriftlicher Zustimmung des Verlages. Die

im Magazin dargestellten Produktabbildungen

sind nicht farbverbindlich und

maßstabsgetreu. Für Änderungen und

Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

Fotos: privat, Leo Wittwer


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6

Wir feiern

Jubiläum!

Foto: xxxxxxxx


50 Jahre Aachener

Uhren- und

Schmuckgeschichte

von und mit

Studio Küpper

RubRik

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Ein Haus mit Tradition: Historische Zeichnung

des Eckhauses Holzgraben/ursulinenstraße

(links), wo Studio küpper seit 2001 seinen Sitz

hat. Hier verbinden sich seitdem Tradition und

Moderne auf einzigartige Weise.

7


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Seit 2001 befindet sich Studio küpper am

Holzgraben, Ecke ursulinenstraße.

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Es gibt sicher Entscheidungen im

Leben, die man schnell bereut. An

andere muss man glauben, bis sich

der Erfolg einstellt. Als sich die gelernten

Uhrmachermeister und Aachener Juwelierssprösse

Hannes und Helma Küpper

1963 selbstständig machten, trafen sie eine

Entscheidung, die sich schnell als goldrichtig

erwies und die bis heute Bestand hat:

Statt einfach als „Juwelier Küpper“ an den

Start zu gehen, gaben sie ihrem Geschäft

ursel und Günter Frantzen, die heutigen

inhaber von Studio küpper.

Aus Tradition besonders

Studio küpper feiert seinen 50. Geburtstag! Grund genug für einen

Rückblick auf die Wurzeln und auf 50 Jahre Schmuck- und uhrengeschichte,

die Studio küpper in Aachen zweifelsfrei mitgeschrieben hat.

einen außergewöhnlichen Namen: „Silberstudio

Küpper“ nannten sie es, wenig später

auf „Studio Küpper“ verkürzt.

Der ungewöhnliche Name war Signal

und Programm zugleich: Nicht irgendein

oder „noch ein“ Juwelier sollte es sein in

Aachen, sondern ein ganz besonderer. Ihr

damit verbundenes Versprechen an die

Kunden: „Im Studio Küpper finden Sie

das, was Sie nicht überall finden!“ Ihr Studio

sollte ein Ort sein, um in entspannter

Atmosphäre ungewöhnliche Designs und

herausragendes Handwerk zu entdecken.

Der Name des Geschäftes und auch sein

Angebot fielen auf in Aachen. Vom Start

mit mehr oder minder einem einzigen

Verkauftstisch konnten die Küppers ihr

Geschäft schnell zu einem echten „Studio

entwickeln, das seine erste Heimat

am Holzgraben, Ecke Büchel fand. Hier

hatte es 38 Jahre lang – bis 2001 – seinen

Sitz. Mit Hilfe eines Architekten baute es

Fotos: Martin Glauner, Yvonne Schmedemann, privat


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Hannes Küpper in Eigenarbeit aus, damit

auch das Ambiente zum Sortiment und den

besonderen Ansprüchen der Küppers passte.

Oder wie Hannes Küpper es einst prägnant

formulierte: „Man kann auch Wein

nicht in der Tasse servieren!“

Ihr Angebot war in der Tat außergewöhnlich

für jene Zeit: Das „Silberstudio

Küpper“ legte seinen Fokus klar auf Silberschmuck.

Der war in den Wirtschaftswunderjahren

für Deutschland etwas Neues

und ihn anzubieten durchaus ein Wagnis

für die beiden Küppers: der Trend des kühlen,

hellen Metalls in klaren Formen kam

aus dem hohen Norden, aus Skandinavien,

während sich die Deutschen noch bevorzugt

mit echtem Gold schmückten. Gelbgold

war hier in den 1950ern und 1960er

Jahren ganz klar die Farbe des Erfolges

und Silber eher in den unteren Juweliers-

Schubladen versteckt.

Doch Helma und Hannes Küpper glaubten

fest daran, dass auch andere ihre Passion

für skandinavisches Design teilten: „Im

Norden trägt man Silber zur Abendgarde-

Hier fing alles an: Helma und Hannes küpper eröffneten ihr „Studio

küpper“ am Holzgraben/Ecke büchel, wo es bis 2001 zu finden war.

robe“, wird Hannes Küpper in der Aachener

Zeitung 1967 zitiert. „Meine Aufgabe

ist es zu zeigen, dass schön gearbeiteter Silberschmuck

so schön wie oder sogar noch

schöner als Silberschmuck sein kann.“

Ein Vorhaben, das von Erfolg gekrönt

war: Sehr schnell fanden die Aachener –

und sogar Düsseldorfer und Kölner – Geschmack

am Silberschmuck der Küppers,

wodurch eine Erfolgsgeschichte ihren Lauf

nahm, die nun ins 50. Jahr geht.

Schneller als andere

Allein mit Silber war das natürlich nicht

zu schaffen: Gold- und Diamantschmuck,

zum Teil nach eigenen Entwürfen oder

nach Designs bekannter Künstler in der

hauseigenen Goldschmiede gefertigt, ergänzten

das Angebot. 1983 kam sogar ein

eigenes Platin-Studio innerhalb des Geschäftes

hinzu; auch ein Trend, der sich

aus dem Ausland – diesmal aus Frankreich

– nach Deutschland ausbreitete und den

die Küppers schneller als andere aufgriffen.

Der Werbeslogan „Diesmal was aus Platin,

Spiel mit den klischees: Die frühen Anzeigen der

küppers setzten auf die karte Skandinavien,

Herkunftsort ihres Silberschmuckes.

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Liebling“ wurde in den 1980ern in Aachen

regelrecht zum geflügelten Wort (siehe

auch S. 13). Ebenso wurde im Studio Küpper

die erste Trauring-Boutique Aachens

eingerichtet. „Sorgen Sie für den richtigen

Partner, wir sorgen für die richtigen Ringe,

mit denen Sie ein Leben lang glücklich

sind“, warb man zum Start frech.

Als Uhrmachermeister waren die Küppers

natürlich mit genauso großer Leidenschaft

der Zeitmessung verschrieben. So ergänzten

schon bald nach Gründung große

deutsche und Schweizer Uhrenmarken das

Sortiment des Studios, wie Omega, Breitling,

Junghans oder Mido, denen Studio

Küpper bis heute treu geblieben ist. Dazu

kam schon damals ein breites Angebot an

Nischenmarken, die für das Besondere

standen und stehen, und die es in Aachen

allein bei Studio Küpper gibt. Heute beispielsweise

sind dies die Uhren von Zenith

oder Hanhart, die „Grand Seiko“ oder der

Schmuck von Marco Bicego, um nur einige

zu nennen.

Stehen zu bleiben oder sich auszuruhen

kam für die Küppers dabei nie in Frage:

Unermüdlich waren sie auf der Suche nach

dem Besonderen für ihre Kunden, ständig

unterwegs in Deutschland und Europa, um

Schmuck und Uhren zu finden, die künstlerisch

wie handwerklich überzeugend entworfen

und gefertigt oder technisch besonders

fortschrittlich waren, und die sie als

einzige oder erste ihren Kunden in Aachen

anbieten konnten.

Zur Sonderstellung gehörte auch, dass

die Küppers nicht nur eigenen Schmuck,

sondern auch eigene Uhren, sowohl mit

Quarz-, als auch mechanischem Werk,

anboten – eine Tradition, die bis heute

So sah das Platin-

Studio nach der

Neueröffnung aus.

Fotos: privat


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VON SiLbER Zu PLATiN: uMbAu 1983

die Küppers hatten mit wenig mehr als einem Verkaufstisch

angefangen, bevor ihr Geschäft zu einem

wirklichen Studio auf gleich zwei etagen an der ecke

holzgraben/Büchel wuchs. das sich stetig vergrößernde

Sortiment – 1983 kam neben dem Silber- auch ein

platin-Studio hinzu – brauchte mehr und mehr platz.

um den Kunden weiter eine so große auswahl in

großzügig-entspannter atmosphäre bieten zu können,

wurden anfang der 1980er Jahre die räumlichkeiten

erweitert und die bisher zurückgesetzten Schaufenster

zum Büchel hin bündig mit der außenfassade gemacht,

wie auf der Zeichnung zu sehen. in den neuen

Schaufenstern kamen die wertvollen preziosen dann

auch viel besser zur Geltung.

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Sind wir hier auf dem Mond? Günter Frantzen zusammen mit Hannes

küpper und einem Weltraumanzug: Eine Aufsehen erregende Werbeaktion

von Omega zur Einführung eines neuen „Moonwatch“-Modells.

Bestand hat. Hinzu kamen ausgefallene

Angebote wie handgeschnitzte Holzuhren

– die Großuhren hatten eine eigene Abteilung

in der zweiten Etage des Geschäftes

– oder handgefertigte, tragbare Reiseuhren

aus England, wie sie im 19. Jahrhundert in

Mode waren, als es noch keine Armbanduhren

gab (sie setzten sich erst Anfang des

20. Jahrhunderts langsam durch).

immer Neues wagen

Das Küpper‘sche Streben nach dem Besonderen

treibt auch die heutigen Inhaber

Ursel und Günter Frantzen an. Günter

Frantzen absolvierte ab 1977 seine Lehre

bei den Küppers und lernte das Geschäft,

das er 2001 übernahm, von der Pike auf

kennen: Er arbeitete in der Werkstatt, in

der Goldschmiede, in der Uhrmacherei

und im Verkauf, er ist Uhrmacher und

sogar geprüfter Diamantgutachter. Viel

wichtiger aber: Er hat nach den vielen Jahren

der engen Zusammenarbeit mit den

Küppers ihre Erfolgsformel verinnerlicht,

die da heißt „Traditionen bewahren, aber

immer wieder Neues wagen.“ Genauso wie

sie ist er deshalb zusammen mit seiner Frau

Ursel unermüdlich auf der Suche nach

Neuem, nach Interessantem für seine Kunden.

„Exklusive Marken, moderne Designs

und innovative Technik sind uns wichtig“,

sagt Günter Frantzen. „Nur so können wir

unsere Kunden immer wieder überraschen

und überzeugen.“

Seit 1963 hat sich natürlich vieles verändert

in der Welt des Schmuckes und der

AuF DEN MOND

uND ZuRück

Sie ist die wohl berühmteste uhr

der Welt: die omega „Speedmaster

professional“, von vielen meist nur

„Moonwatch“ genannt, war 1965 die

einzige armbanduhr, die von der NaSa

als „voll weltraumtauglich“ eingestuft

wurde. Vorausgegangen waren harte

tests unter Bedingungen der Schwerelosigkeit

und magnetischen Feldern, extremen

Stößen sowie Vibrationen und

temperaturen von -18 bis 93 Grad

Celcius. Seitdem war sie nicht nur bei

der Mondmission 1969 dabei, sondern

bei inzwischen mehr als 100 Weltraummissionen.

Jedes Jahr gibt es auch ein

neues Modell des robusten Klassikers,

natürlich auch bei Studio Küpper, in

diesem Jahr „the dark Side of the

Moon“ aus Karbon (siehe S. 24).

Das Original der „Moonwatch“ von 1962.

Fotos: Omega, privat


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Uhren: Geschmäcker haben sich verändert,

Trends sind gekommen und gegangen –

so sind Silber und Platin längst auf dem

deutschen Schmuckmarkt etabliert und

durchaus „abendtauglich“ und Gold zeigt

sich nicht mehr nur Gelb, sondern auch

in Weiß und in Rosé. So manche Marke

aus den Anfangstagen hat den Wandel der

Zeit nicht überstanden. Studio Küpper war

immer mittendrin und hat sich erfolgreich

den Zeitläuften gestellt.

Im Rückblick zeigt sich 1969 – Jahr

sechs nach Gründung von Studio Küpper

– bereits als ein besonders einschneidendes

Datum. Zum einen war es das Jahr des

Showdowns im Wettlauf um den ersten

Chronographen der Welt mit automatischem

Aufzug. Zu dessen Entwicklung

hatten sich die Schweizer Uhrenmarken

Breitling, Heuer und Dubois Dépraz ab

1965 verbündet und konnten im März 1969

ihr „Chronomatic“ getauftes Werk stolz

der Weltöffentlichkeit präsentieren. Das

Federhaus der Uhr wurde bei der „Chronomatic“

durch Bewegung mittels einer

exzentrischen Schwungmasse – Microrotor

genannt – aufgezogen, ein Prinzip, wie es

bis heute angewendet wird.

Doppelte Weltsensation

Es wäre eine Weltsensation gewesen, wäre

den drei Schwergewichten nicht bereits am

10. Januar 1969 die Firma Zenith/Movado

zuvorgekommen. Sie hatte ein eigenes,

automatisches Chronographenwerk entwickelt

und gab ihm den Namen „El Primero“,

also „der Erste“. Während das Kaliber

„Chronomatic“ nur 19.800 Halbschwingungen

machte, schlug „El Primero“ mit

für damalige Verhältnisse ungewöhnlichen

36.000 Halbschwingungen, die auch heute

selten von Werken erreicht werden. Beide

Kaliber waren Spitzenleistungen der

Schweizer Uhrmacherkunst. „El Primero“

lebt bis heute weiter, natürlich in ständig

modifizierter Form. Dass es überhaupt

noch existiert, ist der Verdienst eines wagemutigen

Mannes (siehe S. 14).

1969 war auch das Jahr der Mondlandung,

und dieses Ereignis faszinierte nicht

nur Milliarden Menschen weltweit, sondern

begründete auch den legendären Ruf

der Omega Speedmaster Professional, die

am Handgelenk von Astronaut Buzz Aldrin

auf dem Erdtrabanten landete. Sie hatte

sich zuvor in langen Testreihen der NASA

gegen sämtliche Konkurrenten durchsetzen

können und als einzige das Prädikat

„voll weltraumtauglich“ erhalten, wie später

sogar von der russischen Raumfahrtbehörde.

Seitdem war sie bei mehr als 100

Weltraummissionen mit an Bord.

1969 begann aber auch von Japan ausgehend

eine der größten Veränderungen

der Uhrenindustrie, die diese überrollt

WERbE-GEScHicHTE(N)

„Wer nicht wirbt, der stirbt“, wusste schon henry

Ford, und auch für Studio Küpper hat die Werbung

eine große rolle gespielt, um in aachen

und umgebung bekannter zu werden. die auffälligen

anzeigen und die Werbesprüche haben es

zum teil zu echten Klassikern geschafft, die zu

ihrer Zeit auch von anderen aufgegriffen wurden,

wie zum Beispiel der Spruch „diesmal was

aus platin, Liebling“. aber auch auf Bussen, an

plakatwänden und Litfasssäulen prägte Studio

Küpper das aachener Stadtbild mit.

13


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14

DER RETTER VON ZENiTH

der ungehorsam von Charles Vermot,

dem Leiter des Chronographen-ateliers

von Zenith, hat Schweizer uhrengeschichte

geschrieben: Weil Zenith ende

der 1970er Jahre die produktion komplett

auf Quarzwerke umstellen wollte, erhielt

Vermot den auftrag, sämtliche rohwerke

und Maschinenbestandteile der Zenith-

Chronographen zu verschrotten und

Konstruk tionszeichnungen ins altpapier zu

werfen. Glücklicherweise widersetzte sich

der Mechanikliebhaber dieser anordnung!

er versteckte die teile – immerhin rund

kiNDER DER REVOLuTiON

Sie war die erste Quarzuhr der Welt

für den Massenmarkt – und sie hat die

uhrenindustrie in einem rasanten tempo

verändert wie nichts zuvor: die „astron“

von Seiko (links im original) kam 1969

erstmals auf den Markt und revolutionierte

ihn mit großer Nachhaltigkeit. Quarzuhren

mit ihrer hohen Genauigkeit wurden

zum Maß der dinge bei der Zeitmessung

und die japanischen uhrenmarken in den

1970er Jahren plötzlich Weltmarktführer,

während die Schweizer Manufakturen in

ernste turbulenzen gerieten und vorübergehend

auch auf Quarz setzen mussten.

im vergangenen Jahr präsentierte Seiko

mit der „astron GpS“ (links unten) nun ein

lange erwartetes Nachfolgemodell, das

ebenfalls ein technisches Schmankerl

besitzt: dank eines integrierten, winzigen

GpS-empfängers mit äußerst niedrigem

energieverbrauch nimmt sie Kontakt zu

den Navigationssatelliten im all auf und

kennt dank ihrer hilfe an jedem ort der

Welt die richtige Zeit. das ist wieder eine

technische Meisterleistung der ingenieure

von Seiko – die ganze Welt der uhren

wird sie aber wohl kaum auf den Kopf

stellen so wie ihre berühmte Vorgängerin.

Noch mehr neue uhren von Seiko finden

Sie auch ab Seite 50 dieses Magazins.

150 Maschinen im Gesamtgewicht von

ungefähr einer tonne – auf dem dachboden

der Manu faktur. ein Glücksfall für

Zenith: durch seine eigenmächtige entscheidung

rettete Vermot mit „el primero“

eines der zehn wichtigsten uhrenwerke,

die je in der Schweiz gebaut wurden.

als mechanische uhren wieder in Mode

kamen, verfügte Zenith über alle Mittel,

um das uhrwerk wieder neu aufleben

zu lassen. 1984 wurde der legendäre

Chronograph „el primero“ erstmals wieder

produziert. Seit 2011 findet sich die

traditonsreiche Marke wieder im angebot

von Studio Küpper (siehe auch S. 36).

und gewandelt hat wie kaum etwas zuvor,

und die man heute als „Quarzkrise“ kennt.

Vergleichbar ist das aktuell am ehesten mit

dem Aufrollen des Handymarktes durch

Apple und Google, die gestandene Firmen

wie Nokia und Motorola an den Rand des

Ruins getrieben hat. Was war passiert?

Der japanische Uhrenhersteller Seiko

lancierte 1969 mit der „Astron“ die erste

Quarzuhr für den Massenmarkt. Während

Schweizer, deutsche und amerikanische

Uhrenmarken weiter an der Verfeinerung

ihrer mechanischen Werke tüftelten, um

die Ganggenauigkeit ein wenig zu verbessern

und ihre Gangreserve zu verlängern,

kam plötzlich eine Uhr auf den Markt, deren

Gangabweichung nicht mehr in Sekunden

pro Tag, sondern pro Monat angegeben

wurde und die mit einer einzigen Batterie

ein ganzes Jahr zuverlässig lief. Waren die

ersten Modelle durchaus noch so teuer wie

ihre mechanische Konkurrenz, setzte bei

den massenindustriell fertigbaren Quarzuhren

sehr schnell ein Preisverfall ein, der

sie fast zum Wegwerfprodukt machte.

Die japanischen Hersteller, die bisher

keine große Rolle auf dem Uhrenmarkt gespielt

hatten, gewannen so in kürzester Zeit

die gute Hälfte des weltweiten Uhrenmarktes

für sich, während die Schweizer Uhrenindustrie

rund zwei Drittel ihrer Kapazitäten

abbauen musste. In den USA überlebte

gar nur ein einziger Uhrenhersteller die

Krise. Selbst Seiko, mit der feinen und gefragten

„Grand Seiko“ in der Spitzenklasse

der mechanischen Uhren vertreten, die

lange nur in Japan erhältlich waren (seit

2011 aber auch bei Studio Küpper), musste

seine Manufaktur zugunsten der Quarzproduktion

vorübergehend schließen.

„Obwohl wir Liebhaber mechanischer

Uhren waren und sind, und viele unserer

Kunden ebenfalls, konnten wir uns dem

Trend zum Quarz natürlich nicht verschließen“,

erzählt Günter Frantzen. Ins Portfolio

wurden deshalb hochwertige japanische

Marken wie Seiko und Citizen neu aufgenommen.

„Gleichzeitig haben wir in dieser

schwierigen Zeit aber unseren Partnern wie

Breitling oder Omega die Treue gehalten.

Das verstehe ich darunter, Traditionen zu

bewahren und mit der Zeit zu gehen.“

Die echten Werte zählen

Die Treue hat sich spätestens mit der Renaissance

der mechanischen Uhren ab Mitte

der 1980er Jahre gelohnt: die allgemeine

Rückbesinnung auf echte Werte – wie sie

handgefertigte Uhren nun einmal sind –

hat dabei sicher eine Rolle gespielt.

Dass die Schweizer Uhrenmanufakturen

heute wieder blühen und Weltspitze sind,

ist in erster Linie ein Verdienst von Nicolas

Hayek, der ursprünglich als Insolvenzverwalter

und Unternehmensberater Schwei-

Fotos: Seiko, Zenith, privat


J a h r e S t u d i o K ü p p e r ❖ 5 0 J a h r e S t u d i o K ü p p e r ❖ 5 0 J a h r e S t u d i o K ü p p e r ❖ 5 0 J a h r

zer Uhrenfirmen sanieren sollte. Er bot

mit der Erfindung der „Swatch“-Uhr 1983,

auch sie eine Quarzuhr, der japanischen

Übermacht erfolgreich Schweizer Paroli,

indem er sie zum angesagten Mode-Accessoire

machte.

Ein Bruch mit der Tradition, dass eine

Uhr fürs Leben gemacht ist und bestenfalls

von Generation zu Generation weitergereicht

wird, aber die Rettung für die

Schweizer Uhrenindustrie. Die von ihm

gegründete Swatch-Gruppe hat inzwischen

zahlreiche traditionsreiche Schweizer

Marken und Manufakturen wie Omega,

Longines, Rado und Tissot oder auch die

deutsche Marke Union Glashütte unter ihr

Dach geholt und zu neuer, alter Stärke geführt.

Sie sind gestern wie heute ein wichtiger

Teil im Angebot von Studio Küpper.

So wie Küppers und Frantzens immer an

die Qualität und Faszination der mechanischen

Uhren geglaubt haben – trotz der

Quarzübermacht kam 1983 beispielsweise

die feine Schweizer Manufaktur IWC neu

ins Programm –, gab es auch Wagemutige

wie den Uhrmacher Gerd-Rüdiger Lang,

der 1982/83, ebenfalls mitten in die Quarzkrise

hinein, in München eine Uhrenmanufaktur

gründete, die er „Chronoswiss“

nannte. Seine Idee, beim Modell „Régulateur“

das Prinzip der Regulator-Anzeige

AAcHENER ScHMuck-GEScHicHTE(N)

AAcHENER kLENkES

der „Klenkes“ – der hochgestreckte,

kleine Finger – ist das Begrüßungs- und

erkennungszeichen der aachener untereinander.

die Bezeichnung hat ihren

ursprung in der aachener Nadelindustrie,

bei der die schlechten Nadeln mit dem

kleinen Finger weggeschnippt wurden

(„geklenkt“). Nach entwürfen des aachener

Bildhauers heinz tobolla entstanden

im „Silberstudio Küpper“ Schlüssel- oder

halsketten mit dem „Klenkes“ – sehr beliebt

bei Besuchern der Stadt oder auch

als Mitbringsel der aachener selbst.

– wie sie bis dahin nur Präzisionspendeluhren

hatten – auf die Armbanduhr zu übertragen,

legte 1987 den Grundstein für den

durchschlagenden Erfolg seiner Firma.

Es sind solche ungewöhnlichen Ideen,

die für Günter Frantzen neben den technischen

Höchstleistungen und der großen

Handwerkskunst den Reiz einer Uhr ausmachen

– eben etwas zu bieten, was sonst

keiner hat. Ein Beispiel jüngeren Datums

ist auch die Münsteraner Uhrenschmiede

„MeisterSinger“, erst 1999 gegründet, aber

mit einem klaren Profil: Wo andere Uhrenfirmen

immer mehr Anzeigen auf dem Zifferblatt

unterbringen wollen, setzen sie auf

einen einzigen Zeiger. Die Konzentration

auf das Wesentliche: Genial einfach – einfach

genial. Und damit natürlich auch ein

Fall für Studio Küpper.

Aachens erste Adresse

Ohne Ideen und unternehmerischen Wagemut

kann kein Unternehmen 50 Jahre

alt werden. Mut bewiesen die Frantzens

nicht zuletzt gleich nach der Übernahme

des Studios 2001: Sie zogen nämlich erst

einmal um. An der gewohnten Adresse änderte

sich jedoch nicht viel: „Studio Küpper

– Juwelier am Holzgraben“ war und ist in

Aachen ein Begriff, und bei diesem blieb es.

Denn von der Ecke Büchel ging es ein paar

DER SPANNRiNG

ein diamant, der schwerelos in einem

ring zu schweben scheint: Mit diesem

revolutionären entwurf schrieb die

Schmuckmanufaktur Niessing 1979

Schmuckgeschichte. Möglich wurde das

erst durch die Verwendung des äußerst

harten platins als Schmuckmetall: es

entwickelte die nötige Spannkraft, um

den diamanten sicher an seinem ort zu

halten. Natürlich waren die Küppers von

diesem entwurf mehr als begeistert und

brachten den Spannring nach aachen in

ihr neues platin-Studio.

der Chronoswiss-Gründer Gerd-rüdiger

Lang war 2007 zu Gast bei Studio Küpper.

DER MEMOiRE-RiNG

Das Prinzip des Memoire-Rings ist ganz

einfach: Alles beginnt mit einem Ring, besetzt

mit einem Diamanten, und nach und

nach kommen weitere hinzu. Die romantische

Idee dahinter: Jeder einzelne Diamant

steht für eine besondere Erinnerung,

die es wert ist, für die Ewigkeit bewahrt

zu werden – wie die Geburt eines Kindes,

der Hochzeitstag oder auch die bestandene

Prüfung. Selten wurde das Prinzip

aber so einfach erklärt wie in der Zeichnung

oben. Memoire-Ringe erhalten Sie

natürlich auch heute bei Studio Küpper.

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klares Design prägt die Räumlichkeiten

bei Studio küpper.

Meter weiter ans Tor zu Aachens Altstadt in

exponiertere Lage, die dem Ruf noch besser

gerecht wurde, erste Adresse für besondere

Uhren und Schmuck in der Domstadt

zu sein, den sich die Küppers und ihre Mitarbeiter

über viele Jahre erworben hatten.

Ursel Frantzen hat selbst in Jugendjahren

bei den Küppers ihre erste Uhr erworben,

natürlich ohne zu ahnen, dass sie das Geschäft

einmal mit ihrem Mann führen würde.

„In Aachen gab es für mich damals gar

keinen anderen Juwelier“, erinnert sie sich.

Das Plus an Service

Seit dem Umzug in die neuen Räume hat

das Geschäft weiter stetig sein Gesicht gewandelt,

auch wenn die vererbte Vorliebe

für klare Formen und helles Edelmetall

natürlich weiter sichtbar bleibt: So wurden

die Top-Marken schrittweise akzentuiert,

indem IWC 2007 eine eigene Präsentationsfläche

für seine Uhren bekam wie letztes

Jahr auch Omega und Breitling.

Dieses Jahr erst wurde die Uhrmachermeisterwerkstatt

überholt und völlig neu

eingerichtet. In all dem Wandel lebt der

Geist der Küppers weiter, die niemals stillgestanden

sind, und gleichzeitig halten die

Frantzens an Bewährtem fest: Sie legen

weiterhin großen Wert auf fachkundige

Beratung und den speziellen Service, der

seit jeher für Studio Küpper eine Selbstverständlichkeit

ist.

So gehört es schon seit Beginn zur Tradition,

dass bei Studio Küpper erworbene Uhren

einmal kostenlos aufgefrischt werden.

Die hauseigene Uhren-Meisterwerkstatt ist

bestens ausgestattet und kann schnell und

zuverlässig kleine und größere Reparaturen

ausführen – vom simplen Batteriewechsel

bis zur aufwändigen Revision. Die Leistungsfähigkeit

der Werkstatt belegen zahlreiche

Zertifizierungen der Uhrenhersteller,

was Studio Küpper die schnelle Reparatur

vieler Modelle direkt vor Ort ermöglicht.

Auch die hauseigene Goldschmiede von

Studio Küpper ist seit 1963 eine bewährte

Institution, in der ganz individuelle Preziosen

aus Gold, Silber, Platin oder Titan

gefertigt werden – nach Ideen der erfahrenen

Goldschmiede oder auch ganz nach

Kundenwunsch. Bestehender Schmuck

kann hier auch umgearbeitet werden. Für

das Jubiläum in diesem Jahr haben sich die

Frantzens sogar etwas ganz Besonderes

einfallen lassen: Eine ganz neue, eigene

Schmuckkollektion. Die edlen Solitärringe

zeigen wir Ihnen ab S. 76 dieses Magazins.

Angemessen gefeiert wird das Jubiläum

natürlich auch: Im November laden

Ursel und Günter Frantzen ihre Kunden

auf Schloss Rahe in Aachen ein. Mit dabei

sein werden klangvolle Uhrenmarken wie

Omega, Breitling und IWC, mit denen

Studio Küpper schon seit vielen Jahren erfolgreich

zusammenarbeitet und ohne die

50 Jahre Bestehen kaum denkbar wären.

Zudem wird im Atrium des Schlosses

eine spektakuläre Diamant-Show mit

Tänzern und Sängern zu sehen sein in

Zusammenarbeit mit Leo Wittwer, einer

Schmuckmanufaktur, die in diesem Jahr

neu ins Programm von Studio Küpper aufgenommen

wurde.

So verbindet auch die Jubiläums-Veranstaltung

aufs Beste Tradition mit Neuem

und folgt damit dem Rezept, das Studio

Küpper seit 50 Jahren erfolgreich macht.

Fotos: Yvonne Schmedemann


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Seit dem vergangenen Jahr präsentiert

Studio Küpper die Modelle

seiner topmarken omega und

Breitling in eigenen Corners.

Die kunden können auf exzellenten Service, zum beispiel in der hauseigenen uhrmacherwerkstatt (links), und freundliche wie kompetente

beratung vertrauen (rechts).

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Uhren | StUdio Küpper

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Uhrenfaszination

entdecken Sie die neuheiten und trends des Jahres!

Bei Studio Küpper finden Sie die größte Uhrenauswahl

Aachens – von Schweizer topmarken wie iWC, omega oder

Breitling bis hin zu kleinen, sehr feinen nischenmarken.


Uhren | IWC

20

Geschwindigkeit,

Präzision & Prestige

Die 2013 neu aufgelegte Ingenieur-Uhrenfamilie von IWC Schaffhausen

steht ganz im Zeichen der neuen Partnerschaft mit dem Mercedes-AMG-

Petronas-Formel-1-Team. eine Kollektion, die Liebhaber hoher Uhrmacherkunst

und Motorsportfans gleichermaßen ansprechen dürfte.

Die „Ingenieur Chronograph

Silberpfeil“ versteht sich als

Hommage an den legendären

Boliden aus den 1950er Jahren.


Uhrenfamilie „Ingenieur“ in den

Fokus gerückt. Dem Leitgedanken

„Fortschritt durch Erneuerung” folgend,

verkörperte sie bei ihrer Lancierung

in den 1950er Jahren die auf technischen

Fortschritt basierende Philosophie der Traditionsmanufaktur.

Von ihrer äußeren Erscheinung

her kühl und funktional, bestach

ihr Innenleben durch eine ausgereifte neue

Technik. Dazu zählten der erste beidseitig

aufziehende Automatikaufzug und ein spezieller

Magnetfeldschutz. Die Zeitmesser

galten schon bald als Synonym für Präzision

und Zuverlässigkeit. Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit

fanden sie im Laufe der Jahre

nicht nur in Ingenieurs- und Technikerkreisen,

sondern auch unter Sportlern und

Globetrottern begeisterte Anhänger.

Die komplett überarbeitete Ingenieur-

Uhrenkollektion 2013 steht ganz im Zeichen

der neuen Partnerschaft mit dem

Formel-1-Team „Mercedes-AMG-Petronas“,

denn IWC ist für die nächsten drei

Jahre offizieller Partner des Rennstalls.

Daher ließen sich die Designer und Konstrukteure

für die neue Kollektion von der

Welt des Motorsports inspirieren. Typische

Rennsportmaterialien wie Karbonfasern,

Keramik und Titan prägen nun eine

neue Designlinie innerhalb der Ingenieur-

Uhrenfamilie.

Mechanisches Langzeitgenie

Das technische Flaggschiff ist sicher die

Ingenieur Perpetual Calendar Digital

Date-Month. Damit stellt IWC erstmals

eine Uhr aus Titanaluminid vor, einer Legierung

aus Titan und Aluminium. Dieses

sehr leichte Material findet bereits im Motorsport

Verwendung. Für die Ingenieur

bildet es ein Gehäuse mit 46 Millimetern

Durchmesser, in welchem das Automatikkaliber

89802 Platz findet. Das Zifferblatt

ist über den Datums-, Monats- und Schaltjahresscheiben

mit halbtransparenten Saphirglaseinsätzen

ausgelegt, sodass man

bei Belieben dem Schaltvorgang der komplizierten

Scheibenmechanik zuschauen

kann. In der Silvesternacht geraten die fünf

Anzeigen gleichzeitig in Bewegung – ein

extravagantes technisches Schauspiel, das

die Herzen von Liebhabern komplizierter

Mechanik höherschlagen lässt.

Die „Ingenieur Automatic

AMG Black Series Ceramic“

startet das rennen in einem

komplett schwarzen Outfit.

Fotos: IWC Die IWC hat 2013 die legendäre

Die „Ingenieur Perpetual

Calendar

Digital Date-Month“

präsentiert hohe

Uhrmacherkunst in

superleichtem

Gehäuse.

rennfahrerlegende in

neuem Gewand

Die Ingenieur Chronograph Silberpfeil erweckt

den Mythos der historischen Rennwagen

zu neuem Leben. Charakteristisch

ist das mit einer Perlage geschmückte Zifferblatt

in Silber oder in Braun, das von

einer Tachymeterskala zur Berechnung von

Durchschnittsgeschwindigkeiten umrahmt

wird. Das automatische Kaliber 89361 mit

Doppelklinkenaufzug ist das mechanische

Herz dieses Flyback-Chronographen. Der

obere Compteur ermöglicht es, gemessene

Stunden und Minuten auf einem Innenzifferblatt

abzulesen. Stoppzeiten bis zu einer

Minute misst der Sekundenzeiger aus

der Mitte. Die Silberpfeil wird von einem

schwarzen Kautschukband mit Kalbslederinlay

gehalten. Ein stilisierter Silberpfeil-Rennwagen

ziert den Gehäuseboden.

Beide Zifferblattvarianten sind auf je 1.000

Stück limitiert.

Chronograph der Königsklasse

Ganz im Zeichen der Formel 1 gestaltet,

ermöglicht die Ingenieur Doppelchronograph

Titan dank ihrer Rattrapantefunktion

das Messen verschiedener Zwischenzeiten.

In Hightech-Materialien gekleidet,

wie Titan für den Gehäusering, Keramik

für die Schraubenköpfe auf der Lünette

und Kautschukbeschichtung für Krone,

Kronenschutz sowie Drücker, geht die

Neuheit in einem 45 Millimeter großen

und bis 12 bar wasserdichten Gehäuse auf

21


Uhren | IWC

22

Die „Ingenieur Chronograph

Racer“ ist mit einer Flyback-

Funktion ausgestattet.

die Startbahn. Sicher geborgen tickt darin

das automatische Kaliber 79420. Die an

Drehzahlmesser erinnernden Totalisatoren

unterstreichen den Instrumentenlook des

Ausnahmechronographen einmal mehr.

Als Tribut an ihren motorisierten Namensgeber

setzt die Ingenieur Automatic

AMG Black Series Ceramic die Farbe

Schwarz sportlich-elegant in Szene und

wartet mit einem reizvollen Wechselspiel

der Oberflächen – mal hochglänzend, mal

seidenmatt – auf. Inspiriert von den Hochleistungs-Keramikbremsscheiben,

die in

Premium-AMG-Fahrzeugen zum Einsatz

kommen, besteht das bis 12 bar wasserdichte

und 46 Millimeter große Gehäuse mit massivem

Kronenschutz aus schwarzem Zirkonoxid.

Als automatischer „Hochleistungsmotor“

fungiert darin das Kaliber 80110,

ausgestattet mit integriertem Schockabsorber

und geschwärzter Schwungmasse,

sichtbar durch den Saphirglasboden auf der

Rückseite.

In der Pole Position

Auch bei der Ingenieur Chronograph Racer

ist der Name Programm: Sie fährt mit dem

Chronographen-Kaliber 89361 in die Startbox,

das wie bei der Silberpfeil die Darstellung

gemessener Stunden und Minuten klar

ablesbar in einem Compteur darstellt. Dank

der Flybackfunktion springt bei Druck auf

die Rückstelltaste der Stoppzeiger auf Null

zurück und beginnt sofort eine neue Zeitmessung.

Die rote “60” in der Minuterie ist

eine Referenz an das Lenkrad des Mercedes-AMG-Petronas-Rennwagens.

Die Gravur

eines Formel-1-Boliden ziert den Gehäuseboden

der 45 Millimeter großen und

bis 120 bar wasserdichten Neuheit.

Die „Ingenieur Doppelchronograph Titan“

eignet sich dank der Schleppzeigerfunktion

zum ermitteln von rundenzeiten.

Der Klassiker

In ihrer Dreizeiger-Ausführung zählt die

Ingenieur Automatic zu den beliebtesten

IWC-Uhren. Mit 40 Millimetern Durchmesser

präsentiert sie sich in der neuen

Generation zeitgemäß dimensioniert. Trotz

der geringen Bauhöhe von nur zehn Millimetern

Gehäusehöhe besitzt sie den für

die Linie typischen Weicheisen-Innenkäfig

zur Magnetfeldabschirmung – Schutz bis

Die klassische Drei-Zeiger-Uhr

„Ingenieur Automatic“ verkörpert den

eleganten Designcode der Linie.

40.000 Ampere pro Meter – und eine Wasserdichtheit

von 12 bar. Die markanten

Bohrungen in der Glasfassung gehen auf

den legendären Designer Gérald Genta

zurück, der in den 1970er Jahren das Kultmodell

Ingenieur SL entwarf. Anstatt die

konstruktionsbedingten Bohrungen für das

Einschrauben der Lünette zu kaschieren,

machte er sie kurzerhand zu einem Markenzeichen

der Uhrenfamilie. www.iwc.com

STIChWOrT:

MAGneTFeLDSChUTZ

neben der Wasserdichtheit gewinnt auch

das Thema Magnetfeldschutz eine immer

größere Bedeutung. Mit der Ingenieur

entwickelt IWC Mitte der 1950er Jahre

eine Uhr, die dank eines schützenden

Weicheisenmantels um ihr Automatikwerk,

das Kaliber 852, eine bisher unerreichte

resistenz gegenüber

Magnetfeldern besitzt. Mit

diesem rüstzeug richtet

sie sich an Menschen

in technischen Berufen

und technikverliebte

Uhrenfans.

Mitte der 1950er

Jahre stellte IWC

die erste „Ingenieur“

vor, die resistent gegen

Magnetfelder war.

Fotos: IWC


Uhren | OMeGA

24

Eine einzigartige

Erfolgsgeschichte

Filmstars tragen sie, Präsidenten und Sportgrößen – eine Omega ist ein Statussymbol

für Understatement und erfolg. Dieser nimbus trifft auf fast alle Modelle des hauses zu.

Mit Superlativen sollte man vorsichtig

sein, bei inflationärem

Gebrauch nutzen sie schnell ab

und verwandeln sich ins Gegenteil. Dies

gilt ganz besonders in der Welt der Haute

Horlogerie, wo angeblich jeder Zeitmesser

reich an Geschichte, überaus präzise und

der Schönste überhaupt ist. Auf eine Uhrenmarke

scheinen diese Attribute tatsächlich

zuzutreffen: Omega. Der überwältigende

Erfolg der Kollektion seit Jahrzehnten hat

dem Hersteller einen Status verschafft, der

seinesgleichen sucht. Eine Omega erkennt

man auf der Fifth Avenue in New York

ebenso wie am Strand von Koh Chang oder

in der Mailänder Oper. Ob nun am Herren­

oder Damenhandgelenk, sie symbolisiert

Luxus, Geschmack und Erfolg. Dieser

Innovative

Uhrmacherkunst

kombiniert mit

femininem Design:

die Ladymatic

Co-Axial 34 mm.

Ruhm liegt in der konsequenten Modellpolitik

des Hauses begründet. Statt die

neuesten Modewellen zu reiten oder kurzlebigen

Trends zu folgen, setzt Omega seit

jeher auf die technische Weiterentwicklung

seiner Uhren. Optisch bewahrt man dabei

Kontinuität und schafft so Ikonen des Uhrendesigns,

die über die Jahrzehnte hinweg

an Strahlkraft gewinnen.

Bei der Mondlandung dabei

Ganz besonders gilt dies für die Speedmaster,

die als Monduhr in die Geschichte eingegangen

ist. Sie wurde in den 1960er Jahren

von der NASA als offizieller Zeitmesser

für das Apollo ­Programm ausgewählt und

war deshalb bei der ersten Mondlandung

mit dabei. Viele harte Tests hatte der Chronograph

bestehen müssen, ehe er mit seiner

Robustheit und Präzision überzeugt

und andere Bewerber ausgestochen hatte

– der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die

bis heute andauert, denn seitdem setzt

Omega die Speedmaster mit immer neuen

Varianten fort. Die wohl interessanteste in

diesem Jahr ist die Speedmaster „The Dark

Side of the Moon”. Das markante, über 44

Millimeter große Gehäuse der Neuheit besteht

ebenso wie das Zifferblatt aus kratzfester

Zirkonoxidkeramik. Extrem hart

und robust ist auch die Tachymeterskala

zur Berechnung von Geschwindigkeiten.

Durch den Saphirglasboden kann man das

Omega­eigene, automatische Chronographenkaliber

9300 mit Co­Axial­Hemmung,

Siliziumspiralfeder, rückerfreier Feinregulierung

und Schaltrad sehen. Alles feine

Merkmale Schweizer Uhrmacherkunst, die

sich echte Mechanikfans auf der Zunge zergehen

lassen.

Diese Merkmale finden sich übrigens

nicht nur in der Herrenkollektion. Auch

anspruchsvolle Mechanikliebhaberinnen

bedient Omega mit einer großen Auswahl

interessanter Modelle, wie zum Beispiel der

eleganten Ladymatic. Sie beherbergt das

Co­Axial­Kaliber 8520, das sich durch einen

transparenten Gehäuseboden in Szene

setzt. Die Uhr hat ein Zifferblatt aus weißem

Perlmutt mit diamantbesetzten Indizes

und feinem Dekor. Die mit Diamanten in

unterschiedlicher Größe besetzte Lünette

ist auf einem 34­Millimeter­Gehäuse aus

Edelstahl mit Bicolor­Band angebracht.

Der Gehäusering mit Wellenmuster ist

durch einen weißen Keramikring vom inneren

Gehäuseteil abgesetzt. Eine perfekte

Kombination aus Eleganz und Haute Horlogerie.

www.omegawatches.com

Dunkle Schönheit:

Die Speedmaster

The Dark Side of the

Moon wird in einem

schwarzen Keramikgehäuse

mit passendem

Armband

vorstellig.


Fotos: Omega

Die amerikanische Schauspielerin nicole

Kidman leiht als Botschafterin der Marke

ihr Gesicht. Sie trägt eine Ladymatic.

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Uhren | Breitling

Die Welt am Handgelenk: Die

neue Transocean Unitime Pilot ist

mit einem einfach zu bedienendem

Weltzeitmechanismus ausgestattet.

26

Fokus auf

Präzision

Auch 2013 knüpft Breitling mit interessanten neuvorstellungen an die erfolgreichen

Modelllinien navitimer, transocean, Avenger und Superocean an.

teilweise werden sie von den neuen Manufakturkalibern angetrieben, die

die Schweizer traditionsmarke selbst entwickelt und gefertigt hat.


Fotos: iBreitling

Wer den Namen Breitling hört,

denkt zwangsläufig an Chronographen,

denn die Marke mit

Sitz in Grenchen hat sich seit ihrer Gründung

im Jahr 1884 durch Léon Breitling

auf dem Gebiet der Kurzzeitmessung verdient

gemacht.

Nicht nur erfand man den zweiten und

dritten Chronographendrücker in der ersten

Hälfte des 19. Jahrhunderts und hat

damit diesem Uhrentypus sein charakteristisches

Aussehen verliehen, sondern stellte

von Beginn an die Präzision und Zuverlässigkeit

in den Mittelpunkt der Entwicklung.

So belegt Breitling heute auch einen

Spitzenplatz unter den Chronometerherstellern,

lässt man doch alle Werke von der

Offiziellen Schweizerischen Chronometerkontrolle

(COSC) zertifizieren.

Präzision & Prestige

In La Chaux-de-Fonds hat Breitling für die

Fertigung mechanischer Chronographenwerke

eine State-of-the-Art-Fabrik gebaut.

In der Breitling Chronométrie entstehen

seit einigen Jahren auch die eigenen Manufakturkaliber,

darunter drei neue automatische

Chronographenwerke mit vornehmen

Säulenradantrieb, vertikaler Kupplung und

einer Gangreserve von über 70 Stunden.

Der Fokus auf Präzision bezieht sich

aber nicht nur auf die inneren Werte der

Uhr, sondern auch auf die Habillage. Ob

es sich um die Robustheit und die Wasserdichtheit

der Gehäuse, die Übersichtlichkeit

und Ablesbarkeit der Zifferblätter oder

um die Widerstandsfähigkeit und den Tragekomfort

der Armbänder handelt – jedes

Teil durchläuft während der Herstellung

Das Breitling-Jet-team war dieses

Jahr in Asien unterwegs, hier

überfliegt es gerade in „Avenger“-

Formation die Chinesiche Mauer.

unzählige Kontrollen, um dem Einsatz unter

härtesten Bedingungen standzuhalten

und der Breitling-Devise “Instruments for

Professionals” gerecht zu werden.

Apropos “Instruments for Professionals”

– neben den Chronographen spielen die

Fliegeruhren eine immens wichtige Rolle.

Von Beginn an hat die Marke den Aufschwung

der Luftfahrt aktiv begleitet und

unterstützt. Schon in den 1930er Jahren

stellte man Bordchronographen für Cockpits

her, unter anderem für die Royal Air

Force, die in den 1940er Jahren ihre Propellerjäger

damit ausrüstete. 1952 lancierte

Breitling dann die Navitimer, deren kreisförmiger

Rechenschieber es ermöglichte,

sämtliche flugspezifischen Berechnungen

am Handgelenk durchzuführen. Dieses

Kultobjekt für Piloten wird seit 60 Jahren

27


Uhren | Breitling

28

ununterbrochen hergestellt. Die Navitimer

bewies sogar Weltraumtauglichkeit in

einer Spezialversion mit 24-Stunden-Graduierung,

als sie 1962 Scott Carpenter bei

seinem Orbitalflug in der Weltraumkapsel

Aurora 7 begleitete.

First-Class-Chronograph

Auch Weltzeitmodelle haben bei Breitling

Tradition, machte doch die Marke mit der

geflügelten B-Initiale bereits in den 1950er-

bis 1960er Jahren mit einem funktionalen

und eleganten Modell namens “Unitime”

von sich reden. Diese Uhr mit Universalzeit

ist heute ein begehrtes Sammlerobjekt

und dient als Inspiration für die Kollektion

der Gegenwart. 2013 lädt Breitling mit

der Transocean Unitime Pilot erneut zum

Reisen ein, besitzt die Uhr doch einen innovativen

Universalzeitmechanismus. Sie

kombiniert die Funktionalität einer Weltzeituhr

mit der eines Chronographen, und

hebt dabei in elegantem Retro-Fliegeruhrendesign

ab. Das Manufakturkaliber

B06 mit einer 70-stündigen Gangreserve

und einem super-präzisen 1/4-Sekunden-

Chronographen dient als Bordcomputer

taucheruhr der extraklasse:

Die Superocean 42 mit

speziell blauem Zifferblatt.

Für Metropoliten und

Vielreisende: Die Avenger ii

gMt bietet die Anzeige der

dreier Zeitzonen.

Die neue

Transocean

Unitime Pilot

im Roségold-

Gehäuse.

im 46 Millimeter großen und bis 100 Meter

wasserdichten Edelstahl- oder Roségoldgehäuse.

Äußerlich besticht die Transocean

Unitime Pilot durch ihre moderne,

sachliche Anmutung und die für Breitling

charakteristische Detailpflege. Die Edelstahlvariante,

auf 1.000 Modelle limitiert,

sitzt an einem geflochtenen Stahlband, die

unlimitierte Roségoldausführung an einem

Lederband.

eine Uhr – drei Zeiten

Darüber hinaus hat Breitling in diesem Jahr

auch die beliebte Avenger-Linie überarbeitet

und ihr ein neues Gesicht verliehen.

Das Gehäuse der Avenger II GMT mit

drei Zeitzonen ist nun schlanker geformt

und mit einer satinierten und gravierten

Lünette bestückt. Neue Schablonenziffern

und große Leuchtindices bilden den Bezug

zur Aviatik. Der Titanboden trägt eine

Gravur mit einer Umrechnungsskala angelsächsischer

Masseinheiten. Wasserdicht bis

300 Meter, birgt die Avenger GMT II ein

Automatikwerk.

taucheruhr der Superlative

Die Superocean, die ihren Ursprung

in den 1950er-Jahren hat, ist Breitlings

Taucheruhr par excellence. 2013 erobert sie

in einer auf 2.000 Modelle limitierten Auflage

mit einem marineblauen Zifferblatt

das nasse Element. Das Kautschukband, das

das bis 1.500 Meter wasserdichte Gehäuse

umfängt, und die kannelierte Sicherheitslünette

aus blauer Keramik sind farblich

darauf abgestimmt. In der 42 Millimeter

großen „Superocean“ tickt ein zertifiziertes

Automatikwerk, das Breitling Kaliber

17. Schließlich steht der Name Breitling

seit 1884 als Synonym für Präzision – unter

Wasser, an Land und in der Luft.

www.breitling.com

Fotos: Breitling


Thom Richard ist einer der seltenen Piloten weltweit,

die über das Talent, die Erfahrung und den

Mut verfügen, an den berühmten Reno Air Races

– dem schnellsten Motorsport schlechthin – das Finale zu bestreiten.

Weniger als zehn Cracks sind zugelassen, mit 800 km/h, Flügel an

Flügel, nur einige Meter über dem Boden, halsbrecherisch um den Sieg

zu kämpfen. Für diese Aviatikelite konzipiert Breitling Chronografen,

robuste, funktionale und superleistungsstarke Instrumente mit von

der COSC – der höchsten offiziellen Instanz in Sachen Zuverlässigkeit

und Präzision – Chronometer­zertifizierten Werken. Willkommen in der

Welt von Breitling.

BREITLING.COM

“WELCOME TO My WORLd”

TRANSOCEAN UNITIME PILOT


Uhren | Longines

30

retro-Ästhetik vom Feinsten

strahlt die heritage 1973 aus.

Der hydro-

Conquest-

Chronograph

taucht mit

signalroter

Lünette unter.

Präzise Eleganz

Longines, seit 1832 im schweizerischen

saint-imier ansässig, fertigt technisch höchst

anspruchsvolle Modelle in eleganter Form.

Dass der Rückgriff auf das firmeneigene

Archiv meist die schönsten

Neuheiten hervorbringt, beweist

Longines dieses Jahr mit der „Heritage

1973“. Im kissenförmigen Gehäuse greift

dieser Chronograph das gefragte Design

der 1970er Jahre neu auf. 40 Millimeter

groß, umfasst dieses ein silberfarbenes Zifferblatt

mit schwarzen Totalisatoren, Datum

zwischen vier und fünf Uhr sowie einer

blauen Tachymeterskala. Als mechanischer

Antrieb fungiert hier das Kaliber L688.2

auf Basis des ETA A.08.L01 mit technisch

anspruchsvollem Säulenradantrieb.

Auch das neue Modell „Avigation Oversize

Crown“ ist inspiriert von einem Longines-Klassiker,

in diesem Fall aus den

1920er Jahren. Dank ihres Durchmessers

von 41 mm, dem schwarzen Zifferblatt

mit weißen arabischen Ziffern sowie den

vergoldeten und lumineszierenden Birnenzeigern,

erleichtert die Fliegeruhr das Ablesen

der Uhrzeit auch im Halbdunkeln des

Cockpits. Die beidseitig drehbare, indexierte

Lünette ermöglicht es dem Piloten,

zeitliche Merkpunkte festzulegen.

Die Uhren der Linie sind mit mechanischen

Automatikwerken ausgestattet und in

drei Versionen aus Edelstahl lieferbar: Die

einfache Version mit Anzeige von Stunde,

Minute, Sekunde und Datum wird durch

ein Modell mit zusätzlicher zweiter Zeit-

Die neue Avigation

Oversize Crown ist eine

Fliegeruhr par excellence.

zone und durch einen Monodrücker-Chronographen

ergänzt, der mit dem exklusiven

Säulenrad-Uhrwerk L788 ausgestattet ist.

Farbenfroh auf Tauchgang

Als Taucheruhren mit edlem Finish begeistern

die Zeitmesser der Linie Hydro-

Conquest nicht nur die Freunde des

Wassersports. Dank verschraubten Gehäuseböden

und Kronen sowie seitlichen

Kronenschutzelementen sind diese Modelle

garantiert wasserdicht bis 300 Meter.

Für maximale Sicherheit beim Tauchen

sind alle mit einer nur einseitig drehbaren

Lünette in Rot, Schwarz oder Blau, mit

Super-LumiNova-beschichteten Zeigern

für ein optimales Ablesen sowie einem

Armband aus Kautschuk oder Edelstahl,

jeweils mit doppelt gesicherter Faltschließe

und Tauchverlängerung ausgestattet.

Die neuen HydroConquest-Modelle

tauchen in runden Edelstahlgehäusen mit

39 oder 41 Millimetern Durchmesser ab.

Lieferbar sind Dreizeiger-Versionen mit

Automatik- oder Quarzwerk sowie Chronographen

mit Quarzkalibern oder dem Automatikwerk

mit Säulenrad L688, das von

der ETA exklusiv für Longines entwickelt

wurde. Die Zifferblätter mit arabischen Ziffern

gibt es in Schwarz, Crème und Blau,

während einige Chronographenfunktionen

rot hervorgehoben sind. www.longines.de

Fotos: Longines


Elegance is an attitude

Simon Baker

Conquest Classic


Uhren | Breitling for Bentley

32

Die wohl interessante Neuvorstellung

in diesem Jahr ist die Bentley

B05 Unitime, eine innovative

Weltzeituhr, die auf ein Breitling-Modell

aus den 1950er Jahren zurückgeht. Dank

ihres Doppelscheibensystems bietet sie

jedoch einen topmodernen, den Anforderungen

der Gegenwart angepassten

Bedienungskomfort. Um bei einem Zeitzonenwechsel

sämtliche Anzeigen quasi

im Handumdrehen einzustellen, reicht

es, die Krone herauszuziehen und sie vor-

oder rückwärts zu drehen. Dabei wechselt

das Datum ebenfalls automatisch auf die

Lokalzeit.

Auf der Lünette mit Städtekranz wird

auch der Umstellung auf die Sommerzeit

Rechnung getragen. Hinter der kunstvoll

geschmiedeten Weltkarte auf dem

schwarzen oder weißen Zifferblatt tickt

das automatische Manufakturwerk B05

aus der Breitling-Chronometrie mit einer

Gangreserve von über 70 Stunden. Neben

dem Universalzeitmechanismus bietet

es weitere technische Raffinessen: einen

Säulenradmechanismus, eine vertikale

Kupplung und einen präzisen 1/4-Sekunden-Chronographen.

felgen als Schwungmasse

Um die Verbindung zur Welt des Luxusautomobils

auch im Werk sichtbar zu machen,

wird es von einer originellen, durch

den transparenten Gehäuseboden sichtba-

Die Welt am Handgelenk:

Die Bentley B05 Unitime

ist mit einem einfach zu

bedienenden Weltzeitmechanismus

ausgestattet.

Echte Männerträume

2013 währt die Partnerschaft zwischen Breitling und Bentley bereits zehn Jahre. Seit

ihrem Beginn manifestiert sie sich in ausdrucksstarken Chronographen, die Männerherzen

höher schlagen lassen. Zum Jubiläum wartet man mit drei neuen Modellen auf.

ren Schwungmasse in Form eines Felgens

angetrieben. Die Bentley 06 Unitime ist in

Roségold oder Edelstahl erhältlich.

Auch die Bentley B04 GMT richtet sich

an Globetrotter, verfügt das Chronographenmodell

doch über die Anzeige einer

zweiten Zeitzone, die einfach über die Krone

eingestellt wird. Das Datum aktualisiert

sich dabei automatisch mit. Damit Tag und

Nacht nicht verwechselt werden, zeigt der

Zeiger mit roter Spitze auf dem 24-Stunden-Kreis

die Wohnortszeit an. Die

ästhetisch kraftvolle Bentley B04 GMT

ist erhältlich in Stahl oder in Rotgold mit

Sichtboden, der die Schwungmasse in

Felgenform des B04-Manufakturwerks

enthüllt.

fotos: Breitling


Benzin im Blut

Mit 49 Millimetern Durchmesser zeigt die

Bentley B06 Chronograph eine stattliche

Präsenz am Handgelenk. Als mechanischer

Motor gibt hier das automatische Manufakturwerk

B06 den Ton vor, das ebenfalls

über einen Säulenradantrieb, eine vertikale

Kupplung sowie eine 70-stündige Gangreserve

verfügt. Dank 30-Sekunden-Chronograph

ist das B06 in der Lage, auf die

1/8-Sekunde genau zu messen. Auch die

Tachymeterskala auf der Lünette bietet eine

Besonderheit: Im Vergleich zu herkömmlichen

Tachymetern, die nur Zeiten unter

60 Sekunden messen, ermöglicht es dieser

Mechanismus zusammen mit der drehbaren

Lünette, Durchschnittsgeschwindigkeiten

unabhängig von der verstrichenen

Zeit, der zurückgelegten Distanz und der

erreichten Geschwindigkeit zu ermitteln.

Ästethisch besticht die Neuheit durch ihr

offen gearbeitetes Zifferblatt, das Einblick

in die Mechanik dahinter gewährt. Rück-

Schwarze Schönheit: Die limitierte

Bentley lightbody Midnight Carbon

kleidet sich in karbonbeschichtetes titan.

David Beckham ist das neue

gesicht der Marke Breitling for

Bentley. er ist selbst Kunde der

ersten Stunde und sagt: „ich mag

das Zusammenspiel von ultraleistungsstarken

Motoren, die

Schweizer Spitzenkönnen reflektieren,

und athletischer Ästhetik.“

seitig lässt sich die Schwungmasse, ebenfalls

in Form einer Felge gestaltet, durch

den Saphirglasboden erkennen.

Präzision und Performance

Superleicht, supersportlich – so lautet das

Motto der Bentley Light Body Midnight

Carbon. Ihr Gehäuse ist aus karbonbeschichtetem

Titan gefertigt und wasserdicht

bis 100 Meter. Das Zifferblatt, im Armaturenbrettstil

gehalten, stellt den 30-Sekunden-Chronographen

mit Zentralzeiger rot

dar. Er umkreist das Zifferblatt in einer

halben Minute statt in 60 Sekunden und

erfasst dadurch Zeitspannen auf die 1/8-Sekunde

genau. Für Speed steht auch die Tachymeterskala

auf der Zahnstangenlünette

zur Messung von Durchschnittsgeschwindigkeiten.

Das 49 Millimeter große Gehäuse

enthält ein chronometerzertifiziertes

Automatikwerk aus dem Hause Breitling.

Die Bentley Lightbody ist auf 1.000 Exemplare

limitiert. www.breitlingforbentley.com

1

33


Uhren | TrenDS

34

01

04

eine Uhr nur zum Ablesen

der aktuellen Zeit? Ja,

auch die gibt es. Diese

hier können aber viel mehr

als das, wie schon

ihre vielen Anzeigen auf

den Ziffer blättern zeigen.

Wir sagen, welche

ausgeklügelten Funktionen

sich dahinter verbergen.

DiE UhrEn-TrEnDs DEs JahrEs

02

Extrem vielseitig

03

01_Longines nutzt das automatische Säulenrad-Chronographenwerk L688 bei der „Hydro-

Conquest“ zum Antrieb des zentralen 60-Sekunden-Zeigers, des 30-Minuten-Zählers, des

12-Stunden-Zählers und natürlich zur Anzeige von Stunden, Minuten, kleiner Sekunde

und Datum. 02_Montblanc signalisiert beim Chronographen „Nicolas Rieussec Rising

Hours“, ob Tag oder Nacht ist. Dafür sorgt die digitale Stundenanzeige, bei der die Zahlen

aus einer Drehscheibe ausgefräst sind, hinter der sich eine blau-schwarze Tag-Nacht-

Scheibe dreht. Weitere Scheiben indizieren außerdem den Wochentag und das Datum.

03_Seiko empfängt mit der „Astron GPS“ die Signale der Satelliten im Weltall, um an

jedem Ort der Welt die korrekte Zeit anzuzeigen – mit einer Gangabweichung von nur

1 Sekunde in 100.000 Jahren. Sie bietet auch einen Ewigen Kalender bis 2100 und eine

zweite Zeitzone. 04_Baume & Mercier hat seinen Chronographen „Capeland“ mit zwei

Skalen ausgerüstet: Mit dem Tachymeter lässt sich per Sekundenzeiger die Durchschnittsgeschwindigkeit

messen, mit dem Telemeter auch die Entfernung. Mit der gestoppten Zeit

zwischen Blitz und Donner lässt sich so zum Beispiel ermitteln, wie weit ein Gewitter

noch entfernt ist. 05_Breitling for Bentley ermöglicht es mit dem variablen Tachometer

und der drehbaren Lünette des „B06“ unter anderem, Durchschnittsgeschwindigkeiten zu

berechnen, unabhängig von der verstrichenen Zeit, der zurückgelegten Distanz und der

erreichten Geschwindigkeit. Damit kann er mehr als alle anderen Chronographen.

05

Fotos: hersteller


W W W . Z E N I T H - W A T C H E S . C O M

F O L L O W Y O U R O W N S T A R

E L P R I M E R O C H R O N O M A S T E R 1 9 6 9

Der als bester Chronograph der Welt bezeichnete Zeitmesser steht in direkter

Nachfolge des legendären, 1969 eingeführten El Primero und weist die

unverwechselbaren Farben des ersten automatischen Hochfrequenzkalibers

mit Säulenrad auf. Eine virtuos umgesetzte mechanische Herausforderung,

die mit 36.000 Schlägen pro Stunde das außergewöhnliche Know-how der

Marke verkörpert.


Uhren | Zenith

36

Die „el Primero

Stratos Flyback

Striking 10th“ begleitete

Felix Baumgartner

bei seinem

Überschallflug.

Zenith startet durch

Die Schweizer traditionsmanufaktur hält mit attraktiven

neuvorstellungen im Bereich der Flieger-, Damen- und legendären

el-Primero-Uhren auch 2013 an ihrem erfolgskurs fest.

Hellgrau, Blau, Anthrazit: Inspiriert

vom Farbspiel des Himmels, zieren

diese drei Nuancen als unverkennbares

Merkmal die Modelle der legendären

„El Primero“-Modelle von Zenith. Tief,

intensiv und leuchtend verkörpern sie die

Werte der Schweizer Marke mit dem Stern

als Symbol, deren Uhren seit beinahe 150

Jahren auf innere Präzision und äußerliche

Perfektion setzen. Diese Maxime brachte

der von Georges Favre-Jacot gegründeten

Manufaktur bis heute 2.333 Zeitnahmepreise

ein, die ihren Spitzenplatz in der Haute

Horlogerie untermauern.

Der wohl wichtigste Meilenstein in

der langen und bewegten Geschichte von

Zenith ist die Vorstellung des „El Primero“-

Kalibers 1969. Während Mitte der 1960er

Jahre in der Welt der Uhren das Zauberwort

„Quarz“ hieß, wetteiferten damals

auch einige der renommiertesten Marken

um den ersten automatischen Chronographen.

Bis dato gab es die Stoppuhr nämlich

ausschließlich mit Handaufzugswerken,

galt die Kombination mit automatisch-mechanischem

Antrieb doch als hochgradig

anspruchsvoll und forschungsintensiv. Eine

Aufgabenstellung, die Zenith im Jahr der

ersten Mondlandung nach siebenjähriger

Entwicklungszeit gelang.

Dabei brach das Kaliber „El Primero“

mit einigen Regeln der althergebrach-

ten Uhrmacherei. Es war nicht nur der

erste integrierte Automatik-Chronograph

mit anspruchsvollem Säulenradmechanismus,

sondern verfügte noch dazu über

die waghalsige Unruh-Frequenz von zehn

Halbschwingungen pro Sekunde. Je höher

deren Schwingfrequenz, desto besser die

chronometrische Leistung der Uhr. Deswegen

gilt das „El Primero“ bis heute als

eines der präzisesten, in Serie gebauten Kaliber

überhaupt. Und als eines der wenigen,

Die „Montre d’Aéronef type 20 GMt“

hebt mit einer 24-h-Anzeige ab.

das in der Lage ist, auf die Zehntelsekunde

genau zu messen. Um die Ablesbarkeit der

Funktionen zu erleichtern, hebt Zenith von

Anfang an die Chronographenzähler in Anthrazit,

Hellgrau und Blau hervor. Dieses

Markenzeichen ist bis heute ein Charakteristikum

der Linie.

rekord am rand des Weltalls

Ein bedeutsames Ereignis in jüngerer Zeit

war Felix Baumgartners Fallschirmsprung

in Überschallgeschwindigkeit aus einer Ballonkapsel

im Oktober 2012, den Zenith als

Partner und Sponsor begleitete. Die Kapsel,

aus der der Österreicher sprang, befand

sich in einer Höhe von 38.969 Metern, die

Temperatur betrug -62 °C. Nach seinem

Sprung in die Stratosphäre erreichte Felix

Baumgartner eine Rekordgeschwindigkeit

von 1.357,6 km/h oder 1,25 Mach, bevor er

während seines 4 Minuten und 20 Sekunden

dauernden freien Falls von der Atmosphäre

gebremst wurde.

Um sicher in der Wüste von New Mexico

zu landen, öffnete er anschließend seinen

Fallschirm. Mit seinem Sprung, der insgesamt

9 Minuten und 18 Sekunden dauerte,

stellte er gleich drei Rekorde auf: den

ersten Sprung der Geschichte, bei dem im

freien Fall die Schallmauer durchbrochen

wurde, den höchsten Flug eines bemannten

Ballons und den höchsten Sprung im

Fotos: Zenith


Felix Baumgartner kurz

vor seinem Sprung aus

der Stratosphäre.

freien Fall. An seinem Handgelenk trug der

Österreicher eine Sonderedition der „El

Primero Stratos Flyback Striking 10th“.

Bereit zum Abflug

Einen thematischen Schwerpunkt bildet

2013 besonders die Kollektion „Pilot“. Damit

erinnert man an die enge Verbindung,

die Zenith seit über hundert Jahren zur

Fliegerei pflegt. Die neuen Uhren können

sich sehen lassen: Zur Staffel zählt zum

Beispiel die „Montre d’Aéronef Type 20

GMT“ mit einer zusätzlichen 24-Stunden-

Anzeige. Mit ihren stolzen 48 Millimetern

Durchmesser, der großen, kannelierten und

verschraubten Krone, den markanten arabischen

Ziffern auf mattschwarzem Hintergrund

ist sie eine Fliegeruhr par excellence.

Hinter dem gravierten Gehäuseboden tickt

das Manufakturkaliber Elite 693 mit Auto-

matikaufzug und 50 Stunden Gangreserve.

Alles andere als eine Luftnummer ist auch

die „Pilot Montre d’Aéronef Type 20 Annual

Calendar“. Ihr Automatikwerk, das El

Primero 4054 B, stellt neben den Chronographenfunktionen

auch einen praktischen

Jahreskalender bereit, der nur einmal pro

Jahr beim Monatswechsel von Februar auf

März korrigiert werden muss. Der Zeitmesser

ist in Edelstahl oder in zweifarbiger

Titan- und Roségoldausführung erhältlich.

Mit einem zeitgemäßen Durchmesser

von 40 Millimetern richtet sich die „Pilot

Montre d’Aéronef Type 20“ an Uhrenlieber

und -liebhaberinnen gleichermaßen.

Auch dieses Unisex-Modell erscheint im

strengen Dressecode einer klassischen

Fliegeruhr, reduziert auf die wichtigsten

Anzeigen: Stunde, Minute und kleine Sekunde.

www.zenith-watches.com

Die „Pilot Montre

d’Aéronef type

20 Annual Calendar“

präsentiert

einen Jahreskalender

in attraktivem

Fliegeruhrendesign.

37


RADo | UHREn

38

Aufschlag I: Die neue „HyperChrome

Court“ adressiert Tennisfans mit

einem Faible für hochwertige

Mechanik und kratzfeste Keramik.

Innovation in Keramik

Die Schweizer Marke Rado ist weithin für die Verwendung innovativer

Materialien bekannt. Zudem setzt das Unternehmen bei seinen Uhren den

gestalterischen Schwerpunkt auf eine zeitlos anmutende Ästhetik.

Bitte berühren:

Zur Zeiteinstellung

hat die „Esenza

Ceramic Touch“

einen Touchscreen.

Aufschlag II: Die

„HyperChrome

Glam Slam“ geht

mit goldenen

Elementen auf

den Platz.

Spätestens seit dem Jahr 1962, als Rado

mit der „DiaStar“ die erste kratzfeste

Uhr präsentierte, hat sich die Schweizer

Uhrenmarke in der Branche als innovativer

Hersteller einen Namen gemacht.

Das Gehäuse aus Hartmetall, in dem die

„DiaStar“ debütierte, verfügte neben seiner

außergewöhnlich hohen Widerstandsfähigkeit

auch über ein Zifferblatt aus

Saphirglas, ebenfalls kratzresistent, widerstandsfähig

und langlebig. In den folgenden

Jahren setzte das Unternehmen seine

Forschung im Bereich der Werkstoffkunde

fort. Mit der „Integral Watch“ brachte

Rado zum Beispiel 1986 erstmals Industriekeramik

ans Handgelenk. Hautfreundlich,

leicht und extrem kratzfest wurde dieser aus

der Automobil- und Raumfahrtindustrie

adaptierte Werkstoff das bevorzugte Fertigungsmaterial

von Rado-Uhren.

Drei Tennis-Asse

Seither ist die Verwendung von High-Tech

Keramik eine erklärte Spezialität des Hauses.

In diesem Jahr bringt die Marke den

glänzenden Werkstoff mit drei für den

Tennis-Sport designten Modellen zusammen.

Dabei repräsentiert jedes einen Spielfeldbelag

– Hart-, Rasen- und Sandplatz.

Auf langweiliges Tennis-Weiß verzichtet

die „HyperChrome Court“ jedoch bewusst.

Stattdessen spendiert sie ihrem mattschwarzen

Erscheinungsbild raffinierte Farbelemente

in Blau, Grün oder Orange. In der

Andy Murray gewann die Aegon Tennis

Championships im Londoner Queen’s Club.

Passend zum Rasenplatz trug er einen

„HyperChrome Automatic Chronographen“.

„HyperChrome Court“ tickt das beliebte

automatische Kaliber ETA 2894-2.

Die neue Mini-Kollektion „Hyper-

Chrome Glam Slam“ steht ebenfalls ganz

im Zeichen des Tennis-Sports. Der „Gold

Automatic Chronograph“ ist für die Herren

vorgesehen und erscheint in einem

Gehäuse aus schwarzer Keramik. Die

Flanken und die Drücker des Stoppers

sind hier jedoch aus Gold gefertigt, wie

auch das Zifferblatt, die Indices und die

Zeiger. Bei zwölf Uhr setzt sich das für die

Marke typische, bewegliche Ankersymbol

in Szene. Auf der Rückseite dominiert

die Schau auf das Automatikkaliber ETA

2894, erkennbar durch den Saphirglasboden.

Der Zeitmesser ist in Gelb- oder

Roségold erhältlich und auf jeweils 333

Exemplare limitiert.

Eine ungekrönte Königin

Zu den beeindruckendsten Neuheiten

von Rado zählt sicher die „Esenza Ceramic

Touch“. Wie der Name vermuten

lässt, wird die Uhrzeit hier durch Druck

und Streichen mit dem Finger längs der

Gehäuseseite – links für die Stunden und

rechts für die Minuten – verstellt. Deswegen

kann die „Esenza Ceramic Touch“

auch getrost auf eine Krone verzichten.

Dies unterstreicht einmal mehr die minimalistische

Inszenierung des ovalen Gehäuses,

das aus einem Stück gefertigt wird.

www.rado.com

Fotos: Rado


39

WWW.RADO.COM


Uhren | UnIOn GLAShÜTTe

40

„1893 Große Sekunde“:

Das dezentrale Zifferblattdesign

rückt die Sekundenanzeige

in den Mittelpunkt der

Aufmerksamkeit.

Faszination

Glashütte

Union Glashütte feiert in diesem Jahr den 120. Jahrestag

der Firmengründung. Damals wie heute setzt man auf bezahlbare

Mechanik im einstiegsbereich des Premiumsegments.

Zum 120. Jahrestag in diesem Jahr

wartet Union mit einer wahren

Modelloffensive auf. „Die wichtigste

Neuheit ist die Produktfamilie 1893“,

erzählt Adrian Bosshard, Präsident von

Union Glashütte. „Sie ist mit einem neu

entwickelten Werkmodul ausgestattet,

bei welchem wir die Zeiger-Anordnung

sehr individuell gestalten können.“ Diese

Möglichkeit gebe der Uhr ein sehr eigenständiges

und exklusives Gesicht. Ästhetisch

gesehen, lehnt sie sich mit der neuen

„bauchigen“ Gehäuseform an historische

Taschenuhr-Vorbilder an und schlägt damit

die Brücke zur Geschichte.

Klassik trifft Avantgarde

Zwei Modelle debütieren in der Linie, die

„1893 Große Sekunde“ und die „1893 Kleine

Sekunde“. Die betont klassische Anmutung

der „1893 Große Sekunde“ ergibt

sich aus der Gestaltung des feingeprägten

Zifferblattes, wahlweise silberfarben oder

Anthrazit, mit römischen Stundenziffern.

Dagegen wirkt die horizontale Anordnung

der beiden Zifferblätter avantgardistisch:

Die Große Sekunde mit eingearbeitetem

Datumsfenster befindet sich rechts bei 3

Uhr, während das Hauptzifferblatt nach

links gerückt ist und zugunsten dieser

Anordnung verkleinert wurde.

Auch die „1893 Kleine Sekunde“ präsentiert

sich als betont klassische Dreizeigeruhr.

Sie platziert die Kleine Sekunde

jedoch bei 7 Uhr. Die Datumsanzeige befindet

sich bei der Drei. Römische Ziffern

und die feine Prägung des Zifferblattes erzeugen

auch hier eine besondere Ästhetik.

Als Basiskaliber tickt in beiden Modellen

das neue automatische Kaliber U 2899 mit

einer Gangreserve von 42 Stunden. Mit

einer Größe von 41 Millimetern zeigt sich

das bis 10 atm wasserdichte Gehäuse zeitgemäß

proportioniert.

Auch die neue „Noramis Großdatum“

demonstriert Heimatverbundenheit, ist

„1893 Kleine

Sekunde“: Mit der

Kleinen Sekunde bei

der Sechs und den klassischen

römischen Ziffern

fängt sie den Charme historischer

Glashütter Uhren ein.

„noramis Großdatum“: In ihrer

schlichten Gestaltung adressiert sie

Liebhaber klassischer Uhren. Bei

drei Uhr zeigt die neue „noramis“

das Datum im Großformat an.

die vergößerte Datumsanzeige doch eine

Spezialität sächsischer Feinuhrmacherei.

Ihr zurückhaltendes Design rückt die

beliebte mechanische Komplikation, die

von einem Zwei-Scheiben-Mechanismus

dargestellt wird, in den Mittelpunkt der

Aufmerksamkeit.

Glashütter Understatement drückt das

Zifferblatt in geschmackvoller Farbkombination

von schwarzem Hintergrund mit

roségoldfarbenen Zeigern und Ziffern aus.

Dahinter tickt ebenfalls ein Automatikwerk,

mit hauseigenen Komponenten in

Glashütte veredelt.

www.union-glashuette.de

Fotos: Union Glashütte


Uhren | TissoT

42

einmal um die ganze Welt:

Die 24 städte auf dem

Zifferblatt der heritage navigator

machen es möglich.

Innovative

Vielfalt

Zum Kreis der Jubilare in diesem Jahr zählt auch Tissot.

Die schweizer Uhrenmarke begeht den 160. Jahrestag

der Firmengründung mit einer großen Modelloffensive.

Ein Unternehmen kann ein hohes

Alter erreichen, ohne dabei zu altern.

Denn jedes unternehmerische

Handeln wirkt erneuernd. Stetigkeit,

Veränderungsfähigkeit und Pioniergeist –

diese Merkmale kennzeichnen die nunmehr

160-jährige Geschichte von Tissot.

Mehr als einmal ist es dem in Le Locle

gegründeten Unternehmen gelungen, die

Zeitmessung mit bedeutenden Innovationen

voranzubringen. So lautet der Leitsatz

auch heute „Innovators by tradition“.

Den Auftakt bildete eine Taschenuhr mit

zwei Zeitzonen bereits im Gründungsjahr

1853. In den 1950er Jahren trug die Weltzeituhr

„Navigator“ der neuen Reiselust

Rechnung. Die bedeutendste Entwicklung

der Neuzeit ist aber sicher die T-Touch,

ein revolutionäres Uhrenkonzept, bei

dem die Funktionen durch Berührung des

Uhrglases bedient werden.

Tradition mit modernem

styling: Die T-Complications

squelette erlaubt tiefe

einblicke in ihr Werk.

ein hoch-präzises Kraftpaket

Freilich lässt es sich Tissot im Jubiläumsjahr

nicht nehmen, mit einer Modelloffensive

aufzuwarten, die die Vielfalt des

Hauses demonstriert. Zum einen ist da

ein neues Werk, das „Powermatic 80“, das

Tissot gemeinsam mit der ebenfalls zur

Swatch Group gehörenden ETA entwickelt

hat. Dank einer neuen Konstruktion

mit überarbeitetem Federhaus verfügt es

über die hohe Gangreserve von 80 Stunden

oder mehr als drei Tagen. Zudem besitzt es

chronometrische Präzision und zeigt sich

aufgrund der verbesserten Feinregulierung

besonders widerstandsfähig. Das „Powermatic“

adelt nun die Luxury-Linie und ist

für Damen und Herren sowie teilweise als

zertifizierter Chronometer erhältlich.

Die Heritage Navigator, eine automatische

Weltzeituhr, knüpft an die originale

Heritage an, die das Unternehmen bereits

zur Hundertjahrfeier 1953 vorgestellt

hatte. In der neuen Ausführung präsentiert

sie ein stilvolles Vintage-Zifferblatt mit 24,

den Zeitzonen entsprechenden Städtenamen.

Diese kosmopolitische Gesinnung,

kombiniert mit der Präzision eines chronometerzertifizierten

Automatikwerks und

der klassischen Anmutung, prädestiniert

die Heritage Navigator als Businessuhr par

excellence.

Ebenfalls sehr elegant ist die T-Complications

Squelette. Man möchte beinah in ihre

einzigartige, dreidimensionale Architektur

hinabsteigen. Durch ihr meisterlich skelettiertes

Uhrwerk mit Handaufzug demonstriert

sie die zeitlose Ästhetik der Mechanik

auf besonders feine Art. www.tissot.ch

Luxuriös und präzise: Die Luxury Automatic

birgt das neue „Powermatic 80“-Werk mit

Chronometerzertifikat.

Fotos: Tissot


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Uhren | Certina

44

Mit Sicherheit

dynamisch

auch im 125. Jubiläumsjahr fokussiert sich Certina auf

den sportlichen einsatz seiner Zeitmesser und engagiert

sich mit speziellen Modellen in zahlreichen Disziplinen.

Selbst in der Schweiz sind 125 Jahre

ein beachtliches Alter für einen Uhrenhersteller

und eine Zahl, mit der

sich nicht viele Firmen schmücken können.

1888 in Grenchen gegründet, blickt

Certina 2013 auf eben jene beeindruckende

erinnert an ein rennsportinstrument:

der DS Podium

GMt Chronograph.

Mit dem Sauber-Formel-1team

verbindet Certina eine

Premium-Partnerschaft.

Zeitspanne zurück. Zuverlässigkeit, Präzision

und Innovation sind die Werte, die sich

wie ein roter Faden durch die Geschichte

der Marke ziehen und für internationale

Anerkennung sorgten.

Doppelt hält besser

Zu diesem starken Profil hat in erster Linie

die Entwicklung des „Double Security

Systems“ beigetragen. Es setzt sich unter

anderem aus einem massiven verschraubten

Boden, eine mit O-Ringen gesicherte

Schraubkrone und einem dicken, kratzfesten

Saphirglas zusammen und dient der

Robustheit und Wasserdichtheit der Uhren.

Auch im Jubiläumsjahr bleibt Certina der

Ausrichtung als Hersteller sportlicher und

widerstandsfähiger Uhren treu. Zum Beispiel

mit dem DS Eagle Chronographen.

Dank „Double-Security“-Konzept wasser-

Mit rot gekerbten Drückern

betont sportlich: der neue

DS eagle Chronograph.

dicht bis 20 bar (200 Meter), erscheint das

46 Millimeter große Edelstahlgehäuse in

drei Variationen: einer Stahl-/PVD-Kombination,

einem komplett schwarzen Modell

und einer etwas eleganteren Ausführung

mit Roségold-/PVD-Beschichtung.

Allen gemein ist das schwarze Karbonzifferblatt,

das von einer Tachymeterlünette

zur Bestimmung von Geschwindigkeiten

umrahmt wird. Neben den

Zeitmessfunktionen bewerkstelligt das

Quarzkaliber ETA G10.961, das hinter

dem verschraubten Gehäuseboden mit

dem für Certina typischen Schildkrötenlogo

tickt, auch eine zweite Zeitzone sowie

die Anzeige des Datums.

Ebenso sportlich zeigt sich der neue DS

Podium GMT Chronograph mit zweiter

Zeitzone und 12-Stunden-Chronograph

im 316L-Edelstahlgehäuse in Übergrösse

(42 mm). Sein schwarzes Zifferblatt erinnert

an ein Rennsport-Instrument. Es

umfasst in einer einzigen Anzeige einen

Chronographenzähler mit Doppelfunktion

zur 12-Stunden- und 60-Minuten-Zeitmessung

sowie einen Zähler für die kleine

Sekunde und einen speziellen, silberfarben

azurierten Zähler für die GMT-24-

Stunden-Zeitzone. Der rote Sekundenzeiger

zeigt die Chronograph-Sekunden auf

einem satinierten Zifferblattring an.

Auch der DS Podium GMT Chronograph

ist mit dem doppelten Sicherheitskonzept

„DS“ ausgestattet und wasserdicht

bis zu einem Druck von 10 bar (100 Meter),

wie das Monogramm „DS“ auf der Krone

verrät. www.certina.com

Fotos: Certina


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Uhren | MIDO

46

Von Opern, Brücken

– und Uhren

Seit fast 100 Jahren fertigt Mido unter der Maxime „zeitlose Klassik“ mechanische

Uhren in hoher Qualität. Der Stil geht dabei von retro über zeitgenössisches Design bis

hin zu Klassik und orientiert sich meist an den klaren Linien berühmter Bauwerke.

Was haben Sidney, Rennes und

Le Locle gemeinsam? Ausgemachte

Uhrenliebhaber dürften

das Rätsel lösen können: der in Le Locle

ansässige Uhrenhersteller Mido teilt mit

den Städten das Faible für feine Architektur.

Bereits im Namen trägt er den Bezug

zur Kunst des Entwurfs, bedeutet Mido

doch auf Spanisch „ich messe“. Dementsprechend

folgt Mido der Philosophie, die

Funktionalität mechanischer Uhrwerke mit

klarem Design zu verbinden.

So adaptiert der neue „Baroncelli Chronograph“

die für ihre üppig geschwungenen

Formen bekannte Oper von Rennes. Die

Stoppuhr greift diese auf und überträgt ihre

Eleganz auf die kleineren Dimensionen einer

Armbanduhr. Das silberne Zifferblatt

mit satiniertem Sonnenschliff liegt in einem

runden, polierten Edelstahlgehäuse mit

roségoldfarbener PVD-Beschichtung und

ist in zwei Ebenen aufgebaut. Es besitzt zwei

azurierte Zähler bei 6 und 12 Uhr, die den inneren

Kreis des Zifferblattes durchbrechen.

Die facettierten Appliken darauf korrespondieren

farblich mit dem Gehäuse. Der große

Zeiger des Sekundenzählers und der kleine

Sekundenzeiger sind aus gebläutem Stahl

gefertigt. Für eine angenehme Ablesbarkeit

des Zifferblattes sorgt das beidseitig entspiegelte

Saphirglas. Im 42 Millimeter großen

Gehäuse dirigiert ein Automatikwerk, das

Mido 1320, das auf dem populären Chronographenkaliber

ETA Valjoux 7750 basiert.

Zeit zum Tauchen:

Die Multifort Two

Crowns Brown ist

bis zu 200 Meter

wasserdicht.

Zeit für Klassik:

Der Baroncelli

Chronograph

steht ganz im

Zeichen der Oper

von rennes.

Seine mit Genfer Streifen und Mido-Logo

verzierte Schwungmasse sowie auch die gebläuten

Schrauben und perlierten Brücken

zeigen sich durch den Sichtboden.

Neben der „Baroncelli“ zählt auch die

„Multifort“ zu den beliebtesten Produktlinien

des Hauses. Sie wurde bereits 1934

eingeführt, zwei Jahre vor der Eröffnung

der Hafenbrücke von Sydney. Diesem architektonischen

Meisterwerk widmet Mido mit

der neuen „Multifort Two Crowns Brown“

eine bis 200 Meter wasserdichte und erstaunlich

elegante Taucheruhr. Ihr rosévergoldetes

Edelstahlgehäuse hat einen Durchmesser

von 42 Millimetern und ist ebenfalls

mit einem Automatikwerk von ETA ausgestattet.

Seine traditionellen Verzierungen

lassen sich durch den transparenten Gehäuseboden

hindurch betrachten. Auch das

ganz in Braun gehaltene und extrem übersichtliche

Zifferblatt wird optisch von eleganten

Genfer Streifen dominiert. Zur Einstellung

der Tauchzeit verfügt es über einen

innenliegenden Höhenring, der über die

zweite Krone bedient wird. Die „Multifort

Two Crowns Brown“ sitzt an einem braunen

Kautschukband mit Faltschließe und Tauchverlängerung.

Sie ist ebenfalls als komplett

in Edelstahl gehaltene Ausführung mit anthrazitfarbenem

Zifferblatt erhältlich. Auch

eine Version mit schwarzem PVD-Gehäuse,

in Schwarz und Orange gehaltenem Zifferblatt

sowie farblich passendem Kautschukband

steht zur Verfügung. www.mido.ch

Fotos: Mido


Eiffel Tower, Paris, France

A mark of true design

Commander

Veredeltes Automatikwerk, Edelstahlgehäuse

mit PVD-Beschichtung, Saphirglas, Sichtboden,

wasserdicht bis zu einem Druck von 5 bar

(50 m / 165 ft).

Unverbindliche Preisempfehlung € 1’790.–

www.mido.ch


Uhren | TrenDS

48

01

04

es gibt Uhren, die

Geschichte erlebt

haben und die selbst

Geschichte geschrieben

haben. Uhren,

die Fans auf der

ganzen Welt haben.

hier sind sechs der

zeitlosen Klassiker.

DiE UhrEn-TrEnDs DEs JahrEs

05

Echte Zeitzeugen

02

06

01_Vulcain stellte mit der „Cricket Nautical“ 1961 die erste Taucheruhr vor, die selbst unter Wasser

hörbar zum Auftauchen mahnte und die Dekompressionsstufen anzeigt. Die aktuelle „Nautical

Seventies Limited Edition“ ist eine originalgetreue Replik. 02_Zenith gewann mit „El Primero“

1969 das Rennen um das erste automatische Chronographenwerk. Die neue „El Primero 1969“

hat nicht nur das legendäre Werk an Bord, sondern auch das Format des Originals mit 38 Millimetern

Durchmesser. 03_Rado präsentierte 1986 mit der „Integral“ die erste Uhr mit Gehäuse

und Band aus High-Tech-Keramik. Inzwischen sind viele Keramikmodelle mehr hinzugekommen,

aber das Original lebt modern weiter: wie zum Beispiel als „Integral Automatic“. 04_IWC

baute 1939 ein Taschenuhr-Werk in ein Armbanduhrgehäuse ein: portugiesische Kaufleute hatten

Uhren bestellt, die so ganggenau sein sollten wie ein Marinechronometer. Die Geburtsstunde

einer Uhrenfamilie, die bis heute mit Präzision, Größe und anspruchsvoller Mechanik begeistert wie

aktuell als „Portugieser Yacht Club Chronograph Edition ,Laureus Sport for Good Foundation‘“.

05_Junghans beauftragte Anfang der 1960er Jahre den Architekten Max Bill, Uhren zu entwerfen. Der

Bauhaus-Schüler lieferte Designs von bestechender Klarheit in Linie und Form und ausgewogenen

Proportionen, die sofort zu Klassikern avancierten. Die aktuelle „max bill by Junghans Automatic“

macht da keine Ausnahme. 06_Breitling schickte 1962 mit der „Navitimer Cosmonaute“ die erste Uhr

ins All: Am Arm von Astronaut Scott Carpenter umkreiste sie in der Kapsel Aurora 7 dreimal die Erde.

Zum 50. Jubiläum erschien eine neue „Navitimer Cosmonaute“, limitiert auf 1962 Exemplare.

03

Fotos: hersteller


Uhren | GrAnD Seiko

50

Neugestaltung

eines Klassikers

1913 fertigte Seiko seine erste Armbanduhr. Um das hundertjährige

Jubiläum zu würdigen, präsentiert die japanische Uhrenmanufaktur

die replik eines besonderen „Grand Seiko“-klassikers.

Laurel war der klangvolle Name der

ersten Seiko-Uhr für das Handgelenk,

die Kintaro Hantori, Gründer

und Präsident des Unternehmens, vor 100

Jahren stolz vorstellte. Es war nicht nur

eine Premiere bei Seiko, sondern für ganz

Japan. Damals emanzipierte sich die neue

Form der Zeitmessung gerade, die meisten

lasen die Zeit noch von Taschenuhren ab.

Die „Laurel“ überzeugte durch ihr ganz

klar gestaltetes, weißes Zifferblatt mit

Kleiner Sekunde bei der Sechs. Darüber

kreisten durchbrochene schwarze Zeiger.

An ihrem Gehäuse waren erstmals Anstö-

Durch eine spezielle Polissage erhält das Gehäuse

der Grand Seiko 44GS seine klaren

konturen und spiegelglatten oberflächen.

Die neuauflage der

Grand Seiko „44GS“

orientiert sich eng

am original, das

Seikos Designstil

nachhaltig prägte.

ße befestigt, die das schlichte Lederband

fassten, das fortan die Handgelenke zierte.

Das hundertjährige Jubiläum der

„Laurel“ nimmt Seiko in diesem Jahr zum

Anlass, die Replik eines weiteren Klassikers

aufzulegen: die „44GS“ als neues, altes Mitglied

seiner hochwertigen mechanischen

„Grand Seiko“-Familie. Als das Original

der Uhr 1967 vorgestellt wurde, veränderte

es Seikos Design konzept nachhaltig. Denn

mit ihr wurde der typisch japanische, unverwechselbar

schlichte und gleichzeitig

hochwertige Stil von Grand Seiko geboren.

Er reflektiert in seiner Klarheit den von der

Fotos: Seiko


japanischen Kultur geschätzten subtilen

Schönheitssinn.

Beim Entwurf der ersten Grand Seiko

1960 lag das Augenmerk eher noch auf

funktionellen Zielen wie Präzision oder

Nutzen und ihr Reiz bestand in den technischen

Raffinessen des Uhrwerks. Das Ziel

war, dem uhrmacherischen Ideal so nahe

wie möglich zu kommen und die perfekte

Uhr zu entwickeln. Jede einzelne sollte so

präzise, gut ablesbar, strapazierfähig und

komfortabel zu tragen sein, wie nur irgend

möglich. Gemeinsam ist den Grand-Seiko-

Uhren eine hohe Ganggenauigkeit, die

sogar Schweizer Chronometer übertrifft:

Statt der üblichen fünf Lagen werden die

Uhrwerke der Grand Seiko in sechs Lagen

einreguliert und müssen dabei eine höhere

Präzision beweisen. Außerdem wird jede

Uhr einem 17-tägigen intensiven Test unterzogen,

bevor sie ausgeliefert wird.

Anfang der 1960er erkannte ein junger

Universitätsabsolvent, der kurz zuvor in

das Unternehmen eingetreten war, dass

der rein funktionale Schwerpunkt nicht

ausreichte. Als er sich die Uhren in der

Auslage des Luxusgeschäfts Wako in Tokio

ansah, wurde ihm klar, dass Seiko Uhren

entwickeln muss, die eine besondere Ausstrahlung

besitzen. So beschloss er, ein Designkonzept

für die Marke zu entwerfen. Er

erfand die „Grammatik des Seiko Designs“

und die 44GS war die erste Uhr, die nach

diesen Anforderungen entworfen wurde.

einzigartige Ästhetik

Der Eckstein des „Grand Seiko Stils“ ist

das in Japan typische Bewusstsein für die

Schönheit des Lichts. Japaner schätzen

seit jeher facettenreiche Schattierungen

und feine Lichtspiele. Daher sehen viele

japanische Formen wie Wandschirme oder

Papiertrennwände zunächst einfach und

geradlinig aus, erweisen sich aber bei näherer

Betrachtung und abhängig von Zeit und

Ort als mit Licht spielende Oberflächen.

Das gleiche gilt für Grand Seiko. Sie erscheint

in ihrem Designkonzept zunächst

einfach, gewährleistet jedoch mit ihren exakt

polierten Oberflächen und der markanten

Linienführung eine verzerrungsfreie Reflexion

der unterschiedlichsten Lichtarten.

Dank der Präzision von Seikos neuesten

Polissagetechniken wird das Berühren

und Betrachten der neuen 44GS-Modelle

zum besonderen Erlebnis. Man kann so die

zurückhaltende Perfektion traditioneller

Handwerkskunst direkt spüren.

Die neue limitierte Replik der 44GS

bleibt mit der gleichen Gehäusegröße und

dem Handaufzugswerk ihrem Vorgängermodell

von 1967 weitestgehend treu. Bei

der Edelstahl-Ausführung sind Zifferblatt

und Zeiger identisch mit dem Original.

Die Kollektion umfasst vier Modelle, die

mit dem 2011 vorgestellten Kaliber 9S64

ausgestattet sind. Im Inneren der Uhren

schlägt ein Handaufzugskaliber mit acht

Halbschwingungen pro Sekunde und gewährleistet

eine Ganggenauigkeit zwischen

plus fünf und minus drei Sekunden pro

Tag. Die Gangreserve beträgt 72 Stunden.

höchste Präzision

Noch ein Jubiläum in diesem Jahr nimmt

Seiko zum Anlass für ein weiteres Jubiläumsmodell:

1993 führte Seiko mit dem

Kaliber 9F zum ersten Mal ein Quarzwerk

in die Kollektion der Grand Seiko ein. An

die gehobenen Ansprüche dieser Premium-

Linie angepasst, steht dieses Kaliber bis

heute für einmalige Präzision. Das Jubiläumsmodell

SBGX103 verbindet die hohe

Ganggenauigkeit des Manufakturkalibers

9F62 – sie liegt bei +/- 5 Sekunden pro Jahr

– mit raffinierten historischen Designelementen.

So zieren kleine stilisierte Löwen

und die römische Zahl XX das Zifferblatt,

um auf das 20-jährige Jubiläum hinzuweisen.

Bei der 20-Minuten-Position ist das

Raubtierchen zusätzlich in die Richtung

des Index gedreht. Ein gelbgoldener Löwe

schmückt schlussendlich den verschraubten

Gehäuseboden des weltweit auf 2.000

Stück limitierten Modells, das mit 37 Millimetern

einen moderaten Durchmesser besitzt.

Das Quarzkaliber, das dahinter tickt,

zeigt nicht nur die Uhrzeit extrem genau

an, sondern auch das Datum. Hierfür entwickelte

Seiko einen speziellen Hebelmechanismus,

der eine direkte Umschaltung

in einer 1/2.000stel Sekunde gewährleistet.

So wechselt das Datum um Punkt Mitternacht

augenblicklich. Übrigens wird jeder

einzelne Quarzkristall für Grand Seiko

individuell ausgewählt und getestet. Erst

nach einem dreimonatigen künstlichen

Alterungsprozess erreichen diese Kristalle

das für die Grand Seiko erforderliche hohe

Maß an Präzision. www.seiko.de

Die „44GS“ erscheint in vier Versionen,

darunter auch in einem edlen

Gehäuse aus 18 karat Gelbgold.

Das Jubiläumsmodell SBGX103 verbindet

die hohe Ganggenauigkeit des Manufakturkalibers

mit raffinierten historischen Designelementen.

kleine Löwenembleme auf dem Zifferblatt der Grand Seiko SBGX103 weisen auf das

20-jähirge Quarzjubiläum in der Linie hin.

51


Uhren | BaUme & mercier

52

Das PHI, seit dem Altertum Symbol

für den Goldenen Schnitt und

perfekte Proportionen, ist nicht

von ungefähr das Markenzeichen von

Baume & Mercier. Denn seit der Gründung

eines kleinen Ateliers für feine Uhren

im Jahre 1830 durch die Gebrüder Baume

gilt der Leitsatz: „Sich nur mit Perfektion

zufrieden geben. Nur Uhren von höchster

Qualität herstellen.“ Die Marke wurde vor

allem als Hersteller klassischer Chronographenmodelle

und eleganter Damenuhren

bekannt. Auch heute noch beweist die

Luxusuhrenmarke in diesen Bereichen ein

besonderes Savoir-faire.

2013 steht bei Baume & Mercier die

neue „Clifton“-Kollektion im Rampenlicht.

Sie geht zurück auf ein Museumsstück

des Hauses, das in den 1950er Jahren

produziert wurde. Die neue „Clifton“

ist ein perfektes Beispiel dafür, wie ein

Exkurs in die Vergangenheit und der gestalterische

Rückgriff auf Archivmaterial

vollauf gelingen kann. Ihr Zifferblatt wartet

mit eben jener sachlichen Ästhetik und

der Liebe zum Detail auf, die damals für

viele Gebrauchsgegenstände und beson-

ders für Armbanduhren charakteristisch

waren. Diese gestalterische Vorgabe trifft

insbesondere auf die „Clifton Automatik“

mit Kleiner Sekunde und Datum zu. In

ihrer schlichten Formensprache, die das

gewölbte Zifferblatt

mit vergoldeten Indices

sowie Ziffern und

Dauphine-Zeigern

setzt, gelingt es ihr,

den ursprünglichen

Charme des Originals

einzufangen.

Im 41 Millimeter

großen Gehäuse

aus Edelstahl

tickt ein fein

finissiertes Automatikwerk

von Sellita,

sichtbar durch

den Saphirglasboden

im Gehäuse.

Dank innovativem

Bandwechselsystem

bietet die Linea viele

Variationsmöglichkeiten.

eine zeitlos elegante

ausstrahlung bestimmt die „clifton

automatik“ mit Kleiner Sekunde

und Datum in edelstahl.

Perfekte Proportionen

Seit über 180 Jahren fertigt das Schweizer maison d’horlogerie Uhren,

die durch ihre weiche und geschmeidige Formensprache und ihr harmonisches

Zusammenspiel der materialien überzeugen.

Das technische Flaggschiff der neuen

Linie ist die „Clifton Vollkalender“, die

ebenfalls von einem Automatikwerk angetrieben

wird. Die 43 Millimeter große

Edelstahluhr bringt ein Zeigerdatum, den

Wochentag und Monat in zwei Fenstern

sowie eine Mondphasenanzeige auf das klar

ablesbare, silberfarbene Zifferblatt. Damit

präsentiert sie sich als vielseitige und elegante

Businessuhr.

Für die Damen hält Baume & Mercier

überdies auch wieder neue, betont feminine

Uhren in der Kollektion „Linea“ bereit. Mit

ihrer sanften Formgebung und der eleganten

Silhouette ist sie seit 1987 die Vorzeige-Damenuhr

des Hauses, denn mit ihrem

innovativen Bandwechselsystem bietet sie

eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten.

2013 debütiert erstmals ein 27-mm-Modell

mit Automatikwerk in der Linie. Dazu

passt die Lünette, welche die Stundenindizes

trägt. Das Perlmuttzifferblatt bringen

elf Diamantindizes zum Strahlen. Bei sechs

Uhr ist eine dezente Datumsanzeige vorgesehen.

Die Uhr ist in einer Edelstahl- und

in einer Bicolor-Version verfügbar.

www.baume-et-mercier.com

Fotos: Baume & mercier


Uhren | Montblanc

54

Uhrmacherkunst auf

höchstem Niveau

obwohl Montblanc erst seit knapp 16 Jahren Zeitmesser herstellt, hat sich das

haus einen Spitzenplatz unter den Uhrenmarken gesichert. Dieses renommee

resultiert aus einem hohen anspruch an Qualität, handwerk und zeitlose Ästhetik.

GMT-Uhren zählen zu den beliebtesten

Zeitmessern, denn mit der

Indikation einer zweiten Zeitzone

bieten sie eine nützliche Zusatzfunktion.

Mit dieser kosmopolitischen Attitüde verstehen

sie sich als topmoderne Businessuhren

in einer globalisierten Welt, die sich

immer schneller dreht und niemals schläft.

Montblanc bietet in diesem Bereich sehr

interessante Modelle, wie zum Beispiel die

neue TimeWalker Voyager UTC. „UTC“

ist die Abkürzung für „Universal Time

Coordinated“ (koordinierte Weltzeit)

und richtet sich nach der „Internationa-

Klassische Dresswatch mit GMt-Funktion:

Die timeWalker Voyager Utc trägt auf

ihrem réhaut eine 24-Stunden-Skala für

eine zweite, beliebig wählbare Zeitzone.

len Atomzeit“. Sie hat 1972 die mittlere

„Greenwich Zeit“ (GMT) abgelöst, die

seit der Meridiankonferenz von Washington

1884 den Ausgangspunkt für die 24

Zeitzonen darstellt, in die die Welt seinerzeit

aufgeteilt wurde.

Das 42-Millimeter-Edelstahlgehäuse

um fängt ein aufgeräumtes, schlichtes Zifferblatt,

dessen Gestaltung sich ganz der

Funktion unterordnet. Der breite Zifferblattring

(Réhaut) trägt die 24-Stunden-

Skala für eine zweite Zeitzone, die mit

ihren Hell-Dunkel-Farbzonen auch gleich

als Tag-/Nacht-Anzeige dient. Ein überlanger

skelettierter Stundenzeiger mit

orangener Spitze weist darauf. Zur Anzeige

der Ortszeit dient der kleinere Stundenzeiger,

während der Minuten- und der

Sekundenzeiger für beide Zeitzonen gültig

ist. Diese intelligente Mechanik steuert

das automatische Uhrwerk 4810/405 mit

28.800 Halbschwingungen pro Stunde.

Das Edelstahlgehäuse mit verschraubtem

Saphirglasboden ist in drei unterschiedlichen

Ausführungen erhältlich. Das eher

sportliche Modell mit Titanlünette besitzt

ein anthrazitgraues Zifferblatt und ein

dunkelgraues Lederband mit ausgeprägten

Seitenwülsten und orangefarbener Kontrastnaht.

Die klassischere Variante trägt

eine Lünette aus Edelstahl und kommt am

schwarzen Alligatorlederband. Das dritte

Modell kombiniert ein schwarzes Zifferblatt

mit einem Edelstahl-Gliederband.

Zwei beliebte Komplikationen

Fans von GMT-Uhren und Chronographen

adressiert der neue TimeWalker

TwinFly Chronograph. Er vereint damit

zwei Komplikationen, die als besonders

Auch in der Uhrenwelt

steht der Name

Montblanc für höchste

Handwerkskunst.

Fotos: Montblanc


elegante businessuhr mit hoher

Funktionaliät: Die Star Quantième complet

navigiert mit ihrem Vollkalendarium stilvoll

durch das Geschäftsjahr.

alltaugstauglich gelten. Und er tut dies

auf eher unkonventionelle Weise mit dem

Chronographenzeiger und dem 60-Minutenzähler

aus der Mitte. Diese Konstellation

erfreute sich bereits vor 40 Jahren

großer Beliebtheit, bevor sie wieder in Vergessenheit

geriet. Dabei sorgt sie für eine

deutlichere Ablesbarkeit der Kurzzeitmessungen

und schafft gleichzeitig Platz für ein

Hilfszifferblatt mit der 24-Stundenskala inklusive

Tag-/Nachtinformation. Ein Fensterdatum

kommt noch hinzu. Angetrieben

wird der TimeWalker TwinFly Chronograph

vom automatischen Manufakturwerk

MB LL 100, einem Schnellschwinger mit

Schaltradsteuerung, Scheibenkupplung,

Flyback-Funktion, großer Schraubenunruh,

Doppelfederhaus für 72 Stunden

Gangautonomie. Es tickt in einem 43 Millimeter

großen Edelstahlgehäuse mit Alligatorleder-

oder Gliederband.

Starqualitäten

Die Star-Classique-Kollektion umfasst eine

ganze Reihe klassisch-schöner Armbanduhren,

in denen sich die unverwechselbare

Ästhetik der Marke mit traditioneller

Schweizer Uhrmacherkunst verbindet. Anstatt

kurzlebigen Trends zu folgen, stehen

sie vielmehr für ein zeitlos-elegantes Design,

das man auch in vielen Jahren noch

als harmonisch empfinden wird. In dieser

Tradition steht die neue Herrenarmband-

Flyback-chronograph mit

zweiter Zeitzone: Der timeWalker twinFly

chronograph erscheint im für die linie

typisch distinguierten Design.

uhr Star Quantième Complet. Der Name

ist hier Programm: Unter ‚Quantième‘

verstehen Uhrmacher den Kalender und

‚Complet‘ heißt vollständig. Und so zeigt

das neueste Modell der Star-Kollektion ein

fein guillochiertes Zifferblatt, das außer

der Uhrzeit auch alle Kalenderinformationen

anzeigt. Die Datumsanzeige erfolgt

mittels eines Zeigers, der mit der kleinen

roten Mondsichel an der Spitze auf das Datum

am Rand des Zifferblattes zeigt. Wochentag

und Monat erscheinen in kleinen

Fenstern, die nach traditionellem Vorbild

auf einer Linie bei 12 Uhr angeordnet sind.

Die untere Hälfte ist für die Mondphasenanzeige

reserviert. Die Star Quantième

Complet wird in einem 42 Millimeter großen

Rotgoldgehäuse mit Saphirglasboden

vorstellig. Dieser bietet freie Sicht auf das

automatische Kaliber MB 4810/912.

2013 lanciert Montblanc in dieser Linie

auch eine Damenuhr, die hochwertige Mechanik

mit höchst femininen Attributen verbindet.

Die Star Classique Lady Automatic

hat ihren Auftritt in einem 34 Millimeter

großen und nur 9,4 Millimeter Rotgoldgehäuse.

Ihr Gesicht ist aus geheimnisvoll

schimmernden weißen Perlmutt, das von

einem Kranz aus 72 Brillanten effektvoll

umrundet wird. Dank Saphirglasboden

zeigt die Star Classique Lady Automatic

auch ihre innere Schönheit offen.

www.montblanc.com

Die Uhrenmanufaktur von

Montblanc im Schweizerischen

Le Locle.

Schmuckstück von einer Uhr:

Die Star classique lady automatic kombiniert

den raffinierten Schimmer von Perlmutt

mit der Strahlkraft von 72 Diamanten.

55


Uhren | Oris

56

Die „Aquis Depth

Gauge“ von Oris ist

für den Profi-Einsatz

gemacht.

Uhren für

echte Männer

Dass hochwertige Mechanik durchaus bezahlbar

sein kann, beweist Oris seit beinahe 110 Jahren mit

robusten und technisch ausgefeilten Zeitmessern.

Seit Gründung im Jahre 1904 hat Oris

seinen Hauptsitz in Hölstein, inmitten

der malerischen Schweizer Berglandschaft.

Hier sorgen qualifizierte Uhrmacher

dafür, dass Oris-Uhren und ihre

mechanischen Werke die höchsten Schweizer

Qualitätsnormen erfüllen. Sie üben ihren

Beruf mit Leidenschaft aus und streben

danach, beste Uhren für den täglichen Gebrauch

zu fertigen, gemäß der Firmenphilosophie

„real watches for real people“.

Die Kollektion ist spezifisch auf die Bereiche

Motorsport, Tauchen, Fliegen und

Die Calobra Limited Edition erscheint

zu Ehren des Titelsponsorings der

‘Oris Rally Clásico Isla Mallorca’.

Kultur zugeschnitten. Dem bleibt Oris

auch 2013 treu. Mit der „Aquis Depth

Gauge“ stellt das Unternehmen eine Taucheruhr

der Superlative vor. Das Modell

(wasserdicht bis 500 Meter) verfügt über einen

mechanischen Tiefenmesser, der durch

das Eindringen von Wasser die genaue Tiefe

bestimmen kann. Dieses besondere Feature,

das nur wenige Taucheruhren besitzen,

ist wichtig beim Auftauchen: Dadurch

kann der Taucher die Dekompressionsphasen

besser berechnen. Das Edelstahlgehäuse

verleiht der 46 Millimeter großen Uhr

Die Aquis Depth Gauge ist die erste

Taucheruhr von Oris, die durch das

Eindringen von Wasser die Tiefe misst.

einen funktionalen Instrumenten-Look

und ist mit einer einseitig drehbaren Lünette

mit schwarzer Keramikeinlage versehen.

Wohl geborgen tickt darin das automatische

Kaliber 733 mit Datumsanzeige

bei 6 Uhr.

Zum aktuellen Taucheruhren-Angebot

zählt auch eine weiterentwickelte Version

des Aquis Regulateurs „Der Meistertaucher“.

Die Uhr mit speziellem Regulator-

Zifferblatt, auf dem Stunden, Minuten und

Sekunden getrennt voneinander ablesbar

sind, erscheint in schlankerem Design, mit

kleinerem Titan-Gehäuse (43 Millimeter)

und neuem Sellita-Uhrwerk. Die neue Version

behält die charakteristischen Bestandteile

der ursprünglichen Meistertaucher, wie

die verschraubbare Krone, die Wasserdichtheit

bis zu 300 Meter und das automatische

Heliumventil zum Druckausgleich beim

Aufsteigen.

Den Fuß auf dem Gaspedal

Als neuer Titelsponsor der mallorquinischen

Oldtimer-Rallye „Rally Clásico Isla

Mallorca“ startet Oris mit einem auf 1.000

Modelle limitierten Chronographen in das

Rennen. Das rassige Design der „Calobra

Limited Edition“ ist von alten Automobilklassikern

inspiriert. So ziert das mehrteilige

Edelstahlgehäuse eine beidseitig drehbare,

schwarze Keramiklünette, die für „besseren

Griff“ mit Gummi beschichtet wurde. Der

silbermatte äußere Ring des zweiteiligen

Zifferblattes trägt eine Tachymeterskala zur

Berechnung von durchschnittlichen Geschwindigkeiten.

Das elegante Mattschwarz

des Zifferblatts hebt die Superluminova

beschichteten arabischen Zahlen sowie die

spezielle Kleine Sekunde auf 9 Uhr stark

hervor und vermittelt den sportlichen Look

eines Armaturenbrettes.

Auf der Rückseite der Uhr finden Oldtimer-Fans

die Gravur eines “Krawattenknotens“.

Er steht stellvertretend für die

Serpentinenstraßen um Calobra. Diese

Thematik gibt auch das schwarze Lederband

mit roten Lochungen wieder, eine

Referenz an die frühen Rennfahreruhren.

Der mechanische Motor im bis 100 Meter

wasserdichten Edelstahlgehäuse ist das automatische

Kaliber Oris 774. www.oris.ch

Die Aquis „Der Meistertaucher“

im neuen Design mit auffallendem

Minutenzeiger.

Fotos: Oris


Oris Aquis Depth Gauge

Mechanisches Automatik-Uhrwerk

Patentierte Funktion zur Tiefenmessung

Einseitig drehbare Lünette

Wasserdichtigkeit bis zu 50 bar/500 m

www.oris.ch

real watches for real people


Uhren | TrenDS

58

Diese Uhren sind beileibe

nichts für schmale Unterarme,

sondern nur für echte

Männer: Die Zeitmesser im

Oversize-Format von mehr

als 43 Millimetern zeigen

keine falsche Bescheidenheit.

Die Uhren-TrenDs Des Jahres

01 02 03

04

Wahre Größe zeigen

05

01_Zenith verbindet bei der Fliegeruhr „Pilot Montre d’Aéronef Type 20 GMT Baron

Rouge“ schwarzes Titan mit roten Ak zen ten und einer prägnanten Zwiebelkrone.

Die 48-Millimeter-Uhr mit Automatikwerk zeigt auch eine zweite Zeitzone.

02_Breitling bietet seine ikonische Taucheruhr „Superocean Heritage“ auch

in 46 Millimetern Durchmesser an. Darin schlägt mit dem Kaliber 17 ein hochmodernes

Automatik-Herz. 03_Porsche Design hat beim „P’6930 Chronographen“

das Automatikwerk Valjoux 7750 in ein 47-Millimeter-Titangehäuse verpackt.

04_Hanhart verwendet für das 45-Millimeter-Gehäuse des Chronographen „Pioneer

Racemaster GT“ erstmals einen besonders kratzfesten Edelstahl. Der 12-Stundenzähler

bei 9 Uhr zeigt auch die Sekunde an. 05_Erhard Junghans setzt bei der 46,6 Millimeter

messenden Fliegeruhr „Aerious Chronoscope“ auf den Kontrast von Schwarz und Weiß

mit ungewöhnlich platzierter Krone und Drückern. Edelstahlgehäuse mit Automatikwerk

und Lederband. 06_MeisterSinger weicht auch beim 43 Millimeter messenden

„Perigraph“ nicht von seiner Einzeiger-Philosophie ab. In der Mitte ergänzt ein offener,

filigraner Datumsring die Anzeige.

06

Fotos: hersteller


Liebt selbst den großen

Auftritt: Italo Fontana,

Erfinder von U-Boat.

ein echtes

statement

Sylvester Stallone hat gleich vier, Arnold Schwarzenegger

eine mit Gravur „Governor of California“: Die Uhren

von U-Boat sind Sammlerstücke für Männer mit Format.

Wenn das Prädikat „unverwechselbar“

einer Uhrenmarke verliehen

werden sollte, dann wohl

am ehesten U-Boat. Die Zeitmesser der

italienischen Marke erkennt man schon

von Weitem: Sie tragen richtig dick auf,

mit bis zu 18 Millimetern Höhe und bis zu

55 Millimetern Durchmesser, und sie sind

genauso unverwüstlich wie sie ausschauen.

Ihr Vintage-Look – verstärkt durch

die handgefertigten Retro-Uhrbänder –

täuscht darüber hinweg, dass U-Boat erst

im Jahr 2000 gegründet wurde. Designer,

Inhaber und Mastermind Italo Fontana

hatte zuvor Pläne seines Großvaters entdeckt,

der 1942 von der italienischen Marine

beauftragt worden war, eine robuste

Taucheruhr zu entwickeln. Diese Pläne

wurden nie verwirklicht – bis Italo Fontana

sie fand. Und damit seine ganz eigene

Vision verfolgen konnte.

Auf Basis der historischen Zeichnungen

entwarf er Uhren mit ganz eigenständigem,

männlich-herbem Charakter. Ihr

hervorstechendstes Merkmal sind ihre

großen Kronen und Drücker auf der linken

statt der rechten Seite: Sie sind dafür

gemacht, unter Wasser auch mit Handschuhen

bedient zu werden. Um sie zu

drehen, müssen sie erst entriegelt werden.

Sämtliche Modelle entstehen in Lucca

in der Toskana in Handarbeit. Fontana

liebt es auch, zu experimentieren: So sind

die Gehäuse der U-Boat-Uhren nicht nur

aus Edelstahl oder Titan, sondern auch aus

Magnesium, Bronze oder Keramik gefertigt

und stilgerecht auf Retro getrimmt.

Die meisten U-Boat-Uhren sind echte

Sammlerstücke in limitierter Auflage. Die

„U-42 Unicum“ beispielsweise gibt es nur

99 Mal weltweit, alle Exemplare sind auf

dem Zifferblatt nummeriert und tragen

Fontanas Unterschrift auf der Rückseite

des 53 Millimeter messenden Titangehäuses.

Im Innern arbeitet ein zuverlässiges

ETA-Automatik-Kaliber. Auf dem schwarzen

Zifferblatt greifen die beigen Ziffern

den Vintage-Look auf. Es wird von einem

kratzfesten Saphirglas geschützt. Die Uhr

ist bis 300 Meter wasserdicht und lässt sich

dank Leuchtziffern und Leuchtzeigern

auch im Dunkeln gut ablesen.

Neu in diesem Jahr ist auch die „Chimera

Carbon“, die mit ihrem handgeschmiedeten

Hightech-Karbongehäuse trotz ihrer

Größe vergleichsweise leicht ist. Für

Antrieb sorgt ein Automatik-Chronographenwerk

mit zweiter Zeitzone. Sie besitzt

cremefarbene Indices, die durch das ausgefräste,

schwarze Zifferblatt hindurchleuchten.

Einen schönen Kontrast dazu

bildet der geschwungene braune Zeiger,

der die zweite Zeitzone anzeigt.

www.uboatwatch.com

Die U-42

Unicum ist

limitiert auf

99 exemplare.

Die Chimera

Carbon mit geschwungenem

GMT-Zeiger.

U-BOAT | Uhren

59


Uhren | JUnghans

60

Mit beliebten Komplikationen und nützlichen Indikationen steht beim schwarzwälder

Uhrenhersteller das Jahr im Zeichen der mechanischen Meister-Uhren. aber auch die Linien

Bogner by Junghans und max bill by Junghans warten mit neuheiten auf.

Die Meister

Kalender steht

ganz im Zeichen

des Mondes.

Meisterliches

von Junghans

Die Meister Chronometer

gold spiegelt die geschichte

und gegenwart der Marke

zeitgleich wider.

Mit der Meister-Linie

demonstriert Junghans

Kompetenz bei

mechanischen Uhren.

Die Meister agenda präsentiert

sich mit vielfältigen

Funktionen als stilvolle

Business-Uhr.

Mit der Produktion der ersten

Meister-Modelle in den 1930er

Jahren begann für Junghans

eine neue Ära. Sie zeichneten sich neben

ihrem eleganten Aussehen durch

ihre technisch ausgefeilten und aufwendig

veredelten Werke aus. So war bereits

1936 das Kaliber J80 mit einer Zentralsekunde

ausgestattet. Die feinste Ausführung

stellte das mit Genfer Streifen verzierte

Werk J80/2 dar, das als Herzstück

der Uhren mit dem Prädikat „Meister“

galt. Ab 1951 profitierten die Meister-

Modelle in technologischer Hinsicht vom

Chronometerwerk J82 mit ungewöhnlich

großer Schraubenunruh, das bis zu dessen

Produktionsende im Jahr 1960 stetig

perfektioniert und jährlich in Tausende

offiziell geprüfte Chronometer eingebaut

wurde – Junghans war damals der drittgrößte

Chronometerhersteller der Welt.

Die neuen Meister

Heute repräsentiert die Meister-Linie

wieder die Kompetenz des Hauses im mechanischen

Uhrenbau. Mit einer Vielzahl

interessanter Neuvorstellungen in diesem

Jahr unterstreicht Junghans das Gütesiegel

„Made in Germany“ einmal mehr. Eine

besondere Kostbarkeit ist die auf nur 99

Exemplare limitierte Meister Chronometer

Gold: sie verbindet elegantes Design

mit Präzision. Das subtile Zusammenspiel

des roségoldenen Gehäuses und des elfenbeinfarbenen

Zifferblatts lassen das klassische

Gesicht der Meister Chronometer in

warmen Tönen glänzen. Dahinter tickt das

Werk J820.1, das sich als Referenz an die

Historie versteht. Sie ist mit einer von Carl

Haas gefertigten Unruhspirale in Nivarox-

1-Güte ausgestattet, die heute exklusiv für

Junghans in blauer Farbe gestaltet wird.

Durch den Sichtboden auf der Rückseite

gibt sie sich zu erkennen.

Auch die Meister Kalender präsentiert

sich im typisch schlichten Designcode der

Linie in einem zeitgemäßen Durchmesser

von 40,4 Millimetern. Ihr schlichtes Vinta-

Fotos: Junghans


Damenmodelle

ergänzen die Linie

max bill by junghans.

ge-Zifferblatt hat sich ganz der Mondphase

verschrieben, die bei 6 Uhr in einer schalenförmigen

Einfassung von einem Zeigerdatum

umrahmt wird. Zwei kleine Fenster

bei 10 und 2 Uhr indizieren den Wochentag

und den Monat. Dahinter steht das Automatikwerk

J800.3, erkennbar durch den

Sichtboden. Harmonisch bis ins Detail gestaltet

sind die Gestirne der Mondanzeige.

Sie glänzen in dem jeweiligen Gehäuseton

silber-, gelb- oder roséfarben. Ein Junghans-Stern

komplettiert das himmlische

Ensemble.

Feine Ästhetik mit beliebten Komplikationen

verbindet auch die Meister Agenda.

Ihr Automatikwerk, das J810.5, bietet

die Anzeige des Datums und Wochentags

sowie der Kalenderwochen und der Gangreserve.

Gefasst wird das Zifferblatt von

einem Edelstahlgehäuse von 40,4 Millimetern

Durchmesser, wahlweise auch mit

goldfarbener Beschichtung. Hochwertige

Armbänder aus Alligatorleder, Pferdeleder

oder Edelstahl runden den Business-Auftritt

der Meister Agenda ab.

Damenwahl

Freilich bietet die Linie auch eine feminine

Interpretation des historischen Klassikers.

Die Meister Damen erscheint in besonders

feiner Gestaltung in drei Varianten. Lange,

grazile römische Ziffern bei drei, sechs,

neun und zwölf Uhr verleihen dem Zeit-

Die Meister Damen übertragen den feinen Designcode der Linie auf eine verkleinerte Dimension.

messer in Crème eine klassische Anmutung.

Mit 16 Diamanten verziert ist das

Modell aus Edelstahl, das sich kühl an

die Haut schmiegt. Die dritte Modellvariante,

deren Zifferblatt ebenfalls mit Diamanten

besetzt ist, erstrahlt in elegantem

Glanz dank ihres goldfarbenen Gehäuses.

Neue Damen-Modelle bereichern auch

die „max bill by Junghans“-Kollektion.

Zu den in zarten Pastelltönen gehaltenen

Zeitzeigern kommen nun zwei weitere

Farbakzente hinzu. In strahlendem

Weiß oder dunklem Schokobraun greifen

diese die aktuellen Kontrastfarben auf und

verknüpfen sie gekonnt mit dem stilsicheren

Design, das sich seit den späten 1950er

Jahren bewährt hat.

Design & Funktion

Mit dem Sportmodedesigner Willy Bogner

arbeitet Junghans bereits seit einiger

Zeit zusammen. Auch 2013 bringt die

Kooperation einige Neuheiten hervor.

Technisches Flaggschiff ist der präzise

Willy Chronoscope mit Junghans-Automatikwerk

J880.1, vom Designer persönlich

getragen und Leadermodell der Linie

Bogner by Junghans. Dank des Gehäusedurchmessers

von 44,5 Millimetern ist der

Chronograph aus geschwärztem Edelstahl

sportlich im Stil und vielseitig im Einsatz.

Mit einer Wasserdichte von 10 atm oder

100 Metern, kratzfestem Saphirglas und

Krokodilleder- oder Edelstahlbändern

verköpert sie das sportive Segment bei

Junghans. Die Serie wird ergänzt durch

die Automatik-Modelle Willy Automatic

in unterschiedlichen Ausführungen.

www.junghans.de

Die Willy Chronoscope wurde

von Willy Bogner mitgestaltet.

„Ich bin keiner,

der eine Uhr als

sammlerstück

kauft und sie

in einen Tresor

legt. Meine

Uhren müssen

mein Leben

mitmachen.“

Willy Bogner

auch die Dreizeiger-

ausführung, die

Willy automatic, ist in

vielen unterschiedlichen

Varianten erhältlich.

61


Uhren | hanhart

62

Die Pioneer racemaster GtM ist ein

hanhart-typischer eindrücker-Chronograph.

Die Pioneer racemaster Gt besitzt

auch einen 12-Stunden-Zähler.

Die Pioneer racemaster

GtF hat zusätzlich

eine Flyback-Funktion.

Benzin im Blut

Sie überstehen jedes rennen wie neu: hanhart lanciert

drei neue Pioneer-Chronographen, deren Gehäuse aus

einem 100-fach kratzfesteren Gehäusestahl gefertigt sind.

Wenn in den frühen Tagen des

Motorsports die wagemutigen

Fahrer mit dröhnenden Motoren

Runde um Runde um eine gute Platzierung

kämpften, stoppten Teamchefs,

Techniker und Streckenrichter die Zwischenzeiten.

Nichts ging dabei ohne mechanische

Stoppuhren – die von Hanhart.

Seit 1924 die erste Stoppuhr die Werkstätten

von Hanhart verließ, ist die schweizerisch-deutsche

Uhrenmarke eng mit dem

Motorsport verbunden. Als Hommage an

die Faszination des Adrenalin-geschwängerten

Rennbetriebs lanciert Hanhart in

der Kollektion Pioneer nun neue mechanische

Chronographen unter dem Namen

Racemaster.

Damit ihr sportlich-technischer Look

lange perfekt erhalten bleibt, nutzt Hanhart

für die Gehäuse dieser Modelle als

weltweit erste Uhrenmarke einen innovativen

Edelstahl, dem ein spezieller Veredelungsprozesses

eine mindestens dreifach

härtere Oberflächenstruktur verleiht. Das

verbessert die Kratzfestigkeit mehr als 100fach

und erhöht die Korrosionsbeständigkeit

deutlich. Nicht zuletzt kann bei diesem

Stahl auf die Beigabe von Nickel verzichtet

werden, weshalb die aus diesem Material

gefertigten Uhrengehäuse keinerlei bekanntes

Allergiepotential besitzen.

Zur Einführung dieser Linie lanciert

Hanhart drei Racemaster-Modelle in einem

45 Millimeter messenden Gehäuse,

die sich durch ihre Werkausführung sowie

ihre Zifferblattgestaltung unterscheiden.

Allen drei Modellen ist der exklusive und

komplexe Umbau ihres Automatik-Kalibers

eigen. Dank diesem können die beiden

für Hanhart typischen Anzeigen bei 3 und

9 Uhr ästhetisch harmonisch ganz an den

Rand des großzügigen Zifferblattes gesetzt

werden wie schon bei den Hanhart-Chronographen

aus den 1930er Jahren.

Legendäre rennwagen

inspirieren Design

Die Zifferblattgestaltung nimmt die Farbwahl

legendärer Rennwagen der 1960er

und 1970er Jahre auf: Das anthrazitfarbene

Zentrum, zu welchem die leuchtend roten

Zeiger einen spannenden Kontrast bilden,

wird durch einen Minutenring eingefasst,

der bei der Racemaster GT weiß, bei der

GTM hellblau und bei der GTF orange ist.

Die Pioneer Racemaster GTM basiert

als Ein-Drücker-Chronograph auf der langen

Kompetenz, über welche Hanhart bei

der Fertigung dieser Art von Zeitmessern

verfügt. Alle Chronographen-Funktionen

– Start, Stopp und Nullstellung – erfolgen

über den gleichen Drücker und laufen immer

streng hintereinander ab.

Bei der mit zwei Drückern ausgestatteten

Pioneer Racemaster GT ist das kleine Rund

bei 9 Uhr nicht wie sonst üblich der Kleinen

Sekunde vorbehalten, sondern beherbergt

gleichzeitig auch einen praktischen

12-Stunden-Zähler. Damit hält dieses Modell

an der bicompaxen Anzeigenform fest,

verfügt aber über alle Funktionen eines

tricompax gestalteten Chronographen. Augenfällig

ist der asymmetrisch zum Bandanstoß

hin versetzte obere Chronographen-

Drücker – eine Exklusivität von Hanhart.

Die Pioneer Racemaster GTF ihrerseits

verfügt zusätzlich über eine Flyback-

Funktion. Diese Schaltung erlaubt es, mit

einem einmaligen Betätigen eines einzigen

Drückers den Chronographen gleichzeitig

zu stoppen, zurückzustellen und neu zu

starten. www.hanhart.com

Fotos: hanhart


1.

Als Reminiszenz an die enge Verbindung zum Motorsport der 1960er und 1970er Jahre lanciert Hanhart die

Pioneer Racemaster GTF, GT und GTM. Die Gehäuse sind aus dem kratzfesten, korrosionsbeständigen und

nickelfreien Gehäusestahl HDSPro® gefertigt. Alle Armbänder der Racemaster Modelle bestehen aus Kalbsleder

mit Edelstahl-Dornschließen.

| 1. RACEMASTER GTF, Ø 45 mm, Chronograph, Flyback-Funktion, Kleine Sekunde, 12-Stunden- und 30-Minuten-

Zähler, Tachymeter-Skala, Saphirglas, wasserdicht bis 10 bar, EURO 6.150,- Edelstahl | 2. RACEMASTER GT,

Ø 45 mm, Chronograph, Kleine Sekunde, 12-Stunden- und 30-Minuten-Zähler, Tachymeter-Skala, Saphirglas,

wasserdicht bis 10 bar, EURO 5.350,- Edelstahl | 3. RACEMASTER GTM, Ø 45 mm, Chronograph, Kleine

Sekunde, 30-Minuten-Zähler, Tachymeter-Skala, Saphirglas, wasserdicht bis 10 bar, EURO 5.500,- Edelstahl.

2.

Preise Stand Juli 2013 – Preisänderung vorbehalten.

3.


Uhren | ChrOnOSWISS

64

Doppeltes Jubiläum

bei Chronoswiss

2013 ist für die Marke Chronoswiss ein bedeutendes Jahr:

zum einen jährt sich zum 30. Mal die Gründung des Unternehmens.

Außerdem wird der legendäre „régulateur“ 25 Jahre alt.

Im Jubiläumsjahr 2013 stellt die

Schweizer Marke mit bayerischen

Wurzeln den limitierten „Régulateur

30“ vor, der auf seinem für die Marke

typischen Regulatorzifferblatt die Springende

Stunde als Digitalanzeige groß bei

12 Uhr herausbringt. Die Minutenindikation

ist ein Stück nach oben gewandert und

überschneidet sich mit der Anzeige für die

Sekunden. Als exklusives Jubiläumsmodell

wird der „Régulateur 30“ in limitierter

Edition gefertigt. Im edlen Rotgoldgehäuse

ist das Modell 130 Mal erhältlich, über

die Edelstahlversion können sich weltweit

insgesamt 300 Uhrenliebhaber freuen.

Schon auf den ersten Blick fällt die aufwendige

Guillochierung des Zifferblattes

aus reinem Sterlingsilber auf: Es handelt

sich um ein vom Zentrum ausgehendes

Korn-Guilloche. Bei beiden Versionen

findet sich im Inneren der Hilfszifferblätter

für Minuten und Sekunden zudem ein

Guilloche im Schachbrettmuster. Ergänzt

wird die zeitlose Ästhetik durch thermisch

gebläute Zeiger, die von Hand zugeschliffen

sind, wie es typisch für die Marke ist.

Chronoswiss-Chef Oliver

ebstein hat mit dem Piloten

Iren Dornier ein Sonder modell

der „Timemaster“ entwickelt.

Sportiver

Globetrotter:

Die „Timemaster

Chronograph

GMT“.

Jetzt auch

mit Brillantbesatz:

Die „Sirius

Automatic“.

eine Chronoswiss par

excellence: Die „régulateur 30“.

einmal um Welt

2013 lanciert Chronoswiss außerdem die

„Timemaster Chronograph“ mit zweiter

Zeitzone. Über einen signalroten GMT-

Zeiger, der auf die Lünette mit 24 Stunden-

Einteilung verweist, lässt sich die zweite

Zeitzone ganz einfach ablesen, eine Funktion,

die das Modell auch als klassische

Business-Uhr prädestiniert. Der Kosmopolit

der Timemaster-Familie ist in zwei

Varianten erhältlich: Wahlweise mit klassischem

Edelstahlgehäuse oder mit resistenter

DLC-Beschichtung. Beide Versionen

kommen an einem robusten Kautschukband,

haben ein extrem übersichtliches

Zifferblatt und setzen auf leuchtendes Rot,

sowohl beim Schriftzug „GMT“ als auch

dem speziellen GMT-Zeiger. Als sportiver

Globetrotter ist der „Timemaster Chronograph

GMT“ auf der ganzen Welt zuhause

– und dank seiner Wasserdichtheit

bis 100 Meter auch für Unterwasser-

Abenteuer geeignet.

himmlische Mechanik

Die „Sirius“ ist der jüngste Stern am

Himmel von Chronoswiss und hat sich

doch schon einen Freundeskreis unter

Liebhabern und Liebhaberinnen eleganter

und flacher Zeitmesser geschaffen. Ein

Jahr nach Vorstellung der „Sirius Automatic“

präsentiert Chronoswiss nun eine

luxuriöse Version, bei der die minimalistische

Zeitlosigkeit der von 80 Diamanten

hervorgehoben wird. Das zurückhaltend

gestaltete Zifferblatt aus massivem Sterlingssilber,

über dem von Hand finissierte

Zeiger in Blattform ihre Kreise ziehen,

wird von einer brillantbesetzten Lünette

umrahmt. Weitere Edelsteine setzen auf

acht der Stundenindices glänzende Akzente.

Im 40 Millimeter großen und nur

acht Millimeter hohen Rotgold- oder

Edelstahlgehäuse tickt ein Automatikwerk.

Seine feinen Verzierungen und der

skelettierte Rotor lassen sich durch den

Saphirglasboden betrachten.

www.chronoswiss.com

Fotos: Chronoswiss


RégulateuR 30

limited edition

w w w.chRonoswiss.com


Uhren | Meistersinger

66

Eile mit Weile

Carpe Diem: Mit der Pangaea Day

Date hat man den Tag stets im Blick.

Seit MeisterSinger auf der Messe

Baselworld 2001 die ersten Uhren

präsentierte, hat sich die Zeit für

immer mehr Menschen auf der Welt quasi

„entschleunigt“: Denn auf dieser „Ur-

Uhr“, die dem Vorbild der allerersten Zeitmessgeräte

und den Sonnenuhren folgt,

bewegt sich lediglich ein einzelner Zeiger,

und das gemächlich in Fünf-Minuten-

Schritten. Ein scheinbar simpler Kniff mit

großer Wirkung: Von einer MeisterSinger

liest man die Zeit einfach entspannter ab!

Heute, ein gutes Jahrzehnt später, hat

sich die Marke MeisterSinger international

als Marktführer für mechanische Einzeigeruhren

fest etabliert. Viele renommierte

Designpreise bestätigen die stimmige

Formgebung und die charakteristisch reduzierte

Ästhetik, die MeisterSinger-Uhren

ausmachen. Auch ergänzen inzwischen einige

der beliebtesten mechanischen Komplikationen

das Einzeigeruhren-Sortiment.

Die klassische Anzeige des Tages und

des Datums greift 2013 die neue Pangaea

Damenwahl: Die neO F Q

gibt es in vielen Farbvarianten

und mit ein oder zwei Zeigern.

neue Farbe: Die singular ist als

sondermodell nun auch mit

Anthrazit-Zifferblatt erhältlich.

Meistersinger ist nicht mehr aus der deutschen Uhrenlandschaft

wegzudenken. seit über einem Jahrzehnt hält das Münsteraner

Unternehmen mit erfolg an seinem bewährten einzeiger-Prinzip fest.

Day Date auf. Konsequent, dass die Indikation

nicht mittels eines Zeigers, sondern

eines Datumsrings realisiert wurde. Sie

wird übersichtlich bei der Zwölf angezeigt.

Die Pangaea Day Date besticht neben ihrer

Funktionalität auch durch ihr besonders

flaches und somit elegantes Gehäuse, das

mit 40 Millimetern Durchmesser eine zeitgemäße

Größe besitzt. Auf seiner Rückseite

kommt das Automatikwerk, Kaliber Sellita

SW 220-1, zur Geltung. Als Zifferblattvarianten

stehen die für MeisterSinger

typischen Farben Weiß, Elfenbein und Anthrazit

zur Verfügung.

Elegantes Anthrazit findet sich auch bei

der Sonderserie des Singulars wieder. Die

Einzeigeruhr mit Stoppfunktion, die Intervalle

bis zu 30 Minuten misst, beherbergt

das populäre automatische Chronographenkaliber

ETA/Valjoux 7750. Auch hier

zeigt der offen gearbeitete Gehäuseboden

das Spiel der Mechanik. Passend zur Zifferblattfarbe

sitzt die 43 Millimeter große

Singular an einem anthrazitfarbenen

Leder band mit Krokoprägung.

einzeiger in femininem Design

Entschieden farbiger geht es in der Kollektion

NEO F Q zu. Diese ganz auf Uhrenliebhaberinnen

zugeschnittene Linie

schmückt ihr Zifferblatt mit elegantem

Sonnenschliff in den Farben Silber, Blau

und Champagner. Das Design der NEO F

Q ist sorgfältig durchdacht und spiegelt die

langjährige Erfahrung von MeisterSinger

auf dem Gebiet der Einzeigertechnik wieder.

Doch wer trotzdem nicht auf den zweiten

Zeiger verzichten mag, der bekommt

die NEO F Q auch als Zweizeigeruhr.

Besonderer Clou der quarzbetriebenen

Damenuhr: Sie kommt mit einem zweiten

Band aus feinem Veloursleder. Das

Schnellwechselsystem der Bänder ermöglicht

es, das Aussehen der Uhr schnell und

einfach an alle Gelegenheiten anzupassen.

Dank eines mobilen Federstegs, der das

Armband per Knopfdruck vom Gehäuse

löst und wieder anbringt, kann Frau ganz

spontan entscheiden, welcher Stil ihr heute

am Besten gefällt. www.meistersinger.de

Fotos: Meistersinger


Uhren | raymond weil

68

die Freelancer

Visible Balance

wheel zeigt ihre

innere Schönheit

ganz offen.

Große Bühne

mit den vielen klassischen Zeitmessern, die aus der welt

der Feinen Künste inspiration schöpfen, knüpft

raymond weil auch 2013 an den erfolg der Vorjahre an.

die maestro Petite

Seconde zeigt sich

im klassischen Stil

Schweizer Uhren.

die Jasmine

schmückt sich

in diesem Jahr

mit diamanten.

Parsifal, Don Giovanni oder Nabucco:

die Kollektionsnamen der Genfer

Uhrenmarke lesen sich wie der

Spielplan für die nächste Oper. Kein Wunder,

fühlt sich doch die Familie Bernheim,

die das Unternehmen vor knapp 40 Jahren

gegründet hat, seit jeher eng verbunden

mit der Welt der Oper. Die Kombination

aus künstlerischer DNA und vielen beliebten

mechanischen Komplikationen, wie

der Mondphase, der Gangreserveanzeige,

dem Chronograph oder dem Kalender hat

Raymond Weil fest im Einstiegssegment

der feinen Schweizer Uhren etabliert.

Die „Freelancer“ ist nicht nur eine beliebte

Kollektion, sondern auch eine kleine

Anspielung der Schweizer Marke auf ihren

Status als Familienunternehmen. Sie ist

bereits seit einigen Jahren fester Bestandteil

der Kollektion. 2013 wird sie durch die

„Freelancer Visible Balance Wheel“ erweitert.

Die Lünette, Krone und Ziffern sowie

Zeiger in Rosé verleihen dem 42 Millimeter

großen Zeitmesser eine geschmackvolle

Ausstrahlung. Das gestalterische Hauptaugenmerk

liegt jedoch auf dem Ausschnitt bei

12 Uhr, hier gibt diese Freelancer den Blick

auf ihr mechanisches Uhrwerk mit automatischem

Aufzug frei. Das Herz der Uhr wird

von einem fein guillochiertem „Clous-de-

Paris“-Dekor hervorgehoben.

Mit der „Maestro Petite Seconde“ zeigt

man sich in diesem Jahr erneut von betont

klassischer Seite. Sie konzentriert

sich auf das Wesentliche: die Anzeige

der Zeit. Die Kleine Sekunde erhält dabei

eine besondere Aufmerksamkeit, sie

setzt sich bei 6 Uhr groß in Szene. Auch

das silberfarbene Zifferblatt demonstriert

mit feiner „Clous-de-Paris“-Guilloche

in der Mitte Schweizer Understatement.

Davon heben sich Zeiger und Ziffern in

Rosé ab. Im mit 39,5 Millimetern zeitgemäß

dimensionierten Gehäuse arbeitet

das automatische Kaliber RW 4250 mit

38 Stunden Gangreserve.

weiblichere note

Neben den Herrenuhren hat sich Raymond

Weil auch mit betont femininen

Zeitmessern weithin einen Namen gemacht.

Seit 2011 begeistert die „Jasmine“

anspruchsvolle Uhrenliebhaberinnen.

2013 wirft sie sich besonders in Schale.

Das Logo „Raymond Weil“ erscheint in

abgerundeter Bogenform, um der Uhr

eine noch weiblichere Note zu verleihen.

Mit einer Linienführung, die ebenso zart

wie die Jasminblüte ist, bezaubert dieser

feminine Zeitmesser in all seinen Varianten:

aus Edelstahl oder bicolor, beide

mit Diamanten gefasst. Eine Cabochon-

Krone aus saphirblauem Lack vervollkommnet

dieses Schmuckstück einer Uhr,

das mit Automatik- oder Quarzuhrwerk

und in 35 oder 29 Millimeter Durchmesser

erhältlich ist. www.raymond-weil.com

Fotos: raymond weil


Uhren | erWIn Sattler

70

Die Kostbarkeit des

Augenblicks

Zeitmesser im Großformat verbinden klassische Uhrmacherkunst mit Stil.

ein Motto, das besonders auf die Präzisionsuhren von erwin Sattler zutrifft.

handwerk für die Sinne:

Die tischuhr Stellaris mit

regulator-Zifferblatt.

Früher hing die Wanduhr in jeder

guten Stube und wollte einmal am

Tag aufgezogen werden. Sie war das

Maß der Zeit für die Familie. Heute blinkt

uns die Uhrzeit von allen möglichen Geräten

entgegen – dem Handy-Display, dem

Radiowecker, dem Computer, ja sogar von

allerlei elektrischer Gerätschaft in der Küche.

Unzählige Zeitanzeigen hetzen uns

durch den Alltag und führen uns dabei das

Diktat der Zeit vor Augen.

Die Zeitmesser der Firma Erwin Sattler

aus Gräfelfing bei München laden im

hektischen Rhythmus der Gegenwart zum

Innehalten ein: Sie veranschaulichen die

Kostbarkeit des Augenblicks auf stilvolle

Weise. Deswegen sind sich Kenner und

Sammler einig, dass die Präzisionspendeluhren

des Hauses zum Feinsten zählen,

was der Großuhren-Markt zu bieten

hat. Sie schätzen die ausgefeilte Technik

und den hohen handwerklichen Standard

des süddeutschen Familienunternehmens,

das seit über 50 Jahren besteht und mit 30

Mitarbeitern um die 1.000 Präzisionsuhren

pro Jahr herstellt. Mit den genauesten

mechanischen Pendeluhren erreichen sie

eine Gangabweichung von weniger als

zwei Sekunden pro Monat.

Zeitlose eleganz

Das aktuelle Portfolio umfasst klassische

und modern anmutende Modelle, selbst

Schiffsuhren sowie auch hochwertige Uhrenbeweger

sind darunter zu finden.

In diesem Jahr bietet man mit der Stellaris

eine zeitlos-elegante Tischuhr mit Regulatorzifferblatt.

Dieses ein wenig streng

anmutende Design, bei dem Stunde und

Sekunde auf Hilfszifferblätter ausweichen

und nur der Minutenzeiger im Zentrum

kreist, geht auf Modelle aus dem 19. Jahrhundert

zurück, die in Observatorien und

Uhrmacherwerkstätten als Referenzuhr

dienten. Das präzise Acht-Tage-Uhrwerk

der Stellaris ist mit einem Schweizer

Echappement ausgestattet. Zehn gefräste

und vergoldete Zahnräder drehen sich

Für passionierte Sammler:

Der Uhrenbeweger rotalis S 10.

darin in zwölf Präzisionskugellagern und

elf Rubinlagern. Dieses mechanische Zusammenspiel

lässt sich seitlich durch die

Gehäusewand bewundern.

Zeitmessung im Marinestil bietet die

neue Nautis Weltzeit. Wie der Name

schon vermuten lässt, hat die Schiffsuhr

im Bronzegehäuse mit einer 24-Stunden-

Weltzeit-Anzeige eine betont kosmopolitische

Ausstrahlung. Freilich zählt zu ihren

nautischen Tugenden auch ein Kaliber

aus dem Hause Sattler, das ebenfalls mit

einem Schweizer Echappement ausgestattet

ist. Die Gangdauer beträgt 15 Tage.

Auch im Bereich der Uhrenbeweger

wartet die Marke mit interessanten Neuvorstellungen

auf. Mit dem Modell Aero

präsentiert sie einen Präzisionsuhrenbeweger

für vier Armbanduhren im außergewöhnlichen

Design eines Flugzeuges.

Den Rumpf bildet eine Sattler-Flugzeuguhr

und an den Tragflächen sind die Uhrenbeweger

als Turbinen integriert. Das

lederbezogene, mit aufwändig gefrästen

Metallteilen gefertigte Kunstwerk ist voll

beleuchtet und kann mit jedem Smartphone

bedient und programmiert werden.

Zehn automatische Armbanduhren

bringt der Rotalis S 10 in seinem Vollmetall-Gehäuse

mit Verblendungen aus Carbon

unter. Auch dieser Beweger verfügt

über eine innovative WLAN-Technologie.

www.erwin-sattler.de

Fotos: erwin Sattler


Uhren | Schoeffel

72

Das Modell „The

Pearl | White Lustre“

schmückt auf 6 Uhr

eine eingefasste

Akoya-Zuchtperle.

Feminin und

glamourös

Schoeffel holt bei der „Time collection“

die faszination der Perlen direkt aufs Zifferblatt.

Das ergebnis ist atemberaubend schön.

Es ist der tiefe Schimmer, auch „Lüster“

genannt, der Perlen so unvergleichlich

schön und geheimnisvoll

macht. Die Modelle „The Pearl“ aus der

Schoeffel Time Collection holen diesen

Das Design von „The Pearl

| classic lustre“ zeigt sich

gekonnt vom Art Deco

inspiriert.

Schimmer aufs Zifferblatt, das aus feinstem

natürlichem Perlmutt besteht. Je nach

Modell finden sich dabei die schönsten

Perlarten kunstvoll zitiert: „The Pearl |

White Lustre“ beispielsweise zeigt das wei-

Zart: „The Pearl |

rose lustre“ mit

Perlmuttzifferblatt und

Diamantindices.

ße Lüster der Südseeperlen, „The Pearl |

Rose Lustre“ das Rosé der Süßwasserperlen.

Einige Modelle verfügen sogar über

eine eingefasste Solitärperle, was weltweit

einmalig ist. In jedem Fall steht Frau mit

„The Pearl“ das gesamte Spektrum raffinierter

Inszenierung offen, das bestens mit

Perlenschmuck aus dem Hause Schoeffel

kombiniert werden kann: von ganz pur

über geheimnisvoll bis absolut glamourös.

Alle Modelle der Schoeffel Time Collection

sind mit dem Gütezeichen des „Swiss

Made“ versehen. Die Werke sind in der

Schweiz gefertigt und unterliegen fortlaufend

strengsten Qualitätskontrollen. Für

die außerordentliche Qualität der Designs,

der verwendeten Materialien und deren

meisterhafte Verarbeitung trägt jedes Modell

von „The Pearl“ auf der Krone das

Schoeffel-Signet. Sämtliche Modelle sind

mit feinsten Armbändern aus Alligatorleder

ausgestattet. www.schoeffel.de

fotos: Schoeffel


P u r e l u x u r y. S i n c e 1 9 2 1.

T h e C o l l i e r C o l l e c t i o n . E r k e n n b a r a m G o l d s i g n e t . C o l l i e r s : Ta h i t i - u n d S ü d s e e - Z u c h t p e r l e n .

w w w. s c h o e f f e l - p e a r l . c o m


Schmuck | Studio küpper

74

Schmuck-Trends

Bei Studio küpper finden Sie seit jeher eine breite

Auswahl an Gold-, Silber- und platinschmuck – und zum Jubiläum

in diesem Jahr sogar eine ganz eigene kollektion.

Lassen Sie sich verführen von den edlen preziosen der

besten deutschen und internationalen Goldschmiede!


Schmuck | SolitaireS

76

Romantisches

Versprechen

Sich zu verloben liegt gerade voll im trend. Für den antrag braucht er natürlich

den passenden ring für sie. Die neue, eigene Solitärring-kollektion von Studio küpper

macht ihm die Wahl einfach, denn sie ist klassisch und trendgemäß zugleich!

Brad Pitt und Angelina Jolie haben

es getan, genauso wie Wladimir

Klitschko und Hayden Panettiere:

Sie haben sich verlobt! Es sind bei weitem

aber nicht nur die Promis, die den romantischen

Liebesschwur vor der Hochzeit wieder

für sich entdeckt haben: Verloben ist

gerade mächtig „in“! Die Frage: „Willst Du

mich heiraten“, das Bekenntnis zu großen

Gefühlen – das erwartet sie von ihm. Und

kaum ein Paar will mehr darauf verzichten,

der ganzen Welt zu zeigen: Ja, wir haben

uns gefunden!

Sichtbarstes Zeichen ist und bleibt natürlich

der Verlobungsring, den sie trägt und

den er ihr ansteckt, wenn sie „ja!“ gesagt

hat. Gerade der Klassiker – der Solitärring,

der einen einzelnen Diamanten trägt – gilt

als der Verlobungsring schlechthin, zu dem

keine Frau „nein“ sagen kann.

liebesschwur für die ewigkeit

„Solitaire“ kommt ursprünglich aus dem

Französischen und bedeutet dort „Einzelgänger“.

In der Sprache der Liebe aber

steht der einzelne Diamant stellvertretend

für das Versprechen und Bekenntnis: „Du

bist die Einzige für mich!“ Und nichts

könnte besser zeigen als ein Diamant, dass

der Liebesschwur für die Ewigkeit gelten

soll. Denn ein Diamant ist wertvoll wie

wenig anderes auf der Welt und er ist – als

härtestes Element der Erde – selbst für die

Ewigkeit gemacht.

Dem Trend folgend hat Studio Küpper

dieses Jahr eine ganz eigene Linie von Solitärringen

aufgelegt. Ganz klassisch sind

hierbei die Diamanten im Brillantschliff

in vier schmale Krappen gefasst, so dass

das Licht von allen Seiten durch den Stein

dringen kann und ihm so sein unvergleichliches

Feuer entlockt. Ganz trendgerecht

sind die Ringe zweifarbig ausgeführt – in

750 Weiß- und Roségold. Mit den zwei

Goldfarben, die sich im Solitär vereinen,

setzen die Ringe gleichzeitig das Zeichen:

„Wir zwei gehören ab jetzt für immer zusammen!“

www.studio-kuepper.de

Die 4 c: Was den Wert eines Diamanten bestimmt

1. Carat (Gewicht)

Das Gewicht eines

Diamanten wird in

Karat angegeben.

Ein Karat entspricht

dabei 0,2 Gramm,

was auf das Gewicht

eines Johannisbrotkernsamenszurückgeht.

2. Colour (Farbe)

Die höchste Farbstufe

eines Diamanten

ist die Farblosigkeit.

Hochfeines

und feines Weiß

ist am seltensten,

die Mehrheit der

Diamanten ist weiß

bis getöntes Weiß.

3. Clarity (reinheit)

Je geringer die

anzahl und Größe

von Einschlüssen,

desto reiner ist ein

Diamant. ist er selbst

bei zehnfacher

Vergrößerung frei

von Einschlüssen,

gilt er als „lupenrein“.

4. Cut (Schliff)

Erst der Schliff

verleiht dem

Diamanten seine

Brillanz: die vielen

feinen Facetten

reflektieren das

licht und ent -

fachen so sein

„Feuer“.

Foto: thinkstock


Schmuck | SOLITAIRES

78

Es muss nicht

immer ein runder

Brillant sein:

Auch Schliffformen

wie der Princesscut

oder der Emerald-

Schliff haben ihren

besonderen Reiz und

zeigen Eigenständigkeit.

Ein Stein bringt

Herzen zum Fliegen

Wie sagt man richtig „Ich liebe Dich“ oder einfach „Danke“? Am besten

mit einem Diamanten! Wohl nichts ist so romantisch wie der funkelnde

Stein. Er zieht alle Blicke auf sich und lässt herzen im Nu schmelzen.

Probieren Sie es aus – mit dem Diamantschmuck von Studio küpper!

Ein Spannring lässt den Diamanten scheinbar

schweben und hält ihn allein mit der kraft des

Edelmetalls sicher und fest. Weil das Licht von

allen Seiten ungehindert durch den Diamanten

dringen kann, wirkt er besonders brillant.

Foto: iStockphoto


Ergänzen den Verlobungsring

perfekt: Anhänger und

Ohrstecker in Weißgold,

ebenfalls mit einem Diamant-

Solitär in krappenfassung.

Der klassiker zur Verlobung:

Ein klassischer Ring mit

großem Diamant in

krappenfassung sagt mehr

als tausend Worte.

Eine runde Fassung

bewahrt den wertvollen

Edelstein besonders

sicher.

Ein Bett aus Diamanten-Feuer:

Bei diesem Ring ergänzen kleinere

Diamanten den großen Solitär und

bringen durch mannigfache

Reflexionen sein Feuer

besonders stark zur Geltung.

79


Schmuck | Trauringe

80

So finden Sie Ihre

Trau(m)ringe

an einem der schönsten Tage des Lebens muss alles perfekt sein – natürlich auch

die ringe. aber so schön ein großes angebot ist, so schwer kann die Wahl fallen.

um nicht gänzlich im Trauring-Dschungel unterzugehen, informieren Sie sich am besten

schon vorab bei uns über ihre vielfältigen gestaltungsmöglichkeiten.


Fotos: Shutterstock, august gerstner

größe

Damit Ihre Ringe auch richtig gut passen

und auch nicht schnell verloren gehen,

müssen sie die richtige Größe haben. Am

besten lassen Sie diese direkt bei uns ermitteln.

Wenn Sie selbst messen möchten,

beachten Sie bitte folgende Tipps: Messen

Sie genau den Finger, an dem Sie den Ring

tragen möchten, die Umfänge desselben

Fingers an der rechten und der linken Hand

können sich durchaus unterscheiden! Auch

sollten Sie mehrmals messen, morgens und

abends, da sich der Umfang über den Tag

ändern kann. Ebenso sind Finger im Sommer

oft dicker als im Winter. Bei breiteren

Ringen empfehlen wir außerdem eine größere

Größe als bei schmalen Ringen.

Breite

Schmal, mittlere Breite oder doch lieber

auffällig ausgedehnt? Trauringe gibt

es ab etwa drei bis zu zehn Millimetern

Breite, sodass Sie Ihre ganz persönliche

Wohlfühl breite wählen können.

material

Ihre Trau(m)ringe können aus einer Vielzahl

von Materialien gefertigt werden.

Sie können beispielsweise aus Edelmetall-

Legierungen wie Silber, Gelb, Weiß- und

Rotgold wie auch Platin oder Palladium mit

unterschiedlichsten Punzierungen von 333

bis 950 wählen. Selbstverständlich können

Sie das Design auch mehrfarbig gestalten.

Oberfläche

Ob poliert, matt, gesandelt oder mit einer

Maserung – Ringoberflächen sind in vielen

Variationen erhältlich. Hier entscheidet

allein Ihr Geschmack!

Profil

Keine Hand ist wie die andere, kein Finger

wie der andere. Damit Trauringe perfekt

und individuell passen, gibt es verschiedenste

Profile. Die Ringe können zum Beispiel

ganz flach, leicht gewölbt oder völlig

rund sein. Auch ovale und rechteckige Formen

sind möglich.

Steinbesatz

Diamonds are a girl’s best friends – vor

allem Frauen möchten gern einen Ring

mit viel Glanz und Glamour. Als Steinbesatz

eignen sich aufgrund ihrer hohen

Härte und Robustheit vor allem Diamanten.

Diese gibt es häufig in vielen Größen

und Schliffen, und sie können an unterschiedlichen

Positionen und auf verschiedene

Art und Weise in den Ring eingefasst

werden.

gravur

Mit einer Gravur machen Sie Ihre Ringe

zu etwas noch persönlicherem. Unsere

hauseigene Goldschmie de werkstatt setzt

nahezu jeden Wunsch um. So ist zum Beispiel

eine Gravur in der eigenen Handschrift,

mit Symbolen oder sogar Fingerabdrücken

innen, außen oder auf der

Ringseite möglich.

Änderungen

Ihre Trauringe sind Ihre ständigen und

persönlichen Begleiter. Da ist es nicht

verwunderlich, wenn sie eines Tages Tragespuren

aufweisen. Auch in diesem Fall

sind wir der richtige Ansprechpartner. So

können wir beispielsweise die Oberfläche

wieder erneuern oder die Ringweite verändern.

Farbvielfalt

Von hellem Palladium

oder Platin bis zu

rot- und roségold:

Sie haben die Wahl.

Oberflächen

Poliert, matt,

gesandelt oder

gemasert: alles

ist möglich.

unSer TrauringParTner:

auguST gerSTner

Die ringe aus der Pforzheimer Trauringmanufaktur

gerstner, die wir ihnen auf diesen zwei Seiten

zeigen, sind Schmuckstücke fürs Leben,

besiegeln sie doch nicht nur das gemeinsame

eheversprechen, sondern zeichnen sich auch

durch besonders strapazierfähige Platin-, gold-

und Palladiumlegierungen aus. Variantenreiche

Designs, von klassisch bis modern, bieten für

jeden geschmack und jedes Budget etwas.

81


Schmuck | LEO WITTWER

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Aufs

Schönste

vereint

Selbstbewusster Luxus ohne zu protzen:

Leo Wittwer versteht es, die edle

Ausdruckskraft des Goldes mit Diamanten

und kunstvollen Emaillierungen zu

verbinden und sie in einzigartige Stücke

umzusetzen, die Eindruck hinterlassen.

Bei den klangvollen Namen der Leo-

Wittwer-Kollektionen wie „Casablanca“,

„Monte Carlo“ oder „Portofino“

spürt man regelrecht die Wärme des

Südens auf der Haut und hört die Wellen

des Mittelmeeres anbranden. Die sprichwörtliche

Leichtigkeit des Seins und die

Eleganz italienischer Lebensart haben das

Schmuckdesign bei Leo Wittwer zweifellos

inspiriert. Der Schmuck selbst ist aber 100

Prozent made in Germany: Die Manufaktur

hat seit 1920 ihren Sitz in Pforzheim,

der deutschen Schmuckhauptstadt.

Organische Strukturen, minimalistische

Eleganz und ganz viel Brillanten spielen

bei den Stücken eine wichtige Rolle: So

entsteht prächtiger Schmuck, der niemals

protzig wirkt, bei dem sich klassische

Elemente mit modischen Einflüssen

aufs Schönste paaren. Zum Einsatz kommen

nur beste Materialien wie 750 Rosé-,

Gelb- oder Weißgold und handverlesene

naturfarbene weiße und braune Brillanten

höchster Qualität, ergänzt um feine Handwerkskunst,

die nur noch wenige Manufakturen

beherrschen, wie die Kaltemaillearbeiten

in Nude-Tönen bei der aktuellen

„Portofino“-Kollektion.

Weltweit bekannt ist Leo Wittwer für

seine Kreuzanhänger mit dem charakteristischen

Überschlag, die es inzwischen

in unzähligen Varianten gibt und die noch

immer ein Renner der Kollektion sind. Die

Kreuze sind ein Erbe der Vergangenheit,

als in den 1920er Jahren bevorzugt Devotionalien

gefertigt wurden. Gleichzeitig findet

sich der brillantbesetzte „Überschlag“

auch in modifizierter Form in neuen Stücken

wie auf Ringen wieder, die sich so auf

den ersten Blick als „Leo Wittwer“ zu erkennen

geben. www.leowittwer.de

Fotos: Leo Wittwer


Die „Portofino“-kollektion

vereint edle materialien

wie Diamanten

und 750 Roségold

mit aufwändigen

Emaille-Arbeiten.

Die luxuriösen Ringe der

kollektion „casablanca“

setzen auf funkelnde

Diamanten und seidige

Emaille-Oberflächen.

Der bekannte, brillantbesetzte

„Überschlag“

der Leo-Wittwer-kreuze

findet sich auch als motiv

auf diesen Ringen wieder.

83


Schmuck | henrich & Denzel

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SYmBOl DeS FrÜhlinGS

„lily“ widerspiegelt die grazile Schönheit einer schlichten

Blütenarchitektur, die in eleganter Formensprache den

zauber des Frühlings symbolisiert. Passende Schmuckringe

mit einer, zwei oder drei Diamantreihen im Princess-

Schliff ergänzen den Solitär und inszenieren ihn auf

ausdrucksstarke Weise. Durch die besondere Fassart der

Diamanten entsteht eine nur durch stilistische Stege unterbrochene

Diamantfläche, die die mit äußerster Sorgfalt

ausgewählten Princess-Diamanten voll zur Geltung bringt.

VielSchichtiG

ein ring – viele Gesichter:

Bewegung und Veränderung

sind die idee von „tenda“,

ein ring, der seiner trägerin

immer neue Facetten zeigt.

Die beweglichen ringelemente

verzaubern durch ihr lebhaftes

Spiel am Finger mit immer

neuen Ansichten. Die ringe

gibt es in 950 Platin und 750

Gold sowie mit zusätzlichen

Diamantelementen.

Starke Ästhetik

Die 1984 gegründete Schmuckmanufaktur henrich & Denzel

beweist immer wieder aufs neue, dass raffinesse und

Schönheit ganz schlicht sein können. hochwertige

materialien und innovative konzepte vereinen sich zu faszinierendem

Schmuck, der Ästhetik und Stärke ausstrahlt.

AlleS im FluSS

mit „Onda“ interpretiert

henrich & Denzel die idee des

gewickelten ringes neu. Die

linie aus feinsten Diamanten

und edelmetallen umfließt den

Finger mit einer einzi gartigen

Selbstverständlichkeit.

Fotos: henrich & Denzel


IsabelleFa

emotions in gold.platinum .bronze

Die Qualität der Schmuckstücke von IsabelleFa beruht auf traditioneller Handwerkskunst, gepaart mit einer modernen

Gestaltung. Wir produzieren ausschließlich in unserer Manufaktur in Eisingen / Baden-Württemberg. Die Umsetzung

vieler einzelner manuell ausgeführter Arbeitsschritte lassen das fertige Schmuckstück zu einem wertvollen Unikat werden.

IsabelleFa steht für echte Werte, handwerklich und emotional.

www.isabellefa.com


Schmuck | marco Bicego

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Pure Lebensfreude

Fotos: marco Bicego


Luxus für den Alltag“ nennt der

Goldschmied Marco Bicego das

Konzept seines Schmuckschaffens,

und das heißt: Er entwirft und fertigt Stücke,

die sowohl über den Tag als auch am

Abend eine gute Figur machen. Denn eines

ist ihm wichtig: Sein Schmuck soll getragen

werden und nicht in irgendwelchen Schubladen

verschwinden, um nur zu ganz besonderen

Anlässen herausgeholt zu werden.

Anders gewendet kann man auch sagen:

Seine faszinierenden Interpretationen dieses

Konzeptes machen aus jedem Tag ein

Fest für die Trägerin. Sie sind allesamt temperamentvoll

designt, handwerklich per-

Die italienische Schmuckmanufaktur

marco Bicego steht für termperamentvolles

Design, hochwertige Verarbeitung und

kostbare Farbedelsteine. all das findet sich

auch in der neuen kollektion „murano“.

fekt verarbeitet und mit starkem Ausdruck

versehen. Aus ihnen sprüht die pure italienische

Lebensfreude. Dank der seidigen

Gravur des 18-karätigen Goldes, von Hand

in der Goldschmiedewerkstatt in Vicenza

ausgeführt, ist jedes Stück eindeutig als von

„Marco Bicego“ zu erkennen. Als zweites

Motiv zieht sich seine Liebe zu großen,

möglichst natürlich geformten Farbsteinen

durch seine Werke, und da machen auch

die Stücke der neuen „Murano“-Kollektion

keine Ausnahme.

intensive Farbschattierungen

Der Name der Linie ist eine Hommage an

die berühmte Glasbläserstadt in der Nähe

von Venedig, und wie das berühmte Glas

von dort leuchten auch die Ketten, Armbänder

und Ohrringe in intensivsten Farben.

Dafür sorgt bei „Murano“ jedoch keineswegs

Glas, sondern Farbedelsteine wie

afrikanischer Amethyst, Blautopaz, Quarze,

Iolithe und rote, grüne und pinke Turmali-

ne in wunderbar kräftigen Schattierungen.

Die Steine sind weitestgehend in ihrer

natürlichen Form belassen und uneben

facettiert, was der Linie eine hohe Originalität

und Ursprünglichkeit verleiht. Die

Steine sind in 18-karätiges Gold gefasst,

die Gold glieder der Ketten und Ohrringe

sind zum ersten Mal bei Marco Bicego

abwechselnd glänzend poliert und – wie es

eigentlich typisch ist – seidig mattiert.

In ihrem Design sind die Stücke inspiriert

von den Mustern und Formen der

1970er Jahre, die Marco Bicego aber meisterhaft

modern neu interpretiert hat. Ein

Fest für die Sinne! www.marcobicego.com

Dank intensiv leuchtender

Farbedelsteine wie amethyst,

Topas, iolith oder Turmalin

versprühen die Stücke der

murano-kollektion italienische

Lebensfreude.

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Schmuck | BunzdeSign

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ein zeitloser klassiiker:

der Bunz-Spannring in

Platin, gelb- oder Rotgold

mit fest verankertem

Brillanten, der durch die

Freiheit der Fassung sein

ganzes Feuer entfachen kann.

Moderne Klassiker

georg Bunz war in den 1970ern Jahren einer der ersten deutschen,

die Platin als Schmuckmetall verwendeten. dank seiner Passion

für diamanten, für neue materialien und eine klare, reduzierte

Formensprache entstehen bei Bunzdesign auch heute noch Schmuckstücke,

die modern, außergewöhnlich und kraftvoll sind.

die kugel ist ein Symbol der unendlichkeit – der zeit

genauso wie der Liebe. die Bunz-kugeln aus Platin, gelbgold

oder Rotgold und in verschiedenen größen tragen einen

diamanten in sich, auch er steht für die ewigkeit.

Fotos: Bunzdesign


Georg Bunz.

Konzeptionelles Design

für Schmuck und Uhren.

Ring, Armreif und Collier

aus Kautschuk bergen einen

wertvollen Schatz: einen

Diamanten, eingeschlossen

in eine Fassung aus

Rotgold und Platin.

BUNZDESIGN GmbH Bunzallee 75335 Dobel

Telefon (07083) 92 28 0 Fax (07083) 43 38 info@bunz.de www.bunz.de


schmuck | PEsAVENTO

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Silber ist der Werkstoff, aus dem Pesavento

seine Schmuckträume schmiedet.

Ein Metall, das hart und weich,

hell und dunkel, warm und kalt wirken

kann und eine endlose Vielfalt in der Gestaltung

bietet, wie die auffälligen Kreationen

von Pesavento seit 1992 Jahr für Jahr

unter Beweis stellen.

Die Designer Marino Pesavento und

Chiara Carli, beheimatet im italienischen

Vicenza, wollen mit ihrem Schmuck dem

verwendeten Silber Leben einhauchen und

ihm Geist und Seele schenken. Es sind die

innovativen Elemente, die den Schmuck

von Pesavento einzigartig machen. So zeigt

die italienische Marke auch in diesem

Jahr, wie fein und anziehend ausgefallene

Schmuckmaterialien wirken können. Denn

nicht immer ist es auf den ersten Blick klar,

welche Materialien hier zu Schmuckstücken

verarbeitet wurden.

Mattes Leder verwandelt sich beispielsweise

in Schmuck – in ein seidiges, weiches

und angenehm zu tragendes Armband. Eine

Beschichtung aus Emailstaub verleiht den

Stücken der Linie „Polvere di Sogni“ schillernde

Reflexe in harmonischen Tönen wie

Sand, Tortora, Grau oder Schwarz. Durch-

Die Silberoberfläche der Linie „Pixel

Safari“ wird durch leuchtende

Reliefpunkte aufgelockert, die mit

der matten Basis kontrastieren.

Schillernde Reflexe

Der schmuck von Pesavento ist überraschend, aufregend, und doch hat er etwas typisch

Italienisches – er zieht die Blicke auf sich und vor allem die Frauen magisch an.

brochene Oberflächen, die beinahe den

Charakter von Spitze haben, spielen in der

neuen Kollektion „Polvere Jaipur“ mit dem

einfallenden Licht und geben den Schmuckstücken

etwas Mystisches. In der Linie

„Pixel“ wird die Silberoberfläche durch

leuchtende Reliefpunkte aufgelockert, die

mit der matten Basis kontrastieren.

Die Designer des Hauses sind ständig

auf der Suche nach neuen Formen und

Materialien, um sie in außergewöhnlichen

Schmuck zu verwandeln – immer im Einklang

mit sinnlicher, intensiver und moderner

Fraulichkeit. www.pesavento.com

Fotos: Pesavento


Durchbrochene Oberflächen

spielen bei „Polvere Jaipur“ mit

dem Licht, während immer

wieder reflektierende Teilchen

in der Pulverbeschichtung aus

Emailstaub aufleuchten.

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ScHmuck | Quinn

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Die Ringe aus der

Reihe „Fany colours“

sind mit auffälligen

Farbedelsteinen und

Perlen verfeinert.

Kühle Eleganz

Die feinen Silberpreziosen von Quinn bestechen durch

ihre hochglanzpolierten Oberflächen und demonstrieren die

unvergleichliche Eleganz des Edelmetalls. Perlen, Edelsteine

oder Diamanten verleihen den Stücken das gewisse Etwas.

Die Armreifen und Ringe

aus der „Classics“-

Kollektion sind erhältlich

in 925 Silber, Weiß-

sowie Gelbgold als

auch veredelt in 925

Silber mit 18 Karat

Roségold- oder

Gelbgold-Plattierung.

Fotos: Werner Häring, Quinn


Finde Dein


WISSEN | PErlEN

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Geheimnisvolle

Schönheiten

Perlen sind ein Produkt der Natur, die in zahlreichen Farbvarianten schimmern.

Aber welche Perlenarten gibt es eigentlich, wo stammen sie her – und wie

unterscheiden sie sich? Hier erfahren Sie es!

Die Faszinationskraft von Perlen

ist groß: die Schönheiten aus dem

Meer umgibt ein geheimnisvolles

Flair. Für welche Art von Perlschmuck

man sich entscheidet, ist zuallererst Geschmackssache

– manche Perlen betören

durch ihre perfekte Rundung und strahlendes

Weiß, andere durch barocke Formen

oder mystischen Lüster. Ein Überblick

über die wichtigsten Perlenarten.

Akoya

(Mittel- und Südjapan, China)

Akoya-Perlen schimmern in anmutigem

Weißrosé oder einer edlen Champagnernuance

und zählen zu den Klassikern unter

den Zuchtperlen. Meistens sind sie rund

oder fast rund und erreichen eine eher

geringe Größe von 2 bis 9 Millimetern.

Größere Exemplare sind sehr selten und

entsprechend kostbar.

Tahiti-Zuchtperlen

(Französisch-Polynesien)

Tahiti-Zuchtperlen bestechen durch ihr

geheimnisvolles Farbspektrum, das von

tiefem Dunkelgrau über Pfauenfederngrün

bis zu Aubergine reicht. Der charakteristische

Metallglanz verleiht ihnen einen ganz

besonderen Ausdruck. Tahiti-Zuchtperlen

werden zwischen 8 und 19 Millimeter groß,

allerdings sind Exemplare, die größer sind

als 17 Millimeter, eher selten.

Süßwasser-Zuchtperlen

(China)

Im Gegensatz zu ihren Meeresverwandten

werden Süßwasser-Zuchtperlen ohne Kern

Subtiles Farbspiel von hellem Weißrosé

über Zartcreme bis zu Silberblau:

Collier mit Akoya-Perlen von Schoeffel.

gezüchtet. Sie sind deshalb selten perfekt

rund, sondern entwickeln ganz eigene Formen:

von semi-rund über barock bis bizarr.

Dazu schimmern sie in allen Farben des

Regenbogens; von Weiß über Orange bis

hin zu roséfarbenen und violetten Tönen.

Südsee-Zuchtperlen

(Südpazifik, Australien, Indonesien)

Südsee-Zuchtperlen gelten als die „Königinnen“

der Perlen und gehören zu den

kostbarsten Perlenarten: Ihre lange Wachstumszeit,

der begrenzte Zuchtbereich und

ihre beeindruckende Größe bestimmen

ihren hohen Wert. Sie können zwischen

8 und 21 Millimeter groß werden, größere

Perlen sind extrem selten. Ihr Farbspektrum

reicht von Silberweiß und Weißrosé

über Cremetöne bis zu warmen Goldtönen.

Fotos: Schoeffel


Geheimnisvoll dunkle Farben mit

metallischem Glanz: Collier mit

Tahiti-Zuchtperlen von Schoeffel.

Die Königin der Perlen in edlem

Weiß: Collier mit Südsee-Zuchtperlen

von Schoeffel.

Sie leuchten in allen Farben des

Regenbogens: Collier mit

Süßwasserperlen von Schoeffel.

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WISSEN | GESchENkIdEEN

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GESCHENK

Zum Jahresende ist die Zeit gekommen, sich was fürs

neue Jahr vorzunehmen. Wir haben ein paar Tipps, wie

Sie Ihre Vorsätze auch in die Tat umsetzen können.

Vorsatz 1:

Gutes tun

Kindern auf der ganzen Welt eine

anspruchsvolle Bildung zu ermöglichen

und endlich den Kreislauf

des Analphabetismus zu durchbrechen,

hat sich Montblanc mit seinem

diesjährigen „Signature For Good“-Programm

vorgenommen. Die gleichnamige

Kollektion umfasst Schreibgeräte genauso

wie Schmuck, Manschettenknöpfe

und Lederwaren, von deren Gewinn die

Bildungsprojekte des Kinderhilfswerks

der Vereinten Nationen UNICEF in

Afrika, Asien und Südamerika unterstützt

werden. Im September 2013 wurde

das Ziel, auf diese Weise mindestens

1,5 Millionen Dollar zu sammeln, bereits

erfüllt. Das Programm läuft natürlich

trotzdem weiter: Die Stücke der

Kollektion sind noch bis zum 31. März

2014 im Handel. www.montblanc.com

Vorsatz 2:

Geschichte schreiben

Als sich Konrad Adenauer 1963 – dem Gründungsjahr von Studio Küpper – zusammen

mit John F. Kennedy ins goldene Buch der Stadt Köln eintragen wollte, musste ihm

der junge US-Präsident seinen Füller leihen – natürlich einen Montblanc. Nicht nur

diesem Anlass wurde mit und von den edlen Schreibgeräten aus Hamburg Geschichte

geschrieben. Ganz tief in diese geht auch die neue „Montblanc Heritage Collection

1912“ zurück (Bild oben). Der klassische Füller aus schwarzem Edelharz mit weißgoldener

Feder erinnert an den „Simplo Safety Filler“, mit dem 1912 der Siegeszug der

Schreibgeräte von Montblanc begann. Das meisterliche Retro-Stück präsentiert auch

eine Innovation: Der Kolbenmechanismus bietet erstmals eine einziehbare Feder. Ein

Klassiker ohnegleichen ist natürlich auch der Kugelschreiber „Meisterstück Classique“

(Bild unten) aus tiefschwarzem Edelharz und dem weißen Montblanc-Emblem,

der sich zu einer echten Designikone entwickelt hat. www.montblanc.com

Vorsatz 3: Im Job

eine gute Figur machen

Eine ungeschriebene Karriereregel

lautet: „Kleide Dich nicht passend zum

Job, den Du hast, sondern für den Job,

den Du haben willst.“ Es sind die subtilen

Signale, die im Berufsalltag viel

ausmachen. Wer also schneller nach

oben will, sollte auf sein Outfit und

seine Accessoires achten und sich eher

an der höheren Ebene orientieren, auf

die man klettern will, als an den aktuellen

Kollegen. Ein Zeichen erlesenen

Geschmacks setzen beispielsweise edle

Manschettenknöpfe wie die aus der

neuen „Montblanc Heritage Collection“.

Sie sind fantasievolle Neuinterpretationen

des klaren und präzisen

Montblanc-Designs der vergangenen

100 Jahre. Jedes Stück ist unverwechselbar

mit seiner eigenen Persönlichkeit

und seinem eigenen Stil – so wie

auch sein Träger. www.montblanc.com


Vorsatz 4: Sich wieder auf

echte Werte besinnen

Es gibt sie noch, die guten alten Dinge:

Im Herzen der deutschen Lederwarenindustrie

bei Offenbach am Main entstehen

in der Manufaktur Kaufmann in

Handarbeit Uhrenbänder wie in guten,

alten Zeiten, die Ihrer Uhr garantiert das

gewisse Extra verleihen. Die „Vintage“-

Kollektion erhalten Sie in Aachen exklusiv

bei Studio Küpper.

Jedes einzelne Band wird nur mit traditionellen

Sattlerwerkzeugen Stück für

Stück aus Meisterhand gefertigt und

von Hand genäht. Mit viel Feingefühl

und handwerklichem Können verleihen

die Täschner jedem Exemplar einen besonders

perfekten „used look“. Um ein

handgefertigtes Uhrenarmband zu vollenden,

sind je nach Modell bis zu 85 Arbeitsschritte

nötig. So entsteht ehrliche

und langlebige Qualität, zu 100 Prozent

made in Germany.

Die „Vintagestraps“ sind reine Unikate.

Für ihre Herstellung werden ebenfalls

nur Leder verwendet, die nach der gleichen

Rezeptur gegerbt und hergestellt

werden wie in den Gründungstagen der

Manufaktur vor rund 70 Jahren. Neben

Kalbs- kommen je nach Modell auch

Straußen- und feines Pferdeleder sowie

Krokodil zum Einsatz.

Ohne Aufpreis kann für jedes „Vintagestrap“

Ihre individuelle Länge und

Breite sowie eine eine Personalisierung

mit Ihren Initialen berücksichtigt werden.

Eine Spezialität der Manufaktur

Kaufmann ist auch die Anfertigung von

passenden Bändern im Vintage-Look

für Sammler und Liebhaber von Marine-

und Fliegeruhren.

Passend zum Uhrenband fertigt die

Manufaktur Kaufmann übrigens

auch Gürtel im selben aufwändigen

Verfahren und im gleichen

Look (Bild links). Sie machen das

Vintage-Outfit erst richtig komplett.

www.vintagestraps.de

IDEEN

Vorsatz 5:

Pünktlich sein

Wenn Ihre Uhr stehen geblieben ist und

Sie zu spät kommen, muss das nicht zwingend

an der Uhr selbst liegen, sondern kann

auch mangelnder Bewegung geschuldet sein:

Denn Uhren mit mechanischem Automatikwerk

können sich nur aufziehen, wenn sie

getragen werden. Werden sie nur sporadisch

angezogen, sollten sie in einem Uhrenbeweger

gelagert werden. Er sorgt dafür, dass die

Uhr rotiert und so jederzeit für den Einsatz

bereit ist. Gute Uhrenbeweger, wie sie bei

Studio Küpper erhältlich sind, bieten auch

spezielle Umlaufprogramme je nach Uhrenmodell.

Und da sie auch äußerlich echte

Schmuckstücke sind, eignen sie sich auch

hervorragend, die eigene Uhrensammlung

repräsentativ auszustellen.

Vorsatz 6:

Freude bereiten

Verschenken Sie ganz einfach das Besondere!

Wir bieten Ihnen Geschenkgutscheine

mit frei wählbaren Beträgen.

Der Beschenkte kann dann selbst

aus unserem Angebot auswählen,

wofür er den Gutschein

einsetzen möchte – und

sich so seinen eigenen

Wunsch erfüllen!

www.studio-kuepper.de

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WISSEN | UHREN

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Noch ganz dicht?

Die „Sportura Kinetic Diver‘s“

von Seiko ist der ideale Begleiter

für Wassersport und kleine

Tauchgänge. Wasserdicht bis

200 Meter, Edelstahlgehäuse

mit Titankarbidauflage, türkise

Zeiger und Markierungen.

Das nasse Element und die Mechanik einer Uhr vertragen

einander schlecht. Damit Ihre Uhr nicht „baden geht“: hier sind die

wichtigsten Regeln zum Thema Wasserdichtheit.

Das Deutsche Institut für Normung

schreibt für eine wasserdichte Uhr

vor, dass sie widerstandsfähig gegen

Schweiß, Wassertropfen und Regen

sein muss. Darüber hinaus muss sie ein

30-minütiges Bad in ein Meter tiefem Wasser

unbeschadet überstehen.

Mit so einer Uhr schwimmen zu gehen

oder sie beim Duschen zu tragen ist aber

nicht ratsam, da sich bei Schwimmbewegungen

oder Kontakt mit einem Wasserstrahl

die Druckverhältnisse ändern können.

Empfindliche Stellen wie die Krone,

das Glas oder der Boden können also Schaden

nehmen und Wasser durchlassen.

Auch bei der Angabe „wasserdicht bis 30

Meter“ sollte die Uhr beim Schwimmen

besser in der Bade tasche bleiben. Denn

auch hier können verstärkte Druckverhältnisse

unter Wasser Schaden am Gehäuse

anrichten. Schwimmen empfiehlt sich für

eine Uhr erst ab einer Wasserdichtheit

von mindestens 100 Metern. Sie hält einem

Druck von 10 bar stand und ist daher

zum Bahnenziehen, aber auch für Wassersportarten

wie Schnorcheln oder Wasserski

geeignet.

Zum professionellen Tauchen empfiehlt

sich eine Uhr, die auf mindestens 200 Meter

Wasserdichtheit ausgelegt ist. Zusätzlich zu

dieser Vorgabe stellt die DIN-Norm 8306

an Taucheruhren weitere Anforderungen:

Neben hervorragender Ablesbarkeit des

Zifferblattes, bei der sowohl die Uhrzeit als

auch die gewählte Tauchzeit bei Dunkelheit

aus 25 Zentimetern Abstand eindeutig

erkennbar sein müssen, ist eine einseitig

drehbare Lünette zur Vorwahl einer Zeitspanne

unter Wasser obligatorisch.

Keine Uhr ist aber auf Dauer wasserdicht.

Schweiß, Salzwasser, Schmutz und

andere Umwelteinflüsse setzen den Uhrendichtungen

zu und lassen sie spröde werden.

Auch Stöße gegen die Krone können

schaden. Deshalb sollte die Uhr regelmäßig

vom Uhrmacher kontrolliert werden. Eingedrungenes

Wasser zeigt sich an einem

von innen beschlagenen Glas.

ÜbERblIck

Das bedeuten die Meter- oder bar-

Angaben bei Uhren:

Bis 30 Meter (3 bar/atm): Die Uhr ist

beständig gegen Spritzer und Regentropfen,

aber nicht geeignet für einen längeren

Aufenthalt im Wasser.

Bis 50 Meter (5 bar/atm): Die Uhr ist

wasserdicht genug, um damit zu duschen

oder zu baden, sie eignet sich aber nur

bedingt zum Schwimmen oder Tauchen.

Bis 100 Meter (10 bar/atm): Die Uhr ist

zum Schwimmen, zum Tauchen und für

andere Wassersportarten geeignet.

Ab 200 Meter (20 bar/atm): Die Uhr ist

eine professionelle Taucheruhr, druckgeprüft

entsprechend der Angabe auf dem

Zifferblatt.

Ab 1000 Meter (100 bar/atm): Die Uhr ist

tiefseetauglich und für den professionellen

Einsatz konzipiert. Sie sollte mit einem

He liumauslassventil zum Druckausgleich

in der Tauchglocke ausgestattet sein.

Fotos: Seiko, Shutterstock


Britischer chic, schweizer Perfektion. Breitling for Bentley verbindet

das Beste aus beiden Welten. stil und Performance. Luxus und

spitzenleistung. Klasse und Unkonventionelles. Leistungsstärke und

raffinement. im chronografen Bentley B06, dem Emblem dieses

ausserordentlichen Universums, tickt ein von der COSC (Offizielle

schweizerische chronometerkontrolle) – der obersten instanz in

Sachen Zuverlässigkeit und Präzision – Chronometer-zertifiziertes

Breitling Manufakturkaliber. Es zeichnet sich durch seinen exklusiven

30-sekunden-chronografen aus, der Zeitspannen äusserst genau misst.

Der perfekte Mix aus grosser britischer automobilkunst und grosser

helvetischer Uhrmachertradition.

breitlingforbentley.com

ThE EssENcE of BriTaiN

Made in switzerland by BrEiTLiNg

BENTLEY B06


ZEIT FÜR UNSEREN PLANETEN

Zeit ist kostbar. Deswegen setzen wir alles daran, sie nicht

nur präzise zu messen, sondern auch so sinnvoll wie möglich

zu nutzen. Aus diesem Grund arbeiten wir gemeinsam mit der

GoodPlanet Foundation an einem Projekt, um das Gleichgewicht

und die Schönheit unserer Ozeane für künftige Generationen zu

bewahren. Ein Teil der Erlöse vom Verkauf jeder Planet Ocean

GMT Dual Time Zone Uhr geht an dieses Projekt. Es ist an der

Zeit, dass wir unserem Planeten etwas zurückgeben.

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