Gemeindebrief Weihnachten 2012 - Evangelische Kirchengemeinde ...

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Gemeindebrief Weihnachten 2012 - Evangelische Kirchengemeinde ...

WICHTIGE INFORMATIONEN

Anschrift Evangelisches Pfarramt, Grenzach

Rebgasse 2

Tel. 50 83, Fax 50 66

E-Mail ev.kirche.grenzach@t-online.de

Internet http://www.ev-kirche-grenzach.de

Bankverbindung Volksbank Grenzach

KTO 3817415, BLZ 683 900 00

Pfarrer Dr. Alfred Klassen

Tel. 50 83

Sprechstunden nach Vereinbarung

Büro- Montag 10.00 – 12.00 Uhr

Öffnungszeiten Dienstag geschlossen

Mittwoch 9.00 – 12.00 Uhr

Donnerstag 9.00 – 12.00 Uhr

Freitag 14.30 – 18.00 Uhr

Sekretärin Manuela Föhn

Kirchendienerin Sylvia Kaiser

Vorsitzender des Frank Hirtle

Kirchengemeinde- Winkelmatten 15a

rates Tel. 98 37 55

Organist und Dieter Zeh

Kantor Tel. 18 54

Leitung Kinderchor Christiane Intveen

Tel. 47 45

Evangelische Christine Dietz

Kindertagesstätte Im Ifang 5

Senfkorn Tel. 64 86

Gemeindehaus Hauptstraße 32

Hausmeister Viktor Beifuß

Kirchliche Basler Straße 42

Sozialstation Tel. 50 17

Ökumenisches Manuela Stückle-Gouget

Jugendbüro „10plus“ Im Baumgarten 5, Wyhlen

Tel.: 9848110

jugendbüro10plus@t-online.de

www.10plus-grenzach-wyhlen.de

Bürozeit Mittwoch: 15–18 Uhr

Redaktion Dr. Alfred Klassen

Dr. Brigitte Lindemann

(Schriftleitung)

Holger Blunck

Satz/Gestaltung graphic art studio

Michael Gröbke, Sandra Engstler

Druck CV-Druck, Grenzach

GEMEINDEBRIEF

Weihnachtsausgabe 2012

Gott wurde

Mensch

EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE GRENZACH


Titelbild: Brigitte Lindemann

Impressum:

Die nächste Ausgabe erscheint am 24. März 2013 (Palmsonntag).

Redaktionsschluss ist am 4. Februar 2013.

Bitte schicken Sie ihre möglichst druckreifen Beiträge mit Angabe

des Verfassers oder Fotografen elektronisch an:

Gemeindebrief_grenzach@gmx.de

Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage:

http://www.ev-kirche-grenzach.de

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GRUSSWORT

Jahreslosung 2013:

„Wir haben hier keine bleibende

Stadt, sondern die zukünftige

suchen wir.“

(Hebräer 13,14)

Liebe Leserinnen und Leser,

„liebe Zeit“! Gerade am Jahresende und

am Jahresanfang ist sie in aller Munde:

„Kinder, wie die Zeit vergeht“ (Heinz Schenk) oder „Tempus fugit“

(die Zeit flieht). Die Zeit schreitet voran, nichts bleibt, wie es ist, alles

verändert sich, selbst die seit Vergil so genannte ewige Stadt Rom.

Die Christen des Hebräerbriefes sahen sich auf dem Weg in eine

neue Zeit, die sowohl die ewige Heimat als auch die

Gerechtigkeit unter Menschen einschloss. Die Hoffnung auf

Erneuerung des Lebens prägte ihr Denken. Bereits die

Nachfolger Jesu werden Jünger genannt, die sich sowohl innerlich

als auch äußerlich veränderungsbereit und lernfähig zeigen.

Mit dieser Weltsicht treten Christen seit jeher für Menschen ein,

die unter den Bedingungen der Welt zu leiden haben: für

Kranke, für Arme, für Unterdrückte und für andere Notleidende.

In diesem Sinne wendet sich dieser Gemeindebrief dem Thema

„Menschenrechte“ zu, weil viele Menschen ihr Leben ohne

grundlegende Rechte führen müssen, die ihnen (auch nach der

Menschenrechtscharta der UN, 1948) definitiv zustehen: z.B. das

Recht auf Nahrung und Wohnung, das Recht, das Recht zu reisen.

Bereits Josef und Maria mussten bekanntlich ein Leben mit

vorenthaltenen Rechten führen: Nicht nur bei der Geburt Jesu

unter schwierigen Umständen, sondern ebenso bei der Flucht

nach Ägypten. Bis heute reißen die Flüchtlingsströme der

Entrechteten in der Welt nicht ab.

Die christliche Weltsicht ist getragen von der Gewissheit, dass nichts

Bedrückendes bleiben muss wie es ist. Befreiungswille und Freiheit

als Ziel prägen den jüdisch-christlichen Glauben, seitdem Gott sein

Volk Israel durch Mose aus der Sklaverei geführt hat. Die 10 Gebote

sind Israel und der Menschheit als Richtlinien des Lebens zur Freiheit

gegeben und stehen daher in einer Linie mit den Menschenrechten

von heute. Sie zeigen, dass Gott für seine Menschheit Veränderung,

Erneuerung, Besserung, Befreiung und ein gerechteres Leben will

als das, was viele Menschen ertragen müssen.

Wie Gott mit allen Menschen durch Jesus unterwegs ist, so sind

auch wir mit ihm zu den Menschen unterwegs, welchen seine

Liebe und Hilfe gilt. Denn es ist besser, ein Licht anzuzünden, als

über die Dunkelheit zu klagen!

In diesem Sinne mit vielen Wünschen für ein erfülltes Jahr

Ihr Dr. Alfred Klassen, Gemeindepfarrer

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MENSCHENRECHTE

Am 10. Dezember jährt sich zum vierundsechzigsten Mal die

Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Im

Gottesdienst am 2. Advent, der vom Kirchengemeinderat

gestaltet wird, wird die Verankerung der Menschenrechte im

christlichen Glauben und der Bibel aufgezeigt.

Die UN-Konvention „Übereinkommen über die Rechte des

Kindes“, kurz UN-Kinderrechtskonvention ist eine

Konkretisierung der Menschenrechte für Kinder. Diese

Konvention wurde am 20. November 1998 von der UN-

Generalversammlung angenommen. Der Originaltext umfasst

54 Artikel. Die UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten

Nationen, fasst den Text in 10 Grundrechten zusammen:

1. das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor

Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und

Geschlecht;

2. das Recht auf einen Namen und eine Staats -

zugehörigkeit;

3. das Recht auf Gesundheit;

4. das Recht auf Bildung und Ausbildung;

5. das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung;

6. das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört

zu werden und sich zu versammeln;

7. das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie

Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des

Friedens;

8. das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und

Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernach -

lässigung, Ausnutzung und Verfolgung;

9. das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein

sicheres Zuhause;

10. das Recht auf Betreuung bei Behinderung.

Der Kinderrechtskonvention sind alle Staaten der UNO, außer

Somalia und den USA beigetreten. Deutschland hat die

Kinderrechtskonvention 1992 mit aufenthaltsrechtlichen

Vorbehalten, unter anderem für Flüchtlingskinder, ratifiziert.

Die Vorbehalte wurden 2010 zurückgenommen. Trotzdem

sieht die Evangelische Kirche in Deutschland zusammen mit

vielen anderen Verbänden, wie zum Beispiel der Kindernot -

hilfe, noch immer einen großen Änderungsbedarf beim

behördlichen Umgang mit Flüchtlingskindern.

Die Adventszeit mit Adventskalender und -kranz soll Kindern

helfen, die Zeit des Wartens zu überstehen und die Vorfreude

auf Weihnachten zu steigern. Somit ist Advents- und

Weihnachtszeit in vielen Familien auch Kinderzeit. Ganz zu

Recht stehen hier Kinder im Mittelpunkt, denn schließlich

wird ja die Ankunft eines besonderen Kindes gefeiert.

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MENSCHENRECHTE

Jesus wird in einem Stall in Bethlehem geboren, muss aber

gleich nach der Geburt mit seinen Eltern nach Ägypten fliehen.

Das heißt, auch der Sohn Gottes ist ein Flüchtlingskind.

Würde Jesus heute ohne seine Eltern, also als unbegleiteter

minderjähriger Flüchtling nach Deutschland kommen, käme

er aller Wahrscheinlichkeit nach in eine Erstaufnahme -

einrichtung und müsste sich ein Zimmer mit mehreren fremden

Erwachsenen teilen. Als Jugendlicher ohne Papiere würde

sein Alter von den Behörden geschätzt werden, wobei die

Flüchtlingskinder ab 16 Jahren schon wie Erwachsene behandelt

werden und keinen Anspruch auf besonderen Schutz des

Kindeswohls haben. Er müsste dann auch sein Asylverfahren

selbst betreiben. Zur Schule dürfte er nicht gehen und auch

keine Ausbildung anfangen. Eine medizinische Behandlung

bekäme er nur in akuten

Notfällen. Wenn sein

Asylantrag abgelehnt wird,

könnte der minderjährige

Flüchtling sogar in

Abschiebehaft genommen

werden.

Jesus spricht: „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret

ihnen nicht; den solchen gehört das Reich Gottes. Wer das

Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“

(Markus 10, 14 – 15). Im Klang dieser Worte

erscheint die Adventszeit noch einmal in ganz anderem Licht.

Jedes Jahr im Advent bereiten wir uns auf die Ankunft des

göttlichen Kindes vor, damit wir es mit offenen Armen empfangen

und mit ihm das Reich Gottes.

Diese enge Verbindung zwischen Kindeswohl und

Himmelreich ist ein wichtiger Grund, weshalb sich die Kirchen

zusammen mit vielen anderen Organisationen dafür einsetzen,

dass sich die Lage der Flüchtlingskinder in Deutschland

verbessert. Die Anpassung der Gesetze und umfassende praktische

Veränderungen im Umgang mit diesen Kindern sind

nötig, damit auch sie – ganz unabhängig von ihrer religiösen

Prägung – etwas spüren können von dem Glanz des

Weihnachtsfestes. Damit die Lichter des Advents auch in ihren

Augen strahlen können.

Holger Blunck

Quellen:

Evangelische Kirche Deutschland (EKD), „Alle Kinder haben

Rechte“, Materialhelft für einen Gottesdienst zum Tag der

Menschenrechte, 2011, www.ekd.de/download/tag_menschenrechte_2011.pdf.

Wikipedia, 2012,

http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderrechtskonvention.

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HILFE FÜR KAMERUN

Interview mit Joan Loko Gelpcke

Frau Gelpcke, Sie haben nun schon dreimal Container zu

bedürftigen Menschen nach Kamerun gebracht. Was ist

denn in so einem Container drin?

Alles Mögliche. Zum Beispiel Betten, Matratzen, Besteck,

Kleider, Schuhe, Fahrräder, Bohrmaschinen, einfach alles, was

man braucht – wenn es gut ist und nicht kaputt. Auch eine

Waschmaschine, Nähmaschine, ein Betonmischer, Gläser,

Möbel, Fernseher, DVDs, einfach alles.

Bringen Sie jedes Mal einen Container oder gleich mehrere

nach Kamerun?

Nur einen, es ist ein 40-Fuß-Container. Zwei, drei Autos passen

da schon rein. Wir haben nicht das Geld, mehrere auf einmal zu

schicken.

Wer ist „wir“?

Das ist die Organisation Human Right Education Center aus

Manyemen in Kamerun. Die Organisation hilft Kindern, armen

Kindern und anderen Kindern, deren Eltern zum Beispiel an Aids

gestorben sind. Sie brauchen Bildung. Ich sammle dafür in

Deutschland Sachen und will auch einen Verein für diese Arbeit

gründen.

Wie kam die Zusammenarbeit mit dieser Organisation

zustande?

Ich bin dort Mitglied. Ich habe am Anfang immer Geld geschickt

– und jetzt die Container.

Wieso spenden Sie nun kein Geld mehr, sondern Sachen?

Wenn man Geld schickt, brauchen die Menschen dort jedes Mal

noch mehr und mehr Geld. Und da habe ich irgendwann "Nein"

gesagt.

Was die Menschen brauchen, nehmen wir jetzt aus dem

Container. Und was sie nicht brauchen, verkaufen wir und

machen es zu Geld. Wir können uns dann selbst helfen und das

Geld gezielt einsetzen. Die Leute dort haben ja kaum

Einkommen. Sie leben von Menschen, die sie unterstützen.

Aktuell benutzen wir das Geld, um ein Waisenhaus zu bauen.

Denn dort, wo diese Kinder jetzt leben, ist zu wenig Platz. Leute

geben Kinder ab, weil die Eltern tot sind.

Wie viele Kinder sind im Waisenhaus?

Im Waisenhaus gibt es momentan nur Platz für 17 Kinder. Das ist

gar nichts. Viele Kinder wohnen noch bei Helfern, weil es im

Waisenhaus keinen Platz gibt. Deshalb wollen wir ein größeres

bauen. Wir bezahlen auch die Ausbildung und sind verantwortlich

für die Behandlung, wenn ein Kind krank ist. Andere Kinder

haben nicht einmal Helfer, bei denen sie unterkommen können.

Manche Kinder haben doch Verwandte, warum wollen Sie,

dass diese Kinder auch im Waisenhaus wohnen?

Viele Verwandte kümmern sich nicht gut um die Kinder. Im

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HILFE FÜR KAMERUN

Waisenhaus haben sie es besser. Manchmal, wenn Kinder keine

Eltern mehr haben, gehen sie nicht mehr zur Schule, weil die

Verwandten sagen: „Deine Mutter ist tot, aber ich habe meine

eigenen Kinder, um die ich mich kümmern muss.“ Es ist schrecklich,

aber die Realität, da die Verwandten selber kaum Geld für

sich haben.

Aber die Sachen aus den Containern sind doch auch für

andere Menschen gedacht, nicht nur für die Waisenkinder,

oder?

Ja, ich war auch in meinem Heimatdorf, das von der Stadt etwa

38 Kilometer entfernt ist. Es war gar nicht einfach, dort hinzukommen.

Und ich habe den Bedürftigen dort Sachen gebracht.

So viele Menschen brauchen Hilfe und ich wollte einfach helfen.

Beim letzten Mal konnte ich gar nicht zum Waisenhaus vordringen,

weil die Straßen so schlecht waren. Aber der Leiter kam zu

mir und konnte einige Sachen für die Kinder holen.

Wovon leben die Menschen in den Dörfern?

Sie ernten Kaffee und Kakao, aber nicht für den Großhandel.

Damit verdienen sie nicht genug Geld. Wenn sie dann etwas

umsonst bekommen, sind sie so dankbar.

Aber ist es dann eine Lösung, Sachen zu verschenken?

Sollte man langfristig nicht eine andere Lösung finden?

Langsam wollen wir Selbsthilfegruppen formen. Ich habe jetzt

200 Euro in eine Frauengruppe investiert. Zum einen ziehen sie

Schweine auf und zum anderen säen, ernten und rösten sie

Kasava-Wurzeln, die sie auf dem Markt verkaufen. Diese Frauen

unterstützen nicht nur sich und ihre Familien, sondern auch das

Waisenhaus.

Es bringt natürlich nichts, nur zu geben. Diese Frauen arbeiten

sehr hart und mein Herz schlägt für sie. Es gibt ein

Kamerunisches Sprichwort: "Man soll einen Affen lehren, auf

einen Baum zu klettern, und ihm nicht nur eine Banane geben."

Welchen Zweck soll der Verein haben, den Sie gründen

wollen?

Der Verein wird in Deutschland für die Organisation aus

Kamerun stehen. Ich will den Kindern in meiner alten Heimat

helfen, ihnen eine Chance in der Welt geben. Sie haben ja nicht

viele Möglichkeiten. Bisher geben mir Bekannte verschiedene

Spenden. Aber erst wenn es einen eingetragenen Verein gibt,

kann man öffentlich nach Hilfe fragen. Über den Verein wollen

wir auch Sponsoren für das neue Waisenhaus finden. Unser Ziel

ist es, erstmal zirka 54 000 Euro zu sammeln, um das

Waisenhaus komplett fertigzustellen. Damit können wir bis zu

100 Kindern ein neues Heim schenken.

Wie finanzieren Sie die Container bisher?

Ich habe viel Unterstützung von meinem Mann bekommen. Ich

muss das alles selbst bezahlen. Der Transport von hier bis zum

Hafen in Kamerun kostet 4500 Euro. Und dort kostet es mit

Zollgebühren und dem Transport bis ins Dorf noch einmal

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HILFE FÜR KAMERUN

4000 Euro. Wenn ich nur mit meinem Geld weitermache, bleibt

am Ende nichts mehr übrig. Und ich habe erkannt, dass ich das

nicht lange alleine machen kann.

Wie können die Menschen aus Grenzach helfen?

Man kann mir jederzeit Sachen vorbeibringen. Oder ich hole sie

ab. Spenden sind immer willkommen.

Wann bringen Sie den nächsten Container nach Kamerun?

Vielleicht nächstes Jahr im Juni. Er muss dann wirklich voll sein

und ich muss auch das Geld haben. Momentan suche ich auch

noch einen Stellplatz, zum Beispiel eine Garage für die Sachen,

da ich nicht alles Zuhause lagern kann.

Was sagen die Menschen in Ihrem Dorf in Kamerun, wenn

Sie kommen?

Sie finden das toll. Sie sind so dankbar, dass es jemand gibt, der

an sie denkt und versucht zu helfen. Ich kenne einige, die aus

der gleichen Gegend stammen wie ich und mittlerweile in

Europa leben und arbeiten, aber niemand kommt zurück und

hilft. Viele vergessen ihre Herkunft.

Warum ist das bei Ihnen anders? Warum wollen Sie helfen?

Vielleicht hat Gott mich so gemacht. Ich habe immer geholfen.

Als ich klein war, habe ich schon immer meine Sachen geteilt.

Das ist bis heute geblieben. Ich danke Gott, dass ich genug

habe. Andere haben das nicht. Viele Sachen schmeißt man weg,

aber sie sind noch gut und wertvoll für andere Leute. Und so

habe ich angefangen, zu sammeln. Wenn ich den Menschen

helfe, macht mir das Freude.

Joan Loko Gelpcke

ZUR PERSON

Joan Loko Gelpcke wurde am 21. Januar 1965 in Ndoi,

Kamerun, geboren. Sie hat eine Ausbildung zur Altenpflegerin

absolviert, lebt seit 1998 in Grenzach und ist evangelisch. Sie hat

drei Kinder: Jeannyfar (25), Benjamin (22) und Claudia (21). Sie

ist Hausfrau und investiert derzeit viel Energie in die Hilfe für

bedürftige Menschen in ihrer Heimat Kamerun.

Eva Klassen

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Foto: E. Klassen

AMNESTY INTERNATIONAL

Briefe gegen das Vergessen

Vielleicht sind sie Ihnen schon aufgefallen: die am Kirchen -

ausgang bereitliegenden Briefentwürfe, die als Vorlage für

Eingaben an Behörden oder Regierungen dienen sollen. Sie

greifen Einzelfälle von Menschenrechts verletzungen auf, oftmals

willkürliche Inhaftierungen von Menschen, deren politische

Meinungsäußerungen den Regierenden unbequem sind,

Fälle von Folter während der Gefangenschaft oder des sog.

"Verschwinden-Lassens" politischer Gegner oder Angehöriger

ethnischer oder religiöser Minderheiten. Amnesty International

hat alle diese Fälle recherchiert und geprüft.

Amnesty International wurde vor über 50 Jahren als

Gefangenenhilfsorganisation gegründet und zählt heute über

3 Millionen Mitglieder in 150 Ländern, die sich auf der

Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte für

die Einhaltung dieser Rechte einsetzen. Für gewaltlose, politische

Gefangene wird regelmäßig die sofortige bedingungslose

Freilassung gefordert, für andere ein faires Gerichtsverfahren.

Die Todesstrafe lehnt Amnesty International prinzipiell ab.

Amnesty International ist neutral: ob ein Fall aufgegriffen wird,

hängt nicht von der politischen oder religiösen Einstellung des

oder der Betroffenen ab.

Wir alle kennen das Gefühl der Ohnmacht, wenn wir in den

Medien tagtäglich von Kriegen, Massakern oder Vertreibungen

hören oder lesen. Einzelschicksale werden in diesem

Zusammenhang eher selten erwähnt. Wer darüber nachdenkt,

kommt schnell zu dem resignativen Schluss: Man kann ja doch

nichts tun.

Das stimmt so aber nicht. Gerade wenn wir Einzelschicksale

aufgreifen, die in den Medien nicht behandelt werden, können

wir den Mächtigen zeigen, dass ihr Tun nicht unbemerkt bleibt.

Von den 36 Aktionen des Jahres 2008 konnten in immerhin 17

Fällen Erfolge wie zum Beispiel Freilassungen, Wiedereröffnung

von Gerichts verfahren oder Anklagen gegen Menschenrechts -

verletzer verzeichnet werden. Unter www.amnesty.de finden

sich auch Berichte von ehemaligen Häftlingen, denen jeder

Kontakt zu Angehörigen oder Anwälten verweigert wurde und

für die Briefe von außen oft die einzige Unterstützung waren.

Ich habe die Entwürfe auf der Grundlage der Recherchen von

Amnesty International und unter Beachtung der einschlägigen

Richtlinien erstellt, sie sind aber nicht von Amnesty Inter -

national autorisiert. Autorisierte Entwürfe können Sie auf der

amnesty-Website finden. Oder Sie können selbst etwas texten;

je mehr individuelle Schreiben ankommen, desto besser.

Und wenn Ihnen das Briefeschreiben nicht so sehr liegt, es gibt

zahlreiche andere Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Hans-Friedrich Czekay

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BROT FÜR DIE WELT VAMOS CAMINANDO

Menschenrechte und Frieden

Brot für die Welt begrüßt das Urteil gegen Charles Taylor. Das

ehemalige Staatsoberhaupt Liberias war zu 50 Jahren Gefängnis

verurteilt worden.

Die Präsidentin von Brot für die Welt, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-

Weitzel, sagte: "Das Urteil ist eine gute Nachricht – nicht nur für

die Opfer und ihre Angehörigen, sondern auch für alle

Menschenrechtsorganisationen, die darauf hingearbeitet

haben." Straflosigkeit behindere die nachhaltige Respektierung

aller Menschenrechte, das friedliche Zusammenleben und die

Entwicklung demokratischer Strukturen. "Damit behindert sie

auch alle Entwicklungsbemühungen", erklärte die Präsidentin

des evangelischen Hilfswerks.

Das UN-Sondertribunal zu Sierra Leone hatte Taylor Ende Mai

wegen seiner Mitverantwortung für Kriegsverbrechen und

Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Der 64-Jährige

war angeklagt, Rebellen im Nachbarland Sierra Leone während

des Bürgerkriegs mit Waffen unterstützt und als Bezahlung

"Blutdiamanten" angenommen zu haben. Zwischen 1991 und

2001 wurden nach Schätzungen mehr als 120.000 Menschen

umgebracht. Dieser Bürgerkrieg gilt als einer der brutalsten

Kriege: Milizen mordeten, verstümmelten, vergewaltigten und

rekrutierten Kindersoldaten.

Brot für die Welt setzt sich seit Jahren für eine friedliche

Entwicklung in Sierra Leone ein. Das Hilfswerk unterstützt

Menschenrechtsorganisationen bei ihrer oft gefährlichen Arbeit.

So setzt sich Brot für die Welt im Tschad, in Ruanda, in Sri Lanka

und in Guatemala dafür ein, dass Menschenrechtsverletzungen

und Kriegsverbrechen rechtlich verfolgt werden. Füllkrug-

Weitzel: "Die Bestrafung von Taylor möge Signalwirkung

haben."

Konto der Ev. Kirchengemeinde: 3817415

Volksbank Dreiländereck: BLZ 68390000

Verwendungszweck: „Brot für die Welt“

Anmerkung der Redaktion:

Dem Gemeindebrief liegen in diesem Jahr zum ersten Mal Überweisungsträger

für Ihre Spende bei. Die bisherigen Papiertüten

erhalten Sie auf Wunsch gerne im Pfarrbüro.

Menschenrechte und fairer Handel

VAMOS CAMINANDO (machen wir uns auf den Weg), so nannten

wir vor 30 Jahren unseren Verein. Wir wollten uns auf den

Weg machen für mehr Gerechtigkeit in der Welt. Motivation

hierzu waren für uns, neben persönlichen Erfahrungen und

Begegnungen z.B. in Peru, die Menschen rechte.

So lesen wir in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

der UNO von 1948 z.B. in Artikel 25: jeder hat das Recht auf

einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit

und Wohl gewährleistet einschließlich Nahrung, Kleidung,

Wohnung, ärztliche Versorgung... oder in Artikel 23: jeder hat

das Recht auf Arbeit... auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit…

auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner

Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz

sichert...

Aber wie ist dies möglich,

– wenn Menschen schuften müssen für Hungerlöhne, und

sogar die Kinder zum Unterhalt der Familie beitragen, indem

sie arbeiten statt die Schule zu besuchen?

– wenn Bauern ihr Land weggenommen wird, und sie dann für

Großgrundbesitzer und Konzerne als billige Tagelöhner ohne

Rechte arbeiten müssen?

– wenn die Preise für landwirtschaftliche Produkte „irgendwo“

festgelegt werden und sich nicht an den Kosten oder angemessenen

Löhnen für die Bauern orientieren?

Wie können wir persönlich etwas tun, damit alle Bauern dieser

Welt und alle Arbeiterinnen und Arbeiter gerecht und fair entlohnt

werden?

Hinterfragen wir unser Einkaufsverhalten:

Was bleibt bei einem Preis von 3 Euro für ein T-Shirt oder 1,29

Euro für 1 kg Bananen wohl für den Bauern oder die Arbeiterin

übrig, wenn alle Steuern, Transportkosten und Verdienste aller

Händler abgezogen wurden? Sicher keine Entlohnung die

Artikel 23 oder 25 entspricht.

Achten wir deshalb bei unserem Einkauf auf Produkte aus dem

Fairen Handel. Hier erhalten nicht nur die Produzenten eine

angemessene Entlohnung, sondern es werden Teile des Preises

für Einrichtungen zur Bildung bzw. Weiterbildung und ärztlichen

Versorgung verwendet.

Eine Möglichkeit hierzu bietet unser Lebensmittelstand auf dem

Grenzacher Wochenmarkt, jeden 2. Samstagvormittag.

Weitere Produkte finden Sie in unserem Weltladen in

Rheinfelden, Karl-Fürstenberg-Str. 13.

Wir sind noch immer auf dem Weg – gehen auch Sie ein Stück

für mehr Gerechtigkeit in unserer Welt.

Regina Keßner

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FRIEDENSGEBET

Friedensgebete in unserer Kirche

„Weil offenbar ist, ein wie furchtbares

Übel ein Krieg in unserer Zeit ist, darf

nichts unversucht bleiben, ihn zu verhindern.“

(Albert Schweitzer)

Man könnte nun diesem Ausspruch

Albert Schweitzers milde lächelnd

entgegnen: „Wie soll das gehen?“

Man kann aber auch zustimmend Mahatma Gandhi zitieren, der

da sagte: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für

diese Welt.“

Beim Friedensgebet können wir:

Uns gemeinsam besinnen,

uns in einem besonderen Raum bewusst der Realität stellen,

die abstumpfenden Tretmühlen, Fernseher, Internet, Zeitungen

und anderes mehr, verlassen,

gezielt und bewusst wahrnehmen was ist.

Im Gebet, im Herzen positive und friedvolle Gedanken formulierend,

um Frieden für die Welt, für unser Land, für unser Dorf, für

einen Jeden von uns bitten.

Diese Gebete hinaus senden in die Welt, und vor allem im Alltag

leben, damit Friede werde unter uns.

„Nur das Denken, in dem die Gesinnung der Ehrfurcht vor dem

Leben zur Macht kommt, ist fähig, die Zeit des Friedens in unserer

Welt anbrechen zu lassen.“ (Albert Schweitzer)

Dazu lädt das Friedensgebet ein!

2012 fanden zwei Friedensgebete statt, am 8. Juni und am 23.

November. Die Termine für 2013 werden zeitnah veröffentlicht.

Brigitte Oertlin

AUS DEM KIRCHENGEMEINDERAT

Liebe Leserinnen und Leser,

Wie immer möchte ich Ihnen an dieser

Stelle Einblick in die Arbeit des

Kirchengemeinde rates geben und

Ihnen die wichtigsten Themen unserer

Arbeit näherbringen.

Im letzten Gemeindebrief habe ich die

bevorstehende Kirch geldaktion und

Foto: privat

deren Schwer punkte „Renovierung

der Glockenanlage“ und „Erhalt der

Frank Hirtle

Gemeindehaus-Kastanie“ angekündigt.

Heute kann ich mit Freude über das Ergebnis berichten:

7.300 Euro wurden gespendet. Das hat unsere Erwartungen

übertroffen und wir sind allen Spendern außerordentlich dankbar.

Die Pflegemaßnahmen an der Kastanie wurden planmäßig

durchgeführt. Ob erfolgreich oder nicht, wird sich wohl erst im

nächsten Jahr zeigen. Die Südseite des Baumes sah dieses Jahr

leider immer noch eher kränklich gelb aus, die Krone hat dort

leider noch keinen dichten Wuchs.

In Sachen Glocken haben wir Herbert Deininger aus Lörrach, den

Glockenbeauftragten unseres Bezirkes, eingeschaltet. Ergebnis

seiner Untersuchungen ist die Empfehlung, die Anlage kurzfristig

auf eine „Movotron-Steuerung“ umzustellen, was den

Austausch der Schaltkästen sowie die Umrüstung der Motoren

bedeutet (Ersatzteile für die alte Anlage sind nicht mehr lieferbar).

Außerdem weist er darauf hin, dass der Stahlglockenstuhl aus

dem Jahr 1950 bald das Ende seiner Lebensdauer erreicht haben

wird, weshalb in den nächsten 10 Jahren damit zu rechnen ist,

dass der Glockenstuhl gegen einen neuen aus Holz auszutauschen

ist, ebenso die Joche und die Läutetechnik.

Wir überlegen momentan, ob es nicht sinnvoll wäre, die

Gesamtmaßnahme in einem Zug durchzuführen, anstatt jetzt

nur die Steuerung zu erneuern. Wir werden entsprechende

Angebote einholen und dann entscheiden.

Die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter waren am 17.6.

nach dem Gottesdienst zu einem Ausflug eingeladen. Wir fuhren

mit dem Bus nach Egerten zum Kreiterhof, wo wir bei schönstem

Wetter zünftig gevespert haben. Danach ging es nach

Basel zu einer Münsterbesichtigung, und wer wollte, durfte

natürlich auch einen der Münstertürme besteigen. Ich denke,

das war ein sehr gelungener Tag.

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AUS DEM KIRCHENGEMEINDERAT

Die diesjährige Sommerklausur des Kirchengemeinderates

widmeten wir dem Thema „Christentum und Menschenrechte“.

Wir haben in St. Trudpert intensiv daran gearbeitet, am 9.12.

wird das Thema im Zentrum des vom Kirchengemeinderat

gestalteten Gottesdienstes stehen.

Zum Schluss noch ein paar Ausführungen zu den Aktivitäten

unserer Kantorei. Sie bewältigte ein enormes Programm:

Bläsergottesdienst am 26.7. – Messe von Martin Vogt am 4.11.

– Mitwirkung im Gottesdienst an Erntedank und am 1. Advent.

All das bedeutet intensives Proben. Und doch stehen die

Höhepunkte des Jahres noch bevor:

Am 2. Weihnachtstag wird es wiederum einen musikalischen

Gottesdienst geben und an Dreikönig 2013 wird das

Weihnachtsoratorium von Johann Wilhelm Hertel zu Gehör

gebracht. Reservieren Sie sich die Termine unbedingt, es lohnt

sich. Details finden Sie im folgenden Artikel.

Im nächsten Jahr stehen übrigens schon wieder Neuwahlen für

den Kirchengemeinderat an. 6 Jahre sind dann schon wieder

vergangen. Vielleicht hat jemand von Ihnen Lust, sich zu engagieren?

Wenn ja, melden Sie sich einfach bei mir oder im

Pfarrbüro.

Ich wünsche Ihnen allen eine ruhige und besinnliche Adventszeit

und ein frohes Weihnachtsfest

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Ihr Frank Hirtle

Foto: B. Lindemann

Gut gelaunte Mitarbeiter beim Ausflug auf dem Kreiterhof

KANTOREI

Kirchenmusikalische Vorhaben der Kantorei

Dank der großen Einsatzbereitschaft der Kantoreimitglieder

können immer wieder Aktivitäten gestartet werden, die

eigentlich über das hinausgehen, was man in einer

Gemeinde, wo der Kirchenmusiker im Nebenamt tätig ist,

erwarten kann.

Besonders der Weihnachtsfestkreis gibt immer wieder

Gelegenheit, mit größeren Werken an die Öffentlichkeit zu

treten. Neben der Mitgestaltung des ökumenischen

Gottesdienstes zum ersten Advent und der Christmette wird

der Gottesdienst zum zweiten Weihnachtsfeiertag diesmal

von einer Kleinformation der Kantorei gestaltet, die in zusätzlichen

Proben selten aufgeführte Werke aus der Barockzeit

und der Spätromantik einstudiert hat, darunter eine

Weihnachtskantate des Leipziger Komponisten Karl Hoyer

(1861-1936), die Kantor Dieter Zeh in diesem Jahr herausgegeben

hat.

In diesem Jahr arbeitet man

auf die Aufführung der

„Geburt Jesu Christi“ von

Johann Wilhelm Hertel

(1727-1789) hin. Dieses erstmals

2009 gedruckte Werk

erlebt nun durch die

Kantorei seine erste Aufführung

in Süddeutschland.

Wieder werden bewährte

Solisten mit von der Partie

sein: Barbara Zeller (Sopran),

Sylvia Nopper (Mezzosopran),

Johannes Gloor

Johann Wilhelm Hertel

(Tenor) und Florian Metz

(Bass). Aufgeführt wird dieses

Weihnachtsoratorium am Sonntag, 6. Januar 2013 um

17 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Michael.

Neben den eigenen Auftritten freut sich die Kantorei immer

wieder über Gäste, die in unserer Kirche musizieren wollen.

Zum wiederholten Mal gastiert das Frauenensemble „Canto

amabile“ bei uns. Die sechs professionell ausgebildeten

Sängerinnen haben anfangs des Jahres in unserer Kirche eine

CD eingespielt und gastieren nun zum Dank für die kostenlose

Überlassung am Sonntag, 9.12. (2. Advent), 17 Uhr bei

uns. Sie bieten unter dem Titel „O magnum mysterium“

adventliche und weihnachtliche Musik der Renaissance und

der Neuzeit.

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Zwei außerordentlich renommierte Solisten werden am

Sonntag, dem 27. Januar, 17 Uhr, bei uns zu Gast sein:

Carsten Klomp (Orgel), bisheriger Landeskantor in Südbaden

und seit neuestem Professor an der Kirchenmusikhochschule

Heidelberg und Rudi Mahni, Solotrompeter des

Philharmonischen Orchesters Freiburg werden mit einem

farbigen und kontrastreichen Programm aufwarten.

Schließlich sei jetzt schon darauf hingewiesen, dass im kommenden

Jahr die nun schon 30-jährige Freundschaft mit der

Kantorei Ludwigsfelde mit dem Besuch der Brandenburger

eine neuerliche Intensivierung erfahren wird. Zum Abschluss

der Begegnung werden die Chöre ein geistliches Konzert mit

Werken von Georg Gebel, Wolfgang Amadeus Mozart und

Felix Mendelssohn Bartholdy geben.

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KANTOREI

KINDERCHOR

Dieter Zeh

KANTOREI

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Neue Konfirmanden 2012/2013

Am Mittwoch, dem 12. September waren die 22 neuen

Konfirmanden zu ihrer ersten Konfirmationsstunde in die

Evangelische Kirche geladen.

Im Konfirmandenunterricht werden die Konfirmanden mit

den Grundlagen der Feier des Evangelischen Gottesdienstes

bekannt gemacht, den sie nun auch an den Sonntagen besuchen.

Außerdem liegt in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf

dem Thema „Kunst und christlicher Glaube“.

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KONFIRMANDEN

Fotos: A. Klassen

KONFIRMANDEN

Wie in den letzten Jahren fahren wir auch mit diesem

Konfirmandenjahrgang wieder zu einem Arbeitswochenende,

und zwar in das Evangelische Freizeithaus in Schopfheim-

Gersbach vom 25. bis 27. Januar 2013. Die beiden Prüfgottesdienste

finden statt am 3. und 10. März 2013, die beiden

Konfirmationen dann am 14. und 21. April 2013. Allen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die vielfältig mitwirken,

danke ich sehr herzlich.

Dr. Alfred Klassen, Pfarrer

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ÖKUMENISCHES JUGENDBÜRO 10PLUS

Neu: Jugendkreis light

Mit einem Übernachtungswochenende, bei dem sich alle kennenlernen

sowie den neuen Gruppenraum gestalten konnten,

startete der neu gegründete ökumenische „Jugendkreis

light“.

Die Idee für dieses neue Projekt kam von Jugendlichen des

ökumenischen Jugendkreises „YellowBox“. Neu daran ist,

dass nun auch die jüngeren Jahrgänge angesprochen werden

sollen. Eingeladen sind daher alle Kinder aus Grenzach-

Wyhlen im Alter von 10 bis 13 Jahren, egal auf welche Schule

(ab der 5. Klasse) sie gehen.

Gestaltet wird der neue „Jugendkreis light“ hauptsächlich

von Jugendlichen und jungen Gruppenleitern im Alter von 16

bis 20 Jahren.

Seit Donnerstag, 27.9. trifft sich der Jugendkreis wöchentlich

von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gewölbekeller des evangelischen

Pfarrhauses Grenzach (neben dem Rathaus Grenzach).

Die Jugendlichen beim Kennenlernspiel

Foto: B. Lindemann

ÖKUMENISCHES JUGENDBÜRO 10PLUS

Auf dem Programm stehen Schnitzeljagd, Quiz, Bewegung,

Geschichten, soziale Aktionen, Plätzchen backen, spirituelle

Impulse sowie ganz viel Spiel & Spaß.

Ansprechpersonen für weitere Informationen sind:

Rebekka Specht, rebekka.specht@gmail.de

Tom Kunze, tomkunze@gmx.de

Rebekka Specht

Einladung zur öffentlichen 10plus-

Aktionärsversammlung

ein Treffen für "Aktionäre" (Spenderinnen und Spender),

Förderer und Freunde des Ökumenischen Jugendbüros

10plus.

Vor vier Jahren haben wir um Aktionäre für das Jugendprojekt

10plus geworben mit dem Slogan "Investieren Sie in unsere

Zukunft". Jetzt wollen wir die Bilanz vorlegen, d.h. über das

Erreichte berichten und die Dividende auszahlen (Lassen Sie

sich überraschen!) sowie Ideen vorlegen, wie es weitergehen

kann. Neben den Aktionären sind alle eingeladen, die sich

informieren wollen und mit dem Projekt auf verschiedenste

Weise verbunden sind.

Die Aktionsversammlung findet am Mittwoch, 16. Januar

2013 um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in

Grenzach statt.

Kontoverbindung:

Ev. Pfarramt Grenzach,

KNR: 990949, BLZ: 68390000

(Volksbank Dreiländereck,

Stichwort: „Jugendreferent“)

Für den ökumenischen Jugendausschuss,

Michael Oertlin

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JUBILÄUM

40 Jahre Johannimarktbewirtung beim Gemeindehaus

Vor 40 Jahren hatten zwei junge Männer, Claus Schneider und

Hans-Peter Brunner, eine gute Idee. Sie waren Leiter des damaligen

Jugendkreises. Sie beschlossen, am Johannimarkt Kaffee

und Kuchen für einen guten Zweck zu verkaufen. Sie trugen

zwei Gemeindehaustische zu der Bank unter der Kastanie und

noch etliche Stühle dazu. Sie fragten Mütter der Jugendkreisler

unter anderem Frau G. Dietrich (die dann Frauen aus dem Chor

dazuholte) um Hilfe beim Kuchen Backen und Verkaufen. So

fing es an! – Schon im zweiten Jahr brauchten wir

Biergarnituren, und ich suchte Helferinnen und Helfer für

jeweils zwei Stunden. Außer Kaffee und Kuchen gab es auch

schon kalte Getränke, Bier vom Fass und Wein. Der

Kirchenchor verkaufte heiße Würste und Fischweckli. Ein paar

Jahre später stieß die kath. Pfarrgemeinde zu uns. Von da an

gab es ökumenischen Kuchen und ebensolche Getränke.

Unsere Gartenwirtschaft war inzwischen auch so groß geworden,

dass wir alleine die Arbeit nicht mehr geschafft hätten.

Foto: A. Grether

Ein paar Helfer der ersten Stunde beim Feiern, von links:

Claus Schneider, Gertrud Dietrich, Cornelia Dietrich, Michael

Koschmieder, Sabine Dietrich (die drei letzteren damals

Jugendkreisler), Theo Dietrich, Isolde Wieland, Ulrike Grether.

Seit einigen Jahren arbeitet der Musikverein mit, für sein

Angebot an gutem Essen und die Übernahme des Abend- und

Nachtdienstes sind wir sehr dankbar.

Etliche von uns arbeiten seit 40 Jahren mit und sind auch inzwischen

älter geworden. Wir würden uns über jüngere Helfer

freuen! Bei Elfriede Stahl und Ulrike Grether sowie Claudia

Ruch können sich Interessierte melden.

Ich habe gezählt: Letztes Jahr waren in der Kaffeestube, Küche,

dem Getränkestand und an der Kasse von beiden Kirchen -

gemeinden 70 Personen am Werk, manche zwei Stunden,

manche zwei Tage.

Ulrike Grether

GEMEINDEFEST

Fröhliche Feier zum Erntedankfest

Obst und Gemüse, Kekse, Reis, Nudeln, Tee und vieles mehr

schmückten am 30. September die evangelische Kirche in

Grenzach. Pfarrer Dr. Alfred Klassen und Pfarrer Dr. Stefan

Fischer aus Bettingen hatten zum Erntedankgottesdienst eingeladen.

Der Einladung folgten Gottesdienstbesucher aus

Grenzach und Bettingen, die sich nach dem Gottesdienst

beim Gemeindefest rund um die Kirche herum austauschten

und gemeinsam aßen und tranken.

Die Gaben in der Kirche erinnerten die Besucher daran, wie

reich sie beschenkt sind. Die Lebensmittel wurden aber nicht

nur gesammelt, um das Erntedankfest zu betonen. Nach dem

Gottesdienst wurden die Speisen als Spende an das

Kinderheim in Tüllingen übergeben.

Teilen und dafür dankbar sein, wie viel man hat, waren ebenso

zentrale Themen des Gottesdienstes wie die Frage: Was

macht uns reich? Dazu hatte der Kindergottesdienst ein

Wimmelbild vorbereitet und trug ein Lied vor. Nach der

Predigt notierten die Gottesdienstbesucher auf vorbereiteten

Zetteln ihre persönlichen Antworten auf diese Frage. Und die

schmückten dann das Wimmelbild und das Plakat. Freunde,

Familie, Kinder, Gottes Segen, Glaube und Liebe: Die

Besucher beschrieben, was sie reich macht – und dazu gehören

nicht unbedingt Geld oder Besitz. Auch die beiden Pfarrer

betonten in ihrer spontanen Dialogpredigt, dass Besitz allein

nicht glücklich macht, dass die Beziehung zu Gott und anderen

Menschen besonders wichtig ist.

Die vielen großen und kleinen Besucher nutzten die Zeit nach

dem Gottesdienst gerne, um beim Gemeindefest die

Beziehungen untereinander zu pflegen. Kinder konnten sich

schminken lassen, die Zauberin Sonja verzauberte Kinder wie

Erwachsene mit ihren Tricks, Helmut Bauckner erklärte auf

dem Kirchturm die Geschichte der Grenzacher Kirchen -

glocken und bei Würstchen, Stockbrot und neuem Wein in

der Kirche und im Freien genossen die Besucher aus Grenzach

und Bettingen bis in den Nach -

mittag hinein ihre Gemeinschaft.

Eva Klassen

Foto: E. Klassen

Zauberin Magic Sonja und ihre staunenden Zuschauer

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STERNSINGER

Sternsingeraktion

– Segen sein

in Grenzach: Segen bringen

In den ersten Tagen des neuen

Jahres 2013 sind die Stern -

singer der katholischen

Kirchen gemeinde St. Michael

wieder in den Straßen von

Grenzach unterwegs. Die

Sternsingeraktion wird bundesweit

seit über 50 Jahren

durchgeführt, getragen vom

Missionswerk der Kinder und vom Bund der Deutschen

Katholischen Jugend (BDKJ), ein Projekt von Kindern für Kinder.

Die Kinder und Jugendlichen, die sich an der Aktion beteiligen,

besuchen dabei die Häuser und Wohnungen, bringen die Frohe

Botschaft von der Menschwerdung Gottes, singen Lieder und

sammeln für Kinder in Not auf der ganzen Erde. Am Ende des

Besuches wird mit Kreide der Segensspruch 20*C+M+B*13 an

die Haustür geschrieben. C+M+B steht für den lateinischen

Segen „Christus mansionem benedicat“ und bedeutet

„Christus segne dieses Haus“.

Die Sternsingeraktion ist in Grenzach längst kein rein katholisches

Projekt mehr. Viele evangelische Kinder und Jugendliche

und mit ihnen viele Eltern beteiligen sich. Außerdem werden

die Sternsinger regelmäßig auch in evangelische Haushalte eingeladen.

Aufgrund der Größe des Ortsgebietes schaffen es die

etwa 30 Kinder und Jugendlichen jedoch nicht, flächendekkend

alle Haushalte zu besuchen. Wir empfehlen daher, dass

Sie sich für die Hausbesuche am 4. und am 5. Januar anmelden.

Anmeldungen sind möglich über die Telefonnummer 1870

(Oertlin) oder per E-Mail sternsinger-grenzach@t-online.de. Wir

freuen uns über Ihre Einladung.

Michael Oertlin

NACH REDAKTIONSSCHLUSS

Foto: S. Bartelmus

Kinderkirchentag am 20. Oktober: Über 50 Kinder und

Helfer bauten wie einst Noah eine Arche und präsentierten

sie den Eltern zum Abschluss des Tages mit einem Musical.

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DANKSAGUNG

Neuer Computer im Pfarrbüro

Ein Computer ist heutzutage im Büro das wichtigste

Arbeitsgerät und sollte deshalb auch regelmäßig auf den neusten

technischen Stand gebracht werden.

Wir freuen uns sehr darüber, dass uns Herr Dr. Tilo Levante,

Fa. Levante Software in Grenzach-Wyhlen, einen aktuelleren

und schnelleren Rechner gespendet hat und bedanken uns

ganz herzlich dafür.

Brigitte Lindemann

Foto: B. Lindemann

Pfr. Alfred Klassen und Tilo Levante bei der Übergabe des

Computers

NACH REDAKTIONSSCHLUSS

Foto: B. Lindemann

Nacht der offenen Kirche am 31. Oktober: Schon zum 5. Mal

wurde das Reformationsfest in der umgestalteten Kirche mit

Texten, Musik (in diesem Jahr von “Querblechein”) und kleinem

Büffet gefeiert.

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FREUD UND LEID IN DEN FAMILIEN

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Taufen

Samuel Dovzenko

Ennlin Käthe Thun

Hubertus Bernard

Rasenberger

Lisa Schlee

Nevio Leon Grabbe

Jeremy Noel Grabbe

Anna Maria Müller

Trauungen

Isabell Hassler und Patrick Grabbe

Patricia Nathalie Stahl und Tobias Enders

Cilly Sterzel und Edgar Huber

Elfi Nicole Hoppe und Steve Mark Galow

Marion Hoffmann und Marc Remmlinger

Beerdigungen

Marianne Degen

René Heidemann

Bernhard Schenk

Hannes Kubsch

Elfriede Berger

Thea Siegert

Martha Maier-Pfau

Margareta Huber

Erwin Sommer

Ruth Haller

Georg Felix Suckut

Lena Tschira

Nicole Tschira

Tylor Jayden Nover

Lasse Joris Butenschön

Erik Timm Butenschön

Lena Fiona Hanselmann

Horst Waschkowitz

Karl Baier

Helene Braun

Albert Kneier

Heiko Rieseberg

Gerd Heß

Wilfried Brandt

Günter Weiß

Erich Bareiß

Wolfgang Piram

Goldene Hochzeit

Da die Evangelische Kirche keine eigenen Informationen

über die Hochzeitstermine hat, bitte wir alle Interessen -

ten, die einen Besuch des Pfarrers wünschen, sich im

Pfarramt zu melden.

GEBET AM ABEND

„Die Stille ist ein Gebet. Sie eint und heilt.

In der Stille erfahren wir die Präsenz Gottes.“

(Wiligis Jäger)

meditatives

Gebet am Abend

Innehalten – in der Stille zu Gott finden

Freitagabend von 19.15 bis ca. 19.45 Uhr

Termine werden bekanntgegeben

GRUPPEN-TREFFS-KREISE

Kantorei Donnerstag, 19.30 – 21.15 Uhr

Repertoire: Weltliche und geistliche

Lieder sowie Oratorien

Leitung: Dieter Zeh

Kinderchor Freitag, 15.30 – 17.00 Uhr

Für alle Kinder ab dem Grundschulalter

Leitung: Christiane Intveen

Krabbelgruppe Jeweils am ersten Donnerstag im

Monat von 10.00 – 12.00 Uhr

Ökumenische Mit kreativem, spirituellem und

Jugendtreffs kulinarischem Programm

„Jugendkreis light“ Donnerstag, 18.00 – 19.30 Uhr

für 10 – 13-jährige im Gewölbekeller

des Pfarrhauses

Leitung: Rebekka Specht und Team

„Yellow Box“ Freitag, 19.00 – 22.00 Uhr

für Jugendliche ab 14 Jahren im

Gemeindehaus

Leitung: Manuela Stückle-Gouget und

Team

Kaffeestube Jeweils am 2. Dienstag im Monat sind

die Seniorinnen und Senioren herzlich

eingeladen zu einer gemütlichen

Runde bei Kaffee und Kuchen.

Kirchencafé Samstag von 8.30 – 12.30 Uhr

während des Wochenmarktes

Blaue Stunde Jeden ersten Freitag im Monat, im

Kirchencafé, im Winterhalbjahr

ab 19 Uhr

Spiele, Gespräche, Lesen, Musizieren

im gemütlichen Kreis

Wenn nicht anders vermerkt, treffen sich alle diese Gruppen im

Evangelischen Gemeindehaus, Hauptstraße 32, Grenzach.

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TERMINE AUS DEM JUGENDBÜRO 10PLUS

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Fahrt zum Kirchentag

nach Hamburg

Mittwoch, 1. Mai bis

Sonntag, 5. Mai 2013

mit Bezirksjugendreferent Jörg Mauch

für Jugendliche ab 16

Fahrt nach Taizé/Frankreich

Montag, 20. Mai bis Sonntag, 26. Mai 2013

für Jugendliche ab 15 Jahren

72-Stunden-Aktion

Donnerstag, 13. Juni bis Sonntag, 16. Juni 2013

Nähere Infos in der Tagespresse

VERANSTALTUNGEN

Seniorenadventsfeier

Thema: „Ein-Blick in die Sixtinische Kapelle in Rom.“

Voraussichtlich mitgestaltet von Jugend-Projektchor und

Kinderchor, Leitung Pfarrer Dr. Alfred Klassen

Evangelisches Gemeindehaus Grenzach

Sonntag, 9. Dezember 2012, 14.30 Uhr

Konzert Frauenensemble "Canto amabile"

„O magnum mysterium“,

adventliche und weihnachtliche Musik

Evangelische Kirche Grenzach

Sonntag, 9. Dezember 2012, 17.00 Uhr

Bibliodrama: „Oh, die Verwandten kommen!“

Leitung Marlies Klassen

Gewölbekeller des Pfarrhauses

Montag, 10. Dezember 2012, 19.30 Uhr

Um Anmeldung im Pfarrbüro wird gebeten

Konzert der Kantorei

Weihnachtsoratorium „Geburt Jesu Christi“ von Johann

Wilhelm Hertel (1727-1789)

Aufführende: Evangelische Kantorei, Leitung Kantor Dieter

Zeh. Es wirken mit: Barbara Zeller, Sopran; Sylvia Nopper

(Mezzosopran); Johannes Gloor, Tenor; Florian Metz, Bass.

Katholische Kirche St. Michael

Montag, 6. Januar 2013, 17.00 Uhr

Kindergottesdienst Aktionsnachmittag

Wir starten gemeinsam ins neue Jahr

Treffpunkt am Gemeindehaus

Samstag, 12. Januar 2013,

15.30 – 18.00 Uhr

VERANSTALTUNGEN

Öffentliche 10plus-Aktionärsversammlung

nähere Informationen siehe S. 21

Evangelisches Gemeindehaus Grenzach

Mittwoch, 16. Januar 2013, 19.30 Uhr

Zuckerbrötliabend

der Evangelischen Kantorei

Evangelisches Gemeindehaus Grenzach

Freitag, 18. Januar 2013, 19.00 Uhr

Vortrag

„Und was kommt dann?

Jenseitsvorstellungen im Christentum –

mit Blick in andere Religionen.“

Prof. Dr. Reinhold Bernhardt

Veranstaltung in Kooperation mit

der VHS Grenzach-Wyhlen

Evangelisches Gemeindehaus, Hauptstr. 32.

Montag, 21. Januar 2013, 19.30 Uhr

Eintritt: € 6,00

Konfirmandenwochenende

Evangelisches Freizeithaus Schopfheim-Gersbach

Freitag, 25. Januar bis Sonntag, 27. Januar 2013

Kirchenkonzert

mit Prof. Carsten Klomp, Orgel und Rudi Mahni, Trompete

Evangelische Kirche Grenzach

Sonntag, 27. Januar, 17.00 Uhr

Weltgebetstag

Thema: "Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen."

vorbereitet von Frauen aus Frankreich

Nähere Informationen in der Tagespresse

Ev. Kirchengemeinde, Wyhlen

Freitag, 1. März 2013

Balladenkonzert

mit „augia felix“, Leitung Dieter Zeh

Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Wyhlen

Sonntag, 17. März 2013, 17.00 Uhr

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GOTTESDIENSTE

Sonntag, 2. Dezember, 10 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst zum 1. Advent

unter Mitwirkung der Evangelischen Kantorei,

Leitung Kantor Dieter Zeh

Liturgen: Pfarrer Uwe Schrempp und Pfarrer

Dr. Alfred Klassen,

St. Michael, Grenzach

Kindergottesdienst im KiGo-Raum

Sonntag, 9. Dezember, 10 Uhr

Gottesdienst zum 2. Advent gestaltet vom

Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirche

Grenzach zum Thema Menschenrechte

(Tag der Menschenrechte am 10. Dezember)

Kindergottesdienst im KiGo-Raum

Sonntag, 16. Dezember, 10 Uhr

Gottesdienst zum 3. Advent gestaltet von

Kindern der Kindertagesstätte Senfkorn mit

Frau Christine Dietz und Team

Pfarrer Dr. Alfred Klassen

11 Uhr! Kindergottesdienst in der ev. Kirche

Sonntag, 23. Dezember, 10 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl zum 4. Advent

unter Mitwirkung der Schola Gregoriana,

Leitung Hansjakob Grütter

Pfarrer Dr. Alfred Klassen

Kindergottesdienst im KiGo-Raum

Montag, 24. Dezember, 15.30 Uhr

Kinderweihnachtsfeier mit

Krippenspiel:

Auf der Suche nach der

wahren Weihnachts geschichte.

Kinder und MitarbeiterInnen

des Kindergottesdienstes

unter Leitung von Dr. Brigitte

Lindemann

Montag, 24. Dezember, 17 Uhr

Christvesper

Pfarrer Dr. Alfred Klassen

Montag, 24. Dezember, 23 Uhr

Christmette unter Mitwirkung der Evangelischen Kantorei,

Leitung Kantor Dieter Zeh

Pfarrer Dr. Alfred Klassen

GOTTESDIENSTE

Dienstag, 25. Dezember, 10 Uhr

Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl

Prädikant Hans-Peter Arndt

Mittwoch, 26. Dezember, 10 Uhr

Musikalischer Gottesdienst zum zweiten Weihnachtsfeiertag

gestaltet von der Evangelischen Kantorei,

Leitung Kantor Dieter Zeh

Pfarrer Dr. Alfred Klassen

Sonntag, 30. Dezember, 10 Uhr

Gottesdienst

Prädikant Hans-Peter Arndt

Montag, 31. Dezember, 18 Uhr

Gottesdienst zum Altjahresabend

Prädikantin Brigitte Oertlin

Sonntag, 6. Januar, 10 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

Pfarrer Dr. Alfred Klassen

Sonntag, 13. Januar, 10 Uhr

Gottesdienst

Pfarrer Dr. Alfred Klassen

Sonntag, 20. Januar, 10 Uhr

Gottesdienst

Pfarrer Dr. Alfred Klassen

Kindergottesdienst im KiGo-Raum

Sonntag, 27. Januar, 10 Uhr

Gottesdienst

Kindergottesdienst im KiGo-Raum

Wöchentlicher Kindergottesdienst ist

wieder ab Sonntag, 20. Januar 2013,

10 Uhr im KiGo-Raum

für alle Kinder ab 5 Jahren

Nähere Informationen bei

Brigitte Lindemann, Tel. 913229

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