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Aktuelle Presseinformation 01.04.2011

KinderWunschKlinik in Wien stellt sich vor

Hochkarätiges Team und einzigartiges Behandlungsspektrum

Das größte IVF-Zentrum Österreichs hat sich aufgrund der großen Nachfrage für eine

Expansion nach Wien entschieden: Prim. Dr.med. Leonhard Loimer, der bereits seit 2002 die

KinderWunschKlinik in Wels mit großem Erfolg führt, hat das ehemalige IVF-Institut Adebar

in der Wiener Hadikgasse übernommen – das erste ambulante IVF-Institut der Welt.

„Nach Adaptierung der Räumlichkeiten und Einführung der bewährten, hohen

Qualitätsstandards im IVF-Labor, haben wir die Kinderwunschklinik Wien Anfang Februar

eröffnet. Die Nachfrage ist hoch und wir freuen uns, nun auch Paaren in Wien und den

benachbarten Bundesländern den Kinderwunsch erfüllen zu können!“ freut sich Dr. Loimer.

In diesem renommierten Institut, vom österreichischen IVF-Pionier Dr. Peter Kemeter

gegründet, wurde im Jahr 1982 das erste IVF-Baby Österreichs gezeugt. Die 450 m²

umfassenden Räumlichkeiten wurden vor der Neueröffnung saniert und das Labor auf den

letzten Stand der medizinischen Technik gebracht.

„Ich bin sehr stolz darauf, dass wir unsere Wiener KinderWunschKlinik in so einem

bedeutsamen und wegweisenden Institut eröffnen können. Hier wurde einst Pionierarbeit

geleistet“, so Dr. Loimer.

Hochkarätiges Beratungs- und Behandlungsteam

Das Team der Wiener Kinderwunschklinik, unter der Leitung von Dr. Loimer, besteht aus

zehn MitarbeiterInnen, darunter anerkannte IVF-Experten und Biologen. Mit Prof. DDr.

Johannes Huber konnte eine wahre Koryphäe als bioethischer Berater des Instituts

gewonnen werden.

Als Ärztlicher Leiter fungiert der Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe OA Dr. Mathias

Brunbauer.


Aktuelle Presseinformation 01.04.2011

Innovatives und einzigartiges Behandlungsspektrum

Neben allen gängigen und zugelassenen Verfahren der künstlichen Befruchtung soll auch

ein weltweit neuartiges Verfahren präsentiert werden: eine risikoarme Immuntherapie zur

wesentlichen Erhöhung der Einnistungsrate befruchteter Eizellen.

Auch die sogenannte IMSI-Methode, die bei einer 6.000-fachen mikroskopischen

Vergrößerung der männlichen Samenzellen die qualitative Beurteilung des männlichen

Spermiums deutlich verbessert, wird in der Wiener KinderWunschKlinik angeboten.

Wie das Welser Institut hat auch die KinderWunschKlinik Wien Verträge mit dem

österreichischen IVF-Fonds abgeschlossen. Dieser übernimmt bei in Österreich versicherten

Paaren 70 Prozent der Kosten für Behandlung und Medikamente, wenn bei der Frau oder

beim Mann eine eingeschränkte Fortpflanzungsfähigkeit vorliegt.

LIMO – Intralipid Immunmodulation zur Erhöhung der Einnistungsrate

Die KinderWunschKlinik bietet für IVF-Patientinnen mit immonologischer Störung als erstes

Institut eine weltweit neuartige Immuntherapie an. Dabei wird die synthetisch hergestellte

Fettemulsion Intralipid intravenös verabreicht.

Diese Fettemulsion besteht aus Sojaöl, Eigelb-Phospolipiden, Glycerin und Wasser und wird

ursprünglich als Fett- und Kalorienlieferant bei Patienten eingesetzt, die künstlich ernährt

werden. Intralipid stimuliert jedoch auch das weibliche Immunsystem und erhöht die

Einnistungsrate befruchteter Eizellen. Möglichen Gefahren, die zu einer Fehlgeburt führen

können, wird durch diese Stimulation entgegengewirkt.

„Die Vorteile der Intralipid Immunmodulation bestehen darin, dass das Präparat kaum

Nebenwirkungen mit sich bringt und keine Blutprodukte enthält. Somit besteht auch kein

Risiko einer Virusübertragung, das die Entscheidung zu einer Immuntherapie oft negativ

beeinflusst“, erklärt Dr. Loimer. Die Patientinnen dürfen allerdings nicht allergisch auf Soja

oder Eier reagieren. Die LIMO startet vier bis sechs Tage vor dem Embryotransfer und wird

vier bis fünf Wochen nach dem positiven Schwangerschaftstest wieder abgesetzt.


Aktuelle Presseinformation 01.04.2011

Mini-IVF, die „Light-Version“ der künstlichen Befruchtung

Viele Frauen, die eine künstliche Befruchtung planen, haben Bedenken bezüglich der hohen

Hormondosen zur Stimulation der Eierstöcke und auch der damit verbundenen Kosten.

Weitere Aspekte, die oft Besorgnis erregen, sind Risken wie Fehlgeburten oder

Mehrlingsschwangerschaften und das sogenannte Überstimulationssyndrom, welches in

seltenen Fällen zu einem ernsten Krankheitsbild werden kann. Bei älteren Patientinnen

kommt noch hinzu, dass eine hohe Stimulationsdosis wiederum zu einer Verschlechterung

der Eizellqualität führen kann.

Diesen Problematiken entgegenwirkend, wurde eine neue Stimulationsmethode entwickelt:

die Mini-IVF oder auch Ultra-Light-Stimulation. Die Methode kommt ursprünglich aus Japan

und wurde später in den USA verfeinert.

Bei der Ultra-Light-Stimulation wachsen drei bis vier Eibläschen heran, die darin befindlichen

Eizellen haben meistens eine sehr gute Qualität. Zum Vergleich: Bei einer konventionellen

IVF-Behandlung wachsen 8 bis 12 Eizellen heran, wobei die Anzahl an Eizellen von guter

Qualität aber gleich hoch bleibt.

„Die Vorteile der Mini-IVF liegen in erster Linie darin, dass das Überstimulationssyndrom zu

99 Prozent vermieden werden kann und dass sowohl das Ausmaß als auch die Kosten der

Behandlungen sehr niedrig gehalten werden können“, so Prof. DDr. Huber. Außerdem ist die

sogenannte Down Regulation, also das Unterdrücken des Eisprungs, nicht erforderlich, es

kommt kaum zu vorzeitigen Eisprüngen und auch Nebenwirkungen sind extrem selten.

Da es bei der Mini-IVF unter Umständen zu einem schlechteren Aufbau der

Gebärmutterschleimhaut kommen kann, empfiehlt sich in diesen Fällen die Anwendung

eines Kryotransfers.

„Darunter versteht man, dass die befruchteten Eizellen mit einer Überlebensrate von über 75

Prozent eingefroren werden und in einem der nächsten natürlichen Zyklen nach der Mini-

IVF-Behandlung wieder aufgetaut und in die Gebärmutter transferiert werden“, erklärt Prof.

DDr. Huber.


Aktuelle Presseinformation 01.04.2011

Über die KinderWunschKlinik

Die KinderWunschKlinik wurde im Jahr 2002 von Primar Dr. med. Leonhard Loimer in Wels

gegründet und beschäftigt als größtes IVF-Zentrum Österreichs mittlerweile ein 40-köpfiges

Team. Das Behandlungsspektrum umfasst die gesetzlich zugelassenen Möglichkeiten wie

Insemination, IVF, ICSI, , Einfrieren von Eizellen und Embryonen, Polkörperdiagnostik,

sämtliche Methoden der Samenuntersuchung etc. Die Schwangerschaftsrate in der

Kinderwunschklinik liegt beim ersten Versuch bei über 50 Prozent, damit ist die

Kinderwunschklinik im Spitzenfeld der österreichischen Reproduktionsmedizin. Im

Geschäftsjahr 2010 verzeichnete der Standort Wels einen Patientenzuwachs von 25

Prozent, durch insgesamt 1.200 Behandlungen wurden 573 gesunde Babys geboren.

Univ.Prof. DDr. Johannes Huber

Johannes Huber ist gebürtiger Niederösterreicher und studierte gleichzeitig Medizin und

katholische Theologie. Er war zehn Jahre lang als persönlicher Sekretär von Kardinal König

tätig und begann 1979 an der Universität Wien seine Ausbildung zum Facharzt für

Geburtshilfe und Frauenheilkunde. Er leitet die Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie

und Reproduktionsmedizin an der Medizinischen Universität Wien. Seine Schwerpunkte sind

Gynäkologische Endokrinologie, Diagnose und Therapie des Kinderwunsches, sowie

frauenspezifische Medizin.

Dr. Mathias Brunbauer

Mathias Brunbauer wurde in Wien geboren, absolvierte sein Medizinstudium in Wien, Graz

und Barcelona. Nach seiner Promotion war er als Turnusarzt in Niederösterreich und Wien

tätig; 2001 schloss er die Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin ab. Es folgte eine

zweite Facharztausbildung im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe, sowie Ärztekammerdiplome

in psychosozialer und psychosomatischer Medizin. Brunbauer ist verheiratet und

Vater von zwei Kindern. Sein drittes Kind wird im Mai2011 das Licht der Welt erblicken!

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