Gesamtes Heft als PDF herunterladen - bei der BKK exklusiv

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Ausgabe: 2/2012

magazin

magazin

das

Gefahr im Urlaub

IGeL sticht

Berufskrankheiten

Azubis zur BKK exklusiv

Geschäftsergebnis 2011

Organspende

Passfoto nicht vergessen

Gesundheitskarte

www.bkkexklusiv.de

ermann

9 A123456789

BKK exklusiv

Spitze bei Leistung und Service

Versichertennummer

KEIN

ZUSATZBEITRAG

MINDESTENS BIS

2014


Herausgeber: BKK exklusiv

Zum Blauen See 7

31275 Lehrte

Redaktion: Carsten Schröter

Petra Maelecke

Gestaltung: S4-Concept-Werbung

Fotos: BKK exklusiv

Fotolia.de

Druck: www.sponholtz-druck.de

Erscheinungsweise: viermal pro Jahr

Bezugsquelle: direkt beim Herausgeber

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Inhalt

03 Prämienforderung ist kurzsichtig

04 Geschäftsergebnis 2011

05 Auszubildende zur BKK exklusiv

06 IGeL sticht

Behandlung auf eigene Kosten

08 Gefahr im Urlaub

10 Organspende

12 Heilmittelverordnung

Berufskrankheit

13 Gesundheitskarte –

Passfoto nicht vergessen

14 Ihr Team

Bei uns zählt der Mensch

Impressum

Sehr geehrte Damen,

sehr geehrte Herren,

geht Ihnen das auch manchmal so? Auf Feiern, bei beruflichen Veranstaltungen

oder in anderer Gesellschaft? Es gibt Menschen, denen mag man nicht

mehr zuhören. Ich frage mich manchmal ob wir es bei manch politisch

Verantwort lichen mit Praktikanten – und die mögen mir den Vergleich verzeihen

– zu tun haben, denen manche Fachkenntnis in ihren Bereichen einfach

fehlt.

Auf der Seite 3 setzten wir uns heute sehr intensiv mit der Forderung des

Gesundheitsministers Bahr nach Beitragsausschüttung auseinander. Auch

finden Sie unser Geschäftsergebnis 2011 in diesem Heft.

Bei aller Kritik, es gibt auch sinnvolle Gesetze. So das neue Transplantations -

gesetz, in dem die Organspende in den Mittelpunkt rückt. Angesichts 12.000

wartender Spender allein in Deutschland können wir eine solche Initiative nur

begrüßen.

Auf dieser Seite sehen Sie unten den Button: Leistungsoffensive ab 2013. Sie

fragen sich: Was hat es damit auf sich? Wir werden Ihre Beiträge sinnvoll verwenden,

nämlich in Leistungen für Sie, unsere Versicherten. Unser seit jeher

überdurchschnittliches Leistungsangebot wollen wir verbessern und erweitern.

Derzeit befinden wir uns mit der Aufsicht (Bundesversicherungsamt) in enger

Abstimmung für zusätzliche Satzungsbestimmungen für mehr Leistungen ab

2013.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit und viel Spaß bei der Lektüre

unseres Magazins.

Ihr Carsten Schröter

Vorstand

SERVICECENTER BREMEN

MIT NEUER TELEFONNUMMER

Das Servicecenter in Bremen hat eine neue

Rufnummer. Sie erreichen die Mitarbeiter

und Mitarbeiterinnen ab sofort unter der

Nummer 0421 6969350. Die direkten

Durchwahlen finden Sie auf Seite 14.

BREMEN

0421

6969350

LEISTUNGS-

OFFENSIVE AB

2013

BKK exklusiv


„PRÄMIENFORDERUNG IST KURZSICHTIG“

Die Kassen sollen eine Prämie ausschütten, sie schwim men

schließlich im Geld. Diese Forderung von Gesundheits mi nister

Daniel Bahr (FDP) wird vehement erneuert und auch sein

Politik-Kollege Jens Spahn (CDU) lässt nicht locker. Carsten

Schröter, Vorstand der BKK exklusiv kritisiert diese Forderung

als kurzsichtig.

MAGAZIN: Wann zahlt die BKK exklusiv die hohen Über -

schüsse zurück?

Schröter: Über bessere Leistungen geben wir Gelder schon

lange an unsere Kunden zurück.

MAGAZIN: Haben die Krankenkassen überhaupt Überschüsse

erzielt?

Schröter: Ja. Die Wirtschaftslage in Deutschland war gut und

damit auch die Einnahmesituation der Sozialversicherung insgesamt.

Auch die BKK exklusiv hat ein sehr positives Ergebnis

erzielt.

MAGAZIN: Was passiert mit den Überschüssen?

Schröter: Bei der BKK exklusiv fließen die Überschüsse in die

Rücklagen und dienen zum einen dazu zukünftige Ausgabenstei

gerun gen auszugleichen und zum anderen investieren wir

in Leistungen.

MAGAZIN: Aber macht es nicht Sinn das Plus als Prämie an

alle Versicherten auszuzahlen?

Schröter: Wir denken nicht. Geben Sie daheim auch sofort

alles aus, wenn sie einmal eine höhere finanzielle Zuwendung

erhalten haben? Manch einer tut das ja und dann? Es macht

mehr Sinn solide zu haushalten und die Versicherten über

Mehrleistungen daran zu beteiligen.

MAGAZIN: Kann man sich denn dem Gesundheitsminister

widersetzen?

Schröter: Natürlich. Wir leben in einer Demokratie, da darf

jeder seine Meinung sagen, auch der Gesundheitsminister.

Ob es dann richtig und sinnig ist, lassen wir dahingestellt.

MAGAZIN: Was meinen Sie konkret?

Schröter: Nun, Herr Bahr ist Politiker, 2013 ist Bundestags -

wahl. Egal ob Betreuungsgeld, Prämien für Versicherte, das

Füllhorn wird derzeit ausgeschüttet. Leider ist das aber nur

die halbe Wahrheit. Zunächst einmal ist jede Beitragsausschüttung

steuerpflichtig. Sie mindert den Krankenkassenbeitrag

und damit die Höhe der absetzungsfähigen Krankenkassen

beiträge. Bei einem Steuersatz von 30% kämen also

von 100,00 EUR nur 70,00 EUR in der Geldbörse unter dem

Strich an. Den Rest kassiert der Staat.

BKK exklusiv

MAGAZIN: Das ist ein Scherz?

Schröter: Nein, das ist die bittere Wahrheit. Und unterschätzt

wird auch der Verwaltungskostenaufwand. Wie sollten wir

denn auszahlen. Wir haben nicht alle Bankverbindungen, also

per Scheck? Allein der Verwaltungskostenanteil würde ca. 1/3

des möglichen Auszahlungsbetrages ausmachen.

MAGAZIN: Gibt es noch weitere Belastungen?

Schröter: Ja, bei Renten-, Arbeitslosenversicherung und Arbeit -

gebern. Sie zahlen 47% des Beitrages, die Bundesagentur

für Arbeit sogar 100% für ihre Leistungsbezieher. Das Geld

bleibt aber gar nicht bei der Krankenversicherung, es wird

an den Empfänger ausbezahlt. Rentenkasse und Arbeitsamt

würden also in voller Höhe belastet.

MAGAZIN: Wie könnte man es Ihrer Meinung nach besser

regeln?

Schröter: Der Gesundheitsfonds muss wieder abgeschafft

werden und die alte Beitragssatzautomie (Anm: das Kassen

ihren individuellen Beitragssatz erheben) hergestellt werden.

MAGAZIN: Was würde das bringen?

Schröter: Jede Kasse könnte dann entsprechend ihrer individuellen

Finanzsituation ganz einfach über eine Beitrags satz -

ver änderung reagieren und das ohne großen Verwaltungs -

aufwand.

MAGAZIN: Sie erwähnten Mehrleistungen für die Versicher ten.

An was denken Sie da konkret?

Schröter: Zum einen haben wir schon erhebliche Mehrleistun -

gen, mit denen wir uns deutlich von den Mitbewerbern ab -

heben. Genannt seien die Wahltarife mit denen bis zu

600,00 EUR je Kalenderjahr erzielt werden können und auch

unser Bonussystem mit dem alle Versicherten, auch Kinder,

ihre jährliche Gesundheitsprämie ganz leicht erhalten können.

Ab 2013 werden wir weitere interessante Zusatzleistungen

anbieten.

MAGAZIN: Was sind das für Leistungen?

Schröter: Da will ich nicht vorgreifen, da wir uns diesbe -

züglich mit unserer Aufsicht wegen der sogenannten

Satzungsgenehmigung abstimmen müssen. Aber es wird für

die Kunden sehr interessant, gerade gegenüber dem Stan -

dardprogramm mancher Mitbewerber.

MAGAZIN: Vielen Dank für das Gespräch.

www.bkkexklusiv.de

3


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GESCHÄFTSERGEBNIS 2011

Gemäß § 305 SGB V haben Krankenkassen in ihrer Mitglie -

derzeitschrift in hervorgehobener Weise und gebotener

Ausführlichkeit jährlich über die Verwendung ihrer Mittel im

Vorjahr Rechenschaft abzulegen und dort zugleich ihre

Verwaltungskostenausgaben auszuweisen.

BKK exklusiv geht weiter

Aus Sicht der BKK exklusiv ist diese Regelung völlig unzureichend,

sieht sie doch keinen Ausweis von Vermögen, Rück -

lagen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Eigenkapital

vor. Die BKK exklusiv geht daher deutlich über die gesetzliche

Verpflichtung hinaus.

Vermögensrechung 2011

Konto Einnahmen in EUR

2 Beiträge aus Vorjahren - 10.516,20

3 Vermögenserträge

377-379 Zuweisungen Fonds 59.217.073,41

30 bis übrige sonstige

376,38,33

9

Einnahmen 687.321,03

Einnahmen zus. 59.893.878,24

9809 Entnahme aus

dem Vermögen 0

Zusammen 59.893.878,24

BKK exklusiv

Verwaltungskosten

Insgesamt hat die BKK exklusiv aus dem Gesundheitsfonds

eine Beitragszuweisung für Verwaltungskosten in Höhe

von 3.280.677,00 EUR erhalten, aber tatsächlich nur

2.515.950,78 EUR ausgegeben. Das Plus in Höhe von

764.726,22 EUR wurde u.a. für die Mehrleistungen der

Versicherten verwendet. Je Versicherten betrug die Ausgabe

für Verwaltungskosten nur 96,00 EUR, der Anteil an den

Gesamtausgaben nur 4,29%. Die BKK exklusiv liegt damit

mit ihren Verwaltungskosten erheblich günstiger als namhafte

Mitbewerber.

*) Vermögensaufwendungen sind z.B. ausgeschüttete Prämien für Wahltarife, Kosten im Zusammenhang mit der Gesundheitskarte, Haftungsbeträge für

geschlossene Krankenkassen.

Vermögen gesamt: 4.677.871,40 EUR (95,74% einer Monatsausgabe)

Vermögen je Mitglied**: 247,72 EUR

Vermögen je Versicherten**: 178,48 EUR

Konto Ausgaben in EUR

4/5 Leistungen - 55.217.605,85

6 Vermögensaufwdg.* - 899.171,29

7 Verwaltungskosten - 2.515.950,78

Ausgaben zus. - 58.632.727,92

9809 Zuführung zum - 1.261.150,32

Vermögen

Zusammen - 59.893.878,24

(** Als Mitglieder definiert man den jeweiligen Stammversicherten. Versicherte sind alle betreuten Kunden, einschließlich der mitversicherten Familienangehörigen)


BKK EXKLUSIV FÜR AUSZUBILDENDE

Bessere Leistung + besserer Service = BKK exklusiv

WIR FREUEN UNS AUF SIE

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie

gern und wir lassen Ihnen unverbindlich Informations -

material zukommen. Auf unserer Internetseite

www.bkkexklusiv.de finden Sie alles, was Sie über

die BKK exklusiv wissen müssen. Sie sind schon

überzeugt? Dann füllen Sie einfach den

Mitgliedsantrag auf Seite 15 aus und senden ihn

an unsere Adresse. Und für die erfolgreiche

Mitgliederwerbung gibt es zusätzlich 20 EUR.

Auszubildende wählen eigene Krankenkasse

Die Schulzeit geht ihrem Ende zu und mit einer Berufsaus bil -

dung beginnt für viele von Ihnen der Weg in das Berufsleben.

Durch die Aufnahme Ihrer Beschäftigung als Auszubildende/r

haben Sie ein freies Wahlrecht unter allen wählbaren Kran -

kenkassen, egal ob Sie vorher dort familienversichert waren

oder nicht.

Vergleichen Sie genau

Die Werbemaschinerie der Krankenkassen läuft auf Hoch -

touren. Haben Sie einmal an einem Gewinnspiel oder einem

Schulvortrag teilgenommen? Dann ist Ihre Adresse bekannt,

auch wenn Sie bisher mit einer Krankenkasse nichts zu tun

hatten. Die Folge: Außendienstmitarbeiter laufen Ihnen die

Tür ein. Auch die neuen Medien wie Facebook und Co wurden

für die Gewinnung neuer junger Mitglieder entdeckt.

BKK exklusiv

Doch Vorsicht: Lassen Sie sich nicht blenden. Allein

das Leistungsangebot, der Service und Ihre eigene

finanzielle Belastung sollte zählen. Fragen Sie sich

also: Was kann ich von meiner Krankenkasse

erwarten?

BKK exklusiv mit höchstem Leistungsangebot

Die BKK exklusiv investiert in Sie. Egal, ob hohe

Präven tions leistungen, ein lukratives und einfaches

Bonussystem, Kosten übernahme homöopathischer

Leistungen, exzellente Wahl tarife,

Impfkosten für Urlaubsreisen und Vieles mehr. Sie

werden kein anderes Gesamtangebot finden, welches so

umfangreich ist. Unsere kompletten Zusatzleistungen finden

Sie unter www.bkkexklusiv.de „Wir leisten mehr“.

Und wie steht’s mit dem Service?

Gerade hier hat die BKK exklusiv viele weitere Vorteile gegenüber

großen Einrichtungen. Ihre Anliegen werden nicht von

irgendeinem Callcenter sondern zeitnah von Ihren persön -

lichen AnsprechpartnerInnen erledigt (siehe Seite 14).

Erhebt die BKK exklusiv Zusatzbeiträge?

Nein. Bei der BKK exklusiv können Sie sicher sein, dass Sie

keine Zusatzbeiträge zahlen müssen. Schon heute geben

wir Ihnen bundesweit eine Beitragsgarantie bis 2014!

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IGeL STICHT

Behandlung auf eigene Rechnung

Egal ob Akupunktur, eine zusätzliche Krebsvorsorge,

erweiterte Untersuchungen beim Gynäkologen, die

Augeninnendruckmessung beim Augenarzt und Vieles

mehr – alle diese Leistungen gehören, sofern keine

Verdachtsmomente vorliegen, nicht zum Leistungs -

katalog der gesetzlichen Krankenkassen. Sie stehen auf

der sogenannten IGeL-Liste, einer Liste der „individuellen

Gesundheitsleistungen“. Gesetzlich Versicherte müssen

die IGeL aus eigener Tasche zahlen und der IGeL-

Markt wächst, so dass viele Ärzte daran gut verdienen.

Alle Krankenkassen, auch die BKK exklusiv, sehen diese

Entwicklung kritisch und informieren auf einem neuen

Internetportal über Nutzen- und Schadenspotential verschiedener

IGeL.

Ein buntes Spektrum von Leistungen findet sich auf der IGeL-

Liste, die durch eigene Angebote der Ärzte noch erweitert

werden können. Im Gegensatz zu den Leistungen, die von

den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden,

BKK exklusiv

müssen bei IGeL nicht deren Nutzen und Wirksamkeit nachgewiesen

werden. Auch unterliegen sie nicht wie Kassen -

leistungen festgelegten Qualitätsanforderungen und vereinbarten

Qualitätssicherun gen. Ob sinnvoll oder nicht – der

Patient zahlt auf jeden Fall aus eigener Tasche. Immer mehr

Menschen sind dazu bereit. Mehr als jeder vierte der gesetzlich

Versicherten hat schon einmal aus eigener Tasche für eine

Gesundheitsleistung bezahlt.

Was versteht man eigentlich unter individuellen

Gesundheitsleistungen (IGeL)?

IGeL-Leistungen lassen sich untergliedern in:

individuell sinnvolle Leistungen wie z.B.

eine sportmedizinische Untersuchung,

medizinisch-kosmetische Leistungen wie eine dauerhafte

Haarentfernung,

spezielle Vorsorgeuntersuchungen oder

Untersuchungen und Behandlungen, deren Wirkung nicht

allgemein anerkannt ist, wie z. B. Ozontherapie oder

Bachblütentherapie.


Bei einigen Anwendungen entscheidet

lediglich die Indikation darüber, ob sie die Kasse

oder der Patient in Form einer IGeL bezahlt. Wenn

etwa bei einer Tastuntersuchung der Gebär mutter ein

auffälliger Befund erstellt wurde, bezahlt die gesetz liche

Krankenkasse auf jeden Fall eine vaginale Ultraschall unter -

suchung. Liegt kein Befund vor, gehört die Untersuchung

auf die IGeL-Liste.

Skepsis ist angebracht – IGeL auf dem Prüfstand

Alle Krankenkassen gehen mittlerweile beim Thema IGeL

deutlich auf Distanz. „Bei den so genannten individuellen

Gesundheitsleistungen geht es vorrangig um wirtschaftliche

Interessen von Ärzten und nicht um medizinische Leistungen

für Kranke“, sagt Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende im

Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen.

Für viele Ärzte sind IGeL ein wichtiger Bestandteil ihres

Geschäf tes und können einen zweistelligen Prozentbereich

der Einnahmen ausmachen. 2010 wurden zwischen 1,0 und

1,5 Milliarden Euro mit IGeL umgesetzt.

Der Spitzenverband der Krankenversicherer verlangt, dass die

Patienten ein IGeL-Angebot erst nach einer 24-stündigen

„Ein willigungssperrfrist“ annehmen dürfen. Nur wenn der

Patient aus eigenem Antrieb ausdrücklich nach IGeL-Ange -

boten frage, solle die 24-Stunden-Frist entfallen.

Nach der aktuellen Musterberufsordnung muss der Arzt

bereits jetzt jeden Patienten schriftlich über die Kosten der

nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abzurechnenden

IGeL-Leis tungen informieren, sowie darüber, dass ein An spruch

auf Übernahme der Kosten durch eine Krankenversicherung

nicht gegeben oder nicht sicher ist. Erst wenn der Patient das

An ge bot unterschreibt, kann der Arzt eine Behandlung nach

IGeL vornehmen. Doch dies wird noch nicht immer so praktiziert.

Eine Studie der University for Health Sciences, Medical

Infor matics and Technology aus Hall/Österreich wies nach, dass

lediglich 20 bis 40 Prozent der IGeL-Behandlungen durch

schriftliche Verträge abgedeckt sind. Eine weitere Kassen um -

frage stellte fest, dass bei 54 Prozent der untersuchten Fälle

keine schriftliche Einwilligung der Patienten zu IGeL vorlag.

Die häufigsten IGeL sind mit bis zu 40 Prozent die Messung

des Augeninnendrucks zur Vorsorge vor Grünem Star, gefolgt

von Ultraschalluntersuchungen. Insbesondere wenig aussagekräftige

Methoden der Früherkennung von Krebs können zu

überflüssigen invasiven Eingriffen führen, warnen Kritiker.

So kam ein wissenschaftlicher Bericht zu dem Schluss, dass

die zwei häufigsten IGeL-Angebote dem Patienten keinen

Nutzen bringen. Die angebliche Glaukom-Früherkennung sei

entbehrlich. Die Untersuchung der Gebärmutter mittels vaginalen

Ultraschalls führe zu unnötigen Operationen, bei denen

nur in seltenen Fällen wirklich ein Tumor gefunden werde.

BKK exklusiv

Die Studie ist ein so genannter HTA-Bericht (Health Tech -

nolo gy Assess ment), eine systematische Bewertung

gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien aufgrund

wissenschaftlicher Kriterien.

IGeL werden eher jüngeren und besser verdienenden

Patienten angeboten. Der Arzt darf über seine Angebote

informieren, jedoch keine Werbung betreiben.

IGeL-Angebote – Nutzen und Schaden

Seit Kurzem können sich Versicherte über Nutzen und

Schaden von individuellen Gesundheitsleistungen auf einem

eigenen Internetportal informieren.

Unter www.igel-monitor.de erhalten sie wissenschaftlich

fundierte Bewertungen zu Selbst zahler leistungen. Entwickelt

wurde die nichtkommerzielle Internet plattform vom Medizinischen

Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS). Versicherte

können nun auf der Grundlage empirisch-medizinischer

Bewertungen eine Entscheidung treffen.

Tipps im Umgang mit IGeL

Fragen Sie Ihren Arzt:

welchen Nutzen eine Methode für Sie haben könnte,

wie gut die Methode geprüft ist,

welche Risiken mit einer Methode verbunden sein können,

welche Folgen sich für Sie aus einem „positiven“ oder

„negativen“ Untersuchungsergebnis ergeben,

ob Folgeuntersuchungen notwendig werden,

welche Kosten Ihnen entstehen würden,

warum diese Leistungen keine Kassenleistung ist.

Checkliste

Seien Sie skeptisch bei Vorsorgeuntersuchungen. Informieren

Sie sich vor Inanspruchnahme besonders sorgfältig. Fragen

Sie bei Ihrer Krankenkasse, ob die Leistung in Ihrem Fall übernommen

wird. Lassen Sie sich nicht überrumpeln, erbitten Sie

Bedenkzeit. Bestehen Sie auf einem schriftlichen Vertrag, der

die damit verbundenen Kosten der Leistung enthält. Zahlen

Sie keine Praxisgebühr, wenn Sie nur eine IGeL in Anspruch

nehmen, fordern Sie eine spezifizierte Rechnung für den Fall

der Inanspruchnahme.

Ob eine individuelle Gesundheitsleistung sinnvoll oder gar

schädlich ist, zeigen die Bewertungen im Internet unter

www.igel-monitor.de.

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FSME-GEFAHR IM URLAUB

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME, engl. tick-borne

encephalitis, TBE, Frühsommer-Meningitiserkrankung) ist eine

durch das FSME-Virus ausgelöste Erkrankung, die mit grippeähnlichen

Symptomen, Fieber und bei einem Teil der Patien ten

mit einer Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten, verläuft.

Bei dem Großteil der Patienten treten bei einer Infektion

jedoch keine Krankheitszeichen auf. Übertragen wird die

Krankheit durch den Stich einer infizierten Zecke in Risiko -

gebieten, hauptsächlich durch den sogenannten gemeinen

Holzbock.

Nicht nur beim Urlaub in den heimischen FSME (Frühsommer-

Meningoenzephalitis) -Risikogebieten, wie zum Beispiel in

Bayern, Baden-Württemberg, Hessen oder Thüringen, sollte

auf einen FSME-Impfschutz geachtet werden. Auch wenn es

auf Reisen ins Ausland geht, kann man sich mit FSME-Viren

infizieren.

BKK EXKLUSIV ZAHLT FOLGENDE

REISEIMPFUNGEN

Cholera

FSME Zecken-Hirnhautentzündung

(Frühsommer-Meningoenzephalitis)

Gelbfieber

(Hinweis: In Deutschland dürfen ausschließlich

staatlich zugelassene Gelbfieberimpfstellen die

Impfung vornehmen.)

Hepatitis A

Hepatitis B

Malaria (Tabletten)

Meningokokken-Meningitis

Tollwut

Typhus

Bei allen Impfungen ist eine ergänzende ärztliche

Beratung erforderlich.

BKK exklusiv

Neben den besonders von Zecken gefährdeten Ländern in

Ost europa, darunter Russland, die Tschechische Republik,

Litauen, Estland und Lettland, zählt Österreich zu den

Urlaubsregionen mit hoher Übertragungswahrscheinlichkeit.

Vor allem nicht geimpfte Touristen sind gefährdet.

Zwei Impfungen erforderlich

Wer bisher noch nicht geimpft wurde, sollte vor der Abreise

zumindest zwei Impfungen erhalten. Wenn die Zeit drängt,

genügt es, einen Monat vor dem Start in den Urlaub zu

beginnen. Die zweite Impfung kann bereits 14 Tage nach der

ersten Dosis gegeben werden. Etwa zwei Wochen nach der

zweiten Impfung ist man geschützt.

Die Grundimmunisierung besteht insgesamt aus drei Impf -

stoffgaben. Die dritte Impfung kann aber auch erst nach dem

Urlaub gegeben werden, die erste Auffrischimpfung nach

drei Jahren. Die Impfung ist sehr gut verträglich. Impfkompli -

kationen bei der FSME-Impfung sind noch seltener als bei der

Tetanus-Impfung.


BKK exklusiv

URLAUB IM AUSLAND: AN ZUSATZVERSICHERUNG DENKEN!

Die Urlaubszeit steht bevor und viele unserer Versicherten

fahren ins Ausland. War in der Vergangenheit immer die

Mitnahme eines Auslandskrankenscheins erforderlich, ist dieser

für Reisen innerhalb der EU-Staaten, für Island, Lichten -

stein und der Schweiz nicht mehr notwendig. Auf der

Rückseite Ihrer Krankenversicherungs- oder Gesundheitskarte

der BKK exklusiv finden Sie die Europäische Gesundheits -

karte. Außerdem gibt es mit einigen weiteren Ländern

Sozialversicherungsabkommen, für die allerdings der gute

alte „Auslandskrankenschein“ weiterhin gilt.

Abkommen nicht mit allen Ländern

In allen anderen Ländern, z.B. USA oder Ägypten gelten

keine Abkommen, so dass der Reisekrankenversicherungs -

schutz privat sichergestellt werden muss. Doch auch allen

anderen Reisenden empfehlen wir zusätzlich den Abschluss

einer Auslandsreisekrankenversicherung, da diese auch

Rücktransporte mit im Angebot hat und evtl. zu zahlende

Privatrechnungen erstattet.

SENIOREN ON TOUR

Sie müssen morgens nicht mehr mit dem Wecker aufstehen

und haben endlich Zeit, die schönen Dinge des Lebens zu

genießen? Dann sollten Sie sich ruhig mal etwas gönnen und

zum Beispiel der Lust am Reisen auf Kreuzfahrtschiffen, in

fernen Ländern und an exotischen Stränden frönen. Einzige

Regel: Schätzen Sie Ihre körperliche Leistungsfähigkeit realistisch

ein und lassen sich insbesondere vor weiten und längeren

Reisen ausführlich von Ihrem Arzt beraten:

Worauf Sie achten sollten

Planen Sie keine zu weiten Touren mit dem eigenen Auto

und legen Sie möglichst nach jeder Stunde eine Erholungs -

pause ein. Reaktionsvermögen sowie die Schärfe Ihrer

Sinneswahrnehmungen entsprechen nicht mehr denen

eines jungen Menschen.

Nehmen Sie während der Reise und am Urlaubsort stets

ausreichend Flüssigkeit zu sich. Ein Flüssigkeitsverlust, zum

Beispiel bei Durchfallerkrankungen, beeinträchtigt Ihre

Herz- und Kreislauffunktionen.

Sie sind empfänglicher für Infektionen und müssen sich

besser vor dem Sonnenlicht schützen, weil Ihre Haut -

elastizität abnimmt. Meiden Sie deshalb die Mittagshitze

und bedecken Ihren Körper mit leichter, luftiger Kleidung.

Nehmen Sie sich Zeit, sich an ein ungewohntes Klima

anzupassen. Insbesondere in Gebieten mit hoher

Luftfeuchtigkeit erhöht sich die Kollapsneigung und damit

letztlich auch die Sturzgefahr. Hauterkrankungen und

Venenleiden können sich beim Urlaub in tropischen

Gebieten verschlimmern.

Mit unseren Kooperationspartnern Barmenia und Signal-

Iduna bieten wir Ihnen eine Auslandspolice an. Gern senden

wir Ihnen die Unterlagen zu.

Ihre eigene Körpertemperatur reguliert sich langsamer. Bei

unvorsichtigem Verhalten besteht damit die Gefahr von

Hitzeschäden oder Unterkühlung, wenn Sie zwischen stark

klimatisierten Räumen oder Fahrzeugen und der Außenluft

wechseln.

Studieren Sie das Reiseprogramm im Hinblick auf die eingesetzten

Verkehrsmittel. Lange Flüge ohne Zwischenstops

belasten wegen der sauerstoffarmen Kabinenluft den

Kreislauf und erhöhen die Thrombosegefahr.

Vermeiden Sie besondere Anstrengungen, wie zum Beispiel

ganztägige Jeepsafaris in der prallen Sonne.

Ausgedehnte Klettertouren erhöhen die Gefahr von

Knochenbrüchen ebenso, wie bestimmte Fahrgeräte in

Vergnügungsparks, weil sich mit den Jahren Muskulatur

und Knochenstabilität zurückbilden.

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LEBEN SPENDEN

Entscheidung für einen Organspendeausweis

Roland Kaiser, der Schlagersänger, hat es geschafft. Lange litt

er unter der Lungenerkrankung COPD (chronisch obstruktive

Lungenerkrankung) bis er 2010 ein Spenderorgan bekam.

Nach nur acht Monaten konnte er nach einer Lungentrans -

plan tation auf die Bühne zurückkehren und seine Fans

begeistern. Frank-Walter Steinmeier, SPD Fraktionschef, spendete

2010 seiner schwer erkrankten Frau eine Niere. Nach

einigen Wochen kehrte er zurück in sein Amt. Jetzt ist er

einer von drei möglichen Kanzlerkandidaten der SPD.

Diese Beispiele zeigen, wie Organspenden Leben retten können.

Daher ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen,

letztlich auch im eigenen Interesse, mit diesem Thema befassen.

Jeder kann jederzeit durch einen Unfall oder eine Krank -

heit selbst in die Situation geraten und auf eine Organ- oder

Gewebespende angewiesen sein.

Gesetz beschlossen

Der Bundestag hat das Gesetz zur Änderung des Transplanta -

tions gesetzes (TPG) und das fraktionsübergreifend erarbeitete

„Gesetz zur Regelung der Entscheidung im Transplanta tions -

gesetz“ verabschiedet. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei

die gesetzliche Verankerung eines Transplantations beauf trag -

ten in den Krankenhäusern.

BKK exklusiv

Vor allem soll aber die Zahl der Organspenden in Deutschland

erhöht werden. Jeder Bundesbürger ab dem 16. Lebensjahr

soll künftig regelmäßig von seiner Krankenkasse angeschrieben

werden und bewusst entscheiden, ob er nach dem Tod

Organe spenden will. Die Entscheidung soll mit „Ja“, „Nein“

oder „Ich weiß nicht“ dokumentiert werden. Auch auf den

Pass- und Meldeämtern soll es Informationsmaterial geben.

Frühestens 2016 könnte auch die elektronische Gesundheitskarte

als Ausweis dienen.

Zunächst aber sollen die gesetzlichen und privaten Kranken -

kassen verpflichtet werden, ihren Versicherten binnen eines

Jahres nach Inkrafttreten der Reform der Organspenden-

Gesetzgebung Informationsmaterial und einen Spendenaus -

weis zu schicken.

Freiwilligkeit bleibt erhalten

Eines bleibt aber unumstößlich: Die Erklärung zur Organ spen de

wird auch wie bislang auf dem Prinzip der Freiwilligkeit basieren.

Kein Versicherter kann dazu gezwungen werden, nach

dem Tod als Organspender zur Verfügung zu stehen.

Geregelt werden diese Spenden im Transplantationsgesetz:

Entnahme und Übertragung von Organen und Geweben


erfolgt mit der sogenannten erweiterten Zustimmungslösung.

Hat der Verstorbene zu Lebzeiten keine Erklärung zur

Organspende abgegeben, dürfen die nächsten Angehörigen

über die Organ- und Gewebespende entscheiden. Doch

bevor ein Mensch als Spender infrage kommt, müssen zwei

erfahrene Ärzte unabhängig voneinander seinen Hirntod

feststellen. Dieser wird bestätigt, sobald im Großhirn, im

Kleinhirn und im Hirnstamm keinerlei Aktivität mehr gemessen

werden kann.

Schwere Entscheidung

Viele Angehörige geraten in eine emotional schwierige Lage,

wenn sie nach dem Hirntod eines geliebten Menschen binnen

weniger Stunden entscheiden sollen, ob der Verstorbene

mit einer Organentnahme einverstanden gewesen wäre.

Allein aus diesem Grund ist es besser, wenn jeder selbst entscheidet,

ob er nach dem Tod seine Organe spenden will

oder nicht.

Änderungsanträge der CDU/CSU und SPD hatten den Ge -

setz entwurf darüber hinaus unter anderem um Regelungen

ergänzt, die auch die Lebendspende erleichtern. Die Kran -

kenversicherung des Empfängers soll für alle entstehenden

Kosten (medizinische Behandlung, Rehabilitation und

Fahrtkosten) und Nachteile des Spenders aufkommen. So

wird eine Entgeltfortzahlung an Arbeitnehmer eingeführt,

die ein Organ spenden und für die Zeit der Operation und

Behandlung ausfallen.

Allein in Deutschland 12.000 Patienten

Noch immer warten in Deutschland 12.000 Patienten auf

eine Organspende. Sie stehen auf der Warteliste von Euro -

BKK exklusiv

transplant und sind alle an lebensbedrohlichen Krankheiten

erkrankt oder leiden unter Organfunktionsstörungen, wie

zum Beispiel Nierenversagen. Für viele Patienten auf der

Warteliste hängt ihr Leben davon ab, ob jemand gefunden

wird, dessen Organ ihnen übertragen werden kann. Von den

Menschen in Deutschland, die auf ein fremdes Organ warten,

sterben durchschnittlich 21 Menschen pro Woche. Denn nach

wie vor werden in Deutschland zu wenige Organe gespendet.

Auf eine Million Einwohner in Deutschland kommen

14,9 Spender. International liegt Deutschland damit im unteren

Drittel (nicht berücksichtigt sind dabei Organe, die lebend

gespendet werden, also Nieren und Teillebern). Ein einzelner

Organspender kann mehreren schwerkranken Menschen helfen.

Zurzeit können in Deutschland Niere, Herz, Leber, Lunge,

Bauchspeicheldrüse und Dünndarm nach dem Tod gespendet

werden.

Wie Sie sich auch entscheiden, ein Gespräch, zum Beispiel

mit Ansprechpartnern des Infotelefons Organspende, kann

weiterhelfen. Das Infotelefon ist montags bis freitags von

9:00 bis 18:00 Uhr unter der gebührenfreien Nummer

0800-9040400 zu erreichen.

Hinweis für den Organspendeausweis:

Mit dem Organspendeausweis dokumentieren Sie Ihre

Entscheidung zur Organspende. Auf dem Ausweis können

Sie auch angeben, wenn Sie diese Entscheidung auf jemand

anderen übertragen wollen. Ihre Daten werden nirgendwo

registriert. Tragen Sie also den Organspendeausweis am besten

immer mit Ihren Personalpapieren bei sich.

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HEILMITTELVERORDNUNGEN

Die neue „Langfristgenehmigung für Heilmittel“

Seit dem 01.07.2011 bieten die Heilmittelrichtlinien dem Ver -

sicherten die Möglichkeit bei besonders schweren Erkrankun -

gen (z.B. Menschen mit schweren Behinderungen) eine

„langfristige Genehmigung für Heilmittel“ zu beantragen.

Diese Möglichkeit wurde zusätzlich zu der bereits bestehenden

„Verordnung außerhalb des Regelfalles“ geschaffen.

Wer stellt den Antrag?

Der Antrag auf eine Langfristgenehmigung ist durch den

Versicherten zu stellen. Der Arzt muss jedoch weiterhin eine

sogenannte ärztliche Verordnung nach „Maßgabe der Heil -

mittel-Richtlinie außerhalb des Regelfalles“ ausstellen. Mit

dieser Regelung ist nicht verbunden, dass z.B. eine Verord -

nung ausgestellt wird, die für Anwendungen über ein ganzes

Jahr Gültigkeit hat.

Für Versicherten der BKK exklusiv kein Vorteil

Da die BKK exklusiv schon immer auf die Genehmigung von

Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls verzichtet

hat und dies auch mit in Kraft treten der neuen Heilmittelver -

ordnung weiterhin gilt, ergibt sich für Sie als Patient keinerlei

Vorteil beim Erhalt der Langfristgenehmigung. Sie müssen

trotzdem nach Ablauf einer jeden Verordnung Ihren behandelnden

Arzt zur Verlaufskontrolle und evtl. Ausstellen einer

Heilmittelverordnung aufsuchen.

BERUFSKRANKHEIT

Im Laufe der letzten Jahre ist die Zahl der Erkrankungen, die

auf die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit zurück zu führen

ist, stark gestiegen. Die häufigsten Ursachen einer

Berufskrankheit sind das Arbeiten mit gefährlichen Stoffen,

Strahlen, Stäuben, das Arbeiten unter Lärm bis hin zu überwiegendem

Arbeiten im Bücken, Knien oder ähnlichem.

Welche Krankheit grundsätzlich als Berufskrankheit anerkannt

werden kann, regelt die Berufskrankheitenverordnung/BKV).

Das Verfahren zur Anerkennung einer Berufskrankheit

Ein entsprechendes Verfahren zur Feststellung einer

Berufskrankheit kann u. a. durch den Arbeitgeber, den

behandelnden Arzt oder ein Krankenhaus erfolgen. Oftmals

wird dies leider versäumt, da ein Zusammenhang nicht

erfragt oder abgeleitet wurde. Die Ursache einer

Berufskrankheit kann bei bestimmten Erkrankungen bereits

Jahrzehnte zurück liegen und gerät auch deswegen oft in

Vergessenheit. Auch die BKK exklusiv hat die Möglichkeit,

die Berufsgenossenschaft zur Einleitung eines Verfahrens

zur Feststellung einer Berufskrankheit aufzufordern.

BKK exklusiv

Vorteile für den Arzt

Wird eine „Langfristgenehmigung“ erteilt, entfällt für Ihren

Arzt die Wirtschaftlichkeitsprüfung. Das entbindet den Arzt

aber nicht von der Verpflichtung, wirtschaftlich zu verordnen.

Die Vertragsärzte sind weiterhin verpflichtet, die Notwendigkeit

und Zweckmäßigkeit jeder Verordnung genau zu überprüfen.

Der Arzt muss bei den Verordnungen die Heilmittelrichtlinien

beachten. Das heißt, der Rahmen für die Verordnungsmenge,

Frequenz und Anzahl des von der Genehmigung umfassten

Heilmittels ergeben sich aus den Heilmittelrichtlinien.

Was passiert mit dem Antrag?

Sollten Sie auf Anraten Ihres Arztes einen Antrag auf eine

Langfristgenehmigung für Heilmittelverordnungen bei uns

stellen, muss dieser Antrag von uns über den Medizinischen

Dienst der Krankenversicherung (MDK) geprüft werden, da

dieses Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeitsprüfung des

Arztes hat.

Sollte der MDK einer Langfristgenehmigung nicht zustimmen,

darf das kein Grund für den Arzt sein, Ihnen die Heilmittel zu

verweigern, denn mit der Verordnung hat er letztendlich die

medizinische Notwendigkeit bestätigt.

Sollte sich eine Erkrankung als Folge der

beruflichen Tätigkeit herausstellen, so

sieht in diesem Fall die gesetzliche

Unfall versicherung (Berufsgenossenschaft)

umfangreiche (Entschä -

digungs-) Leistungen vor, die u.a. von Heilbehandlung,

Verletztengeld, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben,

Verletztenrente, Pflege, bis zu Hinterbliebenenleistungen

und Sterbegeld reichen kann.

Für die Berufsgenossenschaft bedeutet das Berufskrank -

heiten feststellungsverfahren eine sehr intensive Recherche

und ist ohne Ihre Hilfe oft nicht möglich. Sofern Sie Frage -

bögen von der Berufsgenossenschaft oder uns erhalten,

unterstützen wir Sie gerne.

Sollte bereits ein entsprechendes Verfahren bei Ihnen eingeleitet

oder eine Berufskrankheit festgestellt worden sein, teilen

Sie uns bitte das Aktenzeichen mit, denn dieses ist für

Ihre zukünftigen Leistungen der BKK exklusiv von Bedeutung.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.


GESUNDHEITSKARTE

Passfoto nicht vergessen

Fast 82% der BKK exklusiv

Versicherten haben sie schon: die

neue elektronische Gesundheitskarte.

In zwei Auslieferungs läufen

im Dezember 2011 und im April/Mai

2012 konnten alle Kunden mit der

Karte versorgt werden, die entweder

schon ein Lichtbild eingereicht hatten

oder aber zu den Personen gehören,

für die die Lichtbildeinreichung nicht

notwendig war (Kinder und Jugendliche

unter 15 Jahren und Versicherte, denen

die Erstellung des Fotos nicht möglich ist, weil sie

z.B. pflegebedürftig und nicht mobil sind).

Bitte helfen Sie Kosten zu sparen

Schon zweimal haben wir das Lichtbild für die Gesundheits -

karte angefordert. Von knapp 4.000 Personen warten wir

leider noch auf das Passfoto. Bitte helfen Sie uns und senden

das Lichtbild mit dem dafür vorgesehenen Anforderungs -

schreiben an die dort aufgedruckte Adresse zurück. Es spart

weitere Anschreiben und damit auch Verwaltungskosten.

Gültigkeit der Krankenversichertenkarte

endet am 31.12.2012

Bis Monat 12/2012 sind die Krankenversichertenkarten der

BKK exklusiv noch gültig und können zur Leistungsinan -

spruchnahme bei den Leistungserbringern vorgelegt werden.

Danach können Sie nur noch die Gesundheitskarte verwenden.

Gesundheitskarte

www.bkkexklusiv.de

Max Mustermann

123456789 A123456789

Versicherung Versichertennummer

BKK exklusiv

Was passiert ab Januar 2013 ohne Gesundheitskarte

Versicherte, die (ohne Vorliegen der o.g. Ausnahmetat bestände)

trotz Aufforderung kein Lichtbild einsenden, können

den im Sozialgesetzbuch und in den Bundesmantel verträgen

vorgesehenen Nachweis der Anspruchs berechti gung für die

kassenärztliche/kassenzahnärztliche Behandlung nicht erfüllen.

In der Konsequenz ergibt sich daraus, dass Sie als Privatpatient

zu behandeln sind, sprich die Kosten selbst zu tragen

haben.

Bitte reichen Sie Ihr Lichtbild ein

Alle Versicherten, die bislang noch kein Lichtbild eingereicht

haben, bitten wir im eigenen Interesse dieses schnellstmöglich

nachzuholen. Nur so können wir garantieren, dass sie

rechtzeitig mit der neuen Gesundheitskarte versorgt werden

können und auch ab 01.01.2013 die Leistungen der BKK

exklusiv in gewohnter Weise in Anspruch nehmen können.

Um für Sie den Aufwand so gering wie möglich zu halten,

haben wir Ihnen einen Bilddatenträger mit Ihren Personen -

daten zugesandt, den Sie mit dem ebenfalls beigefügten

Freiumschlag an die angegebene Adresse senden können.

Sie benötigen weitere Informationen?

Für alle Fragen rund um das Thema Lichtbild

und zur elektronischen Gesundheitskarte

allgemein steht Ihnen unsere

kostenlose Service-Hotline

0800/5894272 zu den

Öffnungszeiten der BKK exklusiv

zur Verfügung. Sollte Ihnen der

Lichtbild bogen nicht mehr vorliegen,

senden wir Ihnen diesen gern erneut zu.

Rufen Sie uns einfach an!

www.bkkexklusiv.de

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IHR TEAM

BEI UNS

ZÄHLT DER MENSCH

WER MACHT WAS ...

Vorstand

Carsten Schröter

Vorstand

Telefon: 05132 500110

E-mail: Carsten.Schroeter@bkkexklusiv.de

Petra Maelecke

Marketing, Vorstandsassistentin

Telefon: 05132 500178

E-mail: Petra.Maelecke@bkkexklusiv.de

Verträge, Controlling, Betriebsservice

ACHTUNG! Neue Telefonnummer

Dedo Kleen

Stellvertreter des Vorstands

Telefon: 0421 69693510

E-mail: Dedo.Kleen@bkkexklusiv.de

Versicherung und Beiträge,

Betriebsservice,

Erstattung Arbeitgeberaufwendungen

Alexandra Mencke

Bereichsleiterin

Telefon: 05132 500175

E-mail: Alexandra.Mencke@bkkexklusiv.de

Annett Janik

Kundenberaterin Versicherung, Beiträge

A-Gd; Wal-Z

Betr.nr.: 62250000 - 99999999

Telefon: 05132 500115

E-mail: Annett.Janik@bkkexklusiv.de

Nadine Adler

Kundenberaterin Versicherung, Beiträge

Ge-La; Sq-Wak

Betr.nr.: 34500000 - 62249999

Telefon: 05132 500165

E-mail: Nadine.Adler@bkkexklusiv.de

Konstanze Deul

Kundenberaterin Versicherung, Beiträge

Lb-Sp

Betr.nr.: 22300000 - 34499999

Telefon: 05132 500142

E-mail: Konstanze.Deul@bkkexklusiv.de

Nina Hillegeist

Kundenberaterin Versicherung, Beiträge

der Rentner und Versorgungsbezieher

Aufwendungen nach dem AAG

Telefon: 05132 500177

E-mail: Nina.Hillegeist@bkkexklusiv.de

Sandra Schrader

Teamassistentin

Telefon: 05132 500135

E-mail: Sandra.Schrader@bkkexklusiv.de

Servicecenter Lehrte

Kundenservice Leistungen und Pflege

(PLZ: 0, 1, 23, 24, 25, 29, 3)

Claudia Eggers

Bereichsleiterin

Telefon: 05132 500120

E-mail: Claudia.Eggers@bkkexklusiv.de

Peter Pochat Teamleiter

Hilfsmittel, Pflegeversicherung,

Haushaltshilfe, Häusliche Krankenpflege,

Telefon: 05132 500145

E-mail: Peter.Pochat@bkkexklusiv.de

Evelin Stahn

Hilfsmittel, Pflegeversicherung,

Haushaltshilfe, Häusliche Krankenpflege

Kundenberaterin A-He

Kurse, Bonusprogramm A-C

Telefon: 05132 500155

E-mail: Evelin.Stahn@bkkexklusiv.de

Vanessa Anton

Hilfsmittel, Pflegeversicherung,

Haushaltshilfe, Häusliche Krankenpflege

Kundenberaterin Hf-Ph

Kurse, Bonusprogramm Mf-Ri

Telefon: 05132 5001 41

E-mail: Vanessa.Anton@bkkexklusiv.de

Jana Dubberke

Hilfsmittel, Pflegeversicherung,

Haushaltshilfe, Häusliche Krankenpflege

Kundenberaterin Pi-Z

Kurse, Bonusprogramm Stf-Z

Telefon: 05132 500125

E-mail: Jana.Dubberke@bkkexklusiv.de

Björn Herrlach Teamleiter

BKK MedPlus, Wahltarife, Rehabilitation u.

Vorsorge, Arzneimittel, ärztl. Behandlung

Telefon: 05132 500150

E-mail: Bjoern.Herrlach@bkkexklusiv.de

Carolin Fuchs

BKK MedPlus, Wahltarife, Rehabilitation u.

Vorsorge, Arzneimittel, ärztl. Behandlung

Kundenberaterin A-K

Kurse, Bonusprogramm D-Me

Telefon: 05132 500176

E-mail: Carolin.Fuchs@bkkexklusiv.de

Sören Manteufel

BKK MedPlus, Wahltarife, Rehabilitation u.

Vorsorge, Arzneimittel, ärztl. Behandlung

Kundenberater L-Z

Kurse, Bonusprogramm Rj-Ste

Telefon: 05132 500130

E-mail: Soeren.Manteufel@bkkexklusiv.de

Krankenhaus einschl. kosmetischer OP,

AHB/Früh-Reha, Psychotherapie

Behandlungsfehler

Marion Thies

Bereichsleiterin

Telefon: 05132 500156

E-mail: Marion.Thies@bkkexklusiv.de

Simone Jabs

Teamleiterin

Telefon: 05132 500117

E-mail: Simone.Jabs@bkkexklusiv.de

Melanie Schiefelbein

Kundenberaterin A-Heo

Telefon: 05132 500138

E-mail: Melanie.Schiefelbein@bkkexklusiv.de

Michaela Nowack

Kundenberaterin Hep – Ph

Telefon: 05132 500139

E-Mail: Michaela.Nowack@bkkexklusiv.de

Jennifer Beckert

Kundenberaterin Pi-Z

Telefon: 05132 500137

E-mail: Jennifer.Beckert@bkkexklusiv.de

Christin Dahms

Unfälle; Psychotherapie

Behandlungsfehler

Telefon: 05132 500140

E-mail: Christin.Dahms@bkkexklusiv.de

Servicecenter Lehrte

Kundenservice Entgeltersatzleistung,

Zahnersatz, Kieferorthopädie,

Zuzahlungsbefreiungen

(PLZ 0, 1, 23, 24, 25, 29, 3)

Linda Stosiek

Bereichsleiterin

Telefon: 05132 500126

E-mail: Linda.Stosiek@bkkexklusiv.de

Antje Dietrich

Kundenberaterin A-G

Telefon: 05132 500172

E-mail: Antje.Dietrich@bkkexklusiv.de

Adoracion Anton

Kundenberaterin H-O

Telefon: 05132 500170

E-mail: Adoracion.Anton@bkkexklusiv.de

Petra Rahjes

Kundenberaterin P-Z

Telefon: 05132 500171

E-mail: Petra.Rahjes@bkkexklusiv.de

Vanessa Gerth

Teamassistentin

Telefon: 05132 500160

E-mail: Vanessa.Gerth@bkkexklusiv.de

Servicecenter Bremen

Kundenservice Leistungen u. Pflege, Entgeltersatzleistung,

Zahnersatz, Kieferorthopädie,

Zuzahlungsbefreiungen

(PLZ 20, 21, 22, 26, 27, 28, 4, 5, 6, 7, 8, 9)

ACHTUNG! Neue Telefonnummer

Heike Biélka

Bereichsleiterin

Telefon: 0421 69693520

E-mail: Heike.Bielka@bkkexklusiv.de

ACHTUNG! Neue Telefonnummer

Nicole Meier

Teamleiterin

Telefon: 0421 69693530

E-mail: Nicole.Meier@bkkexklusiv.de

ACHTUNG! Neue Telefonnummer

Britta Lange

Kundenberaterin A-Hei

Telefon: 0421 69693545

E-mail: Britta.Lange@bkkexklusiv.de

ACHTUNG! Neue Telefonnummer

Ingrid Danielczyk

Kundenberaterin Hej-Pa

Telefon: 0421 69693550

E-mail: Ingrid.Danielczyk@bkkexklusiv.de

ACHTUNG! Neue Telefonnummer

Katja Seemann

Kundenberaterin Pb-Z

Telefon: 0421 69693540

E-mail: Katja.Seemann@bkkexklusiv.de


BKK exklusiv

UNSERE

KONTAKTDATEN:

Zentrale und Servicecenter Lehrte:

Zum Blauen See 7 - 31275 Lehrte

Postfach 1104 - 31251 Lehrte

Telefon: 05132 50010

Telefax: 05132 500112

E-Mail: info@bkkexklusiv.de

Internet: www.bkkexklusiv.de

Servicecenter Bremen:

Am Deich 45 - 28199 Bremen

Postfach 286148 - 28361 Bremen

Telefon: 0421 6969350

Telefax: 0421 69693535

Persönlich sind wir für Sie da:

Mo - Do. 8.00 - 17.00 Uhr

Fr. 8.00 - 15.00 Uhr

EXKLUSIVE LEISTUNGEN

UND SERVICE FÜR SIE

In zwei Schritten die Krankenkasse wechseln

Ein Krankenkassenwechsel ist ganz einfach

und immer möglich. Zu be achten ist

lediglich eine zweimonatige Kündigungs -

frist gegenüber der bisherigen Kranken -

kasse. Immer zum Ende des übernächsten

Monats kann dann der Wechsel erfolgen.

Und so geht’s:

1. Sie erklären Ihre Kündigung bei der bisherigen Krankenkasse

zum Ende des übernächsten Monats.

Innerhalb von 14 Tagen muss Ihnen die bisherige Kranken kasse

eine Kündigungs be stätigung übersenden.

2. Die Kündigungsbestätigung der alten Kasse senden Sie

zu sammen mit der Beitrittserklärung an die BKK exklusiv.

Alles Weitere regeln wir für Sie.

Bei der BKK exklusiv in guten Händen

ACHTUNG!

Service-Telefon: 0180 - 2000102

(6 Cent aus dem dt. Festnetz; Mobilfunktarife können abweichen)

Neue Telefon nummer

in Bremen

KEIN

ZUSATZBEITRAG

MINDESTENS BIS

2014


MITGLIEDSERKLÄRUNG

Ich wähle die BKK exklusiv ab (Datum)

Nachname, Vorname

Straße, Hausnummer

PLZ, Wohnort

Telefon, E-Mail

Rentenversicherungsnummer

Geburtsdatum, Geburtsort, Geburtsname*

*) Zeile ausfüllen, wenn Sie noch keine Rentenversicherungsnummer haben

Angaben zu Ihrem Beschäftigungsverhältnis

Name des Arbeitgebers Ausbildungsstelle

Anschrift

Weitere Angaben, wenn Sie nicht beschäftigt sind

Leistungsempfänger nach SGB III (Arbeitslosengeld- / Unterhaltsgeldbezieher)

ALG II-Bezieher Student / Praktikant sonstige Personen

Künstler / Publizist Teilnehmer einer berufsfördernden Maßnahme

Rentenantragsteller Rentner Selbstständig

(Sie erhalten einen weiteren Fragebogen)

Angaben zu Ihrer bisherigen Krankenversicherung

Zur Zeit bin ich versichert bei (Krankenkasse, PLZ, Ort)

Ich bin dort versichert als Mitglied

Ich bin dort versichert als Familienangehörige(r) von:

Angaben zu Ihrer Familie

Ich habe keine mitzuversichernden Familienangehörigen

Ich habe mitzuversichernde Familienangehörige

(Sie erhalten von uns einen Fragebogen zur Anmeldung Ihrer Angehörigen)

Ort, Datum, Unterschrift

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MITGLIEDER

Ich wurde geworben von

Bitte überweisen Sie die Werbeprämie in Höhe von 20 €

auf folgendes Konto

Inhaber

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Kontonummer

(auch im Internet)

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WIR LEISTEN MEHR ...

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EXKLUSIVE

LEISTUNGEN

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2013

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