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Egon Wiener<br />
2012
Liebe Leser,<br />
wir leben in der Euroregion Neiße, wo bereits seit 20 Jahren<br />
die grenzüberschreitende Zusammenarbeit besteht. Für die<br />
Entwicklung der Zusammenarbeit ist es sehr wichtig, die Nachbarn<br />
kennen zu lernen. So entstand die Idee, dieses Buch herauszugeben,<br />
das uns Ansichten einer interessanten Person<br />
– eines Anwohners der Euroregion Neiße, vermittelt.<br />
Sie halten in Ihren Händen ein tschechisch-deutsches Buch<br />
von Egon Wiener „Eine Auswahl aus Egons Ansichtskarten“.<br />
Der Autor lebt in Liberec, wo er kurz nach dem Zweiten Weltkrieg<br />
geboren wurde. Seine tschechisch-deutsch-jüdische Familie<br />
ist wie ein Spiegel dieser Gegend.<br />
Wenn sich Egon Wiener erinnert, was seine Heimat, heute<br />
die Euroregion Neiße, durchgemacht hat, ist er dazu voll berechtigt.<br />
Er ist ein Teil von allen, die in der Euroregion leben<br />
und gelebt haben. Sein Opa war der Verwalter des jüdischen<br />
Friedhofes. Seine Oma, eine Deutsche, versteckte während des<br />
gesamten Krieges auf dem Dachboden einer deutschen Kneipe,<br />
wo auch Menschen im Totaleinsatz (Zwangsarbeit der tschechischen<br />
Bevölkerung während des Krieges) wohnten, ihren<br />
jüdischen Sohn. Die Verwandten von Egon Wiener standen an<br />
den Fronten des Zweiten Weltkrieges und auch auf den anderen<br />
Seiten.<br />
Der Autor ist in den 50-er und 60-er Jahren aufgewachsen, er<br />
traf sich mit Familien, die in diese Gegend kamen und er erinnert<br />
sich an die, die weggegangen sind. Er stand genauso an<br />
der Spitze der Jugend und Kinderorganisation in der Liberec-<br />
-Gegend, wie seine Verwandten an der Spitze der Sozialdemokraten<br />
und Gewerkschaften zwischen den beiden Weltkriegen.<br />
Mit dem Schreiben hat Egon Wiener erst in der Rente ange-
fangen. Er ist jetzt 65 Jahre alt, seit 19 Jahren ein Witwer. Sein<br />
Sohn Jakub ist Professor an der Technischen Universität in<br />
Liberec und seine Tochter Sára studiert dort Pädagogik.<br />
Egon Wiener lebt immer noch in Liberec, er ist Autor vieler<br />
Essays und Äußerungen, die sowohl im Internet wie auch als<br />
Bücher publiziert werden, er ist ein bekannter und angesehener<br />
Sammler alter Ansichtskarten und Realien des Landkreises<br />
Liberec.<br />
Wir wünschen Ihnen ein interessantes Leseerlebnis,<br />
wobei Sie neue Ansichten entdecken werden.
Milí čtenáři,<br />
žijeme v Euroregionu Nisa, ve kterém se již přes 20 let rozvíjí<br />
spolupráce přes hranice. Pro rozvoj spolupráce je velmi důležité<br />
poznat své sousedy. Tak vznikl nápad vydat tuto knížku, která<br />
nám zprostředkovává pohled jednoho zajímavého člověka –<br />
obyvatele Euroregionu.<br />
Dostává se Vám do rukou dvojjazyčná knížka Egona Wienera<br />
– výběr z Egonových pohledů a pohlednic. Autor žije v Liberci,<br />
kde se těsně po skončení druhé světové války narodil. Jeho<br />
česko-německo-židovská rodina je zrcadlem tohoto kraje.<br />
Pokud Egon Wiener vzpomíná, čím jeho rodný kraj, (dnes Euroregion<br />
Nisa) prošel, má k tomu plné oprávnění. Je součástí<br />
všech, kteří v Euroregionu žili. Jeho dědeček byl správcem židovského<br />
hřbitova. Jeho babička – Němka – ukrývala po celou<br />
válku na půdě německé hospody, kde byli ubytováni i totálně<br />
nasazení, svého syna – Žida. Příbuzní Egona Wienera stáli na<br />
frontách druhé světové války i na opačných stranách.<br />
Autor vyrůstal v období a prostředí padesátých a šedesátých<br />
let, setkával se s rodinami, které do tohoto kraje přicházely,<br />
a pamatuje ty odcházející. Stál v čele mládežnické a dětské organizace<br />
na Liberecku tak, jako jeho příbuzní v čele sociálních<br />
demokratů a odborů v době mezi oběma světovými válkami.<br />
Autorsky tvořit začal Egon Wiener teprve v důchodu. V současnosti<br />
je mu 65 let, je devatenáct let vdovcem, má syna Jakuba<br />
– profesora na Technické univerzitě v Liberci a dceru Sáru,<br />
studující pedagogiku tamtéž.<br />
Egon Wiener stále žije v Liberci, je autorem řady fejetonů<br />
a úvah, které jsou publikovány na internetu i vydávány knižně,
je známým a uznávaným sběratelem starých pohlednic a reálií<br />
Libereckého kraje.<br />
Přejeme Vám zajímavé čtení,<br />
při kterém objevíte nové pohledy.
Gleich hinter dem Haus liegt Rádlo<br />
Genauso, wie wenn man wartet, wer den ersten Preis gewinnt,<br />
hat Rádlo die meisten Wähler, Lose, die in der Tombola<br />
gewinnen. Nur einmal dreht sich die Urne und dieser nahe<br />
Ort von Liberec, Jablonec und Rychnov wird seinen Liebling,<br />
Persönlichkeit, großen Mann oder Frau haben, eine Berühmtheit,<br />
die hier geboren und leben wird, auch wenn heute jeder<br />
gewonnen hat, der hier lebt. Das ist das Schicksal aller glücklichen<br />
Satelliten der großen Städte und deren Umgebung. Man<br />
kommt hierher zum Erholen, Relaxen, die Leute fühlen sich<br />
hier in Sicherheit. Rádlo ist ein Ort mit wunderbarer Tradition,<br />
gelegen auf Terrassen, wie die Gärten von Semiramidina<br />
oder Malá Strana unterhalb von Pražský hrad. In der reichen<br />
Landesgeschichte konnte ich lesen, dass man Rádlo mit einer<br />
Insel mitten im Meer auf dem Weg zum Glück vergleicht, einem<br />
Ort mit sauberer und gesunder Luft. Und überall hin ist es<br />
nah. Was bedeuten heute schon zwanzig Minuten ins Zentrum<br />
der nahen Großstadt und noch weniger nach Jablonec, gleich<br />
um die nächste Ecke?<br />
Als ich es prüfen wollte, lief ein Eichhörnchen über den Weg<br />
mitten in der Gemeinde. Und die Vögel sangen und tanzten am<br />
Zaun jedes Gartens. Die Gemeinde umfasste zwanzig Quadratkilometer<br />
im Umkreis und die Chronik hat den Anbau von<br />
Karotten hervorgehoben, auch wenn hier das Land noch viel<br />
Anderes und Gutes hervorbrachte. Achten Sie gar nicht darauf,<br />
dass im Stadtwappen ein kaputtes Rad dargestellt ist. Das ist<br />
lange vorbei. Ich würde sagen, dass es eher umgekehrt ist: es<br />
gibt hier so viele Autos, dass wohl jeder zwei haben muss.<br />
In Rádlo zu leben wird auch die Gesundheit fördern. Die<br />
Chronik besagt, dass im 18. Jahrhundert zwei Wundheiler hier
schafften. Sogar ein im Mantel verhüllter Dr. Kittel erschien<br />
hier, aber wie schon gesagt wurde, er hatte keinen Grund zu<br />
verweilen, es gab niemanden zum Heilen.<br />
Dann wäre es schon interessanter, den Schatz aus dem 17.<br />
Jahrhundert zu suchen, der ganz bestimmt hier in einer Grotte<br />
versteckt ist und niemand sucht ihn. Es wird hier noch mehr<br />
Schätze geben. Es wurden hier Edelsteine geschliffen und das<br />
teure tschechische Glas wurde hier geblasen, geschnitten und<br />
bemalt.<br />
Rádlo war noch vor kurzem ein Ort, wo es bis zu 16 Kneipen<br />
gab. Wenn es nichts anderes besagen soll, dann besagt es etwas<br />
über das gute Essen und Trinken und auch Dienste, die man<br />
hier den Gästen angeboten hat. Und darüber, dass die Leute<br />
hier ein Leben im Einklang mit der Natur in der Umgebung<br />
gelebt haben. Es ist hier so schön und ich wünschte, es bliebe so<br />
für immer und dass es den Einwohnern von Rádlo gelingt, die
Faszination für die Landschaft auch für die weiteren Generationen<br />
zu bewahren. Den Charakter und die Unverwechselbarkeit<br />
der Region zu bewahren, dass wünschte ich allen, die hier<br />
leben. Einheimische von Rádlo, es ist hier bei euch wunderbar.<br />
Auf Wiedersehen, ich komme wieder.
Za humny je Rádlo<br />
Tak, jako se čeká, kdo vyhraje hlavní cenu, má Rádlo nejvíc<br />
volitelů, losů, co vyhrávají v tombole. Jen jednou se otočí<br />
osudí a tahle blízká část Liberce, Jablonce a Rychnova bude<br />
mít svého favorita, osobnost, velkého muže – ženu, někoho<br />
slavného, kdo se tu narodí a bude zde žít. I když dnes vyhrál<br />
každý, kdo tu bydlí. To je úděl všech šťastných satelitů velkých<br />
měst a jejich okolí. Sem se jezdí odpočívat, relaxovat, tady se<br />
lidé cítí v bezpečí.<br />
Rádlo je místo s nádhernou tradicí umístěné na terasách,<br />
jako zahrady Semiramidiny či Malá Strana pod Pražským hradem.<br />
Z bohaté historie kraje jsem vyčetl, že o Rádlu se hovoří<br />
jako o ostrovu uprostřed moře na cestě za štěstím, o místě<br />
s čistým vzduchem a zdravým povětřím. A všude je blízko.<br />
Co to dnes je, dvacet minut do středu blízké metropole a ještě<br />
míň do Jablonce, ležícího za nejbližším rohem?<br />
Když jsem si to šel ověřit, přes cestu mi přeběhla veverka –<br />
uprostřed obce. A zpívali tu ptáci a tancovali nad plotem každé<br />
zahrady. Dvacet kilometrů čtverečních kol dokola měřila obec<br />
a kronika vyzdvihla tradici pěstování mrkve, ač půda tu plodila<br />
i všelicos jiného dobrého. Nic nedejte na to, že ve znaku<br />
obce je rozbité kolo u špatné silnice. Tomu už dávno odzvonilo,<br />
řekl bych, že řeč je o opaku. Aut je tu tolik, že snad každý má<br />
dvě.<br />
Žít v Rádle bude i zdraví prospěšné. Kronika říká, že tu v 18.<br />
století stačili na práci dva ranhojiči. Mihl se tu i pláštěm zahalený<br />
doktor Kittel, ale jak bylo dříve řečeno, neměl proč se tu<br />
zdržovat, nebylo koho léčit.<br />
Spíš se tak vydat za pokladem ze 17. století, který tu jistojistě<br />
dosud leží zakopán ve zdejší jeskyni nikým nehledán. Pokladů
tu bude víc. Brousily se tu drahé kameny, malovalo, foukalo<br />
a řezalo drahé české sklo.<br />
Rádlo bylo ještě nedávno místo, kde se uživilo až šestnáct<br />
hospod. Když už o ničem jiném, tak to mluví o dobrém jídle<br />
a pití a službách, které tu hostům poskytovali. O tom, že se tu<br />
dobře žilo lidem v souladu s okolní přírodou. Je tu až neskutečně<br />
krásně a moc rád bych, aby při tom zůstalo napořád.<br />
Aby se rádelským dařilo zachovat to okouzlení krajinou i dalším<br />
generacím. Zachovat ráz a rázovitost zdejšího kraje bych<br />
přál všem, kteří tu žijí. Rádelští, je u vás krásně. Nashledanou,<br />
přijdu zas.
Vater – ein Teil des Lebenslaufes<br />
Er konnte alles und wenigstens in meinen Augen war er groß,<br />
auch wenn er nicht groß gewachsen war. Er wurde zum Weber,<br />
etwas anderes, als wenn er in Liberec geboren worden wäre.<br />
Man hat zu Hause deutsch gesprochen, was sonst, und mit<br />
der anderen Hälfte Mischepoche tschechisch. Als er dreizehn<br />
wurde, war sein Bar Micva in der Synagoge, selbstverständlich<br />
in Liberec. Heute steht auf demselben Platz die neue Synagoge.<br />
Vater, da würdest du staunen und deinen Augen nicht glauben.<br />
Als die Deutschen mit Streichhölzern und Benzin die alte<br />
vernichtet haben, blieb nur eine gerade Ebene übrig. Die Tanten,<br />
Onkel und Cousins, die sie besuchten, landeten in Auschwitz,<br />
von wo sie nicht mehr zurückkamen. Der Vater überlebte und<br />
seine Brüder auch. Und sie haben den Faschisten schön eingeheizt<br />
in Tobruk, Monte Casino, Russland, bei Dankerque...<br />
Nach dem Krieg war mein Vater nicht mehr als Weber tätig.<br />
Zu Hause habe ich von ihm ein an ein Brett geklebtes Foto, das<br />
an der Ehrentafel der besten Dreher in Totex Chrastava hing.<br />
Er steht da mit einer modernen Baskenmütze mit einer Antenne,<br />
die nach oben steht. Er vergaß aber, dass, wenn er die<br />
Dreherbrille zum Fotografieren abgenommen hat, er sie dann<br />
sofort wieder aufsetzen sollte. Und weil er es in der Euphorie<br />
vergessen hat, wurde er schon eine halbe Stunde später mit einem<br />
Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Ein Stahlspan<br />
bohrte sich in sein Auge und man musste ihn mit einem starken<br />
Magnet entfernen.<br />
Totex Chrastava, das war im Lebenslauf meines Vaters ein<br />
Begriff. Je nach Wetter ist er zur Arbeit abwechselnd mit dem<br />
Fahrrad, dem Zug oder Motorrad gefahren oder man konnte<br />
auch zu Fuß gehen. Es sind gute vier Kilometer von Mach-
nín nach Chrastava. Er hat dort nach seinem Strafvollzug aus<br />
den fünfziger Jahren als Dreher angefangen und arbeitete sich<br />
hoch. Da war er schon Meister der Elektriker, der Hofgruppe<br />
und sogar der Heizer im Kesselhaus. Das alte Kesselhaus stand<br />
ursprünglich auch mit dem hohen Schornstein unterhalb der<br />
Bahnstrecke und man konnte aus dem Zug die Schaufeln und<br />
Kohlehalden sehen.<br />
Damals gab es in der ganzen Republik am Freitag kein Fleisch.<br />
Man sollte überall nur Gemüse kochen. Kein Fleisch, von<br />
welchem es in den fünfziger Jahren in Böhmen so wenig gab.<br />
Die Betriebsküchen kochten wirklich nur Hülsenfrüchte mit<br />
Eiern (das war dann lustig), Buchtel mit Pudding, Nudeln mit<br />
Mohn oder Semmelauflauf und Gemüsesuppen. Das störte den<br />
Vater weniger, weil er Vegetarier war und richtigen Eintopf, was<br />
eine Kunst für sich war, nur er selbst so kochen konnte, dass<br />
darin der Löffel stand.<br />
Aber seine Truppe der Heizer respektierte dieses Fleischverbot<br />
am Freitag nicht. Sie haben an jedem fleischlosen Tag<br />
irgendeinen Hund gebraten. Der Duft des Bratens zog durch<br />
ganz Chrastava, durch die Stadt, Straßen, Gärten, bis zum Nationalkomitee.<br />
Denen lief das Wasser auch im Mund zusammen<br />
und man hat ihnen das Braten, Kochen und Garen von<br />
Hunden verboten. Die Heizer von Totex, Männer gewohnt an<br />
Schaufel und Schläge, lachten sie aus und mein Vater war mit<br />
ihnen unglücklich. Es war noch gut, dass die Vorgesetzten<br />
ihm glaubten, dass er Vegetarier ist, aber auch so bekam er viel<br />
Ärger. Er konnte das Arbeitervolk nicht führen und überzeugen,<br />
die Hundeorgien zu beenden, die auch von den örtlichen<br />
Funktionären besucht wurden, die die Einladung nie abgelehnt<br />
haben.
Die Welt ging nicht unter. Mein Vater wechselte zur Firma<br />
Zelenina Terezín und verkaufte Kohl, Kohlrabi und Blumenkohl<br />
und war wieder unter seinesgleichen.
Táta – kus životopisu<br />
Uměl všechno a aspoň v mých očích byl velikým, i když moc<br />
nevyrostl. Vyučil se tkalcem. Čím taky jiným, když se narodil<br />
v Liberci. Doma se mluvilo, jak jinak, než německy a s druhou<br />
půlkou mišpoche česky. Když mu bylo třináct, měl bar micva<br />
v synagoze. Samozřejmě, že v Liberci. Dnes na tom samém<br />
místě stojí nová synagoga. (Táto, to bys koukal a vlastním očím<br />
nevěřil.)<br />
Když Němci sirkami a benzínem zničili tu starou, zůstala po<br />
ní jen rovná plocha. Tety, strýcové a bratranci, co do ní chodili,<br />
skončili v Osvětimi, odkud se už nevrátili. Tatínek přežil<br />
a jeho bratři taky. A fašistům pěkně zatopili v Tobruku,<br />
v Monte Casinu, v Rusku, u Dankerque…<br />
Po válce už táta netkalcoval. Mám doma nalepenou na<br />
prkénku jeho fotku, co visela na desce cti nejlepších soustružníků<br />
Totexu Chrastava. Stojí tam u soustruhu v módní rádiovce<br />
s anténkou, co trčí vzhůru, ale zapomněl, že když si sundal<br />
soustružnické brýle k focení, měl by si je zase fofrem zpátky<br />
nasadit. A protože si na to v euforii z focení nevzpomněl, už za<br />
půl hodiny ho vezla sanitka do liberecké nemocnice na oční.<br />
Do oka se mu zasekla ocelová špona, kterou mu tam museli<br />
vyndat silným magnetem.<br />
Totex Chrastava, to byl v životopisu táty pojem. Do práce<br />
jezdil střídavě podle počasí na kole, vlakem, na motorce,<br />
dalo se jít i pěšky. Z Machnína do Chrastavy to jsou dobré čtyři<br />
kilometry. Po výkonu trestu z let padesátých tam začal jako<br />
soustružník a po žebříčku stoupal výš a výš. To už byl mistrem<br />
elektrikářské a nádvorní party a taky topičů v kotelně. Stará kotelna<br />
i s vysokým komínem stála původně pod tratí a z vlaku<br />
bylo vidět na lopaty a na haldy uhlí.
Tehdy byly v celé republice pátky bezmasými dny. Všude se<br />
mělo vařit pouze ze zeleniny. Žádné maso, kterého bylo v padesátých<br />
letech v Čechách tak málo. Závodní kuchyně vařily<br />
opravdu jen luštěniny s vajíčkem, (to bylo veselo), buchtičky se<br />
šodó, nudle s mákem či zemlbábu a zeleninové polévky. To tátovi<br />
zas tak nevadilo, protože byl vegetarián a pořádný eintopf,<br />
což byla věda, uměl uvařit jen on sám tak, aby v něm lžíce stála.<br />
Ovšem ten zákaz masa v pátek nerespektovala jeho kotelnická<br />
parta, a každý ten bezmasý den pekla, smažila a vařila<br />
nějakého pejska. Vůně z pečeného masa se táhla Chrastavou<br />
po celém městě, ulicemi, zahradami, až po národní výbor. Tam<br />
si rovněž utírali sliny z brady a smažit, vařit a dusit psa jim<br />
zakázali. Totexáčtí kotelníci, muži od lopaty a od rány se jim<br />
hlučně vysmáli a táta v tom lítal s nimi. Ještě, že mu nadřízení<br />
uvěřili, že je vegan, ale i tak mu to spočítali. Neuměl pracující<br />
vést a přesvědčit, aby ukončili psí zabijačky a hody, na které<br />
chodili rádi i místní potentáti, kteří pozvání nikdy neodmítli.
Svět se nezbořil. Táta přešel do podniku Zelenina Terezín<br />
a prodával zelí, kedlubny a květák a byl opět mezi svými.
Die Geige<br />
Bin ich überhaupt berechtigt, über sie zu schreiben? Ich, der<br />
kein musikalisches Gehör hat und der weiß, dass eine Geige zu<br />
spielen nicht nur schwere Arbeit, sondern auch ein Geschenk<br />
von oben ist.<br />
Zum ersten Mal habe ich eine Geige in der ersten Klasse<br />
beim Beginn des Schuljahres im September 1953 in Machnín<br />
gesehen. Der Herr Schulleiter hatte lange Finger und sein<br />
Sakkoanzug war auf den Schultern abgenutzt. Er nahm irgendetwas<br />
aus dem Fidelkasten heraus was ja die Geige war<br />
hat sie unter‘s Kinn gelegt und begann zu spielen. Ich wette,<br />
dass bei uns Dorfkindern in dem Augenblick das Herz stehen<br />
blieb. Wir haben die Geige zum ersten Mal gehört und es war<br />
ein Ton, der sowohl die Wand, wie auch den Boden reizte und<br />
mit dem Stein am Glas kratzte, brannte wie Brennesseln, wie<br />
wenn du das Bein ins kochende Wasser steckst. Er zog unsere<br />
Zähne heraus, zog an den Haaren, drosselte und erstickte uns.<br />
Mit großen Augen haben wir den komischen Ton durch alle<br />
Zellen aufgenommen, Augen aufgeschlagen, Hände hinter<br />
dem Rücken und kaum geatmet. Die Welt blieb stehen. Der<br />
Schulleiter Jiránek hörte mit dem Spiel auf, hat uns verwundert<br />
angeschaut und fragte: „Habt ihr noch nie eine Geige gehört?“<br />
Und wir, erschrockene Dorferstklässler, haben zum ersten Mal<br />
einstimmig mit einem Satz gesagt: „Haben wir nicht gehört,<br />
Herr Lehrer...“<br />
Die Lehrer, damals Absolventen der nationalen vierjährigen<br />
pädagogischen Schule (heute erste Klasse der Grundschule),<br />
mussten ein Musikinstrument spielen können. Wo sollten wir,<br />
meistens Kinder von Dorf-Übersiedlern, irgendetwas über die
Geige oder Klavier erfahren? Es gab kein Fernsehen und die<br />
Kinder hatten nichts anderes als den Hof von den Deutschen,<br />
wo sie wohnten. Wir haben aus den Dorflautsprechern an den<br />
Säulen schon Musik spielen gehört, aber wie sollten wir wissen,<br />
wie das eine oder andere Musikinstrument aussieht? Und so<br />
saßen wir mit dem Mund weit offen da und staunten, wie ja in<br />
der Zukunft noch so oft.<br />
Die Schule vermittelte Informationen, die wir sonst nicht<br />
erfahren hätten. Wer von den Eltern wusste mehr, als wir damals?<br />
Soviel ich weiß, hatte niemand im Dorf ein Abitur. Möglich,<br />
dass nur der Frisör Herr Jůza und vielleicht noch die beiden<br />
Lehrer, der Schulleiter mit seiner Frau und die Lehrerin<br />
Krauskopová, die mit ihnen aus Prag kam. Alle drei kamen<br />
1953 aus Prag mit dem Einweisungsschein der pädagogischen<br />
Mittelschule, der sie zum Lehren in der Grundschule berechtigte.<br />
Meine weitere Begegnung mit der Geige ereignete sich, als ich<br />
das Orchester im Theater F. X. Šaldy in Liberec spielen gesehen<br />
habe, das nicht voll besetzt war. Es war in einer Theatervorstellung<br />
für Kinder am Vormittag. Die paar Musikanten, die bestimmt<br />
schlechte Laune hatten, dass sie am Sonntagvormittag<br />
spielen müssen, haben mich tief beeindruckt, besonders, dass<br />
die Interpreten zu laut sind und der Ton der Musikinstrumente<br />
mir unangenehm, gewinnend und alles übertönend war. Mir<br />
wurde klar, dass ich die Musik nicht verstehe, dass ich immer<br />
eine Zwei in Musik haben werde. Daran hat sich wirklich nichts<br />
geändert, wie sich später zeigte. Ich kann bis heute nicht singen<br />
und lernte auch nicht, ein Musikinstrument zu spielen.<br />
Der Fehler wird bei mir sein, weil ich später zu denen gehörte,<br />
die die Interpreten bewundert haben und vor allem die Musikinstrumente<br />
selbst; die vollkommene Form, Verarbeitung,
Glasur, Glanz und künstlerische Verarbeitung. Aber die Musik<br />
selbst bleibt für mich für immer unerreichbar.<br />
Die Geige habe ich auch auf den Bildern von Marc Chagall<br />
gesehen. Ein Dorfmann im langen Mantel mit verrückter Mütze<br />
auf dem Kopf spielte sie. Damals habe ich die Musik auch vom<br />
Kunstbild in der Galerie der Prager Burg spielen gehört. Ich<br />
hörte und sah den Räuber Ritter Dalibor, wie er Geige im Gefängnisfenster<br />
im Turm Daliborka spielte. Den preußischen<br />
König, wie er alleine in Berlin auf bekanntem Bild spielt. Zu<br />
Hause habe ich alte 78er-Schellack-Platten mit berühmten italienischen<br />
Star-Geigenspielern vom Ende des 19. und Beginn<br />
des 20. Jahrhunderts. Am meisten haben mich gegenwärtige<br />
russische, jüdische oder georgische Musikemigranten beeindruckt,<br />
die Europa, Israel und auch Nordamerika mit schöner<br />
Musik überfluteten.<br />
Ich habe gehört, dass sie zu den Besten gehören, was jemals<br />
aus Russland in die Welt kam. Viele lehren Musik an den Mu-
sikschulen oder spielen in den besten Orchestern der Welt. Sie<br />
spielen selbstverständlich auch in Böhmen, im Theaterorchester<br />
in Liberec, sie spielen und lehren an der Musikschule. Ich<br />
habe gehört, dass sehr gut und dass wir dankbar sein müssen,<br />
dass auf der Welt es weniger Kinder gibt, die die Geige erst mit<br />
Schulbeginn gesehen haben und auf Interpreten angewiesen<br />
waren, die das Geigenspiel lehrten und konnten es selbst nicht.
Housle<br />
Mám právo vůbec o nich psát? Já, který nemá hudební<br />
sluch a ví, že hrát na ně není jen dřina, ale dar od kohosi nahoře?<br />
Poprvé jsem uviděl housle v první třídě při zahájení školního<br />
roku v září roku 1953 v Machníně. Pan řídicí učitel měl<br />
dlouhé štíhlé prsty a sako na rameni odřené. Obratně vyndal<br />
cosi z pouzdra – to cosi byly housle – založil je pod bradu<br />
a začal hrát. Vsadím se, že všem nám vesnickým dětem v tom<br />
okamžiku srdce zůstalo stát. Slyšeli jsme housle poprvé a byl<br />
to zvuk, který dráždil zeď i podlahu a škrábal kamenem o sklo<br />
a pálil jako kopřivy, jako když strčíš nohu do vařící vody. Trhal<br />
nám zuby, tahal za vlasy, škrtil a dusil. Vyvalenýma očima<br />
jsme ten prapodivný neznámý zvuk přijímali všemi póry těla.<br />
Oči na stopkách, ruce složeny za zády ani jsme nedýchali. Svět<br />
kolem nás se zastavil. Řídící Jiránek náhle přestal hrát, podíval<br />
se na nás nechápavě a zeptal se: ,,Vy jste ještě neslyšeli<br />
nikoho hrát na housle?“ A my, vyděšení machnínští vesničtí<br />
prvňáčci, jsme řekli poprvé jednomyslně celou větou: ,,Neslyšeli,<br />
pane učiteli.“<br />
Učitelé, tehdy národní absolventi čtyřleté pedagogické školy<br />
(dnes prvního stupně základní školy), museli hrát na hudební<br />
nástroje. Kde jsme se měli my, děti většinou vesnických dosídlenců,<br />
dozvědět něco o houslích nebo o klavíru? Televize nebyla<br />
a rodiče většiny dětí neměli nic jiného než stavení po<br />
Němcích, ve kterém bydleli. Z rádia a vesnického tlampače na<br />
sloupech jsme slyšeli hudbu, ale jak jsme měli vědět, jak vypadá<br />
ten či onen hudební nástroj? A tak jsme tam seděli s pusou<br />
otevřenou a zírali, jako ještě v budoucnu mnohokrát.
Škola nám dávala informace, ke kterým jsme se jinak dostat<br />
neuměli. Kdo z rodičů věděl víc než tenkrát my? Co vím,<br />
tak v celé obci neměl maturitu nikdo. Snad jenom holič pan<br />
Jůza. A možná ještě oba učitelé, řídící s manželkou a učitelka<br />
Krauskopová, která s nimi přišla z Prahy. Všichni přišli do obce<br />
v roce 1953 z Prahy na umístěnku ze střední pedagogické školy,<br />
která je opravňovala učit na prvním stupni.<br />
Mé další setkání s houslemi bylo, když jsem viděl hrát orchestr<br />
v divadle F. X. Šaldy v Liberci, který nebyl v plném obsazení.<br />
Bylo to na divadelním odpoledním představením pro<br />
děti. Těch pár hudebníků, kteří jistě byli otráveni, že musí hrát<br />
v neděli odpoledne, ve mně zanechalo silný dojem. Hlavně ten,<br />
že interpreti jsou příliš hluční a hlas hudebních nástrojů mi je<br />
nepříjemný, drásající, vítězný a vše přehlušující. Utvrdil jsem<br />
se v tom, že hudbě nerozumím a že dvojku ze zpěvu už budu<br />
mít navždycky. Na tom se skutečně, jak se později ukázalo, nic<br />
nezměnilo. Zpívat dodnes neumím a hrát jsem se na žádný hudební<br />
nástroj nenaučil. Chyba bude na mé straně, neboť později<br />
jsem vždy patřil k těm, co obdivovali interprety a hlavně samotné<br />
hudební nástroje. Jejich dokonalý tvar, opracování, glazuru,<br />
lesk a umělecké zpracování. Hudba samotná mi však zůstává<br />
trvale zamčená devaterými zámky.<br />
Housle jsem rovněž viděl na obrazech Marca Chagalla. Hrál<br />
na ně vesnický chlap v dlouhém kabátě s bláznivou čepicí na<br />
hlavě. Tehdy jsem uslyšel hrát hudbu i z umělcova obrazu<br />
v galerii Pražského hradu. Slyšel jsem a viděl lapku, rytíře Dalibora,<br />
hrát na housle v okně vězení ve věži Daliborce. Pruského<br />
krále, jak v Berlíně hraje sám na známém obrazu. Doma mám<br />
staré šelakové desky s otáčkami 78, kde hrají na housle slavné<br />
italské hvězdy z konce 19. a počátku 20. století. Snad největší<br />
dojem na mně udělali současní ruští, židovští či gruzínští
hudební emigranti, kteří zaplavili Evropu, Izrael i Severní Ameriku<br />
sličnou muzikou.<br />
Slyšel jsem, že patří k nejlepšímu, co z Ruska kdy přišlo<br />
do světa. Spousta jich hudbu učí v hudebních školách, hraje<br />
v nejlepších orchestrech světa. Samozřejmě hrají i v Čechách.<br />
V libereckém divadelním orchestru, v hudební škole hrají<br />
a vyučují. Slyšel jsem, že velmi dobře a že jsme jim právem<br />
vděční, že ubývá na světě těch, co uviděli housle až nástupem<br />
do školy a byli odkázáni na interprety, co učili a sami neuměli.
Zum Arzt<br />
Aus Machnín sind es nach Stráž nad Nisou nur zirka drei<br />
– vier Kilometer. Es war schon fast zwanzig Jahre nach dem<br />
Krieg und jeder dachte, dass er gerade deswegen nie wieder<br />
irgendwohin zu Fuß gehen wird und wartete geduldig auf den<br />
Bus. Gott weiß, wie es damals war. Ich hatte ein geplatztes Trommelfell<br />
und musste zum Arzt wegen Penicillinspritzen. Der<br />
Arzt hatte aber in unserem Dorf nur an zwei Wochentagen<br />
Sprechstunde, sonst war er in Stráž nad Nisou. Das Gesundheitszentrum<br />
in Stráž war zwar nicht am Rand der Gemeinde,<br />
trotzdem war die Busreise nicht so günstig, weil er nicht ins<br />
Zentrum fuhr. Viele also, auch wenn ungern, gingen ab und zu,<br />
zu Fuß, genauso wie ich damals.<br />
Man baute in der Zeit um Liberec viele neue Straßen, so dass<br />
man durch Baustellen fuhr und auch ging. Ich beobachtete auf<br />
dem Weg zum Arzt die riesigen Baumaschinen, so dass ich<br />
ein Brettchen mit einem Nagel übersehen hatte, das auf dem<br />
Weg bis zu dem Augenblick lag, wo ich darauf trat. Der Nagel<br />
bohrte sich sowohl durch den Schuh wie auch durch meinen<br />
Fuß. Der Schmerz! Heute lache ich darüber, aber die Fußsohle<br />
ist ein sehr empfindlicher Körperteil. Damals lachte nur der<br />
Arzt und spritzte eine Spritze nach der anderen, bis ein Zahn<br />
angefangen hat weh zu tun... Zum Glück war der zuständige<br />
Zahnarzt für die Gemeinde Machnín wo sonst, als in Stráž nad<br />
Nisou. Ich kann mich nicht so richtig erinnern, aber wir aus<br />
Machnín mussten die aus Stráž mögen. Die hatten alles gleich<br />
vor der Nase.<br />
Der Zahnarzt war auf der anderen Seite der Gemeinde im<br />
VEB Tesla, so dass ich mich mit dem verbundenem Fuß vom<br />
Allgemeinarzt, im Körper drei Spritzen, zum weiteren Arzt
quer durch ganz Stráž schleppte. Vorbeifahrende Autos hupten<br />
und leuchteten auf, niemand hielt aber an. Die Fahrer winkten,<br />
öffneten die Fenster und riefen witzige Sprüche zu.<br />
Ich hatte sowieso genug. Man musste in Tesla am Pförtner<br />
vorbei, entlang des Zauns in den hinteren Teil des Hauptgebäudes.<br />
Der Fuß tat weh, das Ohr war entzündet und eingewickelt,<br />
im Hintern hatte ich eine Tetanusspritze und zwei Penicillinspritzen<br />
gleich daneben. Der Zahnarzt spritzte sicherheitshalber<br />
sofort, in völliger Stille, eine weitere Spritze ins Zahnfleisch<br />
und sagte: „Der Zahn muss raus“ und ging weg. Ich<br />
auch, nachdem ich mich ein bisschen von dem Spritzenreichtum<br />
erholte. Alles tat weh, von der Hacke bis zu den Zähnen.<br />
Mit dem Zahn zur Erinnerung in der Hand, verbunden wie ein<br />
Soldat, der die Schlacht bei Solferin überlebte, humpelte ich<br />
nach Hause, nach Machnín. Von Tesla aus nach Stráž nad Nisou<br />
war es zirka eine Stunde zu Fuß. Ich brauchte gut zwei<br />
Stunden und zum Schluss bin ich recht gut in Machnín angeko-
mmen. Ich legte mich auf das Kanapee und schlief bei Tageslicht<br />
ein. Ich träumte, dass ich ein Rettungshubschrauber bin,<br />
der damals in Böhmen noch nicht war, in meiner Fantasie aber<br />
schon existierte und ich war der Pilot. Dieser Tag war mein<br />
Höhepunkt, was sowohl die Einstiche unter die Haut, wie auch<br />
die zurückgelegte Strecke im Frühling wegen ärztlicher Behandlung<br />
betrifft.<br />
Das einzige, was an dem tränenreichen Gesundheitswandern<br />
sympathisch war, war, dass es ohne die Gesundheitskarte<br />
und Zuzahlung ging. Ich habe überlebt, bin hier, ohne dreißig<br />
Kronen bei der Registrierung. Ich kann beißen, gehen und höre<br />
auch das, was ich nicht hören soll. Ich bin ein geheilter Optimist,<br />
der niemanden um etwas beneidet. Ich bin froh, wenn<br />
man nicht zum Arzt muss, auch wenn... Auch der Arzt muss ja<br />
von etwas leben.
K doktorovi<br />
Z Machnína je to do Stráže nad Nisou asi jen tři – čtyři kilometry.<br />
Bylo téměř dvacet let po válce a každý si myslel, že<br />
právě už proto nikdy a nikam pěšky nepůjde, a tak trpělivě<br />
čekal na autobus. Bůh suď, jak to tehdy bylo. Měl jsem prasklý<br />
ušní bubínek a k doktorovi jsem musel na penicilinové injekce.<br />
Doktor ale v naší vesnici ordinoval jen dva dny v týdnu, ostatní<br />
dny byl ve Stráži nad Nisou. Zdravotní středisko ve Stráži nebylo<br />
hned na kraji obce, přesto cesta autobusem nebyla až tak<br />
výhodná, protože nezajížděl do centra. Mnozí tedy, ač neradi,<br />
přece jen občas chodili pěšky, stejně jako tehdy já.<br />
V té době se kolem Liberce mohutně stavěly silnice, a tak<br />
se jezdilo i chodilo po staveništi. Cestou k lékaři jsem si prohlížel<br />
mohutné stavební stroje, takže jsem si nevšiml prkénka<br />
s hřebíkem, které leželo na cestě do doby, než jsem na něj šlápl.<br />
Propíchl jsem si botu a chodidlo k tomu. Ta bolest! Dnes se<br />
tomu směju, ale chodidlo je citlivá část těla. Tehdy se smál jen<br />
doktor a píchal do mě injekce jednu za druhou, až mě z toho<br />
rozbolel zub… Ještě, že zubní doktor pro obec Machnín sídlil,<br />
kde jinde, než ve Stráži nad Nisou. Už si to tak moc nepamatuji,<br />
ale my machnínští jsme museli mít ty ze Stráže rádi. Měli<br />
všechno doma u nosu.<br />
Zubař sídlil na druhé straně obce v n. p. Tesla, a tak jsem se<br />
šoural se zavázaným chodidlem od praktického doktora, maje<br />
v sobě tři injekce, za dalším doktorem napříč celou Stráží.<br />
Kolem mě projíždějící auta houkala a mrkala světly, ale nikdo<br />
mi nezastavil. Řidiči mávali, otevírali okna u aut a pokřikovali<br />
vtipné průpovídky.<br />
Měl jsem toho právě dost. V Tesle se muselo přes vrátnici,<br />
potom podél plotu do zadní části traktu hlavní budovy.
Noha mě bolela, ucho jsem měl zanícené a obvázané, v zadnici<br />
tetanovku a dvakrát penicilin hned vedle. Zubař mi pro jistotu<br />
hned, za úplného ticha, dal další injekci do dásně a řekl:<br />
„Ten zub půjde pryč“ a odešel. Já taky, jen co jsem se trochu z té<br />
smrště injekcí zmátožil. Bolelo mě všechno od paty po zuby.<br />
Se zubem v hrsti na památku, obvázaný jako voják, co přežil<br />
bitvu u Solferina, jsem se belhal domů, do Machnína. Od Tesly<br />
ze Stráže nad Nisou je to pěšky tak hodinu. Já to šel dobré dvě,<br />
a nakonec jsem se do Machnína dobelhal docela v pohodě. Lehl<br />
jsem si na kanape a usnul za denního světla. Zdál se mi sen, že<br />
jsem záchranářským vrtulníkem, který ještě v té době v Čechách<br />
nelétal, ale v mé fantazii už tu byl a já ho pilotoval. Ten<br />
den byl můj vrcholový, co do počtu bodnutí pod kůží i pěších<br />
jarních kilometrů za lékařským ošetřením, za zdravím.<br />
Jediné, co bylo v tom slzavém putování za zdravím sympatické,<br />
že to šlo bez karty zdravotní pojišťovny a bez platby<br />
v hotovosti. Přežil jsem to, jsem tady. Bez třiceti korun při
identifikaci. Koušu, došlapuji a slyším i to, co nemusím. Jsem<br />
vyléčený optimista, co už nikomu nic nezávidí. Jsem rád, když<br />
nikomu nic není a k doktorovi nemusí, i když… I ten doktor<br />
z něčeho musí být živ.
Über die Drahtzieher, aber nicht nur<br />
Sie konnten in Machnín, in Chotyně, in Smržovka, in Turnov<br />
oder in Písek, überall in Böhmen, in Russland, in Amerika oder<br />
in Deutschland noch in den fünfziger Jahren des vergangenen<br />
Jahrhunderts einen Drahtzieher antreffen. Ich habe ihn unweit<br />
von Liberec getroffen, in Machnín unter dem Friedhof, in der<br />
ehemaligen deutschen Gaststätte Nordlicht (Polární záře), wo<br />
wir damals mit den Eltern lebten.<br />
Was habe ich, als Junge, über das Drahtziehen gewusst? Tja,<br />
ein verdrahteter Topf stand auf dem Herd beider Omas, sowohl<br />
in Hrádek nad Nisou wie auch in Mníšek pod Brdy. Zu Hause<br />
nicht. Die Mutter mochte neue.<br />
Ich war von Natur aus neugierig. Ein Wort gab das andere<br />
und der Drahtzieher wanderte von der Pforte durch den Garten<br />
ins Haus. „Mama, ich bringe dir einen Gast, den Herrn<br />
Drahtzieher!“ Meine Mutter erlitt fast einen Herzinfarkt. Sie<br />
ahnte schon länger, dass es mit meinem sozialen Mitgefühl<br />
schwierig sein wird, wollte den Drahtzieher aber nicht ins<br />
Haus lassen. Nichts desto trotz saß der sehr interessante Mann<br />
bald in der Küche am Tisch, trank Kaffee, knabberte an Keksen<br />
und erzählte. Auch meine Mutter mochte Geschichten und zusammen<br />
mit mir hatten wir genug zum Fragen.<br />
„Kommen Sie von Trenčín?“ hat die Mutter angefangen und<br />
fragte weiter: „Sind Sie alleine oder haben Sie einen Gehilfen?<br />
Erzählen Sie, wo Sie schon überall waren und wie es Ihnen in<br />
der Welt gefällt. Haben Sie Kinder? Und was sagt Ihre Frau,<br />
dass Sie so wenig zu Hause sind?“ Ich hatte auch einige Fragen<br />
und fragte das Grundlegende: „Spielen Sie Murmeln?“ Nach<br />
den Keksen gab es schon lauwarme Buchtel und der Drahtzie-
her, der in einem Korbstuhl saß, schaute mich an, als ob er an<br />
seine Kinder weit weg dachte.<br />
Er erzählte weniger über die Drahtnetze, die geschickt verflochten,<br />
wie ein Wunder wieder das Wasser im Tontopf hielten,<br />
mehr aber darüber, woher die Drahtzieher kommen. Er<br />
war wahrscheinlich traurig. Er dachte an Berge, die bis zum<br />
Himmel ragen, wo Leute wie er leben, wo höchstens Hafer und<br />
Kartoffeln wachsen und wo Not und Hunger herrschen. Er<br />
sagte, und das weiß ich genau: „Wenn ich einmal am Tag vom<br />
Haferbrot satt werden könnte, würde ich nicht durch die Welt<br />
wandern“.<br />
Nur schwer begreift diese Worte ein Junge, dem sie das Essen<br />
aufzwingen mussten. Mir wurde damals überhaupt nicht klar,<br />
dass es keine leeren Worte sind, dass Leute wirklich Hunger<br />
haben können. Eigentlich habe ich keine anderen Drahtzieher<br />
im Dorf gesehen. Ähnliche Händler und Handwerker wurden<br />
weniger. Die Welt veränderte sich und die Leute haben angefangen,<br />
die gebrochenen Töpfe gegen Töpfe aus Metall, Blech,<br />
Guss, Titan und Keramik auszutauschen, und wenn diese ausgedient<br />
hatten, wanderten sie in die Mülltonne. Mich, einen<br />
Jungen aus Machnín, haben auch andere Sachen erst viel später<br />
angefangen zu interessieren. Makov, Kysuca, Rovné, Vysoká,<br />
Tvrzovka, Čadca. Das letzte war die Hauptstadt der Drahtzieher.<br />
Damals gingen die Männer schon Jahrzehnte in die Welt,<br />
um die Töpfe zu reparieren und kehrten nach Hause zurück,<br />
um den Familien Geld zum Lebensunterhalt zu bringen. Sie<br />
haben sich angepasst, aber das Heim fehlte ihnen. Es waren<br />
Reisende, deren Herzen zu Hause blieben. Die Hände arbeiteten,<br />
zogen Drähte in der weiten Ferne, auch in der Gegend um<br />
den Jeschken, in Kreisen, wie wenn man einen Stein ins Wasser<br />
wirft.
Dieser einfache Drahtzieher, den ich vor sechzig Jahren in<br />
Machnín getroffen habe, hatte das, was heute vielen Leuten<br />
fehlt. Eine wunderbare Gabe: kämpfen und leben...
O drátenících a nejen o nich<br />
V Machníně, v Chotyni, ve Smržovce, v Turnově nebo v Písku,<br />
po celých Čechách, v Rusku, v Americe či v Německu jste<br />
mohli ještě v padesátých letech minulého století potkat dráteníka.<br />
Já se s ním potkal kousek od Liberce, v Machníně pod<br />
hřbitovem, v bývalé německé hospodě Polární záře, kde jsme<br />
tehdy s rodiči bydleli.<br />
Co já, jako kluk, věděl o drátování? Jo, sdrátovaný hrnec stál<br />
na plotně obou babiček v Hrádku nad Nisou i v Mníšku pod<br />
Brdy. Doma ne. Maminka si potrpěla na nové.<br />
Byl jsem od přírody zvědavý. Slovo dalo slovo, a dráteník<br />
putoval od branky zahradou do domu. „Mami, vedu ti hosta,<br />
pana dráteníka!“ Maminku téměř schvátil infarkt. Tušila už<br />
delší dobu, že s mým sociálním cítěním bude potíž, ale dráteníka<br />
do domu pustit nechtěla. Nicméně už za deset minut<br />
ten velmi zajímavý muž seděl v kuchyni u stolu, popíjel kafe,<br />
chroupal nějaké sušenky a vyprávěl. I maminka měla ráda příběhy,<br />
a ve spojení se mnou jsme se měli na co vyptávat.<br />
„Jste od Trenčína?“ začala maminka a pokračovala: „Jste<br />
sám nebo máte pomocníka? Povídejte, kde všude jste byl,<br />
jak se vám líbí ve světě? Máte děti? A co vaše paní na to, že jste<br />
tak málo doma?“ Ani já nezůstal s otázkami pozadu a položil<br />
tu zásadní: „Hrajete kuličky?“ Po sušenkách přišly na řadu už<br />
vychladlé buchty a dráteník, usazen v proutěné židli, se na mě<br />
podíval, jako by si vzpomínal na své děti daleko odtud.<br />
Vyprávěl, ani ne tak o pavučině drátů, které umě pospojovány<br />
jako zázrakem držely opět vodu v kameninovém hrnci,<br />
ale o tom, kde se tu u nás dráteníci berou. Asi mu bylo teskno.<br />
Vzpomínal na hory vysoké až do nebe, kde žijí lidé jako on,<br />
kde roste leda oves, brambory, a kde je nouze a hlad. Řekl, a to
si pamatuji doslova: „Kdybych se jednou za den mohl najíst<br />
ovesným chlebem, nechodil bych světem drátovat“.<br />
Jen těžko taková slova chápe kluk, kterého do jídla museli<br />
nutit. Tenkrát mi ani nedošlo, že to nejsou prázdná slova, že<br />
lidé opravdu mohou mít hlad. Já už vlastně víc dráteníků ve<br />
vesnici neviděl. Podobných obchodníků a řemeslníků ubylo.<br />
Svět se změnil a lidé začali prasklé hrnce měnit za kovové,<br />
plechové, litinové, titanové, keramické a ty, pokud dosloužily,<br />
šly do popelnice. Mne, kluka z Machnína, začaly zajímat i jiné<br />
věci až mnohem, mnohem později.<br />
Makov, Kysuca, Rovné, Vysoká, Tvrzovka, Čadca. To poslední<br />
bylo hlavním městem dráteníků. Muži v té době už desítky<br />
let odcházeli do světa spravovat hrnce a domů se vraceli,<br />
aby rodinám přinesli peníze na živobytí. Zvykli si, ale domov<br />
jim scházel. Byli to cestovatelé, ale jejich srdce zůstávala doma.<br />
Ruce pracovaly, drátovaly daleko široko i od Ještědu, v kruzích,<br />
jako když kámen do vody hodíš.
Ten obyčejný dráteník, kterého jsem potkal před šedesáti<br />
lety v Machníně, měl v sobě, co mnoha lidem dneska schází.<br />
Úžasnou věc. Bojovat a žít…
Darré-Souš im Isergebirge<br />
Erna Reichlová hatte einen Neffen Rudla, der wie ich aus<br />
Machnín war. Es war in den fünfziger Jahren des vergangenen<br />
Jahrhunderts und wir waren mit Rudla und Jarda Kalenský unzertrennliche<br />
Kumpel. Warum damals Jarda mit uns nicht nach<br />
Souš gefahren ist, weiß ich nicht.<br />
Darré. So haben Souš mein Vater und auch die Tante von Rudla<br />
genannt. Darré, das war eine große, sehr große Wasserfläche<br />
im Isergebirge. Es gibt sie immer noch, heute dient sie aber als<br />
Wasserreservoire von Trinkwasser für die Städteballungen<br />
Jablonec und Liberec.Heute trinkt Ing. Reichl dieses Wasser<br />
täglich in Jablonec, ich in Liberec.<br />
Damals fuhren wir mit der „Tante“ Erna nach Souš zum<br />
Baden und um von einem Ende ans andere zu schwimmen<br />
und auch um so ein bisschen der Tante zu helfen, touristische<br />
Markierungen an die umliegenden Bäume zu malen. Man<br />
fuhr damals überall mit dem Zug, Bus oder in der Gegend von<br />
Jablonec mit der Straßenbahn. Den, der die Straßenbahnen in<br />
Jablonec abgeschafft hat, würde ich gerne kennen, um ihm eine<br />
zu verpassen... Wo waren die Autos? Keine Ahnung. Normale<br />
Menschen hatten damals keine Autos. Sie hatten andere Sorgen.<br />
Erna war mit ihrem Kübelchen in unserem Umfeld berühmt.<br />
Soviel ich weiß, heiratete sie niemals und mit uns hat sie mehrere<br />
solche Arbeitsreisen um Machnín und Jablonec gemacht.<br />
Als Touristin kannte sie auch Geschichten, die sie spannend<br />
erzählen konnte und wir liebten sie dafür.<br />
Wir haben das Wasser an der Seite der Berghütte in Smědava<br />
betreten, an der Quelle des Baches Smědá, der bei Hochwasser<br />
so stark das Leben in Frýdlant, Raspenava und der ganzen weiten<br />
Umgebung stören kann. Erna markierte und wir badeten.
Zum Schluss haben wir beschlossen, Darré zu besiegen und ans<br />
andere Ende zu schwimmen. Tante Erna schwamm, ob sie wollte<br />
oder nicht, mit uns zur Sicherheit, damit wir nicht ertrinken.<br />
Wie man sieht, wir haben‘s überlebt.<br />
Rudla hat in Brünn an der Forstschule studiert und lebt in<br />
Jablonec, ich in Liberec. Tante Erna Reichlová, wie die ganze<br />
Generation vor uns, ist nicht mehr tätig und markiert auch keine<br />
touristischen Markierungen mehr. Schon lange ist sie nicht<br />
mehr bei uns. Sie ist bestimmt im touristischen Paradies. Auch<br />
Jarda Kalenský, den wir damals so vermisst haben, starb kurz<br />
nach dem Abitur im Jahre 1966. Nur wir beide sind geblieben,<br />
zwei ältere Herren. Der eine „rodete“ die Wälder, der andere<br />
suchte dort die Pilze. Rudla war erfolgreich, ich... Das soll jemand<br />
anderes beurteilen.<br />
Aber Darré-Souš kann niemand anderer der Länge nach<br />
durchschwimmen. Dieser kleine Sieg bleibt für immer bei uns,<br />
zwei Jungs aus Machnín und Tante Erna mit ihren Farben, mit<br />
welchen sie die touristischen Markierungen anmalte...
Darré – Souš v Jizerských horách<br />
Erna Reichlová měla synovce Rudlu, který byl, jako já,<br />
z Machnína. Psala se padesátá léta minulého věku a my jsme<br />
s Rudlou a s Jardou Kalenským byli nerozlučná trojka. Proč<br />
s námi tehdy Jarda nejel na Souš nevím.<br />
Darré. Tak Souši říkal můj táta i Rudlova teta. Darré, to byla<br />
velká, převeliká vodní plocha v Jizerských horách. Ona pořád<br />
je, ale dnes slouží jako zásobárna pitné vody pro aglomeraci<br />
měst Jablonce a Liberce. Dnes Ing. Reichl pije tuhle vodu každý<br />
den v Jablonci, já v Liberci.<br />
Tehdy jsme se s „tetou“ Ernou jeli na Souš vykoupat a přeplavat<br />
ji z jednoho konce na druhý. A taky tak trochu pomoci tetě<br />
malovat turistické značky na okolní stromy. Všude se tehdy<br />
jezdilo vlakem, autobusem, nebo i po Jablonecku tramvají.<br />
Tomu, a chtěl bych znát, kdo zrušil tramvaje jezdící po Jablonecku,<br />
bych dal přes pr… Kde byla auta? Nevím. Normální lidi<br />
tehdy auta neměli. Měli jiné starosti.<br />
Erna s kyblíčkem barev byla v našem okolí pověstná. Pokud<br />
vím, tak se nikdy nevdala a s námi těch pracovních cest kolem<br />
Machnína i Jablonce udělala víc. Jako turistka znala i příběhy,<br />
které nám poutavě vyprávěla a my jsme ji za to měli ohromně<br />
rádi.<br />
Do vody jsme vstoupili ze strany od horské chaty na Smědavě,<br />
od prameniště říčky Smědé, která umí tak mocně při<br />
povodních narušit chod domácností ve Frýdlantu, Raspenavě<br />
a v celém široširém okolí. Erna značkovala a my se koupali. Nakonec<br />
jsme se rozhodli Darré pokořit a přeplavat. Teta Erna<br />
plavala chtě nechtě s námi, jako jistota, abychom se cestou<br />
neutopili. Jak vidno, neutopili.
Rudla vystudoval lesárnu v Brně a žije si v Jablonci, já v Liberci.<br />
Teta Erna Reichlová, jako celá generace před námi, už<br />
nepodniká a turistické značky nekreslí. Dávno s námi není. Je<br />
jistě v turistickém ráji. Ani Jarda Kalenský, který nám tenkrát<br />
tak scházel. Zemřel krátce po maturitě v roce 1966. Zůstali jsme<br />
jen my, dva staří páni. Jeden „plundroval“ lesy, druhý do nich<br />
chodil hledat houby. Rudla byl úspěšný, já… To ať posoudí někdo<br />
jiný.<br />
Ale Darré – Souš, už nikdo jiný na délku nepřeplave. To malé<br />
vítězství už navždy zůstane nám, dvěma hochům z Machnína<br />
a „tetě“ Erně s barvami, kterými značkovala turistické cesty…
Aus der Chronik von Machnín<br />
Der Schulleiter, Herr Josef Klos, wurde Archivar unserer<br />
Gemeinde. Ich wohnte damals unweit von ihm, bezweifle aber,<br />
dass wir gemeinsamen Gesprächsstoff hätten. In dem Jahr war<br />
ich gerade zwei Jahre alt und hatte das Problem, dass meine Beine<br />
zu dick waren, so dass man sie jeden zweiten Tag massierte,<br />
was wehtat. Ich fürchtete mich davor und Herr Schulleiter, der<br />
hatte andere Sorgen.<br />
Er hat in der Chronik festgehalten, dass der örtliche Jugendverein<br />
den Maibaum gegenüber der Jugend aus Chrastava verteidigt<br />
hatte und dass die LPG in Machnín auch beim zweiten<br />
Anlauf nicht besonders erfolgreich war. Er hat auch andere<br />
Tatsachen festgehalten, die man heute schwer versteht.<br />
Der Landwirt Herr Špinka aus Machnín Nr. 47 bekam einen<br />
Enkel. Herr Špinka hat sich aus dem Anlass entschlossen, eine<br />
Feier zu veranstalten und für die Gäste ein richtiges Festmahl<br />
vorzubereiten. Er hat ohne Erlaubnis der „Obrigkeit“ schwarz<br />
ein Kalb geschlachtet, Bekannte und Freunde eingeladen, die<br />
an Ort und Stelle das Kalb verspeisten. Man benötigte im Jahre<br />
1949 eine schriftliche Erlaubnis und die bekam man nicht,<br />
wenn man die Pflichtabgaben an landwirtschaftlichen Erzeugnissen<br />
nicht abgeliefert hat.<br />
Keine Ahnung, wie die Informationen über das Schlachtfest<br />
bis zur Obrigkeit gelangten. Wer von den Nachbarn Herrn<br />
Špinka angezeigt hat, steht in der Chronik nicht. In der Chronik<br />
steht nur, dass eine große Untersuchung angefangen hat,<br />
dass sich Herr Špinka mit Ehefrau ungehörig benahm. Man<br />
hat bei ihnen während der Durchsuchung nicht abgegebenes<br />
Getreide und Mohn gefunden. Als Hauptbeweis für die feindliche<br />
Stellung von Špinka zur Republik wurde die Haut vom
Kalb sichergestellt. Špinka verteidigte sich, dass es die Haut<br />
vom Bernhardiner ist. Genauso ist es wirklich in der Chronik<br />
der Gemeinde aus dem Jahre 1949 geschrieben.<br />
Die Ermittler dieses skandalösen Vergehens haben eine<br />
Volksversammlung einberufen, wo die Eheleute Špinka vor der<br />
ganzen Gemeinde verhört wurden. Dieses öffentliche Autodafé<br />
wurde ins Restaurant Grüner Baum in Machnín einberufen,<br />
in dasselbe Restaurant, wo die Schulkinder ihre Kindervorstellungen<br />
spielten, wo man Kindermärchen projizierte und wo<br />
auch der Zauberer auftritt. An diesem Ort, vor allen Bürgern<br />
von Machnín und vollem Saal, haben die Ermittler das wahre<br />
Gesicht des Volksfeindes Herr Špinka mit Ehefrau aufgedeckt,<br />
damit die Gemeinde weiß, was für ein Frosch an der Quelle saß<br />
und warum das Wasser nicht geflossen ist.<br />
Ich weiß nicht, ob mit allgemeiner Zustimmung oder auch<br />
ohne sie, aber anhand einer Gerichtsentscheidung aus Liberec<br />
wurden beide Eheleute ins Gefängnis geschickt. Keine Ahnung<br />
für wie lange, und wahrscheinlich wusste es auch der Herr<br />
Schulleiter nicht, weil er es nicht in die Chronik schrieb.<br />
Auch nach all den Jahren lässt mich der Gedanke nicht los:<br />
War es wirklich die Haut eines Kalbs oder eines Bernhardiners?<br />
Nur, wir können denken was wir wollen, aber die Angst wegen<br />
eines schwarzen Schlachtfestes war unter den Landwirten groß.<br />
Die Deutschen haben wegen eines schwarzen Schlachtfestes<br />
mit dem Konzentrationslager bestraft, die Kommunisten mit<br />
Uranbergbau. Warum sollte man Herrn Špinka nicht Glauben<br />
schenken? Der Unterschied zwischen den Häuten ist minimal.<br />
Ging es nicht eher um eine vorbildliche Bestrafung in einer<br />
Gemeinde, wo die LPG wiederholt in Schwierigkeiten steckte?<br />
Wer weiß.
Heute hat die Geschichte keine Lösung. Es geht eher darum,<br />
dass es eine Aussage über eine Etappe ist, die in wenigen Zeilen<br />
in der Chronik festgehalten wurde. Heute wissen die Leute in<br />
Machnín nicht mehr, was deren Eltern miterlebt haben. Man<br />
sprach einfach nicht darüber und später passierte nichts Ähnliches.<br />
Auch so schauderte einem! Wie konnten die Leute in<br />
der Gemeinde sich treffen, grüßen, Hände reichen? Es blieben<br />
nur ein paar Zeilen des Herrn Schulleiters, dass es wirklich in<br />
Machnín im Jahre 1949 passierte.
Z machnínské kroniky<br />
Řídicí učitel, pan Josef Klos, se stal i archivářem naší obce.<br />
Bydlel jsem tehdy od něho, co by kamenem dohodil, ale pochybuji,<br />
že bychom si měli co říci. V tom roce mi byly dva<br />
roky a mým problémem byly příliš tlusté dolní končetiny,<br />
které mi obden masírovali, což bolelo. Já z toho měl strach<br />
a pan řídicí, ten měl jiné starosti.<br />
Do kroniky poznamenal nejen to, že místní svaz mládeže<br />
uhájil postavenou májku před svazáky z Chrastavy, ale i to, že<br />
v Machníně se JZD moc nedaří ani na druhý pokus. Zapsal<br />
i jiné reálie, nad kterými dnes zůstává rozum stát.<br />
Zemědělci panu Špinkovi z Machnína č.p. 47 se narodilo<br />
vnouče. Pan Špinka se rozhodl při té příležitosti uspořádat<br />
oslavu a pro hosty uchystat hostinu jak se patří. Bez povolení<br />
„vrchnosti“ na černo zabil tele, pozval přátele i známé, kteří na<br />
místě tele snědli. K zabíjačce bylo v roce 1949 nutné mít písemné<br />
povolení a nedostal ho nikdo, pokud neodevzdal státu<br />
povinné dávky zemědělských produktů.<br />
Nevím, jak se informace o zabíjačce dostala k vrchnosti.<br />
Kdo ze sousedů poslal na pana Špinku udání kronikář nezaznamenal.<br />
V kronice jen stojí, že začalo velké vyšetřování a že<br />
pan Špinka s manželkou se nepřístojně bránili. Během prohlídky<br />
bylo u nich nalezeno neodevzdané obilí a něco máku.<br />
Jako hlavní důkaz Špinkova nepřátelského postoje k republice<br />
byla zajištěna kůže z telete. Špinka se bránil tím, že jde<br />
o kůži z bernardýna. Takto je to skutečně psáno v kronice<br />
obce Machnín z roku 1949.<br />
Vyšetřovatelé tohoto skandálního prohřešku svolali lidové<br />
shromáždění, kde byli manželé Špinkovi podrobeni výslechu<br />
před celou obcí. Toto veřejné autodafé bylo svoláno do restau-
ace Zelený strom v Machníně, do téže restaurace, kde žáci<br />
základní školy hrávali svá dětská představení, kde se promítaly<br />
dětské pohádky a kde vystupoval i kouzelník. Na tomto místě,<br />
přede všemi machnínskými občany a naplněným sálem,<br />
odhalili vyšetřovatelé pravou tvář nepřítele lidu pana Špinky<br />
s manželkou, aby obec věděla, jaká že to žába seděla na prameni,<br />
a proč voda netekla.<br />
Nevím, zda se všeobecným souhlasem nebo i bez něj, ale<br />
rozhodnutím soudu v Liberci byli oba manželé odsouzeni do<br />
vězení. Na kolik let nevím a nevěděl to asi ani pan řídicí, který<br />
to do kroniky nezapsal.<br />
V hlavě mi dnes i po všech těch letech vrtá otázka: Byla to<br />
skutečně kůže z telete nebo z bernardýna? No, mysleme si, co<br />
chceme, ale strach z černé porážky byl mezi zemědělci velký.<br />
Němci za černou porážku posílali do koncentračních táborů,<br />
komunisté do uranových dolů. Proč panu Špinkovi nevěřit?<br />
Ony se ty kůže od sebe tolik neliší. Nešlo spíše o exemplární
potrestání v obci, kde se zemědělskému družstvu opakovaně<br />
nedařilo? Kdo ví.<br />
Ten příběh dnes už nemá rozuzlení. Jde spíš o to, že to je<br />
výpověď o jedné epoše zachycené několika řádky v kronice.<br />
Lidé v Machníně dnes už neví, čemu jejich rodiče přihlíželi.<br />
O tom se prostě nemluvilo a nic podobného se pak už nekonalo.<br />
I tak z toho trne. Jak se potom ti lidé mohli v obci potkávat,<br />
zdravit, podávat si ruce? Zbylo jen pár řádků pana řídicího<br />
v obecní kronice, že se to opravdu stalo v Machníně léta Páně<br />
1949.
Rádlo in Böhmen, immer noch in den Sudeten<br />
Als ich die Bücher über Kája Mařík lesen wollte, die die ganze<br />
Erste Republik las, sind wir nach Mníšek pod Brdy gefahren.<br />
Als ich größer wurde und erleben wollte, was im Gelände Karl<br />
May erlebte, habe ich festgestellt, dass der Autor von Indianerbüchern<br />
niemals im Ausland war. Als ich mich entschied, dass<br />
ich etwas in Rádlo bei Jablonec in Böhmen kaufe, wollte ich<br />
diese sonderbare Gemeinde zuerst besuchen, ihre Atmosphäre<br />
atmen lernen. Damals stand ich am Bahnsteig der tschechischen<br />
Bahn in Rádlo, was mich an eine der verlassenen Stationen<br />
„Bedarfshalt“ Machnín Burg erinnerte. Voller Besorgnis<br />
stieg ich vorsichtig von der Bahnstrecke in Richtung Wolken.<br />
Ich bin mir sicher, dass ich gesund und voller starken Willens<br />
auf demselben Weg zurück in die 60er Jahre zurückkehrte.<br />
Liebe auf den ersten Blick zur Gemeinde des unbekannten Namens<br />
Rádlo entbrannte in dem Augenblick nicht.<br />
Es vergingen vierzig Jahre, man schreibt Mitte April 2012. Es<br />
ist kalt wie in Russland, im Lande der ehemaligen Bolschewiken,<br />
das aber vielleicht deswegen, weil ich ein gutes Mittagessen<br />
in Železný Brod hatte. Das Straßenschild zeigte wer weiß wohin<br />
und obwohl ich es nicht wollte, befand ich mich in dieser<br />
überraschend schönen Gemeinde. In guter Laune habe ich<br />
dem Auto befohlen: „Stehen bleiben!“ und wanderte durch diese<br />
Landschaft voller Schluchten, Ausblicke und Weiden.<br />
Ein Gelände, das sich ein Mensch aus dem unteren Elbtal<br />
nur schwer vorstellen kann. Berge, die bis zum Himmel ragen<br />
und wunderbare Marianengraben. Wunderschön sauberen<br />
und tiefen Graben. Man kann nicht an „enfant terrible“ unserer<br />
Literatur, der vor 150 Jahren Liberec gesehen hat und angeblich
dass es im Rauchmeer, in Tälern und Bergen versinkt. Der hätte<br />
wegen Rádlo mit seinen Hängen und wunderschönen Tälern<br />
einen unschönen Tod gehabt. Ich freue mich, dass Rádlo eine<br />
so schöne Geschichte hat, die von anständigen Menschen<br />
geschrieben wurde, die hier lebten. Dafür, dass es immer noch<br />
in den Sudeten liegt, waren es überraschenderweise Tschechen.<br />
Falls in Liberec im 13. Jahrhundert zuerst die Deutschen lebten,<br />
kamen sie nach Rádlo, wie sie selbst zugegeben haben, erst<br />
nach den Tschechen. Letztendlich ist es egal, wenn sie zusammen<br />
leben konnten. Was sollte man denn vorenthalten?<br />
Vielleicht nur das, dass der Ort, das Dorf, das Städtchen in so<br />
unterschiedlichen Höhenlagen liegt. Zum Teufel mit dem antisemitischen<br />
Publizist Neruda! Mich hat dieses Dorf angesprochen.<br />
Es ist schön, fast wie mein „mit Legenden umwobenes<br />
Machnín“ oder wie Ořechovka in Prag, Suzdal in Russland oder<br />
österreichischer Retz.<br />
Ich will noch weiter gehen: Ich sehe Rádlo wunderschön wie<br />
San Remo, als den selbständigen souveränen Staat San Marino,<br />
als ein akademisches Städtchen. Ich empfinde es als einen Satellit<br />
mit wunderbaren Baugrundstücken, wo ich nicht weit davon<br />
bin, eine Zone der Aktivitäten zu sehen, wo sich der Traum<br />
über saubere Luft, Sonne und Wind, über nettes Beisammensein<br />
im warmen Zimmer erfüllt. Es geht um die Schönheit des<br />
Waldes, der durch den Garten wie in einer Tragödie von Shakespeare<br />
schreitet, als der Speer den Wald hinabsteigt, um den<br />
Feind zu vernichten.<br />
„Rádlo, so nah“, steht im Kopf meiner wunderschönen Postkarte,<br />
eines Buches, wo ihr einen Ehrenplatz habt. Rádlo bei<br />
Jablonec, ich würde eher sagen, bei Liberec, lebt und begrüßt<br />
die, die hier bauen. Und neue Bauten, das ist das heutige Rádlo,
das ich am Sonntag, den 16. April 2012, besuchte. Obwohl ich<br />
fror, es gefiel mir sehr bei euch.
Rádlo v Čechách, pořád ještě v Sudetech<br />
Když jsem si chtěl přečíst knížky o Kájovi Maříkovi, které<br />
četla celá První republika, jeli jsme do Mníšku pod Brdy. Když<br />
jsem povyrostl a chtěl prožít, co prožil v terénu Karel May,<br />
zjistil jsem, že autor indiánek nikdy v cizině nebyl.<br />
Když jsem se rozhodl, že si něco koupím v Rádle u Jablonce<br />
v Čechách, chtěl jsem tuhle prazvláštní obec nejdříve navštívit,<br />
naučit se dýchat její atmosféru. Stál jsem tehdy na nástupišti<br />
Českých drah v Rádle, připomínající mi jednu z opuštěných<br />
stanic „na znamení“ Machnín hrad. Pln obav jsem obezřetně<br />
stoupal od tratě směrem k oblakům. Vím jistě, že ve zdraví<br />
a pln silné vůle jsem se touže cestou vrátil zpět do šedesátých<br />
let. Láska na první pohled k obci neznámého jména Rádlo v té<br />
chvíli nevznikla.<br />
Je o čtyřicet let později, píše se polovina dubna 2012. Zima je<br />
jako v Rusku, v zemi bývalých bolševiků, ale to je možná tím,<br />
že jsem byl po dobrém obědě v Železném Brodu. Silniční ukazatel<br />
navigoval kudy kam, a ač jsem to neměl v úmyslu, skončil<br />
jsem v téhle překvapivě sličné obci na kopci. V dobrém rozmaru<br />
jsem poručil autu: „Stůj!“, a prošel se pěšky touhle krajinou<br />
plnou strží, výhledů a pastvin.<br />
Terén, jaký si jen těžko umí představit člověk z dolního<br />
Polabí. Kopce do nebe a úžasné Mariánské příkopy. Nádherné<br />
čisté a hluboké příkopy. Nelze nevzpomenout enfant terrible<br />
naší literatury, který před sto padesáti lety uviděl Liberec, a prý<br />
že tone v moři kouře, v dolinách a kopcích. Ten by měl z Rádla<br />
pro jeho stráně a krásná údolí ošklivou smrt.<br />
Těší mne, že má Rádlo tak pěknou historii, kterou psali<br />
slušní lidé, co zde žili. Na to, že je stále v Sudetech, to byli překvapivě<br />
Češi. Jestliže v Liberci ve 13. století bydleli jako první
Němci, do Rádla přišli, jak sami přiznávali, až po Češích.<br />
Nakonec je to ale jedno, pokud spolu uměli žít. Co jim<br />
vyčítat? Asi jen to, že je ta osada, ves, městečko v tak rozdílných<br />
nadmořských výškách. Čert vem antisemitského publicistu<br />
Nerudu! Mě tahle vesnice dostala. Je krásná, skoro jako<br />
můj „legendární Machnín“ či jako Ořechovka v Praze, nebo<br />
Suzdal v Rusku či rakouský Retz.<br />
Půjdu ještě dál: Vidím Rádlo krásné jako San Remo, jako<br />
samostatný suverénní stát San Marino, jako akademické městečko.<br />
Vnímám je jako satelit s úžasnými parcelami, kde nejsem<br />
dalek vidět zónu aktivity, kde se naplňuje sen o čistém ovzduší,<br />
slunci a větru, o líbezném posezení v teple uprostřed pokoje.<br />
Je to tu o kráse lesa, který prostupuje zahradou jako v Shakespearově<br />
tragédii, kdy les kopí sestupuje, aby zničil nepřítele.<br />
„Rádlo, tak blízko“, stojí v záhlaví mé krásné dopisnice, knihy,<br />
ve které máte své čestné místo. Rádlo u Jablonce, řekl bych<br />
spíše u Liberce, žije a vítá ty, kteří zde staví. A nové stavby, to je
dnešní Rádlo, kterým jsem se prošel v neděli 16. dubna 2012.<br />
Ač mi byla zima, moc se mi u vás líbilo.
Katzenhund, bei uns im Herbst<br />
Es ist später Nachmittag. Die Dunkelheit steht vor der Tür<br />
und der Winter greift nach der Klinke. Der Wind weht durch<br />
die Fenster in die Wohnungen, hier und da liegt zu Hause auf<br />
dem Teppich ein trockenes Blatt. Die Bäume verlieren die<br />
Blätter nicht eins nach dem anderen, sondern nach dem ersten<br />
Nachtfrost gleich zu Tausenden. Der ganze Garten ist voll. Das,<br />
was auf den Bäumen bleibt, ist eine bunte Palette, gemischte<br />
Tüte, ein Spektrum, das von grün bis ocker und gebrannte<br />
Siena reicht. Am meisten interessierte mich die Farbe der<br />
Blätter, wenn durch das Gelbe die Sonne selbst strahlte. Es ist<br />
als ob auf den Ästen das Gold fließen würde. Ein Fluss, Bach<br />
oder Wasserfall strahlend gelber Farbe, eine Zitrone und auch<br />
Apfelsine, gelber Papagei oder gelbliches Hähnchen.<br />
Gelber Stein im Ring meiner Mutter, der durch das tägliche<br />
Tragen abgeschliffen wurde. Auf Anfrage beim Goldschmied<br />
hat sie festgestellt: „Es handelt sich um einen seltenen Stein,<br />
den würde ich nicht wegwerfen. Der wird immer seinen Preis<br />
haben.“ Der Herbstwind hat das Haar meiner Mutter unordentlich<br />
gemacht und sie verabschiedete sich nur schwer von<br />
dem Ring der Farbe des Löwenzahns. Sie hat ihn für immer in<br />
einem Kästchen verschlossen, das ich behalten habe.<br />
Ich stand allein am Fenster und überlegte, was mir der<br />
Herbst je gab oder nahm. Es war ein gewöhnlicher Nachmittag<br />
und ich hielt für eine Weile still, um die Luft einzuatmen, die<br />
nicht mehr ein leichter Wind ist, der die Wange streicht und das<br />
Haar hebt. Dieser verhielt sich so, als ob er mich nicht gekannt<br />
hätte. Meine Wangen wurden beide rosa, das Haar unordentlich<br />
und schon war er weg. Zum Glück kam die Sonne hinter<br />
den Wolken hervor, damit sie ab und zu lächelt und die Blätter
durchstrahlt. Die fielen wie der Schnee und summten, wie es<br />
im Maisfeld vor der Ernte summt.<br />
Ich stand wie ein kleiner Junge da und vernahm mit allen<br />
Sinnen, wie der Herbst klopft und wartet, bis ich die Tür öffne<br />
und entgegen komme. Es kam nicht so. Nein, ich trank nichts,<br />
ich liege nur so und mein Bauch ist kalt. Vom Boden kommt<br />
schon der Winter, der Herbst ist nur in den Blättern auf dem<br />
Baum. Der Winter greift nach der Klinke. Durch die Fenster<br />
zieht‘s und die Felder werden braun. Es ist gerodet, was von der<br />
Ernte übrig blieb. Die Erde roch nach fettem Erdreich der Farbe<br />
einer Milchschokolade. Was auf den Bäumen aus Gold ist, das<br />
liegt auf dem Boden nur so. Aus Farben, die die Natur um die<br />
Ecke mischt und in der Nacht, als niemand zuschaut, alles<br />
umher streicht. Die Bäume, die Erde, einen Teil des Weltalls...<br />
Soweit ich sehen kann, dort ist es schön. Du musst nur eine<br />
Mütze, einen Schal und ein Handtuch nehmen. Der Schnupfen<br />
droht. Der Herbst ist für diejenigen schön, die es schätzen, dass
es nicht mehr warm ist, der Winter aber noch nicht da ist. Es<br />
gibt weder warme Morgen noch Abende. Zum Glück muss ich<br />
nicht Berge schmutzigen Schnee’s aufräumen, auf heißem Sand<br />
laufen und in den Stausee baden gehen. Der Herbst ist in der<br />
Mitte der Nostalgie, wonach ich mich immer gesehnt habe. Er<br />
ist irgendwo in der Mitte des Weges dort, wohin ich gehe.<br />
Es ist später Nachmittag und kein Mai. Die Sonne entschied<br />
sich immer noch nicht und ich stehe und warte... Mein Haar<br />
ist weiß und die Natur weiß nicht, was sie mit mir machen<br />
soll. Was für ein Wetter ist das? Půl napůl, halb und halb. Es ist<br />
weder eine Katze noch ein Hund, es ist ein Katzenhund... Und<br />
ich mag ihn.
Kočkopes, u nás na podzim<br />
Je pozdní odpoledne. Tma je za dveřmi a zima bere za kliku.<br />
Okny fouká vítr do bytů, sem tam už i doma na koberci<br />
leží suchý list. Stromy se listí zbavují ne po jednom, ale po prvních<br />
nočních mrazech už po tisících. Je jich plná zahrada. To,<br />
co na větvích zůstává, je pestrá paleta, všehochuť, spektrum od<br />
zelené po okr a sienu pálenou. Nejvíce mě zaujala barva listí,<br />
pokud žlutou prostupuje samo slunce. To je, jako by po větvích<br />
teklo samo zlato. Řeka, potok či vodopád barvy zářící žlutě, citrón<br />
i pomeranč, žlutý papoušek či žluťoučké kuře.<br />
Žlutý kamínek z prstýnku mé maminky, který se každodenním<br />
nošením obrousil. Dotazem u zlatníka zjistila, že: „Jedná<br />
se o vzácný kamínek, ten bych nevyhodil. Ten stále bude mít<br />
svou cenu.“ Mamince podzimní vítr rozfoukal vlasy a ona<br />
se s prstýnkem barvy pampelišek těžko loučila. Uzavřela ho<br />
navždy ve skříňce, která mi po ní zůstala.<br />
Stál jsem u okna sám a přemýšlel o tom, co mi kdy podzim<br />
dal nebo vzal. Bylo obyčejné odpoledne a já se na chvilku zastavil,<br />
abych se nadýchal vzduchu, který už není větříkem, co hladí<br />
po tváři a čechrá vlasy. Tenhle dělal, že mne nezná. Tváře<br />
mi zrůžověly z obou stran, rozcuchal vlasy a uháněl pryč. Ještě,<br />
že sluníčko vylezlo zpoza mraků, aby se občas usmálo a prozářilo<br />
listí. To padalo jako sníh a šumělo, jak šustí z nesklizených<br />
kukuřičných palic v poli.<br />
Stál jsem jak uličník a všemi póry naslouchal, jak podzim<br />
klepe a čeká, až mu otevřu a půjdu vstříc. Nestalo se tak. Ne,<br />
nic jsem nepil, jenom si tak ležím a studí mne na břiše. Od<br />
země je už zima, podzim je jenom v listech na stromě. To<br />
zima bere za kliku. Okny fouká a pole se barví do hněda. Je zaorané,<br />
co zbylo po sběru úrody. Zem zavoněla mastnou hlínou
arvy mléčné čokolády. Co je na stromech ze zlata, to na zemi<br />
leží už jen tak. Z barev, co příroda někde za rohem míchá<br />
a v noci, když se nikdo nedívá, natírá vše kolem. Stromy, zemi,<br />
kus vesmíru…<br />
Kam dohlédnu, tam je krásno. Jen si musíš vzít čepici, šálu<br />
a kapesník. Hrozí ti rýma. Podzim je krásný pro ty. co ocení, že<br />
už není teplo a ještě není zima. Už není teplých jiter, ani podvečerů.<br />
Ještě, že nemusím odklízet hromady špinavého sněhu,<br />
že nemusím běhat po horkém písku a jít se smočit do přehrady.<br />
Podzim je v polovině stesku, po čem jsem kdy zatoužil. Je někde<br />
uprostřed na cestě tam, kam mířím.<br />
Je pozdní odpoledne a není máj. Slunce se pořád nerozhodlo<br />
a já stojím a čekám… Mám bílé vlasy kolem hlavy a příroda si<br />
se mnou neví rady. Co je to za počasí? Půl napůl, halb und<br />
halb. Není to kočka ani pes, je to kočkopes… A já ho mám rád.
Inkognito von Rádlo<br />
Als ich fünfzehn Jahre alt war, musste ich immer bei Nachrichten<br />
lächeln, wie wenn die Presseagentur meldete, dass<br />
die chinesische Regierung ernsthaft die Regierung der USA<br />
wegen Überschreitung der Grenzen der Chinesischen Volksrepublik<br />
zum 589. Mal wegen dem Überflug der amerikanischen<br />
Flugzeuge warnt. Dasselbe Niveau habe ich erreicht, als ich in<br />
den Chroniken der nahen Gemeinden meines Geburtsortes gelesen<br />
habe, dass sie während der gemeinsamen Regierung vom<br />
zukünftigen Kaiser und Reformator Josef II. besucht wurden.<br />
Sehr schön, außer der Anzahl der Besuche, war geheim, wer<br />
zur Inspektion gekommen war. Das war für mich, einen neugierigen<br />
Jungen, immer etwas Interessantes. Ein öffentlich gemachtes<br />
Geheimnis, das aber streng respektiert wurde.<br />
In die Gemeinde, auf Tschechisch genannt Milíře, kommt<br />
auf Pferden eine Gruppe von Personen. Nicht groß, nicht klein,<br />
aber auch so sind da einige hohe Tiere regionaler Landrat,<br />
Bischof, vielleicht sogar Journalisten. Vorne, auf einem einfachen<br />
Pferd ohne Schmuck (heute in einem Skoda), ein einfach<br />
gekleideter schlanker Herr mit asketischem Gesicht. Man soll<br />
ihn Herr Graf, zum Beispiel Novotný, ansprechen, damit niemand<br />
nicht mal im Traum auf die Idee käme, dass es sich dabei<br />
selbst um den Mitregent Kaiser Joseph II. handelt. Er kam,<br />
damit er den Vorrang seinen Augen gewährt vor den Augen<br />
anderer.<br />
Alle um ihn haben die Rolle der Verneinung mitgespielt. Es<br />
passierte höchstens, dass sich gewöhnlich der niedrigste Seelenpastor<br />
geirrt hat und auf Knien Seine Hoheit um eine Gabe<br />
für die Pfarrei gebeten hat... (Was heute bei solchen Besuchen<br />
alle machen).
Wie viele von unseren Omas damals ein Goldstück vom Kaiser<br />
selbst während der Inspektionsreise durch Böhmen bekommen<br />
haben, das hat jeder Schreiber in der Grenzgemeinde<br />
festgehalten. Der Kaiser verteilte an Tschechen, Deutsche, an<br />
Kinder vor der Schule, an Omas mit Tragkörben am Rücken,<br />
an Männer, die am Feld geackert haben. Einige mussten dem<br />
Kaiser den Pflug leihen, damit er mit den Kühen das Pflügen<br />
ausprobiert.<br />
Es passierte auch in unserer Gegend, dass sie von Josef II.<br />
wiederholt besucht wurde. In Rádlo gefiel ihm der Hügel in der<br />
Gemeinde Milíře, von wo ein wunderschöner Ausblick ins<br />
Land ist und von wo man den eventuellen Feind sofort wie auf<br />
der Hand sehen würde. Strategische Gegend, strategischer Hügel...<br />
Zum zweiten Mal hat er ihn ein Jahr später betreten, im<br />
Jahre 1778.<br />
Es gab keine anderen solcher Autoritäten und Herrscher, die<br />
inkognito in ihre Dörfer und Städte gefahren sind, um zu sehen
und zu hören. Vor mehr als 200 Jahren hatten wir das Glück<br />
wiederholt und das wunderschöne Rádlo war nicht alleine.<br />
Schade, dass es von solchen Besuchen nicht mehr gab. Es gäbe<br />
Stoff für die Chronik: Es war einmal, es war einmal nicht...
Rádelské inkognito<br />
V patnácti letech mě vždy spolehlivě dostaly světové tiskové<br />
agentury ohlášením pětistého osmdesátého devátého a dalšího<br />
vážného varování vlády Čínské lidové republiky vládě USA<br />
kvůli bezprecedentnímu porušení hranic ČLR přeletem amerických<br />
letadel. Na stejné úrovni jsem se ocital, pokud jsem<br />
se dočetl v kronikách obcí blízko mého rodiště, že je navštívil<br />
v době svého spoluvladaření budoucí císař a reformátor Josef II.<br />
Okouzlující, vedle četnosti návštěv, bylo utajení toho, kdo<br />
přijel na inspekci. To mě, jako kluka, bažícího po záhadách,<br />
pokaždé dostalo. Vždy veřejně odhalené tajemno, které však<br />
bylo přísně respektováno.<br />
Do obce česky řečené Milíře přijíždí koňmo skupina osob.<br />
Nemalá, nevelká, ale i tak je v ní pár vysokých hodnostářů –<br />
krajský hejtman, biskup, možná i novináři. V čele, na prostém<br />
koni bez ozdob (dnes ve škodovce), prostě oblečený hubený<br />
pán asketické tváře. Nechává se oslovovat pane hrabě, třeba<br />
Novotný, aby nikoho ani ve snu nenapadlo, že by to mohl být<br />
sám spoluvladař císař Josef II. na inspekci. Přijel, aby dal přednost<br />
vlastním očím před očima jiných.<br />
Všichni kolem s ním hráli tu roli na zapřenou. Maximálně se,<br />
obvykle ten nejnižší duchovní pastýř spletl a na kolenou prosil<br />
Jeho Milost o příspěvek na faru… (Což dneska u příležitosti<br />
takových návštěv dělají úplně všichni).<br />
Co našich prababiček tehdy dostalo zlaťák od samotného<br />
císaře při jeho inspekční cestě Čechami, psal každý písmák<br />
z pohraniční obce. Císař rozdával Čechům, Němcům, dětem<br />
před školami, babkám s nůšemi na zádech, mužům, kteří orali<br />
na polích. Někteří museli vladaři půjčit i pluh, aby si zkusil orat<br />
s kravkami.
Stalo se i v našem kraji, že ho Josef II. navštívil opakovaně.<br />
V Rádle se mu zalíbil kopec v osadě Milíře, odkud byl krásný<br />
výhled po kraji a odkud by případný nepřítel byl viděn jako<br />
na dlani. Strategické území, strategický vršek… Podruhé naň<br />
vystoupil o rok později v roce 1778.<br />
Nebylo více takových autorit a vládců, aby se na zapřenou<br />
rozjeli do svých vesnic a měst, vidět a poslouchat. Před více než<br />
dvěma sty lety jsme měli to štěstí opakovaně a krásné Rádlo<br />
v tom nebylo samo. Škoda, že takových návštěv nebylo víc.<br />
Bylo by o čem psát do kronik: Bylo, nebylo…
Regionaler Jahrestag<br />
Vor 45 Jahren wurde der Grundstein der neuen Gestaltung<br />
des Jeschken gelegt, die wir heute kennen. Wer von uns hatte<br />
beim Anblick des Jeschken nicht das Gefühl von etwas Besonderem?<br />
Der Jeschken ist für Liberec ein zuverlässiges Wetterbarometer,<br />
ein Bau, den man nicht so oft sieht und auch nach<br />
Jahren gehört er zur modernen Architektur, die mir gefällt. Er<br />
ist eines der wenigen Plätze in Liberec, der die Touristen schon<br />
ganze Jahrzehnte anzieht. Die Besuche des Gipfels Jeschken<br />
haben interessante Anfänge. Man schrieb das Jahr 1844 und<br />
die Liberecer Weber haben gegen unmenschliche Bedingungen<br />
protestiert, unter welchen sie in den Textilfabriken arbeiten<br />
mussten. Die Stadt Liberec hat damals zur Unterdrückung der<br />
Arbeiterunruhen die Armee nach Liberec gerufen und die haben,<br />
im Rahmen einer Ausbildung und Verbesserung der Kondition,<br />
einen Angriff auf den Berg Jeschken unternommen.<br />
Genauso, wie später die Eheleute Vajner das Freizeitzentrum<br />
Babylon gebaut haben, so verkauften damals die Eheleute Hasler<br />
den Soldaten, die den Jeschken „erobert“ haben, Semmeln<br />
und Würstchen. Somit haben beide Familien ein ganz neues<br />
Gesicht des Tourismus in unserer Region begonnen. Auch die<br />
ersten aus dem Kreis Liberec abgeschickten Ansichtskarten<br />
sind die, die vor 1890 gerade vom Jeschken abgeschickt wurden.<br />
In den Jahren 1905-1906 wurden die verschiedenen Buden<br />
mit einem richtigen Berghotel wie einer Burg ersetzt. „Die<br />
Burg“ konnte nur schwer dem großen Interesse der Touristen<br />
im Sommer, Winter, jeden Tag, standhalten. In den 30er Jahren<br />
kamen noch zusätzlich die, die die gerade fertig gestellte Seil-
ahn genutzt haben. Als ob es niemals enden sollte. Bis das Jahr<br />
1963 kam und der 31. Januar. Das Hotel brannte bis auf die<br />
Grundmauer nieder. Der überwiegende Teil des „Steingebäudes“<br />
war ja aus Holz. Nach einem längeren Wettbewerb, was<br />
und wie am Berg zu bauen ist, gewann der Entwurf des Architekten<br />
Karel Hubáček aus Liberec, der mit seinen Kollegen einen<br />
Gebäudeentwurf in Form eines rotierenden Hyperboloid<br />
ausgearbeitet hat. Nichts stand mehr der Entsorgung des Torsos<br />
des ausgebrannten Hotels im Weg. Am 11. Dezember des Jahres<br />
1964 brannte auch die sog. Rohan‘s Hütte, wo die Arbeiter<br />
untergebracht waren, die die Trümmer des alten Gebäudes aufgeräumt<br />
haben. Es ging langsam voran. Die Grundmauern aus<br />
Stein des alten Hotels wurden am 25. Januar 1965 gesprengt<br />
und man begann mit der Ausgrabung für den zukünftigen<br />
Bau...
Am 30. Juli 1966 haben die Fanfaren angekündigt, dass der<br />
Grundstein gelegt wurde. Am Anklopfen des Steins haben<br />
wichtige Personen aus Entfernungen teilgenommen, wohin<br />
man vom Jeschken blicken kann, außer aus Deutschland und<br />
Polen, wohin die Einladungen nicht geschickt wurden, auch<br />
wenn von dort der Jeschken auch wie auf dem Teller liegt. Man<br />
hat in den Grundstein ein Gedenkschreiben eingelegt und der<br />
Kinderchor Jeschken hat gesungen (man musste sie einladen),<br />
der von Doc. Pazderka geleitet wurde. Die regionale Presse hat<br />
alles detailliert beschrieben.<br />
Der Jeschken verschönerte durch das neue Gebäude, wurde<br />
größer und zu einer Zelebrität, einer „Attraktivität“, die nur<br />
schwer von etwas in der Region übertroffen wird. Liberec, Liberecer<br />
Region und der ganze Landkreis sind eine Region unter<br />
dem Jeschken, egal was wir anstellen. Und ich hoffe, es bleibt so.
Regionální výročí<br />
Před 45 lety byl položen základní kámen nové tváře Ještědu,<br />
té kterou dnes známe. Kdo z nás při pohledu na Ještěd neměl<br />
pocit něčeho krásného? Ještěd je pro Liberec spolehlivým<br />
barometrem počasí, stavbou, která jen tak všude k vidění není<br />
a je stále, i po letech moderní architekturou, která se líbí. Je<br />
to jedno z mála míst v Liberci, které přitahuje turisty už celá<br />
desetiletí.<br />
Návštěvy vrcholu Ještěd mají své zajímavé počátky. Psal<br />
se rok 1844 a liberečtí tkalci se bouřili proti nelidským podmínkám,<br />
za kterých museli pracovat v textilkách. Tehdy na<br />
potlačení nepokojů mezi dělníky povolal magistrát do Liberce<br />
vojáky a ti, v rámci výcviku a zlepšení kondice, podnikli útok<br />
na horu Ještěd. Tak, jako později manželé Vajnerovi postavili<br />
Centrum zábavy Babylon, manželé Haslerovi prodávali<br />
vojákům „dobyvším“ Ještěd housky a uzenky. Tím odstartovaly<br />
obě rodiny zcela nový pohled na turismus v naší oblasti. Vždyť<br />
i první pohlednice odeslané z Libereckého kraje jsou ty odeslané<br />
před rokem 1890 právě z Ještědu.<br />
Různé přístřešky nahradil v letech 1905–1906 skutečný horský<br />
hotel v podobě hradu. „Hrad“ odolával jen stěží obrovskému<br />
zájmu turistů v létě, v zimě, den po dni. Ve třicátých letech<br />
se k nim přidali i ti, co přijížděli právě postavenou lanovkou.<br />
Jako by to nemělo nikdy skončit. Až přišel rok 1963 a s ním<br />
31. leden. Hotel vyhořel do základů. Vždyť značná část té „kamenné“<br />
budovy byla ze dřeva. Po delší soutěži, jak a co postavit<br />
nového na temeni hory, zvítězil návrh Liberečáka architekta<br />
Karla Hubáčka, který s kolegy vypracoval návrh budovy v podobě<br />
rotačního hyperboloidu.
Nic nestálo v cestě odstranění starého torza vyhořelého hotelu.<br />
11. prosince roku<br />
1964 vyhořela i tzv. Rohanova chata sloužící k ubytování<br />
dělníků, kteří odklízeli trosky staré budovy. Šlo to pomalu.<br />
Kamenné základy starého hotelu byly odstřeleny 25. ledna<br />
1965 a začalo se s hloubením pro budoucí stavbu….<br />
Fanfáry lesních rohů 30. července 1966 oznámily položení<br />
základního kamene nového hotelu. Poklepu na kámen<br />
se zúčastnili papaláši ze vzdálenosti, kam až z Ještědu lze dohlédnout,<br />
kromě Německa a Polska, kam pozvánky neposlali,<br />
i když i odtamtud mají Ještěd jako na talíři. Do kamene v základech<br />
vložili pamětní listinu, a k tomu všemu zazpíval pěvecký<br />
sbor Ještěd, (nebylo možno jej nepozvat) vedený doc. Pazderkou.<br />
O všem se rozepsaly mnohem podrobněji i místní regionální<br />
noviny.
Ještěd novou budovou zkrásněl, zmohutněl a stal se celebritou,<br />
„atraktivitou“, kterou v regionu těžko něco překoná.<br />
Liberec, Liberecko a celý kraj je krajem pod Ještědem, ať děláme,<br />
co děláme. Doufám, že to tak i zůstane.
Über Gläser, aus welchen wir trinken<br />
Meine Generation hat das erste, beliebteste Senfglas kennen<br />
gelernt, ein Glas, das in der Getränkeindustrie zur Legende<br />
wurde. Glauben Sie‘s oder nicht, es war ein schwerer Kampf,<br />
aus den tschechoslowakischen Haushalten den „Senfservice“<br />
auszurotten. Die Zeitungen, das Radio, jedermann sprach<br />
darüber, es passierte aber nichts. Die Nation trank immer noch<br />
aus den Senfgläsern. Es hat sich in dem Augenblick erledigt, als<br />
der Senf in vollkommen anderem Glas verkauft wurde, das keinen<br />
zum Trinken verführte. So hat sich die Schwäche unserer<br />
Eltern in Bezug auf die Gläser „erledigt“ und wir waren keine<br />
Barbaren mehr. Man kann in den derzeitigen amerikanischen<br />
Filmen sehen, dass sie auch in Restaurants aus Flaschen trinken<br />
und keiner sagt, dass es deren Image schadet.<br />
Ich kehre gerne nach Hause zurück, nach Böhmen, zum<br />
Glas, das genauso gute Tradition hat wie das, was aus ihm<br />
fließt. Das tschechische Tafelglas. Es tranken daraus Herren,<br />
Marketenderinnen, Säufer, Lakaien, Narren, Reiche und Arme,<br />
Mägde und auch angesehene Herrschaften. Grafen, Herzögen,<br />
Kindern, Priestern und auch Mönchen, all jenen verfärbte sich<br />
das Getränk golden. Wegen der Gläser wurden Glashütten gebaut,<br />
Wälder ausgebrannt, Leute schadeten ihrer Gesundheit an<br />
den Glasöfen. Aus Glas wurden dünne Beine der Tänzerinnen<br />
geboren, durchsichtiger Gläser, deren Bäuche voll von Wein.<br />
So wurde die Tradition des tschechischen Glases geboren, welches<br />
graviert, geschliffen, bemalt wurde und zu welchem man<br />
auch bemalte Metallkappen zufügte.<br />
Wir hatten in den 50er Jahren zu Hause einen Farbbecher auf<br />
langem Stiel, oben bauchig, geschliffen, von der Firma Moser<br />
aus Karlsbad und dann noch ein großes Set geschliffenen Gla-
ses. Die Mutter reinigte es einmal jährlich. Ordentlich im Seifenwasser,<br />
ein Stück nach dem anderen hat sie gewaschen und so<br />
habe ich nach fünfzig Jahren kein einziges Stück gefunden, das<br />
dank dieser Pflege einen Riss hätte oder kaputt wäre... Ich habe<br />
jedes Mal der Mutter gesagt, sie soll das Glas nicht waschen und<br />
es verstaubt lassen. Und sie jedes Jahr, als niemand zuschaute,<br />
es aus der Vitrine herausgenommen, und eine Stunde später<br />
gehe ich durch die Küche und auf der Tischdecke trocknen die<br />
Gläser, Stiele nach oben mit neuen Kratzern... Und mein Vater<br />
sagt: „Siehst du, so ist deine Mutter“, winkt mit der Hand<br />
und geht nach nebenan und liest. Dies waren während meiner<br />
Jugend die häufigen Begegnungen mit Glas und Gläsern. Für<br />
uns, die sich für „Gläser“ interessierten, war hier ein bestimmtes<br />
Phänomen. Skloexport – eine Exportgesellschaft, die<br />
den Musterraum direkt bei uns in Liberec hatte, wo verschiedenstes<br />
Glas und Glaszweige waren, dass normale Menschen<br />
nicht aus dem Staunen kamen; Gläser verschiedener Arten aus<br />
allen Glashütten in der Republik, für tschechische und ausländische<br />
Haushalte. Entwicklung, Gegenwart, Vergangenheit;<br />
von kleinen Gläsern für Pygmäen bis zu Riesenschalen für<br />
Schauspielerinnen und Schauspieler; von Miniaturgläsern bis<br />
zu Fünf-Liter-Biertöpfen. Auch wenn der Musterraum nur für<br />
ausländische Händler war, kaum einer von uns hat ihn nicht<br />
gesehen und ist nicht durch die Säle gegangen. Das war kein<br />
„Senfservice“ mehr, sondern ein gläserner Traum, gläsernes<br />
Märchen, wenn Sie wollen, gläsernes Gedicht. Etwas, was niemand<br />
zu Hause hatte. Das waren Begegnungen mit dem Schönen.<br />
Mit überirdischer Schönheit...<br />
Dazu noch die Gläser im Glasund Bijouterie-Museum in<br />
Jablonec nad Nisou. Und auch in Liberec selbst, im Nord-
öhmischen Museum, das voll von Gläsern und Glas ist, seit<br />
der Antike bis zu den Entwürfen der gegenwärtigen Ateliers der<br />
tschechischen und auch der Fachleute für Glas aus der Welt ist,<br />
von Železný Brod über Turnov, Nový Bor und Umgebung.<br />
Dies ist der Ort, wo in Böhmen das meiste Glas geboren<br />
wurde. Ich habe die Glashütten in Harrachov vergessen, deren<br />
typische wunderschön farbigen Gläser, Glashütten überall in<br />
der Republik, die wunderschönes und funktionierendes Glas<br />
herstellen konnten, sozusagen auch Gläser...<br />
Heute, wenn ich trinke, dann lieber aus einem Glas als direkt<br />
aus der Flasche. Es gehört zur guten Erziehung und das Bier<br />
schmeckt viel besser. Nicht nur das Bier in Kneipen, der Wein<br />
in Weinstuben, aber auch zu Hause.<br />
Seien die tschechischen Glashütten gelobt, und alle, die ein<br />
wunderschönes Glas herstellen können. Das Glas soll klingen!<br />
Tost an alle, die aus ihnen trinken, an Gläser und auch Menschen,<br />
sie sollen leben...
O skleničkách, ze kterých pijeme<br />
Má generace poznala tu první, nejoblíbenější skleničku od<br />
hořčice, skleničku, která se v nápojovém průmyslu stala legendou.<br />
Věřte, nevěřte, byl to nelehký boj vymýtit z československých<br />
domácností „hořčicový servis“. Noviny, rádio, kdekdo<br />
o tom tehdy mluvil a nic se nedělo. Národ pil stále z hořčicových<br />
skleniček. Vše se vyřešilo, když se začala hořčice prodávat<br />
v úplně jiné skleničce, ze které už pití nikomu nechutnalo.<br />
Tím byl ,,vyřešen“ poklesek našich rodičů ve vztahu k nápojovému<br />
sklu a přestali jsme být za barbary. V současných amerických<br />
filmech vidíme, že oni jsou zvyklí i v restauracích pít<br />
přímo z lahve, a nikdo neříká, že jim to kazí image.<br />
Rád se vracím domů, do Čech, ke sklenici, která má stejně<br />
dobrou tradici jako to, co z ní teče. České stolní sklo. Pili z něho<br />
páni, kmáni, markytánky, ožralové, lokajové, blázni, bohatí<br />
i chudí, děvečky i důstojní páni. Hrabata, knížata, děti, faráři<br />
i mniši, těm všem zlátl mok ve sklenici. Díky sklenicím se<br />
stavěly sklárny, pálily lesy, lidé u sklářských pecí si ničili zdraví.<br />
Ze skla se rodily tenké nožky tanečnic, průsvitných sklenic,<br />
jejich bříška byla plná vína. Tak vznikla tradice českého skla,<br />
do kterého se rylo, které se brousilo, malovalo, a k němuž se<br />
i přidávala kovová malovaná víčka.<br />
My měli v padesátých letech doma barevný pohárek na<br />
dlouhé nožce, nahoře baňatý, broušený, od firmy Moser z Karlových<br />
Varů, a pak velkou soupravu broušeného skla. Jeho očistu<br />
matka prováděla jednou ročně. Řádně v mýdlové vodě,<br />
kus po kuse umyla a tak, po padesáti letech jsem nenašel<br />
kus, který by nebyl z téhle zapřisáhlé péče nakřápnutý nebo<br />
rozbitý… Říkal jsem matce pokaždé, aby sklo nemyla a nechala<br />
je zaprášené. A ona je každý rok, když se nikdo nedíval, vyn-
dala z vitríny a za hodinu jdu kuchyní a na ubrusu na stole se<br />
suší sklenice nožkami nahoru s novými šrámy… A na to můj<br />
táta: „Vidíš, to je celá tvoje máma,“ mávne rukou a jde si číst.<br />
To byla v dobách mého mládí má časná machnínská setkání<br />
se sklem a skleničkami.<br />
Pro nás, co je zajímaly ,,skleničky“ tu byl jistý fenomén.<br />
Skloexport – podnik zahraničního obchodu, který měl vzorkovnu<br />
u nás v Liberci, kde bylo všelikerého skla a sklářských<br />
odnoží, až z toho všeho obyčejným lidem oči přecházely. Sklenice<br />
na tisíce druhů ze všech republikových skláren, pro české<br />
i zahraniční domácnosti. Vývoj, současnost, minulost. Od malých<br />
sklenic pro Pygmeje až po obří číše pro herečky a herce.<br />
Od pidisklenic po pětilitrové skleněné hrnce na pivo. Ač<br />
vzorkovna byla pouze pro zahraniční obchodníky, málokdo<br />
z nás ji neviděl, a jejími sály se neprošel. To už nebyl žádný „<br />
hořčicový servis“, ale skleněný sen, skleněná pohádka, chcete-li<br />
skleněná báseň. Něco, co nikdo doma neměl. To byla setkání<br />
s krásou. S nadpozemskou krásou…<br />
K tomu ještě sklenice v Muzeu skla a bižuterie v Jablonci<br />
nad Nisou. A v samotném Liberci Severočeské muzeum plné<br />
skla a sklenic od antiky po návrhy současných ateliérů českých<br />
i světových sklářských kapacit od Železného Brodu přes<br />
Turnov, Nový Bor a okolí.<br />
To je to místo, kde se zrodilo v Čechách nejvíce sklenic. Zapomněl<br />
jsem na sklárny v Harrachově, jejich typické krásně<br />
barevné sklenice, na sklárny po celé republice, které uměly vyrobit<br />
překrásné a funkční sklo, potažmo i sklenice…<br />
Dnes, když piji, tak raději ze sklenice než přímo z lahve.<br />
Patří to ke slušnému vychování a pivo chutná mnohem<br />
líp. Nejen pivo po hospodách, víno ve vinárnách, ale i doma<br />
v soukromí.
Budiž chvála českým sklárnám, a všem, co umí vyrobit krásnou<br />
sklenku. Ať zvoní sklo! Přípitek všem, co z nich pijí, skleničkám<br />
i lidem, ať žijí…
Holz<br />
Den Opa von meiner Frau kannte ich nicht mehr. Er war Tischler<br />
in Horní Hanychov, dort, wo unterhalb vom Jeschken<br />
vor dem Krieg so viele Tschechen wohnten, dass sie im Dorf<br />
einen eigenen Bürgermeister hatten. Die Tschechen lebten eng<br />
zusammen. Sie spielten Amateurtheater, sangen im Chor, turnten,<br />
tranken in tschechischen Kneipen. Der Opa Polejů war<br />
ein Holzfachmann und das Holz spielte in seinen Händen ein<br />
Solostück. Ich habe nur noch das Holz angetroffen, das er zum<br />
Beispiel zur Kaffeemühle umgewandelt hat, die er mit Messing<br />
und noch anderem Holz bestückte. Man nennt es eine Intarsie<br />
und es ist ein Erlebnis, es anzuschauen. Als ob das Holz<br />
sprechen würde. Und dann sah ich sein Schlafzimmer und die<br />
Küche. Er hat sie selbst gemacht. Es war ja auch nicht möglich,<br />
dass er etwas aus Holz bei anderen kaufen würde. Und dazu all<br />
die Uhren, Blumenkästen für Fenster und Kochlöffel, Rührer,<br />
Gabeln.<br />
Danach habe ich das Werkzeug in die Hand bekommen, mit<br />
dem er all das geschaffen hat. Werkzeug? Nein. Heute arbeiten<br />
am Werkzeugdesign ganze Ateliers. Dieses habe ich noch nie<br />
in meinem Leben gesehen und in der Hand gehalten. Werkzeuge<br />
wie eine Geige oder Violine, und da könnte man noch<br />
blumiger werden. Er hat sie selbst hergestellt und sie passten in<br />
seine Hände voller Schwielen, wie wenn man sagt, wie der Dill<br />
in die Dillsoße. Auch nach Hundert Jahren war das Werkzeug<br />
voll funktionsfähig, scharf, genau und perfekt. Man würde heute<br />
sagen, ergonomisch, funktionell und schön, einfach.<br />
Ich habe eine Vitrine voll mit seinen Werkzeugen, gleich neben<br />
dem Porzellan aus Meißen und Stará Role. Ich habe ein<br />
Stück echter Kunst eines Tischlers, der Wunder vollbrachte. An
der Wand daneben habe ich im schwarzen Glasrahmen ein<br />
Foto, wo er an der Werkbank mit Schürze steht und ein bisschen<br />
ängstlich in mein Gesicht schaut, der Opa Josef Polej der<br />
Tischler. Er half der Oma in ihrer kleinen Molkerei. Er blieb<br />
aber, und das muss man sagen, in den Herzen von denjenigen,<br />
für welche er aus einem Holzstück ein Teil von deren Stube, die<br />
Treppen zum Boden, ein Schmuckgeländer, ein Tor zum Stall<br />
oder eine Wiege machte.<br />
Die Wiege habe ich gesehen und nicht nur eine. Sie sind voll<br />
mit Herzchen, Täubchen und Engelchen, mit einem scharfen<br />
Sägeblatt geschnitzt, gehobelt mit Honigduft und gestrichen<br />
mit Kamille. Das Holz, das durch seine Hände wanderte, hat<br />
den Anschein von altem Zinn, Bronzestatuen, einem Goldschmied,<br />
der eine Rose im blühenden Obstgarten auf einem<br />
Tablett ausgehämmert hat, blühende Blumen, die der Gärtner<br />
in eine Vase aus feinem Chinaporzellan gab. Viele Menschen<br />
werden sich noch an der göttlichen Schönheit erfreuen, für die
die Welt der abgerackten, schwieligen Hände nicht fremd ist.<br />
Schade, dass niemand ein Denkmal solchen Menschen baut,<br />
wie er einer war. Sie hätten es verdient.
Dřevo<br />
Dědečka z manželčiny strany jsem už neznal. Byl truhlářem<br />
v Horním Hanychově tam, kde pod Ještědem žilo před válkou<br />
tolik Čechů, že měli v obci svého starostu. Češi žili hodně pospolu.<br />
Hráli ochotnické divadlo, zpívali ve sboru, cvičili, popíjeli<br />
v českých hospodách. Děda Polejů byl fachman na dřevo<br />
a dřevo v jeho rukách zpívalo sólový part.<br />
Já se setkal už jenom se dřevem, které pozměnil třeba v kávový<br />
mlýnek, který osadil mosazí a ještě jiným dřevem. Říká<br />
se tomu intarsie a je to krása pro oči. To dřevo, jakoby mluvilo.<br />
A pak jsem uviděl jeho ložnici a kuchyni. Udělal si ji sám. Však<br />
by to ani jinak nešlo, aby si něco ze dřeva u jiného kupoval.<br />
A k tomu všechny hodiny, truhlíky do oken a kuchyňské vařečky,<br />
kvedlíky, vidličky.<br />
Pak jsem dostal do ruky nářadí, kterým to všechno vyrobil.<br />
Nářadí? Ne. Dnes na designu nářadí pracují celé ateliery.<br />
Tohle jsem v životě neviděl a v ruce nedržel. Nástroje podobné<br />
houslím či viole, a to jsem ubral. Vyrobil si je sám, na koleně<br />
a pasovaly do jeho mozolnatých dlaní jako, jak se to říká, jako<br />
kopr do koprovky. Ještě po stu letech nic nebylo na těch nástrojích<br />
uvolněné, nefunkční, neostré či nepřesné. Dnes by se<br />
řeklo ergonomické, funkční a krásné, jednoduché.<br />
Těch jeho pracovních nástrojů mám plnou vitrínu, kde<br />
vedle porcelánu z Míšně a Staré Role mám kus opravdového<br />
kumštu truhláře, který dělal zázraky. Vedle na zdi v obyčejném<br />
černém rámu mám pod sklem fotku, jak stojí u ponku v zástěře<br />
a trochu vystrašeně mi kouká do tváře děda Josef Polej –<br />
truhlář. Babičce pomáhal v její malé mlékárně. „Zvostal“ však,<br />
a to je třeba říct, v srdcích těch, kterým udělal ze dřeva kus<br />
jejich sednice, schody na půdu, ozdobné zábradlí, vrátka do<br />
chlívku nebo kolíbku.
Tu kolíbku, a ne jednu, jsem viděl. Jsou plné srdíček, holubiček<br />
a andělíčků, vyřezávané ostrou pilkou, hoblované s medovou<br />
vůní a heřmánkem natírané. Dřevo, které odešlo z jeho<br />
rukou, má punc starého cínu, bronzových soch, zlatníka, co<br />
vytepal růži v rozkvetlém sadu na měděný podnos, rozkvetlých<br />
květin, které dal zahradník do vázy z jemného čínského porcelánu.<br />
Z té boží krásy se budou radovat ještě dlouho mnozí, kterým<br />
není cizí svět upracovaných, mozolnatých rukou. Škoda, že<br />
nikdo nepostaví pomník lidem, jako byl on. Zasloužili by si to.
Teppiche<br />
Wer aus Liberec oder Jablonec ist, muss zu ihnen ein positives<br />
Verhältnis haben. Das wäre schlimm, wenn man es nicht<br />
hätte! Die Teppiche wurden doch hier viele Jahre produziert<br />
und sie wurden von Einheimischen gewebt; die meisten aus<br />
Vratislavice, die ursprünglichen, meistens deutscher Angehörigkeit,<br />
aber auch einige Tschechen. Nach dem Krieg und<br />
nach der Abschiebung der Deutschen kamen meistens Fachleute<br />
aus Mähren, um die Grenzregion zu besiedeln. Einige wenige<br />
Deutsche sind geblieben, falls sie nachgewiesen haben, dass sie<br />
keine Nazis und in den Fabriken unentbehrlich waren. Nun,<br />
damit wir nicht verheimlichen, auch einige von denen, die bei<br />
den Tschechen ihre antifaschistische Vergangenheit für Geld,<br />
Gold, Bilder,... gekauft haben.<br />
Die Teppiche bedeuteten Besitztum, Reichtum, Ansehen<br />
und das alles war hier umher in großer Anzahl. Schöne, große,<br />
kleine, orientalische, im Jugendstiel, nach der Mode aus Wien,<br />
aus den besten Materialien, später aus Nylon, moderne. Für jede<br />
Bude, in Flure, in Thronsäle, für Fürsten und auch Könige, für<br />
Ärzte in die Warteräume, für Rathäuser, für Hotels, russische<br />
Offiziere, die sie zu Hause in Kasachstan an die Wände gehängt<br />
haben. Gebetsteppiche für militante Islamisten, Teppichsets für<br />
das Bad, für die Toilette, Ausschussware und auch handgewebte<br />
Wollstücke.<br />
Auch der Kaiser kam nach Vratislavice in den Betrieb, um<br />
sie zu sehen. Er hatte für den Inhaber des Teppichwerkes eine<br />
Ernennungsurkunde in den Adelsstand mit, hat sie aber nicht<br />
überreicht. Ihm wurde schnell klar, aber erst vor Ort, dass<br />
ein Teppich mit seinem Porträt, den er hier als Geschenk bekommen<br />
würde, zum Schuhreinigen auf seinem Gesicht di-
enen würde. Das konnte er nicht zulassen und so hat er alles<br />
abgesagt, so dass Herr Ginzkey nicht zum Baron wurde. Auch<br />
so wurde der Fabrikant Ginzkey unglaublich hochmütig.<br />
Herr Ginzkey hatte eine Tochter Hermina, die wunderschön<br />
malte. Sehr oft, als ich ihre Bilder beobachtet habe, dachte ich,<br />
dass es nicht viele so geschickte Frauen gibt und dass ihr Vater<br />
für sie den Ruhm nicht kaufen muss. Seine Teppiche, das war<br />
damals in Österreich ein wirklicher Höhepunkt und Hermina<br />
die Kirsche auf der Torte...<br />
Und wo ist der Ruhm dieser Familie, der Arbeiter, der Designer,<br />
der Händler mit Teppichen aus Vratislavice geblieben?<br />
Ich liege gerade auf einem und in dieser Lage erinnere mich an<br />
sie. An die Deutschen, Tschechen, Juden, Ukrainer, Russen,<br />
Slowaken, Polen, Sinti und Roma, an alle, die dort arbeiteten.<br />
Designer, Frauen, die hier in drei Schichten gearbeitet haben,<br />
fantastischer Musterraum, Fabrik, wo Hunderte von Menschen<br />
aus Nah und Fern Arbeit gehabt haben. Heute klingt es wie
ein Märchen, eine Erzählung über etwas, was es schon lange<br />
nicht mehr gibt: Bytex, Textilana, Seba, Hedva, Kolora, Plastimat<br />
oder Tesla.<br />
Es ist interessant, dass Leute, die hier damals schwer gearbeitet<br />
haben, sich an diese Arbeit mit Nostalgie und schön erinnern.<br />
Es waren einfach wunderschöne Teppiche. Wir finden<br />
sie bis heute in unseren Haushalten, Burgen und Schlössern in<br />
der ganzen Welt.
Koberce<br />
Ten, kdo je z Liberce nebo Jablonce, musí k nim mít pozitivní<br />
vztah. To by tak bylo, aby neměl! Vždyť koberce se<br />
tady hezkých pár let vyráběly a tkali je místní lidé. Nejvíce<br />
ti z Vratislavic, ti původní, většinou německé národnosti, ale<br />
i nějací ti Češi. Po válce a po odsunu Němců přišli osídlit pohraničí<br />
z vnitrozemí většinou odborníci z Moravy. Něco málo<br />
Němců zůstalo, pokud prokázali, že nebyli nacisty a jsou v továrnách<br />
nepostradatelní. No, a co bychom zapírali, i pár těch,<br />
co si u Čechů koupili svou antifašistickou minulost za peníze,<br />
zlato, obrazy…<br />
Koberce znamenaly majetek, bohatství, postavení, a to vše tu<br />
bylo kolem v hojném počtu. Krásné, velké, malé, orientální,<br />
secesní, podle módy z Vídně, z těch nejlepších materiálů,<br />
později i ze silonu, moderní. Do každé ratejny, na chodby,<br />
do trůnních sálů, knížatům i králům, doktorům do čekárny, na<br />
radnici, do hotelů, ruským důstojníkům, co si je doma věšeli<br />
na zeď v Kazachstánu. Modlitební koberečky, militantním islamistům,<br />
kobercové sety do koupelny, na záchody, šmejdy i ručně<br />
vázané kusy z vlny.<br />
I císař pán se na ně přijel přímo do Vratislavic do výroby<br />
podívat. Měl pro majitele kobercárny s sebou v aktovce jmenovací<br />
šlechtický dekret, ale nepředal jej. Včas si uvědomil, a to<br />
až na místě, že koberec s jeho portrétem, co by tu dostal darem,<br />
sloužil by na očištění bot o jeho tvář. To nemohl připustit.<br />
Všechno zrušil, takže se pan Ginzkey nestal baronem. I tak<br />
továrník Ginzkey nemístně zpychl.<br />
Ginzkey měl dceru Hermínu a ta krásně malovala. Mnohokrát,<br />
když sem se díval na její obrazy, jsem si řekl, že tako-
vých šikovných bab mnoho není a že jí papínek nemusí slávu<br />
kupovat. Jeho koberce, to byla za Rakouska opravdová špička<br />
a Hermína třešnička na dortíku…<br />
A kdeže zůstala sláva téhle rodiny, dělníků, návrhářů, obchodníků<br />
s vratislavickými koberci? Na jednom z nich právě<br />
ležím a v téhle poloze na ně vzpomínám. Na Němce, Čechy,<br />
Židy, Ukrajince, Rusy, Slováky, Poláky a cikány, na všechny, co<br />
tu pracovali. Návrháři, ženský co dělaly na tři směny, úžasná<br />
vzorkovna, fabrika, co dala práci stovkám lidí z blízkého i dalekého<br />
okolí. Dnes už to zní jako pohádka, vyprávění o něčem,<br />
co už dávno není: Bytex, Textilana, Seba, Hedva, Kolora, Plastimat<br />
či Tesla.<br />
Zajímavé je, že lidé, kteří zde kdysi těžce pracovali, na<br />
tuhle práci s nostalgií a hezky vzpomínají. Byly to prostě parádní<br />
koberce. Dodnes je najdeme v našich domácnostech,<br />
hradech i zámcích celého světa.
An die Kirche in Machnín<br />
Die Kirche in Machnín ist eine der jüngsten in den Gemeinden<br />
um Liberec. Wenn ich richtig zähle, ist sie zehn Jahre<br />
älter als ich. Es handelt sich aber um die zehn Jahre, die für<br />
das Leben in den Sudeten so viel bedeuteten. Gerade während<br />
dieser zehn Jahre mussten sich unsere Nachbarn entscheiden,<br />
ob sie hier bleiben oder weggehen, um nie wieder zurück zu<br />
kommen. Die Kirche zu Machnín ist geblieben...<br />
Die deutschen Nachbarn haben die Alternative der schnellen<br />
Lösung gewählt, die mit deren Abschiebung Vertreibung aus<br />
dem tschechischen Grenzgebiet endete. Ich kann es nicht anders<br />
sagen und behaupten, als dass sie selbst über das eigene<br />
Schicksal entschieden haben, dass es deren Schicksalswahl war,<br />
als sie gewählt und sich für den Wolf entschieden haben... Die<br />
Kirche zu Machnín hat es überstanden. Es ist verwunderlich,<br />
dass mein Vater, der Holocaust überlebte, einmal wöchentlich<br />
in die Kirche ging und die Kirchenuhr einstellte und aufdrehte.<br />
Die Uhr hatte eine melodische Stimme und es war eine Zeit,<br />
wo die Leute noch deren Stimme schätzen konnten. Wenn sie<br />
wissen wollten, wie spät es ist, sind sie stehen geblieben und<br />
haben sich zum Kirchturm umgedreht. Sie konnten sich auf sie<br />
verlassen, die Kirchenuhr ging genau und wer sich nicht umdrehte,<br />
hat die Schläge gezählt.<br />
Die Kirche an der Straße aus Machnín nach Chrastava kannte<br />
ich vertraulich. Wir wohnten unterhalb im ehemaligen<br />
Gasthof Nordlicht – Polární záře. Man konnte den Namen des<br />
Gasthofes von weitem auf dem Putz sehen. Das Haus steht unter<br />
dem Friedhof, gegenüber der ehemaligen Tischlerei Simm<br />
und Wagner. Auch wenn meine Mutter nicht zur Kirche ging,
hat sie mich geschickt, ein paar Blumen aus dem Garten in die<br />
Vase zu geben. „Damit es dort fröhlicher ist“, meinte sie.<br />
Die Kirche hat die Vertreibung der Tschechen, der Kommunisten,<br />
der Juden, den Krieg und die spätere Vertreibung der<br />
Deutschen ohne Einbußen überstanden, ohne ein einziges kaputtes<br />
Fenster. Und nichts ging verloren, wahrscheinlich, weil<br />
aus der Gemeinde nie wieder alle Tschechen noch Deutsche<br />
weggingen. Immer sind ein paar geblieben... All das Schlechte<br />
und Gute aus den Zeiten wurde längst verschwiegen und vergessen.<br />
Nur auf dem Friedhof in Machnín liegen einige Rote-<br />
-Armee-Soldaten aus dem Jahre 1945. Sie starben weit weg von<br />
ihrer Heimat und der orthodoxen Kirche.<br />
Wie wenige Menschen gingen zur Kirche in Machnín! Einmal<br />
sind wir nur so, als Rezession, am Anfang der 60er Jahre<br />
mit Ruda Reichl und Jarda Kalenský nach Silvester am Neujahr<br />
zur Heiligen Messe und Predigt gegangen. Es kamen weniger<br />
zusammen, als Juden in der Synagoge zum Gebet sein müssen,
trotzdem betete der Priester und wir haben zugehört. Keiner<br />
hat uns weggeschickt, uns Jungs in der Pubertät. Ich erinnere<br />
mich bis heute an die Atmosphäre, genauso daran, dass, auch<br />
wenn die Bewohner von Machnín nicht zur Kirche gingen und<br />
die Hilfshand nicht gereicht haben, schadeten sie ihr auch<br />
nicht.<br />
Das Verhältnis zur Kirche wurde wohl auch davon geprägt,<br />
dass hier viele Vorkriegskommunisten und Antifaschisten lebten.<br />
Auf jeden Fall lebten hier viele anständige Menschen, mindestens<br />
meiner Erinnerung nach und solche schmeißen keine<br />
Steine in die Fenster anderer. Auch nicht in die einer Kirche.<br />
Ich bin froh, dass das Interesse für die Kirche in Machnín<br />
wächst, zusammen mit dem Interesse der Eingliederung in das<br />
Leben der Gemeinde. Das Leben kehrt so zu seinen Wurzeln<br />
zurück. Hoffentlich werden sich die Leute wieder zum Kirchturm<br />
umdrehen, um nach der Uhr zu schauen und werden<br />
dem Läuten zuhören. Sie bleiben für eine Weile in der tägli-
chen Eile stehen, setzen sich auf die Bank am Friedhof, lehnen<br />
sich an den Zaun, stellen die Tasche auf die Erde, schauen sich<br />
um und widmen die Zeit den anderen; der Nachbar dem Nachbarn...<br />
Sie vergessen das Böse und denken an das, was für uns<br />
oder sie in Machnín, der Gemeinde bei Liberec, schön war...
Kostelíku v Machníně<br />
Kostel v Machníně je jedním z nejmladších kostelů v obcích<br />
kolem Liberce. Počítám-li dobře, je o deset let starší než já.<br />
Jedná se ale o těch deset let, které pro život v Sudetech tolik<br />
znamenaly. Právě v oněch deseti letech se naši sousedé museli<br />
rozhodnout, zda tu zůstanou nebo zda odejdou, aby se již nikdy<br />
nevrátili. Zůstal tu machnínský kostelík…<br />
Němečtí sousedé zvolili alternativu rychlého řešení, které<br />
skončilo jejich odsunem – vyhnáním z českého pohraničí. Nemohu<br />
jinak, než říci a trvat na tom, že o svém osudu rozhodli<br />
sami, a že to byla jejich osudová volba, když hlasovali a zvolili<br />
vlka…<br />
Machnínský kostel to přečkal. S podivem je, že můj otec,<br />
který přežil holocaust, sem chodil jednou týdně natahovat<br />
a seřizovat kostelní hodiny. Hodiny měly melodický hlas<br />
a byla to doba, kdy lidé jejich hlas ještě dovedli ocenit. Pokud<br />
chtěli vědět kolik je hodin, tak se zastavili a otočili ke kostelní<br />
věži. Mohli se spolehnout, kostelní hodiny ukazovaly přesně,<br />
a kdo nedohlédl, počítal jejich údery.<br />
Kostelík při silnici z Machnína do Chrastavy jsem znal<br />
důvěrně. Bydleli jsme pod ním v bývalém hostinci Nordlicht<br />
– Polární záře. Název hostince byl na omítce domu viditelný<br />
zdaleka. Dům stále stojí pod hřbitovem, naproti bývalé truhlárně<br />
Simm a Wagner. Přestože maminka do kostela nechodila,<br />
posílala mne, abych tam do vázy donesl pár kytek ze zahrady.<br />
„Aby to tam bylo veselejší,“ říkávala.<br />
Kostel přestál vyhnání Čechů, komunistů, Židů, válku a pozdější<br />
vyhnání Němců bez úhony, bez jediného rozbitého okna.<br />
Ani se z něj nic neztratilo, asi i proto, že z obce nikdy neodešli<br />
všichni Češi ani Němci. Vždy jich tu pár, či o něco víc, zůsta-
lo… Vše špatné i dobré z té doby je dávno promlčeno a zapomenuto.<br />
Jen na machnínském hřbitově leží několik rudoarmějců<br />
z pětačtyřicátého roku. Zemřeli daleko od svého domova<br />
a svého pravoslavného kostela.<br />
Jak málo lidí do machnínského kostela chodilo! Jednou<br />
jsme jen tak, z recese, počátkem šedesátých let šli s Rudou Reichlem<br />
a Jardou Kalenským po Silvestru na Nový Rok poslechnout<br />
si mši svatou a kázání. Sešlo se nás míň, než musí<br />
být židů v synagoze na modlení, a přesto se kněz modlil a my<br />
poslouchali. Nikdo nás nevyhnal, nikdo nás, puberťáky, nevyhodil.<br />
Tu atmosféru si pamatuji dodnes, stejně jako to, že i když<br />
machnínští do kostela nechodili a pomocnou ruku nepodali,<br />
neškodili mu.<br />
Vztah ke kostelu byl snad dán i tím, že tu žilo hodně předválečných<br />
komunistů a antifašistů. Rozhodně tu vždy žilo hodně<br />
slušných lidí, alespoň, co já si pamatuji, a takoví neházejí<br />
kameny do oken nikomu. Ani do těch kostelních.
Jsem rád, že zájem o machnínský kostelík roste spolu se zájmem<br />
o jeho začlenění do života obce. Život se tak vrací ke<br />
svým kořenům. Snad se opět lidé budou ohlížet přes rameno ke<br />
kostelní věži, kolik že je hodin a budou poslouchat vyzvánění.<br />
Na chvíli se zastaví ve všedním shonu, sednou si na lavičku<br />
u hřbitova, opřou se o plot, tašku postaví na zem, rozhlédnou<br />
se kolem sebe a věnují svůj čas jeden druhému, soused sousedu.<br />
Zapomenou na zlé a připomenou si, co pro nás bylo nebo je<br />
v Machníně, v obci u Liberce, krásné…
Telefon<br />
Sie haben hier eine Anforderung aus Prag, um fünf Uhr am<br />
Nachmittag. Auf diese Weise hat man sich noch vor kurzem<br />
aus Jablonec, aus Liberec nach Prag, Hradec angerufen... Es<br />
bequem zu haben bedeutete, das Gespräch sofort zu bestellen,<br />
genannt „blitzartig“ oder billiger „für später“. Dies aber bedeutete,<br />
zuerst in der Zentrale anzurufen, aus dem Apparat an der<br />
Wand bei der Post, im Geschäft, in der Telefonzelle, im Büro.<br />
Nur wenige Menschen hatten das Telefon zu Hause, und<br />
wenn doch, hatte derjenige rund um die Uhr zu tun, weil zu<br />
ihm alle aus der nahen und fernen Umgebung telefonieren<br />
kamen. Er empfand es aber als eine Selbstverständlichkeit, als<br />
einen Dienst, Berufung, Vorteil und auch harte Arbeit. Es war,<br />
wie zu Hause einen Zuchtbullen, ein Kaninchen – belgisches<br />
Männchen, einen Ziegenbock oder eine Hundezuchtstation zu<br />
haben. Essen mussten alle jeden Tag, auch an Samstagen und<br />
Sonntagen, warum also schlendern. Genauso war es mit dem<br />
Telefon. Es im Dorf zu haben, bedeutete ständige Bereitschaft,<br />
jederzeit das Haus zu öffnen und sagen: „Kommen Sie herein<br />
zum Telefonieren!“<br />
Es war gar nicht so lange her, zirka vor fünfzig Jahren, also<br />
noch in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Für<br />
die junge Generation muss es wie aus der Zeit der Hussiten<br />
oder der Belagerung von Prag durch die Schweden vorkommen.<br />
Fünfzig Jahre und heute kann das Telefon wie ein<br />
größerer Ohrring im Ohr sein und die Nummer kann, ohne<br />
die Tastatur zu berühren, gewählt werden.<br />
Am anderen Ende der Welt ist es genauso. Ich las das Buch<br />
von Hoffmeister über China. Es spielt in den fünfziger Jahren,<br />
und ein ganzes Kapitel ist einem Gespräch aus Peking ins
Adlergebirge gewidmet. Was soll ich euch erzählen, es war ein<br />
Horror. Ich zitiere: „Nun, und da war ich sehr überrascht, als<br />
ein kleines barfüßiges Mädchen mit blauer Milchkanne in unsere<br />
Stube kam und sagte: „Sie haben im Konsum eine Aufforderung<br />
aus Prag für gestern früh, 10 Uhr.“ Somit war es dann<br />
schwierig, irgendwo anzurufen.<br />
Ich habe in den 70er Jahren in Frýdlant in Böhmen eine<br />
wirkliche, funktionsfähige, echte Telefonzentrale mit Stiften<br />
aus der Zeit der Österreich-Ungarn-Monarchie voll in Betrieb<br />
gesehen und niemand hat sich darüber gewundert. Es gab keine<br />
andere Zentrale. Man hat so telefoniert, dass die Gespräche<br />
bestellt wurden und man rief: „Hallo, Sie haben hier Turnov,<br />
sprechen Sie!“ Zack! und der Stift wurde per Hand in der Zentrale<br />
ins richtige Loch gesteckt. Und so ging es die ganze Schicht.<br />
Die Damen des Telefondienstes hatten Kopfhörer, in beiden<br />
Händen Stifte, die sie blitzartig in die Öffnungen im Paneel ges-
teckt haben und ständig wiederholten: „Sie haben hier Plzeň,<br />
Prag, Liberec, Chotyně…“<br />
Wir haben uns überhaupt nicht gewundert. Es war fehlerlos.<br />
Wie könnte man denken, es könnte auch anders funktionieren?<br />
Warum? Und so kam ich gegen Abend von der Arbeit und<br />
rief schon vor der Tür: „Mutter, heute war‘s auf Arbeit hektisch.<br />
Ich bekam zweimal Prag, einmal Dobříš, aber Kladno kam<br />
nicht. Dort hat es keiner abgenommen. Mist, morgen muss ich<br />
es nochmals versuchen.“
Telefon<br />
Máte tu výzvu z Prahy na pátou hodinu odpoledne. Takhle<br />
se volalo ještě nedávno z Jablonce, z Liberce do Prahy, do Hradce…<br />
Mít komfort znamenalo objednat si hovor na teď hned,<br />
takzvaně „bleskem“ nebo laciněji „na později“. To ovšem znamenalo<br />
nejdříve volat na ústřednu z aparátu přidělaného pevně<br />
ke zdi na poště, v obchodě, v telefonní budce, v kanceláři.<br />
Jen málo lidí mělo telefon doma, a pokud ano, měl dotyčný<br />
o zábavu postaráno, protože k němu chodili telefonovat všichni<br />
z blízkého i dalekého okolí. Bral to ale jako samozřejmost,<br />
jako službu, poslání, výhodu i řeholi. To bylo, jako mít doma<br />
chovného býka, králíka – belgického samce, kozla nebo psí<br />
chovnou stanici. Jíst museli všichni každý den o sobotách i nedělích,<br />
tak jaképak courání. Stejné to bylo s telefonem. Mít ho<br />
na vesnici znamenalo mít stálou pohotovost, otevřít kdykoli<br />
barák a říct: „Pojďte dál a zavolejte si!“<br />
Nebylo to tak dávno, zhruba před padesáti lety, tedy ještě<br />
v druhé polovině dvacátého století. Mladé generaci to musí<br />
připadat jak z doby husitských válek či obléhání Prahy Švédy.<br />
Padesát let a dnes je telefon i jako větší náušnice v uchu a číslo<br />
lze vytočit, aniž bychom se dotkli číselníku.<br />
Na druhé straně zeměkoule je to navlas stejné. Četl jsem<br />
Hoffmeistrovu knížku o Číně. Děj se odehrává v padesátých letech<br />
a celá jedna kapitola je věnována telefonátu z Pekingu<br />
do Orlických hor. Co vám mám povídat, byl to horor. Cituji:<br />
„Nu, a tak jsem byl nesmírně překvapen, když malá bosá holčička<br />
s modrou bandaskou mléka vešla do naší světnice a řekla:<br />
„Máte v konsumu výzvu z Prahy na deset hodin včera ráno.“<br />
To bylo potom těžké se někam dovolat.
V sedmdesátých letech jsem ve Frýdlantu v Čechách viděl<br />
skutečnou, funkční, opravdovou kolíčkovou telefonní ústřednu<br />
z doby Rakouska Uherska v plném provozu a nikomu to<br />
nepřišlo divné. Jiná ústředna nebyla. Telefonovalo se tak, že<br />
se hovory objednávaly a volalo se: „Haló, máte tady Turnov,<br />
mluvte!“ Šup! a kolíček se „rúčo“ zasunul na ústředně do správné<br />
dírky. A tak to šlo po celou směnu. Spojovatelky měly na<br />
uších sluchátka, v obou rukou kolíčky, které bleskově zasouvaly<br />
do otvorů v panelu před sebou a stále opakovaly: „Máte<br />
tady Plzeň, Prahu, Liberec, Chotyni…“<br />
Vůbec nám to nepřišlo divné. Nemělo to chybu. Copak by<br />
někoho napadlo, že by to mohlo být i jinak? Proč? A tak jsem<br />
přišel v podvečer z práce a už ode dveří jsem volal: „Mámo,<br />
dneska byl v práci fofr. Dostal jsem na drát dvakrát Prahu,<br />
jednou Dobříš, ale to Kladno mi nepřišlo. Tam mi to nikdo nevzal,<br />
zatraceně, zítra to musím zkusit znovu.“
Wirfst du die Knarre weg<br />
Wie alt war ich nur? Es war im Jahr, eigentlich weiß ich es gar<br />
nicht mehr, vielleicht 1951. Der Krieg endete vor sechs Jahren,<br />
die Schützengräben um die kleinen Grenzbunker bei unserer<br />
Gemeinde waren in perfektem Zustand und die Figur des<br />
vierjährigen Knaben ging ihnen vollkommen verloren, so dass<br />
ich immer nur hörte: „Wo bist du, wo hast du dich versteckt?“<br />
Meine Mutter rief.<br />
Wir suchten Pilze. Wir waren im Wald schon seit dem Mittag<br />
und ich suchte statt Pilzen die Bunker und überlegte, wie ich<br />
mindestens in einen gelangen und mich dort verstecken könnte.<br />
Endlich. Die Mutter war mit dem Sammeln von Birkenpilzen<br />
beschäftigt, hat das Verfolgen meiner Aktivitäten für einige<br />
Minuten unterlassen und das habe ich voll ausgenutzt.<br />
Zuerst das Gitter, dann ein Tor aus Stahl oder Guss, einige<br />
Schritte in der Dunkelheit, in die feuchte Düsterheit. Ich hatte<br />
Angst, dass ich am liebsten schreien würde, es ging aber<br />
nicht. Ich war in dem erträumten Bunker. Durch die Öffnungen,<br />
die ursprünglich für die Gewehrläufe bestimmt waren,<br />
drangen enge Sonnenlichtstrahlen hinein. Es kam mir wie im<br />
verzauberten Schloss vor. Und dann habe ich sie in dem ganzen<br />
Unrat gesehen und war mit einem Sprung bei ihr. Auf dem<br />
Boden lag eine richtige Pistole. Damals konnte man noch keine<br />
chinesischen Kunststoffwunder der Nachbildungen echter<br />
Gewehre kaufen. Was mich überraschte war, dass sie so schwer<br />
war. Ich habe nur mit Mühe die Pistole aufgehoben, die Augen<br />
weit aufgerissen. Auf nichts anderes habe ich gewartet. Gerade<br />
wurde mein Knabentraum erfüllt. Keine Pfeile, Bögen, Schleuder,<br />
Armbrüste, Schwerte oder Holzpistole mehr. Ich habe eine<br />
richtige Pistole...
Von draußen habe ich das hysterische Geschrei meiner<br />
Mutter gehört, das ich immer hörte, wenn sie mein Vater mit<br />
irgend etwas ärgerte. Das passierte aber nicht nur bei uns. Genauso<br />
schrie die Haluzová auf Haluza zwei Häuser weiter.<br />
Ich kam aus dem Bunker heraus, in gestreckter Hand die<br />
Pistole und schrie. Nun, schrie, eher quietschte: „Mama, ich<br />
bin hier!“, und hob die Hand mit der Pistole nach oben, damit<br />
man mich überhaupt sieht. Ich weiß nicht, was auf mich größeren<br />
Eindruck gemacht hat. Die Mutter stand da drei Schritte<br />
entfernt, als ob die Welt für eine Weile stehen blieb. Alles war<br />
still und ich könnte wetten, dass ich hörte, wie in der Kneipe in<br />
Bedřichovka einen Kilometer unterhalb, vom Tisch eine Zwei-<br />
-Kronenmünze auf den Boden fiel und am Teller klimperte,<br />
den da die Katze mit Essensresten hatte.<br />
Die Mutter kam nur langsam wieder zu sich. Ich erkannte<br />
es an ihr, weil sie mit den Augen zwinkerte und die Lippen<br />
bewegten sich. Sie sprach nicht, auf jeden Fall habe ich<br />
nichts gehört. In dem Moment passierte gar nichts. Es dauerte<br />
nur eine Weile. Dann hob die Mutter die Hände. Ich höre es<br />
heute noch und damals haben es bestimmt auch in der nahen<br />
Chrastava und wohl auch an der Ostsee gehört: „Wirfst du die<br />
Knarre weg!“ und etwas wie: „Jesus, ich werde mal wegen dem<br />
Jungen wahnsinnig.“<br />
Mir wurde schlecht und die Hose vorne nass. Geben Sie zu,<br />
wenn solches Geschrei nicht ein erwachsener Mann aushält,<br />
ich meine meinen Vater, wie soll es dann ein kleiner Junge<br />
aushalten. Mit großer Überwindung habe ich nachgegeben<br />
und die Pistole weggeworfen.<br />
Ich muss zugeben, dass seitdem mehr als sechzig Jahre vergangen<br />
sind und ich suche sie immer noch. Jedes Mal, wenn<br />
ich im Wald in Bedřichovka über Machnín bin, suche ich einen
Vorwand, dass ich dorthin gehen muss und jedes Mal gehe ich<br />
auch dorthin. Ich weiß, dass ich nichts finde, trotzdem... Hier<br />
irgendwo habe ich sie weggeworfen...<br />
Ich gebe zu, dass ich es meiner Mutter, soll sie in Frieden<br />
ruhen, niemals vergeben habe. Warum musste ich die Pistole<br />
wegwerfen? Auch der Vater war derselben Meinung. Er suchte<br />
sie und fand auch nichts. Die Mutter, das weiß ich ganz genau,<br />
suchte sie nie. Weiber sind ganz andere Menschen. Mein Vater<br />
erklärte mir noch am Abend, wie es in der Welt zwischen Mann<br />
und Frau läuft und ich musste mit ihm, ob ich wollte oder nicht,<br />
einverstanden sein. Trotzdem musste ich daran denken. Wollte<br />
ich sie etwa erschießen?<br />
Es passieren Sachen zwischen Himmel und Erde, aber erzählen<br />
Sie es einem vierjährigen Knaben... Mutter, ich mochte<br />
dich sehr, vergib mir...
Zahodíš tu bouchačku<br />
Kolik mi to jenom bylo? Psal se rok, ani už vlastně nevím<br />
jaký, snad jednapadesátý. Válka skončila před šesti lety, zákopy<br />
kolem malých příhraničních bunkrů u naší obce byly ve skvělém<br />
stavu a postavička čtyřletého kluka se v nich dočista ztrácela,<br />
a proto jsem pořád slyšel: „Kde jsi, kam ses mi schoval?“<br />
To volala moje maminka.<br />
Hledali jsme houby. Byli jsme v lese už od oběda a já místo<br />
po houbách pokukoval po bunkrech a přemýšlel, jak se aspoň<br />
do jednoho dostat a schovat se v něm. Konečně. Maminka zaujata<br />
sbíráním křemenáčů na pár minut polevila ve sledování<br />
mých aktivit a já toho plně využil.<br />
Nejdřív mříž, pak ocelová nebo litinová branka, pár kroků<br />
do tmy, do vlhkého přítmí. Bál jsem se, až bych strachem<br />
křičel, ale nešlo to. Byl jsem ve vysněném bunkru. Otvory,<br />
kterými původně měly trčet ven hlavně zbraní, pronikaly<br />
dovnitř úzké paprsky slunečního světla. Připadal jsem si jako<br />
v začarovaném zámku. A pak jsem ji uviděl v té spoustě haraburdí<br />
a byl jsem skokem u ní. Na zemi ležela opravdová pistole.<br />
V té době se ještě v hračkářství neprodávaly čínské plastové<br />
zázraky, napodobeniny opravdových zbraní. Co mě překvapilo,<br />
že byla tak těžká. Sotva jsem pistoli uzvedl, oči navrch hlavy.<br />
Na nic dalšího jsem nečekal. Právě se mi splnil klukovský sen.<br />
Už žádné šípy, luky, prak, samostříl, meč nebo pistole ze dřeva.<br />
Mám opravdovou pistoli…<br />
Zvenku se už ozýval hysterický křik mojí matky, který<br />
jsem znal, když ji táta něčím vytočil. Nebyli jsme v tom sami.<br />
Zrovna takhle křičela Haluzová na Haluzu o dva baráky dál…<br />
Vylezl jsem z bunkru, v napřažené ruce pistoli a zakřičel. No,<br />
zakřičel, spíš zapištěl: „Mamí, tady jsem!“, a zvedl ruku s pisto-
lí vzhůru, abych byl vůbec vidět. Nevím, co mě ohromilo víc.<br />
Matka tam stála tak na tři kroky ode mne a svět se na chvíli<br />
jakoby zastavil. Vše utichlo a já bych se vsadil, že jsem slyšel<br />
jak v hospodě na Bedřichovce kilometr pod námi spadla ze<br />
stolu dvoukoruna na podlahu a cinkla o talíř, který tam měla<br />
kočka na zbytky.<br />
Maminka se jen pomalu vzpamatovávala. Poznal jsem to<br />
na ní tak, že pomrkávala a začala pohybovat rty. Nemluvila,<br />
rozhodně jsem nic neslyšel. Vůbec nic se ten moment nedělo.<br />
To vše trvalo jen chvilku. Pak matka zvedla ruce. Slyším to<br />
ještě dnes a tehdy to slyšeli jistě i v blízké Chrastavě a snad i na<br />
Baltu u moře: „Zahodíš tu bouchačku!“ a něco jako: „Ježíš, já se<br />
z toho kluka jednou zblázním.“<br />
Udělalo se mi zle a kalhoty vpředu mi zvlhly. Uznejte, že<br />
když takový křik nevydrží dospělý chlap, myslím svého tátu,<br />
tak jak to má vydržet malý kluk. S obrovským sebezapřením<br />
jsem vyhověl a pistoli odhodil.
Musím se přiznat, že od té doby uplynulo víc jak šedesát let<br />
a já ji stále hledám. Pokaždé, když jsem v lese na Bedřichovce<br />
nad Machnínem, najdu si záminku, že musím ta místa navštívit<br />
a neomylně tam pokaždé zamířím. Vím, že nic nenajdu<br />
a přesto… Tady, tady jsem ji někde zahodil…<br />
Přiznám se, že jsem to mamince, dej jí pámbu lehké odpočinutí,<br />
nikdy neodpustil. Proč jsem pistoli musel zahodit? I táta<br />
byl stejného názoru. Hledal ji a taky nic nenašel. Matka, a to<br />
vím bezpečně, ji nehledala nikdy. Ženský jsou úplně jiný lidi.<br />
Táta mi ještě večer vysvětlil, jak to ve světě mezi mužem a ženou<br />
chodí a já s ním chtě nechtě souhlasil, ale stejně mi to<br />
vrtalo hlavou. Copak jsem ji chtěl zastřelit?<br />
Dějí se věci mezi nebem a zemí, ale vykládejte to čtyřletému<br />
klukovi… Maminko, měl jsem tě moc rád, odpusť mi…
Leinenmacher aus dem Grenzgebiet Liberec<br />
und Zittau<br />
Wir leben in einer Gegend, wo das Leinen und die Leinenmacher<br />
keine Grenze kannten. Die gemeinsame Sprache und<br />
der Beruf hat sie so verschmelzen lassen, dass das Grenzgebiet<br />
entlang der Lausitzer Neiße, in den Hügeln des Isergebirges<br />
und des Riesengebirges, sie nicht daran gehindert hat, auch viele<br />
andere gemeinsame Dinge zu haben. Und dies schon seit<br />
dem frühen Mittelalter bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts,<br />
als die Folgen des Zweiten Weltkrieges zur absoluten<br />
Vernichtung der bestehenden, Hunderte von Jahren unveränderter<br />
Ordnung. Der Krieg von Preußen und Sachsen an der<br />
Grenze des Iserund Riesengebirges endete. Die Entstehung der<br />
Deutschen Demokratischen Republik und neue Grenzen an<br />
der Neiße ermöglichten die Gründung neuer Staatseinheiten.<br />
Leinen. Davon ist hier nicht viel geblieben, bis auf das neu<br />
entdeckte, das ein großes Erlebnis in der Gegenwart ist. Leinen<br />
als die Grundlage eines Kunstwerkes. Leinen von unbeschreiblichem,<br />
unermesslichem Wert. Drei Tücher, die hier<br />
zum Bestandteil der hiesigen Geschichte wurden. Zwei Fastentücher<br />
in Zittau, heute schon von der Stadt Zittau ausgestellt<br />
und der Jugendstil-Vorhang von Gustav Klimt in Liberec, bis<br />
jetzt keusch im Theater von Liberec versteckt. Der Bühnenvorhang<br />
mit seinen grandiosen Maßen, vergleichbar mit den<br />
Zittauer Fastentüchern, im Wert aber weit alles übertreffend,<br />
was auf Leinen in dieser Region je gemalt wurde. Tja, Leinen<br />
vom unermesslichen Wert und wir können sie nicht verkaufen,<br />
weder an die Touristen noch an die Anwohner.<br />
Das Wiener Museum von Gustav Klimt würde wer weiß was<br />
für den Vorhang aus Liberec geben. Starten wir doch eine Zu-
sammenarbeit bei der Werbung, so dass die Besucher Infomaterial<br />
sowohl zum Besuch des Vorhangs in Liberec wie auch der<br />
Fastentücher in Zittau haben. Lassen wir doch Werbespots mit<br />
der Finanzhilfe aus Brüssel über grenzüberschreitende Wunder<br />
drehen, die große Scharen von Touristen und Kunstliebhabern<br />
in diese Region anlocken könnten. Absolut einzigartige<br />
Kunstschätze können die Besucherzahlen des Liberecer Theaters<br />
erhöhen, dessen leere Sitze mit der Schließung einzelner<br />
Bühnen drohen.<br />
Der ausgerollte Vorhang von Klimt vor Beginn der Vorstellung<br />
selbst würde sicher ein unvergessliches Ereignis sein.<br />
„Ein Leinenpaket“ ein Päckchen auf der Schulter des Leinenmachers<br />
wurde zum Symbol der Textilindustrie bei uns. Auch<br />
wir in Liberec und der nahen Umgebung haben Leinen, das<br />
von echten Künstlern des Fachs aufgewertet wurde.<br />
Die schlechten Besucherzahlen der Region im Zusammenhang<br />
mit den neuen Stadtattraktionen, dem Liberecer Unter-
grund, Museum Shoah, IQ Park, Museum der Straßenbahnen<br />
und Sportareal in Jeřmanice, könnte radikal den gegenwärtigen<br />
Zustand ändern.<br />
Ein Paket solcher Attraktivität ist unübersehbar. Die Bekanntmachung<br />
des Liberecer Vorhangs von Klimt und der<br />
Zittauer Fastentücher sollte in den touristischen Führern von<br />
Mitteleuropa und jedes Kulturliebhabers in Böhmen sein.
Pláteníci z pomezí Liberce a Žitavy<br />
Žijeme v kraji, kde plátno a pláteníci nepoznali hranic.<br />
Společná řeč a profese je sblížila natolik, že pomezí hranic<br />
probíhající na Lužické Nise, v kopcích Jizerských hor a Krkonoš<br />
jim nijak nebránila mít i společné spousty dalších věcí.<br />
A to už od raného středověku do poloviny minulého století,<br />
kdy důsledky druhé světové války vedly k naprosté devastaci<br />
stávajícího, stovky let neměnného pořádku. Skončila vláda<br />
Pruska a Saska na pomezí Jizerských a krkonošských hor.<br />
Vznik Německé demokratické republiky a nové hranice na<br />
Nise daly vzniknout novým státním útvarům.<br />
Plátno. Toho tu moc nezůstalo, až na to znovuobjevené, které<br />
je obrovským zážitkem v současnosti. Plátno jako základ uměleckého<br />
díla. Plátna obrovské, nezměrné hodnoty. Tři plátna,<br />
která se stala součástí místních dějin: Dvě postní žitavská<br />
plátna, dnes už městem Žitavou v Německu vystavená a liberecká,<br />
secesní opona od Gustava Klimta, dosud cudně skrytá<br />
v libereckém divadle. Jevištní opona svými grandiózními rozměry<br />
srovnatelná s žitavskými postními plátny, cenou i hodnotou<br />
převyšující daleko široko vše, co na plátnech bylo kdy<br />
v tomto regionu namalováno. Ano, plátna nedozírné hodnoty<br />
a my je v podstatě, v tomto štůsku pro turistu, ale i pro místní,<br />
neumíme prodat.<br />
Vídeňské muzeum Gustava Klimta by dalo nevím co za to,<br />
vlastnit libereckou oponu. Vyzvěme je ke spolupráci na její propagaci,<br />
ať jejich návštěvníci mají k dispozici propagační materiály<br />
k návštěvě opony v Liberci a gotických maleb na plátně<br />
v Žitavě. Nechme natočit propagační klipy za pomoci financí<br />
Bruselu o příhraničních zázracích, které do oblasti na Nise<br />
mohou přivést davy turistů – milovníků umění. Naprosto uni-
kátní umělecké skvosty mohou zvýšit návštěvnost libereckého<br />
divadla, jehož prázdná sedadla hrozí uzavřením jednotlivých<br />
scén. Spuštěná Klimtova opona před zahájením samotného<br />
představení by jistě byla nezapomenutelným zážitkem.<br />
„Balíček plátna“ – štůsek na rameni pláteníka se stal symbolem<br />
textilního průmyslu u nás. I my v Liberci a v jeho nejbližším<br />
okolí, máme plátna zhodnocena malbou skutečných<br />
umělců svého oboru.<br />
Skomírající návštěvnost regionu ve spojení s novými atrakcemi<br />
města, městským podzemím, muzeem Šoa, IQ parkem,<br />
muzeem tramvají a sportovním areálem v Jeřmanicích<br />
by mohla radikálně změnit současný stav. Balíček takových<br />
atraktivit je nepřehlédnutelný.<br />
Zviditelnění liberecké Klimtovy opony a žitavských postních<br />
pláten by se mělo dostat do turistických průvodců střední<br />
Evropy a každého milovníka kultury v Čechách.
Hochwasser<br />
Im letzten Jahrhundert waren in der Liberec-Gegend zwei<br />
Hochwasser, die „schon etwas Besonderes waren“ und die man<br />
hundertjähriges Wasser nennt.<br />
Damals beendete ich die dritte Klasse der Grundschule in<br />
Machnín, und es begann gleich in der Mitte der ersten Ferienwoche<br />
zu regnen. Das werden schöne Ferien sein, dachte<br />
ich und begann, Bücher zu besorgen, damit ich genug zu lesen<br />
habe und mich nicht langweile. Wie falsch ich lag! Zuerst<br />
fielen große Tropfen und der Regen wurde zum unendlichen<br />
Regenguss. Es goss und goss ohne Unterbrechung. Es war kein<br />
leichter Sommerregen, den ich kannte.<br />
Ich begann gerade die Abenteuergeschichten von O. Batlička<br />
zu lesen, die ich aber nicht zu Ende lesen sollte. Draußen<br />
passierten Sachen! Das Wasser gelangte nach und nach in alle<br />
Rinnen, Spalten, sickerte durch die Fenster, kam aus der Kanalisation<br />
heraus, füllte die Gräben. Die Dachrinnen tosten und<br />
liefen über, klangen wie Orgelpfeifen und dann heulten die<br />
Feuerwehrsirenen, die zur Hilfe riefen. Die Neiße kochte und<br />
bebte, wie ein Topf mit Wäsche, unter welchem jemand ständig<br />
heizt. Es kamen Bretter, Tore, ganze Zaunteile, abgerissene<br />
Geländer und Hundehütten zum Vorschein. Ich bekam Angst.<br />
Am Freitag in der Nacht heulten schon die Sirenen von Liberec,<br />
Frýdlant, über Chrastava bis nach Hrádek nad Nisou.<br />
Mohelka, Jeřice, Nisa, Smědá und kleine Bäche an den Wiesen<br />
konnte man nicht von Seen unterscheiden. Die Wiesen, Felder,<br />
Wege waren binnen einiger Stunden überflutet und das<br />
Wasser verstopfte die Durchgänge unter Brücken, riss mit sich<br />
Schleusen, Stauseen. Machnín war eine große Lagune. Die<br />
Holzbrücke über die Neiße an der Pfeiffer-Fabrik hinter dem
Kindergarten verschwand, ohne sich zu verabschieden. Das<br />
Wasser nahm sie zirka hundert Meter flussabwärts mit sich.<br />
Die Züge nach Hrádek und Frýdlant fuhren noch. Der Vater<br />
entschied damals, dass wir die Oma in Loučná in Hrádek nad<br />
Nisou besuchen werden. Die Zugfahrt war eine Fahrt durch eine<br />
Wasserwelt. Links und rechts eine unendliche Wasserfläche.<br />
Trotz allem sind wir in Hrádek angekommen. Wir gingen zum<br />
Ring. Danach war nur noch eine riesige Wasserfläche bis irgendwohin<br />
nach Zittau und man konnte nichts anderes tun,<br />
als zurückzugehen. Alle versicherten uns, dass den Menschen<br />
in Loučná die Soldaten aus Grabštejn geholfen haben.<br />
Den Rückweg nach Machnín vergesse ich nie. Überall war<br />
nur Wasser. Am schlimmsten war es in Bílý Kostel. In der Zeit<br />
ertrank dort gerade einer der eingesetzten Soldaten, der Soldat<br />
Miroslav Vavřiník.<br />
Die Neiße in Bílý Kostel stieg am Freitag, den 4. Juli um 230<br />
cm, auf der Straße war ein Meter Wasser. Die Jeřice in Mníšek<br />
stieg um 310 cm. Meine Erinnerung und mein Tagebuch haben<br />
nur einige Angaben festgehalten. Damals war das einzige<br />
Kohlekraftwerk in der Liberec-Gegend in Andělská Hora in<br />
vollem Betrieb. Auch dieses stand aber am zweiten Tag unter<br />
Wasser und war somit außer Betrieb. Die Neiße, die von allen<br />
Seiten fließt, überflutete Motoren und auch die Hilfsbetriebe.<br />
Die Fässer mit Chemikalien aus Mníšek erschienen später<br />
am unteren Strom der Neiße tief in Deutschland. Die Lokomotive,<br />
die im Flussbett unter dem Schloss in Frýdlant lag, war<br />
lange ein dankbares Motiv für Fotografen, die die Schäden des<br />
Hochwassers 1958 fotografiert haben. Ich erinnere mich, dass<br />
auf den überfluteten Wiesen bei Pragovka in Loučnà im weichen<br />
Sand riesengroße Disteln wuchsen, wo wunderschön verfärbte<br />
Stieglitze landeten.
Überflutet war auch das damals noch funktionierende Bergwerk<br />
Kristýna und auch der Teich im Garten in Loučná, wo<br />
der Onkel Valtr Pekingenten züchtete. Die endeten traurig. Als<br />
Emigrantinnen landeten sie auf den Tischen der Entenesser mit<br />
Sauerkraut in der Deutschen Demokratischen Republik.<br />
Wir, die Jungs aus Machnín, die Karbid zum Sprengen von<br />
Blechdosen brauchten, haben das Feuer im nahen Vesec<br />
geschätzt. Das Wasser überflutete das Lager mit Karbid und nachdem<br />
es zum Kontakt von Karbid und Wasser kam, folgte ein<br />
verheerendes Feuer.<br />
In Liberec hatten viele Erwachsene Probleme mit der Arbeit<br />
in Textilana unterhalb des Stausees, wo das Wasser um mehrere<br />
Meter stieg und auch die Straße und die Fabrik überflutete.<br />
Ich erinnere mich, wie überall die Nationalkomitee’s durch<br />
die Lautsprecher und die örtliche Durchsage um Hilfe gebeten<br />
haben und die Bürger ermahnten, sich dem Wasser um jeden<br />
Preis zu stellen.
An der Spitze war Chrastava, wo die Bürger wirklich mitgemacht<br />
haben und nicht nur ihre eigenen Besitztümer geschützt<br />
haben, sondern auch den der Gemeinde. Meine kindliche Erinnerung<br />
aus der Zeit ist chaotisch, wie ungefähr die ganzen<br />
zehn Tage, als alle Erwachsenen um mich die Folgen des Hochwassers<br />
beseitigt haben.<br />
Eintrag aus dem Tagebuch von diesem Sommer: „Samstag,<br />
12. Juli 1958, allgemeiner Arbeitstag. (Die Samstage waren damals<br />
Arbeitstage). Die Fabriken in der Umgebung haben wieder<br />
angefangen zu arbeiten. Totex, Textilwerke, Tesla, landwirtschaftliche<br />
Betriebe.“ Es waren Ferien, die man nicht vergisst.
Povodeň<br />
V minulém století postihly Liberecko dvě povodně, které<br />
„za něco stály“ a kterým se říká stoletá voda.<br />
Tehdy jsem skončil pátou třídu základní školy v Machníně<br />
a hned v polovině prvního týdne prázdnin začalo pršet.<br />
To budou prázdniny!, pomyslel jsem si a začal shánět knížky,<br />
abych měl něco ke čtení a nenudil se. Jak jsem se mýlil! Zprvu<br />
padaly velké kapky a déšť se začal měnit v nekonečný liják. Lilo<br />
a lilo bez přestání. Nebylo to lehké šumění letního deště, jaké<br />
jsem znal.<br />
Zrovna jsem se začetl do dobrodružných příběhů O. Batličky,<br />
které mi nebylo dopřáno dočíst. Venku se děly věci! Voda<br />
postupně pronikala do všech spárů, škvír, zatékala do oken,<br />
vytékala kanalizací, plnila příkopy. Okapy hučely a přetékaly,<br />
vydávaly zvuk, jako píšťaly varhan a pak začaly ječet jako hasičské<br />
sirény volající o pomoc. Nisa se vařila a vzdouvala jako<br />
hrnec s prádlem, pod který stále někdo přikládá. Začaly se<br />
na ní objevovat prkna, klády, branky, celé části plotů, stržená<br />
zábradlí, psí boudy. Začal jsem se bát.<br />
V pátek v noci už houkaly sirény od Liberce, Frýdlantu, přes<br />
Chrastavu do Hrádku nad Nisou. Mohelka, Jeřice, Nisa, Smědá<br />
a malé potůčky na stráních už nebyly k rozeznání od jezer.<br />
Louky, pole, cesty byly během několika hodin zaplaveny<br />
a voda ucpávala průtoky pod mosty, brala s sebou stavidla,<br />
jezy. Machnín byla jedna velká laguna. Dřevěný most přes<br />
Nisu u Pfeifferovy továrny za mateřskou školou zmizel bez<br />
rozloučení. Voda ho odnesla asi sto metrů po řece níž.<br />
Vlaky do Hrádku a do Frýdlantu ještě jezdily. Tatínek tehdy<br />
rozhodl, že se pojedeme podívat na babičku do Loučné v Hrádku<br />
nad Nisou. Cesta vlakem byla cestou vodním světem. Zleva
i zprava nekonečná plocha vod. Přesto jsme do Hrádku dojeli.<br />
Došli jsme na náměstí. Dál už byla jen jedna velká vodní plocha<br />
až někam k Žitavě a nezbylo, než se vrátit. Všichni nás<br />
ujišťovali, že lidem v Loučné pomohli vojáci z Grabštejna.<br />
Na zpáteční cestu vlakem do Machnína nezapomenu nikdy.<br />
Všude kolem byla jen a jen voda. Nejhorší to ale bylo v Bílém<br />
Kostele. V té době se tam právě utopil jeden ze zasahujících vojáků,<br />
vojín Miroslav Vavřiník.<br />
Nisa v Bílém Kostele v pátek 4. července stoupla o 230 cm,<br />
na silnici bylo na metr vody. Jeřice v Mníšku stoupla o 310 cm.<br />
Moje vzpomínky a můj deník zachytily jen některé údaje. V té<br />
době ještě pracovala na plné obrátky i jediná uhelná elektrárna<br />
na Liberecku v Andělské Hoře. I ta ale byla druhý den povodně<br />
vyřazena z provozu. Nisa, která ji v podstatě obtéká ze všech<br />
stran, zatopila motory i pomocné provozy. Sudy s chemikáliemi<br />
z chemičky v Mníšku se později objevily na dolním toku<br />
Nisy hluboko v Německu. Lokomotiva, která ležela v řečišti pod<br />
frýdlantským zámkem, byla hodně dlouho vděčným objektem<br />
fotografů fotících škody velké vody roku 1958. Pamatuji se,<br />
že na loukách zatopených povodní u Pragovky v Loučné rostly<br />
v měkkém pískovišti nesmírně velké stvoly bodláků, na které<br />
přilétávali nádherně zbarvení stehlíci.<br />
Zatopený byl tehdy ještě funkční důl Kristina i rybníček na<br />
zahradě v Loučné, kde strýček Valtr choval pekingské kachničky.<br />
Ty skončily smutně. Jako emigrantky se ocitly na stolech<br />
jedlíků kachen se zelím v Německé demokratické republice.<br />
My, machnínští kluci, kteří jsme potřebovali karbid na bouchání<br />
plechovek, jsme dovedli ocenit požár v blízkém Vesci.<br />
Voda zatopila sklad karbidu a po spojení vody s karbidem následoval<br />
ničivý požár.
V Liberci měla spousta dospělých problémy s prací v Textilaně<br />
pod přehradou, kde se voda zdvihla o několik metrů a zatopila<br />
silnici i továrnu pod ní. Pamatuji se, jak všude národní<br />
výbory prostřednictvím tlampačů a místního vysílání žádaly<br />
o pomoc a nabádaly občany, aby se postavili vodě stůj co stůj.<br />
V čele byla Chrastava, kde se občané skutečně zapojili a chránili<br />
nejen své majetky, ale i majetek obce. Mé dětské vzpomínky<br />
z té doby jsou chaotické, jako zhruba celých těch deset dní,<br />
kdy všichni dospělí kolem mne odstraňovali následky povodně.<br />
Záznam z deníku toho léta: „Sobota 12. července 1958, všední<br />
pracovní den. (Soboty byly tehdy pracovní všechny). Továrny<br />
v okolí začaly opět pracovat. Totex, textilky, Tesla, zemědělské<br />
závody.“ Byly to prázdniny, na které se nezapomíná.
Über Sprachen nur ganz am Rande<br />
In dir leben so viele Menschen wie du Sprachen sprichst.<br />
Sprachen sind und werden der Schlüssel zur Bildung sein,<br />
schrieb mir mal der Onkel Uri, er hat es am weitesten gebracht,<br />
bis nach Südamerika. Aber er war nicht glücklich. Er lebte nicht<br />
zu Hause wo er geboren wurde.<br />
Er lief vor sich selbst und vor den Frauen weg und reiste um<br />
die Welt. Als richtiger Matrose hatte er mehrere Frauen gleichzeitig.<br />
Sie trafen sich bei seinem Begräbnis. Es waren drei<br />
und sie sprachen unterschiedliche Sprachen, er konnte alle.<br />
Er war der erste Schiffsoffizier und hat unter Deck mit der Kohlenschaufel<br />
angefangen. Auf seiner Uniform waren jetzt ganz<br />
viele Streifen. Vom Krieg hatte er viele Auszeichnungen, die er<br />
prahlerisch links über der Tasche, in der ein weißes Taschentuch<br />
war, genäht hat. Seine Laufbahn stieg weiter bis zur VIP<br />
Karriere. Alles drehte sich um die Schiffe auf denen der Onkel
fuhr. Er sprach tschechisch recht gut obwohl es in seiner Jugend<br />
zu Hause nicht gesprochen wurde. Er war stolz ein Tscheche<br />
zu sein und von hier stammt. Er erzählte mir, dass er, je nachdem<br />
in welchem Land er sich gerade befand, in dessen Sprache<br />
denkt. Auf See kam es darauf an, welche Matrosen an Bord<br />
waren denen er befiehlt…<br />
Meiner Meinung nach, sollte Englisch die Sprache sein,<br />
die jeder Mensch beherrscht. Wenn man jedoch etwas über<br />
Ökonomie weiß, sollte man die Sprachen der Chinesen, Russen<br />
oder Araber lernen. In Südund Mittelamerika wird noch lange<br />
spanisch gesprochen werden. Deutsch, Französisch, Niederländisch<br />
und Italienisch aber wahrscheinlich nur noch auf dem<br />
alten Kontinent. Die Sprache der Tschechen, Polen, Serben,<br />
Ungarn, Finnen, Norwegen und Schweden ist und bleibt die<br />
Sprache der Holzhütten, Märchen, Volkslieder, Erzählungen<br />
am Lagerfeuer und der Volksmuseen. Nur mit der Muttersprache<br />
ausgestattet ist es als ob man durch einen bunten Garten<br />
voll mit Blumen, Obst und Gemüse wandert und nichts riechen,<br />
streicheln oder probieren kann. Die Fremdsprache ist ein<br />
Schlüssel, ein Teller voller Leckerbissen. Es hängt nur von uns<br />
ab, ob wir von weitem zusehen oder ob wir die Schüchternheit,<br />
Faulheit und Bequemlichkeit der Fahrt in alten Gleisen überwinden<br />
werden. Einige der heutigen Generation der 50-jährigen<br />
und älter (ich habe es selbst gehört) geben ihre Unkenntnis<br />
einer weiteren Sprache als der Muttersprache als Verschulden<br />
der Kommunisten an. Wahr ist, dass nur ein bequemer Mensch<br />
nicht die Regeln des Verzichts, der Gedächtnisquälerei und<br />
der Mehrkosten für Bildung einhalten kann. Die Sprachausstattung<br />
ist ein Teil unserer Bildung, eine Chance auf dem Arbeitsmarkt<br />
erfolgreich zu sein. Während des Sozialismus gab<br />
es eine Zeit als das Fernsehen statt der dummen Fernsehserien
Sprachkurse gesendet hat. Es ist vernünftig, es zunächst mit<br />
Russisch zu versuchen und dann schrittweise schwierigere<br />
Sprachen zu versuchen.
O jazycích, jen tak lehce<br />
Kolik jazyků umíš, tolikrát jsi člověkem. Ač nerad, odpovím.<br />
Nemám kamarády, zůstal jsem sám. Jazyk je a bude<br />
klíč ke vzdělání, napsal mi kdysi strýček Uri, který to dotáhl<br />
nejdál, až do Jižní Ameriky, ale šťastný nebyl. Nežil doma, kde<br />
se narodil.<br />
Utíkal světem, potom sám před sebou a před ženami.<br />
Jako správný námořník jich měl současně víc. Sešly se na jeho<br />
pohřbu. Byly tři a mluvily rozdílnými jazyky, on uměl všechny.<br />
Byl funkcí prvním lodním důstojníkem, který začínal u lopaty<br />
s uhlím v podpalubí. Pásek na rukávu nádherné uniformy<br />
měl spoustu. Z války mu zbyla spousta vyznamenání, která si<br />
frajersky našil vlevo na saku nad kapsičku, ve které měl bílý<br />
kapesník. Dosáhl ještě výš, na skvostnou VIP kariéru.<br />
Všechno to bylo o lodích, na kterých se strýček plavil. Česky<br />
mluvil docela dobře, doma tak sice za jeho mládí nemluvili,<br />
ale byl hrdý na to, že je Čech a že odtud pochází. Řekl mi, že<br />
v které zemi se zrovna nachází, v té řeči přemýšlí, na moři zas<br />
podle toho, jaké má vedle sebe námořníky, kterým poroučí…<br />
Já sám si myslím, že angličtina je tou řečí, která by měla být<br />
ve výbavě každého člověka. Žel, člověk, který ví něco o ekonomice,<br />
by se měl učit řeči Číňanů, Rusů nebo Arabů. Španělsky<br />
se bude ještě dlouho mluvit v Jižní a ve Střední Americe,<br />
německy, francouzsky, holandsky a italsky už asi jen na Starém<br />
kontinentu. Řeč Čechů, Poláků, Srbů, Maďarů, Finů, Norů<br />
a Švédů je a zůstane řečí dřevěných srubů, pohádek, národních<br />
písniček, vyprávění u táborových ohňů a lidových skanzenů.<br />
Být vybaven pouze jazykem mateřským, je jako procházet<br />
se pestrou zahradou plnou květin, ovoce a zeleniny a nesmět<br />
si přivonět, pohladit či ochutnat. Cizí řeč je klíč, talíř plný po-
choutek. Je čistě na nás, zda budeme jen z povzdálí přihlížet, či<br />
překonáme ostych, lenost a pohodlnost jízdy ve starých kolejích.<br />
Někteří z dnešní generace padesátníků a výše (a slyšel<br />
jsem to na vlastní uši) svou neznalost obcování v jiném, než<br />
rodném jazyku svalují na komunisty. Pravdou je, že jen pohodlný<br />
člověk není schopen se podřídit režimu odříkání, týrání<br />
paměti a vícenákladům na vzdělání.<br />
Jazykové vybavení je součástí našeho vzdělání, šancí uspět<br />
na trhu práce. Byla doba, ještě za socialismu, kdy televize místo<br />
přihlouplých televizních novel vysílala jazykové kurzy. Dobré<br />
je zkusit to nejprve třeba s ruštinou a od té se postupně propracovat<br />
k jazykům obtížnějším.
Schwein, Schweinchen haben<br />
Schwein zu haben bedeutet Glück haben. Woher es kam, woher<br />
man es hat, das blieb für mich geheim. Ich weiß nur eins,<br />
ich bin dem Totengräber von der Schaufel gesprungen.<br />
Die tschechische Sprache ist einfach toll, man hat für alles<br />
ein Sprichwort. Tja, leider gilt hier nicht, je dümmer der Bauer,<br />
desto größer die Kartoffeln. Wenn du etwas haben willst musst<br />
du etwas opfern. Nichts ist umsonst, alles kostet etwas. Einfach<br />
gesagt, nicht mal in die Kneipe solltest du ohne Geld gehen…<br />
Aber zurück zum Schwein. Schwein haben bedeutet im<br />
tschechischen Klinke haben. Diese habe einen ziemlich prosaischen<br />
Zweck – sie öffnen und schließen etwas und mit<br />
Glück funktioniert der Mechanismus.<br />
An drei außergewöhnliche Klinken (Schweine) erinnere ich<br />
mich.<br />
Die Klinke am Seitentor der Kirchenwand in der Mitte der<br />
Dětřichov. Sie blieb an dieser Stelle gut 200 Jahre. Wer diese<br />
massive und barocke Schmiedearbeit anfasste, hat Jahrhunderte<br />
in der Hand gehalten. Sie war stark wie der Glaube eines<br />
Katholiken, eines deutschen Bauern und auch Hilfsarbeiters.<br />
Generationen haben sie nach oben und unten gedrückt, sie<br />
öffnete den Weg zu Gott. Die Klinke am Kirchentor.<br />
Ich war überrascht, dass sie so viele Jahre da blieb. Von der<br />
Straße so weit zu sehen. Als ob sie da bis ans Ende der Welt bleiben<br />
sollte. Sehen Sie, sie blieb nicht. Irgendwann um das Jahr<br />
1980 wurde sie von einem gottlosen Verbrecher gestohlen.<br />
Die Klinke verschwand und keiner weiß wo sie ist. Sagen Sie<br />
mal, was sind das für Leute, die einen gesunden Baum fällen,<br />
die etwas klauen, das ihnen nicht gehört?
Die zweite Klinke, vielleicht noch massiver, war am Schmuckgitter<br />
des Tores eines Bürgerhauses gegenüber vom Rathaus in<br />
Liberec. Ein Haus, das sich mit so einem Tor schmückte, war<br />
einmalig. Der Herr, der es kaufte, schmückte nicht nur das<br />
Haus sondern auch die Stadt mit einem beispiellosem Stück des<br />
Schmiedehandwerkes. Die Klinke war die Kirsche auf der Torte,<br />
die Erdbeere im Sektglas. Für den der sie drückte und die<br />
Kraft zum Drücken hatte, öffnete sich das Tor zum Glück. Sesam,<br />
öffne dich. Ehrliche, alte Handwerkskunst…<br />
Diese Klinke ist auch weg. Das Tor, die Tür und die Gitter<br />
blieben nur, weil der Dieb sie nicht wegtragen konnte. Die Klinke<br />
konnte er einfach klauen und hat damit das Herz der Tür<br />
ausgerissen. Wer kann dies begreifen? Wo sind die Männer?<br />
Sind wir etwa im Krieg, dass man die Kirchenglocken, Klinken<br />
aus Bronze; die Juwelen des Barock; klaut?<br />
Die letzte Klinke habe ich. Als vor 30 Jahren die Burg<br />
Grabstejn und das Schloss umgebaut wurden, hat man den alten
Putz abgeklopft und die alten verrotteten Fenster zerschlagen,<br />
aus einem der Rahmen ist die alte, ursprüngliche Fensterklinke<br />
gefallen, die ich im Schutt, der zur Müllhalde gefahren wurde<br />
gefunden habe. Diese habe ich als Erinnerung mitgenommen.<br />
Ich habe die jüngere Schwester der Klinke, kleine Klinke. Vom<br />
Glück nur einen kleinen Anteil, ein ganz kleines Schweinchen.<br />
Sie hat eine besondere Form, im Muster vom Ende des 19.<br />
Jahrhunderts. Sie ist aus Edelmetall bedeckt mit einer Schicht<br />
alter Patina. Sie schaute gleichzeitig mit dem alten Fenster in<br />
die wunderschöne Landschaft unterhalb der Burg, in die Gemeinde<br />
Chotyne. Jetzt bewundere ich sie und bin begeistert. Sie<br />
gehört zu den Dingen die ich in meinem Leben gefunden habe.<br />
Ich habe Schwein, wenn sie so wollen Schweinchen, trotzdem<br />
bin ich glücklich und zufrieden. Es reicht mir, auch wenn es<br />
klein ist, um meinen Alltag zu erfreuen und aufzuheitern…
Mít kliku, kličku<br />
Mít kliku znamená mít štěstí. Kde se to vzalo, odkud to kdo<br />
má, mi zůstalo utajeno. Vím jenom, že mám kliku. Utekl jsem<br />
hrobníkovi z lopaty.<br />
Čeština je prostě úžasná. Na všechno má vtipnou průpovídku.<br />
Žel, tady neplatí, že čím hloupější sedlák, tím větší brambory.<br />
Chceš-li něco znát, musíš pro to něco obětovat. Nic není<br />
zadarmo a všechno něco stojí. Zjednodušeně řečeno, ani do<br />
hospody bez peněz nelez…<br />
K té klice. Jsou různé a mají dost prozaický účel – něco<br />
otevírají a při štěstí, že mechanismus funguje, také zavírají. Asi<br />
tak tři kliky byly výjimečné a ty si pamatuji.<br />
Klika v Dětřichově na postranní brance ve zdi u kostela ve<br />
středu obce. Vydržela na svém místě dobrých dvě stě let. Masivní,<br />
barokní kovářská práce. Kdo za ni vzal, držel v ruce staletí.<br />
Mohutná jak víra katolíka, německého sedláka i nádeníka.
Generace ji tiskly nahoru i dolů, otevírala jim cestu k Bohu.<br />
Klika od vrátek do kostela. Vzalo mi dech, že tam tolik let vydržela.<br />
U silnice a tolika lidem na očích. Jakoby tam měla zůstat<br />
do konce světa. No, vidíte, nezůstala. Tak někdy v osmdesátém<br />
roce minulého století ji ruka neznaboha ukradla. Klika zmizela<br />
a je bůhví kde. Řekněte, co je to za lidi, pokácí-li zdravý strom,<br />
ukradnou-li něco, co jim nepatří?<br />
Druhá klika, snad ještě masivnější, byla na okrasném mřížoví<br />
na vratech měšťanského domu naproti liberecké radnici.<br />
Dům honosící se vraty, že kolem nemají obdoby. Panáček, co<br />
je koupil, ozdobil nejen dům, ale i město nevídaným kovářstvím.<br />
A klika byla třešničkou na dortu, jahodou ve skleničce<br />
se šampaňským. Kdo ji stiskl a měl tu sílu zatlačit, vrata se mu<br />
otevřela jak brána ke štěstí. Sezame, otevři se. Poctivá, stará<br />
rukodělná práce…<br />
Klika je rovněž pryč. Vrata, dveře a mřížoví zůstalo jen proto,<br />
že zloděj by je neunesl. Kliku si odnesl snadno a dveřím<br />
vylomil jejich srdce. Kdo tohle pochopí, kdo tohle pochopí?<br />
Kdeže ti muži jsou? Copak je válka, že se loupí kostelní zvony,<br />
bronzové kliky, barokní skvosty?<br />
Poslední kliku mám já. Našel jsem ji ve vybourané suti vyvážené<br />
na skládku při opravě zámku a hradu Grabštejn před<br />
třiceti lety. Otloukala se omítka, rozbíjela se stará ztrouchnivělá<br />
okna a z jednoho rámu vypadla stará, původní, okenní<br />
klička. Tu jsem si vzal na památku. Mám mladší sestru kliky.<br />
Kličku. Ze štěstí jenom malý díl, docela malou kličku.<br />
Má zvláštní tvar, vzor konec 19. století. Je z ušlechtilého<br />
kovu pokrytá vrstvou staré patiny. Zároveň se starým oknem<br />
hleděla do krásné krajiny dolů pod hrad, do obce Chotyně.<br />
Teď si ji prohlížím já a jsem jí nadšen. Je součástí mých akvizic,<br />
které jsem kdy v životě našel. Mám kliku, kličku chcete-li,
a přesto jsem šťasten a spokojen. Stačí mi, byť je malá, aby potěšila<br />
a rozjasnila můj všední den…
Was hast du unter dem Baum gesucht?<br />
Unsere Jugend, der Zustand der Schwerelosigkeit, der<br />
zurückkommt, wenn du allein bist. So wie der duftender warmer<br />
Wind, der damals dein Haar auflockerte und deine Schritte<br />
fehlerlos weiter führte... Die Zeit der Jugend, des unzähligen<br />
Glücks, die Zeit der Erinnerungen und das Panoptikum<br />
der Liebschaften. Die Zeit der großen Irrtümer und auch<br />
der großen Taten, Entscheidungen, Geschenke, Weihnachtsbäume,<br />
strahlender Kinderaugen, aber auch der Trauer, dass<br />
nicht mehr alle mit uns am Tisch sind. Wie blind und grausam<br />
konnten wir sein! Wie sehr dachten wir, dass das große, kindliche<br />
Weihnachtsglück ewig dauern wird und dass wir uns immer<br />
am Weihnachtsbaum treffen werden. Alles. Das war das<br />
Weihnachtsgeschenk, das nicht verpackt war, das einfach da<br />
lag. Wir alle: Mutter, Vater, Opas, Omas, Brüder, Schwestern, je<br />
nachdem wie die Familie groß war. Du hast das Geschenk nicht<br />
gesucht und heute fehlt es so. Das war die Zeit der glücklichen<br />
Jugend. Die Zeit der Weihnachten, der Bäume, der Schachteln<br />
und Dosen mit Schleifen, Bändern, Schnürchen umwickelt, die<br />
Zeit der großen farbigen Glaskugeln, der Kerzen, der Süßigkeiten,<br />
Silberlamellen, Glasspitzen und Blechständer in der Form<br />
von Wulstlingen oder Zwerge, die den Baum auch mehrere Wochen<br />
hielten. Der Baum stand immer am Fenster und leuchtete<br />
jeden Abend, wie ein Leuchtturm auf der Insel Rügen, so dass<br />
jeder weiß, dass diese Feiertage immer noch voll von Schokoladenfiguren<br />
und in Alufolie gewickelter hausgemachter Schokolade<br />
sind. Und was erst, wenn durch die Kerzen die Gardinen<br />
brannten und eine Gräte des Karpfen sich in den Gaumen<br />
bohrte und die Suppe ausgegossen wurde! Wir waren damals<br />
Kinder des Glücks mit strahlenden Augen. Wir sahen den Va-
ter mit der Mutter wegen der Geschenkpakete nicht. Wie ich<br />
es heute bereue! Sie sind nicht mehr hier. Die Geschenkkisten<br />
sind geblieben. Wir haben es damals nicht kapiert, dass der Zauberabend,<br />
großzügig und reich, einmal enden wird und wir<br />
bleiben hier allein. Mit einem Berg von Geschenken und leeren<br />
Kisten. Deswegen wollen die älteren keinen Baum mehr. Ein<br />
paar Kiefernäste reichen. Das Weihnachtsglück war hier bereits<br />
und es war wundervoll, glauben Sie mir. Mama, Papa, ihr<br />
alle, die nicht mehr mit uns sind: „Schöne Weihnachten“.
Co jsi hledal pod stromečkem?<br />
Svoje mládí, ten stav beztíže, který se vrací, jsi-li sám. Jako<br />
ten voňavý teplý vítr, který kdysi čechral vlasy a vedl tvé kroky<br />
neomylně dál... Čas mládí, čas přelétavého štěstí, čas vzpomínek<br />
a panoptikum lásek. Čas omylů i velkých činů, rozhodnutí,<br />
darů i dárků, vánočních stromků, rozzářených dětských<br />
očí, ale i smutku za toho, kdo s námi u stolu už není. Jak jsme<br />
dovedli být slepí a krutí! Jak moc jsme si mysleli, že to velké,<br />
dětské vánoční štěstí bude věčné a že se budeme u stromečku<br />
scházet napořád. Všichni. To byl ten vánoční dárek, který<br />
se nebalil, který tam prostě jenom byl. My všichni: máma,<br />
táta, dědové, babičky, bratři, sestry, jak kdo měl velkou rodinu...<br />
Ten dárek jsi nehledal a dneska tolik schází. To byl ten<br />
čas šťastného mládí. Čas vánoc, stromečků, krabic a krabiček<br />
ovázaných mašlí, stužkou, provázkem, čas velkých skleněných<br />
barevných koulí, svíček, vánočních kolekcí, drátěných háčků,<br />
stříbrných lamel, skleněných špiček a plechových podstavců ve<br />
tvaru muchomůrek či elfů, co drželi stromek i několik týdnů.<br />
Stromek stával vždy u okna a každý večer svítil, jako maják<br />
na ostrově Rügen, aby každý věděl, že tyhle svátky jsou ještě<br />
plné čokoládových a fondánových figurek a domácí čokolády<br />
balené do staniolu. A co teprve, když od svíček chytly záclony<br />
a kůstka z kapra se zapíchla do patra a polívka se rozlila! Byli<br />
jsme tenkrát děti s plamínky štěstí v rozzářených očích. Neviděli<br />
jsme tátu s mámou pro krabice s dárky. Jak toho dnes<br />
lituji! Už tu nejsou. Krabice od dárků zůstaly. Nechápali jsme<br />
tenkrát, že ten kouzelný večer, štědrý a bohatý, jednou skončí<br />
a my tu zůstaneme sami. S hromadou dárků a prázdných krabic.<br />
Proto ti starší už nechtějí stromek. Pár smrkových větviček<br />
postačí. Vánoční štěstí už tu bylo a bylo krásné, věřte mi.
Maminko, táto, vám všem, kteří jste už odešli: „Krásné svátky.<br />
Vánoční“.
Was alles Sie aus dem fahrenden Zug zwischen<br />
Liberec und Zittau sehen werden<br />
Der alte Reichl verlor alles beim Brand. Ruda erzählte mir,<br />
was alles der gestrige Brand der Schwab-Textilfabrik in Machnín<br />
Hamrštejn genommen hat. „Nun, und was blieb ihm<br />
übrig?“, wollte ich Ruda anhalten. „Stiefel, echt nur Stiefel“, hat<br />
Ruda schnell erzählt. Und dann lachten wir und lachten, wie<br />
zwei Verrückte. Wir waren fünf und uns war überhaupt nicht<br />
klar, welche bedeutende Fabrik gerade vernichtet wurde. Wir<br />
waren es gewohnt, dass es um uns ständig irgendwo brannte,<br />
die Leute starben, uns hat jemand ununterbrochen vor irgendetwas<br />
gewarnt. Vergeblich. Der Krieg endete vor einigen Jahren<br />
und auf neugierige Jungs lauert überall Gefahr. Am liebsten<br />
spielten wir in der Nähe der Bahnstrecke. Wie aufregend es für<br />
uns war! jetzt gerade fuhr an uns ein Zug vorbei und gleich wird<br />
er an der Grenze sein. Wie es wohl in Zittau aussieht? Wurde<br />
die Stadt auch so wie Berlin bombardiert? Die tschechischen<br />
Züge halten in Zittau nicht, sie fahren nur durch und angeblich<br />
werden sie von Grenzsoldaten mit Hunden begleitet...<br />
Wir reisten mit dem Zug unglaublich gerne, es hat sich auch<br />
gelohnt. Man konnte vieles aus den Fenstern beobachten und<br />
es war auch gefährlich. Wir lehnten uns aus den Fenstern und<br />
wenn die Lokomotive beschleunigte, flog eine Wolke von<br />
glühenden Funken in unser Haar oder brannte auf der Haut<br />
oder in den Augen. Das war das kindliche Adrenalin.<br />
Erst viel später habe ich die Landschaft und industrielle<br />
Fabrikbauten bemerkt, die in großer Anzahl auf beiden Seiten<br />
dieser romantischen Zugstrecke in den Mäandern des so ruhigen<br />
Flusses Neiße verstreut sind. Wie falsch ich mit meiner<br />
Demut an meiner lieben Lausitzer Neiße lag! Später habe ich
an deren Ufern zwei Hochwasser erlebt und erlebte, was ich nie<br />
geglaubt hätte.<br />
Noch vor dem nächsten großen Wasser möchte ich Ihnen<br />
mitteilen, was alles die Augen eines Jungen gesehen haben, der<br />
hier im Dorf lebte. Er war hier wahrscheinlich geboren und<br />
musste bestimmt mit den Zügen spielen. Die Züge beobachten,<br />
ihnen zuwinken und über sie träumen, in ihnen zur Schule<br />
fahren, zum Arzt, zur Oma, zum Fußball oder einfach so, um<br />
wieder aus dem Fenster in die Landschaft zu schauen, wo was<br />
neues gebaut wurde, was abgebrannt war und was das große<br />
Wasser nahm. Wieder und wieder im Abteil des Zuges zwischen<br />
Liberec Zittau.<br />
Ich sehe mich neben dem Vater. Er sitzt neben mir und ich<br />
frage und kann nicht aufhören. Meine erste Station Machnín.<br />
Der Zug kommt gerade aus Liberec. Nein, es ist kein Zug mit<br />
einem Motor, es ist eine Dampfmaschine. Man kann ihn von<br />
weitem hören. Die Oma in Hrádek und unglaublich viele schöne<br />
Sachen, die ich aus dem Zugfenster sehe, warten auf uns.<br />
Wir fahren auf Gleisen, die schon im Jahre 1859 gelegt wurden.<br />
Sie gehören zu den ältesten in der Österreichischen Monarchie,<br />
genauso wie der Teil der Schwab-Textilfabrik, wo so viele Sachen<br />
von Herr Reichl verbrannt sind.<br />
Sobald der Zug Machnín verlässt, sind vor ihm zwei große<br />
Eisenbahnbrücken, die über der Lausitzer Neiße stehen. Links<br />
stehen rekonstruierte Gebäude der Textilweberei Textilana, die<br />
ersten von Dutzenden an der Strecke nach Zittau. Es handelt<br />
sich meistens um wirklich wunderschöne industrielle Bauten<br />
die Ende des 19. Jahrhunderts mit ausgeprägten Elementen des<br />
zauberhaften Jugendstils erbaut wurden. Viele gibt es in Jablonec<br />
und auch Liberec, sie sind schön, funktionell und befinden<br />
sich in einmaliger Natur entlang der Neiße und der Dämme,
auf welchen die Züge fahren. Das Tal eingeschlossen von Hügeln,<br />
Dörfern, Städtchen und Fabriken ist höchst kulturell und<br />
passt in die hügelige Landschaft. Auch das, was so schrecklich<br />
aussieht, direkt hinter der nächsten Zughaltestelle Machnín-<br />
Burg, ist überraschend schön und nett.<br />
Das einzige Kraftwerk, das Lignit aus Hrádek verbrennt,<br />
wurde 1914 in Betrieb genommen und 1966 geschlossen. Ein<br />
Baukomplex, konserviert wie das Dornröschen-Schloss, ein<br />
Städtchen, das den Schlaf der Zufriedenen schläft Andělská<br />
Hora – Machnín Burg. Von der umgebenden Natur ist durch<br />
die Schlackeberge nicht viel zu erkennen, wo die Natur einen<br />
Vertrag mit einem Zauberer abgeschlossen hat, dass er sie einschlafen<br />
lässt und zurück zur Geburt führt. Hierher würde ich<br />
Kindergruppen führen, damit sie die Kraft der Natur versus industrielle<br />
Bauten lernen. Man sollte auch den stilvollen Ausbau<br />
der Arbeiterhäuser erwähnen, der wörtlich ein Volksmuseum<br />
aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts darstellt.<br />
Der Zug fährt weiter zur Andělská Hora und Chrastava. Sobald<br />
er aus dem zauberhaften Tal des Kraftwerkes unter der<br />
verlassenen Burgruine Hamrštejn fährt, wird er von weiteren<br />
bedeutenden Industriebauten Ende des 19. und Beginn des 20.<br />
Jahrhunderts umgeben.<br />
Von hier musste man nicht wegen der Arbeit zur Übersee, in<br />
die belgischen Kohlebergwerke, in große Industriestädte. Hier<br />
stehen die Fabriken eine neben der anderen. Heute stehen sie<br />
leider nur noch und prahlen mit deren perfekten Funktion und<br />
Architektur. Die Arbeit bieten sie nicht an. Sie sind geschlossen<br />
und oft warten sie nur noch, bis sie jemand gnädig abreißt. Sie<br />
sind einsturzgefährdet. Aber so lange sie stehen, sollte man sie<br />
sehen. Sie haben eine wunderbare, großartige Geschichte und
die dort arbeitenden Menschen haben ein Werk geschaffen,<br />
wofür sich diese Region nicht schämen muss.<br />
Und dabei wurden diese Fabriken oft zum Bestandteil dieser<br />
Landschaft. Sie grenzen sich nicht von der umgebenden Bebauung<br />
ab. Sie beweisen, dass die Industriebauten mit der Natur<br />
verschmelzen können und schmeicheln. Mindestens so sehe<br />
ich heute aus dem Zugfenster die Fabrikhallen, all die Betriebsstätten<br />
der Webereien, Spinnereien, Färbereien, der Besitzer<br />
Feill, Klinger, Altschull, Liebieg und weiterer. Fabriken, die sozusagen<br />
sofort in Filmen spielen können, die Kulissen deren<br />
Zeit darstellen. Fabriken wie Textilana, Totex, deren Schlösser,<br />
Villen, Fabrikhäuser, provisorische Unterbringungen für die<br />
Gefangenen des Zweiten Weltkrieges – Frauen aus dem Konzentrationslager<br />
Gross Rosen in Bílý Kostel waren. All das steht<br />
hier bis jetzt. Sämtliche Bauten haben deren Gesichtsabdruck<br />
in der Landschaftsgeschichte, sind Bestandteil der Geschichte<br />
der Nationen, die hier lebten und leben.<br />
Die Papierfabrik, das Werk der Brüder Soyka in Bílý Kostel.<br />
Den letzten Besitzer habe ich gekannt. Er kehrte aus der Emigration<br />
als ausländischer Soldat.<br />
Bereits bei der Einfahrt des Zuges nach Chotyně sehen wir<br />
das Torso der Gießerei aus dem Jahr 1913, unten im Tal die<br />
ursprüngliche Textilfabrik, später Schokoladenfabrik und Maschinenfabrik.<br />
Die Tischlerei in Chotyně unterhalb des Dammes<br />
hat Skier, Schlitten und gebogene Möbel produziert.<br />
Hrádek nad Nisou, die Vorstadt von Zittau, mehr als je zuvor<br />
mit ihr verbunden, kehrt zu seinen Wurzeln zurück. In Hrádek<br />
sind es nur Fabriken, gleich bei der Zugeinfahrt in das<br />
Stadtgebiet. Das Industriepotential war so gewaltig, dass fast in<br />
jeder Straße ein Betrieb, eine Fabrik oder eine Produktionshalle
stand. Sie wissen nicht, wohin Sie den Kopf drehen sollen, in<br />
welche Richtung Sie schauen sollen.<br />
Und schon sind wir an der Grenze der Republik, wo die<br />
gegenwärtige Industriezone mit modernen und höchst<br />
zweckmäßigen Industriebauten der Gegenwart entstanden ist.<br />
Hier endet der Zug mit den Passagieren auf der Strecke Liberec<br />
Zittau seine Wanderung entlang des Industrieweges durch<br />
eine der schönsten Ecken der tschechisch-deutschen Grenze,<br />
die von den Mäandern der Lausitzer Neiße geprägt werden.
Co všechno uvidíte z okna vlaku jedoucího<br />
z Liberce do Žitavy<br />
Starýmu Reichlovi shořelo všechno. Ruda mi přeříkával,<br />
co všechno si včerejší požár Schwabovy textilky v Machníně –<br />
Hamrštejnu vzal. „No a co mu zbylo?“, chtěl jsem Rudu zastavit.<br />
„Holinky, fakt jenom holinky,“ chrlil ze sebe Ruda. A pak jsme<br />
se smáli a smáli, jako dva blázni. Bylo nám pět a vůbec nám<br />
nedošlo, jaká významná továrna právě vzala za své. Byli jsme<br />
zvyklí na to, že kolem nás stále někde hořelo, umírali lidé, stále<br />
nás někdo před něčím varoval. Marně. Válka skončila před pár<br />
lety a všude číhalo na zvědavé kluky nebezpečí.<br />
Nejraději jsme si hráli blízko trati. Jak to pro nás bylo vzrušující!<br />
Teď právě kolem nás projel vlak a za chvilku bude za<br />
hranicí. Jak asi vypadá ta Žitava? Je taky vybombardovaná jako<br />
Berlín? České vlaky v Žitavě nestaví, pouze projíždějí a prý je<br />
doprovázejí pohraničníci se psy…<br />
Vlakem jsme cestovali hrozně rádi, však také bylo proč. Bylo<br />
nač se dívat z oken a bylo to i nebezpečné. Nahýbali jsme se<br />
z oken, a když lokomotiva zabrala, tak nám sprška žhavých uhlíků<br />
vlétla do vlasů a pálila kůži nebo v očích. To byl náš dětský<br />
adrenalin.<br />
Mnohem později jsem si začal všímat krajiny a industriálních,<br />
továrních staveb, kterých bylo rozeseto jako máku po<br />
obou stranách této romantické vlakové trasy v meandrech tak<br />
tiché řeky Nisy. Jak jsem se mýlil v té pokoře mé milé Lužické<br />
Nisy! Později jsem na jejích březích prožil dvě povodně a zažil,<br />
čemu bych nikdy nevěřil. Než přijde ta další velká voda, chci se<br />
s vámi podělit o to, co vše viděly oči kluka bydlícího zde ve vesnici.<br />
Asi se tu musí narodit a rozhodně si s vláčky alespoň hrát,<br />
chodit se dívat na vlaky, mávat jim a snít o nich, jezdit s nimi
do školy, k doktorovi, k babičce, na fotbal nebo jen tak, aby se<br />
znovu podíval z okna do krajiny, kde co kdo nového postavil,<br />
co shořelo a co vzala velká voda. Znovu a znovu být v kupé ve<br />
vlaku na trase Liberec – Žitava.<br />
Vidím se vedle táty. Sedí vedle mne a já se ptám a nejsem<br />
k zadržení. Má první zastávka – Machnín. Vlak právě přijíždí<br />
z Liberce. Ne, není to motorák, ale pára. Je ji slyšet zdaleka.<br />
Čeká nás hrádecká babička a strašně moc krásných věcí, které<br />
vidím z okna vlaku.<br />
Jedeme po kolejích, které byly položeny už v roce 1859<br />
a patří k těm nejstarším v rakouské monarchii, stejně jako ta<br />
část Swabovy textilky, ve které shořelo tolik věcí panu Reichlovi.<br />
Jen co vlak opustí Machnín, má před sebou dva obrovské<br />
železniční mosty klenoucí se nad Lužickou Nisou. Vlevo stojí<br />
rekonstruované budovy textilní přádelny firmy Textilana,<br />
první z desítek na trase do Žitavy. Většinou jde o opravdu<br />
krásné industriální stavby z konce 19. století s výraznými prvky<br />
kouzelné secese, tak módní a oblíbené v našem kraji. Je jich<br />
plný Jablonec i Liberec, jsou krásné, funkční a zasazené do<br />
neopakovatelné přírody podél Nisy a náspů, po kterých jezdí<br />
vlak. Údolí sevřené kopci, vesnicemi, městečky a továrnami je<br />
vysoce kulturní a úžasně zapadá do zvlněné krajiny. Vždyť i to,<br />
co vypadá hrůzně, hned za další železniční stanicí Machnín –<br />
hrad, je překvapivě krásné a přívětivé.<br />
Jediná tepelná elektrárna spalující místní hrádecký lignit,<br />
uvedená do chodu v roce 1914 a uzavřená roku 1966. Komplex<br />
staveb zakonzervovaný jako zámek Šípkové Růženky, městečko<br />
spící spánkem spravedlivých Andělská Hora – Machnín<br />
hrad. Kopce strusky k nerozeznání od okolní přírody, která<br />
uzavřela dohodu s čarodějem, aby ji uspal a vrátil k počátku je-
jího zrození. Sem bych vodil skupiny dětí, aby se učily poznávat<br />
sílu přírody versus industriální stavby. Za zmínku stojí i stylová<br />
výstavba zaměstnaneckých domků tvořících doslova skanzen<br />
počátku 20. století. Vlak odtud míří k Andělské Hoře a do<br />
Chrastavy. Jen co vyjede z kouzelného údolí elektrárny pod<br />
opuštěnou zříceninou hradu Hamrštejnu, je obklopen dalšími<br />
významnými industriálními stavbami z konce 19. a počátku 20.<br />
století.<br />
Odtud se nemuselo za prací za oceán, do belgických uhelných<br />
dolů, do velkých průmyslových měst. Zde stojí továrny<br />
jedna vedle druhé, jen si vybrat. Žel, dnes už jen stojí<br />
a chlubí se svou dokonalou funkčností a architekturou. Práci<br />
neposkytují. Jsou uzavřeny a mnohdy už jen čekají, až do nich<br />
někdo milostivě strčí.<br />
Jsou na spadnutí. Ale dokud stojí, stojí za zhlédnutí. Mají<br />
úžasnou, velkolepou historii a lidé v nich pracující vytvářeli<br />
dílo, za které se zdejší kraj nemusil schovávat za plot.<br />
A přitom se tyhle továrny staly často součástí koloritu<br />
kraje. Nejsou vyčleněny z okolní zástavby. Jsou důkazem, že<br />
industriální stavby mohou splynout s přírodou a pohladí. Aspoň<br />
já tak i dnes vidím z okna vlaku tovární haly, všechny<br />
ty provozovny tkalcoven, přádelen, barvíren, úpraven majitelů<br />
Feillů, Klingerů, Altschullů, Liebiegů a dalších. Továrny, které<br />
takříkajíc z fleku, mohou hrát ve filmech, vytvářet kulisy svého<br />
věku. Továrny jako Textilana, Totex, jejich zámečky, vily, tovární<br />
domy, provizorní stavby pro ubytování zajatců z druhé světové<br />
války – žen z koncentračního tábora Gross Rosen v Bílém<br />
Kostele. To vše tu dosud stojí. Všechny tyto stavby mají svůj<br />
otisk tváře v dějinách krajiny, jsou součástí paměti národů,<br />
které zde žily a žijí.
Papírna, továrna bratří Soyků v Bílém Kostele. Toho posledního<br />
majitele jsem znal. Vrátil se z emigrace jako zahraniční<br />
voják.<br />
Už při dojezdu vlaku do Chotyně vidíme torzo slévárny<br />
z roku 1913, dole v údolí původní textilku, později čokoládovnu<br />
a strojírnu. Truhlárna v Chotyni pod náspem vyráběla lyže,<br />
sáňky a ohýbaný nábytek.<br />
Hrádek nad Nisou, to předměstí Žitavy, spojené s ní více<br />
než kdy jindy, se vrací ke svým kořenům. V Hrádku to jsou<br />
továrny od samého vjezdu vlaku na území města. Průmyslový<br />
potenciál byl tak mohutný, že téměř v každé ulici byla<br />
provozovna, továrna či výrobní hala. Nevíte, kam dřív hlavu<br />
otočit, na kterou stranu se podívat.<br />
A už jsme na hranicích republiky, kde vyrostla současná<br />
hrádecká průmyslová zóna s moderními vysoce účelovými<br />
industriálními stavbami současnosti. Tady vlak s pasažéry na<br />
trase Liberec – Žitava končí svou pouť po industriální cestě<br />
jedním z nejkrásnějších koutů česko-německého pomezí určeného<br />
meandry Lužické Nisy.
Das Geschäft bei uns im Dorf<br />
Bei uns im Dorf konnte niemand nur vom Geschäft leben.<br />
Überleben, das bedeutet Handwerk, Arbeit, sozusagen „nebenbei“,<br />
eine Kuh, ein Feld, etwas anderes... So baute ein Maurer im<br />
Sommer, im Winter machte er Harken. Der Schuhmacher hatte<br />
im Garten Kartoffeln und Blumenkohl. Die Frisörin, Frau Lanková,<br />
hatte bis zur „Währung“ 1953 ein Lebensmittelgeschäft<br />
im Erdgeschoss. Einige Male saß ich bei ihr auf hohem Stuhl,<br />
schrie vor Angst, ging aber mit einem Haarschnitt weg.<br />
Im Geschäft lief es so ab, dass meine Mutter die Lebensmittelkarten<br />
verwaltete, ich gab ihr Vater´s Portmonee. Ein Meter<br />
höher hat Frau Lanková die Karten zerschnitten und die Mutter<br />
holte aus dem Geldbeutel die Noten und Münzen.<br />
Ich liebte schon immer Gurken. Die im 5-Liter-Behälter mit<br />
einer Holzgabel innen haben mich fasziniert. Frau Lanková<br />
wusste es und statt einer Süßigkeit beim Abschied nach dem<br />
abgeschlossenen Geschäft hat sie immer mit den Holzgreifärmen<br />
aus dem Glas eine Gurke geholt, von welcher noch die<br />
duftende, grüne, saure Flüssigkeit tropfte.<br />
Es sind 60 Jahre vergangen, ich habe es aber immer noch<br />
vor den Augen. Ich, der glücklichste Mensch der Welt, verlasse<br />
das Geschäft mit einer Gurke im Mund. Meine Mutter dreht<br />
die Augen, zwinkert wichtig, die Besitzerin des Geschäfts zuckt<br />
mit den Schultern bedeutend. Beide Frauen haben sich ein Zeichen<br />
gegeben, dass das was ich tue, nicht normal ist und gleichzeitig<br />
als ob sie sagen würden: Ist gut, Hauptsache er treibt<br />
keinen Unsinn.<br />
Zum Laden führten von der Straße zirka sechs Treppen und<br />
für mich waren sie so etwas wie eine Kapitänsbrücke. Wenn<br />
ich die Treppen mit meiner Mutter hinaufgestiegen bin, habe
ich nicht vergessen, mich umzudrehen und jemandem zuzuwinken.<br />
Unterhalb der Treppe stand immer jemand und diskutierte<br />
mit jemandem. Oben wehte eine frische Brise und ich<br />
sah mich entweder im Korb eines Schiffes oder im Luftballon<br />
von einem Bild, das zu Hause im Wohnzimmer hing. Und jetzt<br />
stellen Sie sich vor, meine Mutter führt mich aus dem Laden,<br />
mein Mund ist voll einer saftigen Gurke und unten stehen die<br />
Freunde Mrázek, Reichl, Jungs Fořta, Jarisch, Jarda Kalenský,<br />
Jungs Jůza und bestimmt einer der Jungs von Lanka. Konnte<br />
ich mich glücklicher fühlen? Nein.<br />
Der Weg nach nach Hause war bergauf um zwei Häuser. Wir<br />
wohnten gegenüber der Tischlerei Simm und Wagner, wo mein<br />
Vater der nationale Verwalter war. Viele der Tischler hatten<br />
noch einen Nebenverdienst, der eine reparierte Autos, der andere<br />
war Imker. Der nächste hatte zu Hause eine Kuh, fünfzig<br />
Kaninchen, einen Apfelbaumhain, einen Laden mit Kohle und<br />
Brennholz.<br />
Wir, die Jungs, liebten den Dorfschmied Lammel, einen<br />
Deutschen, der nicht vertrieben wurde und sprach, so viel<br />
ich mich erinnere, nur Deutsch. Es ist sonderbar, dass es uns<br />
Jungs nicht gar nicht so ungewöhnlich vorkam. Unser Industriedorf<br />
hatte auch viele Antifaschisten und die mussten nicht<br />
nach Deutschland. Wir haben es so erlebt, dass wir bei ihnen<br />
Briefmarken holten, weil sie mit denen, die weggegangen sind,<br />
einen regen Briefwechsel hatten. Und so mussten auch die, die<br />
in „Tep“, in „Mischwaren“, im Milchgeschäft, beim Fleischer,<br />
gearbeitet haben, Deutsch sprechen. Auch zu Hause kam ich<br />
mir manchmal so, wie später auf Rügen. In Sprache und Nation<br />
Halb und Halb.<br />
Da war ich aber schon 15 und wuchs aus den Latzhosen. Frau<br />
Lanková hat das Geschäft und auch das Gewerbe geschlossen,
ins Pferdeparadies ist auch der Schmied Lammel gegangen. In<br />
den Läden verkauften junge Mädchen, die höchstens Russisch<br />
sprachen. Die alten Deutschen sind dann nachträglich in den<br />
60-er Jahren ausgesiedelt. Wir, die Jungs, sind gewachsen und<br />
einige von uns kehren immer noch zurück. Wir können nicht<br />
die Orte vergessen, wo wir zur Schule gingen...
Obchod u nás na vsi<br />
U nás na vesnici jenom z obchodování nebyl nikdo živ. Uživit<br />
se, znamenalo mít řemeslo, práci takříkajíc „bokem“, krávu,<br />
pole, něco jiného… Takový zedník v létě stavěl, v zimě podomácku<br />
dělal hrábě. Švec měl na zahradě brambory a květák.<br />
Holička, paní Lanková, měla až do „měny“ v třiapadesátém<br />
v přízemí obchůdek potravinami. Na vysoké stoličce jsem<br />
u ní párkrát seděl, řval strachem, ale odešel ostříhán.<br />
V krámě to chodilo tak, že moje maminka obhospodařovala<br />
potravinové lístky, já jí podával tátovu „šrajtofli“. O metr<br />
výš pak paní Lanková ty lístky stříhala a maminka vytahovala<br />
z peněženky bankovky a mince.<br />
Já měl odjakživa rád okurky. Ty v pětilitrové sklenici s dřevěnou<br />
vidličkou uvnitř mě doslova fascinovaly. Paní Lanková<br />
to věděla a místo bonbónu na rozloučenou po uzavření obchodu,<br />
mi vždy podala dřevěnými chapadly ze sklenice jednu<br />
okurku, z níž ještě stékal voňavý zelený kyselý lák.<br />
Je to šedesát let, ale mám to stále před očima. Já, nejšťastnější<br />
člověk na světě, odcházím z obchodu s okurkou v puse.<br />
Maminka oči v sloup, významně mrká, majitelka obchodu významně<br />
krčí ramenem. Obě ženy si tak daly znamení, že to, co<br />
dělám, není normální a zároveň jako by si řekly: Budiž, hlavně,<br />
že netropí hlouposti. Obchůdek měl ke dveřím ze silnice asi<br />
šest schůdků a byl pro mě něco jako kapitánský můstek. Když<br />
jsem s maminkou ty schody vystoupal, nezapomněl jsem se<br />
otočit, abych někomu dole zamával. Dole pod schody vždy<br />
někdo stál a s někým diskutoval. Nahoře foukal svěží větřík<br />
a já si připadal jako v koši buď na lodi, nebo jako v balónu<br />
z jednoho obrazu, co visel doma v obýváku. A teď si představte,
maminka mě vede z krámu ven, já mám plnou pusu šťavnaté<br />
okurky a dole stojí kamarádi Mrázek, Reichl, kluci Fořtovi, Jarisch,<br />
Jarda Kalenských, kluci Jůzovi a určitě i některý z kluků<br />
Lankových. Mohl jsem si připadat šťastnější? Ne.<br />
Domů to bylo do kopce ob dva domy. Bydleli jsme naproti<br />
truhlárně Simm a Wagner, kde byl můj tatínek národním<br />
správcem. Spousta truhlářů měla ještě vedlejší výdělek, někdo<br />
spravoval auta, druhý včelařil. Další měl doma krávu, padesát<br />
králíků, sad jablek, prodejničku uhlí a palivového dříví.<br />
My, kluci, jsme milovali vesnického kováře Lammla, Němce,<br />
co nemusel do odsunu a mluvil, co si pamatuju jenom<br />
německy. Zvláštní je, že nám klukům to ani nijak zvlášť nepřišlo.<br />
Ta naše industriální vesnice byla i hodně o antifašistech<br />
a ti do Německa nemuseli. My jsme to vnímali tak, že jsme si<br />
k nim chodili pro poštovní známky, neboť oni si s těmi, co odešli,<br />
hodně psali. A tak i ti, co prodávali v „Tepu“, ve „Smíšeném<br />
zboží“, v mlékárně, u řezníka, museli umět německy. I doma
jsem si někdy připadal jako později na Rujáně. Jazykově a národnostně<br />
půl na půl.<br />
Ale to mi už bylo patnáct a z krátkých kalhot s padacím<br />
mostem jsem už vyrostl. Paní Lanková zavřela krám i živnost,<br />
do koňského nebe odešel i podkovář Lammel. V krámech prodávala<br />
mladá děvčata, co uměla maximálně tak rusky. Staří<br />
Němci se dodatečně v šedesátých letech vystěhovali do NSR.<br />
My, kluci, jsme vyrostli a někteří z nás se pořád vracejí. Nemůžeme<br />
zapomenout na místa, kde jsme chodili do školy…
Mirabellen<br />
Wenn ich schon keine Schokolade darf, dann gönnt mir<br />
mindestens die Mirabellen, die gelben Zwetschgen. Die gelben,<br />
kleinen rötlichen Aprikosen unserer Gräben, Wiesen,<br />
Felder, Hänge und Gärten voller Unkrautes. Gönnt mir die<br />
Freude des frühen Alters. Obst, eher Unkraut unserer Obstgärten,<br />
Bastarde der haarigen fleischigen Pfirsiche, süßer<br />
Aprikosen und bosnischer Pflaumen, Plebejer unter dem<br />
Markenobst duftenden Äpfeln, Butterbirnen und südlichen<br />
Zitrusfrüchten. Mirabellen, die Vogelfängerinnen großer<br />
Pflaumen und all der Schönheit die den Tisch schmückt<br />
und dieses Land hergibt. Woher bist du, woher bist du zu<br />
uns gekommen, Mirabellche? Dass du angeblich die Frucht einer<br />
unanständigen Liebe bist. Myrobalan? Oder die alleinständige<br />
Art Prunus Domestica? Es ist mir egal, du schmeckst nach<br />
Sonne, Mirabellche, nach dem sonnigen Italien. Und dass du<br />
bei mir im Garten in Hrádek nad Nisou wächst, liegt nur an<br />
dem wahren Sprichwort über den dummen Bauern und seinen<br />
wunderschönen großen Kartoffeln. Ich will nicht weiter<br />
forschen, woher du kommst. Jeder hat das Recht auf sein Geheimnis.<br />
Jeder Baum lebt und gut bestäubt, trägt er auch. Für Leute,<br />
die Probleme mit dem Zucker haben ideal. So klein, sage ich mir,<br />
die haben bestimmt keinen Zucker, nur Fruktose. Diese kleine<br />
Kugel kann doch keine Gefahr darstellen. Mirabellche gold-<br />
-gelb, die Größe einer Traube, einer Stachelbeere... Du verrätst<br />
deinen Verzehrer bestimmt nicht. Du bist wie eine Wolke voller<br />
Regen, mein pomologisches Obstwunder. Es geht darum, was<br />
du mir unwissend gibst, um den Geschmack dieser kleinen<br />
Steinfrucht, die nach wirklicher Ambrosia schmeckt. Du bist
ein Bonus, ein Benefit der schönen Natur für uns alle, die keine<br />
Sauerkirschen und Rosinen in Schokolade, süße Melonen und<br />
was weiß ich noch alles, dürfen. Ich weiß, dass die Mirabellchen<br />
den Geschmack der süßesten Preiselbeeren, Heidelbeeren,<br />
Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren auf dem Tisch<br />
eines armen Diabetikers haben. Als ob sie aus dem Buch eines<br />
Märchenerzählers kämen, vom Strand junger, schöner, braun<br />
gebrannter Körper. Meine kleine Exotik. Du bist der Duft historischer<br />
Segelschiffe aus Sansibar, das Obst der tschechischen<br />
Flüsse voll von Karpfen, Zander und Plötze, der Kiefernwald<br />
und der Korb voller Steinpilze, die Sonne und Spinnnetze im<br />
Wald, der Sumpf mit Libellen und wunderschönen Schmetterlingen.<br />
So sehe ich den kleinen, gelben, lebendigen Wühler die Mirabellche.<br />
Und ich will gar nichts hören, wie viel Zucker sie hat,<br />
was alles ich essen darf und nicht darf...
Mirabelky<br />
Když už nesmím čokoládu, tak mi aspoň dopřejte mirabelky,<br />
špendlíky. Ty žluté, malé načervenalé meruňky našich příkopů,<br />
luk, polí, strání a zaplevelených zahrad. Dopřejte mi tu radost<br />
předčasného stáří. Ovoce, spíš plevele našich sadů, bastardů,<br />
levobočků chlupatých masitých broskví, sladkých meruněk<br />
a bosenských švestek, plebejců mezi značkovým ovocem – voňavými<br />
jablíčky, máslovými hruškami a jižními citrusy. Mirabelky,<br />
ty ptáčnice velkých blum a vší té krásy, co zdobí stůl<br />
a rodí tahle země.<br />
Odkud jsi, odkud jsi k nám přišla, mirabelko? Že jsi prý<br />
plodem čísi nepatřičné lásky. Myrobalán? Nebo samostaný<br />
druh Prunus Domestica? Je mi to jedno, chutnáš po sluníčku,<br />
mirabelko, po slunné Itálii. A že mi rosteš na zahradě v Hrádku<br />
nad Nisou, pak jenom díky pravdivosti rčení o hloupém sedlákovi<br />
a jeho krásných velkých bramborách. Nechci víc pátrat,<br />
odkud jsi. Každý má právo na své tajemno.<br />
Každý stromek si žije a dobře opylen i plodí. Pro ty, co mají<br />
potíže s cukrem – ideální. Tak malé, říkám si, jistě nemají žádný<br />
cukr, jen fruktózu. Od takové drobné kuličky mi nebezpečí<br />
nehrozí. Mirabelko zlatá, žlutá, velikosti kuličky hroznového<br />
vína, angreštu... Ty svého konzumenta jistě nezradíš. Jsi jako<br />
mrak plný deště, můj pomologický, ovocnářský zázrak. Je to<br />
o tom, co mi nevědomky dáváš, o chuti téhle malé peckoviny,<br />
co chutná po skutečné ambrosii.<br />
Jsi bonusem, benefitem krásné přírody pro nás pro všechny,<br />
co nesmí višně a rozinky v čokoládě, sladké melouny a co<br />
já vím co ještě. Vím zcela jistě, že mirabelky mají chuť těch<br />
nejsladších brusinek, borůvek, malin, ostružin i jahod na stole<br />
chudáka cukrovkáře. Jsou jako z knížky pohádkáře, z pláže
mladých, krásných opálených těl. Moje malá exotika. Jsi vůní<br />
korábů vozících hřebíček ze Zanzibaru, Ovocem českých řek<br />
plných kaprů, candátů a plotic, lesem borovic a košíků plných<br />
pravých hříbků, slunce a lesních pavučin, mokřadů s vážkami<br />
a krásnými motýly.<br />
Takhle já vidím tu malou žlutou živoucí neposedu – mirabelku.<br />
A nechci nic slyšet, kolik cukru tají, co všechno smím<br />
a nesmím jíst...
Luftfahrt oder Wie man in Liberec und Prag<br />
schwebte, flog und sprang<br />
Die ersten und erfolgreichen waren die Brüder Montgolfier<br />
im Jahre 1783. Acht Jahre später, in Prag am 11. September<br />
1791 während der Feier zur Krönung von Leopold II.<br />
zum tschechischen König, startete im Wasserstoffluftballon<br />
J. P. Blanchard. Der, der als Erster den Kanal von Frankreich<br />
nach England überflog und was noch interessanter ist, er war<br />
der Erste, der den Fallschirmsprung überlebt hat. Dann stockte<br />
das Fliegen in Prag irgendwie.<br />
Und unsere Vorfahren in Liberec? Binnen von 25 Jahren<br />
waren sie dort, wo Prag war. Unweit des Schlosses in Liberec,<br />
auf dem Grundstück der ehemaligen Reithalle hat der niederländische<br />
Seilakrobat A. Terzy in einen Korb des Heißluftballons<br />
aus Papier Tiere gesetzt. Leider wurde nicht überliefert,<br />
welche es waren. Die Einheimischen haben es genau beobachtet<br />
und wollten noch in diesem Jahr auch fliegen. Sie haben<br />
kopiert, was sie konnten und als sie schon in der Gondole saßen,<br />
hat irgendjemand etwas vergessen und der Ballon verbrannte<br />
noch vor dem Start.<br />
In Prag hat man es weitere Hundert Jahre nicht mehr versucht.<br />
Bis zur Landesjubiläumausstellung in Prag im Jahre<br />
1891 hat sich die Situation so entwickelt, dass ein Teil der Ausstellung<br />
auch die Prager Luftfahrtschule war. Es wurde schnell<br />
klar, dass es ein Schwindel war. Der Ballon „Kysibelka“ war<br />
flach, angebunden und wurde niemals in die Luft freigelassen<br />
und hatte keine geometrischen Formen. Einfach gesagt, er war<br />
ganz schön schief. Der Kapitän war Max Wolff, der eine Uniform<br />
trug, die von der damaligen Presse mit der Uniform eines<br />
Zirkusdompteurs der Löwen verglichen wurde und es war so
ein „Hosenscheißer“, dass er im Gegenteil zu seinen Mitarbeitern<br />
keinen Fuß in den Luftballonkorb setze, weil er ängstlich<br />
war. Die ganze Luftfahrtschule war so, dass man für zwei<br />
Goldstücke in den Korb der Kysibelka einsteigen konnte. Man<br />
wurde an einem Seil in keine große Entfernung hochgezogen<br />
und anschließend wieder zurückgeholt. Dann bekam man von<br />
Kapitän Wolff feierlich eine besondere Medaille für Tapferkeit<br />
überreicht.<br />
An diesem tragikomischen Fliegen ist die außerordentlich<br />
wertvolle Medaille am wertvollsten, die die Flugabonnenten<br />
bekamen ein rautenförmigen Messingguss goldener Farbe. Die<br />
Prager mochten den feigen Wolff nicht und der entschied sich<br />
zum Schluss etwas daran zu ändern. Er ließ Kysibelka mit zwei<br />
Freiwilligen im Luftballonkorb fliegen. Sie hatten kein Glück.<br />
Der Ballon platzte ungefähr in Tausend Meter Höhe und fiel<br />
mit großem Riss unweit des Ausstellungsgeländes nieder, wo er<br />
verbrannte. Die Freiwilligen haben überlebt und alles hatte ein<br />
Nachspiel bei Gericht.
Der Kapitän Wolff wurde wegen Unachtsamkeit, welcher<br />
Menschenleben gefährdet hat, zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt<br />
und die Trümmer der verbrannten Kysibelka wurden als Souvenir<br />
für die Ausstellung auseinander genommen. Die Prager<br />
bestellten noch in dem Sommer erfahrene Franzosen, damit<br />
sie wirkliche Luftballons und auch die Fallschirmsprünge vorführen.<br />
Nach Liberec kehrte das Fliegen erst wieder am Anfang<br />
des Jahrhunderts zurück. Hoffen wir, dass für immer. Dafür<br />
muss man aber einen Flughafen haben...
Vzduchoplavba aneb Jak se v Liberci a v Praze<br />
vznášelo, létalo a skákalo<br />
Ti první a úspěšní byli bratři Montgolfierové v roce 1783.<br />
Osm let po nich, v Praze 11. září 1791 při oslavách korunovace<br />
Leopolda II. za českého krále, vzlétl ve vodíkovém balóně J. P.<br />
Blanchard. Ten, který první přeletěl kanál z Francie do Anglie<br />
a co je ještě zajímavější, byl první, co přežil seskok padákem.<br />
Pak se Pražanům létání nějak zadrhlo.<br />
A naši předchůdci v Liberci? Do dvaceti pěti let byli tam,<br />
kde Praha. Kousíček od libereckého zámku, na pozemcích<br />
bývalé jízdárny holandský provazolezec A. Terzy do koše papírového<br />
horkovzdušného balónu posadil zvířata. Žel, nedochoval<br />
se záznam, která to byla. Místní se dobře dívali a ještě<br />
téhož roku chtěli vzlétnout rovněž. Okopírovali, co se dalo,<br />
a když už seděli v gondole, někdo něco opomenul a balón shořel<br />
ještě před startem.<br />
V Praze to ani nezkoušeli dalších sto let. Až při Zemské<br />
jubilejní výstavě v Praze roku 1891 se ledy pohnuly tak, že<br />
součástí výstavy byla Pražská větroplavecká škola. Že šlo víceméně<br />
o podfuk, se zjistilo záhy. Balón „Kysibelka“ byl plochý,<br />
upoutaný balón, který nikdy nebyl vypuštěn volně do vzduchu<br />
a dokonce neměl ani geometricky souměrné tvary. Jednoduše<br />
řečeno, byl pěkně šišatý. Jeho kapitánem byl Max Wolff, chodící<br />
v uniformě, kterou dobový tisk přirovnával k uniformě<br />
cirkusového krotitele lvů a byl to takový „srábek“, že na rozdíl<br />
od svých pomocníků ani nohou nevstoupil do koše balónu, jak<br />
se ho bál.<br />
Celá větroplavecká škola spočívala v tom, že za dva zlaté<br />
směl abonent vzduchoplavby vstoupit do koše Kysibelky<br />
a rumpálem byl po laně vypuštěn do nevelké vzdálenosti od
země a následně stažen na zem. Pak jej kapitán Wolff slavnostně<br />
dekoroval za statečnost zvláštní medailí.<br />
Na tom tragikomickém létání je nejcennější mimořádně<br />
vzácná medaile, kterou abonenti létání dostali – kosočtvercový<br />
odlitek z mosazné slitiny zlaté barvy. Zbabělého Wolffa<br />
si Pražané neoblíbili, a ten se nakonec odhodlal něco na tom<br />
změnit. Vypustil Kysibelku se dvěma dobrovolníky v koši balónu.<br />
Moc štěstí neměli. Ve výši asi tisíc metrů balón praskl<br />
a s velkou trhlinou spadl nedaleko výstaviště, kde shořel. Dobrovolníci<br />
přežili a vše mělo dohru u soudu.<br />
Kapitán Wolff byl za neopatrnost, která ohrozila lidské životy<br />
odsouzen ke čtrnácti dnům vězení a trosky ohořelé Kysibelky<br />
byly rozebrány jako suvenýr z výstavy. Pražané si ještě téhož<br />
léta objednali zkušené Francouze, aby jim ukázali opravdové<br />
balóny včetně seskoků padákem. Do Liberce se létání vrátilo<br />
až opět počátkem století. Věřme, že natrvalo. Ale k tomu všemu<br />
je potřeba mít letiště, že…
Vitamine nach 1945<br />
Wir Jungs hatten es nie ganz leicht und besonders die, die in<br />
die Familien der Siedler im Grenzgebiet nach der Vertreibung<br />
der Deutschen geboren wurden. Die Umgebung, in welche uns<br />
unsere verehrten Eltern gebracht haben, war ganz anders als bei<br />
den Omas, Tanten und Onkel im Inland. Die Welt war verkehrt.<br />
Was in den Sudeten normal war, war in Nymburk oder in Kolín<br />
auf den Kopf gestellt. Alles drehte sich über die Deutschen<br />
und nach den Deutschen. Vom Topf in der Spüle bis zu den<br />
Büchern, Bildern und Geschirr in der Anrichte. Die Dachböden<br />
voller Reichtum, Schätze unter dem Fußboden versteckt.<br />
Die Gärten, Wiesen, Felder, Hänge, Bäche, das Ufer der Neiße,<br />
alles was Sie sehen war anders als dort woher unsere Eltern<br />
herkamen. Dort, in der Heimat meiner Mutter verstanden es<br />
die Leute überhaupt nicht. Hier verlief die Zeit noch anders.<br />
Andere, schnellere, die ständig in Eile war, in alle Richtungen<br />
sich beeilte und mächtig uns schüttelte. Alles, absolut alles war<br />
hier anders. Alles drehte sich darum, dass sich niemand irrtümlich<br />
anschießt, etwas Unbekanntes trinkt, etwas anzündet<br />
und irgendwohin fällt. Um uns waren überall Fallen. Zugeschüttete<br />
Schächten, Keller, Tunnel, die irgendwohin führten<br />
und wer weiß woher.<br />
Es waren hier Tiere, die nur Deutsch verstanden, Kinder<br />
von Deutschen, die hier mit den Eltern blieben und Tschechisch<br />
lernten. Es waren hier viele Mitschüler aus gemischten Ehen,<br />
wo man zu Hause Deutsch sprach. Man konnte hier wunderbar<br />
Briefmarken, Ansichtskarten, Patronen und erotische Zeitschriften<br />
sammeln. Schon immer war es hier ein Paradies für<br />
Jungs und soviel ich weiß auch für die Mädels.
Die Deutschen hinterließen viel Technik, die niemand<br />
wollte. Räder, Heilhilfsmittel bei Rheuma, Elektrotherapie,<br />
Optik, insbesondere Ferngläser, alte Radios, Messer, Bajonette,<br />
Uniformen, Violinen, Bilder mit bizarren Motiven, Pillen, die<br />
mal geheilt haben. Solche habe ich mal probiert. Sie waren auf<br />
dem Dachboden, in einer alten geschnitzten Medikamentendose,<br />
die die Deutschen nicht ins neue Zuhause mitgenommen<br />
haben. Das haben sie gut gemacht. Es war kein Vitamin, kein<br />
Vitamin C oder süßer Sacharin. Es war ganz gewöhnlicher Aluminiumacetat.<br />
Sauer, abgelaufen und eklig zum Erbrechen.<br />
Genauso.<br />
„Warum erbrichst du ständig?“, fragte die Mutter, „Du hast<br />
dasselbe wie der Vater gegessen und der erbricht nicht. Nimm<br />
die Kohletablette oder die Soda!“ Und ich? Ich nichts. Ich habe<br />
wie ein Blöder erbrochen und hatte Angst zu sagen, was uns<br />
hier die Faschisten für Ekelzeug gelassen haben. Zwei Tage<br />
konnte ich nicht auf die Beine wegen Aluminiumacetat... Paradoxerweise.<br />
Den anderen hat es eher auf die Beine geholfen.<br />
Es half wahrscheinlich nur die Erwachsenen, nicht aber den<br />
Neugierigen wie mir und Ruda Reichlů, Petr Mrázků, die Jungs<br />
Lanka, Jarisch, Pavel Koutný und weitere in unserer Straße. Die<br />
Straße führte vom Laden mit Mischwaren bis nach oben zu<br />
Sedláčeks und weiter nach Chrastava an den Birken und der<br />
alten Eiche vorbei, wo die Hussiten besiegt wurden.<br />
Tja, Vitamine! Die waren an der Reihe gleich nach dem<br />
weißen Flüssigpuder, der damals beliebter Körperanstrich für<br />
Bisse von Mücken, Wanzen, Bienen bis zur beliebiger Allergie<br />
war, einschließlich Scharlach und Masern jeder Art, wie zum<br />
Beispiel Pocken und andere Kindersorgen, mit welchen man<br />
zum Arzt musste.
Erst dann waren die Vitamine an der Reihe. Vitamin C,<br />
Kalzium, Birnen, Äpfel, Paprika, Karotten und Rüben. Direkt<br />
aus dem Beet, nicht gewaschen, höchstens im Fass mit Regenwasser<br />
abgespült. Und wir waren gesund, satt und braun<br />
gebrannt! Und wir waren auch belehrt, wie die Kondome aussehen.<br />
Sie wurden doch einige Kilometer von hier produziert,<br />
in Hrádek nad Nisou.<br />
Noch zu den Vitaminen. Kalzium und Vitamin C. Saures Vitamin<br />
C, pfui! Besser war das Steinobst aus dem Nachbarsgarten.<br />
Da wuchsen immer größere und süßere Äpfel als bei uns.<br />
Und das ist die Wahrheit, nichts als Wahrheit, und wenn nicht,<br />
dann soll ich...
Vitamíny po pětačtyřicátém<br />
My, kluci, jsme to nikdy neměli moc lehké a zvlášť ti, kteří<br />
se narodili dosídlencům v pohraničí po odsunu Němců. Prostředí,<br />
kam nás drazí rodiče přivedli, bylo úplně jiné než<br />
u babiček, tet a strýců ve vnitrozemí. Byl to svět naruby. Co<br />
bylo normální v Sudetech, bylo v Nymburku nebo v Kolíně postavené<br />
na hlavu. Vše bylo o Němcích a po Němcích. Od hrnce<br />
ve dřezu po knížky, obrázky a nádobí v kredencích. Půdy plné<br />
bohatství, poklady skryté pod podlahami.<br />
Zahrady, louky, pole, stráně, potoky, břeh Nisy, na co ukážete,<br />
to bývalo jiné než tam, odkud naši přišli. Tam, v maminčině<br />
kraji, tomu vůbec nerozuměli. Tady se odehrával jiný čas.<br />
Jiný, rychlejší, co pořád kvaltoval, pospíchal na všechny strany<br />
a mocně s námi dováděl. Všechno, všecičko tu bylo naopak.<br />
Vše stálo na tom, aby se nikdo ničím nepostřelil, něčeho neznámého<br />
nenapil, něco nezapálil a někam nespadnul. Kolem nás<br />
byly samé nástrahy. Zasypané šachty, sklepy, tunely, co vedly<br />
bůhví kam a bůhví odkud.<br />
Byla tu zvířata, co rozuměla jenom německy, děti Němců,<br />
které tu zůstaly s rodiči a učily se česky. Byla tu spousta spolužáků<br />
ze smíšených manželství, kde se doma mluvilo německy.<br />
Bezva se tu sbíraly známky, pohledy, náboje a erotické časopisy.<br />
Odjakživa tu byl klučičí ráj, a co já vím, možná i holčičí.<br />
Po Němcích tu zbyla spousta techniky, o kterou už nikdo<br />
nestál. Kola, léčivá hejblata na revma, elektroléčbu, optika,<br />
hlavně dalekohledy, prastará rádia, nože, bodáky, uniformy,<br />
housle, obrazy s prapodivnými náměty, pilulky, které kdysi<br />
léčily. Jedny takové jsem ochutnal. Byly z půdy, ze staré vyřezávané<br />
lékárničky, kterou si Němci nevzali do svého nového<br />
domova. Dobře udělali. To nebyl žádný vitamín, žádné céčko
nebo sladký sacharin. Byl to prachobyčejný octan hlinitý. Kyselý,<br />
prošlý a hnusný k pozvracení. Úplně a doslova.<br />
„Co pořád zvracíš?“, ptala se máma, „Jedl jsi, co táta, a ten<br />
nezvrací. Vem si černý uhlí nebo sodu!“ A já? Já nic. Zvracel<br />
jsem jak Alík, a bál se říct, co za sajrajt nám tu fašouni zanechali.<br />
Dva dni jsem se nemohl postavit na nohy. Po octanu hlinitém…<br />
Paradox. Ostatním, spíš na nohy pomáhal. Pomáhal<br />
asi jen dospělákům, ale ne zvědavcům jako jsem byl já a Ruda<br />
Reichlů, Petr Mrázků, kluci Lankovi, Jarisch, Pavel Koutný<br />
a další v naší ulici vedoucí od krámu se smíšeným zbožím až<br />
nahoru k Sedláčkům a dál, do Chrastavy kolem břízek a starého<br />
dubu, kde byli poraženi husiti.<br />
Jo, vitamíny! Ty přišly na řadu hned po bílém tekutém<br />
pudru, který byl tehdy oblíbeným nátěrem na těla poštípaná od<br />
komárů, blech, včel až po alergii na cokoli, včetně spály a osypek<br />
všeho druhu, jako například neštovice a jiná dětská trápení,<br />
s kterými se muselo k doktorovi.
Pak přišly teprve vitamíny. Céčko, vápník, hrušky, jablka,<br />
papriky, mrkev a kedlubny. Přímo ze záhonu, nemyté, maximálně<br />
opláchnuté v sudu s dešťovou vodou. A byli jsme zdraví,<br />
sytí a opálení! A taky jsme byli poučeni, jak vypadají prezervativy.<br />
Vždyť se vyráběly jen pár kilometrů odsud, v Hrádku nad<br />
Nisou.<br />
Ještě k vitamínům. Vápník a céčka. Kyselá céčka, fuj! Lepší<br />
byly peckoviny ze zahrad od souseda. Na jejich zahradě vždy<br />
rostla jablíčka větší a sladší, než na té naší. A to je pravda pravdoucí,<br />
ať se propadnu, není-li to tak.
Im Himmel mit dem Vater<br />
Was alles ich am Himmel sehe. Das ist keine Frage. Ich lehne<br />
nur so meinen Kopf zurück und träume. An der Hand mit kleinem<br />
Freund und wir gehen zusammen durch den Frühlingsregen,<br />
der duftet und streichelt die Seele und den Körper. Er hält<br />
meine verschwitzte Hand in seiner kleinen Hand, als ob er die<br />
ganze Welt darin halten würde. Die Welt, die in meine Hand in<br />
seiner Hand passt. Oder ist es gerade umgekehrt?<br />
Ich gehe durch den Frühlingsregen und halte in meiner<br />
Hand seine Hand. Wir haben es nicht eilig. Wir gehen durch<br />
eine leere Straße, wo weit und breit niemand ist. Alle haben<br />
sich vor dem Regen versteckt. Ich träume es wahrscheinlich<br />
nur, es ist aber ein schöner Traum. Wir sind beide hier, aber eigentlich<br />
nur ich. Der Große und auch der Kleine, beide Hände<br />
verschlungen. Ich sehe es voll klar. Vom blauen Himmel fällt<br />
das Wasser und ich halte meinen Vater flehend fest. Ich fürchte<br />
nichts und habe auch keine Angst, nur meine Hände schwitzen,<br />
wie fest er mich hält. Wir sind bis auf die Knochen nass, es geht<br />
uns aber wunderbar. Wie alt bin ich nur? Wie alt bin ich? Ich<br />
wandere durch die Zeit...<br />
Auf einmal scheint und wärmt wieder die Sonne vom hohen<br />
Himmel, als ob es überhaupt nicht geregnet hätte. Alles in<br />
der Umgebung raucht. Die Wolken, Dämpfe, als ob die ganze<br />
Welt um uns eine große Wäscherei wäre und die hätten die<br />
Fenster und Türen weit aufgeschlagen. Der Qualm vom Wasser,<br />
heißer Dampf, der unterhalb des Deckels entkam. Alles um uns<br />
qualmt. „Vater, was ist es?“, frage ich meinen Vater. Auf einmal<br />
ist es um uns wunderschön, alles duftet. Unsere Schritte<br />
schweben. Wir fliegen. Es wurden Tausende, Milliarden von<br />
Mücken aus dem warmen Regen geboren und tanzen überall
umher, wohin das Auge reicht.<br />
Was alles ich am Himmel sehe. Am weitesten ist die mächtige<br />
Sonne, darunter strahlt blau deren Schatten. Blau wie eine<br />
Kornblume, roter Mohn des Patrioten und gelb, das ist die Farbe<br />
der österreichischen Sonnenblume. Unsere Welt ist eine Palette,<br />
woraus das ganze Universum besteht. Aus der Farbe des<br />
Smaragd und des Regens, des Schweißes in der Hand, die ich<br />
so fest halte und die die meine drückt. Ich bin hier in zweifacher<br />
Form, in der Kameraprojektion, klein und groß und möglicherweise<br />
auch Kopf über.<br />
Jedes Mal bin ich es. Ein Junge mit dummen Fragen, mit<br />
der Bewunderung des Sohnes zum Vater und des Vaters zum<br />
Sohn. Ich weiß es, weil er mir immer noch fehlt. Längst ist der<br />
Augenblick weg, ich träume es immer noch. Mit dem Vater<br />
sein, mit dem Sohn dort, irgendwo auf der Straße im Regen.<br />
Nass wie Hühner, berauscht von der Landschaft des feuchten<br />
Dampfes und von der heißen Sonne angestrahlt, auf glühendem<br />
Asphalt stehend.<br />
Ich sehe es hundertmal, tausendmal. Wie es ist, wie es war<br />
und wird für die Männer, die von dieser Szene weggehen, nachdem<br />
die Lampen ausgeschaltet werden. Ich weiß es und will es<br />
nicht kennen. Alles für den Augenblick, für die Hand in meiner<br />
verschweißten Hand und meine in seiner, wo die eine Hand die<br />
andere wärmt.<br />
Wie schön es war! Ich fragte meinen Vater: „Werden wir für<br />
immer Freunde, Vater?“, und er lachte. Ich wusste, dass das Leben<br />
zu kurz ist, damit der Vater die Antwort kennt. Er hat sich<br />
damit auch nicht mehr befasst. Wir hatten es beide eilig. Es war<br />
nur der warme Regen und der blaue Himmel mit der wärmenden<br />
Sonne, die mich zu einer solch dummen Frage bewegten.<br />
Wie lange wird dieser schöne vergängliche Augenblick dau-
ern? Wann erreichen wir das Ziel, wo der Vater dem Sohn sagt:<br />
„Genug Spaß, dort ist das Handtuch und trockne deine Haare,<br />
dass du keinen Schnupfen bekommst...“ Wir wussten beide,<br />
dass wir das Abendbrot essen werden und dann schlafen gehen.<br />
Nie wieder kehrt die Märchenzeit zurück. Vater, ich vermisse<br />
dich wie jeder Junge. Jedes Mal, wenn ich aus Kindermund<br />
höre: „Vater, für den Vater...“, sehe ich, was alles auf dem Himmel<br />
ist. Für diesen wieder erlebten Augenblick würde ich heute<br />
alles stehen lassen und nur laufen. Wie sehr, sehr vermisse ich<br />
es und doch weiß ich längst, dass niemand, auch alle Heiligen<br />
nicht, in die Dunkelheit Licht bringen und helfen können.<br />
Und gerade für ihn, diesen einen flüchtigen Augenblick lohnt<br />
es sich zu leben. Für eine Hand, die die andere in der Hand hält.
Na obloze s tátou<br />
Co všechno vidím na obloze. To není otázka. Jen si tak<br />
zakláním hlavu a sním. Za ruku si vedu malého kamaráda<br />
a jdeme spolu jarním deštěm, co voní a hladí na těle i na duši.<br />
Drží mou upocenou ruku ve své malé dlani, jako by v ní držel<br />
celý svět. Svět, který se vejde do mé ruky v jeho dlani. Nebo je<br />
to právě naopak?<br />
Jdu jarním deštěm a ve své dlani držím jeho ruku. Nespěcháme.<br />
Jdeme prázdnou ulicí, kde nikdo nikde není. Všichni<br />
se schovali před deštěm. Asi se mi to jen zdá, ale je to krásný<br />
sen. Jsme tu oba dva, ale jsem to pořád já. Ten velký i malý,<br />
ruce propletené.<br />
Vidím se úplně jasně. Z modré oblohy padá voda a já<br />
se svého tatínka úpěnlivě držím. Nebojím se a ani nemám<br />
strach, jen se mi potí dlaně, jak mne pevně drží. Jsme promočeni<br />
na kost, ale je nám neskonale dobře. Kolik mi to jen je?<br />
Kolik mi je let? Bloudím v čase…<br />
Z vysoké oblohy nad námi náhle opět svítí a hřeje sluníčko,<br />
jako by ani nepršelo. Ze všeho kolem se kouří. Mraky<br />
páry, jako by celý svět kolem nás byla jedna velká prádelna<br />
a ta měla okna i dveře dokořán. Čoud z vody, horká pára, co<br />
utekla zpod pokličky. Vše kolem nás čadí. „Co to je, tati?“<br />
ptám se svého táty. Náhle je kolem nás až neskutečně krásně,<br />
vše kolem voní. Naše kroky se vznášejí. Letíme. Kolem se<br />
zrodily tisíce, miliardy mušek z teplého deště a tančí všude,<br />
kam oko dohlédne.<br />
Co všechno vidím na obloze! Nejvýš je mocné slunce, pod<br />
ním plá modře jeho stín. Modrá jak chrpa, rudý mák patriota<br />
a žlutá, která je barvou rakouské slunečnice. Náš svět je paletou,<br />
z níž je stvořen celý, celičký vesmír. Z barvy smaragdu
a deště, z potu dlaně, kterou tak pevně svírám, a která svírá<br />
mne. Jsem tady ve dvojí podobě, projekcí kamery, malý i velký<br />
a snad i vzhůru nohama.<br />
Pokaždé jsem to já. Kluk s hloupými otázkami, s obdivem<br />
syna k tátovi a táty k synovi. Vím to, protože mi stále schází.<br />
Dávno už ten okamžik vyprchal, ale já o něm stále sním. Být<br />
s tátou, se synem, tam, kdesi na ulici v dešti. Zmoklí, mokří<br />
jako slepice, opilí krajinou vlhké páry a ozářeni horkým sluncem,<br />
stojící na rozpařeném asfaltu.<br />
Vidím to stokrát, tisíckrát. Jak je, jak bylo a jak bude těm<br />
chlapům, až odejdou z téhle scény, až vypnou reflektory. Vím<br />
to a nechci se k tomu znát. Vše za ten okamžik, za onu ruku<br />
v mé upocené dlani a mou v jeho, kdy jedna ruka hřeje druhou.<br />
Jak bylo krásně! Ptal jsem se svého táty: „Budeme navždy kamarády,<br />
táto?“, a on se tomu smál. Věděl jsem, že život je příliš<br />
krátký, aby táta znal odpověď. On se tím už ani nezabýval.<br />
Oba jsme někam pospíchali. To jen teplý déšť a modrá obloha
s hřejícím sluncem, mě donutily položit tak hloupou otázku.<br />
Jak dlouho bude trvat tahle krásná pomíjející chvíle? Kdy<br />
dojdeme do cíle, kde táta řekne synovi: „Dost bylo legrace, vem<br />
si tamhle ručník a vysuš si hlavu, ať nedostaneš rýmu…“ Oba<br />
jsme věděli, že se navečeříme, umyjeme a pak půjdeme spát.<br />
Nikdy se už nevrátí pohádkový čas. Tatínku, scházíš mi,<br />
jako každýmu klukovi. Pokaždé, když z dětských úst slyším:<br />
„Táto, tátovi…“, vidím, co všechno je na obloze. Pro tu chvíli<br />
znovu prožitou, bych dnes vše nechal stát a běžel. Jak moc,<br />
moc mi to schází a přitom dávno vím, že nikdo, ani všichni<br />
svatí mi do tmy neposvítí a pomoci nemohou.<br />
A právě pro něj, pro ten jeden prchavý okamžik stojí za to<br />
žít. Pro jednu ruku, která drží v dlani druhou.
Wenn du aus dem Zug aussteigst<br />
Die tschechischen Bahnhöfe sind oft sehr ähnlich, Stück für<br />
Stück, zwei für einen Zwanziger. Österreichischen und silbernen.<br />
Geranien hinter den Fenstern, umher Ziergärten, gekehrter<br />
Sand, gestrichene Geländer. Saubere Toiletten, geputzte<br />
Fenster, gekehrt, gelüftete Warteräume...<br />
Leider kann man nichts kritisieren. Falls die Bahnhofgebäude<br />
noch stehen, sind sie verlassen. Die Warteräume sind<br />
geschlossen, genauso wie die Toiletten und wer weiß wo sind<br />
die Blumenkästen voll mit Geranien. Die Welt ist anders geworden.<br />
Absolut.<br />
Falls du schon aus dem Zug aussteigst und auf dem Boden<br />
stehst, dann begrüße ich dich zu Hause in Liberec. Hier steht<br />
auch mein Bahnhof. Viele Jahre nicht gepflegt und jetzt strahlt<br />
er im neuen Glanz. Wenn du kein Bummler bist und den Verlockungen<br />
der allgegenwärtigen Boutiquen widerstehst, stehst<br />
du nach ein paar Schritten in der Tür nach draußen zur Straße.<br />
Es führen nur drei Treppen nach außen, du hast aber die Wahl<br />
der drei Himmelsrichtungen, wohin vom Bahnhof zu gehen.<br />
Links, das ist zum Jeschken, geradeaus der Nase nach ins Zentrum<br />
oder rechts, Richtung Prag, Zentrum Babylon...<br />
Also wohin? Noch vor fünfzig Jahren führte die Richtung<br />
links in einen Dschungel verlorener Wege und Steige. In der<br />
Richtung war die alte Molkerei, das Viadukt, die alte Bäckerei,<br />
der Schlachthof, lose Straßenbahngleise, die zum Jeschken<br />
führten. Die Straßen dunkel, eng, zusammengedrängt um das<br />
Kino Sofia. Die Atmosphäre vergleichbar mit Bronx. Das waren<br />
die alten, echten Stadtviertel von Liberec im Stadtzentrum, die<br />
der Stadt das Gesicht gaben.
Schornsteine, Schornsteine, Schornsteine und Abfälle, die<br />
direkt in die Neiße führten. Ratten am Tag und in der Nacht,<br />
Angst haben, dem Opa die Kohle im Keller holen. Enge Gassen<br />
und ständiges klingeln der Straßenbahn hinter dem Rücken.<br />
So ging man links ins Zentrum. Der Hauptweg führte entlang<br />
der Gleise ins Zentrum, direkt zum Rathaus, dann zum ZOO,<br />
zum Hörfunk und ins Isergebirge, zur Česká Chalupa (Tschechisches<br />
Berghaus). Heute beginnt der Weg mit vergangenem<br />
Ruhm von Liberec. Links steht ein toter Käfer, verlassener Koloss,<br />
ausgeraubter Ruhm von Skloexport, früher ein Gebäudekomplex<br />
der staatlichen Verwaltung.<br />
Unglaubliche, zu Grund herunterwirtschaftete, brutal<br />
zertretene Welt der vergangenen Zeit der zentralen Planung.<br />
Weiter unten, rechts die Ikone der Ersten Republik, das Hotel<br />
Imperial. Geschlossen, weil es angeblich nicht im Stande war,<br />
selbst zu verdienen. Ein Hotel mit Tradition, genauso wie das
ekannte Hotel Perun in Hejnice. Das ist bereits abgestürzt,<br />
zur großen Freude der Anwohner von Hejnice.<br />
Wozu sind die stilvollen unterirdischen öffentlichen<br />
Toiletten? Früher ein Stolz der Stadt, heute dauerhaft geschlossen.<br />
Wie einfach wäre es, sie dem Zauberer der Gegenwart in<br />
Liberec anzubieten, dem Miloš Vajner, um sie etwa in ein Süßwasseraquarium<br />
zu verwandeln. Hechte im Stadtzentrum mit<br />
einer großen verglasten Pyramide. Pinkeln können wir auch<br />
weiter in Tesco, wie bis jetzt.<br />
Die Stadt ohne Geld, ohne einen Architekten, mit armen<br />
Spacius und seiner besonderen Kunstart der Stadtplastik ist<br />
eine Darstellung dessen, wie die Aufgabe „Die Kunst in die<br />
Stadt bringen“ nicht aussehen soll.<br />
Weiter und weiter. Durch die tote Prager Straßee, am wunderschönen<br />
Rathaus, dem Theater, der Synagoge, der Bücherei<br />
und weiter nach Ruprechtice. Die Straßen schrecklich voll mit<br />
Autos, geschlossener Theaterweinkeller, verlassenes Café im Jugendstil;<br />
und was am meisten weh tut, das fehlende Restaurant<br />
und Bierlokal Rathauskeller. Der Rathauskeller hat angeblich<br />
Wasser unter dem Fußboden. Mein Gott, das haben wohl alle<br />
Liberecer Bauten in dieser Stadt! Die Rathausbeamten kreuzen<br />
mittags durch die Stadt, statt zu Hause und unter dem Dach zu<br />
sitzen und in aller Ruhe Mittag zu essen. Über das Liberecer<br />
Schloss spreche ich gar nicht. Der Diebstahl hat keinen Vergleich<br />
in der Welt und niemand kann dafür.<br />
Wenn Sie am Bahnhof rechts abbiegen, ist die Laune gleich<br />
anders. Früheres Zentrum der Liberecer Industrie unterer Bahnhof,<br />
Gaswerk, Straßenbahndepot, Dutzende von Fabriken,<br />
weltbekannte Textilwerke, Herz, Körper und auch Arme der<br />
Stadt. Die Macht, das Reichtum, die Geldquelle der städtischen<br />
und privaten Kassen, ein Viertel der Lager, Geschäfte, Fabri-
kreste, Büros; wenn nicht Miloš Vajner wäre, wäre heute auch<br />
kein Zentrum der Unterhaltung, des Wissens, eines Hotelkomplexes,<br />
der Entspannung und der Wasserwelt. Wiederbelebung<br />
verlassener Fabrikobjekte. Dort, wo die Stadt nicht mit ihren<br />
Förderungen erfolgreich war. Projekte mit einer Gehirnkapazität,<br />
dorthin gehen heute die Touristen, die sonst aus Liberec<br />
nichts kennen.<br />
Das sind die drei Wege vom Liberecer Bahnhof. Sie führen<br />
auch weiter, in die Galerie, ins Nordböhmische Museum, zum<br />
Holocaust-Museum, in den Botanischen Garten, zum Skifahren<br />
nach Bedřichov, zum Javorník und Jeschken, in die Sporthalle<br />
zum Eishockey und zu den Megaprogrammen.<br />
Es gibt trotzdem weniger Touristen in unserer Stadt. Der<br />
Vorhang von Klimt im Theater wer kennt sie, wer weiß darüber?<br />
Wer bewundert gezielt die Industriebauten im Jugendstil in Liberec<br />
und Jablonec, wer weiß, dass sie überhaupt existieren?<br />
Die Industriezone Kateřinky, mehr als hundert Jahre alt, jüdis-
che Denkmäler, Aussichtsturme und Warten im Isergebirge…<br />
Wer kann die Zusammenarbeit mit den Deutschen und Polen<br />
im Rahmen der Euroregion Neiße entwickeln, wer kann weitere<br />
Lehrveranstaltungen organisieren?
Když vystoupíš z vlaku<br />
Česká nádraží jsou často jako přes kopírák, kus po kusu dva<br />
za dvacetník. Rakouský a stříbrný. Muškáty za okny, kolem<br />
okrasné zahrádky, uhrabaný písek, natřená zábradlí. Čistá WC,<br />
umytá okna, zameteno, vyvětrané čekárny…<br />
Žel už není, co kritizovat. Pokud nádražní budovy ještě<br />
stojí, jsou opuštěné. Čekárny jsou uzavřené, stejně jako toalety<br />
a tytam jsou truhlíky plné begónií. Svět se změnil. Totálně.<br />
Pokud už z vlaku vystoupíš a stojíš na zemi, pak tě vítám<br />
doma v Liberci. Zde stojí i moje nádraží. Desítky let neupravené<br />
nyní svítí novostí. Pokud nejsi hýřil a odoláš svodům<br />
všudypřítomných butiků, po pár krocích stojíš ve dveřích vedoucích<br />
ven na ulici. Ven vedou jen tři schůdky, ale ty máš<br />
na výběr ze tří světových stran, kam se z libereckého nádraží<br />
vydat. Doleva, to je k Ještědu, přímo, rovně za nosem do centra,<br />
nebo doprava, směr Praha, krematorium, Centrum Babylon…<br />
Tak kam? Ještě tak před padesáti lety směr vlevo vedl do<br />
džungle ztracených cest a cestiček. Tím směrem stála stará<br />
mlékárna, viadukt, staré pekárny, jatka, viklající se tramvajové<br />
koleje stoupající pod Ještěd. Ulice ponuré, namačkané a stěsnané<br />
kolem kina Sofia. Atmosféra srovnatelná s Bronxem. To<br />
byly staré, opravdové liberecké čtvrtě v centru města, které mu<br />
daly tvář.<br />
Komíny, komíny, komíny a odpady vedoucí rovnou do<br />
Nisy. Potkani v noci i ve dne, pro strach jít do sklepa dědečkovi<br />
pro uhlí. Úzké uličky a stálé tramvajové zvonění za zády.<br />
Tak se chodívalo vlevo od centra.<br />
Hlavní cesta vedla po kolejích do centra rovnou k radnici,<br />
pak do ZOO, k rozhlasu a do Jizerek, na Českou chalupu. Dnes<br />
cesta začíná zašlou slávou Liberce. Vlevo stojí mrtvý brouk,
opuštěný moloch, zašlá, vykradená sláva Skloexportu, dřív<br />
komplex budov státní správy. Neskutečný, prohospodařený,<br />
brutálně rozkopaný svět minulé doby centrálního plánování.<br />
Níž, po pravé straně ikona První republiky, hotel Imperial.<br />
Zavřený, protože si prý nebyl schopen na sebe vydělat. Hotel<br />
s tradicí, stejně jako známý hejnický Perun. Ten ale už spadl,<br />
k velké radosti hejnických.<br />
Na co jsou stylové podzemní veřejné záchodky? Kdysi chlouba<br />
města, dnes trvale uzavřené. Jak by bylo jednoduché nabídnout<br />
je mágovi liberecké současnosti Miloši Vajnerovi a nechat<br />
je proměnit třeba ve sladkovodní akvárium. Štiky v centru<br />
města s velkou prosklenou pyramidou. Čurat můžeme v Tescu<br />
tak jako dosud.<br />
Město bez peněz, bez architekta, s ubohým Spaciem a jeho<br />
prazvláštním pojetím umění městské plastiky je podobou<br />
toho, jak nemá vypadat zadání „Přivést umění do města“.
Dál a dál. Mrtvou Pražskou ulicí, kolem překrásné radnice,<br />
divadla, synagogy, knihovny a dál do Ruprechtic. Ulice zoufale<br />
přecpané auty, zavřená divadelní vinárna, osiřelá secesní<br />
kavárna Pošta, a co bolí nejvíc, chybějící restaurace a pivnice<br />
Radniční sklípek. Radniční sklep má prý vodu pod podlahou.<br />
Proboha, to mají snad všechny liberecké stavby v tomhle<br />
městě! Radniční úředníci v době oběda křižují centrem, místo,<br />
aby seděli doma a pod střechou a v klidu obědvali. O Libereckém<br />
zámku nemluvím. Jeho rozkradení nemá ve světě<br />
obdoby, a nikdo za nic nemůže.<br />
Uhnete-li od nádraží doprava, nálada je hnedle jiná. Dřívější<br />
centrum libereckého průmyslu – dolní nádraží, plynárna, tramvajové<br />
depo, desítky továren, světoznámé textilky, srdce, tělo<br />
i paže města. Síla, bohatství, zdroj peněz městské i soukromé<br />
pokladny, čtvrť skladů, prodejen, torza továren, kanceláří a nebýt<br />
Miloše Vajnera, nebylo by dnes Centra zábavy, poznání,<br />
hotelového komplexu, relaxu a vodního světa. Obnovený život<br />
v opuštěných továrních objektech, Tam, kde město neuspělo se<br />
svými dotacemi, projekty a kapacitou mozků, tam dnes míří<br />
turisti, kteří jinak z Liberce nic neznají.<br />
To jsou tři cesty z libereckého nádraží. Vedou i dál do galerie,<br />
Severočeského muzea, k Muzeu holocaustu, do botanické<br />
zahrady, na lyže do Bedřichova, na Javorník a na Ještěd, do<br />
sportovní haly na hokej a na megaprogramy.<br />
Přesto je turistů v našem městě méně, než by mohlo být.<br />
Divadelní Klimtova opona – kdo ji zná, kdo o ní ví? Kdo cíleně<br />
obdivuje secesní industriální stavby Liberce a Jablonce, kdo<br />
ví, že vůbec existují? Průmyslová zóna Kateřinky, stará přes sto<br />
let, židovské památky, vyhlídkové věže a rozhledny Jizerských<br />
hor…
Kdo umí rozvinout spolupráci s Němci a Poláky v rámci Euroregionu<br />
Nisa, kdo je schopen zorganizovat další a další poznávací<br />
a vzdělávací akce?
An lustigen Geschichten mangelt es bei uns<br />
nicht<br />
Ein Haus reparieren, bauen oder umbauen ist und war<br />
auch nie ein Spaziergang durch einen Rosengarten, besonders,<br />
wenn Sie nicht erben, sondern alles vom Lohn bezahlen. Nun<br />
ja, ich habe mich beschwert und jetzt zum Hauptthema. Ich<br />
habe ganz schlau eine tschechische Firma ausgesucht, die aber<br />
ukrainische Maurer beschäftigte. Was für Maurer! Meistens<br />
Intellektuelle, Wissenschaftler, Bergbau-Ingenieure, Ökonomen,<br />
musikalische Virtuosen und ihre heranwachsende Söhne.<br />
Die meisten der genannten halten mit uns anspruchsvolle<br />
wissenschaftliche Auseinandersetzungen auf dem Niveau von<br />
großen Universitäten, leider aber auf Kosten der Mischmaschine<br />
und des abfallenden Putzes.<br />
Der tschechische Herr Ingenieur, Inhaber eines erfolgreichen<br />
Reisebüros und einer Baufirma hat sich bemüht, nur<br />
manchmal vermischte sich sonderbar die Arbeit der einen Firma<br />
mit der anderen, so dass Sergej zum Flughafen fuhr und<br />
Aljoša stand lächelnd am Gartentor, weil er eigentlich am Flughafen<br />
sein sollte. Als ich dann mit ihm aus Verzweiflung im<br />
Hof Wodka trank, hat er zugegeben, dass der Chef oft mit der<br />
Logistik Probleme hat. Meistens wird es mit einer Ermäßigung<br />
für nächste Dienstleistungen erledigt.<br />
So haben wir also gebaut. Manchmal fiel etwas runter, vor<br />
allem, wenn der Sopransänger Ilja sang, sonst ein Solist der<br />
Oper in Odessa. Damals brachten die Nachbarinnen warme<br />
Würste, hausgemachte Rollen mit Creme und süße Omeletts.<br />
Es kam auch zur Beleidigung mit Fäusten vom Nachbar, der zu<br />
Hause diese Rollen mit Creme von seiner Ehefrau nicht bekam.<br />
Ilja hatte in Liberec eine Ehefrau, die Psychologin war und jetzt
arbeitete sie als Putzfrau in Plaza. Die hat ihn damals professionell<br />
zu Hause verarbeitet und hat ihm ein Messer auf den Hals<br />
gelegt, wortwörtlich.<br />
Als wir auf diese Weise ein halbes Jahr gebaut haben und das<br />
Geld ging aus, hat sich der Chef der Liberecer Baufirma für eine<br />
Lösung entschlossen, die die Mobilisierung aller verfügbaren<br />
Kräfte und Beendigung der Arbeiten in vereinbarten Terminen<br />
bedeutete. Er beeilte sich, versprach, vergab Belohnungen und<br />
die Arbeit wurde endlich sichtbar.<br />
Serjoža, irgendwann ein Geologe in der Altai, fragte nach<br />
einem Fahrrad, auf welchem keiner aus unserer Familie sicherlich<br />
fährt, weil die ganze Zeit, wo er bei uns arbeitet, es immer<br />
auf demselben Platz, wo es auf das Fahrrad regnete, stehen<br />
sieht. Miron, ehemaliger Parteifunktionär einer Chemiefabrik<br />
fragte wieder nach einem Sofa, das wir sicherlich wegschmeißen<br />
wollen und der Meteorologe Anatol, der am Nordpol<br />
überlebte, hat hinter dem Schornstein Rollschuhe gefunden,<br />
die die Kinder schon vergessen haben. Ich musste den Kindern<br />
irgendwo in Russland entgegenkommen, so dass die Rollschuhe<br />
dort landeten, wo er sie haben wollte.<br />
Die meisten Sorgen hat mir aber Semjon gemacht, der Sohn<br />
des Opernsängers. Ich weiß nicht, wie er an mein Festnetztelefon<br />
kam, aber er erhöhte meine Telefonrechnung um unglaubliche<br />
acht Tausend Kronen. Als ich nachfragte, ob er<br />
seine Mutter zu Hause in der Ukraine angerufen hat, teilte mir<br />
die zuständige Dame der Telefongesellschaft mit, dass ich die<br />
Anrufe bei der Erotik-Nummer bisschen übertrieben habe.<br />
Also keine Mutter, sondern ein erregter Semjon am Kopfhörer,<br />
in der Ecke am Boden in der Mitte von Kalk, Sand und Zement...<br />
Sein Vater hat ihn durch einen Schlag mit dem Griff<br />
einer Schaufel von seiner Abhängigkeit geheilt.
Dann wollte ich wissen, wie der Vater und Sohn die Telefonrechnung<br />
bezahlen werde. Bar oder per Überweisung?<br />
Zum Haus kam eine schwarze Limousine und ein junger, viel<br />
versprechender, kurzhaariger Mann im Anzug und stieg aus.<br />
Dieser Mafioso verlangte im gebrochenen Tschechisch eine<br />
Erklärung, was der Herr gegen seinen Jungen habe? Der Herr<br />
wurde richtig sauer und teilte diesem Unternehmer in einem erlesenen<br />
Tschechisch mit, dass er eine entsprechende Erklärung<br />
zusammen mit der Ausländerpolizei bekommen wird. Ich<br />
weiß nicht warum, aber auf einmal hatte es dieser Manager eilig<br />
und fuhr weg, ohne mir zu sagen: „Da svidanija.“ Inzwischen<br />
bekam Semjon hinter dem Haus eine weitere Portion der<br />
psychologischen Kur mit dem Schaufelgriff, zur Entwöhnung<br />
nicht nur bei den erotischen Anschlüssen anzurufen.<br />
Wie durch ein Wunder erreichten wir das Ende. Es wurde<br />
fertig, ausgezahlt und versprochen, dass wir uns an das Schlechte<br />
nicht im Bösen erinnern werden. Dann versprach ich<br />
mir, nie wieder ukrainisch-russische Intellektuelle, Akademiker,<br />
Wissenschaftler, Künstler und Jugendliche zu nehmen, sie<br />
nicht beschenken, nicht zuhören und „Auf Wiedersehen“ zu<br />
wünschen, sondern immer nur „Leben Sie wohl“, vergessen<br />
Sie, dass Sie bei uns waren. Wir werden uns lange erinnern und<br />
lange davon erzählen, was uns diese fast ganze russischukrainische<br />
Akademie der Wissenschaften gekostet hat, die der<br />
tschechische Kaspermann initiierte, ein Zirkusdirektor vom<br />
Besten.<br />
Ein goldener tschechischer Biertrinker und Faulenzer, der<br />
um die Ecke wohnt! Dieser braucht nicht Ihr Fahrrad, Rollschuhe<br />
oder Sofa, um in Fahrt zu kommen. Auch wenn... Ich<br />
erinnere mich, dass ich zuerst eine tschechische Firma mit nur<br />
tschechischen Arbeitern eingeladen habe. Es kamen alle, tra-
ten ins Haus und haben sich an Stelle mit dem Umfang der geforderten<br />
Arbeiten bekannt gemacht. Sie nickten verständlich<br />
während der Darlegung mit den Köpfen und als die Exkursion<br />
im Haus zu Ende war, sagten sie: „Aber hier ist zu viel Arbeit!<br />
Heuern Sie die Ukrainer an“ und gingen weg.
O humorné příběhy u nás není nouze<br />
Opravovat dům, stavět nebo přestavovat není a nikdy nebyla<br />
procházka růžovým sadem, zvláště když nedědíte a vše<br />
financujete z výplaty. No budiž, postěžoval jsem si a teď k tomu<br />
hlavnímu. Chytře jsem si vybral českou firmu, která ovšem zaměstnávala<br />
ukrajinské zedníky. Co zedníky! Většinou intelektuály,<br />
přírodovědce, báňské inženýry, ekonomy, hudební virtuosy<br />
a jejich dospívající syny. Většina ze jmenovaných s námi<br />
vedla sofistikované spory o vědeckých problémech na úrovni<br />
významných univerzit, žel na úkor práce s míchačkou a právě<br />
nahozené odpadávající omítky.<br />
Český pan inženýr, majitel úspěšné cestovky a stavební firmy<br />
se snažil, leč mnohdy se mu práce jedné firmy prolnula záhadným<br />
způsobem do druhé, takže Sergej jel na letiště a Aljoša<br />
nám postával s úsměvem u branky s tím, že je tam asi špatně,<br />
že by spíš měl být na té Ruzyni. Když jsem pak s ním ze zoufalství<br />
na dvorku pil vodku, přiznal, že pan šéf má s logistikou<br />
často značné nepříjemnosti. Většinou to prý řeší nabídkou slevy<br />
na služby příští.<br />
Takhle jsme tedy stavěli. Občas něco spadlo, hlavně když si<br />
tenor Ilja, jinak sólista opery v Oděse, zpíval. Tehdy k nám<br />
místní sousedky nosily teplé uzeniny, domácí kremrole a sladké<br />
palačinky. I na inzultace pěstmi došlo od souseda, jemuž se<br />
doma nedostávalo od manželky oněch kremrolí a pozornosti.<br />
Ilja měl v Liberci ženu psycholožku, nyní uklízečku v Plaze. Ta<br />
si ho tehdy doma profesionálně rozebrala a dala mu nůž na krk<br />
doslova a do písmene.<br />
Když jsme tímto způsobem stavěli půl roku a peníze docházely,<br />
šéf liberecké stavební firmy se rozhodl pro řešení, které<br />
znamenalo mobilizaci všech dostupných sil a dokončení prací
ve sjednaných termínech. Šturmoval, dušoval se, odměny rozdával<br />
a práce začala být konečně vidět.<br />
Serjoža, kdysi zaaltajský geolog, si řekl o kolo, na kterém nikdo<br />
z naší rodiny jistojistě nejezdí, protože za celou dobu, co<br />
u nás pracuje, ho vidí stále na stejném místě, kde na něj prší.<br />
Miron, bývalý partajní tajemník chemické továrny zase požádal<br />
o kanape, které jistě už chceme vyhodit a meteorolog<br />
Anatol, který obstál na severním pólu, našel za komínem kolečkové<br />
brusle, dětmi už oplakané. Nemohl jsem dětem kdesi<br />
v Rusku nevyhovět, takže brusle skončily, kde si je přál mít.<br />
Nejvíc starostí mi však přidělal Semjon, syn operního pěvce.<br />
Nevím, jak se dostal k mé pevné telefonní lince, ale zvedl můj<br />
účet za volání na nebývalých osm tisíc korun českých. Když<br />
jsem zjišťoval, zda volal domů mamince na Ukrajinu, sdělila<br />
mi příslušná telefonní úřednice, že jsem to s tím voláním děvčatům<br />
na erotické lince trochu přehnal. Tedy žádná maminka,<br />
ale vzrušený Semjon u sluchátka, v koutku na zemi uprostřed<br />
vápna, písku a cementu… Z té erotické závislosti ho vyléčil<br />
jeho otec násadou od lopaty jedním sezením.<br />
Pak jsem zatoužil zvědět, jak ten telefonní účet budou otec se<br />
synem splácet. Cash nebo složenkou? K domu přijela černá limuzína<br />
a z ní vystoupil mladý perspektivní, na ježka ostříhaný<br />
kravaťák, mafioso a lámanou češtinou se dožadoval vysvětlení,<br />
co si to pán na jeho chlapce vymyslet? Pán se strašně naštval<br />
a velmi vybranou češtinou sdělil tomuto podnikateli, že mu<br />
poskytne patřičné vysvětlení ve spolupráci s cizineckou policií<br />
ruku v ruce. Nevím proč, ale náhle měl onen manažer naspěch<br />
a odjel, aniž mi řekl: „Da svidanija.“ Mezitím vzadu za domem<br />
dostával Semjon další porci psychologické léčby násadou od<br />
lopaty, aby si odvykl volání nejen na linku erotickou.
Zázrakem jsem se dočkal. Bylo dokonáno, vyplaceno a slíbeno,<br />
že na to špatné nebudeme ve zlém vzpomínat. Pak jsem<br />
si dal závazek sám sobě, už nikdy nebrat ukrajinsko-ruské intelektuály,<br />
akademiky, vědce, umělce a adolescenty, neobdarovávat<br />
je, neposlouchat a nepřát jim nashledanou, ale vždy jen<br />
sbohem, zapomeňte, že jste u nás byli, my budeme vzpomínat<br />
a dlouho počítat, co nás stála ta téměř celá rusko-ukrajinská<br />
akademie věd zprostředkovaná českým kašpárkem, principálem<br />
všech běd.<br />
Zlatý český flákač popíjející pivo za pivem a bydlící vedle<br />
za rohem! Ten nepotřebuje na rozjezd vaše kolo, brusle či otoman.<br />
I když… Vzpomínám, že jsem si nejprve pozval českou<br />
firmu s ryze českým obsazením. Přišli všichni, vpochodovali do<br />
domu a seznámili se na místě s rozsahem požadovaných prací.<br />
Během výkladu pokyvovali chápavě hlavami, a když byla<br />
exkurze po domě u konce, se slovy: „Ale tady je moc práce!<br />
Angažujte Ukrajince,“ odešli.
Sonderbare Schicksale<br />
Ich weiß nicht, ob ich es erwähnte, dass die Dörfer in Nordböhmen<br />
in der Vergangenheit auch ungewolltes Zuhause vieler<br />
Menschen waren, denen es angeordnet wurde, hier zu leben.<br />
Die Hälfte des vergangenen Jahrhunderts war hinsichtlich<br />
der Geschichte unseres Landes bedeutend, weil die Ergebnisse<br />
des Zweiten Weltkrieges ins Leben politischer Entscheidungen<br />
gebracht wurden, die die Schicksale vieler Einzelner beeinflussten.<br />
In der Praxis war nicht alles so, wie es geplant war. Auch<br />
unter den Organisatoren der Weltgeschichte waren „Schwächlinge“<br />
und auch unter den Leuten war die Begeisterung nicht<br />
so groß, wie man erwartete. Und so wurden Schritte unternommen,<br />
die den Umbruch der Gesellschaft unterstützen sollten<br />
und die letztendlich alle von uns betrafen. Meine Erfahrung<br />
lässt mich das vergessen, was hier geschehen ist.<br />
Wie es passierte, weiß ich nicht mehr. Ich stand vor jemandem,<br />
der wissen wollte, ob Herr Doktor bei uns Kindern nicht<br />
etwas anderes untersuchte als ein anderer Arzt. Die Mutter, als<br />
sie es am Nachmittag von mir hörte, hat schrecklich geschimpft,<br />
alle verflucht und fragte mich dasselbe. Das ganze Dorf<br />
sprach darüber. Die Antwort war damals: „Er betatschte mich<br />
nicht.“ Dann haben wir gehört, dass der alte Doktor kein Kinderarzt<br />
war, sondern der persönliche Arzt von Präsident Beneš,<br />
der nach seinem Tod aus Prag weggehen musste. Man hat für<br />
ihn schnell eine Arbeit gefunden und so kurierte uns ein Burgdoktor.<br />
Irgendjemand hat beschlossen, dass man ihm den Aufenthalt<br />
auf frischer Luft im Grenzland noch mit einem Skandal<br />
verschönert, das ihn vernichtet. Ich persönlich bin froh, dass<br />
ich an der Arbeit des Herrn Doktors nichts Schlechtes gefun-
den habe und konnte ihn so mit meinen Mitschülern von der<br />
falschen Beschuldigung retten.<br />
Einen ähnlichen Fall habe ich auf der anderen Seite von Jeschken<br />
notiert. Man hat dort, in eines der kleinsten Dörfer, eine<br />
sehr vornehme Dame aus Prag umgesiedelt. Sie hatte Pech, weil<br />
ihren Ehemann, einen tapferen General der Ersten Republik<br />
und Legionär war. Und seine Untergeordneten, Mitarbeiter und<br />
auch die Öffentlichkeit ihn liebte. Er wurde freigesprochen vom<br />
Verdacht, dass er mit den Faschisten kollaborierte und dass er<br />
die Ideale der Ersten Republik verraten hat. Freigesprochen<br />
vom Vorwurf starb er kurz danach. Und die Ehefrau? Sie hat<br />
die Koffer gepackt und musste verschwinden, weg aus Prag. So<br />
lautete irgendeine Entscheidung, von welchen es damals genug<br />
gab.<br />
Die Frau General hat aber auch im kleinen Dorf das Andenken<br />
an ihren Ehemann gepflegt. Sie schrieb Erinnerungen, lebte<br />
ein nicht gebrochenes Leben und zerbrach mit ihrem Vorbild
die stereotypen Ansichten über die bürgerliche Demokratie als<br />
einen Destabilisator der Entwicklung. Sie freute sich auf die<br />
Zeit der Veränderungen. Sie hat es nicht erlebt und sie wäre<br />
enttäuscht gewesen. Wir sind nur Menschen und große Ideale<br />
sind nicht für alle. Viele haben sie gegen bequeme Sessel gut<br />
bezahlter Stellen ausgetauscht, sichere Plätzchen und Vorteile,<br />
die ihnen das neue Regime bot.<br />
Heute, genauso wie früher, vermischen sich die menschlichen<br />
Schicksale mit den geschichtlichen Umbrüchen. Wir<br />
sollten damit rechnen, dass wenn die Zeit der Fragen kommt,<br />
sollten wir die Antworten kennen. Keinem wurde vorher verziehen,<br />
keine Äste eines Baumes haben bislang die Ewigkeit<br />
berührt.
Prapodivné osudy<br />
Nevím, zda jsem se vám zmínil o tom, že vesnice na<br />
severu Čech byly kdysi, i nechtěným domovem mnoha lidí,<br />
kterým zde bylo přikázáno žít. Polovina minulého století byla<br />
z hlediska dějin naší země významná i tím, že výsledky druhé<br />
světové války přinesly do života politická rozhodnutí týkající<br />
se osudů mnoha jednotlivců.<br />
V praxi nebylo vše tak, jak bylo plánováno. I mezi organizátory<br />
světodějných změn se našli „slaboši“ a ani mezi<br />
lidmi dole nebylo nadšení takové, jak bylo očekáváno. A tak,<br />
na pomoc přerodu společnosti, byly podniknuty kroky, které<br />
se v konečné podobě dotkly každého z nás. Má zkušenost mi<br />
nedává na to, co se zde odehrávalo, zapomenout.<br />
Jak se to seběhlo, už nevím. Stál jsem před někým, kdo chtěl<br />
vědět, zda pan doktor, když nás, děcka, prohlížel, nedělal něco<br />
jiného, než jiný pan doktor. Maminka, když to ode mne odpoledně<br />
slyšela, příšerně nadávala, proklínala kdekoho a ptala<br />
se mě na to samé. Byla toho plná obec. Odpověď tehdy zněla:<br />
„Neosahával mě.“<br />
Pak jsme se doslechli, že starý pan doktor nebyl dětský<br />
doktor, ale osobní lékař prezidenta Beneše, který po prezidentově<br />
smrti musel odejít z Prahy. Práci pro něj našli brzo a tak<br />
nás léčil hradní doktor. Někdo si usmyslel, že mu pobyt na čerstvém<br />
povětří v pohraničí ještě opepří skandálem, který jej zničí.<br />
Osobně jsem rád, že jsem na práci pana doktora nic špatného<br />
neshledal a mohl tak, společně se svými spolužáky, zbavit pana<br />
doktora falešného obvinění.<br />
Druhý podobný případ jsem zaznamenal z druhé strany Ještědu.<br />
Tam byla do jedné z nejmenších obcí vysídlena z Prahy<br />
jedna moc nóbl paní. Měla smůlu, že jejího manžela, statečného
prvorepublikového generála a legionáře milovali podřízení,<br />
spolupracovníci i veřejnost. Byl osvobozen z podezření, že kolaboroval<br />
s fašisty a že se zpronevěřil ideálům První republiky.<br />
Osvobozen z nařčení krátce nato zemřel. A manželka? Balila<br />
kufry a musela z očí, pryč z Prahy. Tak znělo čísi rozhodnutí,<br />
kterých v té době nebylo málo.<br />
Paní generálová ale i na malé vesnici udržovala památku<br />
svého muže. Psala paměti, žila nezlomeným životem a svým<br />
příkladem bořila stereotypní názory na chápání buržoazní demokracie,<br />
jako destabilizátora vývoje a těšila se na čas změn.<br />
Nedočkala se jich a byla by i zklamaná. Jsme jenom lidé a veliké<br />
ideály nejsou vlastní všem. Mnozí je vyměnili za pohodlná<br />
křesla dobře placených míst, trafiky a výhody, které jim nový<br />
režim poskytoval.<br />
Dnes, stejně jako dříve, se lidské osudy prolínají s dějovými<br />
zvraty a tak bychom měli počítat s tím, že až nadejde čas<br />
otázek, měli bychom mít připravené odpovědi. Nikomu není
předem odpuštěno, žádný strom se dosud větvemi nedotkl<br />
věčnosti.
Auch das war das alte Liberec<br />
Der Opa wuchs im Waisenhaus auf. Ich bin mir nicht sicher,<br />
wie es in Liberec in 1889 war, aber in dem Liberecer Waisenhaus<br />
konnte es nicht anders sein als in anderen Anstalten dieser<br />
Zeit. Ich mache mir keine Hoffnung auch deswegen, weil<br />
ich den Winter nicht mag und der Winter in Liberec bedeutet<br />
Schnee und Frost. Dieser kann auch böse zu Kindern sein, die<br />
beide Eltern haben.<br />
Damals rechnete die nur einige Jahre alte Schule U Soudu<br />
(Beim Gericht), die modernste der Zeit, damit, dass die Hälfte<br />
der Kinder aus Liberec, die im Sommer Barfuß läuft, keine<br />
Schuhe auch im Winter haben wird. Deswegen waren die<br />
Schultoiletten für Jungs mit Pissoiren mit einer Fußbodenheizung<br />
ausgestattet, worauf Holzlatten installiert waren, damit<br />
die Barfuß stehenden Jungs, die auf eine Teerwand des Klos<br />
gepinkelt haben, sich dabei nicht erkältet haben.
Wie hat man wohl die Kinder aus einem Waisenhaus in<br />
Liberec behandelt? Allein der Straßenname U Sirotčince (Am<br />
Waisenhaus), später verbessert auf U Opatrovny (Am Pflegeheim)!<br />
Der Opa erzählte mir einmal, dass er einmal Schnupfen<br />
hatte und Sie kennen es, die Augen entzündet und die Ohren<br />
taub. Das Waisenhaus hat damals gerade das Liberecer Gaswerk<br />
besichtigt. Das Gaswerk war damals unterhalb des Liberecer<br />
Bahnhofs unweit des heutigen Babylons. Aus dem offenen<br />
Reservoire stieg etwas beißendes, was in den Augen<br />
brannte. Und damals haben sie meinen lieben zappelnden Opa<br />
hoch gehoben und ließen ihn einatmen. Die Krankheit floss aus<br />
ihm von oben und unten. Auch so war Liberec des 19. und 20.<br />
Jahrhunderts. Man konnte die Armut der Kinder ohne Schuhe<br />
und auch des erkälteten Waisenkindes sehr schnell mit der modernen<br />
Therapie heilen.<br />
Das ursprüngliche Viertel unterhalb des Bahnhofes war<br />
sowieso komisch. Voll von Textilfabriken, engen Gassen, Ga-
agen, Hinterflügel, Trafostationen, Straßenbahn-Garagen<br />
und vor allem der untere Bahnhof. Es war eine kleine Industriezone<br />
tief unterhalb der Nádražní ulice (Bahnhofstraße),<br />
zentrales Stadtviertel, das vom Bahnhof wie ein Kessel aussah,<br />
wo man im Kessel die Wäsche wäscht und dessen Deckel in<br />
unregelmäßigen Intervallen das kochende Wasser anhebt. Von<br />
hier kam nicht der Duft des frisch gebackenen Brotes, sondern<br />
das morgendliche Knirschen der ersten Straßenbahnen. Wie<br />
sehr sich dieser Platz verändert hat!
I to byl starý Liberec<br />
Dědeček vyrůstal v sirotčinci. Nevím, jak to chodilo v Liberci<br />
roku 1889, ale v libereckém sirotčinci to nemohlo být lepší<br />
než v jiných takových ústavech své doby. Nedělám si iluze<br />
i proto, že nemám rád zimu a liberecká zima je o sněhu a mrazu.<br />
Ta bývá zlá i k pilným dětem majícím oba rodiče.<br />
V té době jen pár roků stará škola U Soudu, nejmodernější<br />
té doby, počítala s tím, že polovina dětí z Liberce, chodících<br />
bosky v létě, nebude obutí měnit ani v zimě. Z toho důvodu<br />
byly vybaveny školní chlapecké pisoáry podlahovým topením,<br />
na kterém byly instalovány dřevěné rošty, aby bosí stojící<br />
chlapci, čůrající na dehtem natřenou stěnu záchodu při tomto<br />
výkonu nenastydli stáním bosýma nohama na studené<br />
podlaze.<br />
Jak se asi zacházelo v Liberci s dětmi ze sirotčince? Už název<br />
té ulice U Sirotčince, později vylepšený na U Opatrovny! Děda
mi vyprávěl, že měl jednou rýmu a od ní, znáte to, oči zanícené<br />
a zalehlé uši. Sirotčinec právě byl v té době v liberecké<br />
plynárně na exkurzi. Plynárna tehdy bývala pod libereckým<br />
nádražím poblíž dnešního Babylónu. Z jejího otevřeného rezervoáru<br />
stoupalo vzhůru cosi čpavého, co pálilo v očích. A tehdy<br />
tam mého milého zmítajícího se dědečka nadzvedli a dali mu<br />
nadechnout. Nemoc z něj vytekla horem dolem. I takový byl<br />
Liberec přelomu 19. a 20. století. Chudobu dětí bez bot i nastuzeného<br />
sirotka uměl vyléčit nato šup moderní terapií.<br />
Vůbec ta původní čtvrť pod nádražím byla prapodivná.<br />
Plná textilních továren, úzkých uliček, garáží, zadních traktů,<br />
trafostanic, tramvajových garáží a především dolního vlakového<br />
nádraží. Byla to malá průmyslová zóna hluboko pod úrovní<br />
výstavní Nádražní ulice, centrální čtvrť města, která od<br />
nádraží vypadala jako kotel, kde se vyváří prádlo v kotli, jehož<br />
pokličku v nestejných intervalech nadzvedává vařící voda.<br />
Odtud se nelinula vůně pečeného chleba, ale ranní skřípění<br />
prvních tramvají. Jak se tohle místo dnes změnilo!
Freiwillig lesen<br />
„In dein Gehirn kriechen! In dein Gehirn kriechen! Die<br />
Brillenschlange hat vier Augen! Die Blindschleiche, die Blindschleiche!“<br />
Was alles er ertragen musste, was alles diente seiner<br />
Demütigung. Dass er Plattfüße hat, konnte er bis jetzt verheimlichen.<br />
Es wird reichen, wenn das jemand entdecken wird. Was<br />
noch? Was noch? Wie noch mehr den Unglücklichen in den<br />
Augen der Mitschüler lächerlich machen?<br />
Er las und las noch mehr. Das Buch wurde in solchen Augen<br />
hinter der Brille zur Bibel, Sonne und Wasser, Luft und<br />
allem, was zum Leben nicht fehlen darf. Jede Seite diente als<br />
Anleitung, was zu machen ist. Jede Zeile, jeder Absatz, jedes<br />
einzelne Wort wurde zum Granat, zur Bombe, zum Schrapnell,<br />
weil das ganze Buch bildete für die kindliche Seele einen Schild,<br />
einen Felsen, ein Geländer und eine Burg, in dessen Wänden<br />
sie sich vor der Welt versteckte. Vor der kindlichen Welt, wo<br />
man nichts vergibt, wo man die Sachen mit den echten Namen<br />
nennt, wo die Kinder oft sehr grausam sein können und dies<br />
auch sind. Und eine Blindschleiche zu sein und zu lesen, das<br />
wird nicht vergeben. Das ist die Antwort auf die Frage, was die<br />
Kinder zur Abneigung gegenüber den Irren führt, warum sie<br />
sie mit Steinen bewerfen.<br />
Heute ist es schon anders. Das Dorf war früher ein zu Hause<br />
vieler Menschen, die den Verstand verloren haben, Krücken<br />
hatten oder ein Auge mit einem Band verdeckt hatten und<br />
bettelten... Was gut war, dass immer jemand die Spötter verjagte,<br />
die das Bier und die Suppe in der Kneipe bezahlten und eine<br />
Zigarette schenkten. Es war so, dass das Lesen, Schreiben oder<br />
Lernen beim Kerzenlicht, eine Aktivität war, die die Sehkraft<br />
schwächte.
Auch später war es nicht besser. Sie lebten in deren abgeschotteten<br />
Welt, wo die Freude das Buch, die Bibel, altes Blatt<br />
waren und jeder Atemzug, Herzschlag waren ein Pfahl in der<br />
Mitte des Scheiterhaufens, wo der Katzer angekettet war, der<br />
im Buch die Wahrheit gefunden hat, nichts als die Wahrheit,<br />
die einfach auch mit dem Katzer verbrannte.<br />
Positiv ist, dass die Bücher nur noch dort brennen, wo man<br />
nichts mehr erwartet. Das bedeutet Trauer und Freude gleichzeitig,<br />
dass unsere Welt eine Welt der Toleranz ist. Leben und<br />
leben lassen. Heute ist es kein Problem, dicke Brillen zu tragen,<br />
Plattfüße, schwarze Augen, haarige Ohren, kurze Arme zu haben.<br />
Heute geht niemand mehr zur Schule ohne das Pausenbrot,<br />
mit Büchern unter dem Arm, die mit einem Schnürsenkel<br />
umbunden sind. Das Lesen ist lange kein Stigma der Behinderten<br />
und Verstoßenen. Das Lesen ist ein Privileg der Schlauen<br />
und Dummen, die zur Vernunft wie die Kinder der Bibel kamen,<br />
die begriffen haben und ihren Herrn loben. Das Buch ist<br />
ein Kompass, ein Boot und auch die Krücke eines Gelähmten.
Ich bin froh, dass ich in einer Zeit lebe, wo man die, die lesen,<br />
nicht mehr verspottet. Dass dies der Geschichte gehört und das<br />
Lesen wieder ein Privileg aller ist, die gern lesen und denen das<br />
Buch Freude, Glück und Freude bringt. Und jetzt alle in die<br />
Bibliothek! Oder noch anders: Noch fünf Minuten und dann<br />
schlafen! Die Klügeren lesen noch eine Weile unter der Decke.
Číst ze svobodné vůle<br />
„Do mozku ti vlízt! Do mozku ti vlízt! Brejlovec má čtyry<br />
voči! Slepejš, slepejš!“ Co všechno musel snést, čím vším se ho<br />
snažili pokořit. Že má ploché nohy zatím tajil, bude stačit, až<br />
to někdo objeví. Co ještě? Co ještě? Jak ještě nešťastníka v očích<br />
spolužáků zesměšnit?<br />
Četl a četl ještě víc. Knížka se v takových očích za brýlemi<br />
stávala biblí, sluncem i vodou, vzduchem, vším, bez čeho<br />
nemá cenu žít. Každá stránka byla návodem, co dělat. Každý<br />
řádek, odstavec, každé jednotlivé slovo se stalo granátem, bombou,<br />
šrapnelem, neboť celá knížka byla té dětské duši štítem,<br />
skálou, zábradlím a hradem, v jehož zdech se skrývala před<br />
světem. Před dětským světem, kde se neodpouští, kde jsou<br />
věci nazývány pravým jménem, kde děti mohou být a často<br />
jsou velmi kruté a být slepejš a číst se neodpouští. To je odpověď<br />
na otázku, co vede děti k odmítání bláznů, proč po nich házejí<br />
kamením.<br />
Dnes už to takové není. Vesnice byla dříve domovem mnoha<br />
lidí, co se rozešli s rozumem, měli berle, prázdný oční důlek zakrytý<br />
páskou, žebrali… Pozitivní bylo, že se vždycky našel někdo,<br />
kdo posměváčky zahnal, pivo, polívku v hospodě zaplatil,<br />
cigaretou podaroval. Ono číst nebo psát, učit se při svíčkách,<br />
to byla aktivita, která kradla, brala zrak.<br />
Lepší to nebylo ani později. Žili svým odloučeným světem,<br />
kde radostí byla kniha, bichle, starý foliant a každý nádech a výdech,<br />
tlukot srdce byl kůlem uprostřed hranice, k němuž byl<br />
přikován kacíř, co našel v knize pravdu, nic než pravdu, a která<br />
shořela snadno i s kacířem.<br />
Pozitivní je, že ohně z knih hoří už jen na místech, kde<br />
nečekáte nic víc. Je v tom smutek i radost, že náš svět je svě-
tem tolerance. Žít a nechat žít. Dnes není problém nosit tlusté<br />
brýle, mít ploché nohy, černé oči, chlupaté uši, krátké ruce.<br />
Dnes nikdo nechodí do školy bez svačiny s knížkami pod paždí<br />
svázanými tkaničkou. Četba už dávno není stigmatem postižených<br />
a zavržených. Čtení je výsadou chytrých i hloupých, kteří<br />
zmoudřeli jako děti bible, které prozřeli a chválí svého pána.<br />
Kniha je kompasem, lodí i berlí postiženého obrnou.<br />
Jsem rád, že žiji v době, kdy posměch tomu, kdo čte, patří<br />
historii a čtení se opět stává výsadou všech, kteří čtou rádi, kterým<br />
knížka přináší radost, štěstí a potěšení. A teď všichni do<br />
knihovny! Nebo ještě jinak: Ještě pět minut a spát! Ti chytřejší<br />
čtou ještě chvíli pod dekou.
Allen Menschen guten Willens<br />
Die Musik eines Orchesters täuscht mich. Der Kinderchor<br />
spielt ein Spiel, wo das Böse verliert, täglich begleitet es eine<br />
Dame am Klavier und viele Leute umher sterben. Tante Trude<br />
und Onkel Otto machen sich fertig. Es erwartet sie eine lange<br />
dreitägige Reise in den Osten mit der Zielstation Ausschwitz.<br />
Sie wissen es noch nicht... Die Oma und Opa vom Vater sind<br />
schon hingefahren.<br />
Auch die Mutter und der Vater haben sich für die Reise<br />
vorbereitet. Die Leute umher sagten: „Fahren Sie, den Leuten<br />
geht es dort gut, Hitler gab euch die ganze Stadt im goldenen<br />
Streifen Böhmens mit dem Namen Terezín.“ Der Vater mit der<br />
Mutter haben überlebt, Otto und Truda, der Opa, die Oma und<br />
weitere 22 aus unserer Mischpoche hatten das Glück nicht. Sie<br />
endeten im Straßenstaub und Schornsteinrauch der polnischen<br />
Städte.<br />
An der Wand des Museums Schoa in Liberec ist ein Lichtstrahl<br />
an den Namen der Cousins, Cousinen, Tanten und Onkel<br />
und sämtlicher Omas und Opas, die ich je hatte. Der Lichtstrahl<br />
begleitet sie auf dem Weg mit dem Davidstern an der<br />
Brust, von wo sie nie wieder zurückkehren werden.<br />
Es fuhr niemals ein Zug zurück, nur der, der sie in einem<br />
vornehm mit Holz vertäfelten Abteil weggebracht hat. Sie fuhren<br />
drei Tage wie eine vornehme Gesellschaft zur Rampe in<br />
Auschwitz, wo sie der Gott und Teufel in einer Person begrüßte.<br />
Doktor Mengele, weißer Kittel über der Uniform, wie eine<br />
Dame mit der Sense hat er entschieden, wer vielleicht überleben<br />
wird: nach rechts, nach links. Wohin gehen, wen ermorden,<br />
wen jetzt gerade verbrennen...
Es gab keinen Tag, an dem sich mein Vater nicht geschämt<br />
hat, dass er überlebt hat. In der Nacht fürchtete er, dass sie ihn<br />
wieder holen werden und durch die Gänge des Palais Pečka in<br />
Prag zerren werden. Deswegen hat er so viel aus dem Schlaf<br />
geschrien. Ich fürchtete mich. Trotzdem habe ich ihm an einem<br />
Morgen gesagt, er soll sie nicht fürchten. Dass ich zwar<br />
klein bin, aber dass ich hier bin und keine Angst habe, weil die<br />
Faschisten nie wieder zurückkommen werden. Ich wünschte<br />
sehr, dass er mir glaubte, dass es für immer die Wahrheit ist.<br />
Sie kamen niemals von der Gemeinde, dass er beten kommen<br />
soll, dass sie warten, bis die vorgeschriebene Anzahl zustande<br />
kommt, damit deren Gebet den Gott erreicht. Wie süß, albern<br />
und herzrührend: bete und du wirst erlöst. Nein, zu diesen<br />
gehöre ich nicht, keine Chance, ich bete nicht. Und trotzdem<br />
weiß ich, dass dieser Glaube im Menschen das ist, was heilt und<br />
wieder gesund macht. Wo aber war unser Gott und alle „unsere<br />
Heiligen“, als mein Volk in Belsen und Ausschwitz industriell<br />
ermordet wurde?<br />
Es ist Ende Januar, Beginn von Februar, der Holocaust-Gedenktag<br />
das Verhindern von Verbrechen gegen die Menschlichkeit.<br />
Faschisten aller Länder, ich wünschte, ihr würdet keines<br />
natürlichen Todes sterben. Eure Körper sollten schwarz werden<br />
wie euer Gewissen. Ich wünschte, die Sonne würde stehen<br />
bleiben und mit ihren Strahlen die Augen blenden, die zugeschaut<br />
haben und taten, als ob sie nichts sehen.<br />
Es gibt den Grund warum man leben und lieben soll, immer<br />
mehr. Die Welt umarmen, einen Baum pflanzen, damit in seinem<br />
Schatten all die Platz finden würden, die Menschen sind.<br />
Die Welt ist voll von Menschen, die sich mögen, Kinder zeugen<br />
und positiv denken. Shalom an alle Menschen guten Willens
und jene, die uns nicht mögen. Die Welt gehört allen, unabhängig<br />
von der Hautfarbe.
Všem lidem dobré vůle<br />
Hudba orchestru mě mate. Dětský sbor hraje hru, ve které<br />
zlo prohrává, denně k tomu hraje dáma na klavír a spousta lidí<br />
kolem umírá. Teta Truda a strýček Otto se chystají. Mají před<br />
sebou dlouhou třídenní cestu vlakem na východ s cílovou stanicí<br />
Osvětim. To ještě nevědí… Tatínkova babička a dědeček<br />
tam už odjeli.<br />
Na cestu se chystala i maminka s tatínkem. Lidé kolem nich<br />
říkali: „Jeďte, lidi se tam mají dobře, Hitler vám dal celé město<br />
ve zlatém pruhu země české se jménem Terezín.“ Táta s mámou<br />
přežili, Otto s Trudou, děda, babička a dalších dvacet<br />
dva z naší mišpoche už to štěstí neměli a skončili v prachu<br />
cest a kouři komínů polských měst.<br />
Na zdi Muzea Šoa v Liberci je světelný paprsek u jmen bratranců,<br />
sestřenic, tet a strýců a všech babiček a dědečků, co jsem<br />
jich kdy měl. Paprsek je všechny doprovází na cestě s Davidovou<br />
hvězdou na prsou, odkud se nikdy nevrátili.<br />
Nikdy jim nejel zpáteční vlak, jenom ten, který je odvezl ve<br />
vznešeném dřevem obloženém kupé. Tři dny jeli jako vznešená<br />
honorace k rampě v Osvětimi, kde je vítal bůh a satan v jedné<br />
osobě. Doktor Mengele, bílý plášť přes uniformu, jak dáma<br />
s kosou rozhodoval, kdo možná přežije: doleva, doprava. Kam<br />
jít, koho zavraždit, koho spálit teď hned…<br />
Nebylo dne, aby se můj táta nestyděl, že přežil. V noci se<br />
bál, že pro něj opět přijdou a budou ho zase vláčet chodbami<br />
Pečkova paláce v Praze. Proto tolik křičel ze spaní. Já se jich<br />
bál. Přesto jsem mu jednou ráno řekl, ať se nebojí. Že jsem<br />
sice malý, ale že jsem tady a že nemám strach, protože fašisti se<br />
už nikdy nevrátí. Moc jsem si přál, aby mi uvěřil, aby to byla<br />
pravda navždy.
Z obce pro něj nikdy nepřišli, aby se šel modlit, že čekají, až<br />
jich bude stanovený počet, aby modlitba k Bohu doletěla. Jak<br />
sladké, pošetilé a za srdce beroucí: modli se a budeš osvobozen.<br />
Ne, k těm já nepatřím, nemám šanci, já se nemodlím. A přesto<br />
vím, že tahle víra v člověku je to, co léčí a uzdravuje. Ale kde<br />
byl náš Bůh a všichni „naši svatí“, když můj národ v Belzenu<br />
a Osvětimi průmyslově vraždili?<br />
Je konec ledna, začátek února, Den obětí šoa, předcházení<br />
zločinů proti lidskosti. Fašisté všech zemí, kéž byste nezemřeli<br />
přirozenou smrtí, ale vaše těla zčernala, jako vaše svědomí.<br />
Kéž se slunce zastaví a svými paprsky oslepí oči, které<br />
přihlíželi a dělali, že nic nevidí.<br />
Je proč žít, a proč milovat, je stále víc. Obejmout svět, zasadit<br />
strom, aby se do jeho stínu mohli posadit všichni ti, kteří<br />
jsou lidmi. Svět je plný lidí, kteří se mají rádi, plodí děti a mají<br />
pozitivní myšlení. Šalom všem lidem dobré vůle i těm, co nás<br />
rádi nemají. Svět patří všem bez rozdílu barvy kůže.
Säbel, Säbelchen<br />
Säbel, Schwerte, Gewehre und Bajonetts. Dafür interessieren<br />
sich viele. Wer etwas sucht, dann vorwiegend aus Armeebeständen<br />
und je älter, desto besser. Es passiert, dass die<br />
moderne Innenausstattung einer Wohnung die Trophäen des<br />
Krieges der Buren mit den Engländern vom Beginn des 20.<br />
Jahrhunderts schmücken, der Deutschen mit den Deutschen<br />
von 1866, des Napoleon mit den Russen aus der ersten Dekade<br />
des 19. Jahrhunderts und von beiden Kriegen des vergangenen<br />
Jahrhunderts.<br />
Es passierte, dass auf meinem Tisch zwei Säbel aus dem<br />
Osten landeten. Ein Dolch aus Dagestan in einer originalen<br />
Dolchscheide, ich glaube, vom Krieg auf der Krim mit den Engländern<br />
und ein Kosaken-Säbel ohne Scheide aus dem Bürgerkrieg<br />
in Russland.<br />
Von solchen Gewehrüberresten tauchte bei uns eine Unmenge<br />
nach all den Kriegen in der Geschichte von Nordböhmen<br />
auf. Keine Beschlagnahme im Grenzgebiet, ohne dass die Jungs<br />
jeden Tag mit so etwas nicht gespielt hätten. Und das weiß ich<br />
sehr gut aus eigener Erfahrung. Die meisten Gewehre stammten<br />
vom letzten Krieg. Aus jedem Haus wurde jemand einberufen,<br />
nicht jeder kam aber zurück. Umso mehr hat man zu<br />
Hause das beschützt, was er nach Hause geschickt hat, welche<br />
Trophäe er ergattert hat. Es waren wieder vorwiegend Gewehre,<br />
ob Kaltoder Schießgewehre, Medaillen und Auszeichnungen.<br />
Man hat auch alte Helme, monströs und fremdartig gefunden.<br />
Eine haben wir mit Ruda Reichel in deren Villa entdeckt. Selbstverständlich<br />
haben wir dann den tropischen Helm der Afrikakorps<br />
im Dorf getragen.<br />
Es gab viele schwarze Scheiden mit den Dolchen der Ju-
gendorganisation Hitlerjugend. Die mit dem Hakenkreuz auf<br />
dem Griff, den wir so lange ausgeklopft haben, bis der Dolch<br />
komplett zerstört war. Überall gab es viele Bajonetten und es<br />
gab keinen Haushalt, wo man damit nicht das Kleinholz zum<br />
Anzünden des Ofens genommen hat.<br />
Pistolen, Gewehre und Maschinengewehre. Davor hatten wir<br />
Jungs Angst. Wenn man sie in unseren Verstecken gefunden<br />
hätte, drohte eine empfindliche Strafe von unseren Eltern. Sie<br />
hatten sie selbstverständlich auch, aber gut versteckt. Was uns<br />
betrifft, hatten sie Angst, dass wir uns wehtun oder die Polizei<br />
nach Hause holen werden und das wäre schlimm. Dafür drohte<br />
die Gefängnisstrafe und für lange.<br />
Wunderbar waren auch die deutschen und ausländischen<br />
Auszeichnungen. Gott, wie man damals damit im<br />
Tauschgeschäft gehandelt hat! Und es passierte oft, wie ich<br />
mich erinnere. Wir haben bei den Reichels reguläre Wettkämpfe<br />
im Fechten mit Offiziers-Hiebgewehren mit Büscheln von<br />
Militärparade-Uniform aus der Kiste vom Dachboden. Und<br />
wir rechneten die Kratzer, Zähne auf der Klinge, die mit jedem<br />
Kontakt des Gewehrs mit dem Gegnergewehr anstiegen. Wir<br />
waren dumme Dorfjungs und die Eltern, die gerade in diesem<br />
Fall, wo sie nicht mussten, tolerant waren. Uns so haben wir<br />
vernichtet, was man vernichten konnte. Es war doch von den<br />
„Deutschen“.<br />
Diese Säbel und Säbelchen wurden noch toleriert und man<br />
hat sie an den Wänden und Balken aufgehängt. Schlimmer<br />
war es mit den Büchern und was für Schätze darunter waren!<br />
Seltene Ausgaben, Bindungen, Illustrationen, Autorenausgaben,<br />
bibliophile Ausgaben. Auch ich als Junge habe mich von<br />
den Schulwettbewerben im Sammeln von Altpapier hinreißen<br />
lassen und muss damit prahlen, dass ich sehr oft, tja leider, am
meisten auf dem Leiterwagen gebracht habe und wurde auf<br />
dem schwarzen Brett gelobt. Heute sollte ich dafür am Pranger<br />
stehen. Aber so war es früher. Wir waren dumme Jungs und<br />
unsere Eltern und Lehrer auch. Der Unterschied besteht darin,<br />
dass wir nur Kinder, Kinderchen waren...
Šavle, šavličky<br />
Šavle, meče, pušky a bodáky. O to je dnes velký zájem. Kdo<br />
něco shání, tak převážně z výzbroje armády a čím starší, tím<br />
lepší. Stává se, že moderní interiér bytu zdobí trofeje z války<br />
Burů s Angličany z počátku 20. století, Němců s Němci z roku<br />
1866, Napoleona s Rusy z první dekády 19. století a z obou<br />
válek století minulého. Přihodilo se, že se na mém stole objevily<br />
dvě šavle z Východu. Dagestánský kinžál v originální pochvě<br />
tuším, že z Krymské války s Angličany a kozácká šavle bez<br />
pochvy z občanské války v Rusku.<br />
Takových torz zbraní se u nás, po všech těch válkách<br />
v historii severních Čech objevilo bezpočet. Nebylo konfiskátu<br />
v pohraničí, aby si kluci každodenně s něčím takovým nehráli,<br />
a to vím dobře z vlastní zkušenosti. Převážná část zbraní pocházela<br />
z války poslední. Z každé chalupy někdo narukoval, ne<br />
každý se však vrátil, a tak doma o to víc ochraňovali, co poslal<br />
domů, co za trofej získal. Byly to zase převážně zbraně ať již<br />
chladné nebo palné, medaile a vyznamenání. Našly se i staré<br />
přilbice, monstrózní a cizorodé. Jednu jsme s Rudou Reichlem<br />
objevili v jejich vilce. Samozřejmě jsme pak nosili po vesnici<br />
tropickou přilbu afrikakorpsu.<br />
Ve velkém se nacházely černé pochvy s dýkami mládežnické<br />
organizace hitlerjugend. Ty s hákovým křížem na rukojeti,<br />
který jsme vytloukali, dokud jsme dýku dokonale nezničili.<br />
Bajonetů bylo všude plno a nebylo domácnosti, aby se s nimi<br />
nedělaly třísky do kamen.<br />
Pistole, pušky a samopaly. Těch jsme se, my kluci, báli. Za<br />
jejich objevení v našich skrýších hrozilo citelné rodičovské potrestání.<br />
Páni rodiče je samozřejmě měli také, ale dobře schova-
né. Co se nás týče, báli se, že si ublížíme nebo přivedeme domů<br />
policajty a bude zle. Za to se chodilo do vězení a na dlouho.<br />
Parádní byla i německá a cizí vyznamenání. Bože, jak se<br />
s tím tenkrát obchodovalo na bázi výměny! A dělo se tak často,<br />
aspoň co já pamatuju.<br />
U Reichlů jsme organizovali regulérní soutěže v šermu sečnou<br />
důstojnickou zbraní se střapci od parádní vojenské uniformy<br />
z krabice na půdě. Počítali jsme šrámy, zuby na čepeli,<br />
které narůstaly každým střetem zbraně se zbraní nepřítele. Byli<br />
jsme hloupí vesničtí kluci a rodiče, kteří zrovna v tomhle případě,<br />
kdy nemuseli, byli tolerantní, a tak se ničilo, co se dalo.<br />
Vždyť to bylo „po Němcích“.<br />
Tyhle šavle a šavličky byly ještě tolerovány a věšeny na zdi<br />
a trámy. Horší to bylo s knihami, a jaké mezi nimi byly skvosty!<br />
Vzácná vydání, vazby, ilustrace, autorská vručení, bibliofilská<br />
vydání. I já, jako kluk podlehl školním soutěžím ve sběru<br />
starého papíru a musím se pochlubit, že často, ach, velmi
často, jsem toho přivezl na žebřiňáčku nejvíc a býval chválen<br />
školními nástěnkami. Dnes bych za to měl stát na pranýři. Ale<br />
takhle to dříve chodilo. Byli jsme hloupí kluci a naši rodiče<br />
a učitelé taky. Rozdíl byl v tom, že my jsme byli děti, dětičky…
Zungenbrecher zu kompliziert für ein Dorf<br />
Die Sprache, die ich nicht lernen musste, weil sie um mich<br />
wie das Summen von Bienen klang, das Deutsche, habe ich fast<br />
vergessen. In den Jahren um den Tod von Gottwald bis zur Änderung<br />
der Verfassung in 1960 dachte ich, dass man Deutsch<br />
nicht lernen muss, dass es jeder kennt von der Oma. Die Eltern<br />
sprachen miteinander auf Deutsch, die Nachbarn schrien über<br />
den Zaun auch Deutsch und der Pfarrer verabschiedete sich<br />
mit seinen Schäfchen auch auf Deutsch. Auch unser Doktor<br />
Fischer aus Chrastava sprach Deutsch in Ausschwitz. Der Vater<br />
schrie auf die Brüder Deutsch, auf mich Tschechisch, im Laden<br />
sprach man Deutsch und auch Tschechisch, beim Komitee,<br />
in der Bibliothek und am Bahnhof Tschechisch. Im TEP<br />
dann Tschechisch, im Milchladen Deutsch und beim Fleischer<br />
Brauner mit beiden Sprachen. Allgemein galt überall Tschechisch,<br />
aber Deutsch auch.<br />
Die Kinder hatten es fein. Außer in der Schule. Dort herrschte<br />
der neue Direktor Jiránek aus Prag ausschließlich auf<br />
Tschechisch. Ich glaubte wirklich als Kind, dass jeder Mensch<br />
zweisprachig geboren wird. In unserem Dorf waren auch nach<br />
der Abschiebung viele Deutsche, eigentlich die Hälfte des Dorfes.<br />
Die Hälfte, die weggegangen ist, war sowieso mit der anderen<br />
verwandt, aber Sie kennen es. Es muss immer jemand<br />
auslöffeln, so dass sie es irgendwie untereinander ausgemacht<br />
haben.<br />
Die Einheimischen hielten sowieso die Deutschen für Faschisten,<br />
auch die Kommunisten unter ihnen. Die waren aber<br />
direkt vom Gottwald und unserem entfernt verwandten Bruno<br />
Kohler beschützt. Wer würde es aber auseinander nehmen<br />
wollen? Auch damals niemand. Mehr oder weniger war es so
in allen Familien, einschließlich der von Hitler, Churchill und<br />
auch bei den Ur-Verwandten der britischen Königin.<br />
Jede Münze und jede Ansichtskarte haben eine Vorderund<br />
eine Hinterseite und so passierte es, dass ich zum örtlichen Laden<br />
mit einem auf Deutsch geschriebenen Zettel zum Einkaufen<br />
gegangen bin und wurde bedient. Beim Elternabend mit<br />
den Lehrern der örtlichen Schule hat der neue Direktor mit den<br />
Lehrerinnen gejammert, dass sie sich mit den Schülern auf<br />
Tschechisch nicht verständigen können, aber mit den Eltern<br />
war es noch schwieriger. In der Kneipe „ Am grünen Baum“<br />
wurde das Bier bestellt, aber um zu zahlen, wurde der Ober auf<br />
Deutsch gerufen. Tja, das waren Zeiten, die dann nur von den<br />
„Volkskursen Russisch“ gestört wurden, wo man den Leuten,<br />
die Russisch lernen wollten, empfohlen hat, hauptsächlich<br />
Tschechisch zu sprechen... Ganz wie im Irrenhaus!<br />
Das Leben verlief aber in seinem Tempo und die Gemeinde<br />
Machnín entwickelte sich im Sinne der Dorf-Sozialisierung.
Am Komitee und auf der Post wurde ausschließlich Tschechisch<br />
gesprochen und die Dorforganisation der KSČ (KPT)<br />
arbeitete so, als ob im Dorf nur noch Tschechen leben würden.<br />
Zum Schluss endeten die letzten Deutschen am Friedhof und<br />
fast alle Enkel und Enkelinnen haben das Deutsche vergessen.<br />
Jetzt ist das Englische modern, dem fehlt aber das, was ich<br />
und meine Altersgenossen erlebt haben. Jemanden zu Hause<br />
haben, dessen Muttersprache es ist und diese morgens beim<br />
Aufstehen zwischen der Tür beim Weggehen zur Schule zu<br />
hören.
Jazykolamy až příliš složité na jednu vesnici<br />
Tu řeč, kterou jsem se učit nemusel, protože zněla kolem<br />
mě jako bzukot včel, němčinu, jsem skoro zapomněl. V těch letech<br />
kolem Gottwaldovy smrti až po změnu ústavy v roce 1960<br />
jsem si myslel, že němčina se učit nemusí, že ji každý zná – od<br />
babičky. Rodiče tak mluvili mezi sebou, sousedi na sebe<br />
přes plot křičeli německy, farář se tak loučil s ovečkami. I náš<br />
doktor Fischer z Chrastavy němčil v Osvětimi. Táta křičel na<br />
bratry německy, na mě česky, v krámě se mluvilo německy<br />
i česky, ve škole, na výboru, v knihovně a na nádraží česky.<br />
V TEPu česky, v mlíkárně německy a u řezníka Braunera oběma<br />
jazyky. Obecně platilo: všude česky, ale německy taky.<br />
Děti to měly prima. Kromě školy. Tam řádil nový ředitel Jiránek<br />
z Prahy výhradně česky. Opravdu jsem si jako dítě myslel,<br />
že každý člověk se rodí dvojjazyčný. V naší obci bylo Němců<br />
i po odsunu stále dost, v podstatě polovina obce. Ta polovina,<br />
která odešla, byla s tou druhou stejně v příbuzenském vztahu,<br />
ale znáte to. Vždycky to někdo musí odskákat, takže se nějak<br />
mezi sebou i na odsunu dohodli.<br />
Místní stejně měli Němce za fašouny, i komunisty z nich,<br />
ale ti byli pod ochranou samotného Gottwalda a našeho vzdáleného<br />
příbuzného Bruno Kohlera. Kdo by to však rozplétal?<br />
Ani tehdy o to nikdo nestál. Bylo to tak více či méně ve všech<br />
rodinách včetně té Hitlerovy, Churchillovy i u prarodičů a prapříbuzných<br />
britské královny.<br />
Každá mince i pohlednice má svůj rub a líc, a tak se seběhlo,<br />
že jsem nejednou s lístečkem psaným německy odkráčel do<br />
místního obchodu za nákupem a bylo mi vyhověno. Na schůzce<br />
rodičů s učiteli v místní škole si nový ředitel s učitelkami<br />
zoufali, že se nemohou domluvit česky s žáky, ale s rodiči to
ylo ještě horší. V hospodě U Zeleného stromu se objednávalo<br />
pivo, ale s placením se na vrchního volalo německy. Jó, to byly<br />
časy, které pokazily až „lidové kurzy ruštiny“, kde se lidem<br />
snažícím naučit se rusky, doporučovalo hlavně mluvit česky…<br />
Úplný Kocourkov!<br />
Ale život šel svým tempem a obec Machnín se vyvíjela v duchu<br />
socializace vesnice. Na výboru a na poště se mluvilo výhradně<br />
česky a vesnická organizace KSČ už pracovala, jakoby<br />
v obci žili jenom Češi a komunisti. Nakonec skončili poslední<br />
Němci na hřbitově a jejich vnuci a vnučky německy zapomněli<br />
skoro všichni.<br />
Teď frčí angličtina, ale té schází to, co potkalo mě a mé vrstevníky.<br />
Mít někoho doma, komu je ta řeč mateřštinou a slýchat<br />
ji ráno při vstávání i mezi dveřmi, když odchází do školy…
Eine Welt ohne Grenzen<br />
Heute, wenn viele Tschechen Immobilien und Gewerbe in<br />
Zittau kaufen und viele Lausitzer ihre Firmen in Nordböhmen<br />
haben, scheint es, dass nichts unmöglich ist. Und warum sollte<br />
es sein? Es liegt nur bei unseren Kindern (wir die Älteren haben<br />
wohl schon Pech), ob sie richtig Deutsch oder Englisch lernen<br />
und in der Konkurrenz überleben. Es kostet aber etwas. Ich<br />
spreche nicht über das Geld. Absichtlich. Es geht nicht um Geld<br />
und es wird niemals nur ums Geld gehen. Ja, vielleicht in der<br />
einen, der ersten Generation. Es muss in einem sein, genauso<br />
wie beim Sportler, jeder muss selbst wollen. Sich der Sprache<br />
widmen, seinen Traum leben, viel mehr als es andere machen.<br />
Sich unterscheiden wollen. Dann gibt es aber keine Zeit, in den<br />
Restaurants zu sitzen und auf die Kommunisten zu schimpfen,<br />
dass sie es damals so schnell fallen ließen. Es ist in uns. Es geht<br />
um die Faulheit, nicht bereit sein, seine Bequemlichkeit zu opfern.<br />
Mein Onkel lernte in der Ersten Republik Schlosser, eher<br />
Bordmechaniker, bei einem Spezialisten in Zittau. Er fuhr jeden<br />
Tag aus Liberec mit dem Zug nach Zittau. Auf eigene<br />
Kosten. Ohne Förderung. Mit dem ersten Zug hin, nach zehn<br />
Stunden zurück. Es gab damals in Liberec keinen, wo er Bordmechaniker<br />
lernen konnte. Er schaffte es in Zittau gerade noch<br />
rechtzeitig bevor hierher Hitler mit seiner Gefolgschaft kam.<br />
Mein Onkel starb im fortgeschrittenen Alter mit dem Rang eines<br />
Vize-Admirals als Generalinspekteur der größten israelischen<br />
Reederei.<br />
Fürchten wir uns vor eigener Bequemlichkeit, Faulheit, Unlust<br />
sich die Hände zu beschmutzen und Schwielen auf den<br />
Händen zu haben, morgens zu verschlafen und seine Pflich-
ten zu ignorieren. Alles wollen und nichts oder nur sehr wenig<br />
von seiner Bequemlichkeit zu opfern. Es ist schade, nicht die<br />
Eigenschaften der ersten berühmten VIP´s zu haben. Sie konnten<br />
unter ihnen sein. Es hätte gereicht, nur mehr zur Schule zu<br />
gehen, auf einiges zu verzichten und dann würde es nur noch<br />
ausreichen, zu klingeln, die Klinke zu nehmen und die Tür zur<br />
Welt zu öffnen.<br />
Es ist nicht das Ende aller Tage, jeder spielt mit seinem<br />
Schicksal und seiner Karriere. Sie steht mit uns in der Mitte des<br />
Weges und ist in Reichweite. Nichts ist unmöglich und es gibt<br />
nur eine Welt. Ohne Grenzen. Lassen Sie sich nicht entmutigen.
Svět bez hranic<br />
Dnes, kdy si spousta Čechů kupuje nemovitosti i živnosti<br />
v Žitavě a spousta Lužičanů má své firmy na severu Čech, zdá<br />
se, že už nic není nemožné. A proč by mělo být? Je jen na<br />
našich dětech (nám starším už asi odzvonilo), zda se naučí<br />
dobře německy nebo anglicky a uspějí v konkurenci. Něco to<br />
ovšem stojí. Nemluvím o penězích. Záměrně. Není a nikdy to<br />
nebude jen o penězích. Ano, snad v té jedné, v první generaci.<br />
Musí to v člověku být, jako ve sportovci, každý musí chtít sám.<br />
Věnovat se jazyku, svému snu – oboru mnohem víc než se mu<br />
věnují ostatní.<br />
Chtít vyniknout. Potom ovšem není čas vysedávat v restauracích<br />
a nadávat na komunisty, že to tenkrát tak rychle pustili.<br />
Je to v nás. Je to lenost, nechuť obětovat své pohodlí.<br />
Můj strýček se za První republiky vyučil zámečníkem, spíš<br />
lodním mechanikem u specialisty v Žitavě. Do Žitavy denně<br />
dojížděl vlakem z Liberce. Za své. Bez dotací. Prvním vlakem<br />
tam, po deseti hodinách zpátky. V Liberci tehdy nebyl nikdo,<br />
u koho by se jako lodní zámečník vyučil. V Žitavě to stihl právě<br />
včas, než sem dorazil Hitler se svou pakáží. Strýček v pokročilém<br />
věku zemřel v hodnosti viceadmirála jako generální inspektor<br />
největší izraelské plavební společnosti.<br />
Strachujme se vlastní pohodlnosti, lenosti, nechuti umazat<br />
si ruce šmírem a nadělat si v dlaních mozoly, ráno zaspat<br />
a vykašlat se na povinnosti. Chtít vše a obětovat nic nebo jen<br />
málo ze svého pohodlí. Je škoda nemít vlastnosti těch prvních<br />
slavných VIP. Mohli jste být mezi nimi. Stačilo jen víc chodit<br />
do školy, leccos si odpustit, a pak už stačilo jen zazvonit, vzít za<br />
kliku a otevřít dveře do světa.
Není všem dnům odzvoněno, každý si hraje se svým osudem<br />
a s kariérou. Ta stojí spolu s námi uprostřed cesty a je na dosah.<br />
Nic není nemožné a svět je jen jeden. Bez hranic. Nedejte se<br />
tím odradit.
Die Jungs haben ihre Prioritäten<br />
Damals hat in Machnín die Gräber Herr Láska (Herr Liebe)<br />
ausgehoben. Für uns, zehnjährige Jungs, war es sehr, sehr<br />
lustig. Auch deswegen, weil der Friedhof in der Mitte des Dorfes<br />
ist (außerdem das beste Grundstück), wir saßen dort und<br />
haben den alten Láska beobachtet, wie er mit der Schaufel arbeitet.<br />
Und das er es konnte!<br />
Aber der alte Seidl, der gegenüber dem alten Gasthof wohnte<br />
und in der Scheune einen Friedhofwagen unglaublicher<br />
Schönheit hatte, ließ uns nicht näher kommen. Er fürchtete<br />
um das Glas seines Pullmanns, Rolls-Royce unter den Bestattungswagen.<br />
Auch so denke ich, dass er keine Konkurrenz hatte.<br />
Wenn er in Aktion war, so im Frack mit dreieckigem Hut, die<br />
Pferde mit hohen Federn und Schabracken, alles glänzte und<br />
war mit unglaublicher Liebe und Pflege gepflegt.<br />
Ich weiß nicht warum, aber wir fürchteten weder den Grabgräber<br />
noch den feinen Bestatter. Wahrscheinlich lag es daran,<br />
dass der Krieg und der damit verbundener Tod noch allgegenwärtig<br />
in allen Familien war. Für uns war der Tod ein Teil des<br />
Lebens.<br />
Ein Begräbnis hat das Dorfleben für einen halben Tag unterbrochen.<br />
Am meisten war der Verkehr betroffen. Die Musik,<br />
der Bestattungswagen und die Verbliebenen gingen langsam<br />
durch die Dorfmitte. Die Busfahrer und andere Fahrer haben<br />
sich im solchen Fall den Verbliebenen angeschlossen und<br />
weinten, dass sie keine Prämien bekommen.<br />
Im Gegenteil zu uns, die sich gleich nach dem Begräbnis<br />
hinter dem Friedhof trafen, um zu überlegen, ob der Tote an<br />
den Sargdeckel klopfen wird, um zu deuten, dass er noch lebt.<br />
Und was wir mit den Wachsblumen machen werden, die so
wunderbar brennen... Ich wollte über die schweren Augenblicke<br />
des Menschenlebens bisschen lustiger schreiben, es ist aber<br />
nicht so leicht. Auf dem Friedhof zu lachen, da fürchteten wir<br />
uns.<br />
Aber wahr ist, dass wir die schreckliche Realität auch wieder<br />
so todernst nicht erlebten. Es könnte sein, dass um uns überall<br />
deutsche Tote waren und die Tschechen, die zu uns in die Sudeten<br />
zuzogen, waren jung und gesund. Tja, das waren Zeiten!<br />
Herr Láska hat uns vergewissert, dass er nicht sterben darf, dass<br />
niemand sonst ein Grab so schnell, tief und gut ausheben kann.<br />
Herr Seidl war froh, dass es nicht abgeschoben wurde und dass<br />
er bis zum Tod mit dem Wagen fahren wird. Auf die Frage, wer<br />
für sie das Grab ausheben werde und wer sie wegbringt,<br />
drückten sie sich zu beantworten. Sie mochten solche Fragen<br />
nicht und haben die Antworten gemieden. Sie wussten, wie es<br />
kommt und so schwiegen sie lieber.
Diese morbide Phase hat uns verlassen, kurz nachdem wir<br />
festgestellt haben, dass unsere Mitschülerinnen zwar Charaktermängel<br />
haben, aber sonst die körperlichen Vorteile unsere<br />
Vorstellungen übertreffen; und wir, neugierigen Jungs, wollten<br />
es so früh wie möglich wissen. Dazu diente das örtliche Kino.<br />
Wenn es dunkel wurde, war unsere Welt von der silbernen Leinwand<br />
im Saal der Gaststätte „Am grünen Baum“ beleuchtet.<br />
Die Liebe wurde zum Thema unserer neuer Streitigkeiten und<br />
der Tod ging durch das offene Fenster weg, damit die kindliche<br />
Seele nicht mehr leidet.
Kluci mají své priority<br />
Kdysi kopal v Machníně hroby pan Láska. Nám, desetiletým<br />
klukům to přišlo hodně, hodně zábavné. Už proto, že hřbitov je<br />
uprostřed vesnice (mimochodem nejlepší parcela) posedávali<br />
jsme kolem a zírali, jak to starýmu Láskovi jde s lopatou. A že<br />
mu to šlo!<br />
To starý Seidl, který bydlel naproti staré hospodě a v kůlně<br />
měl hřbitovní kočár nevídané krásy, nás k sobě blíž nepouštěl.<br />
Bál se totiž o sklo svého pulmanna, rols-royse mezi funebráckými<br />
vozy. I tak si myslím, že neměl konkurenci. Když byl v akci,<br />
tak ve fraku s třírohým kloboukem, koně s vysokými chocholy<br />
a čabrakami, kolem vše nablýskané, ošetřované s nevídanou<br />
láskou a péčí.<br />
Nevím, čím to bylo, ale nebáli jsme se ani kopáče hrobů ani<br />
fajnového funebráka. Snad to bylo tím, že válka a smrt s ní
spojená byla ještě všudypřítomná ve všech rodinách. Smrt jsme<br />
brali jako součást života.<br />
Takový pohřeb zastavil život na vesnici na půl dne. Nejvíce<br />
omezil místní dopravu. Hudba, funebrácký kočár a pozůstalí<br />
zvolna kráčeli středem obce. Však také autobusáci a ostatní<br />
řidiči se v takovém případě k pozůstalým přidávali s nářkem,<br />
že nedostanou prémie.<br />
Zato my jsme se hned po pohřbu sešli za hřbitovem, abychom<br />
uvažovali, zda mrtvý bude ťukat na víko rakve, aby dal<br />
vědět, že je ještě živý, a co podnikneme s voskovými květinami,<br />
které tak báječně hoří… Chtěl jsem psát o těžkých chvílích v životě<br />
lidském trochu humorněji, ale ono to zas tak snadné není.<br />
Smát se na hřbitově jsme se přeci jen báli.<br />
Pravdou je, že jsme tu hroznou realitu zas tak smrtelně<br />
neprožívali. Snad to bylo tím, že všude kolem byli nebožtíci<br />
německé národnosti a Češi se k nám do Sudet stěhovali mladí<br />
a zdraví. Jo, to byly časy! Láska nás ubezpečoval, že nesmí
umřít, že nikdo jiný neumí vykopat hrob tak rychle, hluboko<br />
a v takové kvalitě. Seidl si liboval, že nemusí do odsunu a že<br />
bude jezdit do smrti. Na dotaz, kdo vykope jámu jim a kdo je<br />
odveze, se ošívali odpovědět. Z takových otázek radost neměli<br />
a odpovědím se vyhýbali. Věděli, jak to chodí a tak raději mlčeli.<br />
Morbidní období nás opustilo záhy po tom, co jsme zjistili,<br />
že naše spolužačky mají sice charakterové vady, ale ostatní<br />
fyzické přednosti převyšují naše představy a my, zvídaví kluci,<br />
jsme tomu chtěli na kloub přijít co nejdřív. K tomu posloužilo<br />
místní kino. Když se zhaslo, byl náš svět prozářen stříbrným<br />
plátnem v sále hospody U Zeleného stromu. Láska se stala námětem<br />
našich nových sporů a smrt odešla otevřeným oknem,<br />
aby už netrápila dětskou duši.
Zusammenarbeit der Bibliotheken in der Euroregion<br />
Neiße<br />
Die Euroregion Neiße kann auf lange Zusammenarbeit der Bibliotheken<br />
zurückblicken. Im Jahre 1999 wurde eine formelle<br />
Arbeitsgruppe gegründet, dessen Grundlage die Bibliotheken<br />
in Liberec, Zittau und Hirschberg (Jelenia Góra) bildeten.<br />
Mit der Zeit kamen auch andere Bibliotheken hinzu. Die<br />
Vertreter der Bibliotheken treffen sich viermal pro Jahr, alle<br />
zwei Jahre werden Fachkonferenzen veranstaltet.<br />
Die Bibliotheken organisieren außerdem gemeinsame Ausstellungen,<br />
literarische Spaziergänge oder die Herausgabe von<br />
Publikationen. Ein schönes Beispiel ist das Kinderbuch „Vergessene<br />
Ostereier“. Das Buch in vier Sprachen ist für Kinder<br />
bestimmt und es erzählt Geschichten über die Volkstraditionen<br />
der Weihnachtszeit, der Fastenzeit und der Ostern.
Kontakte<br />
Krajská vědecká knihovna v Liberci<br />
Rumjancevova 1362/1, 460 53 Liberec 1<br />
Tschechische Republik<br />
www.kvkli.cz<br />
Christian-Weise-Bibliothek<br />
Neustadt 47, 02763 Zittau<br />
Deutschland<br />
www.cwbz.de<br />
Jeleniogórskie Centrum Informacji i Edukacji Regionalnej –<br />
Książnica Karkonoska<br />
58-500, ul. Bankowa 27, Jelenia Góra<br />
Polen<br />
http://biblioteka.jelenia-gora.pl/
Über die Euroregion Neiße<br />
Die Euroregion Neisse-Nisa-Nysa ist ein Verband von drei<br />
Rechtssubjekten: Stowarzyszenie Gmin Polskich Euroregionu<br />
Nysa, Euroregion Nisa – Interessengemeinschaft juristischer<br />
Personen und die Kommunalgemeinschaft Euroregion Neisse,<br />
e.V..<br />
Die Hauptbeschäftigung der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa ist<br />
die Initiierung der gemeinsamen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit<br />
und die Koordinierung solcher Tätigkeiten in der<br />
Dreiländerregion, die sich grenzüberschreitend auswirken. Die<br />
Euroregion unterstützt vor allem solche Aktivitäten, die für<br />
die Annäherung, das Kennenlernen, die Zusammenarbeit und<br />
die Partnerschaft der Einwohner und weiterer Subjekte in ihrer<br />
Grenzregion wichtig sind.<br />
Die Euroregion Neisse-Nisa-Nysa ist eine Euroregion von drei<br />
Grenzgebieten mitten im Herzen von Europa, wo die Grenzen<br />
der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Polen und der<br />
Tschechischen Republik sich treffen.<br />
www.ern.cz<br />
www.neisse-nisa-nysa.org
Spolupráce knihoven v Euroregionu Nisa<br />
Euroregion Nisa se může pochlubit dlouholetou spoluprací<br />
knihoven. V roce 1999 vznikla formální pracovní skupina,<br />
jejíž základ tvořily knihovny v Liberci, Žitavě a Jelení Hoře.<br />
Postupně přibyly i knihovny další. Knihovníci se scházejí čtyřikrát<br />
do roka, jednou za dva roky pořádají odborné konference.<br />
Kromě toho knihovny organizují společné výstavy, literární<br />
vycházky nebo vydávání publikací. Hezkým příkladem je vydání<br />
knihy pro děti s názvem „ Zapomenutá velikonoční vajíčka“.<br />
Kniha ve 4 jazycích je určena dětem a jsou v ní zosobněny<br />
příběhy spojené s lidovými tradicemi v období Vánoc, Masopustu<br />
a Velikonoc.
Kontakty<br />
Krajská vědecká knihovna v Liberci<br />
Rumjancevova 1362/1, 460 53 Liberec 1<br />
Česká republika<br />
www.kvkli.cz<br />
Christian-Weise-Bibliothek<br />
Neustadt 47, 02763 Zittau<br />
Německo<br />
www.cwbz.de<br />
Jeleniogórskie Centrum Informacji i Edukacji Regionalnej –<br />
Książnica Karkonoska<br />
58-500, ul. Bankowa 27, Jelenia Góra<br />
Polsko<br />
http://biblioteka.jelenia-gora.pl/
O Euroregionu Nisa<br />
Euroregion Neisse-Nisa-Nysa je sdružením tří právních subjektů:<br />
Stowarzyszenie Gmin Polskich Euroregionu Nysa, Euroregion<br />
Nisa – zájmové sdružení právních osob a Kommunalgemeinschaft<br />
Euroregion Neisse, e.V..<br />
Hlavní náplní činnosti Euroregionu Neisse-Nisa-Nysa je iniciace<br />
vzájemné přeshraniční spolupráce a koordinace takových<br />
činností v Trojzemí, které mají přeshraniční dopad. Euroregion<br />
především podporuje aktivity mající význam při sbližování,<br />
poznávání, spolupráci a partnerství obyvatel a dalších subjektů<br />
na svém příhraničním území.<br />
Euroregion Neisse-Nisa-Nysa je euroregionem tří hraničních<br />
oblastí nacházejících se v srdci Evropy na území, kde se stýkají<br />
hranice Spolkové republiky Německo, Polské republiky<br />
a České republiky.<br />
www.ern.cz<br />
www.neisse-nisa-nysa.org
<strong>Herausgeber</strong><br />
Gemeinde Rádlo<br />
www.radlo.cz<br />
Gemeindebibliothek Rádlo (Obecní knihovna na Rádle)<br />
Gebäude der Gemeindeverwaltung<br />
(Rádlo 252)<br />
Öffnungszeiten der Bibliothek: Di, Do: 15.00 – 18.00 Uhr<br />
http://www.knihovnaradlo.wz.cz/<br />
Die Bücher stehen kostenlos zur Verfügung in der Gemeindebibliothek<br />
Rádlo und weiteren Bibliotheken der Euroregion Neiße.<br />
Sie können dieses Buch auch in Ihr Lesegerät downloaden. Das<br />
Buch erscheint als e-Buch.
Vydavatel<br />
Obec Rádlo<br />
www.radlo.cz<br />
Obecní knihovna na Rádle<br />
Budova obecního úřadu<br />
(Rádlo 252)<br />
Výpůjční doba v knihovně: Út, Čt: 15.00 – 18.00 hod.<br />
http://www.knihovnaradlo.wz.cz/<br />
Knihy jsou bezplatně k dispozici<br />
v Obecní knihovně na Rádle a v dalších knihovnách Euroregionu<br />
Nisa.<br />
Stáhněte si tuto knihu do své čtečky.<br />
Kniha vychází i jako e-kniha.
© Text: Egon Wiener<br />
http://egonovypohledy.blogspot.com<br />
V roce 2012 vydal Ing. Ivan Ulrych – Nakladatelstvi VEGA-L,<br />
jako svoji 241. publikaci<br />
© VEGA-L, V Zahrádkách 1617, 288 02 Nymburk, info@vega-l.cz<br />
Koverze do elektronických formátů Lukáš Vik: www.tvorbaeknih.cz<br />
ISBN 978-80-87275-62-7