Vorrang, Ausgabe 2/2013 - Österreichisches Rotes Kreuz

roteskreuz.at

Vorrang, Ausgabe 2/2013 - Österreichisches Rotes Kreuz

Nr. 5/2013

2

für das wiener rote kreuz

Gut betreut

2500 junge Menschen nahmen

am Kinderlauf des

30. Wiener City-Marathons teil.

foto: WRK/KHD Dokuteam


Liebe Leserin, lieber Leser,

vor kurzer Zeit war einem Beitrag

im „Kurier“ zu entnehmen, dass in

Österreich jeder von uns jährlich 19

Kilogramm genießbare Lebensmittel

im Wert von ungefähr 300 Euro in den

Müll wirft. Wie das Lebensministerium

feststellte, handelt es sich dabei

vor allem um Gebäck, Obst und Gemüse.

Dieser traurigen Geringschätzung

wertvoller Güter sei eine andere

Zahl gegenübergestellt: Im Jahr

2012 haben die Fahrer der Wiener

Team Österreich Tafel (bitte beachten

Sie auch unseren Beitrag „Verwenden

statt verschwenden“ auf Seite

10) beim Handel rund 124 000 Kilogramm

Lebensmittel eingesammelt,

die sonst im Müll gelandet wären.

Diese einwandfreien Lebensmittel

hätten wegen ihres nahen Ablaufdatums

nicht mehr verkauft werden können

und wurden noch am Tag des Einsammelns

an bedürftige Menschen

verteilt. Nur selten ist es möglich,

den materiellen Wert von freiwilliger

Rotkreuz-Arbeit so deutlich in Zahlen

auszudrücken wie bei dieser „Rettungsaktion“.

Der großen Wiener

Rotkreuz-Gemeinschaft ist es daher

ein Herzensanliegen, allen Waren-,

Zeit- und GeldspenderInnen (denn

natürlich fallen auch Sprit-, KFZ-,

Miet- und andere Infrastrukturkosten

an) für ihre Großzügigkeit zu danken.

Jeder Becher Joghurt, der rechtzeitig

an eine bedürftige Familie abgegeben

werden kann, bereichert unsere Gesellschaft

– dank Team Österreich.

Bitte verwenden Sie den Spendenerlagschein

als Überweisungsauftrag

von Ihrem Konto. Ihre Spende an das

Wiener Rote Kreuz können Sie im

Rahmen Ihrer ArbeitnehmerInnenveranlagung

als Sonderausgaben geltend

machen.

Mehr Informationen

beim Service-Telefon: 050 144.

2 vorrang

Spontanhilfe

Mitten im Winter .............. 3

Prof. Hademar Bankhofer

Alte Hausmittel sind die

beste Hilfe aus der Natur . ..... 4-5

Visitas Besuchsdienst

„Das ist für mich

eine große Entlastung“ ......... 6

Pflegebehelfe

Ein Pflegebett für

die eigenen vier Wände ......... 7

49. Wiener Rotkreuz-Lotterie

Ziehungsliste . ................. 8

Aktiv in der Pension

Senioren Aktiv-Club

im 10. Bezirk . ................. 9

Team Österreich Tafel

Verwenden

statt verschwenden . ........ 10-11

Validation

„Dann hat sie einfach

den Überblick verloren“ .... 12-13

Speisenzusteller des Wiener Roten Kreuzes

Verführung durch das neue

Jahresangebot 2013/2014 . ...... 14

Rotkreuz-Splitter .......... 15-16

INHALT

Seite 4 bis 5

Seite 6

Seite 10 bis 11

Seite 12 bis 13

Impressum

Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Wien, 1030 Wien,

Nottendorfer Gasse 21 | Telefon 050 144 | Fax 01/79580-9304 | Mail: service@wrk.at | www.wrk.at

ZVR-NR. 981591369 | Präsident: Dr. Karl Skyba | Geschäftsführung: Landesgeschäftsleiter

Mag. Alexander Lang MBA | Landesgeschäftsleiter-Stv. Robert P. Horacek | Landesrettungskommandant

Thomas Wanasek M.A. | Redaktion: Christian Listopad | Redaktionelle Mitarbeit: Prof. Hademar Bankhofer

Grafik & Layout: Tom Schneider | Gesamtproduktion: Dataform Print GmbH, 2203 Großebersdorf | Verlagsort: Wien

Spendenkonto: BAWAG PSK, IBAN: AT026000000090230000, BIC: OPSKATWW

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz – grundlegende Richtung:

Die Zeitung „Vorrang für das Wiener Rote Kreuz“ ist das offizielle Organ des Österreichischen Roten Kreuzes,

Landesverband Wien (in der Kurzform Wiener Rotes Kreuz). „Vorrang“ informiert Mitglieder, Gönner, Mitarbeiter

und Rotkreuz-Freunde über die Aktivitäten, Dienstleistungen und Neuigkeiten aus dem Wiener Roten Kreuz.

Unternehmensgegenstand sind humanitäre Aufgaben im Sinne der Satzungen des Österreichischen Roten Kreuzes und

des Wiener Roten Kreuzes.


Spontanhilfe

Mitten

im Winter

Es war in der zweiten Jännerhälfte

dieses Jahres, als

sich die Sozialarbeiterin

einer Familien- Beratungsstelle

mit einem lauten

Hilferuf an mehrere Wiener

Organisationen wandte.

Die D28-jährige Sabine N., Mutter dreier

Söhne im Alter von neun und sieben

Jahren sowie knapp einem Jahr, war

während der dritten Schwangerschaft

vom Vater ihrer Kinder von einem Tag

auf den anderen verlassen worden.

Der junge Vater hatte sich mit einem

Freund ins Ausland abgesetzt und war

unerreichbar.

Die fleißige und gut organisierte MutfotoS:

fotolia

ter hoffte, auch allein halbwegs mit

dem Leben fertig zu werden. Doch sie

überschätzte ihre Kräfte und litt unter

argen Schwangerschaftsbeschwerden,

die ihr eine außerhäusliche Berufsarbeit

unmöglich machten.

Als sie eine von ihrem Mann bestellte

und nur mit einem geringen Betrag

anbezahlte Küche liefern ließ, nahm

das Verhängnis seinen Lauf. Unmittelbar

nach der Geburt waren alle finanziellen

Reserven erschöpft und

Frau N. fühlte sich sehr schwach. Den

täglichen Bedarf und die Miete konnte

Frau N. gerade noch bestreiten, doch

die Bezahlung der Energiekosten

blendete Frau N. aus ihrem Leben aus.

Daraufhin wurde der Familie die Heizung

abgedreht. Was dies mitten im

Winter für die Gesundheit von drei –

ohnehin sehr zarten - Kindern bedeutet,

braucht wohl nicht näher erklärt

zu werden. Doch dank Ihrer Spendenbereitschaft,

liebe Leserinnen und Leser,

konnten wir auf den Hilferuf der

eingangs erwähnten Sozialarbeiterin

reagieren und die Familie bekam ihre

Heizung aufgedreht. Danke. n

vorrang 3


Prof. Hademar Bankhofer

Salbei-Tee gegen Heiserkeit und Halsschmerzen,

Honigmilch gegen Einschlafprobleme,

eine Wärmeflasche gegen

Bauchweh, Kamillentee gegen Gastritis:

Wer greift nicht gern zu einem alten

Hausmittel, das in der Familie schon

immer geholfen hat?

Alte Hausmittel sind

die beste Hilfe aus

der Natur

fotos: bankhofer, Fotolia

IIn unserer hektischen Zeit gibt es eine

Gefahr: Dass viele dieser Hausmittel

in Vergessenheit geraten und

für immer aus den Köpfen der Menschen

verschwinden. Darum hat Prof.

Hademar Bankhofer viele Jahre die

besten und erfolgreichsten Hausmittel

gesammelt. Er hat mit Bäuerinnen,

Kräutersammlerinnen, Pfarrern, Pastoren

und Klostermönchen gesprochen

und hat ihnen allen eine Reihe

von Rezepten entlockt. Daraus ist ein

Buch geworden: das neue Bankhofer-

Buch mit dem Titel „Gesundheit aus

der Natur: Alte Hausmittel & neue

Naturarzneien“.

Hier eine Auswahl von alten Hausrezepten

aus dem neuen Bankhofer-

Buch.

4 vorrang

Kohl-Wickel

Im Kohlgemüse – sowie im Weißkohl

(auch Weißkraut bezeichnet) als auch

im Grünkohl – stecken wertvolle Bioaktivstoffe,

die äußerlich bei entzündeten,

schmerzenden Gelenken – speziell

bei Knie-Arthrose – erfolgreich

eingesetzt werden können. So wird

der Kohl-Wickel durchgeführt: Lösen

Sie vom Grünkohl oder Weißkohl

etwa vier große, schöne Kohlblätter.

Legen Sie sie auf ein Küchenbrett

und schneiden Sie mit einem scharfen

Messer die starke Mittelrippe heraus.

Diese könnte auf der Haut drücken

und als unangenehm empfunden

werden. Dann sollten Sie die Kohlblätter

ganz kurz heiß waschen. Sie

dürfen nicht kalt sein. Danach walken

Sie diese aus, damit der Saft austritt.

Verwenden Sie aber kein Nudelholz.

Es würde zuviel Saft aufsaugen. Besser:

Sie nehmen eine Glasflasche oder

„verkleiden“ das Nudelholz mit einer

Kunststoff-Folie.

Jetzt waschen Sie die schmerzenden

Körperstellen warm ab, legen dann

die Kohlblätter auf und wickeln ein

trockenes Baumwolltuch darüber.

Sie können dann zusätzlich mit einer

elastischen Binde die Kohlblätter fixieren.

Lassen Sie den Wickel einige

Stunden einwirken, am besten über

Nacht. Das Geheimnis liegt in den

Flavonoiden und Senföl-Glykosiden

in den Kohlblättern, die Entzündungen

hemmen und Schmerzen lindern

können. Der Kohl-Wickel wirkt nicht

gleich beim ersten Mal. Man muss

Geduld haben.

Gurkenmasken

Gurken sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen,

Enzymen und Spurenelementen.

All diese Vital-Substanzen

sind optimal in der Gurkenflüssigkeit

gelöst und werden daher vom

Organismus rasch aufgenommen. Auf

diese Weise liefert die Gurke viele

Elektrolyte.

Heidelbeeröl gegen Rheuma

kann man selbst herstellen.


Der Kohlwickel:

hilfreich bei Gelenksbeschwerden.

Quiz:

Wer die saftigen dünnen Gurkenräder

als Maske auf dem Gesicht verteilt

und dort zehn bis fünfzehn Minuten

einwirken lässt, sorgt dafür, dass die

Hautzellen über die Poren gierig das

Gurkenwasser aufsaugen. Sie fördern

damit das Einströmen der wertvollen

Nährstoffe. Und die wieder bremsen

die Faltenbildung und halten den

Teint elastisch und jung. Dabei spielt

auch das Gurken-Enzym Erepsin eine

wichtige Rolle. Es macht auch Sinn,

das Gesicht regelmäßig mit Gurkenwasser

zu waschen.

Heidelbeeröl gegen Rheuma

Es gibt ein uraltes Hausmittel gegen

Rheumaschmerzen. Reiben Sie

die betroffenen Stellen mehrmals am

Tag intensiv mit Heidelbeeröl ein. Sie

werden aber in der Apotheke, Drogerie

oder im Reformhaus vergeblich

nach Heidelbeeröl fragen. Da gibt es

nur eine Lösung: Man muss das Heidelbeeröl

selbst herstellen.

Nehmen Sie eine leere, helle Glasflasche,

am besten mit einer etwas weiteren

Öffnung. Nehmen Sie einen

schwarzen Filzschreiber und teilen

Sie mit dicken Querstrichen die Flasche

in vier gleiche Segmente. Füllen

Sie nun das erste Segment bis zum

ersten Strich mit getrockneten Heidelbeeren

auf. Die gibt es in der Apotheke

als Hausmittel gegen Durchfall.

Oder Sie trocknen selbst Heidelbeeren.

Die anderen drei Segmente der

Flasche füllen Sie mit kalt gepresstem,

hochwertigem Olivenöl auf, verschließen

die Flasche aber nur mit

einem Stück Gaze und einem Gummiring,

damit der Inhalt der Flasche

Luft bekommt und atmen kann.

Stellen Sie die Flasche nun drei bis

vier Wochen auf das Fensterbrett an

heller Stelle und schütteln Sie den Inhalt

mehrmals am Tag. Dann können

Sie das Olivenöl, das mit den blauen

Anthocyan-Farbstoffen aus den Heidelbeeren

angereichert ist, durchseihen

und in mehrere kleine dunkle Medizinal-Flaschen

gießen. Bewahren

Sie die Flaschen im Kühlschrank auf.

Zum Einreiben verwenden Sie am

besten immer nur acht bis zehn Tropfen

von dem Heidelbeeröl. Und massieren

Sie damit etwa zehn Minuten

lang.

n

Machen

Sie mit …

Wollen Sie noch mehr über alte

Hausmittel erfahren? Oder wollen

Sie wissen, welche traditionellen

Naturarzneien heute von der Medizin

voll anerkannt sind, wie etwa

Johanniskraut gegen Depressionen

oder Teufelskralle gegen

Rückenschmerzen? Sie finden

das alles im neuen Buch von Prof.

Hademar Bankhofer: „Gesundheit

aus der Natur: Alte Hausmittel &

neue Naturarzneien“, erschienen

im Bassermann Verlag, München

(reich bebildert, 280 Seiten, € 9, 99)

Wir verlosen zehn Exemplare.

Wenn Sie ein Buch gewinnen

wollen, dann beantworten Sie folgende

Quizfrage:

Wogegen werden getrocknete

Heidelbeeren in der Apotheke

angeboten?

A. gegen Husten?

B. gegen Durchfall?

C. gegen Schnupfen?

Die Karte mit Ihrer Antwort senden

Sie bitte an: Wiener Rotes

Kreuz, Kennwort „Vorrang-

Gewinnspiel“, 1030 Wien,

Nottendorfer Gasse 21.

Einsendeschluss: 9. Juli 2013

Aus den Einsendungen mit den

richtigen Antworten werden die

Gewinner der zehn Buchpreise

gezogen. Die Bücher werden per

Post zugesandt.

vorrang 5


Die Entscheidung für Visitas, den Besuchsdienst

des Wiener Roten Kreuzes,

treffen oft die KundInnen selbst.

Häufig wenden sich jedoch Angehörige

mit der Bitte an Visitas, sie bei der

Betreuung ihrer lieben Verwandten zu

unterstützen. Sie wollen die Gewissheit

haben, dass die Eltern, Großeltern

oder andere Verwandte eine zusätzliche

Vertrauensperson haben.

Liebevolle, aber unter Zeitmangel leidende

Angehörige suchen bewusst jemanden,

der Zeit hat und den zumeist

allein lebenden Älteren dabei hilft,

für einige Stunden der Einsamkeit zu

entrinnen.

Ähnlich erging es auch Frau Kleedorfer,

die sich vor drei Jahren an Visitas

wandte. Ihr Vater hatte mehrere

Schlaganfälle hinter sich und war

sehbehindert. Leider konnte sie selbst

nicht so viel Zeit mit ihrem Vater verbringen,

wie sie gerne gewollt hätte:

Sie war in leitender Funktion ganztägig

berufstätig und ihr Tag war mehr

als ausgefüllt. Sie schaute sich daher

nach Unterstützung um und holte Informationen

über Besuchsdienstanbieter

ein.

Visitas Besuchsdienst

„Das ist für mich

eine große Entlastung“

Visitas sprach Frau Kleedorfer sofort

an, da sie das Rote Kreuz schon immer

als Hilfsorganisation besonders

schätzte und so fiel ihr die Entscheidung

ganz leicht: Herr Kleedorfer

wird zwei Mal wöchentlich je zwei

Stunden lang besucht. Besorgungen

und notwendige Wege werden in dieser

Zeit gemeinsam erledigt und die

Unterhaltung kommt dabei nicht zu

kurz.

Mit Frau Kleedorfer im Gespräch

Visitas: „Wie zufrieden sind Sie mit

den BetreuerInnen?“

Frau Kleedorfer: „Persönlich kam

• Die Dienstleistung Besuchsdienst bekommen PflegegeldbezieherInnen

vom Fonds Soziales Wien

gefördert. Die Förderung ist einkommensabhängig.

Die Hotline des FSW ist unter Tel: 01/24524

täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr erreichbar.

• Visitas bietet den Besuchsdienst Montag – Samstag

in der Zeit von 8:30 bis 20:00 Uhr an. Weitere

Informationen erhalten Sie Montag – Donnerstag

von 8:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 8:00

bis 14:00 Uhr unter Tel: 01/79 580-8400.

foto: Hechenberger/Symbolbild

ich nur ein Mal mit einer Betreuerin

zusammen und das war zufällig. Ich

kam gerade zu meinem Papa und sie

ging weg. Aber dieser kurze Eindruck

war sehr positiv, einfach dieses nette,

offene „guten Tag“ und die paar

Wörter, die gewechselt wurden. Üblicherweise

hinterlasse ich den Frauen

Zettel, wenn es Besonderheiten oder

wichtige Informationen gibt – wie etwa

für einen Arztbesuch. Das klappt

sehr gut. Alle Betreuerinnen sind aufmerksam

und einfühlsam.“

Visitas: „Wie wird der Besuchsdienst

von Ihrem Vater erlebt?“

Frau Kleedorfer: „Er freut sich immer

schon im Voraus. Er ist dankbar

und sagt, dass er immer nur nette Betreuerinnen

hat. Dass er ernst genommen

wird, das tut ihm sehr gut. Und

er schätzt es auch, dass mit ihm wegen

der Demenz geübt wird.“

Visitas: „Welchen Nutzen hat der Besuchsdienst

für Sie?“

Frau Kleedorfer: „Für mich ist es

eine große Entlastung. Die Frauen

sind total engagiert und sehr bemüht,

auf die Wünsche vom Papa einzugehen.

Ich bin oft auch am Wochenende

in der Arbeit.

In meiner Freizeit schaffe ich es zwar,

sämtliche Termine zu organisieren,

aber die Einkäufe kann ich da nicht

machen. Ich wüsste nicht, was ich tun

würde, wenn es diese Dienstleistung

nicht gäbe.“

n

• Visitas verwaltet auf Wunsch auch das monatliche

Wirtschaftsgeld; ein Service, das von SachwalterInnen

und Angehörigen gerne angenommen

wird.

• Visitas ist ein sozialökonomischer Betrieb, wird

im Auftrag des Arbeitsmarktservice Wien durchgeführt

und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds

kofinanziert.

www.wrk.at/visitas

www.facebook.at/BesuchsdienstVISITAS

6

vorrang


Foto: Hechenberger

Pflegebehelfe

Ein Pflegebett für die eigenen vier Wände

Herr K. kann nach einem langen Krankenhausaufenthalt endlich nach Hause entlassen

werden. Seine Frau freut sich schon sehr auf ihn und hat für die häusliche Pflege bereits

einiges vorbereitet.

Von der mobilen Krankenschwester

bis hin zu den Verbandsartikeln wurde

alles bereits mit dem Krankenhaus

für zu Hause organisiert. Da Herr K.

nach einem Schlaganfall nicht mehr

alleine aufstehen kann und sein geliebtes

altes Bett auch keinen Haltegriff

zum Aufrichten hat, bestellte

seine Frau beim Wiener Roten Kreuz

ein elektrisch verstellbares Pflegebett.

Dieses Bett kann auf die Bedürfnisse

von Herrn K. abgestimmt werden,

sodass er sich wieder aufsetzen

und auch die Füße hoch lagern kann.

Dank der verstellbaren Seitenteile

muss er auch keine Angst mehr haben,

im Schlaf aus dem Bett zu fallen.

Das Pflegebett wurde von Rotkreuz-

Mitarbeitern prompt geliefert und

aufgestellt. Auch die passende Matratze

wurde gleich mitgebracht. Da

Frau K. alleine das alte Bett nicht aus

der Wohnung schaffen konnte, haben

die Rotkreuz-Mitarbeiter tüchtig angepackt

und auch das für Frau K. erledigt.

Da Herr K. noch eine Zeitlang das

Bett hüten muss, wurde auch ein

Pflegenachtkästchen mitgeliefert, sodass

Herr K. im Bett gemütlich essen

kann. Durch dieses Service vom

Wiener Roten Kreuz ist die Pflege in

den eigenen vier Wänden sowohl für

den Patienten als auch für die Angehörigen

um einiges einfacher geworden.

Das Wiener Rote Kreuz vermietet

oder verkauft elektrisch verstellbare

Pflegebetten und Pflegenachtkästchen

für die häusliche Pflege. Unsere

Mitarbeiter vom Servicetelefon informieren

Sie gerne von Montag bis

Donnerstag zwischen 7:30 und 16:00

Uhr und am Freitag zwischen 7:30

und 13:30 Uhr unter der Telefonnummer

050 144.

Auch unter www.roteskreuz.at/wien/

pflege-betreuung/pflegebehelfe/ können

Sie unser aktuelles Angebot einsehen.


n

vorrang 7


Notariell überprüfte Ziehungsliste der

49. Wiener Rotkreuz-Lotterie

über die am Freitag, dem 10. Mai 2013 im Ziehungssaal der Österr. Lotterien GesmbH., 1030 Wien, Rennweg 44,

unter dem Vorsitz von Herrn Mag. Tobias Linzer, Substitut des öff. Notars Dr. Rupert Brix,

1010 Wien, Seilerstätte 28, öffentlich durchgeführte Ziehung.

Lotteriebüro: 8010 Graz, Tummelplatz 6, Tel.: 0810 977 570

HAUPTTREFFER

1. Haupttreffer 1 Sparbuch im Wert von € 75.000,- Los Nr. 038.245

2. Haupttreffer 1 Opel Mokka 1,6 Ecotec im Wert von € 19.590,- Los Nr. 020.302

3. Haupttreffer 1 Opel Corsa 1,2 Start/Stop im Wert von € 12.810,- Los Nr. 516.677

4. Haupttreffer 1 Opel Adam 1,2 Start/Stop im Wert von € 11.900,- Los Nr. 011.265

5. Haupttreffer 1 Wohnungseinrichtung kika im Wert von € 6.000,- Los Nr. 587.429

6. Haupttreffer 1 Wohnungseinrichtung kika im Wert von € 5.500,- Los Nr. 494.215

7. Haupttreffer 1 Wohnungseinrichtung kika im Wert von € 5.000,- Los Nr. 347.834

8. Haupttreffer 1 Traumurlaub TUI Reise Center im Wert von € 4.500,- Los Nr. 110.829

9. Haupttreffer 1 Traumurlaub TUI Reise Center im Wert von € 4.000,- Los Nr. 661.564

10. Haupttreffer 1 Traumurlaub TUI Reise Center im Wert von € 3.350,- Los Nr. 555.240

EINZELTREFFER

11.-15. Einzeltreffer je 1 Einkaufsgutschein der Fa. kika im Wert von € 1.200,- entfällt auf die Lose:

065.186, 181.983, 417.001, 577.764, 718.299

16.-20. Einzeltreffer je 1 Ring-Bio Hotel Wilfinger-Gutschein im Wert von € 900,- entfällt auf die Lose:

036.257, 385.723, 563.250, 607.796, 650.924

21.-25. Einzeltreffer je 1 Einkaufsgutschein von ZIELPUNKT im Wert von € 600,- entfällt auf die Lose:

064.206, 222.403, 431.237, 498.085, 503.012

26.-30. Einzeltreffer je 1 Gutschein v. Speisenzusteller des WRK im Wert von € 170,- entfällt auf die Lose:

113.747, 225.649, 233.546, 435.647, 638.965

SERIENTREFFER

7.200 Serientreffer je ein Einkaufsgutschein von ZIELPUNKT im Wert von € 15,-

entfällt auf die Lose mit den Schluss-Zahlen:

.187, .504, .519, .692, .705, .710, .853, .856, .875, .910

1. Wenn Sie einen Haupttreffer gewonnen haben, setzen

Sie sich bitte telefonisch mit dem Lotteriebüro

0810 977 570 für die Gewinnübergabe in

Verbindung. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen

Termin.

GewinneinlösunG

2. Die Einzeltreffer- bzw. Serientreffergewinne werden

den Einreichern der Original-Gewinnlose bzw.

der Duplikate der Original-Gewinnlose beim Ausbildungszentrum

des Wiener Roten Kreuzes, Safargasse

4, 2. Stock, 1030 Wien zu den nachfolgenden

Zeiten ausgefolgt:

Mo. und Fr.: von 7:30 bis 13:30 Uhr

Di. und Do.: von 7:30 bis 17:00 Uhr

Mi.: von 7:30 bis 18:00 Uhr

Sa.: von 8:00 bis 11:00 Uhr

Die Gewinn-Einlösefrist beginnt am 21. Mai 2013 und

endet am 12. Juli 2013.

3. Sie können Ihr Original-Gewinnlos bzw. das

Duplikat Ihres Original-Gewinnloses auch per Post

an das Lotteriebüro Fochler, Tummelplatz 6,

8010 Graz senden. Sie erhalten Ihren Gewinn umgehend

per Post zugesandt. (Bitte für das Rückporto

eine 62 Cent Marke beilegen).

4. Die Warentreffer können nicht in Bargeld abgelöst

werden.

5. Nach der Gewinn-Einlösefrist am 12. Juli 2013

werden Gewinnlose nicht mehr angenommen.

Diese Treffer verfallen ausnahmslos zugunsten des

Lotteriezweckes.

Internet: www.gluecksstelle.co.at, E-Mail: office@gluecksstelle.co.at

SERVICE-TELEFON: 0810 977 570 (Mo. bis Fr. 8 bis 18 Uhr und Sa. 9 bis 12 Uhr)

8

vorrang


Senioren Aktiv-Club im 10. Bezirk

Großes Interesse an der Eröffnung

Wie wir im letzten „Vorrang“ angekündigt

hatten, wurde am 7. März

2013 in der Wiener Rotkreuz-Bezirksstelle

„Van Swieten“ in 1100

Wien, Landgutgasse 8 ein neuer Senioren

Aktiv-Club eröffnet.

Am Eröffnungstag war nach gewissenhafter

Vorbereitungszeit die Nervosität

bei den Mitarbeiterinnen sehr

groß. Würden überhaupt Gäste kommen?

20 erwartet – 60 betreut

Ein liebevoll gedeckter Tisch für 20

Personen war vorbereitet, als erstmals

die Türen geöffnet wurden. Sehr rasch

wurde uns klar, dass wir mit unseren

20 Plätzen nicht auskommen würden.

Nach dem ersten Überraschungsschock

wurden im Eiltempo weitere

Sitzgelegenheiten, Geschirr, Gläser

und vor allem Kaffee, Kuchen, Brot

und Aufstriche etc. herangeschafft.

Allerdings waren die ankommenden

Gäste fast schneller als wir mit unseren

Bemühungen. Am Ende dieser

Aktion saßen dann 60 Besucher

in unserem zukünftigen „Clubraum“.

Wenn der Platz auch sehr beengt war,

so machten die Anwesenden trotz des

anfänglichen kleinen Chaos einen

sehr zufriedenen Eindruck.

Auch bei uns Betreuerinnen hatte

sich die erste Hektik gelegt und es

überwog die Freude über das große

Interesse.

Im weiteren Verlauf wurde es noch

ein sehr netter Nachmittag. Bei kleinen

Gedächtnis- und Bewegungsübungen

kam es zum ersten Kennenlernen.

Es wurde viel geplaudert und

gelacht. Dabei hatten wir auch Gelegenheit,

die Ziele des neuen Senioren

Aktiv-Clubs zu erklären und das vorgesehene

Programm vorzustellen.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir

uns bei allen Gästen der Eröffnungsfeier

dafür bedanken, dass sie so geduldig

mitgeholfen hatten, die Situation

zu meistern.

Aber auch allen unterstützenden Mitgliedern

des Wiener Roten Kreuzes,

die durch ihre Spende dazu beigetragen

haben, die finanziellen Mittel für

die Installierung dieser Seniorenrunde

sicher zu stellen, danken wir sehr

herzlich.

Geteilte Runde

Da die Besucherzahl auch bei den

nächsten Clubtagen noch recht hoch

Foto: Gertraud Bayer

war, wurden die Gäste mittlerweile

in zwei Gruppen eingeteilt, so dass

jeweils für eine Gruppe ein 14-tägiger

Besuch des Aktiv-Clubs an einem

Donnerstag ab 14:30 Uhr möglich

ist. Damit sind in kleineren Gruppen

ein persönlicher Kontakt und ein

überschaubarer Ablauf bei den vorgesehenen

Programmen gewährleistet.

Es wurde auch bereits eifrig gebastelt,

beim Gedächtnistraining wurden

die kleinen grauen Zellen bewegt und

in Kürze werden vielleicht erstmals

Gäste aus dem Senioren Aktiv-Club

an unserem Ausflug teilnehmen.

Langsam kehrt nun der geordnete

Alltag in den Club ein, aber der ist bei

uns niemals grau, sondern sehr abwechslungsreich

und immer mit Aktivität

und Lachen verbunden.

Und deshalb freut sich das Betreuerinnen-Team

nach wie vor über jeden

neuen Besucher.


Gertraud Bayer

Das Wiener Rote Kreuz

sucht für die Seniorenbetreuung

freiwillige

MitarbeiterInnen,

n die Freude an der Arbeit mit

SeniorInnen haben,

n an Wochentagen über Tagesfreizeit

verfügen und

n die bereit sind, neue Projekte

zu starten und sie auch langfristig

zu betreuen.

Die notwendigen Ausbildungen

werden gratis angeboten. Wer

sich in der Seniorenbetreuung

freiwillig engagiert, kann sicher

sein, dass er nicht nur Zuneigung

verschenkt, sondern auch viel zurückbekommt.

Gertraud Bayer

freut sich auf Ihren Anruf unter

Telefon 0664 / 604 621 60 78

oder E-Mail:

Gertraud.Bayer@w.roteskreuz.at

vorrang

9


Team Österreich Tafel

Verwenden statt verschwenden

Wir spüren die Dankbarkeit

„Leuchtende Augen, ein ehrliches Lächeln

und eine respektvolle Berührung

machen unmissverständlich klar,

wie dankbar die Menschen der Institution

‚Team Österreich Tafel’ jeden

Samstag aufs Neue sind“, weiß die

freiwillige Wiener Rotkreuz-Mitarbeiterin

Barbara Hanisch. Sie ist eine

der durchschnittlich 25 Freiwilligen,

die mit viel Muskelkraft, Zeit und

unendlicher Geduld das samstägige

Einholen der Lebensmittel, das Sortieren,

Neu-Verpacken und die Weitergabe

an Menschen mit Bezugskarten

durchführen. Pro Ausgabetag sind

157 Stunden ehrenamtlicher Arbeit

erforderlich, um Menschen zu helfen,

für die ein Becher Joghurt, eine Tafel

Schokolade oder ein Apfel schon den

Unterschied zwischen einem Tag und

einem guten Tag ausmachen.

Die Rotkreuz-Freiwillige DGKS

Sabine Binder, Leiterin der Team Österreich

Tafel Wien in der Safargasse

im dritten Wiener Gemeindebezirk,

berichtet dazu ergänzend, dass es die

„Team Österreich Tafel“ seit drei Jahren

in Österreich gibt: „Das Projekt

lebt nur durch das Engagement von

Menschen, die dazu bereit sind, einige

Stunden im Monat ihre persönlichen

Interessen regelmäßig hintan zu

10

vorrang


Die gesammelten

Lebensmittel bestehen etwa …

… zu einem Drittel aus Milchprodukten

… zu einem Fünftel aus Brot, Gebäck und

Backwaren

… zu einem Fünftel aus Obst und Gemüse

stellen, um in dieser Zeit anderen zu

helfen.“

Jeden Samstag 2,5 Tonnen

Lebensmittel gerettet

Im Jahr 2012 öffnete die Ausgabestelle

der Wiener Team Österreich Tafel

in der Safargasse an 47 Samstagen

um 19:30 Uhr für etwa zwei Stunden

ihre Pforten: Dann konnten sich

Familien, denen es finanziell gerade

fotoS: WRK/Doku-Team

nicht so gut geht, über Lebensmittel

freuen, die es sonst nie auf ihren Esstisch

geschafft hätten. Es handelt sich

dabei um einwandfreie Produkte, die

nahe am Ablaufdatum vom Handel

nicht mehr verkauft werden können.

Die Fahrer legen für das Einholen der

Lebensmittel wöchentlich rund 250

Kilometer zurück, um 36 Supermärkte,

Bäckereien und die Niederösterreichische

Molkerei (NÖM) in Baden

zu besuchen. Dabei haben sie im Jahr

2012 fast 120 000 Kilo Lebensmittel

vor ihrem sinnlosen Verderben in einer

Mülltonne bewahrt.

Vielfältige Hilfe

Mehr als 25 500 Personen bekamen

im Jahr 2012 dank der gesammelten

Lebensmittel die Chance, ihre Mahlzeiten

ausgiebiger und gesünder zu

gestalten. Dies ist ein doppelter Erfolg,

denn in den fast 5 600 Haushalten,

die im Jahr 2012 Kunden der

Wiener Team Österreich Tafel waren,

leben mehr als 1 300 Kinder unter

drei Jahren. Außerdem aber konnten

von den geretteten Lebensmitteln

fast 6 400 Wohnungslose – die von

verschiedenen Einrichtungen in Notschlafstellen

betreut werden – mit zusätzlichen

kleinen Mahlzeiten versorgt

werden.

Dazu nochmals Sabine Binder: „Wir

sehen immer wieder mit großer Freude,

wie unsere Kundinnen und Kunden

für kurze Momente von ihrem

Kummer abgelenkt werden, wenn

sie selbst oder ihre Kinder mit einem

süßen Bissen verwöhnt werden. Armut

kann jeden treffen. Ein Schicksalsschlag

und schon steht das Leben

auf dem Kopf. Es ist daher besonders

wichtig, dass es Menschen gibt, die

mit kleinen Dingen den grauen Alltag

aufhellen. Ein herzliches Dankeschön

an alle, die geholfen haben und weiterhin

helfen.“

n

vorrang 11


Die Validationsmethode hat Brigitte

Dörr „die Augen geöffnet“ für den

Umgang mit ihrer an Alzheimer

erkrankten Mutter Alice.

In die Welt der Demenz einsteigen

Auf der Suche nach Unterstützung

stieß Brigitte Dörr auf die Validationskurse

des Ausbildungszentrums

des Wiener Roten Kreuzes. Die Validationsmethode

wurde von der USamerikanischen

Sozialarbeiterin Naomi

Feil entwickelt, um bessere Komfoto:

WRK/Hechenberger

Validation

„Dann hat sie einfach den Überblick verloren“

Als Brigitte Dörrs Mutter Alice an Alzheimer erkrankte, musste ihre Tochter „neu hinhören

und hinschauen“ lernen. Die Validationsmethode nach Naomi Feil hat ihr dabei

geholfen.

D„Das erste Zeichen war so ein verlorener

Gesichtsausdruck.“ Im Jänner

2010 fiel Brigitte Dörr erstmals auf,

dass ihre damals 82-jährige Mutter

Alice ihren Alltag nicht mehr bewältigen

konnte. Mit Kleinigkeiten fing

es an. „Sie wollte zum Beispiel Brot

und Milch kaufen, und am Ende waren

drei Kilo Brot im Haus, aber keine

Milch. Plötzlich hat sie einfach

den Überblick verloren.“ Der Weg

zur Diagnose „Alzheimer“ war ein

rascher, denn Alice Dörr wusste zunehmend

nicht mehr, „was als nächster

Schritt zu tun ist; wie, dass auf

Aufstehen Anziehen folgt.“ Als einzige

in Österreich lebende Verwandte

musste Tochter Brigitte mehr und

mehr für die Mutter übernehmen. Eine

Zeit, an die sich die AHS-Lehrerin

mit gemischten Gefühlen erinnert:

„Mutti hat es uns sehr leicht gemacht.

Wir haben bald darüber gesprochen

und ich und meine im Ausland lebende

Schwester haben rechtzeitig Vorsorgevollmachten

erhalten. Aber die

Verantwortung drückt trotzdem.“

12

vorrang


Naomi Feil

Validation für Angehörige demenzkranker Menschen

Foto: Vicki de Klerk

Das Ausbildungszentrum des Wiener Roten Kreuzes (Safargasse 4, 1030

Wien, www.w.roteskreuz.at/abz) bietet Basis- und Aufbaukurse zur Validationsmethode

nach Naomi Feil (€ 55,- pro Kurs, jeweils 2 Abende von

18 – 21 Uhr).

Die nächsten Basiskurs-Termine:

Dienstag 4. Juni und Dienstag 11. Juni 2013

Donnerstag 5. September und Donnerstag 12. September 2013

Dienstag 22. Oktober und Dienstag 29. Oktober 2013

Dienstag 3. Dezember und Dienstag 10. Dezember 2013

Anmeldung: http://www.roteskreuz.at/wien/kurse-aus-weiterbildung/

gerontologie/anmeldung/ oder auch telefonische Auskunft unter

01 / 79 580-6000

„In die Welt der Demenz einsteigen“, so lautet der revolutionäre Ansatz Naomi Feils.

munikation und würdevollen Umgang mit an Demenz oder

Alzheimer erkrankten Menschen zu ermöglichen. Naomi

Feils Ansatz, in die „Welt der Demenz einzusteigen“, um

Betroffenen auf derselben Ebene zu begegnen, läutete einen

Paradigmenwechsel im Umgang mit demenzkranken

Menschen ein. „Validation bedeutet, sich auf die Gefühlswelt

der Klienten einzulassen – also sich nicht auf den verlorenen

Realitätsbezug, sondern auf die Gefühle dahinter

zu konzentrieren“, erklärt Barbara Pichler, Lehrgangsleiterin

für Gerontologie beim Wiener Roten Kreuz. „Das

Ausbildungszentrum des Wiener Roten Kreuzes trägt diese

Methode seit den 1990er-Jahren als Teil der Pflegekultur

weiter. Validation ist längst weltweit zur anerkannten Umgangsform

mit älteren Menschen mit Alzheimer, Demenz

oder verwandten Krankheiten aufgestiegen.“

Hilfe annehmen als Schlüssel

„Hilfe annehmen – für den Angehörigen, aber für sich

selbst auch.“ Das rät Brigitte Dörr anderen pflegenden Angehörigen.

Ihre Mutter lebt seit ein paar Monaten in einer

Pflegeeinrichtung. Hier, so atmet die Tochter auf, sei sie

„heimgekommen“. Sie selbst absolviert demnächst einen

Validations-Aufbaukurs. „Ich mache weiter, weil mir die

Validation die Augen geöffnet hat. Es ist traurig, den Abbau

eines geliebten Menschen mitzuerleben. Aber wenn

man dem Menschen auf gleicher Ebene begegnet, merkt

man, dass auch Neues dazukommt. So wie Zärtlichkeit,

die vielleicht vorher nicht so gezeigt wurde. Das kann eine

echte Bereicherung sein.“

n

Sorge ums Gehirn

„Ich mache mir Sorgen um mein Gehirn.“ Alice Dörr erlebt

die Veränderungen, die ihre Erkrankung mit sich bringt,

über weite Strecken sehr bewusst. Das war für ihre Tochter

ein wichtiger Grund, sich mit Validation zu beschäftigen.

Erwartet hatte sie sich die Vermittlung von Handwerkszeug

für den Alltag als pflegende Angehörige. „Herausgekommen

ist aber auch Hilfe für mich selbst“. Denn

auch der Umgang mit Trauer über die Erkrankung findet in

der Validation Platz. „Ich bin sehr privilegiert, weil meine

Mutter nie wütend ist. Aber Unruhe, Verwirrung und Trauer

sind da natürlich schon.“ Im Kurs hat sie gelernt, damit

umzugehen.

vorrang 13


Speisenzusteller des Wiener Roten Kreuzes

Verführung durch das neue Jahresangebot 2013/2014

Herzlichen Dank für die hohe Beteiligung

bei unserer KundInnenumfrage

im Herbst 2012, die überwältigend

gute Bewertung unseres Service und

unseres Angebotes sowie die vielen

Anregungen.

Endlich ist das neue Jahresangebot

unseres Speisenzustellers (früher als

Speisekarte bekannt) nicht nur auf

dem Tisch, sondern auch zu Papier

gebracht. Viele der tiefgekühlten und

frischen Speisen sind unseren Leserinnen

und Lesern bereits ein Begriff,

aber das neue Jahresangebot bietet

diesmal mehr als kulinarische Verführung

und erfrischende Getränke.

n Tagfrisches Gebäck vom Bäcker:

Kipferl, Semmeln und jeweils zu

drei Scheiben abgepacktes Brot

n Strudel direkt vom Fleischhauer:

Für eine ideale Zwischenmahlzeit

gibt es eine Auswahl von

fünf Strudelangeboten (Schinken-

Lauch-, Kraut-, Lachs-Lauch-,

Blutwurst- und Gemüse-Strudel).

Der Speisenzusteller des Wiener

Roten Kreuzes hat als neuen Partner

ein vielfach ausgezeichnetes

Fleischerfachunternehmen aus

Sollenau gewinnen können.

n Für Frühstück und Jause ist gut gesorgt:

Neben Kaffee, Tee, Butter,

Marmelade und Honig gibt es nun

auch Aufstriche und Käse; selbstverständlich

auch Joghurts, Milch,

Striezel, Toastbrot und zur Abrundung

Süßes vom Qualitätsanbieter

Heindl/Pischinger.

n Die begehrten Kekssorten sind

nach wie vor als KundInnen-Liebling

im Programm und es gibt die

neu eingeführte Produktlinie Krapfen

(beispielsweise Waldviertler

Krapfen mit Powidl gefüllt).

n Wer den Sommer im Schatten genießen

möchte, kann dies mit Kuchen

oder Torten tun, wer Abkühlung

sucht, findet ein anregendes

Eissortiment (Marillen- oder Mozart-Eis-Knödel,

Schwarzwälder-

Kirsch- oder Erdbeer-Eiskugel).

n Frische Salate dürfen in einer Wiener

Küche ebenso wenig fehlen

wie Kompott oder Apfelmus.

Eine kleine Auswahl aus unserem Speisenangebot

Neues Angebot

Alltagshilfen sind ein neues Angebot

im Programm. Sie sind dafür gedacht,

das tägliche Leben einfacher zu gestalten.

Wir führen diese Produkte als

„reguläre Angebote“ im Sortiment

die – je nach Wunsch – unkompliziert

mitbestellt oder separat bezogen werden

können. Ein größeres Sortiment

von Alltagshilfen und medizinischen

Bedarfsprodukten können Sie darüber

hinaus per Post oder Zustellung über

geprüfte Rotkreuz-Mitarbeiter bestellen.

Nähere Informationen beim Servicetelefon

des Wiener Roten Kreuzes

unter 050 144. Ein übersichtlicher

Informationsteil über den Speisenzusteller

und das Wiener Rote Kreuz

sind ebenso im Jahresangebot enthalten

wie Beratungsstellen und hilfreiche

Telefonnummern.

Den Katalog mit dem kompletten

Jahresangebot 2013/14 können Sie

beim Servicetelefon unter 050 144

bestellen.

Pastinakensuppe • gefüllte Schweinelendchen mit Babykarotten • Erbsen und

Rösti-Taler • pikant gefüllte Palatschinken • Paprikahendl mit Spiralen • Putenrollbraten

mit Pastinaken-Karotten-Gemüse • Schellfisch in Safransauce mit Reis

• Alaska-Seelachs natur mit Bechamelkartoffeln Blattspinat und Tomatenwürfeln

• Gnocchi • Fisolengulasch mit Erdäpfelstampf • Grießbrei mit Früchten •

Grießschmarrn mit Apfelmus

Tel. 79 5 79

14

vorrang


ROTKREUZ-SPLITTER

Foto: WJRK

13. Erste Hilfe Landesbewerb

Ein fulminanter Jugendrotkreuzvormittag fand am 14. März 2013 im Ausbildungszentrum

statt.

12 Teams von verschiedensten Wiener Schulen sind zum Erste Hilfe Bewerb

des Wiener Jugendrotkreuzes angetreten. Die 10 – 19 jährigen Schülerinnen

und Schüler haben sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Im Bewerb mussten

sie realistisch nachgestellte Notfallsituationen lösen, wie einen verunglückten

Motorradfahrer bergen, eine starke Blutung stillen oder bei einem Herzstillstand

Erste Hilfe leisten.

Abgerundet wurde das Programm mit einem spannenden und informativen

Rotkreuz-Quiz, bei dem die jungen Menschen ihr Wissen über die Geschichte

des Roten Kreuzes, die Aufgabenbereiche und im speziellen die Angebote des

Wiener Jugendrotkreuzes testen bzw. erweitern konnten.

Der Moderator, Günther Stummer, war sehr beeindruckt von dem Wissen der

Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Belohnt wurde die rege Mitarbeit aber auch

mit schönen und originellen Preisen.

TAGESAUSFLUG WIEN-BRATISLAVA

So, Mo & Di von Mai bis Oktober

und zusätzlich Mi & Do im Mai/Juni + Sept./Okt.

Mit der MS Kaiserin Elisabeth II durch den Nationalpark gleiten und die

Weiten der Donauauen genießen.

Leistungen

► Schiff hin & retour

► kontinentales Frühstück

► Mittagsimbiss

► 4-Gang-Abendmenü

► 1 Getränk

ab € 46,50

Unterstützende Mitglieder

des Wiener Roten Kreuzes

erhalten unter Angabe des

Aktionscodes RK05 einen

Nachlass von € 5,- pP.

Infos: Schifffahrtsunternehmen Donau Touristik, 4010 Linz/D., 0732 2080 bzw. unter www.donaureisen.at

vorrang 15


ROTKREUZ-SPLITTER

Österreichische Post AG/Sponsoring.Post 1030 Wien 02Z031657S

Kinder-Rotkreuztag im Kindermuseum ZOOM

Erste Hilfe leicht gemacht

Das Wiener Rote Kreuz verlagert seinen Kinder-Rotkreuztag in das ZOOM-

Kindermuseum.

Wo normalerweise das Mittelalter im Vordergrund steht, wird sich am 14. Juni

2013 alles um Erste Hilfe und die Tätigkeiten des Roten Kreuzes drehen.

Die KIDS-Ambulanz wird ebenso anwesend sein wie Stardesigner La Hong,

der mit den Kindern seine „Helden-T-Shirts“ verzieren wird, Kinderschminken,

Vorlesestation „Geschichten zum Helfen“ sowie Malen und viele andere

Aktivitäten sollen bereits die Jüngsten animieren, dass man Erste Hilfe nie früh

genug lernen kann.

Foto: WJRK ABZ

2. Erste Hilfe-

Wettbewerb

für Laien

Am 9. Juni 2013 findet im Ausbildungszentrum

des Wiener Roten

Kreuzes der 2. Erste Hilfe-Wettbewerb

für Laien statt. Testen Sie Ihre

Erste Hilfe-Kenntnisse. In typischen

Alltagssituationen ist Ihre Erste Hilfe-Leistung

gefragt. Professionelle

Erste Hilfe-TrainerInnen begleiten

Sie durch die Stationen in der

SanArena.

Einfach mit zwei anderen Personen

anmelden unter: erstehilfewettbewerb@wrk.at

oder telefonisch unter

01/79580-6106. Die Dreier-Teilnahme

ist kostenlos, die besten Teams werden

prämiert. Um 16:00 Uhr gibt es eine

Impro Comedy Show mit Susanne

Pöchacker und Helmut Schuster. Wir

freuen uns auf Ihr Mitmachen.

Vortrag

Erben und Vererben

Fragen rund um die Themen Vermögensweitergabe,

steuerliche Aspekte sowie Absetzbarkeit von Spenden

beschäftigen immer wieder die LeserInnen von „Vorrang“.

Der Experte Dr. Rudolf Schweinhammer (öffentlicher

Notar) hält dazu einen Vortrag und steht den Besuchern

auch für persönliche Fragen zur Verfügung.

Termin: Mittwoch 26. Juni 2013, 14 bis ca. 16 Uhr in

1030 Wien, Nottendorfer Gasse 21 (Linie U3, Erdberg).

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung

beim Service-Telefon des Wiener Roten Kreuzes

unter 050 144 bis spätestens Montag, 24. Juni 2013

möglich.

Wenn Sie darüber hinaus persönliche Fragen zum Thema

Vermögensweitergabe, Legate, Testamente oder

Grabbetreuung haben, so steht Ihnen der Stellvertretende

Landesgeschäftsleiter des Wiener Roten Kreuzes,

Robert Horacek, unter der Wiener Telefonnummer

01/79 580 – 1428 zur Verfügung. Ebenso sind Terminvereinbarungen

unter dieser Nummer für ein vertrauliches

Gespräch möglich. Eine umfassende Broschüre

zum Thema korrekte Nachlassregelung wird Ihnen nach

Anforderung gerne übermittelt.

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