Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

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Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

Digitale Fotografie

und

Bildbearbeitung

Spezialgebiet aus Informatik

von

Balog Melanie

9F1

SS07


INHALT

1 Einleitung_____________________________________________________________ 1

2 Differenzierungsbereiche_________________________________________________ 2

3 Geschichte der Fotografie ________________________________________________ 3

3.1 13. Jahrhundert _____________________________________________________________ 3

3.2 16. - 17. Jahrhundert _________________________________________________________ 3

3.3 19. Jahrhundert: _____________________________________________________________ 4

3.4 20. Jahrhundert: _____________________________________________________________ 4

3.5 Ende des 20. Jahrhunderts:____________________________________________________ 5

4 Digitalfotografie________________________________________________________ 7

4.1 Digitale Kameramodelle _______________________________________________________ 7

4.1.1 einfache Modelle ____________________________________________________________7

4.1.2 2- Megapixel- Kameras _______________________________________________________7

4.1.3 Kameras ab 3 Megapixeln______________________________________________________8

4.1.4 Dig itale Spiegelreflexkameras __________________________________________________8

4.2 Objektive ___________________________________________________________________ 9

4.3 Spezialfunktionen ___________________________________________________________ 10

5 Bilderzeugung _______________________________________________________ 11

5.1 Bildwandlung _______________________________________________________________ 11

5.2 Kamerainterne Bildverarbeitung _______________________________________________ 11

6 Bildeigenschaften______________________________________________________ 12

6.1 Vektorformate und Rasterformate______________________________________________ 12

6.2 Pixelanzahl und Auflösung ____________________________________________________ 14

6.3 Bildgestaltung ______________________________________________________________ 15

7 Speichermedien zum Fotografieren _______________________________________ 17

7.1 Speicherung und Archivierung ________________________________________________ 18

7.2 Bilddatenbanken ____________________________________________________________ 19

8 Vergleich mit analoger Fotografie ________________________________________ 20

8.1 Vorteile ___________________________________________________________________ 20

8.2 Nachteile __________________________________________________________________ 21

9 Fotohandy____________________________________________________________ 23

9.1 Geschichte ________________________________________________________________ 23

9.2 Technik ___________________________________________________________________ 24

10 Bildbearbeitung _____________________________________________________ 25

10.1 Einige Funktionen der digitalen Bildbearbeitung __________________________________ 25

10.2 Ein Beispiel für Bildbearbeitung ________________________________________________ 31

10.2.1 Schnittmasken ___________________________________________________________31

11 Literaturverzeichnis __________________________________________________ 36


1 Einleitung

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

Als Fotografie oder Photographie bezeichnet man:

· ein technisches Verfahren, bei dem mit Hilfe von optischen Verfahren ein Lichtbild auf

ein lichtempfindliches Medium projiziert und dort direkt dauerhaft gespeichert wird

(analoges Verfahren) bzw. in elektronische Daten gewandelt und dann gespeichert

wird (digitales Verfahren);

· das dauerhafte Lichtbild (umgangssprachlich kurz Foto genannt, auch Abzug,

Vergrößerung oder Ausbelichtung), das durch fotografische Verfahren hergestellt

wird; dabei kann es sich entweder um ein Positiv oder ein Negativ handeln.

Der Begriff Fotografie (ursprünglich Photographie) stammt aus dem Griechischen und

bedeutet wörtlich „mit Licht eingeritzt/einritzen“.

Die Fotografie ist ein Medium, das in sehr verschiedenen Zusammenhängen eingesetzt wird.

Fotografische Abbildungen können beispielsweise Gegenstände mit primär künstlerischem

(Künstlerische Fotografie; Abb. 1) oder primär kommerziellem Charakter sein

(Industriefotografie, Werbe- und Modefotografie). Die Fotografie kann unter künstlerischen,

technischen (Fototechnik), ökonomischen (Fotowirtschaft) und gesellschaftlich-sozialen

(Amateur-, Arbeiter- und Dokumentarfotografie) Aspekten betrachtet werden. Des Weiteren

werden Fotografien auch im Journalismus und in der Medizin verwendet.

Fotografie kann als Ausbildungsberuf (Fotograf), aber auch an Kunstakademien und

Fachhochschulen oder autodidaktisch (Fotodesigner) erlernt werden.

Abb.1: Silhouette- Fotografie

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2 Differenzierungsbereiche

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Die Fotografie lässt sich in verschiedene Stilrichtungen und nach technischen Unterschieden

aufteilen. Einteilungen sind beispielsweise möglich nach

· dem verwendeten Gerät (Lochkamera, Sucherkamera, Spiegelreflexkamera,

Sofortbildkamera- Abb. 2; Digitalkamera, Fachkamera auf optischer Bank oder

Laufbodenkamera etc.: Kleinbildfotografie, Mittelformatfotografie,

Großformatfotografie, Digitalfotografie usw.)

Abb. 2: Sofortbildkamera

· der Farbwiedergabe der Abbildung: Schwarzweißfotografie und Farbfotografie;

· der Art der Motivwahl und Motivation (Familienfotografie, Stillleben,

Reportagefotografie, Sozialdokumentarische Fotografie, Portraitfotografie,

Aktfotografie, Kriegsfotografie, Werbefotografie, Bühnenfotografie,

Architekturfotografie, Naturfotografie, Kinderfotografie, Reisefotografie,

Partyfotografie, usw.)

· dem technisch-gestalterischen Grundkonzepts, wie zum Beispiel Low-key-Fotografie,

High-key-Fotografie, abstrakte Fotografie, Lomografie,

· dem verwendeten Film- oder Negativformat (Kleinstbildformat, Kleinbildformat,

Mittelformat, Großformat),der Art der Nachbehandlung (Virage)

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3 Geschichte der Fotografie

3.1 13. Jahrhundert

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Der Name Kamera leitet sich vom Vorläufer der Fotografie, der Camera obscura („Dunkle

Kammer“; Abb. 3) ab, die bereits seit dem 11. Jahrhundert bekannt war und Ende des 13.

Jahrhunderts von Astronomen zur Sonnenbeobachtung eingesetzt wurde. Anstelle einer

Linse weist diese Kamera nur ein kleines Loch auf, durch das die Lichtstrahlen auf eine

Projektionsfläche fallen, von der das (auf dem Kopf stehende) Bild abgezeichnet werden

kann. In Edinburgh und Greenwich bei London sind begehbare, raumgroße Camerae

obscurae eine Touristenattraktion.

Abb. 3: Camera obscura

3.2 16. - 17. Jahrhundert

Ein Durchbruch ist 1550 die Erfindung der Linse, mit der hellere und gleichzeitig schärfere

Bilder erzeugt werden können.

1685: Ablenkspiegel, ein Abbild kann so auf Papier gezeichnet werden.

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3.3 19. Jahrhundert:

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Die erste Fotografie wurde 1826 durch Joseph Nicéphore Niépce hergestellt. 1837 benutzte

Louis Jacques Mandé Daguerre ein besseres Verfahren, das auf der Entwicklung der Fotos

mit Hilfe von Quecksilber-Dämpfen und anschließender Fixierung in einer heißen

Kochsalzlösung oder einer normal temperierten Natriumthiosulfatlösung beruhte. Die auf

diese Weise hergestellten Bilder, allesamt Unikate auf versilberten Kupferplatten, nannte

man Daguerreotypien. Bereits 1835 erfand der Engländer William Fox Talbot das Negativ-

Positiv-Verfahren. Auch heute werden noch manche der historischen Verfahren als

Edeldruckverfahren in der Bildenden Kunst und künstlerischen Fotografie verwendet.

Im Jahr 1883 erschien in der bedeutenden Leipziger Wochenzeitschrift Illustrierte Zeitung

das erste gerasterte Foto (Autotypie) in einem deutschen Presseorgan.

3.4 20. Jahrhundert:

Abb. 4: Kamera von Jacques Louis Mandé Daguerre

Fotografien konnten zunächst nur als Unikate hergestellt werden, mit der Einführung des

Negativ-Positiv-Verfahren war auch eine Vervielfältigung im Kontaktverfahren möglich. Die

Größe des fertigen Fotos entsprach in beiden Fällen dem Aufnahmeformat, was in der Regel

sehr große, unhandliche Kameras erforderte. Mit dem Rollfilm und insbesondere der von

Oskar Barnack bei Leica entwickelten und 1924 eingeführten Kleinbildkamera (Abb. 5), die

den herkömmlichen 35-mm-Kinofilm verwendete, entstanden völlig neue Möglichkeiten für

eine mobile, schnelle Fotografie. Obwohl, durch das kleine Format bedingt, zusätzliche

Geräte zur Vergrößerung erforderlich wurden, und die Bildqualität mit den großen Formaten

bei weitem nicht mithalten konnte, setzte sich das Kleinbild in den meisten Bereichen der

Fotografie als Standardformat durch.

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3.5 Ende des 20. Jahrhunderts:

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Abb. 5: Kleinbildkamera aus dem Jahre 1924 der Firma Leica

Die erste CCD (Charge-coupled Device) Still-Video-Kamera wurde 1970 von Bell konstruiert

und 1972 melden Texas Instruments das erste Patent auf eine filmlose Kamera an, welche

einen Fernsehbildschirm als Sucher verwendet.

Dieses CCD wurde 1975 in der ersten funktionstüchtigen digitalen Kamera von Kodak

benutzt. Entwickelt hat sie der Erfinder Steven Sasson. Diese Kamera wog 3,6 Kilogramm,

war größer als ein Toaster und benötigte noch 23 Sekunden, um ein Schwarzweiß-Bild mit

100x100 Pixel Auflösung auf eine digitale Magnetbandkassette zu übertragen; um das Bild

auf einem Bildschirm sichtbar zu machen, bedurfte es weiterer 23 Sekunden.

Abb. 6: erste digitale Kamera von Kodak (1975)

1986 stellte Canon mit der RC-701 die erste kommerziell erhältliche Still-Video-Kamera mit

magnetischer Aufzeichnung der Bilddaten vor, Minolta präsentierte den Still Video Back

SVB-90 für die Minolta 9000; durch Austausch der Rückwand der Kleinbild-

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Spiegelreflexkamera wurde aus der Minolta 9000 eine digitale Spiegelreflexkamera;

gespeichert wurden die Bilddaten auf 2-Zoll-Disketten.

Ab Anfang der 1990er Jahre kann die Digitalfotografie im kommerziellen

Bildproduktionsbereich als eingeführt betrachtet werden.

Die Technik der Digitalen Fotografie revolutionierte auch die Möglichkeiten der Digitalen

Kunst, insbesondere durch die Technik der Fotomanipulation.

Abb. 7: Nixon Coolpix 5900 (Vorderansicht)

Abb. 8: Nikon Coolpix 5900 (Rückansicht)

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4 Digitalfotografie

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Als Digitalfotografie wird zusammenfassend die Fotografie mit Hilfe eines digitalen

Fotoapparats oder die Arbeit mit digitalisierten Bildern sowie die sich daran anschließende

Weiterverarbeitung mittels elektronischer Bildbearbeitung sowie digitaler Präsentation und

Archivierung bezeichnet.

Die Digitalfotografie weicht in zahlreichen Aspekten von der klassischen basierten Fotografie

ab und ähnelt, insbesondere bei der Bildwandlung, einerseits der Videotechnik, andererseits

dem bildgebenden Verfahren.

4.1 Digitale Kameramodelle

4.1.1 einfache Modelle

Für die meisten Zwecke ist eine Kamera, deren Auflösung zwischen 640 x 480 und 1024 x

768 Pixeln liegt, nicht nur ausreichend, sie ist sogar einer höher auflösenden vorzuziehen.

Die Bildqualität reicht für E- Mail Anlagen oder kleinformatige Drucke völlig aus. Die meisten

Modelle verfügen über einen Messsucher; ihre Größen variieren von den Abmessungen

einer kleinen Kompaktkamera bis zu einer filmbasierten Messsucherkamera.

Die 50fache Vergrößerung der 2 MB- Bilddatei einer 0,7- Megapixel- Kamera zeigt

Schwächen in Schärfe und Farbdarstellung. Für kleinformatige Bildausdrucke genügt sie

jedoch. Einfache Kameras benötigen eine lange Zeit zwischen zwei Aufnahmen.

4.1.2 2- Megapixel- Kameras

Kamera mit einer Auflösung ab zwei Megapixeln sind bereits geeignet für

Tintenstrahlausdrucke von 18 x 24 cm Größe bzw. Drucksachen bis Postkartengröße, ohne

dass eine normalerweise für hochaufgelöste Digitalbilder typische teure Aufnahme- und

Datenspeicherausrüstung nötig wäre.

Für 2- Megapixl- Kameras gibt es eine große Angebotspalette, von ultrakompakten

Messsucher bis zu echten Spiegelreflexkameras mit hochwertigen Zoomobjektiven. Alle

Modelle haben ein eingebautes Blitzgerät, LCD- Monitor, Zoomobjektiv,

Belichtungsautomatik und Autofokus. Unter den zusätzlichen Funktionen mancher Apparate

finden sich Videoclips, Tonaufnahme und manueller Belichtungsabgleich. Einstellräder sind

einfacher zu benutzen als Knöpfe. Infarotsysteme erlauben das Fokussieren im Dunkeln.

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4.1.3 Kameras ab 3 Megapixeln

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Abb. 9: 3,2 Megapixel- Kamera

Mit einer Kamera von 3,3 Megapixeln Bildauflösung befinden sich bereits auf dem

Qualitätsniveau der professionellen Fotografie. Tintenstrahlausdrucke im A4- Format und

größer sind ohne weiteres möglich.

Die Kameras dieser Leistungsklasse sind im Vergleich mit einfacheren Modellen generell mit

einer höher entwickelten Elektronik und zusätzlichen Leistungsmerkmalen ausgestattet.

In dieser Klasse tauchen immer mehr Spiegelreflexkameras auf, die allerdings nicht immer

über eine Objektivwechselmöglichkeit verfügen.

4.1.4 Digitale Spiegelreflexkameras

Abb. 10: Spiegelreflexkamera

Mit Aufkommen der Digitalkameras entstanden jedoch zwei verschiedene Typen dieses

Konstruktionsprinzips: Bei der klassischen Bauart schaut man durch das Okular auf eine

Suchermattscheibe, die den Bildausschnitt erkennbar macht.

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Bei der zweiten Methode erscheint die Sucherinformation hinter dem Okular auf einem

vergrößertem LCD- Monitor, dessen Bild nicht optisch sondern elektronisch erzeugt wird.

Ein weiteres wichtiges Leistungskriterium ist das Wechselobjektivsystem. Die einfacheren

Modelle haben keine Objektivwechselmöglichkeit, doch kann man ihre Abbildungsleistung

mit Spezialvorsätzen erweitern, die den Brennweitenbereich verändern oder die

Nahaufnahmefähigkeit verbessern.

4.2 Objektive

Abb. 11: verschiedene Objektive

Da heutige Digitalkameras meist Sensoren mit einer gegenüber den klassischen

Filmformaten geringeren Fläche aufweisen, verändert sich effektiv die Wirkung der

Brennweite des Objektivs. Gegenüber dem Kleinbildfilm ändert sich die Brennweite nicht

wirklich, aber der Abbildungsmaßstab des Bildes ändert sich in dem Verhältnis, in dem er

sich bei analogen Kameras ändern würde, wenn die Brennweite um den entsprechenden

Faktor geändert würde. Dies bedeutet, dass die Brennweite eines Normalobjektivs bei einer

Digitalkamera den Effekt eines leichten Teleobjektivs hervorruft. Dies freut zwar den

Naturfotografen, führt jedoch zu Problemen für Freunde des Weitwinkelobjektivs: Es ist sehr

aufwendig, verzerrungsarme Superweitwinkelobjektive für Digitalkameras zu konstruieren.

Dementsprechend teuer sind diese Objektive. Auch verändert sich der Bereich der

Schärfentiefe bei gleicher tatsächlicher Brennweite im Vergleich zu analogen Modellen.

Die "effektive" Brennweite wird analog zu Kleinbild angegeben. Besitzer von digitalen

Spiegelreflexkameras müssen die "effektive" Brennweite ihrer Wechselobjektive dagegen

selbst berechnen, da dieser nicht auf den Objektiven selbst angegeben ist.

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4.3 Spezialfunktionen

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Viele Digitalkameras bieten dreh- oder schwenkbare Displays, mit denen einige

Aufnahmetechniken komfortabler als mit herkömmlichen Kameras machbar sind. Hierzu

gehören beispielsweise Aufnahmestandpunkte in Bodennähe, wie sie häufig in der

Makrofotografie benötigt werden oder Aufnahmen "über Kopf", um über eine

Menschenmenge hinweg zu fotografieren.

Aktuelle Digitalkameras bieten fast ausnahmslos die Möglichkeit der Aufzeichnung kurzer

Videoclips von etwa einer Minute im Format QQVGA oder QVGA, teilweise auch mit Ton.

Tendenziell ist eine Entwicklung der digitalen Fototechnik zu beobachten, immer weiter mit

der Videotechnik zu konvergieren; in Spitzenmodellen ist die Länge der Videoclips nur noch

durch die Kapazität des Speichermediums begrenzt; die Bildauflösung liegt dabei im Bereich

der Qualität von VHS oder bereits deutlich darüber

Abb. 12: Tastenfunktionen einer herkömmlichen Digitalkamera

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5 Bilderzeugung

5.1 Bildwandlung

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In der Digitalfotografie gibt es – abgesehen vom Hybridverfahren – keinen chemischen Film

mehr; zur Wandlung der Lichtwellen in digitale Signale werden Halbleiter -

Strahlungsdetektoren in CCD- oder CMOS-Technik als Bildsensoren verwendet. Bei dieser

Digitalisierung eines analogen Bildes handelt es sich um eine Bildwandlung, bei der eine

Zerlegung in Bildpunkte und die Umwandlung der Farbinformation in einen digitalen Wert

des analogen Bildes durchgeführt wird.

Abb. 13: Bildwandlung mit einem CCD- Sensor

5.2 Kamerainterne Bildverarbeitung

Jede Digitalkamera führt nach oder bereits während der Bildwandlung eine Reihe von

Verarbeitungsprozessen wie Weißabgleich, Erhöhung der Farbsättigung, Anheben des

Kontrasts, Tonwertkorrektur, Filterung, Schärfen, verlustbehaftete Komprimierung usw.

durch; Consumer-Kameras schärfen auch dann noch nach, wenn man diese Funktion

abgeschaltet hat .

Es gibt keine Möglichkeit, auf das vollkommen unbearbeitete Bild zuzugreifen.

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6 Bildeigenschaften

6.1 Vektorformate und Rasterformate

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Natürlich müssen nicht nur die verschiedenen Farben eines Bildes digital gespeichert

werden, sondern auch deren Anordnung. Dabei gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche

Methoden. Einerseits die sehr simple Methode, die Farbinformation jedes einzelnen

Bildpunktes wie in einem Raster zu speichern, andererseits eine Methode, die sehr viel

Speicherplatz sparen kann, indem man das Bild in verschieden gefärbte geometrische

Formen aufteilt.

Vergrößert man eine Rastergrafik, wird die Bildqualität schlechter. (Abb. 14)

Abb. 14

Vergrößert man eine Vektorgrafik bleibt die Qualität immer gleich. (Abb. 15)

Jedes geometrische Element mit Form und Größe (wird in Vektoren festgelegt) und seiner

Farbe gespeichert. Skaliert man ein Bild, so werden alle Elemente maßgetreu vergrößert

bzw. verkleinert. Diese Methode der Informationsspeicherung kann aber nur bei bestimmten

Bildern verwendet werden und ist für Fotos nicht realisierbar.

Abb. 15

Grundsätzlich unterscheidet man also bei digitalen Bildformaten zwischen zwei großen

Familien:

· Rasterformate, z.B. JPG, GIF, BMP, PNG, TIFF u.a.m.

· Vektorformate, z.B WMF (Windows Media File, das Microsoft-Clipart-Format).

Die SVG (Scalable Vector Grafics) ist eine Technologie, die noch nicht ausgereift ist.

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JPG und GIF sind Rasterformate. Rasterformate speichern von jedem einzelnen Bildpunkt

(Pixel) der Datei die Farbinformation. Hier soll die Rede sein von den im Internet am

häufigsten verwendeten Bildformaten, JPG und GIF.

Doch vorher ein kleiner Exkurs in die Vergangenheit:

Das BMP-Format (Bitmap) ist der Dinosaurier unter den Rasterformaten und kennt keinerlei

Raffinessen, um die Dateigrößen klein zu halten. Es speichert tatsächlich zeilenweise von

jedem Bildpunkt die Farbinformationen. Das bedeutet in der Praxis eine riesige

Verschwendung von Speicherplatz. Ein mittelgroßes BMP mit z.B. 400 x 300 Pixel besteht

aus 120 000 Pixeln. Sollte die Farbtiefe nur 1 Byte betragen, so ist das BMP 120 Kilobyte

groß. Bei einer Farbtiefe von 3 Byte ist das BMP sogar 360 Kilobyte groß.

JPG und GIF komprimieren die Daten.

Gegenüberstellung der Speichermethoden von BMP und JPG/GIF :

Abb. 16 Gegenüberstellung der Speichermethoden

JPG und GIF haben also sparsamere Methoden, die Daten speichern, als das BMP. Das

Zusammenfassen von Informationen bzw. das Weglassen unnötiger Informationen nennt

Diese Abbildung zeigt die Komprimierung eines Bildes in PaintShop Pro mit Faktor 76 –

bewusst stark übertrieben, um euch die Auswirkungen deutlich zu zeigen. Die Qualität des

Bildes wird stark beeinträchtigt, die Dateigröße aber auch enorm verkleinert (12,3 Kilobyte).

Ideal wäre eine Komprimierung, die die Bildqualität nicht zu stark herabsetzt. In PaintShop

Pro erreicht man das meist mit einem Komprimierungswert zwischen 30 und 40.

In manchen Bildbearbeitungsprogrammen wird der Vorgang der Komprimierung auch

Optimierung genannt.

So speichert ein BMP:

a1=weiß, a2 = weiß, a3 = weiß, a4=weiß,…..

b1=weiß, b2=blau, b3=blau, b4=blau,……

So speichern JPG und GIF, d.h. sie komprimieren Daten:

a1-a8=weiß, b1-h1=weiß, b2-b7=blau,……

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JPG

Abb. 17: Beispiele für Bildformate

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Die zwei wichtigsten Rasterformate im Web sind JPG und GIF

· GIF (Graphics Interchange Format): Das GIF hat eine Farbtiefe (Color Depth) von 8

Bit und ermöglicht dadurch eine Farbpalette von 256 Farben (websichere Farben).

GIF beschränkt sich auf 1 Byte Farbtiefe und kann daher nur 256 Farben (28)

darstellen.

Aber GIF kann Transparenz darstellen.

· JPG ( Joint Photographic Experts Group, JPEG): Das JPG hat eine Farbtiefe (Color

Depth) von 24 Bit und ermöglicht dadurch eine Farbpalette von ca. 16,7 Millionen

verschiedenen Farben (True Color).

JPG nützt alle 3 Byte Farbtiefe eines Grafikprogramms und kann 16 777 216 (224)

Farben darstellen, daher ist es das ideale Format für digitale Fotos.

6.2 Pixelanzahl und Auflösung

Als Bildauflösung bezeichnet man die Anzahl der Bildpunkte, Pixel genannt, in Breite und

Höhe eines digitalen Bildes; bei 1600 × 1200 Pixeln ergibt sich also beispielsweise eine

Auflösung von 1,92 Megapixeln.

Die Auflösung digitaler Bilder ist nur eingeschränkt mit der Auflösung eines Filmnegativs

oder Prints zu vergleichen, da sie u. a. vom Betrachtungsabstand und der Art der Darstellung

(Bildschirm, Bild) abhängig ist.

GIF

mit Transparenz

GIF

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Auf normales Fotopapier ausbelichtete Digitalfotos erreichen mittlerweile annähernd die

Qualität von konventionellen Papierabzügen – hier entscheidet vielmehr die verwendete

Kamera, das Objektiv sowie eine Reihe weiterer Faktoren über die technische Bildqualität.

Die Pixelanzahl gibt auch nur näherungsweise die Auflösung feiner Strukturen wieder.

Beim Scannen gerasterter Bilder muss man die Auflösung ebenfalls so groß wählen, dass

die feinsten Strukturen des Rasters dargestellt werden können. Anschließend kann man

entrastern (dazu gibt es unterschiedliche Funktionen) und dann die Auflösung herabsetzen.

Drei Bildausschnitte mit demselben Kontrast bei der Grenzauflösung

6.3 Bildgestaltung

Abb. 18: Originalausschnitt der digitalen Aufnahme einer Rathausuhr

Abb. 19: Weniger Kontrast bei tiefen und mittleren Ortsfrequenzen

Abb. 20: Mehr Kontrast bei mittleren Ortsfrequenzen

Als Beispiel sei hier die Veränderung der Schärfentiefe erwähnt, die sich aus dem

Formatfaktor ergibt (oft fälschlich Brennweitenverlängerung genannt: Die Brennweite eines

Objektivs ändert sich jedoch nicht, nur dessen genutzter Bildwinkel durch das veränderte

Aufnahmeformat); Objektive, die in der Kleinbildfotografie als Weitwinkel gelten, treten bei

den meisten Digitalkameras als Normalobjektiv auf. Da sich die optischen

Gesetzmäßigkeiten nicht verändern, nimmt die effektive Schärfentiefe (genauer: der

Schärfebereich) des Bildes zu. Mit Digitalkameras ist es daher schwerer als in der

Kleinbildfotografie, einen in Unschärfe zerfließenden Bildhintergrund zu erzielen, wie er

beispielsweise in der Porträt- und Aktfotografie zur Hervorhebung häufig erwünscht ist.

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Einige moderne Spiegelreflex-Digitalkameras verfügen bereits über einen vollformatigen

Sensor (24x36mm). Diese Kameras verhalten sich genauso wie analoge Kleinbild-

Spiegelreflexkameras.

Abb. 21: Beispiel für Schärfentiefe

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7 Speichermedien zum Fotografieren

Als Speichermedien werden in der Digitalfotografie hauptsächlich Speicherkarten verwendet.

Folgende sind hier gebräuchlich:

· Memory Stick (MS)

· Compact-Flash (CF) Karten,

· Smart Media Karten (SM),

· Secure Digital Memory Card (SD),

· Microdrive (MD),

· PC Card (PCMCIA/ATA),

· xD-Picture Card (xD).

Abb. 22: Speichermedien

Compact- Flash- Karten bieten derzeit das beste Preis-Leistungsverhältnis, sind recht robust,

gleichzeitig aber auch das sperrigste noch verbreitete Speichermedium, nachdem die PC

Card kaum noch in Digitalkameras genutzt wird.

Diese Speichermedien bilden das Äquivalent zum fotografischen Film, sie sind jedoch wieder

beschreibbar. Auf einer Speicherkarte von 1 GByte Kapazität lassen sich etwa 100 bis 150

Fotos speichern.

Eine weitere Möglichkeit für den Bildberichterstatter ist es, unterwegs ein (meistens ohnehin

mitgeführtes) Notebook zu verwenden, mit dem alle Vorteile der digitalen Fotografie

ausgespielt werden können: Fotos können ohne Verzögerung sofort begutachtet, sortiert,

nachbearbeitet und direkt per Mobiltelefon oder WLAN in die Heimat versandt werden.

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7.1 Speicherung und Archivierung

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

Tatsächlich ist die Verfügbarkeit digitaler Bilder aufgrund der Weiterentwicklung von

Speichermedien und Formaten äußerst ungewiss. Unter Umständen müssen die sämtliche

Dateien nach einigen Jahren in neue Formate umgewandelt werden; die Haltbarkeit selbst

gebrannter CD-Rs liegt, je nach Qualität des Mediums und des Brenners, zwischen einem

und schätzungsweise hundert Jahren. In der analogen Fotografie weisen unter günstigen

Bedingungen gelagerte Kodachrome-Dias auch nach 80 Jahren nur geringe

Alterungserscheinungen auf; in der Digitalfotografie wird ein erheblicher Umkopier- und

Konvertierungsaufwand betrieben werden müssen, um eine vergleichbare

Langzeitarchivierbarkeit zu erreichen.

Abb. 23: CDs oder DVDs

Ein zuverlässiges Langzeitspeichermedium für digitale Daten existiert bisher nicht; die

Problematik wird als digitales Vergessen nicht nur von Fotoamateuren, sondern auch von

hauptamtlichen Bibliothekaren und Archivaren erörtert.

Selbstgebrannte CDs oder DVDs können bereits nach wenigen Jahren unlesbar werden, von

Billigfabrikaten gibt es auch Berichte, dass schon nach einigen Wochen erste Lesefehler

auftraten. Problematisch sind auch alle rein magnetisch aufzeichnenden Medien wie

Disketten, die insbesondere in der Frühzeit der Digitalfotografie noch häufig als

Speichermedium eingesetzt wurden.

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Auch Wechselfestplatten bieten keinerlei Langzeitsicherheit, insbesondere besteht hier ein

sehr hohes Risiko für mechanische Beschädigungen.

7.2 Bilddatenbanken

Abb. 24: Bilddatenbank auf einer Sport- Homepage

Während in der konventionellen Fotografie die Übersicht über die einzelnen Bilder eines

Filmes sehr rasch durch einen Kontaktabzug, Index-Print oder auf einem Leuchttisch möglich

ist, werden in der Digitalfotografie spezielle Programme zum Auffinden von archivierten

Bilddateien benötigt. Die so genannten Bilddatenbanken erzeugen ein Thumbnail des Bildes

und bieten Felder zur Beschreibung des Bildes und der Aufnahmesituation; ein gewisser

Komfort ergibt sich durch die Metadaten, die durch das EXIF-Format automatisch

aufgezeichnet werden (Datum, Uhrzeit, Brennweite, Blende etc.). Entsprechend große

Server und Speicherplätze sind jedoch Voraussetzung.

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8 Vergleich mit analoger Fotografie

8.1 Vorteile

· Man kann das Foto gleich nach der Aufnahme zumindest auf grobe Fehler hin

kontrollieren und gegebenenfalls noch eine weitere Aufnahme machen. Eine

misslungene Aufnahme kann noch in der Kamera gelöscht werden.

· Wegen der gegenüber Spiegelreflexkameras vergleichsweise schlechten Auflösung

kann bei vielen elektronischen Suchern und Monitoren das Bild vor oder nach der

Aufnahme vergrößert werden (Softwarelupe), um die Bildschärfe, zum Beispiel bei

manueller Fokussierung, besser beurteilen zu können.

· Der Weg zur Webpublikation von Aufnahmen ist kürzer, weil das Einscannen von

Dias oder Papierbildern entfällt. Ist keine anderweitige Verwendung der Aufnahme

geplant, kann man eine verhältnismäßig niedrige Bildauflösung einstellen und die

Aufnahme ohne weitere Nachbearbeitung direkt verwenden.

· Zugang zu elektronischen Medien vorausgesetzt, sind Austausch und Verbreitung

von Fotos schnell und einfach möglich.

· Ein Filmwechsel für unterschiedliche Lichtverhältnisse ist nicht mehr notwendig.

Digitalkameras lassen sich einfach an die vorhandene Lichtmenge anpassen; ähnlich

wie bei der Fotografie auf Film nimmt die Bildqualität bei erhöhter Empfindlichkeit ab.

· Ein großer Vorteil der Digitalfotografie ist die Möglichkeit, über den Weißabgleich die

Farbtemperatur anzugleichen. Dieser kann manuell oder automatisch vorgenommen

werden. Nur wenige, sehr einfache Kameras bieten keine manuelle Steuerung.

Dadurch können Bilder sowohl bei Tageslicht als auch bei Kunstlicht farbneutral

dargestellt werden. In der herkömmlichen Fotografie sind dafür geeignete Farbfilter

oder spezielles Filmmaterial nötig.

· Es treten jenseits von Verschleiß und Stromverbrauch keine Kosten für missglückte

Bilder auf.

· Durch die Möglichkeit, kostengünstig zu üben, können Anfänger einen schnellen

Lerneffekt erzielen.

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· Mit Digitalkameras ist in der Regel ein längeres, ununterbrochenes Fotografieren

möglich, da es nicht wie in der analogen Fotografie nach meist höchstens 36 Bildern

nötig ist, den Film zu wechseln. Bei Digitalkameras können – abhängig vom

verwendeten Speicher und dem Bildformat – meist mehrere hundert Bilder in Folge

aufgenommen werden, bevor eine Unterbrechung zum Wechseln des

Speichermediums oder der Batterien nötig ist. Dies macht sich beispielsweise bei der

Unterwasserfotografie bemerkbar, wo man bei der analogen Fotografie pro

Tauchgang nur maximal 36 Bilder schießen konnte, da man zum Filmwechsel

auftauchen müsste.

· Da die meisten Digitalkameras im Vergleich zum Kleinbildformat kleinere Sensoren

verwenden, bieten sie eine wesentlich höhere Schärfentiefe.

· Digitale Kameras bieten häufig die Möglichkeit, einfache Video- und Tonaufnahmen

zu machen und wiederzugeben.

· Die meisten digitalen Kameras können direkt an analoge Wiedergabegeräte, wie zum

Beispiel Fernseher oder Videoprojektoren, oder aber auch an PictBridge-kompatible

Fotodrucker angeschlossen werden.

8.2 Nachteile

· Durch die kleinere Größe des Sensors im Vergleich zum Film ist selbst bei weit

geöffneter Blende keine geringere Schärfentiefe erreichbar, weil auch die Brennweite

der Objektive kleiner wird. Das kann zum Beispiel bei Porträtfotos störend sein und

schränkt typische fotografische Gestaltungsmöglichkeiten stark ein. Abhilfe schaffen

digitale Spiegelreflexkameras, welche deutlich größere Sensoren besitzen.

Außerdem ist es bei kleinerer Sensorgröße einfacher, hochwertige lichtstarke

Objektive zu bauen.

· Kontrastumfang und Farbtiefe sind insbesondere sehr kleinen Sensoren meist

geringer als bei herkömmlichem Film. Hochwertige DSLR können den

herkömmlichen Film jedoch je nach Aufnahmesituation erreichen und übertreffen.

· Schlechtere Bildauflösung bei Schwarzweiß-Aufnahmen – hoch auflösenden Film

und hochwertige Objektive vorausgesetzt. Bei der Verwendung von Bayer-Sensoren

und optischen Tiefpässen ist die Farbauflösung verhältnismäßig gering (Ausnahme

Foveon-X3).

· Wegen relativ kurzer Produktzyklen hoher Wertverlust der Hardware.

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· Umstrittene "Haltbarkeit" digitaler Informationen (Dauerhaftigkeit und langfristige

Verfügbarkeit von Speichermedien und entsprechenden Laufwerken, Änderungen bei

Dateiformaten). Gerade bei Aufnahmen in proprietären Speicherformaten

(sogenannte Rohdaten (RAW) mit der ursprünglichen Bildinformation) ist eine

zukünftige Verwendbarkeit dieser Rohdaten derzeit nicht sicher abschätzbar. Ein

offener Standard für RAW-Daten existiert zwar (DNG bzw. OpenRAW), wird aber

bislang (2007) erst von wenigen Herstellern, Kameramodellen und

Bildbearbeitungsprogrammen unterstützt.

· Kompakte Digitalkameras verzichten zugunsten eines möglichst großen Displays

zunehmend auf einen optischen Sucher. Dies kann die Bildgestaltung bei sehr hellen

Lichtverhältnissen sehr erschweren.

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9 Fotohandy

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

Abb. 25: Sony Ericsson K800

Ein Fotohandy oder ein Kamera-Handy ist ein Mobiltelefon mit integrierter Kamera.

9.1 Geschichte

Das erste kommerzielle Kamerahandy war das J-SH04, entwickelt von Sharp Corporation.

Es wurde im November 2000 in Japan veröffentlicht.

Die Nachfrage nach Kameras in Mobiltelefonen ergab sich im Rahmen der immer besser

werdenden Multimediafähigkeiten von Handys. Besonders für Jugendliche war es trotz

zunächst allgemein schlechter Auflösung nach dem VGA-Standard attraktiv, spontan Bild-,

Ton- und Videoaufnahmen zu machen und diese dann mittels des Multimedia Messaging

Service (MMS) an Freunde zu versenden.

2001 erschien das erste Fotohandy auf dem deutschen Markt. Die ersten Handys mit

integrierter Digitalkamera, zum Beispiel das Nokia 7650, hatten eine sehr geringe Auflösung.

Seit 2004 werden immer bessere Digitalkameras in die tragbaren Telefone verbaut und

Fotohandys mehr und mehr zum Standard. Mit dem Siemens S65 (Abb. 26) wurde das erste

1,3-Megapixel-Kamerahandy auf den Markt gebracht. Zwischenzeitlich geht der Trend zu 2-

und 3- Megapixel-Kamerahandys.

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9.2 Technik

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

Abb. 26: Siemens S65

Für die Aufnahme der Fotos wird ein CMOS-Sensor verwendet, nach dem sich auch die

Bildauflösung richtet. Bedingt durch die kleine Größe der Sensoren sind Fotos besonders

anfällig für Bildrauschen, auch bei relativ guten Lichtbedingungen. Begrenzte Abhilfe schafft

ein in einigen Modellen eingebautes Fotolicht ( LED), welches als Blitzersatz dient, aber nur

den Nahbereich ausleuchtet.

Weitere Funktionen sind vorgefertigte Effekte per Software (Rahmen, Digitalzoom,

Bildtönung, einfachste Bildbearbeitung) oder ein eingebauter Minispiegel in der Nähe des

Objektivs, um sich selbst zu fotografieren. Auch ist es meist möglich, Videos von

bescheidener Qualität aufzunehmen.

Mit Hilfe eines entsprechenden Datenkabels oder per Bluetooth bzw. Infrarot können die

Fotos auf den Computer geladen oder kostenlos an andere Handys verschickt werden.

Leider ist das Objektiv der Kamera in den wenigsten Fällen gegen Zerkratzen geschützt,

somit leidet die Bildqualität. Bei einigen Modellen sitzt das Objektiv tiefer im Gerät, bei

anderen schiebt man eine Klappe vor. Teilweise ist auch ein Schutzglas in die Oberschale

integriert und damit im Bedarfsfall austauschbar.

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10 Bildbearbeitung

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

Abb. 27: Foto einer Gedenktafel im Original…. Abb. 28: …und nach geometrischer und farblicher

Bearbeitung

Bei der digitalen Bildbearbeitung handelt es sich um die computergestützte Bearbeitung von

digitalen Bildern, üblicherweise von Rastergrafiken, meist Fotos oder gescannten

Dokumenten. Diese Bilder werden nachträglich verändert, um sie zu optimieren, zu

verfremden, zu modifizieren oder zu manipulieren ( Retusche), mit dem Ziel ein gewünschtes

Ergebnis zu erreichen.

Ein Schwerpunkt liegt dabei, die Fehler zu beheben, die beim Fotografieren oder Scannen

entstehen können, zum Beispiel Über- und Unterbelichtung, Unschärfe, Kontrastschwäche,

Bildrauschen, Rote- Augen- Effekt, Stürzende Linien etc.; dadurch wirken diese Bilder zu

dunkel, zu hell, zu unscharf oder anderweitig mangelhaft und bedürfen deshalb einer

Bearbeitung. Diese entstehen durch technische Fehler der Aufnahmegeräte ( Digitalkamera,

Scanner), ungünstige Arbeitsbedingungen oder Fehlbedienung derselben oder mangelhafte

Vorlagen.

Die traditionelle Bildbearbeitung (analoge Retusche) wird immer stärker von der digitalen

Bildbearbeitung ersetzt, oft werden die Arbeitsgänge in der inzwischen ebenfalls größtenteils

digitalen Druckvorstufe zusammen mit den Satzarbeiten erledigt.

Die Bildbearbeitung wird häufig mit der Bildverarbeitung und mit Grafik-Design verwechselt.

10.1 Einige Funktionen der digitalen Bildbearbeitung

Die Software mit der die Bildbearbeitung erfolgt, nennt man Bildbearbeitungsprogramm,

wobei es zahlreiche Bearbeitungsfunktionen gibt, die sich zumeist in einem Programmmenü,

einer Symbolleiste oder einer Werkzeugleiste befinden.

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Beispiele hierfür sind:

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

· Abwedeln und Nachbelichten: Durch das Abwedeln und das Nachbelichten wird die

Belichtung korrigiert.

· Auswählen: Bestimmte Bereiche des Bildes können zum Beispiel rechteckig oder

kreisförmig markiert und dadurch ausgewählt werden. Diese Bereiche lassen sich

dann getrennt von anderen Bildabschnitten bearbeiten. Für Auswahlen gibt es

unterschiedliche Auswahlwerkzeuge, einerseits geometrisch bestimmte, wie ein

Rechteck, eine Ellipse etc., andererseits bestimmte Hilfsmittel, wie das

Lassowerkzeug oder der Zauberstab.

· Automatische Korrekturen: Für Einsteiger und Neulinge der Bildbearbeitung bieten

Bildbearbeitungsprogramme, automatische Korrekturen an. Mit ihnen werden

verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel der Kontrast, die Farbe und der Tonwert auf

Knopfdruck korrigiert. Im Gegensatz zur eigenhändigen Korrektur sind die Ergebnisse

der automatischen Korrektur aber eher nüchtern zu betrachten.

· Dateiformat: Konvertierung oder Speicherung in ein bestimmtes Grafikformat. Man

unterscheidet dabei u.a. das JPEG-, PNG-, Gif-, TIFF-, oder JPEG2000-Format.

Für die Speicherung von Ebenen, Masken und Kanälen eignet sich das PSD-

Format.

· Drehen: Durch das Drehen eines Bildes (Abb. 29) können Aufnahmefehler beseitigt

(leichtes Drehen) oder besondere Effekte erzielt werden.

Abb. 29

· Ebenen: verschiedene Bildelemente können wie auf Transparentfolien übereinander

angeordnet werden. Die einzelnen Elemente werden auf unterschiedlichen Ebenen

angeordnet und einzeln bearbeitet. Ebenen können gesperrt werden, um

versehentliches Bearbeiten oder Löschen zu verhindern. Durch Austauschen von

Ebenen werden Objekte in den Vordergrund oder Hintergrund verschoben.

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Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

· Farben: Farben spielen in der Bildbearbeitung eine wichtige Rolle. Der Farbton kann

verändert werden, die Farbsättigung jeweils angepasst und Farbstiche entfernt

werden. Andererseits lassen sich auch die Farben eines Bildes entziehen, zum

Beispiel zur Erstellung von Schwarzweiß-Bildern (Abb. 30). Man unterscheidet bei

den Farben zwischen der subtraktiven und additiven Farbsynthese.

Abb. 30: Beispiel für eine Farbänderung

· Farbmodus und Farbtiefe: Man kann ein Bild in einen gewünschten Farbmodus bzw.

Bildmodus umwandeln. Man unterscheidet die Modi: Bitmap, Graustufen, Duplex,

Indizierte Farben, RGB, Lab und CMYK. Je nach Farbmodus erhält man eine

unterschiedliche Farbtiefe. Man unterscheidet bei der Farbtiefe zwischen True

Color, High Color, indizierten Farben, aber auch zwischen Graustufen und Schwarz-

Weiß.

· Filter: Bilder können mit vielfältigen Grafikfiltern bearbeitet und verfremdet werden:

häufig verwendet werden Schärfe- und Unschärfefilter. Filter mit eher künstlerischen

Effekten sind zum Beispiel Reliefeffekte (Abb. 31), Beleuchtungseffekte,

Schatteneffekte, Weichzeichner.

Abb. 31: Der Reliefeffekt

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Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

· Formen: Dienen zur Herstellung von geometrischen Objekten, wie Rechtecken,

Ellipsen oder Polygonen; aber auch zur Erstellung von Musterformen, wie

Sprechblasen, Symbole etc.

· Fotomontage: Bei der Fotomontage, auch „Composings“ genannt, werden mehrere

Bilder, zu einer Art Komposition, zusammengefügt. So können zum Beispiel einzelne

Bildobjekte ausgewählt und in ein anderes Bild kopiert werden.

· Fotomosaik: Beim Fotomosaik wird ein Bild aus vielen nebeneinander gelegten

Fotos erstellt. (Abb. 32)

Abb. 32: Ein Auge aus Fotomosaik

· Freistellen: Unbrauchbare Bildabschnitte werden entfernt, um ein Objekt zu betonen.

Die Freistellung von Bildern gehört zu den wesentlichen Aufgaben der

Bildbearbeitung.

· Füllen: Das Füllwerkzeug dient dazu, ein ganzes Bild oder nur einen Bildabschnitt mit

einer gewünschten Farbe zu füllen.

· Gammakorrektur: Bei einer Gammakorrektur werden die Lichtverhältnisse und die

Farbtöne verändert.

· Gradation: Mit einer Gradationskurve wird der Kontrast und die Helligkeit verändert.

· Histogramm: Mit einem Histogramm werden Farbfehler angezeigt, die sich daraufhin

gezielt korrigieren lassen. Das Histogramm spielt vor allem in der Tonwertkorrektur

eine wichtige Rolle.

· Invertieren: Beim Invertieren werden die Farben umgekehrt.

· Kanäle: Ein Farbkanal deutet an, dass jede Grundfarbe einen Farbkanal verwendet.

Im ‚CMYK‘-Modus gibt es vier Kanäle (Cyan, Magenta, Gelb, und Schwarz) und bei

‚RGB‘ die Grundfarben: Rot, Grün und Blau. Weiterhin werden Alphakanäle

unterschieden, hier lassen sich Auswahlen und Masken speichern.

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Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

· Kippen: Durch Kippen können Perspektivfehler in einem Bild beseitigt werden.

· Kolorieren: Beim Kolorieren werden Bilder oder Bildabschnitte farblich verändert.

· Konvertierung von Bilddateien in verschiedene Dateiformate bzw. Grafikformate.

· Kopierstempel: Dient zur Korrektur von Schönheitsfehlern und zur Übertragung von

Bildabschnitten in andere Bereiche. Wird in der Portraitretusche stark verwendet.

· Korrektur der Helligkeit, des Kontrastes und des Tonwertes (auch zum Erzeugen

von High-key- oder Low-key-Charakter)

· Lasso: Mit dem Lasso werden Bildbereiche ausgewählt.

· Makros: Eine Folge von Bearbeitungsschritten kann als Makro gespeichert werden

und kann dann beliebig oft und auf beliebige Bilder angewendet werden.

· Malen: Eine der grundlegendsten Funktionen von Bildbearbeitungsprogrammen ist

die Möglichkeit zu Malen. Dabei werden mit Hilfe von unterschiedlichen Pinsel,

Maltechniken simuliert. Der Artikel „ Digitales Malen“ geht näher darauf ein.

Unterscheiden sollte man zwischen dem Malen und dem Zeichnen. Beim Malen

werden Pixel erzeugt, beim Zeichnen dagegen nicht. Für das Zeichnen benutzt man

deshalb Pfade, mit ihnen lassen sich Vektorelemente erstellen.

· Maskieren: Beim Maskieren werden bestimmte Bereiche ausgewählt, um sie vor

Bearbeitung zu schützen. Die Maske kann im Maskenmodus mit dem Pinsel erweitert

oder mit dem Radiergummi reduziert werden. Fehler lassen sich im Maskenmodus

leicht rückgängig machen.

· Monochrom: Die Erzeugung monochromer Bilder lässt sich, mit Hilfe eines

Bildbearbeitungs-Programmes, einfach durchführen.

· Panorama: Aus Einzelbildern, zum Beispiel einer großen Landschaft, lässt sich ein

Panoramabild erstellen. Dafür gibt es auch spezielle Stitching-Software.

Abb. 33: Panoramafotografie der Stadt Miami

· Pfade: Mit Bildbearbeitungsprogrammen lassen sich auch Vektorelemente zeichnen.

Pfade dienen hier zur Erstellung von einfachen Vektorelementen.

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Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

· Pinsel: der Pinsel hat sich zum universellen Malwerkzeug entwickelt: Größe und

Pinselspitze können gewählt werden, es kann eine Farbe gewählt werden oder mit

einem Muster gefüllt werden. Eine besondere Verwendung findet der Pinsel beim

digitalen Malen.

· Pipette: Die Pipette dient zur Farbbestimmung und zur Farbaufnahme.

· Radiergummi: Wegnehmen von Bildinformationen mit verschiedenen

Radiergummispitzen.

· Schärfen: Erhöhung oder Herabsetzung der Bildschärfe, um Schärfe oder Unschärfe

zu erreichen. Siehe dazu: Scharfzeichnen und Weichzeichnen.

· Scharfzeichnen: Beim Schärfen wird das Bild oder einzelne Bildpartien geschärft,

dies erfolgt dadurch, dass man das Bild Scharfzeichnen oder unscharf maskiert

Abb. 34: Beispiel für Scharfzeichnen

· Skalieren: Bilder können vergrößert oder verkleinert werden. Der Maßstab wird auch

als Skalierungsfaktor bezeichnet.

· Solarisation: Bei der elektronischen Solarisation werden die Farben von Pixeln,

deren Helligkeit über einem einstellbaren Grenzwert liegt, invertiert.

· Stapelverarbeitung: Funktionen und/oder Makros werden automatisch auf mehreren

Bilddateien durchgeführt. Besonders für digitale Fotoalben ist diese Funktion sehr

hilfreich.

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Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

· Texte: Mit einem Textwerkzeug lassen sich Texte unterschiedlichster Art, auf einem

Bild erstellen, wobei es viele Texteffekte, wie Relief usw. gibt.

· Tonwertkorrektur: Mit einer Tonwertkorrektur lässt sich der Tonwertumfang

korrigieren. Das Histogramm dient dabei als Hilfsmittel, indem es die hellen und

dunklen Bereiche anzeigt. Die Helligkeit, der Kontrast und die Farbsättigung können

daraufhin gezielt korrigiert werden.

· Veränderung der Dateigröße ( Bildkompression), der Auflösung bzw. Bildauflösung

beispielsweise für die Verwendung von Bildern im Internet.

· Weichzeichnen: Beim Weichzeichnen wird das Bild oder einzelne Bildpartien

unscharf gemacht, zum Beispiel um einen ungeeigneten Hintergrund zu verdecken.

Durch das Weichzeichnen lassen sich aber auch Effekte, wie zum Beispiel

Bewegungsunschärfe erzeugen.

· Zauberstab: Markierungswerkzeug, welches alle Pixel auswählt, die mit dem

angeklickten Pixel benachbart sind und einen ähnlichen Farbton und eine ähnliche

Helligkeit haben. Wird häufig benutzt, um den Hintergrund auszuwählen.

· Zeichnen: Beim Zeichnen werden, im Gegensatz zum Malen, keine Pixel erzeugt,

sondern Vektoren. Hier dienen Pfade zum erstellen von Vektorelementen.

· Zoom: Für viele Bearbeitungsschritte ist es notwendig, näher an das Objekt

heranzufahren, zum Beispiel um Bildfehler zu beseitigen.

· Spiegeln: Spiegeln (horizontal oder vertikal) wird häufig zur Korrektur von

eingescannten Negativen oder für das Einpassen von Bilder in ein Layout verwendet.

10.2 Ein Beispiel für Bildbearbeitung

10.2.1 Schnittmasken

Eine Schnittmasken ist nichts anderes als eine neue Gruppierung der Ebenen. Sie kommt

immer dann zum Einsatz, wenn ich eine Ebene speziell auf die darunter liegende Ebene

wirken lassen möchte und NUR auf diese.

Man öffnet ein neues Dokument mit einem weißen Hintergrund, die Größe ist nicht wichtig.

(z.B.: 1024 x 768)

Nun wird eine neue Schriftebene erstellt. Für dieses Beispiel wird das Wort Porsche

verwendet. (Abb. 35)

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Abb.: 35: Schritt 2

Ein Bild wird ausgewählt.

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

Nun ist es ganz wichtig bei Schnittmasken, dass die Ebene die auf eine andere Ebene

wirken soll immer OBEN ist. Wie im folgenden Screenshot zu sehen ist. (Abb. 36)

Abb. 36: Schritt 3

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Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

Der Porsche verdeckt nun die Schrift. Es gibt zwei Möglichkeiten eine Schnittmaske zu

erstellen, die erste ist man geht mit dem Mauszeiger genau zwischen die beiden Ebenen und

drückt dann die ALT-Taste, dabei verändert sich der Cursor und dann ein Links klick.

Eine andere Möglichkeit ist auf die obere Ebene rechts klicken und dann, Schnittmaske

erstellen anwählen. (Wichtig ist hier nicht auf das Icon oder die Schrift zu klicken, denn dort

kommen andere Pulldownmenues)

Nun wirkt der Porsche nur noch auf die Schrift. Der Vorteil bei dieser Art der Positionierung

ist, dass wir den Porsche in der Schrift noch beliebig verschieben können. (Mit dem

Verschiebewerkzeug )

Abb. 37: Das Endprodukt

Schnittmasken haben noch eine andere wichtige Funktion.

Stellt man nun das Fahrzeug frei, mit dem Pfadwerkzeug in der Zoomstufe bei 1600% um

ein 100% zufrieden stellendes Ergebnis zu erzielen. (Abb. 38) Ist es möglich das Auto

„umzulackieren“.

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Abb. 38: der freigestellte Porsche

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

Um dem Fahrzeug eine neue Farbe zu verleihen, erstellt man eine Volltonfarbebene

(Abb. 39)mit einer Farbe der Wahl. Bei diesem Beispiel wurde die Farbe Giftgrün gewählt.

Abb. 39: Erstellung einer Volltonfarbe

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Abb. 40: die gewünschte giftgrüne Farbebene

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

Bringt erst mal noch nicht die gewünschte um Lackierung. Aber wir sehen jetzt wunderbar,

dass die Volltonfarbe nur noch auf der Lack Ebene wirkt. (Abb. 40)

Abschließend wird die Volltonfarbe angewählt und auf den Modus von Normal auf

Multiplizieren gewechselt. Und fertig ist der gewünschte Effekt. In diesem Fall ein giftgrüner

Porsche!!!! (Abb. 41)

Abb. 41: Das Ergebnis

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11 Literaturverzeichnis

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung

· http://www.mediaculture-online.de/Digitale_Fotografie.89.0.html

· http://de.wikipedia.org/wiki/Digitalfotografie

· „Digitale Fotografie für Einsteiger“ von Tom Ang

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